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DE102009016800A1 - Seitenairbagmodul für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Seitenairbagmodul für ein Kraftfahrzeug Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Seitenairbagmodul für ein Kraftfahrzeug, dessen Luftsack (5) sich bei einer Seitenkollision zwischen einem Fahrzeugsitz (1) und einer Türverkleidung entfaltet sowie mit einer Brustkammer (7) und einer Kopfkammer (9) ausgebildet ist, die mittels einer Überströmöffnung (11) strömungstechnisch miteinander verbunden sind. Erfindungsgemäß weist die Kopfkammer (9) des Luftsacks (5) zumindest eine Luftabströmöffnung (13) auf, mittels der bei aktiviertem Seitenairbagmodul (3) die Luftsackhärte im Bereich der Kopfkammer (9) einstellbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Seitenairbagmodul für ein Kraftfahrzeug nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Abgestimmt auf den jeweiligen Unfalltyp können unterschiedliche Airbagsysteme im Kraftfahrzeug eingebaut sein. Frontairbags und auch Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer gehören dabei zur Standardausstattung von Kraftfahrzeugen. Frontairbags sind im Lenkrad oder in der Instrumententafel integriert und schützen bei einem Frontalaufprall den Kopf oder die Brust der Fahrzeuginsassen. Seitenairbags entfalten sich demgegenüber bei Seitenkollisionen zwischen dem Fahrzeugsitz und der Türverkleidung und reduzieren so das Verletzungsrisiko im Brustkorbbereich.
  • Zusätzlich zum Seitenairbag kann im Dachrahmen des Kraftfahrzeuges ein Kopfairbag integriert sein. Der Kopfairbag entfaltet sich bei einer Seitenkollision entlang der seitlichen Fensterfront nach unten und schützt den Kopf des Fahrzeuginsassen bei einem Seitenaufprall oder einem Überschlag des Fahrzeuges.
  • Alternativ dazu kann der Kopfairbag in einem sogenannten Kopf-Thorax-Airbag unmittelbar als eine Kopfkammer im Luftsack integriert sein. So weist ein gattungsgemäßes Seitenairbagmodul einen Luftsack auf, der sich bei einer Seitenkollision zwischen dem Fahrzeugsitz und der Türverkleidung entfaltet. Der Luftsack ist mit einer Brustkammer und einer Kopfkammer ausgebildet, die mittels einer Überströmöffnung strömungstechnisch miteinander verbunden sind. Derartige kombinierte Kopf-Thorax-Airbags kommen insbesondere auch bei Cabriolets zum Einsatz, bei denen eine Kopfairbag-Montage im Dachrahmen nicht möglich ist.
  • Bei Aktivierung eines solchen Seitenairbags entfaltet sich zunächst die Brustkammer in Fahrzeuglängsrichtung nach vorne entlang des Brustbereiches des Fahrzeuginsassen. Anschließend schießt die Kopfkammer in Fahrzeughochrichtung nach oben bis auf Höhe des Kopfes des Fahrzeuginsassen. Bei Kopfaufprall-Simulationen hat sich allerdings eine genaue Abstimmung auf die richtige Luftsackhärte im Kopfkammerbereich des Luftsackes als schwierig erwiesen.
  • Aus der EP 0 788 933 A2 ist ein Frontairbag mit einer Kopfkammer und einer Brustkammer bekannt, die bei einem Frontalaufprall die Gefahr von Kopf- und Brustkorbverletzungen beim Fahrzeuginsassen verringern. Aus der US 2006/0076759 A1 ist ein in dem Fahrzeugsitz integrierter Seitenairbag bekannt, der im Falle einer Seitenkollision den Brustkorbbereich des Fahrzeuginsassen schützt. Der Seitenairbag weist zwei Kammern auf, von denen jeder eine Entlüftungsöffnung zugeordnet ist. Aus der US 7,347,445 B2 ist ein in einer Instrumententafel eines Kraftfahrzeuges integrierter Frontairbag bekannt, der zwei Kammern aufweist, die jeweils eine Entlüftungsöffnung besitzen. Aus der DE 198 81 275 T1 ist ein in einem Lenkrad integrierter Frontairbag bekannt, der eine Anzahl von Kammern mit Gasauslassöffnungen aufweist.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Seitenairbagmodul bereitzustellen, dessen Luftsack im entfalteten Zustand insbesondere in seiner Kopfkammer eine für einen Kopfaufprall geeignete Luftsackhärte aufweist.
  • Die Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen offenbart.
  • Gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 weist die Kopfkammer des Luftsacks zumindest eine Entlüftungsöffnung auf, mittels der bei ausgelöstem Seitenairbagmodul die Luftsackhärte im Bereich der Kopfkammer einstellbar ist. Die Luftsackhärte im Kopfkammerbereich kann hierbei unabhängig von der Luftsackhärte im Brustkammerbereich abgestimmt werden.
  • Demgegenüber kann in Kombination zur Entlüftungsöffnung in der Kopfkammer auch in der Brustkammer eine Entlüftungsöffnung vorgesehen werden. Auf diese Weise können sowohl in der Kopf- als auch Brustkammer unabhängig voneinander jeweils die Luftsackhärten eingestellt werden.
  • Bei Aktivierung des Seitenairbagmoduls entfaltet sich zunächst üblicherweise der Luftsack im Brustkammerbereich. Anschließend entfaltet sich dessen Kopfkammer nach oben. Das Gasgemisch strömt dabei durch eine Überströmöffnung von der Brustkammer in die Kopfkammer.
  • In der Kopfkammer kann durch eine flächige Vernähung von gegenüberliegenden Gewebeabschnitten der Luftkammer ein Strömungsleitabschnitt, das heißt ein sogenanntes Fangband, gebildet werden, das das einströmende Gas unmittelbar zu einem theoretisch vorbestimmten Kopfaufschlagbereich der Kopfkammer führt.
  • Bevorzugt ist dabei die Strömungsführung in der Kopfkammer derart, dass das einströmende. Gas zunächst weg von der Entlüftungsöffnung geleitet wird, um ein vorzeitiges Entweichen aus der Luftabströmöffnung zu vermeiden. Bevorzugt kann daher der oben genannte Strömungsleitabschnitt zwischen dem theoretisch vorbestimmten Kopfaufschlagbereich und der Entlüftungsöffnung angeordnet sein.
  • Eine unmittelbare Anordnung der Entlüftungsöffnung im Bereich des wahrscheinhichen Kopfaufschlages würde demgegenüber zu einer geringeren Luftsackhärte der Kopfkammer führen. In diesem Fall wäre das Risiko eines Kopfdurchschlages gegeben.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Entlüftungsöffnung in Fahrzeuglängsrichtung im hinteren Bereich der Kopfkammer angeordnet sein, während der wahrscheinliche Kopfaufschlagbereich im vorderen Bereich der Kopfkammer angeordnet ist.
  • Demgegenüber kann die Entlüftungsöffnung der Brustkammer in Fahrzeuglängsrichtung in deren vorderem Bereich angeordnet sein.
  • Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Figuren beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 in einer Seitenansicht einen Fahrzeuginsassen im Fahrerbereich eines Kraftfahrzeuges mit aktiviertem Seitenairbagmodul; und
  • 2 in einer Ansicht entsprechend der 1 das aktivierte Seitenairbagmodul mit den angedeuteten Überström- sowie Entlüftungsöffnungen.
  • In der 1 ist grob schematisch die Fahrerseite in einem Fahrzeuginnenraum eines Kraftfahrzeuges gezeigt. Auf dem Fahrersitz 1 sitzt ein angedeuteter Fahrzeuginsasse.
  • In einer Rückenlehne des Fahrzeugsitzes 1 ist ein Seitenairbagmodul 3 integriert, dessen Luftsack 5 im aufgeblasenen Zustand gezeigt ist. Der Luftsack 5 entfaltet sich bei einer Seitenkollision zwischen dem Fahrzeugsitz 1 beziehungsweise dem Fahrzeuginsassen und der Türverkleidung.
  • Wie aus der 1 hervorgeht, weist der Luftsack 5 eine Brustkammer 7 auf, die den Thorax-Bereich des Fahrzeuginsassen bei einem Seitenaufprall schützt. Außerdem weist der Luftsack 5 eine zusätzliche Kopfkammer 9 auf, die bis zum Kopf des Fahrzeuginsassen hochreicht, damit auch dieser vor Verletzungen geschützt ist. Ein zusätzlicher Kopfairbag im Dachbereich kann somit entfallen.
  • Die Brustkammer 7 ist über eine gestrichelt angedeutete Trennnaht von der Kopfkammer 9 abgetrennt und lediglich mit einer Überströmöffnung 11 mit dieser strömungstechnisch in Verbindung, wie es in der 2 gezeigt ist.
  • Damit der Luftsack 7 den Fahrzeuginsassen bei einem Seitencrash optimal schützt, muss die Luftsackhärte nach der Airbag-Auslösung genau abgestimmt sein. Bei zu hartem Luftsack besteht das Risiko einer Verletzung beim Aufprall des Fahrzeuginsassen. Bei zu weichem Luftsack 5 im Bereich der Kopfkammer 9 besteht das Risiko eines Kopfdurchschlages. Zur Abstimmung der Luftsackhärte ist daher sowohl in der Kopfkammer 9 als auch in der Brustkammer 7 jeweils eine Entlüftungsöffnung bzw. Abströmöffnung 13, 15 vorgesehen. In Abhängigkeit von der Größe der Entlüftungsöffnungen 13, 15 kann somit die Luftsackhärte in der Kopfkammer 9 und auch in der Brustkammer 7 eingestellt werden.
  • Die Lage der Entlüftungs- oder Abströmöffnung 13 in der Kopfkammer 9 ist dabei so gewählt, dass das Entfaltungsverhalten der Kopfkammer 9 bei einem Auslösen des Seitenairbags nicht beeinträchtigt ist. Gemäß der 2 ist die Abströmöffnung 13 in der Fahrzeuglängsrichtung x im hinteren Bereich der Kopfkammer 9 angeordnet.
  • Wie aus der 2 weiter hervorgeht, weist die Kopfkammer 9 in ihrem mittleren Bereich eine flächige Vernähung 10, ein sogenanntes Fangband, auf. Die Vernähung 10 leitet als ein Strömungsleitabschnitt das von der Brustkammer 7 einströmende Gas unmittelbar in einen vorderen Bereich der Kopfkammer 5, in dem sich ein wahrscheinlicher Aufschlagbereich 12 des Kopfes befindet.
  • Mit Bezug auf die flächige Vernähung 10 liegt die Abströmöffnung 13 auf der zum Kopfaufschlagbereich 12 gegenüberliegenden Seite. Dadurch ist erreicht, dass das einströmende Gas größtenteils zunächst an der Abströmöffnung 13 vorbei in Richtung auf den Kopfaufschlagbereich 12 geleitet wird. Erst zeitlich verzögert kann dann das Gas aus der Abströmöffnung 13 der Kopfkammer 9 nach hinten entweichen. Demgegenüber ist die Abströmöffnung 15 in der Brustkammer 7 im vorderen Bereich angeordnet, wodurch das Gas in Fahrzeuglängsrichtung x nach vorne abströmen kann.
  • Sofern der Beschleunigungs- oder Drucksensor eine Seitenkollision erfassen, wird das im Fahrzeugsitz 1 integrierte Seitenairbagmodul 3 aktiviert. Der sich daraufhin entfaltende Luftsack 5 reißt dabei eine vorgegebene Naht im Sitzbezug auf, so dass sich die Brustkammer 7 des Luftsackes 5 in Fahrzeuglängsrichtung x nach vorne über den Brustbereich des Fahrzeuginsassen entfalten kann. Anschließend schießt die Gasströmung durch die Überströmöffnung 11 nach oben in die Kopfkammer 9, damit sich diese bis zum Kopf des Fahrzeuginsassen nach oben entfalten kann.
  • 1
    Fahrzeugsitz
    3
    Seitenairbagmodul
    5
    Lufsack
    7
    Brustkammer des Luftsackes
    9
    Kopfkammer des Luftsackes
    11
    Überströmöffnung
    13
    Abströmöffnung der Kopfkammer
    15
    Abströmöffnung der Brustkammer
    10
    flächige Vernähung
    12
    Kopfaufschlagbereich
    x
    Fahrzeuglängsrichtung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0788933 A2 [0006]
    • - US 2006/0076759 A1 [0006]
    • - US 7347445 B2 [0006]
    • - DE 19881275 T1 [0006]

Claims (7)

  1. Seitenairbagmodul für ein Kraftfahrzeug, dessen Luftsack (5) sich bei einer Seitenkollision zwischen einem Fahrzeugsitz (1) und einer Türverkleidung entfaltet sowie mit einer Brustkammer (7) und einer Kopfkammer (9) ausgebildet ist, die mittels einer Überströmöffnung (11) strömungstechnisch miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfkammer (9) des Luftsacks (5) zumindest eine Luftabströmöffnung (13) aufweist, mittels der bei aktiviertem Seitenairbagmodul (3) die Luftsackhärte im Bereich der Kopfkammer (9) einstellbar ist.
  2. Seitenairbagmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brustkammer (7) des Luftsacks (5) zumindest eine Luftabströmöffnung (15) aufweist.
  3. Seitenairbagmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass in der Kopfkammer (9) ein Strömungsleitabschnitt (10) ausgebildet ist, mit dem bei aktiviertem Seitenairbagmodul (3) das in die Kopfkammer (9) einströmende Gas zu einem theoretisch vorbestimmten Kopfaufschlagbereich (12) führbar ist.
  4. Seitenairbagmodul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei entfaltetem Luftsack (5) der Strömungsleitabschnitt (10) zwischen dem Kopfaufschlagbereich (12) und der Luftabströmöffnung (13) angeordnet ist.
  5. Seitenairbagmodul nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftabströmöffnung (13) in Fahrzeuglängsrichtung (x) im hinteren Bereich der Kopfkammer (9), und der Kopfaufschlagbereich (12) im vorderen Bereich der Kopfkammer (9) angeordnet ist.
  6. Seitenairbagmodul nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftabströmöffnung (15) der Brustkammer (7) in deren vorderem Bereich ungeordnet ist.
  7. Seitenairbagmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenairbagmodul (3) im Fahrzeugsitz (3) integriert ist.
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