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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der U.S.-Patentanmeldung 14/997,582, eingereicht am 18. Januar 2016. Die gesamte Offenbarung der U.S.-Patentanmeldung 14/997,582 ist hiermit durch Bezugnahme hierin vollständig aufgenommen.
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Fahrradscheibenbremsrotor.
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HINTERGRUNDDISKUSSION
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Fahrradfahren wird zunehmend eine populäre Form der Erholung sowie des Transports. Außerdem wurde Fahrradfahren eine sehr populäre Wettkampfsportart für sowohl Amateure als auch für den Profibereich. Ob das Fahrrad nun zur Erholung, für den Transport oder für den Wettkampf verwendet wird, hat die Fahrradindustrie konstant unterschiedliche Komponenten des Fahrrades verbessert. Eine Fahrradkomponente, die ausführlich neu entworfen worden ist, ist eine Fahrradbremse.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Nach einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Fahrradscheibenbremsrotor ein Reibglied, ein Kühlglied und ein Nabenbefestigungsglied. Das Reibglied beinhaltet zumindest eine Reibfläche. Das Kühlglied ist an das Reibglied gekoppelt. Das Kühlglied beinhaltet zumindest eine Kühlfläche. Ein Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der zumindest einen Kühlfläche ist gleich zu oder größer als 110 % eines Flächenbereichs bzw. Flächeninhalts der zumindest einen Reibfläche. Das Nabenbefestigungsglied ist an das Reibglied gekoppelt. Das Nabenbefestigungsglied beinhaltet eine Nabeneingriffsstruktur, um mit einer Fahrradnabenanordnung in Eingriff zu stehen/gelangen.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem ersten Aspekt ist es möglich, die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors zu verbessern.
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Nach einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach dem ersten Aspekt ausgestaltet, derart, dass der Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der zumindest einen Kühlfläche gleich zu oder kleiner als 200 % des Flächenbereichs bzw. Flächeninhalts der zumindest einen Reibfläche ist.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem zweiten Aspekt ist es möglich, die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors weiter zu verbessern.
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Nach einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach dem ersten oder zweiten Aspekt ausgestaltet, derart, dass die zumindest eine Kühlfläche angeordnet ist, um mit der zumindest einen Reibfläche nicht zu überlappen, wenn aus eine Axialrichtung parallel zu einer Drehmittelachse des Fahrradscheibenbremsrotors betrachtet.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem dritten Aspekt ist es möglich, einen umgebenden Raum von der zumindest einen Reibfläche für die zumindest eine Kühlfläche zu verwenden, ohne Wechselwirkung zwischen der zumindest einen Reibfläche und der zumindest einen Kühlfläche.
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Nach einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach einem der ersten bis dritten Aspekte ausgestaltet, derart, dass die zumindest eine Kühlfläche radial innen von der zumindest einen Reibfläche bezüglich einer Drehmittelachse des Fahrradscheibenbremsrotors bereitgestellt ist/wird.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem vierten Aspekt ist es möglich, einen Radialinnenraum von der zumindest einen Reibfläche für die zumindest eine Kühlfläche zu verwenden.
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Nach einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach einem ersten bis vierten Aspekte ausgestaltet, derart, dass das Reibglied eine erste Innenperipheriekante bzw. Innenumfangskante beinhaltet. Das Kühlglied beinhaltet eine zweite Innenperipheriekante bzw. Innenumfangskante, welche radial innen von der ersten Innenperipheriekante bezüglich der Drehmittelachse bereitgestellt ist/wird.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem fünften Aspekt ist es möglich, den Flächenbereich bzw. Flächeninhalt von der zumindest einen Reibfläche zu erhöhen.
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Nach einem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach dem fünften Aspekt ausgestaltet, derart, dass das Reibglied eine Außenperipheriekante bzw. Außenumfangskante beinhaltet. Ein Maximalabstand, welcher radial zwischen der ersten Innenperipheriekante und der zweiten Innenperipheriekante definiert ist/wird, ist größer als ein Maximalabstand, welcher radial zwischen der ersten Innenperipheriekante und der Außenperipheriekante definiert ist.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem sechsten Aspekt ist es möglich, den Flächenbereich bzw. Flächeninhalt von der zumindest einen Kühlfläche zu erhöhen.
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Nach einem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach dem fünften oder sechsten Aspekt ausgestaltet, derart, dass das Kühlglied eine Mittelöffnung beinhaltet, welche durch die zweite Innenperipheriekante definiert ist/wird.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem siebten Aspekt ist es möglich, den Flächenbereich bzw. Flächeninhalt von der zumindest einen Kühlfläche zu erhöhen, unter Vermeidung einer Wechselwirkung zwischen dem Kühlglied und einer Fahrradnabenanordnung.
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Nach einem achten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach dem siebten Aspekt ausgestaltet, derart, dass Kühlglied zumindest eine Öffnung beinhaltet, welche radial außen von der Mittelöffnung bereitgestellt ist/wird.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem achten Aspekt ist es möglich, Gewicht des Fahrradscheibenbremsrotors einzusparen, unter Verbesserung der Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors.
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Nach einem neunten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach einem der ersten bis achten Aspekte ausgestaltet, derart, dass das Reibglied aus einem ersten Material hergestellt ist. Das Kühlglied ist aus einem zweiten Material, unterschiedlich von dem ersten Material, hergestellt.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem neunten Aspekt ist es möglich, das zweite Material auszuwählen, um die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors ungeachtet des ersten Materials des Reibgliedes zu verbessern.
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Nach einem zehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach dem neunten Aspekt ausgestaltet, derart, dass, das erste Material eine erste Wärmeleitfähigkeit aufweist. Das zweite Material weist eine zweite Wärmeleitfähigkeit auf. Die zweite Wärmeleitfähigkeit ist größer als die erste Wärmeleitfähigkeit.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem zehnten Aspekt ist es möglich, die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors unter Verwendung des zweiten Materials aufweisend die zweite Wärmeleitfähigkeit zu verbessern.
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Nach einem elften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach dem neunten oder zehnten Aspekt ausgestaltet, derart, dass das erste Material einen rostfreien Stahl bzw. Edelstahl beinhaltet. Das zweite Material beinhaltet Aluminium.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem elften Aspekt ist es möglich, die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors unter Aufrechterhaltung der Abriebfestigkeit bzw. Verschleißfestigkeit des Reibgliedes zu verbessern.
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Nach einem zwölften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach einem der ersten bis elften Aspekte ausgestaltet, derart, dass das Reibglied eine erste Reibfläche beinhaltet, welche als die zumindest eine Reibfläche bereitgestellt ist, und eine zweite Reibfläche beinhaltet, welche als die zumindest eine Reibfläche bereitgestellt ist. Die zweite Reibfläche ist zu der ersten Reibfläche in einer Axialrichtung parallel zu einer Drehmittelachse des Fahrradscheibenbremsrotors gegenüberliegend bzw. gegenüberstehend. Der Flächenbereich bzw. Flächeninhalt von der zumindest einen Kühlfläche ist gleich zu oder größer als 110 % eines Gesamtflächenbereichs bzw. Gesamtflächeninhalts der ersten und zweiten Reibflächen.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem elften Aspekt ist es möglich, leicht den Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der zumindest einen Kühlfläche zu erhöhen.
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Nach einem dreizehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach dem zwölften Aspekt ausgestaltet, derart, dass das Kühlglied eine erste Kühlfläche beinhaltet, welche als die zumindest eine Kühlfläche bereitgestellt ist, und eine zweite Kühlfläche beinhaltet, welche als die zumindest eine Kühlfläche bereitgestellt ist. Die zweite Kühlfläche ist zu der ersten Kühlfläche in der Axialrichtung gegenüberliegend bzw. gegenüberstehend. Ein Gesamtflächenbereich bzw. Gesamtflächeninhalt der ersten und zweiten Kühlflächen ist gleich zu oder größer als 110 % des Gesamtflächenbereichs bzw. Gesamtflächeninhalt der ersten und zweiten Reibflächen.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem dreizehnten Aspekt ist es möglich, leicht den Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der zumindest einen Kühlfläche unter Verwendung der ersten Kühlfläche und der zweiten Kühlfläche zu erhöhen.
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Nach einem vierzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach einem der ersten bis dreizehnten Aspekte ausgestaltet, derart, dass das Reibglied einen ersten Reibpart und einen zweiten Reibpart beinhaltet. Das Kühlglied beinhaltet einen Kühlkörper und einen Radialaußenpart. Der Kühlkörper beinhaltet die zumindest eine Kühlfläche. Der Radialaußenpart ist radial außen von dem Kühlkörper bereitgestellt und ist zwischen dem ersten Reibpart und dem zweiten Reibpart in einer Axialrichtung parallel zu einer Drehmittelachse des Fahrradscheibenbremsrotors bereitgestellt.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem vierzehnten Aspekt ist es möglich, eine Festigkeit des Fahrradscheibenbremsrotors unter Verbesserung der Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors zu gewährleisten.
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Nach einem fünfzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach dem vierzehnten Aspekt ausgestaltet, derart, dass der erste Reibpart an den Radialaußenpart des Kühlgliedes befestigt ist/wird. Der zweite Reibpart ist an den Radialaußenpart des Kühlgliedes befestigt.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem fünfzehnten Aspekt ist es möglich, die Festigkeit des Fahrradscheibenbremsrotors zu verbessern.
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Nach einem sechzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach einem der ersten bis fünfzehnten Aspekte ausgestaltet, derart, dass das Nabenbefestigungsglied mit dem Reibglied überlappt, um einen ersten Überlappungsbereich zu definieren, wenn aus einer Axialrichtung parallel zu einer Drehmittelachse des Fahrradscheibenbremsrotors betrachtet. Das Nabenbefestigungsglied überlappt mit der zumindest einen Kühlfläche, um einen zweiten Überlappungsbereich zu definieren, wenn aus der Axialrichtung betrachtet. Der zweite Überlappungsbereich ist größer als der erste Überlappungsbereich.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem sechzehnten Aspekt ist es möglich, einen umgebenden Raum des Nabenbefestigungsglied für die zumindest eine Kühlfläche zu verwenden, unter Erhöhung des Flächenbereichs der zumindest einen Kühlfläche.
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Nach einem der siebzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst der Fahrradscheibenbremsrotor nach einem der ersten bis sechzehnten Aspekte weiter ein Kühlmaterial, welches an der zumindest einen Kühlfläche des Kühlgliedes bereitgestellt ist/wird.
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Das Kühlmaterial weist eine Wärmeemissionsfähigkeit auf, die größer ist als eine Wärmeemissionsfähigkeit eines Materials des Kühlgliedes.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem siebzehnten Aspekt verbessert das Kühlmaterial weiter die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors.
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Nach einem achtzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach dem siebzehnten Aspekt ausgestaltet, derart, dass das Kühlmaterial die zumindest eine Kühlfläche des Kühlgliedes abdeckt.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem achtzehnten Aspekt ist es möglich, weiter die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors zu verbessern.
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Nach einem neunzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Fahrradscheibenbremsrotor nach einem der fünften bis achtzehnten Aspekte ausgestaltet, derart, dass die zweite Innenperipheriekante des Kühlgliedes in Berührung mit dem Nabenbefestigungsglied steht/gelangt.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor nach dem neunzehnten Aspekt ist es möglich, Wärme von dem Kühlglied zu dem Nabenbefestigungsglied zu führen. Dies verbessert weiter die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Eine vollständigere Würdigung der Erfindung und viele von den einhergehenden Vorteilen davon werden sofort ersichtlich, sobald diese durch Bezugnahme zu der folgenden Beschreibung, wenn diese in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen betrachtet wird, besser verständlich wird.
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1 ist eine Teil-Seitenaufrissansicht eines Fahrrades, ausgestattet mit einem Fahrradscheibenbremsrotor nach einer ersten Ausführungsform.
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2 ist eine Perspektivansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 1 mit einer Fahrradnabenanordnung.
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3 ist eine Teil-Querschnittsansicht des Fahrradscheibenbremsrotors entlang der Linie III-III von 2.
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4 ist eine Perspektivansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 2.
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5 ist eine Perspektivansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 2.
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6 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 2.
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7 ist eine Seitenaufrissansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 2 mit einem Nabenbefestigungsglied weggelassen.
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8 ist eine Seitenaufrissansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 2 mit dem Nabenbefestigungsglied weggelassen.
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9 ist eine Teil-Perspektivansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 2.
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10 ist eine Teil-Querschnittansicht des Fahrradscheibenbremsrotors entlang der Linie X-X von 9.
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11 ist eine Teil-Querschnittansicht des Fahrradscheibenbremsrotors entlang der Linie XI-XI von 9.
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12 ist eine Seitenaufrissansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 2.
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13 ist eine Seitenaufrissansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 2.
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14 eine vergrößerte Teil-Querschnittansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 2.
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15 ist eine Seitenaufrissansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 2, mit dem Nabenbefestigungsglied weggelassen.
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16 ist eine Seitenaufrissansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 2, mit dem Nabenbefestigungsglied weggelassen.
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17 ist eine Seitenaufrissansicht eines Fahrradscheibenbremsrotors eines vergleichbaren Beispiels.
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18 ist eine Seitenaufrissansicht des Fahrradscheibenbremsrotors des vergleichenden Beispiels.
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19 ist eine Perspektivansicht eines Fahrradscheibenbremsrotors nach einer zweiten Ausführungsform.
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20 ist eine Perspektivansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 19.
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21 ist eine Teil-Querschnittansicht des Fahrradscheibenbremsrotors entlang der Linie XXI-XXI von 21.
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22 ist eine Teil-Querschnittansicht eines Fahrradscheibenbremsrotors nach einer dritten Ausführungsform.
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23 ist eine Perspektivansicht des Fahrradscheibenbremsrotors nach einer vierten Ausführungsform.
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24 ist eine Perspektivansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 23.
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25 ist eine Teil-Querschnittansicht des Fahrradscheibenbremsrotors entlang der Linie XXV-XXV von 23.
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26 ist eine Perspektivansicht eines Fahrradscheibenbremsrotors nach einer fünften Ausführungsform.
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27 ist eine Perspektivansicht des Fahrradscheibenbremsrotors veranschaulicht in 26.
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28 ist eine Teil-Querschnittansicht des Fahrradscheibenbremsrotors entlang der Linie XXVIII-XXVIII von 26.
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BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die Ausführungsformen werden mit Bezugnahme zu den beigefügten Zeichnungen beschrieben, wobei ähnliche Bezugszeichen entsprechende oder identische Elemente durch die unterschiedlichen Zeichnungen hindurch kennzeichnen.
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Zunächst Bezug nehmend auf 1, ist ein Fahrrad 10 beinhaltend eine Fahrradscheibenbremsrotor 12 nach einer ersten Ausführungsform veranschaulicht. Das Fahrrad 10 beinhaltet einen Fahrradkörper B1, ein Fahrradrad B2, eine Lenkstange B3, eine Bremsbetätigungsvorrichtung B4 und einen Scheibenbremssattel B5. Das Fahrradrad B2 beinhaltet einen Fahrradnabenanordnung B21, Speichen B22 und eine Felge B23. Die Felge B23 ist an die Fahrradnabenanordnung B21 mit den Speichen B22 gekoppelt. Die Fahrradnabenanordnung B21 ist an den Fahrradkörper B1 montiert. In dieser Ausführungsform beinhaltet der Fahrradkörper B1 einen Fahrradrahmen B11 und eine Vordergabel B12, welche drehbar an die Vordergabel B12 montiert ist. Die Fahrradnabenanordnung B21 ist an die Vordergabel B12 montiert. Der Fahrradscheibenbremsrotor 12 ist an die Fahrradnabenanordnung B21 gekoppelt. Die Bremsbetätigungsvorrichtung B4 ist an den Scheibenbremssattel B5 wirkverbunden. Der Scheibenbremssattel B5 bringt eine Bremskraft auf den Fahrradscheibenbremsrotor 12 in Antwort auf eine Betätigung der Bremsbetätigungsvorrichtung B4 auf. Beispielsweise beinhaltet der Scheibenbremssattel B5 einen ersten Bremsbelag (nicht dargestellt) und einen zweiten Bremsbelag (nicht dargestellt). Der Fahrradscheibenbremsrotor 12 ist zwischen dem ersten Bremsbelag und dem zweiten Bremsbelag geklemmt, wenn der Scheibenbremssattel B5 die Bremskraft auf den Fahrradscheibenbremsrotor 12 aufbringt.
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In der veranschaulichten Ausführungsform ist das Fahrradrad B2 ein Vorderrad und der Scheibenbremssattel B5 ist ein vorderer Scheibenbremssattel. Der Fahrradscheibenbremsrotor 12 ist ein vorderer Scheibenbremsrotor, der an die Fahrradnabenanordnung B21 des Vorderrades B2 montiert ist. Jedoch können die Strukturen des Fahrradscheibenbremsrotors 12 auch auf einen hinteren Scheibenbremsrotor angewandt werden.
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In der vorliegenden Anmeldung beziehen sich die folgenden richtungsweisenden Begriffe „vorder“, „hinter“, „nach vorne“, „nach hinten“, „links“, „rechts“, „quer“, „nach oben“, und „nach unten“, sowie jegliche weiteren ähnlichen richtungsweisenden Begriffe auf solche Richtungen, welche auf Grundlage eines Benutzers (z. B. ein Fahrer) bestimmt sind, der auf einem Sattel (nicht dargestellt) des Fahrrades 10 sitzt und zu der Lenkstange B3 gerichtet ist. Dementsprechend sollten diese Begrifflichkeiten, wie diese hierin verwendet werden, um den Fahrradscheibenbremsrotor 12 zu beschreiben, relativ zu einem Fahrrad 10 interpretiert werden, das mit dem Fahrradscheibenbremsrotor 12 ausgestattet ist und in einer aufrechten Fahrposition auf einer horizontalen Fläche verwendet wird.
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Wie in 2 zu sehen ist, umfasst der Fahrradscheibenbremsrotor 12 ein Reibglied 14 und ein Kühlglied 16. Das Kühlglied 16 ist an das Reibglied 14 gekoppelt. Der Fahrradscheibenbremsrotor 12 umfasst weiter ein Nabenbefestigungsglied 18. Das Nabenbefestigungsglied 18 ist an das Reibglied 14 gekoppelt. Das Nabenbefestigungsglied 18 beinhaltet eine Nabeneingriffsstruktur 20, um mit der Fahrradnabenanordnung B21 in Eingriff zu stehen/gelangen.
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Die Fahrradnabenanordnung B21 beinhaltet eine Nabenwelle B25 und eine Nabenhülle B26. Die Nabenhülle B26 ist drehbar an die Nabenwelle B25 bezüglich einer Drehmittelachse A1 montiert. Der Fahrradscheibenbremsrotor 12 ist an die Nabenhülle B26 gesichert, um integral mit der Nabenhülle B26 relativ zu der Nabenwelle B25 bezüglich der Drehmittelachse A1 zu drehen. Spezifischer beinhaltet die Nabenhülle B26 einen Rotorbefestigungskörper B27, beinhaltend Außeneingriffszähne B28. Die Nabeneingriffsstruktur 20 beinhaltet Inneneingriffszähne 22 und eine Eingriffsöffnung 24, welche durch die Inneneingriffszähne 22 definiert wird. Die Inneneingriffszähne 22 kämmen mit den Außeneingriffszähnen B28 der Nabenhülle B26.
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Wie in 3 zu sehen ist, ist der Fahrradscheibenbremsrotor 12 an dem Rotorbefestigungskörper B27 der Nabenhülle B26 via einem Sperrring B29 gesichert. Die Nabeneingriffsstruktur 20 ist zwischen dem Sperrring B29 und einem ringförmigen Anschlag B27a des Rotorbefestigungskörpers B27 bereitgestellt.
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Das Reibglied 14 beinhaltet zumindest eine Reibfläche. Das Reibglied 14 beinhaltet eine erste Reibfläche 26 und eine zweite Reibfläche 28. Die erste Reibfläche 26 ist als die zumindest eine Reibfläche bereitgestellt. Die zweite Reibfläche 28 ist als die zumindest eine Reibfläche bereitgestellt. Die zweite Reibfläche 28 ist zu der ersten Reibfläche 26 in einer Axialrichtung D1 parallel zu der Drehmittelachse A1 des Fahrradscheibenbremsrotors 12 gegenüberliegend bzw. gegenüberstehend.
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In dieser Ausführungsform beinhaltet das Reibglied 14 einen ersten Reibpart 30 und einen zweiten Reibpart 32. Der erste Reibpart 30 beinhaltet die erste Reibfläche 26, welche als die zumindest eine Reibfläche bereitgestellt ist. Der zweite Reibpart 32 beinhaltet die zweite Reibfläche 28, welche als die zumindest eine Reibfläche bereitgestellt ist.
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Wie in den 4 und 5 zu sehen ist, umfasst der Fahrradscheibenbremsrotor 12 Festmacher 33. Das Reibglied 14 ist an das Nabenbefestigungsglied 18 mit den Festmachern 33 gekoppelt. In der veranschaulichten Ausführungsform sind das Reibglied 14 und das Kühlglied 16 an das Nabenbefestigungsglied 18 mit den Festmachern 33 gekoppelt. Das Reibglied 14 ist an das Kühlglied 16 mit den Festmachern 33 gekoppelt. In dieser Ausführungsform sind die Festmacher 33 Nuten, welche aus einem metallischen Material hergestellt sind.
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Die zumindest eine Reibfläche 26 und/oder 28 weist eine ringförmige Gestalt auf. In dieser Ausführungsform, wie in 4 zu sehen ist, weist der erste Reibpart 30 eine ringförmige Gestalt auf. Die erste Reibfläche 26 weist eine ringförmige Gestalt auf. Wie in 5 zu sehen ist, weist der zweite Reibpart 32 eine ringförmige Gestalt auf. Die zweite Reibfläche 28 weist eine ringförmige Gestalt auf.
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Wie in 4 zu sehen ist, beinhaltet das Nabenbefestigungsglied 18 Kopplungsarme 34, welche sich radial nach außen von der Nabeneingriffsstruktur 20 erstrecken. Die Nabeneingriffsstruktur 20 weist eine ringförmige Gestalt auf. Ein Radialaußenende 35 des Kopplungsarms 34 ist an das Reibglied 14 und das Kühlglied 16 mit den Festmachern 33 gekoppelt. Der Kopplungsarm 34 beinhaltet eine Aussparung 36, welche zwischen dem Radialaußenende 35 und der Nabeneingriffsstruktur 20 bereitgestellt ist.
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Wie in 6 zu sehen ist, beinhaltet das Kühlglied 16 einen Kühlkörper 38 und einen Radialaußenpart 40. Der Radialaußenpart 40 ist radial außen von dem Kühlkörper 38 bereitgestellt. Das Reibglied 14 ist an den Radialaußenpart 40 des Kühlgliedes 16 befestigt. Der erste Reibpart 30 ist an den Radialaußenpart 40 des Kühlgliedes 16 befestigt. Der zweite Reibpart 32 ist an den Radialaußenpart 40 des Kühlgliedes 16 befestigt.
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Der erste Reibpart 30 beinhaltet erste Öffnungen 41 und erste Aussparungen 42. Der zweite Reibpart 32 beinhaltet zweite Öffnungen 43 und zweite Aussparungen 44. Die ersten Öffnungen 41 sind an Positionen entsprechend zu Positionen der zweiten Öffnungen 43 bereitgestellt. Die ersten Aussparungen 42 sind an Positionen entsprechend zu Positionen der zweiten Aussparungen 44 bereitgestellt.
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Der Radialaußenpart 40 beinhaltet dritte Öffnungen 45 und dritte Aussparungen 46. Die dritten Öffnungen 45 sind an Positionen entsprechend zu den Positionen der ersten Öffnungen 41 und den Positionen der zweiten Öffnungen 43 bereitgestellt. Die dritten Aussparungen 46 sind an Positionen entsprechend zu den Positionen der ersten Aussparungen 42 und den Positionen der zweiten Aussparungen 44 bereitgestellt.
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Wie in 6 zu sehen ist, beinhaltet das Reibglied 14 erste Kopplungsabschnitte 47 und zweite Kopplungsabschnitte 48. Die ersten Kopplungsabschnitte 47 erstrecken sich radial nach innen von dem ersten Reibpart 30 und sind in einer Umfangsrichtung D2, welche bezüglich der Drehmittelachse A1 definiert ist, angeordnet. Die zweiten Kopplungsabschnitte 48 erstrecken sich radial nach innen von dem zweiten Reibpart 32 und sind in der Umfangsrichtung D2 angeordnet. Der Radialaußenpart 40 beinhaltet dritte Kopplungsabschnitte 49, welche in der Umfangsrichtung D2 angeordnet sind. Der erste Kopplungsabschnitt 47, der zweite Kopplungsabschnitt 48 und der dritte Kopplungsabschnitt 49 sind an den Kopplungsarm 34 via dem Festmacher 33 gekoppelt.
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Jeder von den ersten Kopplungsabschnitten 47 beinhaltet ein erstes Kopplungsloch 47a. Jeder von den zweiten Kopplungsabschnitten 48 beinhaltet ein zweites Kopplungsloch 48a. Jeder von den dritten Kopplungsabschnitten 49 beinhaltet ein drittes Kopplungsloch 49a. Der Festmacher 33 erstreckt sich durch das erste Kopplungsloch 47a, das zweite Kopplungsloch 48a und das dritte Kopplungsloch 49a.
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Wie in 3 zu sehen ist, ist der Radialaußenpart 40 zwischen dem ersten Reibpart 30 und dem zweiten Reibpart 32 in der Axialrichtung D1 parallel zu der Drehmittelachse A1 des Fahrradscheibenbremsrotors 12 bereitgestellt. Der Radialaußenpart 40 beinhaltet eine erste Befestigungsfläche 50 und eine zweite Befestigungsfläche 52, gegenüberliegend zu der ersten Befestigungsfläche 50 in der Axialrichtung D1. Der erste Reibpart 30 ist an die erste Befestigungsfläche 50 befestigt. Der zweite Reibpart 32 ist an die zweite Befestigungsfläche 52 befestigt. Der dritte Kopplungsabschnitt 49 ist zwischen dem ersten Kopplungsabschnitt 47 und dem zweiten Kopplungsabschnitt 48 in der Axialrichtung D1 bereitgestellt.
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Das Reibglied 14 ist aus einem ersten Material hergestellt. Das Kühlglied 16 ist aus einem zweiten Material, unterschiedlich von dem ersten Material, hergestellt. In dieser Ausführungsform ist der erste Reibpart 30 aus dem ersten Material hergestellt. Der zweite Reibpart 32 ist aus dem ersten Material hergestellt. Jedoch kann der zweite Reibpart 32 aus einem Material unterschiedlich von einem Material des ersten Reibparts 30 hergestellt sein.
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Das erste Material weist eine erste Wärmeleitfähigkeit auf. Das zweite Material weist eine zweite Wärmeleitfähigkeit auf. Die zweite Wärmeleitfähigkeit ist größer als die erste Wärmeleitfähigkeit. Beispielsweise beinhaltet das erste Material rostfreien Stahl bzw. Edelstahl. Das zweite Material beinhaltet Aluminium. Jedoch kann das erste Material ein anderes Material anstatt von oder zusätzlich zu rostfreiem Stahl beinhalten. Das zweite Material kann ein weiteres Material anstatt von oder zusätzlich zu Aluminium beinhalten.
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Wie in den 7 und 8 zu sehen ist, beinhaltet das Kühlglied 16 zumindest eine Kühlfläche 54 und/oder 56. Spezifischer beinhaltet der Kühlkörper 38 die zumindest eine Kühlfläche 54 und/oder 56. Die zumindest eine Kühlfläche 54 und/oder 56 ist in der ringförmigen Gestalt von der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28 hinsichtlich der Drehmittelachse A1 bereitgestellt.
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Wie zu sehen in 4 und 7 zu sehen ist, beinhaltet das Kühlglied 16 eine erste Kühlfläche 54. Die erste Kühlfläche 54 ist als die zumindest eine Kühlfläche bereitgestellt. Die erste Kühlfläche 54 ist in der ringförmigen Gestalt der ersten Reibfläche 26 hinsichtlich der Drehmittelachse A1 bereitgestellt.
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Wie in den 5 und 8 zu sehen ist, beinhaltet das Kühlglied 16 eine zweite Kühlfläche 56. Die zweite Kühlfläche 56 ist als die zumindest eine Kühlfläche bereitgestellt. Die zweite Kühlfläche 56 ist in der ringförmigen Gestalt der zweiten Reibfläche 28 der Drehmittelachse A1 bereitgestellt. Wie in 3 zu sehen ist, ist die zweite Kühlfläche 56 zu der ersten Kühlfläche 54 in der Axialrichtung D1 gegenüberliegend bzw. gegenüberstehend.
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Wie in den 7 und 8 zu sehen ist, ist die zumindest eine Kühlfläche 54 und/oder 56 angeordnet, um nicht mit der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28 zu überlappen, wenn aus der Axialrichtung D1 parallel zu der Drehmittelachse A1 des Fahrradscheibenbremsrotors 12 betrachtet. Die zumindest eine Kühlfläche 54 und/oder 56 ist radial innen von der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28 hinsichtlich der Drehmittelachse A1 des Fahrradscheibenbremsrotors 12 bereitgestellt.
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Wie in 7 zu sehen ist, ist die erste Kühlfläche 54 angeordnet, um nicht mit der ersten Reibfläche 26 zu überlappen, wenn aus der Axialrichtung D1 betrachtet. Die erste Kühlfläche 54 ist radial innen von der ersten Reibfläche 26 hinsichtlich der Drehmittelachse A1 bereitgestellt. Die erste Kühlfläche 54 ist in der ringförmigen Gestalt der ersten Reibfläche 26 hinsichtlich der Drehmittelachse A1 bereitgestellt.
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Wie in 8 zu sehen ist, ist die zweite Kühlfläche 56 angeordnet, um nicht mit der zweiten Reibfläche 28 zu überlappen, wenn aus der Axialrichtung D1 betrachtet. Die zweite Kühlfläche 56 ist radial innen von der zweiten Reibfläche 26 hinsichtlich der Drehmittelachse A1 bereitgestellt. Die zweite Kühlfläche 56 ist in der ringförmigen Gestalt der zweiten Reibfläche 28 hinsichtlich der Drehmittelachse A1 bereitgestellt.
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Wie in den 7 und 8 zu sehen ist, beinhaltet das Reibglied 14 eine erste Innenperipheriekante. Spezifischer beinhaltet der erste Reibpart 30 eine erste Innenperipheriekante 58 (7). Die erste Innenperipheriekante 58 ist durch den ersten Reibpart 30 und die ersten Kopplungsabschnitte 47 definiert. Der zweite Reibpart 32 beinhaltet eine erste Innenperipheriekante 59 (8). Die erste Innenperipheriekante 59 ist durch den zweiten Reibpart 32 und die zweiten Kopplungsabschnitte 48 definiert.
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Das Kühlglied 16 beinhaltet eine zweite Innenperipheriekante 60, welche radial innen von der ersten Innenperipheriekante 58 hinsichtlich der Drehmittelachse A1 bereitgestellt ist. Das Kühlglied 16 beinhaltet eine Mittelöffnung 62, welche durch die zweite Innenperipheriekante 60 definiert ist.
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In dieser Ausführungsform, wie in 7 zu sehen ist, ist die zweite Innenperipheriekante 60 radial innen von der ersten Innenperipheriekante 58 des ersten Reibparts 30 hinsichtlich der Drehmittelachse A1 bereitgestellt. Wie in 8 zu sehen ist, ist die zweite Innenperipheriekante 60 radial innen von der ersten Innenperipheriekante 59 des zweiten Reibparts 32 hinsichtlich der Drehmittelachse A1 bereitgestellt.
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Wie in den 7 und 8 zu sehen ist, beinhaltet das Reibglied 14 eine Außenperipheriekante. Spezifischer beinhaltet der erste Reibpart 30 eine Außenperipheriekante 63 (7). Der zweite Reibpart 32 beinhaltet eine Außenperipheriekante 64 (8). Wie in 7 zu sehen ist, ist ein Maximalabstand MD11, welcher radial zwischen der ersten Innenperipheriekante 58 und der zweiten Innenperipheriekante 60 definiert ist, länger als ein Maximalabstand MD21, welcher zwischen der ersten Innenperipheriekante 58 und der Außenperipheriekante 63 definiert ist. Wie in 8 zu sehen ist, ist ein Maximalabstand MD12, welcher zwischen der ersten Innenperipheriekante 59 und der zweiten Innenperipheriekante 60 definiert ist, länger als ein Maximalabstand MD22, welcher zwischen der ersten Innenperipheriekante 59 und der Außenperipheriekante 64 definiert ist.
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Wie in 7 zu sehen ist, beinhaltet das Kühlglied 16 zumindest eine Öffnung, welche radial außen von der Mittelöffnung 62 bereitgestellt ist. In dieser Ausführungsform beinhaltet das Kühlglied 16 Öffnungen 66, welche radial außen von der Mittelöffnung 62 bereitgestellt sind. Eine Gesamtanzahl der Öffnungen 66 ist auf diese Ausführungsform nicht beschränkt. Während die Öffnung 66 eine längliche Gestalt in dieser Ausführungsform aufweist, ist die Gestalt der Öffnung 66 auf diese Ausführungsform nicht beschränkt.
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Das Kühlglied 16 beinhaltet einen Lufteinlass 68 bzw. Lufteingang bzw. Zuluft bzw. Zuluftöffnung. In dieser Ausführungsform beinhaltet das Kühlglied 16 Lufteinlässe 68, welche in der Umfangsrichtung D2 in gleichen Abständen angeordnet sind. Die Lufteinlässe 68 sind radial zwischen dem Reibglied 14 und der zweiten Innenperipheriekante 60 bereitgestellt.
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Wie in 9 zu sehen ist, beinhaltet der Lufteinlass 68 die Öffnung 66. Die Öffnung 66 ist hin zu einer Stromabwärtsseite eine Drehrichtung D3 hinsichtlich der Drehmittelachse A1 des Fahrradscheibenbremsrotors 12 gerichtet. Die Drehrichtung D3 des Fahrradscheibenbremsrotors 12 entspricht einer Richtung D4, in welcher sich die Nabenhülle B26 (2) der Fahrradnabenanordnung B21 dreht, wenn das Fahrrad 10 (1) sich nach vorne bewegt. Die Drehrichtung D3 ist als eine Richtung der Umfangsrichtung D2 definiert.
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In dieser Ausführungsform beinhaltet das Kühlglied 16 einen Basispart 70. Der Basispart 70 und die Lufteinlässe 68 stellen den Kühlkörper 38 dar. Der Basispart 70 beinhaltet die zweite Innenperipheriekante 60, die Mittelöffnung 62 definierend.
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Wie in den 10 und 11 zu sehen ist, springt der Lufteinlass 68 aus dem Basispart 70 in die Axialrichtung D1 vor. Der Lufteinlass 68 weist eine Konvex-Gestalt auf. Spezifischer beinhaltet der Lufteinlass 68 einen ersten geneigten Part 72 und einen zweiten geneigten Part 74. Der erste geneigte Part 72 weist eine Plattengestalt auf und ist relativ zu der Axialrichtung D1 geneigt. Der zweite geneigte Part 74 weist eine Plattengestalt auf und ist relativ zu der Axialrichtung D1 geneigt. Der erste geneigte Part 72 ist an den Basispart 70 und den zweiten geneigten Part 74 gekoppelt. Der zweite geneigte Part 74 ist an Basispart 70 und den ersten geneigten Part 72 gekoppelt. Der erste geneigte Part 72 ist radial innen von dem zweiten geneigten Part 74 bereitgestellt.
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Wie in 12 zu sehen ist, ist der Lufteinlass 68 zwischen benachbarten zwei Kopplungsarmen 34 in der Umfangsrichtung D2 bereitgestellt. Die Öffnungen 66 sind jeweils benachbart zu den Kopplungsarmen 34, wenn aus der Axialrichtung D1 betrachtet. Die Öffnungen 66 erstrecken sich jeweils entlang der Kopplungsarme 34, wenn aus der Axialrichtung D1 betrachtet.
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Wie in den 12 und 13 zu sehen ist, überlappt das Nabenbefestigungsglied 18 mit dem Reibglied 14, um einen ersten Überlappungsbereich OR1 zu definieren, wenn aus der Axialrichtung D1 parallel zu der Drehmittelachse A1 des Fahrradscheibenbremsrotors 12 betrachtet. Das Nabenbefestigungsglied 18 überlappt mit der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56, um einen zweiten Überlappungsbereich OR2 zu definieren, wenn aus der Axialrichtung D1 betrachtet. Der erste Überlappungsbereich OR1 ist mit einer einfachen Schraffierung gekennzeichnet. Der zweite Überlappungsbereich OR2 ist mit einer Kreuzschraffierung gekennzeichnet. Der zweite Überlappungsbereich OR2 ist größer als der ersten Überlappungsbereich OR1. Jedoch kann der zweite Überlappungsbereich OR2 gleich zu oder kleiner als der erste Überlappungsbereich OR1 sein.
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Wie in 14 zu sehen ist, ist die zweite Innenperipheriekante 60 von dem Radialaußenpart 40 in der Axialrichtung D1 parallel zu der Drehmittelachse A1 des Fahrradscheibenbremsrotors 12 versetzt. Die zweite Innenperipheriekante 60 des Kühlgliedes 16 ist von dem Radialaußenpart 40 hin zu dem Nabenbefestigungsglied 18 in der Axialrichtung D1 versetzt. Spezifischer ist eine Axialmittelebene CP1 der zweiten Innenperipheriekante 60 von einer Axialmittelebene CP2 des Radialaußenparts 40 hin zu dem Nabenbefestigungsglied 18 in der Axialrichtung D1 versetzt. Die Axialmittelebene CP1 ist zu der Axialrichtung D1 senkrecht und ist als eine Mitte einer Breite der zweiten Innenperipheriekante 60 in der Axialrichtung D1 definiert. Die Axialmittelebene CP2 ist senkrecht zu der Axialrichtung D1 und ist als eine Mitte einer Breite des Radialaußenparts 40 in der Axialrichtung D1 definiert.
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In dieser Ausführungsform ist die erste Reibfläche 26 des ersten Reibparts 30 im Wesentlichen an der Axialmittelebene CP1 der zweiten Innenperipheriekante 60 bereitgestellt. Die zweite Innenperipheriekante 60 ist von dem Radialaußenpart 40 in der Axialrichtung D1 jenseits der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28 versetzt. Spezifischer ist die zweite Innenperipheriekante 60 von dem Radialaußenpart 40 in der Axialrichtung D1 jenseits der ersten Reibfläche 26 versetzt. Ein Axialabstand AD1, welcher zwischen der ersten Befestigungsfläche 50 und der Innenperipheriekante 60 in der Axialrichtung D1 definiert ist, ist größer als 0 mm und gleich zu oder geringer als 1 mm.
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Die zweite Innenperipheriekante 60 ist weiter von dem Fahrradkörper B1 des Fahrrades 10 entfernt als der Radialaußenpart 40 in der Axialrichtung D1, in einen Zustand, in welchem der Fahrradscheibenbremsrotor 12 an den Fahrradkörper B1 montiert ist. In dieser Ausführungsform ist die zweite Innenperipheriekante 60 weiter von einem Gabelarm B12a der vorderen Gabel B12 des Fahrradkörpers B1 entfernt als der Radialaußenpart 40 in der Axialrichtung D1, in einem Zustand, in welchem der Fahrradscheibenbremsrotor 12 an den Fahrradkörper B1 montiert ist.
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Wie in 14 zu sehen ist, weist der erste Reibpart 30 eine erste Axialbreite W1 auf, welche in der Axialrichtung D1 definiert ist. Der zweite Reibpart 32 weist eine zweite Axialbreite W2 auf, welche in der Axialrichtung D1 definiert ist. Während die erste Axialbreite W1 größer ist als die zweite Axialbreite W2, in dieser Ausführungsform, kann die erste Axialbreite W1 gleich zu oder kleiner als die zweite Axialbreite W2 sein.
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Der Kühlkörper 38 beinhaltet einen gekrümmten Part 76, welcher zwischen dem Radialaußenpart 40 und der zweiten Innenperipheriekante 60 bereitgestellt ist. Der gekrümmte Part 76 weist einen gekrümmten Konvex-Querschnitt, aufgenommen entlang einer Ebene PL1 (2) auf, die an der Drehmittelachse A1 definiert ist. Die Drehmittelachse A1 ist in der Ebene PL1 beinhaltet. Der gekrümmte Konvex-Querschnitt springt von dem Fahrradkörper B1 eines Fahrrades weg vor, in einem Zustand, in welchem der Fahrradscheibenbremsrotor 12 an den Fahrradkörper B1 montiert ist.
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Wie in 15 zu sehen ist, ist ein Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der ersten Reibfläche 26 mit einer Schraffierung gekennzeichnet und ein Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der ersten Kühlfläche 54 ist mit einer Schraffierung gekennzeichnet. Wie in 16 zu sehen ist, ist ein Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der zweiten Reibfläche 28 mit einer Schraffierung gekennzeichnet und ein Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der zweiten Kühlfläche 56 ist mit einer Schraffierung gekennzeichnet. Der Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der ersten Reibfläche 26 beinhaltet nicht Bereiche der ersten Öffnungen 41 und der ersten Aussparungen 42. Der Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der zweiten Reibfläche 28 beinhaltet nicht Bereiche der zweiten Öffnungen 43 und der zweiten Aussparungen 44.
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Ein Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56 ist gleich zu oder größer als 110 % eines Flächenbereichs bzw. Flächeninhalts der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28. In dieser Ausführungsform ist der Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56 gleich zu oder größer als 110 % eines Gesamtflächenbereichs bzw. Gesamtflächeninhalts der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Spezifischer ist ein Gesamtflächenbereich bzw. Gesamtflächeninhalt der ersten und zweiten Kühlflächen 54 und 56 gleich zu oder größer als 110 % des Gesamtflächenbereichs bzw. Gesamtflächeninhalts der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28.
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In dieser Ausführungsform ist der Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56 gleich zu oder kleiner als 200 % des Flächenbereichs bzw. Flächeninhalts der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28. Der Flächenbereich bzw. Flächeninhalt der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56 ist gleich zu oder kleiner als 200 % des Gesamtflächenbereichs bzw. Gesamtflächeninhalts der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Der Gesamtflächenbereich bzw. Gesamtflächeninhalt der ersten und zweiten Kühlflächen 54 und 56 ist gleich zu oder kleiner als 200 % des Gesamtflächenbereichs bzw. Gesamtflächeninhalts der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28.
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Beispielsweise, in einem Fall, in welchem ein Außendurchmesser des Fahrradscheibenbremsrotors 12 160 mm ist, ist der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 54 und 56 17379 mm2 und der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28 ist 10450 mm2. In diesem Fall ist der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 54 und 56 im Wesentlichen gleich zu 166,3 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28.
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Wenn eine Temperatur des Reibgliedes 14 unter den folgenden Berechnungsbedingungen (CC-1) bis (CC-4) simuliert wird.
(CC-1) Umgebungstemperatur: 25 °C
(CC-2) Wärmeerzeugungsmenge des Reibgliedes 14: 535 W
(CC-3) Windgeschwindigkeit: 15 km/h
(CC-4) Drehgeschwindigkeit des Fahrradscheibenbremsrotors 12: Null
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Die Wärmeerzeugungsmenge des Reibgliedes 14 wird durch die Reibung zwischen der ersten Reibfläche 26 und dem ersten Bremsbelag (nicht dargestellt) und zwischen der zweiten Reibfläche 28 und dem zweiten Bremsbelag (nicht dargestellt) verursacht. Unter Berücksichtigung der vorstehenden Berechnungsbedingungen (CC-1) bis (CC-4) ist eine simulierte Temperatur des Reibgliedes 14 226,4 °C.
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Die 17 und 18 veranschaulichen einen Fahrradscheibenbremsrotor 112 als ein vergleichendes Beispiel. Der Fahrradscheibenbremsrotor 112 beinhaltet ein vergleichendes Reibglied 114 und ein vergleichendes Kühlglied 116. Das vergleichende Reibglied 114 weist im Wesentlichen die gleiche Gestalt auf wie die Gestalt des Reibgliedes 14. Jedoch kann das vergleichende Kühlglied 116 eine unterschiedliche Gestalt von einer Gestalt des Kühlgliedes 16 aufweisen.
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Spezifischer beinhaltet das vergleichende Reibglied 114 eine erste Reibfläche 126 und eine zweite Reibfläche 128. Das vergleichende Kühlglied 116 beinhaltet eine erste Kühlfläche 154 und eine zweite Kühlfläche 156. In einem Fall, in welchem ein Außendurchmesser des Fahrradscheibenbremsrotors 112 160 mm ist, ist ein Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 154 und 156 7294 mm2, und ein Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Reibflächen 126 und 128 ist 10152 mm2. In diesem Fall ist der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 154 und 156 im Wesentlichen gleich zu 71,8 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 126 und 128. Unter der Berücksichtigung der vorstehenden Berechnungsbedingungen (CC-1) bis (CC-4) ist eine simulierte Temperatur des Reibgliedes 14 248,3 °C.
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In dieser Ausführungsform ist der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 54 und 56 im Wesentlichen gleich zu 166,3 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Jedoch ist ein Verhältnis des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Kühlflächen 54 und 56 zu dem Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28 auf diese Ausführungsform nicht beschränkt. Der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 54 und 56 kann größer sein als 200 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Das Verhältnis des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Kühlflächen 54 und 56 zu dem Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28 kann verändert werden durch Veränderung des Außendurchmessers und/oder der Gestalt des Fahrradscheibenbremsrotors 12.
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Beispielsweise in einem Fall, in welchem ein Außendurchmesser des Fahrradscheibenbremsrotors 12 203 mm ist, ist der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 54 und 56 40310 mm2, und der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28 ist 11600 mm2. In diesem Fall ist der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 54 und 56 im Wesentlichen gleich zu 347,5 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28.
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Der Fahrradscheibenbremsrotor 12 beinhaltet die folgenden Merkmale.
- (1) Der Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56 ist gleich zu oder größer als 110 % des Flächenbereichs der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28. Dementsprechend ist es möglich, die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors 12 zu verbessern.
- (2) Der Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56 ist gleich zu oder kleiner als 200 % des Flächenbereichs der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28. Dementsprechend ist es möglich, weiter die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors 12 zu verbessern.
- (3) Die zumindest eine Kühlfläche 54 und/oder 56 ist angeordnet, um nicht mit der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28 zu überlappen, wenn aus der Axialrichtung D1 parallel zu der Drehmittelachse A1 des Fahrradscheibenbremsrotors 12 betrachtet. Dementsprechend ist es möglich, einen umgebenden Raum der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28 für die zumindest eine Kühlfläche 54 und/oder 56 zu verwenden, ohne Wechselwirkung zwischen der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28 und der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56.
- (4) Die zumindest eine Kühlfläche 54 und/oder 56 ist radial innen von der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28 hinsichtlich der Drehmittelachse A1 des Fahrradscheibenbremsrotors 12 bereitgestellt. Dementsprechend ist es möglich, einen Radialinnenraum der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28 für die zumindest eine Kühlfläche 54 und/oder 56 zu verwenden.
- (5) Das Kühlglied 16 beinhaltet die zweite Innenperipheriekante 60, welche radial innen von der ersten Innenperipheriekante 58 hinsichtlich der Drehmittelachse A1 bereitgestellt ist. Dementsprechend ist es möglich, den Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56 zu erhöhen.
- (6) Der Maximalabstand MD11, welcher radial zwischen der ersten Innenperipheriekante 58 und der zweiten Innenperipheriekante 60 definiert ist, ist länger als der Maximalabstand MD21, welcher radial zwischen der Innenperipheriekante 58 und der Außenperipheriekante 64 definiert ist. Ähnlich ist der Maximalabstand MD12, welcher radial zwischen der ersten Innenperipheriekante 58 und der zweiten Innenperipheriekante 60 definiert ist, länger als der Maximalabstand MD22, welcher radial zwischen der ersten Innenperipheriekante 58 und der Außenperipheriekante 64 definiert ist. Dementsprechend ist es möglich, weiter den Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56 zu erhöhen.
- (7) Das Kühlglied 16 beinhaltet die Mittelöffnung 62, welche durch die zweite Innenperipheriekante 60 definiert ist. Dementsprechend ist es möglich, den Flächenbereich der zumindest Kühlfläche 54 und/oder 56 zu erhöhen, unter Vermeidung einer Wechselwirkung zwischen dem Kühlglied 16 und der Fahrradnabenanordnung B21.
- (8) Das Kühlglied 16 beinhaltet die zumindest eine Öffnung 66, welche radial außen von der Mittelöffnung bereitgestellt ist. Dementsprechend ist es möglich, Gewicht des Fahrradscheibenbremsrotors 12 einzusparen, unter Verbesserung der Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors 12.
- (9) Das Reibglied 14 ist aus dem ersten Material hergestellt. Das Kühlglied 16 ist aus dem zweiten Material, unterschiedlich von dem ersten Material hergestellt. Dementsprechend ist es möglich, das zweite Material auszuwählen, um die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors 12 ungeachtet des ersten Materials des Reibgliedes 14 zu verbessern.
- (10) Das erste Material weist die erste Wärmeleitfähigkeit auf. Das zweite Material weist die zweite Wärmeleitfähigkeit auf. Die zweite Wärmeleitfähigkeit ist größer als die erste Wärmeleitfähigkeit. Dementsprechend ist es möglich, die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors 12 unter Verwendung des zweiten Materials aufweisend die zweite Wärmeleitfähigkeit zu verbessern.
- (11) Das erste Material beinhaltet rostfreien Stahl bzw. Edelstahl. Das zweite Material beinhaltet Aluminium. Dementsprechend ist es möglich, die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors 12 unter Aufrechterhaltung eines Abnutzungswiderstands des Reibgliedes 14 zu verbessern.
- (12) Der Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56 ist gleich zu oder größer als 110 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Dementsprechend ist es möglich, leicht den Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56 zu erhöhen.
- (13) Der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 54 und 56 ist gleich zu oder größer als 110 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Dementsprechend ist es möglich, leicht den Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche unter Verwendung der ersten Kühlfläche 54 und der zweiten Kühlfläche 56 zu erhöhen.
- (14) Der Radialaußenpart 40 ist radial außen von dem Kühlkörper 38 bereitgestellt und ist zwischen dem ersten Reibpart 30 und dem zweiten Reibpart 32 in der Axialrichtung D1 parallel zu der Drehmittelachse A1 des Fahrradscheibenbremsrotors 12 bereitgestellt. Dementsprechend ist es möglich, eine Festigkeit des Fahrradscheibenbremsrotors 12 unter Verbesserung der Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors 12 sicherzustellen.
- (15) Der erste Reibpart 30 ist an den Radialaußenpart 40 des Kühlgliedes 16 befestigt. Der zweite Reibpart 32 ist an den Radialaußenpart 40 des Kühlgliedes 16 befestigt. Dementsprechend ist es möglich, die Festigkeit des Fahrradscheibenbremsrotors 12 zu verbessern.
- (16) Der zweite Überlappungsbereich OR2 ist größer als der erste Überlappungsbereich OR1. Dementsprechend ist es möglich, einen umgebenden Raum des Nabenbefestigungsgliedes 18 für die zumindest eine Kühlfläche 54 und/oder 56 zu verwenden unter Erhöhung des Flächenbereichs der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56.
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Zweite Ausführungsform
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Ein Fahrradscheibenbremsrotor 212 nach einer zweiten Ausführungsform wird nachfolgend mit Bezugnahme auf die 19 bis 21 beschrieben. Der Fahrradscheibenbremsrotor 212 weist die gleichen Strukturen auf wie die des Fahrradscheibenbremsrotors 12, außer für ein Kühlmaterial. Folglich werden die Elemente, die im Wesentlichen die gleichen Funktionen aufweisen wie solche in der ersten Ausführungsform, mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und hierin der Kürze halber nicht erneut im Detail beschrieben und/oder veranschaulicht.
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Wie in den 19 bis 21 zu sehen ist, umfasst der Fahrradscheibenbremsrotor 212 weiter ein Kühlmaterial 278, welches an der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56 des Kühlgliedes 16 bereitgestellt ist. In dieser Ausführungsform ist das Kühlmaterial 278 an der ersten Kühlfläche 54 und der zweiten Kühlfläche 56 bereitgestellt. Jedoch kann das Kühlmaterial 278 an zumindest einer von der ersten Kühlfläche 54 und der zweiten Kühlfläche 56 bereitgestellt sein.
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Das Kühlmaterial 278 deckt die zumindest eine Kühlfläche 54 und/oder 56 des Kühlgliedes 16 ab. In dieser Ausführungsform deckt das Kühlmaterial 278 vollständig die erste Kühlfläche 54 und die zweite Kühlfläche 56 ab. Jedoch kann das Kühlmaterial 278 teilweise zumindest eine von der ersten Kühlfläche 54 und der zweiten Kühlfläche 56 abdecken.
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Das Kühlmaterial 278 weist eine Wärmeemissionsfähigkeit auf, die größer ist als eine Wärmeemissionsfähigkeit eines Materials des Kühlgliedes 16. Beispiele des Kühlmaterials 278 beinhalten ein wärmebeständiges Material und ein metallisches Material. Beispiele des wärmebeständigen Materials beinhalten einen wärmebeständigen Anstrich und ein wärmebeständiges Kunststoffmaterial. Beispiele des metallischen Materials beinhalten Kupfer. In einem Fall, in welchem das Kühlmaterial 278 das wärmebeständige Material beinhaltet, wird das Kühlmaterial 278 auf die erste Kühlfläche 54 und die zweite Kühlfläche 56 durch einen Anstrich oder Beschichtung aufgebracht. In einem Fall, in welchem das Kühlmaterial 278 das metallische Material beinhaltet, wird das Kühlmaterial 278 auf die erste Kühlfläche 54 und die zweite Kühlfläche 56 durch Aufkleben, Plattieren bzw. Vernickeln und thermisches Spritzen aufgebracht.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor 212 ist es möglich, im Wesentlichen die gleichen Effekte wie solche bei dem Fahrradscheibenbremsrotor 12 nach der ersten Ausführungsform zu erzielen.
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Außerdem beinhaltet der Fahrradscheibenbremsrotor 212 die folgenden Merkmale, zusätzlich zu den Merkmalen des Fahrradscheibenbremsrotors 12.
- (1) Das Kühlmaterial 278 ist an der zumindest einen Kühlfläche 54 und/oder 56 des Kühlgliedes 16 bereitgestellt. Das Kühlmaterial weist eine Wärmeemissionsfähigkeit auf, die größer ist als eine Wärmeemissionsfähigkeit eines Materials des Kühlgliedes 16. Dementsprechend verbessert das Kühlmaterial weiter die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors 12.
- (2) Das Kühlmaterial deckt zumindest eine Kühlfläche 54 und/oder 56 des Kühlgliedes 16 ab. Dementsprechend ist es möglich, weiter die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors 12 zu verbessern.
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Dritte Ausführungsform
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Ein Fahrradscheibenbremsrotor 312 nach einer dritten Ausführungsform wird nachfolgend mit Bezugnahme auf 22 beschrieben. Der Fahrradscheibenbremsrotor 312 weist die gleichen Strukturen auf wie solche des Fahrradscheibenbremsrotors 12, außer für das Kühlglied. Folglich werden die Elemente, die im Wesentlichen die gleichen Funktionen aufweisen wie solche in der ersten Ausführungsform, mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und hierin der Kürze halber nicht erneut im Detail beschrieben und/oder veranschaulicht.
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Wie in 22 zu sehen ist, steht/gelangt bei dem Fahrradscheibenbremsrotor 312 die zweite Innenperipheriekante 60 des Kühlgliedes 16 mit dem Nabenbefestigungsglied 18 in Berührung. In dieser Ausführungsform steht/gelangt die zweite Innenperipheriekante 60 mit einer Außenperipheriefläche 20a der Nabeneingriffsstruktur 20 des Nabenbefestigungsgliedes 18 in Berührung.
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Mit dem Fahrradscheibenbremsrotor 312 ist es möglich, im Wesentlichen die gleichen Effekte zu erzielen wie solche des Fahrradscheibenbremsrotors 12 nach der ersten Ausführungsform.
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Außerdem, da die zweite Innenperipheriekante 60 des Kühlgliedes 16 in Berührung mit dem Nabenbefestigungsglied 18 steht/gelangt, ist es möglich, Wärme von dem Kühlglied 16 auf das Nabenbefestigungsglied 18 zu leiten bzw. zu führen. Dies verbessert weiter die Kühleffizienz des Fahrradscheibenbremsrotors 12.
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Vierte Ausführungsform
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Ein Fahrradscheibenbremsrotor 412 nach einer vierten Ausführungsform wird nachfolgend mit Bezugnahme auf die 23 bis 25 beschrieben. Der Fahrradscheibenbremsrotor 412 weist die gleichen Strukturen auf wie solche des Fahrradscheibenbremsrotors 12, außer für das Kühlglied. Folglich werden die Elemente, die im Wesentlichen die gleichen Funktionen aufweisen wie solche in den vorstehenden Ausführungsformen, mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und hierin der Kürze halber nicht erneut im Detail beschrieben und/oder veranschaulicht.
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Wie in den 23 bis 25 zu sehen ist, umfasst der Fahrradscheibenbremsrotor 412, welches an das Reibglied 14 gekoppelt ist. Das Kühlglied 416 beinhaltet zumindest eine Kühlfläche 454 und/oder 456. Spezifischer beinhaltet das Kühlglied 416 einen Kühlkörper 428 und den Radialaußenpart 40.
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Das Kühlglied 416 weist im Wesentlichen die gleiche Struktur auf wie die des Kühlgliedes 16 der ersten Ausführungsform. Der Kühlkörper 438 weist im Wesentlichen die gleiche Struktur auf wie die des Kühlkörpers 38 der ersten Ausführungsform. Ungleich dem Kühlglied 16, beinhaltet jedoch das Kühlglied 416 keine Lufteinlässe 68. Das Kühlglied 416 beinhaltet zumindest eine Öffnung 466, welche radial außen von der Mittelöffnung 62 bereitgestellt ist. In dieser Ausführungsform beinhaltet das Kühlglied 416 Öffnungen 466, welche radial außen von der Mittelöffnung 62 bereitgestellt sind. Die Öffnungen 466 sind in der Umfangsrichtung D2 in gleichen Abständen angeordnet.
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Wie in 25 zu sehen ist, beinhaltet das Kühlglied 416 eine Innenperipheriekante 460, welche die Mittelöffnung 62 definiert. Ungleich der zweiten Innenperipheriekante 460 ist jedoch die Innenperipheriekante 460 nicht von dem Radialaußenpart 40 des Kühlgliedes 416 in der Axialrichtung D1 versetzt. Eine Axialmittelebene CP41 der Innenperipheriekante 460 schneidet sich mit der Axialmittelebene CP2 des Radialaußenparts 40 in der Axialrichtung D1. Das Kühlglied 416 weist einen linearen Querschnitt entlang der Ebene PL1, welche an der Drehmittelachse A1 definiert ist, auf.
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Wie in den 23 bis 25 zu sehen ist, beinhaltet das Kühlglied 416 eine erste Kühlfläche 454 und eine zweite Kühlfläche 456. In dieser Ausführungsform ist der Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 454 und/oder 456 gleich zu oder größer als 110 % eines Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28.
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Ein Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 454 und/oder 456 ist gleich zu oder größer als 110 % eines Flächenbereichs der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28. In dieser Ausführungsform ist der Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 454 und/oder 456 gleich zu oder größer als 110 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Spezifischer ist ein Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlfläche 454 und/oder 456 gleich zu oder größer als 110 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28.
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In dieser Ausführungsform ist der Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 454 und/oder 456 gleich zu oder kleiner als 200 % des Flächenbereichs der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28. Der Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 454 und/oder 456 ist gleich zu oder kleiner als 200 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 454 und 456 ist gleich zu oder kleiner als 200 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28.
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Beispielsweise in einem Fall, in welchem ein Außendurchmesser des Fahrradscheibenbremsrotors 412 140 mm ist, ist der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 454 und 456 10589 mm2, und der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28 ist 8644 mm2. In diesem Fall ist der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 454 und 456 im Wesentlichen gleich zu 122,5 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Unter den vorstehenden Berechnungsbedingungen (CC-1) bis (CC-4) ist eine simulierte Temperatur des Fahrradscheibenbremsrotors 412 356,4 °C.
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In dieser Ausführungsform ist der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 454 und 456 im Wesentlichen gleich zu 122,5% des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Jedoch ist ein Verhältnis des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Kühlflächen 454 und 456 zu dem Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28 auf diese Ausführungsform nicht beschränkt. Der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 454 und 456 kann größer als 200 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28 sein. Das Verhältnis des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Kühlflächen 454 und 456 zu dem Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28 kann durch Veränderung des Außendurchmessers und/oder der Gestalt bzw. Form des Fahrradscheibenbremsrotors 412 verändert werden.
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Bei dem Fahrradscheibenbremsrotor 412 ist es möglich, im Wesentlichen die gleichen Effekte wie solche bei dem Fahrradscheibenbremsrotor 12 nach der ersten Ausführungsform zu erzielen.
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Fünfte Ausführungsform
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Ein Fahrradscheibenbremsrotor 512 nach einer fünften Ausführungsform wird nachfolgend mit Bezugnahme auf die 26 bis 28 beschrieben. Der Fahrradscheibenbremsrotor 512 weist die gleichen Strukturen auf wie solche des Fahrradscheibenbremsrotors 412, außer für das Kühlglied. Folglich werden die Elemente, die im Wesentlichen die gleichen Funktionen aufweisen wie solche in den vorstehenden Ausführungsformen, mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und hierin der Kürze halber nicht erneut im Detail beschrieben und/oder veranschaulicht.
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Wie in den 26 bis 28 zu sehen ist, umfasst der Fahrradscheibenbremsrotor 512 ein Kühlglied 516, welches an das Reibglied 14 gekoppelt ist. Das Kühlglied 516 beinhaltet zumindest eine Kühlfläche 554 und/oder 556. Spezifischer beinhaltet das Kühlglied 516 einen Kühlkörper 538 und den Radialaußenpart 40.
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Das Kühlglied 516 weist im Wesentlichen die gleichen Strukturen auf wie die des Kühlgliedes 416 der vierten Ausführungsform. Der Kühlkörper 538 weist im Wesentlichen die gleichen Strukturen auf wie die des Kühlkörpers 438 der vierten Ausführungsform. Ungleich dem Kühlglied 416 jedoch beinhaltet das Kühlglied 516 keine Öffnungen 466.
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Das Kühlglied 516 beinhaltet eine erste Kühlfläche 554 und eine zweite Kühlfläche 556. Die erste Kühlfläche 554 ist als die zumindest eine Kühlfläche bereitgestellt. Die zweite Kühlfläche 556 ist als die zumindest eine Kühlfläche bereitgestellt. Die zweite Kühlfläche 556 ist zu der ersten Kühlfläche 554 in der Axialrichtung D1 gegenüberliegend bzw. gegenüberstehend.
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Ein Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 554 und/oder 556 ist gleich zu oder größer als 110 % eines Flächenbereichs der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28. In dieser Ausführungsform ist der Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 554 und/oder 556 gleich zu oder größer als 110 % eines Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Spezifischer ist ein Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 554 und 556 gleich zu oder größer als 110 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28.
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In dieser Ausführungsform ist der Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 554 und/oder 556 gleich zu oder kleiner als 200 % des Flächenbereichs der zumindest einen Reibfläche 26 und/oder 28. Der Flächenbereich der zumindest einen Kühlfläche 554 und/oder 556 ist gleich zu oder kleiner als 200 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 554 und 556 ist gleich zu oder kleiner als 200 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28.
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Beispielsweise in einem Fall, in welchem ein Außendurchmesser des Fahrradscheibenbremsrotors 512 140 mm ist, ist der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 554 und 556 13813 mm2, und der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28 ist 8644 mm2. In diesem Fall ist der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 554 und 556 im Wesentlichen gleich zu 159,8 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Unter den vorstehenden Berechnungsbedingungen (CC-1) bis (CC-4) ist eine simulierte Temperatur des Fahrradscheibenbremsrotors 512 336,0 °C.
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In dieser Ausführungsform ist der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 554 und 556 im Wesentlichen gleich zu 159,8 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28. Jedoch kann ein Verhältnis des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Kühlflächen 554 und 556 zu dem Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28 auf diese Ausführungsform nicht beschränkt sein. Der Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Kühlflächen 554 und 556 kann größer als 200 % des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28 sein. Das Verhältnis des Gesamtflächenbereichs der ersten und zweiten Kühlflächen 554 und 556 zu dem Gesamtflächenbereich der ersten und zweiten Reibflächen 26 und 28 kann durch Veränderung des Außendurchmessers und/oder der Gestalt bzw. Form des Fahrradscheibenbremsrotors 512 verändert werden.
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Es wird für einen Fachmann auf dem Gebiet von Fahrrädern aus dieser vorliegenden Offenbarung ersichtlich, dass die vorstehenden Ausführungsformen zumindest teilweise miteinander kombiniert werden können. Beispielsweise bei den vierten und fünften Ausführungsformen kann die zweite Innenperipheriekante 460 von dem Radialaußenpart 40 sowie von der zweiten Innenperipheriekante 60 der ersten Ausführungsform versetzt sein. In der ersten Ausführungsform können die Lufteinlässe 68 sowie in den vierten und fünften Ausführungsformen ebenso weggelassen sein. Das Kühlmaterial 278 der zweiten Ausführungsform kann auf das Kühlglied 416 der vierten Ausführungsform oder das Kühlglied 516 der fünften Ausführungsform aufgebracht werden. Außerdem kann die zweite Innenperipheriekante 460 der vierten oder fünften Ausführungsform in Berührung mit der Nabeneingriffsstruktur 20 des Nabenbefestigungsgliedes 18 stehen/gelangen, sowie bei der dritten Ausführungsform.
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Der Begriff „umfassend“ und seine Ableitungen, wie hierin verwendet, sind als offene Begriffe zu verstehen, die das Vorhandensein der genannten Merkmale, Elemente, Komponenten, Gruppen, Ganzzahlen und/oder Schritte spezifizieren, das Vorhandensein anderer nicht-genannter Merkmale, Elemente, Komponenten, Gruppen, Ganzzahlen und/oder Schritte aber nicht ausschließen. Das vorstehend Genannte gilt auch für Wörter mit ähnlichen Bedeutungen, wie beispielsweise die Begriffe „aufweisen“, „beinhalten“ und ihre Ableitungen.
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Die Begriffe „Part“, „Glied“, „Sektion“, „Abschnitt“, „Element“, „Körper“ und „Struktur“, wenn in der Einzahl verwendet, können die Pluralbedeutung eines einzelnen Teils oder einer Vielzahl von Teilen haben.
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Die Ordnungszahlen wie „erste“ und „zweite“, wie in der vorliegenden Anmeldung zitiert, sind bloße Kennzeichen und haben keine andere Bedeutung, wie beispielsweise eine bestimmte Reihenfolge oder Ähnliches. Außerdem impliziert beispielsweise der Begriff „erstes Element“ nicht die Existenz eines „zweiten Elements“ und der Begriff „zweites Element“ selbst impliziert nicht die Existenz eines „ersten Elements“.
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Der Begriff „ein Paar von“, wie hierin verwendet, umfasst die Konfiguration, in welcher das Paar von Elementen unterschiedliche Gestalten oder Strukturen voneinander aufweisen, und zusätzlich zur Konfiguration, in welcher das Paar von Elementen die gleiche Gestalt oder Strukturen zueinander aufweisen.
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Schließlich bedeuten die Ausmaßbegriffe, wie „im Wesentlichen“, „um“ und „ungefähr“, wie hierin verwendet, einen vernünftigen Abweichungsbetrag des modifizierten Begriffs, so dass das Endresultat nicht signifikant verändert wird.
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Selbstverständlich sind zahlreiche Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung im Lichte der vorstehenden Lehre möglich. Es soll daher verstanden werden, dass innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche, die Erfindung anderweitig als hierin spezifisch beschrieben, ausgeübt werden kann.