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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Halterung und Handhabungserleichterung von Befestigungshaken zur Sicherung von Dachplatten, bestehend aus einem Magazinierstreifen mit einer Vielzahl von nebeneinander in Streifenlängsrichtung angeordneten Klemmeinrichtungen zur klemmenden Aufnahme und Halterung von Befestigungshaken.
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Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der
EP 0 864 706 A1 bekannt. In dieser Druckschrift ist insbesondere in den
13 bis
15 ein Magazinzierstreifen gezeigt und beschrieben. Dieser Magazinierstreifen ist derart ausgestaltet, dass eine Vielzahl von Befestigungshaken mit einem Teilbereich in den Magazinierstreifen eingeklemmt werden können, sodass der Benutzer eine Anzahl von Befestigungshaken nebeneinander ordentlich aufgereiht zur Verfügung hat, die er bestimmungsgemäß benutzen kann. Hierzu ist bei der bekannten Ausgestaltung vorgesehen, dass der Benutzer mit einer Hand den Magazinierstreifen hält und mit der anderen Hand jeweils einen Befestigungshaken entnehmen kann, um diesen bestimmungsgemäß zu benutzen.
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Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gattungsgemäßer Art zu schaffen, die dem Handwerker die Benutzung erleichtert, wobei insbesondere die Entnahme von Befestigungshaken mit nur einer Hand ermöglicht ist, sodass der Benutzer die andere Hand zur Betätigung eines Werkzeuges oder dergleichen zur Verfügung hat.
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Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass die Vorrichtung aus einer ersten Halteeinrichtung besteht, die an einem Gurt oder Gürtel lösbar befestigt ist, und einer zweiten Halteeinrichtung, die an der ersten Halteeinrichtung angeordnet oder befestigt ist und die eine Aufnahme für den Magazinierstreifen bildet oder zur lösbaren Befestigung des Magazinierstreifens aufweist, in die ein Magazinierstreifen eingesetzt ist, der mit Befestigungshaken bestückt oder bestückbar ist.
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Gemäß dieser Ausgestaltung ist eine erste Halteeinrichtung vorgesehen, die an einem Gurt oder Gürtel lösbar befestigt ist. Dieser Gurt oder Gürtel wird von dem Benutzer getragen, beispielsweise wird der Gürtel um die Taille des Benutzers geschlungen und in üblicher Weise geschlossen, sodass ein unverlierbares Element zur Verfügung gestellt ist, welches am Körper des Benutzers oder an dessen Bekleidung angebracht ist. Kombiniert mit der ersten Halteeinrichtung ist eine zweite Halteeinrichtung, die dazu bestimmt ist, einen Magazinierstreifen mit einer Vielzahl von Befestigungshaken aufzunehmen. Diese zweite Halteeinrichtung wird bestimmungsgemäß an der ersten Halteeinrichtung befestigt oder ist mit dieser einstückig ausgebildet. Die zweite Halteeinrichtung weist eine Aufnahme für den Magazinierstreifen auf, sodass dieser mit der zweiten Aufnahme bestimmungsgemäß verbunden werden kann. Der in die Aufnahme eingesetzte Magazinierstreifen ist vorzugsweise mit Befestigungshaken bestückt, bevor er in die Aufnahme eingesetzt wird. Der Handwerker, der diese Vorrichtung trägt, kann nun ohne Weiteres mit einer Hand einen Befestigungshaken aus dem Magazinierstreifen entnehmen und mit der anderen Hand ein Werkzeug führen, mittels dessen er den Befestigungshaken befestigen kann. Nach Entnahme der Befestigungshaken kann der Magazinierstreifen von der zweiten Halteeinrichtung gelöst werden und neu bestückt werden. Alternativ ist es auch möglich, dass der Magazinierstreifen unlösbarer Bestandteil der zweiten Halteeinrichtung ist, sodass eine Bestückung des Magazinierstreifens in der Position möglich ist, in der sich dieser an der zweiten Halteeinrichtung befindet. Bevorzugt ist aber die lösbare Befestigung des Magazinierstreifens an der zweiten Halteeinrichtung.
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Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, dass die erste Halteeinrichtung an dem Gurt oder Gürtel längs desselben verschieblich fixiert ist.
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Es ist zwar auch möglich, die erste Halteeinrichtung an einer bestimmten Position am Gurt oder Gürtel zu befestigen, beispielsweise mittels eines Klips oder einer Schnalle, jedoch ist bevorzugt, die erste Halteeinrichtung am Gurt oder Gürtel längs desselben verschieblich anzuordnen, sodass je nach Wunsch des Benutzers die Position der Halteeinrichtung auf dem Gurt oder Gürtel veränderbar ist. Eine bevorzugte Variante wird darin gesehen, dass die erste Halteeinrichtung mittels Clipverbindung an dem Gurt oder Gürtel befestigbar ist.
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Durch diese Anordnung ergibt sich die Möglichkeit, auch unterschiedlichste Gürtelgrößen und Gürteltypen zu erfassen, indem die erste Halteeinrichtung auf den entsprechenden Gurt oder Gürtel aufgeclipst wird.
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Eine bevorzugte Weiterbildung hierzu wird gesehen, dass die erste Halteeinrichtung einen ersten Schenkel und einen gegenüber diesem schwenkbaren zweiten Schenkel besteht, so dass in aufgeschwenkter Lage ein Gurt oder Gürtel einlegbar ist und in zugeschwenkter Lage der Gurt oder Gürtel zwischen den Schenkeln positionierbar ist.
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Zudem ist bevorzugt vorgesehen, dass die beiden Schenkel in zugeschwenkter Lage aneinander verrastbar sind.
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Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass die Clipverbindung einen Aufnahmekanal für den Gurt einschließt, insbesondere zwischen ihren Schenkeln.
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Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die zweite Halteeinrichtung drehbar an der ersten Halteeinrichtung, insbesondere an der Außenfläche eines ihrer Schenkel gehalten ist.
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Dabei kann vorgesehen sein, dass die zweite Halteeinrichtung in unterschiedlichen Drehlagen relativ zur ersten Halteeinrichtung rastbar oder in anderer Weise arretierbar ist.
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Hierdurch ergibt sich eine vielfältige Einstellmöglichkeit, die benutzerfreundlich ist und für jede Gebrauchssituation hilfreich ist.
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Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die erste Halteeinrichtung ein flaches vorzugsweise quaderförmiges Teil ist, welches mindestens einen aus zwei gegenüberliegenden Schmalseiten ausmündenden Durchschubkanal für den Gurt oder Gürtel bildet oder welches zwei einander kreuzende jeweils an gegenüberliegenden Schmalseiten ausmündende Durchschubkanäle für den Gurt oder Gürtel bildet.
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Durch eine solche Anordnung ist es in einfacher Weise möglich, die Halteeinrichtung in Form des zum Beispiel quaderförmigen Teiles auf den Gurt oder Gürtel aufzufädeln, wobei der Gurt oder Gürtel den Durchschubkanal durchsetzt. Durch die vorzugsweise vorgesehene Anordnung von zwei zueinander kreuzenden Durchschubkanälen ist es möglich, die Halteeinrichtung in unterschiedlicher Position relativ zum Körper des Benutzers anordnen, sodass dabei die Position der zweiten Halteeinrichtung entsprechend dem Benutzerkomfort des Anwenders veränderbar ist.
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Hierzu ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass die zweite Halteeinrichtung an einer Frontseite der ersten Halteeinrichtung angeordnet ist, die einer Frontseite des Gurtes oder Gürtels abgewandt ist.
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Grundsätzlich befindet sich die zweite Halteeinrichtung an der dem Körper des Benutzers abgewandten Seite der ersten Halteeinrichtung, damit die Bedienung und Funktion der zweiten Halteeinrichtung nicht durch Körperteile des Benutzers gestört wird.
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Bevorzugt ist zudem vorgesehen, dass die zweite Halteeinrichtung sich parallel oder quer gerichtet zu dem Gurt oder Gürtel erstreckt, an dem die erste Halteeinrichtung gehalten ist, und dass die zweite Halteeinrichtung vorderseitig, auf ihrer der ersten Halteeinrichtung abgewandten Seite einen Einschubschlitz mit einen Hinterschnitt bildenden Längsrandkante aufweist, in den der Magazinierstreifen eingeschoben oder einschiebbar ist.
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Je nach Wahl des Benutzers kann die zweite Halteeinrichtung insbesondere unter der Voraussetzung der einander kreuzenden Durchschubkanäle für den Gurt oder Gürtel parallel oder quer gerichtet zum Gurt ausgerichtet werden. Um in einfacher Weise eine Verbindung des Magazinierstreifens zu ermöglichen, ist der entsprechende Einschubschlitz mit den einen Hinterschnitt bildenden Längsrandkanten vorgesehen, sodass der Magazinierstreifen in einfacher Weise in diesen Einschubschlitz eingeschoben bzw. aus diesem entnommen werden kann.
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Um die Handhabung zu fördern, ist dabei vorgesehen, dass der Einschubschlitz einen Endanschlag zur Begrenzung der Einschublänge des Magazinstreifens aufweist.
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Ebenfalls um die Handhabung zu fördern, ist vorgesehen, dass der Einschubschlitz am Einsteckende eine Einführschräge für den Magazinstreifen aufweist.
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Um insbesondere bei Befestigungshaken, die an einem Ende eine Spitze aufweisen, die zum Annageln an eine Dachlatte oder dergleichen geeignet und bestimmt ist, einen Schutz des Benutzers gegen Verletzungen zu erreichen, ist vorgesehen, dass an der ersten Halteeinrichtung oder an der zweiten Halteeinrichtung eine von der Halteeinrichtung abragende Schutzwand ausgebildet oder befestigt ist, die die am einen Endbereich der an dem Magazinierstreifen gehaltenen Befestigungshaken vorgesehenen Spitzen mindestens teilweise abdeckt.
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Diese Schutzwand ist dem Magazinierstreifen und den darin befindlichen beziehungsweise gehaltenen Befestigungshaken mit vorgesehenen Spitzen derart zugeordnet, dass die Spitzen von der Schutzwand zumindest teilweise abgedeckt sind, sodass der Benutzer der Vorrichtung sich nicht unbeabsichtigt und unerwünscht an den Spitzen der Befestigungshaken verletzen kann.
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Bevorzugt ist hierzu noch ein verbesserter Schutz dadurch erreicht, dass die Schutzwand eine etwa quer von der ersten oder zweiten Halteeinrichtung abragende Wandfläche aufweist, die am freien Ende zu den am Magazinierstreifen gehaltenen Befestigungshaken abgewinkelt ist.
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Eine besonders vorteilhafte Anordnung wird darin gesehen, dass die Klemmeinrichtungen des Magazinierstreifens durch elastisch federnde Klemmarmpaare gebildet sind, die zwischen sich einen Teilbereich eines Befestigungshakens klemmen.
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Hierdurch ist es möglich, unterschiedliche Materialstärken von Befestigungshaken zwischen den Klemmarmpaaren zu klemmen, da diese durch ihre elastische Federung das Einschieben von unterschiedlich bemessenen Befestigungshaken ermöglichen.
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Insbesondere ist vorgesehen, dass die Klemmarmpaare den Teilbereich des Befestigungshakens rastend übergreifen.
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Beispielsweise können die Klemmarmpaare an ihrem freien Ende relativ eng einander benachbart sein und dann im weiteren Verlauf eine kreisrunde Ausnehmung bilden, in die der entsprechende Teilbereich des eingeklemmten Befestigungshakens einfallen kann und damit rastend gehalten ist.
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Zudem ist bevorzugt vorgesehen, dass der Magazinierstreifen beidseits seiner Längserstreckung flache Randbereiche aufweist, die in Solllage hinter die mit Hinterschnitt ausgebildeten Längsrandkanten der zweiten Halteeinrichtung greifen, wobei zwischen den Randbereichen Klemmhalter für die Befestigungshaken ausgebildet sind.
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Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung gezeigt und im Folgenden beschrieben. Es zeigt:
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1 eine komplette Vorrichtung in isometrischer Anordnung von vorn gesehen;
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2 einen Teil der Vorrichtung in einer Ansicht analog 1 gesehen;
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3 eine Variante in gleicher Ansicht;
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4 eine Einzelheit in isometrischer Ansicht;
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5 + 6 die Einzelheit in Vorderansicht und in Draufsicht gesehen;
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7 eine weitere Einzelheit in Ansicht gesehen;
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8 eine weitere Einzelheit ebenfalls in Schrägansicht von vorn gesehen;
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9–11 den Magazinierstreifen in unterschiedlichen Ansichten;
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12–14 einen mit Befestigungshaken bestückten Magazinierstreifen in unterschiedlichen Ansichten;
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15 einen Magazinierstreifen ebenfalls bestückt mit Befestigungshaken in Ansicht;
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16 eine bevorzugte Weiterbildung in einer Ansicht analog 1 gesehen;
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17–19 Einzelheiten dieser Ausgestaltung in Ansicht, Vorderansicht und Draufsicht gesehen;
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20–22 die Einzelheit ohne Magazinierstreifen und Bestückung;
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23 eine Variante in eine Explosionsdarstellung;
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24–26 die Variante in unterschiedlichen Ansichten.
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In 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Gebrauchslage gezeigt. Die Vorrichtung dient zur Halterung und Handhabungserleichterung von Befestigungshaken 1, die beispielsweise zur Sicherung von Dachplatten oder auch Fassadenplatten oder dergleichen dienen.
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Die Vorrichtung weist einen Magazinierstreifen 2 auf, von dem eine Vielzahl von nebeneinander in Längsrichtung des Magazinierstreifens 2 angeordneten Klemmeinrichtungen zur klemmenden Aufnahme und Halterung von Befestigungshaken 1 vorgesehen sind.
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Des Weiteren besteht die Vorrichtung aus einer ersten Halteeinrichtung 3, die an einem Gurt oder Gürtel 4, der nur schematisch dargestellt ist, lösbar befestigt ist. Des Weiteren besteht die Vorrichtung aus einer zweiten Halteeinrichtung 5, die an der ersten Halteeinrichtung 3 angeordnet ist. Im Ausführungsbeispiel ist diese an der ersten Halteeinrichtung 3 unlösbar befestigt. Diese zweite Halteeinrichtung 5 weist eine Aufnahme 6 für den Magazinierstreifen 2 auf, wie dies besonders deutlich in 2 und 3 ersichtlich ist. Diese Aufnahme 6 kann eine Aufnahme für den Magazinierstreifen 2 bilden, in welcher dieser unlösbar angeordnet ist. Vorzugsweise ist aber eine lösbare Befestigung des Magazinierstreifens 2 in der Aufnahme 6 vorgesehen. Damit kann der Magazinierstreifen 2 von den übrigen Vorrichtungsteilen gelöst werden und mit entsprechenden Befestigungshaken 1 bestückt werden, bevor er dann in die Aufnahme 6 eingefügt wird und dem Benutzer zur Einhandbedienung zur Verfügung steht.
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Im Ausführungsbeispiel ist die erste Halteeinrichtung 3 an dem Gurt oder Gürtel 4 längs desselben verschieblich geführt und fixiert. Insbesondere ist hierbei die erste Halteeinrichtung 3 ein quaderförmiges flaches Teil, welches an zwei gegenüberliegenden Schmalseiten ausmündende Durchschubkanäle 7, 8 für den Gurt oder Gürtel 4 bildet. Entsprechend kann die Anordnung so am Gurt oder Gürtel 4 vorgesehen sein, wie in 2 gezeigt oder wie in 3 gezeigt ist.
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Die zweite Halteeinrichtung 5 ist an einer Frontseite der ersten Halteeinrichtung 3 angeordnet, wie beispielsweise in 4 bis 6 ersichtlich ist. Diese Frontseite ist einer Frontseite des Gurtes oder Gürtels 4 abgewandt, wenn die Montagesollposition beispielsweise gemäß 1 eingenommen ist.
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Entsprechend der Darstellung in 2 und 3 kann die zweite Halteeinrichtung 5 sich parallel oder quer gerichtet zum Gurt oder Gürtel 4 erstrecken, wenn die erste Halteeinrichtung 3 an dem Gurt oder Gürtel 4 befestigt ist. Die zweite Halteeinrichtung 5 weist vorderseitig auf ihrer der ersten Halteeinrichtung 3 abgewandten Seite einen Einschubschlitz 9 mit einen Hinterschnitt bildenden Längsrandkanten 10 auf, wobei der Magazinierstreifen 2 in diesen Schlitz 9 einschiebbar ist, sodass seine Randkanten von den hinterschnittenen Längsrandkanten übergriffen sind. Zusätzlich weist der Einschubschlitz 9 in Einschubrichtung hinten liegend einen Endanschlag 11 zur Begrenzung der Einschublänge des Magazinierstreifens 2 auf. Des Weiteren ist der Einschubschlitz 9 am vorliegenden Einsteckende mit Einführschrägen 12 für den Magazinierstreifen 2 ausgebildet.
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Im Ausführungsbeispiel gemäß 16 bis 22 ist an der ersten Halteeinrichtung 3 eine von der Halteeinrichtung 3 nach vorn abragende Schutzwand 13 ausgebildet oder befestigt, die die an einem Endbereich der an dem Magazinierstreifen 2 gehaltenen Befestigungshaken 1 vorgesehenen Spitzen 14 mindestens teilweise abdeckt. Diese Schutzwand 13 weist eine etwa quer von der ersten Halteeinrichtung 3 (rechtwinklig) abragende Wandfläche auf, die am freien Ende zu den am Magazinierstreifen 2 gehaltenen Befestigungshaken 1 hin abgewinkelt ist, sodass die Spitzen 14 von dieser Abwinklung 15 überdeckt sind, um die Verletzungsgefahr für den Benutzer zu miniminieren.
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Die Klemmeinrichtungen des Magazinierstreifens 2 sind, wie in den 9 bis 12 gezeigt ist, durch elastisch federnde Klemmarmpaare 16 gebildet, die zwischen sich einen Teilbereich eines Befestigungshakens 1 aufnehmen können. Die Ausgestaltung der Klemmarmpaare 16 ist so vorgenommen, dass die Klemmarmpaare 16 einen Teilbereich des Befestigungshakens unter vorübergehender Aufweitung übergreifen und dann den Befestigungshaken 1 rastend halten.
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Zusätzlich weist der Magazinierstreifen 2 beidseits seiner Längserstreckung flache Randbereiche 17 auf, die in Solllage hinter die mit Hinterschnitt 10 ausgebildeten Längsrandkanten der zweiten Halteeinrichtung (des Schlitzes 9) greifen, wobei zwischen den Randbereichen 17 die Klemmhalter für die Befestigungshaken 1 ausgebildet sind. Insbesondere die Magazinierstreifen 2 bestehen aus ausreichend elastischem Kunststoff. Auch die anderen Bestandteile der Vorrichtung sind vorzugsweise aus Kunststoff geformte Bauteile.
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Während in 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel in einer Gebrauchslage gezeigt ist, ist in 2 nur der Gürtel 4 mit der ersten Halteeinrichtung 3 und der zweiten Halteeinrichtung 5 gezeigt, wobei bei den Ausführungsformen nach 2 und 3 die Ausrichtung der zweiten Haltevorrichtung 5 zur ersten Haltevorrichtung 3 unterschiedlich ist. In 4 bis 6 ist die zweite Halteeinrichtung 5 in unterschiedlichen Ansichten von vorn, in Schrägansicht und von oben gezeigt. In 7 ist die erste Halteeinrichtung 3 von der Rückseite her gezeigt und ebenso die zweite Halteeinrichtung 5, wobei in diese der Magazinierstreifen 2 mit Bestückung mit Befestigungshaken 1 gezeigt ist. Ähnlich ist die Darstellung in 8, wobei dort allerdings die Vorrichtung insgesamt von vorn gesehen ist. In 9 bis 11 sind Abbildungen des Magazinierstreifens 2 in unterschiedlichen Lagen und Ansichten gezeigt. In 12 bis 14 ist jeweils ein Magazinierstreifen 2 gezeigt, der mit Befestigungshaken 1 bestückt ist. Eine ebensolche Ausgestaltung zeigt 15. In 16 ist eine Ansicht analog 1 gezeigt, wobei dort zusätzlich die Schutzwand 13 mit Abwinklung 15 ersichtlich ist. In 17 bis 19 ist die erste Halteeinrichtung 3, die zweite Halteeinrichtung 5, der Magazinierstreifen 2 und die Anordnung der Befestigungshaken 1 gezeigt.
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20 bis 21 zeigt die analoge Darstellung ohne Magazinierstreifen 2 und ohne Befestigungshaken 1.
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Obwohl in der Zeichnung so dargestellt, ist es auch möglich, die Schutzwand 13 nicht an der ersten Halteeinrichtung 3, sondern an der zweiten Halteeinrichtung 5 anzuordnen, also einstückig mit dieser auszubilden.
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Auch eine lösbare Befestigung der Schutzwand ist möglich.
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In den 23 bis 26 ist eine Variante einer Vorrichtung gezeigt, bei der die erste Halteeinrichtung 3 eine Clipverbindung zur Verbindung mit dem Gurt oder Gürtel 4 aufweist. Wie insbesondere aus 23 ersichtlich, in der die Vorrichtung als Explosionsdarstellung dargestellt ist, weist die erste Halteeinrichtung 3 einen ersten Schenkel 18 und einen gegenüber diesem um die Gelenkverbindung 19 schwenkbaren zweiten Schenkel 20 auf. In einer aufgeschwenkten Lage kann die Halteeinrichtung über den Gurt oder Gürtel 4 gesteckt werden und dann in die zugeschwenkte Lage verbracht werden, so dass der Gurt oder Gürtel zwischen den Schenkeln 18, 20 positioniert ist. Wie insbesondere aus 25 ersichtlich, sind die beiden Schenkel 18, 20 in der zugeschwenkten Lage aneinander verrastbar. Hierzu sind Rastverbindungsmittel 21, 22 an den freien Enden der beiden Schenkel 18, 20 vorgesehen, die der Gelenkverbindung 19 abgewandt sind. Bei dieser Ausgestaltung ist die zweite Halteeinrichtung 5 drehbar an der ersten Halteeinrichtung 3 gehalten, und zwar an der Außenfläche des ersten Schenkels 18. Die Drehverbindung kann durch einen Drehzapfen 23 und eine dazu passende Aufnahme 24 gebildet sein, wobei die Verbindung, also der Zusammenhalt der Teile durch eine Befestigungsschraube 25 samt Unterlegscheibe 26 erreicht wird. Die Schraube 25 wird mit ihrem Gewindeschaft in eine entsprechende Gewindebohrung des Drehzapfens 26 eingeschraubt. Zusätzlich können Arretiermittel, beispielsweise Rasten oder dergleichen vorgesehen sein, so dass die unterschiedlichen Drehlagen der zweiten Halteeinrichtung 5 relativ zur ersten Halteeinrichtung 3 merkbar gerastet sind.
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In der Montagesolllage der Einzelteile, wie sie insbesondere in 25 dargestellt ist, ist der Abstandsspalt, der zwischen dem ersten Schenkel 18 und dem zweiten Schenkel 20 gebildet ist relativ schmal, wobei zudem der zweite Schenkel 20 aus federelastischem Material sein kann, so dass ein durch den entsprechenden Spalt geführter Gurt oder Gürtel unterschiedlichster Abmessung eingeschoben werden kann. Es ist damit möglich, die Vorrichtung bei unterschiedlichsten Gürteltypen und Gürtelabmessungen einzusetzen.
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Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
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Alle in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Befestigungshaken
- 2
- Magazinierstreifen
- 3
- erste Halteeinrichtung
- 4
- Gürtel
- 5
- zweite Halteeinrichtung
- 6
- Aufnahme an 5
- 7
- Durchschubkanal
- 8
- Durchschubkanal
- 9
- Einschubschlitz an 5
- 10
- Längsrandkanten von 9
- 11
- Endanschlag von 9
- 12
- Einführschräge von 9
- 13
- Schutzwand
- 14
- Spitzen von 1
- 15
- Abwinklung von 13
- 16
- Klemmarmpaare von 2
- 17
- Randbereiche von 2
- 18
- erster Schenkel
- 19
- Gelenkverbindung
- 20
- zweiter Schenkel
- 21
- Rastverbindungsmittel
- 22
- Rastverbindungsmittel
- 23
- Drehzapfen
- 24
- Aufnahme
- 25
- Schraube
- 26
- Unterlegscheibe