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BEZUGNAHME AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN:
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Diese
Anmeldung basiert auf und beansprucht die Priorität der
vorherigen
japanischen Patentanmeldung
2008-092782 , angemeldet am 31. März 2008; deren
gesamter Inhalt durch Bezugnahme hierin aufgenommen ist.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG:
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1. Gebiet der Erfindung:
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Material, das einen Turbinenrotor
einer Dampfturbine bildet, in die Hochtemperaturdampf als Arbeitsfluid
(Strömungsmittel) fliesst, und insbesondere eine Legierung
auf Ni-Basis für einen Turbinenrotor einer Dampfturbine,
die sich bezüglich der Hochtemperaturfestigkeit und dergleichen
auszeichnet, und einen Turbinenrotor einer Dampfturbine, der aus
der Legierung auf Ni-Basis hergestellt ist.
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2. Stand der Technik:
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Eine
Technologie zur Unterdrückung der Emission von Kohlendioxid
für eine Wärmekraftanlage, die eine Dampfturbine
umfasst, wird angesichts des globalen Umweltschutzes mit Interesse
verfolgt, und die Erfordernisse für hochgradig effiziente
Energieerzeugung erhöhen sich.
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Um
die Energieerzeugungseffizienz einer Dampfturbine zu erhöhen,
ist es wirksam, die Turbinendampftemperatur zu einem hohen Grad
zu erhöhen, und bei modernen Wärmekraftanlagen
mit einer Dampfturbine wurde die Dampftemperatur auf 600°C
oder mehr erhöht. Es besteht die Tendenz, dass in der Zukunft die
Dampftemperatur auf 650°C, und weiter auf 700°C,
erhöht werden wird.
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Ein
Turbinenrotor, in den Laufschaufeln eingesetzt sind, die durch Hochtemperaturdampf
rotiert werden, weist durch die Zirkulation von Hochtemperaturdampf
eine hohe Temperatur auf und übt durch die Rotation eine
hohe Belastung aus. Daher muss der Turbinenrotor hohen Temperaturen
und hohen Belastungen standhalten, und es ist für ein Material,
das den Turbinenrotor bildet, erforderlich, dass es eine herausragende Festigkeit/Härte,
Duktilität und Zähigkeit im Bereich von Raumtemperatur
bis zu einer hohen Temperatur aufweist.
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Insbesondere
wenn die Dampftemperatur 700°C übersteigt, ist
ein konventionelles Material auf Eisenbasis bezüglich der
Hochtemperaturfestigkeit unzureichend, so dass z. B. in
JP-A-7-150277 (Kokai;
OS) der Einsatz einer Legierung auf Ni-Basis in Betracht gezogen
wird.
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Eine
Legierung auf Ni-Basis ist weithin als Material hauptsächlich
für Düsen- bzw. Strahltriebwerke und Gasturbinen
eingesetzt worden, weil es bezüglich der Hochtemperaturfestigkeit
und der Korrosionsbeständigkeit herausragend ist. Als typische
Beispiele hiervon sind Inconel 617-Legierung (hergestellt von Special
Metals Corporation) und Inconel 706-Legierung (hergestellt von Special
Metals Corporation) verwendet worden.
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Als
Mechanismus zur Verbesserung der Hochtemperaturfestigkeit der Legierung
auf Ni-Basis werden Al und Ti zugegeben, um die Hochtemperaturfestigkeit
sicherzustellen, indem eine Ausscheidungsphase, die als Gamma-Prime-Phase
(Ni3(Al, Ti)) oder als Gamma-Doppelprime-Phase
bezeichnet wird, oder beide von ihnen, innerhalb des Grundphasenmaterials
der Legierung auf Ni-Basis ausgeschieden wird/werden. Beispielsweise
gibt es die Inconel 706-Legierung, die eine Hochtemperaturfestigkeit
durch Ausscheiden von sowohl der Gamma-Prime-Phase als auch der
Gamma-Doppelprime-Phase sicherstellt.
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Indessen
wird die Hochtemperaturfestigkeit der Inconel 617-Legierung sichergestellt,
indem die Grundphase der Ni-Gruppe verstärkt wird (Mischkristall-Verfestigung),
indem Co und Mo zugegeben werden. Beispielsweise offenbaren
JP-A-2002-88455 (OS)
und
JP-A-2001-247942 (OS)
eine Legierung auf Ni-Basis mit Hochtemperaturfestigkeitseigenschaften,
die durch Einstellen der zugegebenen Elementkomponenten auf Grundlage
der Komponenten der Inconel-Legierung verbessert werden. Die Legierung
auf Ni-Basis von
JP-A-2002-88455 (OS)
wird mit verbesserter Sulfidierungskorrosion bei einer hohen Temperatur
versehen.
JP-A-2001-247942 (OS)
beschreibt eine Rotorwelle, bei der eine Legierung auf Ni-Basis
verwendet wird, bei der die Bildung einer fragilen intermetallischen
Verbindung unterdrückt wird, die sich bei einer langen
Verwendungsdauer bildet.
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Da
die vorstehend beschriebenen, konventionellen Legierungen auf Ni-Basis
bezüglich der Produktivität schlecht sind, wurden
sie nur für relativ kleine Hochtemperaturteile und dergleichen
verwendet. Daher sind, wenn die konventionelle Legierung auf Ni-Basis
für z. B. Düsentriebwerks- oder Gasturbinenteile
eingesetzt wird, die Teile, in denen die Legierung auf Ni-Basis
verwendet wird, auf kleine Schaufeln mit einer Länge von
weniger als 1 m, ein Scheibenmaterial mit einem Bruttogewicht von
weniger als 1 t oder dergleichen beschränkt.
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KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG:
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Entsprechend
stellt die vorliegende Erfindung eine Legierung auf Ni-Basis für
einen Turbinenrotor einer Dampfturbine bereit, deren Verarbeitbarkeit,
wie z. B. Schmiedbarkeit, herausragend ist und mit der ein grossformatiges
geschmiedetes Produkt, ein Turbinenrotor, hergestellt werden kann,
und sie stellt einen Turbinenrotor einer Dampfturbine bereit.
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Entsprechend
einem Aspekt der Erfindung wird eine Legierung auf Ni-Basis für
einen Turbinenrotor einer Dampfturbine bereitgestellt, die in Gew.%
enthält: C: 0,05 bis 0,15, Cr: 22 bis 28, Co: 10 bis 22,
Mo: 8 bis 12, Al: 0,8 bis weniger als 1,5, Ti: 0,1 bis 0,6, B: 0,001
bis 0,006, Re: 0,1 bis 2,5 und Rest Ni und unvermeidbare Verunreinigungen.
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Entsprechend
einem Aspekt der Erfindung wird auch ein Turbinenrotor bereitgestellt,
der innerhalb einer Dampfturbine angeordnet ist, in die Hochtemperaturdampf
eingeführt wird, worin zumindest ein vorbestimmter Teil
aus der vorstehend beschriebenen Legierung auf Ni-Basis für
einen Turbinenrotor einer Dampfturbine gebildet ist.
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GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG:
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Nachstehend
werden Ausführungsformen der Erfindung beschrieben.
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In
einer Ausführungsform der Erfindung setzt sich eine Legierung
auf Ni-Basis für einen Turbinenrotor einer Dampfturbine
aus den nachstehend gezeigten Bereichen der Zusammensetzungskomponenten
zusammen. In der folgenden Beschreibung sind die Prozentsätze,
die die Zusammensetzungskomponenten bezeichnen, auf das Gewicht
bezogen, sofern nicht anders angegeben.
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(M1)
Legierung auf Ni-Basis, enthaltend C: 0,05 bis 0,15%, Cr: 22 bis
28%, Co: 10 bis 22%, Mo: 8 bis 12%, Al: 0,8 bis weniger als 1,5%,
Ti: 0,1 bis 0,6%, B: 0,001 bis 0,006%, Re: 0,1 bis 2,5% und Rest
Ni und unvermeidbare Verunreinigungen.
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Die
unvermeidbaren Verunreinigungen in der Legierung auf Ni-Basis gemäss
obigem (M1) werden bevorzugt so niedrig gehalten, dass zumindest
der Gehalt von Si 1% oder weniger beträgt und der Gehalt
von Mn 1% oder weniger beträgt.
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Die
Legierung auf Ni-Basis mit den vorstehend beschriebenen Bereichen
der Zusammensetzungskomponenten ist als Material geeignet, mit dem
ein Turbinenrotor einer Dampfturbine aufgebaut wird, die während
ihres Betriebs eine Temperatur im Bereich von 680 bis 750°C
aufweist. Es können alle Teile des Turbinenrotors der Dampfturbine
aus der Legierung auf Ni-Basis hergestellt werden, und es können
einige Teile des Turbinenrotors der Dampfturbine, die eine besonders
hohe Temperatur aufweisen, aus dieser Legierung auf Ni-Basis hergestellt
werden. Einige Teile des Turbinenrotors der Dampfturbine, die eine
hohe Temperatur aufweisen, sind spezifisch alle Bereiche eines Hochdruck-Dampfturbinenabschnitts
oder Bereiche, die sich von dem Hochdruck-Dampfturbinenabschnitt
bis zu einigen Teilen eines Dampfturbinenabschnitts mit mittlerem Druck
erstrecken.
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Die
Legierungen auf Ni-Basis mit den vorstehend beschriebenen Bereichen
der Zusammensetzungskomponenten können die Verarbeitbarkeit,
wie z. B. die Schmiedbarkeit, verbessern. Anders ausgedrückt
wird die Legierung auf Ni-Basis verwendet, um den Turbinenrotor
einer Dampfturbine aufzubauen, so dass die Verarbeitbarkeit, wie
z. B. die Schmiedbarkeit, des Turbinenrotors verbessert werden und
ein Turbinenrotor mit hoher Zuverlässigkeit hergestellt
werden kann, ohne bei der Herstellung Risse oder dergleichen zu
bilden.
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Nachstehend
werden die Gründe, warum die Bereiche der individuellen
Zusammensetzungskomponenten der erfindungsgemässen Legierung
auf Ni-Basis beschränkt werden, beschrieben.
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(1) C (Kohlenstoff):
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C
ist als Komponentenelement eines Carbids vom M23C6-Typ nützlich, das eine verfestigende
(härtende) Phase ist, und insbesondere wird die Dauerstandfestigkeit
(Dauerdehngrenze; creep strength) der Legierung durch Ausscheiden
des Carbids vom M23C6-Typ
während des Betriebs der Dampfturbine in einer Hochtemperaturumgebung
von 650°C oder höher beibehalten. Es besitzt auch
eine Wirkung zur Sicherstellung der Fluidität (Fliessfähigkeit)
eines geschmolzenen Metalls zum Zeitpunkt des Giessens. Wenn der
C-Gehalt kleiner als 0,05% ist, kann eine ausreichende Ausscheidungsmenge
von Carbid nicht sichergestellt werden, so dass sich die mechanische
Festigkeit verringert, und die Fluidität des geschmolzenen
Metalls verringert sich zum Zeitpunkt des Giessens beträchtlich.
Wenn der C-Gehalt 0,15% übersteigt, erhöht sich
indessen die Neigung zur Entmischung der Komponenten zum Zeitpunkt
der Herstellung eines grossen Rohblocks, die Bildung von Carbid
vom M6C-Typ, das eine Versprödungsphase
ist, wird gefördert, und die mechanische Festigkeit wird
verbessert, jedoch verschlechtert sich die Schmiedbarkeit. Daher
ist der C-Gehalt zu 0,05 bis 0,15% bestimmt.
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(2) Cr (Chrom):
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Cr
ist ein unverzichtbares Element zur Verbesserung der Oxidationsbeständigkeit,
der Korrosionsbeständigkeit und der mechanischen Festigkeit
der Legierung auf Ni-Basis. Darüber hinaus ist es als Komponentenelement
des Carbids vom M23C6-Typ
unverzichtbar, und insbesondere wird die Dauerstandfestigkeit (Dauerdehngrenze)
der Legierung durch Ausscheiden des Carbids vom M23C6-Typ während des Betriebs der Dampfturbine
in einer Hochtemperaturumgebung von 650°C oder höher
beibehalten. Und Cr verbessert die Oxidationsbeständigkeit
in einer Hochtemperaturdampfumgebung. Wenn der Cr-Gehalt kleiner
als 22% ist, verringert sich die Oxidationsbeständigkeit.
Wenn indessen der Cr-Gehalt 28% übersteigt, wird die Ausscheidung
des Carbids vom M23C6-Typ
beträchtlich beschleunigt, was zu einer Erhöhung
der Tendenz zur Vergröberung führt. Daher ist
der Cr-Gehalt zu 22 bis 28% bestimmt.
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(3) Co (Kobalt):
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In
der Legierung auf Ni-Basis verbessert Co die mechanische Festigkeit
einer Grundphase durch Bilden eines Mischkristalls (solid solution)
in der Grundphase. Wenn jedoch der Co-Gehalt 22% übersteigt,
wird eine Phase einer intermetallischen Verbindung gebildet, die
die mechanische Festigkeit verringert, und die Schmiedbarkeit verschlechtert
sich. Wenn indessen der Co-Gehalt weniger als 10% beträgt,
verschlechtert sich die Verarbeitbarkeit, und die mechanische Festigkeit
wird verringert. Daher ist der Co-Gehalt zu 10 bis 22% bestimmt.
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(4) Mo (Molybdän):
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Mo
stellt eine Wirkung zur Bildung eines Mischkristalls in einer Ni-Grundphase
bereit, um die mechanische Festigkeit der Grundphase zu erhöhen,
und seine teilweise Substitution in Carbiden vom M23C6-Typ erhöht die Stabilität
des Carbids. Wenn der Mo-Gehalt kleiner als 8% ist, wird die obige
Wirkung nicht ausgeübt, und wenn der Mo-Gehalt 12% übersteigt,
erhöht sich die Tendenz zur Entmischung der Komponenten,
wenn ein grosser Rohblock hergestellt wird, und die Bildung eines
Carbids vom M6C- Typ wird beschleunigt, welches eine
Versprödungsphase ist. Daher ist der Mo-Gehalt zu 8 bis
12% bestimmt.
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Mo
hat mit dem vorstehenden Co die Eigenschaft gemein, dass sie eine
Wirkung zur Verbesserung der mechanischen Festigkeit der Grundphase
aufweisen. Um effektiv die gemeinsame Eigenschaft und ihre anderen
Eigenschaften aufzuweisen, ist es, wenn z. B. der Mo-Gehalt 8 bis
weniger als 10% beträgt, wünschenswert, dass der
Co-Gehalt grösser als 15% und nicht grösser als
22% ist. Wenn der Mo-Gehalt z. B. 10 bis 12% beträgt, ist
es wünschenswert, dass der Co-Gehalt 10 bis 15% beträgt.
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(5) Al (Aluminium):
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Al
bildet eine γ'-Phase (Gamma-Prime-Phase: Ni3Al)
mit Ni und verbessert auf Grundlage der Ausscheidung die mechanische
Festigkeit der Legierung auf Ni-Basis. Wenn der Al-Gehalt weniger
als 0,8% beträgt, wird die mechanische Festigkeit im Vergleich
zu herkömmlichem Stahl nicht verbessert, und wenn der Al-Gehalt
1,5% oder mehr beträgt, wird die mechanische Festigkeit
verbessert, jedoch verschlechtert sich die Schmiedbarkeit. Daher
ist der Al-Gehalt zu 0,8 bis kleiner als 1,5% bestimmt.
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(6) Ti (Titan):
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Ähnlich
zu Al bildet Ti eine γ'-Phase (Gamma-Prime-Phase: Ni3Ti) mit Ni und verbessert die mechanische
Festigkeit der Legierung auf Ni-Basis. Wenn der Ti-Gehalt kleiner
als 0,1% ist, wird die obige Wirkung nicht ausgeübt, und
wenn der Ti-Gehalt 0,6% übersteigt, wird die Heissverarbeitbarkeit
verschlechtert und die Kerbempfindlichkeit wird gross. Daher ist
der Ti-Gehalt zu 0,1 bis 0,6% bestimmt.
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(7) B (Bor):
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B
sondert sich in der Korngrenze ab, um die Hochtemperatureigenschaften
zu beeinflussen. Ausserdem besitzt B eine Wirkung zur Verbesserung
der mechanischen Festigkeit einer Ni-Grundphase durch Ausscheidung
in der Grundphase. Wenn der B-Gehalt kleiner als 0,001% ist, wird
die Wirkung zur Verbesserung der mechanischen Festigkeit der Grundphase
nicht ausgeübt, und wenn der B-Gehalt 0,006% übersteigt,
besteht die Möglichkeit, dass die Korngrenze spröde
wird. Daher ist der B-Gehalt zu 0,001 bis 0,006% bestimmt.
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(8) Re (Rhenium):
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Re
besitzt eine Wirkung zur Verbesserung der mechanischen Festigkeit
einer Ni-Grundphase, indem es Mischkristalle in der Grundphase bildet.
Wenn der Re-Gehalt kleiner als 0,1% ist, wird die Wirkung zur Verbesserung
der mechanischen Festigkeit der Grundphase nicht ausgeübt,
und wenn der Re-Gehalt 2,5% übersteigt, wird eine brüchige
Phase gebildet. Daher ist der Re-Gehalt zu 0,1 bis 2,5% bestimmt.
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Ähnlich
zu Re besitzen Co und Mo eine Wirkung zur Verbesserung der mechanischen
Festigkeit der Ni-Grundphase durch Mischkristallbildung in der Grundphase.
Wenn jedoch der Gehalt der gleiche ist, ist Re bezüglich
der Verbesserung der mechanischen Festigkeit am besten und kann
die mechanische Festigkeit erhöhen, ohne die chemische
Komponentenzusammensetzung eines Basismetalls gross zu verändern.
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(9) Si (Silicium), Mn (Mangan), Cu (Kupfer),
Fe (Eisen) und S (Schwefel):
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In
der erfindungsgemässen Legierung auf Ni-Basis sind Si,
Mn, Cu, Fe und S als unvermeidbare Verunreinigungen klassifiziert.
Der Restgehalt der unvermeidbaren Verunreinigungen soll so weit
wie möglich auf 0% verringert werden. Es ist wünschenswert,
dass zumindest der Gehalt von Si und Mn in den unvermeidbaren Verunreinigungen
auf 1% oder kleiner verringert werden.
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Si
wird zu herkömmlichem Stahl zugegeben, um die Korrosionsbeständigkeit
zu unterstützen. Da jedoch die Legierung auf Ni-Basis einen
grossen Cr-Gehalt aufweist, um eine ausreichende Korrosionsbeständigkeit
sicherzustellen, wird der Restgehalt an Si in der erfindungsgemässen
Legierung auf Ni-Basis zu 1% oder kleiner bestimmt, und es ist wünschenswert,
dass der Restgehalt so weit wie möglich auf 0% verringert wird.
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In
herkömmlichem Stahl vermeidet Mn die Brüchigkeit,
die sich aus S (Schwefel) ergibt, in der Form von MnS. Da jedoch
in der Legierung auf Ni-Basis der S-Gehalt sehr klein ist, ist es
nicht notwendig, Mn zuzugeben. Daher wird der Restgehalt an Mn in
der erfindungsgemässen Legierung auf Ni-Basis zu 1% oder
kleiner bestimmt, und es ist gewünscht, dass der Restgehalt
so weit wie möglich auf 0% verringert wird.
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Die
vorstehend beschriebene erfindungsgemässe Legierung auf
Ni-Basis wird hergestellt, indem die Zusammensetzungskomponenten,
die die Legierung auf Ni-Basis aufbauen, in einem Vakuuminduktionsschmelzofen
geschmolzen werden, der erhaltene Rohblock (Barren) einer Haltebehandlung
(soaking treatment) unterworfen wird, er geschmiedet wird und eine
Behandlung zur Bildung von Mischkristallen durchgeführt
wird.
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Es
ist bevorzugt, dass die Haltebehandlung bei einer Temperatur im
Bereich von 1.050 bis 1.250°C für 5 bis 72 Stunden
durchgeführt und die Behandlung zur Bildung von Mischkristallen
bei einer Temperatur im Bereich von 1.100 bis 1.200°C für
4 bis 5 Stunden durchgeführt wird. Hier wird die Temperatur
der Behandlung zur Bildung von Mischkristallen so bestimmt, dass
eine homogene Feststofflösung der γ'-Phasen-Ausscheidungen
gebildet wird, und wenn die Temperatur niedriger als 1.100°C
ist, wird eine Feststofflösung (Mischkristall) nicht adäquat
gebildet. Wenn die Temperatur 1.200°C übersteigt,
werden die Kristallkörner vergröbert und die Festigkeit
verringert sich. Auch wird das Schmieden bei einer Temperatur im
Bereich von 950 bis 1.150°C durchgeführt.
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Wenn
die vorstehend beschriebene erfindungsgemässe Legierung
auf Ni-Basis zum Aufbau eines Turbinenrotors einer Dampfturbine
verwendet wird, z. B. mit einem Verfahren (Doppelschmelze; double
melt), wird das Ausgangsmaterial eines Vakuuminduktionsschmelzen
(VIM) und einem Elektroschlacke-Umschmelzen (electro-slag remelting;
ESR) unterzogen und dann in eine vorbestimmte Form gegossen. Anschliessend werden
ein Schmieden/Schlagpressen (forging) und eine Wärmebehandlung
durchgeführt, um den Turbinenrotor herzustellen. In einem
anderen Verfahren (Doppelschmelze) wird das Ausgangsmaterial einem
Vakuuminduktionsschmelzen (VIM) und Vakuumboden-Umschmelzen (vacuum
arc remelting) unterzogen und dann in eine vorbestimmte Form gegossen.
Anschliessend werden ein Schmieden/Schlagpressen und eine Wärmebehandlung
durchgeführt, um den Turbinenrotor herzustellen. In einem
weiteren Verfahren (Dreifachschmelzen; triele melt) wird das Ausgangsmaterial
einem Vakuuminduktionsschmelzen (VIM), einem Elektroschlacke-Umschmelzen
(ESR) und einem Vakuumbogen-Umschmelzen (vacuum arc remelting; VAR)
unterzogen und dann in eine vorbestimmte Form gegossen. Anschliessend
werden eine Schmiedebehandlung und eine Wärmebehandlung
durchgeführt, um den Turbinenrotor herzustellen. Die mit
den vorstehenden Verfahren hergestellten Turbinenrotoren werden
durch Ultraschalluntersuchung oder dergleichen überprüft.
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Nachstehend
wird beschrieben, dass die erfindungsgemässe Legierung
auf Ni-Basis bezüglich der Schmiedbarkeit herausragend
ist.
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Bewertung der Schmiedbarkeit:
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Nachstehend
wird beschrieben, dass die Legierung auf Ni-Basis mit den erfindungsgemässen
Bereichen der chemischen Zusammensetzung eine herausragende Schmiedbarkeit
aufweist. Tabelle 1 zeigt die chemischen Zusammensetzungen von Probe
1 bis Probe 5, die zur Bewertung der Schmiedbarkeit verwendet wurden.
Auch sind Probe 1 bis Probe 4 Legierungen auf Ni-Basis mit den Bereichen
der chemischen Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung, und die
Probe 5 ist eine Legierung auf Ni-Basis mit einer Zusammensetzung,
die nicht innerhalb der Bereiche der chemischen Zusammensetzung
der vorliegenden Erfindung fällt und die als Vergleichsbeispiel
verwendet wird. Die Probe 5 besitzt eine chemische Zusammensetzung,
die dem konventionellen Stahl Inconel 617 entspricht. Die Legierung
auf Ni-Basis mit den erfindungsgemässen Bereichen der chemischen
Zusammensetzung enthält Fe (Eisen), Cu (Kupfer) und S (Schwefel)
als unvermeidbare Verunreinigungen, zusätzlich zu Si und
Mn.
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Zur
Bewertung der Schmiedbarkeit wurden die Legierungen auf Ni-Basis
von Probe 1 bis Probe 5 mit den in Tabelle 1 gezeigten chemischen
Zusammensetzungen, jeweils 10 kg, in einem Vakuuminduktionsschmelzofen
geschmolzen, und es wurden Teststücke aus zylindrischen
Rohblöcken mit einem Durchmesser von 87 mm und einer Länge
von 140 mm hergestellt. Anschliessend wurden die Rohblöcke
einer Haltebehandlung bei 1.050°C für 5 Stunden
unterzogen. Es wurde eine Schmiedbehandlung (Schlagpressbehandlung)
mit einer 500 kgf-Hammerschmiedemaschine bei einer Temperatur im
Bereich von 950 bis 1.150°C (Wiedererwärmen auf
1.100°C) durchgeführt. Für die Schmiedbarkeit
wurde die vorstehend beschriebene Schmiedebehandlung (Schlagpressbehandlung)
durchgeführt, bis die Teststücke einen Durchmesser
von 30 mm aufwiesen. Die Bewertung wurde aufgrund des Schmiedeverhältnisses
(Schlagpressverhältnisses) der obigen Behandlung und der
An- oder Abwesenheit eines Schmiederisses (Schlagpressrisses) zu
diesem Zeitpunkt durchgeführt.
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Das
Schmiedeverhältnis wird definiert durch die Teilung der
Länge des Teststücks, das ein geschmiedetes Objekt
ist, das durch die Schmiedebehandlung gestreckt ist, durch die Länge
des Teststücks, das das geschmiedete Objekt vor der Schmiedebehandlung
ist. Entsprechend der Schmiedebehandlung wird, falls sich die Temperatur
des Teststücks verringert, nämlich wenn sich das
Teststück verhärtet, die Schmiedebehandlung wiederholt,
indem auf eine Wiedererwärmungstemperatur von 1.100°C
wiedererwärmt wird. Ausserdem werden die Teststücke,
die der Schmiedebehandlung unterzogen werden, visuell bezüglich
der An- oder Abwesenheit eines Schmiederisses untersucht. Falls
kein Riss vorliegt, wird dies als ”keiner” angezeigt,
und die Schmiedbarkeit wird als ”O” bewertet,
um anzuzeigen, dass die Schmiedbarkeit herausragend ist.
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Wenn
andererseits ein Riss vorliegt, wird dies als ”ja” bezeichnet,
und die Schmiedbarkeit wird als ”x” bewertet,
um anzuzeigen, dass die Schmiedbarkeit schlecht ist.
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Tabelle
2 zeigt die Ergebnisse, die durch Bewertung der Schmiedbarkeit der
entsprechenden Proben erhalten wurden. TABELLE 2
| | Schmiedeverhältnis | Riss | Schmiedbarkeit |
| Beispiel | Probe
1 | 6,6 | keiner | O |
| Probe
2 | 6,3 | keiner | O |
| Probe
3 | 6,7 | keiner | O |
| Probe
4 | 6,4 | keiner | O |
| Vergleichsbeispiel | Probe
5 | 5,4 | ja | x |
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Wie
in Tabelle 2 gezeigt ist, wurde gefunden, dass Probe 1 bis Probe
4 eine herausragende Schmiedbarkeit im Vergleich zu Probe 5 aufweisen.
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Obwohl
die Erfindung vorstehend unter Bezugnahme auf die erfindungsgemässen
Ausführungsformen beschrieben worden ist, ist die Erfindung
nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt. Es ist ersichtl, dass Modifikationen und Variationen
der Ausführungsformen durchgeführt werden können,
ohne vom Geist und Umfang der Erfindung abzuweichen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2008-092782 [0001]
- - JP 7-150277 A [0006]
- - JP 2002-88455 A [0009, 0009]
- - JP 2001-247942 A [0009, 0009]