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DE202007006911U1 - Verstelleinrichtung sowie Kraftfahrzeugsitz - Google Patents

Verstelleinrichtung sowie Kraftfahrzeugsitz Download PDF

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DE202007006911U1
DE202007006911U1 DE200720006911 DE202007006911U DE202007006911U1 DE 202007006911 U1 DE202007006911 U1 DE 202007006911U1 DE 200720006911 DE200720006911 DE 200720006911 DE 202007006911 U DE202007006911 U DE 202007006911U DE 202007006911 U1 DE202007006911 U1 DE 202007006911U1
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DE
Germany
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pivoting element
adjusting device
drive shaft
longitudinal axis
motor vehicle
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DE200720006911
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English (en)
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Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
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Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
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Abstract

Verstelleinrichtung (1) für einen Kraftfahrzeugsitz (30), insbesondere zur Ausbildung einer Sitzhöhenverstelleinrichtung, mit einem sich entlang einer Längsachse (13) erstreckenden Schwenkelement (5, 5') und mit einer zur Längsachse (13) senkrechten Antriebswelle (11), wobei das Schwenkelement (5, 5') über eine erste Anlenkstelle (6) um eine erste Achse senkrecht zur Längsachse (13) und über eine zweite Anlenkstelle (7) um eine zur ersten Achse parallele zweite Achse schwenkbar ist, wobei das Schwenkelement (5, 5') stoffschlüssig mit der Antriebswelle (11) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Schwenkelement (5, 5') der stoffschlüssigen Verbindung eine Entlastungsöffnung zugeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verstelleinrichtung für einen Kraftfahrzeugsitz, insbesondere zur Ausbildung einer Sitzhöhenverstelleinrichtung, mit einem sich entlang einer Längsachse erstreckenden Schwenkelement und mit einer Antriebswelle, wobei das Schwenkelement über eine erste Anlenkstelle um eine erste Achse senkrecht zur Längsachse und über eine zweite Anlenkstelle um eine zur ersten Achse parallelen zweiten Achse schwenkbar ist. Weiter betrifft die Erfindung einen Kraftfahrzeugsitz mit einer derartigen Verstelleinrichtung.
  • Eine derartige Verstelleinrichtung ist insbesondere als Teil einer Höhenverstellung eines Kraftfahrzeugsitzes vorgesehen. Dabei ist beispielsweise ein Sitzträger mit einem Befestigungsträger, beispielsweise einer auf einer Unterschiene des Kraftfahrzeugs montierbaren Oberschiene, über eine Anzahl von Schwenkelementen z. B. unter Ausbildung eines Viergelenk-Koppelgetriebes zwangsgeführt verbunden. Häufig ist hierbei die Anlenkung des Sitzträgers an dem Befestigungsträger mittels des Schwenkelements symmetrisch beidseits des Kraftfahrzeugsitzes ausgebildet. Insbesondere sind somit zwei hintere Schwenkelemente vorgesehen, die in einem, in Fahrtrichtung des Fahrzeugs gesehen, hinteren Bereich des jeweiligen Befestigungsträgers angebracht sind und den Sitzträger in seinem hinteren Bereich unterstützen. Zur Unterstützung des Sitzträgers in seinem Vorderbereich kann beispielsweise jeweils ein vorderes Schwenkelement vorgesehen sein oder alternativ auch eine andere Vorrichtung, beispielsweise eine gekrümmte Führung für Achsstifte.
  • Die Verstellung des Kraftfahrzeugsitzes wird dabei im Wesentlichen durch eine Auslenkung eines über die erste Anlenkstelle an dem Befestigungsträger angelenkten Schwenkelements realisiert, der gelenkig über die zweite Anlenkstelle mit dem gegenüber dem Befestigungsträger beweglichen Sitzträger, wie einer Sitz wanne, verbunden ist. Durch eine Auslenkung des Schwenkelements wird der Abstand des Sitzträgers gegenüber dem Befestigungsträger verändert.
  • Die schwenkbare Bewegung des Schwenkelements, insbesondere an dem Sitzträger, wird mit einer Antriebswelle realisiert. Das Schwenkelement ist dabei mit der Antriebswelle über eine stoffschlüssige Verbindung, beispielsweise über eine Verschweißung oder ein Verklebung, an die Antriebswelle gekoppelt. Eine Schwenkbewegung des Schwenkelements wird dann durch eine Drehung der Antriebswelle realisiert, wodurch sich beispielsweise der angelenkte Sitzträger gegenüber einem am anderen Ende des Schwenkelements angelenkten Befestigungsträger hebt oder senkt. Die Kräfte, die dadurch auf das Schwenkelement wirken, wirken insbesondere als Scherkräfte. Die Beanspruchung des Schwenkelements durch derartige Kräfte kann im Verlauf der Zeit zur Bildung von Ermüdungsrissen in dem Schwenkelement und insbesondere zum Aufbruch der stoffschlüssigen Verbindung führen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verstelleinrichtung, insbesondere für einen Kraftfahrzeugsitz, mit einer möglichst langen Lebensdauer anzugeben. Eine weitere Aufgabe besteht darin, einen entsprechend ausgestalteten Kraftfahrzeugsitz mit denselben Vorteilen anzugeben.
  • Die erstgenannte Aufgabe wird dabei erfindungsgemäß gelöst durch eine Verstelleinrichtung für einen Kraftfahrzeugsitz, insbesondere zur Ausbildung einer Sitzhöhenverstelleinrichtung, mit einem sich entlang einer Längsachse erstreckenden Schwenkelement und mit einer Antriebswelle, wobei das Schwenkelement über eine erste Anlenkstelle um eine erste Achse senkrecht zur Längsachse und über eine zweite Anlenkstelle um eine zur ersten Achse parallelen zweiten Achse schwenkbar ist. Dabei ist vorgesehen, dass in das Schwenkelement der stoffschlüssigen Verbindung zugeordnet eine Entlastungsöffnung eingebracht ist.
  • Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass die an der Verbindungsstelle zwischen dem Anlenkelement und dem Schwenkelement auftretenden hohen Kräfte und insbesondere Scherkräfte deswegen zu einer Materialermüdung und somit zu einer Verkürzung der Lebensdauer der Verstelleinrichtung führen, weil sich die im Material aufbauende Spannung auf Bereiche starker Belastung konzentriert. Umfangreiche Untersuchungen haben insbesondere gezeigt, dass dies im Bereich der stoffschlüssigen Verbindung der Fall ist, an der die Antriebswelle an dem Schwenkelement befestigt ist.
  • Durch eine Entlastungsöffnung kann jedoch keine Spannung aufgenommen werden, so dass durch das Vorsehen einer Entlastungsöffnung der Spannungsverlauf innerhalb des Schwenkelements beeinflußt wird. Durch eine Entlastungsöffnung wird insbesondere erreicht, dass die bei Krafteinwirkung im Material entstehenden Spannungen sich gleichmäßiger auf das Schwenkelement verteilen, wodurch Spannungsspitzen abgebaut werden können. Dadurch kann eine Materialermüdung in dem Schwenkelement mit einer damit verbundenen Bildung von Ermüdungsrissen insbesondere in der stoffschlüssigen Verbindung verhindert werden.
  • Die Form der Entlastungsöffnung ist an sich ohne Belang, kann aber hinsichtlich der auftretenden Materialspannungen optimiert werden. Insbesondere kann eine runde Bohrung oder eine spaltartige Öffnung oder eine unregelmäßige Form in das Schwenkelement eingebracht werden.
  • Das Schwenkelement selbst kann beispielsweise als ein Metallblech oder auch als eine Metallplatte gegeben sein. Das Schwenkelement kann eine längliche Form besitzen und sich im Wesentlichen entlang der Längsachse erstrecken. Die längliche Form kann beispielsweise als eine ovale oder keilförmige Form gegeben sein. Die Form des Schwenkelement kann dabei sowohl symmetrisch, als auch unsymmetrisch oder unregelmäßig sein.
  • Zur Anlenkung des Schwenkelements kann im Bereich der ersten und der zweiten Anlenkstelle des Schwenkelements beispielsweise jeweils eine Ausnehmung, beispielsweise eine Bohrung, vorgesehen sein. Über eine derartige Ausnehmung kann die Anlenkung des Schwenkelements an ein erstes Tragelement, z. B. einen Sitzträger, einerseits und an ein weiteres Tragelement, z. B. einem Befestigungsträger, andererseits beispielsweise mittels eines Anlenkelements wie beispielsweise mittels eines Lagerbolzens geschehen. Die Achse eines derartigen Lagerbolzens stimmt dann im Wesentlichen mit der ersten bzw. mit der zweiten Achse überein. Auch sind zur Ausbildung der Anlenkstellen reibungsmindernde Dreh- oder Wälzlager vorstellbar. Das Schwenkelement kann aber im Bereich der Anlenkstellen auch einen Bolzen oder dergleich umfassen, der in eine entsprechende Ausnehmung zur Ausbildung eines Drehlagers eingreift.
  • Zur Verstellung der Verstelleinrichtung ist die Antriebswelle vorgesehen, die insbesondere im Bereich der zweiten Anlenkstelle formschlüssig mit dem Schwenkelement verbunden ist. Zweckmäßigerweise bildet die Antriebswelle zugleich einen Bolzen für die entsprechende Ausbildung eines Drehlagers im Bereich der Anlenkstelle. Über die Antriebswelle ist dann leicht eine Verstellung des Schwenkelements und damit der Verstelleinrichtung ermöglicht.
  • Die Antriebswelle kann prinzipiell stumpf dem Schwenkelement aufgesetzt und mit diesem stoffschlüssig verbunden sein. Vorzugsweise ist aber eine kongruent zum Außenumfang der Antriebswelle gestaltete Ausnehmung zur Aufnahme der Antriebswelle in das Schwenkelement eingebracht. Dies ermöglicht eine erleichterte Führung während der Montage und zusätzlich eine Verbindung durch einen Formschluss. Auch ist ein zusätzlicher Kraftschluss möglich. Über eine solche Ausnehmung kann das Schwenkelement konstruktiv einfach mit der Antriebswelle verbunden und darüber auch schwenkbar an dem Sitzträger befestigt werden. Der Querschnitt der Ausnehmung stimmt dabei im wesentlichen mit dem Querschnitt der Antriebswelle oder mit einem zur Ankopplung vorgesehenen Koppelelements der Antriebswelle überein, so dass sich leicht eine drehfeste Verbindung zwischen dem Schwenkelement und dem Drehelement ergibt. Der Stoffschluss geschieht dabei über eine umlaufende oder teilumlaufende Schweißnaht oder Klebeverbindung. Die Verschweißung oder Verklebung des Schwenkelements mit der Antriebswelle geschieht dabei bevorzugt entlang der Randung der vorhandenen Ausnehmung. Durch die Form der Schweißnaht kann die Festigkeit der Verbindung maßgeblich beeinflußt werden.
  • In einer kostengünstigen Variante weisen die Antriebswelle und die Ausnehmung jeweils einen runden Querschnitt auf. In einer verbesserten Ausführung ist das mit dem Schwenkelement verbundene Ende der Antriebswelle, d. h. das zur Kopplung vorgesehene Koppelelement, abgeflacht und die Ausnehmung als eine Langloch ausgebildet.
  • Bevorzugterweise ist die Ausnehmung als eine Mehrkantausnehmung in das Schwenkelement eingebracht. Die Mehrkantausnehmung braucht dabei nicht eine gleichmäßige Form, beispielsweise durch eine Anzahl gleich langer Seiten aufzuweisen. Die Mehrkantausnehmung kann zur Herstellung einer drehfesten Verbindung auch nach Art einer Ausrückbohrung ausgestaltet sein. Die Schweißung oder Verklebung oder allgemein die stoffschlüssige Verbindung dient der weiteren Stabilisierung der Verbindung. Die Drehbewegung der Antriebswelle wird somit sowohl durch Formschluss als auch durch Material- bzw. Stoffschluss auf das Schwenkelement übertragen. Dadurch kann die Spannungsbelastung, die im Antriebsfall insbesondere durch Scher-, Druck- und Zugkräfte im Bereich der Ankopplung auf das Schwenkelement übertragen wird, verringert werden.
  • In einer zweckmäßigen Ausführung ist die Entlastungsöffnung als eine runde Entlastungsbohrung in das Schwenkelement eingebracht. Diese Ausführung ist besonders einfach und kostengünstig zu realisieren, da das Entlastungsloch in das Schwenkelement als einfache Bohrung eingebracht wird.
  • In einer bevorzugten Ausführung ist das Entlastungsloch in Richtung zur Längsachse von der die Antriebswelle aufnehmenden Anlenkstelle beabstandet in das Schwenkelement eingebracht. In dieser Ausführung kann die Spannungsverteilung in dem Schwenkelement besonders günstig beeinflußt werden. Wie Untersuchungen gezeigt haben, entstehend die größten Materialspannungen bei einer dem Schwenkelement über das Drehelement aufgeprägten Drehung im Bereich der die Antriebswelle tragenden Anlenkstelle und insbesondere im Schweißbereich oder im Kantenbereich einer Ausnehmung zur form- und/oder materialschlüssigen Aufnahme der Antriebswelle oder des Koppelelements. Durch die angegebene Anordnung der Entlastungsöffnung wird der Spannungsverlauf im Bereich dieser Anlenkstelle günstig beeinflußt. Insbesondere werden Spannungspitzen von der Koppelstelle weggeleitet. Der Verlauf der Materialspannung wird quer zur Längsrichtung unter Abbau der Maximalwerte auseinandergezogen, da im Bereich der Entlastungsöffnung keine Materialspannung auftreten kann. Dadurch kann insbesondere die Bildung von Ermüdungsrissen in diesem Bereich verhindert werden, sowie insbesondere die Dauerfestigkeit einer Schweißnaht in diesem Bereich erhöht werden.
  • Zweckmäßigerweise ist der Abstand der Entlastungsbohrung zu der Anlenkstelle in Richtung der Längsachse größer als der Durchmesser der Entlastungsbohrung. In dieser Ausgestaltung der Erfindung kann der Einfluß der Entlastungsbohrung auf den Spannungsverlauf im Schwenkelement hinsichtlich einer Minimierung von Spannungsspitzen weiter verbessert werden.
  • In einer weiter zweckmäßigen Ausführung umfasst das Schwenkelement entlang der Längsachse zwischen den Anlenkstellen einen Teilbereich mit einer quer zur Längsachse reduzierten Breite. Der Teilbereich reduzierter Breite kann beispielsweise durch das Einbringen einer Materialausnehmung wie beispielsweise einer Einkerbung oder dergleichen realisiert werden. Eine derartige Materialausnehmung kann insbesondere auch durch Ausstanzen eingebracht werden. Bei einem Crash des Kraftfahrzeugs, d. h. bei einer abrupten Beschleunigung durch einen Aufprall auf ein Hindernis oder dergleichen, werden über die Anlenkstellen Kräfte, insbesondere Scher-, Stauch- oder Zugkräfte, auf das den Sitzträger unterstützenden Schwenkelement übertragen. Durch das Vorsehen eines in der Breite reduzierten Teilbereichs wird im Falle eines Energieeintrags, beispielsweise im Falle eines Auffahrunfalls, wobei durch die Trägheit des Kraftfahrzeugsitzes eine Krafteinwirkung auf das Schwenkelement über die beiden Anlenkstellen erfolgt, eine definierte Verformung des Schwenkelements an der vorgegebenen Schwachstel le, nämlich ein Abknicken gegenüber der Längsachse zugelassen. Durch diese Verformung verkürzt sich der Abstand zwischen den Anlenkstellen des Schwenkelements. Mit anderen Worten gibt gewissermaßen der auf dem Schwenkelement ruhende Kraftfahrzeugsitz nach, so dass die Verletzungsgefahr für einen sitzenden Insassen verringert wird. Durch diese Ausgestaltung lässt sich insbesondere bei niederen Auffahrgeschwidigkeiten von weniger als 20 km/h eine elastische Verformung des Schwenkelements erzielen, so dass die Verstelleinrichtung nach einem derartigen Crash weiter eingesetzt bleiben kann.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung ist ein Sitzträger und ein Befestigungsträger vorgesehen, wobei das Schwenkelement über die erste Anlenkstelle dem Sitzträger und über die zweite Anlenkstelle dem Befestigungsträger angelenkt ist. Damit wird eine Sitzhöhenverstelleinrichtung ausgebildet, wobei sich der Sitzträger bei einer Verschwenkung des Schwenkhebels eine Relativbewegung gegenüber dem Befestigungsträger erfährt.
  • Der Befestigungsträger ist üblicherweise, wie eingangs erwähnt, als eine Oberschiene gegeben, welche zur Längsverstellung eines Fahrzeugsitzes mit einer am Boden des Kraftfahrzeugs angebrachten Unterschiene zusammenwirkt. Der Befestigungsträger kann aber ebenso als ein Teil der Fahrzeugkarosserie selbst, häufig als ein Teil des Fahrzeugbodens, gegeben sein oder auch als eine Anzahl von Lagerböcken, welche mit dem Fahrzeugboden oder mit der Oberschiene verbunden sind.
  • Der Sitzträger ist mittels des oder der Schwenkelemente gegenüber dem Befestigungsträger in der Höhe bewegbar und ist hierzu insbesondere über die gelenkig angekoppelten Schwenkelemente mit dem Befestigungsträger nach Art eines Viergelenk-Koppelgetriebes verbunden und somit zwangsgeführt. Eine Verstellung der Höhe des Sitzträgers gegenüber dem Befestigungsträger wird dabei hauptsächlich über eine Schwenkung des Schwenkelements realisiert. Der Sitzträger kann beispielsweise als eine Sitzunterschale eines Kraftfahrzeugsitzes gegeben sein.
  • Bevorzugterweise ist dabei das Schwenkelement zum Antrieb winkelstarr mit einem Antriebshebel verbunden. Der Antriebshebel wird häufig zur manuellen Höhenverstellung eines Kraftfahrzeugsitzes eingesetzt und wirkt insbesondere auf das beschriebene Drehelement und insbesondere auf die Antriebswelle. Der Antriebshebel kann beispielsweise über ein Handrad von einem Fahrzeuginsassen bedient werden. Aufgrund der winkelstarren Verbindung zwischen dem Schwenkelement und dem Antriebshebel, die beispielsweise durch eine Verschweißung mit der Antriebswelle realisiert werden kann, bedingt eine Auslenkung des Antriebshebels eine Verschwenkung des Schwenkhebels und damit eine Verstellung der Verstelleinrichtung. Der Antriebshebel kann alternativ zu einem Handrad auch über eine Ansteuerung eines Motors betätigt werden.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung umfasst der Antriebshebel ein Zahnsegment, wobei ein dem Sitzträger zugeordnetes Zahnritzel mit dem Zahnsegment ständig in Eingriff ist. Bei einer Drehung des Zahnritzels wälzt sich dieses an dem Zahnsegment des Antriebshebels ab, so dass der Antriebshebel eine Auslenkung erfährt, woraus eine Höhenverstellung des Kraftfahrzeugsitzes resultiert. Das Zahnritzel kann beispielsweise durch einen Fahrzeuginsassen über ein Handrad betätigt werden. Dieser Mechanismus der Höhenverstellung findet breite Anwendung im Fahrzeugbau und ist in seiner Handhabung sehr zuverlässig.
  • Zweckmäßigerweise sind der Sitzträger und der Befestigungsträger nach Art eines Viergelenk-Koppelgetriebes gekoppelt, wobei dem in Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs gesehen hinterem Teil des Sitzträgers das vorbeschriebene Schwenkelement zugeordnet ist. Eine Höhenverstellung des Sitzträgers, insbesondere in einem Kraftfahrzeug, wird häufig mittels eines Viergelenk-Koppelgetriebes realisiert und ist auf konstruktiv einfache Weise realisierbar. Die größte Last des Kraftfahrzeugsitzes wird dabei aufgrund der gegebenen Gewichtsverteilung über das oder die hinteren Schwenkelemente getragen, so dass die Anordnung eines hinteren Schwenkelements mit dem angegebenen Entlastungsloch die Langlebigkeit der vorgenannten Verstelleinrichtung zuverlässig erhöhen kann.
  • Die zweite Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Kraftfahrzeugsitz, mit einer vorbeschriebenen Verstelleinrichtung.
  • Vorteilhafterweise ist dabei vorgesehen, zwei Befestigungsträger mit einem Sitzträger jeweils nach Art eines Viergelenk-Koppelgetriebes zu verbinden, und dem in Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs hinteren Teil jedes Befestigungsträgers jeweils ein vorbeschriebenes Schwenkelement zuzuordnen.
  • Mit anderen Worten weist der Sitzträger beidseits symmetrisch jeweils ein Viergelenk-Koppelgetriebe zur Sitzhöhenverstellung gegenüber dem oder den Befestigungsträgern auf.
  • Für eine Höhenverstellung des Kraftfahrzeugsitzes kann ein Schwenkelement mit einem, mit einem Zahnsegment versehenen Antriebshebel gekoppelt sein, der mit einem Zahnritzel kämmt, wobei das Zahnritzel beispielsweise über ein Handrad oder auch über einen Motor oder eine Handpumpe betätigbar ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen jeweils in schematischer Darstellung:
  • 1: eine Verstelleinrichtung eines Kraftfahrzeugsitzes mit einem Schwenkelement zur Höheneinstellung,
  • 2: in einer vergrößerten Darstellung das Schwenkelement der Verstelleinrichtung gem. 1,
  • 3: schematisch einen Kraftfahrzeugsitz mit der in 1 dargestellten Verstelleinrichtung.
  • In 1 ist eine Verstelleinrichtung 1 für einen Kraftfahrzeugsitz dargestellt. Die Verstelleinrichtung 1 ist als eine Sitzhöhenverstelleinrichtung ausgestaltet und umfasst einen Sitzträger 2, der mit einer Längsverstellschiene 3 nach Art eines Viergelenk-Koppelgetriebes mittels eines in Fahrtrichtung 4 eines Kraftfahrzeugs vorderen und eines hinteren Schwenkelements 5 bzw. 5' verbunden ist. Die Längsverstellschiene 3 ist dabei über eine am Boden eines Kraftfahrzeugs montierte Unterschiene verschieblich geführt und ihr gegenüber verrastbar. Das Viergelenk-Koppelgetriebe ist dabei symmetrisch beidseits des Sitzträgers 2 angeordnet.
  • Jedes Schwenkelement 5, 5' ist an der Längsverstellschiene 3 über eine erste Anlenkstelle 6 und an dem Sitzteil 2 über eine zweite Anlenkstelle 7 drehbar angelenkt. Die Höhenverstellung des Sitzträgers 2 gegenüber der Längsverstellschiene 3 geschieht über eine Schwenkbewegung der Schwenkelemente 5, 5'. Bei der dargestellten Ausführungsform wird hierzu eines der hinteren Schwenkelemente 5' manuell betätigt. Dazu ist das wenigstens eine hintere Schwenkelement 5' mit einem mit einem Zahnsegment versehenen Antriebshebel 8 gekoppelt, der mit einem Zahnritzel 9 kämmt, wobei das Zahnritzel 9 mittels eines Handrads angetrieben wird. Sowohl der Antriebshebel 8 als auch das Zahnritzel 9 sind dabei bezüglich der Zeichenebene nach hinten versetzt und in der gewählten Darstellung eigentlich nicht sichtbar. Der Antriebshebel 8 ist winkelstarr über eine Antriebswelle 11 stoffschlüssig mit dem Schwenkelement 5' verbunden. Bei einer Drehung des Zahnritzels 9 wälzt sich dieses an dem Zahnsegment des Antriebshebels 8 ab, so dass der Antriebshebel 8 und damit die Antriebswelle eine Drehung erfährt, woraus eine Höhenverstellung des Kraftfahrzeugsitzes resultiert.
  • Im Bereich der zweiten Anlenkstelle 7 ist in das hintere Schwenkelement 5' eine Ausnehmung 10 in Form einer Ausrückbohrung eingebracht. Über die Ausnehmung 10 ist das hintere Schwenkelement 5' durch einen Formschluss und durch einen Stoffschluss über eine Schweißnaht drehfest mit einer Antriebswelle 11 verbunden, so dass eine Drehung der Antriebswelle 11 eine Schwenkbewegung des Schwenkelements 5' zur Folge hat. Die Antriebswelle 11 weist ein abgeflachtes Ende auf, mit dem diese formschlüssig in das Langloch 10 eingreift. Die Schweißnaht verläuft entlang der Randung des Ausnehmung 10. Eine Drehbewegung der Antriebswelle 11 wird somit sowohl über die Schweißnaht als auch über einen Formschluss auf das Schwenkelement 5' übertragen.
  • In das hintere Schwenkelement 5' ist im Bereich der zweiten Anlenkstelle 7 als eine Entlastungsöffnung eine runde Entlastungsbohrung 12 eingebracht. Durch die Entlastungsbohrung 12 werden Spannungsspitzen, die insbesondere im Bereich der Ausnehmung 10 und somit der Schweißnaht zwischen dem Schwenkelement 5' und der Antriebswelle 11 entstehen, in das Schwenkelement 5' abgeleitet. Da im Bereich einer Öffnung keine Materialspannung auftreten kann, wird der Verlauf der Materialspannung bei einer aufgezwungenen Drehung über die Antriebswelle 11 quer zur Längsrichtung des Schwenkelements 5' unter Verringerung der Maximalwerte verbreitert. Dadurch kann insbesondere die Bildung von Ermüdungsrissen im Bereich der Schweißnaht, sowie ein "Aufreißen" der Schweißnaht vermieden werden.
  • Die hinteren Schwenkelemente 5' weisen weiter durch eine Materialausnehmung 14 einen Teilbereich 15 reduzierter Breite auf, die anhand der detaillierten Darstellung des Schwenkelements 5' in 2 näher erläutert wird.
  • In 2 ist in einer Detailansicht das hintere Schwenkelement 5' gem. 1 dargestellt. Das Schwenkelement 5' erstreckt sich plattenförmig entlang einer Längsachse 13. In das Schwenkelement 5' sind zur Bildung der Anlenkstellen 6, 7 zwei Ausnehmungen eingebracht. Dabei ist zur Bildung der ersten Anlenkstelle 6 eine Rundbohrung 20 eingebracht, über die das Schwenkelement 5' gelenkig mit einem Befestigungsträger, beispielsweise mit der in 1 dargestellten Längsverstellschiene 3, verbunden ist. Zur Bildung der zweiten Anlenkstelle 7 ist die Ausnehmung 10 in Gestalt einer Ausrückbohrung in das Schwenkelement 5' eingebracht, über die das Schwenkelement 5' mittels einer drehfesten Ankopplung einer Antriebswelle gem. 1 dem dort dargestellten Sitzträger 2 angelenkt ist. Die Ausnehmung 10 erstreckt sich entlang der Längsachse 12 und ist im Wesentlichen mit einer gerundeten Viereckform als eine Ausrückbohrung in das Schwenkelement 5' eingebracht. In diese Ausrückbohrung ist das abgeflachte Ende der Antriebswelle 11 eingeführt und über eine umlaufende Schweißnaht mit dem Schwenkelement 5' stoffschlüssig verbunden.
  • Zwischen den Anlenkstellen 6, 7 ist eine Entlastungsbohrung 12 in das Schwenkelement 5' eingebracht. Der Abstand der Entlastungsbohrung 12 zu der der Entlastungsbohrung 12 entlang der Längsrichtung 13 entspricht dabei in etwa dem 3-fachen Durchmesser 21 der Entlastungsbohrung 12. Im Bereich der Entlastungsbohrung 12 kann das Schwenkelement 5' keine Spannung aufnehmen, so dass durch die Entlastungsbohrung 12 der Spannungsverlauf innerhalb des Schwenkelements 5' wie vorbeschrieben beeinflußt wird, wodurch insbesondere der Bereich um die zweite Anlenkstelle 7 entlastet und die Bildung von Ermüdungsrissen verhindert wird.
  • Die hinteren Schwenkelemente 5'' weist infolge einer Materialausnehmung 14 einen Teilbereich 15 mit einer quer zu ihrer Längsachse 13 reduzierten Breite auf. Das Schwenkelement 5' ist dabei so angeordnet, dass die mit seiner Außenseite fluchtende Außenkante 25 des Teilbereichs 15 in Fahrtrichtung 4 eines Kraftfahrzeugs nach hinten weist. Mit anderen Worten ist die Materialausnehmung 14 in Fahrtrichtung vorne jeweils in die hinteren Schwenkelemente 5' eingebracht. Es hat sich nämlich durch umfangreiche Untersuchungen gezeigt, dass bei der dargestellten Ausführungsform mit einer manuellen Sitzhöhenverstellung im Falle eines Crashs insbesondere Biegekräfte auf den Schwenkhebel 5 wirken, die von dem dargestellten Schwenkhebel 5' bei der gezeigten Orientierung durch eine definierte Verformung quer zur Längsrichtung 13 aufgenommen werden.
  • Die Materialausnehmung 14 des gezeigten Schwenkelements 5' ist im Wesentlichen von zwei leicht angeschrägten Querkanten 26 und einer im wesentlichen parallel zur Längsrichtung 13 verlaufenden Innenkante 27 definiert. Der Übergang zwischen der zurückversetzten Innenkante 27 und den Querkanten 26 ist dabei gerundet ausgeführt.
  • Durch den Teilbereich 15 mit reduzierter Breite wird die Steifigkeit des hinteren Schwenkelements 5' gezielt geschwächt. Bereits bei einer relativ geringen Belastung, beispielsweise aufgrund eines Heckcrashs des Kraftfahrzeugs mit einer Geschwindigkeit von weniger als 20 km/h, werden die hinteren Schwenkelemente 5' elastisch deformiert. Bei einer höheren Belastung werden die hinteren Schwenkelemente 5' durch eine dauerhafte Krümmung um die Materialausnehmung 14 plastisch verformt. Durch die elastische oder plastische Verformung der hinteren Schwenkelemente 5' wird im Falle eines Crashs ein Teil der kinetischen Energie in eine Verformung abgeleitet. Dadurch kann insbesondere eine Peitschenhieb-Bewegung des Kopfes eines sitzenden Insassen vermieden werden, da der Kraftfahrzeugsitz durch die Deformierung der hinteren Schwenkelemente 5' nachgibt. Die Anlenkstellen 6 und 7 wandern durch die Deformation aufeinander zu. Die Belastung eines sitzenden Fahrzeuginsassen wird deutlich verringert.
  • 3 zeigt eine Prinzipskizze eines Kraftfahrzeugsitzes 30 mit der in 1 dargestellten Verstelleinrichtung 1. Der Kraftfahrzeugsitz 30 umfasst einen Sitzträger 2 und zwei symmetrisch zur Mittelachse des Sitzträgers angeordnete Längsverstellschienen 3. Die Längsverstellschienen 3 sind mit dem Sitzträger 2 mittels jeweils eines in Fahrtrichtung 4 eines Kraftfahrzeugs vorderen und eines hinteren Schwenkelements 5 bzw. 5' jeweils nach Art eines Viergelenk-Koppelgetriebes verbunden. In der gezeigten Darstellung ist lediglich ein solches Viergelenk-Koppelgetriebe sichtbar.
  • Jedes Schwenkelement 5, 5' der beiden Koppelgetriebe ist an der jeweiligen Längsverstellschiene 3 über eine erste Anlenkstelle 6 und an dem Sitzteil 2 über eine zweite Anlenkstelle 7 drehbar angelenkt. Die Höhenverstellung des Sitzträgers 2 gegenüber der Längsverstellschiene 3 geschieht über eine Schwenkbewegung der Schwenkelemente 5, 5'. Die hinteren Schwenkelemente 5' weisen infolge einer Materialausnehmung 14 einen Teilbereich 15 mit einer quer zu ihrer Längsachse 13 reduzierten Breite auf.
  • Die Höhenverstellung des Kraftfahrzeugsitzes 30 gegenüber dem Fahrzeugboden bzw. den Längsverstellschienen 3 geschieht dabei im über eine Schwenkung der Schwenkelemente 5, 5', welche den Sitzträger 2 und die Längsverstellschienen 3 gelenkig miteinander verbinden. Zum Abbau von Spannungsspitzen bei Einleitung einer Drehbewegung ist in die hinteren Schwenkelemente 5, 5' jeweils eine Entlastungsbohrung 12 eingebracht.
  • 1
    Verstelleinrichtung
    2
    Sitzträger
    3
    Längsverstellschiene
    4
    Fahrtrichtung
    5, 5'
    Schwenkelement
    6
    erste Anlenkstelle
    7
    zweite Anlenkstelle
    8
    Antriebshebel
    9
    Zahnritzel
    10
    Ausnehmung
    11
    Antriebswelle
    12
    Entlastungsbohrung
    13
    Längsachse
    14
    Materialausnehmung
    15
    Teilbereich
    20
    Rundbohrung
    21
    Durchmesser
    25
    Außenkante
    26
    Querkante
    27
    Innenkante
    30
    Kraftfahrzeugsitz

Claims (16)

  1. Verstelleinrichtung (1) für einen Kraftfahrzeugsitz (30), insbesondere zur Ausbildung einer Sitzhöhenverstelleinrichtung, mit einem sich entlang einer Längsachse (13) erstreckenden Schwenkelement (5, 5') und mit einer zur Längsachse (13) senkrechten Antriebswelle (11), wobei das Schwenkelement (5, 5') über eine erste Anlenkstelle (6) um eine erste Achse senkrecht zur Längsachse (13) und über eine zweite Anlenkstelle (7) um eine zur ersten Achse parallele zweite Achse schwenkbar ist, wobei das Schwenkelement (5, 5') stoffschlüssig mit der Antriebswelle (11) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Schwenkelement (5, 5') der stoffschlüssigen Verbindung eine Entlastungsöffnung zugeordnet ist.
  2. Verstelleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkelement (5, 5') eine kongruent zum Aussenumfang der Antriebswelle (11) gestaltete Ausnehmung (10) zur Aufnahme der Antriebswelle (11) eingebracht ist.
  3. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (11) und die Ausnehmung (10) einen runden Querschnitt aufweisen.
  4. Verstelleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Schwenkelement (5, 5') verbundene Ende der Antriebswelle (11) abgeflacht und die Ausnehmung (10) als ein Langloch ausgebildet ist.
  5. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (10) als eine Mehrkantausnehmung in das Schwenkelement (5, 5') eingebracht ist.
  6. Verstelleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlastungsöffnung als eine runde Entlastungsbohrung (12) in das Schwenkelement (5, 5') eingebracht ist.
  7. Verstelleinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die Antriebswelle (11) aufnehmende Ausnehmung (10) zugleich eine der Anlenkstellen (6, 7) bildet.
  8. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlastungsöffnung in Richtung der Längsachse (13) von der die Antriebswelle (11) aufnehmenden Anlenkstelle (6, 7) beabstandet in das Schwenkelement (5, 5') eingebracht ist.
  9. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Entlastungsöffnung zu der Anlenkstelle (6, 7) in Richtung der Längsachse (13) größer ist als der Durchmesser (21) der Entlastungsöffnung.
  10. Verstelleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkelement (5, 5') entlang der Längsachse (13) zwischen den Anlenkstellen (6, 7) einen Teilbereich (15) mit einer quer zur Längsachse (13) reduzierten Breite umfasst.
  11. Verstelleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkelement (5, 5') zum Antrieb winkelstarr mit einem Antriebshebel (8) verbunden ist.
  12. Verstelleinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sitzträger (2) und ein Befestigungsträger vorgesehen sind, wobei das Schwenkelement (5, 5') über die erste Anlenkstelle (6) dem Sitzträger (2) und über die zweite Anlenkstelle (7) dem Befestigungsträger angelenkt ist.
  13. Verstelleinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebshebel (8) ein Zahnsegment umfasst, wobei ein dem Sitzträger (2) zugeordnetes Zahnritzel (9) mit dem Zahnsegment in Eingriff ist.
  14. Verstelleinrichtung (1) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitzträger (2) und der Befestigungsträger nach Art eines Viergelenk-Koppelgetriebes gekoppelt sind.
  15. Kraftfahrzeugsitz (30) mit einer Verstelleinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
  16. Kraftfahrzeugsitz (30) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Befestigungsträger mit einem Sitzträger (2) jeweils nach Art eines Viergelenk-Koppelgetriebes verbunden sind, und dass dem in Fahrtrichtung (4) des Kraftfahrzeugs gesehen hinteren Teil jedes Befestigungsträgers jeweils ein Schwenkelement (5, 5') mit der Entlastungsöffnung zugeordnet ist.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE202008015668U1 (de) * 2008-11-26 2010-04-15 Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg Verbindungsvorrichtung für eine Kulisse in einem Fahrzeugsitz-Untergestell
CN102529764A (zh) * 2010-12-29 2012-07-04 株式会社塔捷斯 车辆座椅
EP2476580A1 (de) * 2011-01-14 2012-07-18 Tachi-S Co., Ltd. Fahrzeugsitz
CN109070772A (zh) * 2016-01-08 2018-12-21 安道拓卢森堡控股有限公司 具有高度调节装置的交通工具座椅
DE102022206460A1 (de) 2022-06-27 2023-12-28 Brose Fahrzeugteile SE & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg Verstelleinrichtung für einen Fahrzeugsitz mit einem einen Deformationsabschnitt aufweisenden Schwenkelement

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