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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von
Gummitüchern auf Gummituchzylindern.
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Der
Offsetdruck stellt das am meisten verbreitete Druckverfahren dar.
Der Offsetdruck ist ein hochwertiges Flachdruckverfahren, bei dem
von einer Druckplatte über ein Gummituch als Zwischenträger
auf den jeweiligen Bedruckstoff bspw. Papier indirekt gedruckt wird.
Eine Offsetdruckmaschine kann im Grundaufbau aus drei Zylindern
bestehen: dem Plattenzylinder, dem Gummituchzylinder und dem Druckzylinder.
Grundsätzlich kann ein Druckvorgang wie folgt ablaufen:
die auf dem Plattenzylinder aufgespannte Druckplatte nimmt an ihren
druckenden Stellen fetthaltige Druckfarbe an. Die nicht druckenden Stellen
nehmen Wasser an. Da die bildführenden und bildfreien Stellen
der Druckplatte in einer Ebene liegen, wird dieses Verfahren auch
Flachdruckverfahren genannt. Die Platte überträgt
nun das seitenrichtige Druckbild seitenverkehrt auf das Gummituch, das
auf dem Gummituchzylinder aufgespannt ist. Dieses überträgt
das nunmehr seitenverkehrte Bild auf das zwischen Druckzylinder
und Gummituchzylinder durchlaufende Papier, auf welchem es nun wieder
seitenrichtig als Druckbild erscheint.
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Das
Auftragen von Farbe auf das auf dem Gummituchzylinder aufgespannte
Gummituch macht eine Reinigung des Gummituches notwendig, da sich während
des Fortdrucks gerade im Offsetverfahren auf dem Gummituch diverse
Fremdkörper anlagern. So sind dort nicht nur Farbe und
Farbreste zu finden, sondern auch Fasern, Staub, Sand, Schmutz und dergleichen,
die entfernt werden müssen, um die Druckqualität
aufrecht zu erhalten. Eine Reinigung der Gummitücher ist
mindestens nach jedem Druckauftrag, allein schon um das noch vorhandene
Druckbild zu entfernen, notwendig. Allerdings sind auch Reinigungen
während eines Arbeitsprozesses notwendig, wenn dieser entsprechend
aufwendig ist. Des weiteren fallen noch Reinigungsvorgänge
bei der Vorbereitung zu einem neuen Druck an. Dies bedeutet aber
jedes mal einen Maschinenstillstand während der Reinigungsdauer.
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Die
früher übliche, manuelle Reinigung wurde inzwischen
weitgehend durch automatische und semi-automatische Gummituchwaschanlagen
ersetzt, wie sie im Stand der Technik bekannt sind. Diese kann man
nach Art der Reinigung in zwei Kategorien einteilen, nämlich
die Reinigung des Gummituches mit Hilfe eines Reinigungstuches oder
Reinigungsvliesstoffes wie beispielsweise in der Patentschrift
DE 102 307 90 C2 und
deren weiter gefassten Offenlegungsschrift der
DE 102 307 90 A1 , angemeldet
von der Grafotec Kotterer GmbH aus Diedorf beschrieben oder aber
die Reinigung des Gummituches mit Hilfe einer Bürste.
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Gerade
in neuerer Zeit sind aber neue Druckmaschinen auf dem Markt erhältlich,
welche nun erheblich längere Achsen bei den jeweiligen
Zylindern aufweisen. Diese Druckmaschinen sind nun in der Lage,
bei einer Umdrehung des Gummituchzylinders ein breiteres Druckbild
auf den durchlaufenden Bedruckstoff, in der Regel Papier, abzugeben, also
aufzudrucken. Allerdings geht es nicht nur um den Druck breiterer
Bilder, sondern auch um eine Steigerung der Druckkapazität
und Druckgeschwindigkeit. Sind etwa mehrere Bilder nebeneinander
angeordnet, oder werden wie beim Zeitungsdruck mehrere Seiten nebeneinander
auf das zu bedruckende Papier gebracht, um später wieder
auf das übliche Format zugeschnitten zu werden, so können
nun bei einer größeren Druckbreite auch noch mehr
Seiten nebeneinander bedruckt werden, so dass bei gleicher Druckdurchlaufgeschwindigkeit
mehr Papier bedruckt werden kann.
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Die
längeren Achszylinder bedeuten aber auch bei Verwendung
von Gummituchreinigungsanlagen nach dem Stand der Technik zwangläufig
ein breiteres aufzuspannendes Gummituch und damit natürlich
auch eine größere, nämlich in Breite
gehende, zu reinigende Fläche. Versuche, die Gummituchwaschanlagen
ebenfalls in ihrer Größe den zu reinigenden Gummituchausmaßen
anzupassen, haben allerdings viele Nachteile. So ist es in bestimmten Zeitabständen
unbedingt notwendig, die Gummituchwaschvorrichtung aus der Druckmaschine
zu entnehmen, um diese nun ihrerseits zu reinigen, da die aufgenommenen
Farbreste, sowie der Schmutz und die anderen vorgenannten Fremdkörper,
sich in der Mechanik oder anderen Komponenten der Wasch- bzw. Reinigungsvorrichtung
festsetzen können und diese damit auf Dauer schädigen.
Auch bei Reparaturarbeiten an der Gummituchwaschanlage oder der
Reinigungsvorrichtung selbst, muss diese unter Umständen
aus der Druckmaschine herausgenommen werden. Des weiteren können
andere Arbeiten an der Druckmaschine, welche nicht die Reinigungsvorrichtung
betreffen, ebenfalls das Herausnehmen der Reinigungsvorrichtung
erforderlich machen. Der Ausbau der Reinigungsvorrichtung erfordert
aufgrund ihrer Größe, es kann sich um eine Achslänge
von 450 cm oder auch länger handeln, und ihres Gewichtes
den Einsatz mehrere Personen und hat in allen Fällen die Unterbrechung
des Druckvorganges zur Folge. (Man bedenke den Fall, dass die Druckmaschine,
bei einem besonders eiligen und wichtigen Auftrag Tag und Nacht
drucken muss. Ein Ausfall der Druckmaschine in diesem Zeitraum kann
zu großen Problemen bei der rechtzeitigen Beendigung des
Auftrages führen.) Größe, Unhandlichkeit
und Gewicht der Reinigungsvorrichtung können somit den
Vorteil der höheren Druckgeschwindigkeit zunichte machen.
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Weitere
Nachteile, die allerdings nur die Gummituchreinigungsvorrichtungen
betreffen, die mit Hilfe eines Reinigungstuches arbeiten, finden
ihren Grund in der Herstellung dieses Reinigungstuches. Ein solches
Reinigungstuch besteht üblicherweise aus einem qualitativ
hochwertigen Vliesstoff, das zum Teil auch noch für den
Reinigungsvorgang in einem Lösungsmittel getränkt
oder mit einem Lösungsmittel besprüht wurde. Damit
dieses Reinigungstuch den auftretenden ernormen mechanischen Belastungen
des Ab- und Aufwickelns vor und nach dem Reinigungsvorgang und zudem
noch der starken mechanischen Belastung, die durch das Anpressen
des Reinigungstuches an das Gummituch entseht, standhalten kann,
muss es eine bestimmte Zugstärke aufweisen. Die gewünschte
Zugstärke wird durch eine Materialverdickung oder eine
gezielte Materialverstärkung erreicht. Denn gerade feuchte Tücher,
die meist zum Reinigen verwendet werden, halten normalerweise keine
so starken Zugkräfte aus, so dass Tücher für
diesen Verwendungszweck aus einem besonders belastbaren und zugfesten Stoff
bestehen müssen. Die Produktion von diesen Reinigungstüchern
aus belastbarem und zugfestem Vliesstoff hinterlässt aber
Spuren in Form von sogenannten „Bahnen” auf den
Tüchern. Diese Bahnen können aus verdicktem oder
verdünntem Reinigungstuchmaterial bestehen und erstrecken
sich über die gesamte Länge des Tuches und zwar üblicherweise
parallel zu den Seitenrändern. Wird nun eine solches „bahnbehaftetes” Reinigungstuch
beim Reinigungsvorgang verwendet drückt es immer auf eine
bestimmte Stelle des Gummituches. Dort hinterlässt das
Reinigungstuch Spuren in Form von Linien und Dellen, die sich ihrerseits
parallel zu den Seitenrändern des Gummituches befinden,
aber rund um den gesamten Zylinder führen, also das gesamte Gummituch
durchziehen. Diese Linien und Dellen werden beim Druckvorgang mit
auf das Papier gebracht und finden sich dann auch auf dem Druckbild in
der Ausprägung von Streifen wieder und beeinflussen dadurch
die Qualität des Druckerzeugnisses negativ.
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Auch
ist es technisch sehr aufwendig und kostenintensiv, Reinigungstücher
in dieser Breite herzustellen und diese dann an ihren eigentlichen
Verwendungsort zu transportieren. Für solche großen Formate
müssen vollkommen neue Fabrikations- und Zuschneidemaschinen
konstruiert und gebaut werden, wobei es nicht sicher ist, dass diese
die zur Zeit notwendige Qualität über die vollständige
Breite und Länge des Tuches garantieren können.
Auch die Transport- und Lagerkosten sind bei solchen „Übergrößen” im
Vergleich zu den handelsüblichen Größen
erheblich höher.
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Ein
anderer Nachteil, welcher sich aus der vergrößerten
Länge der Gummituchzylinderachse ergibt, ist der geringere
und ungleiche Anpressdruck der Reinigungsvorrichtung entlang der
Achsen an das Gummituch. Das Reinigungstuch und das Gummituch sind
auf Zylindern aufgespannt, die mit ihren Achsen parallel zueinander
stehen, wobei das Reinigungstuch auf das Gummituch gepresst wird.
Aufgrund mechanischer Fertigungsungenauigkeiten bei der Materialproduktion
und der natürlichen Materialschwäche, die im Laufe
des Arbeitslebens der Vorrichtungen immer mehr zunimmt, gibt es
Stellen, an welchen sich das Reinigungstuch nicht so stark auf das
Gummituch drückt. Als Folge dieses unterschiedlichen Anpressdruckes
sind diese Stellen weniger sorgfältig gereinigt. Je länger
die Achsen nun sind, treten um so größere Unterschiede
im Anpressdruck entlang dieser Achsen auf. Dies führt wiederum zu
einer schlechteren Druckqualität und kann nur durch ergänzende
manuelle Reinigungsarbeit behoben werden. Diese ist bekanntlich
durch den personellen Aufwand sehr kostenintensiv und zudem auch zeitaufwendig,
da die Druckmaschine während dieser Reinigungszeit nicht
drucken kann.
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Es
ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung anzugeben,
die kostengünstig und zeitsparend die Reinigung der Gummitücher
auf Gummituchzylindern gewährleistet, wobei die Gummituchzylinder
einerseits eine sehr lange Achse aufweisen können und die
weiterhin die Streifenbildung durch das Reinigungstuch auf dem Gummituch
vermeidet. Zusätzlich soll die vorliegende Erfindung die weiteren
vorgenannten Nachteile vermeiden.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung
zur Reinigung des Gummituches, welches auf einem Gummituchzylinder
einer Druckmaschine aufgespannt ist, gelöst, welche dadurch gekennzeichnet
ist, dass die Reinigungsvorrichtung mindestens eine Bewegungs- und Transportvorrichtung,
mindestens zwei miteinander verbundene Reinigungsmodule, mindestens
eine Reinigungstuchaufwickelrolle und mindestens eine Reinigungstuchvorratsrolle
aufweist, wobei die Bewegungs- und Transportvorrichtung so eingerichtet
ist, dass diese die miteinander verbundenen Reinigungsmodule parallel
zur Achse des Gummituchzylinders bewegen kann und die Bewegungs-
und Transportvorrichtung weiterhin so eingerichtet ist, dass diese
ein auf der Reinigungstuchvorratsrolle bereitgestelltes Reinigungstuch über
die Reinigungsmodule auf die Reinigungstuchaufwickelrolle transportiert.
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Die
Bewegungs- und Transportvorrichtung sorgt unter anderem nicht nur
für den Transport des Reinigungstuches von der Reinigungstuchvorratsrollen
an dem Gummituch vorbei zur Reinigungstuchaufwickelrolle hin, sondern
sie ist auch für die Bewegung der Reinigungsmodule, etwa
parallel zur Gummituchzylinderachse, verantwortlich. Die zur Achse
parallele Bewegung der Reinigungsmodule schließt aber keine
weitere Bewegungsrichtung der Reinigungsmodule aus. Die Reinigungsmodule
müssen auch nicht während des gesamten Reinigungsvorganges
ununterbrochen bewegt werden, sie können sogar eine zeitlang
stillstehen bzw. sogar während des gesamten Reinigungszeitraumes
stillstehen.
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Die
Reinigungstuchvorratsrolle beherbergt die Vorräte an frischem
unverbrauchtem Reinigungstuch, die Reinigungstuchaufwickelrolle
nimmt das durch den Reinigungsvorgang verschmutzte Reinigungstuch
auf.
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Ein
Reinigungsmodul im Sinn dieser Anmeldung ist ein Modul, welches
auch die Aufgabe hat das Reinigungstuch auf das Gummituch zu drücken. Hierbei
ist die Druckstärke ebenfalls von Bedeutung. Das Reinigungstuch
kann bei diesem Vorgang trocken, mit Wasser oder einer Reinigungschemikalie befeuchtet
sein oder es kann auch auf eine ganz andere Art behandelt sein.
Es sollte aber selbstverständlich zur Reinigung des Gummituches
geeignet sein. Die Reinigung des Gummituches kann durch Bewegung
des Reinigungstuches auf der Gummituchoberfläche unterstützt
und/oder durchgeführt werden. Diese Bewegung des Reinigungstuches
zur Gummituchoberfläche kann sich einerseits durch die Drehung
des Gummituchzylinders um die eigene Achse und durch Bewegung eines
Teiles des Reinigungsmoduls oder auch des ganzen Reinigungsmoduls
zusammensetzen. Selbstverständlich ergänzen und
unterstützen sich diese beiden Bewegungsarten auch bei
der Reinigungsarbeit.
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In
einer solchen erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung
wird die Reinigungsarbeit von den Gummitüchern auf Gummituchzylindern
auf mehrere kleinere Reinigungsmodule aufgeteilt. Diese Reinigungsmodule
sind im einfachsten Fall zylinderförmig, wobei das Reinigungstuch über
die zylinderförmige Rolle (Hülse) geführt
wird und dabei an das Gummituch gepresst wird. Diese zylinderförmige
Hülse kann nun auch die bekannten Vorrichtungen zur Optimierung
des Anpressdruckes des Tuches an das Gummituch aufweisen. So sind
hier ein aufblasbarer Gummiring bekannt, der durch Druckluft gespeist wird.
Alle anderen bekannten Anpressvorrichtungen sind allerdings ebenfalls
zu verwenden. Die Länge der zylinderförmigen Rolle
in der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist jedoch
nicht so lang wie die Gesamtlänge der Gummituchachse, so
dass vorteilhafterweise mehrere dieser Reinigungsmodule miteinander verbunden
werden, um das Gummituch auf seiner gesamten Achslänge
des Gummituchzylinders vollständig zu reinigen. Hierzu
werden mehrere dieser Reinigungsmodule beispielsweise linear (in
einer geraden Linie hintereinander) miteinander verbunden, so dass
das eine Ende eines Reinigungsmoduls mit dem Anfang des jeweiligen
Nachbarn über ein Verbindungsmittel verbunden ist. Als
Verbindungsmittel zwischen den Modulen eignen sich hier herkömmliche
und bekannte mechanische Verbindungstücke, so wie einfache
Verschraubungen, Steck- oder Bajonettverbindungen. Jede andere Verbindungsmöglichkeit
für die Reinigungsmodule ist wiederum auch denkbar und
meist leicht in die Reinigungsvorrichtung einzubauen. Sie müssen
einfach nur geeignet sein den mechanischen Anforderungen des Reinigungsprozesses
zu genügen.
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Da
es für die Reinigungsmodule keine Größen
zwingend erforderlich sind, können sie genau in der gewünschten
Größe hergestellt und in die jeweiligen Druckmaschinen
eingebaut werden. Dadurch können sie in ihrer Größe
den gängigen Formaten des jeweiligen Reinigungstuches oder
der jeweiligen Druckformate bzw. Seitenformate angepasst werden. Da
qualitativ hochwertiges Tuch, also auch das Reinigungsvlies, nicht
in allen Größen hergestellt wird, kann durch die
Wahl eines Reinigungsmoduls in einer bestimmten Größe
die Verwendung dieses qualitativ hochwertigen Tuches gesichert werden.
Genügt ein kostengünstigeres Tuch der vorliegenden
Reinigungsarbeit, und ist dies nur in einem bestimmten Zuschnitt
erhältlich, so kann nun das Reinigungsmodul in seiner Größe
dem Format dieses Tuches angepasst werden. Die geringere Achslänge
der Reinigungsmodule führt des weiteren auch zu einem gleichmäßigeren
Anpressdruck entlang der Achse der Reinigungsmodule auf das Gummituch.
So kann der Anpressdruck für die Reinigungsarbeit optimal eingestellt
werden.
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Die
Verbindungsbrücken zwischen den Reinigungsmodulen, welche
nicht allein aus den Verbindungsmitteln bestehen müssen,
sind nun nicht zur Reinigung des Gummituches fähig, so
dass auf dem Gummituch nicht gereinigte vertikal verlaufende Flächen
hinterlassen werden würden. Damit dies nicht geschieht,
werden die Reinigungsmodule mit Hilfe der Bewegungs- und Transportvorrichtung
auf dem Gummituch parallel zur Gummituchzylinderachse hin- und her
bewegt. Diese Bewegung sorgt für die Reinigung der ansonsten
nicht gereinigten Flächen zwischen den Reinigungsmodulen.
Sie stellt aber auch eine Verbesserung der Reinigungsqualität
dar, da die Bewegung des Reinigungstuches unter dem Anpressdruck,
mit welchem das Reinigungsmodul auf das Gummituch drückt,
das Loslösen auch schwerer löslicher Fremdkörper
unterstützt. Bei einer Reinigung nach dem Stand der Technik
wischt das Reinigungstuch zwar mit einem gewissen Druck über das
Gummituch, aber immer nur in eine Richtung. Bei dem Reinigungsvorgang
mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird
das Gummituch nicht nur in Drehrichtung der Achse des Gummituchzylinders, sondern
auch parallel zu dieser abgewischt. Durch diese Bewegung wirken
nunmehr die Kräfte aus verschiedenen Richtungen auf die
zu entfernenden Fremdkörper ein. Hierdurch lassen diese
sich leichter von dem Tuch lösen.
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Zusätzlich
wird durch die Bewegung der Reinigungsmodule auch die Streifenbildung
durch die „Bahnen” auf den Reinigungstüchern
verhindert, da die „Bahnen” nun nicht dauernd
auf die gleichen Stellen des Gummituches einwirken und dort ihre
Spuren hinterlassen können. Dies erhöht die Druckqualität und
die Lebensdauer des Gummituches deutlich, was zu geringeren Betriebskosten
führt. Durch den Wegfall der Reparaturzeit, welche zum
Auswechseln des Gummituches notwendig ist, wird auch eine größere
Produktionskapazität der bedruckten Erzeugnisse erreicht.
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In
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Vorrichtung
zur Reinigung des Gummituches so eingerichtet, daß die
Bewegungs- und Transportvorrichtung die miteinander verbundenen Reinigungsmodule
so bewegen, dass das über die Reinigungsmodule laufende
Reinigungstuch die gesamte Breite und die gesamte Länge
des Gummituches berührt. Mit der Berührung des
Gummituches wird natürlich diese auch gereinigt, so dass
die gesamte Oberfläche des Gummituches gereinigt wird. Es
werden sogar je nach Einstellung der Bewegungs- und Transportvorrichtung
manche Stellen der Gummituchoberfläche von mehr als einem
Reinigungsmodul gereinigt, da sich die Bewegungswege der Reinigungsmodule überschneiden können.
So kann auch in diesem Fall von einer effektiveren Reinigungsarbeit
ausgegangen werden.
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Diese
Ausführungsform der Erfindung stellt nun sicher, dass auch
die gesamte Fläche des Gummituches bei einem Umlauf von
dem Reinigungstuch erfasst und bestenfalls sogar vollständig
gereinigt wird. Dies kann beispielsweise durch eine Taktung, welche
den Stillstand des Gummituchzylhiders vorgibt, erfolgen. Die Reinigungsmodule
bewegen sich auf dem stillstehenden Gummituch hin und her. Nach einer
gewissen frei einstellbaren Zeitdauer wird das Gummituch durch Drehung
der Gummituchzylinders ein wenig bewegt, so dass eine neue Stelle
gereinigt werden kann. Nach einer vollständigen Umdrehung des
Gummituchzylinders kann somit im Idealfall das gesamte Gummituch
gereinigt sein. Ebenso wird in gewissen, ebenfalls frei einstellbaren
Zeitabständen das Reinigungstuch von der Bewegungs- und
Transportvorrichtung weitertransportiert, also von der Vorratsrolle
abgerollt bzw. auf die Aufwickelrolle aufgerollt. So wird eine erneute
Verschmutzung des Gummituches durch ein schon verschmutztes Reinigungstuch
vermieden. Auch kann eine vollständige Reinigung des Gummituches
dadurch erreicht werden, dass die Hin- und Herbewegung des Reinigungstuches
mittels der Reinigungsmodule in einer bestimmten Geschwindigkeit
ausgeführt wird. In diesem Fall kann das Gummituch sogar
kontinuierlich durch eine fortlaufende Drehung des Gummituchzylinder
weiterbewegt werden, also ist keine Taktung zum Bestimmung des Gummituchstillstandes
notwendig.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung sind die Verbindungsbrücken, die die Reinigungsmodule
miteinander verbinden, in sich flexibel. Flexibilität der
Verbindungsbrücken im Sinne dieser Anmeldung bedeutet, dass
es möglich ist die Verbindungsbrücken in sich zu
verbiegen, sie zu verlängern oder zu verkürzen, ohne
sie zu beschädigen oder ihre Funktion irgendwie zu beeinträchtigen.
Dies erlaubt es die Anordnung der Reinigungsmodule zueinander zu
verändern. Im einfachsten Fall sind diese linear nebeneinander
angeordnet. Es ist nun aber auch möglich ein Reinigungsmodul
nach hinten zu verschieben. Je nach Einstellung der Bewegung der
Reinigungsmodule auf dem Gummituch wird nun das Gummituch an einigen
Stellen besonders gründlich gereinigt, da diese Stellen
mehrmals von verschiedenen Reinigungsmodulen abgewischt werden.
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In
einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird die Verschmutzung des Reinigungstuches und/oder die Verschmutzung
des Gummituches mit Hilfe eines Messgerätes gemessen. Diese
Ausführungsform soll die Qualität der Reinigung
auf einem bestimmten Niveau gewährleisten. Das Gummituch
wird in dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform
nur nach einem gelungenen Reinigungsvorgang weitergedreht. Die Feststellung
wann ein Reinigungsvorgang als gelungen bezeichnet wird, wird mit
Hilfe eines Messgerätes getroffen. Ein solches Messgerät
kann beispielsweise auf die Farbe des Gummituches oder auf die Farbe
des Reinigungstuches reagieren und nur dann die Weiterbewegung des
Gummituchzylinders freigeben, wenn die ursprüngliche Farbe
des Gummituches erkannt wird bzw. die ursprüngliche Farbe
des Reinigungstuches eben nicht mehr erkannt wird. Im ersteren Fall ist
das Gummituch soweit gereinigt, dass das Messgerät die
Farbe des Gummituches als die ursprüngliche erkennt. Im
zweiten Fall wird die Verschmutzung des Reinigungstuches als Kriterium
für den Reinigungsgrad des Gummituches angesehen. Da das Reinigungstuch
periodisch immer weitergedreht wird, wird irgendwann ein sauberes
Reinigungstuch das gereinigte Gummituch abwischen. Dies ist genau
der Moment, in welchem der Gummituchzylinder weitergedreht wird
und noch nicht gereinigtes Gummituch an die Stelle des gereinigten
tritt. Da der Term gereinigt für ein Messgerät
nicht aussagekräftig ist, wird das Messgerät so
geeicht, dass bestimmte erreichte frei wählbare Messwerte
für diesen Term „gereinigt” stehen und
dann die Drehung des Gummituchzylinders freigeben. Diese Ausführungsformen
der Erfindung stellen nun eine sehr gründliche Reinigungsarbeit
sicher, welche z. B. nach jedem beendeten Druckauftrag durchgeführt
werden könnte, da in diesem Fall das Gummituch in seinen
ursprünglichen Zustand versetzt werden muss, um für
den neuen folgenden Druckauftrag, ohne lästige Rückstände
auf dem Gummituch bereit zu sein.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die erfindungsgemäße
Erfindung so aufgebaut, dass die Reinigungsmodule auf horizontal gleicher
Höhe zueinander angebracht sind. Diese Ausführungsform
stellt nur eine Möglichkeit der Anordnung für
die Reinigungsmodule dar. Sie ist allerdings technisch leicht zu
bewerkstelligen und dadurch in ihren Kosten sehr günstig.
In diesem Fall bilden die Verbindungsbrücken eine gerade
Linie zwischen den einzelnen Reinigungsmodulen. Die Reinigungslinie,
also die Linie, in welcher die Reinigung des Gummituches voranschreitet,
verläuft in dieser Ausführungsform gerade und
in einem annähernd rechten Winkel zu den Seitenrändern.
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In
einer weiteren Ausführungsform sind die Reinigungsmodule
nicht horizontal auf gleicher Höhe zueinander angebracht.
Die Reinigungslinie verläuft in diesem Fall nicht in gerader
Linie in einem rechten Winkel zu den Seitenrändern des
Gummituches.
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Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung zur
Reinigung des Gummituches ist dadurch gekennzeichnet, dass sich
die Reinigungsmodule nicht nur parallel zu der Gummituchzylinderachse
bewegen, sondern auch Auf- und Abbewegungen auf der Oberfläche
des Gummituches ausführen können. Allein schon
die Bewegung der Reinigungsmodule allein stellt einen größeren
Reinigungseffekt des Gummituches sicher. Die zusätzlichen
Auf- und Abwärtsbewegungen auf dem Gummituch erhöhen die
Reinigungsleistung nun noch zusätzlich. Das Reinigungstuch „greift” die
Farbreste aus fast allen Richtungen, nämlich nicht nur
von Rechts und Links, sondern nun auch von Oben und Unten, an, und
findet folglich auch neue Angriffpunkte um die Farbreste von dem
Gummituch zu lösen. Diese Ausführungsform der
Erfindung stellt zwar eine technische aufwendigere Konstruktion
der Bewegungs- und Transportvorrichtung dar. Das Ergebnis rechtfertigt
diesen Aufwand allerdings vollkommen.
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Dies
gilt genauso für die ebenfalls sehr bevorzugte Ausführungsform,
in welcher die Reinigungsmodule nun sogar kreisförmige
oder ellipsoide Bewegungen auf der Gummituchoberfläche
ausführen. In diesen beiden letzten Ausführungsformen „schrubben” die
Reinigungsmodule das Gummituch. In Kombination mit den im Stand
der Technik bekannten vorher bereits angefeuchteten Reinigungstüchern,
sowie den durch Düsen befeuchteten Reinigungstüchern
kann nun eine sehr hohe Reinigungsqualität erreicht werden.
Andere im Stand der Technik bekannte Möglichkeiten zur
Verbesserung der Reinigungsqualität des Reinigungstuches
können in der vorliegenden Erfindung ebenfalls benutzt
werden.
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In
einer ganz besonderen Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird mindestens ein weiteres Reinigungsmodul nicht auf
der gleichen horizontalen Höhe angebracht wie die anderen
Reinigungsmodule, welche zueinander horizontal auf der gleichen
Höhe stehen.
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In
dieser Ausführungsform kann das weitere Reinigungsmodul
die möglicherweise noch vorhandenen Streifen auf dem Gummituch
glätten und somit entfernen. Dies ist dann notwendig, wenn
zur Reinigung des Gummituches ein Reinigungstuch verwendet worden
ist, welches das Gummituch in dieser Hinsicht stark beansprucht
hat, also ein Tuch, welches die oben beschriebenen „Bahnen” aufweist.
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In
dem Fall, dass beim anliegenden Druckauftrag bestimmte Stellen auf
dem Gummituch besonders stark beansprucht werden, ist es nun möglich
ein Reinigungsmodul, etwa das zusätzliche Reinigungsmodul,
so einzustellen, dass die besonders stark beanspruchten und damit
auch besonders verschmutzten Stellen auf dem Gummituch bei einer Umdrehung
des Gummituchzylinders mehrfach, mindestens aber zweimal gereinigt
werden. Es versteht sich von selbst, dass weitere Reinigungsmodule ebenfalls
frei wählbar eingestellt werden können. So können
bei besonders breiten Gummitüchern mehrere Stellen mehrfach
gereinigt werden.
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In
einer ganz besonderen Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist die Vorrichtung zur Reinigung des Gummituches so eingerichtet,
dass der Anpressdruck der Reinigungsmodule an das Gummituch frei
einstellbar ist. Dies bedeutet, dass für jedes Reinigungsmodul
ein eigener Anpressdruck eingestellt werden kann. Werden bestimmte
Stellen des Gummituches von mehreren Reinigungsmodulen gereinigt,
so kann durch eine gezielte Einstellung des Anpressdruckes das erste
Reinigungsmodul eine Vorreinigung vornehmen, während die
weiteren Reinigungsmodule die Nachreinigung oder die Glättung
der Linien und Dellen vornehmen. Der Vorteil dieser Ausführungsform
liegt auf der Hand, einerseits wird die Reinigungsqualität
erhöht, andererseits wird das Gummituch geschont und kann
so länger benutzt werden.
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In
einer ganz anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird die Bewegung der Reinigungsmodule so synchronisiert, dass diese
sich im Gleichtakt hin- und herbewegen und zwar jeweils in die gleiche
Richtung oder aber die Bewegung der Reinigungsmodule verläuft
aufeinander zu oder voneinander weg. Sind mehr als zwei Reinigungsmodule zur
Reinigung vorgesehen, so bewegen sich mindestens zwei der Reinigungsmodule
aufeinander zu oder voneinander weg.
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In
einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
können die Reinigungsmodule individuell, also jeweils einzeln
in ihrer Bewegung auf dem Gummituch gesteuert werden.
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In
einer ganz anderen Ausführungsform der vorliegenden Reinigungsvorrichtung
sind die Reinigungsmodule so eingerichtet, dass die Reinigungstücher
von einer dort angebrachten Vorrichtung behandelt werden können.
Denkbar ist hier die individuelle Befeuchtung mit jeweils unterschiedlichen
Reinigungsmitteln. So können beispielsweise die vorderen Reinigungsmodule „harte” Reinigungsmittel
(stark wirkende Chemikalien) auf die Reinigungstücher aufbringen,
die hinteren Reinigungsmodule befeuchten ihr Reinigungstuch aber
mit Wasser.
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In
einer weiteren Ausführungsform wird die Vorrichtung, insbesondere
ihre Transport- und Bewegungseinrichtung elektronisch und/oder pneumatisch gesteuert.
Dies schließt keinesfalls eine andere Art der Steuerung
oder Regelung der Reinigungseinrichtung insgesamt oder ihrer einzelnen
Module oder Teileinrichtungen aus.
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Die
Vorrichtung zur Reinigung des Gummituches, welches auf einen Gummituchzylinder
einer Druckmaschine aufgespannt ist, kann durch ihren Aufbau mittels
einzelner Module leicht aufgebaut, umgebaut, gewartet und im Schadensfalle
repariert werden. Die Reinigungsmodule sind austauschbar und sogar
in ihrer Größe, da die Verbindungsbrücken in
sich flexibel sind.
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Aus
den vorstehend beschriebenen einzelnen unterschiedlichen Elementen
der vorliegenden weiteren den Ausführungsbeispielen entnommen werden.
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Im
folgenden werden nicht einschränkend zu verstehende Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnung besprochen. In dieser
zeigen:
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1 schematisch,
eine erfindungsgemäßes Vorrichtung zur Reinigung
eines Gummituches.
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2 schematisch,
Gummituch mit Reinigungsmodulen und deren Reichweite in der Bewegung
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3 schematisch,
Gummituch mit Reinigungsmodulen sowie den flexiblen Verbindungsbrücken.
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1 zeigt
schematisch eine erfindungsgemäßes Vorrichtung
zur Reinigung eines Gummituches.
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Hier
ist leicht der Gummituchzylinder 1 mit dem aufgespannten
Gummituch sowie die miteinander verbundenen Reinigungsmodule 2,
die Reinigungstuchvorratsrolle 3, die Reinigungstuchaufwickelrolle 4 und
das Reinigungstuch 5 zu sehen. Die Bewegungs- und Transporteinrichtung 6 wird
in der 1 nicht detailliert dargestellt, wobei die Linien
zu dem Gummituchzylinder 1, zu den miteinander verbundenen
Reinigungsmodulen 2, zu der Reinigungstuchvorratsrolle 3 und
zu der Reinigungstuchaufwickelrolle 4 die Anbindung an
die Transport- und Bewegungseinrichtung darstellen, deren Teil sie
auch ist. Das Reinigungstuch wird von der Vorratsrolle 3 abgewickelt über
die Reinigungsmodule 2 geführt, dort an das Gummituch
mit einem definierten Anpressdruck angepresst und danach wieder
auf die Reinigungstuchaufwickelrolle 4 geleitet, wo das
verschmutzte Tuch aufwickelt wird, um dann entsorgt zu werden. Die
Pfeile zeigen die Bewegungsrichtung, in welcher die Reinigungsmodule 2 hin-
und herbewegt werden können. Diese Seitwärtsbewegung
der Reinigungsmodule 2 in Kombination mit der Bewegung des
Gummituches um die Gummituchzylinderachse genügt in den
meisten Fällen schon für eine gründliche
Reinigung des Gummituches.
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2 zeigt
schematisch das auf den Gummituchzylinder 1 aufgespannte
Gummituch mit zwei Reinigungsmodulen 2 und deren Reichweite
während der Bewegung. Die miteinander verbundenen Reinigungsmodule 2 liegen
auf dem Gummituch und werden dort mit einem bestimmten frei einstellbaren Anpressdruck
auf das Gummituch gepresst. Zwischen den beiden Reinigungsmodulen 2,
welche durch eine Verbindungsbrücke miteinander verbunden
sind, existiert ein Spalt, welcher ohne die Seitwärtsbewegung
der Reinigungsmodule nicht gereinigt werden würde. Die
Größe der Reinigungsmodule 2 und die
Abstände dieser von einander und zum Rand des Gummituches
müssen wohl definiert sein, da es sonst zu nicht gereinigten
Stellen auf dem Gummituch kommen kann. Das Reinigungsmodul 2 kann
in den meisten Druckmaschinen nicht über den Rand des Gummituches
herausfahren ohne den laufenden Betrieb der Druckmaschine zu stören.
Deshalb stoppt das Reinigungsmodul 2 etwa an der Gummituchaussenkante.
Nun ist es wichtig, dass bei einer Rechtsbewegung der Module 2 das
linke Reinigungsmodul 2 die Stelle auf dem Gummituch reinigt, welche
von dem rechten Reinigungsmodul 2 nicht befahren werden
kann. Gleiches gilt für die Linksbewegung der Reinigungsmodule 2.
In der vorliegenden 2 ist die Spalte zwischen den
Reinigungsmodule durch zwei gerade Linien gekennzeichnet. In diesem
Beispiel wird diese Stellen sogar doppelt gereinigt, nämlich
durch das rechte und durch das linke Reinigungsmodul 2.
Hierdurch wird das gesamte Gummituch insbesondere in seiner Breite
gereinigt. Gängige groß Formate für die
Mutterrollen, aus welchen das Reinigungstuch zugeschnitten wird,
sind 3,81 m oder 2,98 m. Die Herstellung und auch der Transport
größerer Mutterrollen erfordert einigen Aufwand
und ist sehr kostenintensiv. Gängige Formate, in welchen
die Länge der Druckwalzen und somit auch der Gummituchzylinder
als ganzes oder in etwa als Vielfaches zu berechnen sind, lauten:
Für das rheinische Format: 35 × 51 cm, der Druckzylinder
hat eine Breite von 140 cm, so dass 4 × 35 solcher Seiten in
den genannten Formaten nebeneinander gedruckt werden können.
Dies ist Stand der Technik und kann bei diesen Formaten jeweils
um die Breite von weiteren 35 cm erweitert werden.
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Große
Formate liegen in einem Rahmen von 570 mm × 400 (nordisches
Format), 510 m × 350 mm (rheinisches Format).
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3 zeigt
schematisch das Gummituch mit Reinigungsmodulen 2 sowie
den flexiblen Verbindungsbrücken 7. In dieser
Figur ist gut zu sehen, dass die Reinigungsmodule nicht nur in einer
Reihe horizontal zueinander stehen könne, sondern sie können
auch versetzt zueinander sein. Dies kann eine mehrfache Reinigung
durch der Druckvorgang besonders belasteter Stellen auf dem Gummituch bewirken.
Des weiteren kann das Reinigungsmodul, welches sich nun hinter den
anderen befindet, die von den „Bahnen” des Reinigungstuches
eingedrückten Stellen glätten.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 10230790
C2 [0004]
- - DE 10230790 A1 [0004]