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DE102008041504A1 - Unterlagenanordnung - Google Patents

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DE102008041504A1
DE102008041504A1 DE200810041504 DE102008041504A DE102008041504A1 DE 102008041504 A1 DE102008041504 A1 DE 102008041504A1 DE 200810041504 DE200810041504 DE 200810041504 DE 102008041504 A DE102008041504 A DE 102008041504A DE 102008041504 A1 DE102008041504 A1 DE 102008041504A1
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DE200810041504
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Inventor
Manfred Kessler
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0029Moulds or moulding surfaces not covered by B28B7/0058 - B28B7/36 and B28B7/40 - B28B7/465, e.g. moulds assembled from several parts
    • B28B7/0055Mould pallets; Mould panels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0002Auxiliary parts or elements of the mould
    • B28B7/0005Mould identification means, e.g. by radio frequency identification device [RFID]
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F23/00Advertising on or in specific articles, e.g. ashtrays, letter-boxes
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
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Abstract

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Unterlagenanordnung, insbesondere zur Produktion von Betonfertigteilen, bestehend aus einem wenigstens einschichtigen Kernabschnitt, der allseitig von einer sich von einer Unterseite über Randbereiche auf eine Oberseite erstreckenden verschleißhemmenden Schutzschicht umgeben ist, wobei ein oder mehrere Verstärkungselemente in die Schutzschicht eingebettet sind und wobei auf der Oberseite und der Unterseite Verstärkungselement freie Bereiche vorgesehen sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Unterlagenanordnung, insbesondere zur Produktion von Betonfertigteilen, und ein entsprechendes Verfahren.
  • Derartige Unterlagenanordnungen sind beispielsweise in Gestalt von so genannten Betonunterlagenbrettern bekannt. Sie werden bisher aus Holz hergestellt, wobei verschiedene Holzsorten wie Tanne/Fichte und diverse Tropenhölzer zum Einsatz kommen. Diese Bretter gibt es in vielen unterschiedlichen Abmessungen. Ihr Aufbau kann schichtartig mit Verleimung, mit oder ohne Nut und Feder, mit Verstärkungen u. dgl. ausgebildet sein.
  • Die Betonunterlagenbretter werden bei der Produktion und Lagerung von Betonfertigteilen, wie zum Beispiel Pflastersteine, Hohlblocksteine, Randsteine u. dgl., verwendet. Dabei sind sie einem hohen Verschleiß und unterschiedlichen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Der Holzwerkstoff kann zudem auch für unterschiedliche Holzschädlinge anfällig sein, wodurch seine durch den oben erwähnten Verschleiß auf 4 bis 8 Jahre begrenzte Lebensdauer weiter verringert wird, wohingegen eine geforderte Lebensdauer von mehr als 10 Jahren erforderlich ist.
  • Weiterhin ist auf Grund von den auf derartige Unterlagenanordnungen aufgebrachten Gewichtsbelastungen des Betonwerkstoffs bei Produktion und Lagerung sowie durch Vibrationseinrichtungen bei der Herstellung eine solche Unterlagenanordnung mit einer entsprechenden Biegesteifigkeit zu versehen.
  • Es sind Betonunterlagenbretter bekannt, welche aus Kunststoff mit Metallverstärkungsschienen hergestellt sind. Hierzu wird ein Thermoplastrecyklat von Kunststoffen verwendet. Dabei hat sich als nachteilig erwiesen, dass oft eine fehlende Verbindung zu den Metallverstärkungen und eine geringe Schlagzähigkeit des Thermoplasts zu Abplatzern an kritischen Stellen der Oberfläche führen können. Dadurch wird die äußere Form eines darauf hergestellten Betonteils beeinträchtigt, da das Unterlagenbrett einen Teil der Herstellungsform des Betonteils bildet.
  • Hierbei kommt hinzu, dass sich durch unterschiedliche Recyclingqualitäten der in dem Recyklat enthaltenen Kunststoffe unterschiedliche Adhäsionsbedingungen für die darauf produzierten Betonteile ergeben.
  • Als weitere Nachteile sind das Gewicht eines solchen Bretts aus Thermoplast mit Metallverstärkungen, sowie die Dauer seines Produktionsaufwands mit ungefähr mehr als einer Stunde zu nennen.
  • Aus der DE 10 2005 058 983 und der DE 1119503 sind Unterlagenanordnungen bekannt, bei denen ein einschichtiger Kernabschnitt allseitig von einer hochverschleißfesten Schutzschicht geschlossen umgeben ist. Es ist in der Praxis ein ungleichmäßiger Verschleiß der Unterlagenanordnungen feststellbar. Zum überwiegenden Teil ist im gewerbsmäßigen Einsatz eine Unterlagenanordnung dann nicht mehr einsetzbar, wenn der Verschleiß, z. B. in Form von Materialausbrüchen an den Rändern ein bestimmtes Maß überschritten hat. Die Defekte an vom Rand entfernten Oberflächenbereichen sind vergleichsweise seltener für ein Erliegen der Funktionstüchtigkeit der Unterlagenanordnung ursächlich. Daher ist eine vollständige Ummantelung des Kernabschnitts nicht erforderlich. Die vollständige Ummantelung, wie sie in den vorher genannten Druckschriften offenbart ist, bedingt ferner ein hohes Bauteilgewicht und verursacht hohe Fertigungskosten.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Unterlagenanordnung zu schaffen, welche die Nachteile des Standes der Technik nicht aufweist und insbesondere eine gute Widerstandsfähigkeit der Ränder der Unterlagenanordnung bietet. Ferner soll die Unterlagenanordnung kostengünstig herstellbar sein.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Unterlagenanordnung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst. Bevorzugte weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Die erfindungsgemäße Unterlagenanordnung bestehend aus einem wenigstens einschichtigen Kernabschnitt, der allseitig von einer sich von einer Unterseite über Randbereiche auf eine Oberseite erstreckenden verschleißhemmenden Schutzschicht umgeben ist, wobei in den Randbereichen ein oder mehrere Verstärkungselemente in die Schutzschicht eingebettet sind und wobei der Kernabschnitt auf der Oberseite und der Unterseite von Verstärkungselementen freie Bereiche aufweist. Da Beschädigungen an Unterlagenanordnungen am häufigsten an deren Randbereichen auftreten, ist das Vorsehen der Verstärkungselemente an den Randbereichen ausreichend. Gegenüber einer kompletten Beschichtung können so Kosten gespart und das Gewicht reduziert werden.
  • Die Schutzschicht ist bevorzugt aus Polyurethan, Polyesterharz, Epoxidharz, Vinylesterharz, oder einer Kombination davon hergestellt. Durch den Einsatz verschleißfester Kunststoffe ergibt sich eine gegenüber dem Stand der Technik glattere, härtere und schlagzähere Oberfläche.
  • Für die Verstärkungselemente können bevorzugt zugfeste Fasern, wie z. B. Glasfasern, Aramidfasern, Keramikfasern, Stahlfasern, Nylonfasern, Kohlenstofffasern, Flachsfasern oder Hanffasern eingesetzt werden. Genauso ist es vorteilhaft, gelochtes Stahlblech, Stahlgittermatten, Stahlnetze oder eine Kombination davon einzusetzen. Stahlblech bietet den Vorteil, dass es eine gute Formstabilität hat und verschleißbeständig ist, so dass es die Kanten der Unterlagenanordnung gut schützt.
  • Für hohe Beanspruchungen der Unterlagenanordnung und wenn Verstärkungselemente in Form von Verstärkungsgewebe eingesetzt werden, ist es vorteilhaft diese als Multiaxialgewebe auszubilden. Multiaxialgewebe weisen besonders hohe Belastbarkeiten in verschiedenen Belastungsrichtungen auf.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Verstärkungselemente auf den Kernabschnitt besonders bevorzugt aufgeklammert, bevorzugt aufgenagelt oder aufgeklebt. Durch dieses Fixieren der Verstärkungselemente an dem Kernabschnitt ergibt sich eine verbesserte Verankerung der Schutzschicht am Kernabschnitt, was die Belastbarkeit erhöht und ein Ablösen der Schutzschicht vom Kernabschnitt verhindert.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Zwischenlage an den Randbereichen zwischen dem Kernabschnitt und der Schutzschicht angeordnet. Diese Zwischenlage ist bevorzugt aus Gummi oder einem elastischen Kunststoff gebildet und dient dazu, Stöße abzufedern und von dem Kernabschnitt abzuhalten.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist wenigstens ein RFID-Transponder besonders bevorzugt in, bevorzugt innerhalb oder auf der Schutzschicht angeordnet. Auf dem RFID-Transponder können Informationen zur Identifikation, über die Beschaffenheit, den Ort oder die Belegung der Unterlagenanordnung gespeichert werden. Mittels eines entsprechenden Lesegerätes können diese Informationen ausgelesen werden, was eine leichtere Verwaltung der Unterlagenanordnungen ermöglicht.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Beschichtung aus Kunststoff oder Gummi bevorzugt auf der Schutzschicht oder besonders bevorzugt auf der Schutzschicht und den Verstärkungselement freien Bereichen vorgesehen. Diese Beschichtung kann Verhindern, das Feuchtigkeit in den Kernabschnitt eindringt oder zwischen den Kernabschnitt und die Zwischenlage bzw. zwischen die Zwischenlage und die Schutzschicht gelangt. Die Haltbarkeit der erfindungsgemäßen Unterlagenanordnung kann so erhöht werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Schutzschicht oder die Beschichtung zusätzlich retroreflektierende Pigmente auf. Die retroreflektierenden Pigmente ermöglichen eine bessere Sichtbarkeit der Unterlagenanordnung im Dunkeln, wenn diese von Licht angestrahlt wird. Da die auf einer Unterlagenanordnung gelagerten Gegenstände oft matt und bei geringer Beleuchtung schlecht sichtbar sind, kann so die Sichtbarkeit der Unterlagenanordnung mit den aufliegenden Gegenständen verbessert werden.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren näher erläutert. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen in den Figuren jeweils gleiche Komponenten, wenn dies nicht anders angegeben ist.
  • Von den Figuren zeigen:
  • 1 eine schematische Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Unterlagenanordnung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel;
  • 2 eine perspektivische Ansicht der Verstärkungselemente an einer erfindungsgemäßen Unterlagenanordnung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
  • 3 eine perspektivische Ansicht der Verstärkungselemente an einer erfindungsgemäßen Unterlagenanordnung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel.
  • 1 zeigt eine schematische Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Unterlagenanordnung 1 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel. Die Unterlagenanordnung 1 weist einen zentralen schraffiert dargestellten Kernabschnitt 2 auf. Der Kernabschnitt 2 ist an links und rechts dargestellten Randbereichen 6', 6'', die von seiner Unterseite 3 bis auf seine Oberseite 5 verlaufen, von einer elastischen Zwischenlage 30 bedeckt. Auf der Unterseite 3 und der Oberseite 5 des Kernabschnitts 2 befindet sich jeweils ein Bereich 8' bzw. 8'', der nicht von der Zwischenlage 30 bedeckt ist. Der Kernabschnitt 2 ist ferner von einer Schutzschicht 10 außerhalb der Zwischenlage 30 eingeschlossen. In die Schutzschicht 10 sind an den Randbereichen 6', 6'' Verstärkungselemente 20 eingefügt. Ferner weist die Schutzschicht 10 RFID-Transponder auf. Auf die Schutzschicht 10 und die schutzschichtfreien Bereiche 8', 8'' ist bei diesem Ausführungsbeispiel eine Beschichtung 40 aufgebracht, die retroreflektierende Pigmente 60 aufweist. Ferner sind auf allen Seiten des Kernabschnitts 2 angeordnete als Stifte ausgebildete Abstandselemente 4 in die Schutzschicht 10 eingebettet.
  • Der Kernabschnitt 2 der erfindungsgemäßen Unterlagenanordnung 1 ist bei diesem Ausführungsbeispiel aus Holz hergestellt. Die Schutzschicht 10 dient der Versiegelung und Verstärkung des Kernabschnitts 2 und ist bei diesem Ausführungsbeispiel aus Polyurethan hergestellt. Zur Verstärkung der Randbereiche 6', 6'' sind die Verstärkungselemente 20 an den Randbereichen 6', 6'' vorgesehen, da Beschädigungen besonders häufig dort auftreten. Dazu sind die Verstärkungselemente 20 bei diesem Ausfüh rungsbeispiel aus Glasfasern gebildet. Die Schutzschicht 10 ist bei diesem Ausführungsbeispiel aus Kunststoff gebildet, der in flüssiger Form auch auf die Verstärkungselemente 20 aufgebracht wird, so dass sich ein Faserverbundwerkstoff aus den von der Schutzschicht 10 infiltrierten Verstärkungselementen 20 bildet, der besonders widerstandsfähig ist. Beim Vergießen des Kernabschnitts 4 mit der Schutzschicht 10 dienen die Abstandselemente 4 als Abstandshalter gegenüber der Gießform, um die Herstellung einer gleichmäßigen Schichtdicke der Schutzschicht 10 zu ermöglichen. Zum Abfedern von Stößen, die auf die Unterlagenanordnung wirken, ist zwischen den Verstärkungselementen 20 und dem Kernabschnitt 2 bei dieser Ausführungsform eine elastische Zwischenlage 30 vorgesehen. Diese schützt den Kernabschnitt 2 zusätzlich vor Beschädigungen. In die Schutzschicht 10 ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein RFID-Transponder 50 eingefügt, der mittels eines entsprechenden Lesegerätes ausgelesen werden kann und auf dem z. B. Informationen über die Beschaffenheit, die Belegung oder den Ort der Unterlagenanordnung gespeichert sind. Die Unterlagenanordnung 1 weist gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Beschichtung 40 auf der Schutzschicht 10 und den Verstärkungselement freien Bereichen 8', 8'' auf, um die Unterlagenanordnung zusätzlich gegen Umgebungseinflüsse z. B. vor Feuchtigkeit zu schützen und auch eine gewünschte Farbgebung kostengünstig realisierbar macht. Die retroreflektierenden Pigmente, die gemäß diesem Ausführungsbeispiel in die Beschichtung eingebracht sind, ermöglichen eine verbesserte Sichtbarkeit der Unterlagenanordnung. Insbesondere kann die Unterlagenanordnung so bei Nacht, wenn sie beispielsweise von einem Kraftfahrzeug angeleuchtet wird, gut erkannt werden, wohingegen z. B. darauf gelagerte Betonteile eher matt sind und weniger gut bei Nacht erkannt werden können.
  • 2 zeigt eine perspektivische Ansicht der Verstärkungselemente 20 an einer erfindungsgemäßen Unterlagenanordnung 1 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel. An einem Randbereich 6' eines Kernabschnitts 2 einer erfindungsgemäßen Unterlagenanordnung 1 sind Verstärkungselemente 20 in Form von Glasfasern 20 aufgebracht. Die Schutzschicht 10 ist in diesem Fertigungsstadium noch nicht aufgebracht.
  • 3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Verstärkungselemente 20 an einer erfindungsgemäßen Unterlagenanordnung 1 gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel. An einem Randbereich 6' eines Kernabschnitts 2 einer erfindungsgemäßen Unterlagenanordnung 1 ist ein Verstärkungselement 20 in Form von gelochtem Stahlblech aufgebracht. Zur Fertigstellung einer erfindungsgemäßen Unterlagenanordnung 1 wird dann die Schutzschicht 10 aufgebracht.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vorliegend beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Weise modifizierbar.
  • 1
    Unterlagenanordnung
    2
    Kernabschnitt
    3
    Unterseite
    4
    Abstandselemente
    5
    Oberseite
    6', 6''
    Randbereiche
    8', 8''
    Verstärkungselement freie Bereiche
    10
    Schutzschicht
    20
    Verstärkungselemente
    30
    Zwischenlage
    40
    Beschichtung
    50
    RFID-Transponder
    60
    retroreflektierende Pigmente
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005058983 [0008]
    • - DE 1119503 [0008]

Claims (15)

  1. Unterlagenanordnung (1), insbesondere zur Produktion von Betonfertigteilen, bestehend aus einem wenigstens einschichtigen Kernabschnitt (2), der allseitig von einer sich von einer Unterseite (3) über Randbereiche (6, 6') auf eine Oberseite (5) erstreckenden verschleißhemmenden Schutzschicht (10) umgeben ist, wobei ein oder mehrere Verstärkungselemente (20) in die Schutzschicht (10) eingebettet sind und wobei auf der Oberseite (5) und der Unterseite (3) Verstärkungselement freie Bereiche (8) vorgesehen sind.
  2. Unterlagenanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (10) Polyurethan, Polyesterharz, Epoxidharz, Vinylesterharz, oder eine Kombination davon aufweist.
  3. Unterlagenanordnung (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungselemente (20) Glasfasern, Aramidfasern, Keramikfasern, Stahlfasern, Nylonfasern, Kohlenstofffasern, Flachsfasern, Hanffasern, gelochtes Stahlblech, Stahlgittermatte, Stahlnetz oder eine Kombination davon aufweisen.
  4. Unterlagenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungselemente (20) als Multiaxialgewebe angeordnet sind.
  5. Unterlagenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungselemente (20) auf den Kernabschnitt (2) aufge klammert, aufgenagelt oder aufgeklebt sind.
  6. Unterlagenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zwischenlage (30) an den Randbereichen (6', 6'') zwischen dem Kernabschnitt (2) und der Schutzschicht (10) angeordnet ist.
  7. Unterlagenanordnung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (30) Gummi oder einen elastischen Kunststoff aufweist.
  8. Unterlagenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kernabschnitt (2) im Wesentlichen aus Holz besteht.
  9. Unterlagenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beschichtung (40) aus Kunststoff oder Gummi auf der Schutzschicht (10) vorgesehen ist.
  10. Unterlagenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (10) oder die Beschichtung (40) zusätzlich retroreflektierende Pigmente (60) aufweist.
  11. Unterlagenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf allen Seiten des Kernabschnitts (2) angeordnete Abstandselemente (4) in die Schutzschicht (10) eingebettet sind und die Abstandselemente (4) als Nägel oder Stifte ausgebildet sind.
  12. Unterlagenanordnung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandselemente (4) Stahlstifte mit einem Kunststoffkopf sind.
  13. Unterlagenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von Verstärkungselementen (20) freien Bereiche (8, 8') wenigstens 50% der Gesamtoberfläche des Kernabschnitts 2 betragen.
  14. Unterlagenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (10) den gesamten Kernabschnitt (2) umgibt.
  15. Unterlagenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere RFID-Transponder (50) in, innerhalb oder auf der Schutzschicht (10) oder in den Abstandselementen (4) angeordnet sind.
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