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DE102009053937A1 - Profil für eine zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegbare Scheibe - Google Patents

Profil für eine zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegbare Scheibe Download PDF

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DE102009053937A1
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Withdrawn
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DE102009053937A
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English (en)
Inventor
Michael Baur
Wolfgang Schellhorn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cooper Standard GmbH
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
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Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/80Sealing arrangements specially adapted for opening panels, e.g. doors
    • B60J10/86Sealing arrangements specially adapted for opening panels, e.g. doors arranged on the opening panel
    • B60J10/88Sealing arrangements specially adapted for opening panels, e.g. doors arranged on the opening panel mounted on, or integral with, the glass-run seals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Profil (10), insbesondere ein Dichtungsprofil (10), für eine zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegbaren Scheibe (14), insbesondere eine Seitenscheibe (14), eines Kraftwagens, wobei mittels des Profils (10) die Scheibe (14) an angrenzenden Karosserieteilen (12) zu halten und bei einer Öffnungs- oder Schließbewegung zu führen ist, wobei das Profil (10) wenigstens ein Positionierelement (40) umfasst, mittels welchem die Scheibe (14) in der Schließstellung in einer definierten Solllage zu halten ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Profil für eine zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegbare Scheibe der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
  • Aus dem Serienkraftwagenbau sind Dichtungsprofile in einem Dachbereich der Karosserie des Kraftwagens bekannt, die dazu dienen, eine zwischen einer Schließstellung und zumindest einer Offenstellung bewegbare Scheibe gegenüber einem Eindringen von Feuchtigkeit von einer Außenseite in einen Fahrgastinnenraum abzudichten. Des Weiteren sollen sie den Zweck erfüllen, die Scheibe bei einer Bewegung zu führen. Dazu weisen die Dichtungsprofile Dichtungslippen auf, die sowohl die Aufgabe der Führung als auch der Abdichtung übernehmen sollen.
  • Diese bekannten Dichtungsprofile weisen dabei den Nachteil auf, dass in ihrem Bereich Geräusche in Folge des Fahrtwinds entstehen, die den Fahrkomfort für Fahrzeuginsassen negativ beeinträchtigen, falls keine anderweitigen Vorkehrungen getroffen sind.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Profil für eine zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegbare Scheibe bereitzustellen, welches einen verbesserten Fahrkomfort ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Profil für eine zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegbare Scheibe mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen und nichttrivialen Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Ein solches Profil, insbesondere ein Dichtungsprofil, für eine zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegbare Scheibe, insbesondere eine Seitenscheibe, eines Kraftwagens, ermöglicht es, die Scheibe an angrenzenden Karosserieteilen zu halten und bei einer Öffnungs- oder Schließbewegung zu führen, wobei erfindungsgemäß vorgesehen ist, dass das Profil wenigstens ein Positionierelement umfasst, mittels welchem die Scheibe in der Schließstellung in ihrer Schließposition in einer definierten Solllage zu halten ist. In dieser, durch das Profil ermöglichten Solllage ist eine verbesserte und festere Anlage der Scheibe zu den angrenzenden Karosserieteilen sowie zu dem Profil selbst realisierbar, woraus eine verbesserte Einspannung der Scheibe in ihrer Schließstellung, welche eine Endstellung darstellt, resultiert.
  • Diese verbesserte Einspannung führt zu einer geringeren Scheibenanregung im Fahrbetrieb durch den Fahrtwind, was mit einer deutlichen Geräuschreduzierung einhergeht. Diese Geräuschreduzierung wiederum wirkt sich positiv auf den Fahrkomfort für Insassen des Fahrgastraums des Kraftwagens aus, da sich durch das erfindungsgemäße Profil ein leiseres Innengeräusch einstellt.
  • Ist das Positionierelement an einer Stirnseite des Profils angeordnet, welche mit einer Stirnseite der Scheibe in ihrer Schließstellung in Anlage kommt, wobei das Positionierelement beispielsweise als im Wesentlichen schräg zur Bewegungsrichtung der Scheibe verlaufende Einlaufnocke ausgebildet ist, so ist dadurch eine Zwangsführung geschaffen, durch welche die Scheibe bei ihrer Bewegung von ihrer Offenstellung in ihre Schließstellung zunächst in die definierte Solllage führbar und schließlich fest in dieser haltbar ist.
  • Dabei ist beispielsweise vorgesehen, dass die Scheibe mittels des Positionierelements in Richtung einer Außenseite der Scheibe zu führen und zu halten ist, wobei die Scheibe somit gegen eine Luftführungslippe des Profils zu drücken ist, welche zum Zusammenwirken mit einer Außenseite der Scheibe in ihrer Schließstellung ausgebildet ist. Diese Luftführungslippe ermöglicht eine Vermeidung von Verwirbelungen an der Scheibe, was mit einer weiteren Geräuschreduzierung und damit mit einer weiteren Komfortsteigerung einhergeht.
  • Dieser positive Effekt der Luftführungslippe ist durch das erfindungsgemäße Profil und sein Positioniermittel unterstützt, wodurch noch weniger Verwirbelungen entstehen, was eine weitere Geräuschreduzierung bewirkt.
  • Die Luftführungslippe ist dabei beispielsweise durch einen Teilbereich des Profils gebildet, welcher zunächst in einem ersten Erstreckungsbereich im Wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung der Scheibe verläuft und die Scheibe bereichsweise in einem Abstand überdeckt, anschließend in einem zweiten Erstreckungsbereich schräg, insbesondere senkrecht, zur Bewegungsrichtung der Scheibe verläuft und schließlich in einem dritten Erstreckungsbereich im Wesentlichen gegenläufig zum ersten Erstreckungsbereich verläuft, wobei ein Anlagebereich des dritten Erstreckungsbereichs an einer Außenseite der Scheibe zumindest in deren Schließposition in Anlage kommt.
  • Die Luftführungslippe, welche auch als Aerolippe bezeichnet wird, verbessert somit nicht nur eine Dichtwirkung des Profils sondern, wie beschrieben, auch das Geräuschverhalten und somit den Fahrkomfort.
  • An dieser Stelle sei angemerkt, dass das erfindungsgemäße Profil in Verbindung jedweder Scheibe sowie Karosserie eines Kraftwagens einsetzbar ist. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das Profil in Zusammenhang einer Seitenscheibe einer Tür eines Kraftwagens eingesetzt wird, bei welcher die Scheibe in einem Rahmen geführt und gehalten ist, der die Scheibe umlaufend umgibt. Das Dichtungselement ist somit an diesem Rahmen auf einer oberen Seite in einem Dachbereich der Karosserie angeordnet und ermöglicht die beschriebenen Vorteile.
  • Ebenso ist das erfindungsgemäße Profil bei einer rahmenlosen Tür einer Fahrzeugkarosserie einsetzbar, bei welcher die Scheibe lediglich durch die Tür selbst, nicht aber durch einen umlaufenden Rahmen geführt und gehalten ist. In einem solchen Fall ist das erfindungsgemäße Profil an einer Fahrzeugsäule oder insbesondere an einem Dachrahmenelement angeordnet und somit karosseriefest, also nicht mit der Tür bei einer Verschwenkung dieser mit bewegbar.
  • Bei einer weiteren Einsatzmöglichkeit handelt es sich beispielsweise nicht um eine Tür, sondern um eine Fensteröffnung in einer Karosserie eines Kraftwagens, in welcher eine bewegbare Scheibe geführt und gehalten ist. Dies ist analog zu dem Fall der Tür mit dem Rahmen zu betrachten, wobei wiederum das erfindungsgemäße Profil beispielsweise in einem oberen Bereich der Fensteröffnung angeordnet ist. In diesem Fall ist das Profil ähnlich wie bei der rahmenlosen Tür karosseriefest.
  • Des Weiteren sei angemerkt, dass es sich bei der Scheibe sowohl um eine Seitenscheibe als auch um eine zwischen einer Schließstellung und zumindest einer Offenstellung bewegbaren Heckscheibe oder gar um eine anderweitige, bewegbare Scheibe handeln kann.
  • In jeglicher Hinsicht sind die Vorteile einer verbesserten Anlage der Scheibe an angrenzenden Karosserieteilen beziehungsweise dem Profil selbst sowie eines verbesserten Fahrkomforts für Insassen des Fahrgastraums realisiert.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgen in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in der Figur alleine gezeigten Merkmale sind nicht nur in der jeweiligen angegeben Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • Die Zeichnung zeigt eine Querschnittsansicht eines Dichtungsprofils für eine zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegbare Seitenscheibe, wobei das Profil wenigstens ein Positionierelement umfasst, mittels welchem die Scheibe in der Schließstellung in einer definierten Solllage zu halten ist.
  • Die Figur zeigt ein Profil in Form eines Dichtungsprofils 10, welches im Dachbereich einer Karosserie eines Kraftwagens an einem Dachrahmenelement 12 angeordnet ist.
  • Außerdem zeigt die Figur eine Seitenscheibe 14, welche gemäß einem Richtungspfeil 16 zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegbar ist, wobei in der Figur eine Stellung der Seitenscheibe 14 kurz vor ihrer endgültigen Schließstellung, was eine Endstellung der Seitenscheibe 14 darstellt, gezeigt ist.
  • Das Dichtungsprofil 10 hat nun unter anderem die Aufgabe inne, die Seitenscheibe 14 gegenüber einem Eindringen von Feuchtigkeit von einem Fahrzeugäußeren 19 in einen Fahrgastraum 20 zu vermeiden.
  • Zur Erfüllung dieses Zwecks weist das Dichtungsprofil 10 Dichtungslippen 22, 24 und 26 auf, die an der Seitenscheibe 14 auch in deren Schließposition anliegen. Zur Verbesserung des Anliegens und damit der Dichtfunktion der Dichtungslippen 22 und 24 weisen diese neben einer ersten Lage, die wie das Dichtungsprofil 10 aus einem Kunststoff, insbesondere einem Gummi, gebildet ist, eine zweite Lage 28 und 30 auf, die beispielsweise aus einem weicheren Kunststoff als die erste Lage besteht, um somit die Dichtwirkung zu verbessern. Zudem ist durch diese weichere Lage eine Beschädigung der Seitenscheibe 14 in Form eines Verkratzens vermieden.
  • Zur Vereinfachung der Montage des Dichtungsprofils 10 an einem entsprechenden Dachrahmenelement wie beispielsweise dem Dachrahmenelement 12 weist das Profil 10 eine im Wesentlichen U-förmige Steckaufnahme 32 auf, mittels welcher das Dichtungsprofil 10 auf einen entsprechenden Montageflansch aufsteckbar ist. In dieser Steckaufnahme 32 sind Dichtungsnasen 34 und 36 vorgesehen, die ein Eindringen von Feuchtigkeit über eben diese Steckaufnahme 32 beziehungsweise den besagten Befestigungsflansch in den Fahrgastraum 20 vermeiden.
  • Zur Verbesserung des Zusammenhalts des Dichtungsprofils 10 auf den Befestigungsflansch ist im Bereich der Steckaufnahme 32 ein Verstärkungselement 38 vorgesehen, das beispielsweise aus einem Metall ausgebildet ist und die Formstabilität des Dichtungsprofils 10 insbesondere im Bereich der Steckaufnahme 32 deutlich verbessert.
  • An dieser Stelle sei angemerkt, dass das Dichtungsprofil 10, wie bereits erwähnt, aus einem Kunststoff, insbesondere einem Gummi gebildet sein kann. Ebenso ist es jedoch möglich, das Dichtungselement aus Blech auszubilden zur Realisierung einer hohen Formstabilität und beispielsweise mit einem entsprechenden Dichtungsmaterial in entsprechenden Bereichen oder komplett zu beschichten.
  • Des Weiteren ist die Seitenscheibe mittels des Dichtungsprofils 10 an angrenzenden Karosserieteilen sowie an dem Dichtungsprofil 10 selbst zu halten und bei einer Öffnungs- oder Schließbewegung führbar. Zur Realisierung einer festen Halterung der Seitenscheibe 14 in einer definierten Solllage umfasst das Dichtungsprofil 10 nun ein Positionierelement in Form einer im Wesentlichen schräg zur Bewegungsrichtung gemäß dem Richtungspfeil 16 der Seitenscheibe 14 verlaufenden Einlaufnocke 40. Die Einlaufnocke 40 ist dabei an einer Stirnseite 42 des Dichtungsprofils 10 angeordnet, welche von einer ersten, außenseitigen Längsseite 43 sowie von einer zweiten, innenseitigen Längsseite 44 des Dichtungsprofils 10 flankiert wird.
  • Die Einlaufnocke 40 ist mit einer Stirnseite 46 der Seitenscheibe 14 in Anlage verbringbar, und zwar dann, wenn die Seitenscheibe 14 in ihre endgültige Schließposition in Richtung der Stirnseite 42 des Dichtungsprofils 10 bewegt wird.
  • Dann trifft die Stirnseite 46 der Seitenscheibe 14 mit einem Randbereich auf die Einlaufnocke 40, wodurch die Seitenscheibe 14 der Formgebung der Einlaufnocke 40 gehorchend stetig in Richtung einer Außenseite 18 der Seitenscheibe 14, welche gegenüber einer Innenseite 21 der Seitenscheibe liegt, gedrückt und in der endgültigen Schließposition dort gehalten wird. Dadurch ist eine Zwangsführung geschaffen, durch welche die Seitenscheibe 14 besser in Anlage mit angrenzenden Karosseriebauteilen sowie mit dem Dichtungsprofil 10 selbst verbringbar und haltbar ist. Dies beeinflusst nicht nur die Dichtungswirkung des Dichtungsprofils 10 positiv, sondern führt auch zu einer geringeren Bewegungsmöglichkeit und damit zu einer geringeren Anregung der Seitenscheibe 10 durch den Fahrtwind, was wiederum eine Entstehung von Geräuschen in Folge der Bewegung der Scheibe vermeidet. Dies geht einher mit einem deutlich höheren Fahrkomfort für Insassen des Fahrgastraums 20, was insbesondere positiv auf langen Reisen beziehungsweise Fahrten ist.
  • Eine weitere Geräuschreduzierung ist dadurch erreicht, dass das Dichtungsprofil 10 eine Luftführungslippe 48 aufweist, die eine Entstehung von Verwirbelungen zumindest reduziert oder gar vermeidet. Auch die Luftführungslippe 48 weist eine erste Lage auf, die aus dem Kunststoff, insbesondere dem Gummi, des Dichtungsprofils 10 gebildet ist. Außerdem ist eine zweite Lage 50 vorgesehen, die die Anlage der Luftführungslippe 48 an der Außenseite 18 der Seitenscheibe 14 verbessert sowie ein Zerkratzen der Seitenscheibe 14 ebenso wie die zweiten Lagen 28 und 30 der Dichtungslippen 22 und 24 vermeidet.
  • Die Führung und Halterung der Seitenscheibe 14 in Richtung der Außenseite 18 und damit des Fahrzeugäußeren 19 durch die Einlaufnocke 40 unterstützt dabei auch die Reduzierung der Verwirbelungen und damit der Geräusche durch die Luftführungslippe 48, da eben auch die Anlage der Seitenscheibe 14 an der Luftführungslippe 48 verbessert und vor allem dauerhaft, das heißt auch bei hohen Geschwindigkeiten und großen Fahrbahnunebenheiten, gewährleistet ist. Durch die Zwangsführung der Einlaufnocke 40 kann sich die Scheibe schlichtweg viel weniger in dem Dichtungsprofil 10 bewegen und somit die Dichtungslippen 22, 24 und 26 sowie die Luftführungslippe 48 ihre Aufgaben noch besser erfüllen.
  • Zur weiteren Vermeidung des Eindringens von Feuchtigkeit von dem Fahrzeugäußeren 19 in den Fahrgastraum 20 sind an der Stirnseite 42 des Dichtungsprofils 10 Dichtungsnasen 52 und 54 vorgesehen, die zumindest bereichsweise senkrecht zur Zeichnungsebene der Figur am Dichtungsprofil 10 verlaufen.
  • In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Einlaufnocke 40 ebenso beispielsweise Ober eine überwiegende oder gar gesamte Erstreckungsrichtung des Dichtungsprofils 10 senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufen kann. Dies erlaubt eine besonders definierte und feste Zwangsführung der Seitenscheibe 14 in ihre Solllage sowie eine Halterung dieser in der Solllage.
  • Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Einlaufnocke 40 lediglich bereichsweise in der Längserstreckungsrichtung des Dichtungsprofils 10 vorgesehen ist. Dabei können beispielsweise zwei oder mehr Einlaufnocken 40 vorgesehen sein, die in Längserstreckungsrichtung senkrecht zur Zeichnungsebene beabstandet voneinander angeordnet sind. Dies ermöglicht einerseits die Zwangsführung und damit die definierte Anlage der Seitenscheibe 14, andererseits können dadurch der Materialaufwand sowie die Kosten zur Herstellung des Dichtungsprofils 10 als auch dessen Gewicht in einem geringen Rahmen gehalten werden.

Claims (7)

  1. Profil (10), insbesondere Dichtungsprofil (10), für eine zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegbaren Scheibe (14), insbesondere eine Seitenscheibe (14), eines Kraftwagens, wobei mittels des Profils (10) die Scheibe (14) an angrenzenden Karosserieteilen (12) zu halten und bei einer Öffnungs- oder Schließbewegung zu führen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (10) wenigstens ein Positionierelement (40) umfasst, mittels welchem die Scheibe (14) in der Schließstellung in einer definierten Solllage zu halten ist.
  2. Profil (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierelement (40) an einer Stirnseite (42) des Profils (10) angeordnet ist, welche mit einer Stirnseite (46) der Scheibe (14) in ihrer Schließstellung in Anlage kommt.
  3. Profil (10) nach einem der Ansprüche 1 oder 2., dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierelement (40) als im Wesentlichen schräg zur Bewegungsrichtung (16) der Scheibe (14) verlaufende Einlaufnocke (40) ausgebildet ist.
  4. Profil (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (14) mittels des Positionierelements (40) in Richtung einer Außenseite (18) der Scheibe (14) zu führen und zu halten ist.
  5. Profil (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (10) eine Luftführungslippe (48) aufweist, welche zum Zusammenwirken mit einer Außenseite (18) der Scheibe (14) in ihrer Schließstellung ausgebildet ist.
  6. Profil (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftführungslippe (48) durch einen Teilbereich des Profils (10) gebildet ist, welcher zunächst in einem ersten Erstreckungsbereich im Wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung (16) der Scheibe (14) verläuft und die Scheibe (14) bereichsweise in einem Abstand überdeckt, anschließend in einem zweiten Erstreckungsbereich schräg, insbesondere senkrecht, zur Bewegungsrichtung (16) der Scheibe (14) verläuft und schließlich in einem dritten Erstreckungsbereich im Wesentlichen gegenläufig zum ersten Erstreckungsbereich verläuft, wobei ein Anlagebereich des dritten Erstreckungsbereichs an einer Außenseite (18) der Scheibe (14) zumindest in deren Schließposition in Anlage kommt.
  7. Profil (10) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (14) mittels des Positionierelements (40) zumindest in ihrer Schließposition gegen den die Luftführungslippe (48) zu drücken ist.
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