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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Durchführung einer
dynamischen Magnetresonanz-Messung unter Anwendung von Kontrastmittel,
bei dem zu einem ersten und ggf. weiteren Zeitpunkten nach Zuführung des
Kontrastmittels zumindest jeweils eine bildgebende Magnetresonanz-Messung
eines Objektbereiches unter Einsatz einer Inversion Recovery Sequenz
durchgeführt
wird, um ein Magnetresonanz-Bild des Objektbereiches zu erhalten.
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Die
Magnetresonanz-Tomographie ist eine bekannte Technik zur Gewinnung
von Bildern des Körperinneren
eines lebenden Untersuchungsobjekts. Zur Durchführung der Magnetresonanz-Tomographie
erzeugt ein Grundfeldmagnet ein statisches relativ homogenes Grundmagnetfeld.
Diesem Grundmagnetfeld werden während
der Aufnahme von Magnetresonanz-Bildern schnellgeschaltete Gradientenfelder überlagert,
die von sog. Gradientenspulen erzeugt werden. Mit Hochfrequenz-Sendeantennen werden
Hochfrequenzpulssequenzen zur Auslösung von Magnetresonanz-Signalen in das Untersuchungsobjekt
eingestrahlt, die von Hochfrequenz-Empfangsantennen aufgenommen
werden. Mit unterschiedlichen Pulssequenzen können hierbei Magnetresonanz-Bilder mit unterschiedlicher
Gewichtung von einzelnen Gewebe- oder
Stofftypen des interessierenden Objektbereiches erzeugt werden.
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Ein
Teilgebiet der Magnetresonanz-Tomographie betrifft dynamische Magnetresonanz-Messungen
unter Anwendung von Kontrastmitteln. Ein Beispiel hierfür stellen
Vitalitäts(Viability)-Untersuchungen am
Herzen nach einem Herzinfarkt oder einem operativen Eingriff am
Herzen dar. Das dem Patienten injizierte Kontrastmittel bewirkt
eine zeitweise Veränderung
der T1-Zeiten, d. h. der longitudinalen Relaxationszeiten, des Gewebes.
Dies wird beispielsweise in M. Saeed et al., ”T1-relaxation kinetics of extracellular,
intracellular and intravascular MR contrast agents in normal and
acutely reperfused infarcted myocardium using echo-planar MR imaging”, Eur.
Radiol. 10, S. 310–318
(2000), oder in M. Wendland et al., ”Inversion recovery EPI of
bolus transit in rat myocardium using intravascular and extravascular
gadolinium based MR contrast media: dose effects an peak signal
enhancement”,
in: Magnetic Resonance in Medicine (Sep 1994) 32(3), S. 319–329, am
Beispiel mehrerer Kontrastmittel dargelegt. Bei einer Viability-Untersuchung
wird ausgenutzt, dass gesundes (durchblutetes) Gewebe das Kontrastmittel
schnell aufnimmt und auch wieder abgibt, während sich das Kontrastmittel
im toten Gewebe relativ langsam immer stärker anreichert. Bei einer
dynamischen Messung wird daher nach Injektion des Kontrastmittels
eine Wartezeit von bspw. 5 Minuten eingelegt, nach der eine erste
bildgebende Magnetresonanz-Messung des interessierenden Objektbereiches
durchgeführt
wird. In der Regel werden in weiteren zeitlichen Abständen mehrere
derartige Messungen durchgeführt,
so dass anhand der zu unterschiedlichen Zeitpunkten erstellten Magnetresonanz-Bilder
die sog. späte
Anreicherung (Late Enhancement) in toten Gewebebereichen beobachtet werden
kann. Die dynamische Magnetresonanz-Messung unter Anwendung von
Kontrastmittel ermöglicht
somit die Identifizierung von durch den Herzinfarkt betroffenen
toten Gewebebereichen, die durch einen operativen Eingriff nicht
mehr revitalisiert werden können.
In gleicher Weise lässt
sich auf diese Weise auch der Erfolg eines operativen Eingriffs bspw.
einer perkutanen transluminalen Koronarangioplastie (PTCA) oder
einer koronaren Bypassoperation (CABG), überprüfen.
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Zur
Vermeidung von Bewegungsartefakten werden bei diesen Messungen schnelle
Gradientenechosequenzen eingesetzt. Für die Erzeugung kontrastreicher
T1-gewichteter Magnetresonanz(MR)-Bilder kann die sog. Inversion Recovery Technik
eingesetzt werden, bei der die longitudinale Magnetisierung mit
einem 180°-Puls
invertiert und nach einer Inversionszeit TI mit ei nem weiteren HF-Puls
abgefragt wird. Die Inversion der Längsmagnetisierung durch den
180°-Puls
wird auch als Präparationsphase
für die
Messung bezeichnet. Die Inversionszeit TI stellt einen wesentlichen
Faktor für
die Erzeugung kontrastreicher MR-Bilder dar. Bei geeigneter Wahl
dieser Inversions-Zeit
kann erreicht werden, dass das gesunde Muskelgewebe (Myocard) im MR-Bild
dunkel erscheint, während
die mit Kontrastmittel angereicherten Bereiche hell dargestellt
werden. Durch die zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen
Messungen verändern
sich die TI-Zeiten des gesunden Muskelgewebes jedoch aufgrund der
Ausspülung
des Kontrastmittels, so dass zu jedem Messzeitpunkt der dynamischen
Messung eine andere TI-Zeit für
einen optimalen Kontrast verwendet werden muss.
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So
sind beispielsweise in der
US
6295465 B1 und in R. Brüning
et al., ”Fettunterdrückende STIR-Sequenzen
mit und ohne Kontrastmittel bei der MRT von HNO-Tumoren”, in: Fortschr.
Röntgenstr. 160,
5(1994), S. 412–416,
Verfahren zur Durchführung
einer dynamischen Magnetresonanz-Messung unter Anwendung von Kontrastmittel
dargelegt, bei denen zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach Zuführung des
Kontrastmittels zumindest jeweils eine bildgebende Magnetresonanz-Messung
eines Objektbereiches unter Einsatz einer Inversion Recovery Sequenz
durchgeführt
wird, um ein Magnetresonanz-Bild des Objektbereiches zu erhalten.
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Die
Wahl geeigneter TI-Zeiten beruht bisher auf empirischen Daten. Über den
zeitlichen Verlauf der Untersuchung wird dabei iterativ die TI-Zeit
von Messzeitpunkt zu Messzeitpunkt angepasst. Die TI-Zeit muss bislang
bei repetitiven Wiederholungen solcher Messungen nach den Erfahrungswerten nachgeführt werden,
so z. B. beginnend mit einem Startwert von TI = 260 ms zur Myocardunterdrückung schrittweise
bis auf eine Zeit von 300 ms. Bei dieser empirischen TI-Wahl wird
jedoch nicht in jedem Falle patientenindividuell ein optimaler Kon trast
mit einer Unterdrückung
von gesundem Muskelgewebe im MR-Bild des Herzens erreicht.
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Ausgehend
von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung darin, ein Verfahren zur Durchführung einer dynamischen Magnetresonanz-Messung
unter Anwendung von Kontrastmittel anzugeben, mit dem jederzeit
eine optimale Unterdrückung
eines vorgebbaren Gewebe- oder Stofftyps zur Erzielung eines optimalen
Kontrastes erreicht werden kann.
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Die
Aufgabe wird mit dem Verfahren gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen des Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Bei
dem vorliegenden Verfahren zur Durchführung einer dynamischen Magnetresonanz-Messung
unter Anwendung von Kontrastmittel wird zu einem ersten und ggf.
weiteren Zeitpunkten nach Zuführung
des Kontrastmittels zumindest jeweils eine bildgebende Magnetresonanz-Messung
eines Objektbereiches unter Einsatz einer Inversion Recovery Sequenz
durchgeführt,
um ein Magnetresonanz-Bild des Objektbereiches zu erhalten. Unmittelbar
vor dem ersten und ggf. den weiteren Zeitpunkten wird jeweils eine
Vormessung mit einer Magnetresonanz-Sequenz zur Bestimmung der T1-Zeit
eines im Magnetresonanz-Bild des Objektbereiches nicht interessierenden
Gewebe- oder Stofftyps durchgeführt. Die
T1-Zeit dieses Gewebe- oder Stofftyps wird aus der Vormessung bestimmt.
Aus dieser T1-Zeit wird schließlich
eine Inversionszeit TI für
die nachfolgende Messung zu TI = ln2 × T1 berechnet und bei der nachfolgenden
Messung eingesetzt.
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Unter
dem Gewebe- oder Stofftyp ist in der vorliegenden Anmeldung jeder
durch die T1-Zeit unterscheidbare Bestandteil des interessierenden
Objektbereiches zu verstehen, beispielsweise Knochenmasse, ein bestimmtes
Muskelgewebe, Blut oder Fett.
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Durch
die Vormessung unmittelbar vor jeder Messung eines bestimmten Messzeitpunktes
nach Zugabe des Kontrastmittels wird die T1-Zeit des Gewebe- bzw.
Stofftyps bestimmt, das im nachfolgend erstellten MR-Bild dunkel
erscheinen soll. Bei Kenntnis dieser T1-Zeit kann dann die TI-Zeit
für die
Messung genau berechnet werden, bei der dieser Gewebe- oder Stofftyp
keinen Signalbeitrag im MR-Bild liefert. Dies entspricht der Beziehung
TI = ln2 × T1.
Die gleiche Vormessung kann bei weiteren Messungen zu einem späteren Zeitpunkt
durchgeführt
werden, bei denen sich das T1 des nicht interessierenden Gewebe- oder Stofftyps,
bspw. der gesunden Herzmuskulatur, aufgrund der Ausspülung von
Kontrastmittel verändert
hat. Auch zu diesen weiteren Zeitpunkten wird somit die für einen
optimalen Kontrast erforderliche TI-Zeit genau berechnet und bei
der Messung eingesetzt.
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Auf
diese Weise ist es nicht mehr erforderlich, empirische Werte für TI einzusetzen
und während
der dynamischen Messung jeweils anzupassen. Es wird vielmehr immer
das für
einen optimalen Bildkontrast erforderliche TI ermittelt und eingesetzt. Dies
führt zu
einer einfacheren Verfahrensführung mit
qualitativ hochwertigen MR-Bildern.
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In
hervorragender Weise eignet sich das vorliegende Verfahren zur Bestimmung
der Myocard-Vitalität
unter Ausnutzung des Effektes der späten Anreicherung, bei dem der
nicht interessierende Gewebetyp, dessen T1-Zeit bestimmt wird, vitales
Myocardgewebe darstellt. Dieses vitale Muskelgewebe am Herzen muss
in den Magnetresonanz-Bildern der dynamischen Magnetresonanz-Messung
nicht sichtbar sein, da lediglich die nicht vitalen Muskelgewebebereiche
aufgrund der späten
Anreicherung als helle Bereiche bzw. Pixel im Bild lokalisiert werden
sollen. Durch die Kenntnis der T1-Zeiten des vitalen Muskelgewebes
zu den einzelnen Messzeitpunkten sowie die daraus resultierende
Wahl der TI-Zeit können
ein optimaler Kontrast und eine optimale Erkennbarkeit der toten
Gewebebereiche realisiert werden.
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Zur
Bestimmung der T1-Zeit des nicht interessierenden Gewebe- oder Stofftyps wird
vorzugsweise aus der Vormessung ein MR-Bild erzeugt und der nicht interessierende
Gewebe- oder Stofftyp in diesem Bild markiert. Aufgrund dieser Markierung kann
die Bestimmung der T1-Zeit auf den konkret ausgewählten Gewebe-
bzw. Stofftyp beschränkt werden.
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Die
Vormessung zur Bestimmung der T1-Zeit wird vorzugsweise als schnelle
Single-Shot-Messung durchgeführt,
um die Messzeit und insbesondere den zeitlichen Abstand der T1-Bestimmung
zur nachfolgenden eigentlichen Messung kurz zu halten. Derartige
Single-Shot-Messungen zur Bestimmung der T1-Zeit sind dem Fachmann
geläufig. So
kann bspw. eine sog. Inversion Recovery TrueFisp-Sequenz eingesetzt
werden, wie sie in K. Scheffler et. al, „T1 Quantification with Inversion
Recovery TrueFisp”,
Magnetic Resonance in Medicine 45: 720–723 (2001) beschrieben ist.
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Das
vorliegende Verfahren wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels
in Verbindung mit den Zeichnungen nochmals kurz erläutert. Hierbei
zeigen:
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1 schematisch
ein Beispiel für
den prinzipiellen zeitlichen Ablauf einer dynamischen Magnetresonanz-Messung
unter Anwendung von Kontrastmittel;
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2 ein
Beispiel für
eine Mess-Sequenz zur Durchführung
einer Vormessung für
die Bestimmung der T1-Zeit;
und
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3 einzelne
Schritte des vorliegenden Verfahrens in einem Flussdiagramm.
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1 zeigt
schematisch ein Beispiel für
einen möglichen
Ablauf einer dynamischen Magnetresonanz-Messung unter Anwendung
von Kontrastmittel auf einer Zeitachse. Zum Zeitpunkt to wird hierbei dem
Patienten ein Kontrastmittel injiziert, das die T1-Zeiten verkürzt (Bezugszeichen 1).
Nach Zugabe dieses Kontrastmittels wird eine bestimmte Zeitdauer,
bspw. 5 Minuten, gewartet, bevor zum Zeitpunkt t1 die
erste bildgebende Magnetresonanz-Messung 2 unter Einsatz
einer Inversion Recovery Technik zur Erzeugung eines T1-gewichteten
MR-Bildes des Herzens durchgeführt
wird. In gleicher Weise wird zu späteren Zeitpunkten t2 – t4, die bspw. im 2-Minuten-Abstand auseinander
liegen können,
weitere derartige Magnetresonanz-Messungen 2 durchgeführt. Aus
den zu den verschiedenen Zeitpunkten t1 – t4 gewonnenen Magnetresonanz-Bildern kann
die späte Anreicherung
in einem durch einen Infarkt geschädigten Gewebebereich beobachtet
werden. Der Kontrast in den jeweils erzeugten Magnetresonanz-Bildern
hängt sehr
stark von der bei der Messung gewählten TI-Zeit ab. Die TI-Zeit
gibt hierbei die Zeit ab Einstrahlung des 180°-Impulses der Inversion Recovery-Sequenz
an, nach der die Magnetisierung abgefragt wird. Durch geeignete
Wahl der TI-Zeit bei jeder Messung 2 kann der Kontrast
im Magnetresonanz-Bild optimiert werden, so dass bspw. nicht interessierende
Gewebetypen wie vitales Herzmuskelgewebe keinen Signalbeitrag im
MR-Bild liefern, d. h. dunkel erscheinen. Die Bedingung hierfür ist, dass
TI = ln2·T1,
wobei T1 der longitudinalen Relaxationszeit des nicht interessierenden
Gewebetyps zu diesem Zeitpunkt entspricht.
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Beim
vorliegenden Verfahren wird die T1-Zeit des nicht interessierenden
Gewebetyps unmittelbar vor jeder Messung 2 durch eine Vormessung 3 bestimmt,
wie dies schematisch anhand der Pfeile in der 1 dargestellt
ist. Aus jeder Vormessung 3 ergibt sich aufgrund des dynamischen
Prozesses durch die Kontrastmittelzugabe ein anderes T1 des nicht
interessierenden Gewebetyps bzw. ein anderes optimales TI. Dieses
TI wird dann jeweils für die
unmittelbar an die Vormessung 3 anschließende Messung 2 eingesetzt.
Selbstverständlich
ist die Anzahl der Einzelmessungen 2 während einer derartigen dynamischen
Messung beliebig, wie auch deren Abstand, und wird vom Fachmann
je nach den vorliegenden Bedingungen und gewünschten Ergebnissen gewählt.
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Zur
Durchführung
der Vormessung wird im vorliegenden Beispiel eine Inversion Recovery
TrueFisp-Sequenz eingesetzt, wie sie in 2 schematisch
dargestellt ist. Bei dieser Pulssequenz werden aufeinander folgende
Anregungspulse mit dem Flipwinkel α mit alternierenden Polarität eingestrahlt. Während eines
Wiederholungszeitraums TR, wie er in der 2 dargestellt
ist, und der mit dem Zentrum des +α-Pulses startet und mit dem
Zentrum des –α-Pulses endet,
werden die Gradientenfelder in der dargestellten Weise geschaltet.
GZ stellt dabei die Gradientenspule zur Bestimmung der Schicht,
GY die Gradientenspule zur Phasencodierung und GX die Gradientenspule
für die
Ausleserichtung dar. Die longitudinale Magnetisierung oszilliert
bei dieser Messung zwischen + und –α/2 um die Z-Achse.
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Bei
einem beispielhaften Ablauf einer dynamischen Magnetresonanz-Messung
unter Anwendung von Kontrastmittel mit einer Optimierung der TI-Zeit
wird in der Regel zunächst
ein Übersichts-Bild des
Objektbereiches mit Hilfe einer Magnetresonanz-Messung durchgeführt. Anhand
dieses Übersichtsbildes wird
der zu vermessende Objektbereich markiert und die Zielsequenz auf
die gewünschte
Position eingestellt. Nach der Zugabe von Kontrastmittel und der
darauf folgenden Wartezeit wird eine Vormessung mit einer Inversion
Recovery TrueFisp-Sequenz
oder einem ähnlichen
schnellen Verfahren durchgeführt.
Aus dem daraus erzeugten MR-Bild wird interaktiv der Gewebetyp bzw.
Gewebebereich markiert, der in den nachfolgenden MR-Bildern dunkel
erscheinen soll. Dies kann bspw. vitales Herzmuskelgewebe sein.
Nach der Markierung wird aus der Vormessung automatisch der T1-Wert
dieses Gewebetyps des markierten Bereiches bestimmt und daraus eine
TI-Zeit mit TI = ln2 × T1
berechnet, wie dies bspw. an den Verfahrensschritten der 3 zu erkennen
ist. Das berechnete TI wird anschließend an das Messsystem für die nachfolgende
Messung übergeben
und diese Messung gestartet. Die bildgebende MR-Messung erfolgt
daher mit der optimalen TI-Zeit, die den gewünschten Kontrast im MR-Bild
liefert. Eine Abschätzung
oder ein Zurückgreifen
auf empirische Werte ist hierbei nicht mehr erforderlich.
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Auch
wenn die vorliegende Beschreibung und die Ausführungsbeispiele jeweils auf
die Vitalitäts-Messung
am Herzen bezogen sind, so lässt
sich das vorliegende Verfahren für
den Fachmann ersichtlich selbstverständlich auch in anderen Anwendungsbereichen
einsetzten, bei denen eine dynamische Magnetresonanz-Messung unter
Anwendung von Kontrastmittel mittels einer Inversion Recovery Sequenz
durchgeführt
wird und der Bildkontrast durch Ausblenden bzw. Abdunkeln eines
Gewebe- oder Stofftyps optimiert werden soll.