-
Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Klebehalter zum Haltern eines
Bauteils in einem Flugzeug und ein Verfahren zum Herstellen eines
solchen.
-
Das
technische Gebiet der vorliegenden Erfindung betrifft Klebehalter
zum Haltern eines Bauteiles, wie beispielsweise eines Kabels, in
einem Flugzeug.
-
Dazu
zeigen die 1 bis 3 schematische
Darstellungen eines herkömmlichen
Klebehalters 1, der mittels eines Klebers 5 oder
Klebefilms auf eine Struktur des Flugzeuges geklebt wird. Der Klebehalter 1 hat
einen Kragarm 2 zum Haltern eines Bauteiles, wie beispielsweise
eines Kabels K. Weiter hat der Klebehalter 1 einen Klebefuß 3,
dessen Boden 4 auf die Struktur des Flugzeuges geklebt
wird. Gemäß 1 kann
ein solcher Klebehalter 1 einen P-Clip P zum Haltern des
Kabels K aufweisen. Der P-Clip P wird beispielsweise mittels einer
Schraube 10 an dem Kragarm 2 befestigt (siehe 2).
-
Dabei
zeigt 3 den Boden 4 des herkömmlichen
Klebehalters 1 der 1 und 2.
Der Boden 4 hat eine Klebefläche F, die den ganzen Boden 4 bedeckt
und mit dem Kleber 5 versehen ist.
-
Ein
solcher Klebehalter 1 hat gegenüber einem genieteten Halter
den Vorteil eines geringeren Konstruktionsaufwandes und der fehlenden
Schwächung
der Struktur durch die Vernietung.
-
Allerdings
ist die Ausfallrate der auf die Struktur eines Flugzeuges geklebten
Klebehalter herkömmlicherweise
relativ hoch. Eine der häufigsten
Fehlerquellen, welche diese hohe Ausfallrate verursacht, liegt in
einer nicht korrekt hergestellten Dicke des Klebstoffes oder Klebefilms
zwischen dem Boden des Klebehalters und der Struktur der Flugzeuges.
Die Klebefilmdicke oder Klebstoffdicke muss sehr genau eingehalten
werden.
-
Herkömmlicherweise
werden zur Fixierung der Klebehalter im Flugzeug sogenannte Fixiereinrichtungen
eingesetzt, die mit Klebeband an der Struktur des Flugzeuges fixiert
werden. Bei der Montage können
diese Fixiereinrichtungen allerdings verrutschen. Zur Einhaltung
einer vorbestimmten, notwendigen Klebefilmdicke sind diese herkömmlichen Fixiereinrichtungen
daher nur ungenügend
geeignet.
-
Das
Ablösen
eines Klebehalters 1 von der Struktur des Flugzeuges kann
weiter durch einen Riss in dem Klebefilm 5 oder zwischen
Lackierung und Struktur verursacht werden.
-
Je
länger
ein solcher Kleberiss in dem Kleber 5 der Klebefläche F des
Bodens 4 ist, desto höher
ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Klebehalter 1 tatsächlich von
der Struktur des Flugzeuges löst.
-
Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Klebehalter zum
Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug zu schaffen, welcher obige
Nachteile nicht aufweist.
-
Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe durch einen Klebehalter zum Haltern eines Bauteils in einem
Flugzeug mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und durch ein Verfahren
zum Herstellen eines Klebehalters mit den Merkmalen des Patentanspruchs
13 gelöst.
-
Demgemäß wird ein
Klebehalter zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug vorgeschlagen,
der aufweist:
einen Kragarm zum Haltern des Bauteils;
einen
Klebefuß mit
einem Boden, welcher zumindest eine Nut aufweist, welche den Boden
in zumindest zwei getrennte Klebeflächen teilt, und
einen
auf dem Boden angeordnete Klebstoff zum Kleben des Bodens auf eine
Struktur des Flugzeuges, wobei der Klebstoff zumindest teilweise
die zumindest eine Nut zur Ausbildung eines Kleberissstoppers ausfüllt.
-
Des
Weiteren wird ein Flugzeug mit zumindest einem wie oben beschriebenen
Klebehalter, vorgeschlagen.
-
Ferner
wird ein Verfahren zum Herstellen eines Klebehalters zum Haltern
eines Bauteils in einem Flugzeug vorgeschlagen, das folgende Schritte
aufweist:
Bereitstellen eines Kragarmes zum Haltern des Bauteils;
Verbinden
des Kragarmes mit einem Klebefuß mit
einem Boden;
Ausbilden zumindest einer Nut in dem Boden, welche den
Boden in zumindest zwei getrennte Klebeflächen teilt; und
Anordnen
eines Klebstoffes auf dem Boden zum Kleben des Bodens auf eine Struktur
des Flugzeuges, wobei der Klebstoff zumindest teilweise die zumindest
eine Nut zur Ausbildung eines Kleberissstoppers ausfüllt.
-
Der
ausgebildete Kleberissstopper stoppt vorteilhafterweise einen Riss
in einer Klebefläche derart,
dass sich dieser Riss nicht auf einen der weiteren getrennten Klebeflächen des
Klebehalters ausbreiten kann. Folglich ist die Länge eines potentiellen Kleberisses
beschränkt.
Somit wird die Wahrscheinlichkeit für ein Ablösen des Klebehalters von der Struktur
des Flugzeuges verringert.
-
In
den Unteransprüchen
finden sich vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der
Erfindung.
-
Gemäß einer
bevorzugten Weiterbildung füllt der
Klebstoff die zumindest eine Nut vollständig aus.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die zumindest eine Nut als
eine umlaufende Nut ausgebildet, die eine geschlossene Form hat.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die geschlossene Form der
Nut eine Kreisform oder eine Ellipsenform ist.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist der Klebstoff als ein Klebefilm
ausgebildet.
-
Der
Klebefilm hat vorzugsweise eine Dicke von 0,1 bis 0,4 mm.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist eine Dicke des Klebstoffes
senkrecht zu dem Boden des Klebehalters im Bereich der zumindest
einen Nut größer als
im Bereich der getrennten Klebeflächen.
-
Die
durch die größere Klebestoffdicke
im Bereich der Nut ist eine besonders vorteilhafte Variante eines
Kleberissstoppers bereitgestellt.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung füllt der Klebstoff die zumindest
eine Nut vollständig
aus und bildet gegenüber
der Struktur eine durchgehende ebene Fläche.
-
Die
vollständige
Ausfüllung
der Nut mit dem Klebstoff ist eine weiter optimierte Variante des
Kleberissstoppers. Weiter bildet der Klebstoff eine durchgehende
ebene Fläche
gegenüber
der Struktur des Flugzeuges, so dass der Klebehalter einfach auf die
Struktur aufzukleben ist und die Klebefläche maximiert ist.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist eine Mehrzahl N von Nuten
in dem Boden des Klebefußes
vorgesehen. Die N Nuten sind vorzugsweise als sich kreuzende Nuten
ausgebildet, die den Boden in 2 N Klebeflächen teilen. Alternativ sind die
N Nuten in konzentrischen Kreisen in dem Boden angeordnet.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist eine Vorsprungs-Einrichtung
auf dem Boden angeordnet, welche dazu eingerichtet ist, eine Dicke
des Klebstoffes zwischen dem Boden und der Struktur einzustellen.
-
Durch
den Einsatz der Vorsprungs-Einrichtung ist die Dicke des Klebstoffes
zwischen dem Boden und der Struktur des Flugzeuges präzise eingestellt.
Dazu wird die Vorsprungs-Einrichtung
mit einer vorbestimmten, von dem Boden des Klebehalters abstehenden
Höhe bereitgestellt.
Diese vorbestimmte Höhe
der Vorsprungs-Einrichtung vom Boden entspricht damit der Dicke
des Klebstoffes zwischen dem Boden des Klebehalters und der Struktur
des Flugzeuges im montierten Zustand.
-
Ein
weiterer Vorteil liegt dabei darin, dass ein solcher Klebehalter
mit der Vorsprungs-Einrichtung auf sehr einfache Weise auf die Struktur
des Flugzeuges geklebt werden kann und das mit der vorbestimmten
Dicke des Klebstoffes.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Vorsprungs-Einrichtung
als zumindest eine auf der dem Kragarm abgewandten Seite des Bodens
angeordnete Nase vorbestimmter Höhe
ausgebildet.
-
Durch
die vorbestimmte Höhe
der Nase ist der Abstand zwischen dem Boden des Klebehalters und
der Struktur des Flugzeuges eingestellt. Dadurch ist auch die Dicke
des Klebstoffes zwischen dem Boden und der Struktur vorab definiert
und eingestellt.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Vorsprungs-Einrichtung
als zumindest ein beidseitiges Klebeband vorbestimmter Dicke ausgebildet,
welches mit einer ersten Seite auf dem Boden des Klebefußes geklebt
ist und mit einer zweiten Seite auf die Struktur zu kleben ist.
-
Durch
die vorbestimmte Dicke des beidseitigen Klebebandes ist der Abstand
zwischen Boden des Klebehalters und der Struktur des Flugzeuges eingestellt.
Dadurch ist auch die Dicke des Klebstoffes zwischen dem Boden und
der Struktur vorab definiert und eingestellt.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Vorsprungs-Einrichtung
als zumindest ein Klettstreifen vorbestimmter Dicke ausgebildet, welcher
dazu eingerichtet ist, mit einem auf der Struktur des Flugzeuges
angeordneten Klettstreifen formschlüssig verbunden zu werden.
-
Der
Klettstreifen des Klebehalters wird auf dem Klettstreifen der Struktur
fixiert. Somit wirken die Klettstreifen als Fixiervorrichtung für das Kleben
des Klebehalters auf die Struktur. Dabei sind die Klettstreifen
vorzugsweise mit einem beidseitigen Klebeband auf dem Klebehalter
bzw. auf der Struktur verklebt. Dieser Kleber wird aufgetragen und
durchdringt dabei auch den jeweiligen Klettstreifen oder Klettband.
Bei der Montage des Klebehalters auf die Struktur stellt die verbleibende
Restdicke der zusammengedrückten
Klettstreifenseiten den Minimumspalt des Klebstoffes und damit dessen
Dicke sicher. Des Weiteren stellt der Verbund aus den Klettstreifen und
dem Klebstoff aufgrund der großen
Klebefilmdicke einen Kleberissstopper bereit, welcher dazu eingerichtet
ist, einen Riss in einer Klebefläche
des Klebehalters derart zu stoppen, dass sich dieser Riss nicht
auf eine getrennte Klebefläche
ausbreiten kann.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist der Klettstreifen als ein
Klettstreifenring ausgebildet, der am äußeren Rand des Bodens des Klebefußes zur
Ausbildung als Fixier-Hilfe
für die
Fixierung des Klebehalter an der Struktur des Flugzeuges angeordnet
ist.
-
Durch
die Anordnung des Klettstreifenrings am äußeren Rand des Bodens des Klebefußes sieht der
Werker den Klettstreifenring. Somit eignet sich der Klettstreifenring
besonders als Fixierhilfe.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist der Klettstreifen auf dem
Durchmesser des Bodens angeordnet.
-
Die
Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Figuren näher
erläutert.
-
Von
den Figuren zeigen:
-
1 eine
schematische Darstellung eines herkömmlichen Klebehalters zum Haltern
eines Bauteils in einem Flugzeug;
-
2 eine
schematische Längsschnittansicht
des herkömmlichen
Klebehalters nach 1;
-
3 eine
schematische Ansicht des Bodens des herkömmlichen Klebehalters nach 1;
-
4 eine
schematische Schnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Klebehalters
zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug;
-
5 eine
schematische Schnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Klebehalters
zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug;
-
6 eine
Detailansicht der 5;
-
7 eine
isometrische Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Klebehalters
der 5;
-
8 eine
schematische Schnittansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Klebehalters
zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug;
-
9 eine
schematische Ansicht des Bodens des Klebehalters nach 8;
-
10 eine
schematische Schnittansicht eines vierten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Klebehalters
zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug;
-
11 eine
schematische Ansicht des Bodens des Klebehalters nach 10;
und
-
12 ein
schematisches Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens
zum Herstellen eines Klebehalters zum Haltern eines Bauteils in
einem Flugzeug.
-
In
den Figuren bezeichnen dieselben Bezugszeichen gleiche oder funktionsgleiche
Komponenten, soweit nichts Gegenteiliges angegeben ist.
-
In
den 4, 5, 8 und 10 sind schematische
Schnittansichten verschiedener Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Klebehalters 1 zum
Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug dargestellt.
-
Aus
Gründen
der Darstellung zeigen die Ausführungsbeispiele
der 8 und 10 den erfindungsgemäßen Klebehalter 1 ohne
den Klebstoff 5.
-
Die
Ausführungsbeispiele
des Klebehalters 1 nach den 4–11 haben
folgende Merkmale gemeinsam:
Der Klebehalter 1 hat
einen Kragarm 2, einen Klebefuß 3 und einen Klebstoff
oder Klebefilm 5. Der Klebefuß 3 hat zumindest
eine Nut 7, 8, welche den Boden 4 in
zumindest zwei getrennte Klebeflächen F1–F4 teilt.
Auf dem Boden 4 ist der Klebstoff 5 zum Kleben
des Bodens 4 auf eine Struktur 9 des Flugzeuges
angeordnet, wobei der Klebstoff 5 zumindest teilweise die
zumindest eine Nut 7, 8 zur Ausbildung eines Kleberissstoppers
ausfüllt.
-
Der
Kragarm 2 ist zum Haltern eines Bauteils, beispielsweise
eines Kabels, geeignet. Vorzugsweise wird mittels einer Schraube 10 ein
P-Clip zum Haltern des Bauteils, zum Beispiel eines Kabels, an dem
Kragarm 2 befestigt. Die Struktur 9 des Flugzeuges
ist aus Gründen
der Übersichtlichkeit
nur in den 4 und 6 dargestellt.
-
Insbesondere
ist eine Vorsprungs-Einrichtung 6 auf dem Boden 4 angeordnet
und dazu eingerichtet, eine Dicke D des Klebstoffes 5 zwischen
dem Boden 4 und der Struktur 9 einzustellen. Dabei
hat die Vorsprungs-Einrichtung 6 eine vorbestimmte Höhe senkrecht
zum Boden 4. Diese vorbestimmte Höhe der Vorsprungs-Einrichtung 6 zum
Boden 4 entspricht nach der Montage des Klebehalters 1 der Dicke
D des Klebstoffes 5 zwischen dem Boden 4 des Klebehalters 1 und
der Struktur 9 des Flugzeuges.
-
Dabei
ist die Vorsprungs-Einrichtung 6 insbesondere dazu eingerichtet,
unmittelbar auf die Struktur 9 des Flugzeuges geklebt zu
werden. Der Klebstoff oder Klebefilm 5 hat dabei insbesondere eine
Dicke von 0,1 bis 0,4 mm.
-
Die
Ausführungsbeispiele
des Klebehalters 1 nach den 4–11 unterscheiden
sich im Wesentlichen in der Ausgestaltung der Nuten 7, 8 und
in der Ausgestaltung der Vorsprungs-Einrichtung 6.
-
Mit
Bezug auf 4 ist die Vorsprungs-Einrichtung 6 als
zumindest ein Klettstreifen 11 vorbestimmter Dicke ausgebildet.
Der Klettstreifen 11 ist dazu eingerichtet, mit einem auf
der Struktur 9 des Flugzeuges angeordneten Klettstreifen 12 formschlüssig verbunden
zu werden. Dabei ist der Klettstreifen 11 bevorzugt als
ein Klettstreifenring ausgebildet, der am äußeren Rand des Bodens 4 des
Klebefußes 3 zur
Ausbildung als Fixier-Hilfe für
die Fixierung des Klebehalters 1 an der Struktur 9 des
Flugzeuges angeordnet ist. Alternativ kann der Klettstreifen 11 auch
auf dem Durchmesser des Bodens 4 angeordnet werden (nicht
gezeigt). In diesem Fall ist der Klettstreifen 12 der Struktur 9 entsprechend
anzuordnen.
-
Gemäß 5 ist
die Vorsprungs-Einrichtung 6 als zumindest eine auf der
dem Kragarm 2 abgewandten Seite des Bodens 4 angeordnete
Nase 13 ausgebildet. Die Nase 13 hat eine vorbestimmte
Höhe, welche
im montierten Zustand der Dicke D des Klebstoffes 5 entspricht.
Zur 5 zeigen die 6 eine in
der 5 referenzierte Detailansicht und 7 eine
isometrische Darstellung des Klebehalters 1 nach 5.
-
Wie
oben ausgeführt
ist der Boden 4 des Klebefußes 3 mit zumindest
einer Nut 7, 8 ausgestattet. Die zumindest eine
Nut 7, 8 teilt den Boden 4 in zumindest
zwei getrennte Klebeflächen
F1, F2. Der Klebstoff 5 füllt zumindest teilweise die
zumindest eine Nut 7, 8 zur Ausbildung des Kleberissstoppers aus.
Der Kleberissstopper ist dazu eingerichtet, einen Riss in einer
Klebefläche
F1, F2 derart zu stoppen, dass sich dieser Riss nicht auf die getrennte
Klebefläche
F2, F1 ausbreiten kann.
-
Dabei
ist eine Dicke D' des
Klebstoffes 5 senkrecht zu dem Boden 4 des Klebehalters 1 im
Bereich der zumindest einen Nut 7, 8 größer als
die Dicke D im Bereich der getrennten Klebeflächen F1, F2.
-
Vorzugsweise
füllt der
Klebstoff 5 die zumindest eine Nut 7, 8 vollständig aus
und bildet gegenüber
der Struktur 9 eine durchgehende ebene Fläche.
-
Das
dritte Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Klebehalters 1 nach
den 8 und 9 hat einen herkömmlichen
Klebehalter nach 2, referenziert mit den Bezugszeichen 2 und 3 in 8. Über diesen
herkömmlichen
Klebehalter wird ein zusätzlicher
Ring 14 gelegt. Dieser Ring 14 ist dazu eingerichtet,
zwischen dem Klebefuß 3 und dem
Außenbereich
des zusätzlichen
Ringes 14 eine umlaufende Nut 7 auszubilden. In
diese Nut 7 wird der Klebstoff 5 zur Ausbildung
des Kleberissstoppers eingebracht.
-
Dazu
zeigt 9, dass der Boden 4 des Klebehalters 1 die
beiden durch die Nut 7 getrennten Klebeflächen F1
und F2 aufweist.
-
Das
vierte Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Klebehalters 1 nach
den 10 und 11 ist
dadurch gekennzeichnet, dass zwei Nuten 7, 8 vorgesehen
sind, welche sich kreuzen. Die sich kreuzenden Nuten 7, 8 bilden
vier Klebeflächen F1–F4 aus
(siehe 11).
-
In 12 ist
ein schematisches Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens
zum Herstellen eines Klebehalters 1 zum Haltern eines Bauteils
in einem Flugzeug dargestellt.
-
Nachfolgend
wird das erfindungsgemäße Verfahren
anhand des Blockschaltbildes in 12 unter
Verweis auf die 4-11 beschrieben. Das
Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verfahrens
gemäß 12 hat
die Verfahrensschritte S1–S4:
-
Verfahrensschritt S1:
-
Ein
Kragarm 2 zum Haltern des Bauteils wird bereitgestellt.
-
Verfahrensschritt S2:
-
Der
Kragarm 2 wird zur Ausbildung eines Klebehalters 1 mit
einem Klebefuß 3 verbunden,
der einen Boden 4 aufweist.
-
Verfahrensschritt S3:
-
Zumindest
eine Nut 7, 8 wird in dem Boden 4 derart
ausgebildet, dass die zumindest eine Nut 7, 8 den
Boden 4 in zumindest zwei getrennte Klebeflächen F1–F4 teilt.
-
Verfahrensschritt S4:
-
Ein
Klebstoff oder Klebefilm 5 wird auf dem Boden 4 angeordnet,
welcher zum Kleben des Bodens 4 auf eine Struktur 9 des
Flugzeuges geeignet ist, wobei der Klebstoff 5 zumindest
teilweise die zumindest eine Nut 7, 8 zur Ausbildung
eines Kleberissstoppers ausfüllt.
-
Obwohl
die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
vorliegend beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern
auf vielfältige
Weise modifizierbar.
-
- 1
- Klebehalter
- 2
- Kragarm
- 3
- Klebefuß
- 4
- Boden
- 5
- Klebstoff
- 6
- Vorsprungs-Einrichtung
- 7
- Nut
- 8
- Nut
- 9
- Struktur
- 10
- Schraube
- 11
- Klettstreifen,
Klettring
- 12
- Klettstreifen,
Klettring
- 13
- Nase
- 14
- Ring
- F,
F1–F4
- Klebefläche
- D,
D'
- Dicke
- P
- P-Clip
- K
- Kabel
- S1–S4
- Verfahrensschritt