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Die
Erfindung betrifft Steuerungseinheiten für elektrische Systeme, und
insbesondere eine Steuerungseinheit, bei der die Anordnung der Kabel darin
stark verbessert ist.
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Steuerungseinheiten
für elektrische
Systeme, die gegenwärtig
auf dem Markt sind, insbesondere für kleine und mittlere elektrische
Systeme für den
Gebrauch im Haushalt, bestehen aus einem kastenförmigen Körper, der Stützmittel
aufweist, üblicherweise
Querträger,
die aus Metall oder ähnlichen Materialien
hergestellt sind, an denen die Bauteile der Steuerungseinheit angeordnet
sind (DE-A-2 546176). Diese Querträger können direkt an der Unterseite
des kastenförmigen
Körpers
befestigt oder an Stützelementen
angebracht sein, die ihrerseits in geeigneter Weise mit der Unterseite
des kastenförmigen
Körpers
verbunden sind. Die Kabel für
die Verbindung des Systems mit seinen Elementen innerhalb der Steuerungseinheit
sowie für
andere Verbindungen zwischen diesen Elementen füllen üblicherweise den restlichen
Raum in dem kastenförmigen Körper aus.
Es ist offensichtlich, dass ihre nachlässige oder unordentliche Anordnung
zu großen
Problemen bezüglich
des Betriebs und der Wartung des elektrischen Systems führen kann.
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Kabelverteilungskanäle, die
bei Werkstechniksystemen mit hohem Elektrizitätsbedarf angewandt werden,
z.B. bei Schalttafeln in Industrie- oder Schiffsanlagen oder elektronischen
Systemen, sind seit. Die Verwendung dieser Art Kanäle hängt jedoch davon
ab, dass ein bestimmter Raum zur Verfügung steht, und von einer Anordnung
dieses Raums, die bei den Steuerungseinheiten der genannten Art
oft nicht zur Verfügung
steht.
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Aufgabe
der Erfindung ist es daher, eine Steuerungseinheit zur Verfügung zu
stellen, bei der die Kabelanordnung darin verbessert ist, um die
Verbindung sowohl zwischen dem System und den Elementen der Steuerungseinheit
als auch zwischen den Elementen der Steuerungseinheit selbst zu
vereinfachen.
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Gegenstand
der Erfindung ist daher eine Steuerungseinheit für elektrische Systeme, umfassend
einen kastenförmigen
Körper,
an dessen unterer Wand wenigstens ein Querträger zum Befestigen der Elemente
der Steuerungseinheit angeordnet ist, wobei der Querträger auf
zwei Stützen
angeordnet ist, die zu ihm senkrecht sind und die mit der unteren Wand
des kastenförmigen
Körpers
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Stützen eine
Einrichtung für
die Verteilung von Kabeln innerhalb der Steuerungseinheit umfasst.
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Die
Verteilungseinrichtung kann einen Verteilungskanal aufweisen, der
aus zwei Reihen von in geeigneter Weise im gleichen Abstand angeordneten Platten
besteht, die im Wesentlichen L-förmig
sind, in Ebenen angeordnet sind, die senkrecht zu der Ebene der
unteren Wand des kastenförmigen
Körpers
verlaufen, einander gegenüberliegen,
so dass sie den Kanal bilden, und durch wenigstens ein fortlaufendes Element
verbunden sind. Die Verteilungseinrichtung kann einteilig mit der
Querträgerstütze ausgebildet oder
durch geeignete Mittel mit der Stütze verbunden sein.
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Weitere
kennzeichnende Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Einheit
werden aus der folgenden ausführlichen
Beschreibung einiger Ausführungsformen
der Erfindung deutlich, die als nicht einschränkendes Beispiel unter Bezugnahme
auf die beigefügten
Zeichnungen ausgeführt
ist, in denen:
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1 eine
Draufsicht der erfindungsgemäßen Steuerungseinheit
ist;
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2 eine
perspektivische Explosionsansicht der erfindungsgemäßen Steuerungseinheit
ist;
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3 eine
Ansicht in seitlichem Aufriss einer ersten Ausführungsform einer Einrichtung
zur Verteilung von Kabeln innerhalb der Steuerungseinheit gemäß der Erfindung
ist; und
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4 eine
perspektivische Ansicht einer Ausführungsvariante der Einrichtung
zur Verteilung von Kabeln innerhalb der Steuerungseinheit gemäß der Erfindung
ist.
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1 zeigt
eine Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Steuerungseinheit;
das Bezugszeichen 1 bezeichnet den kastenförmigen Körper der Steuerungseinheit,
die in dieser Zeichnung ohne ihre obere Abdeckung gezeigt ist. Der
Querträger 3,
auf dem die Elemente, d.h. die Bauteile 5 und 6 innerhalb der
Steuerungseinheit angeordnet sind, sind auf den Stützen 2 angeordnet,
die Verteilungseinrichtungen 102 aufweisen, die aus den
Platten 112 für
die Verteilung der Kabel 11 bestehen, die aus der Kabelführung 10 kommen.
Die Verteilungseinrichtung 102 enthält auch das Kabel 12 zur
Verbindung des Elements 5 mit einem Element 6.
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2 zeigt
die erfindungsgemäße Steuerungseinheit
in perspektivischer Explosionsansicht. Die untere Wand 101 des
kastenförmigen
Körpers 1 enthält die Stifte 111,
die in das Innere des Körpers 1 vorstehen,
wobei die Stifte mit den durchgehenden Öffnungen 502 verbunden
sind, die an den Stützen 2 ausgebildet
sind. Die Querträger 3 sind
im Fall von gezogenen Metallträgern
an ihren Enden mit den Stützen 2 verbunden,
indem die Stifte 202, die von den Trägern 2 vorstehen,
in die Öffnungen 203 der Querträger eingeführt werden;
außerdem
sind auch Befestigungsmittel 103 vorgesehen, z.B. Schrauben, die
in die Öffnungen 212 eingesetzt
werden. Jede Stütze 2 umfasst
weiterhin eine Einrichtung 102 für die Verteilung von Kabeln
innerhalb der Steuerungseinheit. Bei der vorliegenden Ausführungsform
besteht die Einrichtung aus einem Verteilungskanal 102,
der von zwei Reihen von Platten 112, 122 gebildet
wird, die im Wesentlichen L-förmig
sind, nicht miteinander fluchten und in Ebenen angeordnet sind,
die zu der unteren Wand 101 des Körpers 1 parallel sind, und
wobei ein Ende mit der Stütze 2 verbunden
ist. Vorteilhafterweise ist das freie Ende der Platten 122 nach
innen eingeklappt, um die Einführung
der Kabel in die Verteilungseinrichtung 102 zu erleichtern
und gleichzeitig ihre Positionierung zu sichern.
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Die
Stütze 2 mit
ihrer Verteilungseinrichtung 102 ist in 3 gezeigt,
aus der ersichtlich wird, dass die Stifte 302, die der
unteren Wand 101 des Körpers 1 zugewandt
sind, eine alternative Position für die Befestigung der Querträger 3 ermöglichen.
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4 zeigt
eine Ausführungsvariante
der Stütze,
die bei der erfindungsgemäßen Steuerungseinheit
verwendet wird. In diesem Fall ist die Stütze 2 mit Längsschlitzen 402 versehen,
die mit den Streifen 124 zusammenwirken können, die
von der Platte 4 vorstehen, an der die Verteilungseinrichtung 104 erzielt
wird, wobei die Einrichtung analog zu der oben beschriebenen Einrichtung 102 aus
zwei Reihen von Platten 114, 124 besteht, die
die gleichen kennzeichnenden Merkmale wie die oben beschriebenen
Platten 112, 122 haben. Die Streifen 124 weisen
an den Seitenrändern
ihrer freien Enden die zahnartigen Ausstülpungen 134 auf, die
ein Einrasten der Streifen 124 in den Schlitzen 402 sicherstellen.
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Die
Arbeit der erfindungsgemäßen Steuerungseinheit
für elektrische
Systeme wird aus dem Folgenden deutlich. Wie in 2 gezeigt,
sind die Querträger 3 an
den Stützen 2 in
reziproken Positionen befestigt, die für die Anordnung der Bauteile 5, 6 innerhalb
der Steuerungseinheit am geeignetsten sind, und die Stützen 2 sind
ihrerseits mit der unteren Wand 101 des kastenförmigen Körpers 1 der
Steuerungseinheit verbunden; die Bauteile 5, 6 sind
so an den Querträgern
angeordnet, wie in 1 gezeigt, und sind mit den Kabeln 11 des
Systems verbunden, und wenn möglich
miteinander, z.B. durch das Kabel 12. Die Kabel 11, 12 sind
alle in den Verteilungseinrichtungen 102 angeordnet, was
eine rationalere Organisation der zentralen Kammer der Steuerungseinheit
ermöglicht,
was die Installations- und Wartungsarbeiten vereinfacht. Vorteilhafterweise
können
die Verteilungseinrichtungen getrennt von den Stützen 2 ausgeführt sein,
wie bei der Ausführungsvariante
von 4 gezeigt ist, obgleich sie mit diesen fest verbindbar
sind.