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QUERVERWEIS ZU ARTVERWANDTEN
PATENTANMELDUNGEN
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Diese
Anmeldung beansprucht Priorität
gegenüber
der vorläufigen
Patentanmeldung-Nr. 61/193,253, eingereicht am 12. November 2008,
Patentanmeldung-Nr. 12/385,148, eingereicht am 31. März 2009,
die hiermit unter Bezugnahme in vollem Umfang enthalten sind.
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HINTERGRUND
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Die
vorliegende Offenbarung betrifft im Allgemeinen das Gebiet der Gurtaufroller
für Spulengurte (Gurtbänder) zum
Zurückhalten
eines Insassen eines Gurtsystems eines Fahrzeugs und ähnlichem.
Insbesondere betrifft diese Offenbarung einen Aufroller mit mehrfachen,
unabhängigen
Drehmomentübertragungs-
oder Absorptionssystemen.
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Eine
Sicherheitsgurtvorrichtung zur Anwendung innerhalb eines Fahrzeugs
bietet einem Insassen Sicherheit durch Zurückhalten der Bewegung des Insassen
während
einer plötzlichen
Beschleunigung, die typischerweise aufgrund eines dynamischen Aufprallereignisses
des Fahrzeugs auftritt. Eine typische Sicherheitsgurtvorrichtung
umfasst ein Gurtband oder einen Gürtel, ein Gurtschloss, ein
Laschenelement zum Einrasten in das Gurtschloss, einen Aufroller
sowie ein Verankerungselement. Aufroller umfassen eine Spule und
wickeln das Gurtband durch die Anwendung einer Kraft, die oftmals
durch eine Feder erzeugt wird, um die Spule. Während einem dynamischen Aufprallereignis
des Fahrzeugs wird das Gurtband durch den Aufroller vom Herausziehen
oder Aufrollen abgesichert, was die Bewegung des Insassen einschränkt.
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Es
ist bekannt, einen Aufroller herzustellen, der einen Vorspanner
und einen Verschlussmechanismus enthält. Der Vorspanner enthält eine
Sprengladung, die während
einem dynamischen Aufprallereignis eines Fahrzeugs rasch Gas erzeugt,
um einen Druck zu erzeugen, der einen Kolben bewegt, der einen Rahmen,
Kugellager oder ein anderes Element antreiben kann, das durch ein
Zahnmaschennetz mit einem Zahnrad gekoppelt sein kann. Das Zahnrad kann
entweder direkt oder indirekt durch ein Element oder eine Nabe an
einem an der Spule gekoppelten Torsionsschaft gekoppelt sein, wobei
eine Drehung des Zahnrads einen Drehmoment durch den Torsionsschaft
in die Spule übertragt,
wodurch ein Drehmoment zum Einziehen des Gurtbands erzeugt wird. Diese
am Sicherheitsgurt angelegte Vorspannung entfernt den zwischen dem
Gurtband und dem Insassen vorhandenen Schlupf, wodurch die Bewegung des
Insassen reduziert wird, welcher der Insasse während eines dynamischen Aufprallereignisses ausgesetzt
werden kann. Der Vorspanner kann dann eingesetzt werden, wenn Sensoren
am Fahrzeug ein Aufprallereignis erfassen und sind typischerweise entwickelt,
um bei Aufprallen bei hoher Geschwindigkeit ausgelöst zu werden.
Der Verschlussmechanismus kann eine Verschlussklinke enthalten,
die durch eine Kraft von einer Feder oder einer Masse angetrieben
wird, und weist Zähne
auf, die in die Zähne
des Rahmenelements bei Aufprällen
bei niedriger Geschwindigkeit eingreifen, wodurch die Drehung der Spule
verhindert und der Sicherheitsgurt vom Herausziehen gehindert wird.
Eine Verschlussklinke kann durch andere Elemente indirekt an den
Torsionsstab gekoppelt sein. Der Torsionsstab ist dazu ausgebildet,
sich torsionell zu verformen, wenn dieser einem vorbestimmten Drehmoment
unterzogen wird, um während
des Ladens Energie aufzunehmen, die durch die Masse eines Insassen
während der
Beschleunigung des Fahrzeugs vermittelt wird, um die auf den Insassen
während
eines dynamischen Aufprallereignisses ausgeübte Rückhaltekraft zu reduzieren,
wodurch dem Insassen eine verbesserte Sicherheit vermittelt wird.
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Sind
bei herkömmlichen
Aufrollern ein Vorspanner und eine Spule unabhängig voneinander gekoppelt,
kann sich die Zone des Gurtaufrollautomats (ALR) aufgrund des Nachgebens
des Torsionsstabs durch die aus der Beschleunigung des Insassen
während
eines dynamischen Aufprallereignisses bei niedriger Geschwindigkeit
resultierenden hohen Drehmoments verlagern, wenn der Vorspanner
nicht zündet.
Dies führt
dazu, dass die ALR-Zone
nicht mehr nutzbar ist. Diese ALR-Zonen-Verlagerung kann den Verschlussmechanismus
daran hindern, den Aufroller zu verschließen, wodurch das Gurtband herausgezogen
werden kann, was wiederum die Fähigkeit
des Sicherheitsgurtsystems, einen Kindersitz oder einen Insassen
zurückzuhalten,
reduziert. Weiterhin bleibt die Spule dieses herkömmlichen
Aufrollers nach Auslösen
mit dem Vorspanner gekoppelt. Dieses Koppeln erzeugt die unerwünschte Wirkung einer
Verzögerung
oder einer variablen Leistung der Energieverwaltung des Sicherheitsgurtsystems,
da das von der Rückhaltung
des Insassen induzierte Drehmoment die Energie (d. h. das Drehmoment) des
Vorspanners überwinden
muss, um das Drehmoment durch den Torsionsstab zu übertragen.
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Dementsprechend
besteht eine Aufgabe der vorliegenden Offenbarung darin, einen kostengünstigen
Aufrollermechanismus bereitzustellen, der einen Vorspanner und einen
Verschlussmechanismus enthält,
die unabhängig
voneinander gekoppelt sind, um ein Verlagern der ALR-Zone zu eliminieren
und zusätzlich
ausreichend Energieverwaltung des Sicherheitsgurtsystems bereitzustellen.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Ein
Ausführungsbeispiel
betrifft einen Sicherheitsgurtaufroller für eine Sicherheitsgurtvorrichtung
in einem Fahrzeug. Der Aufroller umfasst einen Rahmen und eine Spule,
die dazu eingerichtet sind, an einem Ende eines Gurtbands derart
fixiert zu werden, dass das Gurtband um die Spule gewickelt werden
kann. Die Spule ist drehbeweglich an beiden Enden des Rahmens befestigt
und ist dazu eingerichtet, in einer Gurtband-Ausrollrichtung und einer Gurtband-Einzugsrichtung
zu rotieren. Der Aufroller umfasst ferner einen in der Spule positionierten
Torsionsstab. Ein erstes Ende des Torsionsstabs ist an eine Torsionsstabnocke
gekoppelt, und ein zweites Ende des Torsionsstabs ist mit einem
Zahnrad verbunden. Die Torsionsstabnocke ist dazu eingerichtet, in
der Spule einzurasten. Der Aufroller umfasst ferner einen Vorspanner,
der über
das Zahnrad am zweiten Ende des Torsionsstabs gekoppelt ist. Der
Vorspanner ist dazu eingerichtet, das Zahnrad in einer Gurtband-Einzugsrichtung
zu rotieren, wenn der Vorspanner als Reaktion auf eine Beschleunigung
des Fahrzeugs aktiviert, die größer ist,
als eine vorbestimmte hohe Beschleunigung. Der Aufroller umfasst ebenfalls
wenigstens eine Kopplungsklinke, die in einer Aushöhlung in
der Spule positioniert ist und die Spule mit einem Verschlussmechanismus
verbindet, um eine Rotation der Spule als Reaktion auf eine Beschleunigung
des Fahrzeugs zu verhindern, die größer als eine niedrige Beschleunigung,
jedoch geringer als die vorbestimmte hohe Beschleunigung ist. Der
Verschlussmechanismus ist dazu eingerichtet, eine Rotation der Spule
zu verhindern. Die wenigstens eine Kopplungsklinke ist dazu eingerichtet,
sich zu drehen, so dass, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit die vorbestimmte
hohe Beschleunigung überschreitet
und der Vorspanner aktiviert wird, die Spule nicht mit dem Verschlussmechanismus
verbunden ist, wodurch die Spule relativ zum Verschlussmechanismus
rotieren kann.
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Es
versteht sich, dass sowohl die vorstehende, allgemeine Beschreibung
als auch die nachfolgende detaillierte Beschreibung nur zu Beispiels-
und Erklärungszwecken
dienen und die beanspruchte Erfindung nicht beschränken.
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Es
versteht sich ebenfalls, dass sowohl die vorstehende, allgemeine
Beschreibung und die nachfolgende detaillierte Beschreibung nur
zu Beschreibung nur zu Beispiels- und Erklärungszwecken dienen und die
beanspruchte Erfindung nicht beschränken.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Diese
und weitere Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung
sind aus der nachfolgenden Beschreibung, den beigefügten Ansprüchen und
den anhängigen
in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen ersichtlich,
die nachfolgend kurz beschrieben werden.
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1 stellt
eine Seitenansicht eines Fahrzeugs dar, das ein Sicherheitsgurtsystem
mit einem Aufroller gemäß einem
Ausführungsbeispiel
zeigt.
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2 stellt
eine Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels
eines Aufrollers mit vorgespannter Spule zum Einsatz innerhalb eines
Fahrzeugs dar.
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3 stellt
eine Explosionsansicht des Aufrollers von 2 dar.
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4 stellt
eine Explosionsansicht eines Teils des Aufrollers von 2 dar.
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5 stellt
eine Explosionsansicht eines Teils des Aufrollers von 2 dar.
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6 stellt
eine Perspektivansicht des Spulenbausatzes zum Einsatz innerhalb
des Aufrollers von 2 dar.
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7 stellt
eine perspektivische Schnittansicht eines Aufrollers mit vorgespannter
Spule dar, die den Lastweg zeigt, falls der Vorspanner nicht zündet.
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8 stellt
eine perspektivische Schnittansicht dar, entlang der Linie 8-8 von 7,
wobei sich die Kopplungsklinke im eingerasteten Zustand zwischen
der Spule und dem Verschlussboden befindet.
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9 stellt
eine perspektivische Schnittansicht dar, entlang der Linie 9-9 von 7,
wobei die Torsionsstabnocke die Kopplungsklinke in die Spule einrasten
lässt.
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10 stellt
eine perspektivische Schnittansicht eines Aufrollers mit vorgespannter
Spule dar, die den Ladeweg zeigt, falls der Vorspanner zündet.
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11 stellt
eine perspektivische Schnittansicht dar, entlang der Linie 11-11
von 10, wobei sich die Kopplungsklinke im uneingerasteten
Zustand vom Verschlussboden befindet.
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12 stellt
eine perspektivische Schnittansicht dar, entlang der Linie 12-12
von 11, wobei die Torsionsstabnocke Kontakt mit der
Spule aufnimmt.
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13 stellt
eine perspektivische Schnittansicht dar, wobei die Scherbolzen des
Verschlussbodens gezeigt werden, die vor dem Scheren mit dem Torsionsstab
verrasteten.
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14 stellt
eine perspektivische Schnittansicht dar, wobei der Scherbolzen jeder
Kopplungsklinke gezeigt wird, der vor dem Scheren mit der Spule
verrastet.
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15 stellt
eine Querschnittsansicht eines Spulenbausatzes für einen Aufroller gemäß eines weiteren
Ausführungsbeispiels
durch Scherbolzen dar, die sich von der Torsionsstabnocke aus erstrecken.
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16 stellt
eine Querschnittsansicht eines Spulenbausatzes von 15 durch
die Kopplungsklinken dar.
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17 stellt
eine Darstellung eines Mechanismus dar, der eine Verschlussbodenklinke
dazu veranlasst, aufgrund einer Fahrzeugbeschleunigung in einen
Rahmen einzurasten.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Offenbarung umfasst der Aufroller zwei unabhängige Mechanismen zum Übertragen
oder Absorbieren eines Drehmoments. Bei einem Ereignis mit niedriger
Beschleunigung wird das Drehmoment absorbiert, um ein Herausrollen
des Gurtbandes zu verhindern, um die Bewegung des Insassen zum Zweck
der verbesserten Sicherheit abzuschwächen. Das Ausrollen des Gurtbands
wird durch Verschließen
der Rotation der Spule in der Ausrollrichtung durch Laden wenigstens
einer Kopplungsklinke zwischen einer Spule und einem Verschlussmechanismus
verhindert. Der Verschlussmechanismus enthält einen Verschlussboden, der
Kontakt zu den Kopplungsklinken aufnimmt sowie eine Verschlussklinke
mit Zähnen,
die in die Zähne
des Rahmens eingreifen, wodurch eine Rotation des Verschlussmechanismus
verhindert wird. Bei einem Ereignis mit hoher Beschleunigung wird durch
einen Vorspanner ein Drehmoment erzeugt, um das Gurtband des Sicherheitsgurtsystems
einzuziehen, um den Spielraum zwischen dem Gurtband und dem Insassen
zu entfernen, um die Bewegung des Insassen zu Sicherheitszwecken
abzuschwächen.
Der Vorspanner kann drehbeweglich an einem Zahnrad befestigt sein
und rotiert dadurch das Zahnrad (in der Gurtbandeinzugsrichtung),
welches ebenfalls drehbeweglich an einem Torsionsstab befestigt ist,
wodurch die Rotation auf den Torsionsstab übertragen wird. Der Torsionsstab
ist ebenfalls drehbeweglich befestigt, wodurch das Drehmoment auf
eine Torsionsstabnocke übertragen
wird, die Kontakt mit den Kopplungsklinken aufnimmt, die ebenfalls
Kontakt mit der Spule aufnehmen, wodurch die Rotation der Spule
in der Gurtbandauszugsrichtung verhindert wird. Der Vorspanner ist
nichtumkehrbar und wird deshalb nach dem Zünden an einer Rotation in der Gurtbandauszugsrichtung
gehindert und dient dazu, das zweite Ende des Torsionsstabs zu sperren.
Das erste Ende des Torsionsstabs ist durch die Torsionsstabnocke
an der Spule gesperrt und wird dann einem Drehmoment in der Gurtbandauszugsrichtung unterzogen,
die aufgrund der Kraft eines Insassen auftritt, die in das Gurtband
hinein abgebremst wird. Der Torsionsstab absorbiert daher dieses
vom Insassen verursachte Drehmoment und ist dazu ausgebildet, sich
bei einem vorbestimmten Drehmoment elastisch und plastisch zu verformen,
um die Energie vom Insassen zum Abschwächen der resultierenden Kraft
zu bewältigen,
die zurück
zum Insassen übertragen
wird. Dieses Abschwächen
der Kraft am Insassen durch den Torsionsstab verbessert die Sicherheit.
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Unter
Bezugnahme von 1 wird ein Sicherheitsgurtsystem 10 gemäß einem
Ausführungsbeispiel
dargestellt. Das Sicherheitsgurtsystem 10 wird innerhalb
eines Fahrzeugs eingesetzt, um die Bewegung eines Insassen 11 während einer
plötzlichen
Beschleunigung zurückzuhalten,
die typischerweise aus einem dynamischen Aufprallereignis des Fahrzeugs
resultiert. Der Begriff Beschleunigung bezieht sich dabei auf den
absoluten Wert der Beschleunigung, die das Fahrzeug erfährt, sei
diese negativ (z. B. Abbremsung) oder positiv. Das Sicherheitsgurtsystem 10 umfasst
ein Gurtband oder einen Gürtel 12,
ein Gurtschloss 14, ein Laschenelement 16 zum
Einrasten in das Gurtschloss 14, ein Verankerungselement 18 und
einen Aufroller 20. Während einem
dynamischen Aufprallereignis des Fahrzeugs sperrt der Aufroller 20 das
Gurtband vom Ausrollen oder Abwickeln, wodurch die Bewegung des
Insassen beschränkt
wird. Das Sicherheitsgurtsystem 10 enthält einen oder mehrere Sensoren
(nicht dargestellt), die dazu eingerichtet sind, eine plötzliche
Beschleunigung des Fahrzeugs zu erfassen. Der (die) Sensor(en) ist
(sind) dazu eingerichtet/konfiguriert, ein Signal an ein Kontrollgerät (nicht
dargestellt) für den
Aufroller 20 zu übertragen,
so dass der Aufroller 20 soweit erforderlich aktiviert
wird, je nachdem, ob der Sensor ein Ereignis mit niedriger oder
hoher Beschleunigung erfasst.
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Unter
Bezugnahme von 2–6 wird ein
Aufroller 20 dargestellt, der einen Vorspanner 22, einen
Rahmen 24 sowie einen Spulenbausatz 28 enthält. Der
Spulenbausatz 28 umfasst ein Zahnrad 30, eine
Spule 40, wenigstens eine Kopplungsklinke 50, einen
Torsionsstab 60, eine Torsionsstabnocke 70, einen
Verschlussboden 80 und eine Verschlussklinke 90.
Das Zahnrad 30, der Torsionsstab 60, die Torsionsstabnocke 70,
der Verschlussboden 80 und die Spule 40 teilen
sich eine im Wesentlichen gemeinschaftliche Drehachse 100 (6).
Diese Drehachse 100 ist diejenige, um die sich das Gurtband 12 des Sicherheitsgurtsystems 10 ausziehen
oder einziehen lässt.
Der Vorspanner 22 kann gemäß bekannten Verfahren konstruiert
sein und enthält
ein Kopplungselement, um während
des Auslösens
des Vorspanners eine rotierende Bewegung in das Zahnrad 30 zu treiben.
Der Vorspanner 22 ist ebenfalls nichtumkehrbar, sodass,
wenn sich der Vorspanner 22 zum Einziehen des Gurtbands 12 des
Sicherheitsgurtsystems 10 ausgelöst hat, der Vorspanner 22 nicht
mehr in die Gurtbandauszugsrichtung D1 (siehe 8)
rotieren kann.
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Das
Zahnrad 30 kann aus Stahl oder jedem anderen Material das
stark genug ist, um das vom Vorspanner 22 erzeugte hohe
Drehmoment zu übertragen,
gefertigt sein und kann durch herkömmliche Verfahren hergestellt
sein (z. B. durch Schmieden, Anschneiden, Spanbearbeitung). Das
Zahnrad 30 enthält
ein erstes und ein zweites Ende, wobei das erste Ende durch ein
Zahnmaschennetz 32 drehbeweglich am Vorspanner 22 befestigt
sein kann, welches das durch den Vorspanner 22 erzeugte
Drehmoment während
dem Auslösen
in das Zahnrad 30 überträgt. Das
zweite Ende des Zahnrads mit einer innengängigen Keilnut 34 kann
am zweiten Ende des Torsionsstabs 60 drehbeweglich befestigt
sein, das eine außengängige Keilnut 64 aufweist.
Die Keilnut 34 kann jegliche Form aufweisen (z. B. sternförmig, polygonal),
die das vorbestimmte Drehmoment überträgt. Das
zweite Ende des Zahnrads 60 kann ebenfalls eine Lagerfläche 36 auf
dessen äußerem Durchmesser
aufweisen, die die Innenfläche 42 an
das zweite Ende der Spule koppelt, um eine wesentliche Konzentrizität zwischen
dem Zahnrad 30, dem Torsionsstab 60 und der Spule 40 für eine reibungslose Rotation
des Spulenbausatzes bereitzustellen. Die Konstruktion des Zahnrads 30 ist
dabei nicht auf das oben offenbarte beschränkt und das Zahnrad kann mit
jeder beliebigen Geometrie konstruiert sein, die das erforderliche
Drehmoment auf ein weiteres Element überträgt. Gemäß anderen Ausführungsbeispielen
kann das zweite Ende des Zahnrads 30 z. B. eine außengängige Keilnut
aufweisen, die am zweiten Ende des Torsionsstabs 60 drehbeweglich
befestigt ist, mit einer innengängigen
Keilnut oder einer anderen nützlichen
Gestalt zum Übertragen
des Drehmoments.
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Der
Torsionsstab 60 kann aus Stahl oder einem anderen Material
bestehen, das stark genug ist, um das vom Vorspanner 22 erzeugte
hohe Drehmoment zu übertragen
und kann durch herkömmliche Verfahren
hergestellt sein (z. B. durch Schmieden, Anschneiden, Spanbearbeitung).
Der Torsionsstab 60 enthält ein erstes und ein zweites
Ende, wobei das erste Ende mit einer außengängigen Keilnut 62 drehbeweglich
am ersten Ende der Torsionsstabnocke 70 mit einer innengängigen Keilnut 72 gekoppelt
sein kann. Das zweite Ende des Torsionsstabs 60 mit der außengängigen Keilnut 64 kann
am zweiten Ende des Zahnrads 30 mit einer innengängigen Keilnut 34 gekoppelt
sein. Der Torsionsstab 60 ist drehbeweglich an beiden Enden
gekoppelt, um ein vorbestimmtes Drehmoment zu übertragen und zu absorbieren, wodurch
eine Energieverwaltung durch eine erste elastische Deformation und
dann durch eine plastische Deformation bereitgestellt wird, während dasselbe
unter dem durch die Auszugsgurtkraft erzeugten Drehmoment nachgibt,
die aus der Kraft des Insassen resultiert, der während einem Fahrzeugaufprallereignis
abgebremst wird. Die Konstruktion des Torsionsstabs 60 ist
nicht auf das oben offenbarte beschränkt, und der Torsionsstab kann
mit jeder beliebigen Geometrie konstruiert sein, die das erforderliche
Drehmoment auf ein weiteres Element überträgt. Gemäß anderen Ausführungsformen
kann das erste Ende des Torsionsstabs 60 eine innengängige Keilnut
aufweisen, die drehbeweglich am ersten Ende der Torsionsstabnocke 70 mit
einer außengängigen Keilnut
gekoppelt ist oder einer anderen nützlichen Form zum Übertragen
des Drehmoments.
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Die
Torsionsstabnocke 70 kann aus Stahl oder einem anderen
Material (z. B. Zink) hergestellt sein, das stark genug ist, um
das durch den Torsionsstab 60 aus dem Vorspanner 22 übertragene
hohe Drehmoment zu übertragen
und kann durch herkömmliche
Verfahren (z. B. Gießen,
Schmieden, dann Anschneiden, Spanbearbeitung) hergestellt sein.
Die Torsionsstabnocke 70 enthält ein erstes und ein zweites
Ende, wobei das zweite Ende mit der innengängigen Keilnut 72 drehbeweglich
am ersten Ende des Torsionsstabs 60 mit einer außengängigen Keilnut 62 gekoppelt
sein kann. Das zweite Ende der Torsionsstabnocke 70 kann
eine Lagerfläche 74 auf deren äußerem Durchmesser
aufweisen, welche Kontakt zur inneren Lagerfläche 84 des ersten
Endes des Verschlussbodens 80 aufnimmt und kann ferner wenigstens
ein Scherstiftloch 75 enthalten, um sich an einen Scherstift 86 des
Verschlussbodens 80 anzuschließen. Der (die) Scherstift(e)
ist (sind) derart konstruiert, um bei einem niedrigen Drehmoment
zu scheren, wodurch eine relative Rotation zwischen der Torsionsstabnocke 70 und
dem Verschlussboden 80 während dem Auslösen des
Vorspanners 22 ermöglicht
wird. Weiterhin enthält
die Torsionsstabnocke 70 eine Vielzahl an Vorsprüngen 76,
die sich nach außen
in radialer Richtung von der Lagerfläche 74 bis zum ersten
Ende erstrecken können.
Jeder Vorsprung 76 kann derart konstruiert sein, um bündig mit
der Vorderkante des ersten Endes der Torsionsstabnocke 70 zu
beginnen, oder kann zwischen seinem ersten und zweiten Ende der
Torsionsstabnocke 70 positioniert sein. Jeder Vorsprung 76 kann
eine Kontaktfläche 77 enthalten,
die während
des Auslösens
des Vorspanners in rotierendem Kontakt mit einer passenden Kontaktfläche 44 an
der Spule 40 gebracht wird, wodurch das Drehmoment durch
die Kontaktflächen 77 und 44 übertragen
wird. Die Torsionsstabnocke 70 enthält ebenfalls wenigstens einen Vorsprung 76 mit
einer Nockenfläche 78 und
enthält gemäß dem dargestellten
Ausführungsbeispiel
zwei Nockenflächen 78,
die jeweils zum Rotieren einer Kopplungsklinke 50 bereitgestellt
sind.
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Gemäß dem dargestellten
Ausführungsbeispiel
schert das in die Torsionsstabnocke 70 eingebrachte Drehmoment,
das während
dem Auslösen des
Vorspanners 22 erzeugt wird, den (die) Scherstift(e) 86 aus
dem Verschlussboden 80, wodurch wie in 5 dargestellt
eine Rotation (Gurtband-Einzugsrichtung D1) der Torsionsstabnocke 70 im
Gegenuhrzeigersinn ermöglicht
wird, bis die Kontaktflächen 77 die
Kontaktflächen 44 der
Spule 40 berühren.
Während
dieser Rotation im Gegenuhrzeigersinn treiben die Nockenflächen 78 der
Torsionsstabnocke 70 die Kopplungsklinken 50 nach
außen
in einer radialen Richtung, sodass sich die Kontaktflächen 54 der
Kopplungsklinken 50 aus den passenden Kontaktflächen 85 des
Verschlussbodens 80 ausklinken können. Das Ausklinken der Kopplungsklinken 50 ermöglicht der
Spule 40, sich unabhängig vom
Verschlussboden 80 zu bewegen, wenn der Vorspanner 22 gezündet wird
und erzeugt eine reibungslose und kontrollierte Energieverwaltung
durch das Tragen der Last durch den Torsionsstab 60 hindurch.
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Der
Verschlussboden 80 kann aus Stahl oder einem anderen Material
(z. B. Zink) bestehen, das stark genug ist, um das während Ereignissen
mit niedriger Beschleunigung durch den Verschlussboden 80 übertragene
Drehmoment zu übertragen, wenn
der Vorspanner 22 nicht zündet, und kann durch herkömmliche
Verfahren (z. B. durch Gießen, Kaltschmieden,
Spanbearbeitung) hergestellt sein. Der Verschlussboden 80 enthält ein erstes
und ein zweites Ende, wobei das erste Ende ferner einen vorstehenden
Abschnitt 82 enthält,
der eine innere Lagerfläche 84 und
auch Kontaktflächen 85 aufweist, die
Kontakt zu den Kopplungsklinken 50 aufnehmen, um eine Rotation
der Spule 40 in der Gurtband-Auszugsrichtung D1 während Ereignissen bei niedriger Geschwindigkeit
zu verhindern. Das erste Ende des Verschlussbodens 80 enthält wenigstens
einen Scherstift 86, der dazu ausgebildet ist, bei einem
vorbestimmten Drehmoment zu scheren, um eine Rotation der Torsionsstabnocke 70 relativ
zum Verschlussboden 80 während einem Ereignis bei hoher Beschleunigung
zu ermöglichen,
bei welcher der Vorspanner 22 ausgelöst/gezündet wird. Das zweite Ende
enthält
eine Drehfläche 88 zum
Befestigen und Drehen der Verschlussklinke 90 und enthält ferner Führungsflächen 89,
die von der Verschlussklinke 90 im Inneren (6)
gedreht werden.
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Der
Verschluss oder die Verschlussklinke 90 kann aus Stahl
oder einem anderen Material (z. B. Zink) hergestellt sein, das stark
genug ist, um das durch die Verschlussklinke 90 aus Ereignissen
bei niedriger Beschleunigung übertragene
Drehmoment zu übertragen
und kann durch herkömmliche
Verfahren (z. B. Gießen,
Schmieden dann Anschneiden, Spanbearbeitung) hergestellt sein. Die
Verschlussklinke 90 umfasst einen Drehzapfen 93,
der die Verschlussklinke drehbeweglich an den Verschlussboden 80 koppelt.
Die Verschlussklinke enthält
ferner Zähne 92,
die an der Außenseite
geformt sind, um in die Zähne 26 des
Rahmens 24 während
Ereignisse bei nieder Beschleunigung einzugreifen, um ein Zurückziehen
des Gurtbands aus dem Sicherheitsgurtsystem 10 zu verhindern.
Wenn die Zähne 92 der Verschlussklinke 90 in
die Zähne 26 des
Rahmens 24 eingreifen wird die Rotation des Verschlussbodens 80 in
der Gurtband-Auszugsrichtung D1 verhindert, wodurch eine Rotation
der Spule 40 in der Gurtband-Auszugsrichtung D1 verhindert
wird. Gemäß einer
weiteren Ausführung
kann die Verschlussklinke 90 drehbeweglich am Rahmen 24 gekoppelt
sein, wobei Zähne
am dem Drehzapfen entgegen gesetzten Ende gebildet sind, die in
Zähne des
Verschlussbodens während
Ereignissen mit niedriger Beschleunigung eingreifen, um ein Herausziehen
des Gurtbands 12 aus dem Sicherheitsgurtsystem 10 zu
verhindern. Wenn die Zähne
der Verschlussklinke 90 in die Zähne des Verschlussbodens 80 eingreifen,
wird die Rotation des Verschlussbodens 80 in der Gurtband-Auszugsrichtung
D1 verhindert, was wiederum die Rotation der Spule 40 in
der Gurtband-Auszugsrichtung D1 verhindert. Die Verschlussklinke 90 rotiert,
um die Zähne 92 in
die Zähne 26 des
Rahmens 24 basierend auf den von einem Beschleunigungssensor
erhaltenen Informationen einzugreifen oder auszuklinken. Die Verschlussklinke 90 bewegt
sich aufgrund der Fahrzeugbeschleunigung. 17 stellt ebenfalls
die Bewegung der Verschlussklinke 90 dar, um dieselbe in
den Rahmen 24 eingreifen zu lassen.
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Unter
Bezugnahme von 7–9 wird ein
Aufroller 10 mit einer vorgespannten Spule 40 dargestellt.
Der von den Kräften,
die durch die am Sicherheitsgurtband 12 durch einen Insassen 11 während einem
Aufprall bei niedriger Beschleunigung ausgeübt werden, eingenommene Lastweg
P, bei dem der Vorspanner 22 nicht gezündet wird, ist dargestellt.
Dieser Lastweg P verläuft
vom Gurt 12 in die Spule 40, in die Kopplungsklinken 50,
in den Verschlussboden 80, in die Verschlussklinke 90,
und dann in den Rahmen 24. Das Gurtband 12 ist
an der Spule 40 fixiert und ist dann um die Spule 40 gewickelt,
während
die Spule um ihre Drehachse rotiert. Wie in 8 dargestellt,
wird die Last von der Spule 40 durch die Kopplungsklinken 50 und
in den Verschlussboden 80 übertragen. Die Spule 40 umfasst Aushöhlungen 46 zur
Aufnahme jeder Kopplungsklinke 50, wobei die Kopplungsklinke 50 sich
derart drehen kann, dass die Nase 52 der Kopplungsklinke 50 die
Aushöhlung 46 verlässt, sodass
die Kontaktfläche 54 der
Kopplungsklinke 50 in die Kontaktfläche 85 des Verschlussbodens 80,
wie in 8 dargestellt, eingreift. Eine Kraft (z. B. Federkraft,
Massenträgheit,
etc.) kann die Kopplungsklinken 50 aus den Aushöhlungen 46 vorspannen,
um in den Verschlussboden 80 einzugreifen, oder diesen
zu belasten. Der Verschlussboden 80 wird durch die Verschlussklinke 90 auf
fixierte Weise festgehalten, wodurch verhindert wird, dass der Verschlussboden 80 in
der Spulenauszugsrichtung D1 rotiert. Die Verschlussklinke 90 kann
Zähne 92 aufweisen,
die sich nach außen
in radialer Richtung erstrecken, um in Zähne 26 des Rahmens 24 einzugreifen.
Die Rahmenzähne 26 sind
fixiert, und dadurch ist auch die Verschlussklinke 90 durch
das Eingreifen der Zähne 92 in
die Zähne 26 fixiert,
was wiederum den Verschlussboden 80 fixiert. Daher wird
das Gurtband 12 des Sicherheitsgurtbausatzes 10 während Aufprällen bei
niedriger Beschleunigung, bei denen der Vorspanner 22 nicht
zündet,
daran gehindert sich aufzurollen, was die Bewegung des zurückzuhaltenden
Insassen 11 einschränkt.
Unter den Bedingungen, bei denen der Vorspanner 22 nicht
zündet
(wie z. B. einem Aufprall bei niedriger Beschleunigung) rotiert
die Torsionsstabnocke 70 nicht, wodurch die Kopplungsklinken 50 in
der eingerasteten Position im Verschlussboden wie in 9 dargestellt
verbleiben können.
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10–12 stellen
einen Aufroller 20 mit einer vorgespannten Spule 40 dar,
welche den von den Kräften,
die durch die am Sicherheitsgurtband 12 durch einen Insassen 11 während einem
Aufprall bei hoher Beschleunigung ausgeübt werden, eingenommenen Lastweg
P zeigen, bei dem der Vorspanner 22 gezündet wird. Dieser Lastweg P
verläuft
vom Gurt 12 in die Spule 40, in die Torsionsstabnocke 70, in
den Torsionsstab 60, in das Zahnrad 30, und dann in
den Vorspanner 22. Das Gurtband 12 ist an der Spule 40 fixiert
und ist dann um die Spule 40 gewickelt, während die
Spule 40 um ihre Drehachse 100 rotiert. Die Last
wird von der Spule 40 direkt in die Torsionsstabnocke 70 durch
die Kontaktflächen 44 und 77,
wie in 12 dargestellt, übertragen.
Das durch den Vorspanner 22 erzeugte Drehmoment rotiert
das Zahnrad 30 in einer der Auszugsrichtung D1 gegenüberliegenden
Richtung D2 (z. B. im Uhrzeigersinn relativ zu 12),
um wiederum den Torsionsstab in einer der Auszugsrichtung D1 gegenüberliegenden
Richtung zu rotieren. Dieses Drehmoment zwischen dem Torsionsstab 60 und
der Torsionsstabnocke 70 schert den (die) Scherstift(e) 86 aus
dem Verschlussboden 80, wodurch die Rotation der Torsionsstabnocke 70 bezüglich des
Verschlussbodens 80 ermöglicht
wird, bis die Kontaktflächen 77 der
Torsionsstabnocke 70 Kontakt zu den Kontaktflächen 44 der
Spule aufnehmen (dieser Zustand ist in 12 dargestellt).
Dieses Drehmoment leitet dann eine Rotation der Spule 40 in
einer Richtung ein, um den Gurt (in gegenüberliegender Auszugsrichtung
D1) einzuziehen, was den Schlupf zwischen dem Gurt 12 und dem
Insassen 11 entfernt, wodurch die anfänglich zugelassene Auslenkung
oder Bewegung des Insassen 11 während einem Ereignis mit hoher
Beschleunigung abgeschwächt
wird. Nach anfänglichem
Auslösen
des Vorspanners 22 vermittelt die durch den sich beschleunigenden
Insassen 11 erzeugte Kraft eine Kraft auf das Gurtband 12 des
Sicherheitsgurtsystems 10 in der Spulenauszugsrichtung
D1. Diese Kraft erzeugt ein Drehmoment, das von der Spule 40 durch
die Torsionsstabnocke 70 und in den Torsionsstab 60 übertragen
wird. Das zweite Ende des Torsionsstabs 60 wird durch ein
Zahnrad 30 (z. B. durch das Eingreifen in Keilnute 34 und 64)
auf fixierte Weise festgehalten, wobei das Zahnrad durch den Vorspanner 22 fixiert
wird, da der Vorspanner 22 nicht umkehrbar ist. Das erste
Ende des Torsionsstabs 60 kann bezüglich seinem fixierten zweiten
Ende bei einem vorbestimmten Drehmoment von der elastischen Deformation
und dann von der plastischen Deformation rotieren, nachdem der Torsionsstab 60 nachgibt.
Diese Deformation ermöglicht
der Spule 40 zusammen mit der Torsionsstabnocke 70 mitzurotieren,
wodurch das Gurtband 12 sich bis zu einem gewissen Maß ausziehen
kann und die auf den Insassen 11 während dem Beschleunigungsereignis
ausgeübten
Kräfte
abschwächen
kann. Dieses Abschwächen
der auf den Insassen 11 ausgeübten Kräfte stellt ein reibungsloses
Energieverwaltungsverfahren bereit und verbessert daher die Sicherheit des
Insassen 11.
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Ebenfalls
unter Bezugnahme von 11 und 12 treibt
die Rotation der Torsionsstabnocke 70 in Richtung Uhrzeigersinn
D2 die Kopplungsklinken 50 in die Aushöhlungen 46 hinein
und aus dem Eingriff mit dem Verschlussboden 80 heraus.
Jede Kopplungsklinke 50 kann durch eine passende Nockenfläche 78 an
der Torsionsstabnocke 70 angetrieben werden, die als eine
Rampe fungiert, wobei die Klinke 50 die Rampe hochfährt, bis
der Nocke 78 keine Fläche
mehr zur Verfügung
steht, was einem Zurückhalten
der Klinke 50 innerhalb der Aushöhlung 46 der Spule 40 entspricht.
Die Torsionsstabnocke 70 enthält ebenfalls eine flache Oberfläche 79 nach
der Nockenfläche 78,
um die Klinke 50 während
der Belastung zwischen der Spule 40 und der Torsionsstabnocke 70 in
der Aushöhlung 46 festzuhalten.
Wenn die Klinken 40 aus dem Verschlussboden 80 ausgeklinkt
sind und die Torsionsstabnocke 70 Kontakt zur Spule 40 aufnimmt,
kann die Spule 40 in der Gurtband-Auszugsrichtung D1 rotieren,
während
sich der Torsionsstab 60 verformt. Diese Konfiguration
verbessert die Insassensicherheit durch Bereitstellen eines reibungslosen
Energieverwaltungsverfahrens durch direktes Belasten durch den Torsionsstab 60 ohne
den Effekt der Verschlussklinke 90 und des Verschlussbodens 80.
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Unter
Bezugnahme von 13 werden Scherstifte 86 des
Verschlussbodens 80 gemäß einem
Ausführungsbeispiel
dargestellt, die in Scherstiftlöcher 75 in
der Torsionsstabnocke 70 eingreifen. Die Scherstifte 86 des
Verschlussbodens 80 dienen zwei Hauptzwecken. Zum einen
verbessern die Scherstifte 86 die Herstellbarkeit und fördern die Funktionalität durch
Bereitstellen eines Verfahrens des Zusammenbaus, wodurch die korrekte
Orientierung der Torsionsstabnocke 70 innerhalb des Aufrollers 20 sichergestellt
wird, so dass jede Nockenfläche 78 der
Torsionsstabnocke 70 in Position liegt, um eine entsprechende
Kopplungsklinke 50 zu kontaktieren und aus dem Eingriff
mit dem Verschlussboden 80 heraus zu rotieren, wenn der
Vorspanner 22 zündet.
Zum anderen eliminieren die Scherstifte 86 im Wesentlichen
die relative Bewegung zwischen der Torsionsstabnocke 70 und
dem Verschlussboden 80, bevor der Vorspanner 22 zündet, wodurch
das Potenzial für
Geräusche,
die durch den Endverbraucher oder Kunden als unerwünscht oder
störend
empfunden werden, abgeschwächt
wird. Scherstifte 86 des Verschlussbodens 80 sind
dazu ausgebildet, bei einem vorbestimmten Drehmoment niedriger zu
scheren, als dem Drehmoment, dem die Torsionsstabnocke 70 beim
Zünden/Auslösen des
Vorspanners 22 ausgesetzt ist.
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Unter
Bezugnahme von 14 können die Kopplungsklinken 50 nach
einem weiteren Ausführungsbeispiel
Scherstifte 58 umfassen, die in entsprechende Scherstiftöffnungen 48 in
der Spule 40 eingreifen. Die Scherstifte 58 der
Kopplungsklinken 50 dienen zwei Hauptzwecken. Zum einen
verbessern die Scherstifte 58 die Herstellbarkeit, indem
sie ein positives Eingriffsmerkmal zwischen der Kopplungsklinke 50 und
der Spule 40 bereitstellen, welche die Kopplungsklinke 50 während dem
Zusammenbau des Aufrollers 20 ordnungsgemäß an Ort
und Stelle festhalten. Zum anderen verbessern die Scherstifte 58 die
Funktion, indem sie eine Rotationsachse aufweisen, um die die Kopplungsklinke 50 rotiert,
wenn die Torsionsstabnocke 70 die Kopplungsklinke 50 aus
dem Eingriff mit dem Verschlussboden 80 löst. Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
können Scherstifte
aus der Spule 40 hervorstehen, die mit entsprechenden Scherstiftlöchern in
den Kopplungsklinken 50 in Eingriff stehen, die eine Größe jedes Stifts
aufweisen, die jeweils an die vorbestimmte Scherbelastung angepasst
ist.
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Unter
nunmehriger Bezugnahme von 15 und 16 werden
Querschnitte eines Spulenbausatzes 128 gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
dargestellt. Der Spulenbausatz 128 ist in seiner Funktion ähnlich dem
Spulenbausatz 28, umfasst jedoch einen Verschlussboden 180 mit
einem vorstehenden Abschnitt 182, der ein massiver Vorsprung anstelle
einer im Allgemeinen zylindrischen Wand ist (d. h. vorstehender
Abschnitt 82 des in 4 dargestellten
Verschlussbodens 80). Die Torsionsstabnocke 170 liegt
daher gegen die Oberfläche
des vorstehenden Abschnitts 182, anstatt wenigstens teilweise vom
vorstehenden Abschnitt 182 umgeben zu werden. Die Torsionsstabnocke 170 umfasst
einen oder mehrere Scherstifte 175, die aus dem zweiten
Ende der Torsionsstabnocke 170 hervorstehen und in entsprechende
Scherstiftlöcher 186 eingreifen,
die im Verschlussboden 180 gebildet sind. Die Scherstifte 175 und
Scherstiftlöcher 186 haben
die gleiche Funktion wie die Scherstifte 86 und Scherstiftlöcher 75 der oben
beschriebenen Ausführungsform,
und weisen eine Größe auf,
die derart angepasst ist, sodass die Scherstifte 175 bei
einer vorbestimmten Scherbelastung (z. B. einem vorbestimmten Drehmoment,
das niedriger liegt, als das, welchem die Torsionsstabnocke 170 ausgesetzt
wird, wenn der Vorspanner 22 zündet) scheren.
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Wie
vorliegend verwendet, haben die Begriffe „ungefähr”, „etwa”, „im Wesentlichen” und ähnliche Begriffe
eine weitläufige
Bedeutung in Übereinstimmung
mit der gebräuchlichen
und üblichen
Verwendung durch einen Fachmann auf dem Gebiet, das den Gegenstand
dieser Offenbarung betrifft. Es versteht sich, dass diese Bedingungen
bezwecken, dem Fachmann, der diese Offenbarung überprüft, die Beschreibung bestimmter
vorliegend beschriebener und beanspruchter Merkmale zu ermöglichen,
ohne den Geltungsbereich dieser Merkmale auf die bereitgestellten
präzisen,
numerischen Bereiche einzuschränken.
Entsprechend sollten diese Bedingungen als Anzeichen dafür verstanden
werden, dass unwesentliche oder belanglose Modifikationen oder Änderungen
des beschriebenen und beanspruchten Gegenstands als innerhalb des
Geltungsbereichs der Erfindung, wie in den beigefügten Ansprüchen angegeben,
liegend gelten.
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Es
sollte bemerkt sein, dass der Begriff „beispielhaft” wie vorliegend
als verschiedene Ausführungsformen
beschreibend verwendet, bezweckt, darauf hinzuweisen, dass solche
Ausführungsformen mögliche Beispiele,
Repräsentationen
und/oder Illustrationen von möglichen
Ausführungsformen
sind (und dass ein solcher Begriff nicht bezweckt, zu konnotieren,
dass solche Ausführungsformen
notwendigerweise außergewöhnliche
oder superlative Beispiele sind).
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Die
Begriffe „gekoppelt” und „verbunden” und ähnliche
vorliegend verwendete Begriffe bedeuten das direkte oder indirekte
Zusammenfügen
zweier Elemente miteinander. Ein solches Zusammenfügen kann
feststehend (z. B. permanent) oder beweglich (z. B. entfernbar oder
lösbar)
sein. Ein solches Zusammenfügen
kann mit den beiden Elementen oder den beiden Elementen und zusätzlichen
Zwischenelementen, die als eine einzelne Einheitsform miteinander
angeformt sind, oder mit den beiden Elementen oder den beiden Elementen
und zusätzlichen Zwischenelementen,
die miteinander befestigt sind, ausgeführt werden.
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Bezugnahmen
auf die Positionen der Elemente (z. B. „oben”, „unten”, „über”, „unter”, etc.) werden lediglich verwendet,
um die Orientierung der verschiedenen Elemente in den FIGUREN zu
beschreiben. Es sollte angemerkt sein, dass sich die Orientierung
der verschiedenen Elemente gemäß anderen Ausführungsbeispielen
unterscheiden kann, und dass solche Variationen bestimmungsgemäß die vorliegende
Offenbarung umfassen.
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Es
ist wichtig zu bemerken, dass die Konstruktion und Anordnung des
Aufrollers mit der vorgespannten Spule wie in den verschiedenen
Ausführungsbeispielen
dargestellt nur als illustrativ gelten. Obwohl nur einige der Ausführungsformen
in dieser Offenbarung im Einzelnen beschrieben sind, ist es dem
Fachmann, der diese Offenbarung überprüft, ohne
Weiters ersichtlich, dass viele Modifikationen möglich sind (z. B. Variationen
der Größen, Dimensionen,
Strukturen, Gestalten und Proportionen der verschiedenen Elemente,
Parameterwerte, Befestigungsanordnungen, Verwendung der Materialien, Farben,
Orientierungen, etc.), ohne von der neuartigen Lehre und den Vorteilen
des vorliegend beschriebenen Gegenstands abzuweichen. Zum Beispiel können Elemente,
die als angeformtes Teil dargestellt sind, aus mehreren Teilen oder
Elementen bestehen, wobei die Position der Elemente umgekehrt oder
anderweitig variiert sein kann und die Natur oder Anzahl der diskreten
Elemente oder Positionen geändert
oder variiert werden kann. Die Reihenfolge oder Sequenz jeglicher
Prozess- oder Verfahrensschritte kann variiert oder in anderer Reihenfolge
gemäß alternativer
Ausführungsformen
durchgeführt werden.
Andere Substitutionen, Modifikationen, Änderungen und Auslassungen
können
ebenfalls im Design, den Betriebsbedingungen und der Anordnung der
verschiedenen Ausführungsbeispiele
vorgenommen werden, ohne vom Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung
abzuweichen.