[go: up one dir, main page]

DE102019002207B4 - Kabelführung zur lösbaren Aufnahme und Fixierung von wenigstens einem Kabel an einem Lenker eines Zweirades - Google Patents

Kabelführung zur lösbaren Aufnahme und Fixierung von wenigstens einem Kabel an einem Lenker eines Zweirades Download PDF

Info

Publication number
DE102019002207B4
DE102019002207B4 DE102019002207.6A DE102019002207A DE102019002207B4 DE 102019002207 B4 DE102019002207 B4 DE 102019002207B4 DE 102019002207 A DE102019002207 A DE 102019002207A DE 102019002207 B4 DE102019002207 B4 DE 102019002207B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
hose jacket
receiving
clamping
lumen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE102019002207.6A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102019002207A1 (de
Inventor
Markus Tanzer-Kargl
Hans-Jürgen Schlender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DT Swiss AG
Original Assignee
SCHLENDER HANS JUERGEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHLENDER HANS JUERGEN filed Critical SCHLENDER HANS JUERGEN
Priority to DE102019002207.6A priority Critical patent/DE102019002207B4/de
Priority to PCT/EP2020/000069 priority patent/WO2020211974A2/de
Publication of DE102019002207A1 publication Critical patent/DE102019002207A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102019002207B4 publication Critical patent/DE102019002207B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J11/00Supporting arrangements specially adapted for fastening specific devices to cycles, e.g. supports for attaching maps
    • B62J11/10Supporting arrangements specially adapted for fastening specific devices to cycles, e.g. supports for attaching maps for mechanical cables, hoses, pipes or electric wires, e.g. cable guides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J11/00Supporting arrangements specially adapted for fastening specific devices to cycles, e.g. supports for attaching maps
    • B62J11/10Supporting arrangements specially adapted for fastening specific devices to cycles, e.g. supports for attaching maps for mechanical cables, hoses, pipes or electric wires, e.g. cable guides
    • B62J11/19Supporting arrangements specially adapted for fastening specific devices to cycles, e.g. supports for attaching maps for mechanical cables, hoses, pipes or electric wires, e.g. cable guides specially adapted for electric wires
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K21/00Steering devices
    • B62K21/12Handlebars; Handlebar stems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K21/00Steering devices
    • B62K21/18Connections between forks and handlebars or handlebar stems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K21/00Steering devices
    • B62K21/26Handlebar grips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Flexible Shafts (AREA)

Abstract

Vorliegende Erfindung betrifft eine Kabelführung (1), zur lösbaren Aufnahme und Fixierung von wenigstens einem Kabel (50) an einem Lenker (52) eines Zweirades (54), umfassend einen in einer Längsrichtung RLverlaufenden, wenigstens abschnittsweise elastischen Schlauchmantel (4) und ein durch diesen Schlauchmantel (4) gebildetes und in der Längsrichtung RLverlaufendes Lumen (6), wobei der Schlauchmantel (4) unter elastischer Dehnung und Vergrößerung des Lumens (6) über ein freies Ende (56) des Lenkers (52) auf den Lenker aufschiebbar und dort unter teilweiser Reduktion dieser Dehnung und teilweiser Verringerung des vergrößerten Lumens (6) elastisch vorgespannt fixierbar ist, wobei der Schlauchmantel (4) ein Aufnahmemittel (10) zur Aufnahme und Fixierung des wenigstens einen Kabels (50) aufweist, wobei das Aufnahmemittel (10) folgendes aufweist: wenigstens ein Aufnahmeelement (12) für das Kabel (50), in den das Kabel (50) entlang einer von der Haupterstreckungsrichtung RHdes Kabels abweichend verlaufenden Einsetzrichtung REeinsetzbar ist, wenigstens ein Klemmelement (14), das dem Aufnahmeelement (12) zugeordnet ist und das Kabel (50) im Aufnahmeelement (12) unter Aufbringen wenigstens einer Klemmkraft FKfestklemmt, und wenigstens ein Schubelement (16), das dem Klemmelement (14) zugeordnet ist und durch das Dehnen des Schlauchmantels (4) und der Vergrößerung des Lumens (6) wenigstens eine zusätzliche Klemmkraft FKZauf das wenigstens eine Klemmelement (14) aufbringt.

Description

  • Vorliegende Erfindung betrifft eine Kabelführung zur lösbaren Aufnahme und Fixierung von wenigstens einem Kabel an einem Lenker eines Zweirades.
  • Aus dem Stand der Technik ist eine Mehrzahl solcher Kabelführungen bekannt, die der Führung, Aufnahme und Fixierung eines Kabels an einem Lenker dienen. So sind beispielsweise Kabelklemmen bekannt, die in Form eines Ringes eine Einsetzöffnung aufweisen, um den Ring um den Lenker zu legen und mittels eines Befestigungsmittels zu fixieren. An diesem Ringelement sind Aufnahmeelemente zur Aufnahme und Fixierung eines Kabels vorhanden.
  • Es hat sich hier jedoch als nachteilig herausgestellt, dass eine Aufnahme und Fixierung des Kabels meist nur punktuell am Lenker möglich ist. Eine über die Längserstreckung des Kabels vollflächige Fixierung ist hier nicht gegeben, was insbesondere im Mountainbike-Bereich oft mit einem Klappern des Kabels am Lenker bezahlt werden muss.
  • Darüber hinaus ist es wünschenswert, Kabelführungen so anzubieten, dass eine werkzeuglose Montage und Demontage der Kabel möglich ist.
  • Schließlich besteht der Bedarf nach Kabelführungen, die wenigstens abschnittsweise eine verdeckte Führung von Kabeln und insbesondere eine Zuführung von Kabeln zu einem Vorbau erlauben, der zum einen der Fixierung des Lenkers dient und zum anderen der Weiterleitung der Kabel zu entsprechenden Einheiten am Zweirad.
  • Die DE 10 2016 211 838 A1 beschreibt einen Fahrradgriff mit einer in montiertem Zustand einen Lenker umgebenden Hülse auf. Die Hülse ist von einem Greifelement umgeben bzw. umspritzt. In einer ersten Ausführungsform ist in die Hülse ein Kabelkanal integriert. Ferner betrifft die Erfindung ein Fahrradgriff-Lenker-System mit einem entsprechend ausgebildeten Fahrradlenker und einem Fahrradgriff.
  • Einen Kabelkanal für einen Lenker, zur Führung von elektrischen Kabeln oder Handbremskabeln zeigt die FR 2 991 745 A1 . Eine ähnliche Ausführung ist durch die US 7 093 858 B1 und die DE000E0010113MAZ bekannt.
  • Die DE 200 10 696 U1 beschreibt eine Vorrichtung zum Festlegen von Kabeln eines einen im wesentlichen runden Querschnitt aufweisenden Kabelführungsschlauchs, wobei der Kabelführungsschlauch axialfest und durch eine die Kabel kraftschlüssig haltende Kabelnuss axial- und drehfest in einer Klemmschelle gehalten sind.
  • Die DE 29 16 437 A1 , offenbart ein Schutzelement aus elastisch strukturiertem Polyurethan-Integralschaum mit geschlossener Oberfläche, der an die Form eines Mittelteils eines Lenkers eines zweirädrigen Kraftfahrzeugs angeformt wird. Im Schutzelement sind Ösen für die Befestigung von Bowdenzügen etc. vorgesehen, außerdem sind Aussparungen für Instrumente etc. vorhanden.
  • Die EP 1 598 263 A2 beschreibt einen Vorbau, umfassend ein Kabelführungsmittel, um Kabel insbesondere vom Lenker zu anderen Bauteilen des Fahrrades zu führen. Eine ähnliche Vorrichtung ist durch die WO 2019/ 043 575 A1 bekannt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Kabelführung zur lösbaren Aufnahme und Fixierung von wenigstens einem Kabel an einem Lenker eines Zweirades anzubieten, das eine einfachere und verbesserte Fixierung des wenigstens einen Kabels erlaubt.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Kabelführung gemäß Anspruch 1 gelöst.
  • Diese Aufgabe wird insbesondere gelöst durch eine Kabelführung, zur lösbaren Aufnahme und Fixierung von wenigstens einem Kabel an einem Lenker eines Zweirades, umfassend einen in einer Längsrichtung RL verlaufenden, wenigstens abschnittsweise elastischen Schlauchmantel und ein durch diesen Schlauchmantel gebildetes und in der Längsrichtung RL verlaufendes Lumen, wobei der Schlauchmantel unter elastischer Dehnung und Vergrößerung des Lumens über ein freies Ende des Lenkers auf den Lenker aufschiebbar und dort unter teilweiser Reduktion dieser Dehnung und teilweise Verringerung des vergrößerten Lumens elastisch vorgespannt fixierbar ist, wobei der Schlauchmantel ein Aufnahmemittel zur Aufnahme und Fixierung des wenigstens einen Kabels aufweist, wobei das Aufnahmemittel folgendes aufweist: wenigstens ein Aufnahmeelement für das Kabel, in das das Kabel entlang einer von der Haupterstreckungsrichtung RH des Kabels abweichend verlaufenden Einsetzrichtung RE einsetzbar ist, wenigstens ein Klemmelement, das dem Aufnahmeelement zugeordnet ist und das Kabel im Aufnahmeelement unter Aufbringen einer Klemmkraft FK festklemmt, und wenigstens ein Schubelement, das dem Klemmelement zugeordnet ist und durch das Dehnen des Schlauchmantels und der Vergrößerung des Lumens eine zusätzliche Klemmkraft FKZ auf das wenigstens eine Klemmelement aufbringt.
  • Kern der Erfindung ist also die Bereitstellung einer Kabelführung in Form eines elastischen Schlauchelementes, dessen Aufnahmemittel zum Aufnehmen und Führen eines Kabels durch das zugeordnete Klemmelement und das zugeordnete Schubelement im Klemmverhalten durch das Anbringen der Kabelführung auf einem Lenker verbessert wird. Indem der Schlauchmantel gedehnt und auf den Lenker aufgeschoben wird, kommt es durch das Schubelement zu einer zusätzlichen Krafteinwirkung auf das Klemmelement, wodurch die Klemmwirkung am Aufnahmeelement verbessert wird.
  • Unter einem Kabel wird hier jede Art von länglichem Element verstanden, das der Kraft, Informations- und/oder Stromführung an einem Zweirad dient. Hier sind beispielsweise Bowdenzüge, elektrische Leitungen, Hydraulikleitungen, Busleitungen, Seilzughüllen etc. subsummiert.
  • Die Kabelführung ist dabei so ausgebildet, dass sie optional das Einsetzen des wenigstens einen Kabels in das Aufnahmeelement auch in einem Zustand erlaubt, in dem die Kabelführung bereits am Lenker montiert ist.
  • Der Schlauchmantel ist vorzugsweise als vollumfänglicher im Wesentlichen zylindrischer Hauptkörper ausgebildet, der an seinen zwei Stirnseitenenden Öffnungen aufweist, um dort den Lenker ein- beziehungsweise durchzuführen. Der Schlauchmantel kann jedoch auch mantelseitig Öffnungen aufweisen und insbesondere Öffnungen, um hier Kabel ein- und auszuführen. Vorzugsweise ist die Kabelführung aus einem elastischen Material hergestellt und insbesondere aus einem elastischen Kunststoff. Die Kabelführung kann beispielsweise aus einem Spritzgussmaterial und insbesondere aus einem Silikon oder dergleichen elastischen Kunststoffmaterial hergestellt sein. Optional weist die Kabelführung wenigstens abschnittsweise elastische Eigenschaften auf.
  • Optional weist der Schlauchmantel und dessen Lumen einen Durchmesser r0 auf, den die Gabelführung im nicht montierten Zustand, also wenn sie nicht auf den Lenker aufgeschoben ist, einnimmt. Durch das Dehnen des Schlauchmantels und die Vergrößerung des Lumens ergibt sich temporär ein Durchmesser r2, der vorzugsweise größer oder gleich als der Durchmesser des Lenkers ist, auf den die Kabelführung aufgeschoben werden soll. Durch die teilweise Reduktion der Dehnung und die teilweise Verringerung des Lumens (definiert durch diesen Radius r2) bildet sich ein Radius r3, der im Wesentlichen dem Lenkerradius entspricht. Auf diese Weise ist die Kabelführung sicher am Lenker befestigt. Durch die elastische Ausbildung ist die Kabelführung beziehungsweise der Schlauchmantel elastisch auf dem Lenker vorgespannt und so sicher fixiert. Das Schubelement ist optional derart dem Schlauchmantel und dem Klemmelement zugeordnet, dass durch die Vergrößerung des Lumens (bedingt durch die Radiusänderung von r0 auf r3) eine zusätzliche Klemmkraft FKZ auf das wenigstens eine Klemmelement aufgebracht wird. Diese zusätzliche Klemmkraft ergibt in Kombination mit der Klemmkraft FK eine sichere Fixierung des Kabels im Aufnahmeelement. Auf diese Weise kann auch mit einem sehr elastischen und weichen Material, das eine einfache Fixierung auf einem Lenker erlaubt, eine sichere Fixierung des wenigstens einen Kabels in dem Aufnahmeelement garantiert werden. Optional ist der Schlauchmantel einstückig ausgebildet, er weist also optional über den Umfang verteilt keine Öffnung auf, so dass es allein durch das in Längsrichtung erfolgende Aufschieben auf den Lenker möglich ist, den Schlauchmantel auf dem Lenker anzubringen.
  • Optional ist es denkbar, dass die Einsetzrichtung RE im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung RH des Kabels verläuft.
  • Bei jeder Art von hier genannter Einsetzrichtung RE, die entweder von der Haupterstreckungsrichtung RH des Kabels abweicht oder in einer weiteren Ausführungsform im Wesentlichen senkrecht dazu verläuft, ist der Vorteil, dass auch Kabel mit an den Kabelenden angeordneten Aktuatoren, beispielsweise Bremsanlagen, Schalthebeln etc., ein Einsetzen des Kabels an der Kabelführung möglich ist. Das Kabel muss also nicht in Längsrichtung in das Aufnahmeelement eingeführt werden, sondern kann in einem Winkel abweichend davon in das Aufnahmeelement eingesetzt werden.
  • Optional sind das Aufnahmeelement und/oder das Klemmelement und/oder das Schubelement integral mit dem Schlauchmantel ausgebildet. Insbesondere ist es auch möglich, dass das Aufnahmemittel integral mit dem Schlauchmantel ausgebildet ist. Integral bedeutet optional, dass die Elemente beziehungsweise Mittel aus demselben Material hergestellt sind und insbesondere in einem gemeinsamen Herstellvorgang, beispielsweise einem Guss- oder Spritzgussverfahren hergestellt werden. Gerade durch die Ausbildung des Schubelementes als zusätzlichen Aktivator einer Klemmkraft kann hier ein Material verwendet werden, dass trotzdem eine ausreichende Elastizität des Schlauchmantels zum Aufbringen auf den Lenker aufweist. Gerade bei Mountainbikes, die einer starken Erschütterung im Betrieb ausgesetzt sind, ist dies ein Faktor, der eine sichere Fixierung des Kabels an der Kabelführung garantiert.
  • Im Folgenden wird die Formulierung „im Querschnitt der Kabelführung betrachtet“ verwendet. Dies bedeutet insbesondere eine Ansicht des Querschnitts im Wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung RL des Schlauchmantels.
  • Optional ist, im Querschnitt der Kabelführung betrachtet, das Aufnahmemittel außenseitig auf dem Schlauchmantel angeordnet. Dies erlaubt zum einen das einfache Einsetzen der Kabelführung in das Aufnahmeelement und erlaubt durch das Dehnen des Schlauchmantels eine Aktivierung der zusätzlichen Klemmkraft FKZ mittels des Schubelementes.
  • Optional weist das Schubelement, im Querschnitt der Kabelführung betrachtet, wenigstens einen Biegefortsatz auf, der durch das Dehnen des Schlauchmantels und der Vergrößerung des Lumens verbogen wird und so über eine Schubkraft Fs eine zusätzliche Klemmkraft FKZ auf das wenigstens eine Klemmelement aufbringt.
  • Optional ist das Schubelement zwischen Schlauchmantel und Klemmelement angeordnet, so dass durch eine Dehnung des Schlauchmantels und somit eine Vergrößerung der Bogenform des Schlauchmantels im Querschnitt betrachtet eine Biegekraft auf den Biegefortsatz beziehungsweise das Schubelement wirkt, die als Schubkraft in das Klemmelement und von dort in das Aufnahmeelement geleitet wird. Das Schubelement ist also optional zwischen Schlauchmantel und Klemmelement angeordnet.
  • Der Biegefortsatz kann optional einstückig am Schlauchmantel und/oder am Klemmelement ausgebildet sein. Es ist möglich, den Biegefortsatz einstückig am Klemmelement vorzusehen und vom Schlauchmantel beabstandet, so dass der Schlauchmantel erst bei Dehnung mit dem Biegefortsatz in Kontakt tritt und so eine Kraft auf das Klemmelement bewirkt. Dies ist auch in umgekehrter Anordnung möglich, dass nämlich der Biegefortsatz einstückig mit dem Schlauchmantel ausgebildet ist und erst beim Dehnen des Schlauchmantels in Kraftkopplung mit dem Klemmelement tritt.
  • Optional bedeutet das Dehnen des Schlauchmantels eine Vergrößerung des Radius des Schlauchmantels und/oder eine Vergrößerung des Bogens, den der Schlauchmantel, im Querschnitt der Kabelführung betrachtet, aufweist. Optional bedeutet dies eine Krafteinwirkung auf das Schubelement und von dort auf das Klemmelement.
  • Optional ist das Schubelement im Querschnitt der Kabelführung betrachtet als Keilelement außenseitig auf dem Schlauchmantel und an das Klemmelement angrenzend ausgebildet. Entsprechend der zuvor beschriebenen Wirkungsweisen des Schubelementes wird über dieses Keilelement optional die Schubkraft Fs auf das Klemmelement aufgebracht, wodurch die zusätzliche Klemmkraft FKZ resultiert. Das Keilelement kann einstückig mit dem Klemmelement und/oder dem Schlauchmantel, aber auch als eigenständiges Bauteil ausgeführt sein.
  • Optional ist es denkbar, dass, im Querschnitt der Kabelführung betrachtet, das Schubelement seitlich des Aufnahmemittels angeordnet ist und insbesondere mit einer in Richtung des Klemmelementes zunehmenden Dicke ausgebildet ist. Eine solche Ausführungsform kann das als Keilelement ausgebildete Schubelement umfassen.
  • Optional ist, im Querschnitt der Kabelführung betrachtet, das Aufnahmemittel als eine insbesondere radial nach außen gerichtete Verdickung des Schlauchmantels ausgebildet. Insbesondere ist das Aufnahmemittel derart ausgebildet, dass es einen verdickten Bereich über den Umfang des Schlauchmantels verteilt bildet, wobei die Verdickung optional stetig zunehmend ausgebildet ist. Das bedeutet, dass die Wandung des Schlauchmantels optional stetig vergrößert und so eine sukzessive Ausbildung des Aufnahmemittels erfolgt.
  • Optional ist insbesondere in diesem Zusammenhang das Lumen kreisförmig oder oval beziehungsweise entsprechend rundförmig ausgebildet. Dies betrifft insbesondere die Innenwandung des Schlauchmantels, die das Lumen begrenzt. Optional ist das Lumen im un-vorgespannten Zustand des Schlauches, insbesondere wenn er nicht auf den Lenker montiert ist eiförmig, elliptisch oder dergleichen als abgeflachter Kreis ausgebildet. Die abgeflachte Seite, insbesondere wenigstens ein längerer Umfangsabschnitt mit größerem Radius, weist vorzugsweise in die Richtung in die das Schubelement beim Aufziehen des Schlauchmantels auf den Lenker verbogen wird, um die zusätzliche Klemmkraft aufzubringen. Die länger Seite, insbesondere wenigstens ein kürzerer Umfangsabschnitt mit kleinerem Radius erstreckt sich vorzugsweise in Richtung des Aufnahmemittels.
  • Optional erstreckt sich das Aufnahmemittel, im Querschnitt der Kabelführung betrachtet, entlang des Schlauchmantels über einen Kreisbogen mit einem Umlaufwinkel α von maximal 220°, optional maximal 180°, weiter optional maximal 150° und/oder minimal 30°, optional minimal 60° und weiter optional minimal 100°. Optional ist also das Aufnahmemittel nur in einem Teilbereich, insbesondere im Querschnitt der Kabelführung betrachtet, am Schlauchmantel ausgebildet. Optional insbesondere in diesem Zusammenhang gilt, dass der Bereich, an dem das Aufnahmemittel vorgesehen ist, geringer gedehnt wird als der Bereich, in dem das Aufnahmemittel nicht am Schlauchmantel vorgesehen ist, wenn der Schlauchmantel gedehnt wird.
  • Optional ist es denkbar, dass, im Querschnitt der Kabelführung betrachtet, das Schubelement und/oder das Klemmelement das Aufnahmeelement seitlich begrenzen. Optional ist die Anordnung, im Querschnitt der Kabelführung betrachtet, also wie folgt gewählt: Teilbereich des Schlauchmantels, sich verdickender Bereich des Schubelementes, dicker Bereich des Klemmelementes angrenzend an das Aufnahmeelement gefolgt von einem vorzugsweise weiteren Klemmelement und einem weiteren Schubelement. Optional ist es also denkbar, das Aufnahmeelement im Querschnitt der Kabelführung betrachtet, axial symmetrisch auszubilden, wobei links- und rechtsseitig identische Schubelemente und/oder Klemmelemente und/oder Aufnahmeelemente ausgebildet sind. Sind eine Mehrzahl an Aufnahmeelementen insbesondere nebeneinander angeordnet, sind diese vorzugsweise über Zwischenelemente voneinander getrennt, um jeweils eine getrennte Aufnahme wenigstens eines Kabels in wenigstens einem Aufnahmeelement zu ermöglichen.
  • Die Zwischenelemente sind optional derart ausgebildet, dass sie eine Kraftkopplung beziehungsweise Kraftübertragung zwischen zwei Aufnahmeelementen beziehungsweise korrespondierenden Klemmelementen erlauben. Wird also linksseitig von einem Aufnahmeelement ein Klemmelement angeordnet, kann das rechtsseitig angeordnete Zwischenelement als Gegenkraftpol zum Klemmelement fungieren und eine Fixierung des Kabels im Aufnahmeelement gewährleisten. Ein Zwischenelement kann als Klemmelement bezeichnet werden. Insbesondere ist es möglich, dass das Zwischenelement eine Klemmkraft auf das Aufnahmeelement beziehungsweise das darin geführte Kabel bewirkt. Auch ist es möglich, dass eine Kraftkopplung zwischen in Reihe geschalteten Aufnahmeelementen und/oder Klemmelementen und/oder Schubelementen erzielt wird. So kann beispielsweise ein Schubelement eine Schubkraft beziehungsweise zusätzliche Klemmkraft auf ein Klemmelement auswirken, das diese Klemmkraft auf ein Aufnahmeelement beziehungsweise auf ein dort geführtes Kabel und weiter auf ein weiteres Klemmelement und von diesem zu einem weiteren Aufnahmeelement beziehungsweise darin geführten Kabel usw. bewirkt.
  • Optional weisen das Klemmelement und/oder das Aufnahmeelement wenigstens einen elastischen Aufnahmeschlitz auf, dessen wenigstens eine begrenzende Schlitzlippe elastisch zur Freigabe und Verschluss eines Einsetzweges für das Kabel in das Aufnahmeelement bewegbar ist. Diese Schlitzlippe kann jede Art von Element sein, das optional eine Klemmkraft auf das im Aufnahmeelement aufgenommene Kabel bewirkt. Die Schlitzlippe kann so ausgebildet sein, dass sie elastisch den Einsetzweg verschließt. Der Einsetzweg kann optional von wenigstens zwei Klemmelementen und/oder Aufnahmeelementen begrenzt werden. Auch hier können entsprechende Schlitzlippen vorgesehen sein und insbesondere an wenigstens einem Klemmelement und/oder wenigstens einem Aufnahmeelement.
  • Optional ist in Längsrichtung RL betrachtet das Aufnahmeelement und/oder das Klemmelement nur an einem Teillängsabschnitt des Schlauchmantels ausgebildet und insbesondere derart, dass der Schlauchmantel länger ist als das Aufnahmeelement beziehungsweise das Klemmelement. Selbiges kann auch für das Schubelement gelten und insbesondere derart, dass es sich nur über einen Teillängsabschnitt des Schlauchmantels erstreckt. Es ist denkbar, dass das Schubelement länger ausgebildet ist als das Klemmelement und/oder das Aufnahmeelement und dass der Schlauchmantel länger ausgebildet ist als das Schubelement, das Klemmelement und das Aufnahmeelement. Durch eine längere Ausbildung des Schubelementes als das Klemmelement kann insbesondere am Endbereich des Klemmelementes eine starke zusätzliche Klemmkraft FKZ auf das Klemmelement eingewirkt werden. Dies führt zu einer weiteren Lagerungssicherung des Kabels im Aufnahmeelement. Es ist denkbar, eine Mehrzahl an Aufnahmeelementen und/oder Klemmelementen und/oder Schubelementen vorzusehen, die jeweils eine individuelle Längserstreckung aufweisen. So kann wenigstens ein Aufnahmeelement kürzer oder länger als ein anderes Aufnahmeelement sein. Dies gilt vergleichbar für das Klemmelement und/oder das Schubelement.
  • Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich durch die Unteransprüche. Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die durch die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert sind.
  • Hierbei zeigen:
    • 1 eine isometrische Darstellung einer Ausführungsform eines Zweirades mit einer Ausführungsform der Kabelführung;
    • 2 eine Detaildarstellung der Ausführungsform gemäß 1;
    • 3 eine Detaildarstellung gemäß 2 mit demontierter Vorbauabdeckung;
    • 4 - 6 eine isometrische Darstellung einer Ausführungsform der Kabelführung beim Einsetzen eines Kabels;
    • 7 - 9 die Ausführungsform gemäß den 4 - 6 im Querschnitt der Kabelführung betrachtet;
    • 10 eine weitere Ausführungsform der Kabelführung; und
    • 11 eine weitere Ausführungsform der Kabelführung.
  • Im Folgenden werden für gleiche oder gleichwirkende Bauteile dieselben Zeichen verwendet, wobei bisweilen Hochindizes ihre Anwendung finden.
  • Wenn nicht anders definiert, haben alle hier verwendeten Termini (einschließlich technischer und wissenschaftlicher Termini) die gleiche Bedeutung, und insbesondere eine Bedeutung, wie sie allgemein von einem Durchschnittsfachmann auf diesem Gebiet verstanden wird, wenn sie im Zusammenhang mit der Beschreibung und den Zeichnungen interpretiert werden. Es versteht sich ferner, dass Termini, wie diejenigen die in allgemein verwendeten Wörterbüchern definiert sind, in Bezug auf das hier relevante technische Gebiet interpretiert werden, und nicht in einem idealisierten oder in einem übertrieben formalen Sinn, außer dies ist explizit so definiert. In bestimmten Fällen kann auf eine detaillierte Beschreibung allseits bekannter Vorrichtungen und Verfahren verzichtet werden, um eine Redundanz der Beschreibung zu vermeiden. Die Beschreibung bestimmter Ausführungsformen und die darin verwendete Terminologie soll die Erfindung nicht einschränken. Die Singularformen „ein“, „der/die/das“ mögen auch die Pluralformen mit einschließen, wenn es der Kontext nicht eindeutig anders nahelegt. Der Ausdruck „und/oder“ schließt jegliche und alle Kombinationen eines oder mehrerer der zugehörigen aufgelisteten Gegenstände mit ein. Es versteht sich, dass die Begriffe „umfasst“ und/oder „umfassend“ das Vorhandensein genannter Merkmale angeben, jedoch das Vorhandensein oder das Hinzufügen eines oder mehrerer anderer Merkmale nicht ausschließen. Ferner versteht es sich, dass wenn ein bestimmter Schritt eines Verfahrens als einem anderen Schritt folgend angegeben wird, er direkt auf diesen anderen Schritt folgen kann oder einer oder mehrere Zwischenschritte durchgeführt werden können, bevor der bestimmte Schritt ausgeführt wird, wenn das nicht anders angegeben ist. In der gleichen Weise versteht es sich, dass wenn eine Verbindung zwischen Strukturen oder Komponenten beschrieben ist, diese Verbindung direkt oder über Zwischenstrukturen oder - komponenten erfolgen kann, außer es ist anderweitig spezifiziert. Auf den Offenbarungsgehalt aller Publikationen, Patentanmeldungen, Patente und anderer hier erwähnter Literatur wird in seiner Gänze verwiesen. Im Fall eines Konflikts gilt die vorliegende Spezifikation, einschließlich ihrer Definitionen.
  • Die Erfindung wird hier anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen Ausführungsformen der Erfindung gezeigt sind. Die Erfindung kann jedoch auch in vielen verschiedenen Formen ausgeführt sein und sollte nicht so verstanden werden, dass sie auf die hier dargelegten Ausführungsformen beschränkt ist. Vielmehr sind die Ausführungsformen hier angegeben, damit die vorliegende Offenbarung ausführlich und vollständig ist und den Umfang der Erfindung dem Fachmann in vollständiger aber beispielhafter Weise darlegt. Die Beschreibung der beispielhaften Ausführungsformen soll im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen gelesen werden, die als Teil der ganzen schriftlichen Beschreibung gelten sollen. In den Zeichnungen kann es vorkommen, dass die absoluten und relativen Größen von Systemen, Komponenten, Schichten und Bereichen aus Gründen der Deutlichkeit übertrieben dargestellt sind. Ausführungsformen können anhand schematischer und/oder querschnittsartiger Illustrationen, idealisierter Ausführungsformen und Zwischenstrukturen der Erfindung beschrieben sein. Relative Termini sowie auch ihre Ableitungen sollten so verstanden werden, dass sie sich auf die Ausrichtung beziehen, wie sie dort in der gerade besprochenen Zeichnung beschrieben oder gezeigt ist. Diese relativen Termini dienen der übersichtlicheren Beschreibung und erfordern nicht, dass das System in einer bestimmten Ausrichtung aufgebaut oder betrieben werden muss, außer es ist explizit anders angegeben. Beliebige der offenbarten Vorrichtungen oder Teile davon können zusammen kombiniert werden oder in weitere Teile aufgeteilt werden, wenn nicht spezifisch anders angegeben. Die bloße Tatsache, dass bestimmte Maßnahmen in voneinander verschiedenen Abschnitten oder Ansprüchen aufgeführt werden, soll nicht angeben, dass eine Kombination dieser Maßnahmen nicht vorteilhafterweise vorgenommen werden kann. Insbesondere sollen alle denkbaren Kombinationen der Ansprüche als inhärent offenbart betrachtet werden. In dieser Beschreibung sind Wörter wie „im Wesentlichen“, „ungefähr“ oder „im Allgemeinen/allgemein“ dahingehend auszulegen, dass sie mindestens Abweichungen eines Maßes von 10 % oder weniger, vorzugsweise 5 % oder weniger, oder Abweichungen von einer Form beinhalten, die für einen Fachmann auf dem Gebiet noch in den Rahmen der betreffenden Definition fallen würden, außer dies ist anderweitig spezifiziert.
  • Aus Gründen der Klarheit und im Sinne einer stringenten Beschreibung werden Merkmale hier meist als ein Teil einer oder getrennter Ausführungsformen beschrieben; es versteht sich jedoch von selbst, dass der Umfang der Erfindung auch Ausführungsformen enthalten kann, die Kombinationen aller oder einiger der beschriebenen Merkmale aufweisen.
  • Die 1 - 3 zeigen eine Ausführungsform eines Zweirades mit wenigstens einer Kabelführung 1 und im Detail mit zwei Kabelführungen 1, die an einem Lenker des Zweirades 54 angeordnet sind. Das Zweirad 54 ist hier exemplarisch nur durch einen Rahmen und entsprechende Zusatzkomponenten dargestellt.
  • Die in den 1 - 3 dargestellte Ausführungsform der Kabelführung 1 ist in isometrischer Detaildarstellung in den 4 - 6 und, in Querschnittsrichtung der Kabelführung betrachtet, in den 7 - 9 dargestellt. Die 4 - 6 beziehungsweise 7 - 9 zeigen dabei unterschiedliche Montageschritte, nämlich einen Montageschritt (4 - 6) beim Einsetzen eines Kabels 50 in ein Aufnahmemittel 10 beziehungsweise (7 - 9) einen Montageschritt des Montierens der Kabelführung 1 auf den Lenker 52 und dem anschließenden Einsetzen des Kabels 50 in das Aufnahmeelement 12.
  • Erfindungsgemäß umfasst die Kabelführung 1 zur lösbaren Aufnahme und Fixierung von wenigstens einem Kabel 50 an einem Lenker 52 eines Zweirades 54 einen in einer Längsrichtung RL verlaufenden, wenigstens abschnittsweise elastischen Schlauchmantel 4. Dieser Schlauchmantel 4 bildet ein ebenfalls in Längsrichtung RL verlaufendes Lumen 6. Diese Längsrichtung muss nicht zwingend gerade verlaufen, sie kann auch von der geraden Richtung abweichen und insbesondere bogenförmig sein und insbesondere in einer Form verlaufen, wie sie beispielsweise durch einen Lenker 52 eines Zweirades vorgegeben wird. Durch die elastische Ausbildung des Schlauchmantels 4 beziehungsweise der Kabelführung 1 folgt die Kabelführung 1 dieser Formgebung. Die Richtung kann variabel sein, das der Schlauchmantel elastisch ausgebildet ist. Optional verläuft die Richtung RL im un-vorgespannten Zustand, also insbesondere im nicht montierten Zustand der Kabelführung, gerade.
  • Der Schlauchmantel 4 und das durch diesen Schlauchmantel 4 gebildete Lumen 6 sind derart ausgebildet, dass sie unter elastischer Dehnung des Schlauchmantels 4 und Vergrößerung des Lumens 6 über ein freies ende 56 des Lenkers 52 auf den Lenker aufschiebbar und dort unter teilweiser Reduktion dieser Dehnung und teilweise Verringerung des vergrößerten Lumens 6 elastisch vorgespannt fixierbar sind. Dies ist exemplarisch in den 7 - 9 dargestellt.
  • 7 zeigt, dass die Kabelführung 1 beziehungsweise der elastische Schlauchmantel 4 mit dem Lumen 6 vor Montage auf den Lenker 52 im Wesentlichen einen Radius r1 aufweist. Durch das Dehnen des Schlauchmantels 4 kann dieser Radius auf einen größeren Radius, beispielsweise einen Radius r2, vergrößert werden, wobei dieser Radius r2 optional gleich oder größer ist als der Radius r des Lenkers 52 (siehe 8). Die Kabelführung 1 beziehungsweise der Schlauchmantel 4 können so gedehnt werden, dass die Kabelführung 1 über den Lenker 52 schiebbar ist. Anschließend kann der Radius r2 beziehungsweise die Dehnung etwas reduziert werden, so dass die Kabelführung 1 beziehungsweise der Schlauchmantel 4 einen Radius r3 einnimmt, der im Wesentlichen dem Radius r des Lenkers 52 entspricht. Dieser neue Radius, auch Montageradius genannt ist um Δr größer als der Radius im un-vorgespannten Zustand bzw. un-montierten Zustand r1. Auf diese Weise ist die Kabelführung 1 sicher auf dem Lenker 52 gehalten und insbesondere elastisch vorgespannt gehalten. Es ist auch denkbar, die Kabelführung 1 so auszubilden, dass sie auf den Lenker 52 aufgeschoben wird und über das Entlangstreichen am Lenker, nämlich wenn sie vom freien Ende 56 auf den Lenker aufgezogen wird, sukzessive der Geometrie des Lenkers folgt und so in seiner endgültigen Position einen Radius annimmt, der dem Radius des Lenkers 52 entspricht.
  • Optional ist insbesondere in diesem Zusammenhang die Kabelführung 1 beziehungsweise der Schlauchmantel 4 so ausgebildet, dass er im ungespannten Zustand ein Lumen 6 aufweist, das geringer ist als das Lumen des Lenkers. Diese Angabe bezieht sich auf die Fläche des Lumens beziehungsweise die Querschnittsfläche des Lenkers. Auf diese Weise soll sichergestellt sein, dass die Kabelführung 1 beziehungsweise der Schlauchmantel 4 gedehnt werden muss, um auf den Lenker aufgeschoben zu werden.
  • Bei einer solchen Ausführungsform kann der zuvor beschriebene Radius r2 dem Radius r3 und insofern dem Radius des Lenkers 52 entsprechen. Optional ist die Kabelführung in ihrem Querschnitt derart veränderbar, dass sie auf den Lenker 52 aufschiebbar und aufgrund der Eigenelastizität des Materials vorgespannt auf dem Lenker fixierbar ist und sich insbesondere so zusammenzieht, dass sie sich auf dem Lenker 52 festklemmt.
  • Erfindungsgemäß weist der Schlauchmantel 4 ein Aufnahmemittel 10 zur Aufnahme und Fixierung des wenigstens einen Kabels 50 auf, wobei das Aufnahmemittel 10 folgendes aufweist: wenigstens ein Aufnahmeelement 12 für das Kabel 50, in den das Kabel 50 entlang einer von einer Haupterstreckungsrichtung RH des Kabels abweichend verlaufenden Einsetzrichtung RE einsetzbar ist. In den 7 - 9 ist diese Einsetzrichtung RE optional als orthogonal zur Haupterstreckungsrichtung RH verlaufend ausgebildet. Das bedeutet, dass das Kabel 50 im Wesentlichen senkrecht zu seiner Haupterstreckungsrichtung RH (bezogen auf die Haupterstreckungsrichtung RH im Bereich der Kabelführung 1) in das Aufnahmeelement 12 einsetzbar ist. Wie in 6 dargestellt, ist es auch möglich, diese Einsetzrichtung von dieser orthogonalen Einsetzrichtung abweichend auszuführen. Insbesondere ist es möglich, die Einsetzrichtung RE von der Haupterstreckungsrichtung RH abweichend auszuführen. Bei der hier dargestellten Ausführungsform wird beispielsweise das Kabel 50 in das Aufnahmeelement 12 eingeschwenkt. Grundsätzlicher Gedanke der Definition der Einsetzrichtung RE ist, dass es möglich sein sollte, das Kabel 50 auch dann in das Aufnahmeelement einzuführen, wenn an seinen Enden Aktuatoren oder dergleichen Elemente montiert sind, die das Einschieben des Kabels 50 in das Aufnahmeelement 12 entlang der Haupterstreckungsrichtung RH verhindern.
  • Erfindungsgemäß umfasst die Kabelführung weiter wenigstens ein Klemmelement 14, das dem Aufnahmeelement 12 zugeordnet ist und das Kabel 50 im Aufnahmeelement 12 unter Aufbringung einer Klemmkraft FK festklemmt. Dies ist beispielsweise in 8 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform sind eine Mehrzahl an Klemmelementen 14 vorgesehen, die jeweils Aufnahmeelementen 12 zugeordnet sind. Insgesamt umfasst diese Ausführungsform drei Aufnahmeelemente 12, die von einer Mehrzahl Klemmelementen 14 umgeben sind, beziehungsweise die den Aufnahmeelementen 12 zugeordnet sind. Über jeweils optional zwei Klemmelemente 14 wird eine Klemmkraft FK auf das Aufnahmeelemente 12 beziehungsweise das darin geführte Kabel 50 bewirkt.
  • Erfindungsgemäß ist weiter bei der Kabelführung 1 und insbesondere beim Aufnahmemittel 10 wenigstens ein Schubelement 16 vorgesehen, das dem Klemmelement 14 zugeordnet ist und durch das Dehnen des Schlauchmantels 4 und der Vergrößerung des Lumens 6 eine zusätzliche Klemmkraft FKZ auf das wenigstens eine Klemmelement 14 aufbringt. Wie in den 7 und 8 dargestellt, erfolgt auf das Aufschieben der Kabelführung 1 auf den Lenker eine Dehnung des Schlauchmantels 4 und eine Vergrößerung des Lumens 6. Durch die am Aufnahmemittel 10 vorgesehenen Schubelemente 16 wird wenigstens eine Schubkraft Fs aktiviert, die in Form einer zusätzlichen Klemmkraft FKZ auf das Klemmelement 14 wirkend das Kabei 50 im jeweiligen Aufnahmeelement 12 fixiert. Das Schubelement 16 kann optional so ausgebildet sein, dass die Dehnung komplementär zur resultierenden Schubkraft Fs ist. Je stärker gedehnt wird desto größer ist die Schubkraft Fs.
    Wie insbesondere in den 4 - 9 dargestellt, ist optional das Aufnahmeelement 12 und/oder das Klemmelement 14 und/oder das Schubelement 16 integral mit dem Schlauchmantel 4 ausgebildet und insbesondere ist das Aufnahmemittel 10 in seiner Gesamtheit integral mit dem Schlauchmantel 4 ausgebildet.
  • Es ist denkbar, die Kabelführung und das Aufnahmemittel 10 aus einem elastischen Material und insbesondere einem Spritzgussmaterial, und beispielsweise aus Silikon oder einem dergleichen elastischen Material herzustellen.
  • Wie in den 4 - 9 weiter dargestellt ist es möglich, das Aufnahmemittel 10, im Querschnitt der Kabelführung 1 betrachtet, außenseitig auf dem Schlauchmantel 4 anzuordnen. Das Aufnahmemittel ist dabei optional so ausgebildet, dass es sich, wieder im Querschnitt der Kabelführung 1 betrachtet und insbesondere in 7 gezeigt, einen Umlaufwinkel α von maximal 220°, optional maximal 180°, weiter optional maximal 150° und/oder minimal 30°, optional minimal 60° und weiter optional minimal 100° erstreckt. Wie ebenfalls in den 7 - 9 dargestellt, sind insbesondere in diesem Zusammenhang das Schubelement beziehungsweise die hier dargestellten Schubelemente 16 und/oder das Klemmelement 14 beziehungsweise die dargestellten Klemmelemente 14 seitlich zum Aufnahmeelement 12 angeordnet und zwar insbesondere derart, dass sie das Aufnahmeelement 12 beziehungsweise die Aufnahmeelemente 12 seitlich begrenzen.
  • Weiter ist dargestellt, dass optional das Aufnahmemittel 10 symmetrisch und insbesondere zu wenigstens einem Radius symmetrisch ausgeführt sein kann, und insbesondere nämlich mit linksseitig und rechtsseitig identisch angeordneten Aufnahmeelementen, Schubelementen und/oder Klemmelementen.
  • Weiter ist es möglich, im Querschnitt der Kabelführung 1 betrachtet, das Aufnahmemittel 10 als eine insbesondere radial nach außen gerichtete Verdickung des Schlauchmantels 4 auszubilden. Es ist darüber hinaus möglich, den Schlauchmantel und das Abdeckelement derart auszubilden, dass sich deren jeweilige Dicke durch das Dehnen etwas reduziert.
  • Wie insbesondere in den 4 - 6 dargestellt, ist es möglich, das Aufnahmeelement 10 und/oder das Klemmelement 14 in Längsrichtung RL betrachtet nur an einem Teillängsabschnitt 8 des Schlauchmantels 4 ausgebildet sind (siehe 4). Insbesondere ist es denkbar, dass der Schlauchmantel 4 länger ist als das Aufnahmeelement 10 beziehungsweise das Klemmelement 14.
  • Darüber hinaus ist es denkbar, dass für das Schubelement 16 vergleichbares gilt. Wie in den 4 - 6 dargestellt, ist es also möglich, dass das Schubelement nur an einem Teillängsabschnitt 11 des Schlauchmantels 4 ausgebildet ist und insbesondere derart, dass der Schlauchmantel 4 länger ist als das Schubelement 16. Dies ist beidseitig möglich.
  • Wie in den 4 - 6 dargestellt, ist bei dieser Ausführungsform in Zeichnungsebene rechtsseitig der Schlauchmantel 4 länger als das Aufnahmemittel 10 beziehungsweise die Elemente 10, 12 und 16. Es ist auch möglich, in Zeichnungsebene linksseitig einen verlängerten Schlauchmantel 17 oder ein dergleichen Bauteil und insbesondere einen Fortsatz 17 vorzusehen (siehe exemplarisch 5). Ein solcher Schlauchmantel bzw. Fortsatz 17 kann beispielsweise als Klemmfortsatz ausgebildet sein, um ein Fixieren der Kabelführung an einem Vorbau 60 des Fahrrades oder einem der gleichen Bauteile und insbesondere einem den Lenker 52 fixierenden Bauteil zu ermöglichen (siehe 1 - 3). Auf diese Weise kann ein sauberer Anschluss zwischen Kabelführung 1 und Vorbau 60 gewährleistet sein. Dies ist insbesondere dann relevant, wenn der Vorbau 60 seinerseits als Kabelführungselement dient, wie dies beispielsweise in den 2 und 3 dargestellt ist. Der Vorbau 60 weist hier einen Hohlraum 64 auf, in den die Kabel 50 geführt werden können. Der Hohlraum 60 wird optional über eine Vorbauabdeckung 62 verschlossen. Der Vorbau 60 weist entsprechende Einführöffnungen zum Führen der Kabel aus der Kabelführung 1 in den Hohlraum 60 auf. Die zuvor erwähnten linksseitigen Verlängerungen des Schlauchmantels 4 können, wie beispielsweise in 3 dargestellt, als Klemmfortsätze 17 ausgeführt sein. Sie können so ausgebildet sein, dass die Kabelführung 1 über ein entsprechendes Klemmelement, hier beispielsweise die Vorbauabdeckung 62, am Lenker 52 fixiert werden kann.
  • Wie in den 2 und 4 dargestellt ist es denkbar, an der Kabelführung wenigstens eine Befestigungselementaufnahme 32 für wenigstens ein zusätzliches Befestigungselement 32, beispielsweise einen Kabelbinder, auszubilden. Das Befestigungselement kann so ausgebildet sein, dass es zusätzlich zum Klemmelement eine Fixierung des Kabels im Aufnahmeelement sicherstellt. Es kann so ausgebildet sein, dass es das Klemmelement zusätzlich in Richtung Aufnahmeelement drängt und so das Kabel zusätzlich fixiert. Es kann so ausgebildet sein, dass es den Aufnahmeschlitz zum Einsetzten des Kabels in das Aufnahmeelement versperrt. Das Befestigungselement ist vorzugsweise in einem Bereich in dem das Kabel in das Aufnahmeelement einläuft und///oder in einem Bereich in dem es aus dem Aufnahmeelement ausläuft ausgebildet. Es umläuft vorzugsweise den Lenker bzw. die Kabelführung und klemmt die Kabelführung und das Kabel im Aufnahmeelement fest. Es ist vorzugsweise als Ringelement ausgebildet. Die Befestigungselementaufnahme kann beispielsweise eine insbesondere eine mit dem Schlauchmantel integral ausgebildete Nut oder dergleichen Führung sein, in den das Befestigungselement eingesetzt werden kann. Sie umläuft vorzugsweise einen Teilbereich der Mantelfläche in deren Umfangsrichtung.
  • Es ist denkbar, dass, im Querschnitt der Kabelführung betrachtet, das Schubelement 16 wenigstens einen Biegefortsatz 18 aufweist, der durch das Dehnen des Schlauchmantels 4 und der Vergrößerung des Lumens 6 verbogen wird und so als Schubkraft Fs eine zusätzliche Klemmkraft FKZ auf das wenigstens eine Klemmelement aufbringt. Dies ist ebenfalls in 8 dargestellt, wobei hier das Schubelement 16 integral als Biegefortsatz 18 vorgesehen und dem Schlauchmantel 4 und dem Klemmelement 14 zugeordnet ist. Der Biegefortsatz kann also integral mit benachbarten Bauteilen und insbesondere dem Schlauchmantel 4 und/oder dem Klemmelement 14 beziehungsweise dem Aufnahmeelement 12 ausgeführt sein.
  • Es ist denkbar, wie exemplarisch in 10 dargestellt, den Biegefortsatz 18 als eigenständigen Biegefortsatz 18 vorzusehen und nur abschnittsweise mit dem Schlauchmantel 4 und/oder dem Klemmelement 14 beziehungsweise dem Aufnahmeelement 12 zu verbinden. Der Biegefortsatz kann insbesondere als Vorsprung vorgesehen sein. Wie in 10 dargestellt, erfolgt durch das Aufdehnen des Lumens 6 des Schlauchmantels 4 wieder eine Krafteinwirkung über den Biegefortsatz 18 auf das Aufnahmeelement 12 beziehungsweise das Klemmelement 14.
  • Selbiges gilt in der in 11 dargestellten Ausführungsform, wobei hier das Klemmelement 16 optional wieder als integraler Biegefortsatz 18 ausgebildet ist. Die in den 10 - 11 dargestellten Ausführungsformen weisen ein Lumen 6 auf, dessen Querschnittsform im unbelasteten Zustand, also nicht montierten Zustand, auf dem Lenker 52 einer von der idealen Kreisform abweichenden Form entspricht. Insbesondere ist diese Form derart ausgebildet, dass ein Dehnen einen möglichst großen Verbiegungsweg des Biegefortsatzes 18 zur Folge hat. Optional ist der Biegefortsatz 18 als Flügel ausgeführt, der im unbelasteten Zustand vom Lumen 6 beziehungsweise dem Schlauchmantel 4 wenigstens teilweise beabstandet ist und erst durch das Aufdehnen des Schlauchmantels 4 mit diesem in Kraftkopplung tritt.
  • Weiter optional ist es möglich, dass, im Querschnitt der Kabelführung betrachtet, das Schubelement 16 als Keilelement 18 außenseitig auf dem Schlauchmantel 4 und an das Klemmelement 14 angrenzend ausgebildet ist. Das Keilelement 18 kann als Biegefortsatz ausgebildet sein.
  • Wie in den 7 - 9 dargestellt, ist, im Querschnitt der Kabelführung betrachtet, das Schubelement 16 optional seitlich des Aufnahmemittels und/oder seitlich des Aufnahmeelementes 12 angeordnet und insbesondere mit einer in Richtung des Klemmelementes zunehmenden Dicke ausgebildet. Optional ist es also denkbar, das Schubelement als, in Querschnittsrichtung der Kabelführung betrachtet, äußerstes Element auszubilden oder mit einer in Richtung der Aufnahmemittel zunehmenden Dicke auszubilden.
  • Wie u.a. in den 4 - 11 dargestellt, weist optional das Klemmelement 14 und/oder das Aufnahmeelement 12 wenigstens einen elastischen Aufnahmeschlitz 20 auf, dessen wenigstens eine begrenzende Schlitzlippe 22 elastisch zur Freigabe und Verschluss eines Einsetzweges 24 (siehe 9 beziehungsweise 5 und 6) für das Kabel 50 in das Aufnahmeelement 12 bewegbar ist und insbesondere seitlich verschwenkbar ist. Durch ein Verschwenken der Schlitzlippe 22 kann der Aufnahmeschlitz 20 vergrößert und so der Einsetzweg 24 für das Kabel 50 geschaffen werden, um dieses in das Aufnahmeelement 12 einzusetzen. Die Schlitzlippe ist insbesondere ebenfalls vorzugsweise elastisch ausgebildet, so dass sie nach dem Einsetzen des Kabels 50 den Einsetzschlitz 20 wieder schließt. Dieser Verschluss wird optional durch die Klemmkraft initiiert, die aufgrund der Elastizität des Klemmelementes und der zusätzlichen Klemmkraft FKZ initiiert durch das Schubelement 16 resultiert.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Kabelführung
    2
    Schlauchelement
    4
    Schlauchmantel
    6
    Lumen
    8
    Teillängsabschnitt
    10
    Aufnahmemittel
    11
    Teillängsabschnitt
    12
    Aufnahmeelement
    14
    Klemmelement
    16
    Schubelement
    17
    Fortsatz bzw. Flügel
    18
    Biegefortsatz
    20
    Aufnahmeschlitz
    22
    Schlitzlippe
    24
    Einsetzweg
    26
    Zwischenelement
    30
    Befestigungselement
    32
    Befestigungselementaufnahme
    50
    Kabel
    52
    Lenker
    54
    Zweirad
    56
    freies Ende
    60
    Vorbau
    62
    Vorbauabdeckung
    64
    Hohlraum
    RL
    Längsrichtung
    RH
    Haupterstreckungsrichtung
    FK
    Klemmkraft
    FKZ
    zusätzliche Klemmkraft
    RE
    Einsetzrichtung
    r1, r2, r3
    Radien
    Δr
    Radiusänderung
    α
    Umlaufwinkel

Claims (10)

  1. Kabelführung (1), zur lösbaren Aufnahme und Fixierung von wenigstens einem Kabel (50) an einem Lenker (52) eines Zweirades (54), umfassend einen in einer Längsrichtung RL verlaufenden, wenigstens abschnittsweise elastischen Schlauchmantel (4) und ein durch diesen Schlauchmantel (4) gebildetes und in der Längsrichtung RL verlaufendes Lumen (6), wobei der Schlauchmantel (4) unter elastischer Dehnung und Vergrößerung des Lumens (6) über ein freies Ende (56) des Lenkers (52) auf den Lenker aufschiebbar und dort unter teilweiser Reduktion dieser Dehnung und teilweiser Verringerung des vergrößerten Lumens (6) elastisch vorgespannt fixierbar ist, wobei der Schlauchmantel (4) ein Aufnahmemittel (10) zur Aufnahme und Fixierung des wenigstens einen Kabels (50) aufweist, wobei das Aufnahmemittel (10) folgendes aufweist: wenigstens ein Aufnahmeelement (12) für das Kabel (50), in den das Kabel (50) entlang einer von der Haupterstreckungsrichtung RH des Kabels abweichend verlaufenden Einsetzrichtung RE einsetzbar ist, wenigstens ein Klemmelement (14), das dem Aufnahmeelement (12) zugeordnet ist und das Kabel (50) im Aufnahmeelement (12) unter Aufbringen wenigstens einer Klemmkraft FK festklemmt, und wenigstens ein Schubelement (16), das dem Klemmelement (14) zugeordnet ist und durch das Dehnen des Schlauchmantels (4) und der Vergrößerung des Lumens (6) wenigstens eine zusätzliche Klemmkraft FKZ auf das wenigstens eine Klemmelement (14) aufbringt.
  2. Kabelführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (12) und/oder das Klemmelement (14) und/oder das Schubelement (16) integral mit dem Schlauchmantel (4) ausgebildet sind
  3. Kabelführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt der Kabelführung (1) betrachtet, das Aufnahmemittel (10) außen-seitig auf dem Schlauchmantel (4) angeordnet ist.
  4. Kabelführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt der Kabelführung (1) betrachtet, das Schubelement (16) wenigstens einen Biegefortsatz (18) aufweist, der durch das Dehnen des Schlauchmantels (4) und der Vergrößerung des Lumens (6) verbogen wird und so über eine Schubkraft Fs eine zusätzliche Klemmkraft FKZ auf das wenigstens eine Klemmelement (14) aufbringt.
  5. Kabelführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt der Kabelführung (1) betrachtet, das Schubelement (16) als Keilelement (18) außenseitig auf dem Schlauchmantel (4) und an das Klemmelement (14) angrenzend ausgebildet ist.
  6. Kabelführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt der Kabelführung (1) betrachtet, das Aufnahmemittel (10) als eine insbesondere radial nach außen gerichtete Verdickung des Schlauchmantels (4) ausgebildet ist.
  7. Kabelführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Aufnahmemittel (10) im Querschnitt der Kabelführung (1) betrachtet entlang des Schlauchmantels (4) über einen Kreisbogen mit einem Umlaufwinkel α von maximal 220°, optional maximal 180°, weiter optional maximal 150° und/oder minimal 30°, optional minimal 60° und weiter optional minimal 100° erstreckt.
  8. Kabelführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt der Kabelführung (1) betrachtet, das Schubelement (16) und/oder das Klemmelement (14) das Aufnahmeelement (12) seitlich begrenzen.
  9. Kabelführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (14) und/oder das Aufnahmeelement (12) wenigstens einen elastischen Aufnahmeschlitz (20) aufweist, dessen wenigstens eine begrenzende Schlitzlippe (22) elastisch zur Freigabe und Verschluss eines Einsetzweges (24) für das Kabel (50) in das Aufnahmeelement (12) bewegbar ist.
  10. Kabelführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung RL betrachtet, das Aufnahmeelement (10) und/oder das Klemmelement (14) nur an einem Teillängsabschnitt des Schlauchmantels (4) ausgebildet ist und insbesondere derart, dass der Schlauchmantel (4) länger ist als das Aufnahmeelement (10) bzw. das Klemmelement (14).
DE102019002207.6A 2019-03-27 2019-03-27 Kabelführung zur lösbaren Aufnahme und Fixierung von wenigstens einem Kabel an einem Lenker eines Zweirades Active DE102019002207B4 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102019002207.6A DE102019002207B4 (de) 2019-03-27 2019-03-27 Kabelführung zur lösbaren Aufnahme und Fixierung von wenigstens einem Kabel an einem Lenker eines Zweirades
PCT/EP2020/000069 WO2020211974A2 (de) 2019-03-27 2020-03-18 Kabelführung zur lösbaren aufnahme und fixierung von wenigstens einem kabel an einem lenker eines zweirades

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102019002207.6A DE102019002207B4 (de) 2019-03-27 2019-03-27 Kabelführung zur lösbaren Aufnahme und Fixierung von wenigstens einem Kabel an einem Lenker eines Zweirades

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102019002207A1 DE102019002207A1 (de) 2020-10-01
DE102019002207B4 true DE102019002207B4 (de) 2020-11-26

Family

ID=72521559

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102019002207.6A Active DE102019002207B4 (de) 2019-03-27 2019-03-27 Kabelführung zur lösbaren Aufnahme und Fixierung von wenigstens einem Kabel an einem Lenker eines Zweirades

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102019002207B4 (de)
WO (1) WO2020211974A2 (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2916437A1 (de) * 1979-04-24 1980-11-06 Magenwirth Gmbh Co Gustav Lenker fuer fahrzeuge, insbesondere zweiradfahrzeuge
DE20010696U1 (de) * 2000-06-15 2001-07-26 Kuka Roboter GmbH, 86165 Augsburg Vorrichtung zum Festlegen von Kabeln eines Kabelführungsschlauchs
EP1598263A2 (de) * 2004-05-19 2005-11-23 Shimano Inc. Lenkkopflagerungsvorrichtung für Fahrräder
US7093858B1 (en) * 2001-02-12 2006-08-22 Russell Jim L Tracer wire snap clamp
FR2991745A1 (fr) * 2012-06-12 2013-12-13 Renault Sa Dispositif de maintien d'un cable.
DE102016211838A1 (de) * 2015-07-02 2017-01-05 Canyon Bicycles Gmbh Fahrradgriff sowie Fahrradgriff-Lenker-System
WO2019043575A1 (de) * 2017-08-29 2019-03-07 Mystromer Ag Hohlzylindrisches bauteil sowie vorbau für ein fahrrad und fahrrad

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5892189U (ja) * 1981-12-17 1983-06-22 株式会社シマノ 自転車用ハンドル
US6725978B2 (en) * 2002-06-05 2004-04-27 John Walter Karpowich Cable joining system for cycles

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2916437A1 (de) * 1979-04-24 1980-11-06 Magenwirth Gmbh Co Gustav Lenker fuer fahrzeuge, insbesondere zweiradfahrzeuge
DE20010696U1 (de) * 2000-06-15 2001-07-26 Kuka Roboter GmbH, 86165 Augsburg Vorrichtung zum Festlegen von Kabeln eines Kabelführungsschlauchs
US7093858B1 (en) * 2001-02-12 2006-08-22 Russell Jim L Tracer wire snap clamp
EP1598263A2 (de) * 2004-05-19 2005-11-23 Shimano Inc. Lenkkopflagerungsvorrichtung für Fahrräder
FR2991745A1 (fr) * 2012-06-12 2013-12-13 Renault Sa Dispositif de maintien d'un cable.
DE102016211838A1 (de) * 2015-07-02 2017-01-05 Canyon Bicycles Gmbh Fahrradgriff sowie Fahrradgriff-Lenker-System
WO2019043575A1 (de) * 2017-08-29 2019-03-07 Mystromer Ag Hohlzylindrisches bauteil sowie vorbau für ein fahrrad und fahrrad

Also Published As

Publication number Publication date
WO2020211974A3 (de) 2020-12-17
WO2020211974A2 (de) 2020-10-22
DE102019002207A1 (de) 2020-10-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1750240C3 (de) Wanddurchführung zur Befestigung von mehreren parallelen Rohren, elektrischen Kabeln od.dgl
DE19534437C2 (de) Schelle zur Verbindung von zwei rohrförmigen Leitungsteilen
EP3120728B1 (de) Interdentalreiniger
EP1772935B1 (de) Halter-Anordnung für Kabel o.ä. mit einstellbaren Dreh-Rast-Positionen
DE3101558A1 (de) Vorrichtung zum halten von kabeln, leitungen, schlaeuchen oder dergleichen gegenstaende
EP1712460B1 (de) Fahrradgriff
DE3018119A1 (de) Mit zugentlastung versehene kabeleinfuehrung fuer gehaeuse elektrischer maschinen und geraete
DE202007017460U1 (de) Schlauchleitungsverbinder sowie Leitungssatz
DE69610507T2 (de) Verbindungssystem für betätigungskabel
WO2010034432A1 (de) Kabeldurchführungselement sowie verfahren zur ausbildung eines kabeldurchführungselements
EP2815954A1 (de) Vorrichtung zum Einführen wenigstens eines längserstreckten technischen Funktionsteils in einen Rahmenabschnitt eines Fahrzeuges
EP0950574B1 (de) Leitungsdurchführung
DE20210024U1 (de) Kabelhalterung
DE3025766C2 (de) Kabeleinführung für Kabelgarnituren
DE10122344C1 (de) Kabelverlegesystem
DE102019002207B4 (de) Kabelführung zur lösbaren Aufnahme und Fixierung von wenigstens einem Kabel an einem Lenker eines Zweirades
DE102020102873A1 (de) Fahrradwerkzeug
DE102008008267B4 (de) Schutzkappe, Montageanordnung und Verfahren für die Montage von Leitungen im Rohbau eines Kraftfahrzeugs
DE9313904U1 (de) Halter für längliche Gegenstände
DE19943750B4 (de) Übertragungselement zwischen einem Türgriff und einem Türschloß eines Kraftfahrzeugs
EP0380042A2 (de) Durchführungstülle
DE202007003295U1 (de) Kabeldurchführung mit Dicht- und Klemmmittel
DE10230622A1 (de) Tülle zum Durchführen und Halten länglicher Objekte
DE20116488U1 (de) Anordnung eines Klemmelements auf einem Rohrelement
DE102006017130B4 (de) Hauseinführung durch eine Kernlochbohrung einer Wand

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: H02G0003320000

Ipc: F16L0003100000

R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: DT SWISS AG, CH

Free format text: FORMER OWNERS: SCHLENDER, HANS-JUERGEN, 24358 ASCHEFFEL, DE; TANZER, CORINNA, 24790 SCHACHT-AUDORF, DE

R082 Change of representative

Representative=s name: BSB PATENTANWAELTE SCHUETTE & ENGELEN PARTNERS, DE