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DE102017118818B4 - Haltevorrichtung zur Befestigung von Kabelketten - Google Patents

Haltevorrichtung zur Befestigung von Kabelketten Download PDF

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DE102017118818B4
DE102017118818B4 DE102017118818.5A DE102017118818A DE102017118818B4 DE 102017118818 B4 DE102017118818 B4 DE 102017118818B4 DE 102017118818 A DE102017118818 A DE 102017118818A DE 102017118818 B4 DE102017118818 B4 DE 102017118818B4
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    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
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    • H02G3/02Details
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Abstract

Haltevorrichtung (1) zur Befestigung einer Kabelkette in einer Öffnung (22) eines Kabelkanals, wobei die Haltevorrichtung (1) umfasst:einen Verbindungsabschnitt (2) zur Befestigung der Kabelkette,wenigstens zwei Armelemente (5), welche an dem Verbindungsabschnitt (2) angeordnet sind und sich von diesem in entgegengesetzte Richtungen wegerstrecken,wobei die Armelemente (5) wenigstens abschnittsweise reversible verformbar und aufeinander zu bewegbar sind,wobei in einem von dem Verbindungsabschnitt (2) abgewandten Bereich an jedem Armelement (5) wenigstens ein Rastelement (9) vorgesehen ist, wobei die Rastelemente (9) im eingeführten Zustand mit dem Rand (31) der Öffnung (22) im Eingriff stehen,dadurch gekennzeichnet, dassdie Rastelemente (9) jeweils zwei parallel zueinander ausgebildete, und voneinander beanstandete Rastvorsprünge (10, 11) umfassen.und dass an die Rastelemente (9) angrenzend an der dem Verbindungsabschnitt (2) zugewandten Seite der Armelemente (5) eine Einführ- und Gleitfläche (13) ausgebildet ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung zu Befestigung einer Kabelkette in einer Öffnung, insbesondere in einem Kabelkanal. Hierbei umfasst die Haltevorrichtung einen Verbindungsabschnitt zur Befestigung der Kabelkette und wenigstens zwei Armelemente, welche an dem Verbindungsabschnitt angeordnet sind und sich von diesem in entgegengesetzte Richtungen wegerstrecken, wobei die Armelemente wenigstens abschnittsweise reversible verformbar und aufeinander zu bewegbar sind.
  • Eine entsprechende Haltevorrichtung ist beispielsweise aus der DE 10 2015 003 486 A1 des Anmelders bekannt. Hierbei dient die Haltevorrichtung zur Fixierung einer Kabelkette an einer Kabeldose oder Kabeldurchführung, wobei die Haltevorrichtung einen Verbindungsabschnitt zu Befestigung einer Kabelkette aufweist und mindestens zwei Lagerungsabschnitte über die die Haltevorrichtung am Wandungsabschnitt einer Kabeldose gelagert ist. Mindestens einer der Lagerungsabschnitt ist über einen Arm mit dem Verbindungsabschnitt gekoppelt und der Arm weist mindestens einen verformbaren und/oder beweglichen Abschnitt auf, der eine reversible Verkürzung des Abstands zwischen den zwei Lagerungsabschnitten erlaubt.
  • Eine entsprechende Haltevorrichtung hat sich zur Fixierung der Kabelketten im Bereich einer Kabeldose oder Kabeldurchführung für ein Möbelstück bewährt. Es gibt jedoch noch zusätzlichen Bedarf nach weiteren Fixiermöglichkeiten für Kabelketten im Bereich von Möbelstücken, welche nicht über eine Kabeldurchführung verfügen. In der Regel ist bei entsprechenden Möbelstücken an einer Unterseite ein Kabelkanal angeordnet, über welchen die Kabel in dem Bereich der Möbelstücke zu den jeweiligen Geräten geführt werden. Auch hier hat sich der Einsatz von Kabelketten, zur Bündelung der Kabel zwischen dem Boden und der Unterseite des Möbelstückes bewährt. Insbesondere bei der Verwendung von Kabelketten, die in der Regel mit einem oder mehreren beweglichen Verbindungsgruppen ausgestattet sind, besteht jedoch Bedarf diese direkt mit einem entsprechenden Kabelkanal zu verbinden. Insbesondere wenn die Kabelketten lediglich in den Kabelkanal gelegt werden, ist dies eine relativ wacklige Angelegenheit, sodass jederzeitige Gefahr besteht, dass die Kabelketten aus dem Kabelkanal rutschen oder durch andere Unfälle, beispielsweise stolpern über die Kabelketten, aus dem Kabel gerissen werden.
  • Ferner ist aus der DE 10 2015 003 486 A1 eine Kabeldose oder Kabeldurchführung für ein Möbelstück sowie eine Haltevorrichtung bekannt, wobei die Haltevorrichtung einen Verbindungsabschnitt zur Befestigung einer Kabelkette und mindestens zwei Lagerungsabschnitte, über die die Haltevorrichtung am Wandungsabschnitt der Kabeldose gelagert werden kann, umfasst. Im Einzelnen weist hierbei die Haltevorrichtung Arme auf, die sich voneinander wegerstrecken, wobei jeweils am Ende der Arme Lagerungsabschnitte vorgesehen sind. Diese Lagerungsabschnitte können mit an einem Wandungsabschnitt der Kabeldose vorgesehenen Durchtrittsöffnungen in Eingriff gebracht werden, um die Halterung in der Dose zu fixieren. Eine entsprechend angeordnete Halterung lässt sich dann noch relativ zu der Dose verkippen, kann jedoch die ursprünglich gewählte Position relativ zu der Kabeldose nicht mehr verändern.
  • Aus der DE 42 22 758 A1 ist eine Seil- oder Kabel-/Schlauch-Führungskette bekannt, umfassend eine Kombination aus einer Kabel-/Schlauch-Halteklammer und einem Kettenglied. Das Kettenglied umfasst eine Seitenwand, eine obere Wand und eine untere Wand, so dass eine einseitig offene Aussparung oder Kammer zur Aufnahme von Kabeln, Schläuchen etc. ausgebildet wird. Die offene Seite der Kammer kann durch eine herausnehmbare Klammer verschlossen werden, wie in 4 dargestellt. Eine entsprechende Klammer ist einstückig aus einem elastischen Kunststoff geformt, umfassend einen vergleichsweise steifen Körperabschnitt mit zwei von diesen abgehenden, einander gegenüberliegenden, elastisch auslenkbaren Armen. Die elastisch auslenkbaren Arme sind endseitig mit Arretierungsausformungen versehen, die eine Schrägfläche und eine Schulter aufweisen. Die Schulter wirkt mit einer Arretierungsausformung in der oberen bzw. unteren Wand der Kammer zusammen, um die Kammer zu verschließen. Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine verbesserte Haltevorrichtung zur Befestigung von Kabelketten bereitzustellen, die die Fixierung unterschiedlichster Kabelketten im Bereich einer Öffnung eines Kabelkanals ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Haltevorrichtung zur Befestigung einer Kabelkette in einer Öffnung eines Kabelkanals, wobei die Haltevorrichtung umfasst: einen Verbindungsabschnitt zur Befestigung der Kabelkette, wenigstens zwei Armelemente, welche an dem Verbindungsabschnitt angeordnet sind und sich von diesem in entgegengesetzte Richtungen wegerstrecken, wobei die Armelemente wenigstens abschnittsweise reversible verformbar und aufeinander zu bewegbar sind, wobei in einem von dem Verbindungsabschnitt abgewandten Bereich an jedem Armelement wenigstens ein Rastelement vorgesehen ist, wobei die Rastelemente im eingeführten Zustand mit dem Rand der Öffnung im Eingriff stehen, dadurch gelöst, dass die Rastelemente zwei parallel zueinander ausgebildete, und voneinander beabstndete Rastvorsprünge umfassen und dass an dieRastelemente angrenzend an der dem Verbindungsabschnitt zugewandten Seite der Armelemente eine Einführ- und Gleitfläche ausgebildet ist.
  • Eine entsprechende Haltevorrichtung kann einfach von oben in eine dafür vorgesehene Öffnung, zum Beispiel in einem Kabelkanal, ohne Einsatz von speziellen Werkzeugen gedrückt werden. Durch die Bereitstellung eines Verbindungsabschnitts ist es möglich unterschiedlichste Kabelketten mit der Haltevorrichtung zu verbinden. Über die Rastvorrichtung wird hierbei eine sichere Fixierung der Haltevorrichtung am Rand der Öffnung erzielt, so dass die Haltevorrichtung gegen Kippen und Herausheben gesichert ist. Hierbei ist die Haltevorrichtung auf möglichst wenig Teile beschränkt, so dass die Herstellung günstig ist, und der Aufbau sowie die Handhabung einfach sind.
  • Die Öffnung, in welcher die Haltevorrichtung eingesetzt wird, kann jede beliebige Form aufweisen, beispielsweise rund, rechteckig oder quadratisch, ohne dass die Haltevorrichtung an die jeweilige Form angepasst werden muss. Hierbei unterstützt die Einführ- und Gleitfläche die schnelle und sichere Anordnung der Haltevorrichtung innerhalb der Öffnung, so dass die Haltevorrichtung quasi selbsttätig in die richtige Endposition überführt werden kann bzw. gleitet. Insbesondere wandelt die Einführ- und Gleitfläche die vertikalen Bewegungen, d.h. dass nach unten gerichtete Drücken der Haltevorrichtung in die Öffnung, in Druckkräfte um, so dass die Armbereiche zusammengedrückt werden.
  • Hierbei haben sich zwei Armelemente als ausreichend erwiesen, um einen sicheren Halt innerhalb der Öffnung zu erzielen. Gleichermaßen können auch drei, vier oder mehr Armelemente eingesetzt werden, wobei der Einsatz von vier Armelementen zu einer gegenseitigen Stabilisierung der einzelnen Armelemente innerhalb der Öffnung führt.
  • Die Bereitstellung zweier Rastvorsprünge stellt ferner sicher, dass die Öffnung zwischen den Rastvorsprüngen gehalten wird, so dass diese zwar, beispielsweise bei runden Öffnungen, innerhalb der Öffnung verdreht, aber nicht verkippt werden kann.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform können die Armelemente als Winkelelemente ausgebildet sein, umfassend einen Basisabschnitt, einen Winkelabschnitt, sowie einen von diesen abgewinkelten Schenkelabschnitt. Durch die Ausbildung der Armelemente als Winkelelemente ist es möglich die Kabelkette unter einem vorbestimmten Abstand von dem Kabelkanal anzuordnen, sodass zusätzlicher Platz zur Anordnung und Befestigung der Kabelketten zur Verfügung gestellt wird. Gleichzeitig ist die Wartung und der Zugriff auf die Kabelkette einfacher durchzuführen.
  • Hierbei hat es sich bewährt, wenn die Armelemente im Bereich des Winkelabschnitts federelastisch ausgebildet sind. Durch die Ausbildung eines federelastischen Abschnittes ist es möglich die Armelemente reversible aufeinander zu zubewegen. Hierbei kann die aufeinander zu gerichtete Bewegung der Armelemente gezielt auf den vorbestimmten Abschnitt beschränkt werden, so dass die Haltevorrichtung als Ganzes ausreichend starr ausgebildet werden kann.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform können die Rastelemente an den von einander abgewandten Außenseiten der Armelemente angeordnet sein.
  • Hierbei hat es sich bewährt, dass der obere, weiter von dem Verbindungsabschnitt entfernte Rastvorsprung größer als der untere, näher an dem Verbindungsabschnitt angeordnete Rastvorsprung ausgebildet ist. Da die Haltevorrichtung von oben in die Öffnung eingeführt wird, kann hierdurch eine besonders gute Fixierung erzielt werden.
  • Insbesondere liegt der obere Rastvorsprung im Einsatz auf dem die Öffnung umgebenden Bereich auf, so das hier einerseits eine ausreichende große Auflagefläche bereitgestellt wird, der Benutzer andererseits schnell sicherstellen kann, dass die Haltevorrichtung ausreichend tief in die Öffnung eingeführt wurde.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann eine von dem Armelement abgewandte Stirnfläche des unteren Rastvorsprunges in Richtung des Basisabschnittes geneigt ausgebildet sein. Im Gegensatz zu dem oberen Rastvorsprung, der mit einer geraden Stirnfläche ausgebildet ist, neigt sich die Stirnfläche des unteren Rastvorsprungs von dem oberen Rastvorsprung weg nach unten. Durch die bereitgestellte Neigung, wird das Einführen der Haltevorrichtung in die Öffnung begünstigt.
  • Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform kann die Einführ- und Gleitfläche an den unteren Rastvorsprung angrenzend ausgebildet sein. Durch die Anordnung der Einführ- und Gleitfläche im Bereich des unteren Rastvorsprunges wird die Durchführung des unteren Rastvorsprung durch die Öffnung unterstützt und erleichtert, so dass die Öffnung nach Durchführung des unteren Rastvorsprungs zwischen dem oberen und unteren Rastvorsprung gehalten werden kann. Hierbei verhindert der relativ groß ausgebildete obere Rastvorsprung, dass die Haltevorrichtung durch die Öffnung durchrutschen kann.
  • Ferner kann die Einführ- und Gleitfläche als Stegelement ausgebildet sein und sich wenigstens über die Stirnfläche des unteren Rastvorsprunges und über einen vorbestimmten Bereich an der Außenseite des Winkelabschnitts des Armelementes erstrecken. Da die Einführ-und Gleitfläche nur als Stegelement ausgebildet ist, kann der Materialaufwand für das zusätzliche Element möglichst gering gehalten werden, gleichzeitig ist es möglich die Druckkräfte auf einen relativ kleinen Bereich zu konzentrieren, so das hier ein besonders leichtes Einführen der Haltevorrichtung in die Öffnung ermöglicht wird. Durch die Ausbildung des Stegelements, welches sich über den unteren Rastvorsprung erstreckt, kann ein Verhaken der Haltevorrichtung beim Einführen verhindert werden.
  • Vorzugsweise kann das Stegelement im Bereich des unteren Rastvorsprunges mit einer konkaven und im Bereich des Winkelabschnittes des Armelementes mit einer konvexen Krümmung ausgebildet ist. Entsprechende Krümmungen erleichtern das Einführen der Haltevorrichtung in die Öffnung, insbesondere wird eine gleitende Bewegung beim Einführen erzielt. Gleichzeitig werden die Optik sowie die Haptik der Haltevorrichtung durch die Bereitstellung entsprechend gerundet ausgebildeten Fläche ansprechender.
  • Ferner kann das Stegelement über die Stirnfläche des unteren Rastvorsprungs als Nasensteg vorstehen. Da sich die Druckkräfte beim Einführen vollständig auf den Stegbereich konzentrieren und der untere Rastvorsprung einen vorbestimmten Abstand von der Öffnung der Abstand ist, kann eine Beschädigung des Rastvorsprung während des Einführens verhindert werden. Gleichzeitig stellt ein entsprechender Nasensteg bei Einführung der Haltevorrichtung in eine runde Öffnung sicher, dass der untere Rastvorsprung im Bereich des Randes der Öffnung gehalten werden kann.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann das Stegelement an der Unterseite des Basisabschnitts in einen Verstärkungssteg übergehen. D.h. das Stegelement wird über den gesamten Bereich des Armelementes geführt, wobei sich die Dicke des Stegelementes in den verschiedenen Bereichen nach Bedarf ändert. Insbesondere verringert sich die Dicke des Stegelementes im Bereich des Winkelabschnittes des Armelementes fast vollständig und wird im Bereich des Basisabschnittes des Armelementes deutlich breiter, so das der Basisabschnitt durch den Verbindungssteg zwischen Unterseite des Basisabschnittes bis zur bis zur Unterseite des Verbindungsabschnitt gestützt wird. Die Bereitstellung des Verstärkungselementes ermöglicht es den Basisabschnitt besser an dem Verbindungsabschnitt zu fixieren und diesen gleichzeitig gegen eine Verformung zu stabilisieren.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können der untere Rastvorsprung und das Stegelement solchermaßen ausgebildet sein, dass sie beim Einführen in die Öffnung ein akustisches Signal abgeben, wodurch das Einsetzen der Haltevorrichtung signalisiert wird. Wird die Haltevorrichtung in die Öffnung eingesetzt, rastet diese mit einem deutlich hörbaren Ton ein. Dieser Ton ist gleichzeitig eine akustische Rückmeldung für den Benutzer, dass die Rastung erfolgt ist.
  • Eine weitere Ausführungsform kann vorsehen, dass die Breite der Armelemente im Bereich der Winkelabschnitte zunimmt. Die Armelemente sind folglich im Bereich der Schenkelabschnitt der besonders breit aus gebildet, so dass die über die gesamte Breite der Armelemente erstreckenden Rastvorsprünge besonders breit ausgebildet werden können und hierdurch eine breite Auflagefläche durch den oberen Rastvorsprung an der Öffnung und eine ausreichend große Oberfläche an der Unterseite der Öffnung zur Verfügung gestellt werden kann.
  • Ferner hat es sich bewährt, wenn in Verlängerung des Armelementes oberhalb des oberen Rastvorsprunges Griffelemente angeordnet sind. Entsprechende Griffelemente ermöglichen es die Verformung der Armelemente beim Einführen zu unterstützen, in dem die beiden Griffelemente aufeinander zu bewegt werden, gleichzeitig wird hierdurch das Entfernen der Haltevorrichtung aus der Öffnung erheblich vereinfacht. Zu diesem Zweck können beim Einführen die beiden Griffelemente aufeinander zu bewegt werden, bis der untere Rastvorsprung bis in die Öffnung geführt ist. Dies hat sich insbesondere beim Einführen von oben bewährt.
  • Vorteilhafte Weise kann der Abstand der Armelemente im Bereich der Schenkelabschnitte größer sein, als der Durchmesser der Öffnung in dem Kabelschacht. Auf diese Weise wird eine Vorspannung der Haltevorrichtung erzielt, durch welche die Haltevorrichtung im eingebauten Zustand gegen den Rand der Öffnung gepresst wird. In diesem Fall müssen die beiden am Elemente weiter aufeinander zu bewegt werden, um die Einführung in die Öffnung zu gewährleisten.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform können im Bereich der Winkelabschnitte der Armelemente Griffmulden ausgebildet sein. Die Griffmulden können die gleiche Aufgabe wie die Griffelemente erfüllen, hierdurch wird insbesondere das Entfernen der Haltevorrichtung aus der Öffnung vereinfacht, da gezielt an einer Stelle Druck ausgeübt werden kann, an welcher eine besonders gute Verformung der Armelemente erzielen kann. Da die Winkelabschnitte unterhalb des Kabelschachtes angeordnet sind, lassen sich hierdurch die Haltevorrichtungen besonders leicht entfernen, ohne dass der Kabelkanal von dem Möbelstück entfernt werden muss. Gleichermaßen ist auch eine leichte Montage von unten, in einen schon am Möbelstück angeordneten Kabelschacht, möglich.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann der Verbindungsabschnitt eine Durchtrittsöffnung aufweisen, wobei die Oberfläche des Verbindungsabschnitts in Richtung der Durchtrittsöffnung geneigt ausgebildet ist. Die Oberfläche, das heißt die der Öffnung zugewandte Oberfläche des Verbindungsabschnitts ist in Richtung der Öffnung leicht geneigt ausgebildet, sodass dieser Bereich genutzt werden kann, um einen Druck zum Einführen der Haltevorrichtung auszuüben. Hierbei ist die geneigte Oberfläche für den Benutzer besonders angenehm, da keine Kanten unangenehm in die Finger einschneiden können.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass mittels eines weiteren Bauteils eine Kabelkette an der Haltevorrichtung angeschlossen ist. In diesem Zusammenhang können beispielsweise als weiteres Bauteil eine Schraube, ein Clip, ein Adapter, eine Niete genannt werden.
  • Die Haltevorrichtung wird vorzugsweise aus Kunststoff in einem Spritzgießen Verfahren hergestellt.
  • Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung anhand von Figuren näher erläutert, wobei die Erfindung durch diese Figuren nicht beschränkt wird. Es zeigt:
    • 1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform,
    • 2 eine Seitenansicht der in 1 dargestellten erfindungsgemäßen Haltevorrichtung,
    • 3 eine perspektivische Darstellung einer Haltevorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform,
    • 4 eine Aufsicht auf einen Kabelkanal, mit unterschiedlichen Öffnungen, in denen die erfindungsgemäße Haltevorrichtung und bekannte Haltevorrichtungen angeordnet sind und,
    • 5 der in 4 dargestellte Kabelkanal in einer Darstellung von unten.
  • 1 zeigt eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung 1, mit welcher Kabelketten in einer Öffnung fixiert werden können. Hierbei eignet sich die erfindungsgemäße Haltevorrichtung insbesondere zu Befestigung von Kabelketten in einem Kabelkanal aus Blech oder aus Kunststoff, welcher unterhalb eines Schreibtisches angeordnet ist.
  • In der nachfolgenden Beschreibung wird als Oberseite die Seite definiert, welche im Einsatz der Unterseite des Schreibtisches zugewandt ist, wohingegen die Unterseite von dem Kabelkanal abgewandt ist.
  • Die Haltevorrichtung 1 umfasst einen Verbindungsabschnitt 2, welcher in einem zentralen Bereich der Haltevorrichtung angeordnet ist. Der Verbindungsabschnitt 2 ist zu Befestigung wenigstens einer Kabelkette ausgebildet, wobei unterschiedliche Kabelkettentypen befestigbar sind. Der Verbindungsabschnitt 2 wird im Detail weiter unten beschrieben, ist jedoch mit einer Durchtrittsöffnung 3 ausgebildet, die von einer Wandung 4 vollständig umgeben ist.
  • An der Außenseite dieser Wandung 4 sind zwei Armelemente 5 angeordnet, die sich in entgegengesetzte Richtungen von dem Verbindungsabschnitt 2 wegerstrecken. Hierbei lassen sich die Armelemente 5 in drei Abschnitte unterteilen, einen Basisabschnitt 6, welcher sich unmittelbar an den Verbindungsabschnitt anschließt, einen Winkelabschnitt 7, sowie einen Schenkelabschnitt 8, welcher an dem von dem Verbindungsabschnitt 2 abgewandten Ende der Armelemente 5 angeordnet ist. Der Basisabschnitt 6 weist eine im Wesentlichen gleichbleibende Dicke sowie Breite auf, und ist unmittelbar an die Oberseite 19 der Durchtrittsöffnung 3 angrenzend ausgebildet.
  • An den Basisabschnitt 6 schließt sich ein Winkelabschnitt 7 an, welcher sich unter einem vorbestimmten Winkel von dem Basisabschnitt 6 wegerstreckt, wodurch sich beide Armelemente 5 voneinander wegerstrecken, so dass der Abstand zwischen den Armelementen 5 allmählich größer wird. Gleichzeitig ändert sich die Breite B der Armelemente im Bereich des Winkelabschnitts 7, d.h. die Armelemente 5 werden ausgehend von dem Basisabschnitt 6 immer breiter bis sie in den Schenkelabschnitt 8 übergehen.
  • Der Schenkelabschnitt 8 ist wiederum mit einer gleichbleibenden Breite ausgebildet und die beiden Schenkelabschnitte 8 der einander gegenüberliegenden Armelemente 5 sind im Wesentlichen parallel zueinander ausgebildet. Hierbei sind vorzugsweise die Übergänge zwischen Basisabschnitt 6 und Winkelabschnitt 7, sowie zwischen Winkelabschnitt 7 und Schenkelabschnitt 8 abgerundet ausgebildet. Wenigstens im Bereich des Schenkelabschnitts 8 sowie im Bereich des Basisabschnittes 6 weisen die Armelemente 5 eine gleichbleibende Dicke auf.
  • An dem von dem Verbindungsabschnitt 2 abgewandten Ende der Armelemente 5 ist jeweils ein Rastelement 9 ausgebildet. Hierbei ist das Rastelement 9 an der Außenseite der Armelemente 5 angeordnet, d.h. an der von dem gegenüberliegenden Armelement 5 abgewandten Seite. Das Rastelement 9 umfasst zwei Rastvorsprünge 10, 11, die parallel zueinander ausgebildet sind, und sich in etwa in einem rechten Winkel von dem Schenkelabschnitt 8 nach außen erstrecken.
  • In den Figuren weist der obere Rastvorsprung 10 zwar einen Winkel von 90° zu dem Schenkelabschnitt 8 auf, in der Praxis hat sich jedoch ein Winkel α < 90° besonders bewährt, da hierdurch eine zusätzliche Sicherung gegen herausrutschen aus der Öffnung bereitgestellt wird.
  • Wie aus 1 und 2 deutlich wird, ist der obere Rastvorsprung 10 größer ausgebildet als der untere Rastvorsprung 11. Der obere Rastvorsprung 10 stellt hierbei eine Auflagefläche bereit, die im Einsatz auf dem die Öffnung umgebenden Bereich des Kabelschachtes aufliegt. Im Gegensatz dazu ist der untere Rastvorsprung 11 im Bereich der Unterseite des Kabelkanals angeordnet, so dass das die Öffnung umgebende Blech des Kabelschachtes zwischen den beiden Rastvorsprüngen 10 und 11 gehalten wird. Durch die flächige Ausbildung der Rastvorsprünge 10, 11 wird hierbei eine sichere Fixierung der Haltevorrichtung 1 innerhalb der Öffnung erzielt.
  • Wie in 1 dargestellt, kann der obere Rastvorsprung 10 mit einer Durchtrittsöffnung 21 ausgebildet sein, welche in etwa der Größe des unteren Rastvorsprungs 11 entspricht. Eine entsprechende Durchtrittsöffnung 21 ermöglicht es dem Benutzer festzustellen, ob die Haltevorrichtung an der richtigen Position innerhalb der Öffnung eingeführt ist, da die Oberfläche des die Öffnung umgebenden Bereichs des Kabelschachts durch die Durchtrittsöffnung 21 sichtbar wird, und ob tatsächlich eine Fixierung der Haltevorrichtung innerhalb der Öffnung durchgeführt wurde.
  • Im Gegensatz zu dem oberen Rastvorsprung 10 ist der untere Rastvorsprung 11 an der von dem Schenkelabschnitt 8 abgewandten Stirnfläche 12 abgeschrägt ausgebildet, wobei die Stirnfläche 12 nach unten abgewinkelt ist, so dass die Oberseite des unteren Rastvorsprung 11 größer als dessen Unterseite ausgebildet ist. Der untere Rastvorsprung 11 ist hierbei in etwa an den Übergang zwischen Schenkelabschnitt 8 und Winkelabschnitt 7 des Armelementes 5 angrenzend angeordnet.
  • Unmittelbar an den unteren Rastvorsprung 11 angrenzend, und teilweise diesen übergreifend ist die Einführ- und Gleitfläche ausgebildet. Wie aus 1 und 2 deutlich wird, ist die Einführ-und Gleitfläche in Form eines Stegelementes 13 ausgebildet, welches sich in etwa mittig an der Außenseite der Armelemente 5 erstreckt und insbesondere ausgehend von der Stirnfläche 12 des unteren Rastvorsprung 11 nach unten, wenigstens einen vorbestimmten Abstand bis in den Winkelabschnitt 7. Hierbei kann das Stegelement 13 mit der oberen Kante 14 der Stirnfläche 12 abschließen oder kann in Form einer Nase über diese Kante 14, jedoch im Bereich der Stirnfläche 12, überstehen.
  • Das Stegelement 13 ist ausgehend von dem unteren Rastvorsprung 11 mit einer leichten Rundung ausgebildet, und geht allmählich in die Außenseite des Armelementes 5 über. Hierbei ist das Stegelement 13 zunächst im Bereich des unteren Rastvorsprunges 11 mit einer konvexen Krümmung und im Bereich des Übergangs auf den Winkelabschnitt 7 mit einer konkaven Krümmung ausgebildet.
  • Wie ferner in 1 und 2 dargestellt, kann das Stegelement 13 auch über die ganze Außenseite des Winkelabschnittes 7 geführt werden und dann in einen Verstärkungssteg 15 an der Unterseite des Basisabschnittes 6 übergehen. Dieser Verstärkungssteg 15 ist zwischen der Unterseite des Basisabschnitts 6 und der Wandung 4 des Verbindungsabschnitts 2 ausgebildet. Hierbei erstreckt sich der Verstärkungssteg 15 bis zu der Unterseite des Verbindungsabschnittes 2, so dass die Unterseite der Haltevorrichtung von der Unterseite des Verstärkungsstegs 15 und der Unterseite des Verbindungsabschnitts 2 gebildet wird.
  • Ferner kann sich der Verstärkungssteg bis in den Übergangsbereich zwischen Basisabschnitt 6 und Winkelabschnitt 7 erstrecken. Durch die Bereitstellung der Verstärkungsstege 15 wird der Basisabschnitt 6 zusätzlich stabilisiert, sodass bei einer Bewegung der Armelemente 5 aufeinander zu, der Basisabschnitt 6 von dieser Bewegung nicht erfasst wird.
  • Der Winkelabschnitt 7 ist hierbei in dem Bereich zwischen dem Stegelement 13 und dem Verstärkungssteg 14 besonders elastisch, bzw. federeleastisch ausgebildet. Die Armelemente 5 können folglich in diesem Bereich bei Ausübung von Druck aufeinander zu bewegt werden können. Zu diesem Zweck kann im Bereich des Winkelabschnittes 7, insbesondere an der Außenseite des Winkelabschnittes 7 Griffmulden bereitgestellt werden, die es einem Benutzer ermöglichen durch Ausüben von Druck auf die Außenseite der Armelemente 5 diese auf einfache Weise aufeinander zu zubewegen.
  • Bei dem zwischen den Armelementen 5 angeordneten Verbindungsabschnitt 2 handelt es sich um einen bekannten Verbindungsabschnitt, an dem verschiedene Kabelkettentypen befestigbar sind. Zu diesem Zweck sind beispielsweise an der Außenseite der Wandung 4 des Verbindungsabschnittes 2, das heißt in den beidseitig zwischen den Armelementen 5 angeordneten Abschnitten, Stifte 16 vorgesehen, an denen eine Kabelkette mit Verbindungsösen befestigt werden kann.
  • Die Durchtrittsöffnung 3 ist solchermaßen ausgebildet, dass eine Endverdickung eines Steckeransatzes am Verbindungskörper eines Kettenliedes eingeführt werden kann. Hierbei kann die Öffnung mit seitlichen Aussparungen ausgebildet sein, so dass auch ein Steckeransatz mit Vorsprüngen eingeführt und anschließend verdreht werden kann. Diese Vorsprünge können dann in Aussparungen 17 eingesetzt werden, die an der Innenseite der Öffnung 3 vorgesehen sind. Auf diese Weise kann die Kabelkette verdrehsicher innerhalb des Verbindungsabschnittes 2 angeordnet werden.
  • Um das Einführen der Haltevorrichtung 1 in eine Öffnung zu erleichtern, kann die Oberseite der Öffnung 3 des Verbindungsabschnitts 2 und insbesondere der Übergang zwischen der Oberseite 19 und der Öffnung 3 zur Öffnung hin geneigt ausgebildet sein, sodass auf diesen Bereich durch Auflegen eines Fingers Druck ausgeübt werden kann, ohne dass sich Kanten in den Fingerbereich einschneiden.
  • Wird die erfindungsgemäße Haltevorrichtung 1 in eine Öffnung eingeführt, wird durch die bereitgestellten Einführ- und Gleitabschnitte die nach unten gerichtete Bewegung in Druckkräfte umgewandelt, wodurch die Armelemente 5 im Bereich der Winkelabschnitte 7 nach innen gedrückt werden. Da sich die Stegelemente 13 bis über die Außenseite, d.h. die Stirnfläche 12 des unteren Rastvorsprunges 11 erstrecken, werden die unteren Rastvorsprünge ohne große Anstrengung durch die Öffnung geführt. Da die Stegelemente mit der Oberseite, das heißt der dem oberen Rastvorsprung 10 gegenüberliegende Seite des unteren des Rastvorsprunges 11 enden, können sich die Armelemente 5, sobald der untere Rastvorsprung den Rand der Öffnung passiert hat, entspannen und die Haltevorrichtung 1 wird an dem Rand der Öffnung zwischen dem oberen und dem unteren Rastvorsprung 10, 11 fixiert.
  • Während des Vorgangs der Entspannung erfolgt hierbei ein akustisches Klicksignal, bedingt einerseits durch die Entspannung der Armelemente und das in Kontakt treten derselben mit dem Rand der Öffnung. Der Rand der Öffnung wird nach dem erfolgten Einführen sicher zwischen dem unteren Rastvorsprung und dem oberen Rastvorsprung gehalten.
  • Ist nur ein Armelement 5 mit einem federelastischem Bereich ausgebildet, kann zunächst das starre Armelement 5 im Bereich des Rastelements in den Rand der Öffnung eingehängt werden und anschließend das zweite Armelement durch Ausüben von Druck in die Öffnung eingesetzt werden.
  • Da das Armelement 5 im Bereich des Schenkelabschnitts 8 am breitesten ausgebildet ist, und da sich die Rastvorsprünge 10, 11 über die ganze Breite der Schenkelabschnitt 8 erstrecken, kann die Haltevorrichtung auch in einer runden Öffnung verkippsicher angeordnet werden. Durch Auswahl der Lochgeometrie ist es zudem möglich die Haltevorrichtung auch Verdrehsicher anzuordnen. Zu diesem Zweck kann die Stanzung der Öffnung mehreckig ausgeführt werden, sodass der Schenkelabschnitt 8 der Haltevorrichtung 1 fest zwischen zwei Ecken oder Kanten gehalten wird.
  • Eine zweite Ausführungsform der in den 1 und 2 dargestellten Haltevorrichtung 1 ist in 3 gezeigt. Hierbei entspricht die Haltevorrichtung in den wesentlichen Elementen der bereits vorangehend beschriebenen Ausführungsform. Folglich werden im Zusammenhang mit dieser Figur lediglich die Unterschiede beschrieben. Hierbei sind gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Wie in 3 dargestellt, erstreckt sich der Schenkelabschnitt 8 über den oberen Rastvorsprung 10 hinaus, d.h. der obere Rastvorsprung ist im Bereich des Schenkelabschnittes 8 angeordnet, in der Nähe des Überganges zu dem Winkelabschnitt 7. Der sich über den oberen Rastvorsprung 10 erstreckende Teil des Schenkelabschnittes 8 bildet hierbei ein Griffelement 18. Durch Ausübung von Druck auf die Außenseite des Griffelementes 18 können die beiden Armelemente 5 aufeinander zu bewegt werden, und die Haltevorrichtung 1 auf diese Weise einfach in die Öffnung eingeführt werden. Gleichzeitig ermöglichen es die Griffelemente einfach die Haltevorrichtung 1 aus der Position im Bereich des Randes der Öffnung von oben zu entnehmen, in dem wiederum die Griffelemente 18 so weit aufeinander zu bewegt werden, dass der untere Rastvorsprung 11 vollständig in die Öffnung eingeführt wird und aus dieser entfernt werden kann.
  • Ferner ist das Stegelement 13 bei der Ausführungsform gemäß 3 als Nasenstegelement ausgebildet, d.h. es erstreckt sich über die Stirnfläche 12 des unteren Rastvorsprung 11 hinaus und verlängert die Oberfläche des unteren Rastvorsprunges 11 bis in den Bereich des Stegelementes 12. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Rand 31 der Öffnung 22 beim Einführen der Haltevorrichtung 1 mit dem unteren Rastvorsprung 10 Kontakt kommt. Dies dient einerseits dem Schutz des unteren Rastvorsprunges 11, gleichzeitig können die bei dem Einführen der Haltevorrichtung 1 auf die Einführ- und Gleitfläche ausgeübten Kräfte besser auf diese konzentriert werden und gezielt in Druckkräfte zum Zusammendrücken der Armelemente 5 umgewandelt werden.
  • Die Haltevorrichtung 1 kann ferner solchermaßen ausgebildet sein, dass der Abstand der beiden Armelemente 5 im Bereich der Schenkelabschnitt 8 größer ist als ein Durchmesser der Öffnung, in welche die Haltevorrichtung 1 eingeführt wird. Um eine entsprechende Haltevorrichtung 1 in die Öffnung einzuführen, ist es daher notwendig die Armelemente, unabhängig von den Rastvorsprüngen, die noch eine weitere Verformung der am Elemente voraussetzen, so weit aufeinander zu zubewegen, dass der Durchmesser der Öffnung erzielt wird. Nach dem Einführen in die Öffnung können die Armelemente dann entspannt werden, und pressen sich automatisch gegen den Rand der Öffnung. Folglich wird auf einfache Art und Weise eine Vorspannung der Haltevorrichtung 1 erzielt, die zu einer besseren Fixierung der Haltevorrichtung in der Öffnung bei trägt.
  • Wie bereits ausgeführt, kann die Haltevorrichtung 1 auf unterschiedliche Art und Weise in die Öffnung eingeführt werden. Zum einen kann die Haltevorrichtung 1 einfach von oben in die Öffnung eingeführt werden und Druck auf den Verbindungsabschnitt 2 ausgeübt werden. Hierdurch wird die Haltevorrichtung in die Öffnung geschoben und die Armelemente 5 über die Einführ- und Gleitfläche aufeinander zubewegt. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Haltevorrichtung 1 mittels der oberhalb des oberen Rastvorsprunges 10 angeordneten Griffelemente in die Öffnung einzuführen. Auch hier erfolgt die Einführung von oben, die am Elemente können durch ausüben von Druck auf die Griffelemente in Kombination mit der Einführ- und Gleitfläche in die Öffnung eingesetzt werden. Schließlich besteht auch die Möglichkeit, die erfindungsgemäße Haltevorrichtung 1 von unten in eine Öffnung einzuführen, wobei diese Variante insbesondere bei bereits eingebauten Systemen von besonderem Interesse ist. Hierbei werden die am Elemente 5 mittels der im Bereich der Schenkelabschnitt 7 bereitgestellten Griffmulden aufeinander zubewegt und in die Öffnung eingesetzt.
  • In den 4 und 5 ist schließlich die erfindungsgemäße Haltevorrichtung in der in einen Kabelkanal 20 eingesetzten Position dargestellt. Hierbei handelt es sich um eine Haltevorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform.
  • Die Haltevorrichtung 1 wurde hierbei in eine mit sechs Ecken ausgebildete, d.h. ausgestanzt Öffnung 22 eingeführt. Wie in 4 dargestellt, liegen die oberen Rastvorsprünge 10 auf dem die Öffnung 22 umgebenden Bereich des Kabelschachtes 20 auf, wobei sich die Armelemente 5 und das Verbindungselement 2 zwischen diesen erstrecken. Die Durchtrittsöffnungen 21 sind hier bei im Bereich des Kabelschachtes angeordnet und ermöglichen eine zusätzliche Kontrolle ob sich die oberen Rastvorsprünge 10 in Kontakt mit dem Kabelschacht befinden.
  • 5 zeigt die gleiche Haltevorrichtung 1 von unten. Wie deutlich wird, liegt an der Unterseite des Kabelschachtes 20 der untere Rastvorsprung 11 an. Hierbei erstreckt sich sowohl der untere Rastvorsprung 11 wie auch der Stegabschnitt 13 bis auf die Unterseite des Kabelschachtes. Der Rand 31 der Öffnung 22 somit zwischen dem oberen Rastvorsprung 10 und dem unteren Rastvorsprung 11 in Kombination mit dem Stegelement 13 gehalten Im Bereich des Verbindungsabschnitts 2 wurde eine Kabelkette fixiert, wobei die Kabelkette im Bereich der Öffnung 3 eingesetzt wurde.
  • Neben der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung 1 sind 2 weitere Haltevorrichtungen 25, 26 dargestellt, in eine Öffnung 22 mit anderer Geometrie eingeführt wurden. Hierbei handelt es sich um alte Vorrichtungen die mit Lagerabschnitten 27 ausgebildet wurden, wobei die Lagerabschnitte 27 in spezielle Ausstanzungen am Umfangsbereich der 22 Öffnung eingesetzt wurden. Entsprechende Öffnungen mit entsprechenden Ausstanzungen ermöglichen es auch den bekannten Adapter gemäß der DE 102015003486A1 in einer entsprechenden Öffnung 22 verdrehsicher einzuklipsen. Im Gegensatz zu der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung, findet bei der Haltevorrichtung in 25, 26 keine Fixierung des Randes der Öffnung statt.
  • Um hier eine möglichst flexible Lösung zu gewährleisten, können die erfindungsgemäßen Haltevorrichtungen 1 auch in die runden Öffnungen mit Ausstanzungen eingeführt werden, so das hier unterschiedliche Haltevorrichtung nebeneinander verwendet werden können.

Claims (20)

  1. Haltevorrichtung (1) zur Befestigung einer Kabelkette in einer Öffnung (22) eines Kabelkanals, wobei die Haltevorrichtung (1) umfasst: einen Verbindungsabschnitt (2) zur Befestigung der Kabelkette, wenigstens zwei Armelemente (5), welche an dem Verbindungsabschnitt (2) angeordnet sind und sich von diesem in entgegengesetzte Richtungen wegerstrecken, wobei die Armelemente (5) wenigstens abschnittsweise reversible verformbar und aufeinander zu bewegbar sind, wobei in einem von dem Verbindungsabschnitt (2) abgewandten Bereich an jedem Armelement (5) wenigstens ein Rastelement (9) vorgesehen ist, wobei die Rastelemente (9) im eingeführten Zustand mit dem Rand (31) der Öffnung (22) im Eingriff stehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (9) jeweils zwei parallel zueinander ausgebildete, und voneinander beanstandete Rastvorsprünge (10, 11) umfassen. und dass an die Rastelemente (9) angrenzend an der dem Verbindungsabschnitt (2) zugewandten Seite der Armelemente (5) eine Einführ- und Gleitfläche (13) ausgebildet ist.
  2. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Armelemente (5) als Winkelelemente ausgebildet sind, umfassend einen Basisabschnitt (6), einen Winkelabschnitt (7), sowie einen von diesen abgewinkelten Schenkelabschnitt (8).
  3. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Armelemente (5) im Bereich des Winkelabschnitts (7) oder des Basisabschnitts (6) federelastisch ausgebildet sind.
  4. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (9) an den voneinander abgewandten Außenseiten der Armelemente (5) angeordnet sind.
  5. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der obere, weiter von dem Verbindungsabschnitt (2) entfernte Rastvorsprung (10) größer als der untere, näher an dem Verbindungsabschnitt (2) angeordnete Rastvorsprung (11) ausgebildet ist.
  6. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rastvorsprung (9) im Einsatz auf dem die Öffnung umgebenden Bereich aufliegt.
  7. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass eine von dem Armelement (5) abgewandte Stirnfläche (12) des unteren Rastvorsprunges (11) in Richtung des Basisabschnittes (6) geneigt ausgebildet ist.
  8. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführ- und Gleitfläche an den unteren Rastvorsprung (11) angrenzend ausgebildet ist.
  9. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführ- und Gleitfläche als Stegelement (13) ausgebildet ist und sich wenigstens über die Stirnfläche (12) des unteren Rastvorsprunges (11) und über einen vorbestimmten Bereich an der Außenseite des Winkelabschnitts (7) des Armelementes (5) erstreckt.
  10. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Stegelement (13) im Bereich des unteren Rastvorsprunges (11) mit einer konkaven und im Bereich des Winkelabschnittes (7) mit einer konvexen Krümmung ausgebildet ist.
  11. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Stegelement (13) über die Stirnfläche (12) des unteren Rastvorsprunges (11) als Nasenstegelement (30) vorsteht.
  12. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9-11, dadurch gekennzeichnet, dass das Stegelement (13) in einen Verstärkungssteg (15) an der Unterseite des Basisabschnitts (6) übergeht.
  13. Haltevorrichtung (1) (15) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Verstärkungssteg zwischen einer Unterseite des Basisabschnitts (6) und der Wandung (4) des Verbindungsabschnitt (2) bis zur Unterseite des Verbindungsabschnitts (2) erstreckt.
  14. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9-13, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rastvorsprung (11) und/oder das Stegelement (13) solchermaßen ausgebildet sind, dass sie beim Einführen in die Öffnung (22) ein akustisches Signal abgeben, wodurch das Einsetzen der Haltevorrichtung (1) im Bereich des Randes (31) der Öffnung (22) signalisiert wird.
  15. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2-14, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Armelemente (5) im Bereich der Winkelabschnitte (7) zunimmt.
  16. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2-15, dadurch gekennzeichnet, dass in Verlängerung der Armelemente (5) oberhalb des oberen Rastvorsprung (10) im Bereich der Schenkelabschnitte (8) Griffelemente (18) angeordnet sind.
  17. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2-15, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Winkelabschnitte (7) Griffmulden ausgebildet sind.
  18. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Armelemente im Bereich der Schenkelabschnitte (8) größer ist als der Durchmesser der Öffnung in dem Kabelschacht.
  19. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (2) eine Durchtrittsöffnung (3) aufweist, wobei die Oberfläche (19) des Verbindungsabschnitts (2) in Richtung der Durchtrittsöffnung (3) geneigt ausgebildet ist.
  20. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1-19, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines weiteren Bauteils eine Kabelkette an der Haltevorrichtung angeschlossen ist.
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