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DE102011018258B4 - Elektromotor - Google Patents

Elektromotor

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Publication number
DE102011018258B4
DE102011018258B4 DE102011018258.6A DE102011018258A DE102011018258B4 DE 102011018258 B4 DE102011018258 B4 DE 102011018258B4 DE 102011018258 A DE102011018258 A DE 102011018258A DE 102011018258 B4 DE102011018258 B4 DE 102011018258B4
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DE
Germany
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rotor
coil
poles
coils
stator
Prior art date
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Active
Application number
DE102011018258.6A
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English (en)
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DE102011018258A1 (de
DE102011018258A8 (de
Inventor
Bao Ting Liu
Ji Cheng Pan
Ji Dong CHAI
Guo Dong ZHANG
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Johnson Electric International AG
Original Assignee
Johnson Electric International AG
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Publication date
Application filed by Johnson Electric International AG filed Critical Johnson Electric International AG
Publication of DE102011018258A1 publication Critical patent/DE102011018258A1/de
Publication of DE102011018258A8 publication Critical patent/DE102011018258A8/de
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Publication of DE102011018258B4 publication Critical patent/DE102011018258B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/26DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings
    • H02K23/30DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings having lap or loop windings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Abstract

Elektromotor, umfassend:
einen Läufer (20) mit einer Welle (22), einen Läuferkern (24), der an der Welle (22) befestigt ist und n Zähne (26) aufweist, einen Kommutator,
der angrenzend an den Läuferkern (24) an der Welle (22) befestigt ist und m Segmente Z1-Zm (30) aufweist, und Läuferwicklungseinheiten (36),
die um die Zähne (26) gewickelt und mit den Segmenten (30) verbunden sind;
einen Ständer (40), der konfiguriert ist für die Bildung von 2P Magnetpolen und der mit dem Läufer (20) magnetisch gekoppelt ist; und Bürsten (60), die so angeordnet sind, dass sie sich in Gleitkontakt mit dem Kommutator befinden, wobei P eine ganze Zahl größer als 1 ist und wobei m und n gerade Ganzzahlen größer als P sind,
wobei jede der Läuferwicklungseinheiten (36) mit einem Paar von benachbarten Segmenten (30) verbunden ist und wenigstens eine der Läuferwicklungseinheiten (36) mindestens zwei Spulen umfasst, die in Reihe geschaltet sind, und
wobei jede solche Spule zumindest zwei Nebenspulen umfasst, die direkt in Reihe geschaltet sind und voneinander durch zumindest einen Zahn (26) getrennt sind, und dass eine erste Nebenspule und eine letzte Nebenspule der Spule jeweils mit einem Paar von Segmenten (30) verbunden sind, wobei der Läufer (20) m Läuferwicklungseinheiten R1-Rm (36) aufweist und jede Läuferwicklungseinheit Rk (36) ist mit einem Paar von benachbarten Segmenten Zk und Zk+1 (30) verbunden, ist aus P+1 Spulen gebildet, wenn k ein ganzes Vielfaches von m/P ist, und ist aus P Spulen gebildet, wenn k kein ganzes Vielfaches von m/P ist, wobei 1≤k≤m-1 ist.

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft einen Elektromotor und insbesondere einen gewickelten Läufer eines Elektromotors.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Ein Einphasen-Reihenmotor ist auch als Universalmotor bekannt, da er sowohl mit Wechselstrom als auch mit Gleichstrom betrieben werden kann. Es handelt sich um einen Einphasenmotor mit einem gewickelten Ständer und einem gewickelten Läufer, dessen Läuferwicklungen über Bürsten mit den Ständerwicklungen in Reihe geschaltet sind. Wegen seiner charakteristischen hohen Drehzahl, seiner kleinen Größe, seines geringen Gewichts, seines hohen Startdrehmoments, seiner komfortablen Drehzahlregelung und seiner Reihenschlusserregung wird der Universalmotor häufig für den Antrieb von Geräten mit geringer Leistung verwendet, die eine hohe Drehzahl benötigen und klein- sowie leichtbauend sein müssen, wie zum Beispiel Küchenmixer, Staubsauger, Haushaltsnähmaschinen, Elektrowerkzeuge usw.
  • In den 5 und 6 hat ein üblicher Universalmotor der bekannten Art einen Läufer und einen Ständer. Der Läufer hat eine Welle 22, einen Kommutator (nicht gezeigt), der an der Welle befestigt ist, einen Läuferkern 24, der angrenzend an den Kommutator an der Welle befestigt ist und eine Mehrzahl von Läuferpolen 26 aufweist, und Läuferwicklungen (nicht gezeigt), die um die Läuferpole herumgeführt und mit dem Kommutator verbunden sind. Der Ständer hat einen Ständerkern 42 mit einem Joch in einer rechteckigen Konfiguration und zwei Zähne 43 (Ständerpole), die sich von zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Jochs nach innen erstrecken und auf denen Ständerwicklungen 44 gewickelt sind. Der Motor hat auch Bürsten (nicht gezeigt), die sich mit dem Kommutator in Gleitkontakt befinden, um elektrischen Strom zu den Läuferwicklungen zu übertragen. Wenn die Ständerwicklungen elektrifiziert sind, werden zwei Magnetpole mit entgegengesetzter Polarität an den Ständerpolen und zwei Magnetkreise gebildet. Jeder Magnetkreis verläuft durch die beiden Ständerpole, durch eine Hälfte des Läufers und eine Seite des Jochs, so dass der Weg relativ lang ist, wie das in 6 dargestellt ist. Ferner sind beide Enden jeder Läuferwicklung normalerweise mit den beiden Segmenten des Kommutators verbunden. Die Kommutationsleistung des Motors ist nicht gut insbesondere, wenn die Anzahl der Windungen der Läuferwicklungen relativ groß ist.
  • Die JP 2005 - 269 781 A offenbart einen Läufer für einen Elektromotor.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, in einem Elektromotor den Ständermagnetkreis zu verkürzen und die Kommutationsleistung des Motors zu verbessern.
  • Zum Lösen dieser Aufgabe schafft die Erfindung einen Elektromotor gemäß Anspruch 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche, der nachfolgenden Beschreibung sowie der Figuren.
  • ÜBERSICHT DER ERFINDUNG
  • Demzufolge wird durch die vorliegende Erfindung ein Elektromotor bereitgestellt, umfassend: einen Läufer mit einer Welle, einen an der Welle befestigten Läuferkern mit einer Mehrzahl von Zähnen, einen angrenzend an den Läuferkern an der Welle befestigten Kommutator mit einer Mehrzahl von Segmenten und Läuferwicklungseinheiten, die um die Zähne herumgeführt und mit den Segmenten verbunden sind; einen Ständer, der mit dem Läufer magnetisch gekoppelt ist; und Bürsten, die in Gleitkontakt mit dem Kommutator angeordnet sind; wobei jede der Läuferwicklungseinheiten mit einem Paar von benachbarten Segmenten verbunden ist und mindestens eine der Läuferwicklungseinheiten mindestens zwei in Reihe geschaltete Spulen umfasst und jede Spule mindestens zwei Nebenspulen hat, die direkt in Reihe geschaltet sind und durch mindestens einen Zahn voneinander getrennt sind, und wobei eine erste Nebenspule und eine letzte Nebenspule der Spule jeweils mit einem Paar von Segmenten verbunden sind. Der Ständer ist so konfiguriert, dass er 2P Magnetpole bildet. Der Kommutator hat m Segmente Z1-Zm, und der Läufer hat n Zähne, wobei P eine ganze Zahl größer als 1 ist und wobei m und n gerade Ganzzahlen größer als P sind. Der Läufer hat m Läuferwicklungseinheiten R1-Rm, und jede Läuferwicklungseinheit Rk ist mit einem Paar von benachbarten Segmenten Zk und Zk+1 verbunden, ist aus P+1 Spulen gebildet, wenn k ein ganzes Vielfaches von m/P ist, und ist aus P Spulen gebildet, wenn k kein ganzes Vielfaches von m/P ist, wobei 1≤k≤m-1 ist.
  • Vorzugsweise hat bei k ≠ m/P ein Paar von Segmenten, die durch jede Spule einer Läuferwicklungseinheit Rk verbunden sind, im Wesentlichen die gleiche Polarität.
  • Vorzugsweise ist eine Läuferwicklungseinheit Rm, die mit einem Paar benachbarter Segmente Zm und Z1 verbunden ist, aus P-1 Spulen gebildet.
  • Vorzugsweise haben bei 1≤k≤m/P-1 die Spulen der Läuferwicklungseinheit Rk die gleiche Wicklungsrichtung.
  • Vorzugsweise haben bei 1≤k≤(m/P-2) die Läuferwicklungseinheiten Rk und Rk+2 die gleiche Wicklungsrichtung, und die Läuferwicklungseinheiten Rk und Rk+1 haben eine entgegengesetzte Wicklungsrichtung.
  • Vorzugsweise beträgt das Verhältnis der Anzahl von Segmenten zu der Anzahl von Zähnen 1, 2 oder 3.
  • Vorzugsweise umfasst jede der Spulen zwei Nebenspulen, die direkt in Reihe geschaltet sind und durch einen Zahn voneinander getrennt sind.
  • Vorzugsweise haben die wenigstens zwei Nebenspulen die gleiche Wicklungsrichtung.
  • Vorzugsweise umfasst der Ständer einen Ständerkern mit einem Joch, das zumindest zwei erste Abschnitte mit zwei sich von diesen erstreckenden Hauptpolen und zumindest zwei zweite Abschnitte mit zwei sich von diesen erstreckenden Hilfspolen hat, wobei die mindestens zwei Hauptpole und die mindestens zwei Hilfspole in der Umfangsrichtung des Ständerkerns alternierend angeordnet sind und die mindestens zwei Hauptpole auf ihnen gewickelte Ständerwicklungen tragen und wobei die Ständerwicklungen derart konfiguriert sind, dass bei ihrer Elektrifizierung wenigstens zwei Hauptmagnetpole gleicher Polarität an den wenigstens zwei Hauptpolen gebildet werden und wenigstens zwei induzierte Magnetpole gleicher Polarität, die zur Polarität der Hauptmagnetpole entgegengesetzt ist, an den mindestens zwei Hilfspolen gebildet werden.
  • Vorzugsweise tragen die Hilfspole keine Ständerwicklung.
  • Alternativ tragen die Hilfspole Ständerwicklungen, wobei die Anzahl der Windungen der Ständerwicklung an den Hilfspolen geringer ist als die Anzahl der Windungen der Ständerwicklung an den Hauptpolen.
  • Vorzugsweise sind die ersten Abschnitte des Jochs schmaler als die zweiten Abschnitte des Jochs.
  • Vorzugsweise ist das Verhältnis eines Außendurchmessers des Läufers zu einer minimalen Außengröße des Ständers größer als 7:10.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nunmehr anhand eines Beispiels beschrieben, wobei auf die Figuren der anliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird. Identische Strukturen, Elemente oder Teile, die in mehr als einer Figur erscheinen, tragen in sämtlichen Figuren, in denen sie erscheinen, die gleichen Bezugszeichen. Die Dimensionen von Komponenten und in den Figuren dargestellten Merkmalen sind allgemein im Hinblick auf eine übersichtliche Darstellung gewählt und sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu. Die Figuren sind im Folgenden aufgelistet.
    • 1 ist eine schematische Schnittansicht eines Elektromotors gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
    • 2 ist ein Magnetpfaddiagramm für den Motor von 1;
    • 3 zeigt ein vereinfachtes Wickelschema für den Motor von 1;
    • 4 ist eine Tabelle zur Darstellung des Wickelschemas von 3;
    • 5 ist eine schematische Schnittansicht eines üblichen Universalmotors; und
    • 6 ist ein Magnetpfaddiagramm für den Motor von 5.
  • DETAILBESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Ein Einphasen-Reihenmotor gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 1 dargestellt. 1 ist eine schematische Querschnittdarstellung des Motors, wobei die Läuferwicklungen weggelassen wurden. Der Motor hat einen Läufer 20 und einen Ständer 40, der mit dem Läufer 20 magnetisch gekoppelt ist.
  • Der Läufer 20 umfasst eine Welle 22, einen an der Welle 22 befestigten Läuferkern 24 und einen Kommutator (nicht gezeigt), der an den Läuferkern 24 angrenzend an der Welle 22 befestigt ist. Der Läuferkern 24 ist durch in axialer Richtung des Läufers aufeinandergeschichtete Lamellen gebildet. Der Läuferkern 24 hat n Zähne 26, und um die Zähne 26 sind m Läuferwicklungseinheiten 36 herumgeführt. Ein Wicklungsschlitz 28 ist zwischen jeweils zwei benachbarten Zähnen 26 gebildet. Der Kommutator hat m Segmente (auch als Stäbe bezeichnet) 30. Die Läuferwicklungseinheiten 36 sind in den Wicklungsschlitzen 28 des Läuferkerns 24 gewickelt und sind mit den Segmenten 30 des Kommutators verbunden. In dieser Ausführungsform ist m gleich 36 und n gleich 18.
  • Der Ständer 40 hat einen Ständerkern 42 und Ständerwicklungen 44. Der Ständerkern 42 ist durch Lamellen gebildet, die in der axialen Richtung des Motors aufeinandergeschichtet sind, und hat ein Joch mit zwei ersten Abschnitten 46 und zwei zweiten Abschnitten 48. Die ersten Abschnitte 46 und die zweiten Abschnitte 48 sind alternierend in der Umfangsrichtung des Ständerkerns 42 angeordnet. Zwei Hauptpole 50 und zwei Hilfspole 52 erstrecken sich von den ersten Abschnitten 46 und von den zweiten Abschnitten 48 jeweils nach innen. Die Ständerwicklungen 44 sind um die Hauptpole 50 herumgeführt, während die Hilfspole 52 keine Wicklungen tragen. Der Motor hat auch zwei Bürsten 60, die hinsichtlich des Ständers 40 derart festgelegt sind, dass sie sich in Gleitkontakt mit dem Kommutator befinden, um die Läuferwicklungseinheiten 36 über den Kommutator mit Strom zu versorgen. Der Ständerkern 42 ist symmetrisch. Die Hauptpole 50 und die Hilfspole 52 sind vorspringende Pole und haben jeweils einen Hals 54, der sich von dem Joch nach innen erstreckt, und einen Polschuh 56, der sich von dem Hals 54 in Umfangsrichtung erstreckt. Jeder Polschuh 56 bildet eine durchgehende gewölbte Fläche, die dem Läufer 20 gegenüberliegt. Zusammen bilden die Polschuhe eine diskontinuierliche zylindrische Wand.
  • In der Umfangsrichtung sind die Hälse der der Hauptpole 50 schmaler als die Hälse der Hilfspole 52. In der radialen Richtung sind die ersten Abschnitte 46 schmaler als die zweiten Abschnitte 48, und der Abstand zwischen den ersten Abschnitten 46 und den Schuhen 56 der Hauptpole 50 ist größer als der Abstand zwischen den zweiten Abschnitten 48 und den Schuhen 56 der Hilfspole 52. Dadurch wird zwischen den ersten Abschnitten 46 und den Hauptpolen 50 ein größerer Raum für die Aufnahme der Ständerwicklungen 44 gebildet. Es versteht sich, dass die vorgenannte Umfangsrichtung und radiale Richtung nicht nur für runde oder zylindrische Strukturen gelten, sondern dass auch andere Formen wie quadratische oder ovale Formen in dem Rahmen der vorliegenden Erfindung enthalten sind.
  • Wenn die Ständerwicklungen 44 unter Strom gesetzt werden, werden durch die Ständerwicklungen 44 zwei Hauptmagnetpole mit gleicher Polarität an den beiden Hauptpolen 50 gebildet, und zwei induzierte Magnetpole mit gleicher Polarität, die zur Polarität der Hauptmagnetpole entgegengesetzt ist, werden an den beiden Hilfspolen 52 gebildet. Das heißt, es werden vier Magnetpole und vier Magnetpfade gebildet, wie das in 2 dargestellt ist. Jeder Magnetpfad verläuft durch einen Hauptpol 50, durch das Ständerjoch, durch einen Hilfspol 52, durch den Luftspalt zwischen dem Hilfspol 52 und dem Läufer 20, durch den Läufer 20 und durch den Luftspalt zwischen dem Hauptpol 50 und dem Läufer 20.
  • In der Ausführungsform hat der Läufer 20 einen Außendurchmesser D, der Ständer 40 hat eine minimale Außenabmessung Y, und das Verhältnis des Außendurchmessers D zu der minimalen Außenabmessung Y ist größer als 7:10. Der Außendurchmesser des Läufers 20 heißt der Außendurchmesser des Läuferkerns 24. Die minimale Außenabmessung des Ständers 40 heißt der Abstand zwischen zwei Überschneidungspunkten zwischen einer sich durch die Mitte des Ständers 40 erstreckenden geraden Linie und der Peripherie des Ständerkerns 42.
    Der Außendurchmesser D des Läufers 20 ist etwas kleiner als der Durchmesser eines durch die gewölbten Flächen der Polschuhe der Pole 50 und 52 definierten Kreises, und das Verhältnis des Kreisdurchmessers zu dem minimalen Außendurchmesser des Läufers 20 ist ebenfalls größer als 7:10. Es versteht sich, dass der Abstand zwischen den Hauptpolen 50 und dem Läuferkern 42 gleich dem oder verschieden von dem Abstand zwischen den Hilfspolen 52 und dem Läuferkern 42 sein kann. Wenn die beiden Abstände verschieden sind, definieren die gewölbten Flächen der Schuhe der Hauptpole 50 und die gewölbten Flächen der Schuhe der Hilfspole 52 zwei Kreise mit unterschiedlichem Durchmesser. Der Kreisdurchmesser in dieser Konfiguration heißt der Durchmesser des kleineren Kreises.
  • In der bevorzugten Ausführungsform springen die Hilfspole 52 von der Innenseite der zweiten Abschnitte 48 nach innen vor und sind somit als vorspringende Pole ausgebildet. Alternativ können die Hilfspole 52 als nicht vorspringende Pole ausgebildet und relativ zur Innenseite der zweiten Abschnitte 48 versenkt sein. Wenn die Hilfspole 52 vorspringende Pole sind, können sie auch Ständerwicklungen tragen, und die Ständerwicklungen an den Hilfspolen 52 haben weniger Windungen als die Ständerwicklungen 44, die von den Hauptpolen 50 getragen werden.
  • Das bevorzugte Wickelschema der Läuferwicklungseinheiten bei vorliegender Erfindung wird nunmehr allgemein beschrieben. Zur Vereinfachung der Beschreibung sind die Segmente (oder Stäbe) 30 des Kommutators durch Z1-Zm angegeben, die Wicklungsschlitze 28 des Läuferkerns 24 sind durch S1-Sn angegeben, die Läuferwicklungseinheiten 36 des Läufers 20 sind durch R1-Rm angegeben, und die Anzahl der Ständermagnetpole ist 2P. Der Stab Zk ist über eine Läuferwicklungseinheit Rk elektrisch mit dem Stab Zk+1 verbunden. Wenn k kein ganzes Vielfaches von m/P ist, ist die Läuferwicklungseinheit Rk aus P Spulen gebildet, die in Reihe geschaltet sind. Wenn k ein ganzes Vielfaches von m/P ist, ist die Läuferwicklungseinheit Rk aus P+1 Spulen gebildet, die in Reihe geschaltet sind. Der Stab Zm ist über eine aus einer Spule gebildete Läuferwicklungseinheit Rm elektrisch mit dem Stab Zl neben dem Stab Zm verbunden. Jede Spule Wi der Läuferwicklungseinheiten 36 ist mit zwei Stäben 30 verbunden und umfasst eine erste Nebenspule Wia und eine zweite Nebenspule Wib, die mit der ersten Nebenspule Wia direkt in Reihe geschaltet ist und von der ersten Nebenspule Wia durch mindestens einen Zahn getrennt ist. Zwei Nebenspulen jeder Spule haben die gleiche Wicklungsrichtung, welche auch die Wicklungsrichtung der Spule ist. Die erste Nebenspule Wia und die zweite Nebenspule Wib sind jeweils mit den zwei Stäben verbunden. Vorzugsweise ist die Zähnezahl q, welche die Anzahl der Zähne ist, um welche die Nebenspule gewickelt ist, der ersten Nebenspule Wia gleich jener der zweiten Nebenspule Wib. Die Zähnezahl q ist eine Ganzzahl und erfüllt die Gleichung: |q-n/2P| <1, wobei n/2P der Polabstand ist. In der vorstehenden Beschreibung ist P eine ganze Zahl größer als 1, m und n sind gerade Ganzzahlen größer als P, 1≤k≤m-1 und 1≤i≤m. Vorzugsweise ist das Verhältnis von m zu n gleich 2, q ist eine ganze Zahl kleiner als n/2P, und das Verhältnis von m zu n kann 1, 2 oder 3 betragen.
  • Wenn k kein ganzzahliges Vielfaches von m/P ist, verläuft die mit den Stäben Zk und Zk+1 verbundene Läuferwicklungseinheit Rk um den Umfang des Läuferkerns 24 und ist aus P Spulen gebildet, die in Reihe geschaltet sind. Zwei Stäbe, die durch jede Spule verbunden sind, haben im Wesentlichen die gleiche Polarität. Zwei oder mehr Stäbe mit gleicher Polarität in vorliegender Beschreibung bedeutet, dass zwei oder mehr Stäbe durch den Abstand zwischen den Polen gleicher Polarität voneinander getrennt sind. Bekanntlich beträgt bei einem Motor mit 2P Ständermagnetpolen und einem Kommutator aus m Stäben der Abstand zwischen Polen gleicher Polarität gemessen in der Anzahl von Stäben gleich m/P. In der bevorzugten Ausführungsform ist P gleich 2 und m/P ist gleich 18. Jede Läuferwicklungseinheit Rk ist aus zwei Spulen gebildet, die mit den Stäben Zk und Zk+1 in Reihe geschaltet sind. Die beiden Spulen sind auch mit einem gemeinsamen Stab Zy verbunden, wobei 1≤y≤m gilt und y die Gleichung |k-y| =m/P oder |k+1-y|=m/P erfüllt.
  • Wenn k ein ganzzahliges Vielfaches von m/P ist, ist die Läuferwicklungseinheit Rk aus P+1 Spulen gebildet, die in Reihe geschaltet sind. Jede der ersten P Spulen ist mit zwei Stäben mit im Wesentlichen gleicher Polarität verbunden, und die letzte Spule ist mit zwei einander benachbarten Stäben verbunden.
  • Es wird nunmehr auf die 3 und 4 Bezug genommen und das Wickelschema der Läuferwicklungseinheiten in der bevorzugten Ausführungsform im Detail beschrieben. 3 ist ein Wicklungsdiagramm, in dem die obere Reihe zwei Bürsten C1 und C2 darstellt, die von dem Ständer getragen werden. Die zweite Reihe stellt die sechsunddreißig Segmente Z1-Z36 des Kommutators dar. Die dritte Reihe stellt die achtzehn Zähne des Läuferkerns und die durch die Zähne gebildeten achtzehn Wicklungsschlitze S1-S18 dar, und die vierte Reihe stellt die vier Pole des Ständers dar. 4 ist eine Tabelle des Wickelschemas der Läuferwicklungseinheiten, in der der Begriff „slot in“ einen ersten Wicklungsschlitz bezeichnet, in dem jede Nebenspule einer Spule gewickelt ist, und in der der Begriff „slot out“ einen zweiten Wicklungsschlitz bezeichnet, in dem die Nebenspule gewickelt ist, betrachtet in der Wickelungsrichtung der Spule.
  • Der Stab Z1 ist über eine Läuferwicklungseinheit R1, die aus den beiden Spulen W1 und W19 gebildet ist, elektrisch mit dem Stab Z2 verbunden. Die beiden Spulen W1 und W19 sind auch mit einem gemeinsamen Stab Z19 verbunden, der die gleiche Polarität wie der Stab Z1 hat. Die Spule W1 ist mit den Stäben Z1 und Z19 verbunden, während die Spule W19 mit den Stäben Z19 und Z2 verbunden ist. Die Spule W1 hat die gleiche Wicklungsrichtung wie die Spule W19, nämlich in Uhrzeigerrichtung, wie das in 3 gezeigt ist. Die erste Nebenspule W1a der Spule W1 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S5 und S1 gewickelt, und die zweite Nebenspule W1b der Spule W1 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S6 und S2 gewickelt. Die erste Nebenspule W19a der Spule W19 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S14 und S10 und die zweite Nebenspule W19b der Spule W19 um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S15 und S11 gewickelt.
  • Der Stab Z2 ist über eine aus zwei Spulen W2 und W20 gebildete Läuferwicklungseinheit R2 elektrisch mit dem Stab Z3 verbunden. Die beiden Spulen W2 und W20 sind auch mit einem gemeinsamen Stab Z20 verbunden, der die gleiche Polarität wie der Stab Z2 hat. Die Spule W2 ist mit den Stäben Z2 und Z20 verbunden, während die Spule W20 mit den Stäben Z20 und Z3 verbunden ist. Die Spule W2 hat die gleiche Wicklungsrichtung wie die Spule W20, jedoch entgegengesetzt zu der Wicklungsrichtung der Spulen W1 und W19. Die erste Nebenspule W2a der Spule W2 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S6 und S10 gewickelt, und die zweite Nebenspule W2b der Spule W2 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S7 und S11 gewickelt. Die erste Nebenspule W20a der Spule W20 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S15 und S1 gewickelt, und die zweite Nebenspule W20b der Spule W20 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S16 und S2 gewickelt.
  • Ähnlich wie die elektrische Verbindung der Stäbe Z1 und Z2 ist der Stab Z3 über eine Läuferwicklungseinheit R3, die aus zwei Spulen W3 und W21 gebildet ist, mit dem Stab Z4 verbunden. Die beiden Spulen W3 und W21 sind auch mit einem gemeinsamen Stab Z21 verbunden, der die gleiche Polarität wie der Stab Z3 hat. Die Spule W3 ist mit den Stäben Z3 und Z21 verbunden, während die Spule W21 mit den Stäben Z21 und Z4 verbunden ist. Wie die Spulen W1 und W19 sind auch die Spulen W3 und W21 in Uhrzeigerrichtung gewickelt. Die erste Nebenspule W3a der Spule W3 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S6 und S2 gewickelt, und die zweite Nebenspule W3b der Spule W3 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S7 und S3 gewickelt. Die erste Nebenspule W21a der Spule W21 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S15 und S11 gewickelt, und die zweite Nebenspule W21p der Spule W21 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S16 und S12 gewickelt.
  • Ähnlich wie die elektrische Verbindung der Stäbe Z2 und Z3 ist der Stab Z4 über die Läuferwicklungseinheit R4, die aus zwei Spulen W4 und W22 besteht, elektrisch mit dem Stab Z5 verbunden. Die beiden Spulen W4 und W22 sind auch mit einem gemeinsamen Stab Z22 verbunden, der die gleiche Polarität wie der Stab Z4 hat. Die Spule W4 ist mit den Stäben Z4 und Z22 verbunden, während die Spule W22 mit den Stäben Z22 und Z5 verbunden ist. Wie die Spulen W2 und W20 sind die Spulen W4 und W22 in Gegenuhrzeigerrichtung gewickelt. Die erste Nebenspule W4a der Spule W4 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S7 und S11 gewickelt, und die zweite Nebenspule W4b der Spule W4 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S8 und S12 gewickelt. Die erste Nebenspule W22a der Spule W22 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S16 und S2 gewickelt, und die zweite Nebenspule W22b der Spule W22 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S17 und S13 gewickelt, usw.
  • Das Wickelschema der Läuferwicklungseinheiten in der bevorzugten Ausführungsform kann wie folgt zusammengefasst werden.
    • 1) Bei 1≤k≤35 und k≠m/P oder 18 ist die mit dem Stab Zk und dem Stab Zk+1 verbundene Läuferwicklungseinheit Rk aus zwei Spulen gebildet, die in Reihe geschaltet sind. Die beiden Spulen sind auch mit einem gemeinsamen Stab Zy verbunden, der die gleiche Polarität wie der Stab Zk hat. Bei 1≤k≤17 ist y gleich k+m/P oder k+18 und bei 19≤k≤39 ist y gleich k-(m/P-1) oder k-17. Die erste Nebenspule jeder Spule jeder Läuferwicklungseinheit Rk ist um die gleiche Zähnezahl q gewickelt wie die zweite Nebenspule der Spule, wobei q eine ganze Zahl ist, die die Gleichung |q-n/2P |<1 erfüllt. Das ist 4 oder 5 in der Ausführungsform. Vorzugsweise ist q gleich 4, um den Verbrauch von Wickelmaterial zu reduzieren. Andererseits haben bei 1≤k≤(m/P-1) die beiden Spulen der Läuferwicklungseinheit Rk die gleiche Wicklungsrichtung und sind um n/P oder 9 Zähne voneinander beabstandet. Bei 1≤k≤(m/P-2) haben Rk+2 und Rk die gleiche Wicklungsrichtung und sind um einen Zahn voneinander beabstandet, und Rk+1 und Rk haben entgegengesetzte Wicklungsrichtungen und sind um einen Zahn voneinander beabstandet. Mit der Bildung der Läuferwicklungseinheiten R1-R17 werden auch die Läuferwicklungseinheiten R19-R35 gebildet. Dies geschieht vorzugsweise durch Verwendung einer Doppelschlitzwickelmaschine.
    • 2) Bei k ist gleich m oder 36 ist die mit den Stäben Z36 und Z1 verbundene Läuferwicklungseinheit R36 aus einer Spule W36 gebildet. Die erste Nebenspule W36a der Spule W36 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S5 und S9 gewickelt, und die zweite Nebenspule W36b der Spule W36 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S6 und S10 gewickelt.
    • 3) Bei k ist gleich m/P oder 18 ist die mit den Stäben Z18 und Z19 verbundene Läuferwicklungseinheit R18 aus drei Spulen gebildet, bei der die erste Spule W18 mit den Stäben Z18 und Z36, die zweite Spule W36 mit den Stäben Z36 und Z1 und die dritte Spule W1 mit den Stäben Z1 und Z19 verbunden ist. Die erste Nebenspule W18a der Spule W18 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S14 und S18 gewickelt, und die zweite Nebenspule W18b der Spule W18 ist um die Zähne zwischen den Wicklungsschlitzen S15 und S1 gewickelt. Die beiden anderen Spulen W36 und W1 wurden vorstehend beschrieben, so dass deren Beschreibung an dieser Stelle nicht wiederholt wird.
  • Vorzugsweise hat die erste Nebenspule jeder Spule die gleiche Anzahl von Windungen (auch als Windungszahl bezeichnet) wie die zweite Nebenspule der Spule. Alternativ kann die zweite Nebenspule eine von der ersten Nebenspule verschiedene Windungszahl aufweisen.
  • Bei dem üblichen Universalmotor ist jedes Paar von Kommutatorsegmenten über eine Spule, die eine einzige Nebenspule hat, miteinander verbunden, und die in der Kommutationsspule erzeugte elektromotorische Induktionskraft ist direkt proportional zu dem Quadrat der Gesamtzahl x von Windungen der Läuferwicklungseinheit. Bei vorliegender Erfindung ist beinahe jedes Paar von Segmenten über eine Spule, die zwei Nebenspulen hat, miteinander verbunden, und die in der Kommutationsspule erzeugte elektromotorische Induktionskraft ist direkt proportional zu (x1 2+x2 2), wobei x1 und x2 jeweils die Windungszahl der beiden Nebenspulen ist. Vorausgesetzt, dass x gleich (x1+x2) ist, ist die elektromotorische Induktionskraft in der Kommutierungsspule bei vorliegender Erfindung geringer, weshalb die Kommutationsleistung verbessert und die erwartete Lebensdauer des Motors verlängert werden kann. Da im Übrigen zwei Nebenspulen jeder mit zwei Segmenten verbundenen Spule um mehrere Wicklungsschlitze gewickelt sind, kann das anfängliche Wicklungsungleichgewicht in dem Wicklungsprozess verringert werden.
  • Da in den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ferner jeder Magnetflusskreis durch benachbarte Haupt- und Hilfsständerpole verläuft, wird der Magnetflussweg verkürzt und optimiert. Dadurch können der Ständerkern und das Wickelmaterial bei dem Universalmotor gemäß vorliegender Erfindung im Vergleich zu einem bekannten Universalmotor mit gleicher Leistung reduziert werden, wodurch Kosten gespart werden.
  • Verben wie „umfassen“, „aufweisen“, „enthalten“ und „haben“ sowie deren Abwandlungen in der Beschreibung und in den Ansprüchen der vorliegenden Anmeldung sind in einem einschließenden Sinne zu verstehen. Sie geben an, dass das genannte Element vorhanden ist, schließen jedoch nicht aus, dass noch weitere Elemente vorhanden sind.
  • Zum Beispiel ist die Bürstenzahl des Motors nicht auf zwei beschränkt. Jede Läuferwicklungseinheit kann mehr als zwei Nebenspulen aufweisen, und die Nebenspulen derselben Läuferwicklungseinheit können eine unterschiedliche Anzahl von Windungen aufweisen.

Claims (11)

  1. Elektromotor, umfassend: einen Läufer (20) mit einer Welle (22), einen Läuferkern (24), der an der Welle (22) befestigt ist und n Zähne (26) aufweist, einen Kommutator, der angrenzend an den Läuferkern (24) an der Welle (22) befestigt ist und m Segmente Z1-Zm (30) aufweist, und Läuferwicklungseinheiten (36), die um die Zähne (26) gewickelt und mit den Segmenten (30) verbunden sind; einen Ständer (40), der konfiguriert ist für die Bildung von 2P Magnetpolen und der mit dem Läufer (20) magnetisch gekoppelt ist; und Bürsten (60), die so angeordnet sind, dass sie sich in Gleitkontakt mit dem Kommutator befinden, wobei P eine ganze Zahl größer als 1 ist und wobei m und n gerade Ganzzahlen größer als P sind, wobei jede der Läuferwicklungseinheiten (36) mit einem Paar von benachbarten Segmenten (30) verbunden ist und wenigstens eine der Läuferwicklungseinheiten (36) mindestens zwei Spulen umfasst, die in Reihe geschaltet sind, und wobei jede solche Spule zumindest zwei Nebenspulen umfasst, die direkt in Reihe geschaltet sind und voneinander durch zumindest einen Zahn (26) getrennt sind, und dass eine erste Nebenspule und eine letzte Nebenspule der Spule jeweils mit einem Paar von Segmenten (30) verbunden sind, wobei der Läufer (20) m Läuferwicklungseinheiten R1-Rm (36) aufweist und jede Läuferwicklungseinheit Rk (36) ist mit einem Paar von benachbarten Segmenten Zk und Zk+1 (30) verbunden, ist aus P+1 Spulen gebildet, wenn k ein ganzes Vielfaches von m/P ist, und ist aus P Spulen gebildet, wenn k kein ganzes Vielfaches von m/P ist, wobei 1≤k≤m-1 ist.
  2. Motor nach Anspruch 1, wobei bei k≠m/P ein Paar von Segmenten (30), die durch jede Spule einer Läuferwicklungseinheit Rk (36) verbunden sind, im Wesentlichen die gleiche Polarität hat.
  3. Motor nach Anspruch 1 oder 2, wobei eine Läuferwicklungseinheit Rm (36), die mit einem Paar von benachbarten Segmenten Zm und Z1 (30) verbunden ist, aus P-1 Spulen gebildet ist.
  4. Motor nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei bei 1≤k≤m/P-1 die Spulen der Läuferwicklungseinheit Rk (36) die gleiche Wicklungsrichtung haben.
  5. Motor nach Anspruch 4, wobei bei 1≤k≤(m/P-2) die Läuferwicklungseinheiten Rk und Rk+2 (36) die gleiche Wicklungsrichtung und die Läuferwicklungseinheiten Rk und Rk+1 (36) entgegengesetzte Wicklungsrichtungen haben.
  6. Motor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Verhältnis der Anzahl von Segmenten (30) zu der Anzahl von Zähnen (26) 1, 2 oder 3 beträgt.
  7. Motor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die zumindest zwei Nebenspulen die gleiche Wicklungsrichtung haben.
  8. Motor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Ständer (40) einen Ständerkern (42) mit einem Joch hat, das zumindest zwei erste Abschnitte (46) mit zwei sich von diesen erstreckenden Hauptpolen (50) und zumindest zwei zweite Abschnitte (48) mit zwei sich von diesen erstreckenden Hilfspolen (52) hat, wobei die zumindest zwei Hauptpole (50) und die zumindest zwei Hilfspole (52) in der Umfangsrichtung des Ständerkerns (42) alternierend angeordnet sind und die zumindest zwei Hauptpole (50) auf ihnen gewickelte Ständerwicklungen (44) tragen; und wobei die Ständerwicklungen (44) auf solche Weise konfiguriert sind, dass bei ihrer Elektrifizierung zumindest zwei Hauptmagnetpole mit gleicher Polarität an den beiden Hauptpolen (50) und zumindest zwei induzierte Magnetpole mit gleicher Polarität, die zur Polarität der Hauptmagnetpole entgegengesetzt ist, an den zumindest zwei Hilfspolen (52) gebildet werden.
  9. Motor nach Anspruch 8, wobei um die Hilfspole (52) keine Ständerwicklung gewickelt ist.
  10. Motor nach Anspruch 8, wobei die Hilfspole (52) Ständerwicklungen tragen und die Ständerwicklungen an den Hilfspolen (52) eine geringere Anzahl von Windungen haben als die Ständerwicklungen (44) an den Hauptpolen (50).
  11. Motor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Verhältnis eines Außendurchmessers des Läufers (20) zu einer minimalen Außengröße des Ständers (40) größer als 7:10 ist.
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