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Die
Erfindung betrifft eine Oszillatorschaltung und ein Verfahren zum
Erzeugen eines Taktsignals.
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Oszillatoren
oder Taktgeneratoren können schaltungstechnisch
auf verschiedene Weisen realisiert werden. Mit sogenannten Quarzoszillatoren
lassen sich hohe Genauigkeiten erreichen, jedoch benötigen derartige
Quarzoszillatoren ein externes Bauelement, nämlich den Quarz, wodurch der
Produktionsaufwand bei integrierten Schaltungen erhöht ist.
Zudem sind üblicherweise
entsprechende Quarze nur bis zu einer maximalen Temperatur von etwa 125°C spezifiziert.
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Bei
einer anderen herkömmlichen
Art der Implementierung eines Oszillators werden zwei Kondensatoren
abwechselnd mit einem definierten Ladestrom bis zu einer definierten
Referenzspannung geladen. Mit jeweiligen Komparatoren wird die Ladespannung
des Kondensators mit der Referenzspannung verglichen, wobei ein
Ausgangssignal des Komparators einen Zustand eines Flipflops verändert. Dieser
Ausgangszustand des Flipflops beendet dann den Ladevorgang des einen
Kondensators und startet den Ladevorgang des anderen Kondensators, bis
auch dieser wiederum die Referenzspannung erreicht hat. Das Ausgangssignal
des Flipflops dient als das zu erzeugende Taktsignal.
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Eine
Frequenz bzw. eine Periodendauer des Taktsignals ergibt sich aus
der Zeitdauer des Ladevorgangs bis zum Erreichen der Referenzspannung, wobei
zusätzlich
die Schaltdauer der Komparatoren beim Überschreiten der Referenzspannung
durch die Ladespannung berücksichtigt
werden muss.
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Die
Schaltzeiten der Komparatoren sind üblicherweise stark von der
Temperatur abhängig.
Wenn zudem der Anteil der Schaltzeit der Komparatoren an der Periodendauer
des Taktsignals, beispielsweise bei hohen Frequenzen, groß ist, resultiert
dies folglich auch in einer Temperaturabhängigkeit der gesamten Periodendauer
und damit der Oszillatorfrequenz.
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Es
ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Oszillatorschaltung und ein
Verfahren zum Erzeugen eines Taktsignals anzugeben, welche mit verbesserter Temperaturunabhängigkeit
arbeiten.
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Diese
Aufgabe wird mit dem Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche erfüllt. Ausgestaltungsformen
und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
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In
einer Ausführungsform
umfasst eine Oszillatorschaltung einen Ladeblock mit einem ersten Anschluss
zur Zuführung
eines ersten Ladestroms und mit einem zweiten Anschluss zur Zuführung eines
zweiten Ladestroms. An den ersten Anschluss sind ein erster Kondensator
und eine Serienschaltung eines ersten und eines zweiten Schalters
angeschlossen. An den zweiten Anschluss sind ein zweiter Kondensator
und eine Serienschaltung eines dritten und eines vierten Schalters
angeschlossen. Die Oszillatorschaltung umfasst ferner eine Vergleichsschaltung
mit einem ersten und einem zweiten Komparator. Der erste Komparator,
dessen Ausgang mit einem Steueranschluss des dritten Schalters verbunden
ist, ist zum Vergleich einer Spannung am ersten Anschluss mit einer
Referenzspannung eingerichtet. In ähnlicher Weise ist der zweite
Komparator, dessen Ausgang mit einem Steueranschluss des ersten Schalters
verbunden ist, zum Vergleich einer Spannung am zweiten Anschluss
mit der Referenzspannung eingerichtet. Ein Flipflop ist eingangsseitig
mit den Ausgängen
des ersten und zweiten Komparators und ausgangsseitig mit Steueranschlüssen des
zweiten und vierten Schalters sowie einem Oszillatorausgang gekoppelt.
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Bei
einer derartigen Oszillatorschaltung werden erster und zweiter Kondensator
grundsätzlich abwechselnd
geladen, wobei es zu Überschneidungen
der Ladevorgänge
kommt. Die Überschneidung ist
wegen der getrennten Ladeströme
möglich.
Wenn beispielsweise durch den Ladevorgang die Ladespannung des ersten
Kondensators, also die Spannung am ersten Anschluss, den Wert der
Referenzspannung überschreitet,
wird durch das Ausgangssignal des zugeordneten ersten Komparators
der dritte Schalter geöffnet,
sodass der zweite Ladestrom, der dem zweiten Anschluss zugeführt wird,
den zweiten Kondensator auflädt,
da ein Abfließen über den
dritten Schalter nicht mehr möglich
ist. Gleichzeitig steuert das sich verändernde Ausgangssignal des
ersten Komparators das Flipflop derart an, dass sich dessen Ausgangszustand
verändert.
Durch den veränderten Ausgangszustand
werden der zweite Schalter in einen geschlossenen Zustand und der
vierte Schalter in einen geöffneten
Zustand geschaltet.
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Da
die Ladespannung des zweiten Kondensators zu diesem Zeitpunkt noch
kleiner als die Referenzspannung ist, ist der erste Schalter durch
das Ausgangssignal des zweiten Komparators ebenfalls in einem geschlossenen
Zustand. Da folglich sowohl erster als auch zweiter Schalter geschlossen
sind, fließt
der erste Ladestrom wegen des geringeren Widerstands der geschlossenen
Schalter nicht mehr in den ersten Kondensator, sodass der Ladevorgang des
ersten Kondensators beendet ist.
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Zugleich
entlädt
sich der erste Kondensator auch über
den ersten und zweiten Schalter.
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Da
die Ladespannung des ersten Kondensators danach wieder kleiner als
die Referenzspannung ist, wird der dritte Schalter durch den ersten
Komparator wieder geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt ist jedoch der
vierte Schalter geöffnet,
sodass der zweite Ladestrom den zweiten Kondensator weiter auflädt. Wenn
die Spannung über
den zweiten Kondensator die Referenzspannung übersteigt, laufen vergleichbare
Vorgänge
wie zuvor beschrieben ab.
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Dementsprechend
wird der erste Schalter durch den zweiten Komparator geöffnet, sodass
ein Ladevorgang des ersten Kondensators durch den ersten Ladestrom
gestartet wird. Ferner wird der Ausgangszustand des Flipflops verändert, sodass
der vierte Schalter geschlossen und der zweite Schalter geöffnet werden.
Durch die nun geschlossenen dritten und vierten Schalter wird der
zweite Kondensator entladen und der zweite Ladestrom abgeführt. Die veränderte Ladespannung
des zweiten Kondensators lässt
den ersten Schalter durch den zweiten Komparator wieder schließen, wobei
der Ladestrom wegen des geöffneten
zweiten Schalters weiter den ersten Kondensator lädt.
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Der
Ausgangszustand des Flipflops stellt gleichzeitig das erzeugte Taktsignal
dar.
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In
einer Ausführungsform
sind der erste Kondensator und die Serienschaltung des ersten und
des zweiten Schalters parallel verschaltet, beispielsweise zwischen
dem ersten Anschluss und einem Bezugspotenzialanschluss. Dementsprechend
sind der zweite Kondensator und die Serienschaltung des dritten
und vierten Schalters ebenfalls parallel verschaltet, beispielsweise
zwischen dem zweiten Anschluss und dem Bezugspotenzialanschluss.
Dadurch, dass der Ladevorgang des einen Kondensators bereits beginnt,
wenn die Ladespannung des jeweils anderen Kondensators die Referenzspannung überschritten
hat, das Taktsignal aber dem Ausgangszustand des später schaltenden
Flipflops entspricht, spielen die Schaltzeiten der Komparatoren
in Bezug auf die Periodendauer des zu erzeugenden Taktsignals keine
Rolle. Demnach bleibt die Taktfrequenz des Taktsignals auch bei
temperaturabhängig veränderten
Schaltzeiten der Komparatoren konstant. Dadurch weist die Oszillatorschaltung
eine geringere Temperaturabhängigkeit
auf.
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In
einer Ausführungsform
umfasst die Oszillatorschaltung eine Stromerzeugungsschaltung, die zur
Erzeugung des ersten und zweiten Ladestroms aus einem temperaturkompensierten
Referenzstrom eingerichtet ist. Dementsprechend sind der erste und zweite
Ladestrom im Wesentlichen unabhängig
von der Betriebstemperatur bzw. Umgebungstemperatur der Schaltung.
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In
einer Weiterbildung umfasst die Oszillatorschaltung ferner eine
Bandabstandsschaltung, die zur Erzeugung der Referenzspannung und
zur Erzeugung des temperaturkompensierten Referenzstroms eingerichtet
ist. Eine Bandabstandsschaltung kann auch als Band-Gap-Schaltung
bezeichnet werden.
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Beispielsweise
ist die Bandabstandsschaltung eingerichtet, mittels eines Stroms
mit positiven Temperaturkoeffizienten eine Bandabstandsspannung
zu erzeugen und mit dem Strom mit positivem Temperaturkoeffizienten
und einem Strom mit negativem Temperaturkoeffizienten den temperaturkompensierten
Referenzstrom zu erzeugen. Folglich weisen der Referenzstrom, erster
und zweiter Ladestrom sowie eine aus der Bandabstandsspannung erzeugte
Referenzspannung das gleiche Temperaturverhalten auf, sodass sich
die Effekte eines sich verändernden
Ladestroms mit den Effekten einer sich gleichartig verändernden
Referenzspannung gegenseitig aufheben. Hierbei ist zu bemerken,
dass der temperaturkompensierte Referenzstrom wegen der Ströme mit unterschiedlichen
Temperaturkoeffizienten ohnehin nahezu temperaturunabhängig ist. Eine
Bandabstandsspannung der genannten Art ist bekannterweise ebenfalls
nur geringen Temperatureinflüssen
ausgesetzt.
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In
einer Ausführungsform
der Oszillatorschaltung ist die Bandabstandsschaltung eingerichtet,
die Referenzspannung mit einem Wert kleiner als dem der Bandabstandsspannung
zu erzeugen. Dadurch können
kürzere
Ladezeiten der Kondensatoren und somit höhere Frequenzen des Taktsignals
erreicht werden.
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In
einer Ausführungsform
der Oszillatorschaltung ist die Stromerzeugungsschaltung ferner zur
Erzeugung eines Biasstroms aus dem temperaturkompensierten Referenzstrom
eingerichtet, wobei der Biasstrom zur Verwendung in der Vergleichsschaltung
vorgesehen ist. Beispielsweise wird der Biasstrom zur Arbeitspunkteinstellung
in den Komparatoren, insbesondere zur Einstellung definierter Ausgangspotenziale,
verwendet. Durch die Temperaturunabhängigkeit des Biasstroms wird
die Temperaturunabhängigkeit
der Oszillatorschaltung weiter verbessert.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Oszillatorschaltung ist die Stromerzeugungsschaltung eingerichtet
zur Stromwertanpassung wenigstens eines Stroms der erzeugten Ströme, also
der Ladeströme bzw.
des Biasstroms, in Abhängigkeit
jeweiliger Anpasssignale. Um die Ladezeiten, also das Erreichen der
Referenzspannung, für
die Kondensatoren anzupassen, können
die verwendeten Ströme
beispielsweise durch Zuschaltung jeweiliger gesteuerter Stromquellen
verändert
werden. Die in der Stromerzeugungsschaltung generierten Ströme können so sowohl
erhöht
als auch verringert werden. Damit lassen sich beispielsweise Ungenauigkeiten
von Kapazitätswerten
der Kondensatoren aufgrund von Produktionstoleranzen ausgleichen.
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Das
Flipflop ist in der Oszillatorschaltung beispielsweise als RS-Flipflop
ausgeführt,
das in Abhängigkeit
von Signalen an den Ausgängen
des ersten und zweiten Komparators setzbar bzw. rücksetzbar ist.
Derartige RS-Flipflops lassen sich beispielsweise in bekannter Weise über kreuzverschaltete NAND-Gatter realisieren.
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In
einer Ausführungsform
der Oszillatorschaltung lässt
sich die Vergleichsschaltung in Abhängigkeit eines Ruhesignals
in einen Ruhebetriebszustand schalten. Beispielsweise lassen sich
in Abhängigkeit
des Ruhesignals Ruheströme
in der Vergleichsschaltung bzw. den Komparatoren abschalten. Dadurch
kann Energie in der Oszillatorschaltung gespart werden, wenn kein
Taktsignal benötigt
wird. Jedoch können
auch andere Schaltungsteile der Oszillatorschaltung durch das Ruhesignal
in einen Ruhebetriebszustand geschaltet werden.
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In
einem Ausführungsbeispiel
eines Verfahrens zum Erzeugen eines Taktsignals werden ein erster
Kondensator mit einem ersten Ladestrom und ein zweiter Kondensator
mit einem zweiten Ladestrom jeweils gesteuert geladen. Im Rahmen
der Steuerung wird eine erste Spannung über den ersten Kondensator
mit einer Referenzspannung verglichen. Ebenso wird eine zweite Spannung über den
zweiten Kondensator mit der Referenzspannung verglichen. Ein Ausgangszustand
eines Flipflops wird in Abhängigkeit
der Vergleichsergebnisse gesteuert. Ein Ladevorgang des ersten Kondensators
wird gestartet, wenn die zweite Spannung die Referenzspannung übersteigt.
Dementsprechend wird ein Ladevorgang des zweiten Kondensators gestartet,
wenn die erste Spannung die Referenzspannung übersteigt. Ein Entladevorgang
des ersten Kondensators wird gestartet, wenn sich der Ausgangszustand
des Flipflops in Abhängigkeit
des aus der ersten Spannung resultierenden Vergleichsergebnisses ändert und
ein Entladevorgang des zweiten Kondensators wird gestartet, wenn
sich der Ausgangszustand des Flipflops in Abhängigkeit des aus der zweiten
Spannung resultierenden Vergleichsergebnisses ändert. Das Taktsignal resultiert
aus dem Ausgangszustand des Flipflops.
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Mit
dem beschriebenen Verfahren ist der Start des Ladevorgangs der jeweiligen
Kondensatoren unabhängig
vom Ausgangszustand des Flipflops. Eventuell temperaturabhängige Schaltzeiten
vom Zeitpunkt des Überschreitens
der Referenzspannung durch die Ladespannungen bis zum Umschalten
des Ausgangszustands des Flipflops gehen nicht in die Taktfrequenz
des erzeugten Taktsignals ein. Folglich kann mit dem beschriebenen
Verfahren ein Taktsignal im Wesentlichen temperaturunabhängig erzeugt werden.
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Dies
wird in einer Ausführungsform
des Verfahrens dadurch unterstützt,
dass der erste und der zweite Ladestrom aus einem temperaturkompensierten
Referenzstrom erzeugt werden. Beispielsweise werden der temperaturkompensierte
Referenzstrom und die Referenzspannung in einer Bandabstandsschaltung
erzeugt.
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In
einer Ausführungsform
des Verfahrens wird während
eines Entladevorgangs eines der Kondensatoren der jeweils zugehörige Ladestrom
zu einem Bezugspotenzialanschluss abgeführt. Anders ausgedrückt fließen der
erste und zweite Ladestrom im Wesentlichen konstant, unabhängig davon,
ob der erste und der zweite Kondensator geladen werden oder nicht.
Daher treten beim Umschalten von einem Ladevorgang auf einen Entladevorgang
und umgekehrt keine Stromspitzen an einer Versorgungsspannung der
stromerzeugenden Schaltungen auf.
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Die
verschiedenen Ausführungsformen
der Oszillatorschaltung werden vorzugsweise als integrierte Schaltung
auf einem Halbleiterbaustein realisiert.
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Die
Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen anhand der
Figuren näher
erläutert. Funktions-
bzw. wirkungsgleiche Elemente tragen dabei gleiche Bezugszeichen.
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Es
zeigen:
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1 ein
Ausführungsbeispiel
einer Oszillatorschaltung,
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2 ein
Signal-Zeit-Diagramm von Signalen der Oszillatorschaltung,
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3 ein
Ausführungsbeispiel
einer Bandabstandsschaltung,
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4 ein
beispielhaftes Ausführungsdetail der
Bandabstandsschaltung,
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5 ein
Ausführungsbeispiel
einer Stromerzeugungsschaltung,
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6 Diagramme
zur Temperaturabhängigkeit
von Signalen in der Oszillatorschaltung und
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7 ein
Ausführungsdetail
der Oszillatorschaltung mit Vergleichsschaltung und Flipflop.
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1 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
einer Oszillatorschaltung. Diese umfasst einen Ladungsblock 200 mit
einem ersten Anschluss 201 und einem zweiten Anschluss 202.
Ein erster Kondensator C1 ist mit einem Ende an den ersten Anschluss 201 und mit
seinem anderen Ende an einen Bezugspotenzialanschluss angeschlossen.
Parallel zum ersten Kondensator C1 ist eine Serienschaltung eines
ersten und eines zweiten Schalters MN1, MN2 vorgesehen, die ebenfalls
den ersten Anschluss 201 mit dem Bezugspotenzialanschluss
koppelt. Am zweiten Anschluss 202 ist ein zweiter Kondensator
C2 angeschlossen, der den zweiten Anschluss 202 mit dem Bezugspotenzialanschluss
verbindet. Wiederum parallel zum zweiten Kondensator C2 ist eine
Serienschaltung eines dritten und eines vierten Schalters MN3, MN4
vorgesehen. Der erste bis vierte Schalter MN1, MN2, MN3, MN4 sind
in diesem Ausführungsbeispiel
als n-Kanal-Feldeffekttransistoren
ausgeführt.
Grundsätzlich
können
jedoch auch andere Schaltertypen eingesetzt werden.
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Der
erste und der zweite Anschluss 201, 202 sind mit
einer Stromerzeugungsschaltung 140 zur Zuführung eines
ersten und eines zweiten Ladestroms IREF1, IREF2 verbunden. Ein
Vergleichs- und Logikblock 150 weist eine Vergleichsschaltung 160 mit
einem ersten und einem zweiten Komparator 161, 162 sowie
ein RS-Flipflop 170 auf. Der erste und zweite Komparator 161, 162 sind
aus Übersichtsgründen als
gemeinsames Element dargestellt, welches jeweilige nicht invertierende
Eingänge,
die mit einem Pluszeichen gekennzeichnet sind, und einen gemeinsamen
invertierenden Eingang aufweist, der mit einem Minuszeichen gekennzeichnet
ist.
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Der
nicht invertierende Eingang des ersten Komparators 161 ist
mit dem ersten Anschluss 201 zur Zuführung einer Ladespannung VC1
verbunden, die der Spannung über
dem ersten Kondensator C1 entspricht. Dementsprechend ist der zweite
Komparator 162 mit seinem nicht invertierenden Eingang
an den zweiten Anschluss 202 angeschlossen, um eine zweite
Ladespannung VC2 zuzuführen,
die einer Spannung über
dem zweiten Kondensator C2 entspricht. Der gemeinsame invertierende
Eingang der Komparatoren 161, 162 ist mit einer
Bandabstandsschaltung 130 zur Zuführung einer Referenzspannung
VREF_OSC verbunden. Ferner ist die Stromerzeugungsschaltung 140 an
die Bandabstandsschaltung 130 zur Zuführung eines Referenzstroms
IREF an die Stromerzeugungsschaltung angeschlossen. Die Stromerzeugungsschaltung 140 weist
ferner Eingänge
zur Zuführung
von Anpasssignalen TRIM_DATA auf, welche zur Stromwertanpassung innerhalb
der Stromerzeugungsschaltung 140 dienen.
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Ein
Ausgang des ersten Komparators 161 ist mit einem Steueranschluss
des dritten Schalters MN3 zur Zuführung eines entsprechenden
Steuersignals VON1 verbunden. In gleicher Weise ist ein Ausgang
des zweiten Komparators 162 mit einem Steueranschluss des
ersten Schalters MN1 zur Zuführung
eines Steuersignals VON2 verbunden. An den Ausgängen des ersten und zweiten
Komparators 161, 162 werden auch Steuersignale
VD2, VD1 abgegeben, welche einem Setzeingang und einem Rücksetzeingang
des Flipflops 170 zugeführt
werden. Jeweilige Zustandsausgänge
des Flipflops 170 sind mit Steueranschlüssen des zweiten und vierten Schalters
MN2, MN4 zur Zuführung
von Steuersignalen VCL1, VCL2 verbunden. An weiteren Zustandsausgängen des
Flipflops 170 werden Zustandssignale OUT, OUTS abgegeben
und über
Inverter 180, 190, die als Pufferschaltungen fungieren,
dem Oszillatorausgang 210, 211 zugeführt, von
wo sie als Taktsignal OSC_OUT, OSC_OUTB abgegeben werden.
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Die
Funktionsweise der in 1 dargestellten Oszillatorschaltung
wird im Folgenden anhand der Signaldiagramme in 2 genauer
erläutert.
Der erste und der zweite Kondensator C1, C2 werden mit dem ersten
und dem zweiten Ladestrom IREF1, IREF2 gesteuert geladen. Der erste
und der zweite Ladestrom IREF1, IREF2 werden in der Stromerzeugungsschaltung 140 unabhängig voneinander
aus dem Referenzstrom IREF erzeugt bzw. abgeleitet, wobei der Referenzstrom
vorzugsweise temperaturkompensiert ist.
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Der
erste bzw. zweite Ladestrom IREF1, IREF2 fließen jeweils entweder in den
ersten bzw. zweiten Kondensator C1, C2 oder in die Serienschaltung
der Schalter MN1, MN2 bzw. MN3, MN4, abhängig vom Schaltzustand dieser
Schalter. Die Kondensatoren C1, C2 weisen vorzugsweise den gleichen Kapazitätswert auf,
wobei geringfügige
Abweichungen aufgrund von Produktionstoleranzen möglich sind.
Grundsätzlich
sind aber auch unterschiedliche Kapazitätswerte möglich, was aber zu Verschiebungen
im Tastverhältnis
des zu generierenden Taktsignals bzw. zu einer Veränderung
der Taktfrequenz führen
kann.
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Mit
Verweis auf 2 wechselt das Ausgangssignal
VON1 des ersten Komparators 161 zu dem Zeitpunkt, an dem
die erste Ladespannung VC1 die Referenzspannung VREF_OSC überschreitet, von
einem High-Zustand in einen Low-Zustand. Dadurch wird der dritte
Schalter MN3 geöffnet,
sodass der zweite Ladestrom IREF1 in den zweiten Kondensator C2
fließt
und somit der Ladevorgang für
den zweiten Kondensator C2 gestartet wird. Gleichzeitig löst das Ausgangssignal
VD2 des ersten Komparators 161, das direkt aus dem Signal
VON1 abgeleitet ist, beispielsweise durch reine Pegelanpassung,
einen Umschaltvorgang der Ausgangszustände VCL1, VCL2 im Flipflop 170 aus.
Dementsprechend wechselt nach einer Schaltzeit tSW das
Signal VCL1 von einem Low-Zustand in einen High-Zustand und das
Signal VCL2 umgekehrt von einem High-Zustand in einen Low-Zustand.
Da zu diesem Zeitpunkt auch das Ausgangssignal VON2 des zweiten
Komparators 162
einen High-Zustand aufweist, sind sowohl
der erste als auch der zweite Schalter MN1, MN2 geschlossen. Dies
führt einerseits
dazu, dass der erste Ladestrom IREF1 über die Schalter MN1, MN2 zum
Bezugspotenzialanschluss abfließt
und andererseits der erste Kondensator C1 über die Schalter MN1, MN2 entladen
wird. Bei entsprechender Dimensionierung der Schalter ist die Zeit
für den
Entladevorgang vernachlässigbar.
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Als
Folge der Entladung des ersten Kondensators C1 und der damit abgefallenen
Ladespannung VC1 ändert
sich das Ausgangssignal VON1 des ersten Komparators 161 wieder
in einen High-Zustand, wodurch
der dritte Schalter MN3 geschlossen wird. Da aber das Ausgangssignal
VCL2 des Flipflops 170 den vierten Schalter MN4 offen steuert,
wird der Ladevorgang des zweiten Kondensators C2 fortgesetzt bzw.
nicht unterbrochen.
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Wenn
die zweite Ladespannung VC2 die Referenzspannung VREF_OSC überschreitet,
wechselt das Ausgangssignal VON2 des zweiten Komparators 162 von
einem High-Zustand in einen Low-Zustand, wodurch
der erste Schalter MN1 geöffnet
wird. Dadurch beginnt der erste Ladestrom IREF1 in den ersten Kondensator
C1 zu fließen.
Anders ausgedrückt wird
dadurch der Ladevorgang des ersten Kondensators C1 gestartet.
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Ähnlich wie
zuvor beschrieben, steuert das Ausgangssignal VD1 des zweiten Komparators 162, das
beispielsweise durch Pegelanpassung vom Ausgangssignal VON2 abgeleitet
ist, das Flipflop 170 zu einem Zustandswechsel an. Dementsprechend
wird nach der entsprechenden Umschaltzeit tSW der
Pegel der Ausgangssignale VCL1, VCL2 invertiert. Folglich sind sowohl
der dritte Schalter MN3 durch das Signal VON1 als auch der vierte
Schalter MN4 durch das Signal VCL2 geschlossen, was zum Abfließen des zweiten
Ladestroms IREF2 über
die Schalter MN3, MN4 und dem Entladen des zweiten Kondensators C2
führt.
Obwohl sich darauffolgend der Pegel des Ausgangssignals VON2 des
zweiten Komparators 162 wieder auf einen High-Zustand einstellt
und dadurch der erste Schalter MN1 geschlossen wird, wird der Ladevorgang
des ersten Kondensators C1 wegen des offenen zweiten Schalters MN2
fortgesetzt. Da die Ladeströme
entweder in die Kondensatoren C1, C2 oder über die Schalter MN1 bis MN4
zum Bezugspotentialanschluss abfließen, können Spannungssprünge an einer
Versorgungsspannung vermieden werden.
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Die
Ausgangssignale OUT, OUTS des Flipflops 170 entsprechen
im Wesentlichen den Signalen VCL1, VCL2, sind jedoch bezüglich ihres
Pegels angepasst. Durch die Inverter 180, 190 werden
gepufferte Taktsignale OSC_OUT, OSC_OUTB erzeugt, die zur Verwendung
in anderen Schaltungsteilen einer elektronischen Schaltung zur Verfügung stehen.
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Eine
Periodendauer T des Taktsignals OSC_OUT ergibt sich im Wesentlichen
durch die Ladezeiten tload des ersten und
zweiten Kondensators C1, C2, gemäß der Formel
T = 2·tload. Da die Ladephasen der Kondensatoren
C1, C2 jeweils um die Schaltzeit tSW vorher
gestartet werden, gehen diese bei der Berechnung der Periodendauer
T nicht mit ein. Bei für
beide Komparatoren gleich angenommenen Schaltzeiten tSW sind
die Taktflanken des Taktsignals OSC_OUT bezüglich des Beginns und des Endes
der Ladephase um die Schaltzeit tSW verschoben. Da
die Schaltzeiten der Komparatoren 161, 162 und des
Flipflops 170 keine Rolle bei der Ausgangsfrequenz der
Oszillatorschaltung spielen, können
die schaltenden Elemente, insbesondere die Komparatoren, langsam
sein und daher für
einen Niedrigenergiebetrieb ausgelegt sein. Somit ermöglicht die
beschriebene Oszillatorschaltung auch den Aufbau eines Energie sparenden
Oszillators. Die Unabhängigkeit
der Periodendauer T von den Schaltzeiten tSW ermöglicht auch
einen temperaturunabhängigen
Betrieb der Oszillatorschaltung. Dies wird weiter unterstützt durch
die nicht vorhandene bzw. geringe Temperaturabhängigkeit der Ladeströme IREF1,
IREF2 und der Referenzspannung VREF_OSC.
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Durch
das Vorsehen der voneinander unabhängigen Ladeströme IREF1,
IREF2 ist es möglich, dass
sich die Ladephasen der Kondensatoren C1, C2 überschneiden. Zudem können bei
Abweichungen der Kondensatoren C1, C2 bezüglich ihres Kapazitätswerts
die Höhe
der Ladeströme
IREF1, IREF2 angepasst werden, sodass das Verhältnis zwischen erstem Ladestrom
und Kapazitätswert
des ersten Kondensators C1 gleich dem Verhältnis des zweiten Ladestroms
IREF2 zum Kapazitätswert
des zweiten Kondensators C2 ist. Die Stromwertanpassung kann durch
Anpassung des ersten Ladestroms IREF1, des zweiten Ladestroms IREF2
oder beider Ladeströme IREF1,
IREF2 erfolgen. Die notwendige Stromwertanpassung kann beispielsweise
bei bzw. nach der Produktion der Oszillatorschaltung in einer Kalibrationsmessung
bestimmt werden, wobei die ermittelten Stromwertanpassungen in Form
von Anpasssignalen bzw. Anpassdaten gespeichert werden. Beispielsweise
ist hierfür
ein Einwegspeicher, englisch: one-time programmable, OTP, memory,
oder ein EPROM vorgesehen, welche im Betrieb der Oszillatorschaltung
die notwendigen Anpasssignale TRIM_DATA an die Stromerzeugungsschaltung 140 liefern.
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3 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
einer Bandabstandsschaltung 130, die einen Strom- und Spannungserzeugungsblock 131,
einen Operationsverstärker 132 und
Widerstände
R1, R2, R3 umfasst. Der Schaltungsblock 131 dient zur Erzeugung
einer temperaturstabilen Referenzspannung VGB, die auch als Bandabstandsspannung
bezeichnet werden kann, und eines temperaturkompensierten Referenzstroms
IREF. Die Bandabstandsspannung VBG wird einem nicht invertierenden
Eingang des Operationsverstärkers 132 zugeführt. Der
Ausgang des Operationsverstärkers 132 ist über eine
Serienschaltung der Widerstände
R1, R2, R3 mit dem Bezugspotenzialanschluss gekoppelt, wobei ein
Verbindungsknoten der Widerstände
R1, R2 mit dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 132 verbunden
ist. Ein Biasstrom IBIAS zur Versorgung des Operationsverstärkers 132 wird
ebenfalls von dem Schaltungsblock 131 bereitgestellt und
ist vorzugsweise temperaturkompensiert.
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Im
Betrieb des in 3 gezeigten Aufbaus stellt sich
als Spannungsabfall über
die Widerstände R2,
R3 die Bandabstandsspannung VGB ein. Dadurch ergibt sich, dass eine
weitere Referenzspannung VREF, die anderweitig in Schaltungsteilen
verwendet werden kann, größer als
die Bandabstandsspannung VBG ist. Am Verbindungsknoten der Widerstände R2,
R3 wird die Referenzspannung VREF_OSC abgegriffen, die durch den
Spannungsteiler der Widerstände
R2, R3 kleiner als die Bandabstandsspannung ist. Da der Wertebereich
der Bandabstandsspannung VBG technologisch begrenzt ist, können durch
die kleinere Referenzspannung VREF_OSC kürzere Ladezeiten und damit
höhere
Frequenzen für
das Taktsignal OSC_OUT erzeugt werden. Alternativ oder zusätzlich können geringere
Ladeströme
verwendet werden, um die Kondensatoren aufzuladen, was den Stromverbrauch
der Oszillatorschaltung verringert.
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4 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
des Schaltungsblocks 131 zur Erzeugung der Bandabstandsspannung
VBG und des Referenzstroms IREF. Der Schaltungsblock 131 umfasst
einen Spannungserzeugungsblock BG mit Elementen 80 bis 100,
einen Stromerzeugungsblock CO mit Elementen 110 bis 117 und 120 bis 125,
einen Anlaufblock STU mit Elementen 70 bis 73 sowie
einen Block PD zur Steuerung eines Ruhebetriebszustands mit Elementen 60 bis 68 und 118, 126.
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In
Block BG wird die Bandabstandsspannung VBG erzeugt, wobei für die Erzeugung
ein Strom genutzt wird, der zur absoluten Temperatur proportional
ist, ein so genannter PTAT-Strom. Dieser Strom wird in der vorliegenden
Schaltung beispielsweise über
die Steuerung in den Transistoren 94, 95, 96 im
Strang der Transistoren 97, 98, des Widerstands 99 und
des als Widerstand verschalteten Transistors 100 erzeugt.
Der PTAT-Strom wird über den
Transistor 111 in den Stromerzeugungsblock CO gespiegelt,
wo er als Strom IPTC mit positivem Temperaturkoeffizienten resultiert.
Im Stromerzeugungsblock CO wird durch die Elemente 112 bis 117 und 120 bis 125 zudem
ein Strom INTC mit negativem Temperaturkoeffizienten erzeugt, der
auch als CTAT-Strom bezeichnet werden kann. Die verwendeten Bauelemente
sind dabei so dimensioniert, dass die Temperaturkoeffizienten der
Ströme
IPTC, INTC betragsmäßig im Wesentlichen
gleich groß sind
und sich nur in ihrem Vorzeichen unterscheiden. Am Verbindungsknoten
der Transistoren 111, 117 werden die Ströme IPTC
und INTC zueinander zum temperaturkompensierten Referenzstrom IREF
addiert.
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Durch
die Anlaufschaltung STU wird der Spannungserzeugungsbereich BG beim
anfänglichen
Anlegen einer Betriebsspannung VDD sicher in einen gewünschten
Arbeitspunkt gebracht.
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Mit
den mit PD gekennzeichneten Schaltungsteilen kann die dargestellte
Schaltung in Abhängigkeit
eines Ruhesignals pd in einen Ruhebetriebszustand bzw. einen Stromsparmodus
gesetzt werden.
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Weitere
mögliche
Ausführungsformen
von Bandabstandsschaltungen sind gemeinhin bekannt und können ohne
Weiteres in der beschriebenen Oszillatorschaltung aus 1 eingesetzt
werden. Es ist dabei lediglich darauf zu achten, dass sowohl die
erzeugte Bandabstandsspannung VBG bzw. die Referenzspannung VREF_OSC
als auch Referenzstrom IREF eine geringe und möglichst gleichartige Temperaturabhängigkeit
aufweisen.
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5 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
einer Stromerzeugungsschaltung 140 mit einem Stromerzeugungsblock
CG und einem Schaltungsblock PD für einen Ruhezustand. Der Stromerzeugungsblock CG
umfasst Transistoren 230 bis 236 und 240 bis 249 sowie
Stromanpassschaltungen T1, T2, T0.
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Dem
Stromerzeugungsblock CG wird eingangsseitig der Referenzstrom IREF
zugeführt,
der über
einen Stromspiegel 230, 231, einen weiteren Stromspiegel 232, 233 sowie
den Transistor 234 eine erste Kaskodenspannung VCASN2 erzeugt.
Ferner entsteht am Steueranschluss des Stromspiegels 230, 231 eine
Steuerspannung VGN2, welche zusammen mit der ersten Kaskodenspannung VCASN2 über die
Transistoren 235, 240, 241, 242, 243 ein
erstes Steuerpotenzial VGB2 erzeugt. Zudem wird über die Transistoren 235, 236 aus
dem ersten Steuerpotenzial VGN2 eine zweite Kaskodenspannung VCASP2
erzeugt, welches jeweils die Transistoren 245, 247, 249 ansteuert.
Weiterhin steuert das Steuerpotenzial VGP2 gemeinsam die Transistoren 244, 246, 248 an,
sodass der Referenzstrom IREF letztendlich über die Transistoren 242, 243 auf die
Strompfade der Transistoren 244, 245, der Transistoren 246, 247 und
der Transistoren 248, 249 gespiegelt wird. Anders
ausgedrückt
bilden die Transistoren 242 bis 249 kaskodierte
Stromspiegel.
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An
die Strompfade der Transistoren 245 bis 249 sind
die Anpassschaltungen T0, T1, T2 angeschlossen, denen eingangsseitig
die Signale VGP2 und VCASP2 zugeführt werden. Die Anpassschaltungen
T0, T1, T2 umfassen beispielsweise jeweils gesteuerte Stromquellen,
die in Abhängigkeit
von Anpasssignalen einen jeweiligen Anpassstrom abgeben, die den
Wert des ersten und zweiten Ladestroms IREF1, IREF2 sowie eines
Biasstroms IREF0 verändert.
Dazu werden der ersten Anpassschaltung Anpasssignale TRIM1_1 bis
TRIM1_X, der zweiten Anpassschaltung T2 Anpasssignale TRIM2_1 bis TRIM2_X
und der dritten Anpassschaltung T0 Anpasssignale TRIMo_1 bis TRIM0_X
zugeführt.
Die genannten Anpasssignale sind beispielsweise Teil der in 1 dargestellten
Anpasssignale TRIM_DATA bzw. bilden diese Anpasssignale. Durch die
Anpasssignale können
beispielsweise in den Anpassschaltungen T0, T1, T2 linear oder binär gewichtete
Stromquellen an- oder abgeschaltet werden, um so jeweils einen zusätzlichen
definierten Strom zu erzeugen, welcher zu den gespiegelten Strömen hinzuaddiert
oder von diesen subtrahiert wird.
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Durch
den Schaltungsblock PD kann der Stromerzeugungsblock CG in Abhängigkeit
des Ruhesignals pd und des durch den Inverter 10, 11 erzeugten
invertierten Ruhesignals pdb im Wesentlichen stromlos geschaltet
werden.
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6 zeigt
Signaldiagramme der Referenzspannung VREF_OSC, des Referenzstroms
IREF und der Frequenz des Ausgangssignals OSC_OUT in Abhängigkeit
von Betriebstemperatur bzw. Umgebungstemperatur. Beispielsweise
sind die Referenzspannung VREF_OSC und der Referenzstrom IREF nur
in erster Näherung
temperaturabhängig.
Da aber Strom und Spannung in gleichem Maße Einfluss auf die Ladezeit
der Kondensatoren C1, C2 haben, gleicht sich deren sichtbar ähnliches
Temperaturverhalten gegenseitig aus, sodass die Ausgangsfrequenz
des Taktsignals im Wesentlichen temperaturunabhängig ist.
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7 zeigt
eine mögliche
Ausführungsform eines
Vergleichs- und
Logikblocks 150 der Oszillatorschaltung aus 1 mit
einer Vergleichsschaltung 160, einem Flipflop 170 und
einem Schaltungsblock STU für
einen Schaltungsanlauf. Es sind wiederum Schaltungsteile PD für einen
Ruhebetriebszustand der Oszillatorschaltung vorgesehen.
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Die
Vergleichsschaltung 160 umfasst Transistoren 30 bis 36 und 40 bis 45,
die, ähnlich
wie zuvor für
das Ausführungsbeispiel
von 5 beschrieben, den Biasstrom IREF0 in Steuerpotenziale
VGN, VGP1 und Kaskodenspannungen VCASN, VCASP umsetzen. Die Transistoren 46 bis 51 bilden
mit dem ersten und zweiten Komparator, der über den Strom aus den Transistoren 44, 45 als
Arbeitsstrom versorgt wird, eine Differenzstufe. Da dieser Strom durch
die Transistoren 44, 45 durch mehrfache Spiegelung
aus dem temperaturkompensierten Biasstrom IREF0 abgeleitet ist,
weisen der erste und zweite Komparator ein im Wesentlichen temperaturunabhängiges Schaltverhalten
auf. Der Steueranschluss des Transistors 46 bildet den
invertierenden Eingang der Komparatoren, an dem die Referenzspannung VREF_OSC
zugeführt
wird. Die Ladespannungen VC1, VC2 des ersten und zweiten Kondensators
werden der Vergleichsschaltung 160 an den Steueranschlüssen der
Transistoren 47 bzw. 50 zugeführt. Die Ausgangssignale VON1,
VON2 der Komparatoren werden an den Transistoren 47, 50 abgegriffen.
Somit werden die Steuersignale VON1, VON2 für den ersten und dritten Schalter
MN1, MN3 direkt aus der Differenzstufe ausgekoppelt. Der High Pegel
von VON1 und VON2 liegt hierbei wenige 100 mV über der Einsatzspannung der
Transistoren 49, 51. Ein herkömmliches digitales Gatter würde bei
einem derartigen High Pegel abhängig
von seiner Bauart unter Umständen
nicht ansprechen. Da aber dieser Pegel ausreichend für die Ansteuerung
der Transistoren MN1, MN3 bzw. der Transistoren 53, 55 ist,
kann man auch von einem analogen High Pegel im Gegensatz zu einem
digitalem High Pegel sprechen.
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Über die
Transistoren 52 bis 59 werden aus den Ausgangssignalen
VON1, VON2 der Komparatoren die Signale VD1, VD2 erzeugt, die zur
Ansteuerung des Flipflops 170 dienen. Dazu werden die Transistoren 52, 54, 56, 58 mit
dem Steuerpotenzial VGP1 angesteuert, welches auch am Transistor 44 zur
Versorgung der Komparatoren anliegt. Die Signale VON1, VON2 steuern
die Transistoren 53 bzw. 55 an, deren Ausgangssignale über die
Transistoren 57, 59 die Signale VD1, VD2 bewirken.
Die Signale VD1, VD2 haben somit den gleichen logischen Zustand wie
die Signale VON1, VON2, wobei VD2 von VON1 abhängt und VD1 von VON2 abhängt.
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Über die
Schaltungsteile PD kann die Vergleichsschaltung 160 im
Wesentlichen stromlos geschaltet werden.
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Das
Flipflop 170 ist in bekannter Weise über zwei NAND-Gatter A1, A2
realisiert, bei denen jeweils ein Eingang durch eines der Signale
VD1, VD2 angesteuert wird und der andere Eingang mit dem Ausgang
des jeweils anderen NAND-Gatters verbunden ist. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel
werden an den Ausgängen
der NAND-Gatter A1, A2 die Taktsignale OUT, OUTS abgegeben. Aus
diesen Signalen werden über
Inverter N1, N2 die Signale VCL1, VCL2 erzeugt.
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Damit
die Oszillatorschaltung zuverlässig startet
und ein gewünschtes
Taktsignal abgeben kann, ist es hilfreich, wenn beim Anlaufen der
Schaltung definierte Zustände
vorgegeben werden, welche verhindern, dass beide Komparatoreingänge gleichartig
mit einem Signal beaufschlagt werden und es daher nicht zu einem
Anschwingen der Schaltung kommt. Dies wird durch die Transistoren 20 bis 25 im Schaltungsblock 151 gewährleistet.
Die Transistoren 23, 24 in Block DU dienen dabei
als Blindelement.
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Die
in den 4, 5 und 7 gezeigten Schaltungen
stellen lediglich mögliche
Ausführungsformen
für die
notwendigen Baugruppen in der Anordnung aus 1 dar. Mögliche Abwandlungen
ergeben sich aus der zugehörigen
Beschreibung.
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Bezugszeichenliste
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- MN1,
MN2, MN3, MN4
- Schalter
- C1,
C2
- Kondensator
- IREF1,
IREF2
- Ladestrom
- IREF
- Referenzstrom
- VREF_OSC
- Referenzspannung
- VC1,
VC2
- Ladespannung
- 130
- Bandabstandsschaltung
- 140
- Stromerzeugungsschaltung
- 150
- Vergleichs-
und Logikblock
- 160
- Vergleichsschaltung
- 170
- Flipflop
- 180,
190
- Inverter
- 200
- Ladeblock