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DE102009034091A1 - Elektromotor und Rotor dafür - Google Patents

Elektromotor und Rotor dafür Download PDF

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DE102009034091A1
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Jian Zhao
Yong Li
Chang Lin Jin
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Johnson Electric International AG
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Johnson Electric SA
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Abstract

Ein Elektromotor umfasst: einen Rotor, einen Stator und einen Bürstenträger. Der Rotor hat eine Welle 12, einen Rotorkern und einen an die Welle 12 angebrachten Kommutator 13. Der Rotorkern hat 5n Zähne 41 bis 45, wobei n eine positive Ganzzahl ist. Zwei Spulen 31 bis 40 sind um jeden Zahn gewickelt, wobei jede Spule um einen einzelnen Zahn gewickelt ist und zwei Enden hat. Der Kommutator hat 10n Stäbe 1 bis 10, die eine Bürstenkontaktoberfläche bilden. Der Stator weist ein Joch 11 und eine Mehrzahl von Permanentmagneten 51 bis 54 auf, die an einer inneren Oberfläche des Joches angebracht und dem Rotorkern zugewendet sind. Der Bürstenträger hat eine Mehrzahl von Kohlenstoffbürsten 21 bis 24, die zum Herstellen eines Gleitkontaktes mit der Bürstenkontaktoberfläche des Kommutators angeordnet sind. Die Enden der beiden um jeden Zahn gewickelten Spulen sind jeweils mit zwei Paaren benachbarter Stäbe verbunden und die Mittellinie zwischen einem der beiden Paare benachbarter Stäbe und die Mittellinie zwischen dem anderen der beiden Paare benachbarter Stäbe liegen sich diametral gegenüber.

Description

  • Diese Erfindung betrifft einen Elektromotor und insbesondere einen Rotor für einen PMDC-Motor.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Im Allgemeinen sind die Anzahl von Kommutatorstäben (als Stabanzahl bezeichnet), die Anzahl von Rotorpolen oder -schlitzen (als Schlitzanzahl bezeichnet) und die Anzahl von Wicklungsspulen eines Permanentmagnet-DC-Motors (Permanentgleichstrommotor) gleich. Ein Standardkommutator hält nur eine annäherungsweise stabile Kommutationsspannung aus. Sogar dann werden Kommutationsfunken zwischen benachbarten Kommutatorstäben erzeugt, wenn die Bürste über sie hinüber läuft. Um die Kommutation zu verbessern, sind manchmal die Kommutatorstabanzahl und die Anzahl der Wicklungsspulen doppelt so hoch wie die Rotorschlitzanzahl. Ein bekannter Mikromotor wendet vier Pole (Statorpole) und fünf Schlitze an, weil dies Vorteile eines einfachen Aufbaus, einer guten Belüftung, von weniger Kupfer und so weiter hat.
  • Eine bekannte Wicklungsanordnung für einen Mikromotor mit vier Polen und fünf Schlitzen ist in 5 gezeigt. Diese Art hat eine obere Wicklung 71 und eine untere Wicklung 72, die nachfolgend mit benachbarten Kommutatorstä ben 1 bis 10 verbunden sind. Das bedeutet: Die obere Wicklungsspule 71 und die untere Wicklungsspule 72 sind um jeden Zahn A bis E gewickelt und jede Spule hat zwei Enden. Beispielsweise ist am Zahn A die obere Wicklungsspule 71 mit den Kommutatorstäben 1 und 2 verbunden, und die untere Wicklungsspule 72 ist mit den Kommutatorstäben 2 und 3 verbunden. Die obere Wicklungsspule 71 ist am Zahn B mit den Kommutatorstäben 3 und 4 verbunden, während die untere Wicklungsspule 72 mit den Kommutatorstäben 4 und 5 verbunden ist und so weiter.
  • Da jedoch die beiden Wicklungen in der traditionellen Wicklungsanordnung getrennt mit benachbarten Kommutatorstäben verbunden sind, befände sich, wenn die eine Wicklung sich in der besten Kommutatorstellung befindet, die andere Wicklung um einen mechanischen Winkel von 36° über oder hinter der besten Stellung, so dass die Kommutationsfunken größer sind.
  • Ein anderer traditioneller Wicklungsanordnung ist in 6 gezeigt. Eine einzelne Wicklung ist um jeden Zahn A bis E gewickelt, wobei zwei Enden jeder Wicklung getrennt mit einem Paar von entsprechenden Kommutatorstäben 1 bis 10 verbunden sind. Nachdem eine Wicklung vollständig gewickelt worden ist, wird die nächste Wicklung über Verbindungsleitungen erreicht, die als Ausgleichsleitungen 61 bis 65 bekannt sind. Fünf Wicklungen bilden einen vollständigen Schaltkreis. Der Strom jeder Wicklung ist doppelt so hoch wie der Wicklungsstrom der Anordnung, die in 5 gezeigt ist. Daher ist der Durchmesser des Drahtes der Wicklung von 6 gewöhnlich doppelt so groß wie der Durchmesser des Drahtes der Wicklung von 5. In der Wicklungsanordnung, die in 6 gezeigt ist, ist die Bewegung der Wickelmaschine komplex und erfordert ein Wickeln Spulung der Wicklungsspulen und ein Wickeln der Ausgleichsleitungen. Da die Ausgleichsleitungen 61 bis 65 überdies den vollen Ankerstrom leiten müssen, müssen sie genauso dick wie die Wicklungsspule sein, und da die Ausgleichsleitungen direkt von einem Kommutatorstabhaken zu einem anderen Kommutatorstabhaken geschaltet sind, sind sie an dem Ansatz des Kommutators zwischen den Stäben und dem Rotorkern angehäuft und sind nicht förderlich für eine Hitzeableitung.
  • Daher besteht der Wunsch nach einem Rotor für einen Gleichstrommotor, der zwei Spulen hat, die um jeden Zahn des Rotors gewickelt sind und die eine verbesserte Kommutation haben.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Demgemäß schafft die vorliegende Erfindung gemäß einem Aspekt davon einen Rotor für einen Permanentmagnetgleichstrommotor, umfassend: eine Welle; einen an der Welle montierten Rotorkern und einen an der Welle benachbart zu dem Rotorkern befestigten Kommutator, wobei der Rotorkern 5n Zähne hat, wobei n eine positive Ganzzahl ist, wobei zwei Spulen um jeden Zahn gewickelt sind, wobei jede Spule um einen einzelnen Zahn gewickelt ist und ein Paar Enden hat, wobei der Kommutator 10n Stäbe zum Formen einer Bürstenkontaktoberfläche hat, wobei die Enden der beiden um jeden Zahn gewickelten Spulen jeweils mit zwei Paaren benachbarter Stäbe verbunden sind und wobei die Mittellinie zwischen einem ersten Paar der zwei Paare benachbarter Stäbe und die Mittellinie zwischen dem anderen Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe diametral gegenüberliegend sind.
  • Vorzugsweise sind die Enden von einer der beiden an demselben Zahn gewickelten Spulen jeweils mit einem Paar benachbarter Stäben verbunden, und die Enden der anderen der beiden Spulen sind jeweils mit dem anderen Paar benachbarter Stäbe verbunden.
  • Alternativ ist eines der Enden jeder der beiden um denselben Zahn gewickelten Spulen jeweils mit einem Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe verbunden, wobei die anderen Enden jeweils mit dem anderen Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe verbunden ist.
  • Vorzugsweise ist der Rotor ein Rotor eines Mikromotors mit 4 Polen, 5 Schlitzen und 10 Stäben.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt schafft die vorliegende Erfindung einen Motor, umfassend: einen Rotor; einen Stator; einen Bürstenträger; wobei der Rotor eine Welle, einen Rotorkern und einen an die Welle befestigten Kommutator aufweist, wobei der Rotorkern 5n Zähne hat, wobei n eine positive Ganzzahl ist, wobei zwei Spulen um jeden Zahn gewickelt sind, wobei jede Spule um einen einzelnen Zahn gewickelt ist und zwei Enden hat, wobei der Kommutator 10n Stäbe hat, die eine Bürstenkontaktoberfläche bilden, wobei der Stator ein Joch, eine Mehrzahl von Permanentmagneten, die an einer inneren Oberfläche des Joches angebracht und dem Rotorkern zugewendet sind, und den Bürstenträger hat, der eine Mehrzahl von Kohlenstoffbürsten aufweist, die zum Herstellen eines Gleitkontaktes mit der Bürstenkontaktoberfläche des Kommutators angeordnet sind, wobei die Enden der beiden um jeden Zahn gewickelten Spulen jeweils mit zwei Paaren benachbarte Stäbe verbunden sind, und wobei sich die Mittellinie zwischen dem einem der Paare der beiden Paare benachbarter Stäbe und die Mittellinie zwischen dem anderen Paare der beiden Paare benachbarter Stäbe zueinander diametral gegenüberliegen.
  • Vorzugsweise sind die Enden einer der beiden um denselben Zahn gewickelten Spulen jeweils mit einem ersten Paar der beiden Paare benachbartes Stäbe verbunden und die Enden der anderen der beiden Spulen sind jeweils mit dem anderen Paar der benachbarten Stäbe verbunden.
  • Alternativ ist eines der Enden jeder der um denselben Zahn gewickelten Spulen jeweils mit einem Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe verbunden, wobei die anderen Enden jeweils mit dem anderen Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe verbunden ist.
  • Vorzugsweise ist der Motor ein Mikromotor mit vier Polen, fünf Schlitzen und zehn Stäben.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird im Folgenden mit Bezug auf die Figuren der beigefügten Zeichnungen nur beispielhaft beschrieben. Ausmaße von Bauteilen und Merkmalen, die in den Figuren gezeigt sind, sind im Allgemeinen zur Zweckmäßigkeit und Klarheit der Darstellungen gewählt und sind nicht unbedingt maßstabsgetreu gezeigt. Die Figuren sind im Folgenden aufgezählt.
  • 1 ist ein schematisches Diagramm einer axialen Endansicht eines Motors gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine isometrische Ansicht eines Rotors, der ein Teil des Motors aus 1 ist;
  • 3 ist ein schematisches Wicklungsdiagramm eines Motors gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 4 ist ein schematisches Wicklungsdiagramm eines Motors gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 5 ist ein schematisches Wicklungsdiagramm eines Motors gemäß dem Stand der Technik; und
  • 6 ist ein schematisches Wicklungsdiagramm eines Motors gemäß einem anderen Beispiel aus dem Stand der Technik.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • 1 zeigt einen Permanentmagnet-Gleichstrommotor (PMDC-Motor) gemäß einer ersten, bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der Motor hat einen Stator, einen Bürstenträger (Bürstengetriebe) und einen Rotor. Der Stator weist ein Gehäuse oder Joch 11 und vier an einer inneren Oberfläche des Joches befestigte Permanentmagnete 51 bis 54 auf. Der Bürstenträger hat vier Bürsten 21 bis 24, die zum Herstellen eines Gleitkontaktes mit einer Bürstenkontaktoberfläche des Kommutators zwecks Übertragung elektrischer Energie auf den Rotor angeordnet sind.
  • 2 zeigt den Rotor von 1. Der Rotor weist eine Welle 12, einen an der Welle 12 befestigten Rotorkern, und einen neben dem Rotorkern an der Welle 12 befestigten Kommutator 13 auf. Der Rotorkern weist fünf Zähne 41 bis 45 auf, die sich zu dem Permanentmagneten 51 bis 54 hin erstrecken und diesem über eine schmale Luftlücke hinweg zugewendet sind. Der Kommutator 13 hat zehn Stäbe 1 bis 10, die zur Bildung der Bürstenkontaktoberfläche angeordnet sind. Jeder Zahn 41 bis 45 ist mit zwei Wicklungen 31 bis 40 gewickelt und die Wicklungen sind an Anschlusshaken der Kommutatorstäbe angeschlossen oder sonst wie elektrisch verbunden.
  • Wie in dem Wicklungsdiagramm von 3 gezeigt, ist das rechte Ende der Wicklung 31 mit dem Kommutatorstab 1 verbunden und das linke Ende ist mit dem Stab 2 verbunden. Das rechte Ende der Wicklung 38 ist ebenfalls mit dem Stab 2 verbunden, und das linke Ende ist mit dem Stab 3 verbunden. Um die Beschreibung zu vereinfachen, wird die obige Beschreibung als Beispiel zur Erklärung des Nachfolgenden verwendet. Unter der Annahme, dass der Wicklungsprozess durch das Verbinden des Drahtes mit dem Stab 1 startet, wird der Draht dann zum Formen der Spule 31 um den Zahn 41 gewickelt, dann mit dem Stab 2 verbunden, zum Bilden der Spule 38 um den Zahn 44 gewickelt, dann mit dem Stab 3 verbunden, dann zum Bilden der Spule 33 um den Zahn 42 gewickelt, mit dem Stab 4 verbunden, zum Bilden der Spule 40 um den Zahn 45 gewickelt, mit dem Stab 5 verbunden, zum Bilden der Spule 35 um den Zahn 43 gewickelt, mit dem Stab 6 verbunden und so weiter, bis die Spule 36 um den Zahn 43 gewickelt ist und dann mit dem Stab 1 zum Vervollständigen der Wicklung verbunden wird. Auf diese Weise ist die Abfolge zur Bildung der Spulen 31-38-33-40-35-32-37-34-39-36 und die entsprechende Abfolge zum Verbinden der Stäbe ist 1-2-3-4-5-6-7-8-9-10. Daher ist die Spule 31 mit den Stäben 1 und 2 verbunden. Die Spule 38 ist mit den Stäben 2 und 3 verbunden. Die Spule 33 ist mit den Stäben 3 und 4 verbunden. Die Spule 40 ist mit den Stäben 4 und 5 verbunden. Die Spule 35 ist mit den Stäben 5 und 6 verbunden. Die Spule 32 ist mit den Stäben 6 und 7 verbunden. Die Spule 37 ist mit den Stäben 7 und 8 verbunden. Die Spule 34 ist mit den Stäben 8 und 9 verbunden. Die Spule 39 ist mit den Stäben 9 und 10 verbunden. Die Spule 36 ist mit den Stäben 10 und 1 verbunden.
  • Natürlich kann die Wicklung von jedem Stab aus starten, aber es ist bequemer, den Stab, von dem aus der Wicklungsvorgang startet, mit Stab 1 zu bezeichnen.
  • Der Motor arbeitet auf die folgende Art und Weise. Wenn die Stäbe 1 und 2 zu der Position der Kohlenstoffbürste 21 gedreht sind, werden die Stäbe 6 und 7 zu der Position der Kohlenstoffbürste 23 gedreht. Spule 31 und Spule 33 werden über die Bürsten getrennt kurzgeschlossen. Die Kohlenstoffbürste 21 und die Kohlenstoffbürste 23 sind an demselben magnetischen Pol angeordnet. Daher sind Spule 31 und Spule 32 in derselben Kommutatorstellung angeordnet. Wenn die Stäbe 3 und 4 zu der Position der Kohlenstoffbürste 21 gedreht werden, werden die Stäbe 8 und 9 zu der Position der Kohlenstoffbürste 23 gedreht. Die Spule 32 und die Spule 34 werden kommutiert, und so weiter. Auf diese Art und Weise haben die oberen und die unteren, an denselben Zahn gewickelten Wicklungen dieselbe Kommutatonsstellung, was die Kommutation verbessern kann, wie durch verringerte Kommutationsfunken bewiesen.
  • Der Rotor kann gemäß einer unterschiedlichen Wicklungssequenz-Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gewickelt werden, wie in 4 gezeigt.
  • Wie in 4 gezeigt, ist Spule 131 mit Stäben 1 und 7 verbunden. Spule 132 ist mit Stäben 2 und 6 verbunden. Spule 133 ist mit Stäben 3 und 9 verbunden. Spule 134 ist mit Stäben 4 und 8 verbunden. Spule 135 ist mit Stäben 5 und 1 verbunden. Spule 136 ist mit Stäben 6 und 10 verbunden. Spule 137 ist mit Stäben 7 und 3 verbunden. Spule 138 ist mit Stäben 8 und 2 verbunden. Spule 139 ist mit Stäben 9 und 5 verbunden. Spule 140 ist mit Stäben 10 und 4 verbunden. Wenn die Stäbe 1 und 2 zur Position der Kohlenstoffbürste 21 gedreht werden, werden die Stäbe 6 und 7 auf die Position der Kohlenstoffbürste 23 gedreht. Spule 131 und Spule 132 sind in derselben Kommutationsstellung angeordnet. Wenn die Stäbe 3 und 4 zu der Position der Kohlenstoffbürste 21 gedreht werden, werden die Stäbe 8 und 9 zu der Position der Kohlenstoffbürste 23 gedreht. Spule 133 und Spule 134 sind in derselben Kommutationsstellung angeordnet, und so weiter.
  • In dieser Wicklungsanordnung werden die Enden von zwei um denselben Zahn gewickelten Spulen getrennt mit zwei Paaren benachbarter Stäbe verbunden. Dagegen ist der Unterschied der Mittellinie zwischen einem Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe und der Mittellinie zwischen dem anderen Paare der benachbarten Stäbe der mechanische Winkel von 180°.
  • Es soll verstanden werden, dass diese Wicklungsanordnungen für einen Mikromotor mit 4n Polen und 5n Schlitzen geeignet sind, wobei n eine positive Ganzzahl ist. Das Beispiel n = 1 wurde als einfaches, repräsentatives Beispiel zur Vereinfachung des Verständnisses und der Beschreibung gewählt.
  • In der Beschreibung und den Ansprüchen der vorliegenden Erfindung wird jedes der Verben „aufweisen”, „umfassen”, „enthalten” und „haben” und ihre Abwandlungen in einem einschließenden Sinn verwendet, um das Vorhandensein der genannten Bauteile zu beschreiben, aber nicht um das Vorhandensein von zusätzlichen Bauteilen auszuschließen.
  • Obwohl die Erfindung mit Bezug auf eine oder mehrere bevorzugte Ausführungsformen beschrieben ist, sollte vom Fachmann verstanden werden, dass verschiedene Abwandlungen möglich sind. Daher wird der Geltungsbereich der Erfindung durch Bezugnahme auf die nachfolgenden Ansprüche bestimmt.

Claims (8)

  1. Rotor für einen Permanentmagnet-Gleichstrommotor, umfassend: eine Welle (12); einen an der Welle montierten Rotorkern und einen Kommutator (13), der benachbart zu dem Rotorkern an der Welle befestigt ist, wobei der Rotorkern 5n Zähne (41 bis 15) hat, wobei n eine positive Ganzzahl ist, wobei zwei Spulen (31 bis 40, 131 bis 140) um jeden Zahn gewickelt sind, wobei jede Spule um einen einzelnen Zahn gewickelt ist und ein Paar Enden hat, wobei der Kommutator 10n Stäbe (1 bis 10) hat, die eine Bürstenkontaktoberfläche bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der zwei um jeden Zahn gewickelten Spulen jeweils mit beiden Paare benachbarter Stäbe verbunden sind und die Mittellinie zwischen einem ersten Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe und die Mittellinie zwischen dem anderen Paar benachbarter Stäbe zueinander diametral gegenüberliegend sind.
  2. Rotor nach Anspruch 1, wobei die Enden von einer der beiden um denselben Zahn (41 bis 45) gewickelten Spulen (31 bis 40) jeweils mit einem Paar benachbarter Stäbe verbunden sind und wobei die Enden der anderen der beiden Spulen jeweils mit dem anderen Paar benachbarter Stäbe verbunden sind.
  3. Rotor nach Anspruch 1, wobei eines der Enden jeder der beiden um denselben Zahn (41 bis 45) gewickelten Spulen (131 bis 140) jeweils mit einem Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe verbunden ist, wobei das andere Ende jeweils mit dem anderen Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe verbunden ist.
  4. Rotor nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, wobei der Rotor ein Rotor eines Mikromotors mit 4 Polen, 5 Schlitzen und 10 Stäben ist.
  5. Motor mit: einem Rotor; einem Stator; einem Bürstenträger; wobei der Rotor eine Welle (12), einen Rotorkern und einen an der Welle befestigten Kommutator (13) aufweist, wobei der Rotorkern 5n Zähne (41 bis 45) hat, wobei n eine positive Ganzzahl ist, wobei zwei Spulen (31 bis 40, 131 bis 140) um jeden Zahn gewickelt sind, wobei jede Spule um einen einzelnen Zahn gewickelt ist und zwei Enden hat, wobei der Kommutator 10n Stäbe (1 bis 10) hat, die eine Bürstenkontaktoberfläche bilden, wobei der Stator ein Joch (11), eine Mehrzahl von Permanentmagneten (51 bis 54), die an einer inneren Oberfläche des Joches entlang einer Umfangsrichtung davon angebracht und zu dem Rotorkern gewandt sind, und den Bürstenträger aufweist, der eine Mehrzahl von Kohlenstoffbürsten (21 bis 24) aufweist, die zum Herstellen eines Gleitkontaktes mit der Bürstenkontaktoberfläche des Kommutators angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der beiden um jeden Zahn gewickelten Spulen jeweils mit zwei Paaren benachbarter Stäbe verbunden sind und die Mittellinie zwischen einem Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe und die Mittellinie zwischen dem anderen Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe zueinander diametral gegenüberliegend sind.
  6. Motor nach Anspruch 5, wobei die Enden von einer der beiden um denselben Zahn gewickelten Spulen (31 bis 40) jeweils mit einem ersten Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe verbunden ist und wobei die Enden der anderen der beiden Spulen jeweils mit dem anderen Paar benachbarter Stäbe verbunden sind.
  7. Motor nach Anspruch 5, wobei eines der Enden jeder der um denselben Zahn gewickelten Spulen (131 bis 140) jeweils mit einem Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe verbunden ist, wobei die anderen Enden jeweils mit dem anderen Paar der beiden Paare benachbarter Stäbe verbunden ist.
  8. Motor nach Anspruch 5, 6 oder 7, wobei der Motor ein Mikromotor mit 4 Polen, 5 Schlitzen und 10 Stäben ist.
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