DE68920395T2 - Druckmaschinenwalzen. - Google Patents
Druckmaschinenwalzen.Info
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Description
- Die vorliegenge Erfindung betrifft eine Druckmaschinenwalze.
- Die vorliegende Erfindung betrifft ganz besonders eine oszillierende Walze zum Einsatz in Farb- und Feuchtwerken von Druckmaschinen.
- Es ist bekannt gewesen, daß sie eine axial oszillierende Bewegung auf Walzen in den Farb- und Feuchtwerken lithographischer Druckmaschinen für Farbheber (manchmal auch Farbverreib- oder Farbhebewalzen genannt) irgendwo zwischen der Druckfarben- und Befeuchtungsflüssigkeitsquelle und den Auftragwalzen verwendet, die auf dem Plattenzylinder oder der Druckwalze laufen. Im allgemeinen werden diese Farbheber oder Farbhebewalzen von der Druckmaschine rotierbar getrieben und dazu veranlaßt, mechanisch axial zu oszillieren.
- Darüber hinaus wurden oszillierende Auftragwalzen entwickelt die durch die oszillierende Bewegung einer unmittelbar angrenzenden Farbhebewalze bzw. eines Farbhebers durch Reibung axial getrieben werden. Vergleiche die Offenbarungen für derartige oszillierende Auftragwalzen in den U.S.-Patenten Nr 4,493,257 und 4,718,344. Es wurden zuvor auch pneumatisch oszillierte und mechanisch rotierte Farbheber entwickelt. Siehe japanisches Patent Nr. 57-93150 zur Offenbarung einer solchen Walze. Eine andere Foru einer oszillierenden Walze mit hydraulischem Motorantrieb für die Flüssigkeiten in Farb- und Feuchtwerken wird in U.S.-Patent Nr. 2,242,214 gezeigt. Es ist auch bekannt, eine Walze mechanisch axial zu oszillieren. Vergleiche U.S.-Patente Nr. 3,625,148; 4,509,426 und 4,672,894 und den britischen Patentantrag GB 2078172A. Auch bekannt ist, daß für sie eine mechanisch rotierte und mechanisch axial oszillierte auftragwaize zusammen mit einem oszillierenden Farbheber verwendet wird, worin beide Walzen bei verschiedenen Frequenzen oszilliert werden. vergleiche U.S.-Patent Nr. 4,397,236.
- Während jedoch jede dieser Walzen nach dem Stand der Technik einige der verteilungsprobleme mit der Druckfarben- und Befeuchtungsflüssigkeit löst, beschworen sie oft andere Probleme herauf oder stellten keine komplette Lösung für das Flüssigkeitsverteilungsproblem dar. Zum Beispiel besteht bei durch Reibung axial getriebenen oszillierenden Auftragwalzen, wenn die Auftragwalze durch den unmittelbar angrenzenden, sich axial bewegenden Farbheber in einer Richtung gezogen wird, in der Regel eine Zeitperiode, wenn sich die beiden Walzen im wesentlichen gemeinsam axial bewegen, dergestalt, daß wenig oder keine axiale Druckfarbenscherwirkung in der Berührungsstelle dieser beiden Walzen stattfindet. Infolgedessen wird die neue Farbe, die von dem Farbheber an die Auftragwalze geliefert wird, nur radial übergeben und nicht axial auf die Auftragwalze rückverteilt, und die Wahrscheinlichkeit, daß "Geistereffekte" auftreten, erhöht sich.
- In den meisten Druckmaschinen, in denen die Auftragwalze ursprünglich nicht zum Oszillieren beabsichtigt war und eine oszillierende Auftragwalze nachgerüstet wird, bewegt sich die nachgerüstete Auftragwalze aufgrund der Druckmaschinenkonstruktion nicht über die volle axiale Entfernung des Farbhebers hinweg. Infolgedessen gibt es eine andere Periode, wenn die axial oszillierende Bewegung der Auftragwalze abslchtlich gestoppt wird, um die Auftragwalze daran zu hindern, daß sie sich in Kontakt mit den Lagern auf dem Plattenzylinder oder den anderen Teilen der Druckmaschine, wie zum Beispiel ihrem Rahmen oder den Lagerhaltevorrichtungen bewegt, während der Farbheber bis zu seiner vollen axialen Laufstrecke mit dem Oszillieren fortfährt. Diese Art der intermittierenden Axialbewegung der Auftragwalze ist weit verbreitet, da die meisten durch Reibung axial getriebenen oszillierenden Auftragwalzen auf dem Stand der Technik mit Anschlägen versehen wurden, um eine übermäßige Laufstrecke und den Kontakt der Auftragwalze mit diesem anderen Teil der Druckmaschine zu verhindern. Wenn der Betrieb auf diese Weise stattfindet, dann besteht eine gute Übergabe vom Farbheber an die Auftragwalze, wenn die Axialscherwirkung auftritt, aber die Übergabe von der Auftragwalze an den Plattenzylinder/die Druckwalze weniger als ideal ist, wenn diese beiden Walzen nun kaum rotieren und keine Diagonalübergabe an den Plattenzylinder stattfindet, da die Auftragwalze durch einen Anschlag davon abgehalten wird, axial zu oszillieren. Da diese beiden verschiedenen Betriebsarten während jedem axialen Hub auftreten, der einen vollen Zyklus der Auftragwalze beschreibt, besitzt jede Betriebsart ihren eigenen Effekt auf die Druckqualität. Folglich ist es während dieser beiden verschiedenen Betriebsarten des vollen Zyklus schwierig, Identische Druckqualität zu erzielen, da die Platte mit verschiedenen Druckfarbmengen von der Auftragwalze versorgt wird, die wiederum verschiedene Druckfarbmengen von der Farbhebewalze oder dem Farbheber erhält.
- Während zahlreiche Versuche unternommen wurden, Walzen mechanisch zu oszillieren, um eine größere Gleichförmigkeit zu erzielen, sind mechanische Antriebe kompliziert und stellen selbst eine Problemquelle dar. Aus diesem Grund wurden die meisten Auftragwalzen an Druckmaschinen nicht mechanisch axial oszilliert. Außerdem sind die Auftragwalzen im allgemeinen nicht an einem einzelnen Ort fixiert, sondern sind von Schwinggehängen hängend montiert, die ihrerseits vorgespannt und sowohl in Richtung des Plattenzylinders als auch des sich unmittelbar benachbarten Farbhebers beweglich sind. Diese erforderliche Flexibilität ist bei dem Versuch, derartige Walzen mechanisch zu oszillieren, mit zusätzlichen Schwierigkeiten verbunden. Während es möglich sein könnte, eine neue Druckmaschine für eine mechanisch axial oszillierte Auftragwalze zu konzipieren, würde diese kostenaufwendig zu bauen und zu betreiben sein Während es schwierig sein könnte, einen erfolgreichen mechanischen oszillierenden Mechanismus für eine neue Druckmaschine zu konzipieren, wäre es sogar noch schwieriger, einen für eine existierende Druckmaschine auszulegen. Aus diesem Grund werden viele der nachgerüsteten oszillierenden Auftragwalzen nur durch Reibung von der oszillierenden Bewegung eines sich unmittelbar benachbarten Farbhebers axial oszilliert. Da Auftragwalzen in vielen Druckmaschinen darüber hinaus nicht mechanisch angetrieben wurden, sind die Druckmaschinenrahmen unmittelbar neben den Auftragwalzen in der Regel massiv, und eine derartige Konstruktion verhindert das Nachrüsten eines hydraulischen Getriebes, das wie das im U.S.-Patent Nr. 2,242,214 aufgezeigte außerhalb des Druckmaschinenrahmens verläuft.
- Während zur Bereitstellung oszillierender Bewegungen für Farbheber oder Auftragwalzen Druckluft angewendet wurde, waren frühere Bauformen ineffizient und waren nicht an Druckmaschinen von größerer Breite anpaßbar, die lange Walzen mit kleinem Durchmesser erfordern, die häufig an Druckmaschinen in den Farb- und Feuchtwerken gefunden werden. Einige Druckluftwalzen auf dem Stand der Technik haben auch eine fixierte Welle und den rotierenden Walzenkörper oder -kern selbst als einen Luftzylinder genutzt. Wenn infolgedessen der Zylinder rotierte, war die Abdichtung davon schwierig und/oder verursachte, daß die Abdichtungen zwischen den fixierten und rotierenden Teilstücken durch Luftdruck gegen die Teilstücke gedrückt werden und als Bremsen wirken, die das Rotieren für die Walze schwieriger machen, die Dichtungsnutzdauer verkürzen und zu erhöhter Wartung und Stillstandzeit führen. Ein anderer Nachteil der früheren, im japanischen Patent 57-93150 gezeigten, durch Luftdruck oszillierende Farbheberkonstruktion besteht darin, daß sie im allgemeinen aufgrund der Walzendurchbiegung im Zentrum auf Druckmaschinen mit relativ kurzer Breite, wie zum Beispiel auf kleine Formulardruckmaschinen beschränkt ist. Eine Walze wie die in diesem japanischen Patent aufgezeigte, wahre für breite Druckmaschinen mit in etwa einer größeren Breite als 91,44 cm (36 Inches) nicht geeignet. Diese Einschränkung leitet sich von der Tatsache her, wenn eine derartige Luftdruckwalze aufgrund ihrer Konstruktion gegen eine unmittelbar angrenzende Walze gedrückt wird, daß die Zentralwelle von der unmittelbar angrenzenden Walze weggebogen wird und wiederum, weil der aneinanderstoßende Mittelteil darinnen auch wieder von der unmittelbar angrenzenden Walze weggebogen wird. Je härter folglich die Endzapfen der Walze in Richtung der unmittelbar angrenzenden Walze gedrückt werden, desto mehr verschlimmert sich das Problem und führt zu stärkerer und nicht geringerer Durchbiegung im Zentrum und weniger gleichmäßiger Belastung des Farbhebers gegen die unmittelbar angrenzende Walze. Mit einer Walzenlänge von 91,44 cm (36 Inches) oder mehr wird das Durchbiegungsproblem kritisch und ist in längeren Walzen sogar noch größer. Diese ungleichmäßige Walzenbelastung neigt natürlich dazu, Variationen der Druckfarben- oder Befeuchtungsflüssigkeiten über die Walze hinweg zu verursachen, was zu Variationen in der Druckqualität über die ganze Walze hinweg führt.
- Während Versuche unternommen wurden, sowohl eine Auftragwalze als auch einen Farbheber zum Oszillieren zu bringen, haben diese Vorrichtungen auf dem Stand der Technik an beiden Walzen komplizierte mechanische Getriebe verwendet, die sich nicht leicht an einer existierenden Druckmaschine nachrüsten lassen, die ursprünglich mit einer nichtoszillierenden Auftragwalze ausgerüstet wurde. Darüber hinaus hat es keine Möglichkeit gegeben, um die Abstreifwirkung der Walzen zu optimieren, da die Axialbewegung während der Oszillation der Auftragwalze nur für einen Teil der Zeit oder überhaupt nicht mit der des Farbhebers synchronisiert war; es keine relative Axialbewegung zwischen der Auftragwalze und dem Farbheber gab; oder die Abstreifwirkung zwischen der Auftragwalze und dem Farbheber nicht gleichmäßig oder maximiert war, als wenn die Auftragwalzen und oszillierenden Walzen bei verschiedenen Frequenzen oszillierten, wie im U.S.-Patent Nr. 4,397,236 beschrieben. Eine wie im U.S.-Patent Nr. 4,397236 verlangt konstruierte Vorrichtung führt noch eine weitere Variable in die Verteilung der Druckfarben- und/oder Befeuchtungsflüssigkeiten ein. Das bedeutet, daß für verschiedene Teilstücke eines kompletten Zyklus verschiedene Scherwirkungsgrade zwischen den beiden bei verschiedenen Frequenzen oszillierten Walzen stattfinden würden, wodurch Abgabe von Druckfarbe veranlaßt wird und folglich zur Variation der Druckqualität führt.
- FR-A-2 283 780 offenbart eine mit Druckluft betriebene Walzenkonstruktion, die über ein Paar Kolben verfügt die in Zylindern beweglich sind, worin ein Kolben/Zylinder an jedem Ende der Walze angeordnet ist. Die Zylinder befinden sich jedoch außerhalb des Walzenkörpers, und die Walzenwelle verläuft nicht durch die Kolben oder vollkommen durch die Zylinder. Außerdem sind die Zylinder unter Druck gesetzt und/oder durch in den Seitenrahmen der Druckmaschine gebildete Luftkanäle luftleer gemacht, und die äußeren Köpfe der Zylinder müssen mit den Seitenrahmen aneinanderstoßen, um mit diesen Luftkanälen verbunden zu werden. Folglich ist diese frühere Konstruktion nur in einer auf Kundenbestellung gefertigten Baugruppe einsetzbar.
- Nach der vorliegenden Erfindung wird eine oszillierende Walze zum Einsatz in einem der Farb- und Feuchtwerke einer Druckmaschine verwendet, die folgendes umfaßt Eine axial verlaufende Walzenwelle, die dergestalt angepaßt ist, daß sie über die Breite einer Druckmaschine montiert werden kann, eine Vielzahl von Zylinderköpfen, die auf und konzentrisch mit der Walzenwelle plaziert sind, worin genannte Zylinderköpfe axial mit Zwischenraum die Walzenwelle entlang und ganz in einem Hohlwalzenkörper angeordnet sind, dergestalt, daß sie auf der Walzenwelle axial gleitbar sind, worin mindestens einer der Zylinderköpfe unmittelbar neben jeder axialen Endregion des Hohlwalzenkörpers plaziert ist, eine Vielzahl getrennter Kolben, die auch auf der Walzenwelle axial gleitbar und in dem Walzenkörper befestigt sind, worin jeder Kolben in einer Zylinderwand, die in dem Walzenkörper zwischen genanntem Kolben und einem unmittelbar angrenzenden Zylinderkopf verläuft, axial gleitbar ist, worin die entsprechenden Kolben, Zylinderwände und Zylinderköpfe eine Vielzahl ringförmiger, axial veränderlicher Volumen um die genannte Walzenwelle und in dem Walzenkörper bilden, Steuervorrichtungen, die zum Einlassen und Ablassen von unter Druck gesetzter Flüssigkeit aus den genannten ringförmigen, axial veränderlichen Volumen zur Hervorrufung einer relativen Axialbewegung zwischen genannten Zylinderköpfen und genannten Kolben vorgesehen sind, worin einer der Zylinderköpfe und Kolben an jeder Endregion der Walzenwelle dazu in der Lage ist, den Walzenkörper axial zu bewegen und der andere der Zylinderköpfe und Kolben in bezug auf die auf der Walzenwelle vorhandene axiale Gleitbewegung in Richtung der Mittelregion der Walzenwelle begrenzt ist, wobei das Einlassen und Ablassen von unter Druck gesetzter Flüssigkeit aus genannten axial veränderlichen Volumen eine Axialbewegung des Walzenkörpers relativ zur genannten Walzenwelle hervorruft.
- Die oszillierende Walze der vorliegenden Erfindung kann als Auftragwalze oder in einer anderen Walzenposition, wie zum Beispiel als ein Farbheber im Farb- oder Feuchtwerk einer Druckmaschine eingesetzt werden. Die Druckmaschine kann eine beliebige Ausführung sein, die ein Farb- oder Feuchtwerk besitzt und lithographische Offset- und Flexo- Offsetdruckmaschinen einschließt. In der bevorzugten Form umfaßt die oszillierende Walze der vorliegenden Erfindung eine axial verlaufende Walzenwelle, die dergestalt angepaßt ist, um an dem Druckmaschinenrahmen befestigt werden zu können. Diese Walzenwelle kann entweder eine tote Welle sein, das heißt die Welle rotiert nicht oder eine lebende Welle sein, das heißt die Welle rotiert. An der Walzenwelle ist ein Kolbenelement befestigt das axial auf der Welle plaziert ist. Die Walze besitzt einen Bezug, der im allgemeinen aus jedem in Farb- oder Feuchtwerken benutztem geeignetem Material, wie zum Beispiel Metall (galvanisch verchromt), Gummi oder Kunststoffverbindungen oder Keramikwerkstoffen sein kann. Der Kolben arbeitet mit einem Zylinderelement oder einer Zylinderstruktur zusammen und bildet damit ein axial veränderliches Volumen. Der Walzenbezug und die Zylinderstruktur sind auf eine Weise angeordnet, dergestalt, daß eine Expansion oder Kontraktion des veränderlichen Volumens den Walzenbezug veranlaßt, sich axial zu bewegen oder zu oszillieren. Selbstverständlich kann eine umgekehrte Konstruktion verwendet werden, das heißt eine, worin die Zylinderstruktur axial auf der Welle plaziert ist und der Kolben den Walzenbezug bewegt. Die Zylinderstruktur und der Kolben sind in der Walze zwischen der Walzenwelle und dem Walzenbezug auf eine Weise plaziert, daß sie nicht den Druckmaschinenrahmen beeinträchtigen, um die Walzenrotation zu verlangsamen oder eine Walzendurchbiegung hervorzurufen. Bei der Totwellenversion ist die Kolben- und Zylinderstruktur unabhängig von der Walzenwelle und dem Walzenbezug und ihrem Kern. In der Lebendwellenversion kann die Kolben- und Zylinderstruktur zur Bildung des veränderlichen Volumens die Außenfläche der Welle und die Innenfläche des Walzenbezugs oder ihren Stützkern nutzen, da die Drehbewegung durch Lager an den Enden der Walzenwelle, welche die Welle an dem Druckmaschinenrahmen befestigen, vorgesehen ist. Um die Walzendurchbiegungsprobleme aufgrund der Wellenzapfenbelastung gegen eine unmittelbar angrenzende Walze zu minimieren oder eliminieren, ist die Kolben- und Zylinderstruktur im Gegensatz zum Stand der Technik, sehr dicht an den Enden der Walze und nicht in ihrem oder in der Nähe ihres Zentrums plaziert. Folglich ist die erfindungsgemäße Walze besonders für lange Walzen, von etwa 91,44 cm (36 Inches) Papier- oder Druckmaschinenbreiten oder größer und für schlankere Walzen (ein großes Verhältnis von Länge zum Durchmesser) geeignet.
- Um eine angemessene oszillierende Kraft zu entwickeln, besonders in Walzen mit kleinem Durchmesser, können die Kolben und Zylinderstruktur der Walze doppelt, dreifach oder so viele Male wie nötig gestapelt werden, um genügend Kraft zum Oszillieren der Walze gegen alle der Oszillation Widerstand leistenden Kräfte, wie zum Beispiel einer unmittelbar angrenzenden Walze zu entwickeln, die in der entgegengesetzten Richtung oszilliert. Selbstverständlich ist die gestapelte Kolben-Zylinderstruktur mit Zwischenraum von dem Walzenkörper oder -kern angeordnet, an den Walzenenden gehalten und verläuft nicht zum Zentrum, um die Durchbiegungsprobleme zu minimieren.
- Um die Durchbiegungsprobleme noch weiter zu minimieren und die Herstellungskosten zu dämpfen, werden für die Walzenwelle, die Kolben- und Zylinderstruktur keine besonderen Maßgenauigkeiten verwendet, sondern sie werden dergestalt hergestellt, daß sie frei zusammenpassen. Wo immer es notwendig ist, eine undurchlässige Dichtung bereit zustellen oder die Rotation von Teilen zu verhindern, werden anstelle der bisher hierin fest eingedrückten Passungen "O"-Ringe eingesetzt.
- Die oszillierende Walze der vorliegenden Erfindung kann zusammen mit einer anderen, unmittelbar angrenzenden oszillierenden Walze verwendet werden, und in einem derartigen Fall kann die erfindungsgemäße Walze bei der gleichen Zyklusrate oder Frequenz, entweder in der gleichen oder entgegengesetzten Richtung von der unmittelbar angrenzenden oszillierenden Walze mit dem gleichen, größeren oder kleineren Hub oszilliert werden.
- Wenn jeder angefertigte Druck von der gleichen konsistenten hohen Qualität sein soll, ist es notwendig, daß die Platte auf genau die gleiche und präzise Weise angefeuchtet und eingefärbt wird. Um solche Konsistenz aufrechtzuerhalten, muß die Abgabe von Druckfarben- und Befeuchtungsflüssigkeit ohne Abweichung geschehen.
- Zur Erzielung von Konsistenz für die maximale Rückverteilung von Druckfarben- und/oder Befeuchtungsflüssigkeiten und auch zur Reduzierung von "Geistereffekten" kann die oszillierende Walze der vorliegenden Erfindung, wenn sie in der Auftragwalzenposition verwendet wird, mit einem unmittelbar angrenzenden Farbheber oder einer Farbverreibwalze dergestalt eingesetzt werden, daß diese beiden Walzen bei der gleichen Frequenz oszillieren, aber sich axial in verschiedenen Richtungen bewegen. Eine solche Konstruktion und ein derartiger Betrieb sorgen für konsistente axiale Scherung zwischen diesen beiden Walzen und zwischen der Auftragwalze und dem Plattenzylinder, um sicherzustellen, daß die genaue und präzise Beziehung jedesmal, wenn die Platte eingefärbt und/oder befeuchtet wird, wiederholt wird. Darüber hinaus erfolgt die resultierende Übergabe von Flüssigkeit, ungeachtet dessen, ob es sich um Druckfarben- oder Befeuchtungsflüssigkeit handelt, zwischen dem Farbheber und der Auftragwalze und auch zwischen der Auftragwalze und dem Plattenzylinder in einem erwünschten diagonalen Muster. Das bedeutet, daß die relativen Axialbewegungen und Drehbewegungen der beiden entsprechenden, unmittelbar angrenzenden Walzen immer ein diagonales Muster bilden.
- Die Oszillation der erfindungsgemäßen Walzen wird durch eine Steuervorrichtung geregelt, welche die Oszillation der unmittelbar angrenzenden Walze fühlt, wie zum Beispiel den Richtungswechsel der Axialbewegung und das Einlassen und die Entlüftung bzw. das Ablassen von unter Druck gesetzter Flüssigkeit oder Druckluft aus der Kolben-Zylinderstruktur, um die erfindungsgemäße Walze bevorzugt in der obigen Weise zum Oszillieren zu veranlassen. Das Steuerungssystem verleiht der erfindungsgemäßen Walze einen variablen Längenhub und kann die erfindungsgemäße Walze bei der gleichen Geschwindigkeit wie die unmittelbar angrenzende Walze, einer langsameren Geschwindigkeit als die unmittelbar angrenzende Walze oder bei einer schnelleren Geschwindigkeit mit einer Verweilzeit, falls gewünscht, die variiert werden kann, axial bewegen. Folglich kann die Abstreifwirkung zwischen der oszillierenden Walze der vorliegenden Erfindung und der unmittelbar angrenzenden oszillierenden Walze und mit dem Plattenzylinder optimiert werden. Die Bewegung der oszillierenden Walze der vorliegenden Erfindung wird durch Zuleitung von Druckluft bei einem regulierten hohen Luftdruck an die Kolben- Zylinderstruktur auf einer Seite der Walze und Ablassen bzw. Entlüftung der Kolben-Zylinderstruktur auf der entgegengesetzten Seite der Walze durch eine öffnung mit veränderlicher Fläche erreicht. Durch Größenveränderung der Ablaßöffnung wird auch die Walzengeschwindigkeit verändert. Selbstverständlich wird auch die Oszillationsgeschwindigkeit durch einen höheren oder niedrigen Eingangsdruck verändert. Die Abgleichung des Eingangsdrucks und/oder der Entlüftung kann auch verwendet werden, um eine Verweilzeit bereitzustellen, auszuschalten oder abzugleichen. Die Länge der Oszillation oder des Hubs wird durch ihre Geschwindigkeit bestimmt. Für einen langen Hub wird eine hohe Geschwindigkeit verwendet, wohingegen für einen kurzen Hub eine geringere Geschwindigkeit benutzt wird.
- Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine oszillierende Walze mit einem Druckluftmechanismus bereitzustellen, die zur Ausschaltung des "Geistereffekts" leicht an einer Druckmaschine installiert werden kann.
- Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Luftkolben-Zylinderkonstruktion in einer oszillierenden Walze bereitzustellen, die eine Axialbewegung hervorruft, ohne die Drehbewegung einzuschränken.
- Ein weiteres Ziel der oszillierenden Walze und des Verfahrens der vorliegenden Erfindung ist es, eine Luftkolben-Zylinderkonstruktion bereit zustellen, die mit einem Zwischenraum von der Außenseite des Walzenkörpers oder -kerns angeordnet und/oder auf die Enden der Walze beschränkt ist, um eine Walzendurchbiegung auszuschalten und zu minimieren.
- Ein noch anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Konstruktion bereitzustellen, die zuläßt, daß an jedem Ende der Walze mehr als eine Kolben-Zylinderstruktur dergestalt bereitgestellt wird, daß selbst Walzen mit kleinem Durchmesser genügend Kraft entwickeln können, um die gewünschte Oszillation zu liefern.
- Darüber hinausgehend ist es ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Walze bereitzustellen, die zusammen mit einer anderen unmittelbar angrenzenden oszillierenden Walze dergestalt verwendet werden kann, daß beide Walzen synchronisiert sind, um bei der gleichen Zyklusrate oder Frequenz arbeiten zu können, wobei sie sich mit Geschwindigkeiten und/oder Hüben in den gleichen oder entgegengesetzten Richtungen bewegen, um eine optimale Abstreifwirkung für die gerade durchgeführte Druckarbeit bereitzustellen.
- Darüber hinausgehend ist es noch ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Auftragwalze bereitzustellen, die zusammen mit einem unmittelbar angrenzenden Farbheber dergestalt eingesetzt werden kann, daß beide Walzen synchronisiert sind, um bei der gleichen Zyklusrate oder Frequenz zu arbeiten, wobei sie sich zur Maximierung der Flüssigkeitsverteilung zur Ausschaltung des "Geistereffekts" axial in entgegengesetzten Richtungen bewegen.
- Es ist noch ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Struktur für das pneumatische Oszillieren einer Walze im Farb- oder Feuchtwerk einer Druckmaschine bereitzustellen.
- Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine oszillierende Walzenstruktur bereit zustellen, die besonders zum Nachrüsten in einer Druckmaschine anstelle einer nichtoszillierenden Walze geeignet ist.
- Die vorliegende Erfindung wird nun auf dem Wege von Beispielen mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen weiter beschrieben, worin:
- Fig. 1 eine Querschnittsansicht einer Druckmaschinenausführung ist, worin die oszillierende Walze der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann;
- Fig. 2 eine Querschnittsansicht von einem Ende eines ersten Ausführungsbeispiels von einer oszillierenden Walze der vorliegenden Erfindung ist, die sich eine tote bzw. nichtrotierende Welle zunutze macht;
- Fig. 3 eine Querschnittsansicht von einem Ende eines zweiten Ausführungsbeispiels einer oszillierenden Walze der vorliegenden Erfindung ist, in etwa der ähnlich, die in Fig. 2 zu sehen ist, aber insofern anders, daß sie anstelle von einer zwei gestapelte Kolben-Zylinderstrukturen herausstellt;
- Fig. 4 eine Querschnittsansicht von einem Ende eines dritten Ausführungsbeispiels einer oszillierenden Walze der vorliegenden Erfindung ist, etwa der ähnlich, die in Fig. 2 zu sehen ist, aber insofern anders, daß sie sich besonders für Walzen mit kleinerem Durchmesser eignet;
- Fig. 5 eine Querschnittsansicht von einem vierten Ausführungsbeispiel einer oszillierenden Walze der vorliegenden Erfindung ist, die sich eine lebende oder rotierende Welle zunutze macht;
- Fig. 6 eine schematische Ansicht einer Form eines Steuerungssystems für die oszillierende Walze der vorliegenden Erfindung ist und
- Fig. 7 eine schematische Ansicht einer zweiten Form eines Steuerungssystems für die oszillierende Walze der vorliegenden Erfindung ist.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 1 ist eine Druckmaschinenausführung veranschaulicht, an welcher die oszillierende Walze der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann. Obwohl es sich bei der gezeigten Druckmaschine um eine Litho- oder Offset-Druckmaschine mit einem Farbwerk und einem Werk für Befeuchtungsflüssigkeit handelt, könnte die Druckmaschine von dem Typ, worin sich diese beiden Systeme, Farb- und Feuchtwerk, vereinigen oder eine andere Druckmaschinenausführung, wie zum Beispiel eine Tiefdruck- oder Flexodruckmaschine sein. In der in Fig. 1 gezeigten zweiseitigen Druckmaschine, läuft die Bahn 9 zwischen zwei Offset- oder Gummizylindern oder -walzen 10 durch, von denen jede jeweils gegen ihren eigenen Plattenzylinder bzw. ihre Walze 11 läuft. Jeder Plattenzylinder wird mit Druckfarbenflüssigkeit aus einem Farbkasten 12 und Befeuchtungsflüssigkeit aus einer Schale 13 durch Walzwerke gespeist, die Walzen 14 einschließen, die in einigen Druckmaschinen Duktorwalzen, Farbverreibwalzen 15, axial oszillierende Farbheber 17 und Auftragwalzen 18 sein können, die in Kontakt mit dem Plattenzylinder laufen. Außerdem sind auf den Auftragwalzen 18, Reiterwalzen 20 zu sehen. Die oszillierende Walze der vorliegenden Erfindung könnte für jede der Walzen in den durch die Bezugszahlen 17, 18 und/oder 20 angezeigten Positionen genutzt werden.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer oszillierenden Walze 30 der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Die Figur zeigt in Wirklichkeit nur ein Ende (das linke) von Walze 30 und das andere Walzenende, das im allgemeinen von ähnlicher Konstruktion ist, und die bestehenden Unterschiede werden verbal beschrieben oder können in Fig. 6 beobachtet werden.
- Wie gezeigt, ist die Walze 30 in einem Druckmaschinengehänge oder -rahmen 32 befestigt, das nur teilweise zu sehen ist. Zum Zweck einer bequemen Bezugnahme wird vorausgesetzt, daß diese Walze in der mit 20 numerierten Position in Fig. 1 verwendet wird. In diesem Fall wurde die Walze 30 nachgerüstet, um eine Walze mit lebender Welle zu ersetzen, und das ist der Grund, warum der Druckmaschinenrahmen 32 einen Lagerhohlraum 34 besitzt, der in diesem Fall zur Ausführung der Umwandlung mit einem Scheinlager 36 ausgestattet ist. Das Scheinlager 36 ist im Druckmaschinenrahmen 32 durch herkömmliche Mittel (nicht gezeigt) festgeklemmt oder plaziert, um seine Rotation zu verhindern. Das Einführende 38 mit verkleinertem Durchmesser einer Walzenwelle 40 verläuft in das Scheinlager und wird durch einen Walzenzapfen 42 zurückgehalten. Das andere Ende (nicht gezeigt) von Welle 40 ist auf ähnliche Weise an dem Druckmaschinenrahmen befestigt. Die Walzenwelle 40 ist tot, das heißt sie dreht sich nicht.
- Wie auf Fig. 2 gesehen werden kann, ist der Hauptteil der vollkommen über die Druckmaschine an dem Gehänge oder Rahmen auf der gegenüberliegenden Seite verlaufenden Walzenwelle vergrößert, das heißt sie besitzt einen größeren Durchmesser als das Einführende 38, um den durch den Kontakt mit einem oder mehreren unmittelbar angrenzenden Walzen auferlegten Durchbiegebelastungen auf die Welle besser widerstehen zu können (vgl. Fig. 1).
- Um unter Druck gesetzte Flüssigkeit oder Druckluft an den Arbeitsmechanismus der oszillierenden Walze der vorliegenden Erfindung liefern zu können, ist in jedes Ende der Welle 40 ein axial verlaufendes, zentral plaziertes Blindbohrloch 44 gebohrt. Während in einigen Fällen das äußere Ende eines Bohrlochs 44 zum Anschluß an eine Luftzuleitungs-/Ablaßöffnung genutzt werden könnte, ist dies in diesem Fall aufgrund des massiven Druckmaschinenrahmens 32 nicht möglich, und das äußere Ende des Bohrlochs 44 ist durch einen Rohrverschluß 46 geschlossen. Um unter Druck gesetzte Flüssigkeit zum und vom Kanal 44 bringen und den Druck ablassen zu können, ist in Welle 40 ein kurzer radialer Kanal 48 vorgesehen und mit einem entsprechenden Anschlußstück 50 und einem Schlauch oder Rohr 52 ausgestattet, um ihn an das Steuerungssystem anzuschließen, wobei geeignete Steuerungssysteme in Figuren 6 oder 7 gezeigt sind. Ebenso ist ein radialer Kanal 54 zur Zuleitung oder zum Ablassen von Luft aus dem Kanal 44 vorgesehen, wobei zu verstehen ist, daß sich Kanal 54 mit der durch Schlauch 52 zugeleiteten oder abgelassenen Luft in Berührung mit der Flüssigkeit befindet.
- Die Struktur der oszillierenden Walze der vorliegenden Erfindung, welche die oszillierende Gleit- oder Axialbewegung hervorruft und ermöglicht, wird nun beschrieben. Die äußere Peripherie der Welle 40, mehrere cm (Inches) von jedem Ende, ist mit einer ringförmigen Rille zur Aufnahme eines Sicherungsrings 56 versehen, wobei diese Rille dichter zum Zentralbereich von der Länge der Welle als zum radialen Kanal 54 hin plaziert ist. Auf der Welle gleitbar befestigt ist ein Ringkolbenglied 58, das gegen die Seite des Sicherungsrings 56 stößt, der sich gegenüber dem Ende 38 der Welle 40 befindet. Der Kolben 58 ist an seinen radial angeordneten Innen- und Außenflächen zur Aufnahme der abdichtenden "O"-Ringe 60 und 62 gerillt, um den Kolben 58 gegen unmittelbar angrenzende Oberflächen abzudichten. Ein ringförmiges Zylinderglied 64 gleitet auch auf der Walzenwelle 40 und besitzt ein Zylinderkopfteil 66 und ein damit verbundenes Zylinderwandteil 68, in das der Kolben 58 gleiten kann. Die Innenfläche des Zylinderkopfteils 66, das sich unmittelbar neben der Walzenwelle befindet, ist zur Aufnahme eines abdichtenden "O"-Rings 70 auch gerillt. Es sollte verstanden werden, daß das Einlassen von Luft in den axial veränderlichen Volumenraum, der zwischen dem Kolbenglied 58 und dem Zylinderglied 64 definiert ist, das Kolbenglied nach rechts zwingt, an den Sicherungsring 56 anstößt und das Zylinderglied 64 veranlaßt, sich nach links zu bewegen. Selbstverständlich wird das Einlassen von Luft an den axial veränderlichen Volumenumsetzer, zwischen dem Kolben und den Zylindergliedern (nicht gezeigt) am anderen Ende der Walze, das Zylinderglied veranlassen, sich nach rechts zu bewegen. Diese axiale Oszillation nach rechts oder links kann durch Druckbeaufschlagung auf die und/oder Ablassen von Druck aus den veränderlichen Volumenkammern auf der rechten oder linken Seite der Walze veranlaßt werden.
- Die Axialbewegung der Zylinderglieder 64 wird auf eine aus mit Öl imprägnierter Bronze gefertigten Ringmuffe 72 übertragen, die sich auch gleitbar auf der Walzenwelle 40 befindet. Wie in Fig. 2 zu sehen ist, stößt das rechte Ende dieser Muffe 72 zu diesem Zweck am linken Ende des Zylinderglieds 64 an. Die axiale Muffe 72 trägt in diesem Fall einen Innenlaufring 74 für ein Walzenlager 76. Sowohl die Innen- als auch Außenflächen der Ringmuffe 72 sind zur Aufnahme von "O"-Ringen 78, 80 und 82 gerillt, die einen sicheren Sitz für die Muffe 72 auf der Welle 40 bereitstellen und jede Tendenz des Innenlaufrings 74 verhindern, auf der Ringmuffe 72 zu rotieren und die Ringmuffe 72, auf der Welle 40 zu rotieren. Folglich unterliegen die Ringmuffe 72 und der Innenlaufring 74 nur einer Axialbewegung und keiner Drehbewegung.
- Das Walzenlager 76 besitzt einen Außenlaufring 84, der sich mit einem Walzenkörper oder -kern 86, der einen Walzenbezug 88 trägt, einrastet. Folglich sind der Walzenbezug 88 und der Walzenkern 86 rotierbar durch das Walzenlager 76 zur freien Rotation befestigt. Der Walzenkern 86 ist zur Aufnahme eines "O"-Rings 90 wiederum gerillt, wodurch eine feste Passung mit dem Außenlaufring 84 bereitgestellt wird, ohne dar äußerste Maßgenauigkeiten vonnöten sind, und auch der Außenlaufring 84 und Kern 86 veranlaßt werden, zusammen zu rotieren, wobei der Außenlaufring 84 und Kern 86 in bezug auf die Walzenwelle 40 frei rotierbar sind.
- Da das gezeigte Walzenlager keine Axialbeanspruchung aushalten kann, stößt ein Axiallager 92, das aus in bezug auf die Walzenwelle 40 radial verlaufenden Walzen 94, einem Innenlaufring 96 und einem Außenlaufring 98 besteht, an das Ende der unmittelbar an das Ende von Welle 40 angrenzenden Ringmuffe 72 an. Das äußere Ende der Ringmuffe 72 ist in diesem Fall zur Aufnahme des Innenlaufrings 96 abgestuft. Der Außenlaufring 98 wird auf einem Endring 100 gehalten, der gegen einen äußeren Sicherungsring 102 einrastet, der in einer an der Innenfläche der Endregion des Zylinderwalzenkerns 86 vorgesehenen ringförmigen Rille plaziert ist. Es ist wiederum ein "O"-Ring 103 in der radialen Außenfläche des Endrings 100 vorgesehen, um eine relative Rotation zwischen dem Endring 100 und dem Walzenkern 86 zu verhindern.
- Um den Außenlaufring 98 im Kern 86 axial zu plazieren, sind der Endring 100, der Außenlaufring 84 des Walzenlagers 76 und ein "L"-förmiger Querschnittshalter 104 alle in einem Abschnitt mit vergrößertem Durchmesser 105 plaziert, der im äußeren Ende des Kerns 86 gebildet ist, worin der Endring 100, der Außenlaufring 84 und der Halter 104 zwischen dem Sicherungsring 102 und einer Schulter zusammengehalten werden, die dort gebildet wird, wo der Abschnitt mit vergrößertem Durchmesser 105 des Kerns 86 endet. Der Halter 104 ist vorgesehen, um sicherzustellen, daß die Ringmuffe 72 und der Innenlaufring 74 aufgenommen werden und daß die Axiallagerwalzen 94 und der Innenlaufring 96 jederzeit auf der Ringmuffe 72 unterstützt bleiben. Eine Dichtung 106 ist zwischen dem Endring 100 und der Welle 40 vorgesehen, um die Walze zu schließen und die Schmierung für das Axiallager 92 und Walzenlager 76 an Ort und Stelle zu halten. Ein Schmierer 108 und ein Fettkanal 110 können zur Schmierung des Walzenlagers 76 und Axiallagers 92 im Endring 100 vorgesehen sein.
- Bei der zuvor erwähnten Konstruktion ist die Axialbewegung vollkommen von der Drehbewegung getrennt und keine dem Luftdruck ausgesetzte Dichtung ist auch einer Drehbewegung unterworfen. Folglich besteht keine Neigung, daß die Rotationsdichtungen als eine Bremse wirken oder zusätzlichen Widerstand gegen die Rotation bereitstellen, wie dies der Fall auf dem Stand der Technik war.
- Bevorzugt kann die axiale Oszillation der erfindungsgemäßen Walze durch das in Figuren 6 oder 7 gezeigte Steuerungssystem geregelt werden. Zunächst wird das System von Fig. 6 beschrieben. In dieser Figur wird vorausgesetzt, daß die Walze 30 der vorliegenden Erfindung in einer Auftragwalzenposition (vgl. Bezugszahlen 18 von Fig. 1) sich sowohl mit dem Plattenzylinder (nicht in Fig. 6 gezeigt) als auch einem Farbheber 120, der durch den Druckmaschinenantrieb mechanisch axial oszilliert wird, in Kontakt befindet. Wie gezeigt, wird die Oszillation des unmittelbar angrenzenden oszillierenden Farbhebers 120 durch Näherungsschalter 122 und 124 (wie zum Beispiel von Furnas gefertigten zylindrischen Wechselstrom- oder Gleichstromtypen) gefühlt, welche zwei einstellbare Anschläge 125 überwachen, die an den gegenüberliegenden Enden der Welle von Farbheber 120 befestigt sind und folglich den Richtungswechsel der Walze am Ende ihrer Axialbewegung (Triggerpunkte) fühlen. Selbstverständlich könnten auch andere Vorrichtungstypen als Näherungsschalter 122 und 124 verwendet werden, wie zum Beispiel Mikroschalter oder pneumatische Logikvorrichtungen, oder das Zeitsignal könnte von irgendwo am Druckmaschinenantrieb oder dem Farbheberantrieb entnommen werden. Anstelle die einstellbaren Anschläge 125 zu überwachen, kann der Farbheber 120 darüber hinaus selbst überwacht werden. Die Verwendung einstellbarer Anschläge 125 ermöglicht jedoch, daß diese Triggerpunkte leicht verändert werden können. Ebenso könnten zur Einstellung der Triggerpunkte die Näherungsschalterorte verändert werden. Wenn das Ende der axialen Laufstrecke vom Anschlag 125 (welcher den Triggerpunkt bereitstellt) gefühlt wird, wird ein Signal an ein durch eine Magnetspule betätigtes 4-Wege- Richtungssteuerungsventil 126 (wie zum Beispiel einer Ausführung ähnlich einer von der Schrader Bellows Division von Parker Hannifin gefertigten Directair-2-Ventilbaugruppe in Form eines 4-Wege-Doppelmagnetspulenventils mit direkter Rohröffnung) gesandt, wodurch dieses Ventil veranlaßt wird, das axial veränderliche Volumen an einem Ende der Walze 30 unter Druck zu setzen und den Druck aus den axial veränderlichen Volumenkammern am anderen Ende der Walze 30 abzulassen.
- Wie gezeigt wird ein gleitbarer Körper 121 in dem Ventil 126 durch eine oder die anderen der Spulen der Magnetspulen 123 dergestalt bewegt daß das eine veränderliche Volumen unter Druck gesetzt und der Druck des anderen abgelassen wird. Wie in Fig. 6 gezeigt wird das veränderliche Volumen auf der linken Seite unter Druck gesetzt, während der Druck des Volumens auf der rechten Seite, wie durch die soliden Pfeile 125A angezeigt, dergestalt abgelassen wird, daß sich die Walze 30 und ihr Bezug 86 nach links bewegen, bis der Kolben 58 und der Zylinderkopf 64 des rechten veränderlichen Volumens miteinander in Kontakt kommen und die weitere Bewegung einschränken oder eine nachfolgende Richtungsumkehrung des Farbhebers 120 auftritt.
- Wenn das rechte Ende des Farbhebers 120 sein am weitesten rechts liegendes Ende der Lauf strecke erreicht, triggert er den Näherungsschalter 124, der wiederum die Spule 123 auf der rechten Seite einschaltet und sie veranlaßt, das Ventilgehäuse 121 von seiner gezeigten, am weitesten links liegenden Position, nach rechts zu bewegen wie teilweise anhand der gepunkteten Linien am rechten Ende des Gehäuses 121 veranschaulicht wird, damit das rechte veränderliche Volumen unter Druck gesetzt und der Druck des linken abgelassen wird, wie durch die Pfeile 127 in den gepunkteten Linien angezeigt ist. Wenn das zuvor Ausgeführte auftritt, beginnen sich der Kern 86 und der Bezug 88 der Walze 30 zu bewegen und weiter nach rechts zu laufen, bis der Kolben 58 und der Zylinderkopf 64 des linken veränderlichen Volumens in Kontakt treten oder eine nachfolgende Richtungsänderung des Farbhebers 120 auftritt.
- Während sich die Walze 30 nach rechts bewegte, bewegte sich der Farbheber 120 nach links, und nach Erreichen des am weitesten links liegenden Endes seines Hubs triggert er den Schalter 122 und beginnt dann, nach rechts zurückzukehren. Das Triggern von Schalter 122 schaltet die linke Spule 123 ein, um das Ventilgehäuse 121 wieder umzukehren und den Kern 86 und den Bezug 88 der Walze 30 zu veranlassen, sich wieder nach links zu bewegen. Der obige Vorgang wird nacheinander so lange wiederholt, wie dies zum Oszillieren der Walze 30 erwünscht ist. Folglich veranlaßt das Steuerungssystem von Fig. 6 den Kern 86 und den Bezug 88 der oszillierenden Walze 30, die Richtung im wesentlichen zur gleichen Zeit zu ändern wie der unmittelbar angrenzende oszillierende Farbheber 120 die Richtung wechselt.
- Während nun die oszillierende Walze 30 der vorliegenden Erfindung, wie oben beschrieben, sich in der entgegengesetzten Richtung zu dem unmittelbar angrenzenden oszillierenden Farbheber 120 bewegt, könnte er sich, falls gewünscht, alternativ in der gleichen Richtung wie der unmittelbar angrenzende oszillierende Farbheber 120 bewegen, je nachdem welche Enden der erfindungsgemäßen oszillierenden Walze 30 unter Druck gesetzt werden und der Druck wieder abgelassen wird. Die Geschwindigkeit der Oszillation der erfindungsgemäßen Walze 30 kann größer als, geringer als oder gleich der Geschwindigkeit des unmittelbar angrenzenden oszillierenden Farbhebers 120 gemacht werden. Selbstverständlich, wenn die Geschwindigkeit größer ist, kann an den Enden der Hübe eine Verweilzeit vorhanden sein. Ebenso kann auch die Länge der Oszillation gesteuert werden. Wenn zum Beispiel die Walze 30 der vorliegenden Erfindung dergestalt langsam bewegt würde, daß ein voller Hub vor Auftreten einer Richtungsänderung nicht abgeschlossen werden könnte, würde sie eine kürzere Oszillation aufweisen, als wenn sie sich schneller bewegt, vorausgesetzt, daß die axiale Geschwindigkeit des unmittelbar angrenzenden oszillierenden Farbhebers 120 (welcher die Oszillation der erfindungsgemäßen Walze 30 triggert) konstant gehalten wird. Die Axialgeschwindigkeit der oszillierenden Walze 30 der vorliegenden Erfindung kann durch Erhöhung des Zuleitungsdrucks über einen herkömmlichen Regler 128 gesteigert werden und/oder das Ablassen durch Herabsetzen der Einschränkung von Ventilen 130 gehemmt werden. Die Geschwindigkeit könnte natürlich durch Verminderung des Zuleitungsdrucks herabgesetzt und/oder durch Erhöhung der Einschränkung (Reduzierung der Durchflußfläche) von Ventilen 130 gesteigert werden.
- Des weiteren kann die Walze 30 gegebenenfalls daran gehindert werden, zu oszillieren und einfach in Richtung von einem oder dem anderen Ende der Druckmaschine vorgespannt werden. Zum Beispiel könnte eine der Magnetspulen 123 eingeschaltet bleiben, um das Ventilgehäuse 121 in der in Fig. 6 gezeigten Position dergestalt zu halten, daß der Walzenbezug 88 nach links vorgespannt würde. Als Alternative könnte ein solches Vorspannen pneumatisch, wie zum Beispiel durch Druckzufuhr nur an das linke veränderliche Volumen erreicht werden. Eine andere Alternative bestünde darinnen, einen anderen Ventiltyp anstelle den von Ventil 126 zu verwenden, welcher auch eine zentrierte Position bereitstellt. Ob nach einem oder dem anderen Ende vorgespannt oder zentriert, treten in jedem Fall keine Probleme auf, da die Walze 30 der vorliegenden Erfindung niemals den Farbheber 120 verläßt, da der letztere länger ist und nie die Kanten der Formen auf dem Plattenzylinder verläßt, da sich die Formen in den Kanten des Bezugs 88 der Walze 30 befinden.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 7 wird eine zweite Form eines Steuerungssystems gezeigt und im Gegensatz zu dem in Fig. 6 gezeigten System, welches die Oszillationen an eine unmittelbar benachbarte Walze synchronisiert, ist das System von Fig. 7 selbstoszillierend. Ein System wie das in Fig. 7 gezeigte ist ideal, wenn kein Bedarfan oder Wunsch zur Synchronisation von Oszillationen der erfindungsgemäßen Walze mit der von einer anderen Walze dergestalt vorliegt, wie dies der Fall für eine Walze sein würde, die in der durch die Zahl 15 in Fig. 1 angezeigten Position zu erkennen ist. Das System von Fig. 7 könnte auch zum Selbstoszillieren einer Walze und eines Systems von Fig. 6 verwendet werden, das zum Oszillieren einer unmittelbar angrenzenden Walze benutzt wird, wie zum Beispiel einer Auftragwalze und eines Farbhebers für das Farb- und Feuchtwerk. Eine derartige Anordnung wäre besonders nützlich bei der Nachrüstung zweier unmittelbar angrenzender oszillierender Walzen an einer Druckmaschine, die mit nichtoszillierenden Walzen ausgerüstet war.
- Wie aus Figuren 6 und 7 hervorgeht, besitzt die Walze 30 in diesem Fall die gleiche rechte und linke Luftzufuhr/Ablaßleitung 52L und 52R für die rechten und linken veränderlichen Volumen in den Enden der Walze. Diese Luftleitungen sind an zwei Funktionsventile 140 und 141 (wie zum Beispiel Modell Nr. 7818-5420, die unter dem Handelsnamen Legris gefertigt werden) angeschlossen, welche die Anwesenheit oder Abwesenheit von Druck in den Leitungen 52L bzw. 52R nachweisen, um die Walze zum Selbstoszillieren zu bringen. Nach dem Verlassen des Funktionsventils zweigen die jeweiligen Leitungen 52L und 52R, wie gezeigt wird, in einen ersten Teil mit einem veränderlichen Flächenbeschränkungsventil 142 oder 143 (zum Beispiel das in Fig. 6 gezeigte Ventil 130) und einen zweiten Teil mit einem Einwegventil 144 oder 145 ab, das nur den Durchfluß in einer Richtung nach seinem entsprechenden veränderlichen Volumen zuläßt, wenn sich seine Kugel nicht auf dem Sitz befindet. Aus praktischen Gründen können sowohl das Einwegventll 142 oder 143 als auch das Einschränkungsventil 144 oder 145 in ein einzelnes Gehäuse, wie zum Beispiel in ein von Humphrey verkauftes SC1, eingebaut sein. Die Leitungen vereinigen sich dann wieder und treten in ein 4-Wege-Ventil 146 mit einem gleitbar unterteilten Ventilgehäuse 147 ein, ähnlich dem von Ventil 126 mit Ventilgehäuse 121, aber insofern anders, daß das Ventilgehäuse anstelle elektrisch betätigt zu werden, luftbetätigt wird. Ein solches Ventil 146 wird als ein 4PP-Ventil von Humphrey verkauft. Wie gezeigt wird jedes Ende des Ventilgehäuses 147 mit einer Kolben- Zylinderkonstruktion 148 und 149 (wie zum Beispiel das von Humphrey gefertigte Modell 34A, Druckluftbetätigungselement für Ventil 146) bereitgestellt, welches wiederum zurück an das eine oder andere der beiden Funktionsventile angeschlossen ist. Die Funktionsventile 140 und 141 und das 4-Wege-Ventil 146 sind alle an eine Hochdruckquelle angeschlossen, wie zum Beispiel an den Druckregler 125.
- Mit dem Steuerungssystem, wie in der in Fig. 7 veranschaulichten Position, wird von dem Regler an das 4-Wege-Ventil, wie durch den linken Pfeil angezeigt, an das linke veränderliche Volumen zwischen dem linken Kolben 58 und Zylinderkopf 64 der Walze 30 und an beide Funktionsventile 140 und 141 hoher Luftdruck bereitgestellt. Da die linke Leitung 52L unter Druck gesetzt ist, ist das linke Funktionsventil 140 aufgrund seiner Einschränkung geschlossen, um die Passage von unter Druck gesetzter Luft durch die Leitungen vom Regler an den Kolbenzylinder 148 auf der rechten Seite am Ventilgehäuse 147 zu hemmen. Das Volumen des rechten Kolbens 58 und des Zylinderkopfs 64 in der Walze 30 wird jedoch durch das Funktionsventil 141, die veränderliche Fläche von Einschränkungsventil 143 und das 4-Wege-Ventil 146 abgelassen, wie durch den rechten Pfeil angezeigt wird. Da der Druck im rechten veränderlichen Volumen in Walze 30 abfällt, öffnet sich das rechte Funktionsventil 141 aufgrund seiner Konstruktion, um den Fluß aus dem Regler durch das rechte Funktionsventil an den Kolbenzylinder 149 auf der linken Seite des Ventilgehäuses 147 zu ermöglichen und neigt dazu, es zur Bewegung nach rechts zu veranlassen. Zur gleichen Zeit veranlaßt das linke Funktionsventil 140 durch den zunehmenden Druck in der Leitung 52L, den Druck an den Kolbenzylinder 148 auf der rechten Seite des Ventilgehäuses abzusperren. Folglich gleitet ungefähr zur gleichen Zeit, zu welcher der Walzenkern 86 und der Bezug 88 sich in ihre volle, am weitesten links liegende Position auf der Welle bewegt haben, das Ventilgehäuse 147 nach rechts (wie teilweise durch die gepunktete Linie rechts gezeigt), um das rechte veränderliche Volumen unter Druck zu setzen und den Druck aus dem linken veränderlichen Volumen der Walze abzulassen (genauso wie in der Beschreibung des in Fig. 6 veranschaulichten Vorgangs), um den Walzenkern 86 und den Bezug 88 zu veranlassen, dann nach rechts und in die in Fig. 6 gezeigte Position zurückzukehren. Der nachfolgende Druckanstieg im linken Funktionsventil 140 und der Druckabfall im rechten Funktionsventil werden das Ventilgehäuse 147 wiederum zum Gleiten bringen, um einen anderen Hub zu veranlassen. Dieses Verfahren wird zum Selbstoszillieren der Walze so lange wie gewünscht wiederholt. Es sollte verstanden werden, daß jede geeignete Walze in vorgespannter oder zentrierter Anordnung, zum Beispiel wie die im Zusammenhang mit Fig. 6 beschriebene, an das selbstoszillierende Steuerungssystem in Fig. 7 angepaßt werden könnte.
- Genauso wie von beiden mit Walze 30 benutzten Steuerungssystemen gezeigt wird, könnten beide abhängig von der Anwendung, mit den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen von erfindungsgemäßen Walzen eingesetzt werden.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 3 wird ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Walze 150 gezeigt. Diese Walze ist im allgemeinen der in Fig. 2 gezeigten Walze ähnlich und in dem Maß wird ähnlichen Teilen die gleiche Bezugsnummer, wie in Fig. 2 gezeigt, zugeteilt. Der Hauptunterschied zwischen der in Figuren 2 und 3 gezeigten Walze besteht darin, daß die Walze 150 von Fig. 3 eine gestapelte Kolben- und Zylinderstruktur zur Entwicklung zusätzlicher Axialkraft zum Oszillieren der Walze besitzt. Wie hierin zuvor erwähnt, ist diese Konstruktion besonders vorteilhaft, wo die Walze einen kleinen Durchmesser besitzt und es schwierig ist, eine veränderliche Volumenkammer mit einer großen Querschnittsfläche zu installieren, um eine angemessene Kraft zum Oszillieren der Walze zu entwickeln, besonders aber gegen die axiale Oszillation einer unmittelbar benachbarten Walze in entgegengesetzter Richtung.
- Anstelle an jedem Ende der Walzenwelle 151 einen einzelnen Kolben zu haben, ist an jedem Ende, wie gezeigt, ein zweiter identischer Innenkolben 152 bereitgestellt. Jeder zweite Kolben arbeitet mit einem zweiten Sicherungsring 154 zusammen, der in einer zweiten Rille zur Aufnahme des Sicherungsrings auf der Walzenwelle 151 bereitgestellt wird, die sich axial nach innen von dem äußeren Sicherungsring 56 und seiner Rille befindet. Jeder zweite Kolben 152 ist in einem zweiten identischen Zylinderglied 156, das sich axial nach innen vom ersten Zylinderglied 64 befindet, relativ gleitbar. Sowohl der zweite Kolben 152 als auch das zweite Zylinderglied 156 haben ähnliche "O"- Ringe wie der genannte erste Kolben 58 und das erste Zylinderglied 64. Der zweite Zylinderkopf 156 stößt lediglich an das erste Zylinderglied 64 an. Die Luftzuleitung oder der Luftablaß für den zweiten Kolben und das Zylinderglied sind lediglich eine durch die Zahl 158 kenntlich gemachte Fortsetzung von Kanal 44 und einem radialen Kanal 160 in Verbindung damit, worin das zweite axiale veränderliche Volumen zwischen dem genannten zweiten Zylinderglied 156 und dem genannten zweiten Kolben 152 gebildet wird.
- Die in dem zweiten Kolben-Zylinderglied erzeugte Kraft wird zur Verdopplung seiner Kraftabgabe zu der durch das erste Kolben-Zylinderglied erzeugten Kraft addiert. Wenn zusätzliche Kraft erforderlich wäre, könnten selbstverständlich zusätzliche Kolben- Zylinderkonstruktionen auf jeder Seite der Walze gestapelt werden.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 4 wird ein drittes Ausführungsbeispiel einer oszillierenden Walze 180 der vorliegenden Erfindung veranschaulicht und beschrieben und ist besonders für Walzen mit kleinem Durchmesser geeignet. In diesem Fall rotiert die Walze 182 direkt auf der Walzenwelle 184 anstelle, daß das Walzenlager auf einem Innenlaufring rotiert, der auf einer inneren Ringmuffe wie in Figuren 2 und 3 läuft. Die Walzenwelle könnte in dem Bereich unter der Walze, falls gewünscht, gehärtet oder wärmebehandelt sein. Aufgrund dessen kann die Struktur auf Walzen mit erheblich kleinerem Durchmesser angepaßt werden. Wie gezeigt wird dieser Konstruktionstyp mit der oben beschriebenen gestapelten Kolben- Zylindergliedstruktur verwendet. Das heißt, es sind zwei oder mehr axial veränderliche Volumen zur Bereitstellung von genügend Axialkraft zwischen zwei oder mehr Kolben 186 und 188 und Zylindern 190 und 192 an jedem Ende der Walze definiert. Diese Konstruktion ist besonders für eine Walze mit einem kleinen Durchmesser geeignet (kleine Fläche zwischen dem Kern 192 und der Welle 184 der Walze).
- Ein anderer Unterschied zwischen dem dritten Ausführungsbeispiel 180 und den früher beschriebenen Ausführungsbeispielen ist der Ort des Axiallagers. Im dritten Ausführungsbeispiel befindet sich das Axiallager 194 mehr in der Nähe des Zentrums von der Länge der Welle als die Walzen 182, wohingegen das Axiallager sich zuvor axial außerhalb der Walzen 76 befand. Beide Orte sind zufriedenstellend und funktionieren gut, solange die rotierenden Teile durch das Axiallager von den Teilen getrennt gehalten werden, die nicht rotieren.
- Für jedes der in den beiliegenden Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiele sollte verstanden werden, daß die radiale lasttragende Fähigkeit des Walzenlagers und axiale lasttragende Fähigkeit der Kombination aus Walzen und dem Axiallager aufandere Weise zufriedengestellt werden könnte, zum Beispiel mit Kegelrollenlagern, Schrägkugellagern oder sogar einfachen Walzenlagern. Die Verwendung eines Walzenlagers mit einem getrennten Axiallager liefert jedoch eine größere radiale Belastungsfähigkeit mit einem kompakteren Durchmesser. Während Walzen- oder Kugellager bevorzugt sind, könnten auch geeignete einfache Gleitlager, wie zum Beispiel vom mit Öl imprägnierten Typ, benutzt werden.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 5 ist das vierte Ausführungsbeispiel der axial oszillierenden Walze 198 gezeigt. Im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen, welche tote bzw. nicht rotierende Wellen hatten, besitzt das vierte Ausführungsbeispiel eine lebende bzw. rotierende Welle. Wie gezeigt, ist die Welle 200 durch ein Paar Kugel- oder Walzenlager 202 befestigt, die an dem Druckmaschinengehänge oder -rahmen 204 festgehalten werden. Folglich ist die gesamte Welle 200 frei, durch eine unmittelbar angrenzende Walze rotiert zu werden, ungeachtet dessen, ob es sich dabei um einen Plattenzylinder oder eine andere unmittelbar angrenzende rotierende Walze handelt. Mit dieser Konstruktion könnte die Welle 200 natürlich leicht angepaßt werden, um mechanisch rotiert zu werden, wie durch ein an einem Ende durch das Druckmaschinengetriebe getriebenes Zahnradgetriebe (nicht gezeigt).
- Wie gezeigt, besitzt die Walzenwelle 200 eine axial verlaufende Luftpassage 206 darin, die einen ersten radialen Anschlußkanal 208 besitzt, der von einer Luftkupplung 210 und einem zweiten radialen Kanal 211 führt, der mit dem veränderlichen Volumen der Kolben- und Zylinderstruktur in Verbindung steht, die hierin nachfolgend beschrieben wird. Die Luftkupplung 210 selbst ist unbeweglich und ist dazu in der Lage, Luft an die rotierende Walzenwelle 200 und ihren Kanal 208 zuzuführen oder abzulassen. Wie gezeigt, umfaßt die Kupplung einen Körper 212 mit einer Öffnung 214, um die Welle 200 rotierbar aufzunehmen. Da kein getrenntes Lager für die Luftkupplung vorgesehen wurde, kann der Körper 210 selbst als ein Lager wirken und kann aus einem geeigneten Lagermaterial, wie zum Beispiel aus ölimprägnierter Bronze gefertigt werden. Der Körper besitzt zwei Teilstücke 216, welche zur Bereitstellung eines Lagers einrasten. Eben auf der Innenseite der Teilstücke 216 wird im Körper eine kreisförmige Sammelkammer 218 dergestalt geformt, um immer eine Verbindung mit dem rotierenden Kanal 208 aufrechtzuerhalten. Die kreisförmige Kammer 218 ist wiederum über einen Kanal 220 und ein Anschlußstück 222 an eine Luftzuleitungs-/Luftablaßleitung 224 vom Steuerungssystem angeschlossen. Um undichte Stellen zu vermindern, werden ein Paar Dichtungen 226 an den Enden des Körpers bereitgestellt, welche gegen die Welle 200 abdichten. Die Dichtungen 226 werden durch zwei Unterlegscheiben 228 an Ort und Stelle gehalten, die wiederum durch zwei Sicherungsklemmen bzw. -ringe 230 gesichert werden, die in Rillen auf der Welle 200 plaziert sind. Als Alternative können die Dichtungen 226 ausgelassen werden, und in dem Luftkupplungskörper 210 kann eine engtolerierte Wellenbohrung bereitgestellt werden, um die Funktion des Körpers als ein Luftlager mit einem kleinen Luftstrom bereitzustellen, der um die Welle 200 herum dergestalt entweicht, daß die Rotation der Welle nicht durch Luftdruck auf die Dichtungen eingeschränkt wird. Der Körper 210 selbst wird durch die Luftleitung 224 daran gehindert zu rotieren und bevorzugt durch einen Drehmomentriemen (nicht gezeigt), der den Körper 210 mit dem Druckmaschinenrahmen verbindet.
- Wie gezeigt, steht der zweite radiale Kanal 211 mit einem axial veränderlichen Volumen an jedem Ende der Walze in Verbindung, welche die Außenfläche der Walze veranlaßt axial zu oszillieren. Wie gezeigt und wie bei den früher beschriebenen Ausführungsbeispielen wird jede axial veränderliche Volumenkammer durch eine Kolben- und Zylindergliedstruktur bereitgestellt. Der Kolben 232 ist ein ringförmiges Glied, das gleitbar auf die Welle 200 paßt. Es werden wiederum keine Feinpassungen benötigt, da der Kolben 232 einen inneren "O"-Ring 234 und einen äußeren "O"-Ring 236 besitzt, um sowohl den Kolben mit der Welle 200 als auch dem Zylinder 238 abzudichten. In diesem Fall wird der Zylinder selbst durch ein Ende des Walzenkerns 240 geformt, der wie bei 242 angedeutet, abgestuft ist, um eine Schulter 244 zur Begrenzung der Kolbenlaufstrecke zu bilden. Die Kolbenlaufstrecke relativ zur Welle in einer axialen Richtung, das heißt nach innen, ist gleichermaßen durch Sicherungsring 246 begrenzt, der in eine Rille in der Walzenwelle 200 einrastet. Das andere Ende der ringförmigen Zylinderstruktur des axial veränderlichen Volumens ist durch einen anderen kreisförmigen Ring 250 oder ein Zylinderglied geschlossen, das gleitbar auf der Walzenwelle 200 ist. Der kreisförmige Ring 250 ist gleichermaßen sowohl gegen die Welle 200 als auch gegen die Zylinderwand 238 durch ein Paar "O"-Ringe 252 bzw. 254 abgedichtet. Während der kreisförmige Ring 250 auf der Walzenwelle 200 gleiten kann, wird der kreisförmige Ring davon abgehalten, sich vom Walzenkern 240 relativ nach außen weiterzubewegen, da er an einen Kreisring 256 stößt, der in einer im äußeren Ende des Kerns 240 geformten Rille gehalten wird.
- Der Kern 240 selbst ist mit einem Walzenbezug 258 bedeckt, der für die Position, in welcher die Walze betrieben werden soll, geeignet ist. Der Gebrauch der "O"-Ringe 234 und 236 an Glied 232 und der "O"-Ringe 252 und 254 an Glied 250 veranlassen diese beiden Glieder und die Welle 200, mit dem Kern 240 und dem Bezug 258 zu rotieren. Folglich tritt die gesamte relative Rotation in den Lagern 202 auf.
- Die vorausgegangene Struktur wird bevorzugt am anderen Ende der Walze wiederholt, und die beiden Luftzuleitungs/Luftablaßleitungen sind an das Steuerungssystem auf die Weise angeschlossen, wie zum Beispiel in Figuren 6 oder 7 gezeigt ist. Folglich kann die Luft unter Druck an das in Fig. 5 gezeigte Ende geliefert werden, um das veränderliche Volumen auf dieser Seite zu veranlassen, axial zu expandieren, während Luft unter Druck aus dem veränderlichen Volumen am anderen Ende der Walze (nicht gezeigt) dergestalt freigesetzt oder abgelassen wird, daß der Walzenkern 240 und sein Bezug 258 sich nach links bewegen. Im gewünschten Augenblick werden die Luttanschlüsse dergestalt umgedreht, daß das in Fig. 5 gezeigte Ende anschließend abgelassen und das nicht gezeigte Ende unter Druck gesetzt wird, um den Kern und den Bezug zu veranlassen, sich zum Abschluß des Zyklus nach rechts zu bewegen. Dieser Vorgang wird wiederholt, um die erforderliche Oszillation zu veranlassen und kann, wie oben beschrieben, variiert werden.
- Um eine Vorstellung von der Größe der beschriebenen Walzen zu vermitteln - die Durchmesser der Walzenwelle könnten von 1,905 cm (3/4 Inches) bis 7,62 cm (3 Inches) und der Außendurchmesser des Walzenbezugs von 5,08 cm (2 Inches) bis 20,32 cm (8 Inches) betragen. Selbstverständlich treffen die kleineren Größen ganz besonders auf das in Fig. 4 gezeigte Ausführungsbeispiel 180 zu. Während die Konstruktion der vorliegenden Erfindung in Walzen mit Längen von 91,44 cm (36 Inches) oder größer besonders vorteilhaft ist, könnte sie auch in kleineren Walzen, wie zum Beispiel von 30,48 cm (12 Inches) Länge oder größeren Längen, wie beispielsweise 203,2 cm (80 Inches) oder mehr verwendet werden.
- Während die Steuerungssysteme unter Verwendung eines 4-Wege-Ventils gezeigt werden, könnten anstatt dessen zwei 3-Wege-Ventile eingesetzt werden. Ebenso könnten zur Ausführung verschiedener Funktionen eine Vielzahl einzelner Magnetventile verwendet werden, sofern eine geeignete Zeitvorrichtung, wie zum Beispiel ein Vielkontaktrelais oder dergleichen vorhanden ist.
- Während Fig. 1 eine Rollendruckmaschine mit einem Farb- und Feuchtwerk veranschaulicht, worin die Druckfarben- und Befeuchtungsflüssigkeiten an mindestens eine gemeinsame Auftragwalze bereitgestellt werden, trifft die vorliegende Erfindung auf jeden Farb- und/oder Feuchtwerktyp zu, wie zum Beispiel auf jene mit mehr gemeinsamen Walzen, keinen gemeinsamen Walzen oder sogar nur einem Farbwerk. Selbstverständlich könnte die vorliegende Erfindung in nur eines der Werke oder beide, oder für nur eines, einige wenige oder viele Walzen auf der Rollendruckmaschine enthalten sein. Alles Vorhergehende sollte natürlich als in die Ansprüche fallend berücksichtigt werden.
- Wie bereits darauf hingewiesen, wird die Oszillationsgeschwindigkeit der Walze durch das unter Druck setzen des veränderlichen Volumens an einem Ende und Ablassen des Drucks des veränderlichen Volumens am anderen Ende der Walze und ganz besonders durch die Fähigkeit hervorgerufen, die Einschränkung in der Ablaßleitung einstellen zu können. Dieser Ansatz liefert den Vorteil eines reibungsloseren Betriebs und vermeidet einen sprungartigen Betrieb, der häufig dort auftritt, wo die Geschwindigkeit nur durch Regulieren der Hochdruckzufuhr gesteuert wird.
- Während mehrere bevorzugte Ausführungsbeispiele für eine Maschine mit einer oszillierenden Walze der vorliegenden Erfindung und das Verfahren zum Oszillieren einer erfindungsgemäßen Walze veranschaulicht und beschrieben wurden, sollte aus dem Vorhergehenden zur Kenntnis genommen werden, daß Variationen, Modifikationen und gleichwertige Strukturen und Schritte davon in den Schutzumfang der beiliegenden Ansprüche fallen.
Claims (18)
1. Oszillierende Walze zum Einsatz in einem der Farb- und
Feuchtwerke einer Druckmaschine, die folgendes umfaßt: Eine
axial verlaufende Walzenwelle (40; 151; 184; 200), die
dergestalt angepaßt ist, daß sie über die Breite einer
Druckmaschine montiert werden kann, eine Vielzahl von
Zylinderköpfen (66, 190, 192; 250), die auf und
konzentrisch mit der Walzenwelle plaziert sind (40; 151;
184; 200) , worin genannte Zylinderköpfe (66; 90; 192, 250)
axial mit Zwischenraum die Walzenwelle entlang (40; 151;
184; 200) und ganz in einem Hohlwalzenkörper (86; 192; 240)
angeordnet sind, dergestalt, daß sie auf der Walzenwelle
(40; 151; 184; 200) axial gleitbar sind, worin mindestens
einer der Zylinderköpfe (66; 90; 192; 250) unmittelbar
neben jeder axialen Endregion des Hohlwalzenkörpers (86;
192; 240) plaziert ist, eine Vielzahl getrennter Kolben
(58, 152; 186, 188, 232) , die auch auf der Walzenwelle (40;
151; 184; 200) axial gleitbar und in dem Walzenkörper
befestigt sind, worin jeder Kolben (58, 152; 186; 188, 232)
in einer Zylinderwand (68; 242), die in dem Walzenkörper
zwischen genanntem Kolben (58; 152; 186; 188, 232) und
einem angrenzenden Zylinderkopf (66, 90, 192; 250)
verläuft, axial gleitbar ist, worin die entsprechenden
Kolben (58; 186; 188; 232), Zylinderwände (68; 242) und
Zylinderköpfe (66, 156; 190, 192; 250) eine Vielzahl
ringförmiger, axial veränderlicher Volumen um die genannte
Walzenwelle (40; 151; 184; 200) und in dem Walzenkörper
bilden, Steuervorrichtungen (122, 124, 125, 126; 146), die
zum Einlassen und Ablassen von unter Druck gesetzter
Flüssigkeit aus den genannten ringförmigen, axial
veränderlichen Volumen zur Hervorrufung einer relativen
Axialbewegung zwischen genannten Zylinderköpfen (66; 190,
192; 250) und genannten Kolben (58, 152; 186, 188; 232)
vorgesehen sind, worin einer der Zylinderköpfe (66, 156;
190, 192; 250) und Kolben (58; 186, 188; 232) an jeder
Endregion der Walzenwelle (40; 151; 184; 200) dazu in der
Lage ist, den Walzenkörper (86; 192) axial zu bewegen und
der andere der Zylinderköpfe (66, 156; 190, 192; 250) und
Kolben (58, 152; 186, 188; 232) in bezug auf die auf der
Walzenwelle (40; 151; 184; 200) vorhandene axiale
Gleitbewegung in Richtung der Mittelregion der Walzenwelle
(40; 151; 184; 200) begrenzt ist, wobei das Einlassen und
Ablassen von unter Druck gesetzter Flüssigkeit aus
genannten axial veränderlichen Volumen eine Axialbewegung
des Walzenkörpers (86; 192) relativ zur genannten
Walzenwelle (40; 151; 184; 200) hervorruft.
2. Oszillierende Walze nach Anspruch 1, worin genannte
Walzenwelle (40; 151; 184) eine tote Welle ist, bei der
jede genannte Endregion der genannten Walzenwelle (40; 151;
184) dergestalt angepaßt ist, daß sie nicht rotierbar in
der Druckmaschine befestigt ist, worin ein Lager (72, 74,
76, 84, 92, 94) dergestalt angeordnet ist, daß es genannten
Hohlwalzenkörper (86; 192) mit einer der genannten
Zylinderwände (68) und genannten Kolben (58; 186) axial
bewegt, worin genanntes Lager (72, 74, 76, 84, 92, 94) den
genannten Hohlwalzenkörper (86; 192) auf genannter
Walzenwelle (40; 151; 184) rotierbar und gleitbar
befestigt.
3. Oszillierende Walze nach Anspruch 1, worin genannte
Walzenwelle (200) eine lebende Welle ist, bei welcher jede
genannte Endregion der genannten Walzenwelle (200)
dergestalt angepaßt ist, daß sie durch ein Lager (202) in
der Druckmaschine rotierbar montiert ist.
4. Oszillierende Walze nach Anspruch 1, 2 oder 3, worin
genannte oszillierende Walze mindestens vier der genannten
Kolben (58; 186), mindestens vier der genannten
Zylinderwände (68) und mindestens vier der genannten
Zylinderköpfe (66, 156; 190, 192) besitzt, die mindestens
vier der genannten ringförmigen, axial veränderlichen
Volumen bilden, worin zwei der genannten ringförmigen,
axial veränderlichen Volumen unmittelbar neben jeder der
genannten äußeren Endregionen der genannten Walzenwelle
(40; 151; 184) plaziert sind.
5. Oszillierende Walze nach Anspruch 1, 2 oder 3, worin
genannte oszillierende Walze zwei der genannten Ringkolben
(58) zwei der genannten Zylinderwände (68) und zwei der
genannten ringförmigen Zylinderköpfe (66) besitzt, die zwei
der genannten ringförmigen, axial veränderlichen Volumen
bilden, worin sich eines der genannten ringförmigen, axial
veränderlichen Volumen unmittelbar neben jedem der
genannten äußeren Enden der genannten Walzenwelle (40)
befindet.
6. Oszillierende Walze nach Anspruch 1, 2 oder 3, worin
genannte oszillierende Walze eine Vielzahl genannter Kolben
(58; 186, 188), eine Vielzahl genannter Zylinderköpfe (66,
156; 190, 192) und eine Vielzahl von Zylinderwänden (68)
jeweils unmittelbar neben genannten äußeren Enden der
genannten oszillierenden Walze besitzt, um eine Vielzahl
ringförmiger, axial veränderlicher Volumen unmittelbar
neben jedem der Enden der genannten oszillierenden Walze
bereitzustellen und genannte Steuervorrichtungen (122, 124,
125, 126; 146) Vorrichtungen (126; 146) für das
abwechselnde unter Druck setzen und Ablassen des Drucks der
genannten Vielzahl der ringförmigen, axial veränderlichen
Volumen unmittelbar neben den genannten Enden der genannten
oszillierenden Walze enthalten, um genannte oszillierende
Walze zu oszillieren.
7. Oszillierende Walze nach Anspruch 2, worin genanntes
Lager (72, 74, 76, 84, 92, 94) ein auf genannter
Walzenwelle (40; 151) gleitbares und durch die genannten
ringförmigen, axial veränderlichen Volumen in Axialrichtung
bewegbares Innenteil (72) hat.
8. Oszillierende Walze nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
worin genanntes Lager (72, 74, 76, 84, 92, 94) ein Lager
(76; 94) enthält, das Radial- (76) und Axialbelastungen
(94) auf den genannten Hohlwalzenkern (40; 151) aufnimmt.
9. Oszillierende Walze nach Anspruch 8, worin genanntes
Lager (72, 74, 76, 84, 92, 94) ein getrenntes Lager für
Radialbelastung (76) und ein getrenntes Lager für
Axialbelastung (94) enthält.
10. Oszillierende Walze nach Anspruch 2 oder 3, worin
genanntes Lager (72, 74, 76, 84, 92, 94) Walzenlager (76,
94) enthält.
11. Oszillierende Walze nach Anspruch 2 oder 3, worin
genanntes Lager Kugellager enthält.
12. Oszillierende Walze nach Anspruch 1, worin eine
Vielzahl von Kolben (56; 186; 188), eine Vielzahl von
Zylinderköpfen (66, 156; 190, 192), eine Vielzahl von
Zylinderwänden (68) und eine Vielzahl von ringförmigen,
axial veränderlichen Volumen vorgesehen sind, welche
jeweils in geraden Zahlen enthalten ist.
13. Oszillierende Walze nach Anspruch 2, worin genannte
oszillierende Walze eine Vielzahl genannter Kolben (56;
186, 188), eine Vielzahl genannter Zylinderköpfe (66, 156;
190, 192) und eine Vielzahl von Zylinderwänden (68)
unmittelbar neben jedem der genannten äußeren Enden der
genannten oszillierenden Walze besitzt, um eine Vielzahl
ringförmiger, axial veränderlicher Volumen unmittelbar
neben jedem der genannten äußeren Enden der genannten
oszillierenden Walze bereitzustellen, worin genannte
Steuervorrichtungen (122, 124, 125, 126; 146) eine
Vorrichtung (126) enthalten, um genannte Vielzahl
ringförmiger, axial veränderlicher Volumen unmittelbar
neben jedem der genannten äußeren Enden der genannten
Walzenwelle (40; 151; 184) abwechselnd unter Druck zu
setzen oder den Druck abzulassen, um die genannte
oszillierende Walze zu oszillieren, worin genanntes Lager
(72, 74, 76, 84, 92, 94) ein auf genannter Walzenwelle (40;
151; 184) gleitbares und durch genannte ringförmige, axial
veränderliche Volumen bewegbares Innenteil (72) besitzt,
worin genanntes Lager fähig ist, Radial- und
Axialbelastungen auf genannten Hohlwalzenkörper (86; 192)
aufzunehmen und eines von Walzen- und Kugellagern zu sein.
14. Oszillierende Walze nach Anspruch 1 oder 2, worin eine
Vielzahl von Zylinderköpfen (66, 156; 190, 192) , eine
Vielzahl von Kolben (58, 152; 186, 182) und eine Vielzahl
von Zylinderwänden (68) auf genannter Walzenwelle (40; 151;
184) zur Bildung einer Vielzahl ringförmiger, axial
veränderlicher Volumen stapelbar sind, wobei die
erforderliche Kraft zum Oszillieren der oszillierenden
Walze durch Stapeln genannter ringförmiger, axial
veränderlicher Volumen auf genannter Walzenwelle (40; 151,
184) verstärkt werden kann.
15. Oszillierende Walze nach Anspruch 1, worin jeder der
genannten Zylinderköpfe (66, 156; 190, 192) aus einem Stück
mit seiner damit zusammenwirkenden, angrenzenden
Zylinderwand (68) gebildet ist, worin jeder der genannten
getrennten Ringkolben (58, 152; 186, 188) in seinen damit
zusammenwirkenden, unmittelbar angrenzenden Zylinderwänden
(68) gleitbar ist, genannter Zylinderkopf, genannte
Zylinderwand und genannter Kolben auf genannter Walzenwelle
(40; 151; 184) stapelbar sind.
16. Oszillierende Walze nach Anspruch 1 oder 3, worin eine
Innenwand (242) von genanntem Hohlwalzenkörper (240)
genannte Zylinderwände bildet.
17. Oszillierende Walze nach einem der vorangegangenen
Ansprüche, worin genannte Steuervorrichtungen (122, 124,
125, 126) darüber hinaus Vorrichtungen (122, 124, 125) zur
Bestimmung der oszillierenden Bewegung von einem
unmittelbar angrenzenden Farbheber (120) umfaßt, worin
genannter Walzenbezug (86) von genannter oszillierender
Walze frei rotieren kann und dergestalt angepaßt ist, um
durch die Rotation des unmittelbar angrenzenden Farbhebers
(120) rotieren zu können, worin die genannten
Steuervorrichtungen die genannte oszillierende Walze in
Frequenz mit den Oszillationen des unmittelbar angrenzenden
Farbhebers (120) oszillieren, aber im wesentlichen in einer
Richtung entgegengesetzt dazu, wobei die kombinierte
Rotation und axial oszillierende Bewegung veranlassen, daß
eine der genannten Drucktarben- und
Befeuchtungsflüssigkeiten an genannte oszillierende Walze
in einem im wesentlichen diagonalen Muster übertragen wird.
18. Oszillierende Walze nach einem der vorangegangenen
Ansprüche, worin genannte Kolben (58, 152; 186, 188, 232)
und Zylinderköpte (66, 156; 190, 192; 250) durch auf der
genannten Walzenwelle (40; 151; 184, 200) angebrachte
Ringglieder gebildet werden.
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| DE102005030127A1 (de) * | 2005-06-28 | 2007-01-04 | Maschinenfabrik Wifag | Gegenläufige Farbreiber |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0363228B1 (de) | 1995-01-04 |
| JPH02194953A (ja) | 1990-08-01 |
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| JP3018081B2 (ja) | 2000-03-13 |
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