DE29702182U1 - Beschlag, insbesondere für Fenster oder Türen - Google Patents
Beschlag, insbesondere für Fenster oder TürenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/18—Details of fastening means or of fixed retaining means for the ends of bars
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
M 4556-Dt/Ru
Die Erfindung betrifft einen Beschlag, insbesondere für Fenster oder Türen, mit einer Stulpschiene und zumindest einer
gegenüber der Stulpschiene längsverschieblich gelagerten Treibstange, wobei die Stulpschiene zumindest eine Durchbrechung
zur Aufnahme eines an der Treibstange vorgesehenen Verriegelungselements umfaßt.
Beschläge dieser Art werden in beispielsweise an Fensteroder Türflügeln vorgesehene Nuten eingesetzt, so daß das Verriegelungselement
bei geschlossenem Fensterflügel in die zwischen dem Fensterflügel und dem Blendrahmen vorhandene FaIzluft
hineinragt. An dem Blendrahmen ist ein dem Verriegelungselement zugeordnetes Schließgehäuse vorgesehen, in die sich
das Verriegelungselement durch Drehen des Fenstergriffes hineinverschieben
läßt. Dazu wird die Drehbewegung des Fenstergriffs über ein Getriebe in eine Längsverschiebung der
Treibstange und damit auch des Verriegelungselements umgesetzt, so daß eine Verriegelung des Fensterflügels erfolgt.
Bei einer Nachjustierung des Fensterflügels, die beispielsweise
erforderlich wird, wenn sich der Fensterflügel und der Blendrahmen aufgrund von Witterungseinflüssen verzogen hat,
kann die Falzluft so gering werden, daß das in die Falzluft hineinragende Verriegelungselement beim Öffnen des Fensters
an der Falzfläche des Blendrahmens streift oder sogar hängenbleibt. Dieses Problem kann vermehrt bei Fensterflügeln mit
Sicherheitsbeschlägen auftreten, da bei diesen Flügeln üblicherweise von vornherein eine relativ geringe Falzluft vorgesehen
ist.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Beschlag der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein
Schleifen bzw. Hängenbleiben des Verriegelungselements beim Öffnen des Fensterflügels auch, bei minimaler Falzluft zuverlässig
verhindert wird.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Beschlag der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Treibstange zumindest
im Bereich des Verriegelungselements zwischen einer Verriegelungsposition, in der das Verriegelungselement durch die
Durchbrechung der Stulpschiene hindurch ausgefahren ist, und einer Freigabeposition, in der das Verriegelungselement in
Richtung der Stulpschiene zurückgezogen ist, bewegbar ist und daß an der Stulpschiene zumindest ein Führungsabschnitt vorgesehen
ist, die bei einer Längsverschiebung der Treibstange in einer ersten Richtung mit einem an der Treibstange vorgesehenen
Auflaufabschnitt zur Bildung einer die Treibstange
von der Verriegelungsposition in die Freigabeposition drängenden Zwangsführung zusammenwirkt.
Eine weitere erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht
darin, daß die Treibstange zumindest im Bereich des Verriegelungselements zwischen einer Verriegelungsposition, in der
das Verriegelungselement durch die Durchbrechung der Stulpschiene hindurch ausgefahren ist, und einer Freigabeposition,
in der das Verriegelungselement in Richtung der Stulpschiene zurückgezogen ist, bewegbar ist und daß an der Treibstange
zumindest eine Schrägführung vorgesehen ist, die bei einer Längsverschiebung der Treibstange in einer ersten Richtung
mit einem an der Stulpschiene vorgesehenen Auflaufabschnitt zur Bildung einer die Treibstange von der Verriegelungsposition
in die Freigabeposition drängenden Zwangsführung zusammenwirkt .
Durch die erfindungsgemäße Bildung einer Zwangsführung wird
erreicht, daß beim Verschieben der Treibstange und des Verriegelungselements, beispielsweise durch Drehen des Fenstergriffes
in die Öffnungsstellung, das Verriegelungselement während seiner Längsverschiebung automatisch durch die Stulpschiene
hindurch in Richtung zum Nutgrund hin eingezogen wird. Da auf diese Weise das Verriegelungselement nicht mehr
oder nur noch unwesentlich in die Falzluft hineinragt, kann das Fenster auch bei minimaler Falzluft problemlos geöffnet
werden. Ein Schleifen oder Hängenbleiben des Verriegelungselements
am Blendrahmen ist somit ausgeschlossen.
Dabei wird durch den erfindungsgemäß vorgesehenen Führungsabschnitt
eine definierte Führung des Verriegelungselements erreicht, die gleichzeitig auch eine Kippsicherung für die
Treibstange bildet und somit ein seitliches Verkippen des Verriegelungselements verhindert. Das Verriegelungselement
kann dabei beispielsweise als normaler Zapfen bzw. Rollzapfen, als Sicherheitszapfen bzw. -rollzapfen,, als-Flachzapfen
oder als sonstiges geeignetes Eingriffselement ausgebildet
sein.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist an
der Stulpschiene ein weiterer Führungsabschnitt vorgesehen, der bei einer Längsverschiebung der Treibstange in einer zur
ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung mit einem an der Treibstange vorgesehenen Auflaufabschnitt zur Bildung
einer die Treibstange von der Freigabeposition in die Verriegelungsposition drängenden Zwangsführung zusammenwirkt.
Durch das weitere Führungselement wird erreicht, daß nicht nur beim Lösen der Verriegelung sichergestellt ist, daß das
Verriegelungselement automatisch hinter die Stulpschiene zurückgezogen wird, sondern daß entsprechend beim Verriegeln
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das eingefahrene Verriegelungselement automatisch in die für die Verriegelung des Flügels erforderliche ausgefahrene Stellung
überführt wird. Dabei kann erfindungsgemäß das weitere Führungselement auch an der Treibstange und der Auflaufabschnitt
an der Stulpschiene vorgesehen sein. Grundsätzlich können an der Treibstange und/oder an der Stulpschiene mehrere
Führungselemente vorgesehen sein, die jeweils mit entsprechenden Auflaufschrägen an dem jeweils anderen Teil zusammenwirken.
Vorteilhaft umfassen der Führungsabschnitt bzw. der weitere Führungsabschnitt eine insbesondere als Schrägfläche
ausgebildete Schrägführung.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
umfaßt die Treibstange zumindest eine Führungsöffnung zur Aufnahme eines an der Stulpschiene vorgesehenen Schraubenführungsstücks,
wobei der Führungsabschnitt bzw. die Führungsabschnitte
an dem Schraubenführungsstück ausgebildet ist bzw. sind. Diese Ausführungsform ist besonders kostengünstig
und einfach herzustellen, da die zur Befestigung der Stulpschiene üblicherweise vorhandenen Schraubenführungsstücke
gleichzeitig zur Bildung der Führungsabschnitte verwendet werden. Es werden somit für den erfindungsgemäßen Beschlag
keine gegenüber einem üblichen Beschlag zusätzlichen Elemente benötigt, wodurch ein einfacher und kostengünstiger Aufbau
des erfindungsgemäßen Beschlags gewährleistet ist. Durch die Führung des Schraubenführungsstücks in einer in der Treibstange
ausgebildeten Führungsöffnung wird gleichzeitig eine Kippsicherung für die Treibstange und damit für das an der
Treibstange vorgesehenen Verriegelungselement erzielt.
Eine weitere Vereinfachung und Kostenreduzierung kann dadurch
erreicht werden, daß der Auflaufabschnitt durch eine erste
Kante der Führungsöffnung gebildet ist. Ist an dem Schraubenführungsstück
ein weiterer Führungsabschnitt zur automatischen Überführung des Verriegelungselements von der Freigabe-
in die Verriegelungsstellung vorhanden, so bildet vorteilhaft die der ersten Kante im wesentlichen gegenüberliegende Kante
der Führungsöffnung einen Auflaufabschnitt für diesen weiteren
Führungsabschnitt. Somit wird auch für den mit dem jeweiligen
Führungsabschnitt zusammenwirkenden Auflaufabschnitt
kein separates Element benötigt, wodurch die Herstellung vereinfacht und die Kosten entsprechend reduziert werden können.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
können der Führungsabschnitt bzw. die Führungsabschnitte an dem Verriegelungselement ausgebildet sein. Bei einer solchen
Ausführungsform würde somit das Verriegelungselement selbst
entsprechende, beispielsweise als Schrägflächen ausgebildete Führungsabschnitte besitzen, die beim Verschieben der Treibstange
mit den jeweiligen Kanten der das Verriegelungselement aufnehmenden Durchbrechung der Stulpschiene zusammenwirken,
so daß das Verriegelungselement je nach Bewegungsrichtung der Treibstange ausgefahren oder eingezogen wird.
Bevorzugt ist in Längsrichtung der Treibstange beiderseits des Verriegelungselements jeweils zumindest ein Führungsabschnitt
vorgesehen. Dadurch wird erreicht, daß im gesamten Bereich um das Verriegelungselement herum eine sichere Führung
der Treibstange erfolgt, wobei insbesondere im Nahbereich um das Verriegelungselement herum ein Verkippen der
Treibstange und damit des Verriegelungselements verhindert wird.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
besteht die Treibstange aus zumindest zwei Treibstangenabschnitten, die über ein Kopplungselement miteinander verbunden
sind, wobei das Kopplungselement in Längsrichtung der Treibstange eine im wesentlichen kraftschlüssige Verbindung
bewirkt und in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur
Stulpschiene eine Relativbewegung zwischen den Treibstangenabschnitten
ermöglicht.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß die Treibstange sicher
und ohne großen Kraftaufwand von der Rückseite der Stulpschiene abgestellt und damit das Verriegelungselement
eingefahren werden kann. Dies gilt auch dann, wenn das Verriegelungselement nahe an einem Abschnitt der Treibstange befestigt
ist, der von der Rückseite der Stulpschiene nicht abgestellt werden kann, wie es beispielsweise im Bereich eines
Getriebes der Fall ist. Verspannungen oder Verbiegungen der Treibstange werden auf diese Weise sicher verhindert.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
sind im Bereich des Verriegelungselements an der Treibstange und an der Stulpschiene Führungselemente vorgesehen,
durch die ein seitliches Verkippen der Treibstange gegenüber der Stulpschiene verhindert wird. Durch die Führungselemente
wird eine zusätzliche Kippsicherheit erreicht, die gegenüber der nur mittels der Schraubenführungsstücke erzielten Kippsicherheit
erhöht ist. Solche Führungselemente können insbesondere dann vorgesehen sein, wenn auf einer Seite des Verriegelungselements
das Vorsehen eines Schraubenführungsstückes aufgrund von Platzmangel nicht möglich ist. In diesem Fall
kann beispielsweise auf der Seite des Verriegelungselements, auf der sich das Schraubenführungsstück befindet, zusätzlich
ein Führungselement vorgesehen sein, so daß der Bereich der Treibstange, an dem das Verriegelungselement vorgesehen ist,
zumindest einseitig verstärkt gegen Verkippen gesichert ist.
Das an der Treibstange vorgesehene Führungselement kann dabei beispielsweise als Führungsansatz ausgebildet sein, der in
eine insbesondere als Langloch ausgebildete Öffnung in der Stulpschiene eingreift. Die Breite des Führungsansatzes ist
dabei bevorzugt nur geringfügig kleiner als die Breite des
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Langlochs, während die Länge des Führungsansatzes geringer als die Länge des Langlochs sein muß, um eine Längsverschiebung
der Treibstange gegenüber der Stulpschiene zu ermöglichen. Selbstverständlich kann der Führungsansatz auch an der
Stulpschiene vorgesehen sein und in eine entsprechende Öffnung in der Treibstange eingreifen.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben;
in diesen zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Blendrahmen und einen geschlossenen Flügel sowie die zwischen diesen vorhandene
Falzluft,
Fig. 2a) eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Beschlags mit voll ausgefahrenem Rollzapfen,
Fig. 2b) eine Draufsicht auf die Stulpschiene des Beschlags nach Fig. 2a),
Fig. 2c) eine Draufsicht auf die Treibstange des Beschlags nach Fig. 2a),
Fig. 3 eine Seitenansicht des Beschlags nach Fig. 2a), bei dem der Rollzapfen sich in der eingezogenen Stellung
befindet,
Fig. 4a) den Beschlag nach den Fig. 2a) und 3, wobei sich der Rollzapfen in der eingezogenen und gesicherten
Stellung befindet,
Fig. 4b) eine Draufsicht auf die Darstellung nach Fig. 4a) und
Fig. 5 eine Seitenansicht einer weiteren Ausfuhrungsform
eines erfindungsgemäß ausgebildeten Beschlags.
Fig. 1 zeigt einen Fensterflügel 1, in dessen Falzfläche 2
eine abgestufte Nut 3 ausgebildet ist. Die Nut 3 ist durch
eine Stulpschiene 4 abgedeckt, an deren Rückseite innerhalb der Nut 3 eine Treibstange 5 angeordnet ist.
An der Treibstange 5 ist ein als Rollzapfen 6 ausgebildetes Verriegelungselement 6' befestigt, das sich durch eine in der
Stulpschiene 4 ausgebildete Durchbrechung 7 (siehe Fig. 2) hindurch erstreckt und in die zwischen dem Fensterflügel 1
und einem Blendrahmen 9 vorhandene Falzluft 8 hineinragt.
Der Rollzapfen 6 weist an seinem freien Ende einen ein T-förmiges
Profil besitzenden Pilzkopf 10 auf, der in ein am Blendrahmen 9 vorgesehenes Schließgehäuse 11 eingreift. Im
Bereich des der Treibstange 5 zugewandten Endes des Rollzapfens 6 ist ein wulstförmiger Ring 12 ausgebildet, der mit
seiner der Treibstange 5 zugeordneten Fläche an der Außenseite der Stulpschiene 4 anliegt.
An der in Fig. 1 links dargestellten Kante des Blendrahmens ist ein Profilsteg 13 vorgesehen, an dem beim Schließen des
Fensterflügels 1 der Überschlag 14 des Fensterflügels 1 zur Anlage kommt.
Bei dem in Fig. 2a) dargestellten erfindungsgemäß ausgebildeten
Beschlag befindet sich die Treibstange 5 in der Verriegelungsposition, in der der Rollzapfen 6 durch die Durchbrechung
7 in der Stulpschiene 4 so weit hindurchragt, daß der
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Eingriffsabschnitt des Rollzapfens 6 vollständig über die
Oberfläche der Stulpschiene 4 hinausragt. Der Rollzapfen 6 ist über einen Bolzen 15 mit der Treibstange 5 verbunden, die
an der Rückseite der Stulpschiene 4 flächig anliegt. Der wulstförmige Ring 12 übergreift den Rand der Durchbrechung 7,
so daß ein Zurückdrücken des Rollzapfens 6 durch die Durchbrechung 7 hindurch nicht möglich ist und somit eine Fixierung
des Rollzapfens 6 erfolgt.
Aus Fig. 2b) ist zu erkennen, daß die Durchbrechung 7 drei Bereiche 7', 7", 7'1' aufweist, die unterschiedliche Breiten
besitzen. Während die Bereiche 7' und 7I!! im wesentlichen
die gleiche Breite aufweisen, ist die Breite des Bereichs 7" größer als die Breite der Bereiche 7' und 7'''. Dies hat zur
Folge, daß der Rollzapfen 6 nicht nur die in Längsrichtung außengelegene Kante der Durchbrechung 7, sondern die gesamte
den Bereich 7''' begrenzende Kante der Durchbrechung 7 übergreift
.
An der Rückseite der Stulpschiene 4 sind Schraubenführungsstücke 16 über schematisch angedeutete Schrauben oder Nieten
17 befestigt. Die Schraubenführungsstücke 16 weisen an einem
Ende als Auflaufschrägen 18 ausgebildete Führungsabschnitte
18' auf, an die sich parallel zur Stulpschiene 4 verlaufende als Halteflächen 19 ausgebildete Halteabschnitte 19' anschließen.
An der Oberseite der Schraubenführungsstücke 16 sind Begrenzungselemente 20 über Schrauben oder Nieten 21 befestigt.
Grundsätzlich können die Begrenzungselemente 20 mit den Schraubenführungsstücken 16 auch in anderer Weise verbunden
bzw. einstückig ausgebildet sein.
Die Begrenzungselemente 20 bestehen aus langgestreckten, ovalförmigen Platten (siehe Fig. 4b), deren Ränder über die
seitlichen Begrenzungswände der Schraubenführungsstücke 16 hinausragen.
An den den Auflaufschrägen 18 entgegengesetzten Enden der
Schraubenführungsstücke 16 sind als weitere Auflaufschrägen
22 ausgebildete weitere Führungsabschnitte 22' vorgesehen, die mit der Stulpschiene 4 im wesentlichen den gleichen Winkel
einschließen wie die Auflaufschrägen 18. Jeweils am
stulpschienenseitigen Ende der weiteren Auflaufschrägen 22 schließen sich als weitere Halteflächen, 23 ausgebildete Halteabschnitte
23' an, die im wesentlichen parallel zur Stulpschiene 4 verlaufen. Der Abstand zwischen den weiteren
Halteflächen 23 und der Rückseite der Stulpschiene 4 ist wie der Abstand zwischen den Halteflächen 19 und der der
Stulpschiene 4 zugewandten Fläche des überstehenden Randes der Begrenzungselemente 20 im wesentlichen gleich der Dicke
der Treibstange 5.
In der Treibstange 5 sind Führungsöffnungen 24 ausgebildet,
durch die sich die Schraubenfuhrungsstücke 16 hindurch erstrecken.
Die Führungsöffnungen 24 sind als Langlöcher ausgebildet (siehe Fig. 2c)) und besitzen eine Breite 25, die geringer
ist als die Breite der Begrenzungselemente 20.
Die Treibstange 5 besteht aus drei Treibstangenabschnitten 5', 5" und 5''', die jeweils über Kopplungselemente 26 miteinander
verbunden sind. Die Kopplungselemente 26 besitzen jeweils eine Aussparung 27, in die das hakenförmig ausgebildete
Ende 28 der Treibstange 5 eingreift. Die Aussparung 27 erstreckt sich im wesentlichen senkrecht zur Stulpschiene 4,
so daß eine Verschiebung des hakenförmigen Endes 28 innerhalb der Aussparung 27 senkrecht zur Stulpschiene 4 und somit ein
Abstellen des Treibstangenabschnitts 5" von der Stulpschiene 4 möglich ist.
Das jeweils von der Aussparung 27 abgelegene Ende der Kopplungselemente
26 ist über Schrauben oder Nieten 31 mit dem
Ende des sich jeweils anschließenden Treibstangenabschnitts 5' bzw. 5''' verbunden, so daß zwischen den Treibstangenabschnitten
51 und 5" bzw. 5" und 51'1 eine Kopplung besteht,
mittels der in Längsrichtung eine kraftschlüssige Verbindung, senkrecht zur Stulpschiene 4 jedoch eine eine Verschiebung
erlaubende Verbindung besteht.
Der Treibstangenabschnitt 5T ist mit einem Getriebe 29 gekoppelt,
über das der Treibstangenabschnitt 51 und somit die gesamte
Treibstange 5 in Längsrichtung verschiebbar ist.
Im weiteren wird die Funktionsweise eines erfindungsgemäß
ausgebildeten Beschlags unter Bezugnahme auf die Fig. 2, 3 und 4 näher beschrieben:
Die sich in Fig. 2a) in der Verriegelungsposition befindende Treibstange 5 liegt mit ihren Treibstangenabschnitt 5', 5",
5''' im wesentlichen flächig an der Rückseite der Stulpschiene
4 an, wobei die Kanten 24' der Führungsöffnungen 24 zwischen
der Rückseite der Stulpschiene 4 und der weiteren Haltefläche 23 angeordnet sind. Durch diese Anordnung wird ein
Abstellen der Treibstange 5 von der Stulpschiene 4 verhindert, so daß zusätzlich zu der Fixierung des Rollzapfens 6
durch den die Kante der Durchbrechung 7 übergreifenden, wulstförmigen Ring 12 eine Fixierung durch die Festlegung der
Treibstange 5 in dem Zwischenraum zwischen der weiteren Haltefläche 23 und der Rückseite der Stulpschiene 4 besteht.
Der in Fig. 2a) gezeigte Zustand des Beschlags entspricht dabei im montierten Zustand des Beschlags der verriegelten
Stellung des geschlossenen Fensters, bei der der ausgefahrene Rollzapfen 6 in das Schließgehäuse 11 {siehe Fig. 1) eingreift
.
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Durch Betätigen des Getriebes 29 wird der Getriebeabschnitt 5' in Richtung des Getriebes 29 verschoben. Diese Verschiebung
wird über das Kopplungselement 26 auf den Treibstangenabschnitt
5" übertragen, so daß dieser ebenfalls in Richtung des Getriebes 29 verschoben wird.
Durch die Verschiebung des Treibstangenabschnitts 5" treten die Kanten 24' der Führungsöffnungen 24 aus dem Bereich zwischen
der Rückseite der Stulpschiene 4 und den weiteren Halteflächen 23 aus. Weiterhin wird der Rollzapfen 6 aus dem Bereich
7'■' der Durchbrechung 7 in den verbreiterten Bereich
7" hinein verschoben, so daß die durch den wulstförmigen Ring 12 und die Halteflächen 23 bewirkte Fixierung des Treibstangenabschnitts
5' bezüglich einer Abstellung von der Stulpschiene 4 aufgehoben ist.
Bei einer weiteren Verschiebung der Treibstange 5 laufen die Kanten 24" der Führungsöffnungen 24 gegen die Auflaufschrägen
18 an, wobei bei fortdauernder Verschiebung der Treibstange 5 der Treibstangenabschnitt 5" entlang der Auflaufschrägen 18
von der Stulpschiene 4 abgehoben wird, bis die in Fig. 3 dargestellte Position erreicht ist.
Durch das Abheben des Treibstangenabschnitts 5" von der Stulpschiene 4 wird der Rollzapfen 6 durch den verbreiterten
Bereich 7" der Durchbrechung 7 in Richtung der Stulpschiene zurückgezogen, wie es in Fig. 3 dargestellt ist.
Bei einer weiteren Verschiebung der Treibstange 5 werden die Kanten 24" der Führungsöffnungen 24 gleitend entlang der Halteflächen
19 geführt, bis sie an Stoßkanten 3 0 der Schraubenführungsstücke 16 zur Anlage kommen, wie es in Fig. 4 dargestellt
ist. Die Treibstange 5 befindet sich dabei in der Freigabestellung, in der sich der Rollzapfen 6 in seiner eingefahrenen
Position befindet. Dabei wird eine Bewegung der
Treibstange 5 senkrecht in Richtung zur Stulpschiene 4 und damit ein Ausfahren des Rollzapfens 6 durch die Halteflächen
19 verhindert. Gleichzeitig wird in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein Abheben des Treibstangenabschnitts 5" von
den Schraubenführungsstücken 16 durch die überstehenden Ränder der Begrenzungselemente 20 sowie ein weiteres Einfahren
des Rollzapfens 6 durch dessen die Kante des Bereichs 71 der
Durchbrechung 7 übergreifenden Pilzkopf 10 verhindert.
Aufgrund des zurückgezogenen Rollzapfens 6 ist ein problemloses Öffnen eines mit dem erfindungsgemäßen Beschlag versehenen
Fensterflügels 1 möglich, da auch bei geringer Falzluft ein Schleifen des zurückgezogenen Rollzapfens 6 am Blendrahmen
9 praktisch ausgeschlossen ist.
Zum Verriegeln des Fensters wird, ausgehend von Fig. 4, die Treibstange 5 durch Betätigung des Getriebes 29 in der zur
bisherigen Beschreibung entgegengesetzten Richtung von dem Getriebe 2 9 weg verschoben, wobei die an den Halteflächen 19
anliegenden Bereiche des Treibstangenabschnitts 5" entlang dieser Halteflächen geführt werden. Nachdem der Treibstangenabschnitt
5" die in Fig. 3 dargestellte Position erreicht hat, treffen die Kanten 24' der Führungsöffnungen 24 auf die
weiteren Auflaufschrägen 22, so daß bei einer Weiterführung
der Verschiebung der Treibstangenabschnitt 5" durch die weiteren Auflaufschrägen 22 in Richtung der Stulpschiene 4 gedrängt
wird, bis er an dieser zur Anlage kommt.
Durch die Bewegung des Treibstangenabschnitts 5" wird der damit verbundene Rollzapfen 6 durch den breiten Bereich 7" der
Durchbrechung 7 ausgefahren, bis der wulstförmige Ring 12 vollständig durch die Durchbrechung 7 hindurchgetreten ist.
Bei einer weiteren Verschiebung der Treibstange 5 über das Getriebe 29 treten die Kanten 24' der Führungsöffnungen 24 in
den Bereich zwischen den weiteren Halteflächen 23 und der Rückseite der Stulpschiene 4 ein, so daß eine Bewegung des
Treibstangenabschnitts 5" senkrecht zur Stulpschiene 4 durch die weiteren Halteflächen 23 verhindert wird. Zusätzlich wird
eine solche Bewegung auch durch das Übergreifen des wulstförmigen Rings 12 über die den Bereich 7''' der Durchbrechung 7
begrenzenden Kante verhindert. Der Rollzapfen 6 ist somit bei sich in der Verriegelungsposition befindenden Treibstange gegen
Zurückdrücken gesichert.
Eine seitliche Verkippung des Treibstangenabschnitts 5" wird dadurch verhindert, daß die Breite der Schraubenführungsstükke
16 nur geringfügig kleiner ist als die Breite der von den Schraubenführungsstücken 16 durchsetzten Führungsöffnungen
24. Bei einer versuchten Kippbewegung legen sich die Längskanten der Führungsöffnungen 24 an den Seitenwänden der
Schraubenführungsstücke 16 an, so daß eine weitere Verkippung des Treibstangenabschnitts 5" verhindert wird.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform sind das Getriebe
29 und der Rollzapfen 6 so nahe nebeneinander angeordnet, daß kein weiteres Schraubenführungsstück zwischen dem
Getriebe 29 und dem Rollzapfen 6 zur Führungsstabilisierung
des Treibstangenabschnitts 5", insbesondere zur Erhöhung der Kippsicherheit einsetzbar ist. Um dennoch eine ausreichende
Kippsicherheit zu erreichen, ist an der Rückseite der Stulpschiene 4 auf der vom Rollzapfen 6 abgewandten Seite des
SchraubenführungsStücks 16 ein als Führungsansatz 32 ausgebildetes
Führungselement 32' über Schrauben oder Nieten 33 befestigt.
Der Führungsansatz 32 greift in ein in der Treibstange 5 ausgebildetes
Langloch 34 ein, dessen Breite quer zur Stulpschiene 4 nur geringfügig größer ist als die Breite des Führungsansatzes
32. Die Längen des Langlochs 34 und des Fun-
rungsansatzes 32 sind so bemessen, daß eine ausreichende Längsverschiebung der Treibstange 5 gegenüber der Stulpschiene
4 möglich ist.
Durch die enge Führung des Führungsansatzes 32 in dem Langloch 34 wird ein seitliches Verkippen des Treibstangenabschnitts
5" weitgehend verhindert. Da somit auf der vom Getriebe 29 abgewandten Seite der Treibstangenabschnitt 5"
durch zwei einander nachgeschaltete Führungselemente, nämlich das Schraubenführungsstück 16 und den Führungsansatz 32, geführt
wird, ist die Treibstange 5 und damit der Rollzapfen 6 ausreichend gegen Verkippen gesichert.
Grundsätzlich können der Führungsansatz 32 auch an der Treibstange
5 und das Langloch 34 in der Stulpschiene 4 ausgebildet sein. In diesem Fall kann der Führungsansatz 32 neben
seiner Funktion für die Kippsicherheit gleichzeitig die Funktion eines Verriegelungselements erfüllen, da er wie der
Rollzapfen 6 zusammen mit der Treibstange 5 zwischen einer aus- und einer eingefahrenen Stellung bewegbar ist.
M 4556-Dt/Ru
1 Fensterflügel
2 Falzfläche
3 Nut
4 Stulpschiene
5 Treibstange
5', 5", 5'11 Treibstangenabschnitte
6 Rollzapfen
6' Verriegelungselement
7 Durchbrechung
7', 7", 7''' Bereiche der Durchbrechung
8 Falzluft
9 Blendrahmen
10 Pilzkopf
11 Schließgehäuse
12 wulstförmiger Ring
13 Profilsteg
14 Überschlag
15 Bolzen
16 Schraubenführungsstücke
17 Schrauben oder Nieten
18 Auflaufschrägen
18' Führungsabschnitte
19 Halteflächen 19' Halteabschnitte
2 0 Begrenzungselemente
21 Schrauben oder Nieten
22 weitere Auflaufschrägen
22' weitere Führungsabschnitte
23 weitere Halteflächen
23' weitere Halteabschnitte
24 Führungsöffnungen
24', 24" Kanten der Führungsöffnungen
25 Breite der Führungsöffnungen
26 Kopplungselemente
27 Aussparung
28 hakenförmiges Ende
29 Getriebe
3 0 Stoßkanten
31 Schrauben oder Nieten
32 Führungsansatz
33 Schrauben oder Nieten
34 Langloch
Claims (30)
1. Beschlag, insbesondere für Fenster oder Türen, mit einer Stulpschiene (4) und zumindest einer gegenüber der
Stulpschiene (4) längsverschieblich gelagerten Treibstange (5), wobei die Stulpschiene (4) zumindest eine
Durchbrechung (7) zur Aufnahme eines an der Treibstange (5) vorgesehenen Verriegelungselements {6') umfaßt,
dadurch gekennzeichnet , daß die Treibstange (5) zumindest im Bereich des Verriegelungselements
(61) zwischen einer Verriegelungsposition,
in der das Verriegelungselement (61) durch die
Durchbrechung (7) der Stulpschiene (4) hindurch ausgefahren ist, und einer Freigabeposition, in der das Verriegelungselement
(6!) in Richtung der Stulpschiene (4) zurückgezogen ist, bewegbar ist und
daß an der Stulpschiene (4) zumindest ein Führungsabschnitt (18') vorgesehen ist, der bei einer Längsverschiebung
der Treibstange (5) in einer ersten Richtung mit einem an der Treibstange (5) vorgesehenen Auflaufabschnitt
zur Bildung einer die Treibstange (5) von der Verriegelungsposition in die Freigabeposition drängenden
Zwangsführung zusammenwirkt.
2. Beschlag, insbesondere für Fenster oder Türen, mit einer Stulpschiene und zumindest einer gegenüber der Stülpschiene
längsverschieblich gelagerten Treibstange, wobei die Stulpschiene zumindest eine Durchbrechung zur Aufnahme
eines an der Treibstange vorgesehenen Verriegelungselements umfaßt, insbesondere nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet ,
daß die Treibstange zumindest im Bereich des Verriegelungselements
zwischen einer Verriegelungsposition, in der das Verriegelungselement durch die Durchbrechung der
Stulpschiene hindurch ausgefahren ist, und einer Freigabeposition, in der das Verriegelungselement in Richtung
der Stulpschiene zurückgezogen ist, bewegbar ist und daß an der Treibstange zumindest ein Führungsabschnitt
vorgesehen ist, der bei einer Längsverschiebung der Treibstange in einer ersten Richtung mit einem an der
Stulpschiene vorgesehenen Auflaufabschnitt zur Bildung einer die Treibstange von der Verriegelungsposition in
die Freigabeposition drängenden Zwangsführung zusammenwirkt
.
3. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet ,
dadurch gekennzeichnet ,
daß an der Stulpschiene (4) ein weiterer Führungsabschnitt {22') vorgesehen ist, der bei einer Längsverschiebung
der Treibstange (5) in einer zur ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung mit einem an der
Treibstange (5) vorgesehenen weiteren Auflaufabschnitt
zur Bildung einer die Treibstange (5) von der Freigabeposition in die Verriegelungsposition drängenden Zwangsführung
zusammenwirkt.
4. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet/
daß an der Treibstange ein weiterer Führungsabschnitt vorgesehen ist, das bei einer Längsverschiebung der
Treibstange in einer zur ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung mit einem an der Stulpschiene vorgesehenen
weiteren Auflaufabschnitt zur Bildung einer die Treibstange von der Freigabeposition in die Verriegelungsposition
drängenden Zwangsführung zusammenwirkt.
5. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet ,
daß der Führungsabschnitt (18') bzw. der weitere Führungsabschnitt
(22') eine insbesondere als Schrägfläche
ausgebildete Schrägführung umfaßt.
6. Beschlag nach einem der vorhergehenden. Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß die Treibstange (5) zumindest eine Führungsöffnung
(24) zur Aufnahme eines an der Stulpschiene (4) vorgesehenen Schraubenführungsstücks (16) umfaßt und daß der
Führungsabschnitt (18·) bzw. die Führungsabschnitte {18', 22') an dem Schraubenführungsstück (16) ausgebildet
ist bzw. sind.
7. Beschlag nach Anspruch S,
dadurch gekennzeichnet ,
daß der Auflaufabschnitt durch eine erste Kante (24")
der Führungsöffnung (24) gebildet ist.
8. Beschlag nach den Ansprüchen 3 und 7,
dadurch gekennzeichnet ,
daß der weitere Auflaufabschnitt durch eine der ersten
Kante (24") im wesentlichen gegenüberliegende Kante (24') der Führungsöffnung (24) gebildet ist.
9. Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß der Führungsabschnitt bzw. die Führungsabschnitte an dem Verriegelungselement ausgebildet ist bzw. sind.
10. Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß am Ende des Führungsabschnitts {18') ein Halteabschnitt
(19') vorgesehen ist, durch den die Treibstange (5) insbesondere bei einer weiteren Längsverschiebung in
der ersten Richtung in der Freigabeposition gehalten wird.
11. Beschlag nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet ,
daß der Halteabschnitt (19') als im wesentlichen parallel
zur Stulpschiene (4) verlaufende, insbesondere im wesentlichen ebene Haltefläche (19) ausgebildet ist und
daß die Treibstange (5) in der Freigabeposition bereichsweise flächig an der Haltefläche (19) anliegt.
12. Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß am Ende des weiteren Führungsabschnitts (22') ein
weiterer Halteabschnitt (23') vorgesehen ist, durch den die Treibstange (5) insbesondere bei einer weiteren
LängsVerschiebung in der zweiten Richtung in der Verriegelungsposition
gehalten wird.
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13. Beschlag nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet ,
daß der weitere Halteabschnitt (23') als im wesentlichen
parallel zur Stulpschiene (4) verlaufende, insbesondere im wesentlichen ebene weitere Haltefläche (23) ausgebildet
ist und daß die Treibstange (5) in der Verriegelungsposition bereichsweise flächig an der weiteren Haltefläche
(23) anliegt.
14. Beschlag nach einem der Ansprüche 6 bis 13,
dadurch gekennzeichnet , daß die Führungsöffnung (24) als Langloch ausgebildet
ist.
15. Beschlag nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet ,
daß die Breite (25) der Führungsöffnung (24) im wesentlichen gleich oder geringfügig größer als die Breite des
SchraubenführungsStücks (16) ist.
16. Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß in Längsrichtung der Treibstange (5) beiderseits des Verriegelungselements (6') jeweils zumindest ein Führungsabschnitt
(18', 22') vorgesehen ist.
17. Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß die Treibstange (5) aus zumindest zwei Treibstangenabschnitten (51, 5", 5I!I) besteht, die über ein Kopplungselement
(2 6) miteinander verbunden sind, wobei das Kopplungselement (26) in Längsrichtung der Treibstange
(5) eine im wesentlichen kraftschlüssige Verbindung bewirkt und in einer Richtung im wesentlichen senkrecht
zur Stulpschiene (4) eine Relativbewegung zwischen den Treibstangenabschnitten (5', 5", 5111) ermöglicht.
18. Beschlag nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet/ daß in Längsrichtung der Treibstange (5) auf einer Seite des Verriegelungselements (6!) ein Führungsabschnitt (18', 22') und auf der anderen Seite ein Kopplungselement (26) vorgesehen sind.
dadurch gekennzeichnet/ daß in Längsrichtung der Treibstange (5) auf einer Seite des Verriegelungselements (6!) ein Führungsabschnitt (18', 22') und auf der anderen Seite ein Kopplungselement (26) vorgesehen sind.
19. Beschlag nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet ,
daß das Kopplungselement (26) im Bereich eines die
Treibstange (5) ansteuernden Getriebes (29) angeordnet ist.
20. Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß im Bereich des Verriegelungselements (61) an der
Treibstange (5) und an der Stulpschiene (4) Führungselemente vorgesehen sind, durch die ein seitliches Verkippen
der Treibstange (5) gegenüber der Stulpschiene (4) verhindert wird.
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21. Beschlag nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet ,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das an der Treibstange (5) vorgesehene Führungselement
als Langloch (24, 34) und das an der Stulpschiene vorgesehen Führungselement als ein in das Langloch (24,
34) eingreifender Führungsansatz (16, 32) ausgebildet sind.
22. Beschlag nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet ,
daß das an der Stulpschiene vorgesehene Führungselement als ein Langloch und das an der Treibstange vorgesehen
Führungselement als ein in das Langloch eingreifender Führungsansatz ausgebildet sind.
23. Beschlag nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet ,
daß die Breite des Führungsansatzes (16, 32) im wesentlichen gleich oder geringfügig größer als die Breite des
Langloches (24, 34) ist.
24. Beschlag nach einem der Ansprüche 6 bis 23, dadurch gekennzeichnet ,
daß die Führungsöffnung (24) eine sich in Längsrichtung
der Treibstange (5) erstreckende, langgestreckte Form besitzt.
25. Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchbrechung (7) eine sich in Längsrichtung der Stulpschiene (4) erstreckende, langgestreckte Form besitzt
.
26. Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß die Durchbrechung (7) als Langloch mit zumindest
zwei unterschiedliche Breiten besitzenden Bereichen (V, 7", 7'11) ausgebildet ist,
daß das Verriegelungselement (61) im Bereich seines der
Treibstange (5) zugewandten Endes einen insbesondere wulstförmigen Ansatz besitzt und
daß das Verriegelungselement {6') in der Verriegelungsposition innerhalb des schmäleren Bereichs {7'1') des
Langlochs (7) angeordnet ist, wobei der Ansatz die Kante des Langlochs (7) übergreift.
27. Beschlag nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz als wulstförmiger Ring (12) ausgebildet ist.
dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz als wulstförmiger Ring (12) ausgebildet ist.
28. Beschlag nach Anspruch 26 oder 27,
dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Verriegelungselements (6') einschließlich des Ansatzes (12) kleiner ist als die Breite des Langlochs im Bereich (7") seiner größerer Breite.
dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Verriegelungselements (6') einschließlich des Ansatzes (12) kleiner ist als die Breite des Langlochs im Bereich (7") seiner größerer Breite.
29. Beschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß das Verriegelungselement (6!) als Sicherheitszapfen
(6) mit einem insbesondere einen Pilzkopf (10) bildenden T-förmigem Profil ausgebildet ist.
30. Beschlag nach einem der Ansprüche 26 bis 29,
dadurch gekennzeichnet ,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das Langloch an seinem dem schmäleren Bereich (71'')
abgewandten Ende einen weiteren Bereich (7') mit geringere Breite besitzt
und daß in der Freigabeposition der Sicherheitsrollzapfen (6) die Kante des Langlochs (7) in diesem weiteren
Bereich (71) mit seinem T-förmigen Profil übergreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29702182U DE29702182U1 (de) | 1997-01-29 | 1997-01-29 | Beschlag, insbesondere für Fenster oder Türen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29702182U DE29702182U1 (de) | 1997-01-29 | 1997-01-29 | Beschlag, insbesondere für Fenster oder Türen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29702182U1 true DE29702182U1 (de) | 1997-03-27 |
Family
ID=8035671
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29702182U Expired - Lifetime DE29702182U1 (de) | 1997-01-29 | 1997-01-29 | Beschlag, insbesondere für Fenster oder Türen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29702182U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1031692A1 (de) * | 1999-02-23 | 2000-08-30 | Gretsch-Unitas GmbH Baubeschlagfabrik | Schliessplatte für Verschlüsse an Gebäudefenstern und/oder Gebäudetüren |
| DE102008062950A1 (de) | 2008-12-23 | 2010-06-24 | Roto Frank Ag | Beschlag mit ausfahrbarem Verriegelungselement |
| DE202017100078U1 (de) | 2017-01-10 | 2017-01-22 | Carl Fuhr Gmbh & Co. Kg | Nachrüstvorrichtung für einen Beschlag |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3606487C2 (de) * | 1986-02-28 | 1989-03-09 | Carl Fuhr Gmbh & Co, 5628 Heiligenhaus, De | |
| DE4217748A1 (de) * | 1992-05-29 | 1993-12-02 | Bilstein August Gmbh Co Kg | Kupplungsvorrichtung für aneinanderstoßende Stulpschienen- und Treibstangenabschnitte und Verfahren zur Fertigstellung einer derartigen Kupplungsvorrichtung |
-
1997
- 1997-01-29 DE DE29702182U patent/DE29702182U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
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| DE3606487C2 (de) * | 1986-02-28 | 1989-03-09 | Carl Fuhr Gmbh & Co, 5628 Heiligenhaus, De | |
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| EP2206860A2 (de) | 2008-12-23 | 2010-07-14 | Roto Frank Ag | Beschlag mit ausfahrbarem Verriegelungselement |
| EP2206860A3 (de) * | 2008-12-23 | 2011-09-14 | Roto Frank Ag | Beschlag mit ausfahrbarem Verriegelungselement |
| DE202017100078U1 (de) | 2017-01-10 | 2017-01-22 | Carl Fuhr Gmbh & Co. Kg | Nachrüstvorrichtung für einen Beschlag |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970507 |
|
| R163 | Identified publications notified |
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|
| R079 | Amendment of ipc main class |
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|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000303 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20030319 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20050415 |
|
| R071 | Expiry of right |