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DE102010011886B4 - Kraftfahrzeugsitz - Google Patents

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DE102010011886B4 DE102010011886.9A DE102010011886A DE102010011886B4 DE 102010011886 B4 DE102010011886 B4 DE 102010011886B4 DE 102010011886 A DE102010011886 A DE 102010011886A DE 102010011886 B4 DE102010011886 B4 DE 102010011886B4
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Dr Ing HCF Porsche AG
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Abstract

Kraftfahrzeugsitz (1) mit einem als Sitzkissen (2) ausgebildeten Sitzteil, aus einem Schaumteil mit hoch stehenden Seitenwangen (6,7) bestehend, welches auf einer Kissenschale (4) gehalten und mit einer Seitenwangenabstützung (11) verbunden ist, die jeweils in einen Hohlraum (8) der Seitenwange (6, 7) hineinragt, in welchem pneumatisch betätigbare Luftkammern (9) für eine Konturierung der Seitenwangen (6, 7) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaumteil des Sitzkissens (2) innerhalb des Hohlraumes (8) mit einem fest mit dem Schaumteil verbundenen Formvlies (10) ausgekleidet ist und das Formvlies (10) in einem den Luftkammern (9) unmittelbar zugerichteten Flächenbereich (F) zueinander beabstandete Längsschlitze (S) aufweist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Kraftfahrzeugsitz nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus der DE 20 2007 010 957 U1 ist ein Kraftfahrzeugsitz mit einem pneumatischen Stellelement in Seitenwangen eines Sitzkissens bekannt, wobei das Stellelement aus einer Sitzblase besteht, die teilweise mit einem verstärkenden Faserelement versehen ist.
  • Aus der DE 10 2008 028 353 A1 ist ein Kraftfahrzeugsitz bekannt, mit wenigstens einem an einem Sitzkissen und/oder an einer Sitzlehne vorgesehenen Paar von einstellbaren Seitenwangen, in welchen jeweils zumindest eine aufblasbare Kammer zur Verstellung der Seitenwange vorgesehen ist. Wesentlich ist dabei, dass außerhalb der aufblasbaren Kammer und auf einer, einer auf dem Fahrzeugsitz sitzenden Person zugewandten Seite, derselben ein plattenartiges Element vorgesehen ist.
  • Aus der DE 10 2004 014 881 A1 ist ein Kraftfahrzeugsitz bekannt, mit wenigstens einem an einem Sitzkissen und/oder einer Lehne vorgesehenen Paar von Seitenwangen, welche wenigstens eine Kammereinheit mit einer von flexiblen Wänden umschlossenen, aufblasbaren Kammer enthalten, wobei innerhalb der Kammer wenigstens eine feste Platte angeordnet ist.
  • Aus der DE 41 06 863 A1 ist ein Kraftfahrzeugsitz mit einer Rückenlehne bekannt, die einen Federkern enthält und nach vorn gewölbte Seitenteile hat, in die zur Konturänderung der Rückenlehne aufblasbare Luftkissen eingebaut sind. Die Luftkissen sind zwischen feststehenden Holmen und dem Federkern angeordnet, wodurch bei Änderungen des Fülldrucks in den Luftkissen der Federkern in seiner Gesamtform verändert wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Kraftfahrzeugsitz mit einem Sitzkissen aus einem Schaumteil mit in Seitenwangen des Sitzkissen angeordneten pneumatisch betätigbaren Luftkammern zu schaffen, das in einfacher Weise prozesssicher herstellbar ist und eine verbesserte Verstellung der Sitzkissen-Seitenwangen bei einer signifikant erhöhten Dauerhaltbarkeit gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Merkmale beinhalten die Unteransprüche.
  • Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile bestehen darin, dass in einem Hohlraum für eine Luftkammer, in einer Seitenwange eines Sitzkissens, ein Formvlies fest angeordnet ist und dies eine Verstellung der Seitenwange des Sitzkissens durch eine spezielle Ausbildung verbessert. Dies wird erreicht, indem das Schaumteil des Sitzkissens innerhalb des Hohlraumes jeweils mit einem fest mit dem Schaumteil verbundenem Formvlies oder beispielsweise einem Gewebe ausgekleidet ist und das Formvlies in einem den Luftkammern unmittelbar zugerichteten Flächenbereich zueinander beabstandete Längsschlitze aufweist. Diese zusätzlichen Längsschlitze im Formvlies sorgen dafür, dass der Verstellweg des Sitzkissens vergrößert wird. An den durch den Ein- und Ausstieg hoch belasteten Bereichen des Sitzkissens weist das Formvlies keine Längsschlitze auf, wodurch eine optimale Dauerfestigkeit in diesen Bereichen gewährleistet ist. Durch die nicht geschlitzten Bereiche des Formvlieses wird das Schaumteil des Sitzkissens an den Kanten steifer, wogegen durch die bereichsweisen Schlitze im Formvlies das Schaumteil elastischer wird.
  • Insbesondere ist nach der Erfindung vorgesehen, dass das Formvlies einen den Hohlraum im Sitzkissen angepassten Formverlauf in einem sog. Schaumwerkzeug aufweist und das Formvlies in diesem Schaumwerkzeug bei einem Einspritzvorgang lagegenau fixiert angeordnet werden kann. Dies wird sowohl durch die Geometrie des Formvlies sowie durch Fixierlöcher, in die Aufnahmedome des Werkzeuges greifen, erreicht. Hierdurch bildet das Formvlies mitsamt dem Schaumteil des Sitzkissens eine in dem Schaumwerkzeug vorgefertigte Baueinheit, bei der das Formvlies mit dem Schaumteil eine genau positionierte, innige und feste Verbindung bildet. Dadurch, dass das Formvlies offenporig ausgeführt ist, kann in die Poren Schaummaterial zur festen Verbindung mit dem Schaumteil des Sitzkissens eindringen und der Schaum ist derart im Formvlies angeordnet, dass eine stoffschlüssige Verbindung zwischen dem Formvlies und dem Schaumteil des Sitzkissens besteht.
  • Da nach der Erfindung des Formvlies vor dem eigentlichen Schaumprozess des Sitzkissens hergestellt wird, können verschiedene Vliesdicken und Vliesmaterialien z. B. mit unterschiedlichen Raumgewichten verwendet werden, wodurch beispielsweise eine Rissfestigkeit, eine Elastizität, eine Schaumfestigkeit und eine Einschäumbarkeit genau einstellbar wird.
  • Das offenporige Vliesmaterial sorgt insb. dafür, dass der Schaum in die Poren eindringen kann und somit eine optimale Verbindung mit dem Schaumteil des Sitzkissens herstellbar ist. Ferner wird durch den im Fertigungsprozess mit dem Schaumteil des Sitzkissens verbundenem Formvlies eine einzige Baueinheit geschaffen, die nicht nachzuarbeiten ist.
  • Des Weiteren ist nach der Erfindung vorgesehen, dass zwischen dem Formvlies und der Seitenwangenabstützung die Luftkammern angeordnet sind, die zwischen oder vor den Luftkammern eine Fingerplatte aufweisen. Durch diese Anordnung nach der Erfindung wird zum einen eine Abstützung der Luftkammern im aufgeblasenen Zustand an der ortsfesten Seitenwangenabstützung erzielt und zum anderen wird über die Fingerplatte eine flächige Beaufschlagung der Seitenwangen des Sitzkissens erreicht.
  • Die gemeinsame Befestigung über einen Clip vereinfacht die Montage der Luftkammern sowie der Fingerplatte im Hohlraum des Sitzkissens.
  • Damit eine gesonderte Befestigung des einen unteren Endes des Formvlieses am Sitzkissen vermieden wird, ist nach der Erfindung des Weiteren vorgesehen, dass das Formvlies an seinem einen unteren freien Ende so weit verlängerbar ist, dass eine gemeinsame Befestigung mit einem Sitzkissenbezug in einem Abheftkanal über eine Abheftleiste des Sitzes erfolgen kann.
  • Ferner ist nach einer weiteren Ausführung der Erfindung vorgesehen, dass das Formvlies an seinem den Luftkammern abgewandten Bereich in mehreren Lagen übereinander gefaltet angeordnet ist, wobei die einzelnen Lagen des Formvlieses miteinander verklebt sind und dass die der Kissenschale zugerichteten Enden des Formvlieses frei liegend zum Schaumteil des Sitzkissens angeordnet sind.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
    • 1 eine schaubildliche Darstellung eines Fahrzeugsitzes mit einem als Sitzkissen ausgebildetem Sitzteil aus einem Schaumteil bestehend, mit Seitenwangen,
    • 2 einen Querschnitt durch das Sitzkissen nach der Linie II-II der 1,
    • 3 eine schaubildliche Darstellung eines Teil des Formvlieses mit Längsschlitzen, die Luftkammern in den Seitenwangen des Sitzkissens zugerichtet sind und
    • 4 eine weitere Ausführung eines Sitzteiles im Querschnitt mit einem Formvlies mit übereinander angeordneten Vlieslagen.
  • Ein Kraftfahrzeugsitz 1 besteht im Wesentlichen aus einem als Sitzkissen 2 ausgebildetem Sitzteil aus einem Schaumwerkstoff, an dem eine verschwenkbare Rückenlehne 3 gehalten ist. Das Sitzkissen 2 ist auf einer Kissenschale 4, beispielsweise aus Metall, befestigt, die an einem Querrohr 5 des Fahrzeugaufbaus abgestützt ist. Mit der Kissenschale 4 ist eine Seitenwangenabstützung 11 verbunden, die vorzugsweise aus einem Kunststoff besteht.
  • An das Sitzkissen 2 schließen sich jeweils Seitenwangen 6, 7 an, die jeweils einen Hohlraum 8 aufweisen, in denen pneumatisch betätigbare Luftkammern 9 für die Beaufschlagung der Seitenwangen 6, 7 zur Konturverstellung angeordnet sind. In die Hohlräume 8 ragt jeweils eine Seitenwangenabstützung 11 hinein. Die Luftkammern 9 können aufgeblasen werden und stützen sich dann auf den Seitenwangenabstützungen 11 im Sitzkissen 2 ab. Hierdurch lässt sich die Kontur des Sitzkissens 2 in Fahrzeugquerrichtung einstellen.
  • Der Hohlraum 8 in den Seitenwangen 6, 7, des aus dem Schaumteil bestehenden Sitzkissen 2, ist vollkommen mit einem Formvlies 10 ausgekleidet und fest mit diesem verbunden. Es kann vorab hergestellt werden und ist an ein Werkzeug zur Herstellung des aus dem Schaumteil bestehenden Sitzkissens 2 angepasst und wird mit so genannten Aufnahmedornen oder dergl. in dem Werkzeug fest fixiert, wodurch ein Verschieben des Formvlieses 10 während eines Schäumprozesses zum Herstellen des Sitzkissens 2 verhindert wird.
  • Das Formvlies 10 weist im Schaumwerkstoff einen dem Hohlraum 8 im Sitzkissen 2 angepassten Formverlauf auf, so dass nach dem Schäumprozess mit dem Schaumteil des Sitzkissens 2 eine homogene Baueinheit gebildet wird und das Formvlies 10 eine innige, feste Verbindung mit dem Schaumteil eingeht.
  • Zu dieser innigen und festen Verbindung des Formvlieses 10 ist dieses vorzugsweise offenporig ausgeführt und in die Poren kann Schaummaterial des Sitzkissens 2 während des Fertigungsprozesses eindringen, wodurch eine stoffschlüssige Verbindung zwischen dem Formvlies 10 und dem Schaumteil des Sitzkissens 2 entsteht.
  • Zwischen dem Formvlies 10 und den Seitenwangenabstützungen 11 im jeweiligen Hohlraum 8 der Seitenwangen 6, 7 sind die aufblasbaren Luftkammern 9 angeordnet. Das Formvlies 10 weist in einem den Luftkammern 9 zugerichteten Flächenbereich F zueinander beabstandete Längsschlitze S auf, die eine Verbesserung des Stellweges im Komfortbereich des Sitzkissens 2 bewirken. An den durch die Ein- und Ausstieg hoch belasteten Bereiche des Sitzkissens 2 wird das Formvlies 10 nicht geschlitzt. Insbesondere dienen die Längsschlitze S dazu, den Verstellweg beim Aufblasen bzw. beim Evakuieren der Luft zu verbessern. Durch das Formvlies 10 wird das Schaumteil an den Kanten steifer, wogegen durch die bereichsweise angeordneten Längsschlitze S im Formvlies 10 das Schaumteil elastischer wird. Zwischen den Luftkammern 9 oder vor den Luftkammern 9 ist eine z.B. ebene Fingerplatte 12, vorzugsweise aus Kunststoff bestehend, angeordnet. Eine Befestigung dieser Fingerplatte 12 sowie der Luftkammern 9 erfolgt am unteren Ende 14 gemeinsam über einen Befestigungsclip 15, der an der Seitenwangenabstützung 11 gehalten ist. Diese Fingerplatte 12 erlaubt insb. in der Fläche eine verbesserte Druckverteilung bei aufgeblasenen Luftkammern 9.
  • Zur Befestigung des Formvlieses 10 gemeinsam mit einem Sitzkissenbezug 16 ist es am unteren freien Ende 17 soweit verlängert, dass es in einem Abheftkanal 18 des Kraftfahrzeugsitzes 1 hineinragt und in diesem über eine Abheftleiste 19 festsetzbar ist.
  • Nach einer weiteren Ausführung des Formvlieses 10 gemäß 4 ist das Formvlies 10 an seiner einen Außenseite mehrfach übereinander liegend gefaltet angeordnet, wobei die einzelnen übereinander liegenden Lagen 20 vorzugsweise miteinander verklebt sind. Die der Kissenschale 10 zugerichteten Enden des Formvlieses 10 sind frei liegend zum Schaumteil des Sitzkissens 2 angeordnet.

Claims (7)

  1. Kraftfahrzeugsitz (1) mit einem als Sitzkissen (2) ausgebildeten Sitzteil, aus einem Schaumteil mit hoch stehenden Seitenwangen (6,7) bestehend, welches auf einer Kissenschale (4) gehalten und mit einer Seitenwangenabstützung (11) verbunden ist, die jeweils in einen Hohlraum (8) der Seitenwange (6, 7) hineinragt, in welchem pneumatisch betätigbare Luftkammern (9) für eine Konturierung der Seitenwangen (6, 7) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaumteil des Sitzkissens (2) innerhalb des Hohlraumes (8) mit einem fest mit dem Schaumteil verbundenen Formvlies (10) ausgekleidet ist und das Formvlies (10) in einem den Luftkammern (9) unmittelbar zugerichteten Flächenbereich (F) zueinander beabstandete Längsschlitze (S) aufweist.
  2. Kraftfahrzeugsitz (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Formvlies (10) mitsamt dem Schaumteil des Sitzkissens (2) eine in einem Schaumwerkzeug vorgefertigte Baueinheit bildet, bei der das Formvlies (10) mit dem Schaumteil des Sitzkissens (2) eine innige, feste Verbindung bildet.
  3. Kraftfahrzeugsitz (1) nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Formvlies (10) offenporig ausgeführt ist und in den Poren des Formvlieses (10) Schaummaterial zur festen Verbindung mit dem Schaumteil des Kraftfahrzeugsitzes (1) eindringend derart angeordnet ist, dass eine stoffschlüssige Verbindung zwischen dem Formvlies (10) und dem Schaummaterial des Sitzkissens (2) besteht.
  4. Kraftfahrzeugsitz (1) nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Formvlies (10) einen den Hohlraum (8) in den Seitenwangen (6, 7) des Sitzkissens (2) angepassten Formverlauf in einem Schaumwerkzeug aufweist und das Formvlies (10) in dem Schaumwerkzeug bei einem Einspritzvorgang lagegenau fixiert angeordnet ist.
  5. Kraftfahrzeugsitz (1) nach den Ansprüchen 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Formvlies (10) und der Seitenwangenabstützung (11) Luftkammern (9) angeordnet sind, wobei zwischen oder vor den Luftkammern (9) eine Fingerplatte (12) angeordnet ist und die Fingerplatte (12) sowie die Luftkammern (9) am unteren Ende (14) über einen Befestigungsclip (15) mit der Seitenwangenabstützung (11) gemeinsam verbunden sind.
  6. Kraftfahrzeugsitz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Formvlies (10) an seinem einen unteren freien Ende (17) so weit verlängerbar ist, dass es eine gemeinsame Befestigung mit einem Sitzkissenbezug (16) in einem Abheftkanal (18) über eine Abheftleiste (19) des Kraftfahrzeugsitzes (1) erlaubt.
  7. Kraftfahrzeugsitz (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Formvlies (10) an seinem der Luftkammer (9) abgewandten Bereich in mehreren Lagen (20) übereinander gefaltet angeordnet ist und die einzelnen Lagen des Formvlieses (10) miteinander verklebt sind und dass ein der Kissenschale (4) des Kraftfahrzeugsitzes (1) zugerichtetes Ende (22) des Formvlieses (10) frei liegend zum Schaumteil des Sitzkissens (2) angeordnet ist.
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