DE29512758U1 - Reinigungsvorrichtung zum Reinigen von Zylindern einer Druckmaschine - Google Patents
Reinigungsvorrichtung zum Reinigen von Zylindern einer DruckmaschineInfo
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Description
A-1592 01.08.95
- 1 - hozg.ur
Rtinigungsvorrichtung zum Reinigen von Zylindern einer
D r u c k m a « c h 1 &eegr; t
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung zum
Reinigen/Waschen von Zylindern einer Druckmaschine, mit einem
Andrückkörper, dem ein Reinigungsmedium, insbesondere ein
Reinigungsgewebe, zugeordnet ist.
Reinigungsvorrichtungen der verschiedensten Bauarten sind
bekannt. Sie dienen dazu, die Oberfläche von Zylindern einer Druckmaschine beziehungsweise von auf den Zylindern
aufgespannten Belägen zu reinigen. Bei den vorstehend
genannten Belägen kann es sich beispielsweise um das
Gummituch eines GummituchzyIinders oder aber auch um eine dem
Plattenzylinder einer Druckmaschine zugeordnete, mittels
einer Beschreibeinrichtung zu beschreibende Folie handeln.
Bei Reinigungsvorrichtungen der bekannten Bauarten besteht
oftmals der Nachteil, daß das Reinigungsmedium durch hohe
Querkräfte abgedrängt oder sogar zerstört wird, so daß der ReinigungsVorgang nicht ordnungsgemäß durchführbar ist.
Ferner sind Reinigungsvorrichtungen bekannt, die nach einem
Reinigungsvorgang der mit Druckfarbe versehenen Druckplatte,
aufgrund der Farbberührung, nicht wieder verwendet werden können. Bei solchen Ausführungsformen ist es erforderlich
stets das gesamte Reinigungsmedium auszutauschen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen/Waschen von Zylindern
einer Druckmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen,
die einfach aufgebaut und universell einsetzbar ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Andruckkörper als um ihre Längsmittelachse winkelverstellbare
Walze ausgebildet ist, auf deren Mantelfläche sich das
Reinigungsmedium befindet. Aufgrund dieser erfindungsgemäßen
Ausgestaltung wird es möglich, nach Beendigung eines
ReinigungsVorgangs ohne großen Aufwand ein für den folgenden
Reinigungsvorgang einsetzbares sauberes Reinigungsmedium zur
Verfugung zu stellen. Hierzu ist es lediglich erforderlich/
den als Walze ausgebildeten Andrückkörper, der auf seiner
Mantelfläche das Reinigungsmedium, beispielsweise in Form
eines Reinigungsgewebes, aufweist, um einen entsprechenden
Winkelbereich zu verstellen.
Insbesondere ist vorgesehen, daß sich das Reinigungsmedium
über den ganzen oder etwa über den ganzen Umfang der Walze erstreckt. Anders als im Stand der Technik, bei dem das
vorzugsweise als Reinigungsband ausgebildete Reinigungsmedium
in etwa tangential über den Reinigungskörper geführt ist,
wird beim Gegenstand der Erfindung der gesamte oder zumindest in etwa der gesamte Umfang des als Walze ausgebildeten
Andrückkörpers zur Aufnahme und Abstützung des Reinigungsmediums genutzt. Hierdurch wird es auch möglich,
durch Winkelverstellung einen sauberen Teilbereich des
Reinigungsmediums für den folgenden Waschvorgang zur
Verfügung zu stellen.
Um auf einfache Weise dem Reinigungsmedium flüssiges
Waschmittel zuführen zu können, ist -nach einer Weiterbildung
der Erfindung- mindestens ein WaschmitteLreinigungskana I in
der Walze ausgebildet. Dieser erstreckt sich vorzugsweise axial, insbesondere entlang der Längsmittelachse der Walze.
Von diesem WaschmitteIreinigungskanaL zweigt mindestens ein
Radialkanal ab, der sich bis zum Reinigungsmedium erstreckt.
Im Zuge dieser Anmeldung soll unter "Radialkanal" auch ein
Kanal verstanden werden, der keine exakte radiale Richtung aufweist, da es lediglich darauf ankommt, einen
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• *
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schaffen, nicht jedoch auf seinen exakten Radialverlauf.
Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, daß anstelle des Waschmitte I reinigungskanaIs der Walze ein WaschmitteIbehälter
derart zugeordnet ist, daß sie mit einem Teilumfang in die Waschflüssigkeit eintaucht und auf diese Art und Weise das
Reinigungsmedium mit Waschflüssigkeit benetzt.
Insbesondere kann vorgesehen sein, daß das Reinigungsmedium
als Strumpf oder dergleichen ausgebildet ist, das heißt, es
umschlingt vorzugsweise ohne Trennnaht oder dergleichen die als Andrückkörper dienende Walze. Insbesondere wird im Falle
des st rumpfförmigen Reinigungsmediums dieses der Walze axial
zugeführt, um es auf die Mantelfläche der Walze aufzubringen.
Die Abnahme eines verschlissenen beziehungsweise
verschmutzten Reinigungsmediums erfolgt in entsprechender
Weise, so daß ein einfacher Austausch möglich ist. Sofern nicht nur ein Austausch des Reinigungsmediums erfolgt und die
Walze als wiederverwendbarer Andrückkörper dient, kann -nach
einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung- vorgesehen
sein, daß die Walze mit dem Reinigungsmedium eine
austauschbare Einheit bildet. In einem solchen Falle wird für eine Erneuerung die Walze samt Reinigungsmedium ausgetauscht.
Insbesondere handelt es sich in einem solchen Falle um eine einfache Kunst stoffwaIze oder dergleichen, deren
Mantelfläche insbesondere fest mit dem Reingigungsmedium
verbunden ist.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, daß die Walze entlang ihrer Längsmittelachse traversierend gelagert ist. Während des
Reinigungsvorgangs wird aufgrund dieser traversierenden
Anordnung die Walze entlang ihrer Längsmittelachse hin- und
herbewegt, wodurch die Reinigungswirkung verstärkt wird.
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- 4 - hozg.ur
Um nach Beendigung eines Reinigungsvorgangs einen sauberen
Bereich des Reinigungsmediums zur Verfügung zu stellen/ ist
der Walze für ihre Winkelverstellung eine Antriebseinrichtung
zugeordnet. Es kann sich dabei um eine manuelle Antriebseinrichtung handeln, die es erlaubt/ die Walze um
einen WinkeLbereich zu verstellen, oder aber es erfolgt eine
maschinelle Verstellung.
Um die jeweilige Drehwinkelposition der Walze zu fixieren, so
daß während des Reinigungsvorgangs eine unbeabsichtigte
Verdrehung der Walze verhindert wird/ ist der Walze ein Gesperre zugeordnet. Das Gesperre kann insbesondere als
Klinkengesperre ausgebildet sein/ das heißt/ im
eingeklinkten Zustand ist ein Verdrehen der Walze
entsprechend der Drehmomentbeaufschlagung durch den
Reinigungsvorgang verhindert. Soll für einen nachfolgenden
Reinigungsvorgang ein sauberes Reinigungsmedium zur
Verfügung gestellt werden, so wird die Walze mittels der Antriebseinrichtung lediglich um ein Rastermaß des
Klinkengesperres verdreht/ wobei in dieser neuen Position
wiederum eine verdrehfeste Stellung erzielt wird.
Schließlich ist es vorteilhaft, wenn der das Reinigungsmedium
aufweisenden Mantelfläche eine Reinigungseinrichtung
zugeordnet ist. Diese nimmt einen Säuberungsvorgang der
Oberfläche des Reingigungsmediums vor, so daß eine
Wiederverwendung möglich ist. Die Reinigungseinrichtung kann
bevorzugt als Reinigungsbürste, insbesondere als
walzenförmige Bürste ausgebildet sein. Für den
Reinigungsvorgang kann eine Drehung der Reinigungsbürste
durchgeführt werden. Zusätzlich oder alternativ kann ferner die Reinigungsvorrichtung eine Vakuumeinrichtung zum Reinigen
des Gewebes aufweisen. Die Vakuumeinrichtung kann
vorzugsweise einen Saugkasten aufweisen, der der zu reinigenden Fläche und/oder der Bürste zuordenbar ist.
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- 5 - hozg.ur
Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung anhand von
Ausführungsbeispielen und zwar zeigt:
Figur 1 eine perspektifisehe Seitenansicht auf eine einem
zu reinigenden Zylinder einer Druckmaschine zugeordneten Reinigungsvorrichtung und
Figur 2 eine Reinigungsvorrichtung nach einem weiteren
Ausführungsbei spiel.
Die Figur 1 zeigt in schematischer Weise eine
Reinigungsvorrichtung 1, die an einen Zylinder 2,
beispielsweise einen Plattenzylinder, einer nicht näher
dargestellten Druckmaschine angestellt ist. Zum Herbeiführen
des in der Figur 1 dargestellten angestellten Zustandes sind pneumatisch oder mechanisch wirkende, in den Figuren nicht
dargestellte Mittel vorgesehen, die eine Verlagerung der Reinigungsvorrichtung 1 ermöglichen, so daß sie in Kontakt
mit der Mantelfläche des Zylinders 2 tritt. Zur Durchführung des ReinigungsVorgangs rotiert der Zylinder 2 in
Pfei Iri chtung 3.
Die Reinigungsvorrichtung 1 weist einen Andrückkörper 4 auf,
der als Walze 5 ausgebildet ist. Die Walze 5 ist um ihre
LingsmitteLachse 6 winkelverstellbar gelagert. Hierzu weist
die Walze 5 Lagerzapfen 7 auf, die in geeigneten, in der Figur 1 nicht dargestellten Lagerstellen des
Maschinengestells der Druckmaschine gelagert sind. Alternativ
ist es jedoch auch möglich, daß die Lagerstellen nicht der Druckmaschine, sondern der Reinigungsvorrichtung selbst
zugeordnet sind, das heißt, die Reinigungsvorrichtung 1
weist ein Lagergehäuse auf, das die Walze 5 aufnimmt. Insbesondere kann vorgesehen sein, daß die gesamte
Reinigungsvorrichtung als autarke Einheit der Druckmaschine
durch eine Öffnung in einer Seitenwand der Druckmaschine
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zugeordnet werden kann. Die Reinigungsvorrichtung bildet in
einem solchen Falle eine kompakte Einschubeinheit.
Gemäß Figur 1 ist die Walze 5 axial von einem Waschmittelreinigungskanal 8 durchsetzt. Von diesem gehen
Radialkanäle 9 aus, die in die Mantelfläche 10 der Walze 5 münden. Vorzugsweise sind -über die Langserstreckung der
Walze 5- entsprechende Radialkanäle 9 -insbesondere
winkelversetzt zueinander- vorgesehen.
Auf der Hantelfläche 10 der Walze 5 ist ein Reinigungsmedium 11 angeordnet. Dies erstreckt sich
vorzugsweise über den gesamten Umfang der Walze 5, so daß eine nahtfreie Ausführung vorliegt. Vorzugsweise handelt es
sich bei dem Reinigungsmedium um einen Strumpf 12, der der
Walze 5 axial übergestreift wird und -für einen Austauschauch
in dieser Richtung wieder abziehbar ist. Als Material kommt vorzugsweise Gewebe, Plüsch, Stoff oder ein sonstiger
Bezug für das Reinigungsmedium 11 zum Einsatz; geeignet sind
alle Stoffe, die eine gewisse Saug- und Reinigungsfähigkeit
mit sich bri ngen.
Zum Schutz und zum Auffangen von abtropfender Reinigungsflüssigkeit wird die Walze 5 teilweise von einem
Behälter 13 umfangen. Der Doppelpfeil 14 (Figur 1) deutet an, daß die Walze 5 mittels einer nicht näher dargestellten
Einrichtung entlang ihrer Längsmittelachse 6 traversierend
verlagerbar ist. Dies bedeutet, daß sie während des Reinigungsvorgangs hin- und herbewegt werden kann, wodurch
die Reinigungswirkung verstärkt wird.
Zur Durchführung des Reinigungsvorgangs wird die
Reinigungsvorrichtung 1 in Richtung auf den zu reinigenden
Zylinder 2 verlagert, so daß das Reinigungsmedium 11 in
Kontakt mit der Mantelfläche 10 des Zylinders 2 tritt. Während des Reinigungsvorgangs nimmt die Walze 5 eine
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unverdrehbare Stellung ein, so daß sich eine entsprechende
Relativbewegung zwischen dem Reinigungsmedium 11 und dem
Zylinder 2 einstellt und der Reinigungsvorgang in Form eines
Abstreifens erfolgen kann. Dabei wird über den WaschmitteIreinigungskana I 8 mittels einer geeigneten
Zuführeinrichtung (Pumpe usw.) flüssiges Waschmittel
zugeführt/ das über die Radialkanäle 9 zum Reinigungsmedium 11 gelangt und auf diese Art und Weise
dessen Oberfläche benetzt. Ist die Reinigung beendet/ so wird die Walze 5 in Richtung des Pfeiles 15 um einen
Winkelbereich verdreht/ so daß ein noch sauberer Abschnitt
des Reinigungsmediums 11 im Kontaktbereich zum zu reinigenden
Zylinder zur Verfugung steht. Diese Verdrehung um einen entsprechenden Winkelbereich wird mittels einer nicht
dargestellten Antriebseinrichtung vorgenommen/ die entweder
eine manuelle oder aber eine maschinelle Verstellung gestattet. Es kann auch eine maschinelle Antriebsvorrichtung
vorgesehen sein/ die zusätzlich -bei Bedarf- manuell
betätigbar ist.
Die Figur 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Reinigungsvorrichtung 1/ die entsprechend dem
Ausführungsbeispiel der Figur 1 ausgebildet ist/ so daß
nachstehend nur auf Unterschiede eingegangen wird. Unterschiede bestehen insbesondere darin/ daß die Walze 5
nicht mit einem Waschmitte I reinigungskanaI ausgebildet ist/
sondern daß der Behälter 13 als Aufnahmegefäß für die
Waschflüssigkeit 16 dient, wobei die Walze 5 mit einem
Teilumfang in die Waschflüssig keit 16 eintaucht und auf diese Art und Weise eine Benetzung des sich auf der Walze 5
befindlichen Reinigungsmediums 11 vornimmt.
Der Walze 5 ist ein Gesperre 17 zugeordnet/ das ein Klinkenrad 18 und eine vorzugsweise federvorgespannte Klinke
19 aufweist. Bei der Durchführung eines Waschvorgangs wird -wie vorstehend bereits beschrieben- die
"&Agr;-&iacgr;§92 *· *
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Reinigungsvorrichtung 1 an den Zylinder 2 angestellt, wobei
sich der Zylinder 2 in Pfeilrichtung 3 bewegt. Die Klinke 19,
die in eine Rasterung des Klinkenrads 18 eingerastet ist, verhindert, daß sich die Walze 5 während des
Reinigungsvorgangs verdreht. Ist der Reinigungsvorgang
abgeschlossen, so wird mittels der nicht näher dargestellten
Antriebseinrichtung die Walze 5 um einen Winkelbereich
verdreht, so daß die Klinke 19 in die nächste Rastvertiefung
des Klinkenrades 18 einrastet, wodurch ein sauberer Bereich des sich auf der Walze befindlichen Reinigungsmediums 11 zur
Verfügung steht.
Dem Reinigungsmedium 11 der Walze 5 ist eine Reinigungseinrichtung 20 zugeordnet, die sich vorzugsweise
innerhalb des Behälters 13 befindet. Die Reinigungseinrichtung 20 ist als Walzenbürste 21 ausgebildet,
die mittels eines nicht dargestellten Antriebs für eine
Reinigung der Oberflache des Reinigungsmediums 11 rotieren
kann.
Bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 und 2 kann
selbstverständlich auch vorgesehen sein, daß wahrend eines
Reinigungsvorgangs eine Verlagerung der Walze um einen
Winkelbereich erfolgt, so daß zunächst der Grobschmutz
abgenommen wird und dann -mit sauberem Reinigungsmedium 11-eine
Feinreinigung erfolgt. Dieses Verdrehen der Walze 5 kann
auch mehrfach, also um mehrere Winkelschritte erfolgen.
Zwischen den einzelnen Verdrehbewegungen erfolgt jeweils, durch den Walzenstop und der daraus erzielten Reibbewegung,
ein Reinigungsvorgang. Es ist auch möglich, daß sich die
Walze 5 während des Reinigungsvorgangs ganz langsam,
beispielsweise kontinuierlich dreht, so daß auf diese Art und
Weise sauberes Reinigungsmedium 11 mit der Mantelfläche 10
des Zylinders 2 in Berührung kommt. Wichtig dabei ist jedoch stets, daß ein Reibkontakt durch unterschiedliche
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Umfangsgeschwindigkeiten von Walze 5 und Zylinder 2 erhalten
bleibt.
Die verschiedenen Ausgestaltungen der Ausführungsbeispiele
der Figuren 1 und 2 können selbstverständlich auch derart
variiert werden, daß beispielsweise das Gesperre beim
Ausführungsbeispiel der Figur 1 vorgesehen ist und/oder dem
Ausführungsbeispiel der Figur 1 eine Walzenbürste zugeordnet
wird. Selbstverständlich kann auch das Ausführungsbeispiel
der Figur 2 einen Waschmittelreinigungskanal aufweisen usw.
Die Reinigungsvorrichtung eignet sich sowohl zur Entfernung
des Abbrands einer wiederbeschreibbaren Druckplatte als auch
zur Entfernung von Farbresten und Papierbutzen. Vorzugsweise
wird sie während des Fortdruck bei einer Druckunterbrechung eingesetzt. Die Reinigungsvorrichtung kann entweder der
Druckmaschine fest zugeordnet sein oder aber als separate
Baueinheit nur dann in die Druckmaschine eingesetzt werden,
wenn ein Reinigungsvorgang erfolgen soll.
Nach einem bevorzugten AusführungsbeispieI kann vorgesehen
sein, daß die mit Reinigungsmedium versehene Walze einfach
komplett aus der Reinigungsvorrichtung entnommen und
ausgetauscht werden kann. Der Reinigungsvorgang kann -wie
vorstehend beschrieben- feucht durchgeführt werden; es ist jedoch auch möglich, ihn trocken vorzunehmen. Das
Weitertackten der Walze kann beispielsweise elektromotorisch,
pneumatisch oder mechanisch erfolgen.
Zusätzlich oder anstelle der als Bürste ausgebildeten
Reinigungseinrichtung ist auch der Einsatz einer
Vakuumeinrichtung möglich, die eine Säuberung des
Reinigungsmediums vornimmt, so daß es mehrfach verwendbar
ist. Beispielsweise kann mit der Walze 5 ein Saugkasten zur
Durchführung dieser Aufgabe zusammenwirken.
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Sofern das Reinigungsmedium in Form eines überstüLpbaren
Strumpfes ausgebildet ist, Läßt sich sehr einfach durch
Auf- beziehungsweise Abziehen ersetzen. Die Lebensdauer des
Reinigungsmediums wird erhöht, sofern man die vorstehend
erwähnte Reinigungseinrichtung vorsieht. Diese hat auch
den Vorteil, daß ein Verkratzen der zu reinigenden Fläche des Zylinders der Druckmaschine nach einer vollständigen
Umdrehung der Walze verhindert wird, da die Mantelfläche des
Zylinders nicht mit einer schon stark verschmutzten, sondern mit einer relativ sauberen Oberfläche in Kontakt tritt.
Sofern die Walze 5 als Ganzes auswechselbar ist, weist sie
keinen auswechselbaren Bezug zur Durchführung des Reinigungsvorgangs auf, sondern das Reinigungsmedium ist fest
mit ihr verbunden. Es ist in einem solchen Falle möglich, daß eine entnommene Walze separat gereinigt und dann
wiederverwendet wird. Möglich ist auch das Entsorgen einer
einmal benutzten Walze.
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Claims (11)
1. Reinigungsvorrichtung zum Reinigen/Waschen von
Zylindern einer Druckmaschine, mit einem Andrückkörper,
dem ein Reinigungsmedium, insbesondere ein
Reinigungsgewebe zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Andrückkörper (4) als um ihre Längsmitte Lachse (6) winkeLversteLLbare Walze (5)
ausgebildet ist, auf deren Mantelfläche (10) sich das
Reinigungsmedium (11) befindet.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sich das Reinigungsmedium (11) über den ganzen oder
in etwa den ganzen Umfang der Walze (5) erstreckt.
3. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (5) von mindestens einem
WaschmitteIreinigungskanaI (8) axial durchsetzt wird,
von dem mindestens ein Radialkanal (9) abzweigt, der sich bis zum Reinigungsmedium (11) erstreckt.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Reinigungsmedium (11) als Strumpf (12)
ausgebildet ist.
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5. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (5) mit dem Reinigungsmedium (11) eine
austauschbare Einheit bildet.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet/ daß die Walze (5) entlang ihrer Längsmittelachse (6)
traversierend gelagert ist.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Walze (5) für ihre Winkelverstellung eine
Antriebseinrichtung zugeordnet ist.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Walze
<5) ein ihre Verdrehung beim Reinigungsvorgang verhinderndes Gesperre (17) zugeordnet
ist.
9. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre (17) ein Klinkengesperre ist.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der das Reinigungsmedium (11) aufweisenden
Mantelfläche (10) eine Reinigungseinrichtung (20)
zuordenbar oder zugeordnet ist.
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11. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gtkennzeichnet,
daß die Reinigungseinrichtung (20) aLs Bürste,
insbesondere als Walzenbürste (21), ausgebildet ist,
daß die Reinigungseinrichtung (20) aLs Bürste,
insbesondere als Walzenbürste (21), ausgebildet ist,
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE29512758U Expired - Lifetime DE29512758U1 (de) | 1995-08-08 | 1995-08-08 | Reinigungsvorrichtung zum Reinigen von Zylindern einer Druckmaschine |
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