[go: up one dir, main page]

DE102008064287A1 - Kennzeichnungsvorrichtung - Google Patents

Kennzeichnungsvorrichtung Download PDF

Info

Publication number
DE102008064287A1
DE102008064287A1 DE200810064287 DE102008064287A DE102008064287A1 DE 102008064287 A1 DE102008064287 A1 DE 102008064287A1 DE 200810064287 DE200810064287 DE 200810064287 DE 102008064287 A DE102008064287 A DE 102008064287A DE 102008064287 A1 DE102008064287 A1 DE 102008064287A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
identification device
display means
module
terminal strip
connection module
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE200810064287
Other languages
English (en)
Other versions
DE102008064287B4 (de
Inventor
Cornelius Krey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
COBI NET FERNMELDE und DATENNE
COBI NET FERNMELDE- und DATENNETZKOMPONENTEN GmbH
Original Assignee
COBI NET FERNMELDE und DATENNE
COBI NET FERNMELDE- und DATENNETZKOMPONENTEN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by COBI NET FERNMELDE und DATENNE, COBI NET FERNMELDE- und DATENNETZKOMPONENTEN GmbH filed Critical COBI NET FERNMELDE und DATENNE
Priority to DE200810064287 priority Critical patent/DE102008064287B4/de
Publication of DE102008064287A1 publication Critical patent/DE102008064287A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102008064287B4 publication Critical patent/DE102008064287B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/22Bases, e.g. strip, block, panel
    • H01R9/24Terminal blocks
    • H01R9/2475Means facilitating correct wiring, e.g. marking plates, identification tags
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/02Constructional details
    • H04Q1/14Distribution frames
    • H04Q1/142Terminal blocks for distribution frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Kennzeichnungsvorrichtung (1) an einem Verbindungsmodul (2) der Daten- und/oder Telekommunikationstechnik, welches Modul (2) mit an zwei unterschiedlichen Längsseiten befindlichen Klemmleisten (11) versehen ist und an einer Montagewanne (13) oder dergleichen Haltemittel in seiner Arbeitsposition gehalten ist, mit einem Anzeigemittel (3), welches einer Bedienperson in seiner ersten Gebrauchsstellung durch eine dieser in der Arbeitsposition des Moduls (2) zugewandte Anzeigefläche (4) eine Information anzeigt, wobei das Anzeigemittel (2) in dieser Gebrauchsstellung wenigstens einen Teil der Klemmleiste (11) des Moduls (2) zumindest mittelbar überdeckt. Eine einfach handhabbare Kennzeichnungsvorrichtung (1), die platzsparend an dem Verbindungsmodul (2) anordenbar ist, welche eine schnelle Änderung der Beschaltung der Klemmleiste (11) genauso wie eine einfache Kennzeichnung der geänderten Beschaltung gestattet, kann dadurch realisiert werden, dass an der Kennzeichnungsvorrichtung (1) wenigstens ein bewegbares Stellelement (5) vorgesehen ist, mittels dessen das Anzeigemittel (3) in wenigstens eine zweite Gebrauchsstellung bringbar ist, in welcher die Klemmleiste (11) des Moduls (2) derart freigegeben ist, dass diese mittels eines Werkzeugs beschaltbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kennzeichnungsvorrichtung an einem Verbindungsmodul der Daten- und/oder Telekommunikationstechnik, welches Modul mit an zwei unterschiedlichen Längsseiten befindlichen Klemmleisten versehen ist und an einer Montagewanne oder dergleichen Haltemittel in seiner Arbeitsposition gehalten ist, mit einem Anzeigemittel, welches einer Bedienperson in seiner ersten Gebrauchsstellung durch eine dieser in der Arbeitsposition des Moduls zugewandte Anzeigefläche eine Information anzeigt, wobei das Anzeigemittel in dieser Gebrauchsstellung wenigstens einen Teil der Klemmleiste des Moduls zumindest mittelbar überdeckt.
  • In der Daten- und Telekommunikationstechnik kommt es durch die Vielzahl schon jetzt benötigter Anschlüsse zu einer zunehmenden Verdichtung der zu- und abgeführten Leitungen in Verteilerkästen oder dergleichen Anschlusseinrichtungen, in welchen eine Vielzahl von Modulen, die diese Leitungen verbinden, auf engstem Raum angeordnet sind. Deshalb werden bereits jetzt Module eingesetzt, die an zwei unterschiedlichen Längsseiten, in der Regel an ge genüberliegenden Längsseiten, Klemmleisten aufweisen, die eine höhere Dichte in der Modulanordnung erlauben. Um die einzelnen Module bzw. die ihnen zugeordneten Teilnehmeranschlüsse bei dieser hohen Dichte noch auseinanderhalten zu können, werden deshalb Kennzeichnungsvorrichtungen verwendet, die eine eindeutige Identifikation eines oder mehrerer bestimmter Anschlüsse bzw. die Belegung der Klemmleisten der Verbindungsmodule gestatten, aus welchen die angezeigte Information in der Regel besteht. Aufgrund des eingeschränkten Platzangebot müssen solche Kennzeichnungsvorrichtungen im wesentlichen direkt oberhalb der betreffenden Klemmleiste angeordnet sein. Ihre Kennzeichnung, beispielsweise eine Beschriftung oder eine Klebefahne, ist in der Handhabung, Entfernung und erneuter Anbringung mühsam, überdies verhindert ihre Anordnung häufig eine schnelle Beschaltungsänderung der betreffenden Klemmleiste, verbunden mit der notwendigen Änderung der Kennzeichnung. Ein nicht dauerhaftes Entfernen der Kennzeichnungsvorrichtung von der Klemmleiste für einen Beschaltungsvorgang bringt dabei regelmäßig die benötigte Belegungsinformation für die Bedienperson dauerhaft außer Sicht.
  • Es besteht daher die Aufgabe, eine einfach handhabbare Kennzeichnungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die platzsparend an dem Verbindungsmodul anordenbar ist und welche eine schnelle Änderung der Beschaltung der Klemmleiste genauso wie eine einfache Kennzeichnung der geänderten Beschaltung gestattet.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Kennzeichnungsvorrichtung der eingangs genannten Art, bei welcher an der Kennzeichnungsvorrichtung wenigstens ein bewegbares Stellelement vorgesehen ist, mittels dessen das Anzeigemittel in wenigstens eine zweite Gebrauchsstellung bringbar ist, in welcher die Klemmleiste des Moduls derart freigegeben ist, dass diese mittels eines Werkzeugs beschaltbar ist. Mittels des wenigstens einen bewegbaren Stellelements kann das Anzeigemittel der Kennzeichnungsvorrichtung in wenigstens eine zweite Gebrauchsstellung gebracht werden, in welcher die Klemmleiste also unmittelbar zugänglich und dadurch mit einem Werkzeug einfach beschaltbar ist. Hierdurch geht das Beschalten und das anschließende Zurückbringen der Kennzeichnungsvorrichtung in Ihre ursprüngliche Position, eventuell mit zusätzlicher weiterer oder neuer Beschriftung, zeitsparend vonstatten.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kennzeichnungsvorrichtung ist das Anzeigemittel durch das wenigstens eine Stellelement in eine zweite Gebrauchsstellung bringbar, in welcher die Anzeigefläche des Anzeigemittels der Bedienperson wiederum zugewandt ist, in welcher also die Funktion des Anzeigemittels erhalten bleibt. Dieses wendet demnach seine die Information tragende Fläche weiter oder wiederum der Bedienperson zu und diese hat die betreffende Information, etwa die gerade aktuelle Beschaltung der zugeordneten Klemmleiste, praktisch ständig im Blick. Dies kann sich beispielsweise bei der Umbelegung der Beschaltung der zugeordneten Klemmleiste in einer enormen Zeitersparnis äußern.
  • Über die erwähnten wenigstens einen zweiten Gebrauchsstellungen hinaus können bei einer zweckmäßigen Weiterbildung der Kennzeichnungsvorrichtung auch weitere, von den ersten verschiedene zweite Gebrauchsstellungen vorgesehen sein, in welchen die Klemmleiste beschaltbar ist oder das Anzeigemittel seine Anzeigefläche der Bedienperson zuwendet.
  • Für eine schnelle Funktionsprüfung der Klemmleiste kann es bei einer anderen Ausführung der Kennzeichnungsvorrichtung darüber hinaus vorteilhaft sein, wenn das mittels des Stell elements in die wenigstens eine zweite Gebrauchsstellung verfahrene Anzeigemittel einen an dem Modul angeordneten Prüfkontakt freigibt, so dass dieser in der ersten Gebrauchsstellung eventuell zumindest teilweise verdeckte Kontakt dann einfach zugänglich ist.
  • Bei einer bevorzugten, gut handhabbaren Weiterbildung der Kennzeichnungsvorrichtung ist das wenigstens eine Stellelement zweckmäßigerweise mehrteilig vorgesehen und insbesondere als Gelenk oder Scharnier mit verschwenkbaren Stellgliedern ausgebildet, so dass es ohne weiteres von seiner ersten in die wenigstens eine zweite Gebrauchsstellung bringbar ist.
  • Eine besonders bevorzugte Ausführung der Kennzeichnungsvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die Stellglieder des wenigstens einen Stellelements als im wesentlichen deckungsgleiche Stege vorgesehen sind und in der ersten Gebrauchsstellung jeder Steg mit wenigstens einer seiner beiden größten Flächen an einer solchen eines benachbarten Stegs anliegt, wodurch das Anzeigemittel besonders platzsparend an dem Verbindungsmodul angeordnet Werden kann.
  • Um in den jeweiligen Gebrauchsstellungen einen unbeabsichtigte Positionsänderung zu verhindern ist eine weitere Ausführung so ausgebildet, dass das Stellelement in den Gebrauchsstellungen festlegbar, insbesondere verrastbar vorgesehen ist. Dies kann beispielsweise durch hierfür vorgesehene Festlege- bzw. Rastmittel, die entweder an dem Stellelement und/oder an dem Anzeigemittel angeordnet sind realisiert sein.
  • Eine definierte Bewegung des Anzeigemittels in die jeweiligen Gebrauchsstellungen kann mit einer Ausführung der Kennzeichnungsvorrichtung erreicht werden, bei welcher in wenigstens einem Endbereich des Anzeigemittels der Kennzeichnungsvorrichtung zumindest ein Stellelement angeordnet ist. Bei einer flächigen Auflage des Anzeigemittels auf einer Klemmleiste ist bevorzugt in jedem von dessen beiden Endbereichen jeweils ein Stellelement angeordnet, so dass nicht eines der Enden ungeführt bewegt wird.
  • Eine vorteilhafte, weil ebenfalls platzsparende Ausbildung des Anzeigemittels kann darin bestehen, dieses als Steg oder als Rahmenkonstruktion vorzusehen, welcher bzw. welche die Klemmleiste zumindest teilweise übergreift oder überdeckt. Der betreffende Steg bzw. der Rahmen kann hierbei in unmittelbarer Nähe zu der durch die Klemmleiste gebildete Fläche angeordnet sein, der gegenseitige Abstand in der ersten Gebrauchsstellung wird dabei im wesentlichen durch das Stellelement verursacht und kann bei entsprechender Auslegung desselben sehr gering ausfallen. Hierdurch kann der Höhenzuwachs des Moduls in dieser Stellung begrenzt werden.
  • Um bei Bedarf das Anzeigemittel erstmalig oder erneut kennzeichnen zu können oder aber dieses nur im notwendigen Fall einzusetzen, kann eine Weiterbildung der Kennzeichnungsvorrichtung mit dem Modul direkt oder indirekt lösbar verbindbar vorgesehen sein. Hierbei meint der Begriff „indirekt”, dass die Kennzeichnungsvorrichtung nur mittelbar mit dem Modul verbunden ist, da sie beispielsweise an einer an dem Modul angeordneten weiteren Einrichtung angeordnet ist.
  • Eine verliersichere Verbindung zwischen der Kennzeichnungsvorrichtung und dem zugeordneten Modul kann dadurch erreicht werden, dass an dem Anzeigemittel und/oder dem Stellelement Befestigungsmittel zur Festlegung der Kennzeichnungsvorrichtung an dem Modul angeordnet sind. In einer bevorzugten Weiterbildung sind diese Befestigungsmittel als Klemm- oder Rastmittel ausgebildet. Selbstverständlich sind aber auch andere Befestigungsmittel denkbar.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Kennzeichnungsvorrichtung ist das Anzeigemittel mit einem Rahmen oder dergleichen Aufnahme zur Anbringung eines Kennzeichnungsmittels versehen oder ist selbst beschriftbar. Als Kennzeichnungsmittel, die in den betreffenden Rahmen aufgenommen werden können, bieten sich beispielsweise beschriftete Papierstücke, Aufkleber oder Farbfähnchen, die in dem Rahmen durch dessen Berandungsform oder weitere Haltemittel gehalten sind. Soll das Anzeigemittel selbst beschriftbar sein, könnte beispielsweise eine einem Steg zugeordnete Fläche aus Kunststoff als Beschriftungsfläche dienen.
  • Da die erwähnten Module nicht selten mit elektrischen Schutzeinrichtungen, beispielsweise einem die Klemmleiste verdeckenden Überspannungsschutz, versehen sein können, kann bei einer anderen vorteilhaften Weiterbildung an dem Modul eine zumindest die Stirnseite der Klemmleiste überdeckende Schutzeinrichtung vorgesehen sein, als deren Teil die Kennzeichnungsvorrichtung ausgebildet ist. Auch bei solchen Ausführungen der Kennzeichnungsvorrichtung kann die Klemmleiste mittels des Stellelements problemlos kurzfristig freigegeben werden und das Anzeigemittel seine Funktion auch in seiner zweiten Gebrauchsstellung weiter erfüllen.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in teilweise schematisierter Darstellung die
  • 13 verschiedene perspektivische Ansichten eines ersten Ausführungsbeispiels der Kennzeichnungsvorrichtung in ihrer ersten Gebrauchsstellung;
  • 4 die Kennzeichnungsvorrichtung der 13 in einer Zwischenstellung;
  • 5 die Kennzeichnungsvorrichtung der 14 in einer zweiten Gebrauchsstellung;
  • 6, 8, 10 perspektivische Ansichten der Kennzeichnungsvorrichtung der 15 in verschiedenen Stellungen an einem Verbindungsmodul angebracht;
  • 7, 9, 11 perspektivische Ansichten eines weiteren Ausführungsbeispiels, bei der die Kennzeichnungsvorrichtung an einem Verbindungsmodul mit Schutzeinrichtung angeordnet ist.
  • In den 13 ist eine im Ganzen mit 1 bezeichnete Kennzeichnungsvorrichtung zu erkennen, die, wie auch in den 4 und 5, der besseren Übersichtlichkeit halber zunächst nicht an einem Verbindungsmodul 2 angeordnet ist, in seiner ersten Gebrauchsstellung. Die Kennzeichnungsvorrichtung 1 weist ein Anzeigemittel 3 auf, dessen Anzeigefläche 4 dem Betrachter der 1 zugewandt ist und welche die dem nicht dargestellten Modul 2 abgewandte Seite des Anzeigemittels 3 darstellt. Die Kennzeichnungsvorrichtung ist mit zwei Stellelementen 5 versehen, die sich in den Endbereichen des Anzeigemittels befinden. Die Stellelemente 5 sind mehrteilig vorgesehen und bilden jeweils ein aus drei Stellgliedern 6 bestehendes Scharnier. In der in den 1 bis 3 dargestellten ersten Gebrauchsstellung der Kennzeichnungsvorrichtung sind die Stellglieder 6 als im wesentlichen deckungsgleiche Stege aus gebildet, von denen jeder die in dieser Gebrauchsstellung mit wenigstens einer seiner größten Flächen an einem benachbarten Steg anliegt, so dass die jeweils drei Stege eines Stellelements 5 eine geringe Bauhöhe aufweisen. Zwischen den beiden bezüglich des nicht dargestellten Moduls 1 äußersten Stellgliedern 6 der Stellelemente 5 ist das Anzeigemittel 3 mit seiner Anzeigefläche 4 angeordnet.
  • In der 2 ist die Kennzeichnungsvorrichtung 1 in bezüglich der Darstellung der 1 rückwärtiger Ansicht zu erkennen, besser als in der 1 erkennt man hier, dass an Flächen der dem nicht dargestellten Modul 2 zugewandten Stellgliedern 6 des Stellelements 5 Befestigungsmittel 7 angeordnet sind, die der Festlegung der Kennzeichnungsvorrichtung 1 an dem Modul 2 dienen. Die Befestigungsmittel sind als zapfenartige Erhebungen von der besagten Fläche abstehend ausgebildet und greifen bei Befestigung an dem Modul 2 in hierfür vorgesehenen Ausnehmungen ein.
  • In der Darstellung der 3 besonders gut zu erkennen ist das sich zwischen den beiden äußeren Stellgliedern 6 der Stellelemente 5 als Rahmenkonstruktion erstreckende Anzeigemittel 3. Der Rahmen 8 berandet die Anzeigefläche 4 und bildet eine Aufnahme zur Anbringung eines Kennzeichnungsmittels an dem Anzeigemittel, beispielsweise in Form einer hier nicht dargestellten, in gewissem Maße ausgesteiften Papierfahne, die in den Rahmen 8 geschoben werden kann. Ein unbeabsichtigtes Verlieren des Kennzeichnungsmittels aus dem Rahmen 8 wird durch an dem Rahmen angeordnete, von diesem parallel zu der Anzeigefläche 4 abstehende Vorsprünge 9 verhindert.
  • Die 4 zeigt die Kennzeichnungsvorrichtung 1 in einer nächsten Stellung in welcher die beiden äußersten Stellglieder 6 des Stellelements 5 um etwa 90° verschwenkt sind, wo durch das Anzeigemittel 3 mit der Anzeigefläche 4 aus der Sicht des Betrachters bzw. einer Bedienperson kurzfristig weggeklappt, aber bei Bedarf sofort wieder verfügbar ist. Weiter sind der 4 die zwischen den Stellgliedern 6 angeordneten Scharniere 10 zu erkennen an den die Stege verschwenkt werden können. Die Scharniere 10 sind mit Rastmitteln versehen, so dass die Stege in bestimmten Positionen verrasten können.
  • In der 5 ist dagegen die Kennzeichnungsvorrichtung 1 in einer zweiten Gebrauchsstellung erkennbar, in welcher die Anzeigefläche 4 des Anzeigemittels 3 dem Betrachter bzw. der Bedienperson wiederum zugewandt ist. Hierfür sind die jeweils mittleren Stellglieder 6 des Stellelements 5 gegenüber den dem nicht dargestellten Moduls zugewandten Stellgliedern 6 um etwas mehr als 90° verschwenkt. Gut erkennbar ist in der 5 auch, dass diejenigen Bereiche der mittleren Stellglieder 6, die während der Schwenkbewegung an dem jeweils betroffenen benachbarten Stellglied 6 anliegen, abgerundet sind, um eine flüssige, einfache Schwenkbewegung zu gestatten. Im ausgeschwenkten Zustand ist die Kennzeichnungsvorrichtung 1 daher durch den Wechsel des Anzeigemittels 3 in eine zweite Gebrauchsstellung in der Lage, die hier nicht sichtbare Klemmleiste des nicht dargestellten Moduls 2 freizugeben, so dass dieses mittels eines Werkzeugs beschaltbar ist.
  • In den 6, 8 und 10 sowie in den 7, 9 und 11 sind zwei verschiedene Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Kennzeichnungsvorrichtung 1 der Übersichtlichkeit wegen ohne Verkabelung dargestellt, wobei sich diese nicht hinsichtlich der Kennzeichnungsvorrichtung 1 selbst sondern hinsichtlich des von dieser überdeckten Verbindungsmoduls 2 bzw. dessen überdeckter Klemmleistenstirnfläche unterscheiden. Der Unterschied besteht darin, dass in den 7, 9 und 11 das Ver bindungsmodul 2 bzw. dessen Klemmleiste 11 mit einer Schutzeinrichtung 12 in Form einer Abdeckung als Überspannungsschutzes versehen ist, der die Klemmleiste 11 des betreffenden Moduls 2 einfasst. Hierdurch ist die Stirnfläche der Klemmleiste 11 des Moduls 2, welche für ein Werkzeug zum Beschalten zugänglich gemacht werden soll, lediglich mittelbar von der Kennzeichnungsvorrichtung 1 überdeckt.
  • In jeder der 6 bis 11 ist jedoch die Kennzeichnungsvorrichtung 1 an jeweils mehreren Verbindungsmodulen 2 der Daten- und/oder Telekommunikationstechnik angeordnet, welche an einem als Montagewanne 13 ausgebildeten Haltemittel in ihren Arbeitspositionen gehalten sind und die jeweils eine beschaltbare Klemmleiste 11 aufweisen. Die Kennzeichnungsvorrichtungen 1 weisen jeweils ein Anzeigemittel 3 auf, das einer Bedienperson in seiner ersten Gebrauchsstellung durch eine dieser in der Arbeitsposition des Moduls 2 zugewandte Anzeigefläche 4 die Bezeichnung und/oder Belegung der betreffenden Klemmleiste 11 anzeigt, wobei das Anzeigemittel 3 in dieser Gebrauchsstellung wenigstens einen Teil der Klemmleiste 11 des Moduls 2 zumindest mittelbar überdeckt.
  • Im Falle der 6, 8 und 10 ist die Überdeckung der Stirnfläche der Klemmleiste 11 jeweils unmittelbar, in den 7, 9 und 11 mittelbar, da dort die Kennzeichnungsvorrichtung 1 den stirnseitigen Teil einer Schutzeinrichtung 12 in Art einer Abdeckung, die einen Überspannungsschutz bildet, darstellt. Die 6 und 7 zeigen dabei die Kennzeichnungsvorrichtung 1 in ihrer den 1 bis 3 entsprechenden, ersten Gebrauchsstellung, in welcher die Stellglieder 6 der Stellelemente 5 aneinander anliegen. Demgegenüber sind in den 8 und 9 die äußersten, dem Betrachter zugewandten Stellglieder 6 gegenüber den mittleren verschwenkt, so dass das Anzeigemittel 3 in eine weitere Gebrauchsstellung verschwenkt ist, in welcher die Klemmleiste 11 des Moduls 2 freigegeben ist, die Anzeigefläche 4 des Anzeigemittels jedoch für kurze Zeit außer Sicht des Betrachters bzw. der Bedienperson kommt, was aber durch die sofortige erneute Verfügbarkeit der an der Anzeigefläche 4 angebrachten Information nicht sonderlich ins Gewicht fällt. In den 10 und 11 ist die Kennzeichnungsvorrichtung 1 sodann in der zweiten Gebrauchsstellung zu erkennen, welche der 5 entspricht und bei welcher sowohl die Klemmleiste 11 zur Beschaltung mittels eines Werkzeugs freigegeben ist, also auch das Anzeigemittel 3 seine Anzeigefläche 4 der Bedienperson wiederum zuwendet. Demnach betrifft die vorstehend beschriebene Erfindung also eine Kennzeichnungsvorrichtung 1 an einem Verbindungsmodul 2 der Daten- und/oder Telekommunikationstechnik, welches Modul 2 an einer Montagewanne 13 oder dergleichen Haltemittel in seiner Arbeitsposition gehalten ist und welches wenigstens eine beschaltbare Klemmleiste 11 aufweist, mit einem Anzeigemittel 3, welches einer Bedienperson in seiner ersten Gebrauchsstellung durch eine dieser in der Arbeitsposition des Moduls 2 zugewandte Anzeigefläche 4 eine Information anzeigt, wobei das Anzeigemittel 2 in dieser Gebrauchsstellung wenigstens einen Teil der Klemmleiste 11 des Moduls 2 zumindest mittelbar überdeckt. Eine einfach handhabbare Kennzeichnungsvorrichtung 1, die platzsparend an dem Verbindungsmodul 2 anordenbar ist, welche eine schnelle Änderung der Beschaltung der Klemmleiste 11 genauso wie eine einfache Kennzeichnung der geänderten Beschaltung gestattet kann dadurch realisiert werden, dass an der Kennzeichnungsvorrichtung 1 wenigstens ein bewegbares Stellelement 5 vorgesehen ist, mittels dessen das Anzeigemittel 3 in wenigstens eine zweite Gebrauchsstellung bringbar ist, in welcher die Klemmleiste 11 des Moduls 2 derart freigegeben ist, dass diese mittels eines Werkzeugs beschaltbar ist.

Claims (14)

  1. Kennzeichnungsvorrichtung an einem Verbindungsmodul der Daten- und/oder Telekommunikationstechnik, welches Modul mit an zwei unterschiedlichen Längsseiten befindlichen Klemmleisten versehen ist und an einer Montagewanne oder dergleichen Haltemittel in seiner Arbeitsposition gehalten ist, mit einem Anzeigemittel, welches einer Bedienperson in seiner ersten Gebrauchsstellung durch eine dieser in der Arbeitsposition des Moduls zugewandte Anzeigefläche eine Information anzeigt, wobei das Anzeigemittel in dieser Gebrauchsstellung wenigstens einen Teil der Klemmleiste des Moduls zumindest mittelbar überdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kennzeichnungsvorrichtung (1) wenigstens ein bewegbares Stellelement (5) vorgesehen ist, mittels dessen das Anzeigemittel (3) in wenigstens eine zweite Gebrauchsstellung bringbar ist, in welcher die Klemmleiste (11) des Moduls (2) derart freigegeben ist, dass diese mittels eines Werkzeugs beschaltbar ist.
  2. Kennzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigemittel (3) in wenigstens eine zweite Gebrauchsstellung bringbar ist, in welcher die Anzeigefläche (4) des Anzeigemittels (3) der Bedienperson wiederum zugewandt ist.
  3. Kennzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass weitere zweite Gebrauchsstellungen des Anzeigemittels (3) vorgesehen sind, in welchen die Klemmleiste (11) beschaltbar ist.
  4. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mittels des Stell elements (5) in die wenigstens eine zweite Gebrauchsstellung verfahrene Anzeigemittel (3) einen an dem Modul (2) angeordneten Prüfkontakt freigibt.
  5. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Stellelement (5) mehrteilig vorgesehen, insbesondere als Gelenk oder Scharnier (10) mit verschwenkbaren Stellgliedern (6) ausgebildet ist.
  6. Kennzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellglieder (6) des wenigstens einen Stellelements (5) als im wesentlichen deckungsgleiche Stege vorgesehen sind und in der ersten Gebrauchsstellung jeder Steg mit wenigstens einer seiner beiden größten Flächen an einer solchen eines benachbarten Stegs anliegt.
  7. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (5) in den Gebrauchsstellungen festlegbar, insbesondere verrastbar vorgesehen ist.
  8. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigemittel (3) als Steg oder als Rahmenkonstruktion vorgesehen ist, welcher bzw. welche die Klemmleiste (11) zumindest teilweise übergreift oder überdeckt.
  9. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einem Endbereich des Anzeigemittels (3) der Kennzeichnungsvorrichtung (1) zumindest ein Stellelement (5) angeordnet ist.
  10. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese mit dem Modul (2) direkt oder indirekt lösbar verbindbar vorgesehen ist.
  11. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Anzeigemittel (3) und/oder dem Stellelement (5) Befestigungsmittel (7) zur Festlegung der Kennzeichnungsvorrichtung (1) an dem Modul (2) angeordnet sind.
  12. Kennzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (7) als Klemm- oder Rastmittel ausgebildet sind.
  13. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigemittel mit einem Rahmen (10) oder dergleichen Aufnahme zur Anbringung eines Kennzeichnungsmittels versehen oder beschriftbar ist.
  14. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Modul (2) eine zumindest die Stirnseite der Klemmleiste (11) überdeckende Schutzeinrichtung (12) vorgesehen ist, als deren Teil die Kennzeichnungsvorrichtung (1) ausgebildet ist.
DE200810064287 2008-12-20 2008-12-20 Kennzeichnungsvorrichtung Active DE102008064287B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200810064287 DE102008064287B4 (de) 2008-12-20 2008-12-20 Kennzeichnungsvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200810064287 DE102008064287B4 (de) 2008-12-20 2008-12-20 Kennzeichnungsvorrichtung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102008064287A1 true DE102008064287A1 (de) 2010-07-08
DE102008064287B4 DE102008064287B4 (de) 2010-09-02

Family

ID=42234643

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200810064287 Active DE102008064287B4 (de) 2008-12-20 2008-12-20 Kennzeichnungsvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102008064287B4 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2963991A1 (fr) * 2010-08-20 2012-02-24 Schneider Electric Ind Sas Support de communication pour coffret ou armoire de distribution electrique

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1256105B (de) * 1961-10-14 1967-12-07 Internat Macgregor Organizatio Scharnier fuer zusammenfaltbare Fluegel von Klappen, Tueren od. dgl., insbesondere fuer Lukendeckel auf Schiffen
DE10210382C1 (de) * 2002-03-08 2003-10-30 Krone Gmbh Zugriffsicherung für Verteilermodule
DE202005010263U1 (de) * 2005-06-28 2005-10-13 CCS Technology, Inc., Wilmington Verteilereinrichtung einer Telekommunikationsanlage sowie Kennzeichnungseinrichtung für eine Verteilereinrichtung
DE102004054533B4 (de) * 2004-11-05 2006-08-10 Adc Gmbh Verteileranschlussmodul

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1256105B (de) * 1961-10-14 1967-12-07 Internat Macgregor Organizatio Scharnier fuer zusammenfaltbare Fluegel von Klappen, Tueren od. dgl., insbesondere fuer Lukendeckel auf Schiffen
DE10210382C1 (de) * 2002-03-08 2003-10-30 Krone Gmbh Zugriffsicherung für Verteilermodule
DE102004054533B4 (de) * 2004-11-05 2006-08-10 Adc Gmbh Verteileranschlussmodul
DE202005010263U1 (de) * 2005-06-28 2005-10-13 CCS Technology, Inc., Wilmington Verteilereinrichtung einer Telekommunikationsanlage sowie Kennzeichnungseinrichtung für eine Verteilereinrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2963991A1 (fr) * 2010-08-20 2012-02-24 Schneider Electric Ind Sas Support de communication pour coffret ou armoire de distribution electrique

Also Published As

Publication number Publication date
DE102008064287B4 (de) 2010-09-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE8218001U1 (de) Kennzeichnungsvorrichtung zum Kennzeichnen von langgestreckten Gegenständen
DE2829620C2 (de) Bezeichnungsschilderstreifen für die Kennzeichnung insbesondere von Reihenklemmen
DE202009013713U1 (de) Werkzeugständer
DE202012101849U1 (de) Prüf- und Anschlussvorrichtungsanordnung und Prüfvorrichtung
DE102019108709B4 (de) Energiekette mit Filmscharnier
DE102008064287B4 (de) Kennzeichnungsvorrichtung
DE6927061U (de) Vorrichtung zur kennzeichnung von apparaten, insbesondere elektrischen klemmen
EP2490237B1 (de) Wechselschild für Reiheneinbaugeräte
DE69115826T2 (de) Markierungsleiste, insbesondere für elektrische Ausrüstungen.
DE4445643C2 (de) Bezeichnungsschildchen für Reihenklemmen
DE102004054887A1 (de) Sperre zur Blockierung eines Funktionselements
BE1031433B1 (de) Beschriftungsschild mit angebundenem Haltebügel
DE202013101449U1 (de) Kennzeichentafel-Halterung
DE102010013758A1 (de) Kennzeichnungsschild
DE60106388T2 (de) Verdeckte vorrichtung zur befestigung eines wandelementes
DE10161504A1 (de) Anordnung zur Festlegung eines Slotwinkels
EP1897381B1 (de) Verteilereinrichtung einer telekommunikationsanlage sowie kennzeichnungseinrichtung für eine verteilereinrichtung
DE102007028643A1 (de) Reiheneinbaugeräte und Reiheneinbaugeräteensemble
DE102023106659A1 (de) Beschriftungsschild mit angebundenem Haltebügel
DE60114095T2 (de) Steuereinheit für elektrische Anlagen mit verbesserter Kabelanordnung
DE102006004050B4 (de) Druckluftverteileranordnung für eine modular aufgebaute Ventileinheit
WO2001069579A1 (de) Vorrichtung zur halterung von wendetafeln od. dgl.
AT165263B (de)
DE102013018979A1 (de) Sicherungsvorrichtung für ein Informationsschild
AT8857U1 (de) Vorrichtung zur befestigung an pfosten für einen träger von bändern und markierungsschildern

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition