DE102019007164A1 - Folienschlauchabdeckung für medizinische Zwecke - Google Patents
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Abstract
Bei einer Folienschlauchabdeckung für medizinische Zwecke ist der Folienschlauch in seinem der Öffnung für das Einführen eines sterilen Geräts, insbesondere eines Endoskops, benachbarten Endbereich annähernd in der Form eines Flaschenhalses ausgebildet, so dass dieser Endbereich mit einem zylindrischen Endabschnitt den Umfangsbereich des durch die Öffnung eingeführten Teils des sterilen Gegenstands umgibt und bei einfacher Handhabung mit einem Klebestreifen abdichtend umwickelt werden kann.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Folienschlauchabdeckung für medizinische Zwecke.
- Folienüberzüge sind gebräuchliche Hilfsmittel zum Schutz chirurgischer Instrumente vor septischen Verunreinigungen während der Operation. Insbesondere optische Instrumente, wie beispielsweise Kameraeinrichtungen und Leitungen für Endoskope, erfordern schützende Umhüllungen, da ihre Sterilisation schwierig ist und sie außerdem nicht verunreinigt werden dürfen.
- Solche Folienschlauchabdeckungen sind Einwegartikel und werden nach dem einmaligen Gebrauch entsorgt.
- Mit dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 202 00 488 U1 ist ein steriler Folienbeutel, offenbart, der über Öffnungen an seinen beiden Enden beschickt werden kann. Dieser Beutel kann z.B. im Zusammenhang mit einem Endoskop wie folgt benutzt werden: - Der sterile Teil des Endoskops wird mit dem Okular bis zu dem daran anschließenden zylindrischen Schaft durch eine kleine Öffnung an dem einen Ende des Folienbeutels in dessen Inneres eingeschoben. Die die Öffnung bildende Folie wird sodann an den Endoskopschaft angelegt und nach Abziehen einer Schutzfolie von einem Klebeband mit diesem Klebeband umwickelt, so dass die Folie dichtend an dem Schaft anliegt. Danach kann über das andere Öffnungsende desselben Folienbeutels die nicht sterile Kameraeinrichtung des Endoskops in das Beutelinnere eingeführt werden und durch Manipulation von außen durch den Folienbeutel hindurch in dessen Innerem an das Endoskop angekoppelt werden.
- Bei dem bekannten Folienbeutel läuft die Folie im Bereich des Endes für die kleine Öffnung im flach gefalteten Zustand der Folie dreieckförmig aus. Bei der Anwendung wird die Spitze des Dreiecks entlang einer sichtbaren Perforationslinie abgetrennt, so dass die gefaltete Folie im Endbereich die Form eines gleichschenkligen Trapezes annimmt. Aufgefaltet ergibt sich eine kleine Öffnung, in die z.B. das Okular eines Endoskops eingeführt werden kann. Zum Umwickeln mit dem Klebeband muss die Folie gerafft werden, damit sie dicht am Endoskopschaft anliegt und sich mittels des umwickelnden Klebestreifens eine wasserdicht verklebte Verbindung ergibt. Dazu bedarf es einigen Geschicks. Es besteht dennoch die Gefahr, dass die an dem Endoskopschaft angelegte Folie den Schaft nicht dicht genug umgibt, z.B. weil das Klebeband nicht ausreichend straff um die eventuell auch nicht mit der ausreichenden Sorgfalt geraffte Folie herumgeführt ist. Insgesamt ist die Handhabung eines solchen Beutels kompliziert, zumal für das Anlegen des Klebebands oftmals nur eine Hand zur Verfügung steht.
- Ausgehend davon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Folienschlauchabdeckung für medizinische Zwecke aufzufinden, die einfacher handhabbar ist und eine hohe Sicherheit dafür bietet, dass die Öffnung, durch die hindurch der sterile Teil des medizinischen Geräts in das Innere des Schlauches eingeführt wird, mit geringerer Fehleranfälligkeit verschlossen werden kann und während der medizinischen Benutzung des Geräts auch sicher verschlossen bleibt.
- Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit einer Folienschlauchabdeckung, welche die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist.
- Das Besondere dieser Lösung liegt darin, dass der Folienschlauch in seinem der zweiten Öffnung benachbarten Endbereich annähernd in der Form eines Flaschenhalses ausgebildet ist, so dass er mit einem im Wesentlichen zylindrischen Endabschnitt den Umfangsbereich des durch die zweite Öffnung eingeführten Teils des zweiten, sterilen Gegenstands umgibt.
- Diese Maßnahme erleichtert im Vergleich mit der zum Stand der Technik gehörenden Lösung ganz erheblich die Handhabbarkeit der Folienschlauchabdeckung, denn die Folie lässt sich im Bereich des zylindrischen Endabschnitts wesentlich leichter raffen und zur Herstellung der dichten Verbindung straff an dem sterilen medizinischen Teil anliegend mit dem Klebeband umwickeln. Die Fehleranfälligkeit der Abdichtung ist beträchtlich gemindert.
- Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung im Rahmen eines Ausführungsbeispiels weiter erläutert.
- Die Figuren zeigen in schematisch vereinfachter Darstellung (und in zusammengefaltetem Zustand):
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1 : die erfindungsgemäße Folienschlauchabdeckung -
2 : eine handelsübliche, zum Stand der Technik gehörende Folienschlauchabdeckung - Wie aus
2 ersichtlich, ist die bekannte Schlauchabdeckung in dem für das Einführen des sterilisierten medizinischen Teils vorgesehenen, in der Figur unten dargestellten Endbereich des Schlauchs so ausgebildet, dass sich im flach gefalteten Zustand eine Dreiecksform ergibt. Zum Gebrauch wird die Spitze des Dreiecks entlang einer in der Figur gestrichelt angedeuteten Perforierung abgetrennt. Sodann wird der Schlauch entfaltet und das sterile medizinische Teil in die Schlauchöffnung eingeführt, die Folie mit dem Öffnungsrand wird dann mit der Hand gerafft, an den Umfangsbereich des medizinischen Teils angedrückt und von außen mit dem dargestellten Klebestreifen fest umwickelt, damit sich eine flüssigkeitsdichte Verbindung ergibt. Das ist ein schwierig durchzuführender Handhabungsvorgang, weil sich die Folie aufgrund ihrer Raumform nicht gerade einfach raffen lässt. - Der entsprechende Vorgang ist mit der erfindungsgemäßen Schlauchabdeckung erheblich vereinfacht.
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1 zeigt in ihrem unteren Teil, dass der Folienschlauch in seinem der Öffnung zum Einführen des sterilen Gegenstands benachbarten Endbereich annähernd in der Form eines Flaschenhalses ausgebildet ist, so dass er mit einem im Wesentlichen zylindrischen Endabschnitt den Umfangsbereich des durch die zweite Öffnung eingeführten Teils des zweiten, sterilisierten Gegenstands umgibt. Dieser zylindrische Endabschnitt lässt sich leichter raffen und andrücken und mit dem Klebeband umwickeln. Die Handhabung der Folienschlauchabdeckung ist dadurch erheblich vereinfacht und die Verbindung weniger fehleranfällig. - Wenn der sterile medizinische Gegenstand ein Endoskop ist, wird dieses mit dem Okular voran ein Stück weit in die Öffnung eingeführt. Der Durchmesser des zylindrischen Endabschnitts ist dann geringfügig größer als der des Okulars ausgebildet.
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 20200488 U1 [0004]
Claims (1)
- Folienschlauchabdeckung für medizinische Zwecke, mit einem Folienschlauch aus Kunststoff, der in seinem einen Endbereich eine erste Öffnung zum Einführen eines ersten, nicht sterilisierten Gegenstands, insbesondere einer Kamera, aufweist und in seinem anderen Endbereich mit einer zweiten Öffnung versehen ist, durch die hindurch ein Teil eines zweiten, sterilisierten Gegenstands, insbesondere das Okular eines Endoskops, in den Folienschlauch einführbar ist zum Ankuppeln an den ersten Gegenstand im Inneren des Folienschlauchs, mit einen Klebestreifen umfassenden Mitteln zum Herstellen einer abgedichteten Verbindung zwischen der zweiten, an einen insbesondere zylindrischen Umfangsbereich des zweiten Gegenstands anlegbaren Öffnung und diesem zweiten Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, dass der Folienschlauch in seinem der zweiten Öffnung benachbarten Endbereich annähernd in der Form eines Flaschenhalses ausgebildet ist, so dass er mit einem im Wesentlichen zylindrischen Endabschnitt den Umfangsbereich des durch die zweite Öffnung eingeführten Teils des zweiten sterilen Gegenstands umgibt.
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| DE8913630U1 (de) * | 1989-11-16 | 1990-12-20 | Effner GmbH, 1000 Berlin | Folienüberzug zum Schutz eines chirurgischen Instrumentes |
| DE20200488U1 (de) * | 2002-01-10 | 2002-05-02 | Merete Management GmbH, 10719 Berlin | Steriler Folienbeutel |
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2019
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