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Die
Erfindung betrifft einen Beschlag, insbesondere für Fenster,
Türen oder dgl., mit einer Stulpschiene und einer gegenüber
der Stulpschiene längs verschieblich angeordneten Treibstange,
wobei die Stulpschiene zumindest eine Durchgangsöffnung
zur Aufnahme eines über die Treibstange antreibbaren Verriegelungselements
aufweist, und die Treibstange zumindest zwischen einer Verriegelungsposition,
in der das Verriegelungselement durch die Durchgangsöffnung
der Stulpschiene hindurch ausgefahren ist und einer Freigabeposition,
in der das Verriegelungselement in Richtung der Stulpschiene zurückgezogen
ist, bewegbar ist.
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Ein
derartiger Beschlag ist beispielsweise aus der
DE 297 02 182 U1 bekannt
geworden. Nachteilig bei dem bekannten Beschlag ist es, dass das Verriegelungselement
ortsfest mit der Treibstange verbunden ist. Dies bedeutet, dass
die Treibstange nicht nur längs relativ zur Stulpschiene
bewegt werden muss, sondern auch quer dazu. Es muss demnach ein
Mechanismus für die Längsverschieblichkeit der
Treibstange und ein weiterer Mechanismus für die Querverschieblichkeit
der Treibstange vorgesehen werden.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, einen Beschlag bereitzustellen,
mit dem auf einfache Art und Weise das Verriegelungselement ausgefahren
und zurückgezogen werden kann.
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Gelöst
wird diese Aufgabe durch einen Beschlag der eingangs genannten Art,
bei dem das Verriegelungselement quer zur Treibstangenbewegungsrichtung
relativ zur Treibstange bewegbar ist.
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Bei
einem solchen Beschlag kann das Verriegelungselement lediglich für
eine Verriegelungsstellung und gegebenenfalls für eine
Kippstellung ausgefahren werden. Wenn es nicht zur Verriegelung gebraucht
wird, kann es in den Beschlag bzw. ein Rahmenprofil zurückgezogen
werden, so dass es falzseitig nicht oder nur unwesentlich hervorsteht
und somit eine Bewegung eines Flügels nicht behindert. Dadurch
kann zwischen Flügel und festem Rahmen eine geringere Falzluft
vorgesehen werden. Dadurch, dass erfindungsgemäß das
Verriegelungselement relativ zur Treibstange quer zur Treibstangenbewegungsrichtung,
die normalerweise der Falzumfangsrichtung entspricht, bewegbar ist,
muss die Treibstange selbst nur in einer Richtung, nämlich
in Längsrichtung des Beschlags bzw. in Falzumfangsrichtung bewegbar
angeordnet werden. Um die Bewegung des Verriegelungselements relativ
zur Treibstange zu ermöglichen, ist vorzugsweise ein entsprechender Ausfahrmechanismus
für das Verriegelungselement vorgesehen, der mit der Treibstange
zusammenwirkt. Insbesondere wird vorzugsweise die Längsbewegung
der Treibstange (in Längsrichtung des Beschlags bzw. in
Falzumfangsrichtung) in eine Querbewegung des Verriegelungselements
umgewandelt.
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Um
die Querbeweglichkeit des Verriegelungselements realisieren zu können,
ist es vorteilhaft, wenn das Verriegelungselement nicht ortsfest mit
der Treibstange verbunden ist. Dies bedeutet nicht, dass das Verriegelungselement überhaupt nicht
mit der Treibstange verbunden sein muss. Insbesondere kann das Verriegelungselement über
Hebel oder dgl. derart mit der Treibstange verbunden sein, dass
auch eine Relativbewegung quer zur Bewegungsrichtung der Treibstange
möglich ist.
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Der
Bauraum des Beschlags kann unter Umständen reduziert werden,
wenn die Treibstange lediglich parallel zur Stulpschiene bewegbar
ist. Außerdem müssen keine Vorrichtungen vorgesehen
werden, die die Längsbewegung der Treibstange in eine Querbewegung
der Treibstange umwandeln.
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Weitere
Vorteile ergeben sich, wenn außerdem das Verriegelungselement
in eine Kippstellung, in der ein Kippöffnen eines Flügels
möglich ist, bringbar ist. Das Verriegelungselement kann
je nach Ausführung des Beschlags in der Kippstellung ausgefahren
oder eingefahren sein.
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Gemäß einer
Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Durchgangsöffnung der
Stulpschiene zumindest zwei Abschnitte unterschiedlicher Breite
aufweist, wobei der schmalere Abschnitt das Verriegelungselement
in einer Verriegelungsstellung abschnittsweise hintergreift. Dadurch
wird sichergestellt, dass das Verriegelungselement in einer Verriegelungsstellung
gehalten wird und nicht die zurückgezogene Freigabeposition
einnehmen kann. Beispielsweise kann an dem Verriegelungselement
ein Wulst vorgesehen sein, der breiter ist als der schmalere Bereich
der Durchgangsöffnung. Um das Verriegelungselement leichter
in den schmaleren Bereich der Durchgangsöffnung bringen zu
können, können im Übergangsbereich der
Abschnitte der Durchgangsöffnung oder an dem Verriegelungselement
Schrägen vorgesehen sein.
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Eine
definierte Position nimmt das Verriegelungselement in der Verriegelungsstellung
ein, wenn seitliche Ausnehmungen am Verriegelungselement vorgesehen
sind, die in einer Verriegelungsstellung Ränder der Durchgangsöffnung
aufnehmen. Die Ausnehmungen können beispielsweise als seitliche Nuten
ausgeführt sein, die die Ränder der Durchgangsöffnung
aufnehmen. Somit ist die Position des Verriegelungselements quer
zur Bewegungsrichtung der Treibstange eindeutig festgelegt.
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Gemäß einer
Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das Verriegelungselement über
einen Exzenter verstellbar ist. Durch diese Maßnahme ist
es möglich, den Anpressdruck des Verriegelungselements
in einer Verriegelungsstellung einzustellen.
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Bei
einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann an der Treibstange
zumindest eine Führung oder Steuerkurve vorgesehen sein,
durch die das Verriegelungselement unmittelbar oder mittelbar geführt
oder gesteuert ist. Dazu können an dem Verriegelungselement
Führungsmittel oder ein Querbolzen (der auch als Führungsmittel
des Verriegelungselements betrachtet werden kann) vorgesehen sein, die
in der Führung geführt oder durch die Steuerkurve
gesteuert werden. Das Aus- und Einfahren des Verriegelungselements
in Abhängigkeit von der Stellung der Treibstange kann dadurch
realisiert werden. Insbesondere kann eine Längsbewegung
der Treibstange in eine Querbewegung des Verriegelungselements quer
zur Bewegungsrichtung der Treibstange umgewandelt werden. Dabei
kann die Führung bzw. Steuerkurve an einer senkrecht von
der Treibstange abstehenden Lasche oder einer Abkröpfung
der Treibstange vorgesehen sein.
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Besondere
Vorteile ergeben sich, wenn an dem Verriegelungselement zumindest
zwei in Längsrichtung des Beschlags versetzt angeordnete
Führungsmittel vorgesehen sind, die mit entsprechenden parallelen
Führungen der Treibstange zusammenwirken. Durch diese Maßnahme
kann ein Kippen des Verriegelungselements in seiner Verriegelungsstellung
verhindert werden.
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Gemäß einem
Ausführungsbeispiel kann an der Stulpschiene zumindest
ein die Bewegung des Verriegelungselements in Längsrichtung
des Beschlags begrenzender Anschlag vorgesehen sein. Dadurch kann
das Zusammenwirken mit entsprechenden Steuerkurven bzw. -führungen
erleichtert werden. Vorzugsweise steht der Anschlag von der Stulpschiene
ab. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Begrenzung der Durchgangsöffnung
der Stulpschiene den Anschlag ausbildet.
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Besonders
vorteilhaft ist es, wenn zum Ausfahren des Verriegelungselements
ein Kniehebelmechanismus vorgesehen ist. Je nach Wahl der Hebelverhältnisse
kann hier die Längsbewegung der Treibstange in eine Bewegung
des Verriegelungselements quer zur Bewegung der Treibstange unterschiedlich übersetzt
werden.
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Gemäß einer
vorteilhaften Weiterbildung kann ein Hebel vorgesehen sein, der
schwenkbar an der Stulpschiene angeordnet und an einer Führung der
Treibstange, beispielsweise mittels eines Bolzens, geführt
ist. Weiterhin kann das Verriegelungselement eine Öffnung
aufweisen, in die ein freies Ende des Hebels einfahrbar ist. Dies
bedeutet, dass der Hebel nicht unmittelbar mit dem Verriegelungselement
gekoppelt bzw. daran befestigt sein muss. Insbesondere kann das
Verriegelungselement auch in Längsrichtung des Beschlags
unabhängig vom Hebel bzw. vom Kniehebelmechanismus bewegt
werden.
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Bei
einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das
Verriegelungselement schwenkbar an der Treibstange angeordnet ist.
Dabei kann das Verriegelungselement über einen Bolzen direkt
mit der Treibstange schwenkbar verbunden sein. Alternativ ist es
denkbar, dass das Verriegelungselement über einen Hebel
schwenkbar mit der Treibstange verbunden ist. Dabei kann der Hebel unmittelbar
schwenkbar mit der Treibstange verbunden sein und das Verriegelungselement
schwenkbar mit dem Hebel verbunden sein.
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Um
eine Bewegung des Verriegelungselements quer zur Bewegungsrichtung
der Treibstange zu realisieren, kann es vorteilhaft sein, wenn an
der Stulpschiene mit dem Hebel zusammenwirkende Steuerkurven vorgesehen
sind.
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Bei
einer alternativen Ausführungsform kann vorgesehen sein,
dass der Hebel in einer Führung der Treibstange geführt
ist. Diese Führung ist vorzugsweise in einer Abkröpfung
der Treibstange vorgesehen.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass
das Verriegelungselement in einer Führung der Stulpschiene
geführt ist. Je nach Ausführungsform des Beschlags kann
die Führung geradlinig ausgeführt sein oder eine
Steuerkurve umfassen bzw. eine solche bilden.
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Die
Verriegelungsstellung kann durch das Verriegelungselement besonders
leichtgängig eingenommen werden, wenn das Verriegelungselement als
Rollzapfen ausgeführt ist.
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Bei
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann an
dem Verriegelungselement ein Federelement vorgesehen sein. Das Federelement
kann sich an der Stulpschiene abstützen und ein Abkippen
des Verriegelungselements in der Verriegelungsstellung verhindern.
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Das
Verriegelungselement kann in ausgefahrenem Zustand in Treibstangenbewegungsrichtung
bewegbar sein. Insbesondere kann das Verriegelungselement zunächst
ausgefahren werden und anschließend in Treibstangenlängsrichtung
bewegt und somit in Hintergriff mit einem Schließstück
gebracht werden.
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Dazu
kann es vorteilhaft sein, wenn das Verriegelungselement zusammen
mit der Treibstange in Treibstangenbewegungsrichtung bewegbar ist.
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Gemäß einer
Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Treibstange
und das Verriegelungselement in Treibstangenbewegungsrichtung relativ
zueinander bewegbar sind.
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Weiterhin
kann das Verriegelungselements in einem Führungselement,
z. B. einer Hülse, angeordnet sein. In dem Führungselement
kann ein Federelement zur Einstellung des Anpressdrucks angeordnet
sein.
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Vorteile
ergeben sich, wenn das Verriegelungselement in der Kippstellung
von der Treibstange entkoppelt ist und in Längsrichtung
freigegeben wird.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung von Ausführungsbeispielen der
Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung, die erfindungswesentliche
Einzelheiten zeigt, sowie aus den Ansprüchen. Die dort
gezeigten Merkmale sind nicht notwendig maßstäblich
zu verstehen und derart dargestellt, dass die erfindungsgemäßen
Besonderheiten deutlich sichtbar gemacht werden können.
Die verschiedenen Merkmale können je einzeln für
sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen bei Varianten
der Erfindung verwirklicht sein.
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In
der schematischen Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
Erfindung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert.
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Es
zeigen:
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1 eine
Explosionsdarstellung einer ersten Ausführungsform eines
Beschlags mit an einer Treibstange angeordneten Führungen;
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2 eine
Draufsicht auf den Beschlag gemäß 1;
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3a eine
Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des Beschlags,
wobei sich das Verriegelungselement in einer Kippstellung befindet;
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3b eine
der 3a entsprechende Längsschnittdarstellung
des Beschlags;
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4a eine
Seitenansicht der ersten Ausführungsform des Beschlags,
wobei sich das Verriegelungselement in einer Drehstellung (Freigabestellung)
befindet;
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4b eine
Schnittdarstellung gemäß der 4a;
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5a eine
Seitenansicht der ersten Ausführungsform des Beschlags,
wobei sich das Verriegelungselement in einer Verriegelungsstellung
befindet;
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5b eine
Schnittdarstellung entsprechend der 5a;
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6 eine
Explosionsdarstellung einer zweiten Ausführungsform eines
Beschlags;
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7a eine
Seitenansicht bei zurückgezogenem Verriegelungselement
der zweiten Ausführungsform des Beschlags;
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7b eine
Schnittdarstellung entsprechend der 7a;
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8a eine
Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des Beschlags
mit relativ zu einem Hebel bewegtem Verriegelungselement;
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8b eine
Schnittdarstellung gemäß der 8a;
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9a eine
Seitenansicht der zweiten Ausführungsform des Beschlags
mit ausgefahrenem Verriegelungselement;
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9b eine
Schnittdarstellung gemäß der 9a;
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10a eine Seitenansicht der zweiten Ausführungsform
des Beschlags, wobei das Verriegelungselement nicht mehr in Eingriff
mit einem Hebel ist;
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10b eine Schnittdarstellung gemäß der 10a;
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11 eine
Explosionsdarstellung einer dritten Ausführungsform eines
Beschlags;
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12 eine
Schnittdarstellung der dritten Ausführungsform des Beschlags;
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13 eine
Seitenansicht der dritten Ausführungsform des Beschlags
mit ausgefahrenem Verriegelungselement;
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14 eine
Seitenansicht der dritten Ausführungsform des Beschlags
kurz ehe das Verriegelungselement eingefahren wird;
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15 eine
Seitenansicht der dritten Ausführungsform des Beschlags
mit eingefahrenem Verriegelungselement;
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16 eine
Draufsicht auf die dritte Ausführungsform des Beschlags;
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17 eine
Explosionsdarstellung einer vierten Ausführungsform des
Beschlags;
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18 eine
Schnittdarstellung der vierten Ausführungsform des Beschlags;
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19 eine
der 18 entsprechende Seitenansicht des Beschlags;
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20 eine
Seitenansicht des Beschlags gemäß einer vierten
Ausführungsform bei eingefahrenem Verriegelungselement;
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21 eine
Seitenansicht der vierten Ausführungsform des Beschlags
mit gegenüber der 20 verlagerter
Treibstange;
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22 eine
Draufsicht auf die vierte Ausführungsform des Beschlags;
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23 eine
Explosionsdarstellung einer fünften Ausführungsform
des Beschlags;
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24 eine
Schnittdarstellung der fünften Ausführungsform
des Beschlags;
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25 eine
der 24 entsprechende Seitenansicht der fünften
Ausführungsform des Beschlags;
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26 eine
Seitenansicht der fünften Ausführungsform des
Beschlags mit gegenüber der 25 verlagerter
Treibstange;
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27 eine
Seitenansicht der fünften Ausführungsform des
Beschlags mit eingefahrenem Verriegelungselement;
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28 eine
Draufsicht auf die fünfte Ausführungsform des
Beschlags;
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29 eine
sechste Ausführungsform des Beschlags in einer Explosionsdarstellung;
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30 eine
Schnittdarstellung der sechsten Ausführungsform des Beschlags;
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31 eine
Seitenansicht der sechsten Ausführungsform des Beschlags
mit eingefahrenem Verriegelungselement;
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32 eine
Seitenansicht der sechsten Ausführungsform eines Beschlags
in einer Kippstellung des Beschlags;
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33 eine
siebte Ausführungsform des Beschlags in einer Explosionsdarstellung;
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34 eine
Schnittdarstellung des Beschlags der 33;
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35 eine
Seitenansicht der siebten Ausführungsform des Beschlags;
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36 eine
Seitenansicht der siebten Ausführungsform des Beschlags,
wobei sich das Verriegelungselement in einer einer Kippstellung
entsprechenden Position befindet;
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37 eine
Draufsicht auf die siebte Ausführungsform des Beschlags.
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Die 1 zeigt
eine Explosionsdarstellung eines Beschlags 10. Sowohl die
Stulpschiene 11 als auch die Treibstange 12 weisen
jeweils eine Durchgangsöffnung 13, 14 auf,
durch die ein Zapfen 15 eines Verriegelungselements 16 hindurch
gesteckt werden kann. Auf den Zapfen 15 kann ein Zapfenkopf 17 aufgesetzt
werden. Der Zapfenkopf 17 kann exzentrisch auf dem Zapfen 15 verstellt
werden, um den Anpressdruck einzustellen.
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An
der Treibstange 12 sind davon senkrecht abstehende Laschen 18, 19 vorgesehen,
wobei das Verriegelungselement 16 teilweise zwischen den
Laschen 18, 19 angeordnet werden kann. Führungsmittel 20, 21 des
Verriegelungselements 16 können auf den Rändern 22, 23 der
Laschen 18, 19 aufliegen und mit Führungen 25, 26 in
Eingriff gelangen.
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An
der Stulpschiene 11 ist ein Anschlag 27 vorgesehen,
der mit dem Verriegelungselement 16 zusammenwirkt.
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Wie
sich auch aus der 2 ergibt, weist die Durchgangsöffnung 13 Bereiche
unterschiedlicher Breiten 28, 29 auf. Der breitere
Bereich 29 erlaubt es dem Verriegelungselement 16,
eine Bewegung quer zur Bewegungsrichtung der Treibstange 11 auszuführen.
Die Ränder 30, 31 des schmaleren Bereichs 28 wirken
mit als Nuten ausgebildeten seitlichen Ausnehmungen 32 des
Verriegelungselements 16 zusammen, um dieses in einer Verriegelungsstellung zu
fixieren.
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Die
Funktionsweise des Beschlags 10 ergibt sich aus der nachfolgenden
Beschreibung. In der 3a ist eine Seitenansicht des
Beschlags 10 gezeigt. Das Verriegelungselement 16 befindet
sich in einer gegenüber der Stulpschiene 11 zurückgezogenen
Freigabeposition. Dabei liegen die Führungsmittel 20, 21 auf
dem Rand 22 der Lasche 18 auf. Die Lasche 18 hält
somit das Verriegelungselement 16 in der zurückgezogenen
Position. In der gezeigten Stellung kann der Flügel, an
dem der Beschlag 10 angeordnet werden kann, eine Kippstellung
einnehmen.
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In
der 3b ist eine Schnittdarstellung der in der 3a gezeigten
Situation gezeigt. Zu sehen ist hier deutlich, dass das Verriegelungselement 16 an
dem Anschlag 27 anschlägt. Das Verriegelungselement 16 wurde
von der Treibstange 12 bis in die gezeigte Position mitgenommen,
wobei die Treibstange 12 eine Bewegung in Pfeilrichtung 33 ausgeführt
hat. Die Pfeilrichtung 33 entspricht einer Richtung in Längsrichtung
des Beschlags 10 bzw. in Falzumfangsrichtung, wenn der
Beschlag 10 an einem Fenster oder einer Türe montiert
ist.
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Für
die in der 4a gezeigte Situation wurde
die Treibstange 12 in Pfeilrichtung 34 bewegt,
so dass die Auflaufschräge 35 (3b)
an der Lasche 18 in Berührung mit dem Führungselement 20 gelangt.
Der Teil 36 der Lasche 18 ist somit etwas höher ausgebildet
als der den Rand 22 aufweisende Teil der Lasche 18.
Das Verriegelungselement 16 befindet sich in der 4a immer
noch in einer zurückgezogenen Position. Die hier gezeigte
Stellung des Beschlags 10 entspricht einer Drehstellung
des Flügels. Das Verriegelungselement 16 ist zurückgezogen,
so dass der Flügel, an dem der Beschlag 10 montiert sein
kann, ungehindert gedreht werden kann.
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Eine
der 4a entsprechende Schnittdarstellung ist in der 4b gezeigt.
Wird die Treibstange 11 weiter in Pfeilrichtung 34 bewegt,
gelangen die Führungselemente 20, 21 in
die Führungen 25, 26 und wird das Verriegelungselement 16 gegenüber der
Stulpschiene 11 ausgefahren, was in der 5a gezeigt
ist. Nach dem Ausfahren wurde das Verriegelungselement 16 in
Pfeilrichtung 34 mitgenommen, so dass es in Eingriff mit
einem Gegenlager, beispielsweise einem Schließstück,
kommt. Insbesondere wurde das Verriegelungselement 16 relativ
zur Stulpschiene 11 verlagert. Das Verriegelungselement 16 hat
demnach eine überlagerte Bewegung in Pfeilrichtung 34 (Bewegungsrichtung
der Treibstange 12) und eine Bewegung quer zur Bewegungsrichtung
der Treibstange 12 durchgeführt. In der 5b ist
eine Schnittdarstellung gezeigt, die der Situation der 5a entspricht.
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Die 6 zeigt
eine Explosionsdarstellung einer zweiten Ausführungsform
eines Beschlags 40. Auch der Beschlag 40 umfasst
eine Stulpschiene 41 und eine Treibstange 42.
Die Stulpschiene 41 weist eine Durchgangsöffnung 43 auf,
die wiederum einen breiteren Abschnitt 44 und einen schmaleren
Abschnitt 45 aufweist. Im Übergangsbereich zwischen dem
Abschnitt 44 und dem Abschnitt 45 sind Auflaufschrägen 46 vorgesehen.
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Das
Verriegelungselement 47 umfasst einen Zapfen 48,
der eine Durchgangsöffnung 49 der Treibstange
und die Durchgangsöffnung 43 durchgreifen kann.
Auf den Zapfen 48 kann ein Zapfenkopf 17 aufgesetzt
werden. Der Zapfenkopf 17 kann wiederum exzentrisch verstellt
werden.
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An
dem Verriegelungselement 47 sind Führungsmittel 50, 51 vorgesehen,
die in entsprechenden Führungen 52 geführt
werden. Die Führung 52 ist an einer Hülse 53 der
Treibstange 42 ausgebildet. Ein Hebel 54 ist über
einen Bolzen 55 an der Stulpschiene 41 schwenkbar
angeordnet. Dabei wird der Bolzen 55 durch die Öffnung 56 und
die Öffnung 57 gesteckt. Die Öffnung 56 befindet
sich an einer Lasche 58 der Stulpschiene 41.
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An
der Treibstange 42 sind Laschen 59, 60 vorgesehen,
die senkrecht von der Treibstange 42 abstehen. An den Laschen 59, 60 sind
Führungen 61, 62 ausgebildet, in denen
ein Bolzen 63 geführt ist, der durch eine Öffnung 64 des
Hebels 54 gesteckt ist. Der Hebel kann zwischen den Laschen 59, 60 angeordnet
werden.
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Die
Funktionsweise der zweiten Ausführungsform des Beschlags 40 ergibt
sich aus den nachfolgenden Figuren. Gemäß den 7a, 7b befindet
sich das Verriegelungselement 47 in einer zurückgezogenen,
zur Stulpschiene 41 hingezogenen Stellung. Das freie Ende 65 des
Hebels 54 ist durch eine Öffnung 66 des
Verriegelungselements 47 hindurch gesteckt. Das freie Ende 65 verläuft
praktisch parallel zur Längsrichtung des Beschlags 40. Die
Treibstange 42 befindet sich nahezu in einer rechten Endposition.
Der Bolzen 63 befindet sich in dem Abschnitt 67 der
Führung 61.
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Für
die Darstellung gemäß der 8a, 8b wurde
die Treibstange 42 in Pfeilrichtung 68 verschoben.
Da die Lasche 58 ortsfest an der ortsfesten Stulpschiene 42 befestigt
ist, bleibt auch der Hebel 54 bezogen auf die Längsrichtung
des Beschlags 40 in seiner Position. Der Bolzen 63 wurde
in der Führung 61 nahezu bis zum Ende des Abschnitts 67 verschoben.
Da der Abschnitt 67 waagrecht verläuft, wurde
der Hebel 54 nicht verschwenkt. Allerdings befindet sich
das freie Ende 65 des Hebels 54 nun innerhalb
des Verriegelungselements 47. Das Verriegelungselement 47 wurde
zusammen mit der Treibstange 42 in Pfeilrichtung 68 verschoben.
Eine Hülse 53 dient als Führungselement
und verhindert das Verkippen des Verriegelungselements 47.
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Bei
einer weiteren Verschiebung der Treibstange 42 in Pfeilrichtung 68 gelangt
der Bolzen 63 in den Abschnitt 69 der Führung 61,
wie dies in der 9a, 9b dargestellt
ist. Da der Abschnitt 69 tiefer liegt als der Abschnitt 67,
erfolgt ein Verschwenken des Hebels 54 und dadurch auch
ein Ausfahren des Verriegelungselements 47.
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Wird
die Treibstange 42 noch weiter in Pfeilrichtung 68 verschoben,
so gelangt, wie dies in den 10a, 10b zu sehen ist, das Verriegelungselement 47 außer
Eingriff mit dem Hebel 54. Das Verriegelungselement 47 wird
in den Bereich 45 der Durchgangsöffnung 43 verschoben,
wo die Ränder 70, 71 (6)
in Ausnehmungen 72 des Verriegelungselements 47 eingreifen,
um dieses in einer Verriegelungsstellung zu halten. Dabei kann der
Hebel 54 nicht nach unten schwenken, weil er in der Treibstange
geführt ist.
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Um
das Verriegelungselement 47 wieder einzufahren, wird die
Treibstange entgegen der Pfeilrichtung 68 bewegt und werden
die Schritte der 7a–10b in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen.
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Die 11 zeigt
eine Explosionsdarstellung einer dritten Ausführungsform
eines Beschlags 80. Der Beschlag 80 umfasst eine
Stulpschiene 81 und eine Treibstange 82. Eine
Durchgangsöffnung 83 der Stulpschiene 81 sowie
eine Durchgangsöffnung 84 der Treibstange 82 werden
durch einen Zapfen 85 des Verriegelungselements 86 durchgriffen.
Auf den Zapfen 85 ist ein Zapfenkopf 87 aufgesetzt.
Die Durchgangsöffnung 83 weist einen breiteren
Abschnitt 88 an einen schmaleren Abschnitt 89 auf,
wobei die Ränder des Abschnitts 89 in Ausnehmungen 90 am
Verriegelungselement 86 eingreifen können.
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Das
Verriegelungselement 86 ist an einem Hebel 91 angeordnet,
der über einen Bolzen 92 schwenkbar an der Treibstange 82 angeordnet
ist. Hierzu wird der Bolzen 92 durch Öffnungen 93, 93' gesteckt.
An der Stulpschiene 81 sind Steuerkurven 94, 95 vorgesehen,
die mit dem Hebel 91 zusammen wirken.
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Der
Schnittdarstellung der 12 lässt sich entnehmen,
dass das Verriegelungselement 86 über den Hebel 91 schwenkbar
an der Treibstange 82 angeordnet ist. In der in der 12 gezeigten
Stellung ist das Verriegelungselement 86 ausgefahren. Das Ende 96 des
Hebels 91 befindet sich auf der Steuerkurve 95.
Der Abschnitt 89 der Durchgangsöffnung 83 greift
in die Ausnehmung 90 ein und hält auch dadurch
das Verriegelungselement 86 in der gezeigten Verriegelungsstellung.
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In
der 13 ist eine der 12 entsprechende
Seitenansicht des Beschlags 80 gezeigt. Für die
in der 14 gezeigte Stellung wurde die
Treibstange 82 in Pfeilrichtung 97 verlagert.
Das Ende 98 des Hebels 91 kommt mit der Steuerkurve 94 in
Berührung. Durch weiteres Bewegen in Pfeilrichtung 97 wird
der Hebel 91 verschwenkt, so dass sich eine Bewegung des
Verriegelungselements 86 schräg zur Bewegungsrichtung
der Treibstange 82 ergibt. Das Verriegelungselement 86 befindet
sich in der 15 in einer zurückgezogenen
Stellung. Hierbei kann das Verriegelungselement 86 ganz
oder aber auch nur teilweise eingefahren sein.
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In
der 16 ist eine Draufsicht auf den Beschlag 80 gezeigt.
Hier ist zu erkennen, dass sich an den breiten Abschnitt 88 außerdem
noch ein Abschnitt 99 anschließt, der ebenfalls
schmaler ist. In diesen Abschnitt kann das Verriegelungselement 86 in
der in der 15 gezeigten Stellung verlagert
werden.
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Die 17 zeigt
eine vierte Ausführungsform eines Beschlags 100 in
einer Explosionsdarstellung. Unterhalb einer Stulpschiene 101 befindet
sich eine Treibstange 102. Die Stulpschiene 101 weist eine
Durchgangsöffnung 103 mit einem breiteren Abschnitt 104 und
einem schmaleren Abschnitt 105 auf. Ein Zapfendorn 106 eines
Verriegelungselements 107 durchragt die Öffnung 103.
Auf dem Zapfen 106 ist ein Zapfenkopf 108 befestigt.
An der Treibstange 102 ist eine Abkröpfung 109 vorgesehen,
an der eine Führung 110 ausgebildet ist. Ein Hebel 111 ist über einen
Bolzen 112 in der Führung 110 geführt
und auch relativ zu der Treibstange 102 schwenkbar. Das andere
Ende des Hebels 111 ist über einen Bolzen 113 mit
der Öffnung 114 des Verriegelungselements 107 verbunden.
Der Hebel 111 ist somit schwenkbar bezüglich des
Verriegelungselements 107. Somit ist das Verriegelungselement 107 über
den Hebel 111, also mittelbar, schwenkbar mit der Treibstange 102 verbunden.
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In
der 18 ist eine Schnittdarstellung des Beschlags 100 gezeigt.
Die entsprechende Seitenansicht ist in der 19 dargestellt.
Das Verriegelungselement 107 befindet sich im Abschnitt 105 der
Stulpschiene 101. Die Treibstange 102 befindet
sich in einer rechten Endlage. Die Ränder des Abschnittes 105 greifen
in die Ausnehmung 115 des Verriegelungselements 107 ein
und halten dieses in der Verriegelungsposition. Über Formschluss
wird das Verriegelungselement 107 zuverlässig
von der Treibstange 102 in den breiteren Abschnitt 104 der
Durchgangsöffnung 103 gebracht. Durch Abwärtsbewegung
des Verriegelungselements 107 vollführt der drehfest
mit dem Hebel 111 verbundene Bolzen 112 eine Drehbewegung
und gibt die Führung 110 frei, so dass die Treibstange 102 relativ
zum Bolzen 112, Hebel 111 und Verriegelungselement 107 bewegt
werden kann. Verriegelungselement 107 und Treibstange 102 sind
demnach entkoppelt. Die Führung 110 weist eine
Verbreiterung auf, in der der (exzentrische) Bolzen bei ausgefahrenem
Verriegelungselement 107 formschlüssig gehalten
ist.
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Die 20 zeigt
eine Situation kurz ehe das Verriegelungselement 107 ausgefahren
wird. Das Verriegelungselement 107 befindet sich im Abschnitt 104 der
Durchgangsöffnung 103. Es kann in der eingefahrenen
Stellung nicht in den Abschnitt 105 bewegt werden. Eine
Bewegung der Treibstange 102 in Pfeilrichtung 116 bewirkt
daher ein Ausfahren des Verriegelungselements 107. Anschließend,
wenn es ausgefahren ist, kann es in die in der 19 gezeigte Stellung
verfahren werden, in dem es durch die Treibstange 102 in
Pfeilrichtung 116 mitgenommen wird. Um das Ausfahren des
Verriegelungselements 107 zu erleichtern, ist es vorteilhaft,
wenn der Bolzen 113, d. h. der Drehpunkt des Hebels 111 mit
dem Verriegelungselement 107 etwas stulpschienennäher
angeordnet ist als der Bolzen 112, also der Drehpunkt des
Hebels 111 mit der Treibstange 102.
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Die 21 zeigt
eine Stellung, in der die Triebstange 102 eine linke Endlage
einnimmt. In dieser Endlage wird das Verriegelungselement 107 zuverlässig
in der zurückgezogenen Position gehalten, z. B. wird über
Formschluss zwischen Bolzen 112 und Führung 110 eine
Drehbewegung verhindert. Der Bolzen 112 ist in der Führung 110 ganz
nach rechts verschoben.
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Die 22 zeigt
eine Draufsicht auf den Beschlag 100. Das Verriegelungselement 107 befindet sich
in einer zurückgezogenen Stellung, nämlich nicht
im Abschnitt 105.
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Die 23 zeigt
eine Explosionsdarstellung einer fünften Ausführungsform
eines Beschlages 120. Der Beschlag 120 umfasst
eine Stulpschiene 121 und eine Treibstange 122.
Die Stulpschiene 121 weist eine Durchgangsöffnung 123 auf.
Diese wird durch einen Zapfen 124 eines Verriegelungselements 125 durchragt.
Auf dem Zapfen 124 ist ein Zapfenkopf 126 angeordnet.
An der Stulpschiene 121 sind Laschen 127 mit einer
Führung 128 vorgesehen. Das Verriegelungselement 125 ist über
einen Bolzen 129 in der Führung 128 geführt.
Der Bolzen 129 durchgreift dabei Durchgangsöffnungen 130, 131 des
Verriegelungselements. Die Treibstange 122 weist eine Steuerkurve 132 auf.
Im Bereich der Steuerkurve 132 ist die Treibstange 122 schmaler
als in den übrigen Bereichen ausgebildet. Insbesondere
ist sie so schmal ausgebildet, dass das Verriegelungselement 125 mit
seinem Schlitz 133 auf die Steuerkurve 132 aufgesetzt
werden kann. Der Zapfen 129 ist dabei unterhalb der Steuerkurve 132 angeordnet. Aus
diesem wie aus den anderen Ausführungsbeispielen wird deutlich,
dass das Verriegelungselement aus einem Verriegelungselementkörper
und einem Verriegelungselementkopf ausgebildet sein kann.
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Die 24 zeigt
eine Schnittdarstellung durch den Beschlag 120. Hier ist
zu erkennen, dass das Verriegelungselement 125 ein Führungsmittel 134 aufweist,
welches entlang der Steuerkurve 132 gleitet. Außerdem
ist zu sehen, dass der Bolzen 129 den Treibstangenabschnitt,
der die Steuerkurve 132 aufweist, untergreift.
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Die
in der 24 gezeigte Stellung ist in
einer Seitenansicht in der 25 nochmals
gezeigt. Das Verriegelungselement 125 befindet sich in
einer ausgefahrenen Stellung. Durch eine Bewegung der Treibstange 122 in
Pfeilrichtung 135 wird das Verriegelungselement 125 durch
die Treibstange 122 mitgenommen und entlang der Führung 128 bewegt,
so dass das Verriegelungselement 125 durch den schmalen
Abschnitt 136 der Durchgangsöffnung 123 hintergriffen
wird. Diese Stellung ist in der 26 in einer
Seitenansicht gezeigt.
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In
der 27 wurde die Treibstange 122 in Pfeilrichtung 137 verschoben.
Dadurch ist der Bolzen 129 an dem schrägen Abschnitt 138 der
Steuerkurve 132 entlang bewegt worden, wodurch sich das
Verriegelungselement 125 nach unten bewegt hat, also eingefahren
wurde. Der Bolzen 129 wurde dabei durch den vertikalen
Abschnitt 139 der Führung 128 bewegt.
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In
der 28 ist eine Draufsicht auf den Beschlag 120 gezeigt.
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Die 29–32 zeigen
einen ähnlichen Beschlag 140, wie in den 1 – 5b gezeigt wurde.
Deshalb werden dieselben Bezugsziffern verwendet. Der Hauptunterschied
liegt darin, dass nur eine Führung 26 an der Lasche 18 vorgesehen
ist. Entsprechend weist das Verriegelungselement 16 lediglich
ein Führungsmittel 20 auf.
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Der
Beschlag 150 gemäß der 33 umfasst
eine Stulpschiene 151 und eine Treibstange 152.
Die Stulpschiene 151 weist eine Durchgangsöffnung 153 auf,
die zentral an einen verbreiterten Abschnitt 154 und zwei
sich darin anschließende schmalere Abschnitte 156, 157 aufweist.
Die Durchgangsöffnung 153 wird durch einen Zapfen 158 eines Verriegelungselements 159 durchgriffen,
wobei auf dem Zapfen 158 ein Zapfenkopf 160 angebracht
werden kann. An der Treibstange 152 sind Laschen 161 mit
Führungen 162, 163 vorgesehen. Mit den
Führungen 162, 163 wirkt ein Führungsmittel 164 des
Verriegelungselements 159 zusammen. Um ein Abkippen des
Verriegelungselements 159 zu verhindern, ist ein Federelement 165 vorgesehen,
welches mit dem Verriegelungselement 159 verbunden ist,
und über welches sich das Verriegelungselement 159 an
der Stulpschiene 151 abstützen kann.
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Der
Schnittdarstellung der 34 entnimmt man eine Verriegelungsstellung
des Verriegelungselements 159. Insbesondere befindet sich
das Verriegelungselement 159 in einer ausgefahrenen Stellung gegenüber
der Stulpschiene 151. Bei einer Bewegung der Stulpschiene 152 in
Pfeilrichtung 167 wurde das Führungsmittel 164 in
der Führung 163 schräg nach oben bewegt.
Zu sehen ist auch, dass sich das Verriegelungselement 159 über
das Federelement 165 an der Stulpschiene 151 abstützt.
Während des Aus- und Einfahrens befindet sich das Verriegelungselement 159 in
dem breiteren Abschnitt 155. Erst in ausgefahrenem Zustand
wird das Verriegelungselement 159 in Treibstangelängsrichtung
bewegt.
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In
der 35 ist eine zurückgezogene Stellung des
Verriegelungselements 159 zu sehen. Wird die Treibstange 152 weiter
in Pfeilrichtung 168 bewegt, wie dies in der 36 zu
sehen ist, wird das Führungsmittel 164 in der
Führung 162 schräg nach oben bewegt.
Das Verriegelungselement 159 befindet sich wieder in einer
ausgefahrenen Stellung. Allerdings entspricht diese Stellung einer
Kippstellung des Flügels. Dies bedeutet, dass bei dieser
Stellung des Beschlags 150 ein Flügel, an dem
der Beschlag 150 montiert ist, gekippt werden kann.
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In
der 37 ist eine Draufsicht auf den Beschlag 150 gezeigt.
Das Verriegelungselement 159 befindet sich in einer Verriegelungsstellung,
wie sie auch in der 34 gezeigt ist.
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Die
Beschläge 140, 150 können an
einem einzigen Treibstangenbeschlag miteinander kombiniert werden.
Dabei nehmen die Verriegelungselemente 16, 159 bei
einer Verriegelungsstellung des Beschlags die in den 30, 34 gezeigten
Stellungen ein. Ein Drehöffnen eines Flügels ist
möglich, wenn die Verriegelungselemente 16, 159 die
in den 31, 35 gezeigten
Stellungen einnehmen. Ein Kippöffnen eines Flügels
ist möglich, wenn die in den 32, 36 gezeigten
Stellungen eingenommen werden. Insbesondere können bei
einer Verwendung bei demselben Treibstangenbeschlag die Treibstangen 12, 152 miteinander
bewegungsgekoppelt sein oder eine einzige Treibstange darstellen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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