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DE102008022628A1 - Sitz für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zur Herstellung eines Sitzpolsters für einen Sitz - Google Patents

Sitz für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zur Herstellung eines Sitzpolsters für einen Sitz Download PDF

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DE102008022628A1
DE102008022628A1 DE102008022628A DE102008022628A DE102008022628A1 DE 102008022628 A1 DE102008022628 A1 DE 102008022628A1 DE 102008022628 A DE102008022628 A DE 102008022628A DE 102008022628 A DE102008022628 A DE 102008022628A DE 102008022628 A1 DE102008022628 A1 DE 102008022628A1
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DE
Germany
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seat
spring
functional area
seat according
damper elements
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102008022628A
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Diesch
Gerd Kurth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Motoren Werke AG filed Critical Bayerische Motoren Werke AG
Priority to DE102008022628A priority Critical patent/DE102008022628A1/de
Publication of DE102008022628A1 publication Critical patent/DE102008022628A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
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Abstract

Es ist bereits ein Sitz mit einem Sitzteil und einem Lehnenteil bekannt, bei dem auf die dazugehörige Tragstruktur Sitzpolster angeordnet sind. Aufgabe der Erfindung ist es, einen Sitz für ein Kraftfahrzeug zu schaffen, der einen einfachen Aufbau hat. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines Sitzpolsters anzugeben, das auf eine Tragstruktur eines Sitzes montierbar ist. Die Schaffung eines erfindungsgemäßen Sitzes wird dadurch erreicht, dass das jeweilige Sitzpolster (7, 8) in einen unteren und einen oberen Funktionsbereich (9, 10) aufgeteilt ist, dass der untere Funktionsbereich (9) Feder-/Dämpferelemente (11, 11') aufweist, die zueinander beabstandet sind, so dass zwischen den Feder-/Dämpferelementen (11, 11') ein Hohlraum (14) vorhanden ist, dass der untere Funktionsbereich (9) mit dem oberen Funktionsbereich (10) verbunden ist, dass der obere Funktionsbereich (10) eine Schicht aus einem Werkstoff oder einen Schichtaufbau aus den Werkstoffen aufweist, die eine elastische Nachgiebigkeit haben, um einen Sitzkomfort auch bei einem längeren Gebrauch zu gewährleisten.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Sitz für ein Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Sitzpolsters für einen Sitz gemäß den Merkmalen des Anspruchs 22.
  • Es sind bereits Sitze für ein Kraftfahrzeug bekannt, bei denen auf einer Schale Schaumpolster angeordnet sind. Solche Sitze, die insbesondere beim Rennsport verwendet werden, haben ein geringes Gewicht. Aufgrund des einfachen Aufbaus sind jedoch der Komfort, die Lüftungsfunktion und damit die Klimafunktion gering.
  • Ferner sind Sitze für Kraftfahrzeuge bekannt, die ein Sitzteil und eine daran, verschwenkbar angeordnete Rückenlehne aufweisen. Sowohl das Sitzteil als auch die Rückenlehne weisen einen Rahmen oder eine Struktur auf, an der verschiedene Sitzkomponenten angeordnet sind. Derartige Sitzkomponenten sind beispielsweise eine Federung, Beschläge, ein mehrschichtiger Polsteraufbau, Seitenwangen, ein Außenbezug usw. Ein solcher Sitzaufbau hat eine relativ hohe Masse mit einem entsprechenden Wärme-Speichervermögen. Entsprechend kühlt ein aufgewärmtes Sitzpolster langsam ab. Ein abgekühltes Sitzpolster braucht entsprechend lange um auf eine Körpertemperatur eines Sitzbenutzers aufgewärmt zu werden. Durch den relativ dichten Aufbau ist eine Sitzklimatisierung aufwändig.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Sitz für ein Kraftfahrzeug zu schaffen, der einen einfachen Aufbau aufweist.
  • Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines Sitzpolsters anzugeben, das auf eine Tragstruktur eines Sitzes montierbar ist.
  • Die Aufgabe zur Schaffung eines Sitzes für ein Kraftfahrzeug wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Aufgabe zur Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung eines Sitzpolsters, das auf eine Tragstruktur eines Sitzes montierbar ist, wird durch die Merkmale des Anspruchs 22 gelöst.
  • Ein erfindungsgemäßer Sitz für ein Kraftfahrzeug ist mit einem Sitzteil und einem Lehnenteil versehen. Das Sitzteil und das Lehnenteil weist jeweils eine Tragstruktur auf, wobei auf der jeweiligen Tragstruktur ein Sitzpolster befestigt ist. Das jeweilige Sitzpolster ist vorteilhafterweise in einen oberen und einen unteren Funktionsbereich aufgeteilt.
  • Dabei weist der untere Funktionsbereich Feder-/Dämpferelemente auf, die zueinander beabstandet sind. Durch den Abstand zwischen den Feder-/Dämpferelementen ergibt sich bei dem unteren Funktionsbereich ein Hohlraum. Die beiden Funktionsbereiche sind miteinander verbunden. Der obere Funktionsbereich weist eine Schicht aus einem Werkstoff oder einen Schichtaufbau aus Werkstoffen auf, die eine elastische Nachgiebigkeit haben, um einen Sitzkomfort auch bei einem längeren Gebrauch gewährleisten.
  • Durch den erfindungsgemäßen Sitzaufbau wird erreicht, dass der Sitz über die Feder-/Dämpferelemente ausreichende Federungseigenschaften und Dämpfungseigenschaften hat. Über den Hohlraum des unteren Funktionsbereiches kann zur Klimatisierung dem oberen Funktionsbereich Luft zugeführt werden. Dadurch kann ein gutes Sitzklima erzeugt werden.
  • Durch die Federungseigenschaften und Dämpfungseigenschaften der Feder- /Dämpferelemente des unteren Funktionsbereiches kann die Aufbauhöhe des oberen Funktionsbereiches für die Polsterung verringert werden. Ferner ergibt sich durch den erfindungsgemäßen Sitzaufbau eine Verringerung des Gewichts.
  • Die Herstellung des unteren Funktionsbereiches und des oberen Funktionsbereiches erfolgt vorteilhafterweise in räumlich getrennten Werkzeugen, so dass voneinander getrennte Bauteile entstehen, die nachträglich miteinander verbunden werden. In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform erfolgt die Herstellung des unteren Funktionsbereiches und des oberen Funktionsbereiches in einem Werkzeug, so dass am Ende des Herstellungsvorganges ein einteiliges Bauteil vorliegt.
  • Vorteilhafterweise besteht das einteilige Bauteil aus einem Kunststoff oder gleichartigen Kunststoffsorten, aus dem die beiden Funktionsbereiche herstellbar sind.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform ist der verwendete Kunststoff Polyurethan.
  • Vorteilhafterweise ist das jeweilige Feder-/Dämpferelement ein rotationssymmetrisches Bauteil oder ein wabenförmiges Bauteil.
  • Die Federungseigenschaften und/oder die Dämpfungseigenschaften des Feder-/Dämpferelementes sind in einer vorteilhaften Ausführungsform durch die Form, die Wandstärke und/oder durch einen Zusatzwerkstoff auf die vorgesehene Auslegung des Sitzes einstellbar. Dadurch ist beispielsweise eine Anpassung der Eigenschaften des Sitzes an die jeweilige Fahrzeugkennlinie des Fahrwerks des betreffenden Kraftfahrzeuges möglich, in dem der Sitz eingebaut ist.
  • Der Funktionsbereich ist vorteilhafterweise eine Schaumstoffschicht, deren zu einem Sitzbenutzer B zeigender, oberer Abschnitt Nuten versehen ist. In einem sich daran anschließenden einstückigen, unteren Abschnitt der Schaumstoffschicht sind Durchgangsöffnungen ausgebildet, so dass Luft aus dem Hohlraum des Funktionsbereiches durch den Funktionsbereich hindurchströmen kann.
  • Durch die Nuten entstehen vorteilhafterweise Einzelauflageflächen.
  • Die jeweilige Einzelauflagefläche hat vorteilhafterweise die Form eines Quadrats, einer Raute, eines Kreise und/oder eines Ovals.
  • Die Nuten sind in einer vorteilhaften Ausführungsform Längsnuten und Quernuten sind.
  • Auf einer Außenfläche einer oder mehrerer Einzelauflageflächen sind vorteilhafterweise dekorative Elemente ausgebildet oder angeordnet.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform weist das dekorative Element eine unterschiedliche Farbgestaltung zu den anderen Außenflächen auf und/oder das dekorative Element besteht aus einem unterschiedlichen Werkstoff.
  • Der unterschiedliche Werkstoff ist vorteilhafterweise Leder und/oder Holz. Ferner ist es möglich, mit einem viskoelastischen Fluid, z. B. einem Gel, gefüllte Hohlräume auszubilden.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Feder-/Dämpferelemente zumindest in dem Bereich vorgesehen, an dem die Belastung durch einen Sitzbenutzer höher ist. Dadurch ergibt sich auf den vorhandenen Feder-/Dämpferelementen eine verkleinerte Anlagefläche am Körper eines Sitzbenutzers.
  • Im Anschluss an das jeweilige untere Ende des jeweiligen Feder-/Dämpferelementes ist vorteilhafterweise eine Funktionsschicht ausgebildet.
  • Die Funktionsschicht verbindet in einer vorteilhaften Ausführungsform alle Feder-/Dämpferelemente miteinander. In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform verbindet die Funktionsschicht nur einzelne Feder-/Dämpferelemente miteinander. Die Funktionsschicht ist in einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform nur an jedem einzelnen Feder-/Dämpferelement ausgebildet ist.
  • An einer Unterseite der Funktionsschicht sind vorteilhafterweise Mittel vorgesehen, die zur Verbindung mit der Tragstruktur des Sitzes dienen.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Mittel zum Befestigen an der Tragstruktur des Sitzes ein Bestandteil eines Klettverschlusses. Das Mittel zum Verbinden mit der Tragstruktur des Sitzes ist in einer anderen vorteilhaften Ausführungsform ein Hohlraum und/oder ein vorstehendes Bauteil ist, das mit einem dazu passenden Gegenstück eine formschlüssige Verbindung beim Montagevorgang bewirkt.
  • Die Montage erfolgt in einfacher Weise dadurch, dass das fertige Sitzpolster in die vorgesehene Lage auf der Tragstruktur des Sitzes gebracht wird. Durch einen entsprechenden Anpressdruck erfolgt bei dem Klettverschluss eine Verhakung und bei der formschlüssigen Verbindung eine Verrastung. Entsprechend einfach ist auch die Demontage. Durch Aufbringung einer Zugkraft wird das Sitzpolster aus der Verbindung mit der Tragstruktur des Sitzes gelöst. Dadurch ergibt sich eine einfache Austauschbarkeit eines Sitzpolsters.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform kann der Sitz bei einem Fahrzeug verwendet werden, bei dem der Sitz der Witterung ausgesetzt ist. Ein solches Fahrzeug kann ein Cabriolet oder eine Roadster oder dergleichen oder ein Freizeit-Fahrzeug oder ein Motorrad sein.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines Sitzpolster, das in einem erfindungsgemäßen Sitz verwendbar ist, wird vorteilhafterweise in einem ersten Verfahrensschritt die Funktionsschicht aus Kunststoff hergestellt, an der die Mittel zum Verbinden mit der Tragstruktur des Sitzes ausgebildet oder angeordnet sind. Nach dem Erkalten der Funktionsschicht werden die vorgesehenen Feder-/Dämpferelemente an den vorgesehenen Positionen mit den vorgesehenen Eigenschaften auf die Funktionsschicht aufgebracht und mit dieser verbunden.
  • In einem nachfolgenden Verfahrensschritt wird nach dem Erkalten der Feder-/Dämpferelemente eine Ansitzkomfortschicht hergestellt und mit den Feder-/Dämpferelementen verbunden. Gegebenenfalls wird auf eine Außenfläche der Ansitzkomfortschicht ein Bezug aufgebracht. In einem letzten Verfahrensschritt wird das fertige Bauteil in einem weiteren Arbeitsvorgang in die vorgesehene Größe und Form eines vorgesehenen Sitzpolsters gebracht. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht die Fertigstellung des Sitzpolsters in einem Werkzeug ohne weitere Bearbeitungsvorgänge.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen beispielshalber beschrieben. Dabei zeigen:
  • 1 einen Längsschnitt durch einen Sitz, bei dem eine erste Ausführungsform eines Feder-/Dämpferelementes eingebaut ist,
  • 2 eine Schnittansicht eines Sitzpolsteraufbaus, bei dem eine zweite Ausführungsform eines Feder-/Dämpferelementes dargestellt ist,
  • 3 eine Ansicht auf eine Vorderseite eines Sitzes,
  • 4a eine perspektivische Ansicht auf ein Sitzpolster, so dass die Unterseite des Sitzpolsters sichtbar ist, wobei an dem Sitzpolster Feder-/Dämpferelemente der ersten Ausführungsform angeordnet ist,
  • 4b eine perspektivische Ansicht des in der 4a gezeigten Sitzpolsters, so dass die Oberseite des Sitzpolsters sichtbar ist,
  • 5 eine Schnittansicht des Sitzpolsters, bei dem ein Feder-/Dämpferelement der ersten Ausführungsform verwendet ist und das Sitzpolster eine vollflächige Verbindungsschicht aufweist, die an dem jeweiligen freien Ende des Feder-/Dämpferelementes ausgebildet ist,
  • 6 eine Schnittansicht entsprechend der 5, wobei der Schaumstoff eine dreidimensionale Kontur hat, die der Sitzbeanspruchung angepasst ist,
  • 7 eine Schnittansicht entsprechend der 5, bei der an dem freien Ende des jeweiligen Feder-/Dämpferelementes eine Schicht zur formschlüssigen Verbindung mit einem Gegenstück ausgebildet ist, das an einer zum Sitzpolster gewandten Außenfläche des Sitzes ausgebildet ist,
  • 8 eine Schnittdarstellung des Sitzpolsters, aus der die Herstellung der einzelnen Schichten des Sitzpolsters hervorgeht,
  • 9a eine Ansicht von oben auf ein fertiges Sitzpolster für die Rückenlehne und
  • 9b eine Ansicht von oben auf ein fertiges Sitzpolster des Sitzteils.
  • Die 1 zeigt einen Sitz 1, der insbesondere in einem Kraftfahrzeug verwendbar ist. Der Sitz 1 weist ein Sitzteil 2 und eine Rückenlehne 3 auf. In der 1 ist eine Tragstruktur 4 als eine einstückige Sitzschale 5 ausgebildet. In einer anderen Ausführungsform weist die Tragstruktur 4 in bekannter Weise jeweils einen Rahmen für das Sitzteil 2 und einen Rahmen für die Rückenlehne 3 auf.
  • Auf einer Außenfläche 6 der Tragstruktur 4, die einem nicht dargestellten Sitzbenutzer B zugewandt ist, ist jeweils ein Sitzpolster 7 für das Sitzteil 2 und ein Sitzpolster 8 für die Rückenlehne 3 befestigt. Ein nicht dargestellter Sitzbenutzer B übt eine Kraft F2 auf das Sitzteil 2 und eine Kraft F3 auf die Rückenlehne 3 aus.
  • Das jeweilige Sitzpolster 7, 8 weist im Prinzip zwei Funktionsbereiche 9, 10 auf. Der auf der Tragstruktur 4 befestigte Funktionsbereich 9 bewirkt die Federung und Dämpfung des jeweiligen Sitzpolsters 7, 8 durch geeignete Feder-/Dämpferelemente 11. Die Feder-/Dämpferelemente 11 sind beispielsweise in höherer Anzahl an den Bereichen der Tragstruktur 4 angeordnet, an denen eine höhere Belastung durch den Sitzbenutzer B auftritt.
  • In der 1 sind dies die Bereiche 12, 13, die in der 1 durch die Pfeile für die Kräfte F2 und F3 gekennzeichnet sind. Zwischen den einzelnen Feder-/Dämpferelementen 11 ist jeweils ein Hohlraum 14 ausgebildet. Über den Hohlraum 14 kann über ein Gebläse 15 Luft zwischen den Feder-/Dämpferelementen 11 bewegt werden. Die in den Hohlraum 14 strömende Luft ist durch Pfeile 16 symbolisch dargestellt. Die aus dem Funktionsbereich 10 austretende Luft ist durch Pfeile 18 symbolisch dargestellt.
  • Der zweite Funktionsbereich 10 besteht aus einer elastisch verformbaren Schicht aus einem geeigneten Werkstoff oder aus einem Schichtaufbau aus geeigneten Werkstoffen. Der Funktionsbereich 10 bewirkt den vorgesehenen Ansitzkomfort. Unter Ansitzkomfort ist zu verstehen, dass es zu keiner relevanten Druckstelle durch das Sitzpolster 7, 8 an einer Körperfläche des Sitzbenutzers B auch bei einer längeren Gebrauchsdauer kommt.
  • Als Feder-/Dämpferelemente 11 sind im Prinzip alle bekannten Ausführungsformen verwendbar, die eine geringe Größe mit einer Höhe z von ca. 2 cm ≤ z ≤ 3 cm und einen geringen Federungs-/Dämpfungsweg s, der in der Regel bei s von ca. 1 cm ≤ s ≤ 2 cm liegt.
  • Die Feder-/Dämpferelemente 11 können in ihren Federungseigenschaften und/oder Dämpfungseigenschaften so ausgelegt werden, dass diese auf die Federungskennlinie und/oder Dämpfungskennlinie des Kraftfahrzeuges ausgelegt sind.
  • In dem Funktionsbereich 10 sind in einer Ausführungsform Durchgangsöffnungen 17 ausgebildet, so dass Luft aus dem Hohlraum 14 des Funktionsbereiches 9 durch die Schicht oder die Schichten des Funktionsbereiches 10 hindurchströmen kann. Der Funktionsbereich 10 kann in einer Ausführungsform nur aus einer einzigen Ansitzkomfortschicht 23 bestehen, wie dies in der 1 gezeigt ist. Die Ansitzkomfortschicht 23 besteht beispielsweise aus einem Schaumwerkstoff, insbesondere einem PUR-Schaum.
  • In der 1 sind die Feder-/Dämpferelemente 11 rohrförmig ausgebildet. An einem zur Tragstruktur 4 zeigenden unteren Ende 19 des jeweiligen Feder-/Dämpferelementes 11 ist in der gezeigten Ausführungsform eine Funktionsschicht 20 ausgebildet. Die Funktionsschicht 20 dient zum einen zur Fixierung der Feder-/Dämpferelemente 11 in der vorgesehenen Position und zum anderen zur Fixierung des jeweiligen Sitzpolsters 7, 8 an der Tragstruktur 4.
  • Ein dazu gegenüberliegendes, oberes Ende 21 des jeweiligen Feder-/Dämpferelementes 11 ist an einer Unterseite 22 der Ansitzkomfortschicht 23 des Funktionsbereiches 10 befestigt. Das Sitzpolster 7 des Sitzteils 2 ist mit einem luftdurchlässigen Bezug 24 versehen. Das Sitzpolster 8 der Rückenlehne 3 ist ohne einen Bezug ausgebildet.
  • In der in der 1 gezeigten Ausführungsform ist lediglich ein Gebläse 15 an einer Unterseite 25 des Sitzteils 2 angeordnet. In dem Sitzteil 2 ist eine Durchgangsöffnung 26 und in der Funktionsschicht 20 ist ebenfalls eine Durchgangsöffnung 27 ausgebildet. Das Gebläse 15 kann die von einem Fahrzeuginnenraum und/oder einer Klimaanlage und/oder einer Heizung angesaugte Luft in den Hohlraum 14 des Funktionsbereiches 9 befördern.
  • In der gezeigten Ausführungsform sind die Sitzpolster 7, 8 über mindestens einen Kanal 28 miteinander verbunden, so dass die über das Gebläse 15 angesaugte Luft sowohl über das Sitzteil 2 als auch über die Rückenlehne 3 verteilt werden kann.
  • Zwischen dem Sitzpolster 7 und dem Sitzpolster 8 ist in der gezeigten Ausführungsform ein gepolsterter Zwischenbereich 29 vorgesehen. An das Sitzpolster 8 der Rückenlehne 3 schließt sich nach oben hin eine in den Sitz 1 integrierte Kopfstütze 30 an.
  • Die 2 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Feder-/Dämpferelementes 11', die eine sechseckige Wabenstruktur 31 aufweist. In einem Hohlraum 32 der jeweiligen Wabe 31 ist ein zusätzliches Feder-/Dämpfungselement 33 angeordnet.
  • Die 3 zeigt eine Vorderseite 34 des Sitzes 1. Die Rückenlehne 3 weist neben der Kopfstütze 30 noch Seitenwangen 35 auf. Zwischen der Kopfstütze 30, den Seitenwangen 35 der Rückenlehne 3 und einem unteren Ende 36 der Rückenlehne 3 ist das Sitzpolster 8 angeordnet. An das untere Ende 36 des Sitzpolsters 8 schließt sich der Zwischenbereich 29 an. Das Sitzpolster 7 des Sitzteils 2 ist von zwei voneinander beabstandeten Seitenwangen 37 und dem gepolsterten Zwischenbereich 29 umgeben.
  • Die Sitzpolster 7, 8 weisen Längs- und Quernuten 38, 39 auf. Durch die Längsnuten 38 und 39 ergeben sich Würfelelemente 40. Die Würfelelemente 40 sind in Längsrichtung und Querrichtung in Abhängigkeit von der Breite der jeweiligen Längsnut 38 und der Breite der jeweiligen Quernut 39 beweglich.
  • Durch die Würfelstruktur ist eine punktförmige Anlagefläche eines Sitzbenutzer B möglich. Ferner kann eine Außenfläche 41 des jeweiligen Würfelelementes 40 als Dekorationselement verwendet werden. So können die mit einer Schraffur versehenen Außenflächen 41' von Würfelelementen 40 eine unterschiedliche Farbe und/oder ein unterschiedliches Material und/oder eine unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit aufweisen.
  • In der 3 deuten die schraffierten Bereiche 42 und 43 des Sitzpolsters 7 eine verdichtete Anordnung von Feder-/Dämpferelementen 11, 11' an. In einer anderen Ausführungsform sind nur in den schraffierten Bereiche 42 und 43 des Sitzpolsters 7 Feder-/Dämpferelemente 11, 11' vorgesehen.
  • Die 4a und 4b zeigen perspektivische Ansichten eines in den 1 und 3 verwendeten Abschnittes eines Sitzpolsters 7, 8. Aus den 4a und 4b geht die röhrenförmige Form der Feder-/Dämpferelemente 11 hervor. Ferner ist aus den 4a und 4b ersichtlich, dass die Ansitzkomfortschicht 23 einstückig aus einem Schaumstoff hergestellt ist. Die ausgebildeten Längsnuten 38 und 39 erstrecken sich bis zu einer einteiligen Restschicht 44, deren Dicke so bemessen ist, dass das Sitzpolster 7, 8 eine ausreichende Festigkeit hat.
  • In der Schnittdarstellung der 5 ist gezeigt, dass das Feder-/Dämpferelement 11 einen Hohlraum 45 aufweist. An dem jeweiligen unteren Ende 19 des jeweiligen Feder-/Dämpferelementes 11 ist jeweils die vollflächige Funktionsschicht 20 befestigt. Der Hohlraum 45 kann zur Einstellung der Federungseigenschaften und/oder Dämpfungseigenschaften mit einem gasförmigen und/oder flüssigen und/oder einen sonstigen zusammendrückbaren Material 46 vollständig oder. teilweise gefüllt sein. Das Material kann Luft, Gel, Schaumstoff, beispielsweise PUR, und/oder Elastomere sein. Die Einstellung der Federungseigenschaften und/oder Dämpfungseigenschaften kann auch durch unterschiedliche Wandstärken t oder t' oder durch eine entsprechende Formgebung, beispielsweise durch einen Verstärkungsring 55 erreicht werden.
  • Aus der Schnittdarstellung der 6 geht eine kurvenförmige Kontur 47 der Außenfläche 48 des Sitzpolsters 7, 8 hervor.
  • Die Schnittdarstellung der 7 zeigt eine Funktionsschicht 49, die jeweils an dem unteren Ende 19 des jeweiligen Feder-/Dämpferelementes 11 ausgebildet ist. Die jeweilige Funktionsschicht 49 weist beispielsweise für eine formschlüssige Verbindung jeweils eine pilzförmige Aussparung 50 auf.
  • Die 8 zeigt die einzelnen Bauteile bei der Herstellung eines Sitzpolsters 7, 8, das beispielsweise aus einem PUR-Schaum hergestellt ist.
  • In einem ersten Verfahrensschritt wird die Funktionsschicht 20, 49 hergestellt. In der in der 8 gezeigten Ausführungsform ist an einer Unterseite 51 der Funktionsschicht 20 ein schlaufenartiges Material 52 für eine Klettverbindung angeordnet.
  • Nach der Fertigstellung der Funktionsschicht 20 erfolgt im gleichen Werkzeug die Herstellung der Feder-/Dämpferelemente 11. In einem weiteren Verfahrensschritt können gleichzeitig oder nachträglich die Feder-/Dämpferelemente 11 mit einem Füllmaterial 46 versehen werden.
  • Nach dem Erkalten der Feder-/Dämpferelemente 11 erfolgt im gleichen Werkzeug die Herstellung der Ansitzkomfortschicht 23. Gleichzeitig oder nachträglich werden in einem weiteren Verfahrensschritt die Längsnuten 38 und Quernuten 39 hergestellt. Je nach Ausführungsform wird das Sitzpolster 7, 8 mit einer zusätzlichen Außenoberfläche 24 versehen.
  • Anschließend werden die mattenförmigen Bauteile durch einen weiteren Arbeitsschritt, beispielsweise durch einen Schnittvorgang, in die vorgesehene Form gebracht, so dass die in den 9a und 9b gezeigten fertigen Sitzpolster 7, 8 entstehen.

Claims (22)

  1. Sitz für ein Kraftfahrzeug mit einem Sitzteil und einem Lehnenteil, wobei das Sitzteil und das Lehnenteil jeweils eine Tragstruktur aufweisen, wobei auf der jeweiligen Tragstruktur ein Sitzpolster befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Sitzpolster (7, 8) in einen unteren und einen oberen Funktionsbereich (9, 10) aufgeteilt ist, dass der untere Funktionsbereich (9) Feder-/Dämpferelemente (11, 11') aufweist, die zueinander beabstandet sind, so dass zwischen den Feder-/Dämpferelementen (11, 11') ein Hohlraum (14) vorhanden ist, dass der untere Funktionsbereich (9) mit dem oberen Funktionsbereich (10) verbunden ist, dass der obere Funktionsbereich (10) eine Schicht aus einem Werkstoff oder einen Schichtaufbau aus Werkstoffen aufweist, die eine elastische Nachgiebigkeit haben, um einen Sitzkomfort auch bei einem längeren Gebrauch gewährleisten.
  2. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Funktionsbereich (9) und der obere Funktionsbereich (10) voneinander getrennt hergestellte Bauteile sind, deren Verbindung nachträglich erfolgt.
  3. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Funktionsbereich (9) und der obere Funktionsbereich (10) in einem Werkzeug als ein einteiliges Bauteil herstellbar sind.
  4. Sitz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das einteilige Bauteil aus einem Kunststoff oder aus Kunststoffarten besteht, aus dem die beiden Funktionsbereiche (9, 10) in einem Werkzeug als ein einteiliges Bauteil herstellbar sind.
  5. Sitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein verwendbarer Kunststoff Polyurethan ist.
  6. Sitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Feder-/Dämpferelement (11, 11') ein rotationssymmetrisches Bauteil ist oder ein wabenförmiges Bauteil ist.
  7. Sitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federungseigenschaften und/oder die Dämpfungseigenschaften des Feder-/Dämpferelementes (11, 11') durch die Form, die Wandstärke und/oder durch einen Zusatzwerkstoff (46) auf die vorgesehene Auslegung des Sitzes (1) einstellbar sind.
  8. Sitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsbereich (10) eine Schaumstoffschicht ist, deren zu einem Sitzbenutzer B zeigender, oberer Abschnitt (40) mit Nuten (38, 39) versehen ist und dass in einem sich daran anschließenden einstückigen unterer Abschnitt (44) der Schaumstoffschicht Durchgangsöffnungen (17) ausgebildet sind, so dass Luft aus dem Hohlraum (14) des Funktionsbereiches (9) durch den Funktionsbereich (10) hindurchströmen kann.
  9. Sitz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Nuten (38, 39) Einzelauflageflächen (40) entstehen.
  10. Sitz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Einzelauflagefläche (40) die Form eines Quadrats, einer Raute, eines Kreise und/oder eines Ovals hat.
  11. Sitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten Längsnuten (38) und Quernuten (39) sind.
  12. Sitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Außenfläche (41) einer oder mehrerer Einzelauflageflächen (40) dekorative Elemente (41') ausgebildet oder angeordnet sind.
  13. Sitz nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das dekorative Element (41') eine unterschiedliche Farbgestaltung zu den anderen Außenflächen (41) aufweist und/oder dass das dekorative Element (41') aus einem unterschiedlichen Werkstoff besteht.
  14. Sitz nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der unterschiedliche Werkstoff Leder und/oder Holz ist.
  15. Sitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder-/Dämpferelemente (11, 11') zumindest in dem Bereich (42, 43) vorgesehen sind, an dem die Belastung durch einen Sitzbenutzer B höher ist.
  16. Sitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an das jeweilige untere Ende (19) des jeweiligen Feder-/Dämpferelementes (11, 11') eine Funktionsschicht (20, 49) ausgebildet ist.
  17. Sitz nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsschicht (20) alle Feder-/Dämpferelemente (11, 11') miteinander verbindet oder dass die Funktionsschicht (20) nur einzelne Feder-/Dämpferelemente (11, 11') miteinander verbindet oder dass die Funktionsschicht (20) nur an jedem einzelnen Feder-/Dämpferelement (11, 11') ausgebildet ist.
  18. Sitz nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Unterseite (51) der Funktionsschicht (20) Mittel (50, 52) vorgesehen sind, die zur Verbindung mit der Tragstruktur (4) des Sitzes (1) dienen.
  19. Sitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Befestigen an der Tragstruktur (4) des Sitzes (1) Bestandteil eines Klettverschlusses sind und/oder dass das Mittel (50) zum Verbinden mit der Tragstruktur (4) des Sitzes (1) ein Hohlraum und/oder ein vorstehendes Bauteil ist, das mit einem dazu passenden Gegenstück eine formschlüssige Verbindung beim Montagevorgang bewirkt.
  20. Sitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (1) in einem Fahrzeuginnenraum angeordnet ist oder dass der Sitz (1) bei einem Fahrzeug vorgesehen ist, bei dem der Sitz der Witterung ausgesetzt ist.
  21. Sitz nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug, bei dem der Sitz der Witterung ausgesetzt ist, ein Personenkraftwagen mit einem versenkbaren Dach ist, oder ein Personenkraftwagen mit einem Dach ist, das geöffnet werden kann oder ein Fahrzeug ist, das keine Karosserie hat, oder ein Motorrad ist.
  22. Verfahren zur Herstellung eines Sitzpolster, das in einem Sitz nach den Ansprüchen 1 bis 21 verwendbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Verfahrensschritt die Funktionsschicht (20) aus Kunststoff hergestellt wird, an der die Mittel (50, 52) zum Verbinden mit der Tragstruktur (4) des Sitzes (1) ausgebildet oder angeordnet sind, dass nach dem Erkalten der Funktionsschicht (20) die vorgesehenen Feder-/Dämpferelemente (11, 11') an den vorgesehenen Positionen mit den vorgesehenen Eigenschaften auf die Funktionsschicht (20) aufgebracht und mit dieser verbunden werden, dass nach dem Erkalten der Feder-/Dämpferelemente (11, 11') eine Ansitzkomfortschicht (23) hergestellt und mit den Feder-/Dämpferelementen (11, 11') verbunden wird, dass gegebenenfalls auf eine Außenfläche (48) der Ansitzkomfortschicht (23) ein Bezug (24) aufgebracht wird, und dass das fertige Bauteil in einem weiteren Arbeitsvorgang in die vorgesehene Größe und Form eines vorgesehenen Sitzpolsters (7, 8) gebracht wird.
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