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DE102009011812A1 - Kupplungsscheibe mit Anschlagnasen - Google Patents

Kupplungsscheibe mit Anschlagnasen Download PDF

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DE102009011812A1
DE102009011812A1 DE200910011812 DE102009011812A DE102009011812A1 DE 102009011812 A1 DE102009011812 A1 DE 102009011812A1 DE 200910011812 DE200910011812 DE 200910011812 DE 102009011812 A DE102009011812 A DE 102009011812A DE 102009011812 A1 DE102009011812 A1 DE 102009011812A1
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DE
Germany
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clutch disc
drive lugs
edges
projection
clutch
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DE200910011812
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English (en)
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Brian 44654 Millersburg Zaugg
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Schaeffler Technologies AG and Co KG
Original Assignee
LuK Lamellen und Kupplungsbau Beteiligungs KG
LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH
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Application filed by LuK Lamellen und Kupplungsbau Beteiligungs KG, LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH filed Critical LuK Lamellen und Kupplungsbau Beteiligungs KG
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Abstract

Kupplungsscheibe für einen Drehmomentwandler, die Folgendes aufweist: eine Mehrzahl von Antriebsnasen, die sich zumindest teilweise axial von einem äußeren Umfangsbereich der Kupplungsscheibe erstrecken; entsprechende Kanten des äußeren Umfangsbereichs, die einstückig mit entsprechenden Paaren von nebeneinanderliegenden Antriebsnasen der Mehrzahl von Antriebsnasen ausgebildet sind; und mindestens einen Vorsprung, der sich von mindestens teilweise von einer der entsprechenden Kanten erstreckt. Die Länge der Mehrzahl von Antriebsnasen ist größer als die Länge des mindestens einen Vorsprungs. In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die jeweiligen Paare von nebeneinanderliegenden Antriebsnasen jeweils gerade einander gegenüberliegende Kanten auf, und der mindestens eine Vorsprung ist mindestens teilweise in Umfangsrichtung nach den jeweiligen einander gegenüberliegenden Kanten ausgerichtet. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform sind die geraden einander jeweils gegenüberliegenden Kanten im Wesentlichen parallel.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Vorrichtungen zur Kraftübertragung zwischen einer drehenden Antriebseinheit, wie z. B. dem Motor eines Kraftfahrzeugs, und einer drehenden Abtriebseinheit, wie z. B. dem Schaltgetriebe in dem Kraftfahrzeug. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Kupplungsscheibe mit axialen Anschlagnasen für einen Drehmomentwandler.
  • 1 ist eine teilweise Querschnittsansicht eines Drehmomentwandlers des Stands der Technik;
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht einer in 1 gezeigten Kupplungsscheibe;
  • 3 ist ein Ausschnitt des Gebiets 3 in 1; und
  • 4 ist ein Ausschnitt, der eine Verbindung zwischen der Kupplungsscheibe und der in 1 gezeigten Deckelscheibe zeigt.
  • Das nun Folgende ist mit Bezug auf die 1 bis 4 zu sehen. Es ist bekannt eine Kupplungsscheibe eines Drehmomentwandlers durch Kontakt mit einer Reibfläche, z. B. einer Reibfläche zwischen der Kupplungsscheibe und einer KolbenScheibe der Kupplung, wie in U.S. Patent Nr. 6,725,988 und in U.S. Patent Nr. 6,899,210 gezeigt, zu zentrieren. In einem Drehmomentwandler 10 des Stands der Technik weist die Wandlerüberbrückungskupplung 12 eine Kupplungsscheibe 14 mit Antriebsnasen 16 auf, welche die Kupplungsscheibe drehfest mit der Deckelscheibe 18 des Dämpfers 20 verbindet. Die Kupplungsscheibe ist axial durch Kontakt mit dem Reibmaterial 22 zentriert. Um die Deckelscheibe daran zu hindern sich in den Zwischenräumen 24 zwischen den Antriebsnasen zu verklemmen, z. B. sich zwischen den in 4 gezeigten Schultern 26 zu verklemmen, muss ein minimales Spiel 28 zwischen der Kupplungsscheibe und der Deckelscheibe aufrechterhalten bleiben.
  • Das Spiel bezieht sich auf die geöffnete Position der Kupplung, wie in 2 gezeigt. Da die Kupplungsscheibe und die Antriebsscheibe unabhängig axial zentriert sind, muss das minimale Spiel erhöht werden, um entsprechende Abmessungstoleranzen der Mehrzahl von Bauteilen zu berücksichtigen, die auf die Zentrierung der Kupplungsscheibe und der Deckelscheibe einwirken. Somit muss die Schichtungshöhe der Kupplung vergrössert werden. Leider bedingt die Vergrösserung des minimalen Spiels eine unerwünschte Erhöhung der Länge 30 der Antriebsnasen. Im Ergebnis neigen die Antriebsnasen eher zum Ausweichen, was die maximale Drehzahl verringert, mit welcher die Kupplung und damit der Drehmomentwandler und/oder der Motor (nicht gezeigt), der mit dem Drehmomentwandler verbunden ist, betrieben werden können. Weiterhin ist ein Pfad durch den mit Druckkraft beaufschlagten Stapel des Drehmomentwandlers auf einen Pfad durch ein Kugellager 32 an der Innenseite des Dämpfers beschränkt, welches ein vergleichsweise teures Bauteil ist.
  • Daher gibt es seit langem einen Bedarf für ein Mittel zur axialen Zentrierung einer Kupplungsscheibe in einer Kupplung eines Drehmomentwandlers, während die Schichtungshöhe minimiert wird und die maximale Drehzahl, mit welcher die Kupplung betrieben werden kann, erhöht wird.
  • Die vorliegende Erfindung weist allgemein eine Kupplungsscheibe für einen Drehmomentwandler auf, welche Folgendes aufweist: eine Mehrzahl von Antriebsnasen, die sich axial zumindest teilweise von einem äusseren Umfangsbereich der Kupplungsscheibe erstrecken; entsprechende Kanten des äusseren Umfangsbereichs, welche einstückig mit den jeweiligen Paaren von benachbarten Antriebsnasen aus der Mehrzahl von Antriebsnasen ausgebildet sind; und mindestens einen Vorsprung, der sich mindestens teilweise axial von mindestens einer der entsprechenden Kanten erstreckt. Die Länge der Mehrzahl von Antriebsnasen ist grösser als die Länge des mindestens einen Vorsprungs.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die jeweiligen Paare von benachbarten Antriebsnasen jeweils gerade, einander gegenüberliegenden Kanten auf, und der mindestens eine Vorsprung ist mindestens teilweise in Umfangsrichtung nach den entsprechenden einander gegenüberliegenden Kanten ausgerichtet. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform sind die geraden jeweils gegenüberliegenden Kanten im Wesentlichen parallel. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Kupplungsscheibe mindestens einen Raum auf, der von dem mindestens einen Vorsprung und dem mindestens einen jeweiligen Paar von Antriebsscheiben gebildet wird. Der Raum hat eine gleichmässige Ausdehnung in Umfangsrichtung. In noch einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist die Kupplungsscheibe so eingerichtet, dass sie einen Teil einer Wandlerüberbrückungskupplung des Drehmomentwandlers bildet und die Mehrzahl der Antriebsnasen ist dazu eingerichtet, die Kupplungsscheibe drehfest mit der Deckelscheibe oder einer Antriebsscheibe in dem Drehmomentwandler zu verbinden.
  • Die vorliegende Erfindung weist allgemein auch eine Wandlerüberbrückungskupplung für einen Drehmomentwandler auf, die eine Kupplungsscheibe mit einer Mehrzahl von Antriebsnasen aufweist, und mit mindestens einem entsprechenden Vorsprung, der in Umfangsrichtung zwischen benachbarten Paaren von Antriebsnasen der Mehrzahl von Antriebsnasen angeordnet ist, und eine Deckelscheibe für einen Dämpfer mit einer Mehrzahl von Nasen, die mit der Mehrzahl von Nasen formschlüssig in Eingriff stehen. Entsprechende Nasen der Mehrzahl von Nasen befinden sich in Kontakt mit dem mindestens einen Fortsatz.
  • Es ist ein allgemeines Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Mittel zur axialen Zentrierung einer Kupplungsscheibe in einer Kupplung eines Drehmomentwandlers zur Verfügung zu stellen, während die Stapelhöhe minimiert wird und die maximale Drehzahl zu erhöht wird, mit der die Kupplung betrieben werden kann. Es ist ein anderes allgemeines Ziel der vorliegenden Erfindung einen axialen Kraftflusspfad durch eine Wandlerüberbrückungskupplung zur Verfügung zu stellen.
  • Diese und andere Aufgaben und Vorzüge der vorliegenden Erfindung sind aus der nun folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung und aus den beigefügten Zeichnungen und Patentansprüchen gut ersichtlich.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Art und Betriebsweise der vorliegenden Erfindung wird nun genauer in der folgenden ausführlichen Beschreibung der Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungsfiguren beschrieben.
  • Die Figuren stellen folgendes dar:
  • 1 eine teilweise Querschnittsansicht eines Drehmomentwandlers des Stands der Technik;
  • 2 eine perspektivische Ansicht einer in 1 gezeigten Kupplungsscheibe;
  • 3 einen Ausschnitts des Gebiets 3 in 1;
  • 4 einen Ausschnitt, der eine Verbindung zwischen der Kupplungsscheibe und der in 1 gezeigten Deckelscheibe zeigt;
  • 5A eine perspektivische Ansicht eines Zylinderkoordinatensystems, welche räumliche Bezeichnungen vorstellt, die in der vorliegenden Anmeldung verwendet werden;
  • 5B eine perspektivische Ansicht eines Gegenstands in dem Zylinderkoordinatensystem von 5A, welche räumliche Bezeichnungen vorstellt, die in der vorliegenden Anmeldung verwendet werden;
  • 6 eine perspektivische Ansicht der Kupplungsscheibe gemäss der vorliegenden Erfindung von Hinten;
  • 7 eine teilweise Querschnittsansicht eines Drehmomentwandlers mit der in 6 gezeigten Kupplungsscheibe;
  • 8 einen Ausschnitt des Gebiets 8 in 7; und
  • 9 einen Ausschnitt, welcher die Verbindung der Kupplungsscheibe und der Deckelscheibe zeigt, die in 7 gezeigt sind.
  • Eingangs ist festzuhalten, dass gleiche Bezugszahlen in verschiedenen Zeichnungsansichten gleiche oder funktional ähnliche elementare Bestandteile der Erfindung bezeichnen. Obgleich die vorliegende Erfindung in Bezug auf derzeit bevorzugte Ausführungsformen beschrieben wird, ist festzuhalten, dass die beanspruchte Erfindung nicht auf die offengelegten Ausführungsformen beschränkt ist.
  • Weiterhin ist festzuhalten, dass die vorliegende Erfindung nicht auf eine bestimmte beschriebene Methodik, Werkstoffe und Modifikationen beschränkt ist und als solche natürlich variiert werden kann. Es ist ebenso festzuhalten, dass die hier verwendeten Bezeichnungen nur der Beschreibung bestimmter Ausführungsformen dienen und den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung nicht einschränken, der nur durch die beigefügten Patentansprüche begrenzt ist.
  • Falls nicht anders bestimmt, dann haben alle technischen und wissenschaftlichen Ausdrücke, die hier verwendet werden die gleiche Bedeutung wie sie allgemein von Fachleuten im Bereich der Technik wo die Erfindung angesiedelt ist verstanden wird. Obgleich beliebige Verfahren, Vorrichtungen oder Werkstoffe, die ähnlich oder gleichwertig zu den Beschriebenen sind, beim Ausführen oder Ausprobieren der Erfindung verwendet werden können, werden nun bevorzugte Verfahren, Vorrichtungen und Werkstoffe beschrieben.
  • Wenn man nun die Zeichnungen betrachtet, dann ist 5A eine perspektivische Ansicht eines Zylinderkoordinatensystems 80, welche räumliche Bezeichnungen vorstellt, die in der vorliegenden Patentanmeldung verwendet werden. Die vorliegende Erfindung wird zumindest teilweise in Zusammenhang mit einem Zylinderkoordinatensystem beschrieben. Das System 80 weist eine Längsachse 81 auf, welche im Folgenden als Bezug für Richtungsbezeichnungen und räumliche Bezeichnungen verwendet wird. Die Adjektive „axial", „radial", und „umfänglich" beziehen sich jeweils auf eine Ausrichtung parallel zur Achse 81, zum Radius 82 (der senkrecht zur Achse 81 ist), und zum Umfang 83. Die Adjektive „axial", „radial", und „umfänglich" beziehen sich auch auf Ausrichtungen parallel zu den betreffenden Ebenen. Um die Anordnung von verschiedenen Ebenen zu verdeutlichen, werden die Gegenstände 84, 85 und 86 verwendet. Die Fläche 87 des Gegenstandes 84 bildet eine axiale Fläche. Das bedeutet, die Achse 81 bildet eine Mantellinie. Die Fläche 88 des Gegenstands 85 bildet eine radiale Ebene. Das bedeutet, der Radius 82 bildet eine Mantellinie. Die Fläche 89 des Gegenstandes 86 bildet eine Umfangsfläche. Das bedeutet, der Umfang 83 bildet eine Mantellinie. In einem weiteren Beispiel erfolgt die axiale Bewegung oder Anordnung parallel zur Achse 81, die radiale Bewegung oder Anordnung erfolgt parallel zum Radius 82, und die umfängliche Bewegung oder Anordnung erfolgt parallel zum Umfang 83. Die Drehung erfolgt mit Bezug auf die Achse 81.
  • Die Adverbien „axial", „radial", und „umfänglich" beziehen jeweils sich auf eine Ausrichtung parallel zur Achse 81, zum Radius 82, oder zum Umfang 83. Die Adverbien „axial", „radial", und „umfänglich" beziehen sich auch auf eine Ausrichtung parallel zu den jeweiligen Ebenen.
  • 5B ist eine perspektivische Ansicht des Gegenstandes 90 in dem Zylinderkoordinatensystems 80 von 5A, welche räumliche Bezeichnungen vorstellt, die in der vorliegenden Patentanmeldung verwendet werden. Der zylindrische Gegenstand 90 steht für einen zylindrischen Gegenstand in einem Zylinderkoordinatensystem, und schränkt die vorliegende Erfindung in keinster Weise ein. Der Gegenstand 90 weist eine axiale Fläche 91, eine radiale Fläche 92, und eine Umfangsfläche 93 auf. Die Fläche 91 ist Teil einer axialen Ebene, die Fläche 92 ist Teil einer radialen Ebene, und die Fläche 93 ist Teil einer Umfangsfläche.
  • 6 zeigt eine perspektivische Ansicht der Kupplungsscheibe gemäss der vorliegenden Erfindung von Hinten.
  • 7 zeigt eine teilweise Querschnittsansicht eines Drehmomentwandlers mit der in 6 gezeigten Kupplungsscheibe.
  • 8 zeigt einen Ausschnitt des Gebiets 8 in 7.
  • 9 zeigt einen Ausschnitt, welcher die Verbindung der Kupplungsscheibe 100 und der Deckelscheibe zeigt, die in 7 gezeigt sind. Das nun Folgende ist mit Bezug auf die 5A bis 9 zu sehen. Die Kupplungsscheibe 100 weist eine Mehrzahl von Antriebsnasen 104 auf, die sich von dem äusseren Umfangsbereich 106 der Kupplungsscheibe erstrecken. Entsprechende Kanten 108 des äusseren Umfangsbereichs sind einstückig mit Bezug auf jeweilige Paare benachbarter Antriebsnasen ausgebildet. Das heisst, die Kanten verbinden benachbarte Paare von Antriebsnasen, wie z. B. das Paar 110. Mindestens ein Vorsprung oder KupplungsScheibenanschlag 112 erstreckt sich von mindestens einer der entsprechenden Kanten. In einer bevorzugten Ausführungsform ist ein einzelner entsprechender Vorsprung 112 zwischen jedem Paar von Antriebsnasen angeordnet und die Antriebsnasen und Anschlagnasen erstrecken sich zumindest teilweise in axialer Richtung. Mit einer mindestens teilweisen axialen Erstreckung ist gemeint, dass mindestens ein Teil der Nase oder des Fortsatzes axial von dem Bereich 106 fortweisend angeordnet ist. Die Länge 114 der Antriebsnasen ist grösser als die Länge 116 des Fortsatzes, so dass Nasen einer anderen Scheibe (in 6 nicht gezeigt) mit den im Folgenden beschriebenen Antriebsnasen verbinden können.
  • Die Fortsätze 112 erstrecken sich über die Bünde oder Eckradien 118 hinaus, die von der Herstellung der Scheibe 100 herrühren. Damit wird in einer anderen bevorzugten Ausführungsform mindestens ein Teilbereich der Vorsprünge mindestens teilweise in Umfangsrichtung zu geraden, einander gegenüberliegenden Kanten 120 der Antriebsnasen ausgerichtet. Zum Beispiel ist das Ende 122 in Umfangsrichtung zu den Kanten 120 ausgerichtet. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Kanten 120 parallel. Anders ausgedrückt, Zwischenräume 124, die von Vorsprüngen 112 und einem entsprechenden Paar von Antriebsnasen gebildet werden, weisen die gleiche umfängliche Erstreckung 126 auf. In einer Ausführungsform (nicht gezeigt) verjüngen sich die Enden nach aussen. Das heisst, die Erstreckung 126 erhöht sich wenn man sich zu den Enden 128 der Antriebsscheiben hinbewegt.
  • Der Drehmomentwandler 130 weist eine Wandlerüberbrückungskupplung 132 auf, die eine Scheibe 100 aufweist. Die Deckelscheibe 134 des Dämpfers 136 und die Scheibe 100 sind drehfest über Nasen 104 und Nasen 138 der Scheibe 134 verbunden. Mit drehfest verbunden oder befestigt ist gemeint, dass die Scheiben so verbunden sind dass sich die Scheiben zusammen drehen, d. h. die beiden Bauteile sind in Bezug auf Drehung fixiert. Eine drehfeste Verbindung von zwei Bauteilen schränkt nicht zwangsläufig die Bewegung in anderen Richtungen ein. Beispielsweise ist es möglich, dass zwei Bauteile die drehfest verbunden sind eine axiale Beweglichkeit mit Bezug aufeinander über eine Keilwellenverbindung aufweisen. Jedoch ist festzuhalten, dass die drehfeste Verbindung nicht bedeutet, dass eine Bewegung in anderen Richtungen zwangsläufig erfolgt. Zum Beispiel können zwei Bauteile, die drehfest verbunden sind axial aneinander befestigt sein. Insbesondere ist die Kupplungsscheibe 100 axial mit Bezug auf den Deckel 134 verschieblich, z. B. während ein Übergang zwischen einer geöffneten Betriebsweise und einer geschlossenen Betriebsweise der Kupplung 132 erfolgt. Die vorgehende Beschreibung einer drehfesten Verbindung ist auf die nun folgenden Erörterungen anwendbar.
  • Die Nasen 138, insbesondere die Flächen 140, befinden sich in Berührung mit den Fortsätzen 112. Daher werden, wie in 9 gezeigt, die Nasen 138 daran gehindert, die Bünde 118 zu berühren, was das oben genannte Verklemmungsproblem löst. Die Berührung zwischen den Scheiben 138 und den Vorsprüngen zentriert auch die Kupplungsscheibe axial. Das heisst, die Kupplungs- und Deckelscheiben sind nicht unabhängig voneinander zentriert und die im Obigen beschriebenen Toleranzen brauchen nicht in die Länge 114 der Antriebsnasen einbezogen werden. Daher ist das oben festgehaltene Minimalspiel nicht erforderlich und die Länge 114 ist vorteilhaft verkürzt. Da die Länge verringert ist wird die Steifigkeit der Antriebsnasen erhöht, was ermöglicht, dass die Antriebsnasen höheren Drehzahlen ohne Verformung widerstehen. Damit kann die Betriebsdrehzahl der Kupplung 132 des Drehmomentwandlers 130 und eines Motors (nicht gezeigt), der mit dem Drehmomentwandler verbunden ist, erhöht werden. In noch einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist die Länge 114 auf Grund des Kontakts der Deckelscheibe mit den Vorsprüngen 112 um ungefähr 2 mm verringert.
  • Weiterhin kann die Schnittstelle der Nasen 112 und 138 als Druckfläche verwendet werden, was eine Alternative zur axialen Belastung durch den Kolben 142 oder durch das Lager 144 darstellt. In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Lager 144 auf Grund der durch die Nasen 112 und 138 zur Verfügung gestellten axialen Lastübertagung beseitigt.
  • Daraus wird ersichtlich, dass die Ziele der vorliegenden Erfindung wirksam erreicht werden, obgleich Modifikationen und Änderungen an der Erfindung für Fachleute ersichtlich sind, und diese Modifikationen sich innerhalb des Schutzumfangs der beanspruchten Erfindung befinden. Festzuhalten ist auch, dass die vorangegangene Beschreibung lediglich die vorliegende Erfindung beispielhaft darstellt und in keinster Weise einschränkt. Daher sind andere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung möglich ohne über den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung hinauszugehen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 6725988 [0006]
    • - US 6899210 [0006]

Claims (15)

  1. Kupplungsscheibe für einen Drehmomentwandler, die Folgendes aufweist: eine Mehrzahl von Antriebsnasen, die sich von einem äusseren Umfangsbereich der Kupplungsscheibe erstrecken; entsprechende Kanten des äusseren Umfangsbereichs, die einstückig mit entsprechenden Paaren von nebeneinanderliegenden Antriebsnasen der Mehrzahl von Antriebsnasen angeordnet sind; und mindestens einen Vorsprung, der sich von mindestens einer der entsprechenden Kanten erstreckt.
  2. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1, wobei die Länge der Mehrzahl von Antriebsnasen grösser ist als die Länge des mindestens einen Vorsprungs.
  3. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1–2, wobei die jeweiligen Paare benachbarter Antriebsnasen einander jeweils gerade gegenüberliegenden Kanten aufweisen, und wobei der mindestens eine Vorsprung mindestens teilweise in Umfangsrichtung nach den jeweiligen einander gegenüberliegenden Kanten ausgerichtet ist.
  4. Kupplungsscheibe nach Anspruch 3, wobei die geraden, einander gegenüberliegenden Kanten im Wesentlichen parallel sind.
  5. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1–4, wobei die Mehrzahl der Antriebsnasen und der zumindest eine Vorsprung sich zumindest teilweise axial erstrecken.
  6. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1–5, welche mindestens einen Freiraum aufweist, der von dem mindestens einen Fortsatz und dem mindestens einen jeweiligen Paar Antriebsnasen gebildet wird, und der eine gleichmässige Umfangserstreckung aufweist.
  7. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1, wobei die Kupplungsscheibe dazu eingerichtet ist, einen Teil einer Wandlerüberbrückungskupplung des Drehmomentwandlers zu bilden, und wobei die Mehrzahl von Antriebsnasen dazu eingerichtet ist, die Kupplungsscheibe drehfest mit einer Scheibe in dem Drehmomentwandler zu verbinden.
  8. Kupplungsscheibe für einen Drehmomentwandler, die Folgendes aufweist: eine Mehrzahl von Antriebsnasen, die sich von einem äusseren Umfangsbereich der Kupplungsscheibe erstrecken; und einen Vorsprung der sich von dem äusseren Umfangsbereich erstreckt und in Umfangsrichtung zwischen einem Paar benachbarter Antriebsnasen der Mehrzahl von Antriebsnasen angeordnet ist.
  9. Kupplungsscheibe nach Anspruch 8, wobei die Mehrzahl von Antriebsnasen und der Vorsprung sich mindestens teilweise axial erstrecken.
  10. Kupplungsscheibe nach Anspruch 8 oder 9, wobei die jeweiligen Paare von nebeneinander liegenden Antriebsnasen entsprechende gerade jeweils gegenüberliegende Kanten aufweisen, und wobei der mindestens eine Fortsatz mindestens teilweise in Umfangsrichtung nach den entsprechenden jeweils gegenüberliegenden Kanten ausgerichtet ist.
  11. Kupplungsscheibe nach Anspruch 10, wobei die geraden einander gegenüberliegenden Kanten im Wesentlichen parallel sind.
  12. Wandlerüberbrückungskupplung für einen Drehmomentwandler, die Folgendes aufweist: eine Kupplungsscheibe mit einer Mehrzahl von Antriebsnasen und mit mindestens jeweils einem Vorsprung, der in Umfangsrichtung zwischen nebeneinanderliegenden Paaren von Antriebsnasen der Mehrzahl von Antriebsnasen angeordnet ist; und eine Deckelscheibe eines Dämpfers mit einer Mehrzahl von Nasen, die sich mit der Mehrzahl von Antriebsnasen formschlüssig in Eingriff befindet, wobei sich mindestens jeweils eine Nase der Mehrzahl von Nasen in Kontakt mit dem mindestens einen jeweiligen Vorsprung befindet.
  13. Wandlerüberbrückungskupplung nach Anspruch 12, wobei die Kupplungsscheibe entsprechende Freiräume aufweist, die von dem mindestens einen jeweiligen Vorsprung und den nebeneinander liegenden Paaren gebildet werden und die eine gleichmässige Umfangserstreckung aufweisen.
  14. Wandlerüberbrückungskupplung nach Anspruch 12 oder 13, wobei die Paare von nebeneinander liegenden Antriebsnasen jeweils gerade einander gegenüberliegende Kanten aufweisen, und wobei der mindestens eine jeweilige Vorsprung mindestens teilweise in Umfangsrichtung nach den jeweiligen einander gegenüberliegenden Kanten ausgerichtet ist.
  15. Wandlerüberbrückungskupplung nach Anspruch 14, wobei die geraden einander gegenüberliegenden Kanten im Wesentlichen parallel sind.
DE200910011812 2008-03-19 2009-03-05 Kupplungsscheibe mit Anschlagnasen Withdrawn DE102009011812A1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6725988B2 (en) 2000-01-19 2004-04-27 Mannesmann Sachs Ag Hydrodynamic clutch device
US6899210B2 (en) 2002-03-15 2005-05-31 Exedy Corporation Piston coupling mechanism and lockup device for fluid-type torque transmission device equipped with the same

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