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DE102009009075A1 - Anlage - Google Patents

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Publication number
DE102009009075A1
DE102009009075A1 DE200910009075 DE102009009075A DE102009009075A1 DE 102009009075 A1 DE102009009075 A1 DE 102009009075A1 DE 200910009075 DE200910009075 DE 200910009075 DE 102009009075 A DE102009009075 A DE 102009009075A DE 102009009075 A1 DE102009009075 A1 DE 102009009075A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pole structure
plant according
rail
permanent magnets
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE200910009075
Other languages
English (en)
Inventor
Günter Becker
Jochen Dr. Mahlein
Josef Schmidt
Björn EGGER
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEW Eurodrive GmbH and Co KG
Original Assignee
SEW Eurodrive GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SEW Eurodrive GmbH and Co KG filed Critical SEW Eurodrive GmbH and Co KG
Priority to DE200910009075 priority Critical patent/DE102009009075A1/de
Publication of DE102009009075A1 publication Critical patent/DE102009009075A1/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K49/00Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes
    • H02K49/10Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the permanent-magnet type
    • H02K49/102Magnetic gearings, i.e. assembly of gears, linear or rotary, by which motion is magnetically transferred without physical contact
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B13/00Other railway systems
    • B61B13/12Systems with propulsion devices between or alongside the rails, e.g. pneumatic systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Abstract

Anlage, umfassend einen ersten und einen zum ersten relativ bewegbar angeordneten, zweiten Teil, wobei der erste Teil ein in Bewegungsrichtung sich erstreckendes, insbesondere langgestreckt ausgeführtes Schwertteil aufweist, wobei der zweite Teil zumindest eine drehbar gelagerte, antreibbare Scheibe umfasst, wobei die Drehachse senkrecht zur Bewegungsrichtung ausgerichtet ist, wobei die Scheibe an ihrem Umfang jeweils Dauermagnete aufweist, deren Magnetisierungsrichtung jeweils zum in Umfangsrichtung nächstbenachbarten Dauermagneten entgegengesetzte axiale Richtung aufweist, wobei das Schwertteil entlang der Bewegungsrichtung eine derartige Polstruktur aufweist, dass beim Vorbeidrehen der Dauermagnete an der Polstruktur die Vortriebskraft erzeugbar ist, insbesondere erzeugt wird, nach dem Reluktanzmotorprinzip.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anlage.
  • Es ist bekannt, Rotoren von Synchronmotoren an ihrem Umfang mit Dauermagneten zu bestücken.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Anlage mit mindestens einem Antriebssystem weiter zu verbessern, wobei Verluste klein zu halten sind.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der Anlage nach den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
  • Wichtige Merkmale der Erfindung bei der Anlage, dass sie einen ersten und einen zum ersten relativ bewegbar angeordneten zweiten Teil umfasst, umfassend einen ersten und einen zum ersten relativ bewegbar angeordneten, zweiten Teil,
    wobei der erste Teil ein in Bewegungsrichtung sich erstreckendes, insbesondere langgestreckt ausgeführtes Schwertteil aufweist,
    wobei der zweite Teil zumindest eine drehbar gelagerte, antreibbare Scheibe umfasst,
    wobei die Drehachse senkrecht zur Bewegungsrichtung ausgerichtet ist,
    wobei die Scheibe an ihrem Umfang jeweils Dauermagnete aufweist, deren Magnetisierungsrichtung jeweils zum in Umfangsrichtung nächstbenachbarten Dauermagneten entgegengesetzte axiale Richtung aufweist,
    wobei das Schwertteil entlang der Bewegungsrichtung eine derartige Polstruktur aufweist, dass beim Vorbeidrehen der Dauermagnete an der Polstruktur die Vortriebskraft erzeugbar ist, insbesondere erzeugt wird, nach dem Reluktanzmotorprinzip.
  • Von Vorteil ist dabei, dass die Vortriebskraft nach dem Reluktanzprinzip erzeugt wird, wobei Pole der Polstruktur von dem jeweils nächstbenachbarten Dauermagneten angezogen werden beim Vorbeidrehen der Dauermagnete an der Polstruktur des Schwertteils. Somit ist die Scheibe in einfacher Weise mit einem Elektromotor antreibbar und das Antriebssystem weist eine Schlupffreie Betriebsweise auf. Dabei ist im Gegensatz zum Abrollen eines Antriebsrades ein berührungsloses Antreiben ausführbar. Somit ist ein weicherer Antrieb realisierbar im Vergleich zu einem abrollenden Gummirad oder dergleichen. Ein Vereisen der Schiene oder anderweitige Ändern der Reibwerte der Oberfläche des Schienenteils führt nicht zu einer veränderten Bewegung, da die Antriebskraft erzeugt wird mittels Magnetfeldern. Solange keine Überlastung des Antriebssystems auftritt ist das Auftreten von wesentlichem Schlupf verhindert, wobei wesentlicher Schlupf dann vorhanden ist, wenn der Schlupfwert der Scheibe größer als der halbe Winkelabstand zwischen nächstbenachbarten Dauermagneten der Scheiben ist.
  • Selbst wenn ein Fall von Überlastung kurzfristig aufgetreten ist, würde die Scheibe zwar einen Winkelversatz bekommen, aber nur um einen oder mehrere Abstände zwischen den Dauermagneten, so dass nach Beendigung der Überlastung wiederum jeder Dauermagnet jeweiligen Polen der Polstruktur eineindeutig zugeordnet ist bei der Bewegung entlang der Polstruktur.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Schwertteil zwischen den Scheiben angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass zwei Scheiben verwendbar sind uns somit eine größere Vortriebskraft erzeugbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Polstruktur in Bewegungsrichtung gleichmäßig voneinander beabstandete Zähne auf. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung und eine gleichmäßig Vortriebskraft während der Bewegung erzeugbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst das Schwertteil ein Stanzteil, insbesondere aus Stahlblech. Von Vorteil ist dabei, dass die Herstellung sehr einfach und kostengünstig ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weisen die Zähne einen verbreiterten Zahnkopf auf. Von Vorteil ist dabei, dass die Feldführung verbessert ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weisen die Dauermagnete in Umfangsrichtung einen Abstand zu ihrem nächstbenachbarten Dauermagnet auf, der dem Abstand von Polen der Polstruktur im Wesentlichen gleicht, insbesondere genau gleicht. Von Vorteil ist dabei, dass ein Antreiben ohne Schlupf ermöglicht ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Schwertteil Teilbereich eines Schienensystems oder einer Schiene, wobei das Schienensystem oder die Schiene auch Führungsbereiche für Rollen des als Fahrzeug ausgebildeten zweiten Teils aufweist, insbesondere wobei das Schienensystem oder die Schiene einstückig ausgebildet ist. Von Vorteil ist dabei, dass am Schienensystem einerseits das Stützen und Führen des Fahrzeuges ausführbar ist und andererseits auch das Antreiben, indem das Schwertteil als Reaktivteil am Schienensystem vorgesehen ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist jeder Dauermagnet aus zwei oder mehr einzelnen Dauermagneten ausgeführt, die senkrecht zur Oberfläche des jeweiligen konusförmigen Abschnittes übereinander angeordnet sind. Von Vorteil ist dabei, dass eine kostengünstige und wenig aufwendige Verstärkung des Magnetfeldes erreichbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist jeder Dauermagnet aus zwei oder mehr einzelnen Dauermagneten ausgeführt, die in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnet sind. Von Vorteil ist dabei, dass ebenfalls eine kostengünstige und wenig aufwendige Verstärkung des Magnetfeldes erreichbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Schwertteil als gestanztes Stahlblech gefertigt. Von Vorteil ist dabei, dass eine kostengünstige Herstellung ausführbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Scheibe von einem Elektromotor, insbesondere Synchronmotor, angetrieben. Von Vorteil ist dabei, dass ein einfach zu regelnder Antrieb einsetzbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Antriebskraft mittels Reluktanzkraft erzeugbar, insbesondere bei Vorbeidrehen der Scheiben am Schwertteil entlang, insbesondere der Scheiben mit ihren Dauermagneten, wobei ein jeweiliger Dauermagnet den jeweils nächstbenachbarten Pol oder Zahn der Polstruktur am meisten anzieht. Von Vorteil ist dabei, dass die Vortriebskraft in sehr kostengünstiger Weise erzeugbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist jeweils auf einem mit der jeweiligen Scheibe drehfest verbundenen Teil eine Stützrolle gelagert vorgesehen, insbesondere mittels Kugellager gelagert, wobei die Stützrolle am Schienensystem oder an der Schiene abrollbar und/oder führbar ist. Von Vorteil ist dabei, dass ein Abstützen am Schienensystem ausführbar ist und die Stützrolle an der Drehachse der Scheibe lagerbar ist, wobei somit das Lager einer geringeren Differenz der Drehzahlen am Innenring und Außenring des Lagers ausgesetzt ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist am Schienensystem oder an der Schiene der Abrollbereich oder Führungsbereich für die Stützrolle und/oder an der Stützrolle die Außenfläche derart konkav, insbesondere auf beiden zu den jeweiligen Scheiben zugewandten Seiten des Schienensystems, dass bei Auslenkung des Fahrzeuges von seiner Soll-Orientierung Rückstellkräfte zur Stabilisierung der Soll-Orientierung wirksam sind. Von Vorteil ist dabei, dass eine Selbstzentrierung in einfacher Weise ermöglicht ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind Mittel zur Erfassung des Motorstroms des Elektromotors mit einer derartigen Steuerelektronik verbunden, dass ein Wert für Vortriebskraft aus den erfassten Stromwerten bestimmbar ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Vortriebskraft ähnlich zum Drehmoment des Motors erfassbar ist, also mit einer einfach ausgeführten Struktur in einfacher Weise.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung wirken Mittel zur Erfassung der Position in Bewegungsrichtung zusammen mit der Polstruktur, insbesondere wobei eine mit der Polstruktur zusammenwirkende Lichtschranke vorgesehen ist zur Erfassung der Position. Von Vorteil ist dabei, dass die Polstruktur nicht nur für das Erzeugen von Vortriebskraft sondern auch zur Positionsbestimmung verwendbar ist.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • 1
    ferromagnetische Trägerscheibe
    2
    Schwertteil, insbesondere Schienenteil, mit Zähnen
    20
    Dauermagnete, nach außen gerichtete Nordpole
    21
    Dauermagnete, nach außen gerichtete Südpole
  • Die Erfindung wird nun anhand von Abbildungen näher erläutert:
    In der 1 ist ein Antriebssystem einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Seitenansicht schematisch skizziert, wobei ein Fahrzeug eine drehbar gelagerte Scheibe 1 umfasst und entlang eines Schwertteils 2 einer Schiene bewegbar ist, die auch nicht gezeigte Schienenteile zur Führung von Stützrollen aufweist, mit denen das Fahrzeug an der Schiene entlang bewegbar ist.
  • In 2 ist eine zugehörige Schrägansicht gezeigt.
  • In 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, das eine weitere Scheibe umfasst, die der ersten Scheibe parallel gegenüber angeordnet ist, wobei das Schwerteil 2 zwischen den Scheiben vorgesehen ist.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel nach 1 und 2 ist die Scheibe 1 von einem nicht gezeigten Elektromotor in Drehbewegung versetzbar. Die Scheibe besteht aus ferromagnetischem Trägermaterial, an das Dauermagnete verbunden sind. Die Drehachse ist senkrecht zur Bewegungsrichtung des Fahrzeuges orientiert, so dass entlang des Umfangs der Scheibe angeordnete Dauermagnete am Schwertteil vorbeidrehbar sind.
  • Am Außenumfang der Scheiben sind Dauermagnete 20 mit nach außen gerichtetem Nordpol oder Dauermagnete 21 mit nach außen gerichtetem Südpol vorgesehen.
  • Die Magnetisierungsrichtung in Umfangsrichtung direkt benachbarter Dauermagnete ist entgegengesetzt orientiert. Auf einen nach außen gerichtete Südpol folgt in Umfangsrichtung also ein nach außen gerichteter Nordpol.
  • Das Schwertteil 2 weist eine kammartige Struktur auf, die aus einzelnen Zähnen zusammengesetzt ist. Jeder Zahn weist an seinem zum Fahrzeug hin gerichteten Endbereich einen verbreiterten Zahnkopf auf.
  • Der Abstand zwischen den einzelnen Zähnen der kammartigen Struktur des Schwertteils 2 in Bewegungsrichtung entspricht im Wesentlichen dem Abstand zwischen den Dauermagneten in Umfangsrichtung.
  • Wenn die Drehzahl der Scheibe im Wesentlichen der Drehzahl eines gedachten, gleich großen, am Schwertteil ohne Schlupf abrollenden Rades gleicht, ist eine Erzeugung von Vortriebskraft in Bewegungsrichtung aufgrund des Reluktanzprinzips ermöglicht, da zwischen Zahnkopf und Dauermagnet eine anziehende Wirkung verursacht wird. Auf diese Weise synchronisiert sich das Fahrzeug auf die Abfolge der entlang der Bewegungsrichtung vorgesehenen Zähne. Es ist also ein im Wesentliches schlupffreies Bewegen der Scheibe ermöglicht ohne berührendes Abrollen an der Schiene.
  • Das Antriebssystem ist für ein Schienenfahrzeug geeignet, das ein Fahrzeuggestänge aufweist, das mittels Rollen, insbesondere Stützrollen, an der Schiene, umfassend Schwertteil und weitere nicht gezeigte Schienenteile, positionierbar und entlang dieser Schiene verfahrbar angeordnet ist. An dem Schienenfahrzeug sind sogar zwei Antriebssysteme, nämlich ein vorderes und ein hinteres, anbringbar.
  • Die Lagerung der Scheibe, insbesondere als Kugellager, ist an dem ebenfalls in der Figur nicht gezeigten Fahrzeuggestänge vorgesehen.
  • Mittels der weiteren am Fahrzeuggestänge gelagerten Rollen, wie Stützrollen und/oder Führungsräder, ist dann das Fahrzeug auf den weiteren Schienenteilen relativ bewegbar in Bewegungsrichtung, also entlang dem Schwertteil 2.
  • Die Drehachse der Scheibe 2 ist senkrecht zur Bewegungsrichtung orientiert. Das Schwertteil ist entlang der Bewegungsrichtung langgestreckt ausgeführt und ist vorzugsweise als Stranggussteil fertigbar. Am Schwertteil 2 sind auch die weiteren Schienenteile einstückig oder mehrstückig ausgeführt vorgesehen, die zur Führung der Rollen dienen und zusammen mit dem Schwertteil die Schiene beziehungsweise das Schienensystem bilden. Vorzugsweise ist das Schwertteil 2 aus ferromagnetischem Material, wie Stahl oder Stahlblech gefertigt.
  • Die Schiene umfasst also auch Führungsbereiche für Rollen und die Schienenteile zur Führung der Stützrollen. Dabei ist jede Stützrolle auf der die Scheibe antreibenden Rotorwelle gelagert vorgesehen.
  • In den Figuren sind die Dauermagnete 20 mit zum Schwerteil hin ausgerichteten Nordpolen und die Dauermagnete 21 mit zum Schwerteil hin ausgerichtete Südpolen gezeigt.
  • Vorzugsweise weist das Fahrzeug eine Steuereinheit auf, die den Motor eines vorderen und eines analog ausgebildeten hinteren Antriebssystems ansteuert, wobei das Antriebssystem jeweils dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht.
  • Das Schwertteil ist bei einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel als Stahlblechpaket ausgeführt, wobei die Zähne jeweils ausgestanzt sind. Die Zähne sind also in einer Ebene angeordnet, deren Normalenrichtung parallel zur Drehachse angeordnet ist.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach 3 sind zwei Scheiben 1 auf der Drehachse vorgesehen und werden vom Motor angetrieben. Auf beiden Scheiben sind wiederum Dauermagnete 20 und 21 vorgesehen, die voneinander beabstandet sind mittels der kammförmigen Struktur des Schwertteils, also mittels Zähnen. Dabei steht jedem Dauermagnet 20 der ersten Scheibe 1 ein Dauermagnet 21 der zweiten Scheibe 1 direkt gegenüber und jedem Dauermagnet 21 der ersten Scheibe 1 ein Dauermagnet 20 der zweiten Scheibe 1.
  • Bei einem erfindungsgemäßen alternativen Ausführungsbeispiel sind der Motor und die Scheibe 1 stationär angeordnet und der verfahrbare Anlagenteil umfasst dann das Schwertteil 2 samt Schienenteilen.

Claims (15)

  1. Anlage, umfassend einen ersten und einen zum ersten relativ bewegbar angeordneten, zweiten Teil, wobei der erste Teil ein in Bewegungsrichtung sich erstreckendes, insbesondere langgestreckt ausgeführtes Schwertteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teil zumindest eine drehbar gelagerte, antreibbare Scheibe umfasst, wobei die Drehachse senkrecht zur Bewegungsrichtung ausgerichtet ist, wobei die Scheibe an ihrem Umfang jeweils Dauermagnete aufweist, deren Magnetisierungsrichtung jeweils zum in Umfangsrichtung nächstbenachbarten Dauermagneten entgegengesetzte axiale Richtung aufweist, wobei das Schwertteil entlang der Bewegungsrichtung eine derartige Polstruktur aufweist, dass beim Vorbeidrehen der Dauermagnete an der Polstruktur die Vortriebskraft erzeugbar ist, insbesondere erzeugt wird, nach dem Reluktanzmotorprinzip.
  2. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwertteil zwischen den Scheiben angeordnet ist.
  3. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstruktur in Bewegungsrichtung gleichmäßig voneinander beabstandete Zähne aufweist.
  4. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwertteil ein Stanzteil, insbesondere aus Stahlblech, umfasst.
  5. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne einen verbreiterten Zahnkopf aufweisen.
  6. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauermagnete in Umfangsrichtung einen Abstand zu ihrem nächstbenachbarten Dauermagnet aufweisen, der dem Abstand von Polen der Polstruktur im Wesentlichen gleicht, insbesondere genau gleicht.
  7. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwertteil Teilbereich eines Schienensystems oder einer Schiene ist, wobei das Schienensystem oder die Schiene auch Führungsbereiche für Rollen des als Fahrzeug ausgebildeten zweiten Teils aufweist, insbesondere wobei das Schienensystem oder die Schiene einstückig ausgebildet ist.
  8. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Dauermagnet aus zwei oder mehr einzelnen Dauermagneten ausgeführt ist, die senkrecht zur Oberfläche des jeweiligen konusförmigen Abschnittes übereinander angeordnet sind und/oder dass jeder Dauermagnet aus zwei oder mehr einzelnen Dauermagneten ausgeführt ist, die im konusförmigen Abschnitt in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnet sind.
  9. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwertteil als gestanztes Stahlblech gefertigt ist.
  10. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe von einem Elektromotor, insbesondere Synchronmotor angetrieben ist.
  11. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskraft mittels Reluktanzkraft erzeugbar ist, insbesondere durch bei Vorbeidrehen der Scheiben am Schwertteil entlang, insbesondere der Scheiben mit ihren Dauermagneten, wobei ein jeweiliger Dauermagnet den jeweils nächstbenachbarten Pol oder Zahn der Polstruktur am meisten anzieht.
  12. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils auf einem mit der jeweiligen Scheibe drehfest verbundenen Teil eine Stützrolle gelagert vorgesehen ist, insbesondere mittels Kugellager gelagert, wobei die Stützrolle am Schienensystem oder an der Schiene abrollbar und/oder führbar ist.
  13. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Schienensystem oder an der Schiene der Abrollbereich oder Führungsbereich für die Stützrolle und/oder an der Stützrolle die Außenfläche derart konkav ist, insbesondere auf beiden zu den jeweiligen Scheiben zugewandten Seiten des Schienensystems, dass bei Auslenkung des Fahrzeuges von seiner Soll-Orientierung Rückstellkräfte zur Stabilisierung der Soll-Orientierung wirksam sind.
  14. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Erfassung des Motorstroms des Elektromotors mit einer derartigen Steuerelektronik verbunden sind, dass ein Wert für Vortriebskraft aus den erfassten Stromwerten, insbesondere aus dem daraus bestimmten Wirkstrom, bestimmbar ist.
  15. Anlage nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Erfassung der Position in Bewegungsrichtung zusammenwirken mit der Polstruktur, insbesondere wobei eine mit der Polstruktur zusammenwirkende Lichtschranke vorgesehen ist zur Erfassung der Position.
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