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DE102009024486A1 - Kraftfahrzeugsitz - Google Patents

Kraftfahrzeugsitz Download PDF

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DE102009024486A1
DE102009024486A1 DE102009024486A DE102009024486A DE102009024486A1 DE 102009024486 A1 DE102009024486 A1 DE 102009024486A1 DE 102009024486 A DE102009024486 A DE 102009024486A DE 102009024486 A DE102009024486 A DE 102009024486A DE 102009024486 A1 DE102009024486 A1 DE 102009024486A1
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DE
Germany
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seat
plate
pinion
seat structure
segment
Prior art date
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Withdrawn
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DE102009024486A
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English (en)
Inventor
Tassilo Gilbert
Dieter Jungert
Joachim Müller
Thomas Heger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Dr Ing HCF Porsche AG
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Publication date
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Priority to FR1054423A priority patent/FR2946580A1/fr
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    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugsitz, insbesondere einen Sitz für einen Personenkraftwagen, mit einer Sitzstruktur (1), einer Bodenschiene (7) und einer Segmentplatte (5), die um parallele Schwenkachsen schwenkbar in der Sitzstruktur und der Bodenschiene gelagert ist, sowie mit mindestens einer Verstellvorrichtung (12) zur Höhenverstellung der Sitzstruktur bezüglich der Bodenschiene, wobei die Verstellvorrichtung ein in der Sitzstruktur gelagertes, motorisch antreibbares Ritzel (10) und ein mit diesem in Eingriff stehendes Zahnsegment (9) aufweist, das Bestandteil der Segmentplatte ist und dessen Zahnbogen konzentrisch zur Lagerachse (6) der Segmentplatte in der Sitzstruktur ist. Bei einem derartigen Sitz ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass in der Sitzstruktur eine Halteplatte (14) gelagert ist und das Ritzel zwischen der Halteplatte und der Sitzstruktur angeordnet sowie in der Halteplatte gelagert ist. Bei einem solchen Sitz weist die Verstellvorrichtung bei geringem Gewicht eine hohe Steifigkeit auf und es ist eine optimale seitliche Führung und Lagerung des Ritzels gewährleistet.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugsitz, insbesondere einen Sitz für einen Personenkraftwagen, mit einer Sitzstruktur, einer Bodenschiene und einer Segmentplatte, die um parallele Schwenkachsen schwenkbar in der Sitzstruktur und der Bodenschiene gelagert ist, sowie mit mindestens einer Verstellvorrichtung zur Höhenverstellung der Sitzstruktur bezüglich der Bodenschiene, wobei die Verstellvorrichtung ein in der Sitzstruktur gelagertes, motorisch antreibbares Ritzel und ein mit diesem in Eingriff stehendes Zahnsegment aufweist, das Bestandteil der Segmentplatte ist und dessen Zahnbogen konzentrisch zur Lagerachse der Segmentplatte in der Sitzstruktur ist.
  • Derartige Kraftfahrzeugsitze mit in der Höhe einstellbarem Sitzkissen aufgrund Höhenverstellbarkeit der Sitzstruktur sind aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt. Bei diesen ist die Sitzstruktur in aller Regel vorne und hinten, jeweils beidseitig, in Schwingen in parallelen Bodenschienen gelagert.
  • Ein Kraftfahrzeugsitz der eingangs genannten Art ist aus der DE 102 07 807 A1 bekannt. Um bei diesem, bei einem Crash-Ereignis und damit bei der Einleitung weit erhöhter Kräfte in den Fahrzeugsitz, zu verhindern, dass durch einen Bruch im Bereich des Kraftschlusses von Ritzel und Zahnbogen der Segmentplatte die Verstellung der Sitzstruktur durch diese Teile blockiert ist, wird dort vorgeschlagen, zusätzlich eine Crash-Sperre vorzusehen, die die Verstellvorrichtung des Kraftfahrzeugsitzes blockiert. Bei diesem bekannten Sitz ist das Ritzel einseitig in der Sitzstruktur gelagert. Das Ritzel wirkt mit einem inneren Zahnbogen des Zahnsegments zusammen.
  • Eine ähnliche Verstellvorrichtung für einen Kraftfahrzeugsitz ist in der DE 199 44 866 A1 beschrieben.
  • Nachteilig ist bei den aus diesen Druckschriften bekannten Kraftfahrzeugsitzen, dass das Ritzel nur unzureichend seitlich geführt und gelagert ist, mit der Gefahr, dass es insbesondere bei Einwirkung unfallbedingter Beschleunigungen, somit im Crash-Fall, außer Eingriff mit dem Zahnsegment gelangt und deshalb die besondere Crash-Sperre erforderlich ist. Dies bedingt einen baulichen Mehraufwand und damit ein höheres Gewicht der Verstellvorrichtung, die bei dem Kraftfahrzeugsitz Verwendung findet.
  • Zudem ist das jeweilige Ritzel in einem Sitzseitenteil der Sitzstruktur gelagert. Demzufolge ist dieses Sitzseitenteil bezüglich dessen Wandstärke relativ stark zu dimensionieren, um bei der einseitigen Lagerung des Ritzels die Lagerkräfte aufnehmen zu können.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kraftfahrzeugsitz zu schaffen, bei dem die Verstellvorrichtung bei geringem Gewicht eine hohe Steifigkeit besitzt sowie eine optimale seitliche Führung und Lagerung des Ritzels gewährleistet ist.
  • Gelöst wird die Aufgabe bei einem Kraftfahrzeugsitz mit den Merkmalen der eingangs genannten Art dadurch, dass in der Sitzstruktur eine Halteplatte gelagert ist, und das Ritzel zwischen der Halteplatte und der Sitzstruktur angeordnet sowie in der Halteplatte gelagert ist.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugsitz ist somit als weiteres Lagerungselement für das Ritzel die Halteplatte vorgesehen. Das Ritzel ist demnach nicht nur in der Sitzstruktur, sondern auch in der Halteplatte gelagert. Dadurch, dass das Ritzel zwischen der Halteplatte und der Sitzstruktur angeordnet ist, kommt diesem zusätzlich eine Führungsfunktion für das Ritzel zu. Hierdurch wird verhindert, dass das Ritzel seitlich bezüglich der Segmentplatte auswandern kann. Es ist somit immer der Eingriff von Ritzel und Zahnsegment sichergestellt.
  • Da das Ritzel sowohl in der Sitzstruktur als auch in der Halteplatte gelagert ist, demnach das Ritzel nicht auskragend gelagert ist, können die Lagerelemente für das Ritzel wesentlich geringer dimensioniert werden. Ferner kann die Welle, die das Ritzel aufnimmt, gering dimensioniert sein, unter Berücksichtigung der in die Welle einzuleitenden Momente zum Antreiben des Ritzels.
  • Bevorzugt ist die Segmentplatte zwischen der Sitzstruktur und der Halteplatte angeordnet. Damit ist auch die Segmentplatte definiert positioniert und kann, wie bezüglich der Lagerung des Ritzels vorgetragen, auch nicht beim Einleiten von Crash-Kräften seitlich auswandern, sodass der dauerhafte Eingriff des Ritzels mit dem Zahnbogen der Segmentplatte sichergestellt ist. Im Übrigen kommt durch die Anordnung der Segmentplatte zwischen der Sitzstruktur und der Halteplatte diesen eine Führungsfunktion für die Segmentplatte zu.
  • Vorzugsweise weist das Zahnsegment einen äußeren Zahnbogen auf, in den das Ritzel eingreift. Kräfte werden somit über das Ritzel in die Segmentplatte nicht im Bereich einer Schwächungsstelle der Segmentplatte eingeleitet. Diese kann unter Berücksichtigung der eingeleiteten Kräfte schwächer dimensioniert werden, als eine Segmentplatte mit einem inneren Zahnbogen, womit sich eine Gewichtsersparnis ergibt.
  • Die Verzahnung der Zahnsegmente ist vorzugsweise so ausgelegt, dass im Crashfall ein serielles Versagen der einzelnen Zähne erfolgt. Dies bedingt ein definiertes Verformungsverhalten der Segmentplatte bei einem Crash.
  • Insbesondere ist vorgesehen, dass die Halteplatte länglich ausgebildet ist. So ist es grundsätzlich nur erforderlich, eine derartige Gestaltung der Halteplatte vorzusehen, die der Befestigung an der Sitzstruktur dient und überdies gewährleistet, dass das Ritzel in der Halteplatte gelagert und zwischen der Halteplatte und der Sitzstruktur positioniert ist. Hierfür ist eine länglich gestaltete Halteplatte vorzüglich geeignet.
  • Bei Ausbildung der länglichen Halteplatte ist es besonders vorteilhaft, wenn ein Lagermittel für die Lagerung der Segmentplatte in der Sitzstruktur der Lagerung der Halteplatte im Bereich eines Halteplattenendes dient und ein weiteres Lagermittel der Lagerung der Halteplatte im Bereich des anderen Halteplattenendes in der Sitzstruktur dient. Durch diese Anordnung ist bei baulich einfachster Gestaltung der Halteplatte gewährleistet, dass zwischen der Halteplatte und der Sitzstruktur die Segmentplatte und das Ritzel aufgenommen wird. Das Lagermittel für die Lagerung der Segmentplatte durchsetzt nicht nur diese, sondern auch die Halteplatte im Bereich des einen Halteplattenendes. Das andere Lagermittel dient insbesondere ausschließlich der Lagerung des anderen Endes der Halteplatte in der Sitzstruktur.
  • Die genannten Lagermittel weisen vorzugsweise Lagerbolzen auf, die mit der Sitzstruktur verbindbar, insbesondere verschraubbar sind. Obwohl die Halteplatte stationär bezüglich der Sitzstruktur ist, wird es als vorteilhaft angesehen, zumindest die Lagerung der Halteplatte im Bereich des einen Halteplattenendes, das der Segmentplatte zugeordnet ist, so zu gestalten, dass die Halteplatte relativ schwenkbar zu dem diese dort durchsetzenden Lagermittel gelagert ist. Dies berücksichtigt die relative Schwenkbarkeit dieses Lagermittels zur Segmentplatte.
  • Es reicht völlig aus, wenn die Breite der Halteplatte maximal geringfügig größer ist als der Durchmesser des Ritzels. Hierdurch ist die Halteplatte einerseits ausreichend dimensioniert, um die Lagerkräfte des Ritzels, die in die Halteplatte eingeleitet werden, aufzunehmen, andererseits das Ritzel seitlich zu führen, in dem Sinne, dass das Ritzel nicht außer Eingriff mit dem Zahnsegment gelangen kann.
  • Die Sitzstruktur weist insbesondere zwei beidseitig des Kraftfahrzeugsitzes angeordnete Sitzseitenteile und eine in den Sitzseitenteilen gelagerte Sitzschale auf. In aller Regel ist in der Sitzschale eine Rückenlehne des Kraftfahrzeugsitzes gelagert, vorzugsweise schwenkbar gelagert, um die Neigung der Rückenlehne bezüglich des Sitzteiles des Kraftfahrzeugsitzes einstellen zu können.
  • Es wird bei einer derartigen Ausbildung der Sitzstruktur als besonders vorteilhaft angesehen, wenn das jeweilige Sitzseitenteil dünnwandig ist. Dies trägt zu einer wesentlichen Gewichtsreduzierung des Kraftfahrzeugsitzes bei. Insbesondere ist das Ritzel sitzstrukturseitig in der Sitzschale gelagert. Lagerkräfte des Ritzels werden somit in die Sitzschale und die Halteplatte eingeleitet. Die Sitzschale ist aufgrund deren Schalengestaltung hervorragend geeignet, einen Großteil der Lagerkräfte des Ritzels aufzunehmen. Insbesondere ist die Sitzschale steif ausgebildet. Sie besteht vorzugsweise aus Leichtmetall und trägt damit zur weiteren Gewichtsreduzierung des Kraftfahrzeugsitzes bei. Die Sitzschale dient der Aufnahme eines Sitzkissens des Kraftfahrzeugsitzes.
  • Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Ritzel elektromotorisch antreibbar ist, insbesondere eine Motor-Getriebe-Einheit zum Antreiben des Ritzels vorgesehen ist. Der Antrieb bzw. die Motor-Getriebe-Einheit ist zweckmäßig in der Sitzschale gelagert. Die Sitzschale bietet ausreichend Platz zur Aufnahme des Antriebs bzw. der Motor-Getriebe-Einheit. Andererseits besteht durch diese Anordnung auf einfache Art und Weise die Möglichkeit, beidseitig des Sitzes angeordnete Verstellvorrichtungen anzutreiben. Der Antrieb bzw. die Motor-Getriebe-Einheit treibt somit die beiden Ritzel der beiden Verstellvorrichtungen an, wobei das auf der jeweiligen Seite des Sitzes angeordnete Ritzel mit dem diesem zugeordneten Zahnsegment der jeweiligen Segmentplatte in Eingriff steht.
  • Die Erfindung schlägt somit einen Kraftfahrzeugsitz vor, bei dem, durch die Nutzung der Steifigkeit der Leichtmetall-Sitzschale, das auf der jeweiligen Sitzseite angeordnete Sitzseitenteil und die Halteplatte sehr materialsparend ausgebildet sein können. Es ist eine höchstmögliche Funktionsintegration aufgrund des Zusammenwirkens von Sitzsei tenteil, Halteplatte, Segmentplatte und beidseitiger Lagerung des Ritzels in dem Sitzseitenteil und der Halteplatte gewährleistet. Weiterhin ist der Antrieb bzw. die Motor-Getriebe-Einheit unmittelbar am Ort der benötigten Kraft angeordnet und ist überdies hervorragend geeignet, beidseitig des Sitzes angeordnete Verstellvorrichtungen anzutreiben.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der beigefügten Zeichnung und der Beschreibung des in der Zeichnung wiedergegebenen bevorzugten Ausführungsbeispiels, ohne auf dieses beschränkt zu sein.
  • Es zeigt:
  • 1 in einer räumlichen Darstellung einen Ausschnitt des Kraftfahrzeugsitzes im Bereich dessen Sitzstruktur und Rückenlehnenstruktur, schräg von der Seite und hinten gesehen,
  • 2 den in 1 veranschaulichten Bereich des Kraftfahrzeugsitzes, schräg von der Seite und vorne gesehen.
  • Die Figuren verdeutlichen die für die Erfindung relevanten Strukturelemente eines Kraftfahrzeugsitzes in seinem hinteren, linken Bereich, bezogen auf die Fahrtrichtung des Fahrzeuges, bei dem es sich insbesondere um einen Fahrer- oder Beifahrersitz eines Personenkraftwagens handelt.
  • Die nachfolgend beschriebenen Strukturelemente sind beidseitig des Sitzes in identischer Anordnung vorhanden, sodass es zum Verständnis der Erfindung ausreicht, nur die bezüglich der einen Seite des Sitzes vorhandenen Strukturelemente zu beschreiben: Eine Sitzstruktur 1 des Kraftfahrzeugsitzes ist durch zwei beidseitig des Kraftfahrzeugsitzes angeordnete Sitzseitenteile, von denen nur das eine Sitzseitenteil 2 gezeigt ist, und eine Sitzschale 3 gebildet. Das Sitzseitenteil 2 ist dünnwandig gestaltet und besteht aus Metall. Es erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Länge des Kraftfahrzeugsitzes. Im Bereich der hinteren Enden nehmen die beiden Sitzseitenteile 2 eine Rückenlehnenstruktur 4 schwenkbar auf. Mit den beiden Sitzseitenteilen ist die Sitzschale 3 fest verbunden, die als stützende, steife Leichtmetallschale ausgebildet ist. Es ergibt sich somit ein steifer Verbund der Sitzschale 3 und der dünnwandigen Sitzseitenteile 2.
  • Im Bereich des hinteren Endes des Sitzseitenteiles 2 ist in diesem, um eine Achse schwenkbar, eine Segmentplatte 5 gelagert. Ein Lagermittel zur schwenkbaren Lagerung der Segmentplatte 5 in dem Sitzseitenteil 2 in diesem Bereich ist als Gewindebolzen 6 ausgebildet, der mit dem Sitzseitenteil 2 verbunden ist. Im Bereich eines Endes ist die Segmentplatte 5 um eine weitere Achse schwenkbar in einer Bodenschiene 7 des Kraftfahrzeugsitzes gelagert. Das Lagermittel 8, das der Lagerung der Segmentplatte 5 in der Bodenschiene dient, ist als Gewindebolzen ausgebildet, der in der Bodenschiene 7 gelagert ist. Die Schwenkachsen der Segmentplatte 5 im Bereich der Lagermittel 6 und 8 verlaufen parallel zueinander und sind senkrecht zur Längserstreckung des Fahrzeuges orientiert.
  • Im Bereich des dem Lagermittel 8 abgewandten Endes weist die Segmentplatte 5 ein Zahnsegment 9 mit einem äußeren Zahnbogen auf. Dieses Zahnsegment 9 bildet somit Bestandteil der Segmentplatte 5. Der Zahnbogen, somit der Wälzbogen für ein in Eingriff mit dem Zahnsegment 9 stehendes Ritzel 10 verläuft konzentrisch zur Lagerachse des Lagermittels 6.
  • Die Segmentplatte 5 mit Zahnsegment 9, das Ritzel 10 und ein Antrieb 11 für das Ritzel 10 bilden eine Verstellvorrichtung 12 zum Verstellen der Sitzschale 3, die der Auf nahme des Sitzpolsters des Kraftfahrzeugsitzes dient, in Höhenrichtung. Das Ritzel weist eine Welle 13 auf, die im Bereich des einen Endes im Bereich eines das Sitzseitenteil 2 durchsetzenden Loches und im Bereich des anderen Endes in einer eine Halteplatte 14 durchsetzenden Loches 15 gelagert ist. Diese Halteplatte 14 ist länglich ausgebildet. Das Lagermittel 6 zum Befestigen und Lagern der Segmentplatte 5 dient gleichzeitig dem Lagern und Befestigen der Halteplatte 14 im Bereich eines Endes, sodass dort die Segmentplatte 5 zwischen der Halteplatte 14 und dem Sitzseitenteil 2 angeordnet ist. Der Abstand von Halteplatte 14 und Sitzseitenteil 2 ist dabei geringfügig größer bemessen als die Stärke der Segmentplatte 5, sodass diese quasi geführt, somit in Achsrichtung des Lagermittels 6 allenfalls geringfügig verschieblich gelagert ist. Das diesem Lagerende der Halteplatte 14 abgewandte Ende der Halteplatte 14 ist mittels eines Gewindebolzens 16 mit dem Sitzseitenteil 2 verbunden, und zwar in einem Bereich, der dem Lagermittel 6 abgewandt ist. Die Breite der Halteplatte 14 ist etwa so groß wie der Durchmesser des Ritzels 10, sodass ausreichend Platz vorhanden ist, um das Ritzel 10 in der Halteplatte 14 zu lagern. Auch diese Halteplatte 14 ist dünnwandig gestaltet.
  • In der Sitzschale 3 ist, benachbart des Sitzseitenteils 2, ein Getriebe 17 gelagert, dessen Abtriebswelle drehfest mit der Ritzelwelle 13 verbunden ist. Getriebe 17 sind auf beiden Seiten der Sitzstruktur vorgesehen, somit auch im Bereich des anderen Sitzseitenteils 2. Auf halber Breite der Sitzschale 3 ist in dieser ein nicht veranschaulichter Elektromotor gelagert, der über zwei Abtriebswellen, von denen nur eine Abtriebswelle 18 veranschaulicht ist, die Getriebe 17 antreibt.
  • Der Abstand der jeweiligen Halteplatte 14 von dem zugeordneten Sitzseitenteil 2 ist so bemessen, dass er nur geringfügig größer ist als die Erstreckung des zwischen diesen Teilen angeordneten Ritzels 10 in Achsrichtung des Ritzels. Demnach ist das Ritzel 10, selbst dann, wenn erhöhte Kräfte, insbesondere Crash-Kräfte in die Sitzstruktur 1 einwirken, daran gehindert, sich wesentlich relativ zur Halteplatte 14 und dem Sitzseiten teil 2 zu verschieben, womit aufgrund der vorbeschriebenen gleichfalls festgelegten Lagerung der Segmentplatte 5 wirksam verhindert wird, dass im Crash-Fall das Ritzel 10 außer Eingriff mit dem Zahnsegment 9 der Segmentplatte 5 gelangt und demzufolge sich eine unerwünschte Veränderung der Sitzhöhe ergibt bzw. eine unerwünschte Sitzverlagerung zwischen den Bodenschienen 7 und den Sitzseitenteilen 2 stattfindet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10207807 A1 [0003]
    • - DE 19944866 A1 [0004]

Claims (13)

  1. Kraftfahrzeugsitz, insbesondere Sitz für einen Personenkraftwagen, mit einer Sitzstruktur (1), einer Bodenschiene (7) und einer Segmentplatte (5), die um parallele Schwenkachsen schwenkbar in der Sitzstruktur (1) und der Bodenschiene (7) gelagert ist, sowie mit mindestens einer Verstellvorrichtung (12) zur Höhenverstellung der Sitzstruktur (1) bezüglich der Bodenschiene (7), wobei die Verstellvorrichtung (12) ein in der Sitzstruktur (1) gelagertes, motorisch antreibbares Ritzel (10) und ein mit diesem in Eingriff stehendes Zahnsegment (9) aufweist, das Bestandteil der Segmentplatte (5) ist und dessen Zahnbogen konzentrisch zur Lagerachse der Segmentplatte (5) in der Sitzstruktur (1) ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Sitzstruktur (1) eine Halteplatte (14) gelagert ist und das Ritzel (10) zwischen der Halteplatte (14) und der Sitzstruktur (1) angeordnet sowie in der Halteplatte (14) gelagert ist.
  2. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmentplatte (5) zwischen der Sitzstruktur (1) und der Halteplatte (14) angeordnet ist.
  3. Sitz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (14) länglich ausgebildet ist.
  4. Sitz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lagermittel (6) für die Lagerung der Segmentplatte (5) in der Sitzstruktur (1) der Lagerung der Halteplatte (14) im Bereich eines Halteplattenendes dient und ein weiteres Lagermittel (16) der Lagerung der Halteplatte (14) im Bereich des anderen Halteplattenendes in der Sitzstruktur (1) dient.
  5. Sitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagermittel (6, 16) Lagerbolzen aufweisen, die mit der Sitzstruktur (1) verbindbar, insbesondere verschraubbar sind.
  6. Sitz nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Halteplatte (14) maximal geringfügig größer ist als der Durchmesser des Ritzels (10).
  7. Sitz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzstruktur (1) zwei beidseitig des Kraftfahrzeugsitzes angeordnete Sitzseitenteile (2) und eine in den Sitzseitenteilen (2) gelagerte Sitzschale (3) aufweist.
  8. Sitz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Sitzseitenteil (2) dünnwandig ist.
  9. Sitz nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzschale (3) steif ausgebildet ist, insbesondere aus Leichtmetall besteht.
  10. Sitz nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel (10) sitzstrukturseitig in der Sitzschale (3) gelagert ist.
  11. Sitz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel (10) elektromotorisch antreibbar ist, insbesondere eine Motor-Getriebe-Einheit zum Antreiben des Ritzels (10) vorgesehen ist.
  12. Sitz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (11) bzw. die Motor-Getriebe-Einheit in der Sitzschale (3) gelagert ist.
  13. Sitz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig des Sitzes eine Verstellvorrichtung (12) angeordnet ist, wobei die Ritzel (10) der beiden Verstellvorrichtungen (12) mittels desselben Antriebs (11) antreibbar sind.
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DE19944866A1 (de) 1999-09-18 2001-03-22 Hammerstein Gmbh C Rob Verstellvorrichtung für einen Kraftfahrzeugsitz
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