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Die vorliegende Erfindung betrifft eine hintere Fahrradkettenradanordnung.
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Eine herkömmliche hintere Fahrradkettenradanordnung ist an einem Hinterrad vorgesehen. So offenbart beispielsweise
JP 2002 - 137 785 A eine solche herkömmliche hintere Fahrradkettenradanordnung. Die hintere Fahrradkettenradanordnung beinhaltet eine Vielzahl von Kettenrädern. Hier ist die Zahnzahldifferenz zwischen Paaren von axial benachbarten Kettenrädern (z.B. ein großes Kettenrad und ein kleines Kettenrad) unterschiedlich.
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Wie vorstehend beschrieben, ist bei der herkömmlichen hinteren Fahrradkettenradanordnung eine Zahnzahldifferenz zwischen Paaren benachbarter großer und kleiner Kettenräder unterschiedlich. Wenn beispielsweise die Zahnzahldifferenz zwischen einem Paar großer und kleiner Kettenräder groß ist und beispielsweise gleich oder größer als acht ist, ist der Stoß bei einem Gangwechsel intensiv. Ist die Zahnzahldifferenz zwischen einem Paar benachbarter großer und kleiner Kettenräder darüber hinaus groß, hat ein Fahrer Schwierigkeiten, eine gewünschte Übersetzung auszuwählen.
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Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf den vorgenannten Nachteil hergestellt. Es ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine hintere Fahrradkettenradanordnung bereitzustellen, die den Stoß bei einem Schaltvorgang reduzieren und die Änderung der Übersetzung während des Schaltvorgangs reduzieren kann.
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Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine hintere Fahrradkettenradanordnung eine Vielzahl von Kettenrädern. Die Vielzahl der Kettenräder beinhaltet mindestens zwei koaxial angeordnete Kettenräder. Eine Gesamtzahnanzahl von mindestens einem der Vielzahl von Kettenrädern ist eine gerade Zahl. Mindestens eines der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder weist einen Hochschaltunterstützungsbereich und einen Runterschaltunterstützungsbereich auf. Jedes der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder weist eine Gesamtzahl an Zähnen auf, die gleich oder größer als achtzehn ist. Eine Zahnzahldifferenz ist definiert zwischen einem großen Kettenrad der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder und einem kleinen Kettenrad der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder. Das große Kettenrad und das kleine Kettenrad sind ohne ein weiteres Kettenrad dazwischen in axialer Richtung in Bezug auf eine rotierende Mittelachse der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder nebeneinander angeordnet. Die Zahnzahldifferenz ist gleich oder kleiner als sieben. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem ersten Aspekt weist mindestens eines der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder den Hochschaltunterstützungsbereich und den Runterschaltunterstützungsbereich auf. Jedes der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder weist die Gesamtzahl der Zähne auf, die gleich oder größer als achtzehn ist. Die Zahnzahldifferenz ist gleich oder kleiner als sieben.
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Mit dieser Konfiguration ist es möglich, den Schlag während eines Schaltvorgangs zu reduzieren und die Änderung der Übersetzung während des Schaltvorgangs zu reduzieren. Mit anderen Worten, es ist möglich, den Schlag, den ein Fahrer während des Schaltvorgangs erhält, zu reduzieren und eine vom Fahrer gewünschte Übersetzung zu wählen.
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Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß dem ersten Aspekt so ausgebildet, dass die mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder mindestens drei koaxial angeordnete Kettenräder beinhalten. Eine Vielzahl von Zahnzahlübergängen der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder wird durch einen Quotienten definiert, in dem eine Gesamtzahnanzahl des großen Kettenrades der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder durch eine Gesamtzahnanzahl des kleinen Kettenrades der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder dividiert wird. Ein Mittelwert der Vielzahl von Zahnanzahlübergängen ist gleich oder kleiner als 1,23. Bei der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem zweiten Aspekt ist der Mittelwert der Vielzahl von Zahnanzahlübergängen gleich oder kleiner als 1,23. Dementsprechend ist es möglich, die Änderung der Übersetzung während des Schaltvorgangs zu reduzieren. Mit anderen Worten, es ist möglich, eine vom Fahrer gewünschte Übersetzung entsprechend zu wählen.
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Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß dem zweiten Aspekt so ausgebildet, dass der Mittelwert der Vielzahl von Zahnanzahlübergängen gleich oder kleiner als 1,2 ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem dritten Aspekt ist es möglich, die Änderung der Übersetzung während des Schaltvorgangs weiter zu reduzieren. Mit anderen Worten, es ist möglich, eine vom Fahrer gewünschte Übersetzung besser auszuwählen.
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Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß dem dritten Aspekt so ausgebildet, dass der Mittelwert der Vielzahl von Zahnzahlübergängen kleiner als 1,19 ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem vierten Aspekt ist es möglich, die Änderung der Übersetzung während des Schaltvorgangs weiter zu reduzieren. Mit anderen Worten, es ist möglich, eine vom Fahrer gewünschte Übersetzung besser auszuwählen.
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Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung nach einem der ersten bis vierten Aspekte so ausgebildet, dass ein Quotient aus der Gesamtzahnanzahl des großen Kettenrades dividiert durch die Hälfte der Zahnzahlendifferenz eine gerade Zahl ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem fünften Aspekt ist es möglich, eine Fahrradkette in geeigneter Weise in einen Schaltunterstützungsbereich zu führen, um vom kleinen Kettenrad zum großen Kettenrad in einer Kettenphase zu wechseln, in der der Schlag während des Schaltvorgangs der Fahrradkette vom großen Kettenrad zum kleinen Kettenrad reduziert werden kann.
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Gemäß einem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung nach einem der ersten bis fünften Aspekte so ausgebildet, dass ein Quotient aus der Gesamtzahnanzahl des kleinen Kettenrades dividiert durch die Hälfte der Zahnzahlendifferenz eine gerade Zahl ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem sechsten Aspekt ist es möglich, eine Fahrradkette in geeigneter Weise in einen Schaltunterstützungsbereich zu führen, um vom kleinen Kettenrad zum großen Kettenrad in einer Kettenphase zu wechseln, in der der Schlag während des Schaltvorgangs der Fahrradkette vom großen Kettenrad zum kleinen Kettenrad reduziert werden kann.
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Gemäß einem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß einem der ersten bis sechsten Aspekte so ausgebildet, dass ein Quotient, der sich aus der Gesamtzahnanzahl des großen Kettenrades dividiert durch die Zahnzahldifferenz ergibt, eine ganze Zahl ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem siebten Aspekt kann der Schlag während des Schaltvorgangs entsprechend reduziert werden.
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Gemäß einem achten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß einem der ersten bis siebten Aspekte so ausgebildet, dass ein Quotient, der sich aus der Gesamtzahnanzahl des kleinen Kettenrads dividiert durch die Zahnzahlendifferenz ergibt, eine ganze Zahl ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem achten Aspekt kann der Dämpfer während des Schaltvorgangs entsprechend reduziert werden.
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Gemäß einem neunten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung nach einem der ersten bis achten Aspekte so ausgebildet, dass das große Kettenrad den Hochschaltunterstützungsbereich und den Runterschaltunterstützungsbereich aufweist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem neunten Aspekt kann der Schlag während des Hochschaltens und des Runterschaltens reduziert werden.
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Gemäß einem zehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß dem neunten Aspekt so ausgebildet, dass das kleine Kettenrad einen zusätzlichen Hochschaltunterstützungsbereich und einen zusätzlichen Runterschaltunterstützungsbereich aufweist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem zehnten Aspekt kann der Schlag während des Hochschaltens und des Runterschaltens reduziert werden, und außerdem kann der Schaltvorgang schnell durchgeführt werden.
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Gemäß einem elften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß einem der ersten bis zehnten Aspekte so ausgebildet, dass ein in axialer Richtung axial vertiefter Zahn in mindestens einem des Hochschaltunterstützungsbereichs und des Runterschaltunterstützungsbereichs angeordnet ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem elften Aspekt kann der Schlag während des Schaltvorgangs reduziert werden.
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Gemäß einem zwölften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung nach einem der ersten bis elften Aspekte so ausgebildet, dass der gesamte Übersetzungsbereich als ein Verhältnis von einer Gesamtzahnanzahl eines größten Kettenrades zu einer Gesamtzahnanzahl eines kleinsten Kettenrades definiert ist. Der gesamte Übersetzungsbereich ist gleich oder größer als 350%. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem zwölften Aspekt ist es möglich, eine vom Fahrer gewünschte Übersetzung entsprechend auszuwählen.
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Gemäß einem dreizehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß dem zwölften Aspekt so ausgebildet, dass der gesamte Übersetzungsbereich gleich oder größer als 400% ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem dreizehnten Aspekt ist es möglich, eine vom Fahrer gewünschte Übersetzung besser auszuwählen.
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Gemäß einem vierzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung nach einem der ersten bis elften Aspekte so ausgebildet, dass eine Gesamtzahnanzahl eines kleinsten Kettenrades gleich oder kleiner als zwölf ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem vierzehnten Aspekt ist es möglich, einen Auswahlbereich von Übersetzungen auf einer oberen Übersetzungsseite zu erweitern.
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Gemäß einem fünfzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß einem der ersten bis elften Aspekte so ausgebildet, dass eine Gesamtzahnanzahl eines größten Kettenrades gleich oder größer als vierundvierzig ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung nach dem fünfzehnten Aspekt ist es möglich, einen Auswahlbereich von Übersetzungen auf einer niedrigen Übersetzungsseite zu erweitern.
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Gemäß einem sechzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß dem ersten Aspekt so ausgebildet, dass eine Gesamtzahl der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder gleich oder größer als neun ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem sechzehnten Aspekt ist es möglich, eine vom Fahrer gewünschte Übersetzung entsprechend auszuwählen.
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Gemäß einem siebzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß einem der zweiten bis vierten Aspekte so ausgebildet, dass die mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder mindestens fünf koaxial angeordnete Kettenräder beinhalten. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem siebzehnten Aspekt ist es möglich, eine vom Fahrer gewünschte Übersetzung entsprechend auszuwählen.
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Gemäß einem achtzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß dem siebzehnten Aspekt so ausgebildet, dass die Vielzahl der Zahnzahlübergänge durch einen Quotienten definiert ist, in dem eine Gesamtzahnanzahl eines großen Kettenrades der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder durch eine Gesamtzahnanzahl eines kleinen Kettenrades der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder geteilt wird. Das große Kettenrad und das kleine Kettenrad sind nebeneinander angeordnet, ohne dass dazwischen ein weiteres Kettenrad in axialer Richtung angeordnet ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem achtzehnten Aspekt ist es möglich, eine vom Fahrer gewünschte Übersetzung besser auszuwählen.
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Gemäß einem neunzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß dem siebzehnten Aspekt so ausgebildet, dass jedes der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder eine Gesamtzahnanzahl aufweist, die gleich oder größer als achtzehn ist. Mindestens eines der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder beinhaltet eine Vielzahl von Kettenradzähnen. Die Vielzahl der Kettenradzähne beinhaltet einen ersten Zahn mit einer ersten axialen Ketteneingriffsbreite und einen zweiten Zahn mit einer zweiten axialen Ketteneingriffsbreite, die kleiner als die erste axiale Ketteneingriffsbreite ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem neunzehnten Aspekt ist es möglich, eine Funktion der Abstützung der Kette durch das Kettenrad zu erweitern.
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Gemäß einem zwanzigsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß einem der ersten bis sechzehnten Aspekte so ausgebildet, dass mindestens eines der mehreren Kettenräder eine Vielzahl von Kettenradzähnen beinhaltet. Die Vielzahl der Kettenradzähne beinhaltet einen ersten Zahn mit einer ersten axialen Ketteneingriffsbreite und einen zweiten Zahn mit einer zweiten axialen Ketteneingriffsbreite, die kleiner als die erste axiale Ketteneingriffsbreite ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem zwanzigsten Aspekt ist es möglich, die Funktion der Abstützung der Kette durch das Kettenrad zu verbessern.
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Gemäß einem einundzwanzigsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß einem der ersten bis zwanzigsten Aspekte so ausgebildet, dass die Zahnzahldifferenz gleich oder kleiner als sechs ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem einundzwanzigsten Aspekt ist es möglich, eine vom Fahrer gewünschte Übersetzung besser auszuwählen.
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Gemäß einem zweiundzwanzigsten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine hintere Fahrradkettenradanordnung eine Vielzahl von Kettenrädern. Die Vielzahl der Kettenräder beinhaltet mindestens fünf koaxial angeordnete Kettenräder. Eine Gesamtzahnanzahl von mindestens einem der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder ist eine gerade Zahl. Mindestens eines der Vielzahl von Kettenrädern beinhaltet eine Vielzahl von Kettenradzähnen. Die Vielzahl der Kettenradzähne beinhaltet einen ersten Zahn mit einer ersten axialen Ketteneingriffsbreite und einen zweiten Zahn mit einer zweiten axialen Ketteneingriffsbreite, die kleiner als die erste axiale Ketteneingriffsbreite ist. Mindestens eines der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder weist einen Hochschaltunterstützungsbereich und einen Runterschaltunterstützungsbereich auf. Eine Vielzahl von Zahnzahlübergängen der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder wird durch einen Quotienten definiert, in dem eine Gesamtzahnanzahl eines großen Kettenrades der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder durch eine Gesamtzahnanzahl eines kleinen Kettenrades der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder geteilt wird. Das große Kettenrad und das kleine Kettenrad sind ohne ein weiteres Kettenrad dazwischen in axialer Richtung in Bezug auf eine rotierende Mittelachse der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder nebeneinander angeordnet. Ein Mittelwert der Vielzahl von Zahnanzahlübergängen ist gleich oder kleiner als 1,23. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem zweiundzwanzigsten Aspekt beinhaltet die Vielzahl der Kettenradzähne des mindestens einen Kettenrades in der Vielzahl der Kettenräder den ersten Zahn mit der ersten axialen Ketteneingriffsbreite und den zweiten Zahn mit der zweiten axialen Ketteneingriffsbreite , die kleiner als die erste axialen Ketteneingriffsbreite ist. Das mindestens eine der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder weist den Hochschaltunterstützungsbereich und den Runterschaltunterstützungsbereich auf. Der Mittelwert der Vielzahl von Zahnanzahlübergängen ist gleich oder kleiner als 1,23.
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Mit dieser Konfiguration ist es möglich, den Schlag während des Schaltvorgangs zu reduzieren, die Änderung der Übersetzung während des Schaltvorgangs zu reduzieren und die Kraft zum Halten der Kette am Kettenrad zu erhöhen. Mit anderen Worten, es ist möglich, den vom Fahrer während des Schaltvorgangs empfangenen Schlag zu reduzieren, eine vom Fahrer gewünschte Übersetzung zu wählen und eine Antriebskraft vom Fahrer über die Kette entsprechend auf das Kettenrad zu übertragen.
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Gemäß einem dreiundzwanzigsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß einem des neunzehnten, zwanzigsten oder zweiundzwanzigsten Aspektes so ausgebildet, dass die erste axiale Ketteneingriffsbreite des ersten Zahnes größer ist als ein Innenlaschenraum, der zwischen einem Paar Innenlaschen einer Fahrradkette und einem Außenlaschenraum, der zwischen einem Paar Außenlaschen der Fahrradkette definiert ist. Die zweite axiale Ketteneingriffsbreite des zweiten Zahnes ist kleiner als der Innenlaschenraum der Fahrradkette. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem dreiundzwanzigsten Aspekt ist es möglich, die Funktion zur Abstützung der Kette durch das Kettenrad entsprechend zu verbessern. Mit anderen Worten, es ist möglich, die Antriebskraft des Fahrers durch die Kette besser auf das Kettenrad zu übertragen.
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Gemäß einem vierundzwanzigsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß dem zweiundzwanzigsten oder dreiundzwanzigsten Aspekt so ausgebildet, dass der Mittelwert der Vielzahl von Zahnanzahlübergängen gleich oder kleiner als 1,2 ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung gemäß dem vierundzwanzigsten Aspekt ist es möglich, die Änderung der Übersetzung während des Schaltvorgangs weiter zu reduzieren. Mit anderen Worten, es ist möglich, eine vom Fahrer gewünschte Übersetzung besser auszuwählen.
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Gemäß einem fünfundzwanzigsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die hintere Fahrradkettenradanordnung gemäß einem der zweiundzwanzigsten bis vierundzwanzigsten Aspekte so ausgebildet, dass der Mittelwert der Vielzahl von Zahnzahlübergängen gleich oder kleiner als 1,19 ist. Mit der hinteren Kettenradanordnung nach dem fünfundzwanzigsten Aspekt ist es möglich, die Änderung der Übersetzung während des Schaltvorgangs weiter zu reduzieren. Mit anderen Worten, es ist möglich, eine vom Fahrer gewünschte Übersetzung besser auszuwählen.
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Mit einer hintere Fahrradkettenradanordnung nach der vorliegenden Erfindung ist es möglich, den Schlag während eines Schaltvorgangs zu reduzieren und die Änderung der Übersetzung während des Schaltvorgangs zu reduzieren.
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Eine umfassendere Beurteilung der Erfindung und vieler der damit verbundenen Vorteile wird leicht erreicht, da diese durch die folgende detaillierte Beschreibung besser verstanden wird, wenn sie im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen betrachtet wird, wobei:
- 1 eine Frontansicht eines Fahrrads gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
- 2 eine perspektivische Ansicht einer hintere Fahrradkettenradanordnung ist;
- 3A eine Frontansicht des ersten bis sechsten Kettenrades ist;
- 3B eine Frontansicht des ersten bis sechsten Kettenrades ist;
- 4 eine Frontansicht eines siebten Kettenrades ist;
- 5 eine Frontansicht eines achten Kettenrades ist;
- 6 eine Frontansicht eines neunten Kettenrades ist;
- 7 eine schematische Ansicht einer vorderen Fahrradkettenradanordnung und der hinteren Fahrradkettenradanordnung von oben gesehen ist;
- 8 ein Diagramm zur Erklärung der Kettenradzähne des ersten bis sechsten Kettenrades;
- 9 eine Tabelle zur Erläuterung der Merkmale der Kettenräder ist;
- 10A eine Tabelle zum Erklären von Merkmalen von Kettenrädern einer anderen Ausführungsform ist; und
- 10B eine Tabelle zur Erklärung von Merkmalen von Kettenrädern in einer weiteren Ausführungsform ist.
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Ausgewählte Ausführungsformen werden nun mit Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben, wobei gleiche Bezugszeichen entsprechende oder identische Elemente in den verschiedenen Zeichnungen bezeichnen.
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Wie in 1 dargestellt, weist ein Fahrrad 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Fahrradkette 2, eine vordere Fahrradkettenradanordnung 4 und eine hintere Fahrradkettenradanordnung 5 auf, wobei die Fahrradkette 2 um die vordere Fahrradkettenradanordnung 4 und die hintere Fahrradkettenradanordnung 5 gewunden ist.
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Die Vordere Fahrradkettenradanordnung 4, die hintere Fahrradkettenradanordnung 5 und die Fahrradkette 2 bilden einen Antriebsstrang. Eine Antriebskraft von der vorderen Fahrradkettenradanordnung 4 wird über die Fahrradkette 2 auf die hintere Fahrradkettenradanordnung 5 übertragen, die an einer Hinterradnabe (in den Figuren nicht dargestellt) angeordnet ist, die gegenüber einem Rahmen 3 drehbar ist, so dass sie einheitlich damit drehbar ist.
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Wie in 2 dargestellt, weist die hintere Fahrradkettenradanordnung 5 eine Drehmittelachse X auf. Die hintere Fahrradkettenradanordnung 5 umfasst eine Vielzahl von Kettenrädern SP1 bis SP9. Mit anderen Worten, die hintere Fahrradkettenradanordnung 5 beinhaltet mindestens fünf koaxial angeordnete Kettenräder. Die mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder teilen sich die Drehmittelachse X als gemeinsame Drehmittelachse und sind um die Drehmittelachse X herum koaxial zueinander angeordnet. Die Anzahl der Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 ist vorzugsweise gleich oder größer als neun.
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Die Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 beinhaltet mindestens zwei koaxial angeordnete Kettenräder. Die mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder haben jeweils die Drehmittelachse X als gemeinsame Drehmittelachse und sind um die Drehmittelachse X herum koaxial zueinander angeordnet. In der vorliegenden Ausführungsform entsprechen mindestens zwei Kettenräder aus der Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 den mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenrädern. Die Anzahl der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder ist vorzugsweise gleich oder größer als neun.
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Die mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder beinhalten mindestens drei koaxial angeordnete Kettenräder. In diesem Fall ist die Anzahl der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder gleich oder größer als drei. In der vorliegenden Ausführungsform entsprechen mindestens drei Kettenräder aus der Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 den mindestens drei koaxial angeordneten Kettenrädern. Die mindestens drei Kettenräder aus der Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 beinhalten die vorgenannten mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder.
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Die mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder beinhalten die mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder. In diesem Fall ist die Anzahl der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder gleich oder größer als fünf. In der vorliegenden Ausführungsform entsprechen mindestens fünf Kettenräder aus der Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 den mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenrädern. Mit anderen Worten, die hintere Fahrradkettenradanordnung 5 umfasst die Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 einschließlich der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder. Die mindestens fünf Kettenräder aus der Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 beinhalten die zuvor genannten mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder und die zuvor genannten mindestens drei koaxial angeordneten Kettenräder.
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Die Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 wird im Folgenden nach Bedarf als erstes bis neuntes Kettenrad SP1 bis SP9 bezeichnet. Zusätzlich entsprechen sechs Kettenräder SP1 bis SP6 in der Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 (die neun Kettenräder SP1 bis SP9), beispielsweise die ersten bis sechsten Kettenräder SP1 bis SP6 den oben genannten „mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenrädern“, „mindestens drei koaxial angeordneten Kettenrädern“ und „mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenrädern“.
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Wie in 2 dargestellt, sind die jeweiligen ersten bis neunten Kettenräder SP1 bis SP9 in axialer Richtung zur Drehmittelachse X ausgerichtet angeordnet, das heißt die jeweiligen ersten bis neunten Kettenräder SP1 bis SP9 sind koaxial um die Drehmittelachse X angeordnet. Zwischenräume (nicht in den Zeichnungen dargestellt) sind jeweils zwischen axial benachbarten Paaren der ersten bis neunten Kettenräder SP1 bis SP9 angeordnet.
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Hier ist das erste Kettenrad SP1 ein Kettenrad mit dem größten Durchmesser. Das neunte Kettenrad SP9 ist ein Kettenrad mit dem kleinsten Durchmesser. Die zweiten bis achten Kettenräder SP2 bis SP8 sind zwischen dem ersten Kettenrad SP1 und dem neunten Kettenrad SP9 in axialer Richtung in Bezug auf die Drehmittelachse X angeordnet.
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Jedes der axial benachbarten Kettenradpaare (ein großes Kettenrad und ein kleines Kettenrad) im ersten bis neunten Kettenrad SP1 bis SP9 ist ohne ein weiteres Kettenrad dazwischen benachbart. Mit anderen Worten, das große Kettenrad und das kleine Kettenrad sind ohne ein weiteres Kettenrad in axialer Richtung in Bezug auf die Drehmittelachse X der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder, der mindestens drei koaxial angeordneten Kettenräder oder der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder nebeneinander angeordnet.
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Wie in 3A dargestellt, weist mindestens eines der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder der Vielzahl von Kettenräder SP1 bis SP9 Hochschaltunterstützungsbereiche UR und Runterschaltunterstützungsbereiche DR auf. Insbesondere weist mindestens eines der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder in der Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 Hochschaltunterstützungsbereiche UR und Runterschaltunterstützungsbereiche DR auf. So weist beispielsweise in der vorliegenden Ausführungsform jedes der ersten bis sechsten Kettenräder SP1 bis SP6 Hochschaltunterstützungsbereiche UR und Runterschaltunterstützungsbereiche DR auf.
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In der vorliegenden Erfindung bedeutet ein Herunterschalten einen Gangwechselvorgang, bei dem die Fahrradkette 2 in Richtung eines beliebigen Runterschaltunterstützungsbereichs DR schaltet. Ein Herunterschalten ist ein Gangwechsel, bei dem die Fahrradkette 2 vom großen Kettenrad zum kleinen Kettenrad wechselt. Der Hochschaltunterstützungsbereich UR ist ein Bereich, der speziell entwickelt wurde, um das Verschieben der Fahrradkette 2 von einem kleinen Kettenrad auf ein großes Kettenrad zu erleichtern. Der Runterschaltunterstützungsbereichs DR ist ein Bereich, der speziell entwickelt wurde, um das Verschieben der Fahrradkette 2 von einem großen Kettenrad auf ein kleines Kettenrad zu erleichtern. In der vorliegenden Ausführungsform beinhaltet jedes der ersten bis sechsten Kettenräder SP1 bis SP6 die Hochschaltunterstützungsbereiche UR (UR1 bis UR6) und die Runterschaltunterstützungsbereiche DR (DR1 bis DR6). Bezüglich des Schaltvorgangs zwischen einem großen Kettenrad und einem kleinen Kettenrad, die nebeneinander liegen, sind auf dem großen Kettenrad der Hochschaltunterstützungsbereich UR und der Runterschaltunterstützungsbereich DR vorgesehen.
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Mit anderen Worten, das große Kettenrad der beiden koaxial angeordneten Kettenräder, die in den ersten bis sechsten Kettenrädern SP1 bis SP6 axial nebeneinander liegen, beinhaltet die Hochschaltunterstützungsbereiche UR (UR1 bis UR6) und die Runterschaltunterstützungsbereiche DR (DR1 bis DR6).
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Das kleine Kettenrad der beiden axial benachbarten Kettenräder in den ersten bis sechsten Kettenrädern SP1 bis SP6 beinhaltet die Hochschaltunterstützungsbereiche UR (UR1 bis UR6; ein Beispiel für zusätzliche Hochschaltunterstützungsbereiche UR) und die Runterschaltunterstützungsbereiche DR (DR1 bis DR6; ein Beispiel für zusätzliche Runterschaltunterstützungsbereiche DR).
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Wie in den 4 und 5 dargestellt, beinhaltet jedes des siebten und achten Kettenrades SP7 und SP8 auch den Hochschaltunterstützungsbereich UR und den Runterschaltunterstützungsbereich DR. Insbesondere beinhaltet jedes des siebten Kettenrades SP7, die dem großen Kettenrad entsprechen, und das achte Kettenrades SP8, das dem kleinen Kettenrad entspricht, den Hochschaltunterstützungsbereich UR (UR7, UR8) und die Runterschaltunterstützungsbereich DR (DR7, DR8). Es ist zu beachten, dass das neunte Kettenrad SP9, wie in 6 dargestellt, nicht mit einem Hochschaltunterstützungsbereich UR und einem Runterschaltunterstützungsbereich DR versehen ist.
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Wie in den 3B, 4, 5 und 6 dargestellt, beinhaltet mindestens eines der ersten bis neunten Kettenräder SP1 bis SP9 eine Vielzahl von Kettenradzähne. Hier beinhalten die ersten bis neunten Kettenräder SP1 bis SP9 jeweils Sätze aus einer Vielzahl von Kettenradzähnen TH1 bis TH9. Jedes von „TH1 bis TH9“ ist ein Bezugszeichen, das die gesamte Vielzahl der Kettenradzähne in jedem der Kettenräder SP1 bis SP9 anzeigt.
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In jedem der Sätze der Vielzahl von Kettenradzähne TH1 bis TH9 sind die Kettenradzähne am äußeren Umfangsteil jedes der ersten bis neunten Kettenräder SP1 bis SP9 vorgesehen, während sie in Abständen in Umfangsrichtung um die Drehmittelachse X angeordnet sind.
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Wie in den 3B, 4 und 5 dargestellt, sind in jedem der ersten bis achten Kettenräder SP1 bis SP8 axial vertiefte Zähne TH1_a bis TH8_a in axialer Richtung in mindestens einem der Hochschaltunterstützungsbereiche UR (UR1 bis UR8) und der Runterschaltunterstützungsbereiche DR (DR1 bis DR8) angeordnet. Vorzugsweise sind die axial vertieften Zähne TH1_a bis TH8_a in jedem der Hochschaltunterstützungsbereiche UR (UR1 bis UR8) und der Runterschaltunterstützungsbereiche DR (DR1 bis DR8) angeordnet.
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Insbesondere, wie in 3B dargestellt, weisen die axial vertieften Zähne THn_a (n ist eine positive ganze Zahl im Bereich von 1 bis 6) in jedem des ersten bis sechsten Kettenrades SP1 bis SP6 axial vertiefte Zähne THn_a1 und THn_a2 auf, die in jedem in 3A dargestellten Hochschaltunterstützungsbereich UR angeordnet sind, und axial vertiefte Zähne THn_a3 und THn_a4, die in jedem in 3A dargestellten Runterschaltunterstützungsbereich DR angeordnet sind.
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Insbesondere sind in jedem des ersten bis sechsten Kettenrades SP1 bis SP6 jeweils ein Hochschalteinleitungszahn THn_b1 und die axial vertieften Zähne THn_a1 und THn_a2 in jedem Hochschaltunterstützungsbereich UR angeordnet. „n“ ist eine positive ganze Zahl im Bereich von 1 bis 6. Mit anderen Worten, jeder Hochschaltunterstützungsbereich UR ist ein Bereich, der den Hochschalteinleitungszahn THn_b1 und die axial vertieften Zähne THn_a1 und THn_a2 beinhaltet.
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Der Hochschalteinleitungszahn THn_b1 ist ein Zahn des großen Kettenrades, an dem die Fahrradkette 2 beim Hochschaltvorgang vom kleinen Kettenrad zum großen Kettenrad eingreift. So ist beispielsweise der Hochschalteinleitungszahn THn_b1 zwischen einem Paar äußerer Laschen angeordnet, die sich beim Hochschaltvorgang gegenüberliegen.
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Wie in den 3B und 7 dargestellt sind die axial vertieften Zähne THn_a1 und THn_a2 so geformt, dass sie in axialer Richtung in Bezug auf die Drehmittelachse X vertieft sind, so dass eine von zwei gegenüberliegenden Innenlaschen, die sich auf einer längsgerichteten Mittelflächen-Seite LP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 befestigt ist, und eine von einem Paar einander gegenüberliegender Außenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, auf den axial vertiefte Zähnen THn_a1 und THn_a2 beim Hochschaltvorgang angeordnet sind.
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In jedem des ersten bis sechsten Kettenrades SP1 bis SP6 ist in jedem Runterschaltunterstützungsbereich DR ein Runterschaltendeingriffszahn THn_b2 und die axial vertieften Zähne THn_a3 und THn_a4 angeordnet. „n“ ist eine positive ganze Zahl im Bereich von 1 bis 6.
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Der Runterschaltendeingriffszahn THn_b2 ist ein Zahn des großen Kettenrades, mit welchem die Fahrradkette 2 unmittelbar vor dem Umwerfen der Fahrradkette 2 vom großen Kettenrad beim Runterschalten vom großen Kettenrad zum kleinen Kettenrad eingreift. So wird beispielsweise der Runterschaltendeingriffszahn THn_b2 beim Runterschalten zwischen einem Paar Außenlaschen angeordnet. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Zahnnummer, die zwischen dem Hochschalteinleitungszahn THn_b1 und dem Runterschaltendeingriffszahn THn_b2 angeordnet ist, eine ungerade Zahl.
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Wie in den 3B und 7 dargestellt sind die axial vertieften Zähne THn_a3 und THn_a4 so geformt, dass sie in axialer Richtung in Bezug auf die Drehmittelachse X vertieft sind, so dass eine von zwei gegenüberliegenden Innenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite LP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 befestigt ist, und eine von einem Paar einander gegenüberliegender Außenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, auf den axial vertieften Zähnen THn_a3 und THn_a4 beim Runterschaltvorgang angeordnet sind.
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Wie in den 4 und 5 dargestellt, beinhalten die axial vertieften Zähne THn_a (n ist eine positive ganze Zahl von 7 oder 8) in jedem des siebten und achten Kettenrades SP7 und SP8 einen axial vertieften Zahn THn_a5, der im Hochschaltunterstützungsbereich UR angeordnet ist, und axial vertiefte Zähne THn_a6, THn_a7 und THn_a8, die in im Runterschaltunterstützungsbereich DR angeordnet sind.
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In jedem des siebten und achten Ketternades SP7 und SP8 beinhalten die axial vertieften Zähne THn_a weiterhin einen axial vertieften Zahn THn_a9, der sowohl im Hochschaltunterstützungsbereich UR als auch im Runterschaltunterstützungsbereich DR angeordnet ist.
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Insbesondere sind in jedem des siebten und achten Ketterades SP7 und SP8 ein Hochschalteinleitungszahn THn_b3 und die axial vertieften Zähne THn_a5 und THn_a9 im Hochschaltunterstützungsbereich UR angeordnet. „n“ ist eine von 7 und 8.
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Der Hochschalteinleitungszahn THn_b3 ist ein Zahn des großen Kettenrades, an dem die Fahrradkette 2 im Hochschaltvorgang vom kleinen Kettenrad zum großen Kettenrad mit dem großen Kettenrad in Eingriff kommt. So ist beispielsweise der Hochschalteinleitungszahn THn_b3 zwischen einem Paar Außenlaschen angeordnet, die sich im Hochschaltvorgang gegenüberliegen.
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Wie in den 4, 5 und 7 dargestellt sind die axial vertieften Zähne THn_a5 und THn_a9 so geformt, dass sie in axialer Richtung in Bezug auf die Drehmittelachse X vertieft sind, so dass eine von zwei gegenüberliegenden Innenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite LP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 befestigt ist, und eine von einem Paar einander gegenüberliegender Außenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, auf den axial vertieften Zähnen THn_a5 und THn_a9 angeordnet sind.
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Hier, wenn die Außenlaschen mit dem Hochschalteinleitungszahn THn_b3 in Eingriff kommen, ist die Innenlasche, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite LP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, auf dem axial vertieften Zahn THn_a5 angeordnet. Die Außenlasche, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, ist auf dem axial vertieften Zahn THn_a9 angeordnet.
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In jedem dessiebten und achten Kettenrades SP7 und SP8 sind die Runterschaltendeingriffszähne THn_b41 und THn_b42 und die axial vertieften Zähne THn_a6, THn_a7, THn_a8 und THn_a9 in den Runterschaltunterstützungsbereichen DR angeordnet. „n“ bezeichnet hier eine 7 oder 8.
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Die Runterschaltendeingriffszähne THn_b41 und THn_b42 sind Zähne des großen Kettenrades, mit dem die Fahrradkette 2 unmittelbar vor dem Umwerfen der Fahrradkette 2 vom großen Kettenrad beim Runterschalten vom großen Kettenrad zum kleinen Kettenrad schließlich eingreift. So ist beispielsweise jeder der Runterschaltendeingriffszähne THn_b41 und THn_b42 beim Runterschalten zwischen einem Paar Außenlaschen angeordnet.
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Die axial vertieften Zähne THn_a6, THn_a7, THn_a8 und THn_a9 sind so geformt, dass sie in axialer Richtung in Bezug auf die Drehmittelachse X vertieft sind, so dass eine von zwei gegenüberliegenden Innenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite LP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, und eine von einem Paar einander gegenüberliegender Außenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite LP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, auf den axial vertieften Zähnen THn_a6, THn_a7, THn_a8 und THn_a9 angeordnet sind.
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Hier, wenn die Außenlaschen mit Runterschaltendeingriffszahn THn_b41 in Eingriff kommen, wird die Innenlasche, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, auf dem axial vertieften Zahn THn_a6 angeordnet. Die Außenlasche, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, ist auf dem axial vertieften Zahn THn_a9 angeordnet.
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Wenn die Außenlaschen mit dem Runterschaltendeingriffszahn THn_b42 in Eingriff kommen, ist die Innenlasche, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, auf dem axial vertieften Zahn THn_a7 angeordnet. Die Außenlasche, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, ist auf dem axial vertieften Zahn THn_a8 angeordnet.
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Mindestens eines der Vielzahl von ersten bis neunten Kettenräder SP1 bis SP9 beinhaltet eine Vielzahl von Kettenradzähnen (wie unten beschrieben). Insbesondere beinhaltet mindestens eines der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder, beispielsweise mindestens eines der ersten bis sechsten Kettenräder SP1 bis SP6, eine Vielzahl von Kettenradzähnen (wie unten beschrieben).
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In der vorliegenden Ausführungsform kann jeder der Sätze von Kettenradzähnen TH1 bis TH6 der ersten bis sechsten Zahnräder SP1 bis SP6 die folgende Konfiguration aufweisen.
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Der erste Zahn TW1 und der zweite Zahn TW2 sind in jedem der Kettenradzähne TH1 bis TH6 enthalten. Wie in 8 dargestellt, beinhaltet die Vielzahl der Kettenradzähne TH1 bis TH6 die ersten Zähne TW1 mit einer ersten axialen Ketteneingriffsbreite L1 und die zweiten Zähne TW2 mit einer zweiten axialen Ketteneingriffsbreite L2, die kleiner als die erste axiale Ketteneingriffsbreite L1 ist.
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So kann beispielsweise wenigstens eines der ersten bis sechsten Kettenrades SP1 bis SP6 die Vielzahl der ersten Zähne TW1 und die Vielzahl der zweiten Zähne TW2 beinhalten. Insbesondere kann jedes der Kettenradzähne TH1 bis TH6 die Vielzahl der ersten Zähne TW1 und die Vielzahl der zweiten Zähne TW2 beinhalten.
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Die erste axiale Ketteneingriffsbreite L1 jedes ersten Zahnes TW1 ist größer als ein Innenlaschenraum P1, der zwischen einem Paar Innenlaschen 2a der Fahrradkette 2 definiert ist, und kleiner als ein Außenlaschenraum P2, der zwischen einem Paar Außenlaschen 2b der Fahrradkette 2 definiert ist, und die zweite axiale Ketteneingriffsbreite L2 jedes zweiten Zahnes TW2 ist kleiner als der Innenlaschenraum P1 der Fahrradkette 2.
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In jedem der Sätze von Kettenradzähne TH1 bis TH6 des ersten bis sechsten Kettenrades SP1 bis SP6 können alle so ausgebildet sein, dass sie eine axiale Ketteneingriffsbreite aufweisen, die kleiner ist als der Innenlaschenraum P1 der Fahrradkette 2, wobei nur ein oder mehrere der ersten bis sechsten Kettenräder SP1 bis SP6 die ersten Zähne TW1 beinhalten können, von denen jeder die erste axiale Ketteneingriffsbreite L1 aufweist, und die zweiten Zähne TW2, von denen jeder die zweite axiale Ketteneingriffsbreite L2 aufweist, die kleiner ist als die erste axiale Ketteneingriffsbreite L1.
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Vorzugsweise sind die ersten Zähne TW1 und die zweiten Zähne TW2 abwechselnd in Umfangsrichtung um die Drehmittelachse X angeordnet. Jeder erste Zahn TW1 ist zwischen einem Paar Außenlaschen 2b der Fahrradkette 2 angeordnet, und jeder zweite Zahn TW2 zwischen einem Paar Innenlaschen 2a der Fahrradkette 2.
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Die Sätze der Vielzahl von Kettenradzähne TH7 bis TH9 des siebten bis neunten Kettenrades SP7 bis SP9 haben axiale Breiten, die im Wesentlichen gleich sind. Jeder der Sätze aus der Vielzahl von Kettenradzähnen TH7 bis TH9 hat im Wesentlichen die gleiche Konfiguration wie ein herkömmlicher Satz von Kettenradzähnen und wird daher kurz erläutert.
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Jeder der Sätze einer Vielzahl von Kettenradzähne TH7 bis TH9 ist in Umfangsrichtung um die Drehmittelachse X ausgerichtet vorgesehen. Jeder der Sätze der Vielzahl von Kettenradzähne TH7 bis TH9 ist zwischen einem Paar von Außenlaschen 2b und einem Paar von Innenlaschen 2a angeordnet.
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Jeder der Sätze einer Vielzahl von Kettenrädern TH7 bis TH9 des siebten bis neunten Kettenrades SP7 bis SP9 kann die ersten Zähne TW1 beinhalten, von denen jeder die erste axiale Ketteneingriffsbreite L1 aufweist, und die zweiten Zähne TW2, von denen jeder die zweite axiale Ketteneingriffsbreite L2 aufweist, die kleiner als die erste axiale Ketteneingriffsbreite L1 ist. Nur eines oder mehrere des siebten bis neunten Kettenrades SP7 bis SP9 kann die ersten Zähne TW1 beinhalten, von denen jeder die erste axiale Ketteneingriffsbreite L1 aufweist, und die zweiten Zähne TW2, von denen jeder die zweite axiale Ketteneingriffsbreite L2 aufweist, die kleiner ist als die erste axiale Ketteneingriffsbreite L1.
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Wie in den 3A und 3B dargestellt, beinhaltet jedes der Vielzahl von Kettenrädern SP1 und SP4 die Hochschalteinleitungszähne THn_b1, die axial vertieften Zähne THn_a1 und THn_a2, die in den Hochschaltunterstützungsbereichen URn angeordnet sind, die Runterschaltendeingriffszähne THn_b2 und die axial vertieften Zähne THn_a3 und THn_a4, die in den Runterschaltunterstützungsbereichen DRn angeordnet sind. „n“ bezeichnet eine Zahl von 1 und 4.
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Wie in den 3A und 3B dargestellt, beinhaltet jedes der Vielzahl von Kettenrädern SP2, SP3, SP5 und SP6 die Hochschalteinleitungszähne THn_b1, die axial vertieften Zähne THn_a1 und THn_a2, die in den Hochschaltunterstützungsbereichen URn angeordnet sind, die Runterschaltendeingriffszähne THn_b2 und die axial vertieften Zähne THn_a3 und THn_a4, die in den Runterschaltunterstützungsbereichen DRn angeordnet sind. „n“ bezeichnet eine der Zahlen von 2, 3, 5 und 6.
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Bei den ersten bis neunten Kettenrädern SP1 bis SP9 beinhaltet jedes der Vielzahl von Kettenräder SP7 und SP8 eine Vielzahl von Kettenradzähnen TH7 und TH8. Wie in den 4 und 5 dargestellt, beinhaltet jedes der Vielzahl von Kettenrädern SP7 und SP8 den Hochschalteinleitungszahn THn_b3, die axial vertieften Zähne THn_a5 und THn_a9, die im Hochschaltunterstützungsbereich URn angeordnet sind, die Runterschaltendeingriffszähne THn_b4 und die axial vertieften Zähne THn_a6, THn_a7, THn_a8 und THn_a9, die in den Runterschaltunterstützungsbereichen DRn angeordnet sind. „n“ bezeichnet eine 7 oder 8.
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In der vorliegenden Ausführungsform beinhaltet jedes der ersten bis vierten Kettenräder SP1 bis SP4 drei Hochschaltunterstützungsbereiche und drei Runterschaltunterstützungsbereiche. Darüber hinaus beinhaltet jedes der fünften und sechsten Kettenräder SP5 und SP6 zwei Hochschaltunterstützungsbereiche und zwei Runterschaltunterstützungsbereiche. Darüber hinaus beinhaltet jedes der siebten und achten Kettenräder SP7 und SP8 einen Hochschaltunterstützungsbereich und zwei Runterschaltunterstützungsbereiche. Bei den ersten bis neunten Kettenrädern SP1 bis SP9 beinhaltet das Kettenrad SP9 eine Vielzahl von Kettenradzähnen TH9. In der vorliegenden Ausführungsform ist das Kettenrad SP9 nicht mit einem Hochschaltunterstützungsbereich UR und einem Runterschaltunterstützungsbereich DR ausgestattet.
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Jedes der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder der ersten bis neunten Kettenräder SP1 bis SP9 weist eine Gesamtzahnanzahl auf, die gleich oder größer als achtzehn ist. Insbesondere weist jedes der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder der ersten bis neunten Kettenrädern SP1 bis SP9 die Gesamtzahnanzahl auf, die gleich oder größer als achtzehn ist. In der vorliegenden Ausführungsform, wie in 9 dargestellt, ist die Gesamtzahnanzahl jedes des ersten bis sechsten Kettenrades SP1 bis SP6 gleich oder größer als achtzehn. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Gesamtzahnanzahl jedes des siebten bis neunten Kettenrades SP7 bis SP9 kleiner als achtzehn.
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Die Gesamtzahnanzahl von mindestens einem der ersten bis neun Kettenräder SP1 bis SP9 ist eine gerade Zahl. Mit anderen Worten, die Gesamtzahnanzahl von mindestens einem der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder der ersten bis neunten Kettenräder SP1 bis SP9 ist eine gerade Zahl.
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In der vorliegenden Ausführungsform ist die Gesamtzahnanzahl jedes der mindestens fünf Kettenräder des ersten bis neunten Kettenrades SP1 bis SP9 eine gerade Zahl. Genauer gesagt, wie in 9 dargestellt, ist die Gesamtzahnanzahl jedes desersten bis sechsten Kettenrades SP1 bis SP6 eine gerade Zahl. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Gesamtzahnanzahl jedes der siebten bis neunten Kettenrades SP7 bis SP9 eine gerade Zahl.
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Wie in 9 dargestellt, ist die Gesamtzahnanzahl des ersten Kettenrades SP1 (ein Beispiel für eine Gesamtzahnanzahl des größten Kettenrades) vorzugsweise gleich oder größer als 44. Die Gesamtzahnanzahl des neunten Kettenrades SP9 (ein Beispiel für eine Gesamtzahnanzahl des kleinsten Kettenrades) ist vorzugsweise gleich oder kleiner als zwölf.
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Wie beispielsweise in 9 dargestellt, ist die Gesamtzahnanzahl des ersten Kettenrades SP1 48. Die Gesamtzahnanzahl des zweiten Kettenrades SP2 beträgt 42. Die Gesamtzahnanzahl des dritten Kettenrades SP3 beträgt 36. Die Gesamtzahnanzahl des vierten Kettenrades SP4 beträgt dreißig. Die Gesamtzahnanzahl des fünften Kettenrades SP5 ist vierundzwanzig. Die Gesamtzahnanzahl des sechsten Kettenrades SP6 beträgt zwanzig. Die Gesamtzahnanzahl des siebten Kettenrades SP7 beträgt sechzehn. Die Gesamtzahnanzahl des achten Kettenrades SP8 beträgt vierzehn. Die Gesamtzahnanzahl des neunten Kettenrades SP9 beträgt zwölf. Es ist zu beachten, dass die Gesamtzahl der Zähne der jeweiligen Kettenräder SP1 bis SP9 von den hierin beschriebenen abweichen kann.
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Eine Zahnzahldifferenz ist definiert zwischen einem großen Kettenrad der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder des ersten bis neunten Kettenrades SP1 bis SP9 und einem kleinen Kettenrad der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder des ersten bis neunten Kettenrades SP1 bis SP9.
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In einem Zustand, in dem das große Kettenrad und das kleine Kettenrad der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder ohne ein weiteres Kettenrad in axialer Richtung in Bezug auf die Drehmittelachse X nebeneinander liegen, ist die Zahnzahldifferenz zwischen dem großen Kettenrad und dem kleinen Kettenrad vorzugsweise gleich oder kleiner als sieben, wie in 9 dargestellt. Insbesondere ist die Zahnzahldifferenz zwischen dem großen Kettenrad und dem kleinen Kettenrad vorzugsweise gleich oder kleiner als sechs.
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Wie beispielsweise in 9 dargestellt, beträgt die Zahnzahldifferenz zwischen dem ersten und zweiten Kettenrad SP1 und SP2 sechs. Die Zahnzahldifferenz zwischen dem zweiten und dritten Kettenrad SP2 und SP3 beträgt sechs. Die Zahnzahldifferenz zwischen dem dritten und vierten Kettenrad SP3 und SP4 beträgt sechs. Die Zahnzahldifferenz zwischen dem vierten und fünften Kettenrad SP4 und SP5 beträgt sechs. Die Zahnzahldifferenz zwischen dem fünften und sechsten Kettenrad SP5 und SP6 beträgt vier. Mit anderen Worten, die Zahnzahldifferenz zwischen dem großen Kettenrad und dem kleinen Kettenrad in den ersten bis sechsten Kettenrädern SP1 bis SP6 ist gleich oder kleiner als sechs.
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Hier ist ein Quotient aus der Gesamtzahnanzahl des großen Kettenrades in zwei axial benachbarten Kettenrädern der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder der ersten bis sechsten Kettenräder SP1 bis SP6 dividiert durch die Hälfte der Zahnzahlendifferenz eine gerade Zahl. Ein Quotient aus der Gesamtzahnanzahl des großen Kettenrades dividiert durch die Zahnzahldifferenz ist eine ganze Zahl.
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Ein Quotient aus der Gesamtzahnanzahl des kleinen Kettenrades in zwei axial benachbarten Kettenrädern der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder der ersten bis sechsten Kettenräder SP1 bis SP6 dividiert durch die Hälfte der Zahnzahlendifferenz ist eine gerade Zahl. Ein Quotient aus der Gesamtzahnanzahl des kleinen Kettenrades dividiert durch die Zahnzahldifferenz ist eine ganze Zahl.
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Es ist zu beachten, dass die Zahnzahldifferenz zwischen dem sechsten und siebten Kettenrad SP6 und SP7 vier beträgt. Die Zahnzahldifferenz zwischen dem siebten und achten Kettenrad SP7 und SP8 ist zwei. Die Zahnzahldifferenz zwischen dem achten und neunten Kettenrad SP8 und SP9 ist zwei.
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Wenn die mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder des ersten bis neunten Kettenrades SP1 bis SP9 die mindestens drei koaxial angeordneten Kettenräder beinhalten, wird eine Vielzahl von Zahnzahlübergängen der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder durch einen Quotienten definiert, in dem die Gesamtzahnanzahl des großen Kettenrades der mindestens zwei axial nebeneinander angeordneten koaxialen Kettenräder durch die Gesamtzahnanzahl des kleinen Kettenrades der mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenräder axial nebeneinander dividiert wird. In diesem Fall sind das große Kettenrad und das kleine Kettenrad nebeneinander angeordnet, ohne dass dazwischen ein weiteres Kettenrad in axialer Richtung angeordnet ist.
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Eine Vielzahl von Zahnzahlübergängen der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder der ersten bis neunten Kettenrädern SP1 bis SP9 wird durch einen Quotienten definiert, in dem die Gesamtzahnanzahl des großen Kettenrades der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder durch die Gesamtzahnanzahl des kleinen Kettenrades der mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenräder geteilt wird. In diesem Fall sind das große Kettenrad und das kleine Kettenrad nebeneinander angeordnet, ohne dass dazwischen ein weiteres Kettenrad in axialer Richtung angeordnet ist.
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Kurz gesagt, eine Vielzahl von Zahnzahlübergängen zwischen den ersten und neunten Kettenrädern SP1 bis SP9 wird durch einen Quotienten definiert, in dem die Gesamtzahnanzahl des großen Kettenrades von axial benachbarten zwei Kettenrädern durch die Gesamtzahnanzahl des kleinen Kettenrades der axial benachbarten zwei Kettenräder dividiert wird.
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Wie in 9 dargestellt, ist ein Mittelwert der Vielzahl von Zahnanzahlübergängen zwischen den ersten und neunten Kettenrädern SP1 bis SP9 vorzugsweise gleich oder kleiner als 1,23. Insbesondere ist der Mittelwert der Vielzahl von Zahnzahlübergängen zwischen den ersten und neunten Kettenrädern SP1 bis SP9 vorzugsweise gleich oder kleiner als 1,2. Der Mittelwert der Vielzahl von Zahnanzahlübergängen zwischen den ersten und neunten Kettenrädern SP1 bis SP9 ist vorzugsweise gleich oder kleiner als 1,19.
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So beträgt beispielsweise der Zahnzahlübergang zwischen dem ersten und zweiten Kettenrad SP1 und SP2 1.143. Der Zahnzahlübergang zwischen dem zweiten und dritten Kettenrad SP2 und SP3 beträgt 1.167. Der Zahnzahlübergang zwischen dem dritten und vierten Kettenrad SP3 und SP4 beträgt 1.200. Der Zahnzahlübergang zwischen dem vierten und fünften Kettenrad SP4 und SP5 beträgt 1.250.
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Der Zahnzahlübergang zwischen dem fünften und sechsten Kettenrad SP5 und SP6 beträgt 1.200. Der Zahnzahlübergang zwischen dem sechsten und siebten Kettenrad SP6 und SP7 beträgt 1.250. Der Zahnzahlübergang zwischen dem siebten und achten Kettenrad SP7 und SP8 beträgt 1.143. Der Zahnzahlübergang zwischen dem achten und neunten Kettenrad SP8 und SP9 beträgt 1.163.
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Wenn unter Verwendung der Vielzahl von Zahnzahlübergängen gerechnet wird, wird der Mittelwert der Vielzahl von Zahnzahlübergängen als 1,19 abgeleitet. Mit anderen Worten, in der vorliegenden Ausführungsform ist der Mittelwert der Vielzahl von Zahnzahlübergängen zwischen den ersten und neunten Kettenrädern SP1 bis SP9 gleich oder kleiner als 1,19.
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Ein ganzer Übersetzungsbereich ist definiert als das Verhältnis der gesamten Zahnnummer des ersten Kettenrades SP1 (das größte Kettenrad) zur gesamten Zahnnummer des neunten Kettenrades SP9 (das kleinste Kettenrad).
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Der gesamte Übersetzungsbereich ist vorzugsweise größer oder gleich 350%. Insbesondere ist der gesamte Übersetzungsbereich vorzugsweise größer oder gleich 400%. Zusätzlich ist der gesamte Übersetzungsbereich vorzugsweise gleich oder kleiner als 600%.
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So ist beispielsweise in der vorliegenden Ausführungsform, wie vorstehend beschrieben, die Gesamtzahnanzahl des ersten Kettenrades SP1 48, während die Gesamtzahnanzahl des neunten Kettenrades SP9 zwölf ist. In diesem Fall beträgt der gesamte Übersetzungsbereich 400%. Mit anderen Worten, in der vorliegenden Ausführungsform ist der gesamte Übersetzungsbereich gleich oder größer als 350% und gleich oder größer als 400%. Zusätzlich ist in der vorliegenden Ausführungsform der gesamte Übersetzungsbereich gleich oder kleiner als 600%.
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Hierin wird erläutert, wie ein Eingriffszustand zwischen einem Kettenrad und der Fahrradkette 2 bei jedem der Hoch- und Runterschaltvorgänge in der vorliegenden Ausführungsform erfolgt.
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Im Hochschaltvorgang wird die Fahrradkette 2 durch ein Schaltwerk 7 (siehe 1) vom kleinen Kettenrad der axial benachbarten zwei Kettenräder des ersten bis neunten Kettenrades SP1 bis SP9 zum großen Kettenrad der axial benachbarten zwei Kettenräder des ersten bis neunten Kettenrades SP1 bis SP9 geführt.
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Zur einfacheren Erklärung wird hierin der Eingriffszustand zwischen einem Kettenrad und der Fahrradkette 2 beim Hochschalten mit Hilfe von Kombinationen der ersten und zweiten Kettenräder SP1 und SP2, der zweiten und dritten Kettenräder SP2 und SP3 sowie der siebten und achten Kettenräder SP7 und SP8 erläutert.
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Wenn beispielsweise das Schaltwerk 7 den Hochschaltvorgang durchführt, während die Fahrradkette 2 um das vordere Kettenrad 4 und das zweite Kettenrad SP2 gewickelt ist, ist der Hochschalteinleitungszahn TH1_b1 in einem Hochschaltunterstützungsbereich UR1 des ersten Kettenrads SP1 (das große Kettenrad) zwischen einem Paar Außenlaschen angeordnet.
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Zu diesem Zeitpunkt ist eine von zwei gegenüberliegenden Innenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, in der Vertiefung des axial vertieften Zahnes TH1_a1 angeordnet. Eine von zwei gegenüberliegenden Außenlashcen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, ist in der Vertiefung des axial vertieften Zahnes TH1_a2 angeordnet.
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Wenn die Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 in diesem Zustand einheitlich gedreht wird, wird die Fahrradkette 2 mit dem Hochschalteinleitungszahn TH1_b1 in Eingriff gebracht und dann nacheinander mit den Kettenradzähne, die stromaufwärts von diesem Hochschalteinleitungszahn TH1_b1 in einer Antriebsdrehrichtung R am ersten Kettenrad SP1 (dem großen Kettenrad) angeordnet sind. Dementsprechend wechselt die Fahrradkette 2 vom zweiten Kettenrad SP2 (das kleine Kettenrad) zum ersten Kettenrad SP1 (das große Kettenrad).
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Es ist zu beachten, dass, wenn das Schaltwerk 7 den Hochschaltvorgang durchführt, während die Fahrradkette 2 um die vordere Fahrradkettenradanordnung 4 und das fünfte Kettenrad SP5 gewickelt ist, die Fahrradkette 2 ebenfalls vom fünften Kettenrad SP5 (das kleine Kettenrad) zum vierten Kettenrad SP4 (das große Kettenrad) schaltet.
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Wenn das Schaltwerk 7 den Hochschaltvorgang durchführt, während die Fahrradkette 2 um die vordere Fahrradkettenradanordnung 4 und das dritte Kettenrad SP3 gewickelt ist, ist beispielsweise der Hochschalteinleitungszahn TH2_b1 in einem Hochschaltunterstützungsbereich UR2 des zweiten Kettenrads SP2 (das große Kettenrad) zwischen einem Paar Außenlaschen angeordnet.
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Zu diesem Zeitpunkt ist eine von zwei gegenüberliegenden Innenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, in der Vertiefung des axial vertieften Zahnes TH2_a1 angeordnet. Eine von zwei gegenüberliegenden Außenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite LP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, ist in der Vertiefung des axial vertieften Zahnes TH2_a2 angeordnet.
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Wenn die Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 in diesem Zustand einheitlich gedreht wird, wird die Fahrradkette 2 mit dem Hochschalteinleitungszahn TH2_b1 in Eingriff gebracht und dann nacheinander mit den Kettenradzähne, die stromaufwärts von diesem Hochschalteinleitungszahn TH2_b1 in Antriebsdrehrichtung R auf dem zweiten Kettenrad SP2 (dem großen Kettenrad) angeordnet sind. Dementsprechend wechselt die Fahrradkette 2 vom dritten Kettenrad SP3 (das kleine Kettenrad) zum zweiten Kettenrad SP2 (das große Kettenrad).
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Es ist zu beachten, dass, wenn das Schaltwerk 7 den Hochschaltvorgang durchführt, während die Fahrradkette 2 um die vordere Fahrradkettenradanordnung 4 und eines der Kettenräder SP3, SP4, SP6 und SP7 gewickelt ist, die Fahrradkette 2 ebenfalls vom kleinen Kettenrad zum großen Kettenrad wechselt.
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Außerdem, wenn das Schaltwerk 7 den Hochschaltvorgang durchführt, während die Fahrradkette 2 um die Vordere Fahrradkettenradanordnung 4 und das achte Kettenrad SP8 gewickelt ist, ist beispielsweise der Hochschalteinleitungszahn TH7_b3 im Hochschaltunterstützungsbereich UR7 des siebten Kettenrades SP7 (das große Kettenrad) zwischen einem Paar Außenlaschen angeordnet.
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Zu diesem Zeitpunkt ist eine von zwei gegenüberliegenden Innenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, in der Vertiefung des axial vertieften Zahnes TH7_a5 angeordnet. Eine von zwei gegenüberliegenden Außenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, ist in der Vertiefung des axial vertieften Zahnes TH7_a9 angeordnet.
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Wenn die Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 in diesem Zustand einheitlich gedreht wird, wird die Fahrradkette 2 mit dem Hochschalteinleitungszahn TH7_b3 in Eingriff gebracht und dann nacheinander mit den Kettenradzähne, die stromaufwärts von diesem Hochschalteinleitungszahn TH7_b3 in Antriebsdrehrichtung R auf dem siebten Kettenrad SP7 (dem großen Kettenrad) angeordnet sind. Dementsprechend wechselt die Fahrradkette 2 vom achten Kettenrad SP8 (das kleine Kettenrad) zum siebten Kettenrad SP7 (das große Kettenrad).
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Es ist zu beachten, dass, wenn das Schaltwerk 7 den Hochschaltvorgang durchführt, während die Fahrradkette 2 um die vordere Fahrradkettenradanordnung 4 und das neunte Kettenrad SP9 gewickelt ist, die Fahrradkette 2 ebenfalls vom neunten Kettenrad SP9 (das kleine Kettenrad) zum achten Kettenrad SP8 (das große Kettenrad) schaltet.
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Beim Runterschalten wird die Fahrradkette 2 durch das Schaltwerk 7 (siehe 1) vom großen Kettenrad der axial benachbarten zwei Kettenräder des ersten bis neunten Ketternades SP1 bis SP9 zum kleinen Kettenrad der axial benachbarten zwei Kettenräder in des ersten bis neunten Kettenrades SP1 bis SP9 geführt.
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Zur einfacheren Erklärung wird hierin der Eingriffszustand zwischen einem Kettenrad und der Fahrradkette 2 beim Runterschalten durch die Verwendung von Kombinationen der ersten und zweiten Kettenräder SP1 und SP2 sowie der siebten und achten Kettenräder SP7 und SP8 erläutert.
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So führt beispielsweise das Schaltwerk 7 den Herunterschaltvorgang durch, während die Fahrradkette 2 um die vordere Fahrradkettenradanordnung 4 und das erste Kettenrad SP1 gewickelt ist.
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In diesem Fall, während der Runterschaltendeingriffszahn TH1_b2 in einen Runterschaltunterstützungsbereich DR1 des ersten Kettenrades SP1 (das große Kettenrad) zwischen einem Paar Außenlaschen angeordnet ist, ist eine von zwei gegenüberliegenden Innenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite LP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, in der Vertiefung des axial vertieften Zahnes TH1_a3 angeordnet. Zu diesem Zeitpunkt ist eine von zwei gegenüberliegenden Außenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, in der Vertiefung des axial vertieften Zahnes TH1_a4 angeordnet.
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Wenn die Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 in diesem Zustand einheitlich gedreht wird, wird die Fahrradkette 2 sequentiell von den vor dem Runterschaltendeingriffszahn TH1_b2 liegenden Kettenradzähnen in Antriebsdrehrichtung R am ersten Kettenrad SP1 (dem großen Kettenrad) gelöst. Dementsprechend wechselt die Fahrradkette 2 vom ersten Kettenrad SP1 (das große Kettenrad) zum zweiten Kettenrad SP2 (das kleine Kettenrad).
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Es ist zu beachten, dass, wenn der Herunterschaltvorgang durchgeführt wird, während die Fahrradkette 2 um die vordere Fahrradkettenradanordnung 4 und eines des zweiten bis sechsten Kettenrades SP2 bis SP6 gewickelt ist, die Fahrradkette 2 ebenfalls vom großen Kettenrad zum kleinen Kettenrad wechselt.
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Während die Fahrradkette 2 beispielsweise um das vordere Fahrradkettenrad 4 und das siebte Kettenrad SP7 gewickelt ist, übernimmt das Schaltwerk 7 den Herunterschaltvorgang.
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In diesem Fall, während der Runterschaltendeingriffszahn TH7_b41 in einem Runterschaltunterstützungsbereich DR7 des siebten Kettenrades SP7 (das große Kettenrad) zwischen einem Paar Außenlaschen angeordnet ist, befindet sich eine von zwei gegenüberliegenden Innenlaschen auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite LP des Fahrrads 1, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, in der Vertiefung des axial vertieften Zahnes TH7_a6. Zu diesem Zeitpunkt ist eine von zwei gegenüberliegenden Außenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, in der Vertiefung des axial vertieften Zahnes TH7_a9 angeordnet.
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Andererseits, während der Runterschaltendeingriffszahn TH1_b42 in dem anderen Runterschaltunterstützungsbreich DR7 des siebten Kettenrades SP7 (das große Kettenrad) zwischen einem Paar Außenlaschen angeordnet ist, befindet sich eine von zwei gegenüberliegenden Innenlaschen auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite LP des Fahrrads 1, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, in der Vertiefung des axial vertieften Zahnes TH7_a7. Zu diesem Zeitpunkt ist eine von zwei Außenlaschen, die sich auf der längsgerichteten Mittelflächen-Seite NP des Fahrrads 1 befindet, während die Fahrradkette 2 am Fahrrad 1 montiert ist, in der Vertiefung des axial vertieften Zahnes TH7_a8 angeordnet.
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Wenn die Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 in diesem Zustand einheitlich gedreht wird, wird die Fahrradkette 2 sequentiell von den Kettenradzähne gelöst, die stromaufwärts des Runterschaltendeingriffszahn TH7_b41, TH7_b42 in Antriebsdrehrichtung R auf dem siebten Kettenrad SP7 (dem großen Kettenrad) angeordnet sind. Dementsprechend wechselt die Fahrradkette 2 vom siebten Kettenrad SP7 (das große Kettenrad) zum achten Kettenrad SP8 (das kleine Kettenrad).
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Es ist zu beachten, dass beim Herunterschalten, während die Fahrradkette 2 um die Vordere Fahrradkettenradanordnung 4 und das achte Kettenrad SP8 gewickelt ist, auch die Fahrradkette 2 vom großen Kettenrad zum kleinen Kettenrad schaltet.
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Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wurde oben erläutert. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die vorgenannte Ausführungsform beschränkt, und es können eine Vielzahl von Änderungen vorgenommen werden, ohne vom Kern der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Insbesondere können die in der vorliegenden Spezifikation beschriebenen Ausführungsformen beliebig kombiniert werden.
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(A) In der vorgenannten Ausführungsform wurde der exemplarische Fall beschrieben, dass die Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 voneinander getrennt ist. Es können jedoch mindestens zwei der Vielzahl von Kettenrädern SP1 bis SP9 integral ausgebildet sein. Darüber hinaus kann die gesamte Vielzahl der Kettenräder SP1 bis SP9 integral ausgebildet werden.
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(B) In der vorgenannten Ausführungsform wurde die Kettenradanordnung mit Hilfe der neun Kettenräder SP1 bis SP9 erläutert. Die Gesamtzahl einer Vielzahl von Kettenrädern kann jedoch gleich oder größer als zehn oder gleich oder kleiner als fünfzehn sein. Darüber hinaus kann die Gesamtzahl einer Vielzahl von Kettenrädern gleich oder kleiner als acht sein.
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(C) In der vorgenannten Ausführungsform wurde der exemplarische Fall beschrieben, dass die untere Grenze der Zahnzahldifferenz zwei ist. Die untere Grenze der Zahnzahldifferenz kann jedoch eins sein.
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(D) In der vorgenannten Ausführungsform wurde der exemplarische Fall beschrieben, dass die ersten bis achten Kettenräder SP1 bis SP8 die Hochschaltunterstützungsbereiche UR1 bis UR8 und die Runterschaltunterstützungsbereiche DR1 bis DR8 beinhalten. Stattdessen dürfen die ersten bis sechsten Kettenräder SP1 bis SP6 die Hochschaltunterstützungsbereiche UR1 bis UR6 und die Runterschaltunterstützungsbereiche DR 1 bis DR6 beinhalten, die siebten und achten Kettenräder SP7 und SP8 die Hochschaltunterstützungsbereiche UR7 und UR8 und die Runterschaltunterstützungsbereiche DR7 und DR8 nicht beinhalten.
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(E) In der vorgenannten Ausführungsform wurde der exemplarische Fall beschrieben, dass die neun Kettenräder SP1 bis SP9, das heißt die ersten bis neunten Kettenräder SP1 bis SP9, die in 9 dargestellten Merkmale aufweisen. In den ersten bis neunten Kettenrädern SP1 bis SP9 mit den in 9 dargestellten Merkmalen entsprechen die ersten bis sechsten Kettenräder SP1 bis SP6 „den mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenrädern“, „den mindestens drei koaxial angeordneten Kettenrädern“ und „den mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenrädern“.
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Stattdessen können die ersten bis neunten Kettenräder SP1 bis SP9 so ausgebildet werden, dass sie die in 10A dargestellten Merkmale aufweisen. In diesem Fall entsprechen die ersten bis sechsten Kettenräder SP1 bis SP9 mit den in 10A dargestellten Merkmalen den „mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenrädern“, „den mindestens drei koaxial angeordneten Kettenrädern“ und „den mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenrädern“.
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(F) In der vorgenannten Ausführungsform wurde der exemplarische Fall beschrieben, dass die hintere Fahrradkettenradanordnung 5 neun Kettenräder SP1 bis SP9 beinhaltet, das heißt die ersten bis neunten Kettenräder SP1 bis SP9.
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Die hintere Fahrradkettenradanordnung 5 kann weiterhin ein zehntes Kettenrad SP10 beinhalten. In diesem Fall beinhaltet die hintere Fahrradkettenradanordnung 5 zehn Kettenräder SP1 bis SP10, das heißt die ersten bis zehnten Kettenräder SP1 bis SP10.
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In dieser Konfiguration können die ersten bis zehnten Kettenräder SP1 bis SP10 so ausgebildet werden, dass sie beispielsweise die in 10B dargestellten Merkmale aufweisen. In den ersten bis zehnten Kettenrädern SP1 bis SP10 mit den in 10B dargestellten Merkmalen entsprechen die ersten bis siebten Kettenräder SP1 bis SP7 „den mindestens zwei koaxial angeordneten Kettenrädern“, „den mindestens drei koaxial angeordneten Kettenrädern“ und „den mindestens fünf koaxial angeordneten Kettenrädern“.
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Es ist zu beachten, dass die hintere Fahrradkettenradanordnung 5 elf oder mehr Kettenräder beinhalten kann. Darüber hinaus kann die hintere Fahrradkettenradanordnung 5 sechzehn oder weniger Kettenräder beinhalten.
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(G) In der in 8 dargestellten Ausführungsform haben die ersten Zähne TW1 von außen gesehen eine „+“-Form in radialer Richtung um die Drehmittelachse X des entsprechenden Kettenrades. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Die ersten Zähne TW1 können eine „T“-Form oder eine polygonale Form wie eine hexagonale Form oder eine achteckige Form aufweisen, von außen gesehen in radialer Richtung um die Drehmittelachse X des entsprechenden Kettenrades.
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Wenn die ersten Zähne TW1 hierin die Form „T“ von außen gesehen in radialer Richtung um die Drehmittelachse X des entsprechenden Kettenrades haben, auch wenn die erste axiale Ketteneingriffsbreite L1 der ersten Zähne TW1 größer eingestellt ist als der zwischen einem Paar Innenlaschen 2a der Fahrradkette 2 definierte Innenlaschenraum P1, wird es leicht, den Schaltvorgang in der hintere Fahrradkettenradanordnung 5 gut aufrechtzuerhalten.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Fahrrad
- 2
- Fahrradkette
- 2a
- Innenlasche
- 2b
- Außenlasche
- 3
- Rahmen
- 4
- vordere Fahrradkettenradanordnung
- 5
- hintere Fahrradkettenradanordnung
- 7
- Schaltwerk
- DR
- Runterschaltunterstützungsbereich
- L1
- erste axiale Ketteneingriffsbreite
- L2
- zweite axiale Ketteneingriffsbreite
- LP
- längsgerichtete Mittelfläche
- P1
- Innenlaschenraum
- P2
- Außenlaschanraum
- R
- Antriebsdrehrichtung
- SP1 bis SP10
- Kettenrad
- TH1 bis TH10
- Vielzahl an Kettenradzähnen
- THn_am (n=1-9, m=1-9)
- axial vertiefte Zähne
- THn_b1, THn_b3 (n=1-9)
- Hochschalteinleitungszähne
- THn_b2, THn_b41, THn_b42 (n=1-9)
- Runterschaltendeingriffszähne
- TW1
- erster Zahn
- TW2
- zweiter Zahn
- UR
- Hochschaltunterstützungsbereich
- X
- Drehmittelachse
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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