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DE102009029819A1 - Verfahren für die Präsentation von Waren und Hilfsmittel zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren für die Präsentation von Waren und Hilfsmittel zur Durchführung des Verfahrens Download PDF

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Helmuth Winkelhahn
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/10Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures paternoster type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Abstract

Bei einem Verfahren für die Präsentation von Waren 5 wird eine Zelle 4 mit den zu präsentierenden Waren vorbereitet und wird die Zelle 4 für die Präsentation in einen Paternoster 1 verbracht. Für die Durchführung des Verfahrens werden Kabinen 3 für die Paternoster 1 und die Paternoster 1 weiter erläutert, die vorzugsweise in einem Warenhaus Verwendung finden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren für die Präsentation von Waren, insbesondere von Möbeln, und Hilfsmittel zur Durchführung des Verfahrens.
  • Für die Präsentation von Waren stehen Vitrinen, Regale und anderweitige Hilfsmittel in vielfältigen Ausführungsformen zur Verfügung. Diese Hilfsmittel eignen sich regelmäßig jedoch nur für die Präsentation vergleichsweise kleiner Gegenstände. So werden in Möbelhäusern zu präsentierende Möbel auf großer Fläche, häufig Zimmer nachbildend, einem Besucher dargeboten, wobei neben einer reinen Betrachtung naturgemäß auch die Nutzung der präsentierten Möbel möglich sein sollte.
  • Die hierfür nötigen Ausstellungs- und Verkehrsflächen, gerade bei Möbel- und Teppichausstellungen, sind erheblich und erfordern vergleichsweise große bebaute und damit teure Flächen.
  • Vor diesem Hintergrund macht die Erfindung es sich zur Aufgabe, ein Verfahren und Hilfsmittel zur Durchführung des Verfahrens für die Präsentation von Waren, insbesondere von Möbeln, zur Verfügung zu stellen, durch die eine erhebliche Reduzierung der benötigten Fläche für die Präsentation erfolgt und eine bequeme Betrachtung von Waren wie Möbeln und Teppichen ermöglicht ist.
  • Gelöst wird diese technische Problematik durch ein Verfahren, bei dem gemäß des Anspruchs 1 bei der Präsentation von Waren, insbesondere von Möbeln, darauf abgestellt wird, dass eine Zelle mit den zu präsentierenden Waren vorbereitet wird und dass die Zelle für die Präsentation in einen Paternoster verbracht wird.
  • Das Prinzip eines Paternosters mit einer Vielzahl, üblicherweise ununterbrochen umlaufenden Kabinen ist bekannt und bewährt. Die Erfindung macht sich dieses Prinzip dahingehend zu nutze, dass auf vergleichsweise kleiner Grundfläche eine Vielzahl von Zellen mit dem Paternoster umlaufen und, vorzugsweise lediglich auf einigen wenigen Etagen, diese Zellen mit der in den Zellen angeordneten Ware für eine Betrachtung für ein interessiertes Publikum zugänglich sind.
  • Es kommen damit erhebliche Verkehrsflächen eines Warenhauses in Fortfall, da das Publikum nicht mehr selbst zur Ware geht, sondern vielmehr die Ware einem bevorzugt ruhenden Betrachter zugeführt wird. Vorhandenen, durch die Erfindung frei gewordenen Verkehrsflächen können damit einer anderen Nutzung zugeführt werden.
  • Es kann dabei daran gedacht sein, dass die Zelle in eine Kabine eines Paternosters verbracht wird, bspw. bei vorhandenen Paternostern mit relativ kleinen Abmessungen einer Grundfläche, bevorzugt wird jedoch, dass die Zelle eine Kabine zumindest mit ausbildet, insbesondere, dass der Paternoster auf ein umlaufendes System von Tragkonstruktionen reduziert ist und eine Zelle, gegebenenfalls auch selbsttragend ausgebildet, eine umlaufende Kabine vollständig ausbildet.
  • Weiter von Vorteil ist, dass modulartig in einer Werkstatt eine in den Paternoster passende Zelle mit den zu präsentierenden Waren vorbereitet wird, außerhalb der Verkehrs- oder Ausstellungsflächen und damit einem Publikum nicht zugänglich, bevorzugt in einer Werkstatt insbesondere unmittelbar vor dem Paternoster. Alternativ können Zellen auch extern gefertigt werden und nach Anlieferung vor dem erfindungsgemäßen Paternoster bis zu einem geeigneten Zeitpunkt gleichsam geparkt werden, an dem die Zellen dann in den Paternoster verbracht werden.
  • In einfacher Weise kann dann eine in der Werkstatt vorbereitete und/oder vor dem Paternoster geparkte Zelle, einem passenden Modul gleich, auf geeigneten Rollen, Schienen oder dergleichen in den Paternoster bspw. eingeschoben werden.
  • Nach Fertigstellung der Zelle wird diese mit den zu präsentierenden Waren fotografiert und das Foto digital in ein internes Netzwerk gestellt. Das Fotografieren kann, beispielsweise mit dem Einbringen der Zelle in den Paternoster, automatisiert erfolgen, jedoch auch von Hand.
  • Zweckmäßigerweise ist die Werkstatt auf einer untersten Ebene des Paternosters angeordnet, in der jedoch die Kabinen noch problemlos begehbar sind. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Werkstatt unterhalb eines Betrachtungsraums angeordnet ist.
  • Ist dann die mit den zu präsentierenden Waren versehene Zelle in den Paternoster eingebracht und hat sich der Paternoster nach oben in Bewegung gesetzt, kann die Betrachtung der in einer Zelle präsentierten Ware in dem unmittelbar vor dem Paternoster angeordneten Betrachtungsraum erfolgen und kann ein Betrachter den Umlauf einer Zelle mit dem Paternoster von dem Betrachtungsraum aus stoppen. Dies erlaubt ein ungestörtes, auch längeres Betrachten der präsentierten Waren.
  • In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Betrachtungsraum über wenigstens eine Wiedergabevorrichtung für digitale Fotos verfügt, dass ein Betrachter Fotos der in den Zellen präsentierten Waren abrufen kann und dass mittels einer Steuerung des Paternosters eine ausgewählte Zelle für eine Betrachtung der Waren vor dem Betrachtungsraum positioniert werden kann. Dabei wird zweckmäßigerweise auf die Fotos zurückgegriffen, die von der fertigen Zelle mit den zu präsentierenden Waren gemacht wurden.
  • Bevorzugt wird dabei die Auswahl der Zellen elektronisch überwacht, wodurch es möglich ist, beispielsweise nicht genutzte Angebote sehr schnell zu erkennen und zu ersetzen. Andererseits werden auch sehr interessante Angebote sehr rasch aufgrund des häufigen Aufrufs erkannt.
  • Grundsätzlich kann ein freier Zugang zu den Zellen, insbesondere von dem Betrachtungsraum aus, gewährt werde.
  • Alternativ kann vorgesehen sein, dass eine Zelle von dem Betrachtungsraum durch eine Absperrvorrichtung getrennt ist, die sowohl dem Betrachtungsraum als auch einer Kabine des Paternosters zugeordnet sein kann. Dabei bieten sich vielfältige Ausführungsmöglichkeiten, beispielsweise bekannte Scherengitter, verschiebbare oder versenkbare Glaswände oder dergleichen mehr. Insbesondere ist dabei an eine gebäudeseitige Absperrung bspw. in Form einer Glaswand gedacht, die eine ungestörte Betrachtung einer dahinter befindlichen Zelle erlaubt.
  • Es kann, je nach Gesetzeslage oder anderen Auflagen, dabei vorgesehen sein, dass die Absperrvorrichtung, vorzugsweise dem Betrachtungsraum zugeordnet, einen Zugang zu einer Kabine dauerhaft verwehrt und ein Mitfahren verhindert. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass die Absperrvorrichtung öffenbar ist, so dass ein Besucher die Zelle betreten kann, um die präsentierte Ware auch aus der Nähe in Augenschein nehmen zu können. Ist ferner daran gedacht, dass ein Besucher in einer Kabine des Paternosters mitfahren kann, so kann eine solche Absperrvorrichtung, dann der Kabine zugeordnet, einen Unfall verhüten.
  • Für die Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung wird Paternoster entsprechender Größe und Belastbarkeit benötigt, insbesondere wenn jede Kabine für die Aufnahme einer Zelle und/oder jede durch eine Zelle zumindest mit ausgebildete Kabine für eine Warenpräsentation ausgebildet ist. Dies erfordert weitere, besondere Maßnahmen wie bspw. eine Gewichtsüberwachung, ferner Verriegelungsvorrichtungen, mit denen die Zellen in dem Paternoster sicher arretiert werden können. Darüber hinaus ist an Führungsschienen oder dergleichen gedacht, auf denen die Zelle in einfacher Weise aus der Werkstatt in den Paternoster eingebracht werden kann.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der den Paternoster aufnehmende Schacht zumindest abschnittsweise verglast ist, vorzugsweise in den Bereichen, die von einem Publikum einzusehen und/oder zugänglich sind. Hierdurch wird die Neugier des Publikums geweckt und es wird sicher ein Teil des Publikums den Betrachtungsraum aufsuchen.
  • In Weiterbildung des Paternosters ist vorgesehen, dass der den Paternoster aufnehmende Schacht außenwandig, insbesondere an freien Seiten, zumindest abschnittsweise mit einer umlaufenden Präsentationsvorrichtung für Waren versehen ist, insbesondere für Teppiche, Gardinen oder vergleichbare Bodenbeläge oder Textilien. Dabei kann sich die Präsentationsvorrichtung auch über mehrere Stockwerke erstrecken und wiederum abschnittsweise verglast sein, um einem Publikum die Betrachtung der Waren zu erlauben.
  • Das erfindungsgemäße Konzept der Präsentation von Waren lässt sich problemlos in bestehenden Warenhäusern unter der Berücksichtigung baulicher Gegebenheiten integrieren.
  • Die Erfindung erlaubt darüber hinaus jedoch die Konzipierung eines Warenhauses, bei dem wenigstens ein Betrachtungsraum zentral angeordnet ist und, vorzugsweise mehrere, Paternoster für die Präsentation von Waren sich beispielsweise ringförmig um den Betrachtungsraum gruppieren. Vorzugsweise ist daran gedacht, dass zentral mehrere Betrachtungsräume angeordnet sind und dass zugehörige Paternoster sternförmig vor den Betrachtungsräumen angeordnet sind, wobei die Betrachtungsräume beispielsweise komfortabel nach Art von Loungen ausgebildet sein können.
  • Da keine großen, kubischen Gebäude für die Präsentation von beispielsweise Möbel bei einem Warenhaus nach der Erfindung benötigt werden, ist dessen Grundriss frei gestaltbar. Bei einer bevorzugten Ausführung ist dabei vorgesehen, dass ein Betrachtungsraum und ein zugehöriger Paternoster auf einem segmentartigen Grundrissabschnitt des Warenhauses angeordnet sind. Insbesondere acht Segmente, im Grundriss ein regelmäßiges Achteck ausbildend, erlauben eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten. Dabei kann weiter vorgesehen werden, dass die Präsentationsvorrichtung die lokale Breite des Grundrissabschnitts aufweist.
  • Auch die Dachkonstruktion eines derartigen Warenhauses ist nahezu beliebig, da einer großflächigen Konzeption von Ausstellungs- und Verkehrsflächen nicht mehr gefolgt werden muss. So kann beispielsweise auch vorgesehen sein, dass ein Schacht eines Paternosters sich mit einer Höhe von mehreren Kabinen über ein Dach des Warenhauses hinaus erstreckt. Auch diese Maßnahme hat einen deutlichen Platzgewinn bei vergleichsweise großer Präsentationsfläche von Waren zur Folge.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert, in der lediglich schematisch Ausführungsbeispiele das Wesen der Erfindung wiedergeben. In der Zeichnung zeigt:
  • 1: einen idealisierten, vertikalen Schnitt durch einen Paternoster,
  • 2: eine Draufsicht,
  • 3: den Grundriss eines erfindungsgemäßen Warenhauses,
  • 4: einen vertikalen Schnitt durch das Warenhaus gemäß 3,
  • 5: eine Grundrissvariante und die
  • 69: Erweiterungsmöglichkeiten für ein Warenhaus gemäß 3.
  • 1 zeigt in einem Schnitt, mit Ausnahme der an die Tragfähigkeit und Größe zu stellenden Anforderungen, einen Paternoster 1 herkömmlicher Bauart, der in der Höhe weitgehend beliebig ausbildbar ist.
  • Eine unterste Kammer 2 dient dem Wechsel der Bewegungsrichtung der Kabinen 3 des Paternosters 1, die der Aufnahme von Zellen 4 für die Präsentation von Waren 5, hier beispielhaft ein Sofa, angepasst sind.
  • Die Zellen 4 werden in einer Werkstatt 6 auf einer untersten Ebene für die Präsentation der Waren 5 vorbereitet, die unmittelbar vor dem Paternoster 1 mit Kabinen 3 angeordnet ist. Es kann dann in einfacher Weise eine Zelle 4 auf Rollen, Schienen oder dergleichen in eine Kabine 3 verbracht werden. Dort kann gegebenenfalls die Zelle 4 noch geeignet verriegelt und gegebenenfalls von einem Absperrgitter abgesperrt werden, nicht dargestellt.
  • Insbesondere kann dabei daran gedacht sein, dass durch eine Zelle eine Kabine gleichsam ausgebildet ist und dass der Paternoster auf ein umlaufendes Tragsystem reduziert ist.
  • Einhergehend mit dem Einbringen der fertig gestellten Zelle 4 in den Paternoster 1 wird die Zelle 4 mit den zu präsentierenden Waren 5 fotografiert und wird das Foto digital in ein internes Netzwerk gestellt, das über geeignete Wiedergabevorrichtungen 7 wie Terminals, Großbildschirme, Beamer oder dergleichen wiedergegeben werden kann.
  • Eine solche Wiedergabevorrichtung 7, andeutungsweise ein Bildschirm, ist in einem Betrachtungsraum 8 über der Werkstatt 6 angeordnet, unmittelbar vor Kabinen 3 des Paternosters 1. Von dem Betrachtungsraum 8 aus kann problemlos die präsentierte Ware betrachtet werden, die in den Zellen 4 in den Kabinen 3 des Paternosters 1 umläuft.
  • Erscheint einem Betrachter eine spezielle Ware interessant genug, um sie länger in Augenschein nehmen zu wollen, so kann er von dem Betrachtungsraum 8 aus den Umlauf des Paternosters 1 stoppen, so dass eine ausgewählte Kabine 3 unmittelbar vor ihm anhält. Hierzu kann in einfacher Weise eine Steuerung vorgesehen werden.
  • Eine solche Steuerung kann es ferner erlauben, dass ein Betrachter aus der Vielzahl der Fotos der angebotenen Waren an einer Wiedergabevorrichtung 7 ein solches auswählt, wonach dann mittels der Steuerung des Paternosters 1 genau diese Kabine 3 für eine Betrachtung der Waren 5 vor dem Betrachtungsraum 8 für eine Bemusterung oder Begehung positioniert wird.
  • Eine solche Auswahl von Zellen 4 auf elektronischem Wege erlaubt eine einfache Überwachung, so dass selten oder gar nicht frequentierte Zellen 4 schnellstmöglich austauschbar sind gegen solche, die mit häufig abgerufenen vergleichbar sind.
  • In der Zeichnung nicht dargestellt ist die Möglichkeit, je nach örtlichen Auflagen, den Betrachtungsraum 8 mit einer Absperrvorrichtung vor der Kabine 3 oder eine Kabine 3 selbst mit einer solchen zu versehen. Eine solche Absperrvorrichtung kann beispielsweise ein verbotenes Mitfahren in einer Kabine 3 verhindern oder, sofern sie einer Kabine 3 zugeordnet und öffenbar ist, einen Unfall einer mitfahrenden Person verhindern.
  • Der den Paternoster 1 aufnehmende Schacht 9 kann zumindest abschnittsweise, insbesondere in den einem Publikum zugänglichen Abschnitten, verglast sein, so dass auch von außerhalb des Betrachtungsraums 8 aus die präsentierten Waren 5 erkennbar sind.
  • Andere Abschnitte des Schachts 9 können außenwandig mit einer umlaufenden Präsentationsvorrichtung 10 weiter versehen werden, insbesondere für Teppiche, Gardinen 11, 12 oder dergleichen. Auch diese Präsentationsvorrichtung 12 kann zumindest abschnittsweise mit einer Verglasung 13 von einem Betrachtungsraum 14 abgetrennt sein, gegebenenfalls oder alternativ auch durch eine Brüstung 15.
  • In den 1 und 2 lediglich angedeutet sind herkömmliche Maßnahmen des Brand-Lärmschutzes sowie der Abtrennung der verschiedenen Ebenen.
  • Die 3 und 4 zeigen ein Warenhaus, hier ein Möbelhaus mit achteckigem Grundriss, beispielhaft für die Vielzahl der weitgehend freien Gestaltungsmöglichkeiten bei der Projektierung eines Neubaus, gegebenenfalls auch bei einem Umbau eines bestehenden Warenhauses.
  • Die durch den achteckigen Grundriss gem. den 3 und 4 ausgebildeten acht segmentartigen Grundrissabschnitte 1623 über drei Ebenen können in herkömmlicher Weise der Präsentation von Waren dienen, die thematisch einheitlich jeweils segmentweise angeordnet sind.
  • Zentral zeigt der Grundriss gemäß 3 Betrachtungsräume 2427, bequem nach Art einer Lounge ausgestattet. Von dem Zentrum des Grundrisses gemäß 3 radial nach außen gerichtet fällt der Blick aus den Betrachtungsräumen 2427 jeweils auf einen Paternoster 2831 für die Präsentation von Waren.
  • In entgegen gesetzter Richtung, zum Zentrum hin, können in den Betrachtungsräumen 2427 bspw. Großbildschirme 65, 66 für die Präsentation der gemachten Fotos vorgesehen sein sowie Terminals 67, an denen die anhand der Fotos ausgesuchten Zellen mit Waren für eine Betrachtung gleichsam abgerufen werden können, vgl. 4.
  • Rückseitig der die Paternoster 2831 aufnehmenden Schächte 3235 sind Präsentationsvorrichtungen 3639 angeordnet, deren Breite derart bemessen ist, dass sie lokal die Breite der segmentartigen Grundrissabschnitte 17, 19, 21, 23 entsprechen.
  • Wie der Schnitt gem. 4 zeigt, können die Paternoster 2831 sich mit einer Höhe von mehreren Kabinen 4042 über ein Dach 43 des Warenhauses 44 erstrecken. Hierdurch ist die Gestaltung des Warenhauses 44 äußerst freibleibend, da auf große Verkehrs- oder Ausstellungsflächen beispielsweise für Möbel verzichtet werden kann.
  • 4 zeigt ferner eine zentrale Werkstatt 68 unterhalb der Betrachtungsräume 2427, von der aus die Paternoster 2831 unmittelbar zugänglich sind.
  • Anhand der 5 bis 9 werden Varianten des Warenhauskonzeptes weiter erläutert.
  • So greift 5 den Grundriss gemäß 3 weitestgehend auf, weist aber zwei vergrößerte segmentartige Grundrissabschnitte 45, 46 auf, so dass dort zentral der Einbau zweier weiterer Loungen 47, 48 und eines Paternosters 69 ermöglicht ist. Eine solche Streckung ist auf jeder Symmetrieachse des die Betrachtungsräume aufnehmenden Kerns 70 problemlos möglich.
  • Bei dem Konzept nach 6 gruppieren sich um einen zentralen Bau 49 vier weitere, weitestgehend gleichartige Bauten 5053, die jeweils mit einer Stirnseite eines segmentartigen Grundrissabschnittes an einer Stirnseite eines korrespondierenden, segmentartigen Grundrissabschnittes des zentralen Baus 49 angesetzt sind. Weitere Bauten 7174 von quadratischem Grundriss können die Lücken zwischen den Bauten 4953 schließen.
  • Bei einer derartigen Bauweise ist insbesondere von Vorteil, dass einzelne Bauten nacheinander, nach Bedarf, errichtet werden können.
  • 7 greift den Grundriss gemäß 5 wieder auf, wobei in Loungen 47, 48 der vergrößerten, segmentartigen Grundrissabschnitte 45, 46 gegenüberliegend zwei weitere Paternoster 54, 55 angeordnet sind. Bei dem Grundriss gemäß 7 erfolgt jedoch eine Vergrößerung von beispielsweise der Ausstellungsfläche weiter durch ein Vorziehen von Dächern 56, angesetzt an den Stirnseiten der segmentartigen Grundrissabschnitte.
  • Weitere Konzepte zeigen die 8 und 9, wobei 8 einen Bauabschnitt 56 aufweist, der den Grundriss gemäß 3 aufgreift. Zwei weitere Bauabschnitte 57, 58, abgesetzt von dem Bauabschnitt 56, zeigen lediglich einen zentralen Kern mit Loungen und Paternostern. Durch einen weiteren Bauabschnitt 59 können die Bauabschnitte 5658 noch verbunden sein.
  • Auch 9 zeigt lediglich die Kernbereiche 6063 entsprechend des Grundrisses gemäß 3 mit Loungen und Paternostern. Dabei bilden die Kernbereiche 6063 gleichsam Ecktürme eines zentralen Baus 64 aus.
  • 1
    Paternoster
    2
    Kammer
    3
    Kabine
    4
    Zelle
    5
    Ware
    6
    Werkstatt
    7
    Wiedergabevorrichtung
    8
    Betrachtungsraum
    9
    Schacht
    10
    Präsentationsvorrichtung
    11
    Gardinen
    12
    Gardinen
    13
    Verglasung
    14
    Betrachtungsraum
    15
    Brüstung
    16
    Grundrissabschnitt
    17
    Grundrissabschnitt
    18
    Grundrissabschnitt
    19
    Grundrissabschnitt
    20
    Grundrissabschnitt
    21
    Grundrissabschnitt
    22
    Grundrissabschnitt
    23
    Grundrissabschnitt
    24
    Betrachtungsraum
    25
    Betrachtungsraum
    26
    Betrachtungsraum
    27
    Betrachtungsraum
    28
    Paternoster
    29
    Paternoster
    30
    Paternoster
    31
    Paternoster
    32
    Schacht
    33
    Schacht
    34
    Schacht
    35
    Schacht
    36
    Präsentationsvorrichtung
    37
    Präsentationsvorrichtung
    38
    Präsentationsvorrichtung
    39
    Präsentationsvorrichtung
    40
    Kabine
    41
    Kabine
    42
    Kabine
    43
    Dach
    44
    Warenhaus
    45
    Grundrissabschnitt
    46
    Grundrissabschnitt
    47
    Lounge
    48
    Lounge
    49
    Bau
    50
    Bau
    51
    Bau
    52
    Bau
    53
    Bau
    54
    Paternoster
    55
    Paternoster
    56
    Bauabschnitt
    57
    Bauabschnitt
    58
    Bauabschnitt
    59
    Bauabschnitt
    60
    Kernbereich
    61
    Kernbereich
    62
    Kernbereich
    63
    Kernbereich
    64
    Bau
    65
    Großbildschirm
    66
    Großbildschirm
    67
    Terminal
    68
    Werkstatt
    69
    Paternoster
    70
    Kern
    71
    Bau
    72
    Bau
    73
    Bau
    74
    Bau

Claims (20)

  1. Verfahren für die Präsentation von Waren, insbesondere von Möbeln, dadurch gekennzeichnet, – dass eine Zelle (4) mit den zu präsentierenden Waren (5) vorbereitet wird und – dass die Zelle (4) für die Präsentation in einen Paternoster (1) verbracht wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zelle in eine Kabine eines Paternosters verbracht wird.
  3. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zelle eine Kabine zumindest mit ausbildet.
  4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbereitung der Zelle (4) in einer Werkstatt (6) vor dem Paternoster (1) erfolgt.
  5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zelle (4) mit zu präsentierenden Waren (5) fotografiert und dass das Foto digital in ein internes Netzwerk gestellt wird.
  6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstatt (6) unterhalb eines Betrachtungsraums (8) angeordnet ist.
  7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betrachtung der in einer Zelle (4) präsentierten Ware (5) in dem unmittelbar vor dem Paternoster (1) angeordneten Betrachtungsraum (8) erfolgt und dass ein Betrachter den Umlauf einer mit einer Zelle (4) versehenen Kabine (3) des Paternosters (1) von dem Betrachtungsraum (8) aus stoppen kann.
  8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betrachtungsraum (8) über wenigstens eine Wiedergabevorrichtung (7) für digitale Fotos verfügt, dass ein Betrachter Fotos der in den Zellen (4) präsentierten Waren (5) abrufen kann und dass mittels einer Steuerung des Paternosters (1) eine Kabine (3) für eine Betrachtung der Waren (5) in der ausgewählten Zelle (4) vor dem Betrachtungsraum (8) positioniert werden kann.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswahl der Zellen (4) elektronisch überwacht wird.
  10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zelle von dem Betrachtungsraum durch eine Absperrvorrichtung getrennte ist.
  11. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrvorrichtung öffenbar ist.
  12. Kabinen aufweisender Paternoster, insbesondere für die Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kabine (3) für die Aufnahme einer Zelle (4) und/oder jede durch eine Zelle zumindest mit ausgebildete Kabine für eine Warenpräsentation ausgebildet ist.
  13. Paternoster nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der den Paternoster (1) aufnehmende Schacht (9) zumindest abschnittsweise verglast ist.
  14. Paternoster nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der den Paternoster (1) aufnehmende Schacht (9) außenwandig zumindest abschnittsweise mit einer umlaufenden Präsentationsvorrichtung (12) für Waren (11, 12) versehen ist.
  15. Paternoster nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Präsentationsvorrichtung (12) zumindest abschnittsweise verglast ist.
  16. Warenhaus mit wenigstens einem Paternoster nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Betrachtungsraum (2427) zentral angeordnet ist.
  17. Warenhaus nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass zentral Betrachtungsräume (2427) angeordnet sind und dass zugehörige Paternoster (2831) sternförmig vor den Betrachtungsräumen (2427) angeordnet sind.
  18. Warenhaus nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Betrachtungsraum (2427) und ein zugehöriger Paternoster (2831) auf einem segmentartigen Grundrissabschnitt (1623) des Warenhauses (44) angeordnet sind.
  19. Warenhaus nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Präsentationsvorrichtung (3639) die lokale Breite des Grundrissabschnitts (17, 19, 21, 23) aufweist.
  20. Warenhaus nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schacht (3235) eines Paternosters (2831) sich mit einer Höhe von mehreren Kabinen (4042) über ein Dach (43) des Warenhauses (44) hinaus sich erstreckt.
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