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DE102008064097A1 - Kraftfahrzeug mit einer Einrichtung zur Schwingungsreduktion - Google Patents

Kraftfahrzeug mit einer Einrichtung zur Schwingungsreduktion Download PDF

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DE102008064097A1
DE102008064097A1 DE200810064097 DE102008064097A DE102008064097A1 DE 102008064097 A1 DE102008064097 A1 DE 102008064097A1 DE 200810064097 DE200810064097 DE 200810064097 DE 102008064097 A DE102008064097 A DE 102008064097A DE 102008064097 A1 DE102008064097 A1 DE 102008064097A1
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motor vehicle
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Winfried Bunsmann
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Valmet Automotive Oy
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Wilhelm Karmann GmbH
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Abstract

Ein Kraftfahrzeug (1), insbesondere Cabriolet-Fahrzeug, mit einer Einrichtung zur Schwingungsreduktion, wobei die Einrichtung seinem Bodenbereich (2) zugeordnete Streben (5; 6; 7; 8) umfasst, die durch Zylinder (9) mit Laufbuchsen (10) beeinflussbar sind, in denen die Streben (5; 6; 7; 8) auf Druck oder Zug beaufschlagende Kolben (11) bewegbar sind, wird so ausgebildet, dass zumindest die Laufbuchsen (10) am Unterboden (2) der Karosserie unbeweglich festgehalten sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug, insbesondere Cabriolet-Fahrzeug, mit einer Einrichtung zur Schwingungsreduktion, wobei die Einrichtung seinem Bodenbereich zugeordnete Streben umfasst, die durch Zylinder mit Laufbuchsen beeinflussbar sind, und wobei in den Laufbuchsen Kolben bewegbar sind, von denen die Streben auf Druck oder Zug beaufschlagbar sind, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bei im Straßenverkehr bewegten Kraftfahrzeugen stellt sich die Problematik, dass im Fahrbetrieb Schwingungen der Karosserie auftreten, angeregt durch zum Beispiel ein Überfahren von Schlaglöchern, Bodenwellen oder anderen Fahrbahnunebenheiten. Dies gilt im besonderen Maß bei Cabriolet-Fahrzeugen, bei denen aufgrund des nicht starren Daches, das zumindest im geöffneten Zustand als ausstreifendes Element nicht zur Verfügung steht, die Karosseriesteifigkeit insgesamt gegenüber geschlossenen Aufbauten eingeschränkt ist. Zur Steigerung des Fahrkomforts und der Fahrsicherheit ist es wünschenswert, die Amplituden derartiger Schwingungen möglichst schnell zu dämpfen.
  • Neben dem Einbau von sog. Schwingungstilgern, die passive Elemente mit einer – für den effizienten Fahrzeugbetrieb unerwünschten – großen eigenen Masse und dem Erfordernis einer Abstimmung in Anpassung an die Eigenfrequenzen des jeweiligen Fahrzeugs bilden, sind des weiteren Kraftfahrzeuge bekannt, bei denen zur Dämpfung von solchen Schwingungen dem Fahrzeugboden Versteifungsstreben zugeordnet sind, die über Antriebsorgane längen- oder lageveränderbar sind und dadurch eine zusätzliche, jeweils bedarfsgerechte Aussteifung der Karosserie bewirken.
  • Dabei ist es bekannt, die Antriebsorgane in Verlängerung der Streben anzuordnen und Kolbenstangen derartiger Antriebsorgane mit den Streben zu verbinden. Auf der den Streben abgewandten Seite können derartige Zylinder über eine Schwenklagerung derart gehalten sein, dass die gesamten Zylinder bei ihrem Ein- oder Ausfahren um diese vertikalen Achsen jeweils um einige Grad schwenkbar sind. Dabei sind beide Zylinder einzeln gegenüber der Karosserie schwenkbeweglich, für jeden Zylinder müssen einzelne Schwenkanbindungen vorgesehen sein.
  • Auch ist es bekannt, einen einzelnen Antriebszylinder auf eine um eine vertikale Achse schwenkbare Wippe einwirken zu lassen, die dann ihrerseits mit zwei Streben verbunden ist und durch ihre Bewegung die eine auf Zug und die andere auf Druck beansprucht. Auch hier ist der Zylinder an einem Ende beweglich an die Zylinder (mittelbar über die Wippe) und am anderen Ende beweglich an die Karosserie angebunden. Zusätzlich ist ein Schwenklager für die Wippe vorzusehen.
  • Es sind somit in jedem Fall zwei Schwenkanbindungen beidseits des jeweiligen Zylinders erforderlich, womit ein erheblicher Montageaufwand einhergeht. Auch wird ein großer Raum unterhalb des Fahrzeugbodens benötigt. Eine innerhalb einer Serie stets gleiche Funktion ist schwierig sicherzustellen. Zudem sind bei den nur sehr geringen Hubwegen, die das Antriebsorgan auszuführen hat, an die dauerhafte Maßhaltigkeit der Lager hohe Anforderungen zu stellen, um die Exaktheit der Gegenwirkung gegen die auftretenden Schwingungen nicht zu gefährden.
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Vereinfachung des konstruktiven und Montageaufwands zu erreichen.
  • Die Erfindung löst dieses Problem durch ein Kraftfahrzeug, insbesondere ein Cabriolet-Fahrzeug, mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Zu vorteilhaften Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung wird auf die weiteren Ansprüche 2 bis 12 verwiesen.
  • Mit der Erfindung sind Kraftfahrzeuge mit einer Einrichtung zur Schwingungsreduktion geschaffen, bei denen sowohl Schwenkanbindungen zwischen den Kolbenstangen und den zu beeinflussenden Streben als auch Schwenkanbindungen zwischen den Zylindern und der Karosserie entbehrlich sind. Die Zylinder können direkt fluchtend zu den jeweiligen Streben liegen und dadurch eine starre Anbindung zwischen diesen und den jeweiligen Kolbenstangen ohne das Erfordernis einer relativen Schwenkbeweglichkeit erlauben. Hier kann daher bei jedem Zylinder ein Schwenklager eingespart werden. Auch die jetzt starre und unbewegliche Anbindung der Zylinder an die Karosserie kann ohne solche Schwenklager erfolgen, so dass hier weitere Schwenklager eingespart werden können. Dadurch sind Material- und Montageaufwand sehr gering. Durch den Verzicht auf benötigten Schwenkraum kann auch der Bauraum insgesamt sehr klein gehalten werden.
  • Insbesondere können dabei die Laufbuchsen durch Ausnehmungen aus einem Massivkörper gebildet sein. Da der gesamte Massivkörper dann keine zylindrische Form mehr hat, wird im Folgenden häufig nur von Laufbuchsen statt von Zylindern gesprochen, wobei die Funktion von Hydraulikzylindern natürlich unverändert erhalten bleibt. Die Einbindung der Laufbuchsen in einen oder mehrere Massivkörper (zum Beispiel durch Ausbohren) erlaubt den Verzicht auf einzeln herzustellende und an der Karosserie anzumontierende Bauteile und ermöglicht ein hohes Maß an Integration mit einer Verbesserung der Genauigkeit auch über große Serien hinweg.
  • Zudem kann eine sehr weitgehende Bauraumminimierung erreicht werden.
  • Sehr günstig können dabei in den Massivkörper nicht nur die Laufbuchsen, sondern auch als weitere Kanäle in dem zumindest einem Massivkörper Zuleitungen in diese Laufbuchsen integriert sein, um dadurch Hydrauliköl einleiten zu können und die Kolben beaufschlagen zu können. Eigene Leitungen müssen dann nicht verlegt werden, so dass eine weitere Vereinfachung und Einsparung von Bauteilen mit der entsprechenden Verringerung der Störanfälligkeit und des benötigten Raums gegeben ist.
  • Eine Vorspannung der Streben kann einfach erreicht werden, indem für jede Strebe ein eigenes Antriebsorgan vorgesehen ist, so dass beide Zylinder gleichzeitig zum Beispiel eine statische Druckbeaufschlagung aufbringen können und dieser eine dynamische Zug- oder Druckbeaufschlagung überlagert werden kann.
  • Dabei können vorteilhaft zwei Laufbuchsen zur Beeinflussung von zwei Streben in einen gemeinsamen Massivkörper integriert sein, der dann als Gesamteinheit unter den Fahrzeugboden gehängt werden kann, oder es kann auch jede Laufbuchse in einen einzelnen Massivkörper eingebohrt sein, so dass dann insgesamt nebeneinander zwei Massivkörper für die zwei Laufbuchsen anzumontieren sind. Diese Lösung ist insbesondere dann günstig, wenn die beiden Massivkörper gleichartig zueinander ausgebildet sind. Dann muss nur ein Typ von Massivkörpern vorgesehen sein, der in zwei verschiedenen Orientierungen, die zum Beispiel punktsymmetrisch zueinander sind, anzumontieren ist.
  • Die Integration und bauliche Kompaktheit lässt sich weiter verbessern, indem dem einen oder jedem Massivkörper zumin dest ein Ventil zur Beschaltung der Zuleitungen zugeordnet ist und Massivkörper und Ventil zu einer gemeinsamen Baueinheit zusammengefasst sind. Auch die Ventile können dabei mit in den Massivkörper integriert oder außen an diesen anmontiert und so als gemeinsame Baueinheit montierbar sein.
  • Des weiteren kann dieser gemeinsamen Baueinheit ein Reservoir für Hydrauliköl zugeordnet sein, wobei auch hier ein Reservoir für beide Zylinder ausreichend ist und nicht für jeden Zylinder ein eigenes Reservoir vorgesehen werden muss.
  • Wenn Antriebsorgane vorgesehen sind, mit denen zumindest ein Paar von Streben beeinflussbar sind, die diagonal verlaufend dem Unterboden des Fahrzeugs zugeordnet sind, kann jeder äußeren Anregung der Karosserie in jeder Richtung entgegengewirkt werden.
  • Die Erfindung ist sowohl für vordere als auch für hintere Strebenpaare anwendbar.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus in der Zeichnung schematisch dargestellten und nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen des Gegenstandes der Erfindung.
  • In der Zeichnung zeigt:
  • 1 ein erfindungsgemäßes Kraftfahrzeug in Ansicht von unten in einer beispielhaften Ausbildung mit einem vorderen und einem hinteren Strebenpaar sowie mit einem jeweils nur angedeuteten gemeinsamen Massivkörper mit jeweils zwei integrierten Laufbuchsen zur Beaufschlagung eines Strebenpaars,
  • 2 eine vergrößerte Detaildarstellung, etwa entsprechend dem Ausschnitt II in 1, an einer vertikalen Fahrzeuglängsmittelebene abgebrochen und mit weiteren Details gezeichnet,
  • 3 eine ähnliche Ansicht wie 2, jedoch in teilweise aufgebrochener Darstellung zur Sichtbarmachung der eingebohrten Laufbuchse und des darin beweglichen Kolbens sowie der ebenfalls in den Massivkörper integrierten Zuleitungen,
  • 4 eine ähnliche Ansicht wie 2, jedoch mit zwei dargestellten einzelnen Massivkörpern, in die jeweils nur eine Laufbuchse eingebohrt ist.
  • Das in 1 dargestellte und erfindungsgemäß ausgebildete Kraftfahrzeug 1, von dem hier nur der Bodenbereich 2 mit maßgeblichen Teilen der Einrichtung zur Schwingungsreduktion abgebildet ist, kann verschiedenartig ausgebildet sein. So kommt eine geschlossene Limousine ebenso in Betracht wie ein Cabriolet-Fahrzeug. Auch die Fahrzeuglänge und -breite kann wie die Anzahl der Sitzplätze des Fahrzeugs variieren.
  • Dem Unterboden 2 ist hier ein vorderes Paar 3 von Streben 5, 6 und ein hinteres Paar 4 von Streben 7, 8 zugeordnet. Auch eine Anordnung mit nur einem vorderen Paar 3 oder nur einem hinteren Paar 4 wäre möglich. Ebenso kann auch die konkrete Anordnung und Ausgestaltung der Streben 5, 6, 7, 8 variieren. Sie müssen auch – anders, als hier dargestellt – nicht symmetrisch zu einer vertikalen Fahrzeuglängsmittelebene verlaufen.
  • Hier weisen die Streben 5, 6 bzw. 7, 8 einen Diagonalverlauf auf und erstrecken sich von einem bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung mittleren Fahrzeugbereich bis hinter oder zwischen hintere 19 bzw. bis vor oder zwischen vordere Radhäuser 20.
  • In jedem Fall sind die Streben 5, 6, 7, 8 durch einen oder mehrere Aktuatoren 9 ganz oder teilweise bewegbar, um damit eine Reaktion, zum Beispiel eine Aussteifung, bewirken zu können. Die Streben 5, 6, 7, 8 können hierfür auch mehrteilig ausgebildet und durch den Aktuator 9 die Teile der Streben gegeneinander beweglich sein.
  • Die Aktuatoren 9 sind hier durch Hydraulikzylinder gebildet. Eine Maximalauslenkung des Aktuators 9 von etwa einem bis drei Millimetern im laufenden Fahrbetrieb kann zur Schwingungsreduktion als typisch angesehen werden. Die Hydraulikzylinder 9 umfassen Laufbuchsen 10, in denen Kolben 11 geradlinig und in zwei Richtungen bewegbar sind. Durch deren Anbindung über die Kolbenstangen 11a werden die Streben 5, 6, 7, 8 auf Druck oder Zug beaufschlagt.
  • Beispielhaft wird in Reaktion auf eine Stauchung der bezüglich der Fahrtrichtung F linken Karosserieseite durch Ausschub der Kolbenstange 11a des rechten Hydraulikzylinders 9 und gleichzeitiges Einziehen der Kolbenstange des linken Hydraulikzylinders 9 in die linke Strebe 8 eine Druckkraft und in die rechte Strebe 7 gleichzeitig eine Zugkraft eingeleitet.
  • Dadurch kommt es zu einer momentanen Aussteifung, die der äußeren Anregung entgegenwirkt und so eine dämpfende Amplitudenverringerung der angeregten Torsion bewirkt. Der oder jeder Aktuator 9 ist dabei von einer hier nicht gezeichneten Sensoranordnung ansteuerbar, für die verschiedene Posi tionen an der Rohkarosse möglich sind, um deren Torsionen zu erfassen. Beispielsweise können hierfür Dehnungsmessstreifen (DMS) vorgesehen sein, die vertikale Karosseriedehnungen oder -stauchungen im Bereich der A-Säule erfassen.
  • Zumindest die Laufbuchsen 10 sind am Unterboden 2 der Karosserie unbeweglich festgehalten, können also in keiner Bewegungsphase des Kolbens 11 gegen den Unterboden 2 verschwenken, sondern liegen stets fluchtend in Verlängerung der Streben 5, 6 bzw. 7, 8. Damit sind auch die ganzen Hydraulikzylinder 9 starr und unbeweglich am Unterboden 2 festgehalten. Wegen der bei Integration in Massivkörper 12 bzw. 13 fehlenden äußeren Zylinderform wird hier das Augenmerk auf die Laufbuchsen 10 gerichtet.
  • Diese können durch Ausnehmungen aus einem Massivkörper 12, 13 gebildet sein, zum Beispiel aus einem Stahl- oder Aluminiumkörper ausgebohrt sein. Dadurch wird Unabhängigkeit von zuzukaufenden Hydraulikzylindern erreicht, die mit dem nur geringen Hubweg von typisch nur wenigen Millimetern bei gleichzeitig großem Kolbendurchmesser und kleiner Reaktionsgeschwindigkeit ohnehin außerhalb üblicher Zylinderwerte liegen und daher gesondert angefertigt werden müssten. Alternativ wäre auch möglich, solche fertigen Hydraulikzylinder 9 in gebohrte Kanäle der Massivkörper 12, 13 einzusetzen und diese dadurch oder durch andere das Zylindergehäuse fest einfassende Mittel unbeweglich am Unterboden 2 zu halten. Die genannte Integration der Laufbuchsen 10 erleichtert jedoch die Herstellung der für diesen Zweck passenden Dimensionen und ermöglicht den Verzicht auf Zukaufteile in diesem Bereich. Unter Massivkörpern 12, 13 ist auch nicht zu verstehen, dass diese als schwere Blöcke auszubilden sind. Diese können vielmehr außerhalb der Laufbuchsen 10 und eventueller Zuleitungen 14, 15 (sh. unten) dünnwandig und form- und gewichtsoptimiert sein.
  • Weiter sind gemäß der Zeichnung, wie in 3 zu erkennen ist, in den Massivkörper 12 bzw. 13 auch Zuleitungen 14, 15 in die Zylinder zur Beeinflussung der Kolben 11 integriert. Durch diese Zuleitungen 14, 15 kann Hydrauliköl in die Laufbuchse 10 eingeleitet werden, so dass der Kolben 11 eine die jeweilige Strebe 5, 6, 7, 8 ziehende oder stauchende Kraft aufbringt.
  • Neben dieser je nach Eingangssignal wechselnden Kolbenbeaufschlagung können auch die hier pro Strebenpaar 3, 4 vorgesehenen zwei Aktuatoren 9 auch gemeinsam unter Vorspannung gehalten sein, zum Beispiel in einem die Streben des Paars 3 bzw. des Paars 4 jeweils gemeinsam spannenden Sinn.
  • Ohne die Vorspannung ist es auch möglich, nur einen Zylinder pro Strebenpaar 3 bzw. 4 vorzusehen, der dann bei seiner Bewegung jeweils eine Strebe des Paars 3 bzw. 4 auf Zug und die andere gleichzeitig und zwangsläufig auf Druck beansprucht.
  • Die hier gezeigten zwei Laufbuchsen 10 zur Beeinflussung der zwei Streben 5, 6 bzw. 7, 8 können gemeinsam in einen Massivkörper 12 integriert sein, wie dies in den 2 und 3 schematisch dargestellt ist.
  • Alternativ ist auch möglich, dass zwei Laufbuchsen 10 zur Beeinflussung von zwei Streben in zwei nebeneinander angeordnete Massivkörper 13 integriert sind, wie dies in 4 angedeutet ist.
  • Diese Massivkörper 13 können gleichartig zueinander ausgebildet sein, so dass nur ein Typ eines derartigen Körpers erforderlich ist, der in zwei zueinander um 180° punktsymmetrischen Orientierungen an den Unterboden 2 anmontierbar ist. Dies kann beispielsweise über nur wenige Bolzen 16 – in den 2 bis 4 sind jeweils drei Bolzen 16 gezeichnet – erfolgen.
  • Weiterhin kann dem Massivkörper 12 oder jedem der Massivkörper 13 zumindest eine Ventileinheit 17 zur Beschaltung der Zuleitungen 14, 15 zugeordnet sein und ebenfalls mit dem Massivkörper 12 bzw. 13 zu einer gemeinsamen Baueinheit zusammengefasst sein. Diese Ventileinheit umfasst neben dem Ventilkörper auch eine ihn steuernde Elektrik.
  • Dabei können die Ventile 17 mit in den Massivkörper 12 oder 13 integriert sein oder – wie hier dargestellt ist – als Einheiten fest an diesen angeflanscht sein. Gemäß den 1 bis 3 sind an den Massivkörper 12 jeweils zwei Ventileinheiten 17 angesetzt, wohingegen der Massivkörper 13 gemäß 4 jeweils außenseitig ein Ventil 17 trägt, wodurch die gedrehte Anordnung dieser Körper 13 zueinander am Unterboden 2 möglich wird.
  • Auch ist in beiden Fällen der gemeinsamen Baueinheit mit dem Körper 12 bzw. den zwei Körpern 13 jeweils nur ein gemeinsames Reservoir 18 für Hydrauliköl zugeordnet, das zum Beispiel mittig liegen kann. Die Zuleitung kann gleichzeitig mit beiden Körpern 13 verbunden sein.

Claims (12)

  1. Kraftfahrzeug (1), insbesondere Cabriolet-Fahrzeug, mit einer Einrichtung zur Schwingungsreduktion, wobei die Einrichtung seinem Bodenbereich (2) zugeordnete Streben (5; 6; 7; 8) umfasst, die durch Zylinder (9) mit Laufbuchsen (10) beeinflussbar sind, in denen die Streben (5; 6; 7; 8) auf Druck oder Zug beaufschlagende Kolben (11) bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Laufbuchsen (10) am Unterboden (2) der Karosserie unbeweglich festgehalten sind.
  2. Kraftfahrzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbuchsen (10) durch Ausnehmungen aus zumindest einem Massivkörper (12; 13) gebildet sind.
  3. Kraftfahrzeug (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Massivkörper (12; 13) Zuleitungen (14; 15) in die Zylinder (9) zur Beeinflussung der Kolben (11) integriert sind.
  4. Kraftfahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben (11) und die davon beaufschlagten Streben (5; 6; 7, 8) unter Vorspannung gehalten sind.
  5. Kraftfahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Laufbuchsen (10) zur Beeinflussung von zwei Streben (5; 6 bzw. 7; 8) in einen gemeinsamen Massivkörper (12) integriert sind.
  6. Kraftfahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Laufbuchsen (10) zur Beeinflussung von zwei Streben (5; 6 bzw. 7; 8) in zwei nebeneinander angeordnete Massivkörper (13) integriert sind.
  7. Kraftfahrzeug (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Massivkörper (13) gleichartig zueinander ausgebildet sind.
  8. Kraftfahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dem oder jedem Massivkörper (12; 13) zumindest ein Ventil (17) zur Beschaltung der Zuleitungen (14; 15) zugeordnet ist und Massivkörper (12; 13) und Ventil (17) zu einer gemeinsamen Baueinheit zusammengefasst sind.
  9. Kraftfahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Ventil(e) (17) in den Massivkörper (12; 13) integriert ist oder sind.
  10. Kraftfahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsamen Baueinheit ein Reservoir (18) für Hydrauliköl zugeordnet ist.
  11. Kraftfahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Baueinheit unterhalb des Unterbodens (2) des Fahrzeugs (1) gehalten ist.
  12. Kraftfahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (5, 6; 7, 8) einen Diagonalverlauf aufweisen und sich von einem bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung mittleren Fahrzeugbereich bis hinter oder zwischen hintere (19) bzw. bis vor oder zwischen vordere Radhäuser (20) erstrecken.
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