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QUERVERWEIS AUF VERWANDTE
ANMELDUNGEN
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Die
Erfindung basiert auf der
japanischen Patentanmeldung
Nr. 2008-191406 , eingereicht am 24. Juli 2008, deren gesamter
Inhalt durch Bezugnahme hierin aufgenommen ist.
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeug-Anzeigevorrichtung,
die eine Flüssigkristall-Anzeigetafel und eine Lichtquelle
für die Flüssigkristall-Anzeigetafel aufweist.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Eine
Anzeigevorrichtung für ein Fahrzeug und dergleichen ist
bekannt. Die Anzeigevorrichtung weist eine Flüssigkristall-Anzeigetafel
zum Anzeigen bzw. Darstellen eines Bildes und eine Lichtquelle zum
Beleuchten der Flüssigkristall-Anzeigetafel auf. Die Flüssigkristall-Anzeigetafel
wird auch als LCD bezeichnet. Es ist auch bekannt, dass den Farbverlaufs-
bzw. Gradientenwert eines Pixels auf dem LCD und eine Quellenluminanz
der Lichtquelle variabel sind und gemäß einem
Anpassungswert zum Anpassen einer Helligkeit oder einer Luminanz
bzw. Leuchtdichte eines dargestellten Bildes angepasst werden.
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Beispielsweise
behält eine Anzeigevorrichtung, die im Patentdokument 1
offenbart ist, den Gradientenwert bzw. den Farbverlaufswert eines
LCD bei und variiert eine Quellenluminanz einer Lichtquelle, wenn
ein vom Nutzer eingestellter Wert, der als An passungswert dient,
weiter auf der hellen Seite liegt als ein vorgegebener Wert. Im
Gegensatz dazu behält die Vorrichtung die Quellenluminanz
bei und variiert den Farbverlaufswert des LCD, wenn der vom Nutzer
eingestellte Wert weiter auf der dunklen Seite liegt als der vorgegebene
Wert. Die Vorrichtung ermöglicht über einem breiten
Bereich die Variierung einer Bildluminanz gemäß dem
vom Nutzer eingestellten Wert. Genauer ermöglicht die Vorrichtung
die Variierung der Bildluminanz durch eine variable Steuerung des
Farbverlaufswerts in einem Bereich, in dem eine Anpassung der Bildluminanz
durch die Quellenluminanz alleine schwierig ist. Infolgedessen kann
eine gut erkennbare Bilddarstellung erreicht werden, die den Vorlieben
des Nutzers angepasst ist.
- Patentdokument 1: JP-H 11-194736-A
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Von
den verschiedenen Anzeigevorrichtungen wird u. a. eine Anzeigevorrichtung
für ein Fahrzeug nicht nur in einer aufgrund einer Außenbeleuchtung
hellen Umgebung, sondern auch in einer aufgrund einer Außenbeleuchtung
dunklen Umgebung eingesetzt, beispielsweise bei Nachtfahrten, beim Fahren
an dunklen Orten usw. Gemäß dem oben genannten
Patentdokument 1 kann daher in einer aufgrund einer Außenbeleuchtung
dunklen Umgebung die Erkennbarkeit eines Bildes dadurch verbessert werden,
dass man eine Bildluminanz des LCD durch Ändern des Farbverlaufswerts
des LCD unter Beibehaltung einer Quellenluminanz einer Lichtquelle senkt.
Was Bilder betrifft, welche die Beachtung durch einen Fahrzeuginsassen
verlangen, wie ein Außenbild, das durch Aufnehmen einer
nach Aufmerksamkeit verlangenden Außenumgebung des Fahrzeugs
angezeigt wird, oder ein Warnbild, das vor von der Norm abweichenden
und nach Aufmerksamkeit verlangenden Fahrzeugbedingungen warnt,
so muss der grundsätzliche Zweck der Anzeige eines solchen
Bildes durch Sicherstellung eines gewissen Grades an Leuchtdichte
beibehalten werden. Falls der Farbverlaufswert des LCD gemäß dem
oben genannten Patentdokument 1 geändert wird, wird daher auch
das Bild, das mit einer hohen Leuchtdichte erhellt werden sollte,
dunkel dargestellt. Dies kann zu dem Problem führen, dass
ein dunkler dargestelltes Bild seinen grundsätzlichen Zweck
nicht erfüllen kann.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Anzeigevorrichtung
für ein Fahrzeug, die eine Vielzahl von Bildern, die unterschiedliche
Zwecke haben, je nach dem Zweck des jeweiligen Bildes angemessen
darstellt.
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Ein
erster Aspekt der vorliegenden beanspruchten Erfindung ist eine
Anzeigevorrichtung für ein Fahrzeug, welche die folgenden
Elemente aufweist: ein LCD zum Anzeigen eines Bildes in einem Fahrzeug,
eine Lichtquelle zum Beleuchten des LCD durch die Erzeugung von
Lumineszenz und eine Steuereinrichtung, welche das LCD und die Lichtquelle
gemäß einem Anpassungswert zum Anpassen der Leuchtdichte
des auf dem LCD angezeigten Bildes steuert, wobei das LCD ein erstes
Pixel bzw. Bildelement, das ein besonderes Bild zu einer besonderen
Zeit anzeigt, und ein zweites Pixel bzw. Bildelement aufweist, das
ein allgemeines bzw. reguläres Bild sowohl zu der besonderen
Zeit als auch zu einer regulären Zeit, zu der kein besonderes
Bild vom ersten Pixel angezeigt wird, anzeigt, und wobei die Steuereinrichtung
ein Gradientenverhältnis des ersten Pixels, das durch ein
Verhältnis eines Gradientenwerts des ersten Pixels zu einem
voreingestellten Gradientenwert des ersten Pixels erhalten wird,
steuert und ein Gradientenverhältnis des zweiten Pixels,
das durch ein Verhältnis eines Gradientenwerts des zweiten
Pixels zu einem voreingestellten Gradientenwert des zweiten Pixels
erhalten wird, steuert, und wobei die Steuereinrichtung einen ersten
Modus und einen zweiten Modus selektiv ausführt, und wobei
die Steuereinrichtung im ersten Modus gemäß dem
Anpassungswert, der heller ist als ein Bezugswert, eine Quellenluminanz
der Lichtquelle variiert bzw. ändert, während
sie das Gradientenverhältnis sowohl des ersten Pixels als
auch des zweiten Pixels beim maximalen Verhältnis hält,
und wobei die Steuervorrichtung im zweiten Modus gemäß dem
Anpassungswert, der dunkler ist als der Bezugswert, das Gradientenverhältnis
des zweiten Pixels variiert, während sie die Quellenluminanz
der Lichtquelle auf der minimalen Quellenluminanz hält
und das Gradientenverhältnis des ersten Pixels auf dem
maximalen Verhältnis hält.
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Gemäß der
Erfindung wird der erste Modus ausgeführt, wenn der Anpassungswert
zum Anpassen der Leuchtdichte des auf des LCD angezeigten Bildes
in einem Bereich liegt, der heller ist als der Bezugswert. Daher
werden die Gradientenverhältnisse sowohl des ersten Pixels
als auch des zweiten Pixels auf den maximalen Verhältnissen
gehalten, aber die Quellenluminanz der Lichtquelle wird gemäß dem Anpassungswert
variiert. Infolgedessen können sowohl die Leuchtdichte
des besonderen Bildes als auch die Leuchtdichte des regulären
Bildes, die auf dem ersten Pixel bzw. dem zweiten Pixel dargestellt werden,
durch die Quellenluminanz der Lichtquelle korrekt angepasst werden,
bis die Leuchtdichte, die dem Bezugswert entspricht, erreicht ist.
Wenn dagegen der Anpassungswert in einem dunkleren Bereich als der
Bezugswert liegt, dann wird der zweite Modus ausgeführt.
Die Quellenluminanz der Lichtquelle wird auf der minimalen Quellenluminanz
gehalten. Unter dieser Bedingung wird das Gradientenverhältnis
des zweiten Pixels gemäß dem Anpassungswert variiert, aber
das Gradientenverhältnis des ersten Pixels wird auf dem
maximalen Verhältnis gehalten. Infolgedessen kann die Leuchtdichte
des besonderen Bildes, das auf dem ersten Pixel dargestellt wird,
auf der Leuchtdichte gehalten werden, die dem Bezugswert entspricht,
indem sowohl die Quellenluminanz der Lichtquelle als auch das Gradientenverhältnis
des ersten Pixels beibehalten werden, wobei gleichzeitig die Leuchtdichte
des regulären Bildes, das auf dem zweiten Pixel dargestellt
wird, durch Variieren des Gradientenverhältnisses des zweiten
Pixels gesenkt wird. Wie oben angegeben, ermöglicht es
die Vorrichtung einem Nutzer, die Leuchtdichte des regulären Bildes,
das sowohl zur regulären Zeit als auch zur besonderen Zeit
angezeigt wird, auf eine Leuchtdichte zu regeln, die eine gute Erkennbarkeit
bieten kann, welche dem Geschmack des Nutzers entspricht. Andererseits
kann die Vorrichtung die Leuchtdichte sicherstellen, die nötig
ist, um den grundsätzlichen Zweck der Anzeige des besonderen
Bildes zu der besonderen Zeit zu erfüllen.
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In
einem zweiten Aspekt der beanspruchten Erfindung ist der Bezugswert
ein Anpassungswert, der einer Leuchtdichte entspricht, die mindestens
nötig ist, um das besondere Bild anzuzeigen. Gemäß der
Erfindung kann ein Zweck der Anzeige eines besonderen Bildes zu
einer besonderen Zeit auch dann zuverlässig erfüllt
werden, wenn der Anpassungswert in einen Bereich kommt, der dunkler
ist als der Bezugswert, da die Leuchtdichte des besonderen Bildes
zuverlässig zumindest auf der Leuchtdichte gehal ten werden
kann, die dem Bezugswert entspricht, d. h. auf der Leuchtdichte,
die mindestens nötig ist, um das besondere Bild anzuzeigen.
In einem Fall, wo der Anpassungswert in einem Bereich liegt, der
heller ist als der Bezugswert, ist es außerdem möglich,
die Leuchtdichte des besonderen Bildes auf die mindestens nötige
minimale Leuchtdichte zu senken. Daher kann ein variabler Bereich
der Leuchtdichte des besonderen Bildes so weit wie möglich
erweitert werden. Daher kann eine Anpassungsfähigkeit der Leuchtdichte
an den Geschmack des Fahrzeuginsassen verbessert werden.
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In
einem dritten Aspekt der beanspruchten Erfindung steuert die Steuereinrichtung
im ersten Modus die Quellenluminanz der Lichtquelle auf die minimale
Quellenluminanz, wenn der Anpassungswert dem Bezugswert gleich ist,
und steuert im zweiten Modus das Gradientenverhältnis des
zweiten Pixels auf das maximale Verhältnis, wenn der Anpassungswert
dem Bezugswert gleich ist. Wenn im ersten Modus, wo die Quellenluminanz
der Lichtquelle variabel gesteuert wird, der Anpassungswert dem Bezugswert
gleich ist, steuert die Steuereinrichtung erfindungsgemäß die
Quellenluminanz der Lichtquelle auf die minimale Quellenluminanz,
die im zweiten Modus, wo der Anpassungswert in einem Bereich liegt,
der dunkler ist als der Bezugswert, ständig ausgegeben
wird. Daher wird keine Änderung der Quellenluminanz der
Lichtquelle erzeugt, wenn die Steuermodi gewechselt werden. Wenn
im zweiten Modus, wo das Gradientenverhältnis des zweiten
Pixels variabel gesteuert wird, der Anpassungswert dem Bezugswert
gleich ist, steuert die Steuereinrichtung außerdem das
Gradientenverhältnis des zweiten Pixels auf das maximale
Verhältnis, das im ersten Modus, wo der Anpassungswert
in einem Bereich liegt, der heller ist als der Bezugswert, ständig
ausgegeben wird. Daher wird keine Änderung des Gradientenverhältnisses
des zweiten Pixels erzeugt, wenn die Steuermodi gewechselt werden.
Außerdem wird hinsichtlich des Gradientenverhältnisses
des ersten Pixels, das sowohl im ersten als auch im zweiten Modus
auf dem maximalen Verhältnis gehalten wird, keine Änderung
erzeugt, wenn die Steuermodi gewechselt werden. Infolgedessen kann
die Leuchtdichte des besonderen Bildes und des regulären
Bildes, die auf dem ersten Pixel bzw. dem zweiten Pixel dargestellt
werden, mit weichen Übergängen angepasst werden,
weil eine durch einen plötzlichen Wechsel der Steuermodi
hervorgerufene Änderung der Leuchtdichte bei dem Bezugs wert,
der als Grenzwert dient, vermieden wird. Daher kann eine Situation
vermieden werden, die ein Fahrzeuginsasse als unangenehm empfindet.
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Gemäß einem
vierten Aspekt der beanspruchten Erfindung wird die folgende Konfiguration geschaffen.
Das besondere Bild schließt ein Außenbild ein,
das durch Aufnehmen einer Außenumgebung zu einem besonderen
Zeitpunkt erzeugt wird. Der besondere Zeitpunkt ist ein Zeitpunkt,
zu dem es als notwendig erachtet wird, Aufmerksamkeit auf die Fahrzeugumgebung
zu lenken. Das reguläre Bild schließt ein Messwert-
bzw. Messskalenbild ein, das üblicherweise einen für
eine Fahrzeugbedingung aussagekräftigen Wert sowohl zur
regulären Zeit als auch zur besonderen Zeit angibt. Demgemäß wird der
Erkennbarkeit des Messskalenbilds, das als reguläres Bild
angezeigt wird, dadurch Priorität verliehen, dass es immer
mit der Leuchtdichte dargestellt wird, die dem Geschmack des Fahrzeuginsassen entspricht.
Dagegen kann der Zweck einer Anzeige, mit der die Aufmerksamkeit
auf die Außenumgebung des Fahrzeugs gelenkt werden soll,
und die in der Anzeige eines Bildes der Außenumgebung als
des besonderen Bildes besteht, dadurch erreicht und erfüllt
werden, dass die Leuchtdichte des Bildes der Außenumgebung
zuverlässig auf einem Wert gehalten wird, der dem Bezugswert
entspricht.
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Gemäß einem
fünften Aspekt der beanspruchten Erfindung schließt
das besondere Bild ein Warnbild ein, das zu dem besonderen Zeitpunkt,
zu dem eine Normabweichung am Fahrzeug erzeugt wird, vor einer Normabweichung
wart, und das reguläre Bild schließt ein Messskalenbild
ein, das sowohl zur regulären Zeit als auch zur besonderen
Zeit einen für eine Fahrzeugbedingung aussagekräftigen
Wert angibt. Demgemäß wird der Erkennbarkeit des Messskalenbilds,
das als reguläres Bild angezeigt wird, dadurch Priorität
verliehen, dass es immer mit der Leuchtdichte dargestellt wird,
die dem Geschmack des Fahrzeuginsassen entspricht. Dagegen kann
der Zweck einer Anzeige, mit der die Aufmerksamkeit auf eine Normabweichung
am Fahrzeug gelenkt werden soll, und die in der Anzeige des Warnbilds
als des besonderen Bildes besteht, dadurch erreicht und erfüllt
werden, dass die Leuchtdichte des Bildes der Außenumgebung
zuverlässig auf einem Wert gehalten wird, der dem Bezugswert
entspricht.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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Weitere
Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden
ausführlichen Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
in Zusammenschau mit der begleitenden Zeichnung deutlich, wobei:
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1A ein
Graph ist, der eine Quellenluminanz einer Lichtquelle gemäß einer
ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
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1B ein
Graph ist, der ein Gradientenverhältnis eines Messskalenbilds
gemäß der ersten Ausführungsform der
Erfindung zeigt;
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1C ein
Graph ist, der ein Gradientenverhältnis eines Außenbilds
gemäß der ersten Ausführungsform der
Erfindung zeigt;
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2 eine
Querschnittsdarstellung entlang einer Linie II-II in 3 ist,
die eine Fahrzeug-Anzeigevorrichtung gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
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3 eine
Frontansicht der Fahrzeug-Anzeigevorrichtung gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung ist, die ein zu einer
besonderen Zeit angezeigtes Bild zeigt;
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4 ein
Blockschema ist, das eine Konfiguration der Fahrzeug-Anzeigevorrichtung
gemäß der ersten Ausführungsform der
Erfindung zeigt;
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5 ein
Kennfeld ist, das ein Gradientenverhältnis eines Pixels
gemäß der ersten Ausführungsform der
Erfindung zeigt;
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6 eine
Frontansicht der Fahrzeug-Anzeigevorrichtung gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung ist, die ein zu einer
regulären Zeit angezeigtes Bild zeigt;
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7 ein
Graph ist, der die Quellenluminanz der Lichtquelle gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
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8 ein
Graph ist, der das Gradientenverhältnis des Messskalenbilds
gemäß der ersten Ausführungsform der
Erfindung zeigt;
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9A ein
Graph ist, der eine Leuchtdichte des Messskalenbilds gemäß einer
ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
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9B ein
Graph ist, der eine Leuchtdichte des Außenbilds gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
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10 ein
Ablaufschema ist, das einen Steuerungsablauf gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
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11 eine
Frontansicht der Fahrzeug-Anzeigevorrichtung gemäß der
zweiten Ausführungsform der Erfindung ist, die ein zu einer
besonderen Zeit angezeigtes Bild zeigt;
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12 ein
Blockschema ist, das eine Konfiguration der Fahrzeug-Anzeigevorrichtung
gemäß der zweiten Ausführungsform der
Erfindung zeigt;
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13 eine
Frontansicht der Fahrzeug-Anzeigevorrichtung gemäß der
zweiten Ausführungsform der Erfindung ist, die ein zu einer
regulären Zeit dargestelltes Bild zeigt.
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14A ein Graph ist, der die Quellenluminanz der
Lichtquelle gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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14B ein Graph ist, der ein Gradientenverhältnis
eines Messskalenbilds gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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14C ein Graph ist, der ein Gradientenverhältnis
eines Außenbilds gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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15A ein Graph ist, der eine Leuchtdichte eines
Messskalenbilds gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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15B ein Graph ist, der eine Leuchtdichte eines
Warnbilds gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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16 ein
Ablaufschema ist, das einen Steuerungsablauf gemäß der
zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Im
Folgenden wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ausführlich mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
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(Erste Ausführungsform)
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2 und 3 zeigen
schematisch den Aufbau der Fahrzeug-Anzeigevorrichtung 1 gemäß einer
ersten Ausführungsform der Erfindung. 4 zeigt
die Konfiguration einer elektrischen Schaltung der Vorrichtung 1.
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Wie
in 2–4 dargestellt,
ist die Fahrzeug-Anzeigevorrichtung 1 eine Vorrichtung,
die als Mehrfach-Anzeige dient. Die Vorrichtung 1 weist
ein LCD 10, eine Flüssigkristallanzeige, eine
Lichtquelle 20, einen Eingabeabschnitt 30, einen
Bildaufnahme abschnitt 40, ein LCD-Treiberabschnitt 50 und
einen Anzeigesteuerabschnitt 60 usw. auf.
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Das
LCD 10 ist eine TFT-(Penetrations-)LCD. Das LCD 10 ist
derart vor dem Fahrersitz installiert, dass ein Bildschirm 11 auf
einen Fahrersitz im Fahrzeug gerichtet ist. Das LCD 10 ist
eine vom Punktmatrix-Typ, die eine Vielzahl von Pixeln aufweist,
die in Matrixform angeordnet sind. Durch das jeweilige Ansteuern
dieser Pixel zeigt das LCD 10 ein Vollfarbbild auf dem
Bildschirm 11 an. In dieser Ausführungsform enthält
ein Pixel des LCD 10 dreifarbige Unterpixel R, G und B,
die einen roten, einen grünen bzw. einen blauen Farbfilter
aufweisen. Die Vorrichtung ist ferner so gestaltet, dass ein Anzeigebefehlssignal,
das die Gradientenwerte für die Unterpixel jedes Pixels
anordnet, zum LCD-Treiberabschnitt geschickt wird, der das LCD 10 ansteuert.
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Wie
beispielsweise in 5 dargestellt, sind Unterpixel,
die nötig sind, um eine angezeigte Farbe auf einem Pixel
zu erzeugen, vorgegeben. Damit beispielsweise ein Pixel rot wird,
wird ein Unterpixel R mit einem Gradientenwert 63 oder
einem Gradientenwert 31 angeordnet.
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Um
die Farbkonzentration an einem Pixel zu differenzieren, werden ferner
unterschiedliche Gradientenwerte je nach den benötigten
Konzentrationen am Unterpixel angeordnet. Für ein tiefes
Rot beispielsweise wird am Unterpixel R ein Gradientenwert 31 angeordnet.
Hierbei sind die Gradientenwerte, die dem Unterpixel verliehen werden,
größer als null und liegen jeweils in Bereichen
unterhalb von vorgegebenen voreingestellten Gradientenwerten. Die
voreingestellten Gradientenwerte sind für jede für
das Pixel und auch für jedes Unterpixel erforderliche Farbe
anders. Ein Verhältnis eines angeordneten Gradientenwerts
zum voreingestellten Gradientenwert kann als Gradientenverhältnis
bezeichnet werden. Das Gradientenverhältnis wird gemäß einer
benötigten Konzentration bestimmt.
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Falls
eine Vielzahl von Unterpixeln erforderlich ist, um eine Farbe darzustellen,
ist es wichtig, die Farbe durch Einstellen von Gradientenverhältnissen für
die Unterpixel in einem identischen Verhältnis beizubehalten.
Dadurch kann ein falsches Verstehen einer Anzeige vermieden werden,
da eine Anzeige dadurch, dass die Farbe beibehalten wird, für
die Fahrzeuginsassen erkennbar wird.
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In
dieser Ausführungsform wird dem LCD-Treiberabschnitt 50 ein
Anzeigebefehlssignal zugeschickt, das dem LCD-Treiberabschnitt 50 befiehlt,
eine bestimmte Zahl für den Gradientenwert der Unterpixel
auszuwählen, die nötig sind, um eine Farbe darzustellen,
um das Gradientenverhältnis zu verwirklichen, das bestimmt
wird wie oben beschrieben, und null für die Gradientenwerte
der übrigen Unterpixel auszuwählen. Es sei klargestellt,
dass Gradientenverhältnis für Unterpixel in der
folgenden Beschreibung das Gradientenverhältnis für
diejenigen von den ein Pixel bildenden Unterpixeln bedeutet, die nötig
sind, um eine Farbe darzustellen.
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Hierbei
kann jeder Zahlenwert als voreingestellter Gradientenwert verwendet
werden, das als Bezugswert für das Gradientenverhältnis
verwendet wird. Beispielsweise kann in einem in 5 dargestellten
Fall, wo eine Tabelle mit 64 Gradientenwert-Stufen, von 0 bis 63
einschließlich, in einem Bildspeicher 54 im LCD-Treiberabschnitt 50 gespeichert
ist, ein geeigneter numerischer Wert aus den 64 Gradientenwert-Stufen
gewählt und als voreingestellter Gradientenwert verwendet
werden. In einem in 5 dargestellten Beispiel sind
die voreingestellten Gradientenwerte vorbestimmt. Genauer ist zum
Anzeigen der Farbe Rot der voreingestellte Gradientenwert für
das notwendige Unterpixel R 63. Genauer ist zum Anzeigen
der Farbe Gelb der voreingestellte Gradientenwert für das
notwendige Unterpixel R 63 und der voreingestellte Gradientenwert
für das notwendige Unterpixel G ist 31. Genauer ist zum
Anzeigen der Farbe Weiß der voreingestellte Gradientenwert
für das notwendige Unterpixel R 63, der voreingestellte
Gradientenwert für das notwendige Unterpixel G ist 63 und
der voreingestellte Gradientenwert für das Unterpixel R
ist 63. Somit zeigt der voreingestellte Gradientenwert das Maximum
des auswählbaren Gradientenwerte. Daher wird das Gradientenverhältnis
das maximale Verhältnis, 100%, wenn der voreingestellte
Gradientenwert ausgewählt wird. Genauer ist in dieser Ausführungsform
das maximale Verhältnis ein Gradientenverhältnis,
das erhalten wird, wenn die Leuchtdichte eines Bildes in einem ersten
Modus das Maximum erreicht, wie später beschrieben wird.
Die Leuchtdichte eines Bildes zeigt die Leuchtdichte an der Oberfläche
des LCD 10 an und wird auch als Helligkeit bezeichnet.
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Außerdem
kann der voreingestellte Gradientenwert auch anders eingestellt
werden als auf 64 und null, selbst wenn die 64 Gradientenwert-Stufen im
Bildspeicher 54 gespeichert sind. Wenn, wie in 5 dargestellt,
beispielsweise Gelb dargestellt wird, wird der voreingestellte Gradientenwert
für das Unterpixel G beim maximalen Verhältnis
von 100% 31. Um das Gradientenverhältnis für das
Unterpixel G auf 50% zu ändern, wählt die Vorrichtung
daher 15 für den Gradientenwert für das Unterpixel
G aus. Demgemäß kann der voreingestellte Gradientenwert für
das Unterpixel R ähnlich vorbestimmt werden. Um beispielsweise
die Farbe Rot darzustellen, kann 31 als der voreingestellte Gradientenwert
für das notwendige Unterpixel R erhalten werden. In diesem
Fall wählt die Vorrichtung 15 als Gradientenwert
für das Unterpixel R aus, um das Gradientenverhältnis
des Unterpixels R vom maximalen Verhältnis von 100% in 50%
zu ändern.
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Wie
in 3 dargestellt, weist das LCD 10 einen
ersten Pixelbereich 14, die aus einer Vielzahl von Pixeln
besteht und ein Messskalenbild 12 und ein Hintergrundbild 13 anzeigt,
und einen zweiten Pixelbereich 18 auf, die aus einer Vielzahl
von Pixeln besteht und die ein Außenbild 16 anzeigt.
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Genauer
befindet sich der erste Pixelbereich 14 auf einer rechten
Hälfte des Bildschirms 11 des LCD 10.
Die Vorrichtung zeigt das Messskalenbild 12 und das Hintergrundbild 13 durch
Ansteuern und Steuern der Vielzahl von Pixeln, aus denen der erste Pixelbereich 14 besteht,
an. Da das Messskalenbild 12 ein Bild ist, das einen für
eine Fahrzeugbedingung aussagekräftigen Wert anzeigt, ist
die Vorrichtung so gestaltet, dass sie das Messskalenbild 12 sowohl
zu einer besonderen Zeit, wie in 3 dargestellt,
als auch zu einer regulären Zeit, wie in 6 dargestellt, anzeigt.
Genauer beinhaltet in dieser Ausführungsform das Messskalenbild 12 ein
Geschwindigkeitsanzeige-Bild 12a, in dem eine Geschwindigkeit
angezeigt wird, und ein Restmengenanzeige-Bild 12b, in dem
eine Kraftstoff-Restmenge angezeigt wird. Das Hintergrundbild 13 ist
ein Bild, vor dem das Messskalenbild 12 betont erscheint.
Die Anzeige zeigt das Hintergrundbild 13 sowohl zur besonderen
Zeit, wie in 3 dargestellt, als auch zur
regulären Zeit, wie in 6 dargestellt,
an.
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Der
zweite Pixelbereich 18 befindet sich auf der linken Hälfte
des Bildschirms 11 des LCD 10. Der zweite Pixelbereich 18 grenzt
an den ersten Pixelbereich 14 an. Die Vorrichtung zeigt
das Außenbild 16 durch Ansteuern des Pixels bzw.
Bildelements, das den zweiten Pixelbereich 18 bildet, an.
Hierbei wird das Außenbild 16 geholt, um Aufmerksamkeit
auf die Situation außerhalb des Fahrzeugs zu lenken, und
an die Fahrzeuginsassen ausgegeben. Das Außenbild 16 ist
ein Bild, das durch Aufnehmen einer vorbestimmten Region der Außenumgebung
des Fahrzeugs durch den Bildaufnahmeabschnitt 40 erhalten wird.
Das Außenbild 16 wird, wie in 3 dargestellt, zu
der besonderen Zeit angezeigt. Die besondere Zeit ist eine Zeit,
zu der es als notwendig erachtet wird, die Aufmerksamkeit der Insassen
zu gewinnen. Wie in 6 dargestellt, wird das Außenbild 16 zur regulären
Zeit jedoch nicht so dargestellt, dass es sichtbar ist. Die reguläre
Zeit ist eine Zeit, zu der es als unnötig erachtet wird,
die Aufmerksamkeit der Insassen speziell auf die Außenumgebung
zu lenken. Genauer ist in dieser Ausführungsform das Außenbild 16 ein
Bild, das durch Aufnehmen einer voraus gelegenen Region beschafft
wird, in die das sichtbare Licht des Fahrzeug-Scheinwerfers nicht
hineinreicht, beispielsweise während einer Nachtfahrt des
Fahrzeugs oder während das Fahrzeug an einem dunklen Ort
fahrt, usw. In diesem Fall kann eine Nachtfahrt des Fahrzeugs oder
ein Fahren des Fahrzeugs an einem dunklen Ort als eine der Bedingungen
für die Bestimmung der besonderen Zeit verwendet werden.
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Wie
in 2 und 4 dargestellt, ist die Lichtquelle 20 mit
einer Leuchtdiode 22 und einem Diffusor 24 versehen.
Die Leuchtdiode 22 ist eine vom Chip-Typ und ist schräg
hinter dem LCD 10 im Fahrzeug eingebaut. Die Leuchtdiode 22 ist
elektrisch mit dem Anzeigensteuerabschnitt 60 verbunden
und emittiert Licht dadurch, dass sie gemäß einem
vorn Steuerabschnitt 60 ausgegebenen Lumineszenzansteuerungssignal
angesteuert wird. Der Diffusor 24 ist in Form einer Platte
aus lichtdurchlässigem Harz ausgebildet und ist hinter
dem LCD 10 und parallel zu dieser angeordnet. Einfallendes
Licht von der angrenzenden Leuchtdiode 22 wird vom Diffusor
zerstreut und wird von einer lumineszierenden Oberfläche 26,
die auf das LCD 10 gerichtet ist, emittiert. Daher sorgt
der Diffusor 24 für eine gleichmäßige
Leuchtdichte über dem gesamten Bereich der lumineszierenden
Oberfläche 26. Anhand des beschriebenen Aufbaus
erhellt die Lichtquelle 20 das auf dem LCD 10 dargestellte
Bild dadurch, dass sie als Hintergrundbeleuchtung dient, welche
das LCD 10 als Ganzes durch das Licht von der lumineszierenden
Oberfläche 26 von hinten her beleuchtet.
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Wie
in 4 dargestellt, weist der Eingabeabschnitt 30 einen
Anpassungs- bzw. Regelschalter 32 für die Flüssigkristallanzeige
und einen Auswahlschalter 34 zum Auswählen einer
Anzeigenaktivierung oder -inaktivierung auf.
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Der
Anpassungsschalter 32 ist beispielsweise um das LCD 10 herum
eingebaut und ist so ausgelegt, dass er von den Insassen betätigt
werden kann, um die Leuchtdichte des auf dem LCD 10 angezeigten
Bildes anzupassen. Der Anpassungsschalter 32 dieser Ausführungsform
ist so ausgelegt, dass er gestufte oder kontinuierliche Betätigungspositionen
aufweist, die dem Anpassungswert entsprechen, der stufenweise oder
auf kontinuierliche Weise im Hinblick auf die Leuchtdichte des auf
dem LCD 10 dargestellten Bildes definiert wird. Daher können
die Insassen den Anpassungsschalter 32 in eine gewünschte
Position bringen und den Anpassungswert gemäß der
eingestellten Position eingeben. In dieser Ausführungsform
wird vorab ein Bezugswert Cb als ein Mittelwert des vom Anpassungsschalter 32 eingegebenen
Anpassungswert eingestellt. Der Bezugswert Cb wird eingestellt,
um die Leuchtdichte des Außenbilds 16 auf eine
Mindestluminanz B2min zu regeln, die nötig ist, um den
Zweck der Anzeige des Bildes zu erfüllen.
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Der
Auswahlschalter 34 ist beispielsweise um das LCD 10 herum
eingebaut und ist so ausgelegt, dass er von den Insassen auf EIN
oder AUS gestellt werden kann, um eine Anzeige eines vorgegebenen
Bildes zu aktivieren bzw. zuzulassen oder um eine Anzeige eines
vorgegebenen Bildes zu inaktivieren bzw. nicht zuzulassen. Ein angezeigtes
Bild, das vom Auswahlschalter 34 dieser Ausführungsform
aktiviert oder inaktiviert wird, ist eine Darstellung des Außenbilds 16 in
dem zweiten Pixelbereich 18 des LCD 10. Die Insassen
können den Auswahlschalter 34 zu der besonderen
Zeit, zu der die Außenumgebung nach Aufmerksamkeit verlangt,
auf EIN stellen. Die Insassen können den Auswahlschalter
zu der regulären Zeit, zu der die Außenumgebung
nicht nach Aufmerksamkeit verlangt, auf AUS stellen. Daher können
die Insassen einen Aktivierungs- oder Inaktivierungsbefehl für
eine Anzeige des Außenbilds 16 eingeben.
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In
dieser Ausführungsform ist die besondere Zeit ein Zeitraum,
in dem das besondere Bild dargestellt wird. Die besondere Zeit ist
ein Teil eines Zeitraums, in dem von der Fahrzeug-Anzeigevorrichtung eine
Anzeige dargestellt wird. Die besondere Zeit ist ein Zeitraum, zu
dem beide der folgenden Bedingungen erfüllt sind: (1) es
wird das Außenbild 16 erhalten und (2) die Anzeige
des Außenbilds 16 wird durch den Auswahlschalter 34 aktiviert.
Die reguläre Zeit ist ein Zeitraum, in dem die oben genannte
besondere Zeit enthalten sein kann. Die reguläre Zeit ist
ein Zeitraum, in dem das Messskalenbild 12 angezeigt wird. Die
reguläre Zeit umfasst den gesamten Zeitraum, in dem eine
Anzeige durch die Fahrzeug-Anzeigevorrichtung dargestellt wird.
Die reguläre Zeit kann als Zeitraum betrachtet werden,
in dem das Messskalenbild 12 effektiv dargestellt werden
kann.
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Die
oben beschriebenen Schalter 32 und 34 sind elektrisch
mit dem Anzeigesteuerabschnitt 60 verbunden und senden
Signale, die für eingegebene Bedingungen stehen, die entsprechenden
Betätigungspositionen entsprechen, zum Anzeigesteuerabschnitt 60.
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Der
Bildaufnahmeabschnitt 40 ist mit einer Außenkamera 42 und
einer Bildverarbeitungsschaltung 44 versehen. Die Außenkamera 42 ist
eine Einrichtung, die eine Außenumgebung des Fahrzeugs durch
einen Bildsensor, wie einen CCD-Sensor usw., aufnimmt. Die Außenkamera 42 dieser
Ausführungsform ist beispielsweise in einem Frontstoßdämpfer oder
einem Frontkühlergrill des Fahrzeugs installiert. Der Bereich
vor dem Fahrzeug wird durch Infrarotlicht, das von einer speziell
dafür vorgesehenen Beleuchtungseinrichtung oder einem Scheinwerfer
des Fahrzeugs ausgegeben wird, beleuchtet. Ein Reflektionslicht
des ausgegebenen Lichts wird vom Bildsensor empfangen und in ein
Bildsignal umgewandelt. Die Bildverarbeitungsschaltung 44 besteht aus
einem Mikrocomputer und ist im Fahrzeug installiert. Die Bildverarbeitungsschaltung 44 ist
elektrisch mit der Außenkamera 42 verbunden. Die
Bilderverarbeitungsschaltung 44 erzeugt das Außenbild 16 vom Bereich
vor dem Fahrzeug durch Verarbeiten des Bildsignals von der Außenkamera 42.
Wie oben angegeben, nimmt der Bildaufnahmeabschnitt 40 ein Bild
einer Region auf, in die das sichtbare Licht des Scheinwerfers nicht
hinein reicht, und erstellt das Außenbild 16 der
Region.
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Wie
in 2 und 4 dargestellt, weist der LCD-Treiberabschnitt 50 eine
Treiberschaltung 52 und einen Bildspeicher 54 auf.
Die Treiberschaltung 52 besteht aus IC-Chips, wie ASIC
usw., und ist hinter der Leuchtdiode 22 im Fahrzeug eingebaut.
Die Treiberschaltung 52 ist elektrisch mit dem LCD 10 und
dem Anzeigesteuerabschnitt 60 verbunden. Der Bildspeicher 54 besteht
aus einem EEPROM und ist elektrisch mit der Treiberschaltung 52 verbunden. Bildinformationen
einschließlich des Messskalenbilds 12 usw. werden
vorab gespeichert, beispielsweise vor einer Auslieferung der Vorrichtung 1 ab Werk.
Die Treiberschaltung 52 liest ansprechend auf das Anzeigebefehlssignal
vom Anzeigesteuerabschnitt 60 eines der vorgegebenen Messskalenbilder 12 aus
dem Bildspeicher 54 aus. Die Treiberschaltung 52 zeigt
das Messskalenbild 12 und das Hintergrundbild 13,
das an das Messskalenbild 12 angepasst ist, auf dem Bildschirm 11 an,
indem sie jedes der Pixel, aus denen dere erste Pixelbereich 14 besteht,
gemäß dem Anzeigebefehlssignal ansteuert.
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Außerdem
ist im LCD-Treiberabschnitt 50 dieser Ausführungsform
die Treiberschaltung 52 elektrisch mit der Bildverarbeitungsschaltung 44 des Bildaufnahmeabschnitts 40 verbunden.
Die Treiberschaltung 52 liest ansprechend auf das Anzeigebefehlssignal
vom Anzeigesteuerabschnitt 60 das Außenbild 16 aus
dem Bildspeicher 54 aus. Die Treiberschaltung 52 zeigt
das Außenbild 16 auf dem Bildschirm 11 an,
indem sie jedes der Pixel, aus denen der zweite Pixelbereich 18 besteht,
gemäß dem Anzeigebefehlssignal ansteuert.
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Der
Anzeigesteuerabschnitt 60 weist eine Steuerschaltung 62 und
einen Datenspeicher 64 als Speichereinrichtung auf. Der
Anzeigesteuerabschnitt 60 besteht aus einem Mikrocomputer
und ist hinter der Leuchtdiode 22 im Fahrzeug eingebaut.
Die Steuerschaltung 62 ist elektrisch mit der Leuchtdiode 22 in
der Lichtquelle 20, mit jedem der Schalter 32 und 36 im
Eingabeabschnitt 30, mit der Treiberschaltung 52 im
LCD-Treiberabschnitt 50 und mit Sensoren 66 verbunden.
Die Sensoren 66 werden auch als Sensoren bezeichnet. Die
Sensoren 66 können einen oder mehrer Sensoren
umfassen. Die Sensoren 66 stellen ein Mittel bereit zum
Erfassen eines für eine Fahrzeugbedingung aussagekräftigen
Werts, der als das Messskalenbild 12 auf dem ersten Pixelbereich 14 des
LCD 10 angezeigt werden kann, und zum Übertragen
eines Signals, das für das Erfassungsergebnis steht, auf
die Steuerschaltung 62. Beispielsweise schließt
der für eine Fahrzeugbedingung aussagekräftige
Wert eine Fahrzeuggeschwindigkeit, eine Kraftstoff-Restmenge usw.
ein.
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Der
Datenspeicher 64 schließt beispielsweise einen
EEPROM, einen ROM usw. ein und ist elektrisch mit der Steuerschaltung 62 verbunden.
Zwei Arten von Steuerinformationen werden vorab im Datenspeicher 64 gespeichert,
beispielsweise vor der Auslieferung der Vorrichtung 1 ab
Werk usw. Da der Datenspeicher 64 die Steuerinformationen
zum Steuern des LCD 10 und der Lichtquelle 20 speichert,
wird er auch als Steuerinformationsspeicher bezeichnet.
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Wie
in 7 dargestellt, zeigen Lichtquellendaten eine Beziehung
zwischen der Leuchtdichte der lumineszierenden Oberfläche 26 der
Lichtquelle 20 und dem Anpassungswert, der vom Anpassungsschalter 32 eingegeben
wird. Im Folgenden wird die Leuchtdichte der lumineszierenden Oberfläche
auch als Quellenluminanz bezeichnet. Der vom Anpassungsschalter
eingegebene Anpassungswert wird auch als eingegebener Anpassungswert
bezeichnet. Genauer ist die Lichtquelle dieser Ausführungsform so
vorbestimmt, dass die Quellenluminanz der Lichtquelle 20 allmählich
von einer minimalen Quellenluminanz Lmin auf eine maximale Quellenluminanz Lmax
steigt, wenn der eingegebene Anpassungswert vom Bezugswert Cb zu
einer helleren Seite hin verändert wird. Die Beziehung
zwischen der Quellenluminanz der Lichtquelle 20 und dem
eingegebenen Anpassungswert kann eine logarithmische Korrelation,
eine Stufenfunktion usw. statt einer linearen Korrelation, wie sie
in 7 dargestellt ist, sein. Außerdem kann
in jedem Fall einer Beziehung ein Datenformat, das im Datenspeicher 64 gespeichert
ist, ein beliebiges Format sein, wie ein Tabellenformat und ein
Funktionsformat.
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Wie
in 8 dargestellt, zeigen die Messdaten eine Beziehung
zwischen dem Gradientenverhältnis des Pixels, welches das
Messskalenbild 12 in dem ersten Pixelbereich 14 darstellt,
und dem eingegebenen Anpassungswert. Im Folgenden wird das Gradientenverhältnis
des Pixels, welches das Messskalenbild 12 in dem ersten
Pixelbereich 14 anzeigt, auch als Messskalenbild-Gradientenverhältnis
bezeichnet. Die Messdaten können als Messskalen-Kontrollinformationen
bezeichnet werden. Genauer sind die Messdaten so vorbestimmt, dass
das Messskalenbild-Gradientenverhältnis allmählich
von einem maximalen Verhältnis R1max zu einem minimalen
Verhältnis R1min abnimmt, wenn der eingegebene Anpassungswert
vom Bezugswert Cb aus hin zu einer dunkleren Seite verändert
wird. Die Beziehung zwischen dem Messskalenbild-Gradientenverhältnis
und dem eingegebenen Anpassungswert kann eine logarithmische Beziehung,
eine Stufenbeziehung usw. anstelle der in 8 dargestellten
linearen Beziehung sein. Außerdem kann in jedem Fall einer
Beziehung das Datenformat, das im Datenspeicher 64 gespeichert
ist, ein beliebiges Format sein, wie ein Tabellenformat und ein
Funktionsformat.
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Wie
oben angegeben, erzeugt die Steuerschaltung 62 in 4 ein
Lumineszenzansteuerungssignal auf der Basis des Signals von jedem
der Schalter 32 und 34 und von den Sensoren 66 und
der Lichtquellendaten, die aus dem Datenspeicher 64 gelesen
werden. Das Lumineszenzansteuerungssignal ist ein Signal, das eine
Ansteuerungsbedingung der Leuchtdiode 22 in der Lichtquelle 20 dadurch steuert,
dass es zur Leuchtdiode 22 geschickt wird. Im Folgenden
wird die Übermittlung des Lumineszenzansteuerungssignals
zur Leuchtdiode 22 als Steuerung der Lichtquelle 20 erläutert.
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Die
Steuerschaltung 62 erzeugt das Anzeigebefehlssignal auf
der Basis des Signals von jedem der Schalter 32 und 34 und
von den Sensoren 66 und der Messdaten, die aus dem Datenspeicher 64 gelesen
werden. Das Anzeigebefehlssignal ist ein Signal, das die Ansteuerungsbedingung
jedes Pixels in des LCD 10 dadurch steuert, dass es zur
Treiberschaltung 52 im LCD-Treiberabschnitt 50 geschickt
wird. Im Folgenden wird die Übermittlung des Anzeigebefehlssignals
an die Treiberschaltung 52 als Steuerung des LCD 10 erklärt.
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Eine
Anzeigefunktion der Fahrzeug-Anzeigevorrichtung 1 dieser
ersten Ausführungsform wird mit Bezug auf 1A, 1B, 1C, 9A und 9B erklärt. 1A zeigt
eine Quellenluminanz der Lichtquelle 20. 1B zeigt
ein Gradientenverhältnis des Messskalenbilds in dem ersten
Pixelbereich 14. 1C zeigt
ein Gra dientenverhältnis des Pixels, welches das Außenbild 16 in
dem zweiten Pixelbereich 18 darstellt. Im Folgenden wird
dieses Gradientenverhältnis auch als Außenbild-Gradientenverhältnis
bezeichnet. 9A zeigt eine Leuchtdichte des
Messskalenbilds 12, das in dem ersten Pixelbereich 14 dargestellt
wird. Diese Leuchtdichte ist eine Leuchtdichte auf der Oberfläche
des LCD 10. 9B zeigt eine Leuchtdichte des
Außenbilds 16, das auf dem zweiten Pixelbereich 18 dargestellt
wird.
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Die
Steuerschaltung 62 des Anzeigesteuerabschnitts 60 schaltet
gemäß dem Ergebnis eines Vergleichs zwischen dem
eingegebenen Anpassungswert, der vom Signal des Anpassungsschalters 32 angegeben
wird, und dem Bezugswert Cb selektiv Steuermodi zum Steuern der
Lichtquelle 20 und des LCD 10 zwischen einem ersten
Modus und einem zweiten Modus um. In den folgenden Anzeige- und Steuerabläufen
der ersten Ausführungsform sind ein Gradientenverhältnis
und ein Farbton eines Pixels, welches das Hintergrundbild 13 in
dem ersten Pixelbereich 14 derart anzeigt, dass das Messskalenbild 12 betont
wird, unabhängig vom Steuermodus fest eingestellt. Daher
wird im Folgenden auf die Erklärung des Gradientenverhältnisses
und des Farbtons des Pixels für das Hintergrundbild 13 verzichtet.
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(1) Erster Modus
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Die
Steuerschaltung 62 führt den ersten Modus durch,
wenn der eingegebene Anpassungswert weiter auf der hellen Seite
liegt als der Bezugswert Cb.
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Im
ersten Modus steuert die Steuerschaltung 62 die Lichtquelle 20 unabhängig
vom Signal vom Auswahlschalter 34. Infolgedessen ist die
Quellenluminanz der Lichtquelle 20 variabel, wie in 1A dargestellt.
Die Quellenluminanz der Lichtquelle 20 wird auf der Basis
der Lichtquellendaten im Datenspeicher 64 erhalten. Das
heißt, die Quellenluminanz der Lichtquelle 20 kann
im ersten Modus in einem variablen Bereich DeltaL zwischen der maximalen Quellenluminanz
Lmax und der minimalen Quellenluminanz Lmin variiert werden. Die
Quellenluminanz der Lichtquelle 20 wird innerhalb des variablen
Bereichs DeltaL gesteuert und auf eine bestimmte Quellenluminanz
gemäß dem eingegebenen Bezugswert geregelt. Genauer
wird, wenn der eingegebene An passungswert dem Bezugswert Cb gleich
ist, die Quellenluminanz der Lichtquelle 20 auf die minimale Quellenluminanz
Lmin geregelt, die derjenigen im zweiten Modus gleich ist, der nachstehend
ausführlich erläutert wird.
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Dagegen
regelt im ersten Modus die Steuerschaltung 62 das Messskalenbild-Gradientenverhältnis
des ersten Pixelbereich 14 des LCD 10 unabhängig
vom Signal des Auswahlschalters 34 auf ein festgelegtes
Gradientenverhältnis. Infolgedessen wird das Messskalenbild-Gradientenverhältnis
des ersten Pixelbereich 14 auf dem festgelegten maximalen Verhältnis
R1max gehalten, wie in 1B dargestellt.
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Daher
kann in dem ersten Pixelbereich 14 im ersten Modus ein
variabler Bereich DeltaB1b zwischen einer maximalen Leuchtdichte
B1max und einer mittleren Leuchtdichte B1mid nur durch Variieren der
Quellenluminanz der Lichtquelle 20 erhalten werden. Infolgedessen
wird, wie in 9A dargestellt, das Messskalenbild 12 mit
einer Leuchtdichte angezeigt, die gemäß dem eingegebenen
Anpassungswert eingestellt wurde.
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Ferner
führt im ersten Modus die Steuerschaltung 62 die
folgende Steuerung zur besonderen Zeit aus, zu der das Signal vom
Auswahlschalter 34 eine Aktivierung der Anzeige des Außenbilds 16 anzeigt.
Im ersten Modus steuert die Steuerschaltung 62 das LCD 10 zur
oben genannten besonderen Zeit. Zu dieser Zeit hält die
Steuerschaltung 62 das Gradientenverhältnis des
Außenbilds des zweiten Pixelbereich 18 trotz einer Änderung
des eingegebenen Anpassungswerts beim fest eingestellten maximalen Verhältnis
R2max, wie in 1C dargestellt. Daher kann im
ersten Modus zu der besonderen Zeit in dem zweiten Pixelbereich 18 ein
variabler Bereich DeltaB2b zwischen einer maximalen Leuchtdichte B2max
und einer minimalen Leuchtdichte B2min nur durch Variieren der Quellenluminanz
der Lichtquelle 20 erhalten werden. Infolgedessen wird,
wie in 9B dargestellt, das Außenbild 16 mit
einer Leuchtdichte dargestellt, die gemäß dem
eingegebenen Anpassungswert angepasst wurde.
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Die
Steuerschaltung 62 steuert ein Gradientenverhältnis
und einen Farbton des zweiten Pixelbereich 18 des LCD 10 im
ersten Modus so, dass sich das Außenbild 16 zu der
regulären Zeit, zu der das Signal vom Auswahlschalter 34 eine
Inaktivierung der Anzeige des Außenbilds 16 anzeigt,
im Hintergrundbild 13 auflöst. Daher wird, wie
in 6 dargestellt, im ersten Modus zur regulären
Zeit das Außenbild 16 scheinbar nicht in dem zweiten
Pixelbereich 18 dargestellt.
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(2) Zweiter Modus
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Die
Steuerschaltung 62 führt den zweiten Modus durch,
wenn der eingegebene Anpassungswert weiter auf der dunklen Seite
liegt als der Bezugswert Cb.
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Im
zweiten Modus hält die Steuerschaltung 62 durch
Steuern der Lichtquelle unabhängig von dem Signal vom Auswahlschalter 34 die
Quellenluminanz trotz einer Änderung des eingegebenen Anpassungswerts
auf einer festgelegten minimalen Quellenluminanz. Infolgedessen
wird, wie in 1A dargestellt, die Quellenluminanz
im zweiten Modus konstant gehalten.
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Im
zweiten Modus steuert die Steuerschaltung 62 das LCD 10 unabhängig
von dem Signal vom Auswahlschalter 34. Dabei steuert die
Steuerschaltung 62 das Messskalenbild-Gradientenverhältnis des
ersten Pixelbereich 14 auf variable Weise basierend auf
den Messdaten im Datenspeicher 64. Das heißt,
wie in 1B dargestellt, kann das Messskalenbild-Gradientenverhältnis
des ersten Pixelbereich 14 im zweiten Modus innerhalb des
variablen Bereichs DeltaR1 zwischen dem maximalen Verhältnis R1max
und dem minimalen Verhältnis R1min variiert werden. Infolgedessen
wird das Messskalenbild-Gradientenverhältnis des ersten
Pixelbereich 14 im zweiten Modus innerhalb des variablen
Bereichs DeltaR1 gesteuert und wird auf ein Gradientenverhältnis
gemäß dem eingegebenen Anpassungswert geregelt. Genauer
wird das Messskalenbild-Gradientenverhältnis des ersten
Pixelbereich 14 auf das maximale Verhältnis R1max
geregelt, das demjenigen des ersten Modus gleich ist, wenn der eingegebene
Anpassungswert dem Bezugswert Cb gleich ist. Im zweiten Modus kann
in dem ersten Pixelbereich 14 der variable Bereich DeltaB1d
zwischen der mittleren Leuchtdichte B1mid und der minimalen Leuchtdichte B1min
erhalten werden, wie in 9A dargestellt.
Infolgedes sen wird, wie in 9A dargestellt,
dass Messskalenbild 12 mit einer Leuchtdichte dargestellt, die
gemäß dem eingegebenen Anpassungswert angepasst
wird.
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Ferner
führt die Steuerschaltung 62 im zweiten Modus
die folgende Steuerung zu der besonderen Zeit durch, zu der das
Signal vom Auswahlschalter 34 eine Aktivierung der Anzeige
des Außenbilds 16 anzeigt. Zu der bestimmten Zeit
hält die Steuerschaltung 62 im zweiten Modus das
Außenbild-Gradientenverhältnis des zweiten Pixelbereich 18 trotz einer Änderung
des eingegebenen Anpassungswerts durch Steuern des LCD 10 auf
dem fest eingestellten maximalen Verhältnis R2max. Dieser
Steuerungszustand ist in 1C dargestellt.
Daher werden zu der besonderen Zeit im zweiten Modus sowohl eine
Anzeige des Messskalenbilds 12 mit variabler Leuchtdichte
in dem ersten Pixelbereich 14 als auch eine Anzeige des
Außenbilds 16 mit der minimalen Leuchtdichte B2min
in dem zweiten Pixelbereich 18 durchgeführt. Dieser
Steuerungszustand wird von der rechten Hälfte von 9A und
der rechten Hälfte von 9B dargestellt.
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Außerdem
steuert die Steuerschaltung 62 im zweiten Modus zu der
regulären Zeit, zu der das Signal vom Auswahlschalter 34 eine
Inaktivierung der Anzeige des Außenbilds 16 anzeigt,
das LCD 10 auf eine Weise, die einer Steuerung zu der regulären
Zeit im oben genannten ersten Modus ähnlich ist. Daher wird
im zweiten Modus das Außenbild 16 zur regulären
Zeit scheinbar nicht in dem zweiten Pixelbereich 18 dargestellt.
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Ein
Ablauf der Steuerung durch die Steuerschaltung 62 in der
ersten Ausführungsform wird unter Bezug auf 10 erläutert.
Der Steuerungsablauf der zweiten Ausführungsform beginnt
ansprechend auf eine Betätigung des Zündschalters
des Fahrzeugs.
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In
einem Schritt S101 stellt die Vorrichtung den Modus für
die Steuerung der Anzeige entsprechend dem eingegebenen Anpassungswert,
der von dem Signal vom Anpassungsschalter angezeigt wird, selektiv
auf den ersten Modus oder den zweiten Modus ein.
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Falls
der Steuermodus ansprechend auf den eingegebenen Anpassungswert,
der weiter auf der hellen Seite liegt als der Bezugswert Cb, in
Schritt S101 auf den ersten Modus eingestellt wird, geht die Routine
zu Schritt S102 weiter. In Schritt S102 steuert die Vorrichtung
die Quellenluminanz der Lichtquelle 20 auf variable Weise
entsprechend dem eingegebenen Anpassungswert. Die Quellenluminanz kann
in einem Bereich zwischen der maximalen Quellenluminanz Lmax und
der minimalen Quellenluminanz Lmin auf Basis der Lichtquellendaten
im Datenspeicher 64 variiert werden.
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Dann
steuert die Vorrichtung in Schritt S103 das Messanzeigebild-Gradientenverhältnis
des ersten Pixelbereich 14 des LCD 10 auf das
maximale Verhältnis R1max und hält es dort. Dadurch
stellt die Vorrichtung das Messskalenbild 12 in dem ersten
Pixelbereich 14 mit einer Leuchtdichte dar, die in einem Bereich
zwischen der maximalen Leuchtdichte B1max und der mittleren Leuchtdichte
B1mid liegt und die dem eingegebenen Anpassungswert entspricht.
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Ferner
wird in Schritt S104 ein Befehlsinhalt, der von dem Signal vom Auswahlschalter 34 angezeigt
wird, bestimmt. Wenn gemäß dem daraus erhaltenen
Ergebnis bestimmt wird, dass der Befehl eine Aktivierung (JA) der
Anzeige des Außenbilds 16 ist, geht die Routine
zu Schritt S105 weiter. Falls bestimmt wird, dass der Befehl eine
Inaktivierung (NEIN) der Anzeige des Außenbilds ist, geht
die Routine zu Schritt S106 weiter.
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In
Schritt S105 wird ansprechend auf den Aktivierungsbefehl das Außenbild-Gradientenverhältnis des
zweiten Pixelbereich 18 des LCD 10 auf das maximale
Verhältnis R2max gesteuert und dort gehalten. Dadurch stellt
die Vorrichtung das Außenbild 16 in dem zweiten
Pixelbereich 18 mit einer Leuchtdichte dar, die in einem
Bereich zwischen der maximalen Leuchtdichte B2max und der minimalen
Leuchtdichte B2min liegt und dem eingegebenen Anpassungswert entspricht.
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Dagegen
werden im Schritt S106 das Außenbild-Gradientenverhältnis
und der Farbton des zweiten Pixelbereich 18 in dem LCD 10 ansprechend auf
den Inaktivierungsbefehl so gesteuert und gehalten, dass das Außenbild 16 sich
im Hintergrundbild 13 auflöst. Dadurch macht die
Vorrichtung das Außenbild 16 in dem zweiten Pixelbereich 18 scheinbar unsichtbar.
Die Vorrichtung verbirgt das Außenbild 16 vor
dem Blick des Fahrers, indem sie das Außenbild 16 im
Hintergrundbild 13 auflöst.
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Wenn
der Steuermodus in Schritt S101, der oben für einen Fall
beschrieben wurde, dass der erste Modus als Steuermodus eingestellt
wird, ansprechend auf den eingegebenen Anpassungswert, der weiter
auf der dunklen Seite liegt als der Bezugswert Cb, auf den zweiten
Steuermodus eingestellt wird, geht die Routine zu einem Schritt
S107 weiter. Im Schritt S107 wird die Quellenluminanz der Lichtquelle 20 auf
die minimale Quellenluminanz Lmin gesteuert und dort gehalten.
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Dann
steuert in Schritt S108 die Vorrichtung das Messanzeigebild-Gradientenverhältnis
des ersten Pixelbereich 14 in dem LCD auf variable Weise gemäß dem
eingegebenen Anpassungswert. Das Messanzeigebild-Gradientenverhältnis
ist innerhalb eines Bereichs zwischen dem maximalen Verhältnis R1max
und dem minimalen Verhältnis R1min auf der Basis der Messdaten
im Datenspeicher 64 variabel. Dadurch zeigt die Vorrichtung
das Messskalenbild 12 in dem zweiten Pixelbereich 14 mit
einer Leuchtdichte an, die in einem Bereich zwischen der minimalen Leuchtdichte
B1min und der mittleren Leuchtdichte B1mid liegt und dem eingegebenen
Anpassungswert entspricht.
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Dann
wird aufgrund des Signals vom Auswahlschalter 34 in einem
Schritt S109 eine Bestimmung ähnlich dem oben angegebenen
Schritt S104 durchgeführt. Wenn bestimmt wird, dass die
Anzeige des Außenbilds 16 aktiviert ist, geht
die Routine zu einem Schritt S110 weiter. Wenn bestimmt wird, dass die
Anzeige des Außenbilds 16 inaktiviert ist, geht
die Routine zu einem Schritt S111 weiter.
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Im
Schritt S110 wird ansprechend auf den Aktivierungsbefehl das Außenbild-Gradientenverhältnis
des zweiten Pixelbereich 18 des LCD 10 auf das
maximale Verhältnis R2max gesteuert und dort gehalten.
Infolgedessen zeigt die Vorrichtung das Außenbild 16 in
dem zweiten Pixelbereich 18 unabhängig vom Messskalenbild 12,
das in dem ersten Pixelbereich 14 mit einer variablen Leuchtdichte
dargestellt wird, mit der minimalen Leuchtdichte B2min an.
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Dagegen
werden im Schritt 111 ansprechend auf den Inaktivierungsbefehl
das Außenbild-Gradientenverhältnis und der Farbton
des zweiten Pixelbereich 18 in dem LCD 10 ähnlich
wie im oben genannten Schritt S106 gesteuert und gehalten, so dass
das Außenbild 16 so gesteuert wird, dass es scheinbar unsichtbar
wird.
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In
dem Steuerungsablauf geht die Routine zu einem Schritt S112 weiter,
nachdem die Schritte S105, S106, S110 und S111 jeweils durchgeführt wurden,
und bestimmt, ob der Zündschalter ausgeschaltet wurde oder
nicht. Wenn eine positive Bestimmung getroffen wird, dann schließt
die Vorrichtung den Steuerungsablauf ab. Wenn jedoch eine negative
Bestimmung getroffen wird, kehrt die Vorrichtung zum Schritt S101
zurück und setzt den Steuerungsablauf fort.
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Gemäß der
oben beschriebenen ersten Ausführungsform werden die Leuchtdichte
des Messskalenbilds 12 und die Leuchtdichte des Außenbilds 16 durch
Variieren der Quellenluminanz der Lichtquelle 20 korrekt
angepasst, da die Vorrichtung den ersten Modus durchführt,
wenn der eingegebene Anpassungswert weiter auf der hellen Seite
liegt als der Bezugswert Cb. Falls der eingegebene Anpassungswert
weiter auf der dunklen Seite liegt als der Bezugswert Cb, führt
die Vorrichtung ferner den zweiten Modus durch. Daher wird die Leuchtdichte
des Messskalenbilds 12 durch Variieren des Messanzeigebild-Gradientenverhältnisses
auf ein niedriges Niveau gesenkt. Gleichzeitig wird die Leuchtdichte
des Außenbilds 16 durch Halten der Quellenluminanz
der Lichtquelle 20 und des Außenbild-Gradientenverhältnisses
auf einem mindestens notwendigen Niveau B2min gehalten. Gemäß den
obigen Ausführungen wird im Hinblick auf das Messskalenbild 12 der Leuchtdichte,
die für eine gute Erkennbarkeit sorgt und die dem Geschmack
des Insassen entspricht, immer Priorität eingeräumt.
Außerdem kann im Hinblick auf das Außenbild 16 die
Leuchtdichte ausgegeben werden, die innerhalb eines möglichst
breiten Bereichs so angepasst wird, dass sie dem Geschmack des Fahrzeuginsassen
entspricht. Außerdem kann im Hinblick auf das Außenbild 16 durch
die Beibehaltung der Leuchtdichte der grundlegende Zweck, die Aufmerksamkeit
auf die Außenumgebung zu lenken, zuverlässig erfüllt
werden.
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Gemäß der
ersten Ausführungsform wird im ersten Modus in einem Fall,
wo der eingegebene Anpassungswert dem Bezugswert Cb gleich ist,
die Quellenluminanz der Lichtquelle 20 auf eine im zweiten
Modus gehaltene Quellenluminanz Lmin gesteuert, weswegen keine erhebliche Änderung
der Quellenluminanz erzeugt wird, wenn die Steuermodi gewechselt
werden. Im zweiten Modus wird in einem Fall, wo der eingegebene
Anpassungswert dem Bezugswert Cb gleich ist, das Messanzeigebild-Gradientenverhältnis
auf ein im ersten Modus gehaltenes Verhältnis R1max gesteuert,
weswegen keine erhebliche Änderung des Gradientenverhältnisses
erzeugt wird, wenn die Steuermodi gewechselt werden. Gemäß den
obigen Ausführungen können sowohl die Leuchtdichte
des Messskalenbilds 12 als auch die Leuchtdichte des Außenbilds 16 weich
und ohne eine plötzliche Änderung infolge eines
Wechsels der Steuermodi an einer Grenze des Bezugswerts Cb angepasst
werden, und daher kann eine Situation vermieden werden, welche die
Insassen des Fahrzeugs als unangenehm empfinden.
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Außerdem
kann gemäß der ersten Ausführungsform
dadurch, dass die Quellenluminanz der Lichtquelle 20 im
ersten Modus variiert werden kann, diese bei einer Bedingung gehalten
werden, wo die Quellenluminanz der Lichtquelle 20 auf das
Minimum im zweiten Modus, das weiter auf der dunklen Seiten liegt
als beim ersten Modus, beschränkt ist. Daher kann in dem
LCD 10 ein Austreten von Licht in einem Teil, der eine
schwarze Farbe anzeigt, wo ein dunkles Bild erforderlich ist, verhindert
werden. Beispielsweise ist der Teil mit der schwarzen Farbe das
Hintergrundbild 13. Gemäß der ersten
Ausführungsform ist das Messskalenbild-Gradientenverhältnis
nur im zweiten Modus, der einer der Steuermodi ist, die aufgrund
des eingegebenen Anpassungswerts ausgewählt werden, variabel,
und daher kann eine Situation vermieden werden, dass aufgrund einer
zu starken Absenkung des Messinstrumenten-Gradientenverhältnisses
ein zu schwacher Farbton bewirkt wird.
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In
der ersten Ausführungsform ist der Steuerabschnitt 60 der
Vorrichtung das Steuermittel, das Messskalenbild 12 ist
das reguläre Bild, ein Pixel oder eine Vielzahl von Pixeln,
welche(s) den ersten Pixelbereich 14 bildet, ist das zweite
Pixel, das Außenbild 16 ist das besondere Bild
und ein Pixel oder eine Vielzahl von Pixeln, welche(s) den zweiten
Pixelbereich bildet, ist das erste Pixel.
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(Zweite Ausführungsform)
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Die
zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine
modifizierte Ausführungsform der ersten Ausführungsform.
In der folgenden Beschreibung werden hauptsächlich die
Unterschiede zur ersten Ausführungsform beschrieben.
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Wie
in 11 und 12 dargestellt,
ist ein LCD 120 einer Fahrzeug-Anzeigevorrichtung 200 in der
zweiten Ausführungsform mit einem zweiten Pixelbereich 218 versehen,
die durch Ansteuern der Pixel, aus denen sie besteht, ein Warnbild 216 und
ein Hintergrundbild 217 anzeigt und die unterhalb des ersten
Pixelbereich 14 angeordnet ist. In 11 zeigt die
Punkt/Strich-Linie eine Grenze zwischen dem ersten Pixelbereich 14 und
dem zweiten Pixelbereich 218 an.
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Hierbei
ist das Warnbild 216 ein Bild, das vor einer Normabweichung
wart, um die Aufmerksamkeit auf die Normabweichung, die am Fahrzeug
aufgetreten ist, zu lenken. Daher zeigt die Vorrichtung das Warnbild 216 zu
der besonderen Zeit an, zu der eine Normabweichung auftritt, wie
in 11 dargestellt, zeigt aber das Warnbild 216 zur
regulären Zeit scheinbar nicht an, wie in 13 dargestellt.
Genauer schließt in dieser Ausführungsform das
Warnlicht 216 ein Kraftstoff-Normabweichungsbild 216a ein, das
eine Abweichung der Kraftstoffmenge von der Norm, weil der verbliebene
Kraftstoff zur Neige geht, anzeigt, und schließt ein Wassertemperatur-Normabweichungsbild 216b ein,
das einen nicht normgemäßen Temperaturanstieg
anzeigt, weil eine Kühlwassertemperatur übermäßig
ansteigt. Das Hintergrundbild 217 ist ein Bild, durch welches
das Warnbild 216 betont darstellt wird. Die Vorrichtung
zeigt das Hintergrundbild 217 sowohl zur besonderen Zeit,
wie in 11 dargestellt, als auch zur
regulären Zeit, wie in 13 dargestellt,
an. Um die in den einzelnen Pixelbereichen 14 und 218 dargestellten
Hintergrundbilder 13 und 217 unterscheiden zu
können, wird das Hintergrundbild 13 des ersten
Pixelbereich 14 als erstes Hintergrundbild 13 bezeichnet, und
das Hintergrundbild 217 des zweiten Pixelbereich 218 wird als
zweites Hintergrundbild 217 bezeichnet.
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Wie
in 12 dargestellt, gibt es keinen Auswahlschalter 34 am
Eingabeabschnitt 230, wenn die oben beschriebenen Modifikationen
angewendet werden. Außerdem speichert der Bildspeicher 254 vorab
das Warnbild 216 usw. als Bildinformation zusätzlich
zum Messskalenbild 12 im LCD-Treiberabschnitt 250.
Die Steuerschaltung 262 im Anzeigesteuerabschnitt 260 überwacht
die Abweichung von der Norm, weil der Kraftstoff zur Neige geht,
und den von der Norm abweichenden Temperaturanstieg auf der Basis
von Signalen von den Sensoren 266, die eine Kraftstoff-Restmenge
und eine Temperatur des Kühlwassers mit der Fahrzeuggeschwindigkeit
usw. erfassen. Die Steuerschaltung 262 führt eine
Steuerung des LCD 10 auf der Basis eines Überwachungsergebnisses
durch.
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Mit
Bezug auf 14A, 14B, 14C, 15A und 15B wird erklärt, wie die Fahrzeug-Anzeigevorrichtung 200 dieser
zweiten Ausführungsform die Anzeige durchführt. 14A zeigt eine Quellenluminanz einer Lichtquelle 20. 14B zeigt ein Gradientenverhältnis des
Messskalenbilds in des ersten Pixelbereich 14. 14C zeigt ein Gradientenverhältnis eines
Pixels, welches das Warnbild 216 anzeigt, in dem zweiten
Pixelbereich 218. Im Folgenden wird das Gradientenverhältnis
auch als Warnbild-Gradientenverhältnis bezeichnet. 15A zeigt eine Leuchtdichte des Messskalenbilds 12,
das in dem ersten Pixelbereich 14 angezeigt wird. Die Leuchtdichte
ist eine Leuchtdichte auf der Oberfläche des LCD 10. 15B zeigt eine Leuchtdichte des Außenbilds 216,
das in dem zweiten Pixelbereich 218 angezeigt wird.
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Die
Steuerschaltung 262 im Anzeigesteuerabschnitt 260 schaltet
Steuermodi zwischen einem ersten Modus und einem zweiten Modus gemäß einem
Vergleichsergebnis zwischen dem eingegebenen Anpassungswert und
dem Bezugswert Cb selektiv um. In den folgenden Anzeige- und Steuerabläufen
der zweiten Ausführungsform werden ein Gradientenverhältnis
und ein Farbton eines Pixels zur Anzeige der Hintergrundbilder 13 und 217 in
den Pixelbereichen 14 und 218, welche das Messskalenbild 12 und
das Warnbilds 216 betont darstellen, unabhängig vom
Steuermodus fest eingestellt. Daher wird im Folgenden auf die Erläuterung
des Gradientenverhältnisses und des Farbtons des Pixels
für die Hintergrundbilder 13 und 217 verzichtet.
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(1) Erster Modus
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Im
ersten Modus, der durchgeführt wird, wenn der eingegebene
Anpassungswert weiter auf der hellen Seite liegt als der Bezugswert
Cb, steuert die Steuerschaltung 262 die Quellenluminanz
der Lichtquelle 20 und das Messskalenbild-Gradientenverhältnis
in dem ersten Pixelbereich 14 des LCD 10 auf ähnliche
Weise wie im ersten Modus der ersten Ausführungsform. Diese
Steuerkurve ist in 14A und 14B dargestellt.
Dadurch wie die in 15A dargestellte Leuchtdichte
erhalten. Infolgedessen wird ein variabler Bereich DeltaB1b zwischen
einer maximalen Leuchtdichte B1max und einer mittleren Leuchtdichte
B1mid erhalten. In dem ersten Pixelbereich 14 wird das
Messskalenbild 12 mit der Leuchtdichte angezeigt, die gemäß dem
eingegebenen Anpassungswert angepasst ist und die im variablen Bereich
DeltaB1b liegt.
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Außerdem
steuert die Steuerschaltung 262 im ersten Modus ein Warnbild-Gradientenverhältnis in
dem zweiten Pixelbereich 218 des LCD 210 zu der besonderen
Zeit auf das maximale Verhältnis R2max und hält
es dort. Zu der besonderen Zeit zeigt das Signal von den Sensoren 266 die
Normabweichung wegen des zur Neige gehenden Kraftstoffs oder die Normabweichung
wegen eines Temperaturanstiegs an. Diese Steuerkurve ist in 14A, 14B und 14C dargestellt. Dadurch wird die in 15B dargestellte Leuchtdichte erhalten. Ein variabler
Bereich DeltaB2b zwischen einer maximalen Leuchtdichte B2max und
einer mittleren Leuchtdichte B2mid kann durch Variieren der Quellenluminanz
der Lichtquelle 20 auf ähnliche Weise wie in der
ersten Ausführungsform erhalten werden. In dem zweiten Pixelbereich 218 wird
das Warnbild 216 mit der Leuchtdichte dargestellt, die
gemäß dem eingegebenen Anpassungswert angepasst
wurde und die im variablen Bereich B2b liegt.
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Die
Steuerschaltung 262 steuert das Außenbild-Gradientenverhältnis
und den Farbton des zweiten Pixelbereich 218 des LCD 10 im
ersten Modus so, dass das Warnbild 216 sich zur regulären
Zeit, zu der die Signale von den Sensoren 266 keine Norm abweichungen
anzeigen, im zweiten Hintergrundbild 217 auflöst.
Daher wird im ersten Modus zur regulären Zeit das Warnbild 216 scheinbar
nicht in demr zweiten Pixelbereich 218 dargestellt, wie
in 13 dargestellt.
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(2) Zweiter Modus
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Im
zweiten Modus, der durchgeführt wird, wenn der eingegebene
Anpassungswert weiter auf der dunklen Seite liegt als der Bezugswert
Cb, steuert die Steuerschaltung 262 die Quellenluminanz
der Lichtquelle 20 und das Messskalenbild-Gradientenverhältnis
in dem ersten Pixelbereich 14 des LCD 210 auf ähnliche
Weise wie im zweiten Modus der ersten Ausführungsform.
Diese Steuerkurve ist in 14A und 14B dargestellt. Dadurch wird die in 15A dargestellte Leuchtdichte erhalten. Infolgedessen
wird ein variabler Bereich DeltaB1d zwischen einer mittleren Leuchtdichte
B1mid und einer minimalen Leuchtdichte B1 min erhalten. In dem ersten
Pixelbereich 14 wird das Messskalenbild 12 mit der
Leuchtdichte angezeigt, die gemäß dem eingegebenen
Anpassungswert angepasst ist und die im variablen Bereich DeltaB1d
liegt.
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Außerdem
steuert die Steuerschaltung 262 im zweiten Modus ein Warnbild-Gradientenverhältnis in
dem zweiten Pixelbereich 218 des LCD 210 zu der besonderen
Zeit auf das maximale Verhältnis R2max und hält
es dort. Zu der besonderen Zeit zeigt das Signal von den Sensoren 266 die
Normaweichung wegen des zur Neige gehenden Kraftstoffs oder die Normabweichung
wegen der steigenden Temperatur an. Diese Steuerkurve ist in 14A, 14B und 14C dargestellt. Dadurch wird die in 15B dargestellte Leuchtdichte erhalten. Daher
werden zu der besonderen Zeit im zweiten Modus eine Anzeige des
Messskalenbilds 12 mit variabler Leuchtdichte in dem ersten
Pixelbereich 14 und eine Anzeige des Warnbilds 216 mit
der minimalen Leuchtdichte B2min in dem zweiten Pixelbereich 218 gleichzeitig
durchgeführt, wie in 15B dargestellt.
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Zu
der regulären Zeit, zu der die Signale von den Sensoren 266 keine
Normabweichungen anzeigen, wird das LCD 210 im zweiten
Modus auf ähnliche Weise gesteu ert wie zur regulären
Zeit im oben beschriebenen ersten Modus, daher wird das Warnbild 216 scheinbar
nicht in dem zweiten Pixelbereich 18 angezeigt.
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Ein
Ablauf der Steuerung durch die Steuerschaltung 262 in der
zweiten Ausführungsform wird mit Bezug auf 16 erläutert.
Der Steuerungsablauf in der zweiten Ausführungsform beginnt
ebenfalls als Antwort auf eine Betätigung des Zündschalters
des Fahrzeugs.
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Ähnlich
wie in Schritt S101 der ersten Ausführungsform wird in
Schritt S201 ein Steuermodus eingerichtet. Infolgedessen werden
in einem Fall, wo ansprechend auf den eingegebenen Anpassungswert,
der weiter auf der hellen Seite liegt als ein Bezugswert Cb, der
erste Modus als Steuermodus eingerichtet wird, die Schritte S202
und S203 ähnlich wie die Schritte S102 und S103 der ersten
Ausführungsform durchgeführt. Dann geht die Routine
zu Schritt S204 weiter.
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In
Schritt S204 wird bestimmt, ob die Signale von den Sensoren 266 die
Normaweichung wegen des zur Neige gehenden Kraftstoffs oder die
Normabweichung wegen des Temperaturanstiegs anzeigen oder nicht.
Falls das Signal eine dieser Normabweichungen anzeigt, geht die
Routine zu Schritt S205 weiter. Falls das Signal keine der Normabweichungen
anzeigt, geht die Routine zu Schritt S206 weiter.
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Im
Schritt S205 wird ansprechend auf mindestens eine der Normabweichungen
das Warnbild-Gradientenverhältnis des zweiten Pixelbereich des
LCD 10 auf das maximale Verhältnis R2max gesteuert
und dort gehalten. Dadurch zeigt die Vorrichtung das Warnbild 216 in
dem zweiten Pixelbereich 218 mit einer Leuchtdichte an,
die in einem Bereich zwischen der maximalen Leuchtdichte B2max und der
minimalen Leuchtdichte B2min liegt und die dem eingegebenen Anpassungswert
entspricht.
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Dagegen
werden im Schritt S206 das Warnbild-Gradientenverhältnis
und der Farbton des zweiten Pixelbereich 218 des LCD 10 ansprechend
auf die Bestimmung keiner Normabweichung so gesteuert und gehalten,
dass das Warnbild 216 sich im zweiten Hintergrundbild 217 auflöst.
Dadurch macht die Vorrichtung das Warnbild 216 in dem zweiten
Pixelbereich 218 anscheinend unsichtbar. Die Vorrichtung
verbirgt das Warnbild 16 vor dem Blick des Fahrers, indem
sie das Außenbild 16 im Hintergrundbild 13 auflöst.
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Falls
der Steuermodus in Schritt S201, der oben für den Fall
beschrieben wurde, dass der erste Modus als Steuermodus eingerichtet
wird, ansprechend darauf, dass der eingegebene Anpassungswert weiter
auf der dunklen Seite liegt als der Bezugswert Cb, auf den zweiten
Modus eingestellt wird, führt die Routine Schritte S207
und S208 durch, die den Schritten S107 und S108 der ersten Ausführungsform ähnlich
sind, und geht weiter zu Schritt S209.
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Dann
wird in Schritt S209 auf der Basis des Signals von den Sensoren 266 eine
Bestimmung ähnlich wie im oben beschriebenen Schritt S204 durchgeführt.
Falls bestimmt wird, dass eine Normabweichung vorliegt, geht die
Routine zu Schritt S210 weiter. Falls bestimmt wird, dass keine
Normabweichung vorliegt, geht die Routine zu Schritt S211 weiter.
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Im
Schritt S210 wird ansprechend auf mindestens eine der Normabweichungen
das Warnbild-Gradientenverhältnis des zweiten Pixelbereich 218 des
LCD 10 auf das maximale Verhältnis R2max gesteuert
und dort gehalten. Infolgedessen zeigt die Vorrichtung unabhängig
vom Messskalenbild 12, das in dem ersten Pixelbereich 14 mit
einer variablen Leuchtdichte dargestellt wird, das Warnbild 216 in dem
zweiten Pixelbereich 218 mit der minimalen Leuchtdichte
B2min an.
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Dagegen
werden in Schritt S211 ansprechend darauf, dass keine Normaweichung
vorliegt, das Warnbild-Gradientenverhältnis und der Farbton des
zweiten Pixelbereich 218 des LCD 10 ähnlich
wie im oben beschriebenen Schritt S26 so gesteuert und gehalten,
dass das Warnbild 216 scheinbar unsichtbar wird.
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Nach
der Durchführung der Schritte S205, S206, S210 und S211
geht die Routine zu einem Schritt S212 weiter, um zu bestimmen,
ob der Zündschalter ausgeschaltet wurde oder nicht. Wenn
eine positive Bestimmung getroffen wird, schließt die Vorrich tung
den Steuerungsablauf ab. Falls jedoch eine negative Bestimmung getroffen
wird, kehrt die Vorrichtung zu Schritt S201 zurück und
setzt den Steuerungsablauf fort.
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Gemäß der
oben beschriebenen zweiten Ausführungsform wird die Leuchtdichte
des Warnbilds 216 durch Variieren der Quellenluminanz der Lichtquelle 20 korrekt
angepasst, da die Vorrichtung den ersten Modus durchführt,
wenn der eingegebene Anpassungswert weiter auf der hellen Seite
liegt als der Bezugswert Cb. Wenn der eingegebene Anpassungswert
weiter auf der dunklen Seite liegt als der Bezugswert Cb, führt
die Vorrichtung ferner den zweiten Modus aus. Daher wird die Leuchtdichte
des Warnbilds 216 auf einem Niveau B2min gehalten, das
mindestens nötig ist, um die Quellenluminanz der Lichtquelle 20 und
das Warnbild-Gradientenverhältnis beizubehalten. Dadurch
wird die Leuchtdichte des Messskalenbilds 12 auf ähnliche
Weise angepasst wie in der ersten Ausführungsform. Daher
wird die Leuchtdichte des Warnbilds 216 im Gegensatz zum
Messskalenbild 12, bei dem die Priorität auf der Erkennbarkeit
liegt, in einem möglichst breiten Bereich so angepasst,
dass sie dem Geschmack des Fahrzeuginsassen entspricht. Außerdem
ist es im Hinblick auf das Warnbild 216 möglich,
durch das Beibehalten der minimalen Leuchtdichte den grundsätzlichen
Zweck der Lenkung der Aufmerksamkeit auf die Normabweichung zu erfüllen.
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In
der zweiten Ausführungsform ist der Anzeigesteuerabschnitt 260 das
Steuermittel, das Warnbild 216 ist das besondere Bild und
ein Pixel oder eine Vielzahl von Pixeln, welche(s) den zweiten Pixelbereich 218 bildet,
ist das erste Pixel.
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(Andere Ausführungsform)
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Wie
oben angegeben, soll die vorliegende Erfindung, auch wenn eine Vielzahl
von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben
wurde, nicht im Rahmen dieser Ausführungsformen interpretiert
werden, und es können verschiedene Ausführungsformen
angewendet werden, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.
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Beispielsweise
kann in der ersten Ausführungsform die Vorrichtung ein
besonderes Bild anzeigen, bei dem es sich um ein Außenbild 16 handelt, das
durch Aufnehmen einer Außenregion des Fahrzeugs, wie einer
voraus liegenden Region, einer zurück liegenden Region
und einer Seitenregion, erhalten wird, indem eine Reflektion des
sichtbaren Lichtes verwendet wird. In der zweiten Ausführungsform kann
die Vorrichtung zusätzlich zu Normabweichungen wegen eines
zur Neige gehenden Kraftstoffs und einer steigenden Temperatur beispielsweise
eine Normabweichung wegen eines blockierenden Rads, an dem ein ABS-System
arbeitet, erfassen und das besondere Bild, bei dem es sich um das
Warnbild 216 handelt, entsprechend dem Erfassungsergebnis
anzeigen. Ferner können die ersten und zweiten Ausführungsformen
kombiniert werden, um sowohl das Außenbild 16 als
auch das Warnbild 216 als besonderes Bild anzuzeigen. Ferner
kann die Vorrichtung in der ersten Ausführungsform und
in der zweiten Ausführungsform zusätzlich zur
oder anstelle der Fahrzeuggeschwindigkeit und der restlichen Kraftstoffmenge
einen für eine Fahrzeugbedingung aussagekräftigen
Wert wie beispielsweise eine zurückgelegte Strecke usw.
anhand der Sensoren 66 und 266 erfassen und das
reguläre Bild anzeigen, bei dem es sich das Messskalenbild 12 entsprechend dem
Erfassungsergebnis handelt.
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Obwohl
das LCD 10 und 210 und die Lichtquelle 20 in
den ersten und zweiten Ausführungsformen gemäß dem
Anpassungswert gesteuert werden, der vom Anpassungsschalter 32 eingegeben
wird, können das LCD 10 und 210 und die
Lichtquelle 20 beispielsweise gemäß einer
Betätigungsstellung eines Lichtschalters des Fahrzeugs
oder eines Pegels des von außen einfallenden Lichts gesteuert
werden. In den ersten und zweiten Ausführungsformen wird, wenn
eine Gradientensteuerung durchgeführt wird, um Bilder ineinander
aufzulösen, üblicherweise ein entsprechender Teil
eines Flüssigkristalls aktiviert, indem ein Dünnschichttransistor,
der einer Elektrode für jedes Unterpixel in einem Anzeigepixel
des LCD 10 und 210 entspricht, immer eingeschaltet
wird. Stattdessen können Bilder auch dadurch ineinander aufgelöst
werden, dass der entsprechende Teil des Flüssigkristalls
inaktiviert wird, indem der Dünnschichttransistor, der
der Elektrode jedes Unterpixels im Anzeigepixel entspricht, ausgeschaltet
wird.
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Die
ersten und zweiten Ausführungsformen können ein
LCD vom Reflektionstyp usw. anstelle des LCD 10 und 210 vom
Transmissions-Typ verwenden. Außerdem können die
ersten und zweiten Ausführungsformen anstelle der Lichtquelle 20,
welche die Kombination aus Leuchtdiode 22 und Diffusor 24 verwendet,
von den verschiedenen Arten von Lichtquellen, deren Quellenluminanz
angepasst werden kann, eine andere Lichtquelle verwenden, die sich
je nach dem LCD-Typ usw. eignet. Außerdem kann die vorliegende
Erfindung auf eine andere Anwendung, wie eine Fahrzeug-Anzeigevorrichtung, die
als Head-up-Anzeige dient, die ein Bild einer LCD virtuell an einem
Combiner darstellt, anstelle der Fahrzeug-Anzeigevorrichtung 1 und 200,
die als Kombi-Messinstrument dient, angewendet werden.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung umfassend im Zusammenhang mit ihren bevorzugten
Ausführungsformen und mit Bezug auf die begleitende Zeichnung
beschrieben wurde, sei darauf hingewiesen, dass verschiedene Änderungen
und Modifizierungen für einen Fachmann naheliegen werden.
Diese Änderungen und Modifizierungen sollen im Bereich
der vorliegenden Erfindung, der von den beigefügten Ansprüchen
definiert ist, eingeschlossen sein.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2008-191406 [0001]
- - JP 11-194736- A [0004]