[go: up one dir, main page]

DE102006055584A1 - Verfahren zum Betreiben eines Feuchtwerks, Feuchtwerk sowie Druckwerk - Google Patents

Verfahren zum Betreiben eines Feuchtwerks, Feuchtwerk sowie Druckwerk Download PDF

Info

Publication number
DE102006055584A1
DE102006055584A1 DE102006055584A DE102006055584A DE102006055584A1 DE 102006055584 A1 DE102006055584 A1 DE 102006055584A1 DE 102006055584 A DE102006055584 A DE 102006055584A DE 102006055584 A DE102006055584 A DE 102006055584A DE 102006055584 A1 DE102006055584 A1 DE 102006055584A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dampening
units
printing
unit
dosing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102006055584A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Dr. John
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Manroland Web Systems GmbH
Original Assignee
MAN Roland Druckmaschinen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Roland Druckmaschinen AG filed Critical MAN Roland Druckmaschinen AG
Priority to DE102006055584A priority Critical patent/DE102006055584A1/de
Priority to EP07846740A priority patent/EP2117843B1/de
Priority to PCT/EP2007/010136 priority patent/WO2008061758A2/de
Priority to CA2669235A priority patent/CA2669235C/en
Priority to AT07846740T priority patent/ATE543646T1/de
Priority to JP2009537548A priority patent/JP2010510103A/ja
Priority to CN2007800433383A priority patent/CN101573235B/zh
Priority to US12/515,705 priority patent/US20100043657A1/en
Publication of DE102006055584A1 publication Critical patent/DE102006055584A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/20Details
    • B41F7/24Damping devices
    • B41F7/26Damping devices using transfer rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/20Details
    • B41F7/24Damping devices
    • B41F7/30Damping devices using spraying elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Feuchtwerks eines Druckwerks einer Druckmaschine, insbesondere einer Rollenrotationsdruckmaschine, wobei das Feuchtwerk eine mehrere Dosiereinheiten aufweisende Feuchtmitteldosiereinrichtung, einen mindestens eine Feuchtwerkwalze umfassenden Feuchtwerkwalzenzug und mindestens eine Feuchtauftragwalze aufweist. Erfindungsgemäß wird der Feuchtmittelauftrag an eine Bedruckstoffbreite bzw. an Breiten von auf den Bedruckstoff zu druckenden Druckseiten angepasst.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Feuchtwerks eines Druckwerks einer Druckmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Feuchtwerk gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 2 bzw. 5 und ein Druckwerk gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 14.
  • Druckwerke von Druckmaschinen verfügen über einen Formzylinder, einen auf dem Formzylinder abrollenden Übertragungszylinder, einen auf dem Übertragungszylinder abrollenden Gegendruckzylinder, ein Farbwerk sowie ein Feuchtwerk. Mit Hilfe des Farbwerks ist Druckfarbe auf den Formzylinder auftragbar, nämlich auf mindestens eine auf demselben positionierte Druckform, die die zu druckende Seite trägt. Mit Hilfe des Feuchtwerks ist Feuchtmittel auf die oder jede auf dem Formzylinder angeordnet Druckform auftragbar. Der Formzylinder wird auch als Plattenzylinder bezeichnet.
  • Der Übertragungszylinder, nämlich mindestens ein auf demselben positioniertes Gummituch, überträgt die Druckfarbe auf einen Bedruckstoff, wobei der Bedruckstoff durch einen zwischen dem Übertragungszylinder und dem Gegendruckzylinder ausgebildeten Druckspalt hindurch bewegbar ist. Der Übertragungszylinder wird auch als Gummizylinder bezeichnet.
  • Bei Rollenrotationsdruckmaschinen sind üblicherweise mehrere Druckwerke zu einer Druckeinheit zusammengefasst, wobei in diesem Fall der Gegendruckzylinder eines Druckwerks einer Druckeinheit entweder als sogenannter Satellitenzylinder, der auf mehreren Übertragungszylindern unterschiedlicher Druckwerke der Druckeinheit abrollt, oder als Übertragungszylinder eines anderen Druckwerks der Druckeinheit ausgebildet ist.
  • Wie bereits ausgeführt, wird mit Hilfe eines Feuchtwerks Feuchtmittel auf die oder jede auf dem Formzylinder positionierte Druckform aufgetragen, wobei ein Feuchtwerk eine mehrere Dosiereinheiten aufweisende Feuchtmitteldosiereinrichtung umfasst, die das Feuchtmittel auf eine der Feuchtmitteldosiereinrichtung unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze eines Feuchtwerkwalzenzugs aufträgt. Mit Hilfe der oder jeder Feuchtwerkwalze des Feuchtwerkwalzenzugs wird das Feuchtmittel in Richtung auf mindestens eine Feuchtauftragwalze gefördert, die auf dem Formzylinder abrollt und so letztendlich das Feuchtmittel auf die oder jede auf dem Formzylinder positionierte Druckform aufträgt.
  • Der Feuchtmittelauftrag auf die oder jede auf dem Formzylinder positionierte Druckform muss zur Gewährleistung einer optimalen Druckqualität angepasst an die Breite der zu druckenden Druckseiten erfolgen. Es sei darauf hingewiesen, dass eine Druckform dem Drucken einer oder auch mehrerer Druckseiten dienen kann. Dann, wenn eine Druckform dem Drucken mehrere Druckseiten dient, können diese mehreren Druckseiten bezogen auf den Formzylinder entweder in Axialrichtung nebeneinander oder in Umfangsrichtung hintereinander angeordnet sein.
  • Insbesondere dann, wenn unterschiedliche Druckprodukte produziert werden sollen, die sich hinsichtlich der Breite der zu druckenden Druckseiten bzw. der zu bedruckenden Bedruckstoffbreite unterscheiden, bereitet das Auftragen des Feuchtmittels im Hinblick auf eine optimale Druckqualität Schwierigkeiten.
  • Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zugrunde, ein neuartiges Verfahren zum Betreiben eines Feuchtwerks eines Druckwerks, ein neuartiges Feuchtwerk und ein neuartiges Druckwerk zu schaffen, um eine optimale Druckqualität zu ermöglichen.
  • Dieses Problem wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 gelöst. Hiernach wird der Feuchtmittelauftrag an eine Bedruckstoffbreite bzw. an Breiten von auf den Bedruckstoff zu druckenden Druckseiten angepasst.
  • Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung wird erstmals vorgeschlagen, den Feuchtmittelauftrag eines Feuchtwerks an die Bedruckstoffbreite bzw. die Druckseitenbreiten anzupassen. Hiermit kann eine optimale Druckqualität bereitgestellt werden.
  • Erfindungsgemäße Feuchtwerke zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den unabhängigen Ansprüchen 2 und 5 definiert. Das erfindungsgemäße Druckwerk ist im unabhängigen Anspruch 14 definiert.
  • Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne hierauf beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
  • 1: eine schematisierte Darstellung eines Druckwerks;
  • 2: einen Formzylinder eines Druckwerks mit vier auf dem Formzylinder angeordneten Druckformen zum Drucken relativ breiter Druckseiten;
  • 3: einen Formzylinder eines Druckwerks mit vier auf dem Formzylinder angeordneten Druckformen zum Drucken relativ schmaler Druckseiten;
  • 4: einen schematisierten Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen Feuchtwerk nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung im Bereich einer Feuchtmitteldosiereinrichtung und einer derselben unmittelbar nachgeordneten Feuchtwerkwalze in Draufsicht;
  • 5: den Ausschnitt der 4 in Seitenansicht;
  • 6: einen schematisierten Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen Feuchtwerk nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung im Bereich einer Feuchtmitteldosiereinrichtung und einer derselben unmittelbar nachgeordneten Feuchtwerkwalze in Draufsicht;
  • 7: den Ausschnitt der 6 in Seitenansicht;
  • 8: ein Detail des Ausschnitts der 6;
  • 9: einen schematisierten Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen Feuchtwerk nach einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Ansicht analog 7;
  • 10: ein Detail des Ausschnitts der 9;
  • 11: einen schematisierten Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen Feuchtwerk nach einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung im Bereich einer Feuchtmitteldosiereinrichtung und einer derselben unmittelbar nachgeordneten Feuchtwerkwalze in Draufsicht;
  • 12: den Ausschnitt der 11 in Seitenansicht;
  • 13: eine Alternative zum Ausschnitt der 12 in perspektivischer Seitenansicht;
  • 14: einen Randabschnitt eines erfindungsgemäßen Feuchtwerks in einem ersten Zustand; und
  • 15: den Randabschnitt der 14 in einem zweiten Zustand.
  • 1 zeigt stark schematisiert den prinzipiellen Aufbau eines Druckwerks 20 einer Druckeinheit einer Rollenrotationsdruckmaschine, wobei das Druckwerk 20 einen Formzylinder 21, einen Übertragungszylinder 22, ein Farbwerk 23 sowie ein Feuchtwerk 24 umfasst. Auf dem Formzylinder 21 des in 1 gezeigten Druckwerks 20 sind mehrere Druckformen 25 angeordnet, wobei auf die auf dem Formzylinder 21 angeordneten Druckformen 20 mit Hilfe des Farbwerks 23 Druckfarbe und mit Hilfe des Feuchtwerks 24 Feuchtmittel aufgetragen wird. Vom Farbwerk 23 sind ausschließlich Farbauftragwalzen 26 gezeigt, die auf dem Formzylinder 21 abrollen. Die auf die Druckformen 25 aufgetragene Druckfarbe wird mit Hilfe des Übertragungszylinders 21, auf dem mindestens ein Gummituch gespannt ist, auf einen zu bedruckenden Bedruckstoff 27 aufgetragen, wobei hierzu mit dem Übertragungszylinder 22 ein nicht-dargestellter Gegendruckzylinder zusammenwirkt.
  • Das Feuchtwerk 24 verfügt über eine Feuchtmitteldosiereinrichtung 28, die mehrere in 1 nicht-dargestellte Dosiereinheiten umfasst. Mit Hilfe der Dosiereinheiten der Feuchtmittelsdosiereinrichtung 28 wird Feuchtmittel auf eine der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28 unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze 29 eines Feuchtwerkwalzenzugs 30 aufgetragen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst der Feuchtwerkwalzenzug 30 insgesamt drei Feuchtwerkwalzen, nämlich die der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28 unmittelbar nachgeschaltete Feuchtwerkwalze 29, eine auf dieser Feuchtwerkwalze 29 abrollende Feuchtwerkwalze 31. Sowie weiterhin eine Feuchtauftragwalze 32, die auf dem Formzylinder 21 abrollt und damit letztendlich das Feuchtmittel auf die auf dem Formzylinder 21 angeordneten Druckformen 25 aufträgt.
  • 2 und 3 zeigen den Formzylinder 21 eines Druckwerks 20 in Alleindarstellung, wobei auf dem Formzylinder 21 in 2 in Axialrichtung desselben gesehen vier relativ breite Druckformen 25 nebeneinander angeordnet sind. Gemäß 3 sind in Axialrichtung des Formzylinders 21 gesehen vier relativ schmale Druckformen 25 auf demselben angeordnet. Einem Vergleich der 2 und 3 kann entnommen werden, dass sich abhängig von der Breite der Druckformen 25 auch die Bedruckstoffbreite des Bedruckstoffs 27 ändert. Im Nachfolgenden soll davon ausgegangen werden, dass jede der Druckformen 25 dem Drucken einer Druckseite auf den jeweiligen Bedruckstoff 27 dient.
  • Zur Gewährleistung einer optimalen Druckqualität muss mit Hilfe eines Feuchtwerks 24 eines Druckwerks 20 auf die auf dem Formzylinder 21 des Druckwerks 20 positionierten Druckformen 25 Feuchtmittel optimiert aufgetragen werden. Dies erfolgt erfindungsgemäß derart, dass der Feuchtmittelauftrag an die Bedruckstoffbreite des Bedruckstoffs 27 bzw. an die Breite der auf dem Bedruckstoff 27 zu druckenden Druckseiten angepasst ist. Hierzu dienen Feuchtwerke, wie sie nachfolgend unter Bezugnahme auf 4 bis 15 in größerem Detail beschrieben werden.
  • 4 und 5 zeigen einen schematisierten Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen Feuchtwerk nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung im Bereich einer Feuchtmitteldosiereinrichtung 28a und einer der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28a unmittelbar nachgeordneten Feuchtwerkwalze 29a. Im Ausführungsbeispiel der 4 und 5 umfasst die Feuchtmitteldosiereinrichtung 28a mehrere Dosiereinheiten 33 und 34 für Feuchtmittel, wobei sämtliche Dosiereinheiten 33 und 34 in Bezug auf die der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28a unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze 29a ortsfest ausgebildet sind. Zur Anpassung des Feuchtmittelauftrags an die Bedruckstoffbreite bzw. an die Breiten von auf dem Bedruckstoff zu druckenden Druckseiten sind die Dosiereinheiten 33 und 34 der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28a derart individuell ansteuerbar, dass abhängig von der Bedruckstoffbreite bzw. der Breite der Druckseiten eine erste Teilmenge von Dosiereinheiten aktiv und eine zweite Teilmenge von Dosiereinheiten inaktiv ist.
  • Im Ausführungsbeispiel der 4 und 5 bilden die Dosiereinheiten zwei Gruppen, nämlich eine erste Gruppe aus Dosiereinheiten 33 und eine zweite Gruppe aus Dosiereinheiten 34. Jede dieser beiden Gruppen von Dosiereinheiten ist an eine unterschiedliche Bedruckstoffbreite und damit eine unterschiedliche Breite von Druckseiten angepasst. Innerhalb jeder Gruppe sind die jeweiligen Dosiereinheiten 33 und 34 in Axialrichtung gesehen nebeneinander angeordnet. Wie 5 entnommen werden kann, sind in diesem Ausführungsbeispiel die Dosiereinheiten 33 und 34 der unterschiedlichen Gruppen übereinander angeordnet, und zwar auf einem Kreisbogen, so dass alle Dosiereinheiten 33 und 34 von der Feuchtwerkwalze 29a einen identischen Abstand aufweisen.
  • Im gezeigten Ausführungsbeispiel der 4 und 5 werden die Dosiereinheiten 33 dann zum Feuchtmittelauftrag verwendet, wenn auf dem Formzylinder 21 gemäß 3 relativ schmale Druckplatten mit relativ schmalen Druckseiten angeordnet sind. Sind hingegen auf dem Formzylinder 21 gemäß 2 relativ breite Druckplatten für relativ breite Druckseiten angeordnet, so erfolgt der Feuchtmittelauftrag mit Hilfe der Dosiereinheiten 34 der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28a.
  • Im Ausführungsbeispiel der 4 und 5 sind die Dosiereinheiten 33 und 34 als Düseneinheiten ausgebildet, wobei je Druckseitenbreite insbesondere zwei Düseneinheiten vorhanden sind. Mit Hilfe solcher Düseneinheiten kann Feuchtmittel in diskontinuierlicher Weise auf die Feuchtwerkwalze 29a aufgesprüht werden.
  • Einen schematisierten Ausschnitt aus einem Feuchtwerk nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der hier vorliegenden Erfindung zeigen 6 bis 8, wobei in 6 und 7 wiederum eine Feuchtmitteldosiereinrichtung 28b sowie eine der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28b unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze 29b dargestellt ist. Auch im Ausführungsbeispiel der 6 bis 8 verfügt die Feuchtmitteldosiereinrichtung 28b über mehrere Dosiereinheiten 35 für Feuchtmittel, wobei mindestens eine dieser Dosiereinheiten 35, im gezeigten Ausführungsbeispiel alle Dosiereinheiten 35, in Bezug auf die Feuchtwerkwalze 29b in Axialrichtung derselben verfahrbar ausgebildet ist.
  • Hierzu sind die Dosiereinheiten 35 an einer Führungsschiene 36 verfahrbar gelagert. Zur Anpassung des Feuchtmittelauftrags an die Bedruckstoffbreite bzw. Druckseitenbreite sind alle verfahrbaren Dosiereinheiten 35 derart individuell ansteuerbar, dass mindestens eine der verfahrbaren Dosiereinheiten 35 bei einer sich ändernden Bedruckstoffbreite bzw. bei sich ändernden Druckseitenbreiten ihre Position in Bezug auf die Feuchtwerkwalze 29b in Axialrichtung derselben verändert. So sind in 6 mit Pfeilen 37 Verlagerungen der Dosiereinheiten 35 in Axialrichtung der Feuchtwerkwalze 29b gezeigt, um dass Feuchtwerk an sich verkleinernde Druckseitenbreiten bzw. eine sich verkleinernde Bedruckstoffbreite anzupassen.
  • Im Ausführungsbeispiel der 6 bis 8 ist jeder Dosiereinheit 35 der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28b ein separater Antrieb 38 zugeordnet, um jede der Dosiereinheiten 35 eigenmotorisch entlang der Führungsschiene 36 verfahren zu können. Der Antrieb 38 wirkt hierzu mit einem Antriebsritzel 39 zusammen.
  • Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel der 6 bis 8 kann nach einem dritten Ausführungsbeispiel der hier vorliegenden Erfindung gemäß 9 und 10 mehreren, insbesondere allen, verfahrbaren Dosiereinheiten 40 einer Feuchtmitteldosiereinrichtung 28c ein gemeinsamer Antrieb zugeordnet sein, um die Dosiereinheiten 40 in Axialrichtung der Feuchtwerkwalze 29c zu verfahren.
  • Der in 9 und 10 nicht dargestellte Antrieb treibt dann vorzugsweise eine Gewindestange 41 an, wobei die Gewindestange 41 mit entsprechenden Gegengewinde aufweisenden Trägern 42 der Dosiereinheiten 40 zusammenwirkt. Vorzugsweise weist die Gewindestange 41 dabei für zumindest einige, insbesondere für alle, verfahrbaren Dosiereinheiten 40 hinsichtlich Gewinderichtung und/oder Gewindesteigung individuelle Gewindestangenabschnitte auf, auf denen die jeweiligen Dosiereinheiten 40 mit dem das entsprechende Gegengewinde aufweisende Träger 42 gelagert sind. Durch die Änderung bzw. Anpassung der Gewinderichtung können abweichende Verfahrrichtungen der Dosiereinheiten 40 realisiert werden. Durch abweichende Gewindesteigungen können für die Dosiereinheiten 40 bei gleicher Drehung der Gewindestange 41 unterschiedliche translatorische Verstellwege der Dosiereinheiten 40 realisiert werden.
  • In den Ausführungsbeispielen der 6 bis 10 sind die Dosiereinheiten wiederum als Sprüheinheiten ausgeführt. Da bei Feuchtwerken mit Sprüheinheiten das Verhältnis der Überlappung der jeweiligen Sprühkegel zum Abstand der Farbwerkwalze, die der Feuchtmitteldosiereinrichtung unmittelbar nachgeordnet ist, wichtig ist, kann der axialen Verstellung der Dosiereinheiten eine radiale Bewegungskomponente überlagert werden.
  • In den Ausführungsbeispielen der 1 bis 10 kommen als Dosiereinheiten Sprüheinheiten zum Einsatz, mit denen, wie bereits ausgeführt, Feuchtmittel vorzugsweise diskontinuierlich auf die der jeweiligen Feuchtmitteldosiereinrichtung nachgeordnete Feuchtwerkwalze aufgesprüht wird.
  • Demgegenüber zeigen 11 bis 13 Ausführungsbeispiele der hier vorliegenden Erfindung, in welchen die Dosiereinheiten der jeweiligen Feuchtmitteldosiereinrichtungen als Schleudereinheiten ausgebildet sind, mit Hilfe derer Feuchtmittel kontinuierlich durch Fliehkräfte abgeschleudert und so auf die der jeweiligen Feuchtmitteldosiereinrichtung nachgeordnete Feuchtwerkwalze aufgetragen wird.
  • So zeigen 11, 12 einen Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen Feuchtwerk nach einem vierten Ausführungsbeispiel der hier vorliegenden Erfindung, wiederum im Bereich einer Feuchtmitteldosiereinrichtung 28d und einer der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28d unmittelbar nachgeordneten Feuchtwerkwalze 29d. Die Feuchtmitteldosiereinrichtung 28d verfügt wiederum über mehrere Dosiereinheiten 43, wobei jede der Dosiereinheiten 43 über einen Träger 44 an einer Gewindestange 45 gelagert ist. Der Gewindestange 45 ist ein Antrieb 46 zugeordnet, der die Gewindestange 45 antreibt und so sämtliche Dosiereinheiten 43 der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28d gemeinsam verstellt. Insofern stimmt das Ausführungsbeispiel der 11 und 12 mit dem Ausführungsbeispiel der 9 und 10 überein, so dass bezüglich dieser Details auf die obigen Ausführungen verwiesen werden kann.
  • Im Ausführungsbeispiel der 11 und 12 sind die Dosiereinheiten 43 als Schleudereinheiten ausgeführt, wobei alle Dosiereinheit 43 einen gemeinsamen Rotor 56 aufweisen, mit Hilfe dessen Feuchtmittel in Richtung auf die Feuchtwerkwalze 29d geschleudert werden kann. Jede Dosiereinheit 43 besitzt eine Blende 47, mit deren Hilfe die Menge des Feuchtmittels eingestellt werden kann. 12 zeigt eine Blende 47 in zwei unterschiedlichen Positionen, nämlich in einer geschlossenen Position in durchgezogener Linienführung und in einer geöffneten Position in punktierter Linienführung, wobei bei geöffneter Blende 47 das Feuchtmittel im Sinne des Kegels 48 auf die Feuchtwerkwalze 29d geschleudert wird. Zum Öffnen und Schließen der Blende 47 ist jeder Dosiereinheit 43 ein Antrieb 49 zugeordnet. Vorzugsweise wirken je Druckseitenbreite zwei als Schleudereinheiten ausgebildete Dosiereinheiten 43 zusammen, wobei sich die Blenden 47 der jeweils zusammenwirkenden Dosiereinheiten 43 überlappen.
  • Zur Anpassung der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28d an sich ändernde Druckseitenbreiten bzw. eine sich ändernde Bedruckstoffbreite sind die je Druckseitenbreite jeweils zusammenwirkende Dosiereinheiten 43 relativ zueinander verfahrbar, wobei hierzu mindestens eine der beiden zusammenwirkenden Dosiereinheiten 43 oder auch jede derselben in Axialrichtung der Feuchtwerkwalze 29d verfahrbar ist.
  • 13 zeigt eine zur Dosiereinheit 43 der 12 alternative Dosiereinheit 50, die wiederum als Schleudereinheit ausgeführt ist. Bei der Dosiereinheit 43 der 12 ist der Antrieb 49 zur Betätigung der Blende 47 zusammen mit der Dosiereinheit 43 verfahrbar. Bei der Dosiereinheit 50 der 13 hingegen ist ein Antrieb 51, der der Betätigung der Blende 47 dient, ortsfest ausgeführt, wobei der Antrieb 51 über eine biegsame Welle 52 und eine Kupplung 53 an die zu betätigende Blende 47 angebunden ist. Hierdurch ist ein Axialausgleich zwischen dem ortsfesten Antrieb 51 und der zusammen mit der Dosiereinheit 50 axialverschiebbaren Blende 47 möglich.
  • 14 und 15 zeigen einen Ausschnitt aus dem erfindungsgemäßen Feuchtwerk des Ausführungsbeispiels der 9 und 10 in einem Randbereich der entsprechenden Feuchtmitteldosiereinrichtung 28c, um zu verdeutlichen, dass an die in Axialrichtung gesehen äußeren Dosiereinheiten 40 anschließende Randabschnitte der Feuchtmitteldosiereinrichtung zumindest teilweise abschottbar sind. Hierdurch kann gewährleistet werden, dass links und/oder rechts des zu bedruckenden Bedruckstoffs kein Feuchtmittel bzw. nur eine reduzierte Feuchtmittelmenge auf den entsprechenden Formzylinder gelangt. Damit diese Abschottung in den Randbe reichen an unterschiedliche Bedruckstoffbreiten bzw. Druckseitenbreiten anpassbar ist, muss dieselbe verstellbar ausgeführt sein.
  • So zeigen 14 und 15 eine Randabschottung 54 der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28c, die gemäß 14 und 15 teleskopartig ausgeführt ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel verfügt die teleskopartige Randabschottung 54 über drei Segmente, die relativ zueinander verschiebbar sind.
  • Eines der Segmente ist ortsfest ausgeführt, die beiden anderen Segmente hingegen sind verschiebbar ausgeführt. Über einen Träger 55 ist eines der Segmente der teleskopartigen Randabschottung 54 auf der Gewindestange 21 gelagert, wobei dieser Träger 55 über ein der Gewindestange 41 entsprechendes Gegengewinde verfügt. Aus Platzgründen ist die Verwendung einer teleskopartigen Randabschottung 54 vorteilhaft. Es kann jedoch auch eine rolloartige Randabschottung Verwendung finden.
  • Die hier vorliegende Erfindung lässt sich in allen Fällen anwenden, in denen ein Feuchtwerk an eine sich ändernde Bedruckstoffbreite bzw. sich ändernde Druckseitenbreiten angepasst werden muss. Dabei kann bei einer sich ändernden Bedruckstoffbreite eines zu bedruckenden Bedruckstoffs derselbe entweder mittig oder auch bündig bezogen auf eine Maschinenseite durch das entsprechende Druckwerk der Druckmaschine gefahren werden.
  • Sämtliche motorischen Verstellungen der Feuchtwerke sind automatisch auf Basis von in der Druckmaschine hinterlegten Voreinstellwerten durchführbar.
  • 20
    Druckwerk
    21
    Formzylinder
    22
    Übertragungszylinder
    23
    Farbwerk
    24
    Feuchtwerk
    25
    Druckform
    26
    Farbauftragwalze
    27
    Bedruckstoff
    28, 28a, 28b, 28c, 28d
    Feuchtmitteldosiereinrichtung
    29, 29a, 29b, 29c, 29d
    Feuchtwerkwalze
    30
    Feuchtwerkwalzenzug
    31
    Feuchtwerkwalze
    32
    Feuchtauftragwalze
    33
    Dosiereinheit
    34
    Dosiereinheit
    35
    Dosiereinheit
    36
    Führungsschiene
    37
    Pfeil
    38
    Antrieb
    39
    Antriebsritzel
    40
    Dosiereinheit
    41
    Gewindestange
    42
    Träger
    43
    Dosiereinheit
    44
    Träger
    45
    Gewindestange
    46
    Antrieb
    47
    Blende
    48
    Kegel
    49
    Antrieb
    50
    Dosiereinheit
    51
    Antrieb
    52
    Welle
    53
    Kupplung
    54
    Randabschottung
    55
    Träger
    56
    Rotor

Claims (16)

  1. Verfahren zum Betreiben eines Feuchtwerks eines Druckwerks einer Druckmaschine, insbesondere einer Rollenrotationsdruckmaschine, wobei das Feuchtwerk eine mehrere Dosiereinheiten aufweisende Feuchtmitteldosiereinrichtung, einen mindestens eine Feuchtwerkwalze umfassenden Feuchtwerkwalzenzug und mindestens eine Feuchtauftragwalze aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Feuchtmittelauftrag an eine Bedruckstoffbreite bzw. an Breiten von auf den Bedruckstoff zu druckenden Druckseiten angepasst wird.
  2. Feuchtwerk eines Druckwerks einer Druckmaschine, insbesondere einer Rollenrotationsdruckmaschine, mit einer Feuchtmitteldosiereinrichtung, um Feuchtmittel auf eine der Feuchtmitteldosiereinrichtung unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze eines Feuchtwerkwalzenzugs aufzutragen, und mit mindestens einer Feuchtauftragwalze, über die das mit Hilfe des mindestens eine Feuchtwerkwalze umfassenden Feuchtwerkwalzenzugs in Richtung auf die oder jede Feuchtauftragwalze geförderte Feuchtmittel auf mindestens eine auf einem Formzylinder des Druckwerks positionierte Druckform auftragbar ist, wobei die Feuchtmitteldosiereinrichtung mehrere Dosiereinheiten aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinheiten (33, 34) in Bezug auf die der Feuchtmitteldosiereinrichtung (28a) unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze (29a) ortsfest ausgebildet sind, und dass zur Anpassung des Feuchtmittelauftrags an eine Bedruckstoffbreite bzw. an Breiten von auf den Bedruckstoff zu druckenden Druckseiten die Dosiereinheiten (33, 34) der Feuchtmitteldosiereinrichtung (28a) derart individuell ansteuerbar sind, dass abhängig von der Bedruckstoffbreite bzw. der Breite der auf den Bedruckstoff zu druckenden Druckseiten eine erste Teilmenge der Dosiereinheiten (33; 34) aktiv und eine zweite Teilmenge der Dosiereinheiten (34; 33) inaktiv ist.
  3. Feuchtwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuchtmitteldosiereinrichtung (28a) für mindestens zwei unterschiedliche Bedruckstoffbreiten bzw. unterschiedliche Breiten der auf den Bedruckstoff zu druckenden Druckseiten jeweils eine Gruppe von Dosiereinheiten (33, 34) umfasst, wobei in jeder Gruppe von Dosiereinheiten (33, 34) die jeweiligen Dosiereinheiten (33, 34) nebeneinander angeordnet sind.
  4. Feuchtwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppen von Dosiereinheiten (33, 34) übereinander angeordnet sind, derart, dass alle Dosiereinheiten von der Feuchtwerkwalze (29a) einen identischen Abstand aufweisen, wobei hierzu die übereinander angeordneten Dosiereinheiten der unterschiedlichen Gruppen auf einem Kreisbogen angeordnet sind.
  5. Feuchtwerk eines Druckwerks einer Druckmaschine, insbesondere einer Rollenrotationsdruckmaschine, mit einer Feuchtmitteldosiereinrichtung, um Feuchtmittel auf eine der Feuchtmitteldosiereinrichtung unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze eines Feuchtwerkwalzenzugs aufzutragen, und mit mindestens einer Feuchtauftragwalze, über die das mit Hilfe des mindestens eine Feuchtwerkwalze umfassenden Feuchtwerkwalzenzugs in Richtung auf die oder jede Feuchtauftragwalze geförderte Feuchtmittel auf mindestens eine auf einem Formzylinder des Druckwerks positionierte Druckform auftragbar ist, wobei die Feuchtmitteldosiereinrichtung mehrere Dosiereinheiten aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Dosiereinheit (35; 40; 43) in Bezug auf die der Feuchtmitteldosiereinrichtung (28b; 28c; 28d) unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze (29b; 29c; 29d) verfahrbar ausgebildet ist, und dass zur Anpassung des Feuchtmittelauftrags an eine Bedruckstoffbreite bzw. an Breiten von auf den Bedruckstoff zu druckenden Druckseiten die verfahrbaren Dosiereinheiten (35; 40; 43) derart individuell ansteuerbar sind, dass mindestens eine der verfahrbaren Dosiereinheiten ihre Position in Bezug auf die Feuchtwerkwalze (29b; 29c; 29d) in Axialrichtung derselben verändert.
  6. Feuchtwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass alle Dosiereinheiten (35; 40; 43) der Feuchtmitteldosiereinrichtung (28b; 28c; 28d) in Bezug auf die der Feuchtmitteldosiereinrichtung unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze (29b; 29c; 29d) verfahrbar ausgebildet sind.
  7. Feuchtwerk nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder verfahrbaren Dosiereinheit (35) der Feuchtmitteldosiereinrichtung (28b) ein separater Antrieb (38) zum axialen Verfahren der jeweiligen Dosiereinheit (35) relativ zur Feuchtwerkwalze (29b) zugeordnet ist.
  8. Feuchtwerk nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehreren, insbesondere allen, verfahrbaren Dosiereinheiten der Feuchtmitteldosiereinrichtung (28c; 28d) ein gemeinsamer Antrieb zum axialen Verfahren der jeweiligen Dosiereinheiten relativ zur Feuchtwerkwalze zugeordnet ist.
  9. Feuchtwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass alle verfahrbaren Dosiereinheiten (40, 43), denen ein gemeinsamer Antrieb zugeordnet ist, auf einer von dem Antrieb angetriebenen Gewindestange (41; 45) gelagert sind, wobei ein Träger jeder Dosiereinheit ein der Gewindestange entsprechendes Gegengewinde aufweist.
  10. Feuchtwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindestange (41; 45) für zumindest einige, insbesondere für alle, verfahrbaren Dosiereinheiten einen hinsichtlich Gewinderichtung und/oder Gewindesteigung individuellen Gewindestangenabschnitt aufweist, auf dem die jeweilige Dosiereinheit (40; 43) mit dem das entsprechende Gegengewinde aufweisenden Träger (42; 44) gelagert ist.
  11. Feuchtwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die in Axialrichtung gesehen äußeren Dosiereinheit anschließende Randabschnitte der Feuchtmitteldosiereinrichtung zumindest teilweise abschottbar sind.
  12. Feuchtwerk nach Ansprüche 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich die äußeren Dosiereinheiten und die Randabschottung sich zumindest teilweise überschneiden.
  13. Feuchtwerk nach einem oder beiden der Ansprüche 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Randabschnitte teleskopartig oder rollenartig ausgebildet sind.
  14. Feuchtwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4 oder nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinheiten (33, 34; 35; 40) als Sprüheinheiten ausgebildet sind.
  15. Feuchtwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4 oder nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinheiten (43; 50) als Schleudereinheiten ausgebildet sind.
  16. Druckwerk einer Druckmaschine, insbesondere einer Rollendruckmaschine, mit einem Formzylinder, mit einem auf dem Formzylinder abrollenden Übertragungszylinder, mit einem auf dem Übertragungszylinder abrollenden Gegendruckzylinder, und mit einem Farbwerk, wobei mit dem Farbwerk Druckfarbe auf mindestens eine auf dem Formzylinder positionierte Druckform auf tragbar ist, gekennzeichnet durch ein Feuchtwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 15 um Feuchtmittel auf die oder jede auf dem Formzylinder positionierte Druckform aufzutragen.
DE102006055584A 2006-11-24 2006-11-24 Verfahren zum Betreiben eines Feuchtwerks, Feuchtwerk sowie Druckwerk Withdrawn DE102006055584A1 (de)

Priority Applications (8)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006055584A DE102006055584A1 (de) 2006-11-24 2006-11-24 Verfahren zum Betreiben eines Feuchtwerks, Feuchtwerk sowie Druckwerk
EP07846740A EP2117843B1 (de) 2006-11-24 2007-11-22 Verfahren zum betreiben eines feuchtwerks, feuchtwerk sowie druckwerk
PCT/EP2007/010136 WO2008061758A2 (de) 2006-11-24 2007-11-22 Verfahren zum betreiben eines feuchtwerks, feuchtwerk sowie druckwerk
CA2669235A CA2669235C (en) 2006-11-24 2007-11-22 Method for operating a damping unit, damping unit and printing couple
AT07846740T ATE543646T1 (de) 2006-11-24 2007-11-22 Verfahren zum betreiben eines feuchtwerks, feuchtwerk sowie druckwerk
JP2009537548A JP2010510103A (ja) 2006-11-24 2007-11-22 湿し装置の駆動方法と、湿し装置および印刷装置
CN2007800433383A CN101573235B (zh) 2006-11-24 2007-11-22 用于运行湿润装置的方法,湿润装置以及印刷装置
US12/515,705 US20100043657A1 (en) 2006-11-24 2007-11-22 Method for Operating a Damping System, Damping System, and Printing Group

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006055584A DE102006055584A1 (de) 2006-11-24 2006-11-24 Verfahren zum Betreiben eines Feuchtwerks, Feuchtwerk sowie Druckwerk

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102006055584A1 true DE102006055584A1 (de) 2008-05-29

Family

ID=39171363

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102006055584A Withdrawn DE102006055584A1 (de) 2006-11-24 2006-11-24 Verfahren zum Betreiben eines Feuchtwerks, Feuchtwerk sowie Druckwerk

Country Status (8)

Country Link
US (1) US20100043657A1 (de)
EP (1) EP2117843B1 (de)
JP (1) JP2010510103A (de)
CN (1) CN101573235B (de)
AT (1) ATE543646T1 (de)
CA (1) CA2669235C (de)
DE (1) DE102006055584A1 (de)
WO (1) WO2008061758A2 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007015402A1 (de) * 2007-03-30 2008-10-09 Koenig & Bauer Aktiengesellschaft Feuchtwerk für ein Druckwerk einer Druckmaschine
CN104185553B (zh) * 2012-01-31 2016-05-25 惠普印迪戈股份公司 向介质施加涂料的装置和方法
DE102017219709A1 (de) * 2016-11-28 2018-05-30 Heidelberger Druckmaschinen Ag Druckmaschine

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991013760A1 (en) * 1990-03-06 1991-09-19 Reinhold Berntsson System at spray dampening apparatus
DE19838020A1 (de) * 1997-09-15 1999-03-18 Roland Man Druckmasch Vorrichtung zum Auftragen von Feuchtmittel auf den Zylinder einer Rotationsdruckmaschine
DE10005908A1 (de) * 1999-03-01 2000-09-07 Heidelberger Druckmasch Ag Sprühfeuchtwerk mit hoher effektiver Sprühfrequenz
DE10317470A1 (de) * 2003-04-16 2004-11-25 Technotrans Ag Sprühfeuchtwerk

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3143065A (en) * 1960-06-07 1964-08-04 Russell C Warczak Moistening apparatus and method for offset printing presses
DE3446675C2 (de) * 1984-12-21 1986-12-04 Miller-Johannisberg Druckmaschinen Gmbh, 6200 Wiesbaden Bürsten-Feuchtwerk für Rotations-Offsetdruckmaschinen
US5014615A (en) * 1989-10-10 1991-05-14 Rockwell International Corporation Water stop module
US5025722A (en) * 1990-01-22 1991-06-25 Ryco Graphic Manufacturing, Inc. Adjustable spray dampening system
DE4125012A1 (de) * 1991-07-27 1993-01-28 Koenig & Bauer Ag Einrichtung zum befeuchten von zylindern bei offsetrotationsdruckmaschinen
US5622110A (en) * 1993-02-25 1997-04-22 Goss Graphic Systems, Inc. Printing press with dampening liquid spray control apparatus and method
US5967418A (en) * 1997-06-13 1999-10-19 Macdonald; Robert W. Spray bar for use with webs of different widths
JP2000280440A (ja) * 1999-03-29 2000-10-10 Koike Seisakusho:Kk プレーノズルを2個並列に設置した湿し水供給装置
US20070044670A1 (en) * 2005-08-23 2007-03-01 Goss International Americas, Inc. Spray bar control for accomodating multiple widths

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991013760A1 (en) * 1990-03-06 1991-09-19 Reinhold Berntsson System at spray dampening apparatus
DE19838020A1 (de) * 1997-09-15 1999-03-18 Roland Man Druckmasch Vorrichtung zum Auftragen von Feuchtmittel auf den Zylinder einer Rotationsdruckmaschine
DE10005908A1 (de) * 1999-03-01 2000-09-07 Heidelberger Druckmasch Ag Sprühfeuchtwerk mit hoher effektiver Sprühfrequenz
DE10317470A1 (de) * 2003-04-16 2004-11-25 Technotrans Ag Sprühfeuchtwerk

Also Published As

Publication number Publication date
CA2669235C (en) 2012-04-24
WO2008061758A2 (de) 2008-05-29
EP2117843B1 (de) 2012-02-01
CN101573235B (zh) 2011-11-23
WO2008061758A3 (de) 2008-07-17
ATE543646T1 (de) 2012-02-15
CN101573235A (zh) 2009-11-04
JP2010510103A (ja) 2010-04-02
US20100043657A1 (en) 2010-02-25
EP2117843A2 (de) 2009-11-18
CA2669235A1 (en) 2008-05-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4021895C2 (de) Druckeinheit einer Offsetdruckmaschine zur Durchführung eines fliegenden Druckplattenwechsels
DE102006030290B3 (de) Druckwerk
DE2916047C2 (de) Farb- und Feuchtwerk für lithographische Druckplatten
EP1243414A1 (de) Druckverfahren
EP1627738B1 (de) Druckeinheit und Farbwerk mit antriebsseitig getrennten, drehenden und changierenden Farbwerkwalzen
EP2117843B1 (de) Verfahren zum betreiben eines feuchtwerks, feuchtwerk sowie druckwerk
DE10132156C5 (de) Bahnstabilisierung zur berührungslosen Bahnführung bei fliegend wechselbaren Druckeinheiten
DE1236529B (de) Vorrichtung zur Lagerung sowie zum An- und Abstellen des mittleren Zylinders eines Dreizylinderdruckwerks
DE2932887A1 (de) Vorrichtung zur erzeugung einer definierten druckspannung zum anpressen eines druckwerkzylinders gegen einen weiteren druckwerkzylinder
CH684070A5 (de) Formzylinder einer Rotationsdruckmaschine.
EP1740380B1 (de) Druckeinheit einer mehrfarbenrollenrotationsdruckmaschine sowie verfahren zu ihrer handhabung
WO2005035249A1 (de) Tiefdruckwerk
DE102007015401A1 (de) Feuchtwerk für ein Druckwerk einer Druckmaschine
DE3211454C2 (de) Rollenrotationsdruckmaschine für Endlosdruck
DE102010000770B3 (de) Vorrichtung zum Bedrucken eines bogenförmigen Bedruckstoffs mit Druckfarbe oder Lack
EP1525094A1 (de) Druckmaschine und verfahren zum bedrucken von zwei bahnen
DE102008001732B4 (de) Vorrichtung zur Einstellung des Anpressdruckes zweier aneinander gestellter Gummituchzylinder in einem Doppeldruckwerk
EP1972441B1 (de) Druckeinheit einer Rollendruckmaschine
EP1620263A1 (de) Druckmaschine
EP1627737A1 (de) Druckeinheit sowie Feuchtwerk
EP1303402A1 (de) Feuchtwerk
EP3569416A1 (de) Rakel für eine siebdruckmaschine
DE102007053368A1 (de) Feuchtwerk eines Druckwerks einer Druckmaschine
DE102007015404A1 (de) Feuchtwerk für ein Druckwerk einer Druckmaschine
DE202007019313U1 (de) Farbwerk eines Druckwerks einer Druckmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: MANROLAND AG, 63075 OFFENBACH, DE

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: MANROLAND WEB SYSTEMS GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: MANROLAND AG, 63075 OFFENBACH, DE

Effective date: 20120626

R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20131121

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee