DE102011122946B3 - Fahrzeuggebundene Vorrichtung - Google Patents
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Abstract
Fahrzeuggebundene Vorrichtung (1), die eine Bluetooth-Verbindung mit vorregistrierten mehreren Einrichtungen aufbauen kann, wobei die Vorrichtung aufweist:
eine Einheit zum Festlegen eines Prioritätsrangs, die einen Prioritätsrang von mehreren Profilen bestimmt, die durch einen Bluetooth-Standard definiert sind; und
eine Verbindungseinheit , die versucht die fahrzeuggebundene Vorrichtung gemäß den mehreren Profilen mit den vorregistrierten mehreren Einrichtungen gemäß dem Prioritätsrang der mehreren Profile zu verbinden, wobei die Verbindungseinheit beinhaltet:
eine erste Untereinheit , die einen Verbindungsversuch durchführt, um eine Verbindung gemäß einem ersten Profil aus den mehreren Profilen mit den mehreren Einrichtungen aufzubauen; und
eine zweite Untereinheit , die einen Verbindungsversuch durchführt, um eine Verbindung gemäß einem zweiten Profil aus den mehreren Profilen, das sich von dem ersten Profil unterscheidet, mit den mehreren Geräten aufzubauen,
wobei nach erfolgreichem Aufbauen einer Verbindung gemäß dem ersten Profil mit einer ersten Einrichtung der mehreren Einrichtungen durch die erste Untereinheit, die Verbindungseinheit die zweite Untereinheit zum Durchführen des Verbindungsversuchs zum Aufbauen einer Verbindung gemäß dem zweiten Profil mit den mehreren Einrichtungen verwendet, ohne einen Verbindungsversuch durch die erste Untereinheit fortzuführen, wobei
die erste Untereinheit eine HFP-Verbindung mit einer HFP-Einrichtung aufbaut, um die HFP-Einrichtung in einen anruferwartenden Zustand zu versetzen,
die zweite Untereinheit eine AVP-Verbindung mit einer AVP-Einrichtung aufbaut, um eine Wiedergabe durch die AVP-Einrichtung zu ermöglichen,
die Verbindungseinheit eine dritte Untereinheit beinhaltet, um eine Datenkommunikationprofilverbindung mit der HFP-Einrichtung aufzubauen, und
wenn die erste Untereinheit vor dem Verbinden der zweiten Untereinheit nach wiederholten Betrieben der ersten Untereinheit und der zweiten Untereinheit verbunden ist, die Verbindungsbetriebssteuereinheit die zweite Untereinheit vor dem Betrieb der dritten Untereinheit betreibt.
eine Einheit zum Festlegen eines Prioritätsrangs, die einen Prioritätsrang von mehreren Profilen bestimmt, die durch einen Bluetooth-Standard definiert sind; und
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Wesentlichen auf eine fahrzeuggebundene Vorrichtung, die eine drahtlose Nahbereichskommunikation durch Bluetooth-Standard mit einer HFP-Einrichtung und einer AVP-Einrichtung aufbaut.
- „Bluetooth“, das ein Typ eines Kommunikationsprotokolls für Nahbereich ist, baut eine Verbindung zwischen zwei Einrichtungen gemäß mehreren Profilen (d.h. Multi-Profile) auf. Eine derartige Situation eingerichteter Multi-Profile kann ebenso auftreten, wenn eine Host-Bluetooth-Einrichtung mit einzelnen von mehreren Einrichtungen wie beispielsweise HFP-Einrichtungen und AVP-Einrichtungen (d.h. Punkt zu Mehrfachpunkt) kommuniziert.
- In Patentdokument
(JP 2008-278172 A ) ist ein Betriebsschema einer fahrzeuggebundenen Vorrichtung offenbart. Konkret baut die fahrzeuggebundene Vorrichtung, wenn ein Mobiltelefon mit Schnurlosfunktionen bzw. portablen Funktionen wie beispielsweise einer Musikwiedergabe ausgestattet ist, eine HFP (Hands-free Profile, Profil für schnurlose Telefonie im Auto bzw. Freisprechprofil)-Verbindung mit dem Mobiltelefon auf und fragt dann einen Benutzer, ob die zusätzliche Schnurlosfunktion des Mobiltelefons registriert werden soll. Fordert der Benutzer die Registrierung der Schnurlosfunktion an, baut die fahrzeuggebundene Vorrichtung eine Verbindung mit dem Mobiltelefon gemäß dem richtigen Profil auf. Beispielsweise würde bei der Schnurlosfunktion des Musikabspielens die fahrzeuggebundene Vorrichtung eine AVP (Audio Video Profile, Audio-Video Profil)-Verbindung mit dem Mobiltelefon aufbauen.US 2008/0280655 A1 - Ferner ist in Patentdokument
ein Betriebsschema einer fahrzeuggebundenen Vorrichtung offenbart, in der nach einem Aufbau einer HFP-Verbindung zwischen der fahrzeuggebundenen Vorrichtung und einem Mobiltelefon bestimmt bzw. entschieden wird, ob das Mobiltelefon mehrere Profile abwickeln kann, indem nacheinander bzw. seriell entschieden wird, (a) ob es möglich ist, eine Internet-Einwahlverbindungsprofil (Dial-Up Networking Profile, DUNP)-Verbindung bzw. Verknüpfung dazwischen aufzubauen, und (b) ob es möglich ist, eine AVP-Verbindung dazwischen aufzubauen.JP 2007-281652 A - Bei der vorstehend beschriebenen Situation wird nach der Verbindung einer HFP-Einrichtung vor einer AVP-Einrichtung eine Verbindungsaufbauverarbeitung zum Verbinden gemäß eines Datenkommunikationstypprofils außer einem AVP auf priorisierte Weise durchgeführt. Demzufolge wird die Verbindung der AVP-Einrichtung durch das Bluetooth-AVP bis nach dem Verbindungsaufbau gemäß dem Datenkommunikationstypprofil zurückgestellt und der Start der Musikwiedergabe durch die AVP-Verbindung verzögert sich. In anderen Worten, im Gegensatz zu einer Erwartung des Benutzers, dass die Musikwiedergabe beispielsweise sofort durch die Bluetooth (AVP)-Verbindung mit einem Musikwiedergabegerät (d.h. entweder ein Mobiltelefon, das Musik abspielen kann, oder eine für Musikwiedergabe vorgesehene tragbare Einrichtung) nach Einsteigen in das Fahrzeug gestartet werden sollte, benötigt die Musikwiedergabe mittels der Bluetooth (AVP)-Verbindung lange Zeit bevor sie beginnt.
- Weiterer relevanter Stand der Technik ist bekannt aus der
, derUS 2008 / 0 051 156 A1 DE 10 2010 001 944 A1 und derDE 10 2010 001 946 A1 . - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine fahrzeuggebundene Vorrichtung bereitzustellen, die eine Wartezeit zum Starten einer Musikwiedergabe durch eine AVP-Einrichtung reduzieren kann, sogar wenn eine Verbindung zu einer HFP-Einrichtung vor einer Verbindung zur AVP-Einrichtung aufgebaut wird, durch Steuern eines Bluetooth-Profil-Verbindungsschemas zum Aufbauen einer Verbindung gemäß mehrerer Profile der fahrzeuggebundenen Vorrichtungen mit unterschiedlichen Einrichtungen.
- Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1.
- Demgemäß wird eine fahrzeuggebundene Vorrichtung bereitgestellt, die eine Bluetooth-Verbindung mit vorregistrierten mehreren Einrichtungen aufbauen kann, wobei die Vorrichtung aufweist: eine Einheit zum Festlegen eines Prioritätsrangs, die einen Prioritätsrang von mehreren Mehreinrichtungsverbindungsprofilen der Bluetooth-Verbindung bestimmt; und eine Verbindungseinheit, die die mehreren Mehreinrichtungsverbindungsprofile mit den vorregistrierten mehreren Einrichtungen gemäß dem Prioritätsrang der Mehreinrichtungsverbindungsprofile verbindet.
- Die Verbindungseinheit beinhaltet eine erste Untereinheit, die einen Verbindungsversuch durchführt, um eine Verbindung eines ersten Profils aus den mehreren Mehreinrichtungsverbindungsprofilen mit den mehreren Einrichtungen aufzubauen; und eine zweite Untereinheit, die einen Verbindungsversuch durchführt, um eine Verbindung eines zweiten Profils aus den mehreren Mehreinrichtungsverbindungsprofilen, das sich von dem ersten Profil unterscheidet, mit den mehreren Geräten aufzubauen. Wobei nach erfolgreichem Aufbauen einer Verbindung des ersten Profils mit einer ersten Einrichtung der mehreren Einrichtungen durch die erste Untereinheit, die Verbindungseinheit die zweite Untereinheit zum Durchführen des Verbindungsversuchs zum Aufbauen einer Verbindung des zweiten Profils mit den mehreren Einrichtungen verwendet, ohne einen Verbindungsversuch durch die erste Untereinheit fortzuführen.
- Die fahrzeuggebundene Vorrichtung beinhaltet ebenso eine Verbindungsbetriebssteuereinheit. Wobei die erste Untereinheit eine HFP-Verbindung mit einer HFP-Einrichtung aufbaut, um die HFP-Einrichtung in einen anruferwartenden Zustand zu versetzen. Die zweite Untereinheit baut eine AVP-Verbindung mit einer AVP-Einrichtung auf, um eine Wiedergabe durch die AVP-Einrichtung zu ermöglichen, und die Verbindungseinheit eine dritte Untereinheit beinhaltet, um eine Datenkommunikationsprofilverbindung mit der HFP-Einrichtung aufzubauen. Wenn die erste Untereinheit vor dem Verbinden der zweiten Untereinheit nach wiederholten Betrieben der ersten Untereinheit und der zweiten Untereinheit verbunden ist, betreibt die Verbindungsbetriebssteuereinheit die zweite Untereinheit vor dem Betrieb der dritten Untereinheit.
- Die fahrzeuggebundene Vorrichtung beinhaltet ferner eine Registrierungseinheit, die eine Registrierung einer Einrichtung speichert, die mit der Verbindungsbetriebssteuereinheit zu einer Zeit einer früheren Stromversorgungsabschaltung verbunden ist. Wobei die Verbindungsbetriebssteuereinheit die Bluetooth-Verbindung der Einrichtung priorisiert, die in der Registrierungseinheit registriert ist, wenn die Verbindungsbetriebssteuereinheit die zweite Untereinheit betreibt.
- Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in Zusammenschau mit den Zeichnungen ersichtlich.
- Es zeigt:
-
1 ein Blockdiagramm einer fahrzeuggebundenen Vorrichtung in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; -
2 ein Ablaufdiagramm eines Verbindungsbetriebs der fahrzeuggebundenen Vorrichtung aus1 ; und -
3 eine Fortführung des Ablaufs des Ablaufsdiagramms des Verbindungsbetriebs aus2 . - Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert.
- Gemäß
1 beinhaltet eine fahrzeuggebundene Vorrichtung1 eine Anzeigeeinheit2 , eine Bedieneinheit3 , ein Mikrofon4 , einen Lautsprecher5 , eine Bluetooth-Einrichtung6 , eine Antenne7 , einen Flash-Speicher8 , ein RAM9 , ein ROM10 und einen Steuerschaltkreis11 , der als seine Hauptkomponente eine CPU aufweist, zum Realisieren einer Freisprechfunktion. - Die Anzeigeeinheit
2 kann eine Flüssigkristallanzeige sein und zeigt Textdaten und/oder Bilddaten an, die von der Steuereinheit11 eingegeben werden. Die Bedieneinheit3 ist ein mechanischer Schalter oder eine berührungsempfindliche Tafel und gibt ein Signal basierend auf einer Benutzerbedienung zur Steuereinheit11 aus. Die Bedieneinheit3 ist hinsichtlich der Ansprüche äquivalent zu einer Prioritätsrangfestlegeeinheit bzw. eine Einheit zum Festlegen eines Prioritätsrangs, einer Verbindungseinheit, einer ersten Untereinheit, einer zweiten Untereinheit, einer dritten Untereinheit, einer Verbindungsbetriebssteuereinheit und einer Registrierungseinheit. Das Mikrofon4 wandelt das Geräusch, das ein Benutzer geäußert hat, in ein Stimmsignal und gibt das Signal an den Steuerschaltkreis11 aus. Der Lautsprecher5 gibt als ein Geräusch ein Stimmsignal aus, das vom Steuerschaltkreis11 eingegeben wird. - Die Bluetooth-Einrichtung
6 gibt Daten an den Steuerschaltkreis11 aus. Die Bluetooth-Einrichtung6 empfängt ein Signal von der Antenne7 und basierend auf dem Bluetooth-Standard verarbeitet die Bluetooth-Einrichtung6 das Signal durch Durchführen einer Frequenzwandlung, einer Demodulation, einer Verstärkung und einer A/D-Wandlung. Darüber hinaus gibt die Bluetooth-Einrichtung6 ebenso ein Signal, das Daten vom Steuerschaltkreis11 beinhaltet aus, durch D/A-Wandlung, Verstärkung, Modulation und Frequenzwandlung der Daten vom Steuerschaltkreis11 . In der vorliegenden Ausführungsform ist die Bluetooth-Einrichtung6 konfiguriert, um sich mit einem Mobiltelefon12 (d.h. einer HFP-Einrichtung in den Ansprüchen) zu verbinden, wobei das Mobiltelefon eine Bluetooth-Kommunikationsfunktion für drahtlose Nahbereichskommunikation beinhaltet. - Der Flash-Speicher
8 ist ein wiederbeschreibbares nichtflüchtiges Speichermedium, das unterschiedliche Daten wie beispielsweise Telefonbuchdaten speichert, die eine Beziehung zwischen Telefonnummern und entsprechenden Personennamen oder dergleichen darstellen. - Der Steuerschaltkreis
11 ruft von dem ROM10 ein Programm zum Betrieb der fahrzeuggebundenen Vorrichtung1 ab und das abgerufene Programm wird durch den Steuerschaltkreis11 ausgeführt. Im Zuge der Ausführung des Programms werden die Daten in den Flash-Speicher8 oder den RAM9 geschrieben und die Daten werden vom Flash-Speicher8 , dem RAM9 oder dem ROM10 abgerufen. Darüber hinaus empfängt im Zuge des Betriebs der Steuerschaltkreis11 Signaleingaben von der Bedieneinheit3 , dem Mikrofon4 und der Bluetooth-Einrichtung6 und gibt ein Signal an den Lautsprecher5 und die Bluetooth-Einrichtung6 aus. - Das Mobiltelefon
12 , das sich mit der fahrzeuggebundenen Vorrichtung1 mittels Bluetooth-Verbindung verbindet, weist eine Funktion zum Verbinden mit der Bluetooth-Einrichtung6 zusätzlich zu nur einer normalen Mobiltelefonfunktion auf. Darüber hinaus beinhaltet das Mobiltelefon12 eine Freisprechprofilfunktion (HFP-Funktion) und weitere Funktionen wie beispielsweise eine Funktion als bzw. gemäß dem Interneteinwahlverbindungsprofil (DUNP), das im Bluetooth-Standard definiert ist. - Das Mobiltelefon
12 kann als ein Mobiltelefon zum Abwickeln mehrerer Profile bzw. Multi-Profile oder ein Mobiltelefon zum Nicht-Abwickeln mehrerer Profile bzw. Multi-Profile kategorisiert werden. Das Mobiltelefon zum Abwickeln mehrerer Profile (nachfolgend ebenso als ein Multi-Profil-Mobiltelefon bezeichnet) kann simultane Operationen für mehrere Profile wie beispielsweise HFP, DUN bzw. DUNP und dergleichen abwickeln. Das Mobiltelefon zum Nicht-Abwickeln mehrerer Profile kann nur eine Operation eines Profils zu einem Zeitpunkt abwickeln. In der vorliegenden Ausführungsform wird davon ausgegangen, dass die fahrzeuggebundene Vorrichtung1 sich mit dem Multi-Profil-Mobiltelefon verbindet. Dadurch wird in der nachfolgenden Beschreibung davon ausgegangen, dass das Mobiltelefon12 ein Multi-Profil-Mobiltelefon ist. - Der Steuerschaltkreis
11 speichert Informationen bezüglich eines Verbindungsprioritätsrangs mehrerer Profile in einem Speicher von mindestens einem des Flash-Speichers8 , des RAMs9 oder des ROMs10 . In der vorliegenden Ausführungsform wird der Verbindungsprioritätsrang in absteigender Reihenfolge (d.h. von einer Top-Priorität zu niedrigeren Prioritäten) folgendermaßen bereitgestellt: HFP, AVP, MAP (Message Access Profile, Nachrichtenzugriffsprofil), PBAP (Phone Book Access Profile, Telefonbuchzugriffsprofil) bis DUN. - Darüber hinaus weist die fahrzeuggebundene Vorrichtung
1 eine Registrierung für erstmalige Verbindungsaufnahme zwischen zwei Bluetooth-Geräten bzw. eine Registrierung für sich paarende Einrichtungen auf, die vorab für Mobiltelefone und schnurlose Einrichtungen bestimmt wird. Bei der Registrierung für sich paarende Einrichtungen können, wenn ein Mobiltelefon mit sowohl einer Freisprechfunktion als auch einer Audiofunktion ausgestattet ist, die Freisprechfunktion (d.h. eine Anruffunktion) und die Audiofunktion (d.h. eine Musikwiedergabefunktion) in einem Mobiltelefon willkürlich/separat festgelegt werden. Darüber hinaus wird, wenn die sich paarende Einrichtung eine schnurlose Einrichtung ist, die für die Musikwiedergabefunktion vorgesehen ist, nur die Audiofunktion bei der Registrierung für sich paarende Einrichtungen festgelegt. Die Registrierung sich paarender Einrichtungen kann auf Einrichtungen basieren, die während einer früheren Verwendung des Fahrzeugs verwendet oder registriert wurden. In anderen Worten, auf Einrichtungen, die registriert wurden, bevor die fahrzeuggebundene Vorrichtung1 früher ausgeschaltet wurde (d.h. die Energieversorgung ausgeschaltet wurde). In der vorliegenden Ausführungsform wird das Mobiltelefon12 , das eine Audiofunktion (d.h. eine Musikwiedergabefunktion) aufweist, um neben der Funktion als Mobiltelefon als eine schnurlose Einrichtung (d.h. eine AVP-Einrichtung) zu dienen, als die schnurlose Einrichtung erläutert, wenn das Mobiltelefon12 als eine schnurlose Einrichtung funktioniert (d. h., wenn es Musik wiedergibt). - In einem Fall, in dem der Fahrer/die Fahrerin, der/die in das Fahrzeug einsteigt, das registrierte Mobiltelefon mit sich trägt, das seinen Eintrag bereits in der Registrierung für sich paarende Einrichtungen zum Zeitpunkt des früheren Ausschaltens der Energieversorgung der fahrzeuggebundenen Vorrichtung
1 eingetragen hat, verbindet sich die fahrzeuggebundene Vorrichtung1 gemäß Bluetooth mit dem Mobiltelefon12 , d.h. baut die HFP-Verbindung mit dem Mobiltelefon12 auf, um die Freisprechfunktion zu ermöglichen. Durch Aufbauen der HFP-Verbindung zuerst wird einer Unterrichtung über einen eingehenden Anruf an das Mobiltelefon12 oberste Priorität gegeben. - Empfängt das Mobiltelefon
12 einen eingehenden Anruf, wird eine Unterrichtung über den eingehenden Anruf dem Steuerschaltkreis11 bereitgestellt. Der Steuerschaltkreis11 steuert die Anzeigeeinheit2 und/oder den Lautsprecher5 , um eine Nachricht, die den Benutzer über den eingehenden Anruf unterrichtet, anzuzeigen oder auszugeben. Beispielsweise kann die Anzeigeeinheit2 Informationen bezüglich des eingehenden Anrufs wie beispielsweise eine Telefonnummer des eingehenden Anrufs und den damit verknüpften Namen oder andere Attribute anzeigen, die in dem Flash-Speicher8 gespeichert sind. Ferner kann der Lautsprecher5 eine Ausgabe eines Klingeltons des eingehenden Anrufs bereitstellen. - Nach Anzeigen/Ausgeben der vorstehend beschriebenen Nachricht über den eingehenden Anruf gibt der Steuerschaltkreis
11 ein Signal aus, das es dem Benutzer erlaubt, den eingehenden Anruf zu beantworten (d.h. den Anruf oder die Konversation zu starten), basierend auf einer Abhebebedienung auf der Bedienungseinheit3 durch den Benutzer. Das Signal zum Starten des Anrufs wird an das Mobiltelefon12 durch die Bluetooth-Einrichtung6 übertragen. Empfängt das Mobiltelefon12 dieses Signal, um einen Kommunikationskanal aufzubauen bzw. einzurichten, und unterrichtet über den Aufbau des Kanals an die fahrzeuggebundene Vorrichtung1 , realisiert die fahrzeuggebundene Vorrichtung, die diese Unterrichtung durch die Bluetooth-Einrichtung6 empfängt, einen Telefonanruf unter Verwendung des aufgebauten Kommunikationskanals. - Darüber hinaus, wenn der Benutzer einen Anruf an eine bestimmte Telefonnummer absetzen will, empfängt die fahrzeuggebundene Vorrichtung
1 ein Signal basierend auf der Benutzerbedienung der Bedienungseinheit3 . Die fahrzeuggebundene Vorrichtung1 fordert durch die Bluetooth-Vorrichtung6 das Mobiltelefon12 auf, einen Anruf an die Telefonnummer, die in dem vorstehenden Signal beinhaltet ist, abzusetzen oder zu initiieren. Das Mobiltelefon12 setzt den Anruf an den Telefonanschluss ab und überträgt an die fahrzeuggebundene Vorrichtung 1eine Unterrichtung über das Herstellen bzw. Aufbauen des Anrufs mit dem Telefonanschluss. Der Steuerschaltkreis11 empfängt die Unterrichtung über das Aufbauen des Kommunikationskanals durch die Bluetooth-Einrichtung6 und realisiert den Anruf zum Telefonanschluss durch den aufgebauten Kommunikationskanal. - Insbesondere wenn das Mobiltelefon
12 ein Anrufsprachsignal bzw. Anrufstimmsignal vom Telefonanschluss (d.h. von einem Gesprächspartner) empfängt, wird das Signal zur fahrzeuggebundenen Vorrichtung1 übertragen. Gibt der Steuerschaltkreis11 ein empfangenes Anrufsprachsignal an den Lautsprecher5 als ein Sprachsignal aus, wird die Anrufsprache von dem Lautsprecher5 in Richtung des Benutzers ausgegeben. Ferner, wenn der Steuerschaltkreis11 ein Anrufersprachsignal von einem Fahrzeuginsassen durch das Mikrofon4 empfängt, wird das Anrufersprachsignal durch die Bluetooth-Einrichtung6 zum Mobiltelefon12 übertragen. Empfängt das Mobiltelefon12 das Anrufersprachsignal, überträgt und leitet das Mobiltelefon12 das Anrufersprachsignal an dem Telefonanschluss auf der Gesprächspartnerseite weiter. Auf diese Weise wird ein Telefonanruf durch Verwenden der fahrzeuggebundenen Vorrichtung und des Mobiltelefons12 realisiert. - In einer Situation, in der das Mobiltelefon
12 als eine schnurlose Einrichtung und als ein Mobiltelefon zur Zeit des früheren Ausschaltens der Energieversorgung für die fahrzeuggebundene Vorrichtung1 registriert ist, baut die fahrzeuggebundene Vorrichtung1 eine SLC (Service-Ebene-Verbindung, Service Level Connection, SLC) mit der schnurlosen Einrichtung „in“ dem Mobiltelefon12 auf. In anderen Worten baut die fahrzeuggebundene Vorrichtung1 nach Aufbauen der HFP-Verbindung mit dem Mobiltelefon12 die AVP-Verbindung mit demselben Mobiltelefon12 auf, da das Mobiltelefon12 als die schnurlose Einrichtung dient. - Mit weiterem Bezug auf
2 und3 wird eine Verbindungsoperation bzw. ein Verbindungsbetrieb (d.h. eine Verbindungsverarbeitung) des Steuerschaltkreises11 zum Verbinden mit dem Mobiltelefon12 dargestellt. Der Verbindungsbetrieb durch den Steuerschaltkreis11 startet, wenn ein Zündungsschalter bedient wird, und eine Energieversorgung für Zubehör in dem Fahrzeug gestartet wird. In SchrittS1 der Verarbeitung legt die Steuereinheit11 eine Prioritätsrangnummer N des Mobiltelefons und eine Prioritätsrangnummer M der schnurlosen Einrichtung jeweils auf „1“ fest. In SchrittS2 bestimmt die Verarbeitung, ob ein Mobiltelefon registriert ist oder nicht, das bevor die frühere Energieversorgung ausgeschaltet wurde, verbunden war. Konkret bestimmt die Verarbeitung, ob das Mobiltelefon bzw. die Mobiltelefone, die während der früheren Verwendung des Fahrzeugs registriert wurden, gegenwärtig verfügbar sind. Existiert eine Registrierung des Mobiltelefons (S2 : JA), bestimmt die Verarbeitung im SchrittS3 , ob eine HFP-Verbindung mit dem registrierten Mobiltelefon existiert. Sind die fahrzeuggebundenen Vorrichtung1 und das Mobiltelefon12 nicht durch die HFP-Verbindung (S3 : NEIN) verbunden, wird bei SchrittS4 eine HFP-Verbindungsverarbeitung zum Verbinden eines Mobiltelefons mit einer Prioritätsrangnummer „N“ (d.h. der erste Prioritätsrang wird als Erstes verbunden) durchgeführt. Die Verarbeitung baut als Erstes eine HFP-Verbindung mit dem registrierten Mobiltelefon auf, das zur Zeit der früheren Verwendung des Fahrzeugs registriert wurde (d.h. bevor die frühere Energieversorgung ausgeschaltet wurde), um schnell einen „Prä-Verbindungsunterbrechungs“-Verbindungszustand aus der Zeit des früheren Energieversorgungsausschaltens wiederzuerlangen. Das heißt, in anderen Worten, dass eine frühere Betriebsbedingung sowohl der fahrzeuggebundenen Vorrichtung1 als auch des Mobiltelefons12 dem Benutzer schnell zurückgebracht wird. - Nach dem Aufbau der HFP-Verbindung in Schritt
S4 bestimmt die Verarbeitung bei SchrittS5 , ob eine Service-Ebene-Verbindung (Service Level Connection, SLC) verbunden oder verfügbar ist. Ist die SLC verbunden (S5 : JA), fährt die Verarbeitung mit SchrittS8 fort, wo die Verarbeitung eine AVP-Verbindung zu allen der registrierten schnurlosen Einrichtungen aufbaut. Ist die SLC nicht verbunden (S5 : NEIN), fährt die Verarbeitung mit SchrittS6 fort, um zu bestimmen, ob die Anzahl N kleiner als die Anzahl registrierter Mobiltelefone ist (S6 ). Ist die Anzahl N kleiner als die Anzahl registrierter Mobiltelefone (S6 : JA), wird die Anzahl N bei SchrittS7 mit 1 inkrementiert (d.h. N = N+1) und die Verarbeitung fährt mit SchrittS4 fort, um eine HFP-Verbindung zum Mobiltelefon aufzubauen, das eine Prioritätsrangnummer N = N+1 aufweist. Ist die SLC nicht zu allen der registrierten Mobiltelefone12 (S6 : NEIN) verbunden, fährt die Verarbeitung mit SchrittS8 fort. - Die Verarbeitung bei den Schritten
S8 bisS14 versucht, eine AVP-Verbindung zu allen der registrierten schnurlosen Einrichtungen als „eine Runde“ einer Verbindungsprozedur aufzubauen, die ähnlich der vorstehend beschriebenen HFP-Verbindungsprozedur mit den registrierten Mobiltelefonen12 ist. Konkret, wenn eine registrierte schnurlose Einrichtung (S8 : JA) vorliegt, bestimmt die Verarbeitung in SchrittS9 , ob die AVP-Verbindung aufgebaut ist. Ist die Verbindung aufgebaut (S9 : JA), fährt die Verarbeitung mit SchrittS15 fort. Ist die Verbindung nicht aufgebaut, bestätigt die Verarbeitung die Erkenntnis bei SchrittS10 erneut. Ist die Verbindung immer noch nicht bestätigt (S10 : NEIN), baut die Verarbeitung eine AVP-Verbindung zur M-ten Einrichtung auf. Ist die Verbindung aufgebaut, fährt die Verarbeitung zu SchrittS11 fort, um zu bestimmen, ob die Anzahl M kleiner als die Anzahl registrierter schnurloser Einrichtungen ist. Ist sie kleiner (S11 : JA), fährt die Verarbeitung fort, um M zu inkrementieren (M = M+1), um eine Verbindung zur nächsten schnurlosen Einrichtung aufzubauen. Wurden alle der schnurlosen Einrichtungen verbunden (S11 : NEIN), fährt die Verarbeitung zu SchrittS15 fort. - Die Verarbeitung der fahrzeuggebundenen Vorrichtung
1 fährt mit SchrittS15 fort, um zu bestimmen, ob die fahrzeuggebundene Vorrichtung mit irgendeinem Mobiltelefon12 verbunden ist. Ist die fahrzeuggebundene Vorrichtung1 mit einem Mobiltelefon12 durch die HFP-Verbindung verbunden (S15 : JA), fährt die Verarbeitung mit SchrittS16 fort, um zu bestimmen, ob das Mobiltelefon MAP-fähig ist. Ist die fahrzeuggebundene Vorrichtung zu diesem Zeitpunkt nicht mit irgendeinem Mobiltelefon12 durch die HFP-Verbindung verbunden (S15 : NEIN), fährt die Verarbeitung zu SchrittS24 fort. Bei SchrittS24 überprüft die Verarbeitung, ob die Registrierung sich paarender Einrichtungen mindestens eines des Mobiltelefons oder der schnurlosen Einrichtung beinhaltet. Beinhaltet die Registrierung sich paarender Einrichtungen mindestens das Mobiltelefon (S24 : JA), kehrt die Verarbeitung zu SchrittS1 zurück, um die vorstehend beschriebene Prozedur zu wiederholen (d.h. SchritteS1 bisS14 ). - Die Verarbeitung in den Schritten
S16 bisS23 bestimmt, ob das Mobiltelefon geeignet für unterschiedliche Profile ist, und versucht, das Mobiltelefon12 gemäß diesen Profilen zu verbinden. Konkret, wenn das Mobiltelefon12 MAP-fähig ist (S16 : JA), fährt die Verarbeitung mit SchrittS17 fort, um eine MAP-Verbindung zwischen dem Mobiltelefon und der fahrzeuggebundenen Vorrichtung1 aufzubauen und fährt dann mit SchrittS18 fort, bei dem bestimmt wird, ob das Mobiltelefon PBAP-fähig ist. Ist da Mobiltelefon nicht MAP-fähig (S16 : NEIN), fährt die Verarbeitung mit SchrittS18 fort. Unterstützt das Mobiltelefon12 PBAP (S18 : JA), baut die Verarbeitung in SchrittS19 eine PBAP-Verbindung auf. Nachdem die PBAP-Verbindung aufgebaut ist, überträgt die Verarbeitung bei SchrittS20 ein Telefonbuch zum Mobiltelefon12 (S20 ). Als Nächstes bestimmt die Verarbeitung bei SchrittS21 , ob das Mobiltelefon12 ein DUN unterstützt. Unterstützt die Verarbeitung DUN (S21 : JA), baut die Verarbeitung bei SchrittS22 eine DUN-Verbindung auf und führt dann Datenkommunikation (S23 ) durch. - Wie vorstehend beschrieben, ist die fahrzeuggebundene Vorrichtung
1 dazu in der Lage, die HFP-Verbindung oder die AVP-Verbindung mit dem Mobiltelefon12 wiederaufzubauen, das mit der fahrzeuggebundenen Vorrichtung1 zur Zeit früheren Energieversorgungsausschaftens verbunden war. Sind mehrere Mobiltelefone oder mehrere schnurlose Einrichtungen im Fahrzeuginnenraum, wird unter diesen eine Einrichtung mit hoher Priorität bevorzugt bzw. priorisiert. Ferner wird, wenn die schnurlose Einrichtung, die die AVP-Verbindung mit der fahrzeuggebundenen Vorrichtung1 beim früheren Energieversorgungsausschalten aufgebaut hatte, Musikstücke gespeichert hat, ein Musikstück, das beim früheren Energieversorgungsausschalten gespielt wurde, automatisch erneut gespielt. - Ferner registriert die fahrzeuggebundene Vorrichtung
1 , wenn die Energieversorgung ausgeschaltet wird, ein gegenwärtig verbundenes Mobiltelefon12 und eine gegenwärtig verbundene schnurlose Einrichtung. - Darüber hinaus wird, wenn weder ein Mobiltelefon noch eine schnurlose Einrichtung zur Zeit des früheren Energieversorgungsausschaltens registriert waren (
S2 : NEIN,S8 : NEIN), die Verarbeitung beendet, da keine HFP-Verbindung zum Mobiltelefon (S15 : NEIN) vorliegt und keine Registrierung des Mobiltelefons oder der schnurlosen Einrichtung vorliegt (S24 : NEIN,S25 : NEIN). - In der vorliegenden Ausführungsform setzt das Profilverbindungsschema der fahrzeuggebundenen Vorrichtung
1 die vorteilhaften Effekte durch Zuweisen eines hohen Prioritätsrangs zu einer Verbindung eines bestimmten Profils aus den unterschiedlichen Arten von Profilen gemäß einer Benutzeranforderung oder einer Herstelleranforderung für die Verbesserung der Nutzbarkeit der fahrzeuggebundenen Vorrichtung. Das ist so, da die fahrzeuggebundene Vorrichtung1 einen Profilverbindungsprioritätsrang zum Priorisieren eines Profils aus unterschiedlichen Arten von Profilen, wenn diese unterschiedlichen Arten von Profilen Verbindungen mit mehreren Einrichtungstypen, wie beispielsweise einer schnurlosen Einrichtung und einem Mobiltelefon erlauben, ungeachtet dessen, welchen Typs die mehreren Einrichtungen sind festlegen kann. - Sogar wenn es mehrere Einrichtungen gibt, wird eine Verbindung eines anderen Profils nach einer erfolgreichen Verbindung eines Profils versucht, wodurch ein früheres Starten einer Steuerung durch Verwendung eines willkürlich ausgewählten Profils ermöglicht wird. In der Praxis wird beispielsweise, wenn eine HFP-Verbindung mit einer HFP-Einrichtung eines Fahrers erfolgreich aufgebaut ist, nicht kontinuierlich versucht eine weitere HFP-Verbindung mit einer HFP-Einrichtung eines Beifahrers aufzubauen nach dem die HFP-Verbindung mit der HFP-Einrichtung des Fahrers aufgebaut ist. Das heißt, ein Verbindungsversuch zum Aufbauen weiterer HFP-Verbindungen mit der Beifahrer-HFP-Einrichtung wird nicht durchgeführt und annulliert und ein AVP-Verbindungsaufbau zur AVP-Einrichtung wird versucht. Dadurch wird, verglichen mit einem Betriebsschema, das versucht, die HFP-Verbindungen mit allen verbindungsfähigen HFP-Einrichtungen aufzubauen, die AVP-Verbindung zur AVP-Einrichtung zu einem früheren Zeitpunkt aufgebaut.
- Werden Verbindungsoperationen wiederholt durchgeführt, um sich mit den registrierten Mobiltelefonen und den registrierten schnurlosen Einrichtungen zu verbinden, wenn eine HFP-Verbindung bereits mit einem Mobiltelefon vor einer AVP-Verbindung mit einer schnurlosen Einrichtung aufgebaut wurde, führt der Steuerschaltkreis
11 eine Runde AVP-Verbindungsversuche mit allen der registrierten schnurlosen Einrichtungen gemäß eines Prioritätsrangs aus, bevor er Verbindungsversuche zum Verbinden anderer Datenkommunikationsprofile mit dem Mobiltelefon versucht. Durch Verwenden dieses Profilverbindungsschemas wird der AVP-Verbindungsversuch nicht bis nach dem Verbindungsversuch der anderen Datenkommunikationsprofile verzögert, wodurch Musikwiedergabe zu einer früheren Zeit gestartet und eine Wartezeit eines Benutzers vor dem Start der Musikwiedergabe durch die schnurlose AV-Wiedergabeeinrichtung reduziert wird. - (Weitere Ausführungsformen)
- Obwohl die vorliegende Erfindung vollständig in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen davon mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben wurde, ist zu beachten, dass unterschiedliche Änderungen und Modifikationen für den Fachmann ersichtlich sind.
- Beispielsweise ist die vorliegende Erfindung auf andere HFP-Einrichtungen anwendbar, die die HFP-Verbindung unterstützen, d.h. auf andere Einrichtungen als das Mobiltelefon anwendbar.
- Ferner ist die schnurlose Einrichtung nicht auf die Musikwiedergabeeinrichtung beschränkt, sondern kann beispielsweise eine Videowiedergabeeinheit beinhalten.
- Ferner ist in der vorliegenden Erfindung ein Profil verwendbar, solange das Profil in einer Kategorie eines Interoperabilitätsprofils kategorisiert ist wie beispielsweise einem Profil für Dateiübertragung (File Transfer Profile, FTP), einem Profil für Hörsprechgarnituren (Head Set Profile, HSP), einem Profil für Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine (Human Interface Profile, HIP), einem Profil für Punk-zu-Punkt-Netzwerkverbindungen (LAN Access Profile, LAP), einem Profil zum Senden einzelner Daten (Object Push Profile, OPP), einem Profil für persönliche Vernetzung (Personal Networking Profile, PNP) und dergleichen.
- Ferner kann die fahrzeuggebundene Vorrichtung der vorliegenden Erfindung als eine Fahrzeugnavigationsvorrichtung realisiert werden.
- Derartige Änderungen und Modifikationen und zusammengefassten Schemata befinden sich im Umfang der vorliegenden Erfindung, wie er durch die nachfolgenden Ansprüche definiert ist.
- Zusammengefasst betrifft die Erfindung eine fahrzeuggebundenen Vorrichtung mit einem Steuerschaltkreis, der wiederholt eine Bluetooth-Verbindungsoperation durchführt, um sich mit sowohl registrierten Mobiltelefonen als auch registrierten schnurlosen Audio-Video-Wiedergabeeinrichtungen derart zu verbinden, dass wenn eine HFP-Verbindung bereits mit einem Mobiltelefon vor einer AVP-Verbindung mit einer schnurlosen Audio-Video-Wiedergabeeinrichtung aufgebaut wurde, der Steuerschaltkreis eine Runde von AVP-Verbindungsversuchen mit allen der registrierten schnurlosen Audio-Video-Wiedergabeeinrichtungen gemäß einem Prioritätsrang vor dem Durchführen von Verbindungsversuchen zum Verbinden anderer Datenkommunikationstypprofile mit dem Mobiltelefon durchführt. Durch Verwenden eines derartigen Profilverbindungsschemas wird der AVP-Verbindungsversuch nicht bis nach einem Verbindungsversuch der anderen Datenkommunikationsprofile verzögert.
Claims (4)
- Fahrzeuggebundene Vorrichtung (1), die eine Bluetooth-Verbindung mit vorregistrierten mehreren Einrichtungen aufbauen kann, wobei die Vorrichtung aufweist: eine Einheit zum Festlegen eines Prioritätsrangs, die einen Prioritätsrang von mehreren Profilen bestimmt, die durch einen Bluetooth-Standard definiert sind; und eine Verbindungseinheit , die versucht die fahrzeuggebundene Vorrichtung gemäß den mehreren Profilen mit den vorregistrierten mehreren Einrichtungen gemäß dem Prioritätsrang der mehreren Profile zu verbinden, wobei die Verbindungseinheit beinhaltet: eine erste Untereinheit , die einen Verbindungsversuch durchführt, um eine Verbindung gemäß einem ersten Profil aus den mehreren Profilen mit den mehreren Einrichtungen aufzubauen; und eine zweite Untereinheit , die einen Verbindungsversuch durchführt, um eine Verbindung gemäß einem zweiten Profil aus den mehreren Profilen, das sich von dem ersten Profil unterscheidet, mit den mehreren Geräten aufzubauen, wobei nach erfolgreichem Aufbauen einer Verbindung gemäß dem ersten Profil mit einer ersten Einrichtung der mehreren Einrichtungen durch die erste Untereinheit, die Verbindungseinheit die zweite Untereinheit zum Durchführen des Verbindungsversuchs zum Aufbauen einer Verbindung gemäß dem zweiten Profil mit den mehreren Einrichtungen verwendet, ohne einen Verbindungsversuch durch die erste Untereinheit fortzuführen, wobei die erste Untereinheit eine HFP-Verbindung mit einer HFP-Einrichtung aufbaut, um die HFP-Einrichtung in einen anruferwartenden Zustand zu versetzen, die zweite Untereinheit eine AVP-Verbindung mit einer AVP-Einrichtung aufbaut, um eine Wiedergabe durch die AVP-Einrichtung zu ermöglichen, die Verbindungseinheit eine dritte Untereinheit beinhaltet, um eine Datenkommunikationprofilverbindung mit der HFP-Einrichtung aufzubauen, und wenn die erste Untereinheit vor dem Verbinden der zweiten Untereinheit nach wiederholten Betrieben der ersten Untereinheit und der zweiten Untereinheit verbunden ist, die Verbindungsbetriebssteuereinheit die zweite Untereinheit vor dem Betrieb der dritten Untereinheit betreibt.
- Fahrzeuggebundene Vorrichtung (1) gemäß
Anspruch 1 , die weiter beinhaltet: eine Registrierungseinheit , die eine Registrierung einer Einrichtung speichert, die mit der Verbindungsbetriebssteuereinheit zu einer Zeit einer früheren Stromversorgungsabschaltung verbunden ist, wobei die Verbindungsbetriebssteuereinheit die Bluetooth-Verbindung der Einrichtung priorisiert, die in der Registrierungseinheit registriert ist, wenn die Verbindungsbetriebssteuereinheit die zweite Untereinheit betreibt. - Fahrzeuggebundene Vorrichtung (1) gemäß
Anspruch 1 oder2 , wobei die HFP-Einrichtung ein Mobiltelefon (12) ist. - Fahrzeuggebundene Vorrichtung (1) gemäß einem der
Ansprüche 1 bis3 , wobei die AVP-Einrichtung ein tragbare Musikwiedergabeeinrichtung ist, die für die Wiedergabe von Musik-AV-Daten vorgesehen ist.
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