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DE102016111821A1 - Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine mit einer automatischen Dosiereinrichtung und Waschmaschine - Google Patents

Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine mit einer automatischen Dosiereinrichtung und Waschmaschine Download PDF

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DE102016111821A1
DE102016111821A1 DE102016111821.4A DE102016111821A DE102016111821A1 DE 102016111821 A1 DE102016111821 A1 DE 102016111821A1 DE 102016111821 A DE102016111821 A DE 102016111821A DE 102016111821 A1 DE102016111821 A1 DE 102016111821A1
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Marcel Zielke
Dirk Sieding
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Miele und Cie KG
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Miele und Cie KG
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine mit einer automatischen Dosiereinrichtung und anwählbaren Einstellungen zur Angabe von Fleckenarten, bei dem ein Waschmittel in einer Menge (4, 41, 42) aus einem Behälter in die Waschmaschine automatisch dosiert wird, die aus einer vorbestimmten Grundmenge (2, 21, 22) und einem von den anwählbaren Einstellungen abhängigen Faktor ermittelt wird. Ferner betrifft die Erfindung eine entsprechende Waschmaschine.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine mit einer automatischen Dosiereinrichtung und eine Waschmaschine mit einer automatischen Dosiereinrichtung. Eine automatische Dosiereinrichtung dosiert während einer Durchführung eines Waschprogramms eine vorbestimmte Grundmenge an Waschmittel automatisch in einen Laugenbehälter der Waschmaschine. Wäsche kann jedoch Flecken verschiedener Art aufweisen, die unterschiedlich gut auswaschbar sind. Daher ist es möglich, dass nicht alle Flecken nach der Durchführung eines Waschprogramms ausgewaschen sind.
  • Der Erfindung stellt sich somit das Problem, ein Verfahren und eine Waschmaschine mit einer automatischen Dosiereinrichtung bereitzustellen, die eine Entfernung von Flecken aus Wäsche ermöglichen.
  • Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und eine Waschmaschine mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
  • Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben einer Optimierung zur Entfernung von an Wäsche vorhandenen Flecken darin, dass diese effektiver behandelt werden können und ein verwendetes Waschmittel optimiert ausgelegt wird.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine mit einer automatischen Dosiereinrichtung und anwählbaren Einstellungen zur Angabe von Fleckenarten, bei dem eine Menge eines aus einem Behälter in die Waschmaschine automatisch zu dosierendes Waschmittel aus einer vorbestimmten Grundmenge und einem von den anwählbaren Einstellungen abhängigen Faktor ermittelt wird.
  • Durch das Verfahren können die Reinigungsleistung eines Waschprogramms verbessert und die Flecken aus Wäsche effizient entfernt werden. Jede anwählbare Einstellung ist einer Fleckenart zugeordnet. Zum Beispiel ist an der Waschmaschine jeweils eine Einstellung für einen Blut-, Cola-, Ei-, Fett-, Frucht/Gemüsesaft-, Gras-, Kaffee-, Kakao-, Ketchup-, Kragenschmutz-, Lippenstift-, Makeup-, Mayonnaise-, Obst-, Öl/Schmiere-, Rotwein-, Sand/Erde-, Schokolade-, Schweiß-. Tee-, Urin- und/oder universalen Fleck anwählbar.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist jeder Einstellung zur Angabe einer Fleckenart ein vorbestimmter Einzel-Faktor zugeordnet, und der Faktor wird mittels jedes Einzel-Faktors ermittelt, der einer angewählten Einstellung zugeordnet ist. D.h. jede angewählte Einstellung wird bei dem Faktor berücksichtigt, während nicht angewählte Einstellungen für den Faktor nicht berücksichtigt werden. Flecken reagieren unterschiedlich auf unterschiedliche Wirkstoffe wie z.B. Enzyme, Bleichmittel, die in einem Waschmittel üblicherweise enthalten sind. Daher ist eine individuelle Faktorisierung der verschiedenen Fleckenarten vorteilhaft.
  • Vorzugsweise ist bei Anwahl einer einzigen Einstellung der vorbestimmte Einzel-Faktor gleich dem Faktor. Je nach an der Waschmaschine angeschlossenem Dosiersystem kann der vorbestimmte Einzelfaktor aber in Abhängigkeit des dem automatischen Dosiersystem zugeordnetem Waschmittels variieren. Zum einen weisen unterschiedliche Waschmittel unterschiedliche Wasch- und Bleichleistungen auf und zum anderen kann ein Waschmittel in einem automatischen Dosiersystem als Ein- oder Mehr-Komponenten-Waschmittel hinterlegt sein. Dies ist bei der Hinterlegung der vorbestimmten Einzelfaktoren zu berücksichtigen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform stellt bei Anwahl von mehreren Einstellungen der Faktor einen Mittelwert dar, der mittels der den angewählten Einstellungen zugeordneten Einzel-Faktoren und der Anzahl an angewählten Einzel-Faktoren berechnet wird. Der Mittelwert wird vorzugsweise aus der Summe der Einzelfaktoren geteilt durch die Anzahl der angewählten Einstellungen berechnet. Es gilt vorzugsweise:
    Faktor x . = Σ angewählter Einzelfaktoren/Anzahl der angewählten Einstellungen, wobei Faktor x . der Mittelwert ist und Σ ein Summenzeichen ist.
  • Wenn das Waschmittel ein Ein-Komponenten-Waschmittel ist, bei dem alle Komponenten zusammen in einem einzigen Behälter angeordnet sind, wird vorzugsweise mittels des Faktors die vorbestimmte Grundmenge erhöht oder gleich gelassen, sodass die automatisch zudosierte Menge größer als oder gleich zu der vorbestimmten Grundmenge ist. Dadurch wird entweder die Wasch- und Bleichleistung erhöht, wenn dies die eine oder mehreren angewählten Einstellungen erfordern, oder gleich gelassen werden, wenn die eine oder mehreren angewählten Einstellungen keine erhöhte Wasch- und Bleichleistung erfordern.
  • Wenn das Waschmittel ein Mehr-Komponenten-Waschmittel ist, bei dem mehrere Komponenten getrennt voneinander in mehreren Behälter bzw. Behälterkammern angeordnet sind, wird vorzugsweise mittels des Faktors die vorbestimmte Grundmenge mindestens einer Komponente erhöht oder gleich gelassen, sodass die automatisch zudosierte Menge der mindestens einen Komponente größer oder gleich ist zu der vorbestimmten Grundmenge der mindestens einen Komponente.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Waschmittel ein Ein-Komponenten-Waschmittel, bei dem alle Komponenten zusammen in einem einzigen Behälter angeordnet sind, und wird mittels des Faktors die vorbestimmte Grundmenge erhöht, sodass die automatisch zudosierte Menge größer ist als die vorbestimmte Grundmenge. Auf diese Weise kann bei einem Waschprogramm unter Verwendung eines Ein-Komponenten-Waschmittels eine bessere Wasch- und Bleichwirkung bereitgestellt werden.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Waschmittel ein Mehr-Komponenten-Waschmittel, bei dem mehrere Komponenten des Waschmittels in der Waschmaschine separat voneinander angeordnet sind, und ist jeder Komponente jeweils eine vorbestimmte Grundmenge und ein von anwählbaren Einstellungen abhängiger Faktor individuell zugeordnet. Die mehreren Komponenten sind vorzugsweise während eines Waschprogramms zeitgleich oder zeitversetzt in den Laugenbehälter der Waschmaschine automatisch dosierbar. Durch den gezielten Einsatz eines Mehr-Komponenten-Waschmittels in Abhängigkeit der Art und Entfernung der Flecken kann die Effektivität der Reinigungsleistung gesteigert werden. Durch jeweilige Faktorisierung der Waschmittel-Komponenten ist es möglich, in Abhängigkeit angewählter Einstellungen Einfluss auf die Zugabe verschiedener Waschmittelbestandteile zu nehmen.
  • Vorzugsweise ist das Mehr-Komponenten-Waschmittel ein Zwei-Komponenten-Waschmittel. Bevorzugter weist eine Komponente des Mehr-Komponenten-Waschmittels insbesondere Zwei-Komponenten-Waschmittels Tenside und Enzyme auf und eine weitere Komponente Bleichmittel auf. Dadurch kann bei Flecken mit einem hohen bleichbaren Verschmutzungsanteil das Mischungsverhältnis der mehreren Komponenten zugunsten der Bleichmittel-haltigen Komponente ausfallen, während bei Flecken, die eine hohe allgemeine Waschleistung voraussetzen, eine erhöhte Dosis der waschaktiven Substanzen enthaltenden Komponente ermöglicht werden kann. Das Dosier- und Mischverhältnis der Komponenten kann auf angewählte Einstellungen optimiert abgestimmt werden.
  • Vorzugsweise wird im Falle eines Mehr-Komponenten-Waschmittels mindestens eine vorbestimmte Grundmenge einer Komponente mittels des dieser Komponente zugeordneten Faktors erhöht, sodass mindestens eine automatisch zudosierte Menge mindestens einer Komponente größer ist als die vorbestimmte Grundmenge der Komponente. Beispielsweise kann bei einem Zwei-Komponenten-Waschmittel, bei dem eine Komponente Tenside und Enzyme aufweist und eine weitere Komponente Bleichmittel aufweist, die Waschleistung durch Erhöhung der Menge der Tensid- und Enzym-haltigen Komponente und/oder die Bleichwirkung durch Erhöhung der Bleichmittel-haltigen Komponente im Vergleich zur jeweiligen vorbestimmten Grundmenge erhöht werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform können die mehreren Faktoren der mehreren Komponenten die jeweiligen vorbestimmten Grundmengen der Komponenten unabhängig voneinander erhöhen oder erniedrigen oder gleich lassen. D.h., beispielsweise im Fall des vorstehend erwähnten Zwei-Komponenten-Waschmittels, bei dem eine Komponente Tenside und Enzyme aufweist und eine weitere Komponente Bleichmittel aufweist, kann der Tensid- und Enzym-haltigen Komponente zugehörige Faktor die vorbestimmte Grundmenge dieser Komponente erhöhen, erniedrigen oder gleich lassen, und der der Bleichmittel-haltigen Komponente zugeordnete Faktor unabhängig davon die vorbestimmte Grundmenge dieser Komponente erhöhen, erniedrigen oder gleich lassen, solange mindestens einer der beiden Faktoren erhöht wird. D.h., mittels des Verfahrens wird in dieser Ausführungsform in jedem Fall eine erhöhte Wasch- und/oder Bleichleistung bereitgestellt. In einer bevorzugten Ausführungsform können weiterhin die mehreren Einzelfaktoren der mehreren Komponenten die jeweiligen vorbestimmten Grundmengen der Komponenten unabhängig voneinander erhöhen oder erniedrigen oder gleich lassen.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Waschmaschine, aufweisend eine automatische Dosiereinrichtung, anwählbare Einstellungen zur Angabe verschiedener Fleckenarten und eine Regel- oder Steuereinrichtung, die ausgebildet und eingerichtet ist, ein Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen zu regeln oder zu steuern.
  • Bei der Waschmaschine kann es sich um ein Haushaltsgerät oder ein gewerblich genutztes Gerät handeln. Unter dem Begriff „Waschmaschine“ sind vorzugsweise Waschautomaten und Kombigeräte wie beispielsweise ein Waschtrockner zu verstehen.
  • Die automatische Dosiereinrichtung kann ein Ein- oder Mehr-Komponenten-Waschmittel aufweisen. Die automatische Dosiereinrichtung kann ausgelegt sein, einzelne Komponenten des Mehr-Komponenten-Waschmittel zeitgleich oder zeitversetzt während eines Waschprogramms aus Behältern bzw. Behälterkammern, die die Komponenten separat voneinander enthalten, in einen Laugenbehälter der Waschmaschine zu automatisch dosieren.
  • Die anwählbaren Einstellungen zur Angabe verschiedener Fleckenarten sind vorzugsweise als mehrere Einzeltasten oder über einen Touchscreen ausgebildet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
  • 1 schematisch ein Verfahren gemäß einer ersten Ausführungsform; und
  • 2 schematisch ein Verfahren gemäß einer zweiten Ausführungsform.
  • 1 zeigt schematisch ein Verfahren gemäß einer ersten Ausführungsform. Das Verfahren weist einen Schritt 1 auf. Der Schritt 1 weist ein Ermitteln einer Menge 4 eines Waschmittels auf, das aus einem Behälter (nicht gezeigt) in die Waschmaschine (nicht gezeigt) automatisch dosiert werden soll bzw. wird. Das Waschmittel ist ein Ein-Komponenten-Waschmittel. Die Menge 4 des Waschmittels wird in dem Schritt 1 aus einer vorbestimmten Grundmenge 2 und einem von anwählbaren Einstellungen abhängigen Faktor ermittelt. Der von anwählbaren Einstellungen abhängige Faktor wird durch den Schritt 3 in den Schritt 1 einbezogen. Schritt 3 weist die Integrierung der Fleckenanwahl 6 in den Schritt 1 auf. Die Fleckenanwahl 6 stellt von einem Nutzer der Waschmaschine angewählte Einstellungen dar, wobei der Nutzer einen oder mehrere Flecken verschiedener Art individuell auf der zu waschenden Wäsche (nicht gezeigt) durch Anwahl der entsprechenden Einstellung anwählen kann. Jeder Einstellung zur Angabe einer Fleckenart ist ein vorbestimmter Einzel-Faktor zugeordnet und der Faktor wird anhand der Einzel-Faktoren jeder angewählten Einstellung ermittelt.
  • 2 zeigt schematisch ein Verfahren gemäß einer zweiten Ausführungsform. In dieses Verfahren wird ein Zwei-Komponenten-Waschmittel eingesetzt, das eine Komponente 1 und eine weitere Komponente 2 aufweist, die getrennt voneinander in einem automatischen Dosiersystem (nicht gezeigt) angeordnet sind. Die Komponente 1 kann Enzyme und Tenside aufweisen, während die Komponente 2 Bleichmittel enthält. In der Waschmaschine bzw. dem Dosiersystem sind eine Grundmenge 21 der Komponente 1 und eine Grundmenge 22 der Komponente 2 hinterlegt.
  • Das Verfahren weist Schritte 11 und 12 auf. Die Schritte 11 und 12 weisen jeweils ein Ermitteln einer Menge 41 bzw. 42 einer Komponente 1 bzw. 2 d.h. des Waschmittels auf, die aus jeweils einem Behälter oder Behälterkammer (nicht gezeigt) in die Waschmaschine (nicht gezeigt) zeitgleich oder zeitversetzt automatisch dosiert werden soll bzw. wird. Die Menge 41 bzw. 42 der Komponente 1 bzw. 2 wird in dem Schritt 11 bzw. 12 aus der vorbestimmten Grundmenge 21 der Komponente 1 bzw. Grundmenge 22 der Komponente 2 und einem jeweiligen von anwählbaren Einstellungen abhängigen Faktor 1 bzw. Faktor 2 ermittelt. Der von angewählten Einstellungen abhängige Faktor 1 bzw. Faktor 2 wird durch den Schritt 31 bzw. 32 in den Schritt 11 einbezogen. Die Schritte 31 bzw. 32 weisen jeweils die Integrierung der Fleckenanwahl 61 in den Schritt 11 auf, wobei der Faktor 1 und der Faktor 2 gleich oder verschieden sein können und unabhängig voneinander sind.
  • Die Fleckenanwahl 61 stellt von einem Nutzer der Waschmaschine angewählte Einstellungen dar, wobei der Nutzer Flecken verschiedener Art individuell auf der zu waschenden Wäsche (nicht gezeigt) durch Anwahl der entsprechenden Einstellung anwählen kann. Je nach Art eines oder mehreren angewählten Einstellungen kann die jeweilige Grundmenge 21 bzw. 22 der Komponente 1 bzw. 2 unabhängig voneinander erhöht oder erniedrigt werden oder gleich bleiben. Wenn bei der Fleckenanwahl 61 mehrere Einstellungen angewählt sind, stellt der Faktor 1 bzw. der Faktor 2 jeweils einen Mittelwert dar, der mittels der angewählten Einstellungen zugeordneten Einzel-Faktoren und der Anzahl an angewählten Einzel-Faktoren berechnet wird. Bei Anwahl einer einzigen Einstellung der jeweilige Einzel-Faktor gleich dem Faktor 1 bzw. 2.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Ermitteln einer Menge eines Waschmittels
    2
    Waschmittel-Grundmenge
    3
    Integrierung der Fleckenanwahl
    4
    Waschmittel
    6
    Fleckenanwahl
    11
    Ermitteln einer Menge eines Waschmittels
    12
    Ermitteln einer Menge eines Waschmittels
    21
    Komponente 1-Grundmenge
    22
    Komponente 2-Grundmenge
    31
    Integrierung der Fleckenanwahl
    32
    Integrierung der Fleckenanwahl
    41
    Waschmittel-Komponente 1*Faktor 1
    42
    Waschmittel-Komponente 2*Faktor 2
    61
    Fleckenanwahl

Claims (10)

  1. Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine mit einer automatischen Dosiereinrichtung und anwählbaren Einstellungen zur Angabe von Fleckenarten, bei dem eine Menge (4, 41, 42) eines aus einem Behälter in die Waschmaschine automatisch zu dosierendes Waschmittel aus einer vorbestimmten Grundmenge (2, 21, 22) und einem von den anwählbaren Einstellungen abhängigen Faktor ermittelt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Einstellung zur Angabe einer Fleckenart ein vorbestimmter Einzel-Faktor zugeordnet ist und dass der Faktor mittels jedes Einzel-Faktors ermittelt wird, der einer angewählten Einstellung zugeordnet ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anwahl einer einzigen Einstellung der vorbestimmte Einzel-Faktor gleich dem Faktor ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anwahl von mehreren Einstellungen der Faktor einen Mittelwert darstellt, der mittels der den angewählten Einstellungen zugeordneten Einzel-Faktoren und der Anzahl an angewählten Einzel-Faktoren berechnet wird.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschmittel ein Ein-Komponenten-Waschmittel ist, bei dem alle Komponenten zusammen in einem einzigen Behälter angeordnet sind, und mittels des Faktors die vorbestimmte Grundmenge (2) erhöht wird, sodass die automatisch zudosierte Menge (4) größer ist als die vorbestimmte Grundmenge (2).
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Waschmittel ein Mehr-Komponenten-Waschmittel ist, bei dem mehrere Komponenten des Waschmittels in der Waschmaschine separat voneinander angeordnet sind, und jeder Komponente jeweils eine vorbestimmte Grundmenge (21, 22) und ein von anwählbaren Einstellungen abhängiger Faktor individuell zugeordnet ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine vorbestimmte Grundmenge (21, 22) einer Komponente mittels des dieser Komponente zugeordneten Faktors erhöht wird, sodass mindestens eine automatisch zudosierte Menge (41, 42) mindestens einer Komponente größer ist als die vorbestimmte Grundmenge (21, 22) der Komponente.
  8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Faktoren der mehreren Komponenten die jeweiligen vorbestimmten Grundmengen (21, 22) der Komponenten unabhängig voneinander erhöhen, erniedrigen oder gleich lassen.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Komponente Tenside und Enzyme aufweist und eine weitere Komponente Bleichmittel aufweist.
  10. Waschmaschine, aufweisend eine automatische Dosiereinrichtung, anwählbare Einstellungen zur Angabe verschiedener Fleckenarten und eine Regel- oder Steuereinrichtung, die ausgebildet und eingerichtet ist, ein Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche zu regeln oder zu steuern.
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