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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Klebehalter zum Haltern eines
Bauteils in einem Flugzeug und ein Verfahren zum Herstellen eines
solchen.
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Das
technische Gebiet der vorliegenden Erfindung betrifft Klebehalter
zum Haltern eines Bauteiles, wie beispielsweise eines Kabels, in
einem Flugzeug.
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Dazu
zeigen die 1 und 2 schematische
Darstellungen eines herkömmlichen
Klebehalters 1, der mittels eines Klebers oder Klebefilms
auf eine Struktur des Flugzeuges geklebt wird. Der Klebehalter 1 hat
einen Kragarm 2 zum Haltern eines Bauteiles, wie beispielsweise
eines Kabels K. Weiter hat der Klebehalter 1 einen Klebefuß 3,
dessen Boden auf die Struktur des Flugzeuges geklebt wird. Gemäß 1 kann
ein solcher Klebehalter 1 einen P-Clip P zum Haltern des
Kabels K aufweisen. Der P-Clip P wird beispielsweise mittels einer
Schraube 10 an dem Kragarm 2 befestigt (siehe 2).
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Ein
solcher Klebehalter 1 hat gegenüber einem genieteten Halter
den Vorteil eines geringeren Konstruktionsaufwandes.
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Allerdings
ist die Ausfallrate der auf die Struktur eines Flugzeuges geklebten
Klebehalter herkömmlicherweise
relativ hoch. Eine der häufigsten
Fehlerquellen, welche diese hohe Ausfallrate verursacht, liegt in
einer nicht korrekt hergestellten Dicke des Klebstoffes oder Klebefilms
zwischen dem Boden des Klebehalters und der Struktur des Flugzeuges.
Die Klebefilmdicke oder Klebstoffdicke muss sehr genau eingehal ten
werden.
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Herkömmlicherweise
werden zur Fixierung der Klebehalter im Flugzeug sogenannte Fixiereinrichtungen
eingesetzt, die mit Klebeband an der Struktur des Flugzeuges fixiert
werden. Bei der Montage können
diese Fixiereinrichtungen allerdings verrutschen. Zur Einhaltung
einer vorbestimmten, notwendigen Klebefilmdicke sind diese herkömmlichen Fixiereinrichtungen
daher nur ungenügend
geeignet.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Klebehalter zum
Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug zu schaffen, welcher obige
Nachteile nicht aufweist.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe durch einen Klebehalter zum Haltern eines Bauteils in einem
Flugzeug mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und durch ein Verfahren
zum Herstellen eines Klebehalters mit den Merkmalen des Patentanspruchs
13 gelöst.
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Demgemäß wird ein
Klebehalter zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug vorgeschlagen,
der einen Kragarm zum Haltern des Bauteils, einen Klebefuß mit einem
Boden und einen auf dem Boden angeordneten Klebstoff zum Kleben
des Bodens auf eine Struktur des Flugzeuges aufweist, wobei eine Vorsprungs-Einrichtung auf dem
Boden angeordnet ist, welche dazu eingerichtet ist, eine Dicke des
Klebstoffes zwischen dem Boden und der Struktur einzustellen.
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Des
Weiteren wird ein Flugzeug mit zumindest einem wie oben beschriebenen
Klebehalter vorgeschlagen.
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Ferner
wird ein Verfahren zum Herstellen eines Klebehalters zum Haltern
eines Bauteils in einem Flugzeug vorgeschlagen, das folgende Schritte
aufweist:
- – Bereitstellen
eines Kragarmes zum Haltern des Bauteils und eines Klebefußes mit
einem Boden;
- – Anordnen
eines Klebstoffes auf dem Boden zum Kleben des Bodens auf eine Struktur
des Flugzeuges; und
- – Anordnen
einer Vorsprungs-Einrichtung auf dem Boden, welche dazu eingerichtet
ist, eine Dicke des Klebstoffes zwischen dem Boden und der Struktur
einzustellen.
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Ein
Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass die Dicke des
Klebstoffes zwischen dem Boden und der Struktur des Flugzeuges durch
den Einsatz der erfindungsgemäßen Vorsprungs-Einrichtung
präzise
eingestellt ist. Dazu wird die Vorsprungs-Einrichtung mit einer
vorbestimmten, von dem Boden des Klebehalters abstehenden Höhe bereitgestellt.
Diese vorbestimmte Höhe
der Vorsprungs-Einrichtung vom Boden entspricht damit der Dicke
des Klebstoffes zwischen dem Boden des Klebehalters und der Struktur
des Flugzeuges im montierten Zustand.
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Ein
weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass ein
solcher erfindungsgemäßer Klebehalter
mit der Vorsprungs-Einrichtung auf sehr einfache Weise auf die Struktur
des Flugzeuges geklebt werden kann und das mit der vorbestimmten
Dicke des Klebstoffes.
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In
den Unteransprüchen
finden sich vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der
Erfindung.
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Gemäß einer
bevorzugten Weiterbildung ist die Vorsprungs-Einrichtung dazu eingerichtet, unmittelbar
auf der Struktur des Flugzeuges angeordnet zu werden.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Vorsprungs-Einrichtung
als zumindest eine auf der dem Kragarm abgewandten Seite des Bodens
angeordnete Nase vorbestimmter Höhe
ausgebildet.
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Durch
die vorbestimmte Höhe
der Nase ist der Abstand zwischen dem Boden des Klebehalters und
der Struktur des Flugzeuges eingestellt. Dadurch ist auch die Dicke
des Klebstoffes zwischen dem Boden und der Struktur vorab definiert
und eingestellt.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Vorsprungs-Einrichtung
als zumindest ein beidseitiges Klebeband vorbestimmter Dicke ausgebildet,
welches mit einer ersten Seite auf dem Boden des Klebefußes geklebt
ist und mit einer zweiten Seite auf die Struktur zu kleben ist.
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Durch
die vorbestimmte Dicke des beidseitigen Klebebandes ist der Abstand
zwischen Boden des Klebehalters und der Struktur des Flugzeuges eingestellt.
Dadurch ist auch die Dicke des Klebstoffes zwischen dem Boden und
der Struktur vorab definiert und eingestellt.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Vorsprungs-Einrichtung
als zumindest ein Klettstreifen vorbestimmter Dicke ausgebildet, welcher
dazu eingerichtet ist, mit einem auf der Struktur des Flugzeuges
angeordneten Klettstreifen formschlüssig verbunden zu werden.
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Der
Klettstreifen des Klebehalters wird auf dem Klettstreifen der Struktur
fixiert. Somit wirken die Klettstreifen als Fixiervorrichtung für das Kleben
des Klebehalters auf die Struktur. Dabei sind die Klettstreifen
vorzugsweise mit einem beidseitigen Klebeband auf dem Klebehalter
bzw. auf der Struktur verklebt. Dieser Kleber wird aufgetragen und
durchdringt dabei auch den jeweiligen Klettstreifen oder Klettband.
Bei der Montage des Klebehalters auf die Struktur stellt die verbleibende
Restdicke der zusammengedrückten
Klettstreifenseiten den Minimumspalt des Klebstoffes und damit dessen
Dicke sicher. Des Weiteren stellt der Verbund aus den Klettstreifen und
dem Klebstoff aufgrund der großen
Klebefilmdicke einen Kleberissstopper bereit, welcher dazu eingerichtet
ist, einen Riss in einer Klebefläche
des Klebehal ters derart zu stoppen, dass sich dieser Riss nicht
auf eine getrennte Klebefläche
ausbreiten kann.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist der Klettstreifen als ein
Klettstreifenring ausgebildet, der am äußeren Rand des Bodens des Klebefußes zur
Ausbildung als Fixier-Hilfe
für die
Fixierung des Klebehalter an der Struktur des Flugzeuges angeordnet
ist.
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Durch
die Anordnung des Klettstreifenrings am äußeren Rand des Bodens des Klebefußes sieht der
Werker den Klettstreifenring. Somit eignet sich der Klettstreifenring
besonders als Fixierhilfe.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist der Klettstreifen auf dem
Durchmesser des Bodens angeordnet.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist der Klebstoff als ein Klebefilm
ausgebildet.
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Der
Klebefilm hat vorzugsweise eine Dicke von 0,1 bis 0,4 mm.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist der Boden des Klebefusses
mit zumindest einer Nut ausgestattet, welche den Boden in zumindest
zwei getrennte Klebeflächen
teilt, wobei der Klebstoff zumindest teilweise die zumindest eine
Nut zur Ausbildung eines Kleberissstoppers ausfüllt.
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Der
ausgebildete Kleberissstopper stoppt vorteilhafterweise einen Riss
in einer Klebefläche derart,
dass sich dieser Riss nicht auf einen der weiteren getrennten Klebeflächen des
Klebehalters ausbreiten kann. Somit wird die Wahrscheinlichkeit
für ein
Ablösen
des Klebehalters von der Struktur des Flugzeuges verringert.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist eine Dicke des Klebstoffes
senkrecht zu dem Boden des Klebehalters im Bereich der zumindest
einen Nut größer als
im Bereich der getrennten Klebeflächen.
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Die
durch die größere Klebestoffdicke
im Bereich der Nut ist eine besonders vorteilhafte Variante eines
Kleberissstoppers bereitgestellt.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung füllt der Klebstoff die zumindest
eine Nut vollständig
aus und bildet gegenüber
der Struktur eine durchgehende ebene Fläche.
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Die
vollständige
Ausfüllung
der Nut mit dem Klebstoff ist eine weiter optimierte Variante des
Kleberissstoppers. Weiter bildet der Klebstoff eine durchgehende
ebene Fläche
gegenüber
der Struktur des Flugzeuges, so dass der Klebehalter einfach auf die
Struktur aufzukleben ist und die Klebefläche maximiert ist.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung ist eine Mehrzahl N von Nuten
in dem Boden des Klebefußes
vorgesehen. Die N Nuten sind vorzugsweise als sich kreuzende Nuten
ausgebildet, die den Boden in 2 N Klebeflächen teilen. Alternativ sind die
N Nuten in konzentrischen Kreisen in dem Boden angeordnet.
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Des
Weiteren wird ein Verfahren zum Kleben eines Klebehalters auf eine
Struktur in einem Flugzeug vorgeschlagen, welches folgende Schritte
hat:
Bereitstellen eines wie oben erläuterten erfindungsgemäßen Klebehalters,
dessen Vorsprungs-Einrichtung als zumindest eine auf der dem Kragarm
abgewandten Seite des Bodens angeordnete Nase vorbestimmter Höhe ausgebildet
ist;
lösbares
Befestigen des Klebehalters auf der Struktur mittels einer Befestigungs-Vorrichtung
derart, dass ausschließlich
die Nase des Klebehalters auf die Struktur gepresst ist;
Aushärten des
Klebstoffes mit der eingestellten Dicke zwischen dem Boden des Klebehalters
und der Struktur; und
Entfernen der Befestigungs-Vorrichtung,
wenn der Klebstoff ausgehärtet
ist.
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Ferner
wird ein Verfahren zum Kleben eines Klebehalters auf eine Struktur
in einem Flugzeug vorgeschlagen, welches folgende Schritte hat:
Bereitstellen
eines wie oben erläuterten
erfindungsgemäßen Klebehalters,
dessen Vorsprungs-Einrichtung als zumindest ein Klettstreifen vorbestimmter Dicke
ausgebildet ist, welcher dazu eingerichtet ist, mit einem auf der
Struktur des Flugzeuges angeordneten Klettstreifen formschlüssig verbunden
zu werden;
Befestigen des Klettstreifens des Klebehalters auf dem
Klettstreifen der Struktur zur Fixierung des Klebehalters auf der
Struktur; und
Aushärten
des Klebstoffes mit der eingestellten Dicke zwischen dem Boden des
Klebehalters und der Struktur.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Figuren näher
erläutert.
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Von
den Figuren zeigen:
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1, 2 eine
schematische Darstellungen eines herkömmlichen Klebehalters zum Haltern eines
Bauteils in einem Flugzeug;
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3 eine
schematische Schnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Klebehalters
zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug;
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4 eine
schematische Schnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Klebehalters
zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug;
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5 eine
Detailansicht der 4;
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6 eine
isometrische Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Klebehalters
der 4;
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7 ein
schematisches Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens
zum Herstellen eines Klebehalters zum Haltern eines Bauteils in
einem Flugzeug;
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8 ein
schematisches Ablaufdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens
zum Kleben eines Klebehalters auf eine Struktur in einem Flugzeug;
und
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9 ein
schematisches Ablaufdiagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens
zum Kleben eines Klebehalters auf eine Struktur in einem Flugzeug.
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In
den Figuren bezeichnen dieselben Bezugszeichen gleiche oder funktionsgleiche
Komponenten, soweit nichts Gegenteiliges angegeben ist.
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In
den 3 und 4 sind schematische Schnittansichten
eines ersten und eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Klebehalters 1 zum
Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug dargestellt.
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Der
Klebehalter 1 nach den 3 und 4 hat
einen Kragarm 2, einen Klebefuß 3, einen Klebstoff
oder Klebefilm 5 und eine Vorsprungs-Einrichtung 6.
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Der
Kragarm 2 ist zum Haltern eines Bauteils, beispielsweise
eines Kabels, geeignet. Vorzugsweise wird mittels einer Schraube 10 ein
P-Clip zum Haltern eines Bauteils, zum Beispiel eines Kabels, an
dem Kragarm 2 befestigt. Der Klebefuß 3 hat einen Boden 4,
auf welchem der Klebstoff 5 zum Kleben des Bodens 4 auf
eine Struktur 9 des Flugzeuges angeordnet ist. Die Struktur 9 des
Flugzeuges ist aus Gründen
der Übersichtlichkeit
nur in den 3 und 5 dargestellt.
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Die
Vorsprungs-Einrichtung 6 ist auf dem Boden 4 angeordnet
und dazu eingerichtet, eine Dicke D (siehe 5) des Klebstoffes 5 zwischen
dem Boden 4 und der Struktur 9 einzustellen. Dabei
hat die Vorsprungs-Einrichtung 6 eine vorbestimmte Höhe senkrecht
zum Boden 4. Diese vorbestimmte Höhe der Vorsprungs-Einrichtung 6 zum
Boden 4 entspricht nach der Montage des Klebehalters 1 der
Dicke D des Klebstoffes 5 zwischen dem Boden 4 des Klebehalters 1 und
der Struktur 9 des Flugzeuges.
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Dabei
ist die Vorsprungs-Einrichtung 6 insbesondere dazu eingerichtet,
unmittelbar auf die Struktur 9 des Flugzeuges geklebt zu
werden. Der Klebstoff oder Klebefilm 5 hat dabei insbesondere eine
Dicke von 0,1 bis 0,4 mm.
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Die
beiden Ausführungsbeispiele
des Klebehalters 1 nach den 3 und 4 unterscheiden sich
im Wesentlichen in der Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorsprungs-Einrichtung 6.
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Mit
Bezug auf 3 ist die Vorsprungs-Einrichtung 6 als
zumindest ein Klettstreifen 11 vorbestimmter Dicke ausgebildet.
Der Klettstreifen 11 ist dazu eingerichtet, mit einem auf
der Struktur 9 des Flugzeuges angeordneten Klettstreifen 12 formschlüssig verbunden
zu werden. Dabei ist der Klettstreifen 11 bevorzugt als
ein Klettstreifenring ausgebildet, der am äußeren Rand des Bodens 4 des
Klebefußes 3 zur
Ausbildung als Fixier-Hilfe für
die Fixierung des Klebehalters 1 an der Struktur 9 des
Flugzeuges angeordnet ist. Alternativ kann der Klettstreifen 11 auch
auf dem Durchmesser des Bodens 4 angeordnet werden (nicht
gezeigt). In diesem Fall ist der Klettstreifen 12 der Struktur 9 entsprechend
anzuordnen.
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Wie
oben bereits ausgeführt,
unterscheiden sich die beiden Ausführungsbeispiele des Klebehalters 1 nach
den 3 und 4 in der Ausgestaltung der Vorsprungs-Einrichtung 6.
Gemäß 4 ist die
Vorsprungs-Einrichtung 6 als zumindest eine auf der dem
Kragarm 2 abgewandten Seite des Bodens 4 angeordnete
Nase 13 ausgebildet. Die Nase 13 hat eine vorbestimmte
Höhe, welche
im montierten Zustand der Dicke D des Klebstoffes 5 entspricht.
Zur 4 zeigt die 5 eine in
der 4 referenzierte Detailansicht und 6 eine
isometrische Darstellung des Klebehalters 1 nach 4.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausgestaltung ist der Boden 4 des Klebefußes 3 mit
zumindest einer Nut 7, 8 ausgestattet (siehe 4 bis 6).
Die zumindest eine Nut 7, 8 teilt den Boden 4 in
zumindest zwei getrennte Klebeflächen
F1, F2. Der Klebstoff 5 füllt zumindest teilweise die
zumindest eine Nut 7, 8 zur Ausbildung eines Kleberissstoppers
aus. Der Kleberissstopper ist dazu eingerichtet, einen Riss in einer
Klebefläche
F1, F2 derart zu stoppen, dass sich dieser Riss nicht auf die getrennte
Klebefläche
F2, F1 ausbreiten kann.
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Dabei
ist eine Dicke D' des
Klebstoffes 5 senkrecht zu dem Boden 4 des Klebehalters 1 im
Bereich der zumindest einen Nut 7, 8 großer als
die Dicke D im Bereich der getrennten Klebeflächen F1, F2.
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Vorzugsweise
füllt der
Klebstoff 5 die zumindest eine Nut 7, 8 vollständig aus
und bildet gegenüber
der Struktur 9 eine durchgehende ebene Fläche.
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Vorzugsweise
ist eine Mehrzahl N von Nuten 7, 8 in dem Boden 4 des
Klebefußes 3 vorgesehen, welche
beispielsweise als konzentrische Kreise in dem Boden 4 angeordnet
sind. Alternativ können
die N Nuten 7, 8 auch als sich kreuzende Nuten
ausgebildet sein, welche den Boden 4 in 2 N Klebeflächen teilen
(nicht gezeigt).
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In 7 ist
ein schematisches Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens
zum Herstellen eines Klebehalters 1 zum Haltern eines Bauteils
in einem Flugzeug dargestellt.
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Nachfolgend
wird das erfindungsgemäße Verfahren
anhand des Blockschaltbildes in 7 unter
Verweis auf die 2 bis 6 beschrieben.
Das Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verfahrens
gemäß 7 weist
folgende Verfahrensschritte S1 bis S3 auf:
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Verfahrensschritt S1
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Ein
Kragarm 2 zum Haltern des Bauteils und ein Klebefuß 3 mit
einem Boden 4 werden zur Ausbildung des Klebehalters 1 bereitgestellt.
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Verfahrensschritt S2.
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Ein
Klebstoff 5 oder Klebefilm wird auf dem Boden 4 zum
Kleben des Bodens 4 auf eine Struktur 9 des Flugzeuges
angeordnet.
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Verfahrensschritt S3
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Weiter
wird eine Vorsprungs-Einrichtung 6 derart auf dem Boden 4 angeordnet,
dass sie dazu eingerichtet ist, eine Dicke D des Klebstoffes 5 zwischen
dem Boden 4 und der Struktur 9 einzustellen.
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8 zeigt
ein schematisches Ablaufdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen Verfahrens
zum Kleben eines Klebehalters 1 auf eine Struktur 9 eines
Flugzeuges. Nachfolgend wird das erfindungsgemäß Verfahren der 8 unter
Verweis auf die 4 bis 6 beschrieben.
Das erfindungsgemäße Verfahren
der 8 hat die folgenden Verfahrensschritte R1 bis R4:
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Verfahrensschritt R1
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Ein
Klebehalter 1 wird bereitgestellt, der gemäß der 4 bis 6 ausgebildet
ist. Demnach weist der Klebehalter 1 als Vorsprungs-Einrichtung 6 die
Nase 13 vorbestimmter Höhe
auf.
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Verfahrensschritt R2
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Der
Klebehalter 1 wird auf der Struktur 9 mittels
einer Befestigungs-Vorrichtung derart lösbar befestigt, dass ausschließlich die
Nase 13 des Klebehalters 1 auf die Struktur 9 gepresst
ist. Zwischen dem Boden 4 des Klebehalters 1 und
der Struktur 9 ist außer
im Bereich der Nase 13 der Klebefilm 5 vorgesehen.
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Verfahrens schritt R3
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Der
Klebefilm 5 mit der eingestellten Dicke D zwischen dem
Boden 4 des Klebehalters 1 und der Struktur 9 wird
ausgehärtet.
Zur Einstellung der Dicke D ist die Nase 13 vorgesehen.
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Verfahrensschritt R4
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Nach
Aushärtung
des Klebefilms 5 wird die Befestigungs-Vorrichtung wieder entfernt.
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In 9 ist
ein schematisches Ablaufdiagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen Verfahrens
zum Kleben eines Klebehalters 1 auf eine Struktur 9 in
einem Flugzeug dargestellt.
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Nachfolgend
wird das Ausführungsbeispiel der 9 unter
Verweis auf die 3 beschrieben. Das Verfahren
der 9 hat die Verfahrensschritte T1 bis T3:
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Verfahrensschritt T1
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Ein
Klebehalter 1 wird bereitgestellt, der gemäß 3 ausgebildet
ist. Damit hat der Klebehalter 1 als Vorsprungs-Einrichtung 6 einen
Klettstreifen 11.
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Verfahrensschritt T2
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Der
Klettstreifen 11 des Klebehalters 1 wird auf einen
Klett streifen 12 der Struktur 9 zur Fixierung des
Klebehalters 1 auf der Struktur 9 befestigt. Zwischen
dem Boden 4 und der Struktur 9 ist der Klebefilm 5 angeordnet.
Die verbundenen Klettstreifen 11 und 12 dienen
dabei zur Einstellung der Dicke D des Klebefilms 5 zwischen
dem Boden 4 und der Struktur 9.
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Verfahrensschritt T3
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Der
Klebstoff 5 mit der eingestellten Dicke D zwischen dem
Boden 4 des Klebehalters 1 und der Struktur 9 wird
ausgehärtet.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
vorliegend beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern
auf vielfältige
Weise modifizierbar.
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- 1
- Klebehalter
- 2
- Kragarm
- 3
- Klebefuß
- 4
- Boden
- 5
- Klebstoff
- 6
- Vorsprungs-Einrichtung
- 7
- Nut
- 8
- Nut
- 9
- Struktur
- 10
- Schraube
- 11
- Klettstreifen,
Klettring
- 12
- Klettstreifen,
Klettring
- 13
- Nase
- F1
- erste
Klebefläche
- F2
- zweite
Klebefläche
- D,
D'
- Dicke
- P
- P-Clip
- K
- Kabel
- S1–S3
- Verfahrensschritt
- R1–R4
- Verfahrensschritt
- T1–T3
- Verfahrensschritt