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DE102009054253B4 - Kommunikationsverfahren und Kommunikationsvorrichtung für ein Fahrzeug - Google Patents

Kommunikationsverfahren und Kommunikationsvorrichtung für ein Fahrzeug Download PDF

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DE102009054253B4
DE102009054253B4 DE102009054253.1A DE102009054253A DE102009054253B4 DE 102009054253 B4 DE102009054253 B4 DE 102009054253B4 DE 102009054253 A DE102009054253 A DE 102009054253A DE 102009054253 B4 DE102009054253 B4 DE 102009054253B4
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mobile
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Joachim Gring
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Abstract

Kommunikationsverfahren für ein Fahrzeug, umfassend:
- Bestimmen einer Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13), welche mit einer Kommunikationsvorrichtung (1) des Fahrzeugs über eine drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) koppelbar sind,
- Anzeigen der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) auf einer Bedieneinheit (3) der Kommunikationsvorrichtung (1), wobei die Bedieneinheit (3) weitere Auswahlmöglichkeiten zur Bedienung eines mit der Kommunikationsvorrichtung (1) gekoppelten mobilen Endgeräts (12, 13) bereitstellt,
- Erfassen einer Benutzerauswahl, durch welche ein Benutzer ein erstes mobiles Endgerät aus der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) auswählt,
- falls eine drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen einem zweiten mobilen Endgerät der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) und der Kommunikationsvorrichtung (1) besteht, automatisches Trennen der bestehenden drahtlosen Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen dem zweiten mobilen Endgerät (12, 13) und der Kommunikationsvorrichtung (1), und
- automatisches Aufbauen einer drahtlosen Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen dem ausgewählten ersten mobilen Endgerät (12, 13) und der Kommunikationsvorrichtung (1).

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kommunikationsverfahren und eine Kommunikationsvorrichtung für ein Fahrzeug, insbesondere ein Kommunikationsverfahren und eine Kommunikationsvorrichtung, um ein mobiles Endgerät, wie z. B. ein Mobilfunktelefon, in einem Fahrzeug zu verwenden.
  • Zur Verbesserung des Fahrkomforts, der Verkehrssicherheit und zur Erfüllung gesetzlicher Vorschriften werden in Fahrzeugen, wie z. B. Personenkraftwagen oder Lastkraftwagen, so genannten Freisprechanlagen verwendet, um eine Kommunikation über ein Mobiltelefon zu ermöglichen. Eine Kopplung zwischen der Freisprechanlage des Fahrzeugs und einem Mobiltelefon des Benutzers des Fahrzeugs kann beispielsweise mit Hilfe einer drahtlosen Kommunikationsverbindung, beispielsweise einer Bluetooth-Verbindung, hergestellt werden. Vorteil dieser drahtlosen Kopplung zwischen der Freisprechanlage und dem Mobilfunktelefon ist, dass das Mobilfunktelefon nicht in eine spezielle Halterung des Fahrzeugs eingesetzt werden muss sondern lediglich von dem Benutzer in den Fahrzeuginnenraum gebracht werden muss. Um die drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen dem Mobilfunktelefon und der Freisprechanlage herzustellen, ist das Mobilfunktelefon über eine entsprechende Bedienung der Freisprechanlage an der Freisprechanlage anzumelden. Bei üblichen Bluetooth-Freisprechanlagen können üblicherweise ein bis zwei Mobilfunktelefone aktiv mit der Freisprechanlage verbunden werden. Wird das Fahrzeug von mehreren Benutzern mit mehreren unterschiedlichen Mobilfunktelefonen verwendet, so ist ein aufwändiges An- und Abmelden der Mobilfunktelefone erforderlich. Gleiches gilt für den Fall, dass ein Benutzer mehrere Mobilfunktelefone, z. B. private und geschäftliche, mit sich führt.
  • Wird das Anmelden des eigenen Telefons vor Fahrtbeginn nicht durchgeführt, kann ein eingehender Anruf bei dem Mobilfunktelefon nicht automatisch über die Freisprechanlage des Fahrzeugs entgegengenommen werden. Bei einem eingehenden Anruf muss der Benutzer somit zunächst gegebenenfalls noch angemeldete Mobilfunktelefone bei der Freisprechanlage abmelden und sein eigenes Telefon anmelden, bevor er über die Freisprechanlage den Anruf entgegennehmen kann. Dieser Vorgang dauert im Allgemeinen so lange, dass der eingehende Anruf bereits beendet wurde, bevor die Kopplung zwischen dem Mobilfunktelefon und der Freisprechanlage eingerichtet werden konnte. Der Benutzer ist daher versucht, den eingehenden Anruf direkt über das Mobilfunktelefon entgegenzunehmen, wodurch die Verkehrssicherheit gefährdet wird und gegebenenfalls gegen gesetzliche Regelungen verstoßen wird.
  • Verfahren zur Ankopplung mobiler Endgeräte, wie z. B. Mobilfunktelefone, an einer Fahrzeugvorrichtung , wie z. B. einer Freisprechanlage, über eine drahtlose Funkverbindung, wie z. B. eine Bluetooth-Verbindung, sind beispielsweise aus der DE 10 2005 030 458 A1 , der DE 10 2005 048 427 B3 und der DE 10 2006 010 513 A1 bekannt. Wie zuvor beschrieben, können jedoch nur ein bis maximal zwei Mobilfunktelefone gleichzeitig aktiv mit der Freisprecheinrichtung über die drahtlose Bluetooth-Verbindung gekoppelt werden. Die DE 100 45 303 A1 schlägt daher vor, eine Rufumleitung in den Mobilfunktelefonen einzurichten, welche Anrufe auf einen gesonderten Mobilfunkanschluss der Freisprechanlage des Fahrzeugs umleitet. Auf diese Art und Weise können Anrufe von mehreren Mobilfunktelefonen mit der Freisprechanlage des Fahrzeugs entgegengenommen werden. Nachteilig ist jedoch, dass die Freisprechanlage einen eigenen gesonderten Mobilfunkanschluss benötigt, wodurch zusätzliche Kosten entstehen können.
  • Die US 2003/0032460 A1 bezieht sich allgemein auf Mobiltelefone. Genauer gesagt handelt es sich um Geräte, die die Freisprecheinrichtung eines drahtlosen Telefons ermöglichen.
  • Die EP 1 489 783 A1 bezieht sich allgemein auf Benutzerschnittstellen zur Steuerung der Verbindung zwischen einer Vielzahl kommunikativ verbindbarer Geräte.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein verbessertes Kommunikationsverfahren und eine verbesserte Kommunikationsvorrichtung für ein Fahrzeug bereitzustellen, welche eine einfache Verwendung mehrere Mobilfunktelefone im Zusammenhang mit einer Freisprecheinrichtung des Fahrzeugs ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Kommunikationsverfahren nach Anspruch 1, ein Kommunikationsverfahren nach Anspruch 4, eine Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 8 und eine Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 9 gelöst. Die abhängigen Ansprüche definieren bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Kommunikationsverfahren für ein Fahrzeug bereitgestellt. Bei dem Kommunikationsverfahren wird eine Gruppe von mobilen Endgeräten, wie z. B. Mobilfunktelefonen, bestimmt, welche mit einer Kommunikationsvorrichtung des Fahrzeugs, beispielsweise einer Freisprecheinrichtung des Fahrzeugs, über eine drahtlose Kommunikationsverbindung koppelbar sind. Die Gruppe von mobilen Endgeräten wird auf einer Bedieneinheit der Kommunikationsvorrichtung angezeigt und eine Benutzerauswahl, durch welche ein Benutzer ein erstes mobiles Endgerät aus einer Gruppe von mobilen Endgeräten auswählt, wird erfasst. Falls eine drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen einem zweiten mobilen Endgerät aus der Gruppe von mobilen Endgeräten und der Kommunikationsvorrichtung besteht, wird die bestehende drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen diesem zweiten mobilen Endgerät und der Kommunikationsvorrichtung getrennt. Schließlich wird gemäß dem Kommunikationsverfahren automatisch eine drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen dem ausgewählten ersten mobilen Endgerät und der Kommunikationsvorrichtung aufgebaut.
  • Die Kommunikationsvorrichtung kann ein gesondertes Bedienelement umfassen, womit ein Benutzer durch Betätigen dieses gesonderten Bedienelements das Anzeigen der Gruppe von mobilen Endgeräten auf der Bedieneinheit der Kommunikationsvorrichtung bewirkt. Das gesonderte Bedienelement kann beispielsweise ein spezieller Schalter an der Kommunikationsvorrichtung oder beispielsweise an einem Lenkrad des Fahrzeugs sein.
  • Indem einem Benutzer des Fahrzeugs beispielsweise auf Anforderung die Gruppe von koppelbaren mobilen Endgeräten angezeigt wird und aufgrund einer Auswahl eines der mobilen Endgeräte das ausgewählte mobile Endgerät automatisch mit der Kommunikationsvorrichtung gekoppelt wird und gegebenenfalls eine bestehende Verbindung zu einem anderen mobilen Endgerät automatisch getrennt wird, wird ein schneller und unkomplizierter Wechsel zwischen verschiedenen mobilen Endgeräten, wie z. B. einem privaten und einem dienstlichen Mobiltelefon ermöglicht, ohne dass die Kommunikationsvorrichtung mehrere drahtlose Kommunikationsverbindungen, wie z. B. Bluetooth-Verbindungen, bereitstellen muss. Dadurch ist eine kostengünstige Realisierung einer entsprechenden Kommunikationsvorrichtung möglich.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Kommunikationsverfahrens wird, falls eine drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen dem zweiten mobilen Endgerät und der Kommunikationsvorrichtung besteht, beim Anzeigen der Gruppe der mobilen Endgeräte das zweite mobile Endgerät mit einer Markierung versehen. Dadurch erhält der Benutzer beim Anzeigen der Gruppe von mobilen Endgeräten sofort einen Überblick über die koppelbaren mobilen Endgeräte sowie einen Überblick darüber, welches der mobilen Endgeräte derzeit mit der Kommunikationsvorrichtung gekoppelt ist.
  • Gemäß einem weiteren Kommunikationsverfahren der vorliegenden Erfindung wird eine Gruppe von mobilen Endgeräten, welche mit einer Kommunikationsvorrichtung des Fahrzeugs über eine drahtlose Kommunikationsverbindung koppelbar sind, bestimmt und die so bestimmten Endgeräte mehreren Bedienelementen der Kommunikationsvorrichtung derart zugeordnet, dass jedes mobile Endgerät der Gruppe von mobilen Endgeräten einem der mehreren Bedienelemente zugeordnet ist. Die mehreren Bedienelemente können beispielsweise Tasten oder Schalter an der Kommunikationsvorrichtung oder einem Lenkrad des Fahrzeugs umfassen. Gemäß dem Kommunikationsverfahren wird eine Benutzerbetätigung von einem der mehreren Bedienelemente erfasst, wodurch der Benutzer ein erstes mobiles Endgerät aus der Gruppe von mobilen Endgeräten auswählt. Dann wird automatisch eine drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen dem ausgewählten mobilen Endgerät und der Kommunikationsvorrichtung aufgebaut. Falls bereits eine drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen einem zweiten mobilen Endgerät der Gruppe von mobilen Endgeräten und der Kommunikationsvorrichtung besteht, wird diese bestehende drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen dem zweiten mobilen Endgerät und der Kommunikationsvorrichtung zuvor automatisch getrennt.
  • Das mobile Endgerät kann, wie zuvor beschrieben, beispielsweise ein Mobilfunktelefon sein, und die Kommunikationsvorrichtung kann beispielsweise eine Freisprecheinrichtung des Fahrzeugs sein.
  • Indem durch eine Betätigung eines der mehreren Bedienelemente automatisch eine drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen einem ausgewählten mobilen Endgerät und der Kommunikationsvorrichtung aufgebaut wird und zusätzlich gegebenenfalls eine zuvor bestehende drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen einem anderen mobilen Endgerät und der Kommunikationsvorrichtung automatisch getrennt wird, ist ein schneller Wechsel zwischen den mobilen Endgeräten möglich. So ist es beispielsweise bei Verwendung mehrerer Mobilfunktelefone möglich, bei einem ankommenden Anruf durch Betätigen eines entsprechenden der mehreren Bedienelemente das Mobilfunktelefon mit dem ankommenden Anruf in kürzester Zeit mit der Freisprecheinrichtung des Fahrzeugs zu koppeln, um den Anruf über die Freisprecheinrichtung des Fahrzeugs entgegenzunehmen. Da immer nur wenige drahtlose Kommunikationsverbindungen, vorzugsweise sogar nur eine drahtlose Kommunikationsverbindung, gleichzeitig bestehen, ist eine kostengünstige Auslegung der Freisprecheinrichtung des Fahrzeugs möglich. So kann beispielsweise gemäß einer Ausführungsform eine Funkverbindung gemäß einem Bluetooth-Standard als drahtlose Kommunikationsverbindung verwendet werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform wird der Vorgang eines automatischen Verbindungsaufbaus und eines automatischen Verbindungsabbaus auf der Bedieneinheit der Kommunikationsvorrichtung angezeigt. Wird eine drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen dem zweiten mobilen Endgerät und der Kommunikationsvorrichtung automatisch getrennt, so wird dies mit Hilfe einer entsprechenden Anzeige auf der Bedieneinheit dem Benutzer mitgeteilt. Ebenso wird dem Benutzer auf einer Anzeige der Bedieneinheit mitgeteilt, wenn automatisch eine drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen dem ausgewählten ersten mobilen Endgerät und der Kommunikationsvorrichtung aufgebaut wird. Dadurch erhält der Benutzer eine zuverlässige Information über einen aktuellen Verbindungszustand der Kommunikationsvorrichtung des Fahrzeugs.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ferner eine Kommunikationsvorrichtung für ein Fahrzeug bereitgestellt. Die Kommunikationsvorrichtung umfasst eine Sende-/Empfangsvorrichtung zum Betreiben einer drahtlosen Kommunikationsverbindung, eine Bedieneinheit mit einer Anzeigeeinheit und einem Bedienelement, und eine Verarbeitungseinheit. Die Verarbeitungseinheit ist ausgestaltet, eine Gruppe von mobilen Endgeräten, welche mit der Kommunikationsvorrichtung über die drahtlose Kommunikationsverbindung koppelbar sind, zu bestimmen, und die bestimmte Gruppe von mobilen Endgeräten auf der Anzeigeeinheit anzuzeigen. Die Verarbeitungseinheit ist ferner ausgestaltet, eine Benutzerauswahl, wodurch der Benutzer ein erstes mobiles Endgerät aus der Gruppe von mobilen Endgeräten auswählt, aufgrund einer Betätigung des Bedienelements zu erfassen, und daraufhin eine drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen dem ausgewählten mobilen Endgerät und der Sende-/Empfangsvorrichtung auszubauen. Falls eine drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen einem zweiten mobilen Endgerät der Gruppe von mobilen Endgeräten und der Sende-/Empfangsvorrichtung zum Zeitpunkt der Benutzerauswahl besteht, ist die Verarbeitungseinheit weiterhin ausgestaltet, die bestehende drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen dem zweiten mobilen Endgerät und der Sende-/Empfangsvorrichtung zu trennen. Dadurch ermöglicht die Kommunikationsvorrichtung einem Benutzer, eine drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen verschiedenen mobilen Endgeräten aus der Gruppe von mobilen Endgeräten auf einfache Art und Weise schnell zu wechseln. Darüber hinaus kann die Kommunikationsvorrichtung kostengünstig hergestellt werden, da sie nur jeweils eine drahtlose Kommunikationsverbindung zu einem Zeitpunkt bereitstellen muss.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine weitere Kommunikationsvorrichtung für ein Fahrzeug bereitgestellt. Die Kommunikationsvorrichtung umfasst eine Sende-/Empfangsvorrichtung zum Betreiben einer drahtlosen Kommunikationsverbindung, eine Bedieneinheit mit einer Anzeigeeinheit und mehreren Bedienelementen, und eine Verarbeitungseinheit. Die Verarbeitungseinheit bestimmt eine Gruppe von mobilen Endgeräten, welche mit der Kommunikationsvorrichtung über die drahtlose Kommunikationsverbindung koppelbar sind. Die bestimmten mobilen Endgeräte der Gruppe von mobilen Endgeräten werden den mehreren Bedienelementen zugeordnet, indem jedes mobile Endgerät der Gruppe von mobilen Endgeräten einem der mehreren Bedienelemente zugeordnet wird. Die Bedienelemente können beispielsweise Tasten in der Nähe der Anzeigeeinheit der Bedieneinheit sein. Die Zuordnung der mobilen Endgeräte zu den Tasten kann beispielsweise auf der Anzeigeinheit dargestellt werden oder die Tasten können eine entsprechende Beschriftung aufweisen. Durch eine Benutzerbetätigung eines der mehreren Bedienelemente wählt der Benutzer ein erstes mobiles Endgerät aus der Gruppe der mobilen Endgeräte aus. Die Benutzerbetätigung wird von der Verarbeitungseinheit durch Überwachen der Bedienelemente erfasst und aufgrund einer erfassten Betätigung trennt die Verarbeitungseinheit eine drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen einem zweiten mobilen Endgerät der Gruppe von mobilen Endgeräten und der Sende-/Empfangsvorrichtung, falls eine derartige drahtlose Kommunikationsverbindung besteht, und baut eine neue drahtlose Kommunikationsverbindung zwischen dem ausgewählten ersten mobilen Endgerät und der Sende-/Empfangsvorrichtung auf. Mit Hilfe der so ausgebildeten Kommunikationsvorrichtung wird einem Benutzer ermöglicht, über eine sehr einfache Bedienung mobile Endgeräte, wie z. B. Mobilfunktelefone, mit der Kommunikationsvorrichtung des Fahrzeugs, z. B. einer Freisprecheinrichtung des Fahrzeugs, zu koppeln. Da die Kommunikationsvorrichtung automatisch nicht benötigte drahtlose Kommunikationsverbindungen trennt, genügt es, wenn die Kommunikationsvorrichtung in der Lage ist, eine geringe Anzahl von Kommunikationsverbindungen, insbesondere sogar nur eine Kommunikationsverbindung, bereitzustellen. Dadurch kann die Kommunikationsvorrichtung kostengünstig hergestellt werden.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsformen erläutert.
    • 1 zeigt schematisch eine Kommunikationsvorrichtung für ein Fahrzeug gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
    • 2 zeigt schematisch Ausgaben auf einer Anzeigeeinheit einer Kommunikationsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
    • 3 zeigt schematisch Ausgaben auf einer Anzeigeeinheit einer Kommunikationsvorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand beispielhafter Ausführungsformen einer Freisprecheinrichtung eines Fahrzeugs in Verbindung mit einem Mobilfunktelefon beschrieben werden. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf Freisprecheinrichtungen und Mobilfunktelefone beschränkt, sondern kann auf beliebige Kommunikationsvorrichtungen von Fahrzeugen angewendet werden, welche in der Lage sind, eine drahtlose Kommunikationsverbindung mit einem mobilen Endgerät aufzubauen. Beispielsweise kann die Kommunikationsvorrichtung anstatt der Freisprecheinrichtung ein Entertainmentsystem des Fahrzeugs umfassen und die mobilen Endgeräte können anstatt eines Mobilfunktelefons beliebige mobile Endgeräte, wie z. B. MP3-Player, DVD-Player oder Notebooks, umfassen, welche beispielsweise für eine Datenkommunikation mit der Kommunikationsvorrichtung über eine drahtlose Kommunikationsverbindung gekoppelt werden können.
  • 1 zeigt eine Freisprecheinrichtung 1 für ein Fahrzeug, welche eine Sende-/Empfangsvorrichtung 2, eine Bedieneinheit 3 und eine Verarbeitungseinheit 4 umfasst. Die Bedieneinheit 3 umfasst eine Anzeigeeinheit 5, beispielsweise einen Flüssigkristallbildschirm mit einer berührungssensitiven Oberfläche, und mehrere Bedienelemente 6-9, beispielsweise Tasten, welche benachbart zu der Anzeigeeinheit 5 angeordnet sind. Die Sende-/Empfangsvorrichtung 2 ist zum Betreiben einer drahtlosen Kommunikationsverbindung insbesondere zum Betreiben einer Kurzfunkstreckenkommunikationsverbindung, wie z. B. einer Bluetooth-Verbindung, einer WLAN-Verbindung oder dergleichen, ausgestaltet. Die Verarbeitungseinheit 4 ist beispielsweise eine Mikroprozessorsteuerung, welche mit der Sende-/Empfangsvorrichtung 2 und der Bedieneinheit 3 gekoppelt ist, um Daten über die drahtlose Kommunikationsverbindung der Sende-/Empfangsvorrichtung 2 zu übertragen uns zu empfangen und Daten auf der Anzeigeeinheit 5 der Bedieneinheit 3 auszugeben sowie Benutzereingaben über die Bedienelemente 6-9 der Bedieneinheit 3 von der Bedieneinheit 3 zu empfangen. Die Freisprecheinrichtung 1 kann ferner weitere Bedienelemente aufweisen, welche an anderen Orten des Fahrzeugs angeordnet sind, wie z. B. ein (nicht gezeigtes) Bedienelement an einer Mittelkonsole des Fahrzeugs oder ein Bedienelement 10, welches an einem Lenkrad 11 des Fahrzeugs angeordnet ist. Die Verarbeitungseinheit 4 ist in Verbindung mit der Sende-/Empfangsvorrichtung 2 in der Lage, eine oder mehrere drahtlose Kommunikationsverbindungen 14, 15 zu mobilen Endgeräten 12, 13, wie z. B. Mobilfunktelefonen, aufzubauen, zu trennen und darüber Daten zu übertragen. Die Datenübertragung kann beispielsweise gemäß standardisierten Protokollen durchgeführt werden, wie z. B. gemäß einem HFP-Protokoll (Hands Free Profile, Protokoll für eine schnurlose Telefonie im Auto), oder einem SAP-Protokoll (SIM Access Profile, Protokoll für einen Zugriff auf eine SIM-Karte eines Mobilfunktelefons).
  • Die Sende-/Empfangsvorrichtung 2 der Freisprecheinrichtung 1 kann nur eine begrenzte Anzahl von drahtlosen Kommunikationsverbindungen, beispielsweise maximal eine oder zwei, gleichzeitig betreiben. Möchte ein Benutzer ein derzeit nicht mit der Freisprecheinrichtung 1 gekoppeltes Mobilfunktelefon in Verbindung mit der Freisprecheinrichtung 1 verwenden, so muss zunächst eine bestehende drahtlose Kommunikationsverbindung getrennt werden, um eine neue drahtlose Kommunikationsverbindung zu dem gewünschten Mobilfunktelefon aufbauen zu können. Geht bei dem gewünschten derzeit nicht mit der Freisprecheinrichtung gekoppelten Mobilfunktelefon ein Anruf ein, so ist ein möglichst rasches Entkoppeln einer bestehenden drahtlosen Kommunikationsverbindung zu einem anderen Mobilfunktelefon und entsprechendes Aufbauen einer drahtlosen Kommunikationsverbindung zu dem gewünschten Mobilfunktelefon, bei dem gerade ein Anruf eingeht, erforderlich bevor der eingehende Anruf beendet wird. Um diesen raschen Wechsel zu unterstützen werden nachfolgend zwei beispielhafte Verfahren im Zusammenhang mit den 2 und 3 beschrieben werden.
  • Zunächst bestimmt die Verarbeitungseinheit 4 eine Gruppe von Mobilfunktelefonen 12, 13, welche mit der Freisprecheinrichtung 1 über eine drahtlose Kommunikationsverbindung 14, 15 koppelbar sind. Das Bestimmen der Gruppe von koppelbaren Mobilfunktelefonen kann beispielsweise durch eine Konfiguration des Benutzers über die Bedieneinheit 3 erfolgen oder indem die Freisprecheinrichtung 1 automatisch alle im Fahrzeug befindlichen Bluetooth-fähigen Mobilfunktelefone in die Gruppe aufnimmt.
  • Für die weitere nachfolgende Beschreibung wird zunächst davon ausgegangen, dass das Mobilfunktelefon 12 (A) über eine Bluetooth-Verbindung 14 mit der Freisprecheinrichtung 1 gekoppelt ist. Ausgehend von diesem Zustand möchte der Benutzer einen eingehenden Telefonanruf auf dem Mobilfunktelefon 13 (B) über die Freisprecheinrichtung 1 entgegennehmen. Dazu wählt der Benutzer, wie in 2a gezeigt, aus einem Hauptmenü der Freisprecheinrichtung 1, welches auf der Anzeigeeinheit 5 dargestellt wird, den Punkt „Telefonauswahl“ mit beispielsweise einer berührungssensitiven Oberfläche der Anzeigeeinheit 5 aus. Weitere Auswahlmöglichkeiten des Hauptmenüs der Freisprecheinrichtung 1 sind beispielsweise „Nummer wählen“, „Name wählen“ und „Sprachbedienung“. Durch die Benutzerauswahl „Telefonauswahl“ wird ein Telefonauswahlmenü auf der Anzeigeeinheit 5 dargestellt. In dem „Telefonauswahlmenü“ werden, wie in 2b gezeigt, die Telefone A-D der zuvor bestimmten Gruppe von Mobilfunktelefonen auf jeweils einem Bedienfeld zur Auswahl für den Benutzer dargestellt. Das Mobilfunktelefon A, zu dem derzeit eine aktive drahtlose Kommunikationsverbindung besteht, ist dementsprechend mit dem Zusatz „(aktiv)“ gekennzeichnet. In dem Telefonauswahlmenü kann der Benutzer das Mobilfunktelefon auswählen, zu dem eine drahtlose Kommunikationsverbindung bestehen soll. In dem in 2b gezeigten Beispiel wählt der Benutzer beispielsweise „Telefon B“ aus. Daraufhin erscheint, wie in 2c gezeigt, auf der Anzeigeeinheit 5 eine Informationsanzeige „Telefonwechsel“, welche den Benutzer darüber informiert, dass eine drahtlose Kommunikationsverbindung zu dem Telefon A getrennt wird und eine drahtlose Kommunikationsverbindung zu dem Telefon B aufgebaut wird. Auf diese Art und Weise ist ein einfacher Wechsel der Kommunikationsverbindung zwischen der Freisprecheinrichtung 1 und mehreren Mobilfunktelefonen 12, 13 möglich. Um einen noch schnelleren Wechsel bereitzustellen, umfasst die Freisprecheinrichtung 1 beispielsweise das gesonderte Bedienelement 10, welches, wie im Zusammenhang mit 1 beschrieben, beispielsweise an dem Lenkrad 11 des Fahrzeugs angebracht sein kann. Durch Betätigen des Bedienelements 11 wird auf der Anzeigeeinheit 5 der Freisprecheinrichtung 1 unmittelbar das Telefonauswahlmenü dargestellt, wie in 2b gezeigt. Durch Auswahl des gewünschten Telefons in dem Telefonauswahlmenü wird eine bestehende drahtlose Kommunikationsverbindung getrennt und eine drahtlose Kommunikationsverbindung zu dem gewünschten Telefon hergestellt.
  • Im Zusammenhang mit 1 und 3 wird nachfolgend eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben werden. Die Bedieneinheit 3 der Freisprecheinrichtung 1 umfasst mehrere Bedienelemente 6-9, welche beispielsweise unter der Anzeigeeinheit 5 angeordnet sind. Die Bedienelemente 6-9 können beispielsweise Tastschalter sein. Nachdem die Verarbeitungseinheit 4, wie zuvor beschrieben, die Gruppe von Mobilfunktelefonen bestimmt hat, welche mit der Freisprecheinrichtung 1 koppelbar sind, ordnet die Verarbeitungseinheit 4 jedem koppelbaren Mobilfunktelefon eine der Kasten 6-9 zu. Die Zuordnung kann beispielsweise automatisch von der Verarbeitungseinheit 4 durchgeführt werden oder von einem Benutzer über die Bedieneinheit 3 konfiguriert werden.
  • Möchte der Benutzer eine drahtlose Kommunikationsverbindung zu einem der Mobilfunktelefone der bestimmten Gruppe einrichten, so betätigt er einfach eine der Tasten 6-9. In dem in 3a gezeigten Beispiel betätigt der Benutzer beispielsweise die Taste 8, um das Telefon C mit der Freisprecheinrichtung 1 zu koppeln. Aufgrund der Betätigung der Taste 8 wird, wie durch den Pfeil 16 angedeutet, auf der Anzeigeeinheit 5 der Bedieneinheit 3 eine Information zum Telefonwechsel ausgegeben, welche anzeigt, dass eine bestehende Verbindung zu einem Mobilfunktelefon A getrennt wird und die gewünschte drahtlose Kommunikationsverbindung zu dem Telefon C hergestellt wird (3b). Zusätzlich kann ein Telefonwechsel auch über ein auf der Anzeigeeinheit 5 angezeigtes Menü durchgeführt werden. Wie in 3a gezeigt, wird beispielsweise in einem Hauptmenü der Freisprecheinrichtung 1 eine Auswahl von koppelbaren Telefonen angezeigt sowie eine Möglichkeit zur Verzweigung in „weitere Menüpunkte“ gegeben. Für jedes anwählbare Telefon ist beispielsweise ein berührungssensitives Bedienfeld auf der Anzeigeeinheit 5 dargestellt. Das Mobilfunktelefon, welches derzeit über eine drahtlose Kommunikationsverbindung mit der Freisprecheinrichtung 1 gekoppelt ist, ist mit der Kennzeichnung „(aktiv)“ versehen. Durch Betätigen einer der Bedienflächen, beispielsweise der Bedienfläche „Telefon C“, wird eine bestehende Kommunikationsverbindung abgebaut und die eine Kommunikationsverbindung zu dem gewünschten Telefon aufgebaut (Pfeil 17). Dieser Vorgang wird, wie in 3b dargestellt, in einer Telefonwechselanzeige auf der Anzeigeeinheit 5 dargestellt.
  • Die vorliegende Erfindung wurde zuvor im Zusammenhang mit exemplarischen Ausführungsformen im Detail beschrieben. Weitere Ausführungsformen und Veränderungen sind jedoch denkbar, ohne von dem Umfang der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise können zwei Mobilfunktelefone einem Bedienelement, wie z. B. einer Taste 10 an dem Lenkrad 11 des Fahrzeugs, zugeordnet werden, mit welchem zwischen den beiden Mobilfunktelefonen hin- und hergeschaltet werden kann.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Kommunikationsvorrichtung, Freisprecheinrichtung
    2
    Sende-/Empfangsvorrichtung
    3
    Bedieneinheit
    4
    Verarbeitungseinheit
    5
    Anzeigeeinheit
    6-10
    Bedienelement
    11
    Lenkrad
    12
    mobiles Endgerät, Mobilfunktelefon A
    13
    mobiles Endgerät, Mobilfunktelefon B
    14
    drahtlose Kommunikationsverbindung, Bluetooth-Verbindung
    15
    drahtlose Kommunikationsverbindung, Bluetooth-Verbindung
    16, 17
    Pfeil

Claims (10)

  1. Kommunikationsverfahren für ein Fahrzeug, umfassend: - Bestimmen einer Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13), welche mit einer Kommunikationsvorrichtung (1) des Fahrzeugs über eine drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) koppelbar sind, - Anzeigen der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) auf einer Bedieneinheit (3) der Kommunikationsvorrichtung (1), wobei die Bedieneinheit (3) weitere Auswahlmöglichkeiten zur Bedienung eines mit der Kommunikationsvorrichtung (1) gekoppelten mobilen Endgeräts (12, 13) bereitstellt, - Erfassen einer Benutzerauswahl, durch welche ein Benutzer ein erstes mobiles Endgerät aus der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) auswählt, - falls eine drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen einem zweiten mobilen Endgerät der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) und der Kommunikationsvorrichtung (1) besteht, automatisches Trennen der bestehenden drahtlosen Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen dem zweiten mobilen Endgerät (12, 13) und der Kommunikationsvorrichtung (1), und - automatisches Aufbauen einer drahtlosen Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen dem ausgewählten ersten mobilen Endgerät (12, 13) und der Kommunikationsvorrichtung (1).
  2. Kommunikationsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsvorrichtung (1) ein gesondertes Bedienelement (6-10) umfasst, und dass aufgrund einer Betätigung des gesonderten Bedienelements (6-10) durch einen Benutzer die Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) auf der Bedieneinheit (3) der Kommunikationsvorrichtung (1) angezeigt wird.
  3. Kommunikationsverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass, falls eine drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen dem zweiten mobilen Endgerät und der Kommunikationsvorrichtung (1) besteht, das zweite mobilen Endgerät beim Anzeigen der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) mit einer Markierung versehen wird.
  4. Kommunikationsverfahren für ein Fahrzeug umfassend: - Bestimmen einer Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13), welche mit einer Kommunikationsvorrichtung (1) des Fahrzeugs über eine drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) koppelbar sind, wobei die Kommunikationsvorrichtung (1) eine Bedieneinheit (3) umfasst, welche weitere Auswahlmöglichkeiten zur Bedienung eines mit der Kommunikationsvorrichtung (1) gekoppelten mobilen Endgeräts (12, 13) bereitstellt, - Zuordnen der mobilen Endgeräte der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) zu mehreren Bedienelementen (6-9) der Kommunikationsvorrichtung (1), wobei jedes mobile Endgerät der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) einem der mehreren Bedienelemente (6-9) zugeordnet wird, - Erfassen einer Benutzerbetätigung von einem der mehreren Bedienelemente (6-9), durch welche ein Benutzer ein erstes mobiles Endgerät aus der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) auswählt, - falls eine drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen einem zweiten mobilen Endgerät der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) und der Kommunikationsvorrichtung (1) besteht, automatisches Trennen der bestehenden drahtlosen Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen dem zweiten mobilen Endgerät und der Kommunikationsvorrichtung (1), und - automatisches Aufbauen einer drahtlosen Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen dem ausgewählten ersten mobilen Endgerät und der Kommunikationsvorrichtung (1).
  5. Kommunikationsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein mobiles Endgerät der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) ein mobiles Funktelefon umfasst, und dass die Kommunikationsvorrichtung (1) eine Freisprecheinrichtung des Fahrzeugs umfasst.
  6. Kommunikationsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) eine Funkverbindung gemäß einem Bluetooth-Standard umfasst.
  7. Kommunikationsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend ein Anzeigen auf der Bedieneinheit (3) der Kommunikationsvorrichtung (1), dass das zweite mobile Endgerät von der Kommunikationsvorrichtung (1) automatisch getrennt wird, und/oder dass das erste mobile Endgerät mit der Kommunikationsvorrichtung (1) automatisch gekoppelt wird.
  8. Kommunikationsvorrichtung für ein Fahrzeug, umfassend: - eine Sende-/Empfangsvorrichtung (2) zum Betreiben einer drahtlosen Kommunikationsverbindung (14, 15), - eine Bedieneinheit (3) mit einer Anzeigeeinheit (5) und einem Bedienelement (6-10), und - eine Verarbeitungseinheit (4), welche ausgestaltet ist, - eine Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13), welche mit der Kommunikationsvorrichtung (1) über die drahtlose Kommunikationsverbindung koppelbar sind (14, 15), zu bestimmen, - Auswahlmöglichkeiten zur Bedienung eines mit der Kommunikationsvorrichtung (1) gekoppelten mobilen Endgeräts (12, 13) bereitzustellen, - die Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) auf der Anzeigeeinheit (5) anzuzeigen, - eine Benutzerauswahl aufgrund einer Betätigung des Bedienelements (6-10) zu erfassen, wodurch der Benutzer ein erstes mobiles Endgerät aus der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) auswählt, - falls eine drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen einem zweiten mobilen Endgerät der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) und der Sende-/Empfangsvorrichtung (2) besteht, die bestehende drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen dem zweiten mobilen Endgerät und der Sende-/Empfangsvorrichtung (2) zu trennen, und - eine drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen dem ausgewählten ersten mobilen Endgerät und der Sende-/Empfangsvorrichtung (2) aufzubauen.
  9. Kommunikationsvorrichtung für ein Fahrzeug, umfassend: - eine Sende-/Empfangsvorrichtung (2) zum Betreiben einer drahtlosen Kommunikationsverbindung (14, 15), - eine Bedieneinheit (3) mit einer Anzeigeeinheit (5) und mehreren Bedienelementen (6-9), und - eine Verarbeitungseinheit (4), welche ausgestaltet ist, - eine Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13), welche mit der Kommunikationsvorrichtung (1) über die drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) koppelbar sind, zu bestimmen, - Auswahlmöglichkeiten zur Bedienung eines mit der Kommunikationsvorrichtung (1) gekoppelten mobilen Endgeräts (12, 13) bereitzustellen, - die mobilen Endgeräte der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) den mehreren Bedienelementen (6-9) zuzuordnen, wobei jedes mobile Endgerät der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) einem der mehreren Bedienelemente (6-9) zugeordnet wird, - eine Benutzerbetätigung eines der mehreren Bedienelemente (6-9) zu erfassen, wodurch der Benutzer ein erstes mobiles Endgerät aus der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) auswählt, - falls eine drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen einem zweiten mobilen Endgerät der Gruppe von mobilen Endgeräten (12, 13) und der Sende-/Empfangsvorrichtung (2) besteht, die bestehende drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen dem zweiten mobilen Endgerät und der Sende-/Empfangsvorrichtung (2) zu trennen, und - eine drahtlose Kommunikationsverbindung (14, 15) zwischen dem ausgewählten ersten mobilen Endgerät und der Sende-/Empfangsvorrichtung (2) aufzubauen.
  10. Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsvorrichtung (1) zur Durchführung des Kommunikationsverfahrens nach einem der Ansprüche 1-7 ausgestaltet ist.
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