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Die vorliegende Anmeldung beansprucht Priorität zu der japanischen Patentanmeldung
JP 2009 - 254 073 A vom 3. April 2008.
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung für die Montage einer Stromschiene, die für die Verbindung von Sicherungen in einer elektrischen Anschlussdose erforderlich ist, und insbesondere eine Anordnung mit Löchern und Vorsprüngen.
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8A und
8B zeigen eine typische herkömmliche Anordnung für die Montage einer Stromschiene an einer elektrischen Anschlussdose. Die gezeigte Anordnung ist insbesondere in der Veröffentlichung der japanischen Patentanmeldung Nr.
JP 2006 - 50 827 A (siehe
1 bis 3) gezeigt.
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Aus der Druckschrift
EP 1 482 530 A1 ist eine Sicherungsdose für ein Fahrzeug bekannt, wobei die Sicherungsdose eine Basisbox und eine Erweiterungsbox umfasst. Eine Stromschiene wird hier auf ein Widerlager gesteckt.
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Aus der Druckschrift
JP 2001 - 218 336 A ist eine Stromschienenstruktur mit einer Vielzahl von Stromschienen bekannt, die durch Stanzen einer leitenden Platte erhältlich sind. Es ist ein isolierendes Substrat vorgesehen mit einer Rippe und das Auftreten eines Leckstroms wird vermieden, selbst wenn ein Grat im Formprozess für die Stromschiene vorhanden ist.
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Aus der Druckschrift
DE 100 07 263 A1 ist eine Anordnung zur Befestigung von Leiterbahnebenen auf einer Montageplatte bekannt. Die Leiterbahnebene wird z.B. durch Stanzen aus einem Metallblech hergestellt. Einzelne Leitungsbänder werden in Ausnehmungen eingefügt. Weiterhin sind zur Befestigung der Leitungsbänder Rasthaken vorgesehen. Benachbart von Ausnehmungen sind Vertiefungen vorgesehen zur Aufnahme von den Leitungsbändern. Das Leitungsband wird mittels der Rasthaken befestigt.
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In der Druckschrift
JP 2 544 371 Y2 ist ein Pin gezeigt, der in einer Öffnung eines Gegenstands einsetzbar ist.
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Aus der Druckschrift
US 5 336 110 A ist ein Verbinder offenbart, der ein Verbindergehäuse aufweist mit einer Vielzahl von Vorsprüngen, die in Öffnungen einsetzbar sind.
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Die herkömmliche Anordnung von 8A und 8B ist für eine Verdrahtungsplatte 51 einer Stromschiene 53 vorgesehen, die in einer elektrischen Anschlussdose aufgenommen werden soll. An dieser Verdrahtungsplatte 51 sind ein Vorsprung 54 und eine Querwand 55 (auch als „Trennwand“ bezeichnet) vorgesehen, die jeweils aus einem isolierenden Polymersubstrat 52 der Verdrahtungsplatte 51 ausgebildet sind. Die Stromschiene 53 weist ein darin ausgebildetes kleines Loch 56 auf, mit dem der Vorsprung 54 verbunden werden kann. Ein verbreiteter Teil 55a ist in einem zu dem Vorsprung 54 beabstandeten Bereich der Querwand 55 ausgebildet. Der laterale Endteil der Stromschiene 53, der in der Querwand 55 aufgenommen ist, stößt gegen den verbreiterten Teil 55a. Der durch das Loch 56 eingesteckte Vorsprung 54 wird erhitzt und an seinem Spitzenteil 54a geschmolzen, sodass die Stromschiene 53 nicht innerhalb eines Raums zwischen dem Vorsprung 54 und dem verbreiterten Teil 55a schwimmt. Die Stromschiene 53 wird erhalten, indem eine Stanzpresse verwendet wird, um einen Stößel durch eine Metallplatte und in eine Form mit einer gewünschten Form zu drücken.
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Wie oben beschrieben, wird die herkömmliche Anordnung nur für die Verdrahtungsplatte 51 der Stromschiene angewandt. Wenn jedoch die Stromschiene direkt an dem isolierenden Polymerkörper der elektrischen Anschlussdose montiert werden soll, beschädigt häufig ein während der Ausbildung des Führungslochs für die Stromschiene erzeugter Grat einen oder mehrere der in der elektrischen Anschlussdose angeordneten elektrischen Leitungsdrähte. Ein weiteres Problem tritt auf, wenn eine relativ lange Stromschiene verwendet wird. In diesem Fall kann eine Verschiebung zwischen den Anschlüssen der Stromschiene und den Anschlussaufnahmeteilen des Körpers (d.h. der elektrischen Anschlussdose) auftreten.
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Um die oben genannten Probleme zu beseitigen, ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neuartige Anordnung für eine korrekte oder genaue Montage eines Anschlussteils an einer Stromschiene in einem Anschlussaufnahmeteil an einem Körper einer elektrischen Anschlussdose anzugeben, wobei die in der elektrischen Anschlussdose angeordneten elektrischen Leitungen nicht beschädigt werden.
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Diese Aufgabe wird mit der Anordnung gemäß Anspruch 1 gelöst.
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Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung kann ein Paar von Löchern in der Anordnung voneinander in der Längsrichtung der Stromschiene beabstandet sein, während ein entsprechendes Paar von Vorsprüngen an dem Körper ausgebildet sein kann, um in die Löcher pressgepasst zu werden.
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Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung kann der Vorsprung in der Anordnung eine Vielzahl von pressgepassten Rippen umfassen, die sich von einer Umfangsfläche nach außen erstrecken und einen annähernd dreieckigen Querschnitt aufweisen. Bei dieser Konfiguration kann die auf der Umfangsfläche des Vorsprungs ausgebildete Rippe problemlos in den Innenraum des Lochs pressgepasst werden, weil der Reibungswiderstand stark reduziert ist. Die Rippe kann eine schmale Breite aufweisen.
- 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Ausführungsform einer Anordnung zum Montieren einer Stromschiene an (relativ zu) dem Körper einer elektrischen Anschlussdose gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
- 2 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Ausführungsform der Stromschiene gemäß der vorliegenden Erfindung von unten (diese Ansicht ist also gegenüber 1 auf den Kopf gestellt).
- 3 ist eine Ansicht von unten auf eine Anordnung für die Montage der Stromschiene an dem Körper einer elektrischen Anschlussdose gemäß der vorliegenden Erfindung.
- 4 ist eine perspektivische Ansicht auf eine Anordnung für die Montage der Stromschiene an dem Körper einer elektrischen Anschlussdose gemäß der vorliegenden Erfindung.
- 5 ist eine Querschnittansicht entlang der Linie A-A von 3.
- 6A und 6B zeigen jeweils einen Zustand, in dem ein Vorsprung des Körpers der elektrischen Anschlussdose in das Loch in der Stromschiene eingreift, wobei 6A eine Draufsicht und 6B eine perspektivische Ansicht ist.
- 7 ist eine Längsansicht, die einen Zustand zeigt, in dem ein oder mehrere elektrische Leiter sicher vor einer Impedanz sind, die durch einen Grat in Nachbarschaft zu einem Loch induziert wird.
- 8A und 8B zeigen eine herkömmliche Anordnung für die Montage einer Stromschiene an dem Körper einer elektrischen Abschlussdose.
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Wie in 1 und 2 gezeigt, umfasst eine Stromschiene 1 einen sich horizontal erstreckenden Basissteil 2, ein Paar von sich vertikal erstreckenden lateralen Platten 5 und 6, die jeweils einen Stiftanschlussteil 3 für die Verbindung mit einer Sicherung und einen Laschenanschlussteil 4 für die Verbindung mit einem Stecker aufweisen. In einem Beispiel erstreckt sich ein Paar von lateralen Platten 5 und 6 annähernd vertikal von jeder der gegenüberliegenden Kanten des Basisteils 2. Ein annähernd L-förmiger Plattenteil 8 mit einem Laschenanschluss 7 für die Stromversorgung ist auf dem vorderen Teil der lateralen Platte 5 integriert ausgebildet.
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Ein Paar von Führungslöchern (auch einfach als „Löcher“ bezeichnet) 9 ist in einem annähernd mittigen Bereich in der Breitenrichtung des Basisteils 2 angeordnet und entlang der Längsrichtung des Basisteils 2 beabstandet. Das Paar von Löchern 9 wird bei der Vorbereitung oder Ausbildung der Stromschiene 2 erzeugt. Insbesondere kann die Stromschiene 1 aus einer elektrisch leitenden Metallplatte zum Beispiel unter Verwendung einer oberen und einer unteren Form (nicht gezeigt) ausgebildet werden. In diesem Fall wird das Loch 9 als Positionierungseinrichtung ausgebildet. Die Metallplatte ist gebogen, um ein Paar von lateralen Platten 5 und 6 und einen annähernd L-förmigen Plattenteil 8 zu bilden. Auf diese Weise kann ein Stromschienen-Endprodukt erzeugt werde. Die andere laterale Platte 6 kann mit einem weiteren Plattenteil 10 für eine Startkabelverbindung bei ausgeschalteter Batterie versehen sein. Dieser Plattenteil 10 kann einstückig mit der lateralen Platte 6 ausgebildet sein. Unten an dem Laschenanschluss 4 ist ein Verbindungsloch 11 vorgesehen, in das ein entsprechender Sperrdorn (nicht gezeigt) des Körpers 12 eingesteckt werden kann.
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Wie in 1 gezeigt, wird die Stromschiene 1 oben an dem isolierenden Polymerkörper 12 der elektrischen Anschlussdose 20 montiert. Wie weiterhin in 1 gezeigt, werden die Anschlüsse 3 und 4 für einen lateralen Plattenteil 5 jeweils von rechts in einem zweiten Sicherungsmontageteil 13 und in einem Steckergehäuse 14 aufgenommen, während die Anschlüsse 3 und 4 für den anderen lateralen Plattenteil 6 jeweils von rechts in einem dritten Sicherungsmontageteil 15 und in einem Steckergehäuse 16 aufgenommen werden.
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Andere Stromschienen (nicht gezeigt) können parallel und in Nachbarschaft zu der oben genannten Stromschiene aufgenommen und angeordnet werden. Insbesondere sind die anderen Stromschienen ebenfalls außerhalb und jeweils nachgeordnet zu jedem lateralen Plattenteil 5 und 6 vorgesehen. Eine plattenförmige Sicherung (nicht gezeigt) ist mit dem Stiftanschluss 3 für die Stromschiene 1 über einen Laschenanschluss und weiterhin mit dem Stiftanschluss für die andere nachgeordnete Stromschiene über den anderen Laschenanschluss verbunden. Die nachgeordnete Stromschiene ist mit einer Lastseite verbunden. In dieser Spezifikation bezieht sich die Angabe „nachgeordnet“ auf die Stromflussrichtung.
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Der Laschenanschluss 7 an dem vorderen Endteil wird in einem vorderen Steckergehäuse 17 des Körpers 12 aufgenommen. Ein vor einer Hochstrom-Schmelzverbindung (nicht gezeigt) angeordneter Anschluss ist mit einem Loch 19 in dem annähernd L-förmigen Plattenteil 8 mittels einer Schraube oder ähnlichem angeordnet. Bei dieser Konfiguration kann die Schmelzverbindung in einer Öffnung 18 in dem vorderen Endteil des Körpers 12 vorgesehen sein.
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Die in der vorliegenden Beschreibung und den Ansprüchen verwendeten Angaben hinsichtlich der Ausrichtung der Komponenten sind jedoch nicht absolut zu verstehen, sondern dienen lediglich dem einfacheren Verständnis.
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3 und 4 sind Ansichten, die einen Zustand zeigen, in dem die Stromschiene 1 an dem Körper 12 für die elektrische Anschlussdose 20 montiert ist. 3 und 4 sind jeweils Ansichten von unten auf die elektrische Anschlussdose 20. In 3 und 4 sind die Längspositionen jeweils vertauscht.
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Wenn ein Paar von buckelförmigen Vorsprüngen 21, die in dem Körper 12 der elektrischen Anschlussdose 20 angeordnet sind, mit einem Paar von Löchern 9, die in der Längsrichtung des Basisteils 2 der Stromschiene 1 vorgesehen sind, verbunden werden, kann die Stromschiene 1 korrekt relativ zu dem Körper 12 für die elektrische Anschlussdose 20 angeordnet werden. Wie in 4 gezeigt, weisen die unteren Endteile 13a und 15a der Sicherungsmontageteile 13 und 15 eine im wesentlichen gleiche Höhe auf und sind jeweils in Nachbarschaft zu den gegenüberliegenden Enden (d.h. auf der rechten Endseite und auf der linken Endseite) des Basisteils 2 angeordnet. Mit anderen Worten ist der untere Endteil 13a in Nachbarschaft zu einer Fläche des Basisteils 2 angeordnet, während der untere Endteil 15a in Nachbarschaft zu der gegenüberliegenden Fläche des Basisteils 2 angeordnet ist. Ein Wandteil 22 des Körpers 12 der elektrischen Anschlussdose 20 ist neben einem Längskantenteil 2a des Basisteils 2 angeordnet und etwas höher ausgebildet als der Kantenteil 2a. Dadurch kann eine elektrische Leitung (nicht gezeigt) im Inneren der elektrischen Anschlussdose 20 in dem Bereich des Längskantenteils 2a vor einer Beschädigung geschützt werden.
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Wie in 5 gezeigt, ist der Vorsprung 21, der sich durch das Loch 9 in dem Basisteil 2 der Stromschiene 1 erstreckt und mit demselben verbunden ist, axial und gleichzeitig orthogonal zu der oberen Wand 23 des Körpers 12 der elektrischen Anschlussdose 20 ausgerichtet. Der Spitzenteil 21a des Vorsprungs 21 ist mit dem Loch 9 verbunden. Eine Säule 21b des Vorsprungs 21 wird vorzugsweise durch den Körper 12 der elektrischen Anschlussdose 20 in dem Bereich einer lateralen Rippe 30 gehalten. Bei dieser Konfiguration führt die laterale Rippe 30 in eine schlitzförmige, vertikale Vertiefung (nicht gezeigt), die in den lateralen Plattenteilen 5 und 6 vorgesehen ist.
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Es ist ein Raum 24 zwischen dem Basisteil 2 der Stromschiene 1 und der oberen Wand 23 des Körpers 12 der elektrischen Anschlussdose 20 vorgesehen. Jeder Stiftanschluss 3 der lateralen Plattenteile 5 und 6 der Stromschiene 1 wird jeweils in einem Anschlussaufnahmeteil 26 des Körpers 12 der elektrischen Anschlussdose 20 aufgenommen. Und wenn der Vorsprung 21 senkrecht zu einer Zwischenwand (nicht gezeigt) und nicht zu der oberen Wand 23 ausgebildet ist, kann der Raum zwischen dem Basisteil 2 und der Zwischenwand kleiner vorgesehen werden als der Raum 24 von 5, wobei auch der Vorsprung 21 kürzer ausgebildet werden kann als der Vorsprung 21 von 5.
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Die obere Wand 23 weist eine schlitzförmige Öffnung 25a für den Anschlussaufnahmeteil 25 auf. Die Öffnung 25a ist mit einem Aufnahmeraum 25b verbunden, der durch eine vertikale, kurze Querwand 26 unterteilt wird. Jeder der Stiftanschlüsse 3 wird in einem der Aufnahmeräume 25b aufgenommen. Die Querwand 26 erstreckt sich in einen Zwischenraum 3a zwischen den Stiftanschlüssen 3. Ein Paar von elektrischen Kontaktteilen 3b des Stiftanschlusses 3 wird elastisch für eine Öffnungsposition in dem Bereich des Raums 25b verformt, wenn der Laschenanschluss für die Sicherung (nicht gezeigt) eingesteckt wird. Der Körper der Sicherung wird in einer rechteckigen Umfangswand 27 auf der oberen Wand 23 aufgenommen.
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Wie in 5 gezeigt, werden auf der Basis der Achsenmitte 21c eines Vorsprungs 21 die Abstände der Anschlussaufnahmeteile 25 des Körpers 12 auf P1, P2, P3 ... Pn gesetzt und werden auf der Basis der Mitte 9a des mit dem oben genannten Vorsprung 21 verbundenen Lochs 9 die Abstände der Stiftanschlüsse 3 auf P1, P2, P3 ... Pn gesetzt. Wenn also der Vorsprung 21 allgemein in das Loch 9 pressgepasst wird, entsprechen die Abstände P der Anschlussaufnahmeteile 3 den Abständen P der Stiftanschlüsse 3, sodass die Stiftanschlüsse 3 korrekt in den Anschlussaufnahmeteilen 25 aufgenommen werden können, ohne dass eine Verschiebung zwischen denselben auftritt.
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Wenn ein Paar von Vorsprüngen 21 in ein Paar von Löchern 9 pressgepasst wird, kann der andere Vorsprung 21 in das andere Loch 9 pressgepasst werden oder nicht. Mit anderen Worten kann der andere Vorsprung 21 in das assoziierte Loch 9 mit einem Abstand zu der Innenfläche des Lochs 9 geführt werden. Weiterhin kann gemäß der vorliegenden Erfindung anstelle eines Paares von Vorsprüngen 21 auch nur ein einzelner Vorsprung 21 verwendet werden.
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Wie in 6A und 6B gezeigt, ist ein Beispiel für den Spitzenteil 21a des Vorsprungs 21 vorgesehen. In einer Draufsicht ist zu erkennen, dass sich rippenförmige Teile 28 in jeder der vier Richtungen erstrecken, um eine Kreuzform zu bilden. Bei dieser Konfiguration ist ein rippenförmiger Teil 28 mit ungefähr 90 Grad relativ zu einem benachbarten rippenförmigen Teil 28 angeordnet. Eine kleine Rippe 29 weist einen annähernd dreieckigen Querschnitt auf und ist einstückig mit dem Bereich des Spitzenteils der Umfangsbogenfläche 28a jedes rippenförmigen Teils 28 ausgebildet. Die kleine Rippe 29 kann im Folgenden auch als „dreieckige Rippe“ bezeichnet werden. Bei dieser Konfiguration wird der Spitzenteil der dreieckigen Rippe 29 in das Loch 9 in der Stromschiene 1 pressgepasst. 6A und 5 zeigen die Ausgangsgeometrie einer dreieckigen Rippe 29. In diesem Kontext ist unter der Ausgangsgeometrie allgemein die Geometrie der dreieckigen Rippe 29 zu verstehen, die noch nicht in das Loch pressgepasst wurde. Die Rippe 29 kann einen dreieckigen Querschnitt aufweisen und ist axial in dem Bereich des Spitzenteils des Vorsprungs 21 ausgerichtet. Wie in 6A gezeigt, erstreckt sich in dem Bereich des Randteils 2a des Basisteils 2 eine Verstärkungsrippe 30 von der Umfangsfläche des rippenförmigen Teils 28 in dem Loch (d.h. im Inneren der Stromschiene 1) nach außen. Die Verstärkungsrippe 30 ist einstückig mit dem rippenförmigen Teil 28 ausgebildet.
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Weil nicht der gesamte Umfang, sondern zum Beispiel nur vier dreieckige Rippen 29 in das Loch 9 pressgepasst werden, kann die aufzuwendende Presskraft beträchtlich vermindert werden. Und wenn eine Verschiebung zwischen einem Paar von Vorsprüngen 21 und einem Paar von Löchern 9 auftritt, kann aufgrund der Konfiguration der dreieckigen Rippe 29 und insbesondere aufgrund der sich verdichtenden Verformung und der Nachgiebigkeit der dreieckigen Rippe 29 die vorhandene Verschiebung stark vermindert oder auch vollständig beseitigt werden. Dementsprechend kann der Vorsprung 21 einfach in das Loch pressgepasst werden. Wenn eine Verschiebung aufgetreten ist, werden die vier dreieckigen Rippen 29 gleichmäßig einer verdichtenden Verformung unterworfen, wobei die Mitte des Lochs 9 präzise mit derjenigen des Vorsprungs 21 ausgerichtet wird. Deshalb können der Stiftanschluss 3 und der Anschlussaufnahmeteil 25 präzise an einer gewünschten Position ausgerichtet werden. Die Positionsbeziehung zwischen dem Stiftanschluss 3 und dem Anschlussaufnahmeteil 25 ist in 5 gezeigt.
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Wenn wie in 7 gezeigt ein Grat 31 während des Stanzens des Lochs 9 der Stromschiene 1 auf der Außenfläche des Basisteils 2 erzeugt wird, sollte die Höhe (nachfolgend auch als „H“ bezeichnet) von dem Basisteil 2 zu dem Spitzenteil des Vorsprungs 21 größer als die Höhe (nachfolgend auch als „h“ bezeichnet) des Grats 31 sein. Kurz gesagt, erstreckt sich der Vorsprung 21 über den Grat hinaus, nachdem er in das Loch 9 pressgepasst wurde. Deshalb kommt die elektrische Leitung 32 in Kontakt mit dem Vorsprung 21. Alternativ hierzu kommt die elektrische Leitung 32 in Kontakt mit dem Vorsprung 21 und dem Basisteil 2. Dementsprechend wird ein direkter Kontakt zwischen der elektrischen Leitung 32 und dem Grat 31 verhindert, sodass dieser nicht durch den Grat 31 beeinträchtigt werden kann. Vorzugsweise ist die Höhe (H) des Vorsprungs 21 gleich oder etwas größer als der Durchmesser der elektrischen Leitung 32.
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Die elektrische Leitung 32 umfasst unter anderem die elektrische Leitung für den Stiftanschluss der Stromschiene 1, die elektrische Leitung für einen in dem Anschlussaufnahmeteil 25 aufgenommenen Anschluss (siehe 3) und die elektrische Leitung des in den Steckergehäusen 14 und 16 aufgenommenen Anschlusses (siehe 1). In dieser Ausführungsform kann der Körper 12 in einem Rahmen (nicht gezeigt), der aus einem synthetischen Polymer ausgebildet ist und eine obere und eine untere Öffnung aufweist, aufgenommen sein, wobei eine Abdeckung aus einem synthetischen Polymer (nicht gezeigt) an der oberen oder unteren Öffnung an dem Rahmen angebracht ist. Allgemein weist die elektrische Anschlussdose 20 den oben beschriebenen Aufbau auf. Mit anderen Worten entspricht die elektrische Anschlussdose allgemein einem Konzept mit einem Körper, einem Rahmen und einer Abdeckung für den Rahmen. Die elektrische Anschlussdose 20 kann aber auch durch Elemente wie etwa die Stromschiene 1, die Sicherung usw. gebildet werden.
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Im Folgenden werden verschiedene Vorteile in Bezug auf die vorliegende Erfindung beschrieben.
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Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung kommen die elektrischen Leitungen des Anschlusses, der in dem Körper der elektrischen Anschlussdose oder in dem Steckergehäuse des Körpers für die elektrische Anschlussdose aufgenommen ist, in Kontakt mit dem Vorsprung, wobei der Vorsprung in dem Körper der elektrischen Anschlussdose ausgebildet ist und sich durch das Loch in der Stromschiene erstreckt. Dementsprechend kann die elektrische Leitung kaum oder sogar niemals durch den Grat beschädigt werden, der in der Nachbarschaft zu dem Loch vorhanden ist. Weil also eine Beschädigung durch den Grat verhindert werden kann, kann die Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindung innerhalb der elektrischen Anschlussdose stark erhöht werden.
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Weil gemäß der Erfindung der Abstand zwischen den Anschlüssen der Stromschiene und der Abstand zwischen den Anschlussaufnahmeteilen einander entsprechen, kann jeder Anschluss zuverlässig und genau in dem entsprechenden Anschlussaufnahmeteil aufgenommen werden, wobei keine Verschiebung auftreten kann. Deshalb kann der Anschluss einer Sicherung, eines Relais oder eines Steckers zuverlässig und genau mit dem Anschlussteil verbunden werden. Dadurch wird die Zuverlässigkeit der elektrischen Anschlussdose wesentlich verbessert.
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Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung kann eine Verschiebung zwischen dem Vorsprung an dem Körper und dem Loch in der Stromschiene verhindert werden. Eine derartige Verschiebung kann bei den herkömmlichen Aufbauten in einer orthogonalen Richtung relativ zu der Längsrichtung der Stromschiene auftreten. Dementsprechend kann die Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindung zwischen dem Anschluss der Stromschiene und dem Anschluss der Sicherung oder des Steckers wesentlich verbessert werden.
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Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung drückt die Rippe den Vorsprung, um ihn zuverlässig in das Loch presszupassen, sodass die Stromschiene einfach und fest an dem Körper der elektrischen Anschlussdose montiert werden kann. Wenn weiterhin eine Verschiebung zwischen dem Vorsprung an dem Körper und dem Loch in der Stromschiene auftritt, kann die Rippe eine derartige Verschiebung im Wesentlichen beseitigen. Dementsprechend kann die Stromschiene einfach und sicher an dem Körper der elektrischen Anschlussdose montiert oder fixiert werden.