[go: up one dir, main page]

DE102009059315A1 - Hartmetallaufsatz für ein drehendes dentaltechnisches Instrument - Google Patents

Hartmetallaufsatz für ein drehendes dentaltechnisches Instrument Download PDF

Info

Publication number
DE102009059315A1
DE102009059315A1 DE102009059315A DE102009059315A DE102009059315A1 DE 102009059315 A1 DE102009059315 A1 DE 102009059315A1 DE 102009059315 A DE102009059315 A DE 102009059315A DE 102009059315 A DE102009059315 A DE 102009059315A DE 102009059315 A1 DE102009059315 A1 DE 102009059315A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
hard metal
metal attachment
cutting edges
attachment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009059315A
Other languages
English (en)
Inventor
Syuuji Sonoi
Osamu Asao
Asako Sigesawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shofu Inc
Original Assignee
Shofu Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Shofu Inc filed Critical Shofu Inc
Publication of DE102009059315A1 publication Critical patent/DE102009059315A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C3/00Dental tools or instruments
    • A61C3/02Tooth drilling or cutting instruments; Instruments acting like a sandblast machine

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Abstract

Die Erfindung offenbart einen Hartmetallaufsatz für ein drehendes dentaltechnisches Instrument. Aus dem Stand der Technik sind Schneiden bekannt, die von einem unteren zu einem oberen Abschnitt nach rechts gewunden sind. Diese Windung birgt insofern einen Nachteil, als sich die Verbindung zwischen dem Handteil und dem Aufsatz während der Drehung lösen kann und sich beim Schneiden/Bohren entstandene Staubpartikel anhäufen und zu einem schlechten Gütegrad führen können. Beim erfindungsgemäßen Hartmetallaufsatz sind die Schneiden von unten nach oben nach links gewunden, um die angeführten Nachteile zu beseitigen.

Description

  • VERWANDTE ANMELDUNG
  • Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf den Gegenstand, der in der Japanischen Patentanmeldung Nr. 2008-335442 (eingereicht am 27. Dezember 2008) enthalten ist, die hier in ihrer Gänze mit einbezogen ist.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf einen Hartmetallaufsatz für ein drehendes dentaltechnisches Instrument, wobei der Aufsatz für das dentaltechnische Instrument als Schneid-/Bohr- und Polierwerkzeug für einen künstlichen Zahnersatz hergenommen wird. Entsprechend wird der Hartmetallaufsatz somit auf ein dentaltechnisches Handteil aufgesetzt. Dieser entwickelte Aufsatz führt insbesondere zu effizientem Schneiden/Bohren und glattem Polieren bei Dentalmaterial wie Gips oder Kunststoffen und schafft entsprechend Nachteile aus dem Stand der Technik aus der Welt.
  • Beschreibung des Stands der Technik
  • Ein Hartmetallaufsatz wird normalerweise in dentaltechnischen Instrumenten verwendet, und der Schneid-/Bohrabschnitt besteht aus einem metallartigen Carbid, insbesondere Wolframcarbid, während der Hartmetallabschnitt in einem chemischen Verfahren an einem Schaft befestigt oder angeklebt wird, der beispielsweise aus einem rostfreien Stab besteht und dann zu einer geeigneten Form endbearbeitet wird, um angemessen für das dentaltechnische Instrument verwendet werden zu können. Dann wird der Schaft fest in den unteren Handgriff des Handteils eingeschraubt. Dieser Hartmetallaufsatz verfügt über eine gute Dauerhaftigkeit, so dass er sich zum Schneiden/Bohren und Polieren eines weiten Bereichs an Dentalmaterialien wie Gips, Keramik, Metall usw. einsetzen lässt.
  • Der wie in 1 gezeigte Hartmetallaufsatz besitzt im Allgemeinen mehrere Schneiden, die von einem unteren zu einem oberen Abschnitt stetig nach rechts gewunden sind. Wenn sich der Aufsatz in einer Rechtsdrehung dreht, die gleich dem Rotationsgang ist, beginnt das Schneiden/Bohren und Polieren. Wenn jedoch eine gewisse zusätzliche und hohe Kraft für den Arbeitsvorgang aufgewendet wird, nimmt die Befestigungskraft zwischen dem Aufsatz und dem unteren Handteil nach und nach ab und führt schließlich zu einem Lösen der Schraubverbindung zwischen den beiden Teilen. So ist also zu befürchten, dass sich der Hartmetallaufsatz vom Handteil trennt, und dies kann für den Zahnarzt bzw. Zahntechniker eine gewisse gefährliche Situation bedeuten.
  • Während das Schneiden/Bohren und Polieren in diesem Stand der Technik durchgeführt wird, entstehen dabei durch den Schneid-/Bohrvorgang Staubpartikel, die sich unweigerlich zwischen den Schneiden ansammeln. Durch diese Ansammlung entsteht ein Problem für ein ungestörtes Schneiden/Bohren und Polieren, und diese Staubpartikel müssen manchmal sogar während der Bearbeitungszeit daraus entfernt werden. Speziell bei nassen Materialien oder im Falle von Wasserzufuhr im Bearbeitungsprozess nehmen die Staubpartikel zwischen den Schneiden zu, woraufhin die Schneid-/Bohreffizienz stark herabgesetzt ist.
  • Der Arbeitsablauf gemäß dem Stand der Technik kann auch verstärkt dazu führen, dass dem Zahnarzt bzw. Zahntechniker Staubpartikel entgegengeschleudert werden, und so wird auch die Arbeitseffizienz negativ beeinflusst.
  • Wie zum Stand der Technik erläutert wurde, treten Probleme auf, die gelöst werden müssen, um die Schneid-/Bohr- und Polierarbeiten durchzuführen. Da die Schneiden von unten nach oben rechts herum gewunden sind, besteht ein Risiko, dass sich der Hartmetallaufsatz während einer Rundrotation löst und sich vom Handteil trennt und dadurch die gefährliche Situation für den Benutzer entsteht. Auch sammeln sich die während des Schneid-/Bohrprozesses entstandenen Staubpartikel unweigerlich zwischen den Schneiden an, was zu einer mangelhaften Ausführung der Arbeit in ihrem Gütegrad beim Schneiden/Bohren und Polieren führen kann. Gleichzeitig müssen während dieses Schneid-/Bohr- und Polierprozesses diese angesammelten Staubpartikel beseitigt werden, weil sich ihr Vorhandensein negativ auf eine glatte Bearbeitung auswirken kann. Besonders beim Schneiden/Bohren nasser Materialien oder einer Fortführung der diesbezüglichen Schneid-/Bohrarbeit unter Wasserzufuhr, nehmen die Staubpartikel zwischen den Schneiden zu. Um diese Situation zu bereinigen, muss der Zahnarzt bzw. Zahntechniker seine im Verlauf befindliche Arbeit anhalten, um die Staubpartikel zu beseitigen. Die entstandenen Staubpartikel könnten dabei dem Zahnarzt bzw. Zahntechniker entgegengeschleudert werden und somit für einen geringen Gütegrad der Arbeit verantwortlich sein.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung wurde angesichts der erläuterten Nachteile entwickelt.
  • Ziel der Erfindung ist es, einen Hartmetallaufsatz für drehende dentaltechnische Instrumente bereitzustellen, der dentaltechnische Materialien glatt mit gutem Gütegrad auf sichere Weise schneiden/bohren und polieren kann, ohne dabei ein Ansammlung von Staubpartikeln zu sehr zu begünstigen. Für diesen entwickelten Aufsatz ist es nun wichtiger, eine glattere Endbearbeitung der Polierfläche zu erzielen als eine große Menge an Schneid-/Bohr- und Polierarbeit durchzuführen.
  • Im Rahmen dieser Erfindung wurde nun der Hartmetallaufsatz mit mehreren Schneiden versehen, die von einem unteren zu einem oberen Abschnitt stetig nach links gewunden sind, wobei eine Belastungskraft zwischen dem Aufsatz und dem Handteil immer gegen die Arbeitsdrehung wirkt, um die Verbindung zwischen dem Aufsatz und dem Handteil aufrechtzuerhalten. Dabei werden die entstehenden Staubpartikel, die sich zwischen den Schneiden festsetzen könnten, reduziert und dem die Arbeit ausführenden Zahnarzt bzw. Zahntechniker nicht entgegengeschleudert. Durch diese Vorkehrung wird die Gefahr vermieden, dass sich der Aufsatz löst und vom Handteil trennt, während eine Ansammlung von Staubpartikeln zwischen den Schneiden und auch eine Verbreitung der Staubpartikel zu dem die Arbeit ausführenden Zahnarzt bzw. Zahntechniker hin aus der Welt geschafft wird.
  • Wenn ein Zahnersatzmaterial präpariert wird, sollte die Oberfläche des Materials so glatt wie möglich bearbeitet werden, und diese Glätte trägt zum Anpassungsgefühl des Benutzers dieses Materials bei und leistet einen Beitrag, um das Anhaften von Plaque während des eigentlichen Gebrauchs durch den Benutzer zu mindern. Somit ist die glatte Endbearbeitung für das Material notwendig, um die zugrunde gelegten Materialien zu verwenden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Seitenansicht eines im Stand der Technik verwendeten Hartmetallaufsatzes, bei dem mehrere Schneiden von einem unteren zu einem oberen Abschnitt leicht und stetig nach rechts gewunden sind.
  • 2 ist eine Seitenansicht eines nach der vorliegenden Erfindung entwickelten Hartmetallaufsatzes, bei dem mehrere Schneiden von einem unteren zu einem oberen Abschnitt nach links gewunden sind.
  • 3 ist eine Seitenansicht eines Hartmetallaufsatzes, der eine erste nach dieser Erfindung entwickelte Ausführungsform zeigt.
  • 4 ist eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines Hartmetallaufsatzes mit einer anderen, nach dieser Erfindung entwickelten Form der Schneiden.
  • 5 ist auch eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform eines Hartmetallaufsatzes mit einer anderen, nach dieser Erfindung entwickelten Form der Schneiden.
  • 6 ist eine Draufsicht auf einen oberen Schneidenabschnitt der Ausführungsform 1, worin die Schneidenanordnung nach dieser Erfindung deutlich zu sehen ist.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die bevorzugten Ausführungsformen werden nachstehend anhand der 1 bis 6 erläutert, vor der Erläuterung soll aber noch Folgendes hervorgehoben werden.
  • Nach verschiedenen und konkreten Versuchen im Versuch-und-Irrtum-Verfahren fanden die vorliegenden Erfinder die folgenden Vorteile heraus. Die Anzahl der Schneiden, die erfindungsgemäß zum Einsatz kommen, sollte 6, 7 oder 8 betragen. Wenn in der Theorie die Anzahl der Schneiden erhöht wird, wird die geschnittene/gebohrte Oberfläche glatter, sind es aber mehr als 8 Schneiden, bestehen nicht genug Zwischenräume zwischen den Schneiden, so dass eine Anhäufung der entstandenen Staubpartikel auftritt. Dementsprechend wird empfohlen, dass die Anzahl der Schneiden 6, 7 oder 8 betragen sollte. Es wird auch empfohlen, dass der maximale zu übernehmende Abstand der Schneiden zwischen 2,0 und 2,5 mm betragen sollte. Was die Art der Schneide betrifft, so wird auch empfohlen, eine plangeschliffene und keine kreuzgeschliffene Art einzusetzen, weil die kreuzgeschliffene Art zu rauen Oberflächen führen kann.
  • Die Größe des Schneid-/Bohr und Polierabschnitts sollte 3–15 mm, vorzugsweise 10–15 mm betragen. Der Durchmesser des Abschnitts sollte 3–10 mm betragen. Dieser Durchmesser bedeutet die maximale Abmessung um den Abschnitt.
  • Die Form des übernommenen Hartmetallaufsatzes ist optional, es ist aber vorzuziehen, die Form, wie in den Figuren gezeigt, in der Art einer Patrone oder eines Zylinders herzustellen.
  • Zur Wiederholung, die Anzahl der Schneiden sollte 6, 7 und 8 betragen.
  • Der Winkel der Schneide sollte zwischen 55° und 80°, vorzugsweise 60° bis 75° betragen.
  • 1 zeigt eine Seitenansicht eines im Stand der Technik verwendeten Hartmetallaufsatzes, bei dem mehrere Schneiden von einem unteren zu einem oberen Abschnitt leicht stetig nach rechts gewunden sind. Bezugszahl 4 bezeichnet eine Belastungskraft, die durch eine Schneid-/Bohr- und Polierarbeit verursacht wird, während Bezugszahl 5 die Kraft bezeichnet, die der Aufsatz zu bewältigen hat.
  • 2 zeigt eine Seitenansicht des nach der vorliegenden Erfindung entwickelten Hartmetallaufsatzes, bei dem mehrere Schneiden von einem unteren zu einem oberen Abschnitt leicht nach links gewunden sind.
  • 3 und 4 zeigen Seitenansichten der nach der vorliegenden Erfindung als Ausführungsform 1 und Ausführungsform 2 entwickelten Hartmetallaufsätze, worin die Bezugszahl 1 den Schneid-/Bohr- und Polierabschnitt bezeichnet, während die Bezugszahl 1a eine Schneide und die Bezugszahl 2 einen Schaft bezeichnet.
  • 5 zeigt ebenfalls eine Seitenansicht von Ausführungsform 3, worin eine andere Form für den Aufsatz übernommen wurde, und zwar eine Zylinderform, und diese von unten nach oben wie eine Kegelform kleiner ausgelegt ist.
  • 6 zeigt eine Draufsicht auf einen oberen Abschnitt des Schneid-/Bohrabschnitts des Hartmetallaufsatzes, und dabei handelt es sich um die wie vorstehend aufgeführte Ausführungsform 1. Bezugszahl 6 bedeutet eine Oberflächenvertiefung der Schneide. Dieser Schneidabschnitt des Hartmetallaufsatzes sollte vorzugsweise nicht wie die Schneide im Spitzenende sein. An diesem Spitzenende sollte ein Oberflächenvertiefungsteil ausgebildet sein. Die vertiefte Fläche dieses Spitzenendes sollte vorzugsweise in einem Winkel gegen eine Achse geneigt sein, und darüber hinaus sollte diese Schneidenspitze im Gegenwinkel zur Mitte der Achse ausgebildet sein.
  • Nachstehend werden die eigentlichen Ausführungsformen vorgestellt. Ausführungsform 1 (Emb. 1) ist in 3 in der Zylinderart ausgeführt, während Ausführungsform 2 (Emb. 2) in 4 in der Patronenart ausgeführt ist, worin die Schneiden nach links gewunden und 8 Stück davon mit dem Planschliffsystem übernommen sind. Der Versuch erfolgt nun 30 Sekunden lang mit dem motorbetriebenen dentaltechnischen Handteil bei 10.000 U/min, wobei ein superharter Gips und eine Acrylplatte zum Testen geschnitten/gebohrt und poliert werden, und gleichzeitig auch der superharte Gips im nassen Zustand getestet wird, um die Anhäufung von Schnittstaub nachzuweisen. In diesem Versuch werden auch Vergleichstests (Com. 1, Com. 2 und Com. 3) unter den Bedingungen durchgeführt, dass in der Versuchsausstattung von Vergleichstest 1 nach links gewundene Schneiden derselben Zylinderart mit 4 Stück Schneiden im Planschliff, in der Versuchsausstattung von Vergleichstest 2 nach links gewundene Schneiden mit 4 Stück Schneiden im Planschliff, und in der Versuchsausstattung von Vergleichstest 3 nach rechts gewundene Schneiden mit 10 Stück Schneiden im Kreuzschliff verwendet werden.
  • Die Testergebnisse werden auf den nächsten Seiten in Tabelle I und Tabelle II wie folgt wiedergegeben:
    In diesen Tabellen wird auf die wie nachstehend verwendeten Abkürzungen zurückgegriffen.
  • Emb. 1
    = Ausführungsform 1
    Emb. 2
    = Ausführungsform 2
    Emb. 3
    = Ausführungsform 3
    Com. 1
    = Vergleichstest 1
    Com. 2
    = Vergleichstest 2
    Com. 3
    = Vergleichstest 3
    Com. 4
    = Vergleichstest 4
    Com. 5
    = Vergleichstest 5
    TABELLE 1
    Emb. 1 Com. 1
    Form des Aufsatzes Zylinder Zylinder
    Art von Schneide Nach links gewunden plangeschliffen Nach links gewunden plangeschliffen
    Anzahl von Schneiden 8 Stck 4 Stck
    Bei superhartem Gips Schnittmenge (mg) 249 381
    Schnittfläche Ra (μm) 1,05 1,69
    Schnittflächengüte O X
    Staubanhäufung O O
  • Für die Tabellen, einschließlich Tabelle I, II und III, bedeuten die Zeichen ”O” und ”X” wie folgt:
  • Zeichen O:
    zufriedenstellende Ergebnisse erzielt.
    Zeichen X:
    nicht zufriedenstellende Ergebnisse erzielt.
    TABELLE 2
    Emb. 2 Com. 2 Com. 3
    Form des Aufsatzes Patrone Patrone Patrone
    Art von Schneide Nach links gewunden plangeschliffen Nach links gewunden plangeschliffen Nach rechts gewunden plangeschliffen
    Anzahl von Schneiden 8 Stck 4 Stck 10 Stck
    Beim Schneiden von superhartem Gips Schnittmenge (mg) 289 320 191
    Schnittfläche Ra (μm) 1,00 2,03 1,85
    Schnittflächengüte O X X
    Staubanhäufung O O X
  • Zum Prüfen der vorstehenden Tabelle 1 und Tabelle 2 sollen deren Ergebnisse erklärt werden. Gemäß Tabelle 1 ist die erfindungsgemäße Ausführungsform 1 dem Vergleichtest 1 in der Schnittmenge ein klein wenig unterlegen, der Unterschied ist aber sehr gering und annehmbar. Jede Schnittmenge weist einen gewissen Unterschied entsprechend der Anzahl von Schneiden auf, Ausführungsform 1 ist aber immer noch zufriedenstellend. Die Schnittfläche von Ausführungsform 1 ist viel besser als im Vergleichstest 1, während auch die Schnittflächengüte bei Ausführungsform 1 besser als beim Vergleichstest 1 ist. Was die Anhäufung von Staubpartikeln anbelangt, so sind die Ausführungsform wie auch die Vergleichstests alle in Ordnung.
  • Was die Ausführungsform 2 betrifft, so können, wenn diese Tabelle 2 geprüft und mit den Vergleichstests 2 und 3 verglichen wird, entsprechend zufriedenstellende und ähnliche Ergebnisse zur Tabelle 1 erzielt werden. Es kann festgestellt werden, dass auch dann ein zufriedenstellender Zustand bei der Anhäufung von Staubpartikeln zu erzielen ist, wenn das Schneiden/Bohren im nassen Zustand erfolgt. TABELLE 3
    Emb. 3 Com. 4 Com. 5
    Art von Schneide Nach links gewunden plangeschliffen Nach rechts gewunden kreuzgeschliffen Nach rechts gewunden plangeschliffen
    Anzahl von Schneiden 6 Stck 12 Stck 12 Stck
    Beim Schneiden einer Acrylplatte Schnittmenge (mg) 57 50 44
    Schnittfläche Ra (μm) 1,37 1,67 1,52
    Schnittflächengüte O X X
    Staubanhäufung O X X
  • Wenn die Ausführungsform 3 geprüft und mit den Vergleichstests 4 und 5 in dieser Tabelle 3 mit dem Schneidverhalten bei einer Acrylplatte verglichen wird, ergeben sich auch in allen Punkten zufriedenstellende Ergebnisse.
  • In eingehenden Studien und unter Berücksichtigung der drei wie dargestellten Tabellen und der angestellten Vergleiche zwischen den erfindungsgemäß entwickelten Hartmetallaufsätzen und den Aufsätzen aus dem Stand der Technik, wurden zufriedenstellende Ergebnisse erzielt. Es ist nun möglich, einen erfindungsgemäßen Hartmetallaufsatz für drehende dentaltechnische Instrumente bereitzustellen, während die Feinbearbeitungsvorrichtungen, nämlich der Hartmetallaufsatz für die drehenden dentaltechnischen Instrumente bereitgestellt werden können und durch diese Vorrichtungsbereitstellung sowohl die Zahnärzte/Dentaltechniker als auch die Patienten davon auf jede erdenkliche Weise profitieren können.
  • Einem Fachmann ist darüber hinaus klar, dass es sich bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen um eine bevorzugte Ausführungsform handelt, und dass verschiedene Änderungen und Abwandlungen an dieser Erfindung vorgenommen werden können, ohne dabei von deren Aussagegehalt und Umfang abzuweichen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2008-335442 [0001]

Claims (6)

  1. Hartmetallaufsatz für eine mit einem Handteil zu verbindende, drehende dentaltechnische Vorrichtung für Zahnärzte/Zahntechniker, wobei der Aufsatz einen stabartigen Schaft aus rostfreiem Stahl und Schneid-/Bohrabschnitte, die an einem Ende des Schafts hergestellt sind, umfasst, die Abschnitte hauptsächlich aus einem metallartigen Carbid bestehen, die Schneid-/Bohrabschnitte mehrere Schneiden aufweisen, und die Schneiden aus einer vom Schaft zu einem oberen Abschnitt in einer Gegenrichtung zu einer Drehbewegung des Aufsatzes gewunden sind.
  2. Hartmetallaufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem metallartigen Carbid um Wolframcarbid handelt.
  3. Hartmetallaufsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden in gleichen Abständen in einer Anzahl von 6, 7 oder 8 um einen oberen Abschnitt ausgebildet sind.
  4. Hartmetallaufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden plangeschliffen sind und der maximale Abstand zwischen ihren jeweiligen Spitzen 2,0~2,5 mm beträgt.
  5. Hartmetallaufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dass dadurch gekennzeichnet, der Winkel der Schneiden 55°~80° beträgt.
  6. Hartmetallaufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Innenwinkel zum Eintritt der Schneide 0°~20° beträgt, während ein Außenwinkel zum Austritt der Schneide 5°~20° beträgt.
DE102009059315A 2008-12-27 2009-12-23 Hartmetallaufsatz für ein drehendes dentaltechnisches Instrument Withdrawn DE102009059315A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2008-335442 2008-12-27
JP2008335442A JP4873268B2 (ja) 2008-12-27 2008-12-27 歯科技工用カーバイドバー

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102009059315A1 true DE102009059315A1 (de) 2011-02-24

Family

ID=42573348

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102009059315A Withdrawn DE102009059315A1 (de) 2008-12-27 2009-12-23 Hartmetallaufsatz für ein drehendes dentaltechnisches Instrument

Country Status (3)

Country Link
US (1) US20100248182A1 (de)
JP (1) JP4873268B2 (de)
DE (1) DE102009059315A1 (de)

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202008015821U1 (de) * 2008-12-01 2009-03-19 Busch & Co. Kg Rotierendes Instrument für die Nagelbearbeitung
USD641472S1 (en) * 2009-02-04 2011-07-12 Shofu Inc. Dental rotary instrument
DE102011010897B4 (de) * 2011-02-10 2023-02-09 Gebr. Brasseler Gmbh & Co. Kg Dentalinstrument sowie Verfahren zu dessen Herstellung
KR101122600B1 (ko) * 2011-02-17 2012-03-16 오스템임플란트 주식회사 치과용 드릴
DE102012009038A1 (de) * 2012-05-04 2013-11-07 Hufschmied Zerspanungssysteme Gmbh Fräser und Fräsverfahren
US20140241819A1 (en) * 2013-02-27 2014-08-28 C. John Munce Safety Head Bur
CN105310784A (zh) * 2015-11-24 2016-02-10 宁波爱优恩商贸有限公司 牙齿打磨磨头
USD882082S1 (en) * 2018-01-31 2020-04-21 Beijing Smtp Technology Co., Ltd. Ultrasonic cutter head
EP4241722B1 (de) * 2018-03-30 2024-12-11 Christopher Morris Zahnbohrer für anatomie und reduzierung des gebrauchs von anästhetika
JP6462935B1 (ja) * 2018-06-18 2019-01-30 合同会社Wsptジャパン 義歯排列・調整用バー
JP6829360B1 (ja) * 2019-12-26 2021-02-10 合同会社Wsptジャパン 切削・研磨用バー

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5399687A (en) * 1977-02-10 1978-08-31 Toshiba Corp Method of manufacturing shield beam type electric bulb
US4681541A (en) * 1985-07-05 1987-07-21 Snaper Alvin A Dental bur with enhanced durability
JPS6254716A (ja) * 1985-09-04 1987-03-10 Nippon Synthetic Chem Ind Co Ltd:The 空乾性樹脂組成物
JPH06199580A (ja) * 1992-12-25 1994-07-19 Matsutani Seisakusho Co Ltd 超硬合金とステンレス鋼との接合方法及び超硬合金とステンレス鋼からなる治療器具
JPH06304187A (ja) * 1993-04-27 1994-11-01 Nikon Corp 穿孔用ドリル
FR2713527B1 (fr) * 1993-12-08 1996-01-12 Snecma Foret de perçage à tête hémisphérique à coupe évolutive.
JPH0975373A (ja) * 1995-09-13 1997-03-25 Manii Kk カーバイドバー及びその製造方法
JPH11318939A (ja) * 1998-05-19 1999-11-24 Morita Mfg Co Ltd 歯科用回転切削工具
DE19823720C1 (de) * 1998-05-27 1999-10-21 Brasseler Gmbh & Co Kg Geb Dentalbohrer
US7232311B1 (en) * 2002-04-19 2007-06-19 Greggs Thomas S Bur for preparing metal substrates
DE10243104A1 (de) * 2002-09-17 2004-03-25 Gebr. Brasseler Gmbh & Co. Kg Rotierendes Instrument aus Keramik
JP2006109917A (ja) * 2004-10-12 2006-04-27 Dentech:Kk 回転加工工具

Also Published As

Publication number Publication date
JP4873268B2 (ja) 2012-02-08
US20100248182A1 (en) 2010-09-30
JP2010154981A (ja) 2010-07-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102009059315A1 (de) Hartmetallaufsatz für ein drehendes dentaltechnisches Instrument
DE102012001796B4 (de) Segmentierter Orbitalbohrer
DE102012022610B4 (de) Rotierendes Schneidwerkzeug mit einem Kühlkanal, der zur Spannungsreduzierung in einer nicht kreisförmigen Aussparung angeordnet ist
DE112011102803T5 (de) Stirnfräs-/Bohr-/Aufreib-Kombinationsschneidwerkzeug
DE102004026917B4 (de) Verfahren, Werkzeug und Bearbeitungsmaschine zur Herstellung von Zahnersatzteilen
DE3600105A1 (de) Zahnaerztliche reibahle
DE3417514A1 (de) Starres zahnausbohrinstrument mit interner fuehrungsseele zum schleifen und ausbohren der zahnwurzelkanaele
DE102009011442B4 (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnersatzteilen oder Gebissmodellteilen
DE102007004808A1 (de) Zahnärztliches Behandlungsinstrument mit Kopplungseinrichtung zur Bewegungsübertragung und lösbaren Befestigung eines Behandlungswerkzeugs
EP2564803B1 (de) Werkzeug für die Bearbeitung von Oberflächen dentaler Materialien
DE19916316B4 (de) Finierer-Set
EP0439821A1 (de) Schneidkrone für Bohrrohre mit einfach auswechselbaren Zähnen
EP0140167B1 (de) Zahnärztliches Werkzeug
DE19810284A1 (de) Dentalinstrument
CH707009A2 (de) Herstellen einer Innenstruktur eines Keramikimplantates oder eines keramischen Aufbauelementes.
EP1598027B1 (de) Wurzelkanalinstrumentenset
WO2020178439A1 (de) Vorrichtung zur befestigung eines zahnmedizinischen rohlings an einer bearbeitungsmaschine
DE102004034800C5 (de) Aufbaukörper für Zahnkronenaufbausystem
DE8411017U1 (de) Dental-instrument
CH663145A5 (en) Milling instrument for widening and shaping hollow bodies, especially drilled holes, and pins corresponding thereto
DE102007039700B4 (de) Wurzelkanalfeile
DE3908850C2 (de) Zahnärztliches Instrument
DE7808006U1 (de) Holzbohrer
DE102018120240A1 (de) Medizinisches, spanabhebendes werkzeug und werkzeugset mit solchen medizinischen, spanabhebenden werkzeugen zur erzeugung von knochenspänen, die für die transplantation geeignet sind
EP0868887A2 (de) Werkzeug zur spanabhebenden Präparation einer seitlichen Kavität in einem Zahn

Legal Events

Date Code Title Description
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20120703