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DE102005057093A1 - Radaufhängungsbaugruppe für ein Nutzfahrzeug - Google Patents

Radaufhängungsbaugruppe für ein Nutzfahrzeug Download PDF

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DE102005057093A1
DE102005057093A1 DE102005057093A DE102005057093A DE102005057093A1 DE 102005057093 A1 DE102005057093 A1 DE 102005057093A1 DE 102005057093 A DE102005057093 A DE 102005057093A DE 102005057093 A DE102005057093 A DE 102005057093A DE 102005057093 A1 DE102005057093 A1 DE 102005057093A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rack
commercial vehicle
assembly
vehicle suspension
pinion steering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102005057093A
Other languages
English (en)
Inventor
John W. Morristown Spetz
Phillip A. Sullivan Bishop
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Active Safety and Electronics US LLC
Original Assignee
TRW Automotive US LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRW Automotive US LLC filed Critical TRW Automotive US LLC
Publication of DE102005057093A1 publication Critical patent/DE102005057093A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D3/00Steering gears
    • B62D3/02Steering gears mechanical
    • B62D3/12Steering gears mechanical of rack-and-pinion type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G2200/00Indexing codes relating to suspension types
    • B60G2200/30Rigid axle suspensions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G2200/00Indexing codes relating to suspension types
    • B60G2200/40Indexing codes relating to the wheels in the suspensions
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
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    • B60G2204/40Auxiliary suspension parts; Adjustment of suspensions
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60G2206/01Constructional features of suspension elements, e.g. arms, dampers, springs
    • B60G2206/30Constructional features of rigid axles
    • B60G2206/31Straight axle

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Abstract

Diese Erfindung betrifft eine Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung, welche eine Achse, eine Zahnstangenlenkanordnung und eine Gelenklageranordnung zur Verbindung der Zahnstangenlenkanordnung mit der Achse des Fahrzeugs enthält. Die Gelenklageranordnung steuert eine Schwenkbewegung der Achse relativ zu der Zahnstangenlenkanordnung. Die Gelenklageranordnung weist einen Klemmabschnitt und einen Befestigungsabschnitt auf. Der Klemmabschnitt ist dafür ausgelegt, die Zahnstange der Zahnstangenlenkanordnung zu halten. Der Befestigungsabschnitt ist dafür ausgelegt, die Zahnstangenlenkanordnung an der Achse zu befestigen.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft allgemein eine Fahrzeug-Radaufhängungsanordnung und insbesondere eine Vorderachsen- und Lenkgetriebebaugruppe, welche vorzugsweise bei einer Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung verwendbar ist.
  • Ein Nutzfahrzeug im Sinne der vorliegenden Beschreibung ist typischerweise ein schweres Fahrzeug wie ein Lastkraftwagen oder Bus oder ein ähnliches Fracht- oder Nutzfahrzeug. Solche Fahrzeuge sind typischerweise als Fahrzeuge der Klasse 2 (oder höher) bekannt und eine derartige Klassifikation basiert auf dem Bruttofahrzeuggewicht (Gross Vehicle Weight – GVW). Fahrzeuge können starr (z. B. eine Zugmaschine) oder ein Zug sein (z. B. eine Zugmaschine mit Anhänger). Das GVW eines Fahrzeugs ist das reine Gesamtgewicht (Gross Laden Weight – GLW) oder das kombinierte Gesamtgewicht (Gross Combined Weight – GCW), wenn es ein Zug ist. Das Bruttofahrzeuggewicht (GVW) bedeutet das Gewicht eines starren Fahrzeugs oder eines Zuges zusammen mit jeglicher Last, welche mitgeführt wird (einschließlich Ausstattung und Zubehör). Derartige Fahrzeuge haben gemäß einer herkömmlichen Technologie typischerweise ein langgestrecktes Chassis-Element in Form zweier seitlicher Rahmenteile, welche durch eine Anzahl von Querträgern miteinander verbunden sind. Die seitlichen Rahmenbauteile erstrecken sich im Wesentlichen parallel zueinander entlang im Wesentlichen der gesamten Länge des Fahrzeugs und tragen Fahrzeugkomponenten, wie den Motor, die Fahrerkabine und eine Ladefläche, welche die Form beispielsweise einer Lastplattform oder eines Aufbaus hat. Zusätzlich sind die Vorder- und Hinterachsen des Fahrzeugs an den seitlichen Rahmenbauteilen aufgehängt.
  • Bei Schwerlastfahrzeugen wirken die seitlichen Rahmenbauteile und die Querträger als die Hauptlastaufnahmeelemente des Fahrzeugs, um diesem Festigkeit und Steifigkeit zu verleihen. Bei Schwerlastfahrzeugen trägt der Karosserieaufbau ebenfalls zur Fahrzeugsteifigkeit und -festigkeit bei. Herkömmlich gestaltete tragende Teile sind nichtsdestoweniger so gebaut, dass sie eine geringe Biegung und Torsion erlauben, um mit schweren Lasten und sich ändernden Fahrbahnzuständen fertig werden zu können. Ein relativ niedriger Biege- und Torsionswiderstand bringt jedoch bestimmte Probleme hinsichtlich Fahrkomfort und Fahrzeugfahreigenschaften mit sich.
  • Die Verwendung eines Chassis-Elements mit relativ niedrigem Torsionswiderstand (wobei die Radachsen aus Stahl sind), kann zu unbefriedigendem Fahrkomfort führen. Der Fahrkomfort ist ein zunehmend wichtiger Faktor aufgrund der Anzahl von Schwerlastfahrzeugen, die auf glatten Fahrbahnen ebenso wie unter Off-Road-Bedingungen fahren. Zusätzlich zur Wichtigkeit des Fahrkomforts für den Fahrzeugfahrer und die Passagiere ist er auch wichtig, um das Maß an Frachtschäden zu verringern, insbesondere wenn Waren transportiert werden, die leicht beschädigt werden können. Übliche seitliche Rahmenbauteile und Radachsen aus Stahl führen dazu, dass jegliche Fahrbahnunebenheit auf tragende Teile übertragen werden und nachteilige Auswirkungen auf praktisch das gesamte Fahrzeug haben.
  • Der übliche Aufbau eines Schwerlastfahrzeugs hat auch den Nachteil, dass seine Herstellung relativ aufwändig ist, da eine solche Gestaltung viele unterschiedliche Bauelemente umfasst, welche für unterschiedliche Fahrzeugvarianten nicht standardisiert werden können. Beispielsweise können die Vorder- und Hinterachsanordnungen des Fahrzeugs viele unterschiedliche Bauteile umfassen, abhängig davon, ob die jeweiligen Räder lenkbar sind oder nicht, angetrieben sind oder nicht, wie viele Hinterachsen das Fahrzeug haben soll, der Radaufhängungsart etc. Ein solches üblich konstruiertes Schwerlastfahrzeug benötigt auch relativ viel Zusammenbauzeit.
  • Um die Lenkung eines solchen Schwerlastfahrzeugs zu betätigen, weisen die Fahrzeuge typischerweise eine Kugelumlauflenkanordnung auf. Kugelumlauflenkanordnungen weisen typischerweise Lenker auf, welche die Fahrzeugräder auf eine Weise einschlagen, die verschieden von derjenigen eines Zahnstangensystems ist. Die meisten Kugelumlauflenkgetriebe enthalten ein Schneckenrad. Das Schneckenrad weist zwei Teile auf, einen Block mit einer Gewindeöffnung mit einer Verzahnung an einer äußeren Oberfläche derselben, welche in Eingriff mit einem Zahnrad ist, das einen Lenkstockhebel bewegt. Das Lenkrad ist mit einem Gewindestab ähnlich einem Bolzen verbunden, der in die Gewindeöffnung des Blocks passt. Wenn das Lenkrad gedreht wird, dreht es den Bolzen. Der Bolzen wird festgehalten, so dass er, wenn er sich dreht, den Block bewegt, der wiederum das Zahnrad bewegt, welches die Räder einschlägt. Anstelle eines unmittelbaren Eingriffs des Bolzens mit der Verzahnung des Blocks sind alle Verzahnungen mit Lagerkugeln gefüllt, welche durch das Getriebe umlaufen, wenn sich dieses dreht. Die Kugeln dienen somit zwei Zwecken. Erstens verringern sie die Reibung und Abnutzung im Getriebe und zweitens verringern sie Klemmbewegungen oder Spiel innerhalb des Getriebes. Das Spiel oder das Klemmen könnte gefühlt werden, wenn die Drehrichtung des Lenkrads geändert wird. Ohne die Verwendung der Kugeln würden die Zähne für einen Moment außer Eingriff miteinander gelangen, was das Gefühl eines Spiels im Lenkrad erzeugen würde.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft eine Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung, welche eine Achse, eine Zahnstangenlenkanordnung und eine Gelenklageranordnung zur Verbindung der Zahnstangenlenkanordnung mit der Achse des Fahrzeugs aufweist. Die Gelenklageranordnung steuert eine Schwenkbewegung der Achse relativ zur Zahnstangenlenkanordnung. Die Gelenklageranordnung weist einen Klemmabschnitt und einen Befestigungsabschnitt auf. Der Klemmabschnitt ist dafür ausgelegt, die Zahnstange der Zahnstangenlenkanordnung zu lagern. Der Befestigungsabschnitt ist dafür ausgelegt, die Zahnstangenlenkanordnung an der Achse zu befestigen.
  • Diese Erfindung betrifft auch eine übliche Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung mit einer Achse, einer Zahnstangenlenkanordnung und einer Gelenklageranordnung zur Verbindung der Zahnstangenlenkanordnung mit der Achse des Fahrzeugs. Die Gelenklageranordnung steuert eine Schwenkbewegung der Achse relativ zur Zahnstangenlenkanordnung. Die Gelenklageranordnung weist einen Klemmabschnitt, einen Befestigungsabschnitt und ein Befestigungsmittel auf, das den Klemmabschnitt mit dem Befestigungsabschnitt verbindet.
  • Weitere Vorteile dieser Erfindung ergeben sich dem Fachmann auf dem Gebiet aus der folgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen in Zusammenschau mit der beigefügten Zeichnung.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 ist eine Vorderansicht auf eine Fahrzeug-Zahnstangenlenkanordnung und eine Achsanordnung für ein Nutzfahrzeug mit einer Gelenklageranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung zur Verbindung der Bauteile miteinander.
  • 2 ist eine Draufsicht auf die Fahrzeug-Zahnstangenlenkanordnung und die in 1 gezeigte Achsanordnung.
  • 3 ist eine Rückansicht auf die Fahrzeug-Zahnstangenlenkanordnung und eine Achsanordnung aus 1, die die erfindungsgemäße Gelenklageranordnung zeigt.
  • 4 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Gelenklageranordnung.
  • 5 ist eine vergrößerte Schnittansicht der Gelenklageranordnung aus 4 entlang der Linie 5-5.
  • 6 ist ein Aufriss einer Fahrzeug-Zahnstangenlenkanordnung und einer Achsanordnung für ein Fahrzeug mit einer Blattfeder, welche mit der erfindungsgemäßen Gelenklageranordnung verbunden ist.
  • 7 ist ein schematischer Aufriss einer erfindungsgemäßen Fahrzeug-Radaufhängungsanordnung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Bezugnehmend nunmehr auf die Zeichnung ist in 1 eine erfindungsgemäße, insgesamt mit 10 bezeichnete Achsanordnung für ein Nutzfahrzeug und eine insgesamt mit 12 bezeichnete Zahnstangenlenkanordnung gezeigt. Ebenfalls gezeigt sind ein Satz Aufhängungsfedern 13 und ein Abschnitt von Fahrzeugrahmenbauteilen 54. Die Zahnstangenlenkanordnung 12 hat eine allgemein übliche Arbeitsweise insofern, als eine typische servounterstützte Zahnstangenlenkvorrichtung zur Verwendung in einem Fahrzeugservolenksystem eine Zahnstange 14, welche betrieblich mit lenkbaren Fahrzeugrädern 27 und 29 verbunden ist, und ein Ritzel 16 aufweist, welches betrieblich mit einem Fahrzeuglenkrad (nicht gezeigt) verbunden ist. Zähne an einem Ende des Ritzels 16 sind in Eingriff mit einer Verzahnung auf der Zahnstange 14 derart, dass eine Drehung des Ritzels 16 eine Linearbewegung der Zahnstange 14 erzeugt, welche wiederum bewirkt, dass die lenkbaren Räder bezüglich des Fahrzeugs seitlich einschlagen. Das Ritzel 16 ist am anderen Ende mit dem Fahrzeuglenkrad über eine Eingangswelle (nicht gezeigt) und einen Torsionsstab (nicht gezeigt) verbunden. Es versteht sich, dass zur Verwendung bei einem Schwerlastfahrzeug, beispielsweise einem Lastkraftwagen oder einem Bus, die Größe (z. B. der Durchmesser) der Zahnstangenlenkanordnung 12 größer als diejenige einer Zahnstangenlenkanordnung für ein kleineres Fahrzeug (beispielsweise ein Passagierfahrzeug oder ein leichter oder mittlerer Lastkraftwagen) ist. Ferner versteht es sich, obgleich ein Teil des Zahnstangengehäuses 20 geschnitten gezeigt ist, um die Zahnstange 14 und das Ritzel 16 in 1 sichtbar zu machen, dass es in der zusammengebauten Achsanordnung 10 keine Öffnung gibt.
  • Die Zahnstangenlenkanordnung 12 gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine servounterstützte Zahnstangenlenkanordnung sein, die einen Hydraulikventilabschnitt 18 enthält, der Hydraulikleistung verwendet, um den Lenkvorgang des Fahrzeugs zu unterstützen. Eine Ventilanordnung (nicht gezeigt) ist innerhalb des Ventilabschnitts 18 angeordnet und enthält die Eingangswelle, den Torsionsstab, eine Ventilhülse (nicht gezeigt) und das Ritzel 16. Wenn die Zahnstangenlenkanordnung in ein Fahrzeug eingebaut wird, wird die Eingangswelle mit einem Lenkrad verbunden. Eine Drehung des Lenkrads führt zu einer Drehung der Eingangswelle. Die Eingangswelle ist relativ zu dem Ende des Torsionsstabes festgelegt, so dass eine Drehung der Eingangswelle zu einer Drehung des Endes des Torsionsstabes führt. Eine Torsion in dem Torsionsstab bewirkt, dass ein Ventilkern sich relativ zu einer Ventilhülse bewegt. Der Betrieb einer jeglichen Zahnstangenlenkanordnung (welche geeignet ausgelegt ist, um zusammen mit einem Schwerlastfahrzeug zu arbeiten) ist im Stand der Technik allgemein bekannt und wird daher nicht genauer beschrieben, als zum Verständnis der vorliegenden Erfindung notwendig ist. Die Zahnstangenlenkanordnung, wie sie in der US-PS 6,684,727 (Krause) gezeigt und beschrieben ist, ist eine derartige Zahnstangenlenkanordnung, und es wird explizit auf den dortigen Offenbarungsgehalt verwiesen.
  • Während einer Bewegung der Zahnstange 14 relativ zu dem Zahnstangengehäuse 20 dreht eine Wechselwirkung der Verzahnung der Zahnstange 14 mit Zähnen des Verzahnungsabschnittes am Ritzel 16 das Ritzel 16. Eine Drehung des Ritzels 16 dreht die Ventilhülse relativ zum Ventilkern. Im Ergebnis dreht eine Bewegung der Zahnstange 14 die Ventilanordnung 18 zurück in die Neutrallage. Wenn die Ventilanordnung 18 in der Neutrallage ist, wird Fluid wieder von den Ventilhülsendurchlässen zurück zu einem Reservoir geleitet.
  • Zahnstangentypen von Lenkeinheiten wären für Anwendungen bei großen Fahrzeugen wünschenswert, da sie geringeres Gewicht haben, weniger kosten und größere Lenkpräzision und ein besseres Lenkgefühl liefern können als Kugelumlauftypen von Lenkeinheiten, welche typischerweise für große Fahrzeuge verwendet werden, beispielsweise bei Schwerlastfahrzeugen (Lastkraftwagen). Es versteht sich jedoch, dass jeder Typ von Lenksystem mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann.
  • Wie in 1 gezeigt, ist die Fahrzeugachsanordnung 10 eine Vorderachsanordnung und enthält eine sich seitlich erstreckende Vorderachse oder Rahmenteil 22, welches sich entlang einer Fahrachse 25 zwischen dem linken Vorderrad 27 und dem rechten Vorderrad 29 des Fahrzeugs erstreckt. Eine Antriebswelle (nicht gezeigt) erstreckt sich aus einem Differentialgetriebegehäuse (nicht gezeigt) zu der Fahrzeugantriebsquelle (nicht gezeigt) nach hinten. Das Differential überträgt eine Drehkraft von der Antriebswelle auf die Vorderräder, um die Vorderräder anzutreiben, so dass eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Fahrzeugs über Grund bewirkt wird. Es versteht sich, dass das Fahrzeug auch eine Hinterachse mit einem sich seitlich erstreckenden Rahmenteil enthält, welches sich entlang einer Fahrachse zwischen den linken und rechten Hinterrädern des Fahrzeugs erstreckt. In der bevorzugten Ausführungsform verbinden Spurstangen 31, die in 1 schematisch gezeigt sind, die Fahrzeugräder 27 und 29 mit der Zahnstangenlenkanordnung 12 und verwenden eine sogenannte "Mittenabgriffs-Ausgestaltung" (center take-off design). Aus Gründen der Klarheit sind in 2 die Spurstangen 31 und die Fahrzeugachsanordnung 10 in einer Draufsicht gezeigt, um es zu ermöglichen, dass die Relativstellungen der Zahnstange 14, der Vorderachse 22, der Räder 27 und 29 und der Spurstangen 31 erkennbar sind. Es versteht sich, dass gemäß der vorliegenden Erfindung das Fahrzeug eine sogenannte "Endabgriffs-Ausgestaltung" (end take-off-design) verwenden kann, falls dies gewünscht ist. Sowohl "Mittenabgriff" als auch "Endabgriff" sind Begriffe, welche dem Fachmann auf dem Gebiet geläufig sind und daher nicht näher erläutert werden.
  • Wie in 1 gezeigt, ist die Zahnstangenlenkanordnung 12 an der Vorderachse 22 unter Verwendung einer allgemein mit 24 bezeichneten Gelenklageranordnung angebracht. Die Gelenklageranordnung 24 weist einen Klemmabschnitt 26 und einen Befestigungsabschnitt 28 auf. Wie in den 2 bis 5 gezeigt, enthält der Klemmabschnitt 26 einen Rohrabschnitt 30 und ein Paar sich davon erstreckender Arme 32. Der Rohrabschnitt 30 ist dazu ausgestaltet, das rohrförmige Zahnstangengehäuse 20 aufzunehmen und ist vorzugsweise so bemessen, einen Teil der äußeren Oberfläche des Zahnstangengehäuses 20 zu umfassen. Die Arme 32 erstrecken sich von den Enden des Rohrabschnitts 30. Der Aufbau und die Arbeitsweise der Gelenklageranordnung 24 werden nachfolgend noch näher erläutert. Die Gelenklageranordnung 24 ist vorzugsweise aus einem Stahlgussmaterial gefertigt. Es versteht sich jedoch, dass die Anordnung 24 aus Aluminium oder irgendeinem anderen Metall oder einem nichtmetallischen Material hergestellt sein kann, falls dies gewünscht ist.
  • Die Gelenklageranordnung 24 der 1 ist besser aus den 25 ersichtlich. Was den in den 25 gezeigten Teil der Zahnstange und das Zahnstangengehäuse 20 betrifft, versteht es sich, dass innerhalb des Zahnstangengehäuses 20 noch andere Bauteile gemäß Zahnstangenlenkanordnungs-Ausgestaltungen angeordnet sein können, wie sie auf diesem Gebiet bekannt sind. Aus Gründen der Klarheit sind hier nur die Zahnstange 14 und das Zahnstangengehäuse 20 gezeigt. Wie in 5 gezeigt, enthält jeder Arm 32 eine durch ihn ausgebildete Bohrung 33, sodass ein Befestigungsmittel 34 darin aufgenommen werden kann. Da das Rohr 30 vorzugsweise ein Teilrohr ist, sind die Arme 30 abhängig von der Größe des Rohrs 30 voneinander beabstandet. Es ist festzuhalten, dass das Rohr 30 ein vollständiges Rohr oder ein Teilrohr (wie gezeigt) sein kann, und dass sich daher die Ausgestaltung des Arms 32 abhängig von der Ausgestaltung des Rohrs ändert. Da die Arme 32 voneinander beabstandet sind, wie klar in den 4 und 5 erkennbar, ist zwischen den Armen 32 ein Abstandshalter 36 angeordnet, um die Arme 32 so zu halten, dass sie aufgrund des Drucks nicht zu sehr aufeinander zu gepresst werden, der von dem Befestigungsmittel 34 oder während des Betriebs des Fahrzeugs aufgebracht werden könnte.
  • Der Abstandshalter 36 enthält bevorzugt auch eine durch ihn ausgebildete Bohrung 37, welche einen Teil des Befestigungsmittels 34 aufnehmen kann, so dass das Befestigungsmittel 34 den Abstandshalter 36 zwischen den Armen 32 halten kann. Der Abstandshalter 36 enthält auch einen unteren Abschnitt 38, der vorzugsweise komplementär zur Form der äußeren Oberfläche des Zahnstangengehäuses 20 ausgebildet ist, um in direkter Anlage damit zu sein. In der bevorzugten Ausführungsform ist der Abstandshalter 36 an der Grenzfläche zu dem Zahnstangengehäuse 20 angeschweißt, um für zusätzliche Steifigkeit zu sorgen. Obgleich der Abstandshalter 36 vorzugsweise aus einem festen Stahlmaterial hergestellt ist, da ein derartiges Material Eigenschaften hat, welche seine merkliche Kompression verhindern, versteht sich, dass der Abstandshalter 36 auch aus einem anderen geeigneten Material hergestellt sein kann, falls dies gewünscht ist.
  • Die Gelenklageranordnung 24 enthält ferner ein Paar von Buchsen, nämlich eine erste oder mit einem nach innen weisenden Flansch versehene Buchse 40 und eine zweite oder mit einem nach außen weisenden Flansch versehene Buchse 42, die zwischen dem Befestigungsmittel 34 und den Armen 32 und dem Abstandshalter 36 des Klemmabschnittes 26 angeordnet sind. Jede Buchse 40 bzw. 42 enthält einen Flanschabschnitt 41 bzw. 43, welcher sich von der Bohrung 33 des Klemmabschnittes 26 aus weg erstreckt. Die Buchsen 40 und 42 sind innerhalb der zugehörigen Bohrungen 33 und 37 der Arme 32 bzw. des Abstandshalters 36 angeordnet. Die Buchsen 40 und 42 dienen dazu, eine Oberfläche zu schaffen, um welche die Vorderachse 22 und der Befestigungsabschnitt 28 schwenken können, wenn die Vorderachse 22 durch eine Fahrzeugbelastung ausgelenkt wird, wie nachfolgend noch im Detail be schrieben wird. Die Buchsen 40 und 42 bestehen vorzugsweise aus einem Stahlmaterial, da dieses Material gute Druckfestigkeitseigenschaften hat; es versteht sich jedoch, dass die Buchsen 40 und 42 auch aus Aluminium oder einem anderen Metall oder nichtmetallischen Materialien hergestellt sein können, falls dies gewünscht ist. Da weiterhin die innenseitige Buchse 40 diejenige Buchse ist, gegenüber der die Achse 22 schwenken wird, versteht sich, dass die Buchse 40 durch ein Rollenlager (nicht gezeigt) oder ein ähnliches Bauteil ersetzt werden kann, welches eine Schwenkbewegung zwischen der Achse 22 und dem Zahnstangengehäuse 20 erleichtert (wie nachfolgend unter Bezugnahme auf die 6 und 7 gezeigt und beschrieben).
  • Der Befestigungsabschnitt 28 ist mit dem Klemmabschnitt 26 verbunden. Der Befestigungsabschnitt 28 enthält einen Flansch 44 und einen Halter 46. Der Flansch 44 weist eine Bohrung 48 auf, welche so gestaltet ist, dass sie koaxial mit den Bohrungen 33 des Klemmabschnittes 26 liegt, damit das Befestigungsmittel 34 sich durch die Bohrungen 33 und 48 erstrecken kann, so dass die beiden Bauteile aneinander befestigt sind. In der in 5 gezeigten bevorzugten Ausführungsform kann die Bohrung 48 des Befestigungsabschnittes 28 mit einem Gewinde versehen sein, so dass das Befestigungsmittel 34 in Gewindeeingriff mit dem Befestigungsabschnitt 28 ist; alternativ kann gemäß 3 das Befestigungsmittel 34 so bemessen sein, dass es durch eine gewindelose Bohrung 48 läuft, so dass eine Mutter 49 dazu verwendet werden kann, um den Befestigungsabschnitt 28 an dem Klemmabschnitt 26 zu halten. Die hier verwendete Anordnung zur Erleichterung der Verbindung zwischen dem Befestigungsabschnitt 28 und dem Klemmabschnitt 26 ist das Befestigungsmittel 34. Eine derartige Gestaltung wird als "Dornbefestigungs-Ausgestaltung" bezeichnet. Der "Dorn" der Dornbefestigungs-Ausgestaltung ist das Befestigungsmittel 34. Die Dornbefestigungs-Ausgestaltung erlaubt eine Auslenkung der Achse 22, während gleichzeitig ermöglicht ist, dass das Zahnstangengehäuse 20 (und damit die Zahnstange 14) in einer im Wesentlichen horizontalen Position verbleibt. Dies wird möglich, da die Dornbefestigungs-Ausgestaltung einen Schwenkpunkt zwischen dem Zahnstangengehäuse 20 und der Achse 22 erzeugt. Durch den Schwenkpunkt kann die Achse 22 Fahrzeugkräfte aufnehmen und sich auslenken, während das Zahnstangengehäuse 20 in der Fahrzeugachsanordnung 10 als eine keine Last aufnehmende Struktur verbleibt.
  • Da die innenseitige Buchse 40 den Flanschabschnitt 41 aufweist, der sich von der Bohrung 33 des Klemmabschnittes 26 weg erstreckt, liegt ein Teil einer Innenfläche 45 des Flansches 44 an dem Flanschabschnitt 41 der innenseitigen Buchse 40 an.
  • Aufgrund der Dicke der innenseitigen Buchse 40 ist der Flansch 44 des Befestigungsabschnittes 28 von einem der Arme 32 des Klemmabschnittes 26 beabstandet. Der Betrag dieses Abstandes ändert sich abhängig von der Dicke der innenseitigen Buchse 40. Der Abstand zwischen dem Klemmabschnitt 26 und dem Befestigungsabschnitt 28 erlaubt eine gewisse Auslenkung zwischen den Bauteilen, wenn auf die Achse 22 eine Kraft aufgebracht wird. Der Halter 46 des Befestigungsabschnittes erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht zum Flansch 44. Der Flansch 44 und der Halter 46 können jedoch so gebildet sein, dass sie zueinander in jeder geeigneten Ausrichtung liegen. Der Halter 46 ist so ausgestaltet, dass er mit einem Fahrzeugrahmenteil, beispielsweise der Achse 22 verbindbar ist. Daher kann der Halter 46 eine Mehrzahl von Bohrungen (nur eine Bohrung 51 ist in 4 gezeigt) oder andere Anbringmechanismen aufweisen, welche verwendet werden können, um den Halter 46 mit der Achse 22 zu verbinden.
  • Zwei Gelenklageranordnungen gemäß der vorliegenden Erfindung, welche schematisch in 6 dargestellt und allgemein mit 24A und 24B bezeichnet sind, werden verwendet, um die Zahnstangenlenkanordnung 12 mit der Achsanordnung 10 zu verbinden. Die Gelenklageranordnungen 24A und 24B sind im Wesentlichen ähnlich denjenigen, die in den 15 gezeigt sind. Es versteht sich, dass die erste Gelenklageranordnung 24A, die nahe dem Ventilabschnitt 18 der Zahnstangenlenkanordnung 12 liegt, im Wesentlichen die gleiche wie die andere Gelenklageranordnung 24B ist. In der bevorzugten Ausführungsform ist jedoch die erste Gelenklageranordnung 24A einstückig mit einem Abschnitt des Zahnstangengehäuses 20 der Zahnstangenlenkanordnung 12 ausgebildet oder fest hiermit verbunden. Angesichts dessen ist die erste Gelenklageranordnung 24A vorzugsweise aus einem Stahlgussmaterial oder aus dem gleichen Material wie das Zahnstangengehäuse 20 hergestellt. Die zweite Gelenklageranordnung 24B kann ebenfalls aus dem gleichen Material hergestellt sein. Es ist jedoch bevorzugt, dass die zweite Gelenklageranordnung 24B aus einem Aluminium oder einem ähnlichen Material hergestellt ist, da die Belastung, die von der zweiten Gelenklageranordnung 24B aufgenommen werden muss, geringer ist. Da die zweite Gelenklageranordnung 24B nicht einstückig mit den anderen Bauteilen der Zahnstangenlenkanordnung ausgebildet ist oder mit ihnen fest verbunden ist, ist es bevorzugt, dass die zweite Gelenklageranordnung 24B an dem Zahnstangengehäuse 20 angeschweißt ist, um die Bauteile aneinander zu befestigen und dadurch der Gesamtanordnung zusätzliche Steifigkeit zu verleihen.
  • Weiterhin ist in 6 eine Fahrzeug-Radaufhängungsanordnung 50 gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, mit Rädern 52, einem Teil des Fahrzeugrahmens 54, der Achse 22, der ersten Gelenklageranordnung 24A und der zweiten Gelenklageranordnung 24B. Wie in 6 gezeigt und gemäß der bevorzugten Ausführungsform enthält die Fahrzeug-Radaufhängungsanordnung 50 ein Paar Blattfedern 56, um das Gewicht einer aufgehängten Anordnung, beispielsweise des Fahrzeugrahmens 54, abzustützen. Es versteht sich jedoch, dass der Fahrzeugrahmen 54 auf jede geeignete Weise abgestützt werden kann. Die Blattfedern 56 sind langgestreckte Bauteile, welche als flexible Träger verwendet werden, um das Gewicht des Fahrzeugrahmens 54 zu lagern. Jede Blattfeder 56 der Radaufhängungsanordnung 50 des Fahrzeugs ist dafür ausgelegt, mit den Gelenklageranordnungen 24A und 24B verbunden zu werden. Ein Teil der Befestigungsstruktur, die dazu verwendet wird, jede Blattfeder 56 mit jeder Gelenklageranordnung 24 zu verbinden, ist eine Lagerungsbefestigung 57, welche mit wenigstens einem Teil des Gewichts des Fahrzeugrahmens 54 in Verbindung ist und diesen lagert. In der bevorzugten Ausführungsform ist die Lagerungsbefestigung 57 für die Blattfeder 56 mit der Achse 22 an der gleichen Stelle verbunden wie die Gelenklageranordnung 24 gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • In der bevorzugten Ausführungsform ist die Lagerungsbefestigung 57 der Blattfeder 56 dazu ausgestaltet, mit der oben beschriebenen Gelenklageranordnung 24 verbunden zu werden. Die Abschnitte einer jeden Blattfeder 56, welche zwischen jeder Lagerbefestigung 57 liegen, dienen als Träger, um die auf die Lagerbefestigung 57 aufgebrachten Lasten zu lagern. Wenn sich die an jeder Lagerbefestigung 57 anliegenden Lasten ändern, ändert sich die Größe der Ausbiegung des Abschnittes der Blattfeder 56 zwischen den Lagerbefestigungen 57 proportional zur Änderung der Belastung an der Lagerbefestigung 57. Blattfedern 56 können in dem Radaufhängungssystem 50 des Fahrzeugs verwendet werden, um ein einfaches, kosteneffizientes und leicht zu gestaltendes Radaufhängungssystem im Vergleich zu Radaufhängungssystemen zu schaffen, welche nur andere Federarten als Blattfedern enthalten, um das Gewicht der aufgehängten Struktur zu lagern.
  • Ein Radaufhängungssystem 50 eines Fahrzeugs mit den Blattfedern 56, so wie gemäß der vorliegenden Erfindung, kann solche Vorteile liefern, da viele Ausgestaltungen von Blattfedern 56 in allen Richtungen stark genug sind – sowohl senkrecht zu ihrer Längsachse als auch entlang ihrer Längsachse – um eine volle Unterstützung der aufgehängten Struktur zu bieten. Beispielsweise kann der aufgehängte Fahrzeugrahmen 54 im Wesentlichen vollständig von den Blattfedern 56 getragen werden. Mit anderen Worten, zusätzlich zur Bereitstellung einer vollen Lagerung des Fahrzeugrahmens 54 in vertikalen Richtungen sind die Blattfedern 56 des Radaufhängungssystems 50 in der Lage, eine volle Unterstützung des Fahrzeugrahmens 54 in seitlichen Richtungen und Längsrichtungen zu bieten. Da die Blattfedern 56 so gestaltet sind, dass sie die Lasten tragen, welche auf die Räder 52 und den Fahrzeugrahmen 54 aufgebracht werden, wenn eine Last auf diese Bauteile aufgebracht wird, verbleibt das Zahnstangengehäuse 20, welches von dem Klemmabschnitt 26 der Gelenklageranordnung 24 getragen wird, in einer im Wesentlichen stabilen Position, so dass es nur zu kleiner oder gar keiner Auslenkung oder Biegung des Zahnstangengehäuses 20 und der Zahnstange 14 kommt.
  • Eine ausgelenkte Achse 62 ist in 7 dargestellt, wobei ein schematisch dargestelltes Zahnstangengehäuse 60 in einer im Wesentlichen horizontalen Position verbleibt. Wie oben beschrieben, ist die Gelenklageranordnung, welche in 7 schematisch dargestellt und insgesamt mit 64 bezeichnet ist, so ausgestaltet, dass sie das Auftreten einer solchen Auslenkung erlaubt, wobei die relativ horizontale Position des Zahnstangengehäuses 60 beibehalten wird. Wie oben unter Bezug auf die 4 und 5 beschrieben, ist die hier verwendete Struktur zum Erleichtern einer solchen relativen Auslenkung der Achse 62, während das Zahnstangengehäuse 60 in einer im Wesentlichen horizontalen Position verbleibt, die "Dornbefestigungs-Ausgestaltung" der Gelenklageranordnung 64. Der Dorn (das Befestigungsmittel 34) erzeugt einen Schwenkpunkt an jedem Ende des Zahnstangengehäuses 60 und der Achse 62. Aufgrund der Dornbefestigungs-Ausgestaltung ist das Zahnstangengehäuse 60 in der Achsanordnung 10 kein tragendes Teil und muss somit keine Kräfte während der Belastung des Fahrzeuges aufnehmen. Dies verhindert damit, dass sich das Zahnstangengehäuse 60 verklemmt oder bricht, sowie irgendwelche anderen Schäden an der Zahnstange 14, welche die Handhabung des Fahrzeuges beeinflussen könnten. Es versteht sich, dass das Radaufhängungssystem 50 des Fahrzeugs auch Blattfederpakete (nicht gezeigt) enthalten kann, welche eine Mehrzahl von Blattfedern 56 übereinander gestapelt enthalten, um die benötigten Lastaufnahmefähigkeiten zu erreichen.
  • Gemäß den Vorschriften der Patentstatuten wurden Wesen und Arbeitsweise dieser Erfindung in ihren bevorzugten Ausführungsformen erläutert und dargestellt. Es sei jedoch festgehalten, dass die Erfindung anders als konkret erläutert und dargestellt umgesetzt werden kann, ohne von ihrem Wesen oder Umfang abzuweichen.

Claims (20)

  1. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung, mit: einer Achse; einer Zahnstangenlenkanordnung; und einer Gelenklageranordnung zur Verbindung der Zahnstangenlenkanordnung mit der Achse des Fahrzeugs derart, dass die Gelenklageranordnung eine Schwenkbewegung der Achse relativ zur Zahnstangenlenkanordnung steuert.
  2. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 1, bei der die Gelenklageranordnung einen Klemmabschnitt und einen Befestigungsabschnitt aufweist.
  3. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 2, bei der der Klemmabschnitt die Zahnstange der Zahnstangenlenkanordnung zu halten vermag und der Befestigungsabschnitt die Zahnstangenlenkanordnung an der Achse zu befestigen vermag.
  4. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 2, bei der die Gelenklageranordnung die Zahnstangenlenkanordnung mit der Achse unter Verwendung einer Dornbefestigungs-Ausgestaltung verbindet.
  5. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 4, bei der die Dornbefestigungs-Ausgestaltung ein Befestigungsmittel aufweist, welches den Klemmabschnitt mit dem Befestigungsabschnitt verbindet.
  6. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 2, bei der der Klemmabschnitt einen Rohrabschnitt und ein Paar sich davon erstreckender Arme aufweist.
  7. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 6, ferner umfassend einen Abstandshalter, der zwischen den Armen angeordnet ist, um die Arme gegen eine Zusammendrückung aufeinander zu abzustützen.
  8. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 2, ferner umfassend eine erste Buchse, welche zwischen dem Klemmabschnitt und dem Befestigungsabschnitt angeordnet ist.
  9. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 8, ferner umfassend eine zweite Buchse, welche entgegengesetzt der ersten Buchse und zwischen dem Klemmabschnitt und einem Befestigungsmittel angeordnet ist.
  10. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 1, bei der zwei Gelenklageranordnungen an entgegengesetzt liegenden Enden einer Zahnstange der Zahnstangenlenkanordnung verwendet werden, um die Zahnstangenlenkanordnung mit der Achse der Fahrzeug-Radaufhängungsanordnung zu verbinden.
  11. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 1, ferner umfassend eine Blattfeder, welche mit der Befestigungsanordnung verbunden ist, um einen Fahrzeugrahmen zu tragen.
  12. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 1, bei der die Fahrzeug-Radaufhängungsanordnung eine Mittenabgriffs-Ausgestaltung verwendet.
  13. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 1, bei der die Gelenklageranordnung dahingehend wirkt, eine Zahnstange der Zahnstangenlenkanordnung bezügliche der Achse zu stabilisieren, wodurch es der Achse ermöglicht ist, sich auszulenken und die Zahnstange in einer im Wesentlichen horizontalen Position zu halten.
  14. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung, mit: einer Achse; einer Zahnstangenlenkanordnung und einer Gelenklageranordnung zur Verbindung der Zahnstangenlenkanordnung mit der Achse des Fahrzeugs derart, dass die Gelenklageranordnung eine Schwenkbewegung der Achse relativ zu der Zahnstangenlenkanordnung steuert; wobei die Gelenklageranordnung einen Klemmabschnitt, einen Befestigungsabschnitt und ein Befestigungsmittel aufweist, welches den Klemmabschnitt mit dem Befestigungsabschnitt verbindet.
  15. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 14, bei der der Klemmabschnitt die Zahnstange der Zahnstangenlenkanordnung zu halten vermag und der Befestigungsabschnitt die Zahnstangenlenkanordnung an der Achse zu befestigen vermag.
  16. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 14, bei der die Gelenklageranordnung die Zahnstangenlenkanordnung mit der Achse unter Verwendung einer Dornbefestigungs-Ausgestaltung verbindet.
  17. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 14, bei der der Klemmabschnitt einen Rohrabschnitt und ein Paar sich davon erstreckender Arme aufweist.
  18. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 17, ferner umfassend einen Abstandshalter, der zwischen den Armen angeordnet ist, um die Arme gegen eine Zusammendrückung aufeinander zu abzustützen.
  19. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 14, ferner umfassend eine erste Buchse, welche zwischen dem Klemmabschnitt und dem Befestigungsabschnitt angeordnet ist.
  20. Nutzfahrzeug-Radaufhängungsanordnung nach Anspruch 19, ferner umfassend eine zweite Buchse, welche entgegengesetzt der ersten Buchse und zwischen dem Klemmabschnitt und dem Befestigungsmittel angeordnet ist.
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