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TECHNISCHER HINTERGRUND
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Industrielles Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Auslassventile für Brennstoffmaschinen,
typischerweise Automobil-Benzinmotoren, welche bei so hohen Temperaturen
wie 900°C
beständig
sind, und gute Ermüdungseigenschaften
und eine Oxidationsbeständigkeit
darlegen. Die Erfindung betrifft ebenfalls eine hitzebeständige Legierung,
welche als das Material für
die obigen Auslassventile verwendet wird, als auch das Verfahren
zum Herstellen von Auslassventilen mit der Legierung.
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Stand der Technik
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Als
das Material für
die Auslassventile von Automobil-Benzinmotoren wurden weit verbreitet
Ni basierte hitzebeständige
Legierungen, wie beispielsweise NCF751 und NCF80A, verwendet. Um
die Anforderung nach einer höheren
Festigkeit einzuhalten, ist eine weitere Ni basierte Legierung (
japanische Patentoffenbarung 61-119640 )
geeignet. Diese Legierung wurde durch den Anmelder mit einem Neben-Anmelder
vorgeschlagen und enthält,
neben den geeigneten Mengen von C, Si und Mn, im Gewichtsanteil
Cr: 15–25%,
Mo + 0,5 W: 0,5–5,0%,
Nb + Ta: 0,3–3,0%,
Ti: 1,5–3,5%,
Al: 0,5–2,5%
und B: 0,001–0,02%.
Ferner wurde eine weitere Ni basierte Legierung entwickelt und offenbart
(
japanische Patentveröffentlichung
05-059472 ), welche, zusätzlich
zu den geeigneten Mengen von C, Si und Mn, im Gewichtsanteil enthält Co: 2,0–8,0%, Cr: 17,0–23,5%,
Mo + 0,5 W: 2,0–5,5%,
Al: 1,0–2,0%,
Ti: 2,5–5,0%,
B: 0,001–0,020%
und Zr: 0,005–0,15%.
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Wie
bereits bekannt ist, ist es zum Zwecke einer Beibehaltung von einer
Beständigkeit
von Auslassventilen für
die Ventile notwendig, einer wiederholt gegebenen Biegebelastung
zu widerstehen. Die 108-Zyklen-Ermüdungsfestigkeit
von den oben erwähnten
neu entwickelten Legierungen beträgt, bis die Nutztemperatur
auf bis zu 850°C
ist, gleich 245 MPa oder mehr. In den Maschinen der heutigen Zeit
wird beabsichtigt, eine Verbrennung unter nahezu der Stöchiometrie
zu realisieren, und dies erfordert manchmal eine Hitzebeständigkeit
der Ventile bei einer solch hohen Temperatur wie 900°C. Jedoch
nimmt die Ermüdungsfestigkeit von
den bekannten hitzebeständigen
Legierungen für
Auslassventile bei 900°C
auf weniger als 245 MPa ab, und die bekannten Legierungen sind hinsichtlich
der Festigkeit als das Material für die Maschinen der gewünschten
Hochleistung unzufriedenstellend.
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Die
Erfinder beabsichtigen eine hitzebeständige Legierung bereitzustellen,
welche die hitzebeständige Bedingung
von „eine
108-Zyklen- Ermüdungsfestigkeit bei 900°C beträgt 245 MPa
oder mehr" erfüllt, und
bemerkten als Ergebnis der Untersuchung, dass Materialien für Scheiben
und Schaufeln von Gasturbinen eine Hitzebeständigkeit haben, welche höher als
jene von herkömmlichen
Legierungen für
Auslassventile ist. Genaue Untersuchungen auf die Eigenschaften
von den Legierungen für
Gasturbinen enthüllten,
dass sie im Allgemeinen als die Materialien für die Auslassventile verwendet
werden könnten.
Die bemerkten hitzebeständigen
Legierungen werden als „Waspaloy" und „Udimet
520" bezeichnet,
welche die folgenden typischen Legierungszusammensetzungen (in Gewichtsanteil)
haben:
Waspaloy Ni – 19
Cr – 4,3
MO – 14
Co – 1,4
Al – 3
Ti – 0,003
B
Udimet 520 Ni – 20
Cr – 6
Mo – 1
W – 12
Co – 2
Al – 3
Ti – 0,003
B
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Die
Erfinder haben ferner gelernt, dass sich die Beständigkeit
von diesen Legierungen in den Gasturbinen und den Auslassventilen
von Maschinen unterscheidet, und dass es notwendig ist, sich dieser
Unterscheidung gegenüberzustellen.
Genauer gesagt ist eine Hochtemperatur-Kriecheigenschaft für das Gasturbinen-Material
erforderlich, während
die Hochtemperatur-Ermüdungsfestigkeit
für die
Auslassventil-Materialien wesentlich ist, und daher müssen nicht
nur die Legierungszusammensetzung, sondern ebenfalls Bedingungen zur
Verarbeitung und Wärmebehandlung
derart ausgewählt
werden, um die gewünschten
Eigenschaften zu erlangen.
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Im
Hinblick darauf, die höchste
Ermüdungsfestigkeit
zu erzielen, suchten die Erfinder die Wege, um die Eigenschaften
der Gasturbinen-Materialien zu verbessern, und entdeckten, dass,
indem die Mo- und W-Inhalte auf solch relativ hohe Bereiche wie
Mo + W: 3–10%
gewählt
werden, der Co-Gehalt auf eine geeignete Größe gewählt wird, und die Größen von
Al und Ti im Atomaranteil auf Al + Ti: 6,3–8,5% angeordnet werden und
das Ti/Al-Verhältnis
auf 0,4–0,8
angeordnet wird, die obige Erfordernis für die Ermüdungsfestigkeit, nämlich die
108-Zyklen Biqege-Ermüdungsfestigkeit beträgt gleich
245 MPa oder mehr, erfüllt
werden kann. Die Erfinder haben ebenfalls entdeckt, dass eine Hinzufügung einer
geringen Menge von Cu wirksam ist, um die Oxidationsbeständigkeit
bei 900°C
zu verbessern.
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UMRISS DER ERFINDUNG
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Es
ist eine allgemeine Aufgabe von der vorliegenden Erfindung, basierend
auf der obigen Kenntnis, welche die Erfinder erlangt haben, eine
hitzebeständige
Legierung für
Auslassventile bereitzustellen, welche bei einer solch hohen Temperatur
wie 900°C
verwendet werden kann, und eine hohe Ermüdungsfestigkeit als auch eine
hohe Oxidationsbeständigkeit
hat. Es ist eine spezifische Aufgabe von der vorliegenden Erfindung, eine
hitzebeständige
Legierung bereitzustellen, welche eine besonders hohe Ermüdungsfestigkeit
hat, mit anderen Worten, eine Legierung, welche viel mehr Testzyklen
bei dem gleichen erforderlichen Festigkeitspegel darlegt. Die Bereitstellung
eines Verfahrens zum Herstellen von Auslassventilen mit der vorliegenden
hitzebeständigen
Legierung ist ebenfalls Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
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Die
hitzebeständige
Legierung für
die Auslassventile, welche die obige Aufgabe erzielt, welche bei
der Temperatur von 900°C
beständig
ist, enthält
gemäß der Erfindung
im Wesentlichen im Gewichtsanteil: C: 0,01–0,15%, Si: bis zu 2,0%, Mn:
bis zu 1,0%, P: bis zu 0,02%, S: bis zu 0,01%, Co: 0,1–15%, Cr:
15–25%, ein
oder zwei aus Mo: 0,1–10%
und W: 0,1–5%,
in einer Größe von:
Mo + 1/2W: 3–10%,
Al: 1,0–3,0%,
Ti: 2,0–3,5%,
mit der Maßgabe,
dass im Atomaranteil ein Al + Ti: 6,3–8,5% und ein Ti/Al Verhältnis gilt
von 0,4–0,8, und
ferner durch ein Gewichtsanteil von B: 0,001–0,01%, Fe: bis zu 3%, und
die Ausgeglichenheit von Ni und unvermeidbaren Fremdkörpern.
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Das
Verfahren zum Herstellen der Auslassventile unter Verwendung der
oben erwähnten
hitzebeständigen
Legierung als das Material enthält
ein Verarbeiten des Materials, um ein Auslassventil auszubilden,
welches einen Schaft und einen Kopf enthält, durch ein Schmieden bei
1000–1200°C, und ein
Unterwerfen des erzeugten Zwischenproduktes einer feste Lösung Behandlung
bei 1000–1200°C und eine
Alterungsbehandlung bei 700–950°C.
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BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN
VON DER ERFINDUNG
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Die
hitzebeständige
Legierung für
Auslassventile gemäß der Erfindung
kann, zusätzlich
zu den oben erwähnten
grundlegenden Legierungsbestandteilen, im Gewichtsanteil ein oder
mehreres aus V: 0,5–1,5%
Nb: 0,5–1,5%
und Ta: 0,5–1,5%
in einer solchen Größe, dass,
im Atomaranteil gilt Al + Ti + Nb + Ta + V: 6,3–8,5% enthalten. Die Beanspruchbarkeit
von der Legierung wird durch Zusatz des Elements oder der Elemente
erhöht.
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Die
hitzebeständige
Legierung für
Auslassventile der Erfindung kann, zusätzlich zu den oben erwähnten Bestandteilen,
ein oder mehreres aus Mg: 0,001–0,03%
Ca: 0,001–0,03%,
Zr: 0,001–0,1%
und REM: 0,001–0,1%
enthalten. Durch ein Hinzufügen
des Elements oder der Elemente wird eine Hitzeverarbeitbarkeit von
der Legierung verbessert. REM verbessert, zusätzlich zu diesem Effekt, eine
Oxidationsbeständigkeit
von der Legierung.
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Die
vorliegende hitzebeständige
Legierung für
Auslassventile kann ferner Cu: 0,01–2% enthalten. Ein Zusatz von
Cu verbessert die Oxidationsbeständigkeit
von den erzeugten Ventilen.
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Im
Folgenden werden die Gründe
zum Auswählen
der oben beschriebenen Zusammensetzung von der hitzebeständigen Legierung
für die
Auslassventile gemäß der Erfindung
in der Reihenfolge der wesentlichen Elemente und der optional hinzugefügten Elemente
erläutert.
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C: 0,01–0,15%
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Kohlenstoff,
kombiniert mit Ti, Nb und Ta, um MC-Karbit auszubilden und mit Cr,
Mo und W, um M23C6, M6C-Karbide auszubilden, welche hilfreich
sind, um eine Vergröberung
der Körnungen
zu verhindern, und die Korngrenzen zu verbessern. Um diese Vorzüge zu erlangen,
sind zumindest 0,01% von Kohlenstoff notwendig. Zu viel Kohlenstoff
bildet eine zu hohe Menge von Karbiden aus, welches die Verarbeitbarkeit
bei der Ausbildung der Ventile, die Zähigkeit und die Formbarkeit
von der Legierung verringert. Somit ist 0,15% das obere Limit des
C-Inhalts.
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Si: bis zu 2%
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Silizium
ist ein Element, welches als das Deoxidationsmittel beim Schmelzen
und Veredeln der Legierung verwendet wird, und kann, wenn notwendig,
verwendet werden. Silizium ist ebenfalls hilfreich zur Erhöhung der
Oxidationsbeständigkeit
von der Legierung. Jedoch verringert ein zu hoher Gehalt von Si
die Fähigkeit
und die Verarbeitbarkeit von der Legierung, und die Hinzufügung sollte
in einer Größe von bis
zu 2,0% sein.
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Mn: bis zu 1,0%
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Mangan übernimmt
ebenfalls die Rolle eines Deoxidationsmittels wie Silizium und kann,
wenn notwendig, hinzugefügt
werden. Eine zu hohe Hinzufügung
zerstört
die Verarbeitbarkeit und die Hochtemperatur-Oxidationsbeständigkeit
von der Legierung, und daher sollte die Größe der Hinzufügung im
Bereich von bis zu 1,0% gewählt
werden.
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P: bis zu 0,2% S: bis zu 0,01%
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Phosphor
und Schwefel sind unvermeidbare Unreinheiten von der Ni-Legierung
von der Erfindung und nicht gewünscht,
weil sie die Hitze-Verarbeitbarkeit von der Legierung verringern.
Insbesondere ist der praktische Bereich von Verarbeitungsbedingungen
der Hitzebearbeitung von der Legierung der Erfindung aufgrund des
niedrigen Ni-Gehaltes schmal. Im Hinblick einer Sicherstellung der
Hitze-Verarbeitbarkeit werden die erlaubbaren Grenzen von P und
S wie oben bestimmt.
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Co: 0,1–15%
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Kobalt
stabilisiert eine γ'-Phase bei einer
hohen Temperatur und festigt die Matrix, um bei der Verbesserung
der Ermüdungsfestigkeit
beizutragen. Andererseits führt
eine Hinzufügung
einer zu hohen Menge von Kobalt zu erhöhten Kosten, und darüber hinaus
gestaltet ein Übermaß an Kobalt
die Austenit-Phase instabil. Somit ist eine Menge an Hinzufügung von
Kobalt im obigen Bereich, vorzugsweise bei 2–15%, weiter vorzugsweise bei
8–14%.
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Cr: 15–25%
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Chrom
ist wesentlich, um die Hitzebeständigkeit
von der Legierung zu erhöhen,
und die notwendige Menge an Hinzufügung beträgt zu diesem Zweck zumindest
15%. Weil eine Hinzufügung
von Cr, welche 20% übersteigt,
eine Ausfällung
der σ-Phase
bewirkt, welches zu einer Abnahme in der Zähigkeit und hohen Temperaturfestigkeit
führt,
sollte eine Menge von bis zu 25% gewählt werden. Eine bevorzugte
Menge von Cr ist in einem relativ niedrigen Bereich, nämlich bei
15–20%.
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Ein oder mehreres aus Mo: 0,1–10% und
W: 0,1–5%
vorausgesetzt, das gilt Mo + 0,5 W: 3–10%.
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Molybdän und Wolfram
sind Elemente, welche die hohe Temperaturfestigkeit von der Legierung
verbessern, indem die feste Lösung
von der Matrix erhöht
wird, und sind daher wichtige Bestandteile für die hohe Ermüdungsfestigkeit
bei 900°C,
wie durch die Erfinder beabsichtigt. Um diesen Zweck zu erzielen,
werden beide Elemente in den jeweiligen Mengen von zumindest 0,1%
hinzugefügt.
Eine Hinzufügung
von hohen Mengen bewirkt erhöhte
Kosten und eine verringerte Verarbeitbarkeit, und somit sind die
oberen Grenzen wie oben vorgegeben. Eine bevorzugte Menge von Mo
ist für gewöhnlich im
höheren
Bereich von 5–10%.
Jedoch ist eine übermäßige Hinzufügung aufgrund
einer verringerten Oxidationsbeständigkeit nicht vorteilhaft.
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Al: 1,0–3,0%, Ti: 2,0–3,5%
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Aluminium
ist ein wichtiges Element in Kombination mit Nickel, um eine γ'-Phase auszubilden.
Bei einem Al-Gehalt von weniger als 1,0% ist eine Ausfällung der γ'-Phase derart unzureichend,
dass die gewünschte
hohe Temperaturfestigkeit nicht erlangt werden kann. Andererseits,
bei einem Al-Gehalt, welcher 3,0% übersteigt, ist eine Hitze-Verarbeitbarkeit
von der Legierung gering.
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Titan
verbindet sich ebenfalls mit Nickel, um die γ'-Phase auszubilden, welches hilfreich
ist, um die hohe Temperaturfestigkeit zu verbessern. In einem Fall,
bei welchem der Ti-Gehalt
so klein wie weniger als 2,0% ist, wird eine feste Lösung Temperatur
von der γ'-Phase niedrig, und daraus folgend kann
eine ausreichend hohe Temperaturfestigkeit nicht erlangt werden.
Ein Hinzufügen
von Ti bei einer solch hohen Menge wie mehr als 3,5% verringert
die Verarbeitbarkeit und bewirkt eine Ausfällung von einer η-Phase (Ni3Ti), welches die hohe Temperaturfestigkeit
und die Zähigkeit
von der Legierung verringert. Ebenfalls wird eine Hitzeverarbeitung
von der Legierung schwierig.
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Im Atomaranteil Al + Ti: 6,3–8,5%; Ti/Al-Verhältnis: 0,4–0,8
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Wie
anhand des Obigen zu erkennen, ist die Menge von Al + Ti (+Nb) ein
Maß für die Größe der γ'-Phase bei 900°C. In einem
Fall, bei welchem die Menge von Al + Ti (+Nb) klein ist, ist die
Ermüdungsfestigkeit
von der Legierung gering, während
in einem Fall, bei welchem die Menge hoch ist, eine Hitzeverarbeitung schwierig
wird. Dies ist der Grund dafür,
weshalb der Bereich, im Atomaranteil, bei 6,3–8,5%, gewählt ist.
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Das
Ti/Al-Verhältnis
ist ein wichtiger Faktor, um die γ'-Phase bei 900°C zu stabilisieren
und die Ermüdungsfestigkeit
zu erhöhen.
Bei einem solch niedrigen Wert des Verhältnisses wie weniger als 0,4,
ist ein Alterungseffekt so klein, dass die ausreichende Festigkeit
nicht erlangt werden kann. Andererseits bewirkt ein solch hoher
Wert wie mehr als 0,8 eine Ausfällung
der η-Phase
und die Festigkeit von der Legierung wird niedrig werden. Ein bevorzugtes
Verhältnis
im obigen Bereich beträgt
0,6–0,8,
in welchem die beabsichtigte Verbesserung in der Ermüdungsfestigkeit
wirksam erzielt werden wird.
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B: 0,001–0,01%
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Bor
trägt zur
Verbesserung bei der Hitze-Verarbeitbarkeit von der Legierung bei
und verbessert ferner die Ermüdungsfestigkeit
durch eine Absonderung an den Körnergrenzen,
um die Festigkeit von den Körnergrenzen
zu erhöhen.
Somit wird B in einer Menge von 0,001% oder mehr hinzugefügt, bei
welcher die obigen Wirkungen erlangt werden können. Eine übermäßige Hinzufügung von B verringert den Schmelzpunkt
von der Matrix, welches die Hitze-Verarbeitbarkeit zerstört, und
daher sollte eine hinzugefügte
Menge bis zu 0,01% sein.
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Fe: bis zu 3%
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Eisen
ist ein Bestandteil, welcher, unabhängig von der Wahl der Materialien,
unweigerlich in die Produkt-Legierung kommt. Dann, wenn der Fe-Gehalt
hoch ist, wird die Festigkeit von der Legierung niedrig werden,
und daher ist ein niedrigerer Fe-Gehalt bevorzugt. Als die erlaubbare
Grenze sind die obigen 3% vorgegeben. Es wird empfohlen, den Fe-Gehalt auf weniger
als 1% zu begrenzen, welches vorgenommen werden kann, wenn die Materialien
ausgewählt
werden.
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Ein oder mehreres aus V: 0,2–1,0% Nb:
0,5–1,5%
und Ta: 0,5–1,5%
im Atomaranteil Al + Ti + Nb + Ta + V: 6,3–8,5%
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Niob,
Tantal und Vanadium, alle mit Al und Ni zusammengefasst, um die γ'-Phase zu festigen.
Vanadium trägt
ebenfalls zur Lösungshärtung bei.
Wenn diese Effekte erwartet werden, wird empfohlen, ein oder mehrere
dieser Elemente in einer Menge oder in Mengen von der obigen unteren
Grenze oder mehr hinzuzufügen.
Weil ein übermäßiger Gehalt
oder Gehalte die Zähigkeit
von der Legierung verringern werden, sollte die Hinzufügung in
der Menge oder den Mengen bis zu den jeweiligen oberen Grenzen,
und nicht die begrenzte Gesamtmenge überschreitend, vorgenommen
werden.
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Ein oder mehreres aus Mg: 0,001–0,03% Ca:
0,001–0,03%
Zr: 0,001–0,1%
und REM: 0,001–0,1%
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Eine
Hinzufügung
dieser Elemente verbessert die Hitze-Verarbeitbarkeit von der Legierung.
Zirkonium weist ebenfalls die Wirkung einer Verbesserung der Korngrenzen
durch Absonderung an den Korngrenzen auf. REM (Seltenerden-Metalle)
verbessern nicht nur die Hitze-Verarbeitbarkeit, sondern ebenfalls
die Oxidationsbeständigkeit
von der Legierung. Um diese Vorzüge
zu erlangen, wird empfohlen, das Element oder die Elemente in einer
Menge oder in Mengen von zumindest der unteren Grenze oder den Grenzen
hinzuzufügen. Übermäßige Gehalte
erstellen die Temperatur, bei welcher ein Schmelzen von der Legierung
beginnt, niedriger, welches zu der verringerten Hitze-Verarbeitbarkeit
führt,
und daher sollte eine Hinzufügung
derart vorgenommen werden, dass die Menge oder die Mengen von dem
Element oder den Elementen nicht die jeweiligen oberen Grenzen übersteigen,
bzw. übersteigen.
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Cu: 0,01–2%
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Wie
oben erwähnt,
erhöht
eine Hinzufügung
von Kupfer die Oxidationsbeständigkeit
von der Legierung und verbessert die Haltbarkeit von den erzeugten
Ventilen. Eine Hinzufügung
in der Menge von 0,01% oder mehr wird empfohlen. Eine übermäßige Hinzufügung von
Cu führt
zu einer verringerten Hitze-Verarbeitbarkeit, und daher muss eine
Hinzufügung
bis zu 2,0% betragen.
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Die
hitzebeständige
Legierung für
Auslassventile gemäß der vorliegenden
Erfindung weist, nachdem sie der Lösungsbehandlung und der Alterung
unterworfen ist, eine 108-Zyklen-Ermüdungsfestigkeit
bei 900°C von
245 MPa oder mehr auf, und die Gewichtszunahme nach einem Unterwerfen
eines Oxidationstestes bei einer Beibehaltung bei 900°C für 400 Stunden
beträgt
5 mg/cm2 oder weniger. Die Auslassventile,
welche aus der vorliegenden Legierung erstellt sind, können einer
solch hohen Temperatur wie 900°C
widerstehen, welche die Ventile, welche aus herkömmlichen Materialien gemacht
sind, nicht widerstehen können.
Somit haben die Ventile eine hohe Haltbarkeit, welche durch eine
hohe Ermüdungsfestigkeit
und eine hohe Oxidationsbeständigkeit
gegeben wird, und entsprechen dem Wunsch nach einer erhöhten Leistung
von Automobil-Motoren.
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BEISPIELE
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Ni
basierte Legierungen, welche die Legierungs-Zusammensetzungen haben,
welche in Tabelle 1 (Arbeitsbeispiele) und Tabelle 2 (Steuerbeispiele)
gezeigt sind, werden in einem 50 kg HF-Induktionsofen vorbereitet
und in Gussblöcke
abgegossen. Die Ni basierten Legierungen, welche für den Vergleich
vorbereitet sind, sind jene, welche als das Material der herkömmlichen
Auslassventile verwendet oder vorgeschlagen sind, welche aus den
folgenden Stahl-Kennzeichen sind.
- Steuerung 1: NCF751
- Steuerung 2: NCF80
- Steuerung 3: Ni basierte Legierung, wie in der japanischen Patentoffenbarung 61-119640 offenbart
- Steuerung 4: Ni basierte Legierung, wie in der japanischen Patentoffenbarung 05-059472 offenbart
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Die
jeweiligen Gussblöcke
werden geformt und auf Stäbe
eines Durchmessers von 16 mm gerollt. Die Stäbe werden einer feste Lösung Behandlung
einer Erhitzung bei 1050°C
für 1 Stunde,
gefolgt durch eine Wasserabschreckung und einer Alterung bei einer
Erhitzung bei 750°C
für 4 Stunden,
gefolgt durch eine Luftkühlung,
unterworfen. Die erlangten Materialien werden einer Zerreißprüfung und
einem Drehbiegungs-Ermüdungstest
bei 900°C
und einem kontinuierlichen Oxidationstest für 400 Stunden unterworfen.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 (Arbeitsbeispiele) und Tabelle
4 (Steuerbeispiele) zusammen mit den Werten von Ti/Al-Verhältnissen
und Atomaranteil von Al + Ti gezeigt.
TABELLE 3 Testergebnisse, Arbeitsbeispiele
| Nr. | Ti/Al
Atomarverhältnis | Al
+ Ti + (Nb + Ta + V) (Atomaranteil) | 900°C Zerreissprüfung (MPa) | 900°C 10-Zyklen
Ermüdungsfestigkeit
(MPa) | 900°C × 400 Stunden
Gewichtszunahme durch Oxidation (mg/cm2) |
| A | 0.77 | 7.05 | 582 | 270 | 1.4 |
| B | 0.62 | 8.01 | 609 | 284 | 1.7 |
| C | 0.66 | 6.93 | 571 | 265 | 1.3 |
| D | 0.75 | 6.64 | 548 | 250 | 1.3 |
| E | 0.64 | 8.42 | 620 | 294 | 1.8 |
| F | 0.44 | 8.05 | 583 | 265 | 1.3 |
| G | 0.75 | 6.26 | 624 | 294 | 1.6 |
| H | 0.69 | 6.67 | 546 | 250 | 1.2 |
| I | 0.54 | 6.91 | 557 | 250 | 1.4 |
| J | 0.64 | 8.09 | 585 | 274 | 1.4 |
| K | 0.76 | 8.41 | 627 | 299 | 1.1 |
| L | 0.72 | 6.56 | 556 | 252 | 1.4 |
TABELLE 4 Testergebnisse, Steuerbeispiele
| Nr. | Ti/Al
Atomarverhältnis | Al
+ Ti + (Nb + Ta + V) (Atomaranteil) | 900°C Zerreissprüfung (MPa) | 900°C 10-Zyklen
Ermüdungsfestigkeit
(MPa) | 900°C × 400 Stunden
Gewichtszunahme durch Oxidation (mg/cm2) |
| 1 | 1.18 | 5.41 | 333 | 89 | 1.7 |
| 2 | 1.05 | 5.91 | 380 | 104 | 1.4 |
| 3 | 1.01 | 5.89 | 436 | 142 | 1.5 |
| 4 | 0.77 | 7.55 | 479 | 196 | 1.5 |