DE10200999A1 - Verriegelungsvorrichtung nach einem rotativen Push-Push-Bewegungsprinzip - Google Patents
Verriegelungsvorrichtung nach einem rotativen Push-Push-BewegungsprinzipInfo
- Publication number
- DE10200999A1 DE10200999A1 DE10200999A DE10200999A DE10200999A1 DE 10200999 A1 DE10200999 A1 DE 10200999A1 DE 10200999 A DE10200999 A DE 10200999A DE 10200999 A DE10200999 A DE 10200999A DE 10200999 A1 DE10200999 A1 DE 10200999A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- locking
- tumbler
- spring
- detent
- locking device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 6
- 239000004696 Poly ether ether ketone Substances 0.000 claims description 3
- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 3
- JUPQTSLXMOCDHR-UHFFFAOYSA-N benzene-1,4-diol;bis(4-fluorophenyl)methanone Chemical compound OC1=CC=C(O)C=C1.C1=CC(F)=CC=C1C(=O)C1=CC=C(F)C=C1 JUPQTSLXMOCDHR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 3
- 229920002530 polyetherether ketone Polymers 0.000 claims description 3
- 230000036316 preload Effects 0.000 claims description 3
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 3
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 15
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 7
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 5
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 3
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 2
- 240000006829 Ficus sundaica Species 0.000 description 1
- 206010040007 Sense of oppression Diseases 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000012216 screening Methods 0.000 description 1
- 230000001629 suppression Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C19/00—Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
- E05C19/02—Automatic catches, i.e. released by pull or pressure on the wing
- E05C19/022—Released by pushing in the closing direction
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C19/00—Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
- E05C19/02—Automatic catches, i.e. released by pull or pressure on the wing
- E05C19/024—Automatic catches, i.e. released by pull or pressure on the wing with a bifurcated latch
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsvorrichtung (1) nach dem Push-Push-Bewegungsprinzip zur Verriegelung einer Zuhaltung (3) für einen Deckel (16), die durch Ausübung einer Kraft entgegen der Wirkung der Kraft einer vorgespannten Zuhaltungsfeder (3a) bei der einen Kraftbetätigung in eine schließende Raststellung (Pfeil C) und nach einer weiteren Kraftbetätigung in gleicher Kraftrichtung (Pfeil O) in eine offene Raststellung gedrückt ist. DOLLAR A Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verriegelungsvorrichtung dieser Art zu schaffen, die bei geringer Bauraumgröße sowie minimaler Überdrückung eine derartige hohe mechanische Stabilität aufweist, daß selbst bei einer Fehlbedienung ein vorgegebener Bewegungsablauf mit definierten, nicht zur Zerstörung führenden Kräften erfolgt. DOLLAR A Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Verriegelungsvorrichtung (1) von einem in Lagern (12, 13) eines ortsfesten Grundkörpers (2) drehbaren Welle (8), der darauf drehfest angeordneten Zuhaltung (3), einem darauf drehbaren Rastnockenrad (5) und einer mit der Welle (8) drehfest gekuppelten Schrittraste (6) sowie von einer auf einer gleichfalls am Grundkörper (2) befestigten Achse (10) schwenkbaren Rastsperre (7) gebildet ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsvorrichtung nach dem
Push-Push-Bewegungsprinzip zur Verriegelung einer Zuhaltung für
einen Deckel, einer Klappe, eines Faches, einer Tür, einer Abdeckung
oder eines ähnlichen Gegenstandes, die durch Ausübung einer Kraft
entgegen der Wirkung der Kraft einer vorgespannten Zuhaltungsfeder
bei der einen Kraftbetätigung in eine schließende Raststellung und
nach einer weiteren Kraftbetätigung in gleicher Kraftrichtung in eine
offene Raststellung gedrückt ist.
Eine Verriegelungsvorrichtung dieser Art ist aus der
DE 199 42 956 A1 bekannt. Diese Vorrichtung weist innerhalb der
Führungsflächen eines plattenförmigen, in Schlitzen linear geführten
Verriegelungskörpers einen mit einer Tür gekoppelten Stift auf, der
entgegen der Wirkung einer vorgespannten Zuhaltungsfeder linear
geführt. Dabei kontaktiert der Stift vor Erreichen seiner schließenden
Raststellung mehrere Führungsflächen in einem bestimmten Zyklus.
Zur Erreichung seiner offenen Raststellung wird er erneut entgegen
der Wirkung einer nicht dargestellten Zuhaltungsfeder in der gleichen
Kraftrichtung betätigt, bevor er wiederum nach einem bestimmten
Zyklus der Führungsflächen seine offene Raststellung erreicht. Diese
Verriegelungsvorrichtung ist mit dem Nachteil einer hohen
Überdrückung verbunden, d. h. daß der Weg, gemessen von der
Offenstellung des zu verschließenden Gegenstandes bis zur Stellung
seiner Verriegelung relativ lang ist. Nachteilig wirkt sich dabei
insbesondere der dünne Stift aus, der bei einer Fehlbedienung, z. B.
beim Anheben des Gegenstandes aus seiner Schließstellung, in dieser
Verriegelungsstellung abbrechen kann. Andererseits darf der Stift
aufgrund des linearen Führungsprinzips sowie zur Erzielung einer
möglichst geringen Überdrückung nur mit einer möglichst geringen
Querschnittsfläche versehen werden, weil sonst auch die Größe des
plattenförmigen Verriegelungskörpers entsprechend ansteigt.
Nachteilig ist ferner die relativ große Baulänge des
Verriegelungskörpers in Verbindung mit dem Führungsstift.
Weitere bekannte Verriegelungsvorrichtungen der eingangs
genannten Art, die derzeit druckschriftlich nicht belegbar sind,
arbeiten mit einer herzförmigen Steuerkurve innerhalb oder
außerhalb einer Kulisse, mit Raststellungen, an denen ein
Führungsstift entlanggleitet. Auch diese Verriegelungsvorrichtungen
sind mit den vorgenannten Nachteilen verknüpft und weisen
aufgrund des im Querschnitt möglichst gering zu haltenden
Führungsstiftes eine geringe mechanische Stabilität auf.
Besonders problematisch hat sich bei den vorbekannten
Verriegelungsvorrichtungen der relativ lange Weg ihrer Überdrückung
erwiesen.
Von diesem nächstkommenden Stand der Technik ausgehend,
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Verriegelungsvorrichtung der eingangs genannten Gattung zu
schaffen, die bei geringer Bauraumgröße sowie minimaler
Überdrückung eine derartige hohe mechanische Stabilität aufweist,
daß selbst bei einer Fehlbedienung nur ein vorgegebener
Bewegungsablauf mit definierten, nicht zur Zerstörung führenden
Kräften erfolgt.
Diese komplexe Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingangs
genannten Gattungsbegriff erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Verriegelungsvorrichtung von einem in Lagern eines ortsfesten
Grundkörpers drehbaren Welle, der darauf drehfest angeordneten
Zuhaltung, einem darauf drehbaren Rastnockenrad und einer mit der
Welle drehfest gekuppelten Schrittraste sowie von einer auf einer
gleichfalls am Grundkörper befestigten Achse schwenkbaren
Rastsperre gebildet ist, die in der offenen Raststellung entgegen der
Wirkung einer Rastsperrfeder mit ihrer breitflächigen Sperrfläche in
angehobener Stellung auf einem Nocken des Rastnockenrades
gehalten ist und in geschlossener Raststellung mit einer
breitflächigen Abstützfläche der Zuhaltung unter Wirkung der
Zuhaltungsfeder in Anlage gelangt, wobei das Rastnockenrad von
einer am Grundkörper angeordneten Klinkensperre an einer
Drehrichtung in Richtung der offenen Raststellung der Zuhaltung
gehindert ist und an seinem von der Zuhaltung abgewandten Bereich
mit einer Schrittrastverzahnung versehen ist, in welche ein
blattfederartiger Rastvorsprung der Schrittraste eingreift.
Es versteht sich, daß auch die kinematische Umkehrung,
nämlich Grundkörper beweglich und Zuhaltebügel ortsfest, vom
Schutzumfang des Anspruchs 1 erfaßt sind.
Durch diese Ausbildung wird eine nicht mehr linear, sondern
rotativ arbeitende Verriegelungsvorrichtung mit minimalem Bauraum
geschaffen, die aufgrund der breitflächigen Sperriläche der
Rastsperre und der ebenso breitflächigen Abstützfläche der
Zuhaltung eine derart hohe mechanische Stabilität aufweist, daß
selbst bei hohen Flächenpressungen, z. B. infolge von
Fehlbedienungen, eine Zerstörung der Verriegelungsvorrichtung
unter den hier zu berücksichtigenden Kräften kaum möglich ist,
sondern der vorgegebene rotative Bewegungsablauf mit definierten
Kräften zur Öffnung und Schließung eingehalten werden muß. In
Abkehr von der linearen Bewegung gemäß dem Stand der Technik
wird nicht nur eine minimale Bauraumgröße, sondern auch eine
ebenso minimale Überdrückung erzielt.
Diese Überdrückung kann je nach Einsatzzweck der
Verriegelungsvorrichtung hinsichtlich der Anzahl der Rastnocken des
Rastnockenrades im Verhältnis zur Schrittrastverzahnung frei
gewählt werden, wobei ein günstiges Verhältnis 1 : 2 ist, d. h., daß auf
die Anzahl der Nocken die doppelte Anzahl an Schrittrastzähnen
entfällt.
Dabei hindert die am Grundkörper angeordnete stabile
Klinkensperre das Rastnockenrad an einer Drehrichtung in Richtung
der offenen Raststellung, was andernfalls zu einer Fehlbedienung
führen könnte. Dadurch kann sich das Rastnockenrad stets, nur in
einer Drehrichtung drehen.
Vorteilhaft weist der Grundkörper zwei beabstandete
Lageraugen zur Aufnahme der Welle und zwei beabstandete
Lageraugen zur Aufnahme der Achse für die darauf schwenkbare
Rastsperre auf, wobei die Symmetrielängsachsen von Welle und
Achse parallel zueinander verlaufen. Weiterhin ist der Grundkörper
unterhalb des Rastnockenrades mit einer blattfederartigen
Klinkensperre versehen ist, die unter Wirkung einer eigenen
Federvorspannung in die Aussparung zwischen zwei Nocken in der
einen Drehrichtung des Rastnockenrades schleifend und in dessen
anderer Drehrichtung sperrend eingreift. Diese Klinkensperre kann
sowohl als separates Teil hergestellt als auch direkt stoffschlüssig mit
dem Grundkörper verbunden sein.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die
drehfest auf der Welle angeordnete Zuhaltung an ihrem
Außenumfang mit zwei vorspringenden Backen zur Kupplung eines
mit dem zu verriegelnden Gegenstandes verbundenen Zuhaltebügels
versehen. Diese Backen können sowohl als federnde Klipse
ausgebildet sein als auch durch ein mit dem Zuhaltebügel
verbundenes Gelenk ersetzt werden. Die Wahl der Ausbildung
wiederum hängt vom Einsatzzweck der Verriegelungsvorrichtung ab.
Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung ist zwischen dem einen Lagerauge der Welle und der
zugekehrten Stirnseite der Zuhaltung die als Drehschenkelfeder
ausgebildete Zuhaltungsfeder auf der Welle angeordnet, die sich mit
ihrem einen Schenkel an einem Vorsprung der Stirnseite und mit
ihrem anderen Schenkel an dem ortsfesten Grundkörper abstützt.
Dadurch wird bei geringer Baugröße eine effektive Krafteinwirkung
auf die Zuhaltung sichergestellt.
Diese Zuhaltung ist vorteilhaft an ihrer anderen Stirnseite in
einem Rücksprung mit der breitflächigen Abstützfläche versehen,
dessen radiale Erstreckung unterhalb des Kreises der Oberfläche der
Nocken des angrenzenden Rastnockenrades endet. Da sich diese
große Abstützfläche über einen relativ großen Teil des Umfanges der
Zuhaltung erstrecken kann, weist sie eine derartig hohe Stabilität
auf, daß unter jedweden Fehlbedienungskräften ihr Abbruch - im
Gegensatz zu dem dünnen Stift wie beim Stand der Technik -
ausgeschlossen ist.
Das Rastnockenrad ist relativ zur Zuhaltung und zur
Schrittraste auf der Welle drehbar und an seiner der Schrittraste
zugekehrten Stirnseite mit der Schrittrastverzahnung versehen. Auch
dadurch kann seine radiale Baugröße gering gehalten werden.
Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung verdreht die drehfest auf der Welle sowie gemeinsam mit
der Zuhaltung drehbare Schrittraste bei Betätigung der Zuhaltung in
die offene Raststellung über ihren blattfederartigen Rastvorsprung
das Rastnockenrad in seine eine mögliche Drehrichtung um einen
Schritt weiter und schiebt damit zugleich die Rastsperre entgegen der
Wirkung der Rastsperrfeder mit ihrer breitflächigen Sperrfläche auf
die Oberfläche des in Drehrichtung nächstgelegenen Rastnockens
hinauf unter gleichzeitiger Freigabe der Abstützfläche der Zuhaltung.
Dadurch gelangen die breitflächige Sperrfläche der Rastsperre und
die breitflächige Abstützfläche der Zuhaltung außer Eingriff, wodurch
die Zuhaltung unter Wirkung ihrer Zuhaltungsfeder in ihre offene
Raststellung verschwenken kann. Auch diese Rastsperrenfeder ist als
Drehschenkelfeder ausgebildet, die sich mit ihrem einen Schenkel an
der Rastsperre und mit ihrem anderen Schenkel an dem
Grundkörper abstützt.
Die Schrittraste kann entweder direkt mit der Welle drehfest
gekuppelt werden oder über eine drehfest mit der Welle gekuppelte
Mitnehmerscheibe mit einem Mitnehmervorsprung in die
Drehrichtung des Rastnockenrades entgegen der Wirkung einer Feder
verdreht werden, welche die Schrittraste unter Vorspannung in
Anlage an den Mitnehmervorsprung hält. Diese Konstruktion eignet
sich für den Fall, daß ein Leergang der Schrittraste erwünscht ist.
Für die Durchführung des im Anspruch 1 genannten
Wirkungsprinzips ist sie nicht erforderlich.
Auch die auf die Schrittraste wirkende Feder ist als
Drehschenkelfeder ausgebildet und stützt sich mit ihrem einen
Schenkel an der Schrittraste und mit ihrem anderen Schenkel an
dem Grundkörper ab.
Zur preiswerten Herstellung bestehen der Grundkörper, der
Zuhaltebügel, die Zuhaltung, das Rastnockenrad, die Schrittraste,
die Mitnehmerscheibe und die Rastsperre aus Kunststoff, nämlich
aus PA, POM, ABS, PC oder PEEK, wohingegen die
Drehschenkelfedern aus gehärtetem Federstahl produziert werden.
Je nach Einsatzzweck und der damit einhergehenden
Belastung sind die Welle und die Achse aus Stahl oder Kunststoff
hergestellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines Deckels mit
Zuhaltebügel, der über eine Verriegelungsvorrichtung in
geschlossener Stellung gehalten ist,
Fig. 2 die Darstellung des Deckels von Fig. 1 mit dem von der
Verriegelungsvorrichtung gelösten Zuhaltebügel in offener
Raststellung,
Fig. 3 einen an drei unterschiedlichen Stellen mit einem
Zuhaltebügel versehenen Deckel, der von drei synchron
zusammenwirkenden Verriegelungsvorrichtungen in seiner
Verschlußlage gehalten ist,
Fig. 4 die Ansicht des Deckels von Fig. 3 in einer geöffneten,
von der Verriegelungsvorrichtung gelösten Raststellung,
Fig. 5 die perspektivische Ansicht der Verriegelungsvorrichtung
in Verbindung mit einem Zuhaltebügel,
Fig. 6 die perspektivische Ansicht der Verriegelungsvorrichtung
von Fig. 5 etwa in Richtung des Pfeiles VI von Fig. 5,
Fig. 7 die Explosionsdarstellung der Einzelteile der
Verriegelungsvorrichtung von Fig. 6,
Fig. 8 die senkrechte Draufsicht der Explosionsdarstellung in
Richtung des Pfeiles VIII von Fig. 7,
Fig. 9 die perspektivische Ansicht auf die Explosionsdarstellung
von Fig. 8,
Fig. 10 die Seitenansicht auf die Einzelteile der
Explosionsdarstellung in Richtung des Pfeiles X von Fig. 8,
Fig. 11 eine Perspektivansicht von Grundkörper, Welle,
Zuhaltungsfeder und Zuhaltebügel von Fig. 5,
Fig. 12 die Perspektivansicht der Zuhaltung als Einzelteil,
Fig. 13 die Perspektivansicht der Zuhaltung von Fig. 12 etwa in
Richtung des Pfeiles XIII,
Fig. 14 die Einzeldarstellung der Zuhaltung in Verbindung mit
dem Zuhaltebügel etwa in Richtung des Pfeiles XIV von Fig. 6,
Fig. 15 die Ansicht der Zuhaltung von Fig. 14 in Richtung des
Pfeiles XV,
Fig. 16 die perspektivische Teilansicht auf das Rastnockenrad
mit der dahinter angeordneten Zuhaltung und der eingreifenden
Rastsperre von Fig. 6 bei abgenommener Schrittraste und
Mitnehmerscheibe,
Fig. 17 die Einzel-Perspektivansicht auf die Schrittraste von
Fig. 6,
Fig. 18 die Ansicht von Fig. 16 mit auf die Welle aufgesetzter
Schrittraste,
Fig. 19 die perspektivische Teilansicht von Fig. 18 bei von der
Welle abgenommener Schrittraste und entfernter
Schrittrastverzahnung auf die Nocken des Rastnockenrades in
Verbindung mit der eingreifenden Rastensperre,
Fig. 20 die perspektivische Teilansicht der Zuhaltung von
Fig. 19 bei entfernten Nocken des Rastnockenrades und
Fig. 21 die Ansicht von Fig. 20 ohne Rastsperre,
Fig. 22 die perspektivische Teilansicht in Richtung des
Pfeiles XXII von Fig. 5 auf die Unterseite der Mitnehmerscheibe und
der Schrittraste und
Fig. 23 die Teilansicht in Richtung des Pfeiles XXIII von Fig. 22.
In den Figuren ist nur stets eine Ausführungsform der
Vernegelungsvorrichtung 1 dargestellt. Sämtliche identischen Teile
sind daher mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
In den Fig. 1 und 2 wird ein mit einem Zuhaltebügel 4
versehener Deckel 16 mit der Vernegelungsvorrichtung 1 in und
außer Eingriff gebracht. Dadurch kann dieser Deckel einen nicht
dargestellten Behälter ein Fach oder Abdeckung oder ähnliches nach
Wahl verschließen. Zu diesem Zweck wird der Deckel 16 von Fig. 2 in
Richtung des Pfeiles C (C für closing) mit seinem Zuhaltebügel 4 in
Richtung auf die Verriegelungsvorrichtung 1 heruntergedrückt, bis er
die Schließlage von Fig. 1 erreicht hat. Nach einer nochmaligen
Kraftbetätigung gemäß dem Pfeil O (O für Opening) in die gleiche
Richtung wird der Deckel 16 erneut von der
Verriegelungsvorrichtung 1 gelöst und in seine offene Raststellung
gemäß Fig. 2 überführt.
In den Fig. 3 und 4 ist ein relativ langer Deckel 16 mit
insgesamt drei Verriegelungsvorrichtungen über insgesamt drei
Zuhaltebügel 4 gehalten, von denen mindestens eine der
erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung 1 entsprechen muß. Die
jeweils anderen brauchen nur die Zuhaltung 3 mit den
Mitnahmebacken 26, 27 aufzuweisen. Damit die Bewegung drei
Verriegelungsvorrichtungen 1 synchron erfolgt, sind sie durch eine
gemeinsame Welle 8 verbunden. Auch hierbei erfolgt die Schließung,
indem der Deckel 16 gemäß Fig. 4 in Richtung des Pfeiles C in
Richtung auf die drei Verriegelungsvorrichtungen 1 niedergedrückt
wird. Sobald die drei Haltebügel 4 von der Verriegelungsvorrichtung 1
ergriffen und in ihre Schließlage überführt sind, hat der Deckel 16
den nicht dargestellten Behälter, das Fach und einen sonstigen
Hohlraum verschlossen. Nach nochmaliger Kraftbetätigung in der
gleichen Pfeilrichtung gemäß dem Pfeil O von Fig. 3 werden die
Verriegelungsvorrichtungen 1 in ihre Öffnungslage überführt, so daß
der Deckel 16 von einem nicht dargestellten
Feder/Getriebemechanismus selbsttätig in die jeweils gewünschte
Öffnungsbreite verschwenkt werden kann.
In den Fig. 5 bis 10 ist die Verriegelungsvorrichtung 1 in
sämtlichen Einzelteilen dargestellt. Sie besteht aus einem
Grundkörper 2 mit zwei Lageraugen 12, 13 für die Welle 8 und zwei
weiteren Lageraugen 14, 15 zur Aufnahme der Achse 10.
Auf der Welle 8 sind gemäß Fig. 5 von links nach rechts die
vorgespannte Zuhaltungsfeder 3a, die Zuhaltung 3, das
Rastnockenrad 5, die Schrittraste 6 mit dem blattfederartigen
Vorsprung 6b, die Schrittrastenfeder 6a sowie die
Mitnehmerscheibe 9 mit Mitnahmevorsprung 9a (s. Fig. 22)
angeordnet. Vorliegend ist die Zuhaltung 3 und die
Mitnehmerscheibe 9 drehfest auf der Welle 8 angeordnet und können
nur gemeinsam in der einen oder anderen Richtung gedreht werden.
Die Schrittraste 6 ist zwar drehbar auf der Welle 8 angeordnet, wird
jedoch an einer Drehung durch den Mitnahmevorsprung 9a der
Mitnehmerscheibe 9 gehindert. Damit schließt der Ausdruck
"drehfest" im Anspruch 1 auch solche äquivalenten
Ausführungsformen mit ein. Das Rastnockenrad 5 ist frei drehbar
auf der Welle 8 gelagert, kann jedoch nur in Richtung des Pfeiles 17
verdreht werden, weil es an einer Drehung in entgegengesetzte
Pfeilrichtung durch die aus Fig. 8 ersichtliche, stabile
Klinkensperre 11 gehindert wird, die ortsfest auf dem Boden des
Grundkörpers 2 angeordnet ist.
Die vorteilhaft mit ihren beiden gerändelten Enden in den
Lageraugen 14, 15 verpreßte Achse 10 nimmt lediglich die
Rastsperre 7 und die Rastsperrfeder 7a auf. Beide sind auf der
Achse 10 drehbar. Allerdings drückt die Rastsperrfeder 7a unter ihrer
Vorspannung die Rastsperre 7 mit ihrer Sperrfläche 24 stets in
Richtung des Rastnockenrades 5 herunter.
Sämtliche Federn 3a, 6a und 7a sind als Drehschenkelfedern
ausgebildet. Die Zuhaltungsfeder 3a stützt sich mit ihrem einen
Schenkel 3b am Grundkörper 2 und mit ihrem anderen Schenkel 3c
an einem Vorsprung 18 der Zuhaltung 3 ab.
Die Schrittrastenfeder 6a stützt sich mit ihrem einen
Schenkel 6c gleichfalls am Grundkörper 2 und mit ihrem anderen
Schenkel 6d an der Schrittraste 6 ab.
Ebenso stützt sich die Rastsperrfeder 7a mit ihrem einen
Schenkel 7b am Grundkörper 2 und mit ihrem anderen Schenkel 7c
an einem Vorsprung 19 der Rastsperre 7 ab. Dadurch wird die
Rastsperre 7 stets in Richtung des Pfeiles 17 nach unten gedrückt.
Hingegen versucht die Zuhaltungsfeder 3a stets die Zuhaltung 3 in
Richtung des Pfeiles 20 in eine entgegengesetzte Schwenkrichtung zu
verdrehen.
Wie insbesondere aus den Fig. 7, 8 und 9 entnommen
werden kann, weist das Rastnockenrad 5 an der einen Seite
Rastnocken 21 und an der anderen Seite die Zähne 22 der
Schrittrastverzahnung 23 auf. Die Zähne 22 wirken mit dem
blattfederartigen Vorsprung 6b der Schrittraste 6 zusammen,
wohingegen die in Pfeilrichtung 17 abgerundeten Nocken 21 mit
ihren geraden, radial auf die Welle 8 zulaufenden Flächen mit einem
Teil der breitflächigen Sperrfläche 24 der Rastsperre 7
zusammenwirken. Da die Sperrfeder 7a stets bestrebt ist, die
Rastsperre 7 in Richtung des Pfeiles 17 um die Achse 10 zu
verschwenken, greift ein Teil der breitflächigen Sperrfläche 24 in den
Zwischenraum zwischen zwei Nocken 21 sperrend ein. Wenn jedoch
das Rastnockenrad 5 von dem Vorsprung 6b der Schrittraste 6 um
einen Schritt, d. h. um eine Zahnbreite, weiter in Richtung des
Pfeiles 17 bewegt worden ist, wird die breitflächige Sperrfläche 24 auf
die Oberfläche 21a des nächstfolgenden Rastnockens 21 entgegen der
Kraft der vorgespannten Rastsperrfeder 7a angehoben. In dieser
Stellung kann die breitflächige Abstützfläche 25 (s. Fig. 7) der
Zuhaltung 3 die breitflächige Sperrfläche 24 der Rastsperre 7
unterfahren und somit von der Vorspannung der Zuhaltungsfeder 3a
mit der Welle 8 in ihre geöffnete Raststellung verdreht werden.
Wie insbesondere aus Fig. 7 entnommen werden kann, ist
sowohl die Sperrfläche 24 der Rastsperre 7 als auch die damit in
geschlossener Raststellung zusammenwirkende Abstützfläche 25 der
Zuhaltung 3 relativ breitflächig ausgebildet, so daß sie auch
entsprechend hohe Flächenpressungen aufnehmen können. Dadurch
können sie auch, z. B. bei einer Fehlbedienung, entsprechend hohe
Drehkräfte aufnehmen, ohne daß die Sperrfläche 24 oder die
Abstützfläche 25 brechen könnten.
Wie die Fig. 12 und 13 zeigen, ist die drehfest auf der
Welle 8 angeordnete Zuhaltung 3 an ihrem Außenumfang mit zwei
vorspringenden Backen 26, 27 zur Kupplung des mit dem zu
verriegelnden Gegenstand 16 verbundenen Zuhaltebügels 4 versehen.
Diese Backen 26, 27 können sowohl als federnde Klipse, als auch als
offene Arme oder auch als Gelenk ausgebildet sein.
Die radiale Erstreckung der breitflächigen Abstützfläche 25 der
Zuhaltung 3 zur Welle 8 ist so bemessen, daß sie unterhalb des
Kreises der Oberflächen 21a der Nocken 21 des Rastnockenrades 5
endet. Andernfalls könnte die Abstützfläche 25 nicht in der offenen
Raststellung die breitflächige Sperrfläche 24 der Rastsperre 7
unterfahren.
Die aus sich heraus verständlichen Fig. 14 bis 17 zeigen
Einzelheiten der Zuhaltung 3 sowie der Rastsperre 7 und der
Schrittraste 6. Das gleiche gilt für die Fig. 20 bis 23, welche
Einzelheiten der Zuhaltung 3 in Verbindung mit der Rastsperre 7
(Fig. 20 und 21) sowie die Mitnahmescheibe 9 in Verbindung mit
der Schrittraste 6 (s. Fig. 22 und 23) in verschiedenen
Perspektiven zeigen.
An Hand der Fig. 18 und 19 wird nachfolgend die Funktion
der Verriegelungsvorrichtung 1 beschrieben. Es wird davon
ausgegangen, daß sich der Deckel 16 gemäß Fig. 2 in seiner
geöffneten Stellung befindet. Wird nunmehr der Deckel 16 in
Richtung des Pfeiles C von Fig. 2 heruntergedrückt, trifft nach dem
Öffnungsweg der Zuhaltebügel 4 auf die Backe 27 der Zuhaltung 3,
wodurch der Zuhaltung 3 eine Drehbewegung in Richtung des
Pfeiles 17 erteilt wird. In der geöffneten Stellung ruht die breitflächige
Sperrfläche 24 der Rastsperre 7 auf der Oberfläche 21a eines
Nockens 21. Durch die Drehbewegung der Zuhaltung 3 in Richtung
des Pfeiles 17 wird auch die mit der Welle 8 drehfest gekuppelte
Schrittraste 6 in Richtung des Pfeiles 17 verdreht, wodurch das
Rastnockenrad 5 um einen Schritt, d. h. um einen Zahn 22 seiner
Schrittrastverzahnung 23, weiterverdreht wird. Dadurch dreht sich
auch der betreffende, die breitflächige Sperrfläche 24 abstützende
Nocken 21 in Richtung des Pfeiles 17 um z. B. eine halbe
Nockenbreite weiter, so daß die unter Wirkung der Rastsperrfeder 7a
stehende Rastsperre 7 in Richtung des Pfeiles 17 in den
nachfolgenden Zwischenraum des Rastnockens 21 eingreift und
damit die Zuhaltung 3 an einer Drehbewegung in Richtung des
Pfeiles 20 hindert. Wird in dieser geschlossenen Raststellung erneut
auf den Gegenstand 16 in Richtung des Pfeiles O eine Kraft ausgeübt,
wird die Zuhaltung 3 in Richtung des Pfeiles 17 gedreht und zugleich
auch die Rastsperre 6 mit ihrem in die Schrittrastverzahnung 23
eingreifenden blattfederartigen Vorsprung 6a weitergedreht. Bei
dieser Drehung dreht sich auch die Nocken 21 des
Rastnockenrades 5 mit. Auf ihrer in Drehrichtung des Pfeiles 17
abgerundeten Oberfläche 21b gleitet nunmehr die breitflächige
Sperrfläche 24 entgegen der Kraft der Rastsperrfeder 7a nach oben,
bis sie auf der Oberfläche 21a des nächstfolgenden Nockens 21
aufsetzt. In dieser Stellung kann die breitflächige Abstützfläche 25
der Zuhaltung 3 die breitflächige Sperrfläche 24 der Rastsperre 7
unterfahren und somit unter Wirkung der Zuhaltungsfeder 3a in
Richtung des Pfeiles 20 in ihre Öffnungsstellung verschwenkt
werden. Bei diesem Verschwenken in Richtung des Pfeiles 20 wird
auch die Schrittraste 6, die drehfest mit der Zuhaltung 3 auf der
Welle 8 angeordnet ist, gedreht, wodurch der blattfederartige
Vorsprung 6a in die nächstfolgende Zahnlücke der
Schrittrastverzahnung 23 einrastet. An dieser Schwenkbewegung in
Richtung des Pfeiles 20 kann das Rastnockenrad 5 nicht teilnehmen,
weil es von der ortsfest auf den Grundkörper 2 angeordneten
Klinkensperre 11 (s. Fig. 8) an dieser Bewegung gehindert wird.
Nunmehr kann der Zuhaltebügel 4 aus dem Zwischenraum zwischen
den Backen 26, 27 herausgleiten und mit dem mit ihm verbundenen
Deckel 16 gemäß Fig. 2 bzw. 4 erneut seine geöffnete Stellung
einnehmen.
Wird anschließend der Deckel 16 erneut in Richtung des
Pfeiles C mit dem Zuhaltebügel 4 heruntergedrückt, kontaktiert er
erneut die Backe 27, setzt dadurch die Zuhaltung 3 in eine
Drehbewegung in Richtung des Pfeiles 17, wodurch die Schrittraste 6
mit ihrem blattfederartigen Vorsprung 6a über die
Schrittrastverzahnung 23 das Rastnockenrad 5 vorwärts bewegt und
anschließend die Rastsperre 7 mit ihrer breitflächigen Sperrfläche 24
erneut unter Wirkung der Rastsperrfeder 7a in einen Zwischenraum
zwischen zwei Nocken 21 eintaucht, wodurch bei der anschließenden
Schwenkbewegung der Zuhaltung 3 unter Wirkung ihrer
Zuhaltungsfeder 3a in Richtung des Pfeiles 20 die breitflächige
Abstützfläche 25 gegen die breitflächige Sperrfläche 24 der
Rastsperre 7 fährt und damit die geschlossene Raststellung erreicht
ist.
Vorteilhaft werden der Grundkörper 2, der Zuhaltebügel 4, die
Zuhaltung 3, das Rastnockenrad 5, die Schrittraste 6, die
Mitnehmerscheibe 9 und die Rastsperre 7 aus Kunststoff, wie
beispielsweise PA, POM, ABS, PC oder PEEK, hergestellt, wohingegen
die Drehschenkelfedern 3a, 6a, 7a aus gehärtetem Federstahl
bestehen.
Die Welle 8 und die Achse 10 kann je nach Einsatzbereich und
Belastung aus Stahl oder aus Kunststoff hergestellt sein.
1
Verriegelungsvorrichtung
2
Grundkörper
3
Zuhaltung
3
a Zuhaltungsfeder
3
b,
3
c Schenkel der Zuhaltungsfeder
3
a
4
Zuhaltebügel
5
Rastnockenrad
6
Schrittraste
6
a Schrittrastenfeder
6
b blattfederartiger Vorsprung
6
c,
6
d Schenkel der Schrittrastenfeder
6
a
7
Rastsperre
7
a Rastsperrfeder
7
b,
7
c Schenkel der Rastsperrfeder
7
a
8
Welle
9
Mitnehmerscheibe
9
a Mitnahmevorsprung
10
Achse
11
Klinkensperre
12
,
13
,
14
,
15
Lageraugen
16
Deckel
18
Vorsprung der Zuhaltung
3
19
Vorsprung der Rastsperre
7
21
Rastnocken
21
a,
21
b Oberflächen des Rastnockens
21
22
Zähne
23
Schrittrastverzahnung
24
Sperrfläche
25
Abstützfläche
26
,
27
Backen
C, O,
C, O,
17
,
20
Pfeile
Claims (16)
1. Verriegelungsvorrichtung nach dem Push-Push-
Bewegungsprinzip zur Verriegelung einer Zuhaltung für einen Deckel,
einer Klappe, eines Faches, einer Tür, einer Abdeckung oder eines
ähnlichen Gegenstandes, die durch Ausübung einer Kraft entgegen
der Wirkung der Kraft einer vorgespannten Zuhaltungsfeder bei der
einen Kraftbetätigung in eine schließende Raststellung und nach
einer weiteren Kraftbetätigung in gleicher Kraftrichtung in eine offene
Raststellung gedrückt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungsvorrichtung (1) von einem in Lagern (12, 13)
eines ortsfesten Grundkörpers (2) drehbaren Welle (8), der darauf
drehfest angeordneten Zuhaltung (3), einem darauf drehbaren
Rastnockenrad (5) und einer mit der Welle (8) drehfest gekuppelten
Schrittraste (6) sowie von einer auf einer gleichfalls am
Grundkörper (2) befestigten Achse (10) schwenkbaren Rastsperre (7)
gebildet ist, die in der offenen Raststellung entgegen der Wirkung
einer Rastsperrfeder (7a) mit ihrer breitflächigen Sperrfläche (24) in
angehobener Stellung auf einem Nocken (21) des Rastnockenrades (5)
gehalten ist und in geschlossener Raststellung mit einer
breitflächigen Abstützfläche (25) der Zuhaltung (3) unter Wirkung der
Zuhaltungsfeder (3a) in Anlage gelangt, wobei das Rastnockenrad (5)
von einer am Grundkörper (2) angeordneten Klinkensperre (11) an
einer Drehrichtung (Pfeil 20) in Richtung der offenen Raststellung der
Zuhaltung (3) gehindert ist und an seinem von der Zuhaltung (3)
abgewandten Bereich mit einer Schrittrastverzahnung (23) versehen
ist, in welche ein blattfederartiger Rastvorsprung (6b) der
Schrittraste (6) eingreift.
2. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2) zwei
beabstandete Lageraugen (12, 13) zur Aufnahme der Welle (8) und
zwei beabstandete Lageraugen (14, 15) zur Aufnahme der Achse (10)
für die darauf schwenkbare Rastsperre (7) aufweist, wobei die
Symmetrielängsachsen von Welle (8) und Achse (10) parallel
zueinander verlaufen.
3. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2)
unterhalb des Rastnockenrades (5) mit einer blattfederartigen
Klinkensperre (11) versehen ist, die unter Wirkung einer eigenen
Federvorspannung in die Aussparung zwischen zwei Nocken (21) in
der einen Drehrichtung (Pfeil 17) des Rastnockenrades (15) schleifend
und in dessen anderer Drehrichtung (Pfeil 20) sperrend eingreift.
4. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die drehfest auf der
Welle (8) angeordnete Zuhaltung (3) an ihrem Außenumfang mit zwei
vorspringenden Backen (26, 27) zur Kupplung eines mit dem zu
verriegelnden Gegenstand (16) verbundenen Zuhaltebügels (4)
versehen ist.
5. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Backen (26, 27) als federnde
Klipse ausgebildet sind.
6. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem einen
Lagerauge (12) der Welle (8) und der zugekehrten Stirnseite der
Zuhaltung (3) die als Drehschenkelfeder ausgebildete
Zuhaltungsfeder (3a) auf der Welle (8) angeordnet ist und sich mit
ihrem einen Schenkel (3c) an einem Vorsprung (18) der Stirnseite
und mit ihrem anderen Schenkel (3b) an dem ortsfesten
Grundkörper (2) abstützt.
7. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltung(3)an
ihrer anderen Stirnseite in einem Rücksprung (3d) mit der
breitflächigen Abstützfläche (25) versehen ist, dessen radiale
Erstreckung unterhalb des Kreises der Oberfläche (21a) der
Nocken (21) des angrenzenden Rastnockenrades (5) endet.
8. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Rastnockenrad (5)
relativ zur Zuhaltung (3) und zur Schrittraste (6) auf der Welle (8)
drehbar ist.
9. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Rastnockenrad (5)
an seiner der Schrittraste (6) zugekehrten Stirnseite mit der
Schrittrastverzahnung (23) versehen ist.
10. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die drehfest auf
der Welle (8) angeordnete sowie gemeinsam mit der Zuhaltung (3)
drehbare Schrittraste (6) bei Betätigung der Zuhaltung (3) in die
offene Raststellung (Pfeil 17) über ihren blattfederartigen
Rastvorsprung (6b) das Rastnockenrad (5) in seine eine mögliche
Drehrichtung (Pfeil 17) um einen Schritt verdreht und damit die
Rastsperre (7) entgegen der Wirkung der Rastsperrfeder (7a) mit ihrer
breitflächigen Sperrfläche (24) auf die Oberfläche (21a) des in
Drehrichtung (Pfeil 17) nächstgelegenen Rastnockens (21) unter
Freigabe der Abstützfläche (25) der Zuhaltung (3) hinaufschiebt.
11. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rastsperrfeder (7a) gleichfalls als Drehschenkelfeder ausgebildet ist,
die sich mit ihrem einen Schenkel (7b) an einen Vorsprung (19) der
Rastsperre (7) und mit ihrem anderen Schenkel (7c) an dem
Grundkörper (2) abstützt.
12. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schrittraste (6) über eine drehfest mit der Welle (8) gekuppelte
Mitnehmerscheibe (9) mit einem Mitnehmervorsprung (9a) in die eine
mögliche Drehrichtung (Pfeil 17) des Rastnockenrades (5) entgegen
der Wirkung einer Feder (6a) drehbar ist, welche die Schrittraste (6)
unter Vorspannung in eine Anlage an den Mitnehmervorsprung (9a)
hält.
13. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (6a) als
Drehschenkelfeder ausgebildet ist, die sich mit ihrem einen
Schenkel (6d) an der Schrittraste (6) und mit ihrem anderen
Schenkel (6c) an dem Grundkörper (2) abstützt.
14. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung der
Nocken (21) und die Teilung der Schrittrastverzahnung (23) mit ihren
Zähnen (22) im Verhältnis von 1 : 2 stehen und zwischen zwei
benachbarten Flanken zweier Nocken (21) ein Zahn (22) der
Schrittrastverzahnung (23) angeordnet ist.
15. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der
Grundkörper (2), der Zuhaltebügel (4), die Zuhaltung (3), das
Rastnockenrad (5), die Schrittraste (6), die Mitnehmerscheibe (9) und
die Rastsperre (7) aus Kunststoff, nämlich aus PA, POM, ABS, PC
oder PEEK, und die Drehschenkelfedern (3a, 6a, 7a) aus gehärtetem
Federstahl bestehen.
16. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (8)
und die Achse (10) je nach Einsatzbereich und Belastung aus Stahl
oder Kunststoff hergestellt sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10200999A DE10200999B4 (de) | 2001-01-11 | 2002-01-11 | Verriegelungsvorrichtung nach einem rotativen Push-Push-Bewegungsprinzip |
| DE2002130655 DE10230655B4 (de) | 2002-01-11 | 2002-07-08 | Verriegelungsvorrichtung nach einem rotativen Push-Push-Bewegungsprinzip |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20100864U DE20100864U1 (de) | 2000-03-31 | 2001-01-11 | Verschlusssystem für Klappen und Deckel |
| DE20100864.5 | 2001-01-11 | ||
| DE10200999A DE10200999B4 (de) | 2001-01-11 | 2002-01-11 | Verriegelungsvorrichtung nach einem rotativen Push-Push-Bewegungsprinzip |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10200999A1 true DE10200999A1 (de) | 2002-10-24 |
| DE10200999B4 DE10200999B4 (de) | 2006-08-24 |
Family
ID=7951764
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10200999A Expired - Fee Related DE10200999B4 (de) | 2001-01-11 | 2002-01-11 | Verriegelungsvorrichtung nach einem rotativen Push-Push-Bewegungsprinzip |
| DE20200409U Expired - Lifetime DE20200409U1 (de) | 2001-01-11 | 2002-01-11 | Verriegelungsvorrichtung nach einem rotativen Push-Push-Bewegungsprinzip |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20200409U Expired - Lifetime DE20200409U1 (de) | 2001-01-11 | 2002-01-11 | Verriegelungsvorrichtung nach einem rotativen Push-Push-Bewegungsprinzip |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE10200999B4 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10230655A1 (de) * | 2002-01-11 | 2004-01-29 | Eigler Procon Gmbh | Verriegelungsvorrichtung nach einem rotativen Push-Push-Bewegungsprinzip |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19819691A1 (de) * | 1998-05-02 | 1999-11-04 | Euwe Eugen Wexler Gmbh | Schwenkdeckel-Mechanik, insbesondere zum Einbau in Fahrzeugkonsolen |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6056333A (en) * | 1998-09-08 | 2000-05-02 | Illinois Tool Works Inc. | Floating latch mechanism |
-
2002
- 2002-01-11 DE DE10200999A patent/DE10200999B4/de not_active Expired - Fee Related
- 2002-01-11 DE DE20200409U patent/DE20200409U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19819691A1 (de) * | 1998-05-02 | 1999-11-04 | Euwe Eugen Wexler Gmbh | Schwenkdeckel-Mechanik, insbesondere zum Einbau in Fahrzeugkonsolen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10230655A1 (de) * | 2002-01-11 | 2004-01-29 | Eigler Procon Gmbh | Verriegelungsvorrichtung nach einem rotativen Push-Push-Bewegungsprinzip |
| DE10230655B4 (de) * | 2002-01-11 | 2006-11-02 | Eigler Procon Gmbh | Verriegelungsvorrichtung nach einem rotativen Push-Push-Bewegungsprinzip |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE20200409U1 (de) | 2002-05-23 |
| DE10200999B4 (de) | 2006-08-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10164035B4 (de) | Fahrzeugsitz mit einem Gelenkbeschlag | |
| DE60109146T2 (de) | Türverriegelungseinrichtung für ein elektrisches haushaltsgerät | |
| EP1132254B1 (de) | Armlehne, insbesondere für Fahrzeuge | |
| EP0740122A2 (de) | Abzugsperrendes Waffenschloss | |
| EP3015629B1 (de) | Kraftfahrzeugtürgriffanordnung mit unfallsicherung | |
| DE1901649U (de) | Kombinationsschloss. | |
| WO2005093195A2 (de) | Schloss, insbesondere für fahrzeugtüren, -klappen od. dgl. | |
| EP3394372B1 (de) | Sicherheitsvorrichtung für ein kraftfahrzeug mit einer drehfalle und einer auswurffeder | |
| DE3302631C2 (de) | Sicherheitsschalter mit Fehlschließsicherung | |
| DE102015122575A1 (de) | Sicherheitsvorrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einer Drehfalle und einer Vorraststellung und einer Hauptraststellung | |
| EP2379340B1 (de) | Ordnermechanik | |
| DE102014109224A1 (de) | Verschluss mit beim Öffnen des Verschlusses selbsttätig löschender Codierung eines Zahlenschlosses | |
| EP2577219B1 (de) | Wiedersicherung für einen kipphebelzünder | |
| DE102010036636B4 (de) | Faltschloss | |
| EP2797778A2 (de) | Selbstsperrender gurtaufroller mit einer in aufwickelrichtung der gurtwelle wirksamen entklapperung des sperrgliedes | |
| EP0968882B1 (de) | Klappdeckelverschluss | |
| DE4436096A1 (de) | Klinkenschaltwerk zum Antrieb von Verstellvorrichtungen für Fahrzeugsitze | |
| DE10200999A1 (de) | Verriegelungsvorrichtung nach einem rotativen Push-Push-Bewegungsprinzip | |
| DE10230655B4 (de) | Verriegelungsvorrichtung nach einem rotativen Push-Push-Bewegungsprinzip | |
| DE202010015399U1 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluss | |
| WO2022194876A1 (de) | Betätigungsvorrichtung zum betätigen von ventilen | |
| DE69204044T2 (de) | Sicherheitsschloss für eine Haustüre oder dgl. | |
| DE4230580C1 (de) | ||
| DE19538320A1 (de) | Verriegelungsschloß | |
| DE102004002258B4 (de) | Verriegelungseinheit |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: EIGLER PROCON GMBH, 58540 MEINERZHAGEN, DE |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |