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PRIORITÄT
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Die
vorliegende Anmeldung beansprucht den Rechtsvorteil aus der vorläufigen
U. S. Anmeldung Nr. 61/118,763, die am 1. Dezember 2008 eingereicht
wurde, und der Nr. 12/627,878, die am 30. November 2009 eingereicht
wurde, wobei beide mit ihrem gesamten Inhalt durch Bezugnahme hier
eingeführt werden.
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf frei stehende und leicht
aufstellbare Graphik-Displays, wie solche, die für Messen
eingesetzt werden. Im speziellen bezieht sich diese Erfindung auf
gekrümmte Verkleidungen, insbesondere gekrümmte Endverkleidungen
für solche Displays, und auf Verfahren zum Schaffen einer
solchen Krümmung.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Displays
für Messen sind ganz allgemein Strukturen, die man transportieren,
für eine kurze Ausstellungsdauer auf einem Kongreß-
oder Messeboden aufstellen, danach zerlegen, transportieren und
bis zum nächsten Gebrauch lagern kann. Solche Displays
können massive, komplexe, mehrstöckige Strukturen
oder einfache Einzelzeilen-Displays sein. Die massiven Displays
werden typischerweise aus Metallfachwerken, aus metallischen Kastenrahmen und
aus Metallrohren mit großem Durchmesser (größer
als 2½ inches) zusammengesetzt, was eine große
Flexibilität im Variieren der Konstruktionen und im Anbieten
von viel Zubehör, wie z. B. Fächerausbau, Beleuchtung,
Literaturgestelle und elektronischen Flachbildschirmen, ergibt.
Solche großen Displays erfordern oft Kisten zum Lagern
und Transportieren und benötigen zum Aufbau geschultes
Personal für einige Stunden oder gar mehr. Verwiesen sei
z. B. auf das
US-Patent Nr. 7
024 834 , das auf den Inhaber dieser Anmeldung, Skyline
Displays, Inc., übertragen wurde und solche Displays zeigt,
und auf das
US-Patent Nr. 6 951
283 , das eine Kiste und solche Displays darstellt, wobei
diese Patente hiermit durch Bezugnahme eingeführt werden.
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Ein übliches
einfacheres Messe-Display umfaßt ein gebündeltes
Fachwerk aus miteinander verbundenen Stützstäben,
das sich in einen volumetrisch erheblichen dreidimensionalen Spalt
ausbreitet. Solche ausgebreiteten Strukturen werden dann mit Folienmaterial
bedeckt, das geeignet ist, Graphiken auf dem Material abzustützen.
Solche Strukturen weisen typischerweise eine gekrümmte
Stellfläche auf, die eine attraktive, glatte, gekrümmte
Oberfläche für die Graphiken ausbildet. Solche
Displays können aber auch vertikale Stützen haben,
die zum Unterstützen des Einbaus von Fächern oder
anderem Zubehör eingesetzt werden können. Die
gekrümmte Stellfläche sorgt wirksam für
Stabilität und gestattet das Anbringen von Fächern
und anderem Zubehör, wie z. B. von Beleuchtung. Solche
Displays können z. B. aus den
US-Patenten Nr. 6 829 869 und
4 658 560 entnommen werden,
die an Skyline Displays, Inc. übertragen sind und hiermit
durch Bezugnahme eingeführt werden. Solche Displays werden
oft als „Pop-Up-Displays” bezeichnet.
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Viele
Messe-Displays umfassen aber auch gekrümmte Verkleidungen.
Zusammenlegbare Messe-Displays, wie sie z. B. in dem
US-Patent Nr. 6 829 869 und der
US-Patentveröffentlichung 2008/0155873 dargestellt
sind, wobei beide durch Bezugnahme hier eingeführt werden,
illustrieren die gekurvten Endverkleidungen an zusammenlegbaren Displays.
Solche Endverkleidungen sind per se elastisch und haben das Bestreben,
zu einer flachen ebenen Form zurückzukehren, wenn sie in
der gekrümmten Form angeordnet sind, nachdem sie um das Ende
eines Fachwerks für ein Display herumgewickelt sind. Diese
Rückfederung bewirkt Schwierigkeiten bei der Befestigung
und kann zu einer dramatischen Ablösung von dem Fachwerk
führen, wenn es versehentlich gestoßen wird. Ein
solches dramatisches Ablösen geht auf die Tendenz der Verkleidungen
zurück, in eine flache Form bei einem Ablösen vom
Rahmen zurückzuschnappen. Man kann Mittel, wie sie in
2008/0155873 illustriert
sind, dazu benutzen, um sicherer die vertikalen Ränder
der Endverkleidungen zu befestigen, um das „dramatische
Lösen” zu minimieren, jedoch bleibt noch die Schwierigkeit
bei der Befestigung der Verkleidungen. Ein robusteres System wäre
wünschenswert, das eine leichte Befestigung während
des Aufstellens des Displays zuläßt und nicht
die Möglichkeit des dramatischen Lösens zeigt.
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Die
graphischen Displays für die Verkleidungen solcher zusammenlegbarer
Displays sind üblicherweise aus Polycarbonat-Folien geformt,
bei denen die Graphik-Medien mit den Polycarbonat-Folien verbunden
werden. Die Frontverkleidungen und Seitenverkleidungen sind typischerweise
aus leicht unterschiedlichen Dicken der Polycarbonat-Folien gebildet,
und zwar aufgrund der Tatsache, daß die Endverkleidungen
flexibler sein müssen als die nicht oder nur minimal gekrümmten
Frontverkleidungen. Während der Herstellung der Graphik-Verkleidungen kann
es zu einem unterschiedlichen Schwinden der Bänder mit
unterschiedlichen Dicken kommen. Dies kann zu einer Fehlausrichtung
der Graphiken zwischen den Frontverkleidungen und den gekrümmten Endverkleidungen
führen. Außerdem können verschiedene
Dicken auch unterschiedliche Lichtübertragungscharakteristiken
haben, wodurch, insbesondere bei hintergrundbeleuchteten Displays,
unterschiedliche Beleuchtungsstärken auftreten, was unerwünscht
ist. Es wäre wünschenswert, wenn man denselben
Polycarbonat-Folienwerkstoff sowohl für die gekrümmten
Endverkleidungen wie auch für die Frontverkleidungen einsetzen
könnte.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Bei
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung weist ein zusammenlegbares
Messe-Display einen Fachwerkaufbau auf, der in einer dreidimensionalen
Struktur baut, an der Frontverkleidungen durch vertikale Magnetstreifen
befestigt sind und Endverkleidungen, die aus elastischen Verkleidungsmaterialien
bestehen, gekrümmt und an den linken und rechten Enden
aufgestellt werden, um ein im wesentlichen kontinuierliches, glattes,
nicht unterbrochenes graphisches Display zu ergeben. Die Frontverkleidungen
und Endverkleidungen bestehen aus einem länglichen Verkleidungs-Bandmaterial
mit einer diesem inhärenten Elastizität zur Rückkehr
in einen flachen Zustand. Die Verkleidungen sind rechtwinkelig mit
zwei sich vertikal gegenüberliegenden, parallelen Längsrändern
und einer Innenoberfläche sowie einer nach außen
gerichteten Oberfläche, die Graphiken aufweisen kann und
typischerweise Graphiken hat, die mit Graphiken korrelieren, welche
auf den Front-Abdeckverkleidungen vorliegen. Eine Verbindung, die
aus lösbaren Brückenabschnitten besteht, verläuft
so, daß sie die einander gegenüberliegenden Ränder
verbindet, wobei sie die Endverkleidung in einer gekrümmten
federnden Form festhält. Die Brückenabschnitte
sind angebracht, um eine Überbrückung auszubilden,
und zwar auf dem Weg einer Verbindungseinrichtung an einer Vielzahl
von Punkten längs des Randes oder im wesentlichen kontinuierlich über
einen größeren Teil jedes Randes hinweg. Die Brückenabschnitte
können ein Paar zusammenwirkender Platten- oder Textilstreifen
umfassen, die an jedem Rand an der Innenfläche befestigt sind,
wobei jeder Streifen eine längliche Kante hat, die an dem
Rand oder an einer anderen Stelle der Endverkleidung angeklebt oder
in anderer Weise befestigt ist, und eine gegenüberliegende
längliche Kante mit einem Abschnitt eines Reißverschlusses oder
anderer Verbindungsmittel. Die zwei Reißverschlußabschnitte
können zugemacht werden, um eine dauernde Spannstruktur
zu bilden, welche die zwei Ränder unter Ausbildung einer
selbsttragenden gekrümmten Form verbindet. Es können
aber auch andere Verbindungsmittel eingesetzt werden, wie Haken-
und Schlingen-Material, Ösen und ein Seil oder eine Schnur,
oder einzelne Haken oder Teile, die abnehmbar zwischen den Brückenabschnitten
verbunden sind, um die Brückenabschnitte zu sichern. Die
so gebildeten Endverkleidungen können dann leicht an dem
Fachwerk durch übliche Befestigungsmittel befestigt werden,
typischerweise zusammenwirkende vertikale Magnetstreifen und ein
Paar von Schlitzen an den oberen Ecken der Endverkleidung zur Befestigung
an Noppen am Fachwerkaufbau.
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Die
Erfindung umfaßt auch die einzelnen gekrümmten
Verkleidungen, Verfahren zum Aufbringen einer Krümmung
für gekrümmte Verkleidungen, Verfahren zum Zusammensetzen
solcher Messe-Displays, die gekrümmte Verkleidungen benutzen,
und auch Modifizierungen bestehender Messe-Displays, insbesondere
den Endverkleidungen, zur Benutzung kontinuierlicher oder mehrfacher
Befestigungspunkte zum Vorkrümmen der Verkleidungen vor
deren Anhängen an das Fachwerk. In bestimmten Ausführungsformen
kann die einzelne gekrümmte Endverkleidung dazu benutzt
werden, um ein freistehendes Display ohne die Pop-up- Fachwerkstruktur
zu schaffen. Außerdem können in bestimmten Ausführungsformen
zwei oder mehrere einzelne gekrümmte Endverkleidungen ohne
das Pop-up-Fachwerk zusammengesetzt werden in einem Display, das
Graphiken auf allen Seiten hat.
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Ein
Merkmal und ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das
dramatische Ablösen, wenn die Endverkleidungen auf einem
Pop-up-Fachwerk gestoßen werden, vermieden ist. Weil die
Endverkleidungen in einer gekrümmten Konfiguration mit
den Verbindungsmitteln gehalten werden, selbst wenn sie von dem
Display losgelöst sind, werden sie nicht in eine flache
Form zurückschnappen.
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Ein
weiteres Merkmal und ein weiterer Vorteil der Erfindung bestehen
auch darin, daß das Zusammensetzen von Messe-Displays jetzt
mit der Erfindung viel leichter und ohne irgendwelche Schritte erfolgen
kann, die einen Schwierigkeitsgrad haben, wie er für die
Ständer nach dem Stand der Technik charakteristisch ist.
Die Verbindungsmittel machen es leicht, die Brückenabschnitte,
die den Endverkleidungen ihre gekrümmte Form geben, zu
verbinden und Endverkleidungen, die vorgekrümmt sind, lassen sich
viel leichter an den Displays befestigen. Außerdem ist
das Haften zwischen den magnetischen Streifen auf der gekrümmten
Endverkleidung und dem Fachwerk nicht so kritisch wie bei bekannten Displays
und kann leicht zum Ausrichten eingestellt werden, ohne das Risiko
eines dramatischen Ablösens.
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Ein
Merkmal und ein Vorteil bestimmter Ausführungsformen besteht
auch darin, daß eine Beleuchtung des Inneren von Pop-up-Displays
vorgesehen werden kann durch ein lösbares Befestigen von Lichtstreifen
an den Brückenabschnitten, die die Krümmung sicherstellen.
Haken- und Schlingen-Material wird in geeigneter Weise eingesetzt,
um Leuchtstreifen mit lichtaussendenden Dioden oder anderen Lichtquellen
innerhalb des Displays zu sichern.
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Ein
Merkmal und ein Vorteil von Ausführungsbeispielen der Erfindung
besteht darin, daß bereits vorhandene Pop-up-Displays so
modifiziert werden können, daß sie gekrümmte
Endverkleidungen, wie hier beschrieben, aufweisen, um die Erfindung einzubringen
und deren Vorteile und Merkmale vorzusehen. Wenn Graphiken ersetzt
werden, können die neuen Endverkleidungen leicht die hier
angegebenen Merkmale aufweisen. Das Gleichgewicht des Displays muß nicht
modifiziert werden, um spezielle Aspekte der Erfindung zu benutzen.
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Merkmale
und Vorteile einer Ausführung der Erfindung umfassen den
rechteckigen Körper, der eine gegenüberliegende
Seite aufweist, wobei ein befestigter Brückenabschnitt
zwischen zwei vertikalen Streifenbereichen verläuft, die
im wesentlichen sich über die Höhe des rechteckigen
Körpers erstrecken, wobei der Brückenabschnitt
eine offene Stellung und einen Überbrückungsmodus
aufweist, wobei in der offenen Stellung der rechteckige Körper
zu einer flachen ebenen Form zurückkehren kann, wogegen,
wenn sich der rechteckige Körper in dem Überbrückungsmodus
befindet, die zwei vertikalen Streifenabschnitte in einem bestimmten
Abstand voneinander gehalten werden, um eine sichere Krümmung
an dem rechteckigen Körper vorzusehen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
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1 zeigt
eine Perspektivansicht einer Rahmenanordnung für ein zusammenlegbares
Messe-Display.
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2 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines zusammenlegbaren Messe-Displays.
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3A zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Endverkleidung für ein
zusammlegbares Messe-Display gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung in einer flachen Anordnung.
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3B zeigt
eine perspektivische Ansicht der Endverkleidung gemäß 3A in
einer teilweise gekrümmten Konfiguration.
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3C zeigt
eine perspektivische Ansicht der Endverkleidung von 3A in
einer gekrümmten Konfiguration.
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4A stellt
eine perspektivische Teilansicht einer Endverkleidung und einer
Rahmenanordnung eines zusammenlegbaren Messe-Displays gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar.
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4B ist
eine perspektivische Teilansicht einer Endverkleidung, die teilweise
an einer Rahmenanordnung eines zusammenlegbaren Messe-Displays gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung installiert
ist.
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4C zeigt
eine perspektivische Teilansicht einer Endverkleidung, die an einer
Rahmenanordnung eines zusammenlegbaren Messe-Displays gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung installiert
ist.
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5 zeigt
eine vereinfachte Perspektivansicht einer Endverkleidung für
ein zusammenlegbares Messe-Display gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
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6 ist
eine Perspektivansicht eines Transportbehälters für
ein zusammenlegbares Messe-Display.
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7 ist
ein Querschnitt längs Linie 7-7 in 5.
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8 zeigt
eine Explosionsdarstellung der Ansicht aus 7.
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9 ist
eine Perspektivansicht einer gekrümmten Endverkleidung
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung mit Unterstützung für eine Hintergrundbeleuchtung
des Displays.
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10 ist
ein Querschnitt längs Linie 10-10 aus 9.
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11 ist
eine Draufsicht auf zwei Pop-up-Displays mit einer zentralen gekrümmten Verkleidung,
welche die an der Vorderseite angebrachten Enden der beiden Fachwerke
verbindet.
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12 ist
eine Perspektivansicht der zentralen gekrümmten Verkleidung
von 11 in flacher Abwicklung.
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13 zeigt
eine Ansicht von oben auf die zentrale gekrümmte Verkleidung.
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14 ist
eine Perspektivansicht einer gekrümmten Verkleidung mit
befestigten Brückenabschnitten, die von den vertikalen
Rändern einer Verkleidung getrennt sind, entsprechend einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, das frei stehen
kann.
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15 zeigt
eine Draufsicht auf die gekrümmte Verkleidung aus 14 mit
zusätzlichen gekrümmten Verkleidungen, zur Ausbildung
eines alternativen Displays ohne eine Fachwerkstruktur.
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16 zeigt
eine Ansicht anderer Verbindungsmittel an den Brückenabschnitten.
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17 zeigt
eine Ansicht auf weitere Verbindungsmittel auf den Brückenabschnitten.
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18 ist
eine Ansicht wieder anderer Verbindungsmittel an den Brückenabschnitten.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Die
1 und
2 beschreiben
ein zusammenlegbares Messe-Display
10, das in der Industrie
als Pop-up-Display bekannt ist. Das Display
10 umfaßt
eine Rahmenanordnung
12. Die Rahmenanordnung
12 weist
einen ausbreitbaren Rahmen
14, der aus einer Vielzahl von
Stützstangen
13 besteht, die verschwenkbar an
einer Vielzahl von Knotenpunkten
15 befestigt sind, und
eine Frontseite
16 sowie einander gegenüberliegende
linke und rechte Enden
18,
20 auf. Bei einem Ausführungsbeispiel setzt
sich der Rahmen
14 aus einem leichten, haltbaren Material,
wie z. B. Glasfasern, zusammen. Eine Vielzahl vertikaler Kanäle
22 sind
an der Frontseite
16 und den Enden
18,
20 des
Rahmens befestigt. Ein Beispiel für einen solchen Rahmen
ist in dem
US-Patent Nr. 6 829
869 beschrieben, dessen Inhalt hier durch Bezugnahme eingeführt
wird.
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Unter
Bezugnahme auf 2 kann eine Vielzahl flexibler
Frontverkleidungen 24 an dem Display 10 an der
Frontseite 16 des Rahmens 14 befestigt werden.
In einem Ausführungsbeispiel sind magnetische Streifen
auf einer Rückseite der Frontverkleidungen 24 angebracht
und können mit einem magnetischen Werkstoff in Eingriff
stehen, der Kanäle 22 enthält oder an
solchen befestigt ist. Außenflächen 26 der
Frontverkleidungen 24 können Graphiken zur Werbung
für eine Firma, ein Produkt, eine Dienstleistung usw. umfassen.
Frontverkleidungen 24 können am Display 10 so
befestigt werden, daß dort ein glatter, nahtloser Übergang
zwischen den Verkleidungen 24 vorliegt. Das Display 10 umfaßt
ferner ein Paar gekrümmte Endverkleidungen 100,
die an jedem Ende 18, 20 des Displays 10 vorgesehen
sind.
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Die
Endverkleidungen 100 werden noch klarer unter Bezugnahme
auf die 3A–3B, 7, 8 und 9 beschrieben.
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Die
Endverkleidungen 100 können aus einem länglichen,
elastischen Verkleidungsmaterial bestehen, das eine allgemein rechteckige
Form aufweist und einen Körper 101 sowie einen
oberen Rand 102, einen unteren Rand 104 und ein
Paar von Seitenrändern 106 hat. Die Ränder 102, 104, 106 können
einstückig mit dem Körper 101 ausgebildet
oder als getrennte Stücke an dem Körper mit Klebemitteln oder ähnlichem
befestigt sein. Bei einem Ausführungsbeispiel setzen sich
die Seitenränder 106 aus einem Streifen 107 von
elastischem, magnetischem Werkstoff zusammen, der an einem elastischen, nicht
magnetischen Körper 108 befestigt ist. Eine Graphikschicht 109 ist
in ähnlicher Weise an dem Körper 108 angeklebt.
Der Körper kann aus Polycarbonat-Folienmaterial einer Dicke
von 0,015 bis 0,030 inches aufgebaut sein. Oder geeignet im Bereich
von 0,020 bis 0,025 inches dick, oder geeignet etwa 0,020 inches
plus oder minus 20%. Die Endverkleidungen 100 umfassen
auch eine Innenfläche 110 und eine Außenfläche 112.
Die Außenflächen 112 der Endverkleidungen 100 können
Graphiken 119 umfassen, die mit den Graphiken 119.1 auf
Außenflächen 26 der Frontverkleidungen 24 zusammenwirken.
Endverkleidungen 100 können auch Kerben 108 an
Außenkanten des oberen Randes 102 aufweisen, die
an Noppen 28 am Fachwerk angehängt werden können.
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Wie
in 3A gesehen werden kann, können die Endverkleidungen 100 natürlich
eine allgemein flache Konfiguration einnehmen. Endverkleidungen 100 können
mit Brückenabschnitten 114, 116 in eine
gekrümmte Form gebracht werden. Unter Bezugnahme auf die 7, 8, 9 und 10 können
Brückenabschnitte 114, 116, die Überbrückungen 115 ausbilden,
aus einem Folien- oder Stoff-Material bestehen und an Endverkleidungen 100 an
Seitenrändern 106 mittels jeglicher bekannter Mittel,
wie z. B. durch Nähen 111 oder Klebemittel, befestigt
werden. Die Brückenabschnitte können passend direkt
an den Magnetstreifen 107 angenäht werden und
durch Klebstoffe an dem Körper 101 anhaften. Die
Brückenabschnitte 114, 116 umfassen zusammenwirkende
Verbindungsmittel 118, 120. Bei einem Ausführungsbeispiel
weisen die Verbindungsmittel 118, 120 einen Reißverschluß auf.
In anderen Ausführungsbeispielen können die Verbindungsmittel 118, 120 irgendwelche
anderen Mittel zum lösbaren Verbinden von Brückenabschnitten
umfassen, die aus einem Textil- oder Folienmaterial bestehen, wie
z. B. Knöpfe oder Haken, vgl. 16, 17, 18 und 19.
Die 16 zeigt Brückenabschnitte 114.1, 116.1 mit Ösen 130 und
einem Zugband 131. Die 17 illustriert
Brückenabschnitte 114.2, 116.2 mit Haken 134,
die an Nasen 135 befestigbar sind. Die 18 zeigt
Brückenabschnitte 114.3, 116.3 mit einem
Befestigungsabschnitt 137 und Zungen 138 unter
Benutzung eines Materiales 139, 139.1 mit zusammenarbeitenden
Haken und Schlaufen. 19 illustriert Brückenabschnitte 114.4, 116.4 mit
Knöpfen 141 und Knopflöchern 141.1.
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Unter
Bezugnahme nunmehr auf die 3B kann
Endverkleidungen 100 eine gekrümmte Form gegeben
werden dadurch, daß Verbindungsmittel 118, 120 zusammengezogen
und miteinander verbunden werden. Sobald die Verbindungsmittel 118, 120 voll
verbunden sind, wie dies in 3C gezeigt ist,
erhalten die Endverkleidungen 100 die gewünschte
gekrümmte Form. Ein Überbrücken mit Verbindungsmitteln 118, 120 hält
die Endverkleidungen 100 fest in der gekrümmten
Form, was für eine leichte Installation auf Displays sorgt
und das „dramatische Ablösen” ausschließt,
das bei früheren Konstruktionen auftritt. Die Stärke
der Krümmung kann durch Variation der Länge der
Brückenabschnitte 114, 116 variiert werden.
Die Stärke der Krümmung für eine einzelne
Endverkleidung 100 kann variiert werden durch Einfügen
eines zusätzlichen Brückenabschnitts 121,
vgl. 12 und 13. Der
zusätzliche Brückenabschnitt kann aus einem Streifen aus
Textil- oder Folienmaterial bestehen, das mit einem der vorhandenen
Brückenabschnitte verbunden werden kann, z. B. mit Brückenabschnitt 114,
durch zusätzliche Verbindungsmittel, z. B. einen Reißverschluß zur
Ausbildung der Überbrückung 115. Dies verlängert
wirksam den Brückenabschnitt 114, so daß,
wenn er mit dem Brückenabschnitt 116 verbunden
ist, die Endverkleidung 110 eine geringere Krümmung
aufweist. In einem Fall, in dem zwei Pop-up-Fachwerke 12.1, 12.2 nebeneinander
angeordnet sind, wie dies in 11 illustriert
ist, ist die gekrümmte Verkleidung eine zentrale gekrümmte
Verkleidung, die an zwei unterschiedlichen Fachwerkanordnungen befestigt
ist, was ein möwenflügelförmiges doppeltes
Pop-up-Display schafft.
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So
kann einer einzelne Endverkleidung eine beliebige Anzahl unterschiedlicher
Krümmungen gegeben werden, abhängig davon, ob
ein zusätzlicher Brückenabschnitt benutzt wird
und abhängig von der Länge des zusätzlichen
Brückenabschnittes. In einigen Ausführungsformen
können vorläufige Haken oder Stege benutzt werden,
um eine Anfangskrümmung an einem Ende oder beiden Enden
der gekrümmten Endverkleidung vor Ausbildung der Verbindung
in Längsrichtung zu schaffen.
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Die
Verbindung von Endverkleidungen 100 mit der Rahmenanordnung 12 läßt
sich unter Bezugnahme auf die 4A–4C erkennen.
Nachdem die Verbindungsmittel 118, 120 verbunden
wurden, um der Endverkleidung 100 die gewünschte
Krümmung zu geben, können Einschnitte 108 im
oberen Rand 102 der Endverkleidung 100 über
Nieten 28 an Kanälen 22 der Rahmenanordnung 12 gehängt
werden, wie dies durch den Pfeil A in 4A gezeigt
ist. In anderen Ausführungsbeispielen können Kerben 108 mit
irgendeinem anderen Abschnitt der Rahmenanordnung 112 verbunden
werden und die Kerben 22 selbst können irgendwelche
anderen Mittel zur Verbindung der Endverkleidung 100 mit
der Rahmenanordnung 12 aufweisen, wie z. B. Haken oder
Schnepper. Sobald das obere Ende der Endverkleidung 100 verbunden
ist, wie dies in 4B gezeigt ist, kann das untere
Ende nach innen geschwungen und in Eingriff mit Kanälen 22 der
Rahmenanordnung 12 gebracht werden. Die Endverkleidung 100 kann
an ihrem Platz auf der Rahmenanordnung 12 gehalten werden
durch Ausrichten von Magneten im oberen Rand 102, dem unteren
Rand 104 und/oder den Seitenrändern 106 mit magnetischen
Kanälen 22. Alternativ kann die Endverkleidung
auch auf der Rahmenanordnung 12 auch durch andere Mittel,
wie z. B. zusätzliche Kerben, Haken oder Schnepper, gehalten werden. 4C zeigt
eine Teilansicht zur Darstellung der oberen und der unteren Endverkleidung 100 in
genauer Ausrichtung an der Rahmenanordnung 112. Wie weiter
oben erwähnt, ist, weil die Krümmung der Endverkleidungen 100 durch
die Verbindungsmittel 118, 120 beibehalten wird,
die Befestigung der Endverkleidungen 100 an der Rahmenanordnung 12 leichter
und einfacher und die Möglichkeit eines „dramatischen
Ablösens” der Endverkleidungen des Standes der
Technik ist beseitigt.
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Auch
bereits existierende Messe-Displays können modifiziert
werden, um die Vorteile der vorliegenden Erfindung vorzusehen. Insbesondere
können Endverkleidungen modifiziert werden, um kontinuierliche
oder mehrfache Befestigungspunkte zu benutzen, um die Verkleidungen
vor ihrem Anhängen an das Fachwerk vorzukrümmen.
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Wenn
die Endverkleidung 100 von der Rahmenanordnung 12 getrennt
ist und die Verbindungsmittel 118, 120 außer
Eingriff gebracht sind, liegen die Endverkleidungen 100 natürlich
flach und können leicht für eine spätere
Benutzung gelagert werden. Da Endverkleidungen 100 aus
einem elastischen Material bestehen, können sie in eine
allgemein zylindrische Form gerollt werden, wie dies in 5 gezeigt
ist. Bevorzugt werden Endverkleidungen 100 eingerollt,
wobei die graphische äußere Oberfläche 112 nach
außen weist und die innere Oberfläche 110 nach
innen. Endverkleidungen 100 können dann in einem
Transportbehälter 150 zur Lagerung und/oder zum
Transport aufgenommen werden, wie dies aus 6 ersichtlich
ist.
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Unter
Bezugnahme auf die 7, 9 und 10 können
die Brückenabschnitte 114.6, 116.6 eine
geeignete Stütze für ein inneres Hintergrundbeleuchten
des Pop-up-Displays ausbilden. Der Stoff eines oder beider oder
dreier Brückenabschnitte kann einen Streifen 160 aus
einem Material mit Haken oder Schlingen aufweisen, mit einem Lichtstreifen 162,
der das andere Material 164 aus Haken und Schlingen darstellt.
Ein Reißverschluß 168 kann die beiden
Brückenabschnitte verbinden.
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Es
sei Bezug genommen auf die 14 und 15 mit
einer Darstellung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung,
bei dem die Brückenabschnitte 14.7, 16.7 an
der elastischen Verkleidung 100.1 in einem vertikalen Streifenbereich,
der zu den Rändern versetzt ist, befestigt sind. Außerdem
können einige solcher Verkleidungen, in ausgezogenen Linien,
deren jede mit einer lösbaren Überbrückung 172, 173 versehen
ist, zusammen gesichert werden unter Benutzung magnetischer Streifen
oder von Haken- und Schlingen-Material auf den entsprechenden vertikalen
Rändern 181, 182, um ein selbsttragendes
Display zu schaffen, ohne Notwendigkeit eines inneren Fachwerks.
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Die
obigen Ausführungsbeispiele sollen rein illustrativ und
nicht beschränkend sein. Es gibt zusätzliche Ausführungsformen
innerhalb der Ansprüche. Obgleich in Verbindung mit speziellen
Ausführungsbeispielen beschrieben, werden die Fachleute erkennen,
daß Änderungen in Form und Detail durchgeführt
werden können. Jegliche Miteinbeziehung von Dokumenten
durch Bezugnahme oben ist jedoch beschränkt derart, daß kein
Inhalt eingeführt wird, der der ausdrücklichen
Beschreibung hier entgegensteht.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - US 7024834 [0003]
- - US 6951283 [0003]
- - US 6829869 [0004, 0005, 0036]
- - US 4658560 [0004]
- - US 2008/0155873 [0005, 0005]