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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Luftfilter für einen
Zweitakt-Verbrennungsmotor mit Schichtspülung.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Kompakte
Zweitakt-Verbrennungsmotoren werden als Energiequelle für
tragbare Kraftarbeitsmaschinen wie Motorsensen, Kettensägen
oder dergleichen verwendet. Zweitakt-Verbrennungsmotoren, die in
tragbaren Kraftarbeitsmaschinen verwendet werden, werden mit einer
sehr hohen Drehgeschwindigkeit angetrieben, und zwar mit nahezu 10.000
Umdrehungen pro Minute oder mehr als Zehntausend Umdrehungen pro
Minute in Normaldrehung.
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Kompakte
Zweitakt-Verbrennungsmotoren haben im Allgemeinen eine Zylinderschlitzkonstruktion.
Bei diesen Zweitaktmotoren mit einer derartigen Zylinderschlitzkonstruktion
sind Luft-Kraftstoff-Gemisch-Schlitze und Auslass-Schlitze in einer
Seitenwand eines Zylinders ausgebildet und werden durch eine Seitenwand
eines hin- und hergehenden Kolbens geöffnet und geschlossen.
Zweitaktmotoren mit Zylinderschlitzen haben also keine Ventilmechanismen,
die zum Steuern der Einlass- und Auslassvorgänge bestimmt
sind. Ohne komplexe Ventilmechanismen bestehen Zweitaktmotoren mit
Zylinderschlitzen aus einer geringeren Zahl Bauteile und sind so stark
im Gewicht reduziert. Daher sind sie zum Einsatz als kompakte Energiequellen
tragbarer Kraftarbeitsmaschinen geeignet.
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Zweitakt-Verbrennungsmotoren,
die als Energiequelle für tragbare Kraftarbeitsmaschinen
eingesetzt werden, arbeiten mit Kurbelgehäuseverdichtung.
Bei Motoren mit Kurbelgehäuseverdichtung wird Luft-Kraftstoff-Gemisch
in einen geschlossenen Innenraum eines Kurbelgehäuses,
d. h. eine Kurbelkammer eingebracht, und das Luft-Kraftstoff-Gemisch
wird durch eine Abwärtsbewegung des Kolbens vorverdichtet.
Genauer gesagt wird, wenn das Kurbelgehäuse abgedichtet
ist und sich der Kolben aufwärts bewegt, der Druck in der
Kurbelkammer auf einen Unterdruck reduziert. Unter Ausnutzung dieses Unterdrucks
wird danach Luft-Kraftstoff-Gemisch in die Kurbelkammer eingebracht.
In einem Arbeitshub, bei dem sich der Kolben abwärts bewegt,
wird das nun in der Kurbelkammer vorhandene Luft-Kraftstoff-Gemisch
durch den sich abwärts bewegenden Kolben vorverdichtet
und wird nahe dem unteren Totpunkt in die Brennkammer eingespritzt.
Das in die Brennkammer eingespritzte Luft-Kraftstoff-Gemisch wird
als Spülstrom zum Ausstoßen von in der Brennkammer
vorhandenem Abgas durch die Auslassschlitze verwendet.
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Da
Zweitakt-Verbrennungsmotoren zum Spülen der Brennkammer
frisches Luft-Kraftstoff-Gemisch verwenden, besteht bei ihnen das
Problem des so genannten Vorbeiströmens („Blowby"),
bei dem ein Teil des frischen, noch nicht verbrannten Luft-Kraftstoff-Gemischs
zusammen mit dem verbrannten Gas ausgestoßen wird.
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Da
das Vorbeiströmen von Luft-Kraftstoff-Gemisch das Phänomen
unerwünschten Abgebens von frischem Luft-Kraftstoff-Gemisch
nach außen darstellt, senkt es nicht nur die Kraftstoffeffizienz, sondern
vermehrt auch schädliche Elemente (wie z. B. HC, CO usw.)
in dem durch die Auslassschlitze abgegebenen Abgas.
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Als
eine der Möglichkeiten, das Vorbeiströmen von
Luft-Kraftstoff-Gemisch zu verringern, wurde die Schichtspülung
vorgeschlagen (Patentdokumente 1, 2 und 3). Die Schichtspülung
wird auch als „Vorspülung durch Luft" („initial
scavenging by air") bezeichnet.
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Unter
Bezugnahme auf 1 enthält das Einlasssystem
eines Zweitakt-Verbrennungsmotors 1 mit Schichtspülung
einen Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal (GEMISCH-Kanal) 2,
durch den von einem Vergaser erzeugtes Luft-Kraftstoff-Gemisch strömt,
und einen Luft-Kanal (LUFT-Kanal), durch den kraftstofffreie Luft
strömt, die keinen Kraftstoff enthält. Der Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2 steht
mit der Kurbelkammer 5 über einen Luft-Kraftstoff-Gemisch-Schlitz 4 in
Verbindung. Der Luft-Kanal 3 steht mit einer in der Zylinderwand
ausgebildeten Zylinderwand-Luftöffnung 6 in Verbindung,
wenn z. B. ein kolbeninterner Kanal vorgesehen ist. Dieser Luftkanal 3 kommuniziert
außerdem über einen kolbeninternen Kanal 7 mit
einem Spülkanal 8. Der Spülkanal 8 kommuniziert durch
ein Spülfenster 9, das durch die Seitenwand des
Kolbens P verdeckt und aufgedeckt wird, mit der Brennkammer 10 und
durch einen Luft-Kraftstoff-Gemisch-Zuführschlitz 11 mit
der Kurbelkammer 5. Bezugszeichen 12 in 1 bezeichnet eine
Zündkerze.
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Bei
dem Motor mit Schichtspülung wird unter Ausnutzung des
durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens P in der Kurbelkammer 5 erzeugten
Unterdrucks kraftstofffreie Luft durch den Luftkanal 3 in
den Spülkanal 8 eingebracht. Nachfolgend öffnet
sich, direkt nachdem der Auslassschlitz 12 durch die Abwärtsbewegung
des Kolbens P aufgedeckt worden ist, das Spülfenster 9 und
das Spülen findet statt. Bei dem Spülhub wird
kraftstofffreie Luft in dem Spülkanal 8 zuerst
unter einem Druck in der Kurbelkammer 5 durch das Spülfenster 9 in
die Brennkammer 10 ausgestoßen, und danach wird
in der Kurbelkammer 5 vorverdichtetes Kraftstoff-Luft-Gemisch
ausgestoßen. So wird die Brennkammer 10 durch
Schichtspülung gespült.
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Zusätzlich
zu dem Problem des Vorbeiströmens tritt bei Zweitakt-Verbrennungsmotoren
das Problem des „Rückblasens" auf. Das Rückblasen
tritt auch dann auf, wenn der Luft-Kraftstoff-Gemisch-Schlitz 4 ein
Reedventil hat.
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Motoren
mit Kurbelgehäuseverdichtung bringen, wie oben beschrieben,
durch die Bewegung des Kolbens P eine frische Luft-Kraftstoff-Füllung
in die Kurbelkammer 5 ein, und die frische Füllung
wird in der Kurbelkammer 5 vorverdichtet. Das heißt,
das Einbringen einer frischen Füllung Luft-Kraftstoff-Gemisch
in die Kurbelkammer 5 findet während des Aufwärtshubs
des Kolbens P statt, und die Füllung wird während
des Abwärtshubs des Kolbens P in der Kurbelkammer 5 vorverdichtet.
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Bei
schlitzgesteuerten Motoren öffnet sich der Luft-Kraftstoff-Gemisch-Schlitz 4,
wenn sich der Kolben P in die Nähe des oberen Totpunkts
bewegt, und ermöglicht der Kurbelkammer 5 das
Kommunizieren mit dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2,
um eine Füllung Luft-Kraftstoff-Gemisch in die Kurbelkammer 5 einzubringen.
Bei dieser Konfiguration tritt das Luft-Kraftstoff-Gemisch während
des Aufwärtshubs des Kolbens P zu dem oberen Totpunkt aus dem
Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2 in die Kurbelkammer 5 ein.
Bei dem nächsten Arbeitshub jedoch, bei dem sich der Kolben
P abwärts bewegt, bewirkt ein Druckanstieg in der Kurbelkammer 5 aufgrund der
Abwärtsbewegung des Kolbens 5 ein Rückblasen
des Luft-Kraftstoff-Gemischs aus der Kurbelkammer 5 zu
dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2. Bei Motoren mit Reedventil,
die ein (nicht dargestelltes) Reedventil in dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Schlitz 4 haben,
wirkt das Reedventil absperrend, wenn der Druck in der Kurbelkammer 5 im
Zuge der Abwärtsbewegung des Kolbens P von dem oberen Totpunkt ansteigt,
und die Absperrwirkung des Reedventils begünstigt das Rückblasen
des Luft-Kraftstoff-Gemischs zu dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2.
Das Rückblasen des Luft-Kraftstoff-Gemischs wird mit steigender
Motordrehzahl stärker, und hier tritt das Problem auf,
dass Kraftstoffbestandteile und Ölbestandteile in dem zu
einem Luftfilter zurück strömenden Luft-Kraftstoff-Gemisch
die Luftfilterelemente verschmutzen.
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Die
japanischen Offenlegungsschriften
Nr. 2000-170611 und Nr.
2006-144798 behandeln
das Problem, dass ein Strom Luft-Kraftstoff-Gemisch, der durch Rückblasen
in den Luftfilter eingetreten ist, in den Luftkanal gelangt, und
teilen den Innenraum des Luftfilters in zwei Kammern, so dass der
Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal und der Luft-Kanal jeweils zu einer
unterschiedlichen Kammer hin offen sind.
- Patentdokument
1: US-Patent Nr. 6,857,402
- Patentdokument 2: japanische
Offenlegungsschrift Nr. 2000-170611
- Patentdokument 3: japanische
Offenlegungsschrift Nr. 2006-144798
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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VON DER ERFINDUNG ZU LÖSENDE
PROBLEME
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2 ist
ein Diagramm, das zum Erläutern des Rückblasens
von Luft-Kraftstoff-Gemisch und des Rückblasens von kraftstofffreier
Luft dient, die bei einem Abwärtshub eines Kolbens P in
einem mit Kurbelgehäuseverdichtung arbeitendem Zweitakt-Verbrennungsmotor
mit Schichtspülung stattfinden.
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Zum
Einbringen von Luft-Kraftstoff-Gemisch in die Kurbelkammer 5 wird
der Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2 freigelegt, um mit
der Kurbelkammer 5 zu kommunizieren, wenn der Kolben P
fast den oberen Totpunkt erreicht, wie oben beschrieben. Daher wird
im Zuge der Aufwärtsbewegung des Kolbens P in Richtung
des oberen Totpunkts der Druck in der Kurbelkammer 5 auf
einen negativen Wert verringert, und Luft-Kraftstoff-Gemisch strömt
schnell aus dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2 in die
Kurbelkammer 5. Beim nächsten Arbeitshub, bei
dem sich der Kolben P von dem oberen Totpunkt abwärts bewegt,
tritt ein Zurückströmen des Luft-Kraftstoff-Gemischs
aus der Kurbelkammer 5 zu dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2 auf.
Sobald der Druck in der Kurbelkammer 5 mit der Abwärtsbewegung
des Kolbens P während des Arbeitshubs ansteigt, führt
der Druck in der Kurbelkammer 5 selbst bei Motoren mit
Reedventil, bei denen ein Reedventil das Luft-Kraftstoff-Gemisch
ab schließen kann, zu Schließbewegungen des Reedventils.
Die Schließbewegung des Reedventils verursacht das Phänomen
des Zurückströmens des Luft-Kraftstoff-Gemischs
zu dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2. Dieses Phänomen
des Zurückströmens in den Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2 ist
das „Rückblasen von Luft-Kraftstoff-Gemisch".
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Zum
Einbringen von kraftstofffreier Luft aus dem Luftkanal 3 zu
dem Spülkanal 9 können der Luftkanal 3 und
der Spülkanal 9 miteinander kommunizieren, wenn
sich der Kolben P in einem mittleren Bereich zwischen dem oberen
Totpunkt und dem unteren Totpunkt befindet. Daher wird während
der Aufwärtsbewegung des Kolbens P in Richtung zu dem oberen
Totpunkt der Druck in der mit dem Spülkanal 9 kommunizierenden
Kurbelkammer 5 auf einen negativen Wert gesenkt, und kraftstofffreie
Luft strömt schnell von dem Luftkanal 3 in die
Kurbelkammer 5. Während der Abwärtsbewegung
des Kolbens P von dem oberen Totpunkt erhöht jedoch die
Abwärtsbewegung des Kolbens P den inneren Druck der Kurbelkammer 5 und
verursacht ein Phänomen des Zurückströmens
der kraftstofffreien Luft aus dem Spülkanal 9 zu
dem Luftkanal 3 (2). Dies
ist das „Rückblasen von Luft". Das Rückblasen
von Luft und das oben beschriebene Rückblasen von Luft-Kraftstoff-Gemisch
werden in einem Hochdrehzahlbereich von Motoren auffällig.
Wie in den 2 und 3 dargestellt,
tritt das Rückblasen von Luft 20 direkt nach dem
Rückblasen von Luft-Kraftstoff-Gemisch 21 auf.
In 3 bezeichnet das Bezugszeichen 22 einen
Vergaser, das Bezugszeichen 23 einen Luftfilter, das Bezugszeichen 24 ein
Luftfilterelement und das Bezugszeichen 25 einen Kraftstofftank.
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Der
Erfinder der vorliegenden Erfindung hat derartiges Rückblasen
von Luft bemerkt, das in Luftkanälen von Zweitaktmotoren
mit Schichtspü lung auftritt, und ist zu vorliegender Erfindung
gekommen. Es ist also eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Luftfilter für einen Zweitaktmotor mit Schichtspülung
anzugeben, der das Rückblasen von Luft ausnutzt, um die
Verschmutzung eines Luftfilterelements durch Rückblasen
von Luft-Kraftstoff-Gemisch zu verringern.
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MITTEL ZUM LÖSEN
DER AUFGABEN
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Gemäß vorliegender
Erfindung werden diese Aufgaben gelöst, indem ein Luftfilter
bereitgestellt wird, der lösbar an einem Zweitaktverbrennungsbenzinmotor
mit Schichtspülung anzubringen ist, der enthält:
ein
Spülfenster, das in einer Innenwand eines Zylinders ausgebildet
ist,
einen Spülkanal, der eine Verbindung zwischen
dem Spülfenster und einer Zylinderkammer herstellt,
eine
Auslassöffnung, die in der Innenwand des Zylinders ausgebildet
ist,
einen Luftkanal, der mit dem Spülkanal kommuniziert und
den Spülkanal mit kraftstofffreier Luft speist, und
einen
Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal zum Speisen der Kurbelkammer mit Luft-Kraftstoff-Gemisch,
wobei
das Luft-Kraftstoff-Gemisch in der Kurbelkammer durch eine Abwärtsbewegung
eines Kolbens während eines Arbeitshubs desselben vorverdichtet wird
und die kraftstofffreie Luft während eines Spülhubs
durch das Spülfenster in eine Brennkammer getrieben wird,
um die Brennkammer durch Schichtspülung zu spülen,
wobei
der Luftfilter umfasst:
ein Luftfilterelement zum Reinigen
von Luft,
eine erste Luftöffnung zum Speisen des Luftkanals des
Motors mit von dem Luftfilterelement gereinigter Luft,
eine
zweite Luftöffnung zum Speisen des Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanals
des Motors mit von dem Luftfilterelement gereinigter Luft, und
ein
Leitelement zum Leiten der aus der ersten Luftöffnung strömenden
kraftstofffreien Luft in die Nähe der zweiten Luftöffnung.
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Wie
in dem vorangegangenen Kapitel erläutert wurde, tritt bei
Zweitaktmotoren mit Schichtspülung nicht nur das Rückblasen
von Luft-Kraftstoff-Gemisch, sondern auch das Rückblasen
von kraftstofffreier Luft auf. Das Rückblasen von kraftstofffreier Luft 20 tritt
direkt nach dem Rückblasen von Luft-Kraftstoff-Gemisch 21 auf
(siehe 2 und 3). Ausgehend von diesem Phänomen
wird ein Beispiel der vorliegenden Erfindung z. B. unter Bezugnahme
auf 4 erläutert. Das Bezugszeichen 23A in 4 bezeichnet
eine erste Luftöffnung zum Zuführen von durch
den Luftfilter 24 (3) gereinigter
Luft zu dem Luftkanal 3. Bezugszeichen 23M bezeichnet
eine zweite Luftöffnung zum Zuführen von in dem
Luftfilter 24 gereinigter Luft zu dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2.
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Wie
weiter in 4 dargestellt, enthält
der Luftfilter 23 ein Leitelement 30. Ein Strom 20 kraftstofffreier
Luft, der aufgrund des Rückblasens von Luft durch die erste
Luftöffnung 23A zu dem Luftfilter 24 zurück
strömt, wird von dem Leitelement 30 in die Nähe
der zweiten Luftöffnung 23M geleitet und trifft auf
einen Strom 21 von zurückgeblasenem Luft-Kraftstoff-Gemisch,
das durch die zweite Luftöffnung 23M schnell in
den Luftfilter 23 strömt. Bei dem Beispiel der 4 steht
das Leitelement 30 der zweiten Luftöffnung 23M gegenüber
und hat eine Abprallfläche 30a, die den Druck
des Rückblas-Stroms 21 von Luft-Kraftstoff-Gemisch
von der zweiten Luftöffnung 23M abprallt und zu
der zweiten Luftöffnung 23M zurück leitet.
Dadurch, dass der Strom 20 kraftstofffreier Luft in den
Bereich nahe der zweiten Luftöffnung 23M geleitet
wird, kann also der Strom 21 des Luft-Kraftstoff-Gemischs,
der durch die zweite Luftöffnung 23M zurück
in den Luftfilter 23 strömt, innerhalb eines Bereichs
nahe der zweiten Luftöffnung 23M aufgehalten werden.
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Dadurch,
dass der Rückstrom von Luft-Kraftstoff-Gemisch in den Luftfilter 23 durch
die zweite Luftöffnung 23M vorübergehend
in einem begrenzten Bereich nahe der zweiten Luftöffnung 23M gehalten wird,
wird das nahe der zweiten Luftöffnung 23M verweilende
Luft-Kraftstoff-Gemisch leichter in den Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2 gesaugt,
wenn der Druck in dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2 durch die
Aufwärtsbewegung des Kolbens P verringert wird.
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In 4 ist
die erste Luftöffnung 23A oberhalb der zweiten
Luftöffnung 23M angeordnet, und eine Lufteinführöffnung 31 zum
Einführen von von dem Luftfilter 23 gereinigter
Luft in das Leitelement 30 ist nach oben offen. Luft, die
durch die Lufteinführöffnung 31 in das
Leitelement 30 eingebracht worden ist, wird an die erste
und die zweite Luftöffnung 23A bzw. 23M verteilt.
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In
der Konfiguration der 4 ist das Leitelement 30 als
ein Element dargestellt, das unabhängig von dem Luftfilter 23 ausgebildet
ist und lösbar an der Luftfilterbasis angebracht werden
kann. Wie in 5 dargestellt, kann das Leitelement 30 jedoch auch
als fester Bestandteil des Luftfilters 23 ausgebildet sein.
Auch bei den in 6 ff gezeigten Beispielen kann
das Leitelement 30 ein nicht abnehmbares, an dem Luftfilter
angebrachtes Element, ein Bestandteil des Luftfilters 23 oder
ein lösbar an dem Luftfilter 23 zu befestigendes
separates Element sein.
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Das
in 6 gezeigte Leitelement 30 umfasst eine
Luftleitfläche 30b, die der ersten Luftöffnung 23A zugewandt
ist, um einen Strom 20 kraftstofffreier Luft von der ersten
Luftöffnung 23A zurück in die Nähe
der zweiten Luftöffnung 23M zu leiten, und eine
Luft-Kraftstoff-Gemisch-Leitfläche 30c, die der
zweiten Luftöffnung 23M zugewandt ist, um einen Luft-Kraftstoff-Gemisch-Strom 21 in
die Nähe der zweiten Luftöffnung 23M zu
leiten. Diese Luftleitfläche 30b und diese Luft-Kraftstoff-Gemisch-Leitfläche 30c des
in 6 gezeigten Leitelements 30 bilden eine
durchgehende, gewölbte innere Querschnittsfläche
des Leitelements 30.
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Dadurch,
dass die Luftleitfläche 30b gegenüber
der ersten Luftöffnung 23A vorgesehen ist und die
Luft-Kraftstoff-Gemisch-Leitfläche 30c gegenüber
der zweiten Luftöffnung 23M vorgesehen ist, ist es
somit möglich, den Luft-Kraftstoff-Gemisch-Strom 21 von
der zweiten Luftöffnung 23M in Richtung der ersten
Luftöffnung 23A zu leiten. Kurz darauf kollidiert
der aus der ersten Luftöffnung 23A strömende Strom 20 kraftstofffreier
Luft mit diesem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Strom 21. Als Ergebnis
kann der aus der zweiten Luftöffnung 23M strömende
Luft-Kraftstoff-Gemisch-Strom 21 nahe um die zweite Luftöffnung 23M herum
aufgehalten werden.
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Das
Beispiel der 6 zeigt auch die Verwendung
eines Kanalverlängerungselements mit L-förmigem
Querschnitt, das mit der mit dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2 kommunizierenden zweiten
Luftöffnung 23M in Verbindung steht. Das L-förmige
Kanalverlängerungselement 32 umgibt die zweite
Luftöffnung 23M in einem Abstand von ihr. Ein Teil
des aus der zweiten Luftöffnung 23M strömenden Luft-Kraftstoff-Gemisch-Stroms 21 trifft
auf eine der zweiten Luftöffnung 32M gegenüberstehende
Abprallfläche 32a des L-förmigen Kanalverlängerungselements 32,
und Kraftstoffkomponenten und Schmiermittelkomponenten in dem Luft-Kraftstoff-Gemisch
haften an der Abprallfläche 32a. Dies trägt
dazu bei, zu verhindern, dass ausströmende Kraftstoff-
und Schmiermittelkomponenten das L-förmige Kanalverlängerungselement 32 in
den Innenraum des Luftfilters 23 hinein passieren. Von
dem Luftfilterelement 24 (3) gereinigte
Luft tritt durch eine Lufteinführöffnung 33 am
distalen Ende des L-förmigen Kanalverlängerungselements 32 in
das Innere des L-förmigen Kanalverlängerungselements 32 ein
und wird an die erste und die zweite Luftöffnung 23A, 23M verteilt.
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Unterschiedliche
Luftfilter 23 mit L-förmigen Kanalverlängerungselementen 32 in
unterschiedlichen Längen können als optionale
Elemente hergestellt werden, so dass jeder Benutzer einen Luftfilter 23 wählen
kann, der die beste Länge des L-förmigen Verlängerungselements 32 hat,
um den Motor auf die von ihm gewünschten Eigenschaften
einzustellen.
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Genauer
gesagt vergrößert das L-förmige Kanalverlängerungselement 32 im
Wesentlichen die Länge des Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanals 2.
Wenn also einige unterschiedliche Arten von Luftfiltern 23 hergestellt
werden, die sich in der Länge des durch das L-förmige
Kanalverlängerungselement 32 definierten Kanals
unterscheiden, kann einer der verschiedenen Luftfilter 23 an
dem Motor 1 montiert werden, der das L-förmige
Kanalverlängerungselement 32 enthält,
dessen Kanallänge optimal zum Realisieren der vom Benutzer
gewünschten Motoreigenschaften ist. Somit kann der Motor
leicht eingestellt werden. Ferner separiert das L-förmige
Kanalverlängerungselement 32 in dem Rückblasstrom
des Luft-Kraftstoff-Gemischs enthaltene Kraftstoff- und Schmiermittelkomponenten
und verhindert dadurch, dass solche Kraftstoff- und Schmiermittelkomponenten
an dem L- förmigen Kanalverlängerungselement 32 vorbei
in den Innenraum des Luftfilters 23 strömen.
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Bei
Ausführungen, bei denen das L-förmige Kanalverlängerungselement 32 ein
fester Bestandteil des Luftfilters 23 ist, können
unterschiedliche Arten von Luftfiltern 23 hergestellt werden,
die sich in der Länge des L-förmigen Kanalverlängerungselements 32 unterscheiden.
Bei Ausführungen, bei denen das L-förmige Kanalverlängerungselement 32 ein
an dem Luftfilter 23 befestigbares separates Element ist,
können dagegen unterschiedliche Arten von L-förmigen Kanalverlängerungselementen 32 hergestellt
werden, die sich in der Kanallänge unterscheiden, und eines
dieser L-förmigen Kanalverlängerungselemente 32 mit
einer zum Realisieren der vom Benutzer gewünschten Motoreigenschaften
geeigneten Länge kann an dem Luftfilter 23 montiert
werden. Der Abschnitt, der in 6 mit einer
gestrichelten Linie dargestellt und mit dem Bezugszeichen 32 bezeichnet ist,
ist ein verlängerter Teil eines längeren L-förmigen Kanalverlängerungselementes 32,
während der mit einer durchgehenden Linie dargestellte
und mit dem Bezugszeichen 32 bezeichnete Abschnitt ein
kürzeres L-förmiges Kanalverlängerungselement 32 ist.
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Bisher
wurde der in dem Luftkanal 3 auftretende Rückblasstrom 20 unter
dem Gesichtspunkt eines Luftstroms beschrieben. Das in dem Luftkanal 3 auftretende
Rückblasen von Luft kann jedoch auch unter dem Gesichtpunkt
von Druck erläutert werden. 7 ist eine
Darstellung zum Erläutern der vorliegenden Erfindung unter
dem Gesichtspunkt von Druck.
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Gemäß 7 enthält
das Leitelement 30 ein erstes diagonales Leitwandelement 34,
das bei der ersten Luftöffnung 23A vorgesehen
ist. Das erste diagonale Leitwandelement 34 neigt sich
in einer Richtung, die sich der zweiten Luftöffnung 23M nähert
mit einem Neigungswinkel von vorzugsweise ungefähr 45 Grad.
Das Leitelement 30 enthält ferner ein zweites
Leitelement 35, das so angeordnet ist, dass es der zweiten
Luftöffnung 23M gegenübersteht. Das zweite
Leitelement 35 hat eine diagonale Abprallfläche 35a,
die den Rückblasdruck des Luft-Kraftstoff-Gemischs aus
dem zweiten Luftkanal 2 abprallen lässt und zu
der ersten Luftöffnung 23A zurück lenkt.
Die diagonale Abprallfläche 35a neigt sich vorzugsweise
um annähernd 45 Grad relativ zur Öffnungsebene
der zweiten Luftöffnung 23M.
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Der
Strom 20 kraftstofffreier Luft, der aus der ersten Luftöffnung 23A in
den Luftfilter 23 strömt, wird durch das erste
diagonal Leitwandelement 34 in Richtung auf die diagonale
Wandfläche 35a gelenkt. Dagegen wird der Rückblasdruck
des aus der ersten Luftöffnung 23M strömenden
Luft-Kraftstoff-Gemischs durch die diagonale Wandfläche 35a zu
der ersten Luftöffnung 23A zurück gestoßen
und trifft auf den Strom 20 kraftstofffreier Luft. Als
Ergebnis wird der Rückblasstrom 21 des Luft-Kraftstoff-Gemischs in
der Nähe der zweiten Luftöffnung 23M aufgehalten.
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7 zeigt
das zweite Leitelement 35 vor der zweiten Luftöffnung 23M als
einen Teil des L-förmigen Kanalverlängerungselements 32,
das zweite Leitelement 35 ist nicht auf diese Konfiguration
beschränkt.
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Die 8 und 9 zeigen
Modifikationen des zweiten Leitelements 35. Wie in 8 gezeigt, kann
das zweite Leitelement 35 eine Abprallfläche 35b enthalten,
die vor der mit dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2 kommunizierenden
zweiten Luftöffnung 23M und der zweiten Luftöffnung 23M gegenüber
angeordnet ist. Alternativ kann das zweite Leitelement 35,
wie in 9 gezeigt, eine Leitfläche 35c enthalten,
die den Luft- Kraftstoff-Gemisch-Strom 21 aus der zweiten
Luftöffnung 23M zu dem Bereich der ersten Luftöffnung 23A lenkt.
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10 zeigt
eine Konfiguration, bei der das Leitelement 30 ein Schirmelement 36 umfasst,
das vor der ersten und der zweiten Luftöffnung 23A, 23M des
Luftfilters 23, jedoch von diesen beabstandet, angeordnet
ist. Das Schirmelement 36 kann in dem Luftfilter 23 angebracht
werden, indem es z. B. an einer Trennplatte 36 befestigt
wird, die den Innenraum des Luftfilters 23 in zwei Kammern
trennt. In 10 bezeichnet das Bezugszeichen 37a Durchgangsbohrungen,
die in der Trennplatte 37 ausbildet sind, um der von dem
Luftfilterelement 24 (3) gereinigten Luft
den Durchgang zu ermöglichen. Ströme der von dem
Luftfilterelement 24 gereinigten Luft sind in 10 durch
Pfeile dargestellt.
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Bei
dem Beispiel der 10 hat das Schirmelement 36 eine
bogenförmige Abprallfläche 36a. Alternativ
kann das Schirmelement 36, wie in 11 gezeigt,
eine erste und eine zweite diagonale Abprallfläche 36b, 36c umfassen.
Wie in 12 gezeigt, kann das Schirmelement 36 als
Teil des L-förmigen Kanalverlängerungselements 32 vorgesehen
sein. Zwar zeigt 12 das Schirmelement 36 mit
einer bogenförmigen Abprallfläche 36a,
doch kann dieses selbstverständlich durch das Schirmelement 36 mit der
ersten und der zweiten diagonalen Fläche 36b, 36c gemäß 11 ersetzt
werden.
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Die 13 und 14 zeigen
Beispiele, bei denen der Luftfilter 23 ein Verbindungselement 38 enthält,
das eine Verbindung zwischen der ersten und der zweiten Luftöffnung 23A, 23M innerhalb
eines geschlossenen Raums herstellt, und das Verbindungselement 38 als
das oben erwähnte Leitelement 30 fungiert. Das
in 13 gezeigte Verbindungselement 38 definiert
die bogenförmige Leitfläche 38a, während
das in 14 gezeigte Verbindungselement 38 die
erste und die zweite diagonale Fläche 38b, 38a definiert.
Das Verbindungselement 38 hat Lufteinführöffnungen 39 in
seiner Seitenwand. Von dem Luftfilter 23 gereinigte Luft
tritt durch die Lufteinführöffnungen 39 in
den durch das Verbindungselement 38 geschlossenen Raum
ein und wird an die erste und die zweite Luftöffnung 23A, 23M verteilt. Die
Lufteinführöffnungen 39 sind vorzugsweise
näher bei der ersten Luftöffnung 23A angeordnet,
d. h. näher bei dem Luftkanal 3. Mit anderen Worten:
Die Lufteinführöffnungen 39 sind vorzugsweise
weiter entfernt von der mit dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 2 kommunizierenden
zweiten Luftöffnung 23M angeordnet, um zu verhindern,
dass Luft-Kraftstoff-Gemisch durch die Lufteinführöffnungen 29 in den
Innenraum des Luftfilters 23 gelangt.
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Ferner
kann bei den Beispielen der 13 und 14 ein
der zweiten Luftöffnung 23M gegenüberstehender
Teil der Innenfläche des Verbindungselements 38 eine
Abprallfläche sein, die den Druck des Luft-Kraftstoff-Gemisch-Stroms 21 aus
der zweiten Luftöffnung 23M zu der zweiten Luftöffnung 23M zurück
stößt. Alternativ kann ein Teil der Innenfläche des
Verbindungselements 38, der der ersten Luftöffnung 23A gegenübersteht,
als eine diagonale Fläche ausgebildet sein, die den Druck
der kraftstofffreien Luft 20 aus der ersten Luftöffnung 23A zwangsweise zu
der zweiten Luftöffnung 23M lenkt.
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Die 15 und 16 zeigen
eine Modifikation des Verbindungselements 38. 16 zeigt
seine Querschnittskonfiguration entlang der Linie X16-X16 der 15.
Das Verbindungselement 38 enthält eine innere
kreisförmige Wand 40, die einen mit der zweiten
Luftöffnung 23M in Verbindung stehenden Innenraum
von einem mit der ersten Luftöffnung 23A in Verbindung
stehenden äußeren ringförmigen Raum trennt.
Das Verbindungselement 38 enthält ferner eine äußere
kreisförmige Wand 41 und eine flache Enddecke 40,
die die innere und die äußere kreisförmige
Wand 40, 41 abdeckt. In der äußeren
kreisförmigen Wand 41 ist eine Lufteinführöffnung 43 in
der Nähe der ersten Luftöffnung 23A ausgebildet,
so dass die von dem Luftfilterelement 24 (3)
gereinigte Luft durch die Lufteinführöffnung 43 in
das Verbindungselement 38 eintritt. In der inneren kreisförmigen
Wand 40 ist ferner eine Verbindungsöffnung 44 so
ausgebildet, dass sie zu der der Lufteinführöffnung 43 abgewandten
Richtung hin offen ist. Die Verbindungsöffnung 44 stellt
die Verbindung zwischen dem Innenraum innerhalb der inneren kreisförmigen Wand 40 und
dem zwischen der inneren kreisförmigen Wand 40 und
der äußeren kreisförmigen Wand 41 definierten
Raum her.
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Der
Luft-Kraftstoff-Gemisch-Rückblasstrom 21, der
durch die zweite Luftöffnung 23M in den Luftfilter 23 eintritt,
wird durch die Deckenwand 42 zurück gelenkt und
kehrt zu der zweiten Luftöffnung 23M zurück.
Gleichzeitig strömt ein Teil des Luft-Kraftstoff-Gemisch-Rückblasstroms 21 durch
die Verbindungsöffnung 44 der inneren kreisförmigen
Wand 40 in den äußeren ringförmigen
Raum. Dagegen wird der durch die erste Luftöffnung 23A in
den Luftfilter 23 strömende Rückblasstrom 20 kraftstofffreier
Luft durch die kreisförmigen Wandflächen der inneren und
der äußeren kreisförmigen Wand 41,
die den äußeren ringförmigen Raum definieren,
zu der Verbindungsöffnung 44 geleitet und gelenkt
und trifft das Luft-Kraftstoff-Gemisch in dem äußeren
ringförmigen Raum. Somit kann das Luft-Kraftstoff-Gemisch
in dem äußeren ringförmigen Raum gehalten
werden.
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Bei
den bisher beschriebenen Beispielen sind Konfigurationen, die die
zweite Luftöffnung 23M für das Luft-Kraftstoff-Gemisch
umgeben und die Lufteinführöffnung 33 an
einer oberen Position entfernt von der zweiten Luftöffnung 23M platzieren,
wie in den 6 und 7 usw. gezeigt,
wirkungsvoll, um das Luft-Kraftstoff-Gemisch, das ein relativ hohes spezifisches
Gewicht hat, in der Nähe der zweiten Luftöffnung 23M zu
halten.
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Bei
Konfigurationen, bei denen der Bereich um die zweite Luftöffnung 23M wie
in den 10, 11 und 12 gezeigt
offen ist, ist es zu empfehlen, die zweite Luftöffnung 23M unterhalb
der ersten Luftöffnung 23A vorzusehen. Den Luft-Kraftstoff-Gemisch-Strom 21 von
der unterhalb der ersten Luftöffnung 23A liegenden
zweiten Luftöffnung 23M nach oben zu richten,
ist wirkungsvoll, um das Luft-Kraftstoff-Gemisch, das ein relativ
hohes spezifisches Gewicht hat, nahe um die zweite Luftöffnung 23M zu
halten.
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Die
vorstehenden Beispiele wurden oben mit einer einzigen ersten Luftöffnung 23A und
einer einzigen zweiten Luftöffnung 23M beschrieben.
Der Luftfilter kann stattdessen jedoch auch eine Vielzahl von mit
dem Luftkanal 3 in Verbindung stehenden ersten Luftöffnungen 23A haben.
In diesem Fall ist es ebenfalls möglich, das aus der zweiten
Luftöffnung 23M strömende Luft-Kraftstoff-Gemisch
nahe bei der zweiten Luftöffnung 23M zu halten,
indem die aus den ersten Luftöffnungen 23A zurück
strömenden Ströme kraftstofffreier Luft mit einem
Leitelement, das in 17 durch das Bezugszeichen 50 dargestellt
ist, in die Nähe der zweiten Luftöffnung 23M gelenkt
werden. Daher ist die vorliegende Erfindung bei Motoren anwendbar,
die eine Vielzahl von ersten Luftöffnungen 23A oder
eine Vielzahl von Luftkanälen 3 haben, indem verschiedene
Arten von Leitelementen verwendet werden, die nicht auf das in 17 gezeigte
Leitelement 50 beschränkt sind.
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Aus
der bisher zusammengefassten vorliegenden Erfindung ergibt sich,
dass der Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal und der Luftkanal 3 im
Längenverhältnis eingestellt werden können,
um ein optimales Längenverhältnis zu erhalten,
um die bestimmungsgemäße Wirkung der vorliegenden
Erfindung in einem normalen Drehzahlbereich eines Motors 1 zu
maximieren.
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BESTE ARTEN ZUM AUSFÜHREN
DER ERFINDUNG
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Nachstehend
werden bevorzugte Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die begleitenden Zeichnungen erläutert.
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Erstes Ausführungsbeispiel (18 bis 24)
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In 18 ist
ein Zweitaktmotor 100 ein mit Benzin betriebener Ottomotor
und ein luftgekühlter Motor mit einem einzigen Zylinder.
Dieser Zweitakt-Ottomotor 100 ist ein Motor mit Vierstromspülung,
der in tragbaren Kraftarbeitsmaschinen verwendet wird.
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Der
Motor 100 umfasst einen Zylinderblock 102 und
ein unter dem Zylinderblock 102 angebrachtes Kurbelgehäuse 103.
Ein passend in dem Zylinderblock 102 ausgebildeter Zylinder 104 beherbergt einen
hin- und hergehenden Kolben 105, der in dem Zylinder 104 eine
Brennkammer 106 definiert.
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Die
Brennkammer 106 ist quetschkopfartig (halbkugelförmig)
ausgeführt. An der Oberseite der Brennkammer 106 ist
eine Zündkerze 107 angeord net. Der Motor 100 umfasst
ferner eine abgedichtete Kurbelkammer 108, die von dem
Kurbelgehäuse 103 definiert wird.
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Die
Kurbelkammer 108 beherbergt drehbar eine Kurbelwelle 109,
die in dem Kurbelgehäuse 103 auf einem Zapfen
gelagert ist. Die Kurbelwelle 109 und der Kolben 105 sind
durch eine Verbindungsstange 110 verbunden. Die hin- und
hergehende Bewegung des Kolbens 105 wird in Drehung umgesetzt, und
die Drehung wird als Leistung des Motors 100 abgegeben.
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Der
Zylinderblock 102 definiert eine einzige Auslassöffnung 111,
die zu dem Zylinder 104 hin offen ist, um das Verbrennungsgas
nach außen abzugeben, und ein erstes und ein zweites Spülfenster 112, 113 der
Schnürle-Art, die an einer rechten bzw. einer linken Stelle
angeordnet sind, die bezüglich einer imaginären
Linie, die den Mittelpunkt der Auslassöffnung 111 und
den Mittelpunkt eines horizontalen Querschnitts des Zylinders 104 verbindet,
symmetrisch sind.
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Die
Oberkanten des ersten und des zweiten Spülfensters 112, 113 sind
tiefer angeordnet als die Oberkante der Auslassöffnung 111.
Die Oberkante des näher bei der Auslassöffnung 111 liegenden
ersten Spülfensters 112 und die Oberkante des
von der Auslassöffnung 111 weiter entfernt liegenden
zweiten Spülfensters 113 können auf gleicher
Höhe oder auf unterschiedlichen Höhen angeordnet
sein. Bei einer Ausführungsform, bei der die Oberkante
des zweiten Spülfenster 113 höher angeordnet
ist als die Oberkante des ersten Spülfensters 112,
wird empfohlen, dem zweiten Spülfenster 113 kraftstofffreie
Luft zuzuführen.
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Bei
einer Ausführungsform, bei der die Oberkanten des ersten
und des zweiten Spülfensters 112, 113 auf
gleicher Höhe liegen, öffnet der Kolben 105 bei
seinem Abwärtshub zuerst die Auslassöffnung 111 und öffnet
direkt danach gleichzeitig das erste und das zweite Spülfenster 112, 113.
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Bei
einer Ausführungsform, bei der die Höhe der Oberkante
des zweiten Spülfensters 113 höher ist
als die Oberkante des ersten Spülfensters 112, öffnet
der Kolben 105 bei seinem Abwärtshub zuerst die Auslassöffnung 111, öffnet
kurz darauf das zweite Spülfenster 113 und öffnet
danach das erste Spülfenster 112.
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Das
erste und das zweite Spülfenster 112, 113 sind
in ihrer horizontaler Lage gegenüber der Auslassöffnung
und in ihrer vertikalen Lage nach oben ausgerichtet. Das erste und
das zweite Spülfenster 112, 113 kommunizieren
mit der Kurbelkammer 108 durch einen ersten bzw. einen
zweiten Spülkanal 115 bzw. 116.
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Der
Zylinderblock 102 definiert ferner an einer Stelle diametral
gegenüber der Auslassöffnung 111 eine
Kraftstoff-Luft-Gemisch-Öffnung 118. Die Kraftstoff-Luft-Gemisch-Öffnung 118 wird
durch die Seitenwand des Kolbens 105 geöffnet,
wie die Auslassöffnung 111, das erste Spülfenster 112 und
das zweite Spülfenster 113. Der Motor 1 ist
demnach ein Motor der Art mit Zylinderschlitzen. Die Luft-Kraftstoff-Gemisch-Öffnung 118 kann
jedoch stattdessen auch durch ein Reedventil (in der später
beschriebenen 54 mit Bezugzeichen 200 bezeichnet)
geöffnet werden.
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Das
Einlasssystem 120 des Motors 1 enthält einen
Luftkanal 124 und einen Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 1215,
die durch ein Anschlussstück 121 und einen Vergaser 122 definiert
sind. An dem Vergaser 122 ist ein Luftfilter 127 lösbar
montiert. Der Luftkanal 124 steht über einen ersten
und einen zweiten Luftverteilerkanal 128 (von denen nur
einer in den Zeichnungen erscheint) mit dem zweiten Spülkanal 116 in
Verbindung. Ein (nicht dargestelltes) Reedventil ist an der Verbindung
zwischen dem ersten und dem zweiten Verteilerkanal 128 und
dem zweiten Spülkanal 116 angeordnet. An der Position
des Vergasers 112 in dem Luftkanal 124 ist ein
Drehventil 130 dargestellt. Dagegen ist an der Position
des Vergasers 112 des Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanals 125 ein
(nicht dargestelltes) Drosselventil als Regelventil für
die Motorleistung vorgesehen.
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Bei
dem oben beschriebenen Motor 1 ist der Luftverteilerkanal 128 mit
dem zweiten Spülkanal 116 verbunden, der das weiter
von der Auslassöffnung 111 entfernt liegende zweite
Spülfenster 113 mit der Kurbelkammer 108 verbindet,
so dass die kraftstofffreie Luft, die kein Luft-Kraftstoff-Gemisch
enthält, dem zweiten Spülkanal 116 zugeführt
wird. Der Luftverteilerkanal 128 kann jedoch stattdessen
mit dem ersten Spülkanal 115 verbunden sein, der
mit dem näher bei der Auslassöffnung 111 liegenden
ersten Spülfenster 112 in Verbindung steht.
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Wenn
die kraftstofffreie Luft in dem Luftkanal 124 durch Verbinden
des Luftverteilerkanals 128 mit dem ersten Spülkanal 115 dem
ersten Spülkanal 115 zugeführt wird,
können die Oberkanten des ersten und des zweiten Spülkanals 115, 116 auf
gleicher Höhe liegen, oder die Oberkante des ersten Spülkanals 115 kann
höher liegen als die Oberkante des zweiten Spülkanals 116.
Durch Experimente wurde bestätigt, dass die Effekte der
Schichtspülung verbessert werden können, wenn
der mit dem ersten Spülfenster 112 in Verbindung
stehende erste Spülkanal 115 auf diese Weise mit
kraftstofffreier Luft versorgt wird. Daher wird der Luftfilter nach
der vorliegenden Erfindung vorzugsweise bei Motoren eingesetzt,
bei denen kraftstofffreie Luft dem mit dem ersten Spülfenster 112 in
Verbindung stehenden ersten Spülkanal 115 zugeführt
wird.
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Der
Luftfilter 127 enthält eine Luftfilterbasis 135,
die z. B. durch Schrauben an dem Vergaser 122 lösbar
befestigt ist, der einen Teil des Einlasssystems des Motors darstellt,
und ein äußeres Gehäuse 137, das
mit der Luftfilterbasis 135 zusammen eine Luftfilterkammer 136 definiert.
Das äußere Gehäuse 137 ist lösbar
an der Luftfilterbasis 135 angebracht, und das äußere
Gehäuse 137 kann abgenommen werden, um das Luftfilterelement 138 auszutauschen oder
zu reinigen.
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Das
Luftfilterelement 138 ist durch (nicht dargestellte) Schrauben
oder dergleichen an der Trennplatte 139 befestigt, die
fest zwischen der Luftfilterbasis 135 und dem äußeren
Gehäuse 137 gehalten ist. Durch eine in dem äußeren
Gehäuse 137 ausgebildete Lufteinlassöffnung 137a tritt
Luft in einen durch das äußere Gehäuse 137 definierten
Teil der Luftfilterkammer 136 ein und wird durch das Luftfilterelement 138 gereinigt.
Die gereinigte Luft tritt dann durch eine zentrale Öffnung 139a der
Trennplatte 139 in den durch die Luftfilterbasis 135 definierten anderen
Teil der Luftfilterkammer 136 ein.
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Die
Luftfilterbasis 135 hat eine erste und eine zweite Luftöffnung 140, 141,
die so ausgebildet sind, dass sie aneinander angrenzen. 19 ist
eine Draufsicht der Luftfilterbasis 135. Wie in 19 am besten
gezeigt, hat die erste Luftöffnung 140 eine elliptische
Form, die in ihrer Draufsicht in der Richtung normal zu einer imaginären
Mittellinie, die den Mittelpunkt der ersten Luftöffnung 140 und
den Mittelpunkt der zweiten Luftöffnung 141 verbindet,
länger ist. Die erste Luftöffnung 140 kommuniziert
mit dem Luftkanal 124 (18). Die
zweite Luftöffnung 141 ist in ihrer Draufsicht
kreisförmig, und sie kommuniziert mit dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 125 (18).
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Gemäß 19 sind
die erste Luftöffnung 140 und die zweite Luftöffnung 141 von
einer durchgehend verlaufenden aufrechten Grenzwand 142 umgeben.
Wie am besten in 20 dargestellt, ist die
Höhe der aufrechten Grenzwand 142 so ausgelegt,
dass sie um die erste Luftöffnung 140 herum, d. h.
in dem mit dem Luftkanal 124 in Verbindung stehenden Abschnitt,
relativ niedrig ist und um die zweite Luftöffnung 142 herum,
d. h. in dem mit dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 125 in
Verbindung stehenden Abschnitt, relativ hoch ist.
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Ein
Leitelement 144 ist an der Oberseite der aufrechten Grenzwand 142 um
die zweite Luftöffnung 141 herum befestigt. Das
Leitelement 144 kann durch lösbare Verbindung
an der aufrechten Grenzwand 142 befestigt sein. Wie am
besten in den 23 und 24 gezeigt,
hat das Leitelement 144 die Form eines länglichen
umgedrehten Napfs. Die erste Luftöffnung 140 und
die zweite Luftöffnung 141 sind in einem Zustand,
in dem sie miteinander kommunizieren, gemeinsam von dem Leitelement 144 abgedeckt.
Mit anderen Worten: Das Leitelement ermöglicht der ersten
und der zweiten Luftöffnung 140, 141 das
Kommunizieren in einem geschlossenen Raum. Es entspricht dem in
den 13 und 14 gezeigten
Verbindungselement 38. Da die Höhe der aufrechten
Grenzwand 142 in der Nähe der ersten Luftöffnung 140 niedrig
ist, kommunizieren der durch das Leitelement 144 definierte
Raum und die Luftfilterkammer 136 durch eine Lufteinführöffnung 145 (18),
die entlang dem Umfang der ersten Luftöffnung 140 verläuft.
Die von dem Luftfilterelement 138 gereinigte Luft tritt
durch die Lufteinführöffnung 145 in das
Leitelement 144 ein und wird an die erste Luftöffnung 140 und
die zweite Luftöffnung 141 verteilt.
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Eine
Deckenwandfläche 144a des Leitelements 144 hat
bogenförmige Endabschnitte in der Richtung entlang der
imaginären Mittellinie, die den Mittelpunkt der ersten
Luftöffnung 140 und den Mittelpunkt der zweiten
Luftöffnung 141 verbindet. Der mittlere Teil der
Deckenwandfläche 144a ist eben. Es ist auch akzeptabel,
dass die Innenwandfläche 144a des Leitelements 144 entlang
der imaginären Mittellinie, die die Mittelpunkte der ersten
Luftöffnung 140 und der zweiten Luftöffnung 141 verbindet,
gänzlich bogenförmig geformt ist.
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Bei
dem Arbeitshub wird Luft-Kraftstoff-Gemisch, das aufgrund von Rückblasen
von Luft-Kraftstoff-Gemisch aus der zweiten Luftöffnung 141 strömt,
durch die Deckenwandfläche 144a des Leitelements 144 zu
der zweiten Luftöffnung 141 zurück gestoßen.
Direkt danach wird kraftstofffreie Luft, die aufgrund von Rückblasen
von Luft aus der ersten Luftöffnung 140 strömt,
von dem Leitelement 144 in die Nähe der zweiten
Luftöffnung 141 geleitet und sorgt dafür,
das Luft-Kraftstoff-Gemisch in der Nähe der zweiten Luftöffnung 141 aufzuhalten.
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Zweites Ausführungsbeispiel (25 bis 32)
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Das
zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem oben
beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel lediglich hinsichtlich
des Luftfilters 127 und gleicht in den anderen Aspekten
dem ersten Ausführungsbeispiel. Daher stehen bei der folgenden Beschreibung
die Unterschiede gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel
im Mittelpunkt, während die gemeinsamen Merkmale ausgelassen
werden, indem sie mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet werden.
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Die
mit dem Luftkanal 124 des Einlasssystems 120 in
Verbindung stehende erste Luftöffnung 140 und
die mit dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 125 in Verbindung
stehende zweite Luftöffnung 141 sind wie bei dem
ersten Ausführungsbeispiel von der aufrechten Grenzwand 142 umgeben.
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Anders
als beim ersten Ausführungsbeispiel hat die aufrechte Grenzwand 142 über
den gesamten Umfang eine gleichmäßige Höhe.
Wie am besten in den 25 und 30 dargestellt,
hat das bei dem zweiten Ausführungsbeispiel verwendete
Leitelement 150 die Konfiguration eines länglichen
umgedrehten Napfs. Die erste Luftöffnung 140 und
die zweite Luftöffnung 141 sind in einem Zustand,
in dem sie miteinander in Verbindung stehen, von dem Leitelement 150 abgedeckt.
Das heißt, das Leitelement 151 ermöglicht
der ersten und der zweiten Luftöffnung 140, 141 das
Kommunizieren in einem geschlossenen Raum. Es entspricht dem Verbindungselement 38,
das bereits unter Bezugnahme auf 13 usw.
beschrieben wurde.
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Gemäß 31 hat
das bei dem zweiten Ausführungsbeispiel verwendete Leitelement 140 in seinem
zu der mit dem Luftkanal 124 in Verbindung stehenden ersten
Luftöffnung 140 gehörenden Abschnitt
in seiner Draufsicht eine rechteckige Form. An den einander abgewandten
Seiten sind jeweils Lufteinführschläuche 151 ausgebildet.
Mit anderen Worten: zwei Lufteinlassschläuche 151 sind
in fluchtender Ausrichtung mit der ersten Luftöffnung 140 des Leitelements 150 so
vorgesehen, dass sie in eine Richtung normal zu der imaginären
Mittellinie verlaufen, die die Mittelpunkte der ersten Luftöffnung 140 und
der zweiten Luftöffnung 141 ver bindet. In jedem Lufteinführschlauch 151 ist
ein Lufteinführkanal 151a mit einer kreisförmigen
Querschnittskonfiguration ausgebildet (30). Die
Axiallinien der beiden Lufteinlasskanäle 151a liegen
auf der längeren Achse der ersten Luftöffnung 140,
die in ihrer Draufsicht eine elliptische Form hat. Selbstverständlich
kann der eine oder der andere der Lufteinführschläuche 151 weggelassen
werden.
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Wie
oben beschrieben, hat die aufrechte Grenzwand 142, die
die erste und die zweite Luftöffnung 140, 141 umgibt
und sich um den gesamten Umfang erstreckt, über ihren gesamten
Umfang eine gleichmäßige Höhe. Das Leitelement 150 bei
dem zweiten Ausführungsbeispiel wird auf die Oberseite der
aufrechten Grenzwand 142 aufgesetzt und fest damit verbunden.
Alternativ kann das Leitelement 150 durch eine lösbare
Verbindung mit der Außenumfangsfläche der aufrechten
Grenzwand 142 abnehmbar an der aufrechten Grenzwand 142 angebracht
werden. So sind die erste und die zweite Luftöffnung 140, 141 in
einem Zustand, in dem sie miteinander kommunizieren, von dem Leitelement 150 abgedeckt,
und der von dem Leitelement 150 definierte Innenraum kommuniziert
mit der Luftfilterkammer 136 nur durch den Lufteinführschlauch 151 nahe
der ersten Luftöffnung 140. Von dem Luftfilterelement 138 (25)
gereinigte Luft tritt durch die Lufteinführkanäle 151a,
die in den und durch die Lufteinführschläuche 151 verlaufen,
in den von dem Leitelement 150 definierten Innenraum ein
und wird an die erste Luftöffnung 140 und die
zweite Luftöffnung 141 verteilt.
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Auch
bei dem zweiten Ausführungsbeispiel wird, wie bei dem ersten
Ausführungsbeispiel, Luft-Kraftstoff-Gemisch, das aufgrund
des Rückblasens von Luft-Kraftstoff-Gemisch aus der zweiten Luftöffnung 141 strömt,
von der Deckenwand 150a (30) des
Leitelements 150 zu der zweiten Luftöffnung 141 zurück
gestoßen. Sofort danach wird kraftstofffreie Luft, die
aufgrund des Rückblasens von Luft aus der ersten Luftöffnung 140 strömt,
zu dem Bereich nahe der zweiten Luftöffnung 141 geleitet
und veranlasst das Luft-Kraftstoff-Gemisch dazu, in der Nähe
der zweiten Luftöffnung 141 zu bleiben.
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Bei
dem zweiten Ausführungsbeispiel können mehrere
Arten von Leitelementen 150 hergestellt werden, die sich
in der Länge und Form der Lufteinführschläuche 151 unterscheiden,
so dass von den verschiedenen Arten von Lufteinführschläuchen 151 derjenige
ausgesucht werden und an dem Luftfilter 127 angebracht
werden kann, der sich zum Realisieren der benutzerspezifischen Motoreigenschaften am
besten eignet. Alternativ können mehrere Arten von Luftfilterbasen 135 mit
unterschiedlichen Arten von Leitelementen 150, die z. B.
durch Kleben unlösbar an der aufrechten Grenzwand 142 befestigt
sind, hergestellt werden, so dass eine Art von Luftfilterbasis in
den Motor 100 eingebaut werden kann, die sich zum Realisieren
von benutzerspezifischen Motoreigenschaften optimal eignet. Dadurch
sind Motoreigenschaften leicht abzustimmen.
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Drittes Ausführungsbeispiel (33 bis 40)
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Das
dritte Ausführungsbeispiel ist eine Modifikation des oben
beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiels. Sein Hauptunterschied
gegenüber dem zweiten Ausführungsbeispiel besteht
in der Form des Leitelements, das hier mit 160 bezeichnet ist.
Wie am besten in 38 dargestellt, hat das bei dem
dritten Ausführungsbeispiel verwendete Leitelement 160 Lufteinführschläuche 161,
die den Lufteinführschläuchen 151 des
zweiten Ausführungsbeispiels entsprechen. Die Lufteinführschläuche 161 sind
diagonal zur längeren Achse der ersten Luftöffnung 140 ausgerichtet,
die in ihrer Draufsicht eine elliptische Form hat, und die Verlaufsrichtungen
der Lufteinführschläuche 161 sind zu
der ersten Luftöffnung hin ausgerichtet. Bezugszeichen 162 bezeichnet
einen jeweils von dem Lufteinführschlauch 161 definierten
Lufteinführkanal.
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Durch
diagonales Ausrichten der Lufteinführschläuche 161 kann
bei dem Prozess, in dem Luft von dem Luftfilterelement 138 gereinigt
wird, dann von den Lufteinführschläuchen 161 in
den von dem Leitelement 160 definierten Raum eintritt und
an die erste Luftöffnung 140 und die zweite Luftöffnung 141 verteilt
wird, der Luftstrom in Richtung zu der zweiten Luftöffnung 141 geglättet
werden, da die Lufteinführkanäle 162 zu
der zweiten Luftöffnung 141 hin ausgerichtet sind.
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Viertes Ausführungsbeispiel (14 bis 47)
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Das
vierte Ausführungsbeispiel ist eine Modifikation des zweiten
sowie des dritten Ausführungsbeispiels. Seine Hauptunterschiede
gegenüber dem zweiten und dem dritten Ausführungsbeispiel
bestehen in der Konfiguration des Leitelements 170, das hier
mit 170 bezeichnet ist, und in aufrechten Wänden 171 bis 173 (42),
die als Sockel des Leitelements 170 dienen.
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Wie
am besten in 42 gezeigt, hat die Luftfilterbasis 135 eine
erste aufrechte Wand 171, die so ausgebildet ist, dass
sie die mit dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 125 in Verbindung
stehende zweite Luftöffnung 141, mit Ausnahme
ihres an die erste Luftöffnung 140 angrenzenden
Teils, umgibt, eine zweite aufrechte Wand 172, die in einer
von der zweiten Luftöffnung 141 weiter entfernt
liegende Seite der mit dem Luftkanal 124 in Verbindung
stehenden ersten Luftöffnung 140 ausgebildet ist,
und zwei dritte aufrechte Wände 173, die in der
Richtung der längeren Achse der ersten Luftöffnung 140,
die in ihrer Draufsicht eine elliptische Konfiguration hat, voneinander
beabstandet sind. Die erste, die zweite und die dritten aufrechten
Wände 171 bis 173 haben eine gleiche
Höhe.
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Gemäß 46 hat
das bei dem vierten Ausführungsbeispiel verwendete Leitelement 170 ein Paar
Lufteinführabschnitte 174, die in Richtung der längeren
Achse der ersten Luftöffnung 140, die in ihrer
Draufsicht eine elliptische Konfiguration hat, einander gegenüberstehen.
In jedem Lufteinführabschnitt 174 sind zwei Lufteinführöffnungen 174a so ausgebildet,
dass sie in einer Richtung parallel zu einer imaginären
Mittellinie, die die Mittelpunkte der ersten und der zweiten Luftöffnung 140, 141 verbindet,
einander gegenüber stehend offen sind.
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Das
bei dem vierten Ausführungsbeispiel verwendete Leitelement 170 ermöglicht
es der von dem Luftfilterelement 138 gereinigten Luft,
durch insgesamt vier Lufteinführöffnungen 174a in
einen Lufteinlasskanal 175 einzutreten. Daher ist es leicht,
eine große Menge Luft in den Lufteinführkanal 175 einzubringen.
Da Luft von allen Bereichen der Luftfilterkammer 136 eingeführt
werden kann, ist zudem das Reinigen von Luft unter Verwendung des
gesamten Luftfilterelements 138 möglich. Die Bezugszeichen 176 bis 178 bezeichnen
Seitenwandabschnitt, die den ersten bis dritten aufrechten Wänden 171–173 entsprechen.
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Fünftes Ausführungsbeispiel
(48 bis 51)
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Das
fünfte Ausführungsbeispiel ist ein Ausführungsbeispiel
zum Erklären, dass die Luftfilterbasis 135 und
das Leitelement 180 als einstückiger Körper
ausgebildet sein können. Das kuppelförmige Leitelement 180,
das die Verbindung zwischen der ersten Luftöffnung 140 und
der zweiten Luftöffnung 141 herstellt, ist als
fester Bestandteil in der Luftfilterbasis 135 ausgebildet.
Das kuppelförmige Leitelement 180 hat eine Lufteinführöffnung 181,
die in einer Seitenwand angrenzend an die erste Luftöffnung 140 so ausgebildet
ist, dass sie durchgehend entlang einer Hälfte um die erste
Luftöffnung 140 herum verläuft.
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Sechstes Ausführungsbeispiel
(52 und 53)
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Bei
dem sechsten Ausführungsbeispiel umfasst das bisher beschriebene
Leitelement ein Hauptleitelement 190 und ein Aufnahmeelement 191,
die zu der mit dem Luftkanal 124 in Verbindung stehenden
ersten Luftöffnung 140 bzw. zu der mit der mit dem
Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 125 in Verbindung stehenden
zweiten Luftöffnung 141 gehören. Das
Hauptleitelement 190 und das Aufnahmeelement 191 arbeiten
nicht nur dahin gehend zusammen, dass sie das Luft-Kraftstoff-Gemisch,
das aufgrund des während des Arbeitshubs auftretenden Rückblasens
aus der zweiten Luftöffnung 141 strömt, innerhalb
des Bereichs nahe um die zweite Luftöffnung 141 halten,
sondern auch dahin gehend, dass sie den aus der ersten Luftöffnung 140 strömenden Rückblasstrom
von Luft in die Nähe der zweiten Luftöffnung 141 leiten.
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Genauer
gesagt, enthält das Hauptleitelement 190 eine
Seitenwand 190a, die um die erste Luftöffnung 140 herum
ausgebildet ist, mit Ausnahme eines an die zweite Luftöffnung 141 angrenzenden Bereichs,
und eine der ersten Luftöffnung 140 gegenüberstehende
Deckenwand 190b. Ein Luftrückstrom von der ersten
Luftöffnung 140 kann durch einen gebogenen Abschnitt 190c zwischen
der Deckenwand 190b und der Seitenwand 190a leicht
in Richtung der Position der zweiten Luftöffnung 141 gelenkt
wer den. Das heißt, das Hauptleitelement 190 hat
eine Öffnung 190c, die zur zweiten Luftöffnung 141 hin
offen ist, und der Luftrückstrom von der ersten Öffnung 140 wird
durch die Öffnung 190c des Hauptleitelements 190 in
Richtung der Position der zweiten Luftöffnung 141 geleitet.
Zwar ist das Hauptleitelement 190 als fester Bestandteil
der Luftfilterbasis 135 ausgebildet, doch kann es auch
ein separates Element sein.
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Das
Aufnahmeelement 191 ist abnehmbar an der zweiten Luftöffnung 141 angebracht.
Das Aufnahmeelement 191 hat eine dreieckige Konfiguration und
deckt in seiner Draufsicht gesehen das gesamte Hauptleitelement 190 ab
(53). Die der zweiten Luftöffnung 141 gegenüber
stehende Deckenwand 191a des Aufnahmeelements 191 verläuft
in einer Richtung entfernt von der ersten zweiten Luftöffnung 141 über
das Hauptleitelement 190 hinaus. Das über einen
nach unten gebogenen gewölbten Abschnitt 191b hinaus
gehende distale Ende des Aufnahmeelements 191 bildet eine
nach unten zeigende Öffnung. Die Öffnung ist mit
dem Bezugszeichen 191c bezeichnet.
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Bei
dem Arbeitshub wird Luft-Kraftstoff-Gemisch, das aufgrund von Rückblasen
von Luft-Kraftstoff-Gemisch aus der zweiten Luftöffnung 141 strömt,
durch die Deckenwand 191a des Aufnahmeelements 191 zu
der zweiten Luftöffnung 141 zurück gestoßen.
Gleichzeitig wird kraftstofffreie Luft, die aufgrund des Rückblasens
von Luft aus der ersten Luftöffnung 140 strömt,
durch das Hauptleitelement 190 zu dem Bereich nahe der
zweiten Luftöffnung 141 geleitet und sorgt dafür,
das Luft-Kraftstoff-Gemisch nahe um die zweite Luftöffnung 141 herum
zu halten.
-
Außerdem
bildet das Aufnahmeelement 191 einen Teil des Kanals zum
Leiten der von dem Luftfilterelement 138 gereinigten Luft
zu der zweiten Luftöffnung 141. Das Aufnahmeelement 191 stellt
also im Wesentlichen einen Teil des Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanals 125 des
Einlasssystems 120 dar. Daher können Motoreigenschaften
eingestellt werden, indem die Länge des Aufnahmeelements 191 verändert
wird.
-
Unter
Berücksichtigung dieser Tatsache können unterschiedliche
Arten von Aufnahmeelementen 191 mit unterschiedlichen Kanallängen
hergestellt werden, so dass von den unterschiedlichen Arten von Aufnahmeelementen 191 eines
zum Einbauen in den Luftfilter 135 ausgewählt
werden kann, das zum Bereitstellen eines Motors mit benutzerspezifischen
Motoreigenschaften optimal geeignet ist.
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Siebtes Ausführungsbeispiel (54 bis 59)
-
Das
siebte Ausführungsbeispiel ist ein Beispiel zum Erläutern,
dass die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele eins bis
sieben bei einem Zweitaktmotor 201 eingesetzt werden können,
der ein Luft-Kraftstoff-Gemisch-Reedventil 200 in der Luft-Kraftstoff-Gemisch-Öffnung 118 hat.
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Wie
in 54 dargestellt, wird die Luft-Kraftstoff-Gemisch-Öffnung 118 des
Einlasssystems 120 von dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Reedventil 200 geöffnet
und geschlossen. Das Luft-Kraftstoff-Gemisch-Reedventil 200 öffnet
und schließt in Abhängigkeit des Drucks in der
Kurbelkammer 108. Genauer gesagt, öffnet das Luft-Kraftstoff-Gemisch-Reedventil 200,
wenn der Druck in der Kurbelkammer 108 auf einen negativen
Wert sinkt, und Luft-Kraftstoff-Gemisch tritt von dem Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 125 in
die Kurbelkammer 108 ein. Wenn der Druck in der Kurbelkammer 108 auf
einen positiven Wert steigt, schließt das Luft-Kraftstoff-Gemisch-Reedventil 200.
Diese Schließbewegung des Luft-Kraftstoff-Gemisch- Reedventils 200 bewirkt
das Rückblasen von Luft-Kraftstoff-Gemisch in den Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal 125.
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55 zeigt
Details des Luftkanals 124. Der Luftkanal 124 gabelt
sich nahe dem Motor 201 in einen rechten und einen linken
Zweig-Luftkanal 202R, 202L und ist über
diese Zweig-Luftkanäle 202R, 202 mit
den zweiten Spülkanälen 116 verbunden.
Diese Zweig-Luftkanäle 202R, 202L sind
teilweise durch einen Schlauch 204 definiert, der eine
externe Leitung darstellt. An den Enden der Zweig-Luftkanäle 202R, 202L sind
Luft-Reedventile 205 zum Steuern der Luftzufuhr zu dem
zweiten Spülkanal 116 vorgesehen. Die Reedventile 205 sind
nicht dringend erforderlich und können weggelassen werden.
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Wie
bereits erläutert enthält der auf dem Motor 201 getragene
Luftfilter 127 die lösbar an dem Vergaser 122 angebrachte
Luftfilterbasis 135 und das lösbar an der Luftfilterbasis 135 angebrachte äußere
Gehäuse 137. Bezugzeichen 210 in 54 bezeichnet
einen Betätigungsknopf zum Befestigen des äußeren
Gehäuses an der Luftfilterbasis 135.
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Gemäß der
Darstellung verwendet der als siebtes Ausführungsbeispiel
betrachtete Luftfilter 127 das bei dem ersten Ausführungsbeispiel
beschriebene Leitelement 144. Das Leitelement ist jedoch
nicht auf dieses beschränkt, sondern kann durch jedes beliebige
andere Leitelement ersetzt werden, das unter Bezugnahme auf die
Ausführungsbeispiele zwei bis sechs beschrieben wurde. 56 ist
eine perspektivische Ansicht des Luftfilters 127, um darzustellen, wie
das Leitelement 144 an der Luftfilterbasis 135 angebracht
ist. Bezugszeichen 211 bezeichnet einen Drosselhebel. Die
erste Luftöffnung 140 kann in ihrer Öffnungsgröße
durch Betätigen des Drosselhebels 211 und Bewegen
einer Drosselplatte 212, wie in
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57 dargestellt,
verstellt werden. 58 ist eine Draufsicht der Luftfilterbasis 135,
von der das Leitelement 144 entfernt worden ist, und 59 ist eine
Schnittansicht der Luftfilterbasis 135 in einer vertikalen
Ebene.
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Achtes Ausführungsbeispiel (60 bis 62)
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Die
Ausführungsbeispiele eins bis sieben wurden als mit einem
einzigen Luftkanal 124 in dem Einlasssystem 120 versehen
beschrieben. Das achte Ausführungsbeispiel ist ein Beispiel
mit zwei Luftkanälen 124. Der Luftfilter 220 nach
dem achten Ausführungsbeispiel hat zwei erste Luftöffnungen 140, 140 in
der Luftfilterbasis 221. Die zweite Luftöffnung 141 ist
in einer mittigen Position zwischen diesen beiden ersten Luftöffnungen 140, 140 auf
einer die Mittelpunkte der ersten Luftöffnungen 140, 140 verbindenden
Mittellinie angeordnet (60 und 62). Diese
beiden ersten Öffnungen 140, 140 und
die zwischen ihnen angeordnete zweite Luftöffnung 141 können
durch ein einziges Leitelement 225 miteinander kommunizieren.
Das Leitelement 225 ist an längsgerichteten mittleren
Abschnitten seiner einander gegenüberstehenden Seitenwände,
d. h. in einem Abschnitt angrenzend an die zweite Luftöffnung geschlossen
und ist an längsgerichteten Endabschnitten des Leitelements 225,
d. h. an Abschnitten angrenzend an die ersten Luftöffnungen 140 offen,
wodurch es Lufteinführöffnungen 226 ausbildet.
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Neuntes Ausführungsbeispiel (63 bis 65)
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Das
neunte Ausführungsbeispiel ist eine Modifikation des vorstehenden
achten Ausführungsbeispiels. Das achte Ausführungsbeispiel
platziert die zweite Luftöffnung 141 in einer
mittigen Position auf der Mittellinie zwischen den beiden Luftöffnungen 140, 140.
Das neunte Ausführungsbei spiel verwendet jedoch die Anordnung,
bei der zwei erste Luftöffnungen 140, 140 und
eine einzige zweite Luftöffnung 141 in der Draufsicht
gesehen an drei Eckpunkten eines Dreiecks platziert sind.
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Die
beiden ersten Luftöffnungen 140, 140 und
die einzelne zweite Luftöffnung 141 können durch
das gegabelte Leitelement 230 miteinander kommunizieren.
Das Leitelement 230 ermöglicht Luftströmen
das Eintreten in das Leitelement 240 durch Lufteinführöffnungen 226, 226 in
der Nähe der beiden ersten Luftöffnungen 140, 140.
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Zehntes Ausführungsbeispiel (66)
-
Bei
den in den 18 bis 62 gezeigten Ausführungsbeispielen
ist der Luftfilter 127 direkt an dem Vergaser 122 befestigt,
Wie in der das zehnte Ausführungsbeispiel zeigenden 66 dargestellt ist,
kann ein zweites Anschlussstück 240 zwischen dem
Vergaser 122 und dem Luftfilter 127 angebracht werden,
und der Luftfilter 127 kann in eine in horizontaler Richtung
ebene Ausrichtung gebracht werden.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein grundlegendes Strukturdiagramm eines Zweitakt-Verbrennungsmotors.
-
2 ist
eine Darstellung zum Erläutern des Rückblasens
von Luft-Kraftstoff-Gemisch und des Rückblasens von Luft,
die bei einem Zweitakt-Verbrennungsmotor mit Schichtspülung
auftreten.
-
3 ist
eine Darstellung zum Erläutern des Rückblasens
von Luft-Kraftstoff-Gemisch und des Rückblasens von Luft,
die bei einem Zweitakt-Verbrennungsmotor mit Schichtspülung
auftreten.
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4 ist
eine schematische Darstellung zum Erläutern der grundlegenden
Konfiguration der vorliegenden Erfindung.
-
5 ist
eine schematische Darstellung eines Beispiels der vorliegenden Erfindung.
-
6 ist
eine schematische Darstellung eines anderen Beispiels der vorliegenden
Erfindung.
-
7 ist
eine schematische Darstellung eines weiteren Beispiels der vorliegenden
Erfindung.
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8 ist
eine Darstellung zum Erläutern einer Modifikation der 7.
-
9 ist
eine Darstellung zum Erläutern einer anderen Modifikation
der 7.
-
10 ist
eine schematische Darstellung eines weiteren Beispiels der vorliegenden
Erfindung.
-
11 ist
eine schematische Darstellung einer Modifikation der 10.
-
12 ist
eine schematische Darstellung einer anderen Modifikation der 10.
-
13 ist
eine schematische Darstellung eines weiteren Beispiels der vorliegenden
Erfindung.
-
14 ist
eine schematische Darstellung einer Modifikation der 13.
-
15 ist
eine schematische Darstellung eines weiteren Beispiels der vorliegenden
Erfindung.
-
16 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie X16-X16 der 15.
-
17 ist
ein Diagramm zum Erläutern der Anwendbarkeit der vorliegenden
Erfindung auf einen Motor oder einen Luftfilter mit einer Vielzahl
von Luftkanälen bzw. Luftöffnungen.
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18 ist
ein vertikaler Schnitt eines Zweitaktmotors, der mit einem Luftfilter
nach dem ersten Ausführungsbeispiel ausgestattet ist.
-
20 ist eine Schnittansicht entlang der
Linie X20-X20 der 19.
-
21 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X21-X21 der 19.
-
22 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X22-X22 der 19.
-
23 ist
eine Draufsicht einer Luftfilterbasis des Luftfilters nach dem ersten
Ausführungsbeispiel.
-
24 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X24-X24 der 23.
-
25 ist
eine vertikale Schnittansicht eines Zweitaktmotors, der mit einem
Luftfilter nach dem zweiten Ausführungsbeispiel ausgestattet
ist.
-
26 ist
eine Draufsicht einer Luftfilterbasis des Luftfilters nach dem zweiten
Ausführungsbeispiel.
-
27 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X27-X27 der 26.
-
28 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X28-X28 der 26.
-
29 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X29-X29 der 26.
-
30 ist
eine Schnittansicht eines Leitelements, das bei dem Luftfilter nach
dem zweiten Ausführungsbeispiel eingesetzt wird.
-
31 ist
eine Draufsicht des Leitelements der 30.
-
32 ist
eine Endansicht des Leitelement aus der Richtung des Pfeils X32
in 30.
-
33 ist
vertikale Schnittansicht eines Zweitaktmotors, der mit einem Luftfilter
nach dem dritten Ausführungsbeispiel ausgestattet ist.
-
34 ist
eine Draufsicht einer Luftfilterbasis des Luftfilters nach dem dritten
Ausführungsbeispiel.
-
35 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X35-X35 der 34.
-
36 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X36-X36 der 34.
-
37 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X37-X37 der 34.
-
38 ist
eine Schnittansicht eines Leitelements, das bei dem Luftfilter nach
dem dritten Ausführungsbeispiel eingesetzt wird.
-
39 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X39-X39 der 38.
-
40 ist
eine Endansicht des Leitelements der 38.
-
41 ist
eine vertikale Schnittansicht eines Zweitaktmotors, der mit einem
Luftfilter nach dem vierten Ausführungsbeispiel ausgestattet
ist.
-
42 ist
eine Draufsicht einer Luftfilterbasis des Luftfilters nach dem vierten
Ausführungsbeispiel.
-
43 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X43-X43 der 42.
-
44 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X44-X44 der 42.
-
45 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X45-X45 der 42
-
46 ist
eine Draufsicht eines Leitelements, das bei dem Luftfilter nach
dem vierten Ausführungsbeispiel eingesetzt wird.
-
47 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X47-X47 der 46.
-
48 ist
eine Draufsicht eines Leitelements, das bei einem Luftfilter nach
dem fünften Ausführungsbeispiel eingesetzt wird.
-
49 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X49-X49 der 48.
-
50 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X50-X50 der 48.
-
51 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X51-X51 der 48.
-
52 ist
eine Schnittansicht eines Luftfilters nach dem sechsten Ausführungsbeispiel.
-
53 ist
eine Draufsicht einer Luftfilterbasis, die in dem Luftfilter nach
dem sechsten Ausführungsbeispiel enthalten ist.
-
54 ist
eine vertikale Schnittansicht eines Zweitaktmotors, der mit einem
Luftfilter nach dem siebten Ausführungsbeispiel ausgestattet
ist.
-
55 ist
Längsschnitt des Zweitaktmotors der 54.
-
56 ist
eine perspektivische Ansicht des Luftfilters nach dem siebten Ausführungsbeispiel,
bei dem die äußere Abdeckung entfernt ist.
-
57 ist
eine Draufsicht einer Luftfilterbasis des Luftfilters nach dem siebten
Ausführungsbeispiel, wobei ein Leitelement an der Luftfilterbasis
angebracht ist.
-
58 ist
eine Draufsicht entsprechend der 57, bei
der das Leitelement entfernt worden ist.
-
59 ist
eine vertikale Schnittansicht der in 57 gezeigten
Luftfilterbasis.
-
60 ist
eine Draufsicht einer Luftfilterbasis eines Luftfilters nach dem
achten Ausführungsbeispiel.
-
61 ist
eine Schnittansicht entlang der Line X61-X61 der 60.
-
62 ist
eine Schnittansicht entlang der Line X62-X62 der 60.
-
63 ist
eine Draufsicht einer Luftfilterbasis eines Luftfilters nach dem
neunten Ausführungsbeispiel.
-
64 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X64-X64 der 63.
-
65 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X65-X65 der 63.
-
66 ist
eine Darstellung zum Erläutern eines modifizierten Verfahrens
zum Anbringen des Luftfilters als zehntes Ausführungsbeispiel.
-
- 100
- Zweitaktmotor
- 104
- Zylinder
- 105
- Kolben
- 106
- Brennkammer
- 107
- Zündkerze
- 108
- Kurbelkammer
- 111
- Auslassöffnung
- 112
- erstes
Spülfenster
- 113
- zweites
Spülfenster
- 115
- erster
Spülkanal
- 116
- zweiter
Spülkanal
- 118
- Luft-Kraftstoff-Gemisch-Öffnung
- 120
- Einlasssystem
- 122
- Vergaser
- 124
- Luftkanal
- 125
- Luft-Kraftstoff-Gemisch-Kanal
- 127
- Luftfilter
- 135
- Luftfilterbasis
- 136
- Luftfilterkammer
- 137
- äußeres
Gehäuse
- 138
- Luftfilterelement
- 140
- erste
Luftöffnung
- 141
- zweite
Luftöffnung
- 144
- Leitelement
- 145
- Lufteinführöffnung
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 2000-170611 [0013, 0013]
- - JP 2006-144798 [0013, 0013]
- - US 6857402 [0013]