[go: up one dir, main page]

DE102017211876B3 - Kokille sowie Verfahren zum Herstellen eines Bauteils - Google Patents

Kokille sowie Verfahren zum Herstellen eines Bauteils Download PDF

Info

Publication number
DE102017211876B3
DE102017211876B3 DE102017211876.8A DE102017211876A DE102017211876B3 DE 102017211876 B3 DE102017211876 B3 DE 102017211876B3 DE 102017211876 A DE102017211876 A DE 102017211876A DE 102017211876 B3 DE102017211876 B3 DE 102017211876B3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
cover core
functional surface
component
cylinder head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE102017211876.8A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Huber
Thomas Summer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Motoren Werke AG filed Critical Bayerische Motoren Werke AG
Priority to DE102017211876.8A priority Critical patent/DE102017211876B3/de
Priority to CN201880037012.8A priority patent/CN110709189B/zh
Priority to PCT/EP2018/065801 priority patent/WO2019011574A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102017211876B3 publication Critical patent/DE102017211876B3/de
Priority to US16/740,241 priority patent/US11014149B2/en
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D15/00Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor
    • B22D15/02Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor of cylinders, pistons, bearing shells or like thin-walled objects
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/10Cores; Manufacture or installation of cores
    • B22C9/108Installation of cores
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/22Moulds for peculiarly-shaped castings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Abstract

Kokille für einen Zylinderkopf einer Verbrennungskraftmaschine,wobei in und/oder an der Kokille ein Deckkern angeordnet oder anordenbar ist, welcher abschnittweise eine Funktionsfläche eines Bauteils, insbesondere eines Zylinderkopfes, formt, und wobei die Kokille ausgelegt ist, zumindest einen Teilbereich der Funktionsfläche zu formen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kokille, insbesondere für einen Zylinderkopf einer Verbrennungskraftmaschine, ein Verfahren zum Herstellen eines Bauteils, insbesondere eines Zylinderkopfes, sowie eine Verwendung einer Kokille.
  • Kokillen sind wiederverwendbare Formen zum Gießen von Metallen und Legierungen. Dabei werden auch Kerne benötigt, um in den herzustellenden Gussteilen Hohlräume und/oder Hinterschneidungen fertigen zu können. Diese Kerne bestehen oftmals aus Sand und sind dementsprechend nur einmal verwendbar. Dadurch erhöhen sich die Verfahrenskosten. Hinzu kommt, dass die Kerne, insbesondere die Sandkerne, durch ihre Isolationswirkung die Erstarrung der Schmelze beeinflussen, sodass ggf. keine optimal gerichtete Erstarrung realisiert werden kann.
  • Die DE 20 2004 020 207 U1 betrifft eine Einrichtung zum Schwerkraftgießen von Leichtmetallgussteilen im Kokillen-Gießverfahren, die eine Reduzierung des Speisevolumens ohne pneumatische Nachspeisungen ermöglicht.
  • Die DE 10 2010 025 285 A1 betrifft eine Dauergießform zum Gießen eines Gussteils aus einer Metallschmelze, die aus mindestens zwei den Form- und Hohlraum der Dauergießform gegenüber der Umgebung abgrenzenden Dauergießformteilen zusammengesetzt ist, welche beim Entformen des Gussteils unzerstört erhalten bleiben.
  • Die DE 195 42 492 C1 betrifft einen flüssigkeitsgekühlten Zylinderkopf für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine mit einem Kühlwasserraum, der sich in Kühlwasserraumabschnitte gliedert, die jeweils einem Brennraum zugeordnet sind und durch die Gaswechselkanäle und mindestens eine Kammer für eine Zündkerze oder Einspritzdüse verlaufen, wobei ein Kühlwasserzulauf durch Gießen hergestellt wird.
  • Die DE 20 2005 010 449 U1 betrifft eine Zylinderkopfhaube für einen Zylinderkopf mit einem Dichtungselement zwischen Zylinderkopfhaube und Zylinderkopf.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kokille, ein Verfahren zum Herstellen eines Bauteils sowie eine Verwendung einer Kokille anzugeben, welche die vorgenannten Nachteile beseitigen und insbesondere für die Herstellung von Zylinderköpfen für Verbrennungsmotoren geeignet sind.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Kokille gemäß Anspruch 1, ein Verfahren gemäß Anspruch 10 sowie durch eine Verwendung gemäß Anspruch 11 gelöst. Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der Beschreibung und den beigefügten Figuren.
  • Erfindungsgemäß ist eine Kokille für einen Zylinderkopf einer Verbrennungskraftmaschine vorgesehen, wobei in und/oder an der Kokille ein Deckkern angeordnet oder anordenbar ist, welcher abschnittsweise eine Funktionsfläche eines Bauteils, insbesondere eines Zylinderkopfes, formt, und wobei die Kokille ausgelegt ist, zumindest einen Teilbereich der Funktionsfläche zu formen bzw. (mit) auszubilden. Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich insbesondere auf einen Zylinderkopf einer Verbrennungskraftmaschine. Die Kokille, das Verfahren sowie die Verwendung sind aber für die Herstellung verschiedenster (Guss-)Teile vorgesehen und anwendbar. Typische Gießverfahren sind beispielsweise das Schwerkraftgießen oder das Niederdruckgießen, wobei als Werkstoffe bevorzugt Stahl bzw. insbesondere Aluminium oder Aluminiumlegierungen, beispielsweise auch Aluminiummagnesiumlegierungen, zum Einsatz kommen. Der große Vorteil besteht vorliegend darin, dass die Funktionsfläche des Bauteils nicht ausschließlich über den Deckkern oder über die Kokille gebildet wird, sondern quasi durch ein Zusammenwirken der Kokille mit dem Deckkern. Dadurch ist es mit Vorteil möglich, die Größe des Deckkerns auf ein Minimum zu reduzieren, was sich direkt auf die Herstellungskosten auswirkt, da entsprechend weniger Formstoff für den Deckkern, welcher bevorzugt aus Sand hergestellt ist, benötigt wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Funktionsfläche ein Haubenflansch eines Zylinderkopfes. Mit dem Haubenflansch ist insbesondere diejenige Fläche des Zylinderkopfes gemeint, welche zum (späteren) Ventildeckel hin orientiert ist. Mit Vorteil ist der Deckkern derart gestaltet bzw. ausgelegt, dass er lediglich eine Kontur des Haubenflansches formt, während die sonstigen Bereiche des Haubenflansches durch die Kokille, mit anderen Worten also durch die Dauerform, abgebildet werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Funktionsfläche eine (spätere) Dichtfläche eines Gussteils. Weiter bevorzugt weist die Funktionsfläche einen offenen oder geschlossenen Verlauf auf. Insbesondere bevorzugt ist die Fläche mäanderförmig bzw. weist Kurven, Radien, Bögen etc. und/oder auch gerade Abschnitte auf.
  • Bevorzugt weist die Kokille zwei beweglich angeordnete, insbesondere klapp- oder schwenkbare, (Dauer-)Formteile auf, bzw. umfasst diese, welche seitlich zum Deckkern hin verlagerbar sind. Zweckmäßigerweise kann dadurch der Deckkern einfach zwischen den Formteilen fixiert werden, wobei gemäß einer Ausführungsform zunächst der Deckkern angeordnet und im Anschluss die beiden Formteile runtergeklappt werden. An dieser Stelle sei erwähnt, dass in der Kokille zweckmäßigerweise neben dem Deckkern auch noch weitere Kerne, wie z. B. ein Wassermantel- und ein Ölraumkern, Kerne für die Ein- und Auslasskanäle etc., angeordnet sind bzw. sein können. Diese sind insbesondere unterhalb des Deckkerns positioniert.
  • Gemäß einer Ausführungsform weisen der Deckkern und die Formteile zum Formen der Funktionsfläche Formflächen auf, welche ohne Versatz ineinander übergehen. Zweckmäßigerweise wird dadurch eine stufenlose Funktionsfläche, insbesondere eine ebene Haubenflanschfläche, geformt. Alternativ kann zwischen den Formflächen der Formteile und des Deckkerns auch ein Versatz vorgesehen sein, wenn die Geometrie der Funktionsfläche dies erfordert.
  • Gemäß einer Ausführungsform entspricht eine Länge des Deckkerns einer Länge des Bauteils entlang einer Längsrichtung (des Bauteils). Dies bedeutet, dass der Deckkern so lang ist, wie das Bauteil, gleichzeitig aber mit Vorteil eine Breite aufweist, die deutlich kleiner ist als die Breite des Bauteils, da hier die Kokille, insbesondere die beiden beweglich angeordneten Formteile, sozusagen flankierend am Deckkern, vorgesehen sind. Alternativ überspannt der Deckkern nur einen Teil einer Bauteillänge und dessen gesamte Breite. Weiter alternativ überspannt der Deckkern weder die Länge noch die Breite des Bauteils vollständig, sondern wird allseitig von (Dauer-)Formteilen flankiert.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist der Deckkern eine Vielzahl von zylindrischen bzw. im Wesentlichen zylindrischen oder auch konisch zulaufenden Speisern auf. Mit Vorteil kann durch den schlanken Deckkern, umfassend die Speiser, eine zu diesem hin gerichtete Erstarrung realisiert werden.
  • Bevorzugt sind die Speiser nacheinander entlang der Längsrichtung des Bauteils, insbesondere des Zylinderkopfs, angeordnet. Hierdurch ist eine optimale und gleichmäßige Formfüllung ermöglicht. Zudem kann das Speiservolumen sehr gering gehalten werden. Durch die minimale Größe des Deckkerns wirkt dieser nicht isolierend und es ist eine optimale gerichtete Erstarrung in Richtung der Speiser ermöglicht.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist der Deckkern zumindest ein Formelement auf, welches ausgelegt ist, eine Lagerstelle in der Funktionsfläche, insbesondere eine Lagergasse in dem Haubenflansch, zu formen. Zweckmäßigerweise ist die Formfläche des Deckkerns also nicht vollständig flach bzw. eben, sondern kann Vor- und/oder Rücksprünge aufweisen, um etwaige zusätzliche Geometrien bzw. Formen in die Funktionsfläche zu integrieren. Die Lagergasse dient insbesondere der Anordnung und Lagerung einer Nockenwelle.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist zumindest eines der Formteile zumindest ein Formelement auf, welches ausgelegt ist, eine Lagerstelle in der Funktionsfläche, insbesondere eine Lagergasse in dem Haubenflansch, zu formen. Es gilt das in Bezug auf das Formelement des Deckkerns Gesagte.
  • Die Erfindung ist auch auf ein Verfahren zum Herstellen eines Bauteils gerichtet, insbesondere eines Zylinderkopfes einer Verbrennungskraftmaschine, umfassend die Schritte:
    • - Bereitstellen einer Kokille sowie eines Deckkerns;
    • - Formen einer Funktionsfläche eines Bauteils durch den Deckkern sowie zumindest teilweise durch die Kokille.
  • Der Vorteil liegt darin, die bzw. eine Funktionsfläche eines Bauteils gleichzeitig durch die Kokille und einen Kern, insbesondere einen Deckkern, zu formen. Dieser Ansatz ermöglicht es, den Deckkern, welcher zweckmäßigerweise aus Formsand geformt ist, so klein wie nötig zu formen und die Kokille bzw. die entsprechenden Formteile der Kokille möglichst groß.
  • Die Erfindung richtet sich weiter auf die Verwendung einer erfindungsgemäßen Kokille oder eines erfindungsgemäßen Verfahrens bei der Herstellung von Kraftfahrzeugen.
  • Für das Verfahren sowie für die Verwendung gelten die im Zusammenhang mit der Kokille erwähnten Vorteile und Merkmale analog und entsprechend sowie umgekehrt und untereinander.
  • Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Kokille mit Bezug auf die beigefügten Figuren.
  • Es zeigen:
    • 1: eine perspektivische Ansicht einer Kokille nebst Gussteil;
    • 2: eine Schnittdarstellung der aus 1 bekannten Kokille nebst Gussteil;
    • 3: eine perspektivische Ansicht eines Gussteils.
  • 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine Kokille (nur teilweise dargestellt), umfassend zwei Formteile 22, in bzw. an welchen zwei klappbare bzw. schwenkbare Formteile 20 gelagert bzw. positioniert sind. Zwischen diesen ist ein Deckkern 40 angeordnet, welcher eine Vielzahl von Speisern 42 aufweist, die entlang einer Längsrichtung L eines Bauteils, hier insbesondere eines Zylinderkopfes 60, angeordnet sind. Die Form bzw. Kokille ist mit Gusswerkstoff 70 gefüllt. Erkennbar ist, dass der Deckkern 40 sowie die schwenkbaren Formteile 20 Formflächen 30 aufweisen, welche eine gemeinsame Funktionsfläche (vgl. Bezugszeichen 62 in 2) formen. Die Größe, insbesondere die Breite des Deckkerns 40 ist sozusagen auf ein Minimum beschränkt.
  • 2 zeigt die im Wesentlichen aus der 1 bekannte Kokille in einer Schnittdarstellung. Über die Doppelpfeile an den schwenkbaren Formteilen 20 ist deren Beweglichkeit dargestellt. Zu erkennen ist, dass der Deckkern 40 einen Vorsprung 46 aufweist, welcher eine entsprechende Geometrie in dem späteren Gussteil formt. Daneben weisen der Deckkern 40 sowie die schwenkbaren Formteile 20 Formelemente 24 bzw. 44 auf, welche in dem Zylinderkopf 60 eine Lagergasse 64 bilden, vgl. hierzu insbesondere auch die 3.
  • 3 zeigt den fertig gegossenen und entformten Zylinderkopf 60, wobei insbesondere die Funktionsfläche 62 bzw. der Haubenflansch 62 zu erkennen ist. Daneben ist die Lagergasse 64, welche der Anordnung einer Nockenwelle dient, gut erkennbar. Deutlich wird insbesondere, dass das Speiservolumen sehr gering ausfällt und die Kokille bzw. das Verfahren eine optimal zu den Speisern hin gerichtete Erstarrung ermöglichen.
  • Bezugszeichenliste
  • 20
    bewegliches, klappbares Formteil
    22
    Formteil
    24
    Formelement
    30
    Formfläche
    40
    Deckkern
    42
    Speiser
    44
    Formelement
    46
    Vorsprung
    60
    Bauteil, Zylinderkopf
    62
    Funktionsfläche, Haubenflansch
    64
    Lagergasse
    70
    Gusswerkstoff
    L
    Längsrichtung

Claims (11)

  1. Kokille für einen Zylinderkopf einer Verbrennungskraftmaschine, wobei in und/oder an der Kokille ein Deckkern (40) angeordnet oder anordenbar ist, welcher abschnittweise eine Funktionsfläche (62) eines Bauteils (60) formt, und wobei die Kokille ausgelegt ist, zumindest einen Teilbereich der Funktionsfläche (62) zu formen.
  2. Kokille nach Anspruch 1, wobei die Funktionsfläche (62) ein Haubenflansch eines Zylinderkopfes (60) ist.
  3. Kokille Anspruch 1 oder 2, wobei die Kokille zwei beweglich angeordnete, insbesondere klappbare, Formteile (20) umfasst, welche seitlich zum Deckkern (40) hin verlagerbar sind.
  4. Kokille nach Anspruch 3, wobei der Deckkern (40) und die Formteile (20) zum Formen der Funktionsfläche (62) Formflächen (30) aufweisen, welche ohne Versatz ineinander übergehen.
  5. Kokille nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Länge des Deckkerns (40) einer Länge des Bauteils (60) entlang einer Längsrichtung (L) entspricht.
  6. Kokille nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Deckkern (40) eine Vielzahl von zylindrischen Speisern (42) aufweist.
  7. Kokille nach Anspruch 6, wobei die Speiser (42) nacheinander entlang der Längsrichtung (L) angeordnet sind.
  8. Kokille nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Deckkern (40) ein Formelement (44) aufweist, welches ausgelegt ist, eine Lagerstelle (64) in der Funktionsfläche (62), insbesondere eine Lagergasse in dem Haubenflansch, zu formen.
  9. Kokille nach einem der Ansprüche 3-8, wobei zumindest eines der Formteile (20) ein Formelement (24) aufweist, welches ausgelegt ist, eine Lagerstelle (64) in der Funktionsfläche (62), insbesondere eine Lagergasse in dem Haubenflansch, zu formen.
  10. Verfahren zum Herstellen eines Bauteils, insbesondere eines Zylinderkopfes, umfassend die Schritte: - Bereitstellen einer Kokille sowie eines Deckkerns (40); - Formen einer Funktionsfläche (62) eines Bauteils durch den Deckkern (40) sowie zumindest teilweise durch die Kokille.
  11. Verwendung einer Kokille nach einem der Ansprüche 1-9 oder eines Verfahrens nach Anspruch 10 bei der Herstellung von Kraftfahrzeugen.
DE102017211876.8A 2017-07-12 2017-07-12 Kokille sowie Verfahren zum Herstellen eines Bauteils Active DE102017211876B3 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102017211876.8A DE102017211876B3 (de) 2017-07-12 2017-07-12 Kokille sowie Verfahren zum Herstellen eines Bauteils
CN201880037012.8A CN110709189B (zh) 2017-07-12 2018-06-14 用于制造构件的锭模和方法及其在机动车制造中的应用
PCT/EP2018/065801 WO2019011574A1 (de) 2017-07-12 2018-06-14 Kokille sowie verfahren zum herstellen eines bauteils
US16/740,241 US11014149B2 (en) 2017-07-12 2020-01-10 Ingot mold and method for producing a component

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102017211876.8A DE102017211876B3 (de) 2017-07-12 2017-07-12 Kokille sowie Verfahren zum Herstellen eines Bauteils

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102017211876B3 true DE102017211876B3 (de) 2018-08-16

Family

ID=62631104

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102017211876.8A Active DE102017211876B3 (de) 2017-07-12 2017-07-12 Kokille sowie Verfahren zum Herstellen eines Bauteils

Country Status (4)

Country Link
US (1) US11014149B2 (de)
CN (1) CN110709189B (de)
DE (1) DE102017211876B3 (de)
WO (1) WO2019011574A1 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19542492C1 (de) 1995-11-15 1997-01-16 Daimler Benz Ag Flüssigkeitsgekühlter Zylinderkopf für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine
DE202004020207U1 (de) 2004-12-27 2005-04-07 Univ Magdeburg Tech Einrichtung zum Schwerkraftgießen von Leichtmetallgussteilen im Kokillen-Gießverfahren
DE202005010449U1 (de) 2005-06-30 2006-11-09 Mann + Hummel Gmbh Zylinderkopfhaube für einen Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine
DE102010025285A1 (de) 2010-06-28 2011-12-29 Nemak Linz Gmbh Dauergießform zum Gießen von Gussstücken aus einer Metallschmelze

Family Cites Families (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19803866A1 (de) * 1998-01-31 1999-08-05 Volkswagen Ag Gießform und Verfahren zum Herstellen von Gußstücken
CN2323889Y (zh) * 1998-02-26 1999-06-16 汤渝生 精铸铸态球墨汽车发动机气缸盖模具
JP2000033459A (ja) * 1998-07-22 2000-02-02 Honda Motor Co Ltd シリンダヘッドの鋳造用金型装置および鋳造用中子の装着方法
DE10014591C1 (de) * 2000-03-27 2001-08-02 Actech Gmbh Adv Casting Tech Verfahren zum steigenden Gießen in Sandformen mit gerichteter Erstarrung von Gußteilen
DE10019310C1 (de) * 2000-04-19 2001-10-25 Vaw Mandl & Berger Gmbh Linz Gießform, umfassend Außenformteile und darin eingelegte Formstoffkerne
US6527039B2 (en) * 2001-06-11 2003-03-04 General Motors Corporation Casting of engine blocks
DE102004046962A1 (de) * 2004-09-28 2006-04-06 Volkswagen Ag Gießverfahren
KR101294042B1 (ko) * 2007-12-05 2013-08-08 현대자동차주식회사 저압주조용 실린더 헤드 금형의 오일 재킷 코어
JP5694886B2 (ja) * 2011-09-05 2015-04-01 本田技研工業株式会社 鋳造用金型装置
JP5657500B2 (ja) * 2011-10-17 2015-01-21 本田技研工業株式会社 砂中子保持構造
CN202984580U (zh) * 2012-12-19 2013-06-12 上海爱仕达汽车零部件有限公司 一种缸盖浇铸模具
CN202984579U (zh) * 2012-12-19 2013-06-12 上海爱仕达汽车零部件有限公司 一种气缸盖浇铸模具
CN103084560B (zh) * 2013-02-18 2015-05-13 天津那诺机械制造有限公司 熔汤锻造方法及其模具
DE102013214534B4 (de) * 2013-07-25 2021-07-01 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Gießvorrichtung und Gießverfahren
NO2756167T3 (de) * 2014-01-29 2018-06-16
DE102014202034A1 (de) * 2014-02-05 2015-08-06 Volkswagen Aktiengesellschaft Kokille zur Herstellung von Gussteilen
KR101909854B1 (ko) * 2015-05-29 2018-10-18 닛산 지도우샤 가부시키가이샤 실린더 헤드의 주조 장치 및 실린더 헤드의 주조 방법
JP6402730B2 (ja) * 2016-02-24 2018-10-10 トヨタ自動車株式会社 中子の組み付け方法

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19542492C1 (de) 1995-11-15 1997-01-16 Daimler Benz Ag Flüssigkeitsgekühlter Zylinderkopf für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine
DE202004020207U1 (de) 2004-12-27 2005-04-07 Univ Magdeburg Tech Einrichtung zum Schwerkraftgießen von Leichtmetallgussteilen im Kokillen-Gießverfahren
DE202005010449U1 (de) 2005-06-30 2006-11-09 Mann + Hummel Gmbh Zylinderkopfhaube für einen Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine
DE102010025285A1 (de) 2010-06-28 2011-12-29 Nemak Linz Gmbh Dauergießform zum Gießen von Gussstücken aus einer Metallschmelze

Also Published As

Publication number Publication date
WO2019011574A1 (de) 2019-01-17
US11014149B2 (en) 2021-05-25
CN110709189B (zh) 2022-02-11
CN110709189A (zh) 2020-01-17
US20200147678A1 (en) 2020-05-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2091678B1 (de) Giessform zum giessen eines gussteils und verwendung einer solchen giessform
DE10225667B4 (de) Gießen von Motorblöcken
DE10225666B4 (de) Gießen von Motorblöcken
DE112009000915B4 (de) Verfahren zum Druckgießen eines Aluminium- oder Magnesiumlegierungsgegenstandes mithilfe einer Opferhülse
DE102007004050B4 (de) Vorrichtung zum Herstellen eines Zylinderkurbelgehäuses
DE3613191C2 (de)
DE10225668C5 (de) Gießen von Motorblöcken
WO2007039011A1 (de) Verfahren zur herstellung eines kolbens für einen verbrennungsmotor sowie danach hergestellter kolben
DE69719375T2 (de) Kern und verfahren zum formen eines brennkraftmaschinenzylinderkopfes
EP2340901B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Gussteils
EP3697554B1 (de) Druckgussform zum giessen von zylinderkurbelgehäusen oder kurbelgehäuseunterteilen
DE102017211876B3 (de) Kokille sowie Verfahren zum Herstellen eines Bauteils
EP0933151B1 (de) Giessform und Verfahren zum Herstellen von Gussstücken
DE19813745B4 (de) Herstellungsverfahren für einen Zylinderkopf eines Verbrennungsmotors
DE3707256C1 (en) Core for the casting of grey cast iron cylinder blocks
EP2636467B1 (de) Vorrichtung zur Herstellung eines Zylinderkurbelgehäuses in V-Bauform
EP0704261B1 (de) Gussteilform mit Giesskernabstützung und Gussteil mit Kernöffnungsverschluss
WO2013010798A1 (de) GIEßKERN EINER GUSSFORM ZUR HERSTELLUNG EINES ZYLINDERS
EP0339453B1 (de) Gegossener Zylinderkopf für Brennkraftmaschinen
DE552185C (de) Gussform, insbesondere zum Giessen von Kolben fuer Brennkraftmotoren
DE3931678C2 (de) Zylinderblock für eine wassergekühlte Mehrzylinder-Brennkraftmaschine
DE19731804A1 (de) Herstellverfahren für eine Zylinderbüchse einer Brennkraftmaschine
DE741547C (de) Giessform zur Herstellung luftgekuehlter Motorzylinder
DE102004018387A1 (de) Fließgepresster Hebel für die Ventilsteuerung einer Kolbenmaschine und Verfahren zu dessen Herstellung
DE102009051269A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Zylinderkurbelgehäusen

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final