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DE19860190A1 - Vorrichtung zur Reinigung eines Zylinders in einer Druckmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung eines Zylinders in einer Druckmaschine

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Publication number
DE19860190A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cleaner
cylinder
recess
roller
cleaning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19860190A
Other languages
English (en)
Inventor
Ivo Richter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidelberger Druckmaschinen AG
Original Assignee
Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidelberger Druckmaschinen AG filed Critical Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority to DE19860190A priority Critical patent/DE19860190A1/de
Publication of DE19860190A1 publication Critical patent/DE19860190A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices
    • B41F35/06Cleaning arrangements or devices for offset cylinders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices
    • B41F35/006Cleaning arrangements or devices for impression cylinders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2235/00Cleaning
    • B41P2235/10Cleaning characterised by the methods or devices
    • B41P2235/20Wiping devices
    • B41P2235/23Brushes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2235/00Cleaning
    • B41P2235/40Cleaning restricted areas on cylinders

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung eines Zylinders in einer Druckmaschine gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
In Druckmaschinen eingesetzte Gegendruckzylinder und Bogentransfertrommeln tragen Greifer, welche über die Zylinderperipherie hinausragen. Die rotierenden Zylinder werden mittels an diese anstellbare Reinigungswalzen, -tücher oder -bürsten gereinigt. Um eine Beschädigung des Reinigers durch die Greifer zu vermeiden müssen Vorkehrungen getroffen werden.
In dem DE 295 16 979 U1 ist eine Waschvorrichtung zur Reinigung von Zylindern eines Offsetdruckwerkes beschrieben. Die zu reinigenden Zylinder tragen erhabene Greifer und der Reiniger ist als eine bei der Reinigung rotierende Waschwalze ausgebildet. Es ist eine Steuervorrichtung vorgesehen, durch welche die Waschwalze über die Greiferreihen hinweghebbar ist. Mit dieser Waschvorrichtung kann im Vergleich zu einem als ein Tuch ausgebildeten Reiniger eine effektivere Reinigung des Zylinders bewirkt werden. Die Rotation der Waschwalze bewirkt eine Verstärkung der Relativbewegung zwischen der zu reinigenden Oberfläche und dem Reiniger. Es ist jedoch eine Abhebeeinrichtung zum Hinwegheben der Waschwalzen über die Greiferreihen und somit ein hoher konstruktiver und steuerungstechnischer Aufwand erforderlich. Die eingesetzte Waschwalze ist nicht als eine Bürstenwalze ausgebildet. Deshalb ist die Reinigungswirkung gegenüber Bürsten besetzten Reinigern geringer. Die aufgespritzte Waschflüssigkeit wird von der Waschwalze mittels eines Abstreifers abgerakelt.
Ferner ist in der JP-PS 3-75348 eine Vorrichtung zum Waschen der Gegendruckzylinder einer Offsetdruckmaschine beschrieben, bei welcher der Reiniger als ein durch zwei Andrückplatten an den Zylinder andrückbares Tuch ausgebildet ist. Die Andrückplatten weisen mit den Greifern korrespondierende Ausnehmungen auf. Eine der Andrückplatten ist seitlich verschiebbar ausgebildet. Die Verschiebung der Andrückplatte erfolgt bevor diese an den Greifer schlägt und in Abhängigkeit eines von einem die Greifer erkennenden Detektor gelieferten Signals. Die seitliche Verschiebung erfolgt abwechselnd nach beiden Richtungen, um ein einseitiges Verrutschen des Tuches auf den Andrückplatten auszugleichen. Der Reiniger kann zwar während der Reinigung in einer permanenten Anstellposition am rotierenden Zylinder gehalten werden, jedoch ist mit dieser Vorrichtung keine effektive Reinigung des Zylinder möglich, da die Relativbewegung zwischen dem bei der Reinigung nicht rotierenden Tuch und dem Zylinder ausschließlich durch die Rotation des Zylinders erzeugt wird. Das Tuch ist für verschiedene Arten von Verschmutzungen und Oberflächenstrukturen von Zylindern ungeeignet, insbesondere für die Reinigung einer rauhen Zylindermantelfläche von festsitzenden Papierpartikeln. Mit diesem an den Zylinder gepreßten Tuch dauert die Reinigung in vielen Fällen vergleichsweise lange, da die Scheuerwirkung gering ist. Da das Tuch keine von den Greifern passierbare Ausnehmung aufweist, wird es zwangsweise stark verformt, wodurch die Qualität der Reinigung herabgesetzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine konstruktiv einfach aufgebaute und kompakte Vorrichtung zur Reinigung eines ein erhabenes Element tragenden Zylinders zu schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst. Weitere Merkmale sind in den Unteransprüchen enthalten.
Die Vorrichtung zur Reinigung eines Zylinders, dessen Mantelfläche mindestens ein erhabenes Element, insbesondere mindestens einen Greifer zum Greifen eines Bedruckstoffbogens, aufweist und an den ein bei der Reinigung um eine Rotationsachse rotierender Reiniger anstellbar ist, in einer Druckmaschine, zeichnet sich dadurch aus, daß der Reiniger mindestens eine von dem Element oder den Elementen passierbare Ausnehmung aufweist.
Der Reiniger kann während des Reinigungsprozesses permanent in einer Anstellposition bezüglich des Zylinders verbleiben. Dies wird durch eine dem erhabenen Element oder den erhabenen Elementen angepaßte Formgebung des Reinigers erreicht, wobei jedem erhabenen Element mindestens eine mit diesem korrespondierende Ausnehmung am Reiniger zugeordnet ist.
Der Zylinder kann ein einen Bedruckstoffbogen in einem das erhabene Element vorzugsweise bildenden Greifer führender Zylinder sein. Eine weitere Art von Erhebungen stellen auf der Zylindermantelfläche angeordnete Werkzeuge, z. B. Stanz- oder Schneidwerkzeuge zur In-Line-Bearbeitung des Bedruckstoffes in der Druckmaschine, dar. Der Zylinder kann mehrere in einer zur Zylinderachse parallelen Reihe angeordnete erhabene Elemente, z. B. eine Greiferreihe bildende Greifer, tragen. In diesem Fall kann eine Ausnehmung mehreren erhabenen Elementen, die diese Ausnehmung passieren, zugeordnet oder jede Ausnehmung einen einzigen erhabenen Element zugeordnet sein.
Unter Ausnehmung ist z. B. eine Verjüngung, ein Kanal, eine Abflachung, eine Vertiefung bzw. Grube, eine Bohrung, eine exzentrische bzw. sichelförmige Eindrehung oder eine Nut zu verstehen. Bei einer Reinigungswalze kann das Element oder können die Elemente in die Ausnehmung oder Ausnehmungen eintauchen, wenn die Reinigungswalze auf der Zylindermantelfläche abwälzt. Bei einem als Walze ausgebildeten Reiniger können in Walzenachsenrichtung gesehen kreissegmentförmige oder kreissektorförmige Ausnehmungen vorgesehen sein. Eine Bürstenwalze kann z. B. vier segmentförmige Abflachungen der Mantelfläche und einen rechteckigen Querschnitt aufweisen. Der Reiniger kann auch zwei kreissektorförmige Aussparungen und in axialer Richtung gesehen die Form eines doppelten Pinsels aufweisen.
Vorzugsweise ist die Kinematik und die Geometrie des Reinigers den erhabenen Elementen derart angepaßt, so daß diese den Reiniger berührungslos passieren, indem die Elemente durch die Ausnehmung hindurchbewegt oder an dieser vorbeibewegt werden. Ferner kann in bestimmten Fällen vorgesehen sein, daß die erhabenen Elemente die Ausnehmung mit Kontakt zum Reiniger passieren.
Der Reiniger kann als eine Walze oder eine rotierende Bürste ausgebildet sein. Ein als Walze ausgebildeter Reiniger kann mit einem Vlies bezogen oder vorzugsweise als eine borstenbesetzte Bürstenwalze ausgebildet sein. Die Reinigungswirkung eines rotierenden borstenbesetzten Reinigers ist im Vergleich zu Vorrichtungen des vorgehend genannten Standes der Technik höher. Die Walze kann im gleichen Drehrichtungssinn wie der Zylinder rotieren, so daß an der Kontaktstelle eine gegensinnige Relativbewegung der Walzenmantelfläche bzw. der Borsten zur Zylindermantelfläche und eine sehr gute Reinigungswirkung gegeben ist. Die Walze kann bei der Reinigung mit einer von der Zylinderumfangsgeschwindigkeit abweichenden, insbesondere größeren, Walzenumfangsgeschwindigkeit rotieren. In diesem Fall können Walze und Zylinder auch gegensinnig rotieren.
Die Ausnehmung kann sich in Umfangsrichtung bzw. in Rotationsrichtung des Reinigers über einen Umfangswinkel von 360° und darüber hinaus erstrecken. Eine schrauben- oder spiralförmige Ausnehmung erstreckt sich über 360° und sogar darüber hinaus. Vorzugsweise ist eine sich über 360° erstreckende Ausnehmung jedoch als eine in sich geschlossene Ringnut ausgebildet. Diese Ausbildung ist besonders hinsichtlich des Rotationsantriebes der bei dieser Ausführung kontinuierlich rotierenden Reinigungswalze vorteilhaft. Einer Reihe erhabener Elemente, z. B. der Greiferreihe, können mehrere in Richtung der Reinigerachse versetzt angeordnete Ringnuten zugeordnet sein.
Die Ausnehmung kann sich über einen Umfangswinkel von weniger als 360° erstrecken. Vorzugsweise ist eine solche Ausnehmung als eine im wesentlichen über die gesamte Breite eines walzenförmigen Reinigers reichende Abflachung ausgebildet. Diese kann sich über mehrere der Ausnehmung zugeordnete, erhabene Elemente, z. B. über sämtliche Greifer einer Greiferreihe, erstrecken. Die Mantelflächen nahe den Stirnseiten der Reinigungswalze können in diesem Fall unausgesparte Stützbereiche bilden.
Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann beinhalten, daß der Reiniger, insbesondere die Reinigungswalze, durch einen Rotationsantrieb in Abstimmung zur Rotation des Zylinders derart rotierbar ist, so daß das erhabene Element, ohne den Reiniger zu berühren oder mit einer den Reiniger nicht beschädigenden geringfügigen Berührung den Bereich der Ausnehmung passiert.
Eine weitere Ausführungsform kann beinhalten, daß eine derartige Phasenlage eines rotierbaren Reinigers zur Phasenlage des rotierenden Zylinders steuer­ ungs- und/oder getriebetechnisch gesichert ist, so daß das erhabene Element oder die erhabenen Elemente die Ausnehmung oder die Ausnehmungen ungehindert passieren können. Beispielsweise kann die durch den Rotationsantrieb angetriebene Reinigerrotation ungleichmäßig erfolgen und, insbesondere indem die Rotation auf den Wert Null verzögert wird, ausgesetzt werden, so daß der Reiniger stillsteht, wenn das erhabene Element die Ausnehmung passiert oder an dieser vorbeigeführt wird. Eine Reinigerrotation mit ungleichmäßiger Geschwindigkeit kann neben der beschriebenen Verzögerung bis zum Stillstand, d. h. einer diskontinuierlichen Rotation, auch in Form einer zeitweisen Verlangsamung vorgesehen sein, so daß dem erhabenen Element gegenüber einer gleichmäßigen Rotation mehr Zeit bleibt, die Ausnehmung zu passieren und der Antrieb besonders stoßfrei erfolgt. Ein Abbremsen der Reinigerrotation ist besonders bei einem walzenförmigen Reiniger vorteilhaft, der eine einzige mehreren reihig angeordneten erhabenen Elementen, z. B. den Greifern, zugeordnete Abflachung aufweist.
Gemäß einer weiteren Ausbildung kann der Reiniger durch einen Reinigerhubantrieb parallel zur Mantelfläche des Zylinders changierend bewegbar sein. Als Reinigerhubantrieb kann der Antrieb der Druckmaschine fungieren, welcher über ein Reinigerhubgetriebe den Reiniger seitlich hin- und herschiebt. Dem Reiniger kann aber auch ein vom Druckmaschinenantrieb unabhängiger Oszillationsantrieb, z. B. ein Elektromotor, zugeordnet sein, der den Reiniger auch über ein Reinigerhubgetriebe antreiben kann. Als Reinigerhubantriebe und -getriebe können für den Antrieb von Reibwalzen bekannte Systeme aus Farbwerken von Druckmaschinen, z. B. Schubkurbelgetriebe und Exzenterantriebe, Anwendung finden.
Die seitliche Reinigerbewegung ist periodisch und entspricht insbesondere einer harmonischen Schwingung, z. B. einer Sinus- oder Kosinusfunktion des Hubweges in Abhängigkeit von der Zylinderrotation. Der einen linearen Schwinger darstellende Reiniger schwingt zwischen den beiden äußeren Umkehrpunkten hin und her, wobei sich die Geschwindigkeit bei Annäherung an die Umkehrpunkte verringert. Eine Ausführungsform kann davon ausgehend beinhalten, daß das erhabene Element oder die erhabenen Elemente während dieser Bewegungsphasen nahe oder in den Umkehrpunkten die Ausnehmung oder die Ausnehmungen, insbesondere mindestens eine ringnutförmige Ausnehmung, passiert. Die Maximalgeschwindigkeit erreicht der Reiniger in der Mittellage bei einer Elongation mit dem Wert 0. In bestimmten Anwendungsfällen ist es günstig, daß das erhabene Element genau in dieser Bewegungsphase oder in einer den Umkehrpunkt fernen Bewegungsphase die Ausnehmung, z. B. die Ringnut passiert. Für diese Fälle kann vorgesehen sein, daß die Geschwindigkeit der Reinigerhubbewegung herabgesetzt ist, während das erhabene Element oder die erhabenen Elemente die Ausnehmung passiert bzw. die Ausnehmungen passieren, wobei die Reinigerhubbewegung bis zum Stillstand verzögert sein kann. Nach dieser Rast oder Verzögerung wird der Reiniger wieder beschleunigt. Die sich aus der Verzögerung ergebende Bewegungsfunktion entspricht einer unharmonischen Schwingung oder ungleichmäßigen Oszillation. Im Fall einer Rast liegt zudem eine diskontinuierliche Oszillation von.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in Rotationsdruckmaschinen und insbesondere in Bogenrotationsdruckmaschinen einsetzbar. Ferner ist die Vorrichtung in bedruckstoffverarbeitenden Maschinen verwendbar.
Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnung anhand bevorzugter Ausführungsformen beschrieben.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem als eine Walze ausgebildeten Reiniger,
Fig. 2 einen als rechteckige Bürstenwalze ausgebildeten Reiniger,
Fig. 3 einen als Doppelpinsel ausgebildeten Reiniger in geschnittener Darstellung,
Fig. 4 eine Bürstenwalze mit einer nutenförmigen Ausnehmung in geschnittener Darstellung,
Fig. 5 eine Bürstenwalze mit einer Ringnut in geschnittener Darstellung,
Fig. 6 eine Reinigungswalze mit einem Schaft in geschnittener Darstellung,
Fig. 7 eine Reinigungswalze mit mehreren Ausnehmungen in geschnittener Darstellung,
Fig. 8 eine Reinigungswalze mit einer sichelförmigen Ausnehmung in geschnittener Darstellung,
Fig. 9 eine Reinigungswalze mit einer Vertiefung,
Fig. 10 eine Reinigungswalze mit einer sich in axialer Richtung über mehrere erhabene Elemente erstreckenden Ausnehmung,
Fig. 11 eine Reinigungswalze mit einer schräg verlaufenden Nut,
Fig. 12 eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer einen Zylinder mit Greifern reinigenden Bürstenwalze mit Ringnuten in einer Draufsicht,
Fig. 13 die in Fig. 12 gezeigte Vorrichtung in einer Seitenansicht,
Fig. 14 ein Diagramm des Bewegungsverlaufes der in den Fig. 12 und 13 gezeigten Bürstenwalze,
Fig. 15 ein weiteres Diagramm einer Reinigerbewegung,
Fig. 16 eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer einen Zylinder mit Greifern reinigenden abgeflachten Bürstenwalze,
Fig. 17 die in der Fig. 16 gezeigte Vorrichtung während die Greifer die Abflachung passieren,
Fig. 18 die in den Fig. 16 und 17 gezeigte Vorrichtung in einer anderen Drehwinkelstellung des Zylinders und
Fig. 19 eine Druckmaschine mit mehreren erfindungsgemäßen Vorrichtungen.
Einander entsprechende oder funktionsgleiche Teile in den verschiedenen Figuren sind mit gleichem Bezugszeichen versehen.
In Fig. 1 ist eine Vorrichtung zur Reinigung des Zylinders 1, dessen Mantelfläche 2 das erhabene Element 3, z. B. einen Stempel, aufweist und an den der Reiniger 4 anstellbar ist, schematisch gezeigt. Der Reiniger 4 ist als eine Walze ausgebildet, deren auf der Zylindermantelfläche 2 aufsetzbare Reinigermantelfläche 5 die Ausnehmung 6 aufweist. Der Reiniger 4 rotiert während der Reinigung des Zylinders 1 um seine Rotationsachse 14. Das erhabene Element 3 ist bezüglich der idealen kreisförmigen Zylinderkontur um die Höhe h erhöht und erstreckt sich über die Breite b in Richtung der Zylinderrotationssache. Die Formgebung der Ausnehmung 6 ist dem erhabenen Element 3 angepaßt, so daß dieses bei angestellten Reiniger 4 und rotierenden Zylinder 1 die Ausnehmung 6 berührungsfrei durchlaufen kann. Dies wird dadurch erreicht, indem zwischen der Außenkontur des Reinigers 4 und jener der Ausnehmung 6 ein hinreichend großer Spiel- oder Zwischenraum vorhanden ist. Beispielsweise ist die Höhe H der Ausnehmung 6 um 5 mm größer als die Höhe h des erhabenen Elementes 3 und die Breite B der Ausnehmung 6 um 15 mm größer als die Breite b des erhabenen Elementes 6. Der Reiniger 4 kann in seitlicher Richtung parallel zur Zylinderrotationsachse oszillieren. Auf diese Weise wird eine um den Zylinderumfang verlaufende ungereinigte Spur vermieden, welche bei einem nicht oszillierenden Reiniger 4 im Bereich der Ausnehmung verbleiben würde. Die Changierbewegung 8 erfolgt derart, daß die Elongation bzw. die Lage der Ausnehmung 6 in seitlicher Richtung mit dem erhabenen Element 3 deckungsgleich übereinstimmt, wenn der rotierende Zylinder 1 einen Drehwinkel innehat, bei welchem die Vorderflanke 9 des erhabenen Elementes 6 kurz vor dem Reiniger 4 steht. Es sind mehrere Varianten, welche elektronisch gesteuert oder getriebetechnisch realisiert sein können, im Hinblick auf eine von der Zylinderrotation abhängige Oszillation des Reinigers 4 möglich. Eine erste Variante beinhaltet, daß der Reiniger 4 die Changierbewegung 8 unverändert fortsetzt, d. h. gleichmäßig oszilliert, während das erhabene Element 3 die Ausnehmung 6 passiert. Die erste Variante umfaßt folgende beide Untervarianten: Die erste Untervariante geht von einer Changierbewegung 8 mit konstanter Geschwindigkeit, z. B. einer durch einen Pneumatikzylinder angetriebenen Linearverschiebung aus. Diese Changierbewegung 8 bleibt konstant, während das erhabene Element 3 die Ausnehmung 6 passiert. Die zweite Untervariante geht von einer Changierbewegung 8, die einer harmonischen Schwingung entspricht, aus. Diese ungleichförmige Changierbewegung 8 wird der Funktion entsprechend ohne eine zusätzliche Verzögerung während des Passierens fortgesetzt. Während das erhabene Element 3 die Ausnehmung 6 passiert, erfolgt bei der ersten Variante eine seitliche Verschiebung der Ausnehmung 6 relativ zum erhabenen Element 3, wobei die während des Passierens zurückgelegte Verschiebestrecke kleiner als der bei Eintritt des erhabenen Elementes 3 in die Ausnehmung 6 vorhandene Abstand zwischen der in der jeweiligen aktuellen Verschieberichtung liegenden Außenflanke 11 des erhabenen Elementes 3 und der Innenflanke 12 der Ausnehmung 6 ist, so daß die Innenflanke 12 nicht auf die Außenflanke 11 aufstößt.
Eine zweite Variante beinhaltet, daß die Changierbewegung 8 des Reinigers 4 abgebremst wird, so daß der Reiniger 4 verlangsamt, d. h. ungleichmäßig oszilliert, während das erhabene Element 3 die Ausnehmung 6 passiert. Auch hierbei sind zwei Untervarianten möglich. Die erste Untervariante beinhaltet, daß der sich zuvor mit konstanter Geschwindigkeit bewegende Reiniger 4 eine Verzögerung erfährt. Die zweite Untervariante beinhaltet, daß der sich gemäß der harmonischen Schwingung schon beschleunigt oder verzögert bewegende Reiniger 4 zusätzlich verzögert wird. Nachdem das erhabene Element 3 die Ausnehmung 6 passiert hat, wird der Reiniger 4 wieder beschleunigt.
Bei der dritten Variante ist die Verzögerung so groß, daß der Reiniger 4 stillsteht bzw. dessen Changierhub aussetzt, während das erhabene Element 3 die Ausnehmung 6 passiert. Selbstverständlich ist die oben beschriebene Ausbildung auf mehrere nebeneinander angeordnete erhabene Elemente 3, z. B. eine Greiferreihe, und auf eine Vielzahl mit diesen korrespondierender Ausnehmungen 6 übertragbar.
In Fig. 2 ist ein als Bürstenwalze ausgebildeter Reiniger mit einem polygonförmigen und speziell einen quadratischen Querschnitt gezeigt. Die Rotationsachse 14 des Reinigers 4 ist in einem bezüglich des Zylinders 1 radialen Abstand A zur Mantelfläche 2 angeordnet, wobei sich der Abstand a der dem Zylinder 1 zugewandt dargestellten, sich parallel zur tangentialen Richtung erstreckenden Fläche 13 ergibt. Der Abstand a ist größer als die Höhe h des Elementes 3, so daß dieses an dem währenddessen nicht oder verlangsamt rotierenden Reiniger 4 vorbeigeführt wird. Die als Abflachungen ausgebildeten Ausnehmungen 6 erstrecken sich über die gesamte Breite des Reinigers 4 in Richtung der Rotationsachse 14, wobei hier die zwischen dem Umlaufkreis 15 der Kanten 16 und den Flächen 13 ausgesparten Borsten die Ausnehmungen 6 ergeben. Der Abstand A ist kleiner als der Radius R des Umlaufkreises 15, so daß in den entsprechenden Drehwinkelstellungen des Zylinders 1 und des Reinigers 4 ein Kontakt der Borsten 17 mit der Mantelfläche 2 und eine Scheuerwirkung gegeben ist. Wenn das Element 3 den Bereich der Ausnehmung 6 passiert hat, wird die Rotationsgeschwindigkeit des Reinigers 4 erhöht, z. B. indem der zuvor stillstehende Reiniger 4 erneut zu rotieren beginnt. Der Reiniger 4 kann im gleichen Drehrichtungssinn wie der Zylinder 1 rotieren, so daß sich an der Kontaktstelle eine gegenläufige Relativbewegung zwischen Reiniger 4 und Zylinder 1 mit einer guten Scheuerwirkung ergibt. Der Reiniger 4 rotiert mit einer im Vergleich zur Drehzahl des Zylinders 1 wesentlichen höheren Drehzahl, so daß jeder zu reinigende Flächenanteil der Mantelfläche 2 sicher von den Borsten und den Kanten 16 erfaßt und gesäubert wird. Durch ein entsprechend gewähltes Drehzahlverhältnis zwischen Zylinder 1 und Reiniger 4 und/oder ein entsprechendes Verhältnis zwischen dem Zylinderumfang und dem Umfang des Reinigers 4 bzw. des Umlaufkreises 15 im Zusammenhang mit einer bestimmten Anzahl von Kanten 16 kann ein unerwünschter Effekt, nämlich das Aufsetzten der Kanten 16 immer an denselben Stellen, ausgeschlossen werden. Durch eine elektronische Steuerung und Sensoren kann sichergestellt werden, daß immer eine Ausnehmung 6 in der dargestellten Position zum Zylinder 1 ausgerichtet ist, wenn das Element 3 kurz vor dem Reiniger 4 steht, und solange in der Position bleibt, bis das Element 3 den Bereich der Ausnehmung 6 verlassen hat.
In Fig. 3 ist ein als Bürstenwalze ausgebildeter Reiniger 4 gezeigt, der Umfangsbereiche mit Borstenbesatz und Umfangsbereiche ohne Borstenbesatz aufweist. In Richtung der Rotationsachse 14 gesehen, ist der Reiniger 4 als ein Mehrfachpinsel und insbesondere als ein Doppelpinsel ausgebildet. Bei den gezeigten radial ausgerichteten Borsten 17 werden die Ausnehmungen 6 durch kreissektorförmige Borstenaussparungen gebildet.
In Fig. 4 ist ein weiterer als Bürstenwalze ausgebildeter Reiniger 4 im Schnitt dargestellt, dessen nutenförmige einzige Ausnehmung 6 oder mehrere Ausnehmungen 6 sich über einen Umfangswinkel von weniger als 360° erstreckt bzw. erstrecken. Die oder jede Ausnehmung 6 erstreckt sich nur über einen Teil des Reinigers 4 in Richtung dessen Rotationsachse und bildet eine von seitlichen Wänden, welche hier aus den Borsten 17a bestehen beidseitig eingefaßte Abflachung, wobei die Borsten 17b kürzer als die Borsten 17a sind.
In Fig. 5 ist ein weiterer Reiniger 4 dargestellt, welcher sich von dem in Fig. 4 dargestellten Reiniger 4 dadurch unterscheidet, daß sich die oder jede Ausnehmung 6 über einen Umfangswinkel von 360° erstreckt und als eine Ringnut ausgebildet ist. Der Reiniger 4 ist als eine an einer oder mehreren in axialer Richtung liegenden Stellen verjüngte Bürstenwalze ausgebildet.
In Fig. 6 ist ein als Reinigungswalze ausgebildeter weiterer Reiniger 4 geschnitten dargestellt. Der Reiniger 4 besitzt keine Borsten, sondern eine z. B. rauhe Umfangsoberfläche, an der die Verschmutzungen haften bleiben. Die Ausnehmung 6 ist als eine vierseitige Abflachung ausgebildet, so daß um den hier als vierkantigen Kern gebildeten Schaft eine Nut verläuft.
In Fig. 7 ist ein weiterer Reiniger 4 im Schnitt dargestellt, welcher mehrere auf einer Umfangslinie liegende und Umfangsnuten bildende Ausnehmungen 6 aufweist.
In Fig. 8 ist ein weiterer Reiniger 4 mit einer sichelförmigen Ausnehmung 6 dargestellt.
In Fig. 9 ist dargestellt, wie das von dem Zylinder 1 getragene erhabene Element 3 in die als Vertiefung ausgebildete Ausnehmung 6 eintaucht, wobei der Zylinder 1 und der als Walze ausgebildete Reiniger 4 aufeinander abwälzen.
In Fig. 10 ist ein walzenförmiger Reiniger 4 mit der Ausnehmung 6 in der Draufsicht gezeigt, bei dem in die gemeinsame Ausnehmung 6 mehrere von dem Zylinder 1 getragene erhabene Elemente 3 gleichzeitig eintauchen.
In Fig. 11 ist ein walzenförmiger Reiniger 4 mit einer als schraubenförmigen Spiralnut ausgebildeten Ausnehmung 6 gezeigt. Die Rotation 18 und die Changierbewegung 8 des Reinigers 4 erfolgen in Abstimmung zur Rotation des Zylinders 1, so daß das Element 3 und die Ausnehmung 6 eine Relativbewegung 19 zueinander ausführen und das Element 3 dabei die Ausnehmung 6 durchläuft. Bei dieser Variante oszilliert der Reiniger 4 ohne Rast. Anstelle der Spiralnut mit mehreren Gängen kann die Ausnehmung 6 auch als eine schräg, d. h. abweichend von der Umfangsrichtung, verlaufende Nut ausgebildet sein.
In der Fig. 12 ist eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, bei welcher der Reiniger 4 als eine Bürstenwalze ausgebildet ist, deren Formgebung ein Gegenstück zu den erhabenen Elementen 3 bildet. Die Elemente 3 sind hier als Greifer zum Festklemmen und Halten eines Bedruckstoffbogens ausgebildet und in einer zur Rotationsachse des Zylinders 1 parallelen Reihe mit Abstand zueinander am Zylinder angeordnet. Der Zylinder 1 ist in den hier nicht gezeigten Seitenwänden der Druckmaschine drehbar gelagert und wird durch den Antrieb 21 rotativ angetrieben. Der Reiniger 4 ist ebenfalls drehbar in einem Gestell oder in Hebelarmen gelagert, wobei der Reiniger 4 durch ein Verschwenken der Hebelarme oder ein Verfahren des Gestelles z. B. in radialer Richtung an den Zylinder 1 an- und abstellbar ist. Der Reiniger 4 ist in einer Mittellage dargestellt, auf welche bezogen der Reiniger 4 in die positive Richtung "+X" und die negative Richtung "-X" eine periodisch schwingende Changierbewegung 8 ausführt, die durch den Oszillationsantrieb 22 angetrieben wird. Die Antriebe 20, 21 können Elektromotoren sein. Der Antrieb 22 kann ein Reinigerhubgetriebe sein, welches die rotative Antriebsbewegung des Zylinders 1 durch den Antrieb 21 in eine translatorische Changierbewegung 8 des Reinigers 4 umsetzt. Beispielsweise kann der Oszillationsantrieb 22 als ein Schubkurbelgetriebe ausgebildet sein. Durch die Koppelung der translatorischen Antriebsbewegung des Reinigers 4 an die rotative Antriebsbewegung des Zylinders 1 ist eine Abstimmung der Changierbewegung 8 zur Phasenlage des Zylinders 1 besonders gut möglich, so daß sich der Reiniger 4 immer in der richtigen Stellung befindet in welcher die erhabenen Elemente 3 die Ausnehmungen 6 passieren können. Es ist aber ebenso gut möglich, daß der Oszillationsantrieb 22 anstelle über eine mechanische Kopplung mit dem Antrieb 21 durch eine elektronische Steuereinrichtung in Abhängigkeit zur Rotation des Zylinders 1 arbeitet. Ferner ist es möglich, die Rotation des Zylinders 1 beim Reinigungsvorgang abzubremsen oder zu beschleunigen, um etwaige Ist-/Soll-Lageabweichungen der Relativlage der erhabenen Elemente 3 zu den Ausnehmungen 6 zu korrigieren. Der Reiniger 4 ist mit den Borsten 17 besetzt, wobei die Borsten 17 den Kern 24 umschließende Borstenringe bilden, zwischen denen die ringnutenförmigen Ausnehmungen 6 freigelassen sind. Die Ausnehmungen 6 sind derart dimensioniert, so daß bezüglich des Reinigers 4 sowohl in radialer Richtung als auch in axialer Richtung ein Abstand zwischen jedem erhabenen Element 3 und den Innenflächen der dem jeweiligen Element 3 zugeordneten Ausnehmung 6 bei in Arbeitsstellung befindlichem Reiniger 4 vorhanden ist. Die Bezugszeichen +Y und -Y repräsentieren die Amplitude der Changierbewegung 8 in die positive bzw. in die negative Richtung. In der Regel werden die Amplituden +Y und -Y betragsmäßig gleich groß sein. Die Größen der Amplituden +Y und -Y sind derart bemessen, daß sich eine Überdeckung 45 ergibt. Die Größe der Amplitude +Y kann z. B. so groß sein, daß die die Ausnehmung 6 begrenzende Kante 25 über die Lage der Seitenkante 28 des erhabenen Elementes 3 hinwegbewegt wird. Dementsprechend kann die Amplitude -Y so groß sein, daß die Kante 26 bei der Changierbewegung 8 über die Seitenkante 27 hinausläuft. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Mantelfläche 2 auch im Bereich hinter den erhabenen Elementen 3 streifenfrei gereinigt wird. Bei einer hohen Oszillationsfrequenz bzw. großen Anzahl von Hüben des Reinigers 4 pro Umdrehung des Zylinders 1 ist eine optimale Erfassung der gesamten Mantelfläche 2 durch den Reiniger 4 innerhalb kurzer Zeit und somit eines besonders effektive Reinigung des Zylinders 1 gegeben. Ferner kann die Überdeckung den Wert ±0 aufweisen. Vorzugsweise passieren die Elemente 3 bei jeder Umdrehung des Zylinders 1 ein und dieselbe Ausnehmung 6. Ferner kann aber auch vorgesehen sein, daß ein Element 3.1 bei einer Zylinderumdrehung eine erste Ausnehmung 6.1 und bei einer nachfolgenden Zylinderumdrehung eine zweite Ausnehmung 6.2 passiert. Diese Variante ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn die seitliche Changierbewegung 8 sehr langsam erfolgt, wobei z. B. der Reiniger 4 eine volle Schwingung pro vier Umdrehungen des Zylinders 1 ausführt. Im Fall, daß der Zylinder 1 eine zweite Reihe Elemente 3 trägt z. B. eine zur dargestellten Greiferreihe diametral angeordnete zweite Greiferreihe, kann vorgesehen sein, daß ein erhabenes Element 3 der ersten Reihe und ein erhabenes Element 3 der zweiten Reihe im Laufe der Rotation des Zylinders 1 ein und dieselbe Ausnehmung 6 passieren. Selbstverständlich können auch mehrere erfindungsgemäße Vorrichtungen zur Reinigung ein und desselben Zylinders 1 eingesetzt werden.
In Fig. 13 ist die in Fig. 12 dargestellte Vorrichtung in der Seitenansicht dargestellt. Im Gegensatz zu den Vorrichtungen nach dem Stand der Technik, ist die An- und Abstellbewegung 29 nicht bei jeder Umdrehung des Zylinders 1 erforderlich. Der Reiniger 4 wird vor dem Reinigungsprozeß an den Zylinder 1 angestellt und bleibt während des gesamten Reinigungsprozesses permanent, d. h. über eine Vielzahl von Zylinderumdrehungen hinweg, in dieser Arbeitsposition. Nach dem Reinigungsprozeß wird der Reiniger 4 vom Zylinder abgestellt und in eine Ruheposition gestellt. Das erhabene Element 3 ist in dem Kanal 23 angeordnet und ragt über die Mantelfläche 2 hinaus und in den Reiniger 4 hinein. Das Changieren des Reinigers 4 erfolgt gesteuert, so daß die gesamte außerhalb des Kanals 23 liegende Mantelfläche 2, z. B. die Druckfläche eines Gegendruckzylinders oder die Auflagefläche einer Bogentransfertrommel vom Reiniger 4 erfaßt und gereinigt wird. Die Seitwärtsbewegung des Reinigers 4 steht im Bereich des Kanals 23 bzw. wenn das erhabene Element 3 die Ausnehmung 6 passiert, still. Durch die vorstehend erwähnte Variation der Rotationsgeschwindigkeit des Zylinders 1 bei einem vom Rotationsantrieb 21 unabhängig arbeitenden Oszillationsantrieb 22 und insbesondere durch eine geringere Zylinderrotationsgeschwindigkeit, wenn der Druckanfang 30 am Reiniger 4 vorbeigeführt wird, kann der Bereich hinter den die erhabenen Elemente 3 bildenden Greifern vollständig gereinigt werden. Der in den Fig. 12 und 13 gezeigte Reiniger 4 entspricht im wesentlichen dem in der Fig. 5 gezeigten Reiniger 4. Anstelle dieser Ausführungsform des Reinigers 4 sind andere rotierende, insbesondere rotationssymmetrische, Bürsten und die in den Fig. 6 und 11 dargestellten Reinigungswalzen einsetzbar.
In der Fig. 14 ist ein Weg-Zeit-Diagramm dargestellt, welches die verschiedenen Bewegungsphasen der Changierbewegung 8 des in den Fig. 12 und 13 dargestellten Reinigers 14 zeigt. Die der Abszisse des Koordinatensystemes zugeordnete Größe ist die Drehwinkelstellung ϕ des Zylinders 1. Die der Ordinate zugeordnete Größe ist die Elongation bzw. seitliche Auslenkung des Reinigers 4 aus der Mittellage X = 0. Der Reiniger 4 schwingt sinusförmig, wobei die Schwingfrequenz des Reinigers 4 größer als die Drehfrequenz des Zylinders 1 ist. Im vorliegenden Beispiel führt der Reiniger 4 während einer Umdrehung des Zylinders 1 zwei Schwingungen aus. Der Kurvenverlauf beginnt im Punkt 0 zu einem Zeitpunkt, wenn die erhabenen Elemente 3 gerade die Ausnehmungen 6 passiert haben. Nach den zwei Perioden der Schwingung des Reinigers 4 folgt eine Phase des Stillstandes S der Changierbewegung 8. Während dieser Rast befindet sich der Reiniger 4 wieder in der Mittellage und die erhabenen Elemente 3 passieren die Ausnehmungen 6. Anschließend wird die Changierbewegung 8 fortgesetzt. Die Phasen der Bewegung und des Stillstandes S wiederholen sich periodisch und alternierend während des Reinigungsprozesses, wobei der Reiniger 4 diskontinuierlich schwingt. Ferner kann eine Changierbewegung 8, welche nicht mechanisch an die Rotation des Zylinders 1 gekoppelt ist, in einem Diagramm dargestellt werden, welches genau dem der Fig. 14 entspricht, bis auf, daß die Abszisse in diesem Fall als Zeitachse ausgeführt ist.
In Fig. 15 ist eine weitere Variante der Schwingung des Reinigers 4 dargestellt, welche unharmonisch ist. In diesem Fall sind mehrere harmonische Schwingungen antriebsmäßig überlagert, so daß sich zeitweise eine zusätzliche Verzögerung der Changierbewegung 8 ergibt, so daß sich der Reiniger 4 innerhalb des schmalen Bereiches Δ x bewegt. Diese geringfügige seitliche Bewegung des Reinigers 4 bedeutet praktisch einen Stillstand s, währenddessen die erhabenen Elemente 3 die Ausnehmung 6 passieren können.
Die Fig. 16 bis 18 zeigen verschiedene Bewegungsphasen bei einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, der ein gesteuertes Abbremsen der Rotation des Reinigers 4 eigen ist. Die in Fig. 16 dargestellte Vorrichtung umfaßt einen als eine abgeflachte Bürstenwalze ausgebildeten Reiniger 4 und einen Zylinder 1, welcher als Greifer ausgebildete erhabene Elemente 3 trägt. Der Reiniger 4 und der Zylinder 1 sind auf die dem vorangegangenem Ausführungsbeispiel entsprechende Art und Weise gelagert. Der Reiniger 4 rotiert während des Reinigungsprozesses um die Rotationsachse 14 und kann zusätzlich seitlich oszillieren. Im Gegensatz zu der vorstehend beschriebenen Ausführungsform, ist ein seitliches Changieren nicht zum Erfassen durch die Formgebung des Reinigers 4 bedingter ungereinigter Streifen auf den Zylinder 1 erforderlich. Vielmehr kann hier durch eine seitliche Oszillation die flächige Reinigungswirkung vergleichsmäßigt und verstärkt werden. Der Zylinder 1 wird durch den Antrieb 21 und der Reiniger 4 durch den Antrieb 20 rotativ angetrieben. Die elektronische Steuereinrichtung 31 mit einem Mikroprozessor steuert die Antriebe 20, 21 derart in Abstimmung zueinander, so daß sich die Ausnehmung 6 immer in der dem Zylinder zugewandten Stellung (Fig. 17) befindet, wenn die erhabenen Elemente 3 am Reiniger 4 vorbeigeführt werden. Der Reiniger 4 kann sich während dieser Zeitspanne mit einer gegenüber der Rotationsgeschwindigkeit während des Reinigungsprozesses geringeren Rotationsgeschwindigkeit bewegen oder winkeltreu angehalten werden, so daß er während des Passierens der erhabenen Elemente 3 in der in Fig. 17 gezeigten Stellung verharrt. Ein winkeltreuer Stillstand des Reinigers 4 in der in Fig. 17 gezeigten Position kann durch Formschluß eines dem Reiniger 4 zugeordneten Teiles mit einem dem Zylinder 1 zugeordneten Teil bewirkt werden. Mittels eines Getriebes, z. B. eines Kurvengetriebes, läßt sich der Reiniger 4 nach dem Stillstand in eine entsprechende Winkelstellung bewegen, in welcher der rotative Antrieb des Reinigers 4 wieder einsetzt. Der Reinigungsprozeß erfolgt beispielsweise wie folgt: Zuerst wird der Reiniger 4 aus der Ruheposition in die Arbeitsposition gestellt, in welcher der nicht ausgenommene Bereich des Reinigers 4 die Mantelfläche 2 berührt. Der Zylinder 1 rotiert mit einer vergleichsweisen langsamen Rotationsgeschwindigkeit und der Reinigerantrieb 20 ist aktiv, solange sich der Reiniger 4 über den außerhalb der erhabenen Elemente 3 oder des ganzen Kanales 23 liegenden Bereichen der Umfangsoberfläche 2 befindet. Am Druckende 33 (Fig. 16) wird die Rotation des Reinigers 4 angehalten (Fig. 17), währenddessen der Zylinder weiter rotiert. Nachdem die erhabenen Elemente 3 die Ausnehmung 6 passiert haben, beginnt der Reiniger 4 erneut zu rotieren, so daß der Druckanfang 30 (Fig. 18) im Bereich hinter den Greifern gut erfaßt wird. Die in den Fig. 2 bis 4 und 7 bis 10 dargestellten Reiniger 4 sind anstelle des in den Fig. 16 bis 18 dargestellten Reinigers 4 einsetzbar. Weiterhin sind dem Zylinder 1 mehrere Reiniger 4 zur gleichzeitigen Reinigung zuordenbar, wobei z. B. durch den Einsatz zweier abgeflachter Reinigungswalzen unterschiedlichen Durchmessers eine besonders gründliche Reinigungswirkung erzielt werden kann. Selbstverständlich läßt sich die Ausführungsform der Erfindung gemäß der Fig. 16 bis 18 ohne weiteres zur Reinigung von Zylindern mit mehreren Reihen erhabener Elemente einsetzen. Ferner läßt sich sowohl der in den Fig. 12 und 13 dargestellte Reiniger 4 als auch der in den Fig. 16 bis 18 dargestellte Reiniger über ein Getriebe durch den Antrieb 21 des Zylinders 1 antreiben.
In Fig. 19 ist eine Rotationsdruckmaschine 34, am Beispiel einer Bogenoffsetrotationsdruckmaschine mit den Druckwerken 35, dem Anleger 36, dem Ausleger 37 und der zwischen den Druckwerken 35 angeordneten Wendeeinrichtung 38 dargestellt. Jedes Druckwerk 35 umfaßt einen Druckformzylinder 39 und einen Gegendruckzylinder 41 und kann weiterhin einen Gummituchzylinder 40 umfassen. Die Wendeeinrichtung 38 umfaßt eine oder mehrere Bogentransfertrommeln 42. Die erfindungsgemäße Vorrichtung 43 kann einem oder mehreren der eine oder mehrere Greiferreihen 3 tragenden Zylinder 41, 42 zugeordnet werden. Die Vorrichtung 43 kann auch wahlweise zur Reinigung mehrerer, vorzugsweise zweier benachbart angeordneter Zylinder 41, 42 eingesetzt werden. Dazu kann die Vorrichtung 43 derart schwenkbar ausgebildet sein, so daß sie an die mehreren Zylinder anstellbar ist. Ein bevorzugter Einsatz der Vorrichtung 43 erfolgt zur Reinigung der Gegendruckzylinder 41 und der Bogentransfertrommel 42, welche dem Gegendruckzylinder 41 des vorgeordneten Druckwerkes 35 unmittelbar nachgeordnet ist.
Bezugszeichenliste
1
Zylinder
2
Zylindermantelfläche
3
,
3.1
erhabenes Element
4
Reiniger
5
Reinigermantelfläche
6
,
6.1
,
6.2
Ausnehmung
7
Spur
8
Changierbewegung
9
Vorderflanke
10
11
Außenflanke
12
Innenflanke
13
Fläche
14
Rotationsachse
15
Umlaufkreis
16
Kante
17
Borste
18
Rotation
19
Relativbewegung
20
,
21
Rotationsantrieb
22
Oszillationsantrieb
23
Kanal
24
Kern
25
,
26
,
27
,
28
Kante
29
An- und Abstellbewegung
30
Druckanfang
31
elektronische Steuereinrichtung
32
Sensor
33
Druckende
34
Druckmaschine
35
Druckwerk
36
Anleger
37
Ausleger
38
Wendeeinrichtung
39
Druckformzylinder
40
Gummituchzylinder
41
Gegendruckzylinder
42
Bogentransfertrommel
43
Vorrichtung
44
Getriebe
45
Überdeckung
ϕ Drehwinkelstellung des Zylinders
-X, +X Richtung
-Y, +Y Amplitude

Claims (10)

1. Vorrichtung zur Reinigung eines Zylinders (1), dessen Mantelfläche (2) mindestens ein erhabenes Element (3), insbesondere mindestens einen Greifer zum Greifen eines Bedruckstoffbogens, aufweist und an den ein bei der Reinigung um eine Rotationsachse (14) rotierender Reiniger (4) anstellbar ist, in einer Druckmaschine (34), dadurch gekennzeichnet, daß der Reiniger (4) mindestens eine von dem Element (3) oder den Elementen (3) passierbare Ausnehmung (6) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reiniger (4) als eine Walze, insbesondere eine Bürstenwalze, ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich jede Ausnehmung (6) insbesondere eine einzige die Ausnehmung (6) bildende Abflachung an der Walze, in Umfangsrichtung des Reinigers (4) über einen Umfangswinkel von weniger als 360° erstreckt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Reiniger (4) durch einen Rotationsantrieb (20) in Abstimmung zur Rotation des Zylinders (1) derart rotierbar ist, so daß das Element (3) ungehindert, insbesondere berührungslos, die Ausnehmung (6) passiert.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Reiniger (4) ungleichmäßig - und insbesondere während das Element (3) die Ausnehmung (6) passiert verzögert - rotiert.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich jede Ausnehmung (6), insbesondere jede eine Ausnehmung (6) bildende Ringnut an der Walze, in Umfangsrichtung des Reinigers (4), insbesondere über einen Umfangswinkel von 360°, erstreckt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Reiniger (4) durch einen Oszillationsantrieb (22) parallel zur Mantelfläche (2) des Zylinders (1) derart oszillierbar ist - und insbesondere die Walze axial oszillierbar ist, so daß das Element (3) ungehindert, insbesondere berührungslos, die Ausnehmung (6) passiert.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Reiniger (4) ungleichmäßig - und insbesondere während das Element (3) die Ausnehmung (6) passiert verzögert - oszilliert.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstimmung der Rotation und/oder Oszillation des Reinigers (4) mit der Rotation des Zylinders (1) durch ein Getriebe (44) und/oder eine elektronische Steuereinrichtung (31) bewirkt wird.
10. Druckmaschine (34), insbesondere Bogenrotationsdruckmaschine, mit mindestens einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
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