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DE102009042578A1 - Prüfeinrichung für Decoking-Werkzeuge - Google Patents

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DE102009042578A1
DE102009042578A1 DE102009042578A DE102009042578A DE102009042578A1 DE 102009042578 A1 DE102009042578 A1 DE 102009042578A1 DE 102009042578 A DE102009042578 A DE 102009042578A DE 102009042578 A DE102009042578 A DE 102009042578A DE 102009042578 A1 DE102009042578 A1 DE 102009042578A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
decoking tool
tool
decoking
test device
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009042578A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr. Paul
Andreas Wupper
Kay Simon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ruhrpumpen GmbH
Original Assignee
Ruhrpumpen GmbH
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Publication date
Application filed by Ruhrpumpen GmbH filed Critical Ruhrpumpen GmbH
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Publication of DE102009042578A1 publication Critical patent/DE102009042578A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B33/00Discharging devices; Coke guides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/093Cleaning containers, e.g. tanks by the force of jets or sprays
    • B08B9/0936Cleaning containers, e.g. tanks by the force of jets or sprays using rotating jets
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
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Abstract

Eine Prüfeinrichtung für Decoking-Werkzeuge umfasst Mittel 30 zum Aufnehmen des Decoking-Werkzeugs 31, das an eine Hochdruckwasserleitung anschließbar ist sowie Mittel zum Prüfen des Wasserstrahls, der beim Öffnen der Hochdruckwasserleitung aus einer Düse des Decoking-Werkzeugs 31 austritt. Mit dieser Prüfeinrichtung lässt sich der aus der Düse austretende Hochdruckwasserstrahl prüfen, messen und analysieren zwecks Optimierung der Schneidleistung des Decoking-Werkzeugs auf der Basis der Untersuchungsergebnisse.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Prüfeinrichtung für Decoking-Werkzeuge.
  • Decoking-Werkzeuge werden bekanntlich beim Entleeren von Kokstrommeln in Raffinerien eingesetzt, wo bei der Verarbeitung von Erdöl am Ende Koks anfällt, der in Kokstrommeln von z. B. 30 m Höhe und 8 m Durchmesser gesammelt wird. Wenn die Kokstrommeln voll sind, werden sie in möglichst kurzer Zeit geleert, damit sie möglichst bald wieder zur Aufnahme von neu anfallendem Koks zur Verfügung stehen.
  • Zum Entleeren der Kokstrommeln werden mit Bohr- und Schneiddüsen versehene sog. Decoking-Werkzeuge eingesetzt. Ein solches Werkzeug wird am unteren Ende einer hohlen Bohrstange montiert, die an einem Gerüst oberhalb der Bohrtrommel heb- und senkbar geführt und über Hochleistungspumpen mit Druckwasser versorgt wird. Beim Entleeren der Kokstrommeln wird das Decoking-Werkzeug zum Aufbohren eines zentralen vertikalen Kanals mit der nun rotierenden Bohrstange zunächst von oben nach unten durch die Kokstrommel geführt, wobei aus den an der Unterseite des Decoking-Werkzeugs angeordneten Bohrdüsen Wasserstrahlen unter hohem Druck austreten, die den Koks zertrümmern und verdrängen, damit sich die gewünschte zentrale Bohrung in der Kokstrommel bilden kann. Unten angekommen wird das Decoking-Werkzeug von Bohren auf Schneiden umgeschaltet, so dass die Wasserstrahlen nicht mehr aus den Bohrdüsen, sondern aus zwei diametral am Umfang des Decoking-Werkzeugs einander gegenüberliegenden Schneiddüsen austreten. Mit der Bohrstange wird das Decoking-Werkzeug nun, wiederum rotierend, hochgezogen. Dabei lösen die aus den Schneiddüsen austretenden Wasserstrahlen den Koks über den gesamten Trommelquerschnitt bis zur Trommelwandung, so dass der Koks in der Trommel herabfallen und aus einer Öffnung am unteren Ende der Trommel ausgetragen werden kann.
  • Die Schneidleistung der Decoking-Werkzeuge hängt von Parametern wie dem Druck des Wassers an den Düsen (bspw. ca. 350 bar), der Düsengeometrie, der Art und Temperatur (z. B. 300–700°C) des Kokses und anderen Faktoren ab.
  • Bei der bisherigen Entwicklung von Decoking-Werkzeugen können Funktionsprüfungen nur an Komponenten und Bauteilgruppen der Werkzeuge wie Ventilsteuerungen, Strömungskanälen etc. vorgenommen werden, und zwar unter Versuchsbedingungen mit gegenüber der Praxis reduzierten Bedingungen und Beanspruchungen. Auch bei der Entwicklung neuer Düsengeometrien zur Verbesserung der Schneidleistung beschränkt man sich auf Modellrechnungen und auf Tests, die sich auf Annahmen über das Druckwasserstrahlprofil in der Praxis stützen. Es ist unbefriedigend, wenn Entwicklungsergebnisse nur theoretisch oder mittels Testeinrichtungen geprüft werden, die keine sicheren Rückschlüsse auf die tatsächliche Funktion im Praxisbetrieb zulassen. Im Ergebnis lassen sich Weiterentwicklungen wie z. B. die Geometrie von Schneid- und Bohrdüsen, deren Wirkung auf die Schneidleistung sehr wesentlich von dem unmittelbar in der Düse herrschenden Wasserdruck abhängt, zuverlässig erst im praktischen Einsatz in der Kokstrommel beurteilen. Aber selbst dort sind die Möglichkeiten für differenzierte Erkenntnisse begrenzt, weil sich die Funktion des Decoking-Werkzeugs aufgrund der Bedingungen in der Kokstrommel nur sehr grob prüfen lässt.
  • Die Erfindung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, eine Prüfeinrichtung für Decoking-Werkzeuge mit Bedingungen zu schaffen, die dem Betrieb der Decoking-Werkzeuge in der Praxis ähnlich sind.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind
    • – Mittel zum Aufnehmen eines Decoking-Werkzeugs vorgesehen,
    • – das Decoking-Werkzeug ist an eine Hochdruckwasserleitung anschließbar, und
    • – es sind Mittel zum Prüfen von mindestens einem Wasserstrahl vorsehbar,
    • – der beim Öffnen der Hochdruckwasserleitung aus einer Düse des Decoking-Werkzeugs austritt.
  • Diese erfindungsgemäße Prüfeinrichtung gestattet erstmals die Prüfung eines aus einer Düse eines Decoking-Werkzeugs austretenden Hochdruckwasserstrahls unter Bedingun gen, die der Praxis weitgehend entsprechen. Denn es wird ein zum Schneiden bzw. Bohren von Koks geeignetes vollständiges Decoking-Werkzeug benutzt. Es sind Mittel zum Aufnehmen des Decoking-Werkzeugs in der Prüfeinrichtung vorgesehen. An das Decoking-Werkzeug ist eine Hochdruckwasserleitung mit einem in der Praxis üblichen Wasserdruck von ca. 350–380 bar anschließbar, so dass der Druckwasserstrahl dem Wasserstrahl entspricht, mit dem beim Entleeren von Kokstrommeln der Koks zertrümmert wird.
  • Die Mittel zum Prüfen beziehen sich primär auf den Strahldruck, wobei man den entstehenden freien Druckwasserstrahl in beliebigen Abständen von der Düsenöffnung testen und untersuchen kann, um so die Voraussetzungen für eine für optimale Schnittbedingungen günstige Strahlgeometrie zu entwickeln. Die Auswirkungen verschiedener Düsengeometrien lassen sich nun unter Praxisbedingungen sowie unter verschiedenen Betriebsdrücken untersuchen und entsprechend weiterentwickeln, z. B. um unerwünschte, leistungsmindernde Verwirbelungen innerhalb des Wasserstrahls zu vermeiden.
  • Theoretisch lässt sich eine erfindungsgemäße Prüfeinrichtung für Decoking-Werkzeuge im Freien oder in abgeschlossenen Bereichen von Hallen oder dergleichen betreiben, wenn ausreichende Sicherheitsmaßnahmen durch Abschirmungen gegen die gemäß ihrer Zweckbestimmung höchst zerstörerische Kraft des Wasserstrahls getroffen werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein aus einer Düse eines Decoking-Werkzeugs austretender Druckwasserstrahl bei einem Druck von ca. 350 bar in der Druckwasserleitung beim Austritt aus der Düse eine Geschwindigkeit von 250 m/sec entwickeln kann. Der Aufwand für Sicherheitsmaßnahmen sowie zur Abschirmung der Umgebung gegen Spritzwasserbeeinträchtigung und dergleichen ist folglich sehr hoch, auch wenn unter diesen Voraussetzungen das Ziel einer Prüfung unter Praxisbedingungen durchaus erreichbar ist.
  • Zur Reduzierung des Aufwands und vor allem aus Sicherheitsgründen ist eine Weiterbildung der Erfindung gekennzeichnet durch ein Strahlgehäuse, in das der aus der Düse des Decoking-Werkzeugs austretende Wasserstrahl eintritt und das mindestens eins der Mittel zum Prüfen aufweist oder zur Aufnahme eines Mittels zum Prüfen vorbereitet ist. Das Auffangen des Druckwasserstrahls in einem Strahlgehäuse verbindet einen ausreichenden Schutz der Umgebung mit den gewünschten Möglichkeiten, den Druckwasserstrahl zu untersuchen, um seine Entstehung und Geometrie durch Veränderung der Austrittsbedin gungen etc. zu beeinflussen. In dem Strahlgehäuse lassen sich optische Mittel zur Strahluntersuchung ebenso unterbringen wie Sensoren für eine Druckprüfung etc.
  • Es wird bevorzugt, dass die Mittel zum Aufnehmen des Decoking-Werkzeugs zu dem Strahlgehäuse eine feste oder wählbar veränderbare räumliche Zuordnung aufweisen. So ist es möglich, eine gegenüber dem Strahlgehäuse verfahrbare Aufnahme des Decoking-Werkzeugs anzuordnen, um bestimmte Parameter des Wasserstrahls unter vorbestimmten, veränderten Bedingungen zu testen. Bevorzugt wird jedoch eine feste Zuordnung in Verbindung mit auch in der Distanz unter veränderten Bedingungen einsetzbaren Mess- und Prüfgeräten.
  • Nach einer Weiterentwicklung ist vorgesehen, dass die Mittel zur Aufnahme des Decoking-Werkzeugs in dem Strahlgehäuse von außen zugänglich in diesem oder von diesem mindestens teilweise vorstehend angeordnet sind. Wenn sich die Aufnahmemittel in dem Strahlgehäuse befinden, ist eine entsprechende Hindurchführung der Hochdruckwasserleitung durch die Strahlgehäusewand oder vom Ende des Strahlgehäuses her vorzusehen. Wie noch aus einem Ausführungsbeispiel deutlich wird, sind zweckmäßig jedoch teilweise, nämlich oben und unten vorstehende Mittel zur Aufnahme des Decoking-Werkzeugs aus Gründen des Platzbedarfs und der Materialeinsparung vorzusehen.
  • Damit das Decoking-Werkzeug sicher aufgenommen und von der Umgebung sicher getrennt ist, wird bevorzugt, dass die Mittel zum Aufnehmen des Decoking-Werkzeugs ein Aufnahmegehäuse aufweisen, das mit dem Strahlgehäuse fest verbunden oder lösbar verbindbar ist. Auf diese Weise kann die Wandung des Aufnahmegehäuses in die Wandung des Strahlgehäuses übergehen, so dass die Prüfeinrichtung zumindest in diesem Bereich bis auf die notwendigen Anschlüsse gegenüber der Umgebung abgeschlossen ist.
  • Es ist vorteilhaft, wenn das Decoking-Werkzeug mit den Mitteln zum Aufnehmen des Decoking-Werkzeugs derart gegenüber dem Strahlgehäuse angeordnet und derart zu steuern ist, dass, wenn das Decoking-Werkzeug auf die Funktion Schneiden eingestellt ist, ein Wasserstrahl entweder nur aus einer der Schneiddüsen des Decoking-Werkzeugs aus- und in das Strahlgehäuse eintritt, oder dass von den aus beiden Schneiddüsen austretenden Wasserstrahlen nur ein Strahl zum Prüfen in das Strahlgehäuse eintritt, während der ande re aus dem Strahlgehäuse auf kurzem Weg abgeführt wird. Die letzte Alternative wird bevorzugt, weil sich auf diese Weise ein Durchfluss des Druckwasserstroms durch das Decoking-Werkzeug ergibt, der der Praxis entspricht. In jedem Fall erhält man einen in das Strahlgehäuse eintretenden und das Strahlgehäuse durchlaufenden Druckwasserstrahl, der alle Möglichkeiten zur Prüfung und zum Testen zulässt, ohne dass noch Untersuchungen des zweiten Strahls erforderlich sind. Außerdem – und dieser Gesichtspunkt ist für den Aufwand der Prüfeinrichtung wesentlich – lässt sich so die Länge des Strahlgehäuses auf ein wirtschaftliches Maß begrenzen, ohne dass Strahlabschnitte ungeprüft bleiben müssen, die, jedenfalls von der Strahllänge her gesehen, für die Praxis Bedeutung haben können.
  • Bei der vorgenannten Beschränkung der Länge des Strahlgehäuses auf die für die Praxis wesentliche Strahllänge führt zweckmäßig dazu, dass die Mittel zum Aufnehmen des Decoking-Werkzeugs im Bereich eines Endes des Strahlgehäuses oder mindestens in kürzerem Abstand von diesem Ende als von dem anderen Ende angeordnet sind. Für die Abführung des zweiten Strahls wird nur ein kurzer Gehäuseabschnitt gebraucht.
  • Es wird bevorzugt, dass ein sich von den Mitteln zur Aufnahme des Decoking-Werkzeugs in gerader Richtung erstreckender Abschnitt des Strahlgehäuses am Ende in einen bogenförmigen Abschnitt übergeht. Der bogenförmige Abschnitt bewirkt eine allmähliche Strahlumlenkung zu Leitungen, über die das Wasser abgeführt wird.
  • Vorzugsweise ist an dem dem Decoking-Werkzeug gegenüberliegenden Ende des Strahlgehäuses eine abdichtend verschließbare Öffnung zum Einführen von Sensoren und anderen Teilen von Prüf- und Messgeräten in das Strahlgehäuse angeordnet. Auf diese Weise lassen sich aufschlussreiche Prüf- und Messergebnisse erzielen, je nachdem, welche Prüf- und Messgeräte durch die am Ende des Strahlgehäuses angeordnete Öffnung in das Strahlgehäuse so eingeführt werden, dass der Strahl auf sie auftreffen kann. So lassen sich Unterschiede z. B. in den Druckmesswerten in der Querschnittsfläche des Strahls feststellen und auswerten. Darüber hinaus lassen sich die Sensoren und dergleichen in verschiedenen Abständen von der Düsenöffnung anordnen, um das Strahlprofll längs der Strahlgehäuseachse möglichst genau festzustellen als Grundlage für Änderungen, mit denen Strahlverbesserungen zu erzielen sind. Statt Sensoren und dergleichen lassen sich jedoch auch Koksteile an entsprechenden Halterungen durch die Öffnung in das Strahlgehäuse einführen, um Zerstörungsmuster durch die Strahleinwirkung festzustellen und ggf. zu ändern. Zusätzlich oder als Ersatz für diese Öffnung sind natürlich auch weitere solche abdichtend verschließbare Öffnungen an anderen Stellen des Strahlgehäuses möglich.
  • Wenn die Öffnung zum Einführen von Prüf- und Messmitteln in dem bogenförmigen Abschnitt des Strahlgehäuses liegt, lassen sich die Prüf- und Messmittel im Bereich der Achse des Strahlgehäuses anordnen. Außerdem eignet sich die Außenwandung des bogenförmigen Abschnitts zum Anbringen einer entsprechenden Öffnung für das Einführen von Prüf- und Messmitteln.
  • Auf diese Weise lassen sich die Prüf- und Messmittel im Bereich der Achse des Strahlgehäuses anordnen, bevor der Strahl dem bogenförmigen Abschnitt folgend abgelenkt wird. Außerdem eignet sich die Außenwandung des bogenförmigen Abschnitts zum Anbringen einer entsprechenden Öffnung für das Einführen von Prüf- und Messmitteln.
  • Eine wesentliche zusätzliche erfinderische Maßnahme besteht darin, dass mindestens das Strahlgehäuse auf mindestens einer Seite Sichtfenster aufweist. In allen Bereichen, nämlich auch dort, wo das Aufnahmegehäuse für das Decoking-Werkzeug angeordnet ist, sind Sichtfenster zur Beobachtung des Druckwasserstrahls und anderer Merkmale im Bereich der Bildung und des Verlaufs des Strahls zweckmäßig. Das Strahlgehäuse sollte möglichst auf ganzer Länge, und zwar auf den beiden einander gegenüberliegenden Seiten, mit Sichtfenstern versehen sein, damit man jeden Strahlabschnitt optisch untersuchen und z. B. auch im Falle einer Verkürzung der Strahllänge durch Einführen von Prallmitteln die sich ergebenden Verhältnisse beobachten kann. Aus Sicherheitsgründen sollte für die Sichtfenster möglichst ein mehrschichtiges Sicherheitsglas oder Panzerglas verwendet werden. Die Beobachtung lässt sich auch mit Laser- und Infrarotkameras etc. aus sicherer Entfernung von dem Strahlgehäuse durch die Sichtfenster hindurch durchführen.
  • Die Druckwasserleitung sollte möglichst an eine Hochleistungspumpe angeschlossen sein, deren Ansaugleitung zu einem Behälter geführt ist, der mit einer Rücklaufleitung für das aus den Düsen des Decoking-Werkzeugs austretenden Druckwasser verbunden ist. Auf diese Weise wird das Wasser in der Prüfeinrichtung im Kreislauf geführt.
  • Ferner ist zweckmäßig, dass die Mittel zur Aufnahme des Decoking-Werkzeugs derart angeordnet sind, dass der Wasserstrahl im Wesentlichen in horizontaler Richtung aus Schneiddüsen des Decoking-Werkzeugs austritt. Zum einen entspricht diese Austrittsrichtung der Praxis des Schneidvorgangs in Kokstrommeln, und zum anderen lässt sich ein horizontaler Wasserstrahl, nämlich ein Wasserstrahl in einem entsprechend in im Wesentlichen in horizontaler Richtung verlaufenden Strahlgehäuse, leichter beobachten. Auch die Handhabung und das Einsetzen von Mess- und Prüfmitteln ist leichter durchführbar.
  • Es wird bevorzugt, dass auch Mittel zum Prüfen von aus Bohrdüsen des Decoking-Werkzeugs austretenden Wasserstrahlen vorgesehen sind. Denn auf diese Weise werden wertvolle wiederum der Praxis entsprechende Erkenntnisse und Messwerte für eine optimale Gestaltung der aus den Bohrdüsen austretenden Strahlen gewonnen.
  • Für die Prüfung der Bohrdüsenstrahlen ist zweckmäßig, dass unterhalb des Strahlgehäuses und der Mittel zur Aufnahme des Decoking-Werkzeugs eine Prüfvorrichtung zum Prüfen von Wasserstrahlen aus den Bohrdüsen des Decoking-Werkzeugs vorgesehen ist. Diese Prüfvorrichtung kann so ausgestaltet sein, dass sie sämtliche unter den gegebenen Umständen mess- und erfassbare Parameter für das Bohrstrahlprofil erfasst. Vor allem sind auch in diesem Fall Sichtfenster für die Beobachtung zweckmäßig.
  • Ein Ausführungsbeispiel wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer Prüfeinrichtung für Decoking-Werkzeuge;
  • 2, 3 und 4 jeweils eine Seitenansicht, eine Draufsicht und eine Vorderansicht der Prüfeinrichtung von 1;
  • 5 eine perspektivische Schnittdarstellung der Prüfeinrichtung von 14 im Bereich von Mitteln zum Aufnehmen eines Decoking-Werkzeugs.
  • Eine in den 14 dargestellte Prüfeinrichtung für Decoking-Werkzeuge weist ein Strahlgehäuse 1 auf, das im mittleren Abschnitt aus einem sich in gerader Richtung erstreckenden Rohrkörper 2 mit Ösen 2a sowie mit Flanschen 3, 4 an den Enden besteht. Der Rohrkörper 2 des Strahlgehäuses 1 ruht, wie die Zeichnung zeigt, auf Konsolen 8, 9, 10, die vorn auf Stützen 5, 6, 7 und hinten – mit Bezug auf die Zeichnung – auf einer begehbaren Plattform 11 aufliegen, die über eine Treppe 12 erreichbar ist. Diese Konstruktion trägt den besonderen baulichen Umständen dieses Ausführungsbeispiels Rechnung. An einem Ende geht der Rohrkörper 2 in einen bogenförmigen Abschnitt 13, verbunden durch Flansche 13, 14 über, der einen etwa in der Achse des Rohrkörpers 2 angeordneten Stutzen 47 mit einer Öffnung 48 aufweist, die mit einem mittels Schrauben lösbar befestigbaren Deckel 49 verschließbar ist.
  • Unterhalb des bogenförmigen Abschnitts 13 der Rohrleitung setzt sich diese mit einem Verbindungsrohr 17 und über Flansche 18, 19a mit einem unterhalb des Rohrkörpers 2 etwa parallel zu diesem verlaufenden Sammelrohr 19 fort. In dem Sammelrohr 19 ist mittels Flanschverbindungen 37, 38 ein Zwischenrohrstück 32a eingefügt.
  • Am anderen Ende des Rohrkörpers 2 ist über Flansche 4, 28 ein bogenförmiger Rohrabschnitt 29 angeschlossen, an dessen unterem Ende ein Flansch 27 mit einer Flanschplatte 26 eines Zwischenrohrstücks 25 angeschlossen ist. Dessen unterer Flansch 24 ist mit einem einen Flansch aufweisenden Rohrverbindungsstück 23 verbunden, das in ein T-Rohrstück 21 übergeht, das an einem Ende mit einem Flansch 21a an eine in der Zeichnung schematisch angedeutete Leitung 50 angeschlossen ist, während das andere Ende des T-Rohrstücks 21 verschlossen ist und für andere Leitungsanschlüsse zur Verfügung steht. Ebenfalls nur schematisch angedeutet sind in der Zeichnung auch ein an die Leitung 50 angeschlossener Wasserbehälter 51, eine weitere Leitung 52 zu einer Hochdruckwasserpumpe 53 und eine Leitung 54 zu einem Anschluss 34, der noch erläutert wird.
  • Auf beiden Seiten des Rohrkörpers 2 erstrecken sich rechteckige Öffnungen 39a, die von entsprechend rechteckigen Halterungen 40 eingefasst sind, an denen zur Bildung von Sichtfenstern 39 Fensterrahmen 41 mit einer Verglasung 42 aus Sicherheitsglas abdichtend angeschraubt sind. So lässt sich der Innenraum des Rohrkörpers 2 auf dessen ganzer Länge. von beiden Seiten des Strahlgehäuses 1 aus beobachten.
  • Mittel 30 zum Aufnehmen eines Decoking-Werkzeugs 31 mit einem Aufnahmegehäuse 32 befinden sich an der Oberseite des Rohrkörpers 2 mit deutlich größerem Abstand des Aufnahmegehäuses 32 von dem rechten Ende des Rohrkörpers 2 im Vergleich zu dessen lin ken Ende. Die obere Öffnung des Aufnahmegehäuses 32 ist mittels eines Deckels 33 verschlossen, der abdichtend auf das Aufnahmegehäuse 32 aufgeschraubt ist und den vorstehend erwähnten Anschluss 34 für eine Hochdruckwasserleitung aufweist. An der Unterseite des Rohrkörpers 2 ist gegenüber dem Aufnahmegehäuse 32 eine Öffnung 2b angeordnet.
  • Zu Prüfzwecken wird in dem Aufnahmegehäuse 32 ein Decoking-Werkzeug 31 mit Bohr- und Schneiddüsen 58, 59 in der aus der Zeichnung von 4 ersichtlichen Weise montiert und über eine Flanschverbindung 55, ein Zwischenrohrstück 56, eine weitere Flanschverbindung 57a und eine Rohrdurchführung 58a mit dem Anschluss 34 verbunden.
  • Dem Aufnahmegehäuse 32 an dem Rohrköper 2 gegenüberliegend befindet sich eine Kammer 32a an der Unterseite des Rohrkörpers 2. Sie weist, wie die Zeichnung zeigt, an gegenüberliegenden Seiten Sichtfenster 43 mit Öffnungen 43a in der Kammerwandung und Halterungen 44 zum abdichtenden Anschrauben von Rahmen 45 jeweils mit Verglasung 46 aus Sicherheitsglas auf, so dass das Innere der Kammer 32a und mindestens das Unterteil des Decoking-Werkzeugs 31 durch die Sichtfenster 43 beobachtet werden können und die jeweilige Funktion des Decoking-Werkzeugs 31 – Schneiden oder Bohren – festgestellt werden kann. Ablenkbleche 57 schützen die Sichtfenster 43 vor dem direkten Auftreffen von Wasserstrahlen aus den Bohrdüsen 58.
  • Zur Abführung von Wasser befindet sich an der Unterseite der Kammer 32a eine Öffnung 60, an die sich ein Rohrstück 35 mit einem Flansch 35a für einen Anschluss an ein weiteres Rohrstück 61 zu einem Zwischenrohrstück 36 mit Flanschverbindungen 37, 38 zum Einfügen des Zwischenrohrstücks 36 in das Sammelrohr 19 anschließt.
  • Zum Prüfen eines Decoking-Werkzeugs 31 wird dieses in das Aufnahmegehäuse 32 in der aus der Zeichnung (5) ersichtlichen Weise eingesetzt und druckdicht mit dem Anschluss 34 verbunden. Dabei erfolgt die Anordnung des Decoking-Werkzeugs 31 so, dass die Schneiddüsen 59 im Wesentlichen in Mittelachsrichtung des Rohrkörpers 2 und die Bohrdüsen 58 so ausgerichtet sind, dass ein aus den Bohrdüsen austretender Wasserstrahl durch die Öffnung 2b des Rohrkörpers 2 hindurchtritt.
  • Sobald der nicht dargestellte Motor der Hochdruckwasserpumpe 53 eingeschaltet ist und die Hochdruckwasserpumpe 53 dem Decoking-Werkzeug 31 über die Leitung 54 und den Anschluss 34 Druckwasser zuführt, tritt – wenn die Funktion Schneiden an dem Decoking-Werkzeug 31 eingestellt ist – aus beiden einander an dem Decoking-Werkzeug 31 gegenüberliegend angeordneten Schneiddüsen 59 ein Hochdruckwasserstrahl aus und durchläuft jeweils die entsprechenden Abschnitte des Rohrkörpers 2 bis zur Umlenkung durch die bogenförmigen Rohrabschnitte 13, 29 mit anschließender Rückführung über das Verbindungsrohr 17 und das Sammelrohr 19, was den nach rechts austretenden Wasserstrahl anbelangt, sowie über das Zwischenrohrstück 25 bzgl. des nach links austretenden Wasserstrahls mit Zusammenführung des abfließenden Wassers in dem T-Rohrstück 21 sowie mit darauf folgender Rückführung über die Leitung 50 in den Wasserbehälter 51. Auf diese Weise wird eine Zirkulation des für die Prüfzwecke gebrauchten Wassers hergestellt.
  • Der mit Bezug auf die Zeichnung nach links austretende Wasserstrahl lässt sich durch die auch in diesem Bereich vorhandenen Sichtfenster 39 beobachten. Man lässt diesen Wasserstrahl jedoch primär aus der betreffenden Schneiddüse 59 austreten, damit sich innerhalb des Decoking-Werkzeugs 31 Strömungsverhältnisse wie in der Praxis ausbilden, die beim Schließen der links gelegenen Schneiddüse 59 verändert werden. Außerdem heben sich die Reaktionskräfte der beiden Wasserstrahlen auf.
  • Der aus der in der Zeichnung rechts gelegenen Schneiddüse des Decoking-Werkzeugs 31 austretende Wasserstrahl kann eine Länge entwickeln, wie sie in der Zukunft angestrebt wird und die z. B. in der Größenordnung von 5–10 m liegen kann. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt die Länge des Rohrkörpers 10 m und die Entfernung des Flansches 3 von der Mitte des Aufnahmegehäuses 32 7 m, ohne dass mit diesen Angaben eine Beschränkung verbunden ist.
  • Die dargestellte Prüfeinrichtung bietet vielfältige Möglichkeiten zur Untersuchung und Prüfung des Decoking-Werkzeugs 31 und insbesondere des aus der rechten Schneiddüse 59 austretenden Hochdruckwasserstrahls. Die Sichtfenster 39 gestatten eine optische Prüfung des Strahls in beliebigem Abstand von der Schneiddüse 59 durch bloße Betrachtung oder mittels gesonderter Infrarot- oder Laserkameras oder dergleichen. Man gewinnt so genaue Aufschlüsse über die Struktur des Strahls in jedem seiner Querschnitte in beliebigem Abstand von der Schneiddüse 59 – und dies für verschiedene Hochdruckstufen sowie für sämtliche geeignet erscheinenden Düsengeometrien.
  • Durch die Öffnung 48 lassen sich mit entsprechend angepassten Deckeln verschiedenartige Test-, Prüf- und Messgeräte in den Rohrkörper 2 einführen, auf die der Wasserstrahl auftrifft und die wiederum in jedem möglichen Abstand von der Düsenöffnung angeordnet werden können. Es würde zu weit führen, hier alle Parameter und Messgrößen zu benennen, die sich neben optischen Prüfungen und Druck- und Aufprallmessungen durchführen lassen. Durch die Öffnung 48 lassen sich jedoch auch heiße bzw. beheizbare Koksstücke in den Rohrkörper 2 einführen, um Zertrümmerungsmuster festzustellen und ggf. zu verändern.
  • Da der mit dieser Prüfeinrichtung in dem Rohrkörper 2 erzielbare Hochdruckwasserstrahl den Praxisbedingungen entspricht und der Hochdruckwasserstrahl genau geprüft und gemessen werden kann, sind nun bisher nicht verfügbare Mittel zur Optimierung des Wasserstrahls und vor allem der Schneidleistung von Hochdruckwasserstrahlen vorhanden.
  • Die erfindungsgemäße Prüfeinrichtung lässt sich, wie am Anfang der Beschreibung dargelegt ist, in verschiedener Weise ausgestalten. Man braucht jedoch die hier als Aufnahmegehäuse 32 ausgebildeten Mittel 30 zum Aufnehmen des Decoking-Werkzeugs 31. Weiterhin muss das Decoking-Werkzeug 31 an eine Hochdruckwasserleitung 54 anschließbar sein. Darüber hinaus sind Mittel zum Prüfen des aus dem Decoking-Werkzeug austretenden Wasserstrahls anzuordnen, und zwar des Strahls, der beim Öffnen der Hochdruckwasserleitung aus einer Düse des Decoking-Werkzeugs 31, insbesondere aus einer Schneiddüse 59, austritt. Der Rohrkörper 2 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel vor allem aus vier Gründen gewählt worden. Er lässt die Bildung eines Hochdruckwasserstrahls wie in der Praxis zu. Man kann diesen Wasserstrahl auf vielfältige Weise einer Prüfung unterziehen. Der Rohrkörper 2 bietet ausreichende Sicherheit zur Vermeidung von Beeinträchtigungen der Umgebung. Und der Rohrkörper 2 lässt sich auf einfache Weise in einen Wasserkreislauf integrieren.

Claims (14)

  1. Prüfeinrichtung für Decoking-Werkzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass – Mittel (30) zum Aufnehmen eines Decoking-Werkzeugs (31) vorgesehen sind, – das Decoking-Werkzeug (31) an eine Hochdruckwasserleitung anschließbar ist, und – Mittel zum Prüfen von mindestens einem Hochdruckwasserstrahl vorsehbar sind, – der beim Öffnen der Hochdruckwasserleitung aus einer Düse des Decoking-Werkzeugs (31) austritt.
  2. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Strahlgehäuse (1), in das der aus der Düse des Decoking-Werkzeugs (31) austretende Wasserstrahl eintritt und das mindestens eins der Mittel zum Prüfen aufweist oder zur Aufnahme eines Mittels zum Prüfen vorbereitet ist.
  3. Prüfeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (30) zum Aufnehmen des Decoking-Werkzeugs zu dem Strahlgehäuse (1) eine feste oder wählbar veränderbare räumliche Zuordnung aufweisen.
  4. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (30) zum Aufnehmen des Decoking-Werkzeugs (31) in dem Strahlgehäuse (1) von außen zugänglich in diesem oder von diesem mindestens teilweise vorstehend angeordnet sind.
  5. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (30) zum Aufnehmen des Decoking-Werkzeugs (31) ein Aufnahme gehäuse (32) aufweisen, das mit dem Strahlgehäuse (1) fest verbunden oder lösbar verbindbar ist.
  6. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 2–5, dadurch gekennzeichnet, dass das Decoking-Werkzeug (31) mit den Mitteln (30) zum Aufnehmen des Decoking-Werkzeugs (31) über dem Strahlgehäuse (1) derart angeordnet und derart zu steuern ist, dass, wenn das Decoking-Werkzeug (31) auf die Funktion Schneiden eingestellt ist, ein Wasserstrahl entweder nur aus einer der Schneiddüsen des Decoking-Werkzeugs (31) aus- und in das Strahlgehäuse (1) eintritt, oder dass von den aus beiden Schneiddüsen austretenden Wasserstrahlen nur ein Strahl zum Prüfen in das Strahlgehäuse (1) eintritt, während der andere abgeführt wird.
  7. Prüfeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (30) zum Aufnehmen des Decoking-Werkzeugs (31) im Bereich eines Ende des Strahlgehäuses (1) oder mindestens in kürzerem Abstand von diesem Ende als von dem anderen Ende angeordnet sind.
  8. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 2–7, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich von den Mitteln (30) zur Aufnahme des Decoking-Werkzeugs (31) in gerader Richtung erstreckender Abschnitt des Strahlgehäuses (1) am Ende in einen bogenförmigen Abschnitt (13) übergeht.
  9. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 2–8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Decoking-Werkzeug (31) gegenüberliegenden Ende des Strahlgehäuses (1) eine abdichtend verschließbare Öffnung (48) zum Einführen von Sensoren und anderen Teilen von Prüf- und Messgeräten in dem Strahlgehäuse (1) angeordnet ist.
  10. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 2–9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das Strahlgehäuse (1) auf mindestens einer Seite Sichtfenster (39) aufweist.
  11. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 1–10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckwasserleitung an eine Pumpe angeschlossen ist, deren Ansaugleitung zu einem Behälter geführt ist, der mit einer Rücklaufleitung für das aus den Düsen des Decoking-Werkzeugs (31) austretenden Druckwasser verbunden ist.
  12. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 1–11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (30) zur Aufnahme des Decoking-Werkzeugs (31) derart angeordnet sind, dass der Wasserstrahl im Wesentlichen in horizontaler Richtung aus Schneiddüsen des Decoking-Werkzeugs (31) austritt.
  13. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 1–12, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Prüfen von aus Bohrdüsen des Decoking-Werkzeugs (31) austretenden Wasserstrahlen vorgesehen sind.
  14. Prüfeinrichtung nach einem der Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Strahlgehäuses (1) und der Mittel zum Aufnehmen des Decoking-Werkzeugs (31) eine Prüfvorrichtung zum Prüfen von Wasserstrahlen aus den Bohrdüsen des Decoking-Werkzeugs (31) vorgesehen ist.
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