-
Die
Erfindung betrifft ein Verfahren für die Präsentation von Waren, insbesondere
von Möbeln, und
Hilfsmittel zur Durchführung
des Verfahrens.
-
Für die Präsentation
von Waren stehen Vitrinen, Regale und anderweitige Hilfsmittel in
vielfältigen
Ausführungsformen
zur Verfügung.
Diese Hilfsmittel eignen sich regelmäßig jedoch nur für die Präsentation
vergleichsweise kleiner Gegenstände.
So werden in Möbelhäusern zu
präsentierende
Möbel auf
großer
Fläche,
häufig
Zimmer nachbildend, einem Besucher dargeboten, wobei neben einer
reinen Betrachtung naturgemäß auch die
Nutzung der präsentierten
Möbel möglich sein
sollte.
-
Die
hierfür
nötigen
Ausstellungs- und Verkehrsflächen,
gerade bei Möbel-
und Teppichausstellungen, sind erheblich und erfordern vergleichsweise große bebaute
und damit teure Flächen.
-
Vor
diesem Hintergrund macht die Erfindung es sich zur Aufgabe, ein
Verfahren und Hilfsmittel zur Durchführung des Verfahrens für die Präsentation von
Waren, insbesondere von Möbeln,
zur Verfügung zu
stellen, durch die eine erhebliche Reduzierung der benötigten Fläche für die Präsentation erfolgt
und eine bequeme Betrachtung von Waren wie Möbeln und Teppichen ermöglicht ist.
-
Gelöst wird
diese technische Problematik durch ein Verfahren, bei dem gemäß des Anspruchs 1
bei der Präsentation
von Waren, insbesondere von Möbeln,
darauf abgestellt wird, dass eine Zelle mit den zu präsentierenden
Waren vorbereitet wird und dass die Zelle für die Präsentation in einen Paternoster
verbracht wird.
-
Das
Prinzip eines Paternosters mit einer Vielzahl, üblicherweise ununterbrochen
umlaufenden Kabinen ist bekannt und bewährt. Die Erfindung macht sich
dieses Prinzip dahingehend zu nutze, dass auf vergleichsweise kleiner
Grundfläche
eine Vielzahl von Zellen mit dem Paternoster umlaufen und, vorzugsweise
lediglich auf einigen wenigen Etagen, diese Zellen mit der in den
Zellen angeordneten Ware für
eine Betrachtung für
ein interessiertes Publikum zugänglich
sind.
-
Es
kommen damit erhebliche Verkehrsflächen eines Warenhauses in Fortfall,
da das Publikum nicht mehr selbst zur Ware geht, sondern vielmehr die
Ware einem bevorzugt ruhenden Betrachter zugeführt wird. Vorhandenen, durch
die Erfindung frei gewordenen Verkehrsflächen können damit einer anderen Nutzung
zugeführt
werden.
-
Es
kann dabei daran gedacht sein, dass die Zelle in eine Kabine eines
Paternosters verbracht wird, bspw. bei vorhandenen Paternostern
mit relativ kleinen Abmessungen einer Grundfläche, bevorzugt wird jedoch,
dass die Zelle eine Kabine zumindest mit ausbildet, insbesondere,
dass der Paternoster auf ein umlaufendes System von Tragkonstruktionen
reduziert ist und eine Zelle, gegebenenfalls auch selbsttragend
ausgebildet, eine umlaufende Kabine vollständig ausbildet.
-
Weiter
von Vorteil ist, dass modulartig in einer Werkstatt eine in den
Paternoster passende Zelle mit den zu präsentierenden Waren vorbereitet
wird, außerhalb
der Verkehrs- oder Ausstellungsflächen und damit einem Publikum
nicht zugänglich,
bevorzugt in einer Werkstatt insbesondere unmittelbar vor dem Paternoster.
Alternativ können
Zellen auch extern gefertigt werden und nach Anlieferung vor dem erfindungsgemäßen Paternoster
bis zu einem geeigneten Zeitpunkt gleichsam geparkt werden, an dem die
Zellen dann in den Paternoster verbracht werden.
-
In
einfacher Weise kann dann eine in der Werkstatt vorbereitete und/oder
vor dem Paternoster geparkte Zelle, einem passenden Modul gleich,
auf geeigneten Rollen, Schienen oder dergleichen in den Paternoster
bspw. eingeschoben werden.
-
Nach
Fertigstellung der Zelle wird diese mit den zu präsentierenden
Waren fotografiert und das Foto digital in ein internes Netzwerk
gestellt. Das Fotografieren kann, beispielsweise mit dem Einbringen der
Zelle in den Paternoster, automatisiert erfolgen, jedoch auch von
Hand.
-
Zweckmäßigerweise
ist die Werkstatt auf einer untersten Ebene des Paternosters angeordnet,
in der jedoch die Kabinen noch problemlos begehbar sind. Insbesondere
ist vorgesehen, dass die Werkstatt unterhalb eines Betrachtungsraums
angeordnet ist.
-
Ist
dann die mit den zu präsentierenden
Waren versehene Zelle in den Paternoster eingebracht und hat sich
der Paternoster nach oben in Bewegung gesetzt, kann die Betrachtung
der in einer Zelle präsentierten
Ware in dem unmittelbar vor dem Paternoster angeordneten Betrachtungsraum
erfolgen und kann ein Betrachter den Umlauf einer Zelle mit dem Paternoster
von dem Betrachtungsraum aus stoppen. Dies erlaubt ein ungestörtes, auch
längeres
Betrachten der präsentierten
Waren.
-
In
weiterer Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung kann vorgesehen
sein, dass der Betrachtungsraum über
wenigstens eine Wiedergabevorrichtung für digitale Fotos verfügt, dass
ein Betrachter Fotos der in den Zellen präsentierten Waren abrufen kann
und dass mittels einer Steuerung des Paternosters eine ausgewählte Zelle
für eine
Betrachtung der Waren vor dem Betrachtungsraum positioniert werden
kann. Dabei wird zweckmäßigerweise
auf die Fotos zurückgegriffen,
die von der fertigen Zelle mit den zu präsentierenden Waren gemacht wurden.
-
Bevorzugt
wird dabei die Auswahl der Zellen elektronisch überwacht, wodurch es möglich ist,
beispielsweise nicht genutzte Angebote sehr schnell zu erkennen
und zu ersetzen. Andererseits werden auch sehr interessante Angebote
sehr rasch aufgrund des häufigen
Aufrufs erkannt.
-
Grundsätzlich kann
ein freier Zugang zu den Zellen, insbesondere von dem Betrachtungsraum aus,
gewährt
werde.
-
Alternativ
kann vorgesehen sein, dass eine Zelle von dem Betrachtungsraum durch
eine Absperrvorrichtung getrennt ist, die sowohl dem Betrachtungsraum
als auch einer Kabine des Paternosters zugeordnet sein kann. Dabei
bieten sich vielfältige
Ausführungsmöglichkeiten,
beispielsweise bekannte Scherengitter, verschiebbare oder versenkbare
Glaswände
oder dergleichen mehr. Insbesondere ist dabei an eine gebäudeseitige
Absperrung bspw. in Form einer Glaswand gedacht, die eine ungestörte Betrachtung
einer dahinter befindlichen Zelle erlaubt.
-
Es
kann, je nach Gesetzeslage oder anderen Auflagen, dabei vorgesehen
sein, dass die Absperrvorrichtung, vorzugsweise dem Betrachtungsraum zugeordnet,
einen Zugang zu einer Kabine dauerhaft verwehrt und ein Mitfahren
verhindert. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass die Absperrvorrichtung öffenbar
ist, so dass ein Besucher die Zelle betreten kann, um die präsentierte
Ware auch aus der Nähe
in Augenschein nehmen zu können.
Ist ferner daran gedacht, dass ein Besucher in einer Kabine des
Paternosters mitfahren kann, so kann eine solche Absperrvorrichtung,
dann der Kabine zugeordnet, einen Unfall verhüten.
-
Für die Durchführung des
Verfahrens nach der Erfindung wird Paternoster entsprechender Größe und Belastbarkeit
benötigt,
insbesondere wenn jede Kabine für
die Aufnahme einer Zelle und/oder jede durch eine Zelle zumindest
mit ausgebildete Kabine für
eine Warenpräsentation
ausgebildet ist. Dies erfordert weitere, besondere Maßnahmen
wie bspw. eine Gewichtsüberwachung,
ferner Verriegelungsvorrichtungen, mit denen die Zellen in dem Paternoster
sicher arretiert werden können.
Darüber
hinaus ist an Führungsschienen
oder dergleichen gedacht, auf denen die Zelle in einfacher Weise
aus der Werkstatt in den Paternoster eingebracht werden kann.
-
In
weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der den
Paternoster aufnehmende Schacht zumindest abschnittsweise verglast
ist, vorzugsweise in den Bereichen, die von einem Publikum einzusehen
und/oder zugänglich
sind. Hierdurch wird die Neugier des Publikums geweckt und es wird
sicher ein Teil des Publikums den Betrachtungsraum aufsuchen.
-
In
Weiterbildung des Paternosters ist vorgesehen, dass der den Paternoster
aufnehmende Schacht außenwandig,
insbesondere an freien Seiten, zumindest abschnittsweise mit einer
umlaufenden Präsentationsvorrichtung
für Waren
versehen ist, insbesondere für
Teppiche, Gardinen oder vergleichbare Bodenbeläge oder Textilien. Dabei kann
sich die Präsentationsvorrichtung
auch über
mehrere Stockwerke erstrecken und wiederum abschnittsweise verglast
sein, um einem Publikum die Betrachtung der Waren zu erlauben.
-
Das
erfindungsgemäße Konzept
der Präsentation
von Waren lässt
sich problemlos in bestehenden Warenhäusern unter der Berücksichtigung
baulicher Gegebenheiten integrieren.
-
Die
Erfindung erlaubt darüber
hinaus jedoch die Konzipierung eines Warenhauses, bei dem wenigstens
ein Betrachtungsraum zentral angeordnet ist und, vorzugsweise mehrere,
Paternoster für
die Präsentation
von Waren sich beispielsweise ringförmig um den Betrachtungsraum
gruppieren. Vorzugsweise ist daran gedacht, dass zentral mehrere
Betrachtungsräume
angeordnet sind und dass zugehörige
Paternoster sternförmig
vor den Betrachtungsräumen
angeordnet sind, wobei die Betrachtungsräume beispielsweise komfortabel
nach Art von Loungen ausgebildet sein können.
-
Da
keine großen,
kubischen Gebäude
für die Präsentation
von beispielsweise Möbel
bei einem Warenhaus nach der Erfindung benötigt werden, ist dessen Grundriss
frei gestaltbar. Bei einer bevorzugten Ausführung ist dabei vorgesehen,
dass ein Betrachtungsraum und ein zugehöriger Paternoster auf einem
segmentartigen Grundrissabschnitt des Warenhauses angeordnet sind.
Insbesondere acht Segmente, im Grundriss ein regelmäßiges Achteck
ausbildend, erlauben eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten.
Dabei kann weiter vorgesehen werden, dass die Präsentationsvorrichtung die lokale
Breite des Grundrissabschnitts aufweist.
-
Auch
die Dachkonstruktion eines derartigen Warenhauses ist nahezu beliebig,
da einer großflächigen Konzeption
von Ausstellungs- und Verkehrsflächen
nicht mehr gefolgt werden muss. So kann beispielsweise auch vorgesehen
sein, dass ein Schacht eines Paternosters sich mit einer Höhe von mehreren
Kabinen über
ein Dach des Warenhauses hinaus erstreckt. Auch diese Maßnahme hat
einen deutlichen Platzgewinn bei vergleichsweise großer Präsentationsfläche von
Waren zur Folge.
-
Die
Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert, in der lediglich schematisch
Ausführungsbeispiele
das Wesen der Erfindung wiedergeben. In der Zeichnung zeigt:
-
1:
einen idealisierten, vertikalen Schnitt durch einen Paternoster,
-
2:
eine Draufsicht,
-
3:
den Grundriss eines erfindungsgemäßen Warenhauses,
-
4:
einen vertikalen Schnitt durch das Warenhaus gemäß 3,
-
5:
eine Grundrissvariante und die
-
6–9:
Erweiterungsmöglichkeiten
für ein
Warenhaus gemäß 3.
-
1 zeigt
in einem Schnitt, mit Ausnahme der an die Tragfähigkeit und Größe zu stellenden
Anforderungen, einen Paternoster 1 herkömmlicher Bauart, der in der
Höhe weitgehend
beliebig ausbildbar ist.
-
Eine
unterste Kammer 2 dient dem Wechsel der Bewegungsrichtung
der Kabinen 3 des Paternosters 1, die der Aufnahme
von Zellen 4 für
die Präsentation
von Waren 5, hier beispielhaft ein Sofa, angepasst sind.
-
Die
Zellen 4 werden in einer Werkstatt 6 auf einer
untersten Ebene für
die Präsentation
der Waren 5 vorbereitet, die unmittelbar vor dem Paternoster 1 mit
Kabinen 3 angeordnet ist. Es kann dann in einfacher Weise
eine Zelle 4 auf Rollen, Schienen oder dergleichen in eine
Kabine 3 verbracht werden. Dort kann gegebenenfalls die
Zelle 4 noch geeignet verriegelt und gegebenenfalls von
einem Absperrgitter abgesperrt werden, nicht dargestellt.
-
Insbesondere
kann dabei daran gedacht sein, dass durch eine Zelle eine Kabine
gleichsam ausgebildet ist und dass der Paternoster auf ein umlaufendes
Tragsystem reduziert ist.
-
Einhergehend
mit dem Einbringen der fertig gestellten Zelle 4 in den
Paternoster 1 wird die Zelle 4 mit den zu präsentierenden
Waren 5 fotografiert und wird das Foto digital in ein internes
Netzwerk gestellt, das über
geeignete Wiedergabevorrichtungen 7 wie Terminals, Großbildschirme,
Beamer oder dergleichen wiedergegeben werden kann.
-
Eine
solche Wiedergabevorrichtung 7, andeutungsweise ein Bildschirm,
ist in einem Betrachtungsraum 8 über der Werkstatt 6 angeordnet,
unmittelbar vor Kabinen 3 des Paternosters 1.
Von dem Betrachtungsraum 8 aus kann problemlos die präsentierte
Ware betrachtet werden, die in den Zellen 4 in den Kabinen 3 des
Paternosters 1 umläuft.
-
Erscheint
einem Betrachter eine spezielle Ware interessant genug, um sie länger in
Augenschein nehmen zu wollen, so kann er von dem Betrachtungsraum 8 aus
den Umlauf des Paternosters 1 stoppen, so dass eine ausgewählte Kabine 3 unmittelbar
vor ihm anhält.
Hierzu kann in einfacher Weise eine Steuerung vorgesehen werden.
-
Eine
solche Steuerung kann es ferner erlauben, dass ein Betrachter aus
der Vielzahl der Fotos der angebotenen Waren an einer Wiedergabevorrichtung 7 ein
solches auswählt,
wonach dann mittels der Steuerung des Paternosters 1 genau
diese Kabine 3 für
eine Betrachtung der Waren 5 vor dem Betrachtungsraum 8 für eine Bemusterung
oder Begehung positioniert wird.
-
Eine
solche Auswahl von Zellen 4 auf elektronischem Wege erlaubt
eine einfache Überwachung,
so dass selten oder gar nicht frequentierte Zellen 4 schnellstmöglich austauschbar
sind gegen solche, die mit häufig
abgerufenen vergleichbar sind.
-
In
der Zeichnung nicht dargestellt ist die Möglichkeit, je nach örtlichen
Auflagen, den Betrachtungsraum 8 mit einer Absperrvorrichtung
vor der Kabine 3 oder eine Kabine 3 selbst mit
einer solchen zu versehen. Eine solche Absperrvorrichtung kann beispielsweise
ein verbotenes Mitfahren in einer Kabine 3 verhindern oder,
sofern sie einer Kabine 3 zugeordnet und öffenbar
ist, einen Unfall einer mitfahrenden Person verhindern.
-
Der
den Paternoster 1 aufnehmende Schacht 9 kann zumindest
abschnittsweise, insbesondere in den einem Publikum zugänglichen
Abschnitten, verglast sein, so dass auch von außerhalb des Betrachtungsraums 8 aus
die präsentierten
Waren 5 erkennbar sind.
-
Andere
Abschnitte des Schachts 9 können außenwandig mit einer umlaufenden
Präsentationsvorrichtung 10 weiter
versehen werden, insbesondere für
Teppiche, Gardinen 11, 12 oder dergleichen. Auch
diese Präsentationsvorrichtung 12 kann
zumindest abschnittsweise mit einer Verglasung 13 von einem
Betrachtungsraum 14 abgetrennt sein, gegebenenfalls oder
alternativ auch durch eine Brüstung 15.
-
In
den 1 und 2 lediglich angedeutet sind
herkömmliche
Maßnahmen
des Brand-Lärmschutzes
sowie der Abtrennung der verschiedenen Ebenen.
-
Die 3 und 4 zeigen
ein Warenhaus, hier ein Möbelhaus
mit achteckigem Grundriss, beispielhaft für die Vielzahl der weitgehend
freien Gestaltungsmöglichkeiten
bei der Projektierung eines Neubaus, gegebenenfalls auch bei einem
Umbau eines bestehenden Warenhauses.
-
Die
durch den achteckigen Grundriss gem. den 3 und 4 ausgebildeten
acht segmentartigen Grundrissabschnitte 16–23 über drei
Ebenen können
in herkömmlicher
Weise der Präsentation von
Waren dienen, die thematisch einheitlich jeweils segmentweise angeordnet
sind.
-
Zentral
zeigt der Grundriss gemäß 3 Betrachtungsräume 24–27,
bequem nach Art einer Lounge ausgestattet. Von dem Zentrum des Grundrisses
gemäß 3 radial
nach außen
gerichtet fällt der
Blick aus den Betrachtungsräumen 24–27 jeweils auf
einen Paternoster 28–31 für die Präsentation
von Waren.
-
In
entgegen gesetzter Richtung, zum Zentrum hin, können in den Betrachtungsräumen 24–27 bspw.
Großbildschirme 65, 66 für die Präsentation der
gemachten Fotos vorgesehen sein sowie Terminals 67, an
denen die anhand der Fotos ausgesuchten Zellen mit Waren für eine Betrachtung
gleichsam abgerufen werden können,
vgl. 4.
-
Rückseitig
der die Paternoster 28–31 aufnehmenden
Schächte 32–35 sind
Präsentationsvorrichtungen 36–39 angeordnet,
deren Breite derart bemessen ist, dass sie lokal die Breite der
segmentartigen Grundrissabschnitte 17, 19, 21, 23 entsprechen.
-
Wie
der Schnitt gem. 4 zeigt, können die Paternoster 28–31 sich
mit einer Höhe
von mehreren Kabinen 40–42 über ein
Dach 43 des Warenhauses 44 erstrecken. Hierdurch
ist die Gestaltung des Warenhauses 44 äußerst freibleibend, da auf
große
Verkehrs- oder Ausstellungsflächen
beispielsweise für Möbel verzichtet
werden kann.
-
4 zeigt
ferner eine zentrale Werkstatt 68 unterhalb der Betrachtungsräume 24–27,
von der aus die Paternoster 28–31 unmittelbar zugänglich sind.
-
Anhand
der 5 bis 9 werden Varianten des Warenhauskonzeptes
weiter erläutert.
-
So
greift 5 den Grundriss gemäß 3 weitestgehend
auf, weist aber zwei vergrößerte segmentartige
Grundrissabschnitte 45, 46 auf, so dass dort zentral
der Einbau zweier weiterer Loungen 47, 48 und
eines Paternosters 69 ermöglicht ist. Eine solche Streckung
ist auf jeder Symmetrieachse des die Betrachtungsräume aufnehmenden
Kerns 70 problemlos möglich.
-
Bei
dem Konzept nach 6 gruppieren sich um einen zentralen
Bau 49 vier weitere, weitestgehend gleichartige Bauten 50–53,
die jeweils mit einer Stirnseite eines segmentartigen Grundrissabschnittes
an einer Stirnseite eines korrespondierenden, segmentartigen Grundrissabschnittes
des zentralen Baus 49 angesetzt sind. Weitere Bauten 71–74 von quadratischem
Grundriss können
die Lücken
zwischen den Bauten 49–53 schließen.
-
Bei
einer derartigen Bauweise ist insbesondere von Vorteil, dass einzelne
Bauten nacheinander, nach Bedarf, errichtet werden können.
-
7 greift
den Grundriss gemäß 5 wieder
auf, wobei in Loungen 47, 48 der vergrößerten, segmentartigen
Grundrissabschnitte 45, 46 gegenüberliegend
zwei weitere Paternoster 54, 55 angeordnet sind.
Bei dem Grundriss gemäß 7 erfolgt
jedoch eine Vergrößerung von
beispielsweise der Ausstellungsfläche weiter durch ein Vorziehen
von Dächern 56,
angesetzt an den Stirnseiten der segmentartigen Grundrissabschnitte.
-
Weitere
Konzepte zeigen die 8 und 9, wobei 8 einen
Bauabschnitt 56 aufweist, der den Grundriss gemäß 3 aufgreift.
Zwei weitere Bauabschnitte 57, 58, abgesetzt von
dem Bauabschnitt 56, zeigen lediglich einen zentralen Kern mit
Loungen und Paternostern. Durch einen weiteren Bauabschnitt 59 können die
Bauabschnitte 56–58 noch
verbunden sein.
-
Auch 9 zeigt
lediglich die Kernbereiche 60–63 entsprechend des
Grundrisses gemäß 3 mit
Loungen und Paternostern. Dabei bilden die Kernbereiche 60–63 gleichsam
Ecktürme
eines zentralen Baus 64 aus.
-
- 1
- Paternoster
- 2
- Kammer
- 3
- Kabine
- 4
- Zelle
- 5
- Ware
- 6
- Werkstatt
- 7
- Wiedergabevorrichtung
- 8
- Betrachtungsraum
- 9
- Schacht
- 10
- Präsentationsvorrichtung
- 11
- Gardinen
- 12
- Gardinen
- 13
- Verglasung
- 14
- Betrachtungsraum
- 15
- Brüstung
- 16
- Grundrissabschnitt
- 17
- Grundrissabschnitt
- 18
- Grundrissabschnitt
- 19
- Grundrissabschnitt
- 20
- Grundrissabschnitt
- 21
- Grundrissabschnitt
- 22
- Grundrissabschnitt
- 23
- Grundrissabschnitt
- 24
- Betrachtungsraum
- 25
- Betrachtungsraum
- 26
- Betrachtungsraum
- 27
- Betrachtungsraum
- 28
- Paternoster
- 29
- Paternoster
- 30
- Paternoster
- 31
- Paternoster
- 32
- Schacht
- 33
- Schacht
- 34
- Schacht
- 35
- Schacht
- 36
- Präsentationsvorrichtung
- 37
- Präsentationsvorrichtung
- 38
- Präsentationsvorrichtung
- 39
- Präsentationsvorrichtung
- 40
- Kabine
- 41
- Kabine
- 42
- Kabine
- 43
- Dach
- 44
- Warenhaus
- 45
- Grundrissabschnitt
- 46
- Grundrissabschnitt
- 47
- Lounge
- 48
- Lounge
- 49
- Bau
- 50
- Bau
- 51
- Bau
- 52
- Bau
- 53
- Bau
- 54
- Paternoster
- 55
- Paternoster
- 56
- Bauabschnitt
- 57
- Bauabschnitt
- 58
- Bauabschnitt
- 59
- Bauabschnitt
- 60
- Kernbereich
- 61
- Kernbereich
- 62
- Kernbereich
- 63
- Kernbereich
- 64
- Bau
- 65
- Großbildschirm
- 66
- Großbildschirm
- 67
- Terminal
- 68
- Werkstatt
- 69
- Paternoster
- 70
- Kern
- 71
- Bau
- 72
- Bau
- 73
- Bau
- 74
- Bau