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DE102009002838A1 - Klebehalter zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug und Verfahren zum Herstellen eines solchen - Google Patents

Klebehalter zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug und Verfahren zum Herstellen eines solchen Download PDF

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DE102009002838A1
DE102009002838A1 DE102009002838A DE102009002838A DE102009002838A1 DE 102009002838 A1 DE102009002838 A1 DE 102009002838A1 DE 102009002838 A DE102009002838 A DE 102009002838A DE 102009002838 A DE102009002838 A DE 102009002838A DE 102009002838 A1 DE102009002838 A1 DE 102009002838A1
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DE
Germany
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adhesive
aircraft
ground
container
thickness
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102009002838A
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English (en)
Inventor
Hermann Benthien
Andreas Poppe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Operations GmbH
Original Assignee
Airbus Operations GmbH
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Publication date
Application filed by Airbus Operations GmbH filed Critical Airbus Operations GmbH
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/30Installations of cables or lines on walls, floors or ceilings
    • H02G3/305Mounting by adhesive material
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B11/00Connecting constructional elements or machine parts by sticking or pressing them together, e.g. cold pressure welding
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Abstract

Die vorliegende Erfindung schafft einen Klebehalter zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug und ein Verfahren zum Herstellen eines solchen. Der Klebehalter zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug hat einen Kragarm zum Haltern des Bauteils, einen Klebefuß mit einem Boden und einen auf dem Boden angeordneten Klebstoff zum Kleben des Bodens auf eine Struktur des Flugzeuges, wobei eine Vorsprungs-Einrichtung auf dem Boden angeordnet ist, welche dazu eingerichtet ist, eine Dicke des Klebstoffes zwischen dem Boden und der Struktur einzustellen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Klebehalter zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug und ein Verfahren zum Herstellen eines solchen.
  • Das technische Gebiet der vorliegenden Erfindung betrifft Klebehalter zum Haltern eines Bauteiles, wie beispielsweise eines Kabels, in einem Flugzeug.
  • Dazu zeigen die 1 und 2 schematische Darstellungen eines herkömmlichen Klebehalters 1, der mittels eines Klebers oder Klebefilms auf eine Struktur des Flugzeuges geklebt wird. Der Klebehalter 1 hat einen Kragarm 2 zum Haltern eines Bauteiles, wie beispielsweise eines Kabels K. Weiter hat der Klebehalter 1 einen Klebefuß 3, dessen Boden auf die Struktur des Flugzeuges geklebt wird. Gemäß 1 kann ein solcher Klebehalter 1 einen P-Clip P zum Haltern des Kabels K aufweisen. Der P-Clip P wird beispielsweise mittels einer Schraube 10 an dem Kragarm 2 befestigt (siehe 2).
  • Ein solcher Klebehalter 1 hat gegenüber einem genieteten Halter den Vorteil eines geringeren Konstruktionsaufwandes.
  • Allerdings ist die Ausfallrate der auf die Struktur eines Flugzeuges geklebten Klebehalter herkömmlicherweise relativ hoch. Eine der häufigsten Fehlerquellen, welche diese hohe Ausfallrate verursacht, liegt in einer nicht korrekt hergestellten Dicke des Klebstoffes oder Klebefilms zwischen dem Boden des Klebehalters und der Struktur des Flugzeuges. Die Klebefilmdicke oder Klebstoffdicke muss sehr genau eingehal ten werden.
  • Herkömmlicherweise werden zur Fixierung der Klebehalter im Flugzeug sogenannte Fixiereinrichtungen eingesetzt, die mit Klebeband an der Struktur des Flugzeuges fixiert werden. Bei der Montage können diese Fixiereinrichtungen allerdings verrutschen. Zur Einhaltung einer vorbestimmten, notwendigen Klebefilmdicke sind diese herkömmlichen Fixiereinrichtungen daher nur ungenügend geeignet.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Klebehalter zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug zu schaffen, welcher obige Nachteile nicht aufweist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Klebehalter zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und durch ein Verfahren zum Herstellen eines Klebehalters mit den Merkmalen des Patentanspruchs 13 gelöst.
  • Demgemäß wird ein Klebehalter zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug vorgeschlagen, der einen Kragarm zum Haltern des Bauteils, einen Klebefuß mit einem Boden und einen auf dem Boden angeordneten Klebstoff zum Kleben des Bodens auf eine Struktur des Flugzeuges aufweist, wobei eine Vorsprungs-Einrichtung auf dem Boden angeordnet ist, welche dazu eingerichtet ist, eine Dicke des Klebstoffes zwischen dem Boden und der Struktur einzustellen.
  • Des Weiteren wird ein Flugzeug mit zumindest einem wie oben beschriebenen Klebehalter vorgeschlagen.
  • Ferner wird ein Verfahren zum Herstellen eines Klebehalters zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug vorgeschlagen, das folgende Schritte aufweist:
    • – Bereitstellen eines Kragarmes zum Haltern des Bauteils und eines Klebefußes mit einem Boden;
    • – Anordnen eines Klebstoffes auf dem Boden zum Kleben des Bodens auf eine Struktur des Flugzeuges; und
    • – Anordnen einer Vorsprungs-Einrichtung auf dem Boden, welche dazu eingerichtet ist, eine Dicke des Klebstoffes zwischen dem Boden und der Struktur einzustellen.
  • Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass die Dicke des Klebstoffes zwischen dem Boden und der Struktur des Flugzeuges durch den Einsatz der erfindungsgemäßen Vorsprungs-Einrichtung präzise eingestellt ist. Dazu wird die Vorsprungs-Einrichtung mit einer vorbestimmten, von dem Boden des Klebehalters abstehenden Höhe bereitgestellt. Diese vorbestimmte Höhe der Vorsprungs-Einrichtung vom Boden entspricht damit der Dicke des Klebstoffes zwischen dem Boden des Klebehalters und der Struktur des Flugzeuges im montierten Zustand.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass ein solcher erfindungsgemäßer Klebehalter mit der Vorsprungs-Einrichtung auf sehr einfache Weise auf die Struktur des Flugzeuges geklebt werden kann und das mit der vorbestimmten Dicke des Klebstoffes.
  • In den Unteransprüchen finden sich vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung.
  • Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist die Vorsprungs-Einrichtung dazu eingerichtet, unmittelbar auf der Struktur des Flugzeuges angeordnet zu werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Vorsprungs-Einrichtung als zumindest eine auf der dem Kragarm abgewandten Seite des Bodens angeordnete Nase vorbestimmter Höhe ausgebildet.
  • Durch die vorbestimmte Höhe der Nase ist der Abstand zwischen dem Boden des Klebehalters und der Struktur des Flugzeuges eingestellt. Dadurch ist auch die Dicke des Klebstoffes zwischen dem Boden und der Struktur vorab definiert und eingestellt.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Vorsprungs-Einrichtung als zumindest ein beidseitiges Klebeband vorbestimmter Dicke ausgebildet, welches mit einer ersten Seite auf dem Boden des Klebefußes geklebt ist und mit einer zweiten Seite auf die Struktur zu kleben ist.
  • Durch die vorbestimmte Dicke des beidseitigen Klebebandes ist der Abstand zwischen Boden des Klebehalters und der Struktur des Flugzeuges eingestellt. Dadurch ist auch die Dicke des Klebstoffes zwischen dem Boden und der Struktur vorab definiert und eingestellt.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Vorsprungs-Einrichtung als zumindest ein Klettstreifen vorbestimmter Dicke ausgebildet, welcher dazu eingerichtet ist, mit einem auf der Struktur des Flugzeuges angeordneten Klettstreifen formschlüssig verbunden zu werden.
  • Der Klettstreifen des Klebehalters wird auf dem Klettstreifen der Struktur fixiert. Somit wirken die Klettstreifen als Fixiervorrichtung für das Kleben des Klebehalters auf die Struktur. Dabei sind die Klettstreifen vorzugsweise mit einem beidseitigen Klebeband auf dem Klebehalter bzw. auf der Struktur verklebt. Dieser Kleber wird aufgetragen und durchdringt dabei auch den jeweiligen Klettstreifen oder Klettband. Bei der Montage des Klebehalters auf die Struktur stellt die verbleibende Restdicke der zusammengedrückten Klettstreifenseiten den Minimumspalt des Klebstoffes und damit dessen Dicke sicher. Des Weiteren stellt der Verbund aus den Klettstreifen und dem Klebstoff aufgrund der großen Klebefilmdicke einen Kleberissstopper bereit, welcher dazu eingerichtet ist, einen Riss in einer Klebefläche des Klebehal ters derart zu stoppen, dass sich dieser Riss nicht auf eine getrennte Klebefläche ausbreiten kann.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist der Klettstreifen als ein Klettstreifenring ausgebildet, der am äußeren Rand des Bodens des Klebefußes zur Ausbildung als Fixier-Hilfe für die Fixierung des Klebehalter an der Struktur des Flugzeuges angeordnet ist.
  • Durch die Anordnung des Klettstreifenrings am äußeren Rand des Bodens des Klebefußes sieht der Werker den Klettstreifenring. Somit eignet sich der Klettstreifenring besonders als Fixierhilfe.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist der Klettstreifen auf dem Durchmesser des Bodens angeordnet.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist der Klebstoff als ein Klebefilm ausgebildet.
  • Der Klebefilm hat vorzugsweise eine Dicke von 0,1 bis 0,4 mm.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist der Boden des Klebefusses mit zumindest einer Nut ausgestattet, welche den Boden in zumindest zwei getrennte Klebeflächen teilt, wobei der Klebstoff zumindest teilweise die zumindest eine Nut zur Ausbildung eines Kleberissstoppers ausfüllt.
  • Der ausgebildete Kleberissstopper stoppt vorteilhafterweise einen Riss in einer Klebefläche derart, dass sich dieser Riss nicht auf einen der weiteren getrennten Klebeflächen des Klebehalters ausbreiten kann. Somit wird die Wahrscheinlichkeit für ein Ablösen des Klebehalters von der Struktur des Flugzeuges verringert.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist eine Dicke des Klebstoffes senkrecht zu dem Boden des Klebehalters im Bereich der zumindest einen Nut größer als im Bereich der getrennten Klebeflächen.
  • Die durch die größere Klebestoffdicke im Bereich der Nut ist eine besonders vorteilhafte Variante eines Kleberissstoppers bereitgestellt.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung füllt der Klebstoff die zumindest eine Nut vollständig aus und bildet gegenüber der Struktur eine durchgehende ebene Fläche.
  • Die vollständige Ausfüllung der Nut mit dem Klebstoff ist eine weiter optimierte Variante des Kleberissstoppers. Weiter bildet der Klebstoff eine durchgehende ebene Fläche gegenüber der Struktur des Flugzeuges, so dass der Klebehalter einfach auf die Struktur aufzukleben ist und die Klebefläche maximiert ist.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist eine Mehrzahl N von Nuten in dem Boden des Klebefußes vorgesehen. Die N Nuten sind vorzugsweise als sich kreuzende Nuten ausgebildet, die den Boden in 2 N Klebeflächen teilen. Alternativ sind die N Nuten in konzentrischen Kreisen in dem Boden angeordnet.
  • Des Weiteren wird ein Verfahren zum Kleben eines Klebehalters auf eine Struktur in einem Flugzeug vorgeschlagen, welches folgende Schritte hat:
    Bereitstellen eines wie oben erläuterten erfindungsgemäßen Klebehalters, dessen Vorsprungs-Einrichtung als zumindest eine auf der dem Kragarm abgewandten Seite des Bodens angeordnete Nase vorbestimmter Höhe ausgebildet ist;
    lösbares Befestigen des Klebehalters auf der Struktur mittels einer Befestigungs-Vorrichtung derart, dass ausschließlich die Nase des Klebehalters auf die Struktur gepresst ist;
    Aushärten des Klebstoffes mit der eingestellten Dicke zwischen dem Boden des Klebehalters und der Struktur; und
    Entfernen der Befestigungs-Vorrichtung, wenn der Klebstoff ausgehärtet ist.
  • Ferner wird ein Verfahren zum Kleben eines Klebehalters auf eine Struktur in einem Flugzeug vorgeschlagen, welches folgende Schritte hat:
    Bereitstellen eines wie oben erläuterten erfindungsgemäßen Klebehalters, dessen Vorsprungs-Einrichtung als zumindest ein Klettstreifen vorbestimmter Dicke ausgebildet ist, welcher dazu eingerichtet ist, mit einem auf der Struktur des Flugzeuges angeordneten Klettstreifen formschlüssig verbunden zu werden;
    Befestigen des Klettstreifens des Klebehalters auf dem Klettstreifen der Struktur zur Fixierung des Klebehalters auf der Struktur; und
    Aushärten des Klebstoffes mit der eingestellten Dicke zwischen dem Boden des Klebehalters und der Struktur.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren näher erläutert.
  • Von den Figuren zeigen:
  • 1, 2 eine schematische Darstellungen eines herkömmlichen Klebehalters zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug;
  • 3 eine schematische Schnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Klebehalters zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug;
  • 4 eine schematische Schnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Klebehalters zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug;
  • 5 eine Detailansicht der 4;
  • 6 eine isometrische Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Klebehalters der 4;
  • 7 ein schematisches Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen eines Klebehalters zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug;
  • 8 ein schematisches Ablaufdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Kleben eines Klebehalters auf eine Struktur in einem Flugzeug; und
  • 9 ein schematisches Ablaufdiagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Kleben eines Klebehalters auf eine Struktur in einem Flugzeug.
  • In den Figuren bezeichnen dieselben Bezugszeichen gleiche oder funktionsgleiche Komponenten, soweit nichts Gegenteiliges angegeben ist.
  • In den 3 und 4 sind schematische Schnittansichten eines ersten und eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Klebehalters 1 zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug dargestellt.
  • Der Klebehalter 1 nach den 3 und 4 hat einen Kragarm 2, einen Klebefuß 3, einen Klebstoff oder Klebefilm 5 und eine Vorsprungs-Einrichtung 6.
  • Der Kragarm 2 ist zum Haltern eines Bauteils, beispielsweise eines Kabels, geeignet. Vorzugsweise wird mittels einer Schraube 10 ein P-Clip zum Haltern eines Bauteils, zum Beispiel eines Kabels, an dem Kragarm 2 befestigt. Der Klebefuß 3 hat einen Boden 4, auf welchem der Klebstoff 5 zum Kleben des Bodens 4 auf eine Struktur 9 des Flugzeuges angeordnet ist. Die Struktur 9 des Flugzeuges ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nur in den 3 und 5 dargestellt.
  • Die Vorsprungs-Einrichtung 6 ist auf dem Boden 4 angeordnet und dazu eingerichtet, eine Dicke D (siehe 5) des Klebstoffes 5 zwischen dem Boden 4 und der Struktur 9 einzustellen. Dabei hat die Vorsprungs-Einrichtung 6 eine vorbestimmte Höhe senkrecht zum Boden 4. Diese vorbestimmte Höhe der Vorsprungs-Einrichtung 6 zum Boden 4 entspricht nach der Montage des Klebehalters 1 der Dicke D des Klebstoffes 5 zwischen dem Boden 4 des Klebehalters 1 und der Struktur 9 des Flugzeuges.
  • Dabei ist die Vorsprungs-Einrichtung 6 insbesondere dazu eingerichtet, unmittelbar auf die Struktur 9 des Flugzeuges geklebt zu werden. Der Klebstoff oder Klebefilm 5 hat dabei insbesondere eine Dicke von 0,1 bis 0,4 mm.
  • Die beiden Ausführungsbeispiele des Klebehalters 1 nach den 3 und 4 unterscheiden sich im Wesentlichen in der Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorsprungs-Einrichtung 6.
  • Mit Bezug auf 3 ist die Vorsprungs-Einrichtung 6 als zumindest ein Klettstreifen 11 vorbestimmter Dicke ausgebildet. Der Klettstreifen 11 ist dazu eingerichtet, mit einem auf der Struktur 9 des Flugzeuges angeordneten Klettstreifen 12 formschlüssig verbunden zu werden. Dabei ist der Klettstreifen 11 bevorzugt als ein Klettstreifenring ausgebildet, der am äußeren Rand des Bodens 4 des Klebefußes 3 zur Ausbildung als Fixier-Hilfe für die Fixierung des Klebehalters 1 an der Struktur 9 des Flugzeuges angeordnet ist. Alternativ kann der Klettstreifen 11 auch auf dem Durchmesser des Bodens 4 angeordnet werden (nicht gezeigt). In diesem Fall ist der Klettstreifen 12 der Struktur 9 entsprechend anzuordnen.
  • Wie oben bereits ausgeführt, unterscheiden sich die beiden Ausführungsbeispiele des Klebehalters 1 nach den 3 und 4 in der Ausgestaltung der Vorsprungs-Einrichtung 6. Gemäß 4 ist die Vorsprungs-Einrichtung 6 als zumindest eine auf der dem Kragarm 2 abgewandten Seite des Bodens 4 angeordnete Nase 13 ausgebildet. Die Nase 13 hat eine vorbestimmte Höhe, welche im montierten Zustand der Dicke D des Klebstoffes 5 entspricht. Zur 4 zeigt die 5 eine in der 4 referenzierte Detailansicht und 6 eine isometrische Darstellung des Klebehalters 1 nach 4.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Boden 4 des Klebefußes 3 mit zumindest einer Nut 7, 8 ausgestattet (siehe 4 bis 6). Die zumindest eine Nut 7, 8 teilt den Boden 4 in zumindest zwei getrennte Klebeflächen F1, F2. Der Klebstoff 5 füllt zumindest teilweise die zumindest eine Nut 7, 8 zur Ausbildung eines Kleberissstoppers aus. Der Kleberissstopper ist dazu eingerichtet, einen Riss in einer Klebefläche F1, F2 derart zu stoppen, dass sich dieser Riss nicht auf die getrennte Klebefläche F2, F1 ausbreiten kann.
  • Dabei ist eine Dicke D' des Klebstoffes 5 senkrecht zu dem Boden 4 des Klebehalters 1 im Bereich der zumindest einen Nut 7, 8 großer als die Dicke D im Bereich der getrennten Klebeflächen F1, F2.
  • Vorzugsweise füllt der Klebstoff 5 die zumindest eine Nut 7, 8 vollständig aus und bildet gegenüber der Struktur 9 eine durchgehende ebene Fläche.
  • Vorzugsweise ist eine Mehrzahl N von Nuten 7, 8 in dem Boden 4 des Klebefußes 3 vorgesehen, welche beispielsweise als konzentrische Kreise in dem Boden 4 angeordnet sind. Alternativ können die N Nuten 7, 8 auch als sich kreuzende Nuten ausgebildet sein, welche den Boden 4 in 2 N Klebeflächen teilen (nicht gezeigt).
  • In 7 ist ein schematisches Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen eines Klebehalters 1 zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug dargestellt.
  • Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand des Blockschaltbildes in 7 unter Verweis auf die 2 bis 6 beschrieben. Das Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß 7 weist folgende Verfahrensschritte S1 bis S3 auf:
  • Verfahrensschritt S1
  • Ein Kragarm 2 zum Haltern des Bauteils und ein Klebefuß 3 mit einem Boden 4 werden zur Ausbildung des Klebehalters 1 bereitgestellt.
  • Verfahrensschritt S2.
  • Ein Klebstoff 5 oder Klebefilm wird auf dem Boden 4 zum Kleben des Bodens 4 auf eine Struktur 9 des Flugzeuges angeordnet.
  • Verfahrensschritt S3
  • Weiter wird eine Vorsprungs-Einrichtung 6 derart auf dem Boden 4 angeordnet, dass sie dazu eingerichtet ist, eine Dicke D des Klebstoffes 5 zwischen dem Boden 4 und der Struktur 9 einzustellen.
  • 8 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Kleben eines Klebehalters 1 auf eine Struktur 9 eines Flugzeuges. Nachfolgend wird das erfindungsgemäß Verfahren der 8 unter Verweis auf die 4 bis 6 beschrieben. Das erfindungsgemäße Verfahren der 8 hat die folgenden Verfahrensschritte R1 bis R4:
  • Verfahrensschritt R1
  • Ein Klebehalter 1 wird bereitgestellt, der gemäß der 4 bis 6 ausgebildet ist. Demnach weist der Klebehalter 1 als Vorsprungs-Einrichtung 6 die Nase 13 vorbestimmter Höhe auf.
  • Verfahrensschritt R2
  • Der Klebehalter 1 wird auf der Struktur 9 mittels einer Befestigungs-Vorrichtung derart lösbar befestigt, dass ausschließlich die Nase 13 des Klebehalters 1 auf die Struktur 9 gepresst ist. Zwischen dem Boden 4 des Klebehalters 1 und der Struktur 9 ist außer im Bereich der Nase 13 der Klebefilm 5 vorgesehen.
  • Verfahrens schritt R3
  • Der Klebefilm 5 mit der eingestellten Dicke D zwischen dem Boden 4 des Klebehalters 1 und der Struktur 9 wird ausgehärtet. Zur Einstellung der Dicke D ist die Nase 13 vorgesehen.
  • Verfahrensschritt R4
  • Nach Aushärtung des Klebefilms 5 wird die Befestigungs-Vorrichtung wieder entfernt.
  • In 9 ist ein schematisches Ablaufdiagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Kleben eines Klebehalters 1 auf eine Struktur 9 in einem Flugzeug dargestellt.
  • Nachfolgend wird das Ausführungsbeispiel der 9 unter Verweis auf die 3 beschrieben. Das Verfahren der 9 hat die Verfahrensschritte T1 bis T3:
  • Verfahrensschritt T1
  • Ein Klebehalter 1 wird bereitgestellt, der gemäß 3 ausgebildet ist. Damit hat der Klebehalter 1 als Vorsprungs-Einrichtung 6 einen Klettstreifen 11.
  • Verfahrensschritt T2
  • Der Klettstreifen 11 des Klebehalters 1 wird auf einen Klett streifen 12 der Struktur 9 zur Fixierung des Klebehalters 1 auf der Struktur 9 befestigt. Zwischen dem Boden 4 und der Struktur 9 ist der Klebefilm 5 angeordnet. Die verbundenen Klettstreifen 11 und 12 dienen dabei zur Einstellung der Dicke D des Klebefilms 5 zwischen dem Boden 4 und der Struktur 9.
  • Verfahrensschritt T3
  • Der Klebstoff 5 mit der eingestellten Dicke D zwischen dem Boden 4 des Klebehalters 1 und der Struktur 9 wird ausgehärtet.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vorliegend beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Weise modifizierbar.
  • 1
    Klebehalter
    2
    Kragarm
    3
    Klebefuß
    4
    Boden
    5
    Klebstoff
    6
    Vorsprungs-Einrichtung
    7
    Nut
    8
    Nut
    9
    Struktur
    10
    Schraube
    11
    Klettstreifen, Klettring
    12
    Klettstreifen, Klettring
    13
    Nase
    F1
    erste Klebefläche
    F2
    zweite Klebefläche
    D, D'
    Dicke
    P
    P-Clip
    K
    Kabel
    S1–S3
    Verfahrensschritt
    R1–R4
    Verfahrensschritt
    T1–T3
    Verfahrensschritt

Claims (15)

  1. Klebehalter (1) zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug, mit einem Kragarm (2) zum Haltern des Bauteils, einem Klebefuß (3) mit einem Boden (4), und einem auf dem Boden (4) angeordneten Klebstoff (5) zum Kleben des Bodens (4) auf eine Struktur (9) des Flugzeuges, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorsprungs-Einrichtung (6) auf dem Boden (4) angeordnet ist, welche dazu eingerichtet ist, eine Dicke (D) des Klebstoffes (5) zwischen dem Boden (4) und der Struktur (9) einzustellen.
  2. Klebehalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprungs-Einrichtung (6) dazu eingerichtet ist, unmittelbar auf der Struktur (9) des Flugzeuges angeordnet zu werden.
  3. Klebehalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprungs-Einrichtung (6) als zumindest eine auf der dem Kragarm (2) abgewandten Seite des Bodens (4) angeordnete Nase (13) vorbestimmter Höhe ausgebildet ist.
  4. Klebehalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprungs-Einrichtung (6) als zumindest ein beidseitiges Klebeband vorbestimmter Dicke ausgebildet ist, welches mit einer ersten Seite auf dem Boden (4) des Klebefußes (3) geklebt ist und mit einer zweiten Seite auf die Struktur (9) zu kleben ist.
  5. Klebehalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprungs-Einrichtung (6) als zumindest ein Klettstreifen (11) vorbestimmter Dicke ausgebildet ist, welcher dazu eingerichtet ist, mit einem auf der Struktur (9) des Flugzeuges angeordneten Klettstreifen (12) formschlüssig verbunden zu werden.
  6. Klebehalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Klettstreifen (11) als ein Klettstreifenring ausgebildet ist, der am äußeren Rand des Bodens (4) des Klebefußes (3) zur Ausbildung als Fixier-Hilfe für die Fixierung des Klebehalters (1) an der Struktur (9) des Flugzeuges angeordnet ist.
  7. Klebehalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Klettstreifen (11) auf dem Durchmesser des Bodens (4) angeordnet ist.
  8. Klebehalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff (5) als ein Klebefilm ausgebildet ist.
  9. Klebehalter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (4) des Klebefusses (3) mit zumindest einer Nut (7, 8) ausgestattet wird, welche den Boden (4) in zumindest zwei getrennte Klebeflächen (F1, F2) teilt, wobei der Klebstoff (5) zumindest teilweise die zumindest eine Nut (7, 8) zur Ausbildung eines Kleberissstoppers ausfüllt.
  10. Klebehalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dicke (D') des (5) Klebstoffes senkrecht zu dem Boden (4) des Klebehalters (1) im Bereich der zumindest einen Nut (7, 8) größer als im Bereich der getrennten Klebeflächen (F1, F2) ist.
  11. Klebehalter nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff (5) die zumindest eine Nut (7, 8) vollständig ausfüllt und gegenüber der Struktur (9) eine durchgehende ebene Fläche bildet.
  12. Klebehalter nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl N von Nuten (7, 8) in dem Boden (4) des Klebefußes (3) vorgesehen ist, wobei die N Nuten (7, 8) vorzugsweise als sich kreuzende Nuten ausgebildet sind, die den Boden (4) in 2 N Klebeflächen teilen, oder als konzentrische Kreise in dem Boden (4) angeordnet sind.
  13. Verfahren zum Herstellen eines Klebehalters (1) zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug, mit den Schritten: Bereitstellen eines Kragarmes (2) zum Haltern des Bauteils und eines Klebefußes (3) mit einem Boden (4); Anordnen eines Klebstoffes (5) auf dem Boden (4) zum Kleben des Bodens (4) auf eine Struktur (9) des Flugzeuges, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorsprungs-Einrichtung (6) auf dem Boden (4) angeordnet wird, welche dazu eingerichtet ist, eine Dicke (D) des Klebstoffes (5) zwischen dem Boden (4) und der Struktur (9) einzustellen.
  14. Verfahren zum Kleben eines Klebehalters (1) auf eine Struktur (9) in einem Flugzeug, mit den Schritten: Bereitstellen eines Klebehalters (1) nach Anspruch 3; lösbares Befestigen des Klebehalters (1) auf der Struktur (9) mittels einer Befestigungs-Vorrichtung derart, dass ausschließlich die Vorsprungs-Vorrichtung (6) des Klebehalters (1) auf die Struktur (9) gepresst ist; Aushärten des Klebstoffes (5) mit der eingestellten Dicke (D) zwischen dem Boden (4) des Klebehalters (1) und der Struktur (9); und Entfernen der Befestigungs-Vorrichtung, wenn der Klebstoff (5) ausgehärtet ist.
  15. Verfahren zum Kleben eines Klebehalters (1) auf eine Struktur (9) in einem Flugzeug, mit den Schritten: Bereitstellen eines Klebehalters (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 7; Befestigen des Klettstreifens (11) des Klebehalters (1) auf dem Klettstreifen (12) der Struktur (9) zur Fixierung des Klebehalters (1) auf der Struktur (9); und Aushärten des Klebstoffes (5) mit der eingestellten Dicke (D) zwischen dem Boden (4) des Klebehalters (1) und der Struktur (9).
DE102009002838A 2009-05-06 2009-05-06 Klebehalter zum Haltern eines Bauteils in einem Flugzeug und Verfahren zum Herstellen eines solchen Withdrawn DE102009002838A1 (de)

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