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GEGENSTAND DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Patentanmeldung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug gemäß Anspruch 1, die erhebliche Neuerungen und Vorteile umfasst.
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STAND DER TECHNIK
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Im Inneren des Fahrgastraums eines Fahrzeugs werden Beleuchtungsvorrichtungen als Hinweis- oder Kennzeichnungselemente eines bestimmten Elements oder einer bestimmten Funktion verwendet. Die Beleuchtungsvorrichtungen sind üblicherweise auch in ihrem ausgeschalteten Zustand noch sichtbar und strahlen eine Helligkeit in einer einfachen geometrischen Form wie Punkt, Kreis oder Linie aus. Es ist daher wünschenswert, über Beleuchtungsvorrichtungen zu verfügen, die in ihrem ausgeschalteten Zustand nicht sichtbar sind und die gleichzeitig ein Darstellen von komplexen geometrischen Formen und sogar Wörtern oder Symbolen als Meldungen ermöglichen. All dies ohne wesentlichen Energieaufwand, zumal die wachsende Anzahl von elektrischen Vorrichtungen im Inneren des Fahrzeugs zu einer Zunahme des Verbrauchs führt.
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Gegenwärtig sind verschiedene Lösungen für eine Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug bekannt, die einen Sender und einen Lichtleiter verwenden. Die Beleuchtung wird entweder direkt genutzt, wobei der Lichtleiter selbst das beleuchtete und durch den Benutzer beobachtete Element ist, oder indirekt genutzt, wobei das durch den Lichtleiter übertragene Licht nur bei Beleuchtung eines zusätzlichen Elements als Zierblende zu beobachten ist. In diesem zweiten Fall wird das Licht durch das Medium Luft übertragen und trifft auf die Oberfläche des Zierelements.
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Es ist auch vom Stand der Technik bekannt, wie aus dem Dokument
US8449161 hervorgeht, in dem ein leuchtender dekorativer Verkleidungseinsatz für Fahrzeuge beschrieben wird, der eine lichtundurchlässige Tragstruktur aufweist. Eine reflektierende Schicht ist auf der lichtundurchlässigen Tragstruktur angeordnet. Ein Lichtrohr ist benachbart zur reflektierenden Schicht und funktionell mit einer Lichtquelle verbunden. Eine optische Schicht ist im Lichtrohr angeordnet. Eine innere Totalreflexion (TIR) der Schutzschicht ist auf dem Lichtrohr angeordnet. Eine Diffusionsschicht ist auf der Schutzschicht TIR angeordnet. Eine dekorative Übertragungsschicht ist auf der Diffusionsschicht angeordnet. Eine optische Schicht erzeugt einen Leuchteffekt im dekorativen Einsatz, der nur sichtbar ist, wenn die Lichtquelle aktiviert wird. Eine Schicht des umgebenden Mediums ist auf der Übertragungsschicht angeordnet.
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Es besteht daher nach wie ein Bedarf an der Verfügbarkeit einer Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug, die sich in ihrem ausgeschalteten Zustand als unsichtbar erweist und die aufgrund ihrer Anordnung die Fähigkeit zum Ausstrahlen von komplexen Formen durch eine Fläche aufweist, die dem Anschein nach keine Komponente eines Leuchtelement ist.
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BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug nach dem unabhängigen Anspruch 1 gelöst. Zusätzliche Vorteile der Erfindung werden in den abhängigen Ansprüchen der Beschreibung dargestellt, die im Anschluss beiliegen.
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Die vorliegende Erfindung umfasst das Gebiet der Raumbeleuchtungssysteme im Inneren eines Kraftfahrzeugs, insbesondere beleuchteter Zierblenden auf Innenteilen des Fahrgastraums des Fahrzeugs. Sie besteht insbesondere aus einer Zierleiste, zum Beispiel für eine Türverkleidung, die beleuchtet werden kann. Dies wird durch die folgende Konstruktion erreicht: Tragstruktur, reflektierende Platte, Lichtleiter mit Lasergravur, lichtundurchlässige Maske mit den lichtdurchlässigen Verzierungen, verdunkelte Abdeckung. Der Benutzer nimmt eine beleuchtete Figur dank der Übertragung von Licht durch die lichtdurchlässigen Zonen der lichtundurchlässigen Maske wahr.
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Das Licht beleuchtet eine zu personalisierende Zierblende, wodurch beleuchtete Siebdrucke auf den verschiedenen Innenflächen des Fahrzeugs erhalten werden. Dieses Konzept fällt in den Bereich der Zierleisten, die auf den Türverkleidungen, Armaturenbrettern oder Instrumententafeln, Mittelkonsolen, Zierblenden usw. zu finden sind, und ermöglicht es, beleuchtete Siebdrucke auf verschiedenen Typen von Oberflächen zu erhalten, die sich auf dunklen Oberflächen als besonders gut sichtbar erweisen.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die derartige Beleuchtung von Zierelementen, dass, wenn die Lichtsendereinheit ausgeschaltet ist, das Vorhandensein eines Beleuchtungssystems nicht erkannt wird, und der Benutzer eine Zierblende oder Zierleiste des Fahrgastraums mit der gleichen Qualität und Erscheinungsform wie jener der derzeit in ein Kraftfahrzeug eingebauten Zierelemente wahrnimmt. Wenn dagegen die Lichtsendereinheit eingeschaltet ist, nimmt der Benutzer eine Zierblende oder Zierleiste mit einem beleuchteten Siebdruck oder einer beleuchteten Figur wahr.
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Demnach umfasst die Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug der vorliegenden Erfindung mindestens einen Lichtsender, der mit einem Lichtübertragungsmittel verbunden ist, eine teilweise durchscheinende obere Schicht, wobei das Lichtübertragungsmittel im Wesentlichen flach ist und einen Bereich mit mindestens einer optischen Struktur umfasst, welche Licht in Richtung der teilweise durchscheinenden oberen Schicht ablenkt, eine im Wesentlichen lichtundurchlässige Maske mit mindestens einer im Wesentlichen lichtdurchlässigen Zone, die über dem Bereich mit mindestens einer optischen Struktur des Lichtübertragungsmittels liegt, zwischen dem Übertragungsmittel und der teilweise durchscheinenden oberen Schicht, wobei die Beleuchtungsvorrichtung eine reflektierende untere Schicht benachbart zum Lichtübertragungsmittel auf der gegenüberliegenden Seite der im Wesentlichen lichtundurchlässigen Maske mit mindestens einer im Wesentlichen lichtdurchlässigen Zone angeordnet umfasst.
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Auf diese Weise werden die folgenden Vorteile erzielt:
- • Entwicklung eines neuartigen Konzepts von Innenraumbeleuchtung, das die Qualität der Beleuchtung von Zierblenden auf Innenteilen des Fahrgastraums des Fahrzeugs verbessert.
- • Möglichkeit zur Personalisierung auf mehreren Oberflächen je nach Farbe des Lichts und der beleuchteten Figur.
- • Möglichkeit zur Durchführung aller möglichen Arten von beleuchteten Gravuren/Siebdrucken auf verschiedenen Zierblenden und Innenrahmen des Fahrzeugs, einerlei ob es sich um neue Konzepte oder Elemente oder bereits bestehende handelt.
- • Kompaktere Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug, folglich besseres Verpacken für ihren Transport gegenüber anderen Raumbeleuchtungssystemen.
- • Geringere Streuung des Lichts und höhere Auflösung der beleuchteten Figur dank der Nähe zwischen dem Lichtübertragungsmittel, der Maske und der oberen Schicht.
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Vorteilhafterweise ist die reflektierende untere Schicht im Wesentlichen weiß und mit einer im Wesentlichen mattierten Oberfläche. Auf diese Weise wird eine stärkere Beleuchtung erreicht, und gleichzeitig wird der unerwünschte Austritt von Licht verringert. Die optische Struktur im Lichtübertragungsmittel bricht das Licht größtenteils in Richtung der oberen Schicht und in geringerem Ausmaß in Richtung der unteren Schicht. Die Tatsache des Verwendens der reflektierenden unteren Schicht weißer Farbe ermöglicht die Rückgewinnung des in Richtung der unteren Schicht gebrochenen Lichts. Auf diese Weise wird eine stärkere und hellere Beleuchtung erreicht. Mit dieser Konfiguration wird erreicht, dass sich eine Diffusionsschicht über dem Lichtleiter oder der Maske erübrigt.
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Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung ist der mindestens eine Lichtsender auf der unteren reflektierenden Schicht montiert. Demnach ist die reflektierende Platte die Basisplatte für die elektronische Schaltungsanordnung des Beleuchtungssystems selbst. Auf diese Weise wird durch Vereinen verschiedener Funktionen in einem gleichen Element erreicht, dass Komponenten eingespart werden.
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Genauer gesagt, ist der Bereich mit mindestens einer optischen Struktur eine Gravur in einer Oberfläche des Lichtübertragungsmittels benachbart zu der im Wesentlichen lichtundurchlässigen Maske mit mindestens einer im Wesentlichen lichtdurchlässigen Zone. Wie bereits erwähnt, ermöglicht die im Wesentlichen lichtdurchlässige Zone den Austritt von Licht durch die Zeichnung mit einer gleichmäßigen Lichtverteilung. Demnach blockiert die im Wesentlichen lichtundurchlässige Maske den Austritt von Licht in der restlichen Oberfläche. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die im Wesentlichen lichtundurchlässige Maske eine lichtdurchlässige Kunststofffolie oder ein lichtdurchlässiger Kunststofffilm, auf die/den ein Schwarzanstrich- oder Schwarzdruckprozess über ihre/seine gesamte Oberfläche angewendet wird, wobei die Figur, die der Benutzer durch die obere Schicht wahrnimmt, ohne Anstrich gelassen wird, so dass die Übertragung von Licht dadurch ermöglicht wird. Alternativ ist die im Wesentlichen lichtundurchlässige Maske ein dunkelfarbiges Material, auf das mittels Laser eine Abschwächung aufgebracht wird, wodurch erreicht wird, dass die Zeichnung im Wesentlichen lichtdurchlässig bleibt. Alternativ ist die im Wesentlichen lichtundurchlässige Maske ein dunkelfarbiges Material, in dem Zonen der Figur ausgespart sind.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Übertragungsmittel aus hoch lichtdurchlässigem PMMA. Dieses Material besitzt gute Lichtstromübertragungseigenschaften.
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Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung ist das Übertragungsmittel ein im Wesentlichen flacher Lichtleiter und weist in mindestens einer seiner Seitenwände eine Mehrzahl von Kerben auf. Die Kerben des Lichtleiters sind optische Elemente, welche das Licht ins Innere des Übertragungsmittels brechen. Somit umfasst der Lichtleiter mindestens einen Satz von Optiken im oberen und/oder unteren Teil, wobei es sich um eine Reihe von kleinen Kerben oder Rillen handelt, die das Licht brechen und ins Innere des Übertragungsmittels ablenken.
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Es ist zu erwähnen, dass die Kerben umso größere Abmessungen aufweisen, je größer die Entfernung zum Sender ist, um die Verluste bei der Übertragung des Lichts und den Brechungen ins Innere des Übertragungsmittels oder Lichtleiters zu kompensieren.
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Dieses Übertragungsmittel oder dieser Lichtleiter in Form einer Platte weist einen schattierten Bereich auf, der sich hinter der Zone befindet, in der sich die Grafiken der Maske befinden, durch die das Licht übertragen wird. Der schattierte Bereich ist vorzugsweise eine durch Laser gravierte rechteckige Region, oder das Übertragungsmittel kann mit der gravierten rechteckigen Region aus dem Formwerkzeug herauskommen. Insbesondere weist die gravierte Zone Abmessungen auf, die im Wesentlichen der im Wesentlichen lichtdurchlässigen Zone der im Wesentlichen lichtundurchlässigen Maske entsprechen.
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Vorteilhafterweise umfasst der Lichtleiter des Übertragungsmittels eine Verlängerung, um das durch den Sender ausgestrahlte Licht besser einzufangen, zum Beispiele eine Diode LED. Genauer gesagt, ist der mindestens eine Lichtsender an einem Ende der Verlängerung mit dem Lichtleiter des Lichtübertragungsmittels verbunden.
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Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst die obere Schicht einen im Wesentlichen lichtundurchlässigen Abschnitt und ein durchscheinendes Fenster mit getönter Oberfläche über der im Wesentlichen lichtdurchlässigen Zone der Maske liegend. Demnach ist die obere Schicht eine verdunkelte Abdeckung, die der Zierleiste ihre endgültige Oberfläche verleiht. Insbesondere ist sie vorzugsweise getönt und/oder verdunkelt mit der gleichen Farbe wie der lichtundurchlässige Teil der darunter liegenden Maske. Die obere Schicht ist vorzugsweise aus PMMA mit hoher Härte, um mögliche Kratzer zu vermeiden, und weist eine durchscheinende getönte Oberflächenbeschaffenheit auf, so dass sich das äußere Erscheinungsbild als dunkel und vorzugsweise glänzend erweist. Auf diese Weise verhält sich die obere Schicht oder Zierblende wie ein lichtundurchlässiges Element (das kein Durchsehen dadurch ermöglicht), wenn die LED ausgeschaltet ist, und ermöglicht den Durchtritt von Licht und lässt die Verzierung oder Zeichnung der Maske sichtbar, wenn die LED eingeschaltet ist. Außerdem ist sie das Element, das die inneren Komponenten der Einheit abdeckt und schützt.
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Vorteilhafterweise ist das durchscheinende Fenster mit getönter Oberfläche der oberen Schicht im Wesentlichen von der gleichen Farbe wie der im Wesentlichen lichtundurchlässige Teil der darunter liegenden Maske. Konkret ist das durchscheinende Fenster mit getönter Oberfläche der oberen Schicht (oder Verkleidung oder Zierleiste) aus einem rauchschwarzen durchscheinenden Material, das ganz schwarz glänzend aussieht, wenn die LEDs ausgeschaltet sind, und es aber ermöglicht, die Figur zu sehen, wenn sie eingeschaltet sind.
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Andererseits ist der im Wesentlichen lichtundurchlässige Abschnitt der oberen Schicht im Wesentlichen von der gleichen Farbe wie das durchscheinende Fenster mit getönter Oberfläche der oberen Schicht. Auf diese Weise ist das optische Erscheinungsbild der durchscheinenden Zone der oberen Schicht im Wesentlichen gleich wie die nicht durchscheinende Kontur der oberen Schicht, wenn der Lichtsender ausgeschaltet ist. Das optische Erscheinungsbild der durchscheinenden Zone der oberen Schicht wird als Summe von Farben der rauchfarbenen durchscheinenden Oberfläche der teilweise durchscheinenden Zone und des Schwarz der Maske erhalten. Die verdunkelte Abdeckung weist eine Schutzfunktion auf und verleiht der Zierleiste gleichzeitig ihre endgültige Oberfläche. Ihre Farbe, vorzugsweise getönt/verdunkelt, ist gleich wie die des lichtundurchlässigen Teils der darunter liegenden Maske.
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In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst sie einen kapazitiven Sensor, der für das Ein- und Ausschalten des Lichtsenders verantwortlich ist. Der kapazitive Sensor ist vorzugsweise in der Tragkonstruktion untergebracht und in die elektronische Platte der LEDs integriert. Der Sensor funktioniert bei Berührung, so dass sich die Beleuchtung aktiviert und der Einschaltvorgang ermöglicht wird, wenn der Benutzer mit seine Hand über die obere Schicht fährt.
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In den beiliegenden Zeichnungen ist als nicht einschränkendes Beispiel eine Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug dargestellt, die gemäß der Erfindung aufgebaut ist. Andere Merkmale und Vorteile der Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug, die Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, sind aus der Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform, die aber nicht die einzige ist, ersichtlich, die als nicht einschränkendes Beispiel in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht ist, wobei:
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 eine perspektivische Einzelteildarstellung der Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
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2 eine Drauf- und Seitenansicht von verschiedenen der Komponenten der Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung im nicht montierten Zustand ist;
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3A eine Ansicht des Inneren einer Tür eines Fahrzeugs ist, sobald die Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung montiert ist;
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3B eine perspektivische Ansicht des Inneren einer Tür eines Fahrzeugs mit der Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung in Einzelteildarstellung hervortretend ist.
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BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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In Anbetracht der erwähnten Figuren und gemäß der angewendeten Nummerierung ist in ihnen ein Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zu sehen, welche die Teile und Elemente umfasst, die im Folgenden angegeben und beschrieben werden.
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Wie in 1 und 3B zu erkennen ist, umfasst die Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug der vorliegenden Erfindung demnach mindestens einen Lichtsender 1, der mit einem Lichtübertragungsmittel 2 verbunden ist, eine teilweise durchscheinende obere Schicht 4, wobei das Lichtübertragungsmittel 2 im Wesentlichen flach ist und einen Bereich 22 mit mindestens einer optischen Struktur 22a umfasst, welche Licht in Richtung der teilweise durchscheinenden oberen Schicht 4 ablenkt, eine im Wesentlichen lichtundurchlässige Maske 3 mit mindestens einer im Wesentlichen lichtdurchlässigen Zone 31, die über dem Bereich 22 mit mindestens einer optischen Struktur 22a des Lichtübertragungsmittels 2 liegt, zwischen dem Übertragungsmittel 2 und der teilweise durchscheinenden oberen Schicht 4, wobei die Beleuchtungsvorrichtung eine reflektierende untere Schicht 5 benachbart zum Lichtübertragungsmittel 2 auf der gegenüberliegenden Seite der im Wesentlichen lichtundurchlässigen Maske 3 mit mindestens einer im Wesentlichen lichtdurchlässigen Zone 31 angeordnet umfasst. Die Maske 3 ist vorzugsweise ein lichtdurchlässiges Teil, auf dem der gesamte Hintergrund der Verzierung mit lichtundurchlässiger Farbe (zum Beispiel mit Tinte) angestrichen ist und nur die Linien und Formen der Verzierungen lichtdurchlässig gelassen sind, wo das Licht austritt. Sie kann auch ein direkt undurchlässiges Teil mit Ausnehmungen sein, welche die Formen und Linien der Verzierung bilden.
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Genauer gesagt ist die reflektierende untere Schicht 5, wie in 1 und 2 zu erkennen ist, im Wesentlichen weiß und mit einer im Wesentlichen mattierten Oberfläche, um das Licht zurückzugewinnen, das durch die untere Fläche des Lichtübertragungsmittels 2 entweichen kann. Auf diese Weise wird dieses Licht auf der Oberfläche der reflektierenden unteren Schicht 5 reflektiert und tritt erneut in das Lichtübertragungsmittel 2 ein, wodurch die Leistung dieser optischen Vorrichtung verbessert wird.
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Insbesondere ist, wie in 2 zu sehen ist, der mindestens eine Lichtsender 1 auf der reflektierenden unteren Schicht 5 montiert, ebenso wie die für den Lichtsensor erforderliche Elektronik. Die reflektierende untere Schicht 5 ist eine Basisplatte von matter weißer Farbe. Die reflektierende Platte macht eine Diffusionsschicht über dem Lichtübertragungsmittel 2 oder der Maske 3 überflüssig. In einer konkreten Ausführungsform ist der mindestens eine Lichtsender 1 eine LED.
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Es ist zu erwähnen, dass, wie in 1 und 2 zu erkennen ist, einige elektronische Elemente der Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere diejenigen, die der Stromversorgung und den Anschlüssen entsprechen, auf der unteren Schicht 5 montiert sind.
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Wie in 1 und 3B zu erkennen ist, ist gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung der Bereich 22 mit mindestens einer optischen Struktur 22a eine Gravur in einer Oberfläche des Lichtübertragungsmittels 2 benachbart zu der im Wesentlichen lichtundurchlässigen Maske 3 mit mindestens einer im Wesentlichen lichtdurchlässigen Zone 31. Das mindestens eine Lichtübertragungsmittel 2 ist mindestens ein Lichtleiter. Die feingeschliffene oder mittels Laser angefertigte Gravur zur Brechung von Licht im Lichtleiter ist vorzugsweise ein Rechteck und befindet sich unter den lichtdurchlässigen Zonen der Maske 3. Es ist zu erwähnen, dass, wie in 2 zu erkennen ist, der Großteil der Lichtstrahlen eine Totalreflexion zwischen der oberen und unteren Fläche des Lichtleiters 2 aufweist, aber in der gravierten Zone ein Effekt der Streuung des Lichts eintritt.
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Wie andererseits in 1, 2 und 3B zu erkennen ist, ist das Übertragungsmittel 2 aus hoch lichtdurchlässigem PMMA mit einem Lichtdurchlässigkeitswert von 95% bis 100%, wobei 100% die ideale theoretische Lichtdurchlässigkeit ist, und 0% lichtundurchlässig ist. Insbesondere ist es aus durchscheinendem PMMA, das im Allgemeinen als Methacrylat bezeichnet wird.
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Wie in 2 zu erkennen ist, ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung das Übertragungsmittel 2 ein im Wesentlichen flacher Lichtleiter und weist in mindestens einer seiner Seitenwände 21 eine Mehrzahl von Kerben 23 auf. Demnach sind die oberen und unteren Wände des Lichtleiters 2 nicht vollkommen gerade, sondern weisen kleine Prismen oder Kerben 23 auf, welche das Licht über die gesamte Oberfläche des Lichtleiters 2 verteilen.
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Wie in 1 und 2 zu erkennen ist, umfasst der Lichtleiter des Übertragungsmittels 2 außerdem eine Verlängerung 24. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Lichtleiter mit einem flachen Teil aus lichtdurchlässigem Material ausgebildet, das vier Lichteingänge aufweist, die an den vier Ecken angeordnet sind. Bei der Lichtquelle handelt es sich um Seiten-LEDs, das heißt, LEDs, die Licht nicht durch den oberen, sondern durch den seitlichen Teil ausstrahlen (siehe 2).
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Insbesondere ist der mindestens eine Lichtsender 1, wie in 2 zu erkennen ist, an einem Ende der Verlängerung 24 mit dem Lichtleiter des Lichtübertragungsmittels 2 verbunden. Die Verlängerung 24 weist die Form eines quadratischen Vorsprungs mit einer flachen Oberfläche zum Empfang des Lichts auf, das durch den mindestens einen Lichtsender 1 ausgestrahlt wird.
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Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst die obere Schicht 4, wie in 1 und 2 zu erkennen ist, einen im Wesentlichen lichtundurchlässigen Abschnitt 42 und ein durchscheinendes Fenster 41 mit getönter Oberfläche über der im Wesentlichen lichtdurchlässigen Zone 31 der Maske 3 liegend. Das Fenster 41 der teilweise durchscheinenden oberen Schicht 4 ist aus PMMA hoher Härte. Das durchscheinende rauchschwarze Material sieht ganz schwarz glänzend aus, wenn die LEDs ausgeschaltet sind, und ermöglicht es, die Figur zu sehen, die der Benutzer durch die obere Schicht wahrnimmt, wenn die LEDs eingeschaltet sind.
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Insbesondere ist, wie in 1, 3A und 3B zu erkennen ist, das durchscheinende Fenster 41 mit getönter Oberfläche der oberen Schicht 4 im Wesentlichen von der gleichen Farbe wie der im Wesentlichen lichtundurchlässige Teil der Maske 3. Demnach besteht die obere Schicht 4 aus einer lichtundurchlässigen Verkleidung 42 mit einem rauchschwarzen durchscheinenden Fenster 41. Die obere Schicht 4 ist außerdem das Element, das die inneren Komponenten der Einheit abdeckt und schützt, und fungiert gleichzeitig als Zierelement des Inneren des Kraftfahrzeugs.
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Wie andererseits in 1, 3A und 3B zu erkennen ist, ist der im Wesentlichen lichtundurchlässige Abschnitt 42 der oberen Schicht 4 im Wesentlichen von der gleichen Farbe wie das durchscheinende Fenster 41 mit getönter Oberfläche der oberen Schicht 4.
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Wie in 1 und 3B zu erkennen ist, umfasst die Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung einen kapazitiven Sensor 6, der für das Ein- und Ausschalten des Lichtsenders 1 verantwortlich ist. Die Besonderheit an der Verwendung eines kapazitiven Sensors 6 ist, dass weder ein direkter Kontakt noch eine mechanische Betätigung zum Aktivieren des Systems erforderlich ist. Durch Annähern des Fingers der Oberfläche der oberen Schicht 4 wird die Kapazität des darunter befindlichen Kondensators modifiziert, und auf diese Weise erfolgt das Ein- oder Ausschalten des Systems.
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Es ist zu erwähnen, dass, wie in 1 und 3B zu erkennen ist, die Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug eine Tragkonstruktion 7 umfasst, welche die Einheit mittels Clips an der Umgebung befestigt und die Unterbringung der restlichen Komponenten ermöglicht. Die Umgebung ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Halterung der Einheit an der Türverkleidung (und im Allgemeinen an dem Teil des Fahrzeuginneren, auf dem die Zierleiste ist).
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Die Einzelheiten, Formen, Abmessungen und sonstigen Zubehörelemente, sowie die bei der Implementierung der Beleuchtungsvorrichtung für ein Fahrzeug eingesetzten Komponenten können zweckdienlicher Weise durch andere ersetzt werden, die technisch gleichwertig sind und weder von der Wesentlichkeit der Erfindung noch vom Schutzbereich abweichen, der durch die auf die anschließende Liste folgenden Ansprüche definiert wird.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Lichtsender
- 2
- Lichtübertragungsmittel (Lichtleiter)
- 21
- Seitenwände
- 22
- Bereich
- 22a
- Optische Struktur (Gravur)
- 23
- Kerbe
- 24
- Verlängerung
- 3
- Maske
- 31
- Zone
- 4
- Obere Schicht
- 41
- Fenster
- 42
- Im Wesentlichen lichtundurchlässiger Abschnitt
- 5
- Reflektierende untere Schicht (gedruckte Leiterplatte)
- 6
- Kapazitiver Sensor
- 7
- Tragkonstruktion
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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