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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Untersetzungsausgangsteilstruktur,
die verwendet wird, um eine Untersetzung bzw. ein Untersetzungsgetriebe
einer damit verbundenen Maschine (angetriebenen Maschine) zu verbinden.
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Es
wird die Priorität der
japanischen
Patentanmeldung Nr. 2008-128826 beansprucht, die am 15.
Mai 2008 eingereicht wurde, deren Inhalt hierin durch Bezugnahme
mit aufgenommen sei.
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Beschreibung der verwandten
Technik
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Eine
Untersetzung bzw. ein Untersetzungsgetriebe verringert die Drehung
einer Antriebsquelle, wie beispielsweise eines Motors, und überträgt
die verringerte Drehung einer Antriebswelle auf eine damit verbundene
Maschine. Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass an einem Ausgangsseitenteil
der Untersetzung ein Gehäusekörper (stationäres
System) der Untersetzung mit einem Verbindungsgehäuse der
damit verbundenen Maschine verbunden wird. Zusätzlich ist
es erforderlich, dass ein Ausgangsglied (drehendes System) der Untersetzung
mit der angetriebenen Welle der angeschlossenen Maschine verbunden
ist.
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3 zeigt
eine Untersetzung 2, die in der Patentschrift 1 offenbart
wird.
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Ein
Paar von Lagern 6 und 8 ist in einem Innenumfang 4a eines
Körpergehäuses der Untersetzung 2 angeordnet,
und ein Ausgangsglied 10 wird drehbar auf dem Körpergehäuse 4 über
ein Paar von Lagern 6 und 8 getragen.
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In
der Basiskonfiguration ist das Körpergehäuse (stationäres
System) 4 der Untersetzung 2 mit einem Verbindungsgehäuse 14 einer
angeschlossenen Maschine 12 durch einen Zapfenteil E1 verbunden,
der in einem Außenumfang 4B des Körpergehäuses 4 der
Untersetzung 2 geformt ist. Zusätzlich zeigt in
dieser Beschreibung ”der Zapfenteil” einen Passteil,
der eine Referenz für Befestigungspositionen der jeweiligen
Glieder vorsieht, wenn zwei Glieder in Kontakt miteinander kommen.
D. h., die Achse des Gehäusekörpers 4 der
Untersetzung 2 und das Verbindungsgehäuse 14 der
angeschlossenen Maschine 12 sind ausgerichtet, und ein
Vorgang der axialen Positionierung davon wird derart ausgeführt, dass
der Zapfenteil E1, der im Außenumfang 4B des Körpergehäuses 4 der
Untersetzung 2 ausgeformt ist, auf den Innenumfang 14A des
Verbindungsgehäuses 14 der angeschlossenen Maschine 12 gepasst
ist.
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Zusätzlich
ist das Ausgangsglied (sich drehendes System) 10, welches
von dem Körpergehäuse 4 über
die Lager 6 und 8 getragen wird, in dem Beispiel
gemäß der Patentschrift 1 als eine volle Ausgangswelle
konfiguriert, und ist mit einer (nicht gezeigten) angetriebenen
Welle mit der angeschlossenen Maschine 12 über
eine (nicht gezeigte) Passfeder verbunden.
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[Patentschrift
1] Veröffentlichte
japanische Patentanmeldung
Nr. 2006-226347
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Bei
einer solchen Ausgangsteilstruktur ist es jedoch nötig,
eine genaue Bearbeitung des Außenumfangs auszuführen,
beispielsweise da der Außenumfang des Körpergehäuses
der Untersetzung als der Zapfenteil dient. Da der Innenumfang des
Körpergehäuses eine Lageraufnahmefläche
bildet, ist es auch nötig, eine genaue Verarbeitung des
Innenumfangs auszuführen. Ungeachtet dessen, ob das Lager,
welches zum Tragen des Ausgangsgliedes verwendet wird, als ein Allzweckprodukt
oder als ein speziell hergestelltes Produkt konfiguriert ist, muss eine
Abmessung eines Spiels (loses Spiel) gemanagt bzw. im Auge behalten
werden. Aus diesem Grund ist es nötig, die Abmessungen
der inneren Laufbahn, der äußeren Laufbahn und
des Wälzkörpers einzuhalten bzw. genau zu fertigen.
Zusätzlich ist es natürlich nötig, eine
genaue Bearbeitung am Außenumfang des Außengliedes
auszuführen.
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Anders
gesagt, wenn alle radialen Abmessungen der Außen- und Innenumfänge
des Körpergehäuses der Untersetzung, der Außen-
und Innenumfänge der äußeren Laufbahn
des Lagers, der Durchmesser des Wälzkörpers, die
Außen- und Innenumfänge der inneren Laufbahn des
Lagers und der Außenumfang des Ausgangsgliedes nicht ordnungsgemäß gefertigt
sind, können die Achsen des Körpergehäuses
der Untersetzung und des Verbindungsgehäuses der angeschlossenen
Maschine nicht genau ausgerichtet werden, oder die Achsen des Ausgangsgliedes
der Untersetzung und die angetriebene Welle der angeschlossenen
Maschine können aufgrund eines Sammelfehlers nicht genau ausgerichtet
werden. Aus diesem Grund wird die Abmessung streng bei der Herstellung
der jeweiligen Teile eingehalten, und die Anzahl der Komponenten nimmt
zu, wodurch leicht ein Problem dahingehend verursacht wird, dass
die Herstellungskosten zunehmen.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist vorgesehen, dass die vorliegende Erfindung solche bekannten
Probleme löst, und es ist ein Ziel der Erfindung, die Anzahl
der Komponenten zu verringern, dass Einhalten einer Abmessung während
einer Herstellung zu erleichtern und eine Untersetzung mit einer
angeschlossenen Maschine zu niedrigen Kosten und mit hoher Präzision
zu verbinden.
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Die
vorliegende Erfindung erreicht das oben beschriebene Ziel durch
Einsatz einer Untersetzungsausgangsteilstruktur, die konfiguriert
ist, um eine Untersetzung bzw. ein Untersetzungsgetriebe an einer
angeschlossenen Maschine anzubringen, wobei die Untersetzungsausgangsteilstruktur
Folgendes aufweist: ein inneres Laufbahnglied, welches eine innere
Laufbahn eines Lagers bildet; ein Wälzglied, welches einen
Wälzkörper des Lagers bildet; und ein äußeres
Laufbahnglied, welches eine äußere Laufbahn des
Lagers bildet, wobei das innere Laufbahnglied als ein Ausgangsglied
der Untersetzung dient, wenn es mit einer angetriebenen Welle der
angeschlossenen Maschine verbunden wird, wobei das äußere
Laufbahnglied als ein Zapfenteil dient, der eine Referenz bzw. einen
Bezugspunkt daraufhin vorsieht, dass diese an einem Innenumfang
eines Körpergehäuses der Untersetzung und an einem
Innenumfang eines Verbindungsgehäuses der angeschlossenen
Ma schine eingepasst und angebracht wird, und wobei das Lager axiale
Lasten des inneren Laufbahngliedes und der angetriebenen Welle,
die mit dem inneren Laufbahnglied verbunden ist, durch das innere
Laufbahnglied, das Wälzglied und das äußere
Laufbahnglied aufnimmt.
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Gemäß der
Erfindung wird das Lager geformt, bei dem der äußere
Teil insgesamt groß ist. Auch dient die innere Laufbahn
des Lagers als das Ausgangsglied, und der Außenumfang der äußeren Bahn
dient direkt sowohl als Zapfenteile des Körpergehäuses
der Untersetzung als auch des Verbindungsgehäuses der angeschlossenen
Maschine. Aus diesem Grund ist es möglich, die Anzahl der Komponenten
zu verringern und die Anzahl der Teile zu verringern, die das Einhalten
einer präzisen Abmessung erfordern. Es ist auch möglich,
genau die Abmessungspräzision mit niedrigen Kosten aufrecht zu
erhalten.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung ist es möglich, das Einhalten der
Abmessungen und das Management der Komponenten während
der Herstellung zu erleichtern und die Untersetzung mit der angeschlossenen
Maschine mit niedrigen Kosten und hoher Präzision zu verbinden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Schnittansicht, die eine Untersetzung gemäß einem
Beispiel eines Ausführungsbeispiels der Erfindung zeigt;
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2 ist
eine Schnittansicht, die eine Untersetzung gemäß einem
Beispiel eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung
zeigt;
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3 ist
eine Schnittansicht, die ein Beispiel einer Ausgangsteilstruktur
einer bekannten Untersetzung zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Im
Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
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1 ist
eine Schnittansicht, die eine Ausgangsteilstruktur einer Untersetzung
bzw. eines Untersetzungsgetriebes gemäß einem
Beispiel eines Ausführungsbeispiels der Erfindung zeigt.
Dieses Beispiel zeigt, dass eine Untersetzung 22, die integral
mit einem Motor 20 ausgeformt ist, mit einer angeschlossenen
Maschine (angetriebenen Maschine) 24 verbunden ist.
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Der
Motor 20 ist mit einem ersten Körpergehäuse 28 der
Untersetzung 22 über eine Schraube (die in der
Zeichnung nicht gezeigt ist, und wobei nur ihre Mittellinie in der
Zeichnung gezeigt ist), mit einem Flanschteil 26A eines
Motorgehäuses 26 verbunden. Eine Motorwelle 32 des
Motors 20 ist mit einer Verbindungswelle 36 verbunden,
die einen Reibungsbefestigungsmechanismus 34 aufweist.
Die Verbindungswelle 36 wird auf dem ersten Körpergehäuse 28 der
Untersetzung 26 durch ein Kugellager 40 getragen.
Ein Sonnenrad 38, welches einer Eingangswelle der Untersetzung 22 entspricht,
ist durch Presspassung in einen hohlen Teil 36A der Verbindungswelle 36 eingesetzt.
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Die
Untersetzung 22 weist einen Untersetzungsteil 30 mit
einem einfachen Planetengetriebemechanismus auf. Der Untersetzungsteil 30 weist das
Sonnenrad 38 auf, weiter mehrere Planetenräder 42,
die sich um das Sonnenrad 38 drehen und um dieses herum
bewegen, und ein innen verzahntes Zahnrad bzw. Hohlrad 44,
dessen Innenseite in Kontakt mit den Planetenrädern 42 kommt,
so dass diese miteinander in Eingriff stehen. Die Planetenräder 42 werden
von einem Planetenbolzen 45 über ein Nadellager 43 getragen.
Der Planetenbolzen 45 wird auf einem Träger 48 getragen.
Aus diesem Grund dreht sich der Träger 48, während
er mit der Umdrehung der Planetenräder 42 synchronisiert
ist. In diesem Beispiel weist der Träger 48 eine
Trägerplatte 48A und einen Trägerbolzen 48B auf
und ist an einem inneren Laufbahnglied 54 befestigt, welches
später beschrieben wird, und zwar über eine Schraube 60,
um daran befestigt zu sein. D. h., in der Untersetzung 22 wird
ein Ausgangsglied durch den Träger 48 und das innere
Laufbahnglied 54 geformt, und eine Drehung des Trägers 48 wird
von dem inneren Laufbahnglied 54 als eine Ausgangsdrehung
der Untersetzung 22 herausgeführt. Zusätzlich
ist das innen verzahnte Zahnrad 44 integral mit einem zweiten
Körpergehäuse 46 der Untersetzung 22 ausgeformt.
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Die
Untersetzung 22, die mit dem Motor 20 verbunden
ist, ist an einem Verbindungsgehäuse 50 der angeschlossenen
Maschine 24 befestigt, um daran festgelegt zu werden, und
zwar durch Einsetzen einer (nicht gezeigten) Schraube in ein Schraubeneinführungsloch 49 des
zweiten Körpergehäuses 46.
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Im
Folgenden wird die Ausgangsteilstruktur der Untersetzung 22 im
Detail beschrieben.
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Diese
Ausgangsteilstruktur weist ein großes Lager 52 als
Hauptkomponente auf. Das große Lager 52 weist
das innere Laufbahnglied 54 auf, welches eine innere Laufbahn
des großen Lagers 52 bildet, weiter ein Wälzglied 56,
welches einen Wälzkörper des großen Lagers 52 bildet,
und ein äußeres Laufbahnglied 58, welches
eine äußere Laufbahn des großen Lagers 52 bildet.
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Das
innere Laufbahnglied 54 des großen Lagers 52 ist
in einem im wesentlichen zylindrischen Block geformt, und ist mit
dem Träger 48 des Untersetzungsteils 30 über
die Schraube 60 verbunden, wie oben beschrieben. Zu dieser
Zeit dient das innere Laufbahnglied 54 als das ”Ausgangsglied” der
Untersetzung 22 zusammen mit dem Träger 48.
In diesem Ausführungsbeispiel wird ein Ausgangswellenblock 62 auf
der linken Seite der Zeichnung an dem inneren Laufbahnglied 54 über
eine Schraube 64 angebracht und ist mit einem Teil auf
der Seite einer (nicht gezeigten) angetriebenen Welle der angeschlossenen Maschine 24 über
eine Passfeder verbunden (wobei nur die Passfedernut 62A gezeigt
ist), wodurch die Leistungsübertragung ausgeführt
wird. Zusätzlich kann statt der Leistungsübertragung
unter Verwendung des angebrachten Ausgangswellenblockes 62 beispielsweise
die angetriebene Welle der angeschlossenen Maschine 24 direkt
mit dem inneren Laufbahnglied 54 durch ein Schraubenloch 60 der Schraube 64 verbunden
sein. Das innere Laufbahnglied 54 ist mit einer V-Nut 54A mit
einem Öffnungsgrad von 90° versehen, um das Wälzglied 56 daran anzubringen.
Auch ist das äußere Laufbahnglied 58, welches
später beschrieben wird, mit einer entsprechenden V-Nut 58A mit
einem Öffnungsgrad von 90° versehen.
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Das
Wälzglied 56 des großen Lagers 52 ist als
eine (nicht gezeigte) Rolle bzw. ein Wälzkörper konfiguriert,
dessen Durchmesser gleich der axialen Länge ist, und die
Richtung der Walze bzw. Walzen ist abwechselnd um 90° geändert,
so dass die Walze zwischen der V-Nut 54A des inneren Laufbahngliedes 54 und
der V-Nut 58A des äußeren Laufbahngliedes 58 montiert
ist. Entsprechend ist das große Lager 52 insgesamt
als ein sogenanntes Kreuzrollenlager ausgeformt. Bei dem Kreuzrollenlager
hat eine Ortsebene (eine Ebene senkrecht zu einer Achse O1, die
den Schwerpunkt des Wälzgliedes 56 aufweist) T1
des Wälzgliedes 56 nur eine Oberfläche,
wodurch die gesamte radiale Last und die axialen Lasten in zwei
Richtungen aufgrund der Struktur aufgenommen werden. Zusätzlich
wird das Wälzglied 56 eines nach dem anderen über
ein Integrations- bzw. Einsetzloch 71 montiert, welches
einen Teil des äußeren Laufbahngliedes 58 in
radialer Richtung durchdringt.
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Das äußere
Laufbahnglied 58 des großen Lagers 52 dient
auch als ein Endgehäuse der Untersetzung 22. Ein
Außenumfang 58B des äußeren Laufbahngliedes 58 ist
zu einer einfachen zylindrischen Form ohne Stufe geformt. Da in
diesem Ausführungsbeispiel der Außenumfang 58B des äußeren Laufbahngliedes 58 zu
einer einfachen zylindrischen Form geformt ist, wird der Außenumfang 58B des äußeren
Laufbahngliedes 58 einem Schleifprozess mittels einer sogenannten
spitzenlosen Schleifmaschine (spitzenlose Rundschleifmaschine) unterworfen.
Als spitzenlose Schleifmaschine ist eine spitzenlose Schleifmaschine
weithin wohl bekannt, bei der ein Werkstück (in diesem
Beispiel das äußere Laufbahnglied 58)
durch eine (nicht gezeigte) Werkstückablage gehalten wird,
und ein Schleifvorgang mittels zwei Schleifsteinen ausgeführt
wird, und die spitzenlose Schleifmaschine kann den Außenumfang
zu einem fast perfekten Kreis bearbeiten.
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Der
Außenumfang 58B des äußeren
Laufbahngliedes 58 dient als ein Untersetzungsseitenzapfenteil
E2, der (auf einen Teil von) einem Innenumfang 46A des
zweiten Körpergehäuses 46 der Untersetzung 22 aufgepasst
ist, und aus einem Zapfenteil E3 auf der Seite der angeschlossenen
Maschine, der (auf einen Teil von) einem Innenumfang 50A des Verbindungsgehäuses 50 der
angeschlossenen Maschine 24 aufgepasst ist. D. h., mit
den Funktionen des Untersetzungsseiten zapfenteils E2 und des Zapfenteils
E3 auf der Seite der angeschlossenen Maschine sind die Achsen O1
des zweiten Körpergehäuses 46 und des
großen Lagers 52 ausgerichtet. Bei der Konfiguration,
bei der eine Endfläche 50C des Verbindungsgehäuses 50 der
angeschlossenen Maschine 24 in Kontakt mit einer Endfläche 46C eines
Flanschteils 46B des zweiten Gehäusekörpers 46 kommt,
wird zusätzlich der axiale Positionierungsvorgang des Verbindungsgehäuses 50 an
einer Position des Außenumfangs 58B des äußeren
Laufbahngliedes 58 ausgeführt. Anstelle der Konfiguration,
bei der der Flanschteil 46B des zweiten Körpergehäuses 46 in
dem gesamten Umfangsteil des zweiten Körpergehäuses 56 ausgeformt
ist, erstreckt sich der Flanschteil 46B bei einer Bauart,
die als sogenanntes ”Ohrenteil” bezeichnet wird,
geringfügig in axialer Richtung in vier Umfangspositionen
und steht in radialer Richtung vor.
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Wie
offensichtlich aus 1 zu sehen ist, ist bei diesem
Ausführungsbeispiel der größte Teil des Außenumfangs 58B des äußeren
Laufbahngliedes 58 mit dem Verbindungsgehäuse 50 der
angeschlossenen Maschine 24 zusammengepasst. D. h., der größte
Teil des Außenumfangs 58B des äußeren Laufbahngliedes 58 dient
als der Zapfenteil des Verbindungsgehäuses 50 der
angeschlossenen Maschine 24. Bei der Betrachtung der Beziehung
mit dem Wälzglied 56 ist der Zapfenteil E3 auf
der Seite der angeschlossenen Maschine so eingestellt, dass er der
längere Teil von dem Zapfenteil E2 auf der Seite der Untersetzung
und dem Zapfenteil E3 auf der Seite der angeschlossenen Maschine
im Außenumfang 58B des äußeren
Laufbahngliedes 58 ist. Entsprechend ist die Ortsebene
T1 des Wälzgliedes 56 auf der radial inneren Seite
des Zapfenteils E3 auf der Seite der angeschlossenen Maschine gelegen,
der als länger eingestellt bzw. vorgesehen ist.
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In
diesem Ausführungsbeispiel ist der äußere
Teil insgesamt zu einem großen Lager geformt, jedoch sind
das innere Laufbandglied 54 und das äußere
Laufbandglied 58 nicht aus sogenanntem ”Lagerstahl” geformt.
Entsprechend ist es nötig, eine getrennte Härtungsbehandlung
an den Übertragungsflächen bzw. Laufflächen
(der V-Nut 54A des inneren Laufbahngliedes 54 und
der V-Nut 58A des äußeren Laufbandgliedes 58)
des Wälzgliedes 56 auszuführen. Aus diesem
Grund sind die jeweiligen Löcher, wie beispielsweise ein
Bolzenloch 47 des Planetenbol zens 45 und ein Bolzenloch 66 nicht
zu einem ”Durchgangsloch” geformt, da die Materialien
in der Nachbarschaft der V-Nuten 54A und 58A gehärtet sind,
um eine Bearbeitung in der Nachbarschaft des gehärteten
Teils zu vermeiden. Als eine Folge sind die jeweiligen Löcher
einfach und hoch präzise in einem glatten Teil geformt.
In der Form existiert ein Schnitt P1, der senkrecht zu einer (vollständig
vollen) Welle ohne irgendein Loch ist, in dem inneren Laufbahnglied 54.
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Zusätzlich
bezeichnet das Bezugszeichen 70 in 1 eine Öldichtung,
die zwischen dem inneren Laufbahnglied 54 und dem äußeren
Laufbahnglied 58 angeordnet ist, um die Innenseite und
Außenseite der Untersetzung 22 abzudichten.
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Als
nächstes wird ein Betrieb des Getriebemotors mit der Ausgangsteilstruktur
beschrieben.
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Wenn
die Ausgangswelle 32 des Motors 20 sich dreht,
dreht sich das Sonnenrad 38 entsprechend der Eingangswelle
der Untersetzung 22 über die Verbindungswelle 36.
Da das innen verzahnte Zahnrad 44 des Untersetzungsteils 30 in
einem stationären Zustand ist, wird in der Untersetzung 22 eine Umdrehungskomponente
des Planetenrades 42 vom Träger 48 herausgeführt.
Da der Träger 48 durch die Schraube 60 integral
mit dem inneren Laufbahnglied 54 des großen Lagers 52 ausgeformt
ist, und da das innere Laufbahnglied 54 mit dem Ausgangswellenblock 62 über
die Schraube 64 verbunden ist, dreht sich als eine Folge
der Ausgangswellenblock 62, und die angetriebene Welle
der angeschlossenen Maschine dreht sich über die (nicht
gezeigte) Passfeder.
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Da
das Laufbahnglied 54 auf dem äußeren Laufbahnglied 58 über
das Kreuzrollenwälzglied 56 getragen wird, ist
es hier möglich, die gesamte radiale Last und axiale Lasten
in zwei Richtungen aufzunehmen. Als eine Folge ist es möglich,
mit dem Schwenken (der Momentenkomponente) der Welle des inneren
Laufbahngliedes 54 fertig zu werden.
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Da
der Träger 48 (die Trägerplatte 48A und der
Trägerbolzen 48B) integral mit dem inneren Laufbahnglied 54 ausgeformt
ist, welches in stabiler Weise getragen wird, kann zusätzlich
das Außenumfangslager der Trägerplatte 48A weggelassen
werden.
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Da
das Kreuzrollenwälzglied 56 durch ”den Wälzkörper” gebildet
wird, der abwechselnd um 90° gedreht montiert ist, gibt
es weiterhin kaum eine lose Gradzahl bzw. Verkippungsmöglichkeit
(ein Spiel zwischen dem inneren Laufbahnglied 54 und dem äußeren
Laufbahnglied 58), wodurch das innere Laufbahnglied 54 und
das äußere Laufbahnglied 58 aneinander
mit hoher Präzision montiert werden. Da die Ortsebene T1
des Wälzgliedes 56 nur eine Oberfläche
hat, ist die axiale Dicke des großen Lagers 52 so
ausgelegt, dass sie kleiner ist, falls nötig.
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Da
das äußere Laufbahnglied 58 einem Schleifprozess
durch die spitzenlose Schleifmaschine unterworfen wird, und zwar
unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Außenumfang 58B zu einer
einfachen zylindrischen Form ohne Stufe geformt ist, ist es möglich,
den Außenumfang zu einem nahezu perfekten Kreis zu bearbeiten.
Zusätzlich ist der nahezu perfekt kreisförmige
Außenumfang 58B des äußeren
Laufbahngliedes 58 auf den Flanschteil 46B des
zweiten Körpergehäuses 46 der Untersetzung 22 und
das Verbindungsgehäuse 50 der angeschlossenen
Maschine 24 gepasst. Hier ist von dem Zapfenteil E2 auf
der Seite der Untersetzung, der an das zweite Körpergehäuse 46 der
Untersetzung 22 angepasst ist, und den Zapfenteil E3 auf
der Seite der angeschlossenen Maschine, der an das Verbindungsgehäuse 50 der
angeschlossenen Maschine 24 angepasst ist, der Zapfenteil
E3 auf der Seite der angeschlossenen Maschine so eingestellt, dass
er größer ist als der Zapfenteil E2 auf der Seite
der Untersetzung (tatsächlich fast die gesamte Oberfläche des
Außenumfangs 58B). Aus diesem Grund wird als eine
Folge fast die gesamte Oberfläche des nahezu perfekt kreisförmigen
Außenumfangs 58B des äußeren
Laufbahngliedes 58 eingepasst und getragen. Insbesondere
ist bei diesem Ausführungsbeispiel der Außenumfang
an das Glied mit großem Gewicht, welches die angeschlossene
Maschine ist, angepasst und wird von diesem getragen, da der Zapfenteil
E3 auf der Seite der angeschlossenen Maschine, der an die ”angeschlossene
Maschine 24” angepasst ist, länger eingestellt
bzw. ausgeführt als der Zapfenteil E2 auf der Seite der
Untersetzung, der an ”die Untersetzung 22” angepasst
ist. Da das starre Verbindungsgehäuse der ange schlossenen
Maschine direkt als eine Tragbasis verwendet werden kann, ist es aus
diesem Grund möglich, eine höhere Steifigkeit
sicherzustellen.
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Da
die Wälzfläche T1 des Wälzgliedes 56 an der
radial inneren Seite des Zapfenteils E3 auf der Seite der angeschlossenen
Maschine des äußeren Laufbahngliedes 58 angeschlossen
ist, welcher in stabiler Weise mit hoher Steifigkeit getragen wird,
ist es in dieser Weise möglich, eine radiale Last oder eine
Schublast bzw. Axiallast aufzunehmen, die von der Seite des Wälzgliedes 56 aufgebracht
wird oder einer Momentenbelastung, wie beispielsweise einer Schüttelbewegung,
und zwar in außerordentlich stabiler Art und Weise (beispielsweise
im Vergleich zu der Struktur, bei der die axiale Abmessung des Zapfenteils
kurz ist und die Wälzfläche des Wälzgliedes 56 auf
der radial inneren Seite einer Position gelegen ist, die von der
axialen Position des Zapfenteils abweicht.
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Obwohl
dies nicht speziell mit dem oben beschriebenen bekannten Beispiel
zu vergleichen ist, ist es bei diesem Ausführungsbeispiel
möglich, die Anzahl der bearbeiteten Oberflächen,
die das strikte Einhalten der Abmessungen fordern, auf ein Minimum
einzuschränken, und daher ist es möglich, den Montagevorgang
in dem Zustand auszuführen, wo ein kumulativer Fehler klein
ist und eine hohe Abmessungspräzision sichergestellt ist.
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In
dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist weiterhin
das große Lager 52 insgesamt als das Kreuzrollenlager
ausgeführt, jedoch kann bei dieser Erfindung das große
Lager nicht insgesamt als das Kreuzrollenlager ausgeformt werden.
Wie in 2 gezeigt, kann beispielsweise als ”das
Wälzglied” zwischen dem inneren Laufbahnglied 154 und dem äußeren
Laufbahnglied 158 ein erstes Wälzglied 156A vorgesehen
sein, welches eine axiale Last aufnehmen kann, die von einer Seite
in axialer Richtung aufgebracht wird, und ein zweites Wälzglied 156B,
welches in axialer Richtung entfernt von dem ersten Wälzglied 156A angeordnet
ist und eine axiale Last aufnehmen kann, die von der anderen Seite
in axialer Richtung aufgebracht wird. Dann kann ein großes
Lager 152 (welches zwei Oberflächen hat, d. h.
die Ortsebenen T101A und T101B der ersten und zweiten Wälzglieder 156A und 156B)
ein ringförmiges Lager formen. Auch in diesem Fall kann das große
Lager 152 die gesamten axialen Lasten in zwei Richtungen
des inneren Laufbahngliedes 154 und der (nicht gezeigten)
angetriebenen Welle der angeschlossenen Maschine 124, die
mit dem inneren Laufbahnglied 154 verbunden ist, aufnehmen,
und zwar durch das innere Laufbahnglied 154, die ersten und
zweiten Wälzglieder 156A und 156B und
das äußere Laufbahnglied 158, wodurch
der oben beschriebene Vorteil erreicht wird.
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Weiterhin
sind bei einer solchen Lagerstruktur, die zwei Oberflächen
hat, d. h. die Ortsebenen T101A und T101B des Wälzgliedes 156,
beide Ortsebenen T101A und T101B so eingestellt bzw. ausgeführt,
dass sie auf der radial inneren Seite des Zapfenteils gelegen sind,
welches als das größere eingestellt bzw. ausgeführt
ist (in diesem Ausführungsbeispiel der Zapfenteil E103
auf der Seite der angeschlossenen Maschine). Entsprechend sind die Ortsebenen
T101A und T101B voneinander in axialer Richtung entfernt. Insbesondere
ist es auch möglich, eine zufriedenstellende Tragcharakteristik
bezüglich des Schwenkens der Welle des inneren Laufbahngliedes 154 zu
erhalten.
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Da
die anderen Konfigurationen nahezu die gleichen sind, wie jene des
oben beschriebenen Ausführungsbeispiels, wie in 2 gezeigt,
werden den Komponenten, die die gleichen Konfigurationen oder die
gleichen Funktionen haben, wie jene, die in 1 gezeigt
sind, die Bezugszeichen gegeben, deren letzte zwei Stellen gleich
sind, und die Beschreibung davon wird weggelassen.
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Weiterhin
ist in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel der Außenumfang
des äußeren Laufbahngliedes zu einer einzigen
zylindrischen Form ohne Stufe geformt und ein Schleifprozess wird mittels
der spitzenlosen Schleifmaschine ausgeführt (unter Berücksichtigung
der einfachen Form), wodurch der Außenumfang des äußeren
Laufbahngliedes, welches den Zapfenteil bildet, besonders präzise
geformt wird. Bei dieser Erfindung muss jedoch der Außenumfang
des äußeren Laufbahngliedes nicht zu einer einfachen
zylindrischen Form ohne Stufe geformt werden. In dem Fall, wo der
Passvorgang des Verbindungsgehäuses der angeschlossenen
Maschine in der Mitte des äußeren Laufbahngliedes
in axialer Richtung stoppt, kann beispielsweise eine Stufe im Außenumfang
geformt werden.
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Das
heißt, bei dieser Erfindung ist der Grad bzw. das Ausmaß,
in dem das Verbindungsgehäuse der relativen Maschine oder
das Körpergehäuse der Untersetzung auf den Außenumfang
des äußeren Laufbahngliedes gepasst wird, nicht
speziell begrenzt. Auch in dem Fall der zylindrischen Form ohne Stufe
muss der gesamte Teil des Außenumfangs nicht zu einem Zapfenteil
geformt werden.
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Die
Form des inneren Laufbahngliedes ist nicht auf die oben beschriebene
Form eingeschränkt, und die jeweiligen Löcher
können zu Durchgangslöchern geformt sein (beispielsweise
in dem Fall, wo es ein Spiel in axialer Richtung gibt). In diesem
Fall ist es möglich, weiter die axiale Länge des
inneren Laufbahngliedes zu verkürzen.
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Weiterhin
ist die spezielle Struktur des Untersetzungsteils der Untersetzung
nicht auf die oben beschriebene Struktur eingeschränkt.
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Die
vorliegende Erfindung kann weithin als Ausgangsteilstruktur von
verschiedenen Untersetzungen bzw. Untersetzungsgetrieben verwendet werden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2008-128826 [0002]
- - JP 2006-226347 [0008]