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DE102008041160A1 - Dunstabzugsvorrichtung - Google Patents

Dunstabzugsvorrichtung Download PDF

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Publication number
DE102008041160A1
DE102008041160A1 DE102008041160A DE102008041160A DE102008041160A1 DE 102008041160 A1 DE102008041160 A1 DE 102008041160A1 DE 102008041160 A DE102008041160 A DE 102008041160A DE 102008041160 A DE102008041160 A DE 102008041160A DE 102008041160 A1 DE102008041160 A1 DE 102008041160A1
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DE
Germany
Prior art keywords
extractor
vapor
vapor shield
wrasenschirms
suction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008041160A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerd Wilsdorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH filed Critical BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority to DE102008041160A priority Critical patent/DE102008041160A1/de
Publication of DE102008041160A1 publication Critical patent/DE102008041160A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/20Removing cooking fumes
    • F24C15/2078Removing cooking fumes movable
    • F24C15/2092Removing cooking fumes movable extendable or pivotable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B15/00Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area
    • B08B15/02Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area using chambers or hoods covering the area

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Dunstabzugsvorrichtung, die ein Dunstabzugsgehäuse (2), eine Saugeinrichtung, einen Wrasenschirm (3) sowie eine Ansaugfläche (36) an dem Wrasenschirm (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wrasenschirm (3) an der Unterseite des Dunstabzugsgehäuses (2) drehbar gelagert ist und aus der Horizontalen nach unten verschwenkbar ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dunstabzugsvorrichtung, insbesondere eine Dunstabzugsvorrichtung in Form einer Esse.
  • Essen sind Dunstabzugsvorrichtungen, die einen Gehäuse, eine Saugeinrichtung zum Ansaugen von Wrasen sowie einen Wrasenschirm umfassen, der in der Regel das Gehäuse, insbesondere eine Absaugöffnung des Dunstabzugsgehäuses, umgibt und/oder in dem eine Ansaugöffnung der Dunstabzugsvorrichtung eingebracht ist.
  • Eine solche Dunstabzugsvorrichtung ist beispielsweise in der DE 10 2006 005 806 A1 beschrieben. Bei solchen Essen ist die Größe des Wrasenschirms groß zu wählen, um ein zuverlässiges Zuleiten von Wrasen zu der Absaugöffnung des Gehäuses und damit ein zuverlässiges Absaugen von Dünsten und Wrasen aus dem Raum, in dem die Dunstabzugsvorrichtung betrieben wird, gewährleisten zu können. Große Wrasenschirme führen aber dazu, dass der Benutzer der Dunstabzugsvorrichtung bei der Nutzung einer unterhalb der Dunstabzugsvorrichtung angeordneten Kochstelle in seiner Kopffreiheit beeinträchtigt ist. Aus diesem Grund ist in der DE 10 2006 005 806 A1 vorgeschlagen, den Wrasenschirm gegenüber dem Kamin der Dunstabzugsvorrichtung, das heißt gegenüber dem Gehäuse der Esse verschwenkbar auszugestalten. Bei der beschriebenen Esse ist zudem die Saugeinrichtung an dem Wrasenschirm befestigt und gegenüber dem Kamin verschwenkbar angeordnet. Ein Nachteil dieser Art der Dunstabzugsvorrichtung besteht darin, dass auch in den Fällen, in denen die Dunstabzugsvorrichtung nicht benötigt wird, beispielsweise in Fällen, bei denen die unterhalb der Dunstabzugsvorrichtung angeordnete Kochstelle nicht benutzt wird, der Wrasenschirm dennoch in Richtung des Benutzers hervorsteht und diesen bei anderen Arbeiten behindert. Auch die Einsichtnahme in ein hohes Kochgefäß, dass sich in dem hinteren Bereich der Kochstelle befindet, ist bei einem horizontal hervorstehenden Wrasenschirm oder einem gegenüber der Horizontale nach oben verschwenkten Wrasenschirm nicht oder nur bedingt möglich.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher eine Dunstabzugsvorrichtung zu schaffen, die eine störungsfreie Nutzung einer unterhalb der Dunstabzugsvorrichtung angeordneten Kochstelle ermöglicht und dennoch ein ausreichendes Absaugen von Dünsten und Wrasen gewährleistet.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass diese Aufgabe gelöst werden kann, indem der Wrasenschirm aus dem Nutzungsbereich des Benutzers der Dunstabzugsvorrichtung entfernt werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe daher gelöst durch eine Dunstabzugsvorrichtung, die ein Dunstabzugsgehäuse, eine Saugeinrichtung, einen Wrasenschirm sowie eine Ansaugfläche an dem Wrasenschirm aufweist. Die Dunstabzugsvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Wrasenschirm an der Unterseite des Dunstabzugsgehäuses drehbar gelagert ist und aus der Horizontalen nach unten verschwenkbar ist.
  • Die Dunstabzugsvorrichtung stellt vorzugsweise eine Esse, insbesondere eine Wandesse dar. Als Dunstabzugsgehäuse wird im Sinne der Erfindung bei Essen der Kamin bezeichnet, der in der Regel ein Gebläsegehäuse der Saugeinrichtung umgibt. Alternativ kann die Saugeinrichtung aber auch in dem Wrasenschirm aufgenommen sein und das Dunstabzugsgehäuse in diesem Fall ausschließlich der Führung der Luft von der Saugeinrichtung zu einem Luftauslass der Dunstabzugsvorrichtung dienen. Die Saugeinrichtung stellt einen Lüfter dar, der in der Regel in einem Gebläsegehäuse aufgenommen ist. Die Ansaugfläche ist erfindungsgemäß in dem Wrasenschirm vorgesehen. Als Ansaugfläche wird im Sinne der Erfindung daher eine Öffnung oder ein luftdurchlässiger Bereich an dem Wrasenschirm bezeichnet, über den Luft, die durch die Saugeinrichtung angesaugt wird, in das Innere des Wrasenschirms oder unmittelbar in das Innere des Dunstabzugsgehäuses gelangen kann. Die Ansaugfläche ist vorzugsweise von einem Fettfilter abgedeckt oder ein Fettfilter ist vor oder hinter der Absaugfläche angeordnet.
  • Indem der Wrasenschirm an der Unterseite des Dunstabzugsgehäuses, insbesondere des Kamins einer Esse gelagert ist, ist die Schwenkbewegung, die durch diesen Wrasenschirm ausgeführt werden kann, durch das Gehäuse beziehungsweise den Kamin nur minimal beeinträchtigt. Besonders bevorzugt ist der Wrasenschirm so an der Unterseite gelagert, dass dieser an dessen Rückseite an dem Dunstabzugsgehäuse gelagert ist. Als Rückseite wird im Sinne dieser Erfindung die Seite eines Bauteils der Dunstabzugsvorrichtung bezeichnet, die im montierten Zustand in einer Grundstellung der Dunstabzugsvorrichtung von dem Benutzer abgewandt ist. Bei einer Dunstabzugsvorrichtung, die an einer Raumwand montiert wird, beispielsweise einer sogenannten Wandesse, ist die Rückseite der Bauteile daher die Seite, die der Raumwand, an der die Dunstabzugsvorrichtung befestigt ist, zugewandt ist. Auch Oberseite, Unterseite und Vorderseite der Dunstabzugsvorrichtung und von Bauteilen der Dunstabzugsvorrichtung werden im Sinne der Erfindung als die jeweilige Seite bezeichnet, die in der montierten Grundstellung der Dunstabzugsvorrichtung jeweils nach oben, nach unten oder nach vorne, das heißt in Richtung auf den Benutzer gerichtet sind. Als Grundstellung der Dunstabzugsvorrichtung oder des Wrasenschirms wird der Zustand bezeichnet, in dem die Dunstabzugsvorrichtung in der Regel zum Absaugen von Dünsten und Wrasen von einer unterhalb der Dunstabzugsvorrichtung angeordneten Kochstelle verwendet wird. Insbesondere wird als Grundstellung der Dunstabzugsvorrichtung die Stellung bezeichnet, in der die Ansaugfläche des Wrasenschirms in der Horizontalen liegt. Die Stellung des Wrasenschirms beziehungsweise der Dunstabzugsvorrichtung, bei der der Wrasenschirm gegenüber der Horizontalen nach oben verschwenkt ist, wird im Folgenden Als Betriebsstellung, erste oder weitere Betriebsstellung bezeichnet. Der Winkel, um den der Wrasenschirm in der Betriebsstellung nach oben gegenüber der Horizontalen verschwenkt sein kann, liegt vorzugsweise im Bereich von 0° bis zu 45°. Das Bewegen des Wrasenschirms zwischen der Grundstellung, der Betriebsstellung und der Ruhestellung kann manuell erfolgen. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung eine Verstellvorrichtung vorzusehen, durch die der Wrasenschirm automatisch, beispielsweise über Knopfdruck von einer Stellung in die andere gebracht werden kann.
  • Indem gemäß der vorliegenden Erfindung der Wrasenschirm nach unten aus der Horizontalen verschwenkt werden kann, kann dieser aus dem Bereich unterhalb des Dunstabzugsgehäuses gebracht werden, der für den Benutzer der Dunstabzugsvorrichtung für die Kopffreiheit oder für den Einblick in hohe Gargefäße notwendig ist. Insbesondere kann, bei einer Dunstabzugsvorrichtung, bei der der Wrasenschirm an dessen Rückseite mit dem Dunstabzugsgehäuse verschwenkbar verbunden ist, der Wrasenschirm vollständig nach unten geschwenkt oder geklappt werden.
  • Der Wrasenschirm einer Dunstabzugsvorrichtung weist in der Regel eine geringe Höhe auf. Der Wrasenschirm kann eine Platte sein. Vorzugsweise ist der Wrasenschirm gemäß der vorliegenden Erfindung aber als Kasten ausgebildet, der eine geringe Höhe aufweist. In dem nach unten verschwenkten Zustand oder in der nach unten verschwenkten Stellung des Wrasenschirms ragt dieser nur um den Betrag der Höhe des Wrasenschirms in die Richtung des Benutzers, der sich vor der Dunstabzugsvorrichtung aufhält. Diese geringe Abmessung der Höhe des Wrasenschirms führt daher dazu, dass der Raum oberhalb der Kochstelle oder anderen Arbeitsstelle, über der die Dunstabzugsvorrichtung angeordnet ist, für den Benutzer frei ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Wrasenschirm um 90° aus der Horizontalen nach unten verschwenkbar. Durch ein solches nach unten Klappen wird zum einen die Kopffreiheit des Benutzers vergrößert. Bei einer Wandesse ist in dieser Ruhestellung die Ansaugfläche des Wrasenschirms, die in der Unterseite des Wrasenschirms vorgesehen ist, der Raumwand, an der die Dunstabzugsvorrichtung befestigt ist, zugewandt. Ein Ansaugen von Dünsten und Wrasen an der Ansaugfläche wird daher weitestgehend verhindert. Somit kann auch bei eingeschaltetem Lüfter der Dunstabzugsvorrichtung verhindert werden, dass verunreinigte Dünste und Wrasen unmittelbar entlang der Raumwand vorbeiströmen, um in die Ansaugfläche einzudringen. In der Ruhestellung kann die Dunstabzugsvorrichtung vorzugsweise mit einer geringeren Lüfterleistung der Saugeinrichtung betrieben werden. Es ist allerdings auch möglich die Dunstabzugsvorrichtung in der Ruhestellung mit voller Lüfterleistung zu betreiben.
  • Zudem weist die Ausführungsform der Dunstabzugsvorrichtung, bei der der Wrasenschirm gegenüber der Horizontalen um 90° nach unten verschwenkt werden kann, den Vorteil auf, dass die Dunstabzugsvorrichtung in der Ruhestellung optisch nicht so dominant ist, wie in der Grundstellung, bei der der Wrasenschirm über das Dunstabzugsgehäuse nach vorne heraus in den Raum ragt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Dunstabzugsvorrichtung mindestens eine Zusatzansaugfläche auf. Vorzugsweise sind die Ansaugfläche und die Zusatzansaugfläche beide in dem Wrasenschirm vorgesehen. Besonders bevorzugt sind die Ansaugfläche und die Zusatzansaugfläche an unterschiedlichen Seiten des Wrasenschirms vorgesehen. Durch das Vorsehen mehrerer Ansaugflächen an dem Wrasenschirm kann in den unterschiedlichen Stellungen des Wrasenschirms die Ansaugung von Dünsten und Wrasen jeweils über eine Ansaugfläche erfolgen, die aufgrund ihrer derzeitigen Ausrichtung zu der Kochstelle oder einer anderen Quelle verunreinigter Luft für den Eintritt in die Dunstabzugsvorrichtung am günstigsten ist.
  • Besonders bevorzugt liegen gemäß einer Ausführungsform die Zusatzansaugfläche in der Oberseite des Wrasenschirms und die Ansaugfläche in der Unterseite des Wrasenschirms. Durch das Vorsehen von Ansaugflächen an sich gegenüberliegenden Seiten des Wrasenschirms kann die Luftführung innerhalb des Wrasenschirms der aktuellen Stellung des Wrasenschirms angepasst werden. So kann bei einem nach unten geklappten Wrasenschirm die Zusatzansaugfläche in der Oberseite des Wrasenschirms als Hauptansaugfläche dienen, während der Lufteintritt über die Ansaugfläche in der Unterseite des Wrasenschirms, aufgrund des Anliegens, der Nähe zu einer Raumwand oder durch separate Vorrichtungen minimiert oder sogar unterbunden ist. In der Grundstellung des Wrasenschirms, bei der die Ansaugfläche in der Unterseite in der Horizontalen liegt oder in der weiteren Betriebsstellung, in der der Wrasenschirm gegenüber der Horizontalen nach oben verschwenkt ist, werden die von einer Kochstelle aufsteigenden Dünste und Wrasen hingegen vorwiegend über die Ansaugfläche in der Unterseite des Wrasenschirms in die Dunstabzugsvorrichtung eintreten. Durch die Zusatzansaugöffnung an der Oberseite des Wrasenschirms können in dieser Stellung allenfalls Dünste und Wrasen eingesaugt werden, die an der Vorderseite des Wrasenschirms oder dessen Seiten vorbeigestrichen sind.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist der Wrasenschirm eine Keilform auf. Besonders bevorzugt besitzt hierbei die Rückseite des Wrasenschirms eine größere Höhe als die Vorderseite des Wrasenschirms. Die Unterseite des Wrasenschirms liegt bei dieser Ausführungsform vorzugsweise in der Grundstellung, in der die Ansaugfläche in der Horizontalen liegt, ebenfalls in der Horizontalen. Durch diese Form des Wrasenschirms kann zum einen ein verbessertes optisches Erscheinungsbild der Dunstabzugsvorrichtung erzielt werden. Zum anderen ist durch die geringe Höhe des Wrasenschirms an dessen Vorderseite der Betrag, um den der Wrasenschirm in der Ruhestellung in den Raum hineinragt, am unteren Ende minimal. Schließlich kann durch die Keilform erreicht werden, dass auch in der Ruhestellung eine in der Oberseite des Wrasenschirms gegebenenfalls vorgesehene Zusatzansaugfläche in einem Winkel zu einer unterhalb der Dunstabzugsvorrichtung befindlichen Kochstelle steht, der von 90° abweicht, insbesondere kleiner als 90° ist. Somit kann über die Oberseite des Wrasenschirms Wrasen, der von der Kochstelle aufsteigt, auch in der Ruhestellung des Wrasenschirms zuverlässig angesaugt werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Wrasenschirm mindestens zwei Luftkanäle zum Führen von Luft in Richtung der Saugeinrichtung, die übereinander angeordnet sind. Als übereinander angeordnete Luftkanäle werden im Sinne der Erfindung Kanäle verstanden, die in der Grundstellung des Wrasenschirms vertikal zueinander versetzt sind. Durch das Vorsehen getrennter Luftkanäle in dem Wrasenschirm kann die Luftleitung der in den Wrasenschirm eingetretenen Luft zu einer Absaugöffnung des Dunstabzugsgehäuses optimiert werden. Zudem kann einer der Luftkanäle bei der Benutzung des jeweils anderen Luftkanals verschlossen werden und somit das Ansaugen von Falschluft, das heißt von Umgebungsluft, die keiner direkten Reinigung bedarf, vermieden werden. Trotz des einen verschlossenen Kanals kann die Absaugung von verunreinigter Luft durch den weiteren Kanal sicher gestellt werden. Vorzugsweise können die Luftkanäle in der Nähe der Absaugöffnung des Dunstabzugsgehäuses, das heißt in der Nähe des Eintritts in das Dunstabzugsgehäuse wahlweise verschlossen werden. Hierdurch wird bei Anordnung eines Lüfters in dem Dunstabzugsgehäuse verhindert, dass die durch diesen aufgebrachte Saugleistung in einem derzeit nicht genutzten Luftkanal verwendet wird.
  • Besonders bevorzugt sind mindestens ein Kanal einer Zusatzansaugfläche in der Oberseite des Wrasenschirms und mindestens ein Kanal einer Ansaugfläche in der Unterseite des Wrasenschirms zugeordnet. Als Zuordnung zu einem Luftkanal wird in diesem Zusammenhang eine Auslegung verstanden, bei der das eine Ende des Luftkanals in der entsprechenden Ansaugfläche endet oder die Ansaugfläche in dem Luftkanal liegt. Indem die Luftkanäle den Ansaugöffnungen an gegenüberliegenden Seiten des Wrasenschirms zugeordnet sind, kann jeweils ein Luftkanal beim Betrieb der Dunstabzugsvorrichtung in der Grundstellung oder der Betriebsstellung und der andere Luftkanal beim Betrieb der Dunstabzugsvorrichtung in der Ruhestellung verwendet werden.
  • Vorzugsweise können die Ansaugfläche und die mindestens eine Zusatzansaugfläche wahlweise mit einer Absaugöffnung des Dunstabzugsgehäuses verbunden werden. Als Verbindung mit der Absaugöffnung wird in diesem Zusammenhang die Herstellung oder das Öffnen einer Luftführung von der Ansaugfläche oder der Zusatzansaugfläche zu der Absaugöffnung verstanden. Diese Verbindung mit der Absaugöffnung des Dunstabzugsgehäuses, die auch als Eintrittsöffnung des Dunstabzugsgehäuses bezeichnet wird, kann durch Öffnen eines entsprechenden Verschließelementes erfolgen. Indem die Ansaugfläche und die Zusatzansaugfläche, die vorzugsweise über getrennte Luftkanäle zu der Absaugöffnung des Dunstabzugsgehäuses führen, wahlweise mit der Eintrittsöffnung des Dunstabzugsgehäuses verbunden werden können, ist es möglich die Luftführung in dem Wrasenschirm der aktuellen Position des Wrasenschirms anzupassen.
  • Besonders bevorzugt weist die Dunstabzugsvorrichtung mindestens ein Umschaltelement zum Umschalten der Luftführung in der Dunstabzugsvorrichtung auf. Durch das Umschaltelement wird insbesondere die Verbindung der Ansaugfläche oder der Zusatzansaugfläche mit der Absaugöffnung geöffnet oder geschlossen und gleichzeitig die Verbindung mit der anderen Fläche, das heißt der Zusatzansaugfläche oder der Ansaugfläche, entsprechend geschlossen oder geöffnet. Durch das Vorsehen eines separaten Umschaltelementes kann der Aufbau der Komponenten der Dunstabzugsvorrichtung einfach gestaltet sein. Insbesondere müssen an der Ansaugfläche und der Zusatzansaugfläche selber keine Verschließelemente vorgesehen sein. Bei an dem Vorsehen solcher Verschließelemente, ist neben dem dafür erforderlichen komplexen Aufbau auch das optische Erscheinungsbild der Dunstabzugsvorrichtung beeinträchtigt. Zudem liegen solche Verschließelemente in Strömungsrichtung der Dünste und Wrasen in der Regel vor einem in den Ansaugflächen vorgesehenen Filterelement und sind daher Verunreinigungen ausgesetzt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform versperrt das Umschaltelement die Luftführung in mindestens einem Luftkanal in dem Wrasenschirm. Während die Luftführung in einem der Luftkanäle verschlossen ist, ist die Luftführung in dem anderen Luftkanal freigegeben, so dass durch diesen Luftkanal Luft von der Ansaugfläche oder der Zusatzansaugfläche zu der Eintrittsöffnung des Dunstabzugsgehäuses gelangen kann. Durch das automatische Versperren eines der Luftkanäle kann das Ansaugen von Falschluft minimiert werden und die effektive Absaug- und Reinigungsleistung der Dunstabzugsvorrichtung verbessert werden. Insbesondere werden durch das Versperren des Luftkanals durch das Umschaltelement die Handhabung und der Aufbau der Dunstabzugsvorrichtung vereinfacht, da durch das Umschaltelement gleichzeitig zwei Funktionen ausgeführt werden können, nämlich das Öffnen eines Luftkanals und das Verschließen des anderen Luftkanals. Das Umschaltelement kann beispielsweise ein Winkelblech sein. Bei benachbarten Luftkanälen kann durch ein Winkelblech das Umschaltelement auf einfache Weise realisiert werden. Zum Umschalten der Luftführung zwischen den beiden Luftkanälen wird das Winkelblech hierbei drehbar oder verschwenkbar befestigt.
  • Vorzugsweise ist der Wrasenschirm der Dunstabzugsvorrichtung über ein Scharnier mit dem Dunstabzugsgehäuse verbunden und das Scharnier umfasst vorzugsweise mindestens eine Luftleitung. Indem in dem Scharnier eine Luftleitung vorgesehen ist, kann dieses unmittelbar durch Teile des Dunstabzugsgehäuses und/oder des Wrasenschirms gebildet werden. Ein Vorsehen einer Luftleitung, die Drehungen des Scharniers nachvollziehen kann, wie beispielsweise eines Schlauches sind nicht erforderlich und der Aufbau der Dunstabzugsvorrichtung wird dadurch weiter vereinfacht. Der Durchmesser eines Scharniers, über das der Wrasenschirm mit dem Dunstabzugsgehäuse verbunden ist und das vorzugsweise durch einen Teil des Wrasenschirms selber gebildet wird, ist vorzugsweise größer als die Tiefe des Dunstabzugsgehäuses. Beispielsweise ist der Durchmesser des Scharniers doppelt so groß, wie die Tiefe des Dunstabzugsgehäuses beziehungsweise Kanals der Dunstabzugsvorrichtung. Durch diese Dimensionierung des Scharniers kann bei einem Scharnier, das zum Teil durch den Wrasenschirm selber gebildet wird, sichergestellt werden, dass dieser trotz einer Befestigung an der Unterseite des Dunstabzugsgehäuses um einen gewissen Betrag, beispielsweise 45° nach oben verschwenkt werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Dunstabzugsvorrichtung stellt vorzugsweise eine Esse und besonders bevorzugt eine Wandesse dar. Allerdings ist es auch möglich eine so genannte Inselesse, die an der Decke des Raumes montiert wird, erfindungsgemäß auszulegen. Hierbei können zwei Wrasenschirme vorgesehen sein, die jeweils an den aneinander anliegenden Seiten (Rückseite des einen und Vorderseite des anderen Wrasenschirms) mit dem Dunstabzugsgehäuse verbunden sind. Bei heruntergeklappten Wrasenschirmen würden daher die Ansaugflächen der beiden Wrasenschirme zueinander weisen, das heißt einander zugewandt sind und gegebenenfalls sogar aneinander anliegen.
  • Die Erfindung wird im Folgenden erneut anhand der beiliegenden Figuren beschrieben. Es zeigen:
  • 1: eine schematische Frontansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugsvorrichtung mit drei möglichen Stellungen des Wrasenschirms;
  • 2: eine schematische Seitenansicht der Ausführungsform der Dunstabzugsvorrichtung nach 1 mit drei möglichen Stellungen des Wrasenschirms;
  • 3: eine schematische Seitenansicht der Ausführungsform der Dunstabzugsvorrichtung nach 1 in zwei möglichen Stellungen des Wrasenschirms;
  • 4: eine schematische Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugsvorrichtung in einer Ruhestellung;
  • 5: eine schematische Schnittansicht der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugsvorrichtung nach 4 in einer Grundstellung;
  • 6: eine schematische Perspektivansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugsvorrichtung; und
  • 7: eine schematische Perspektivansicht der Ausführungsform nach 6 mit schematisch dargestelltem Luftverlauf.
  • In 1 ist eine schematische Frontansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugsvorrichtung 1 gezeigt. In der dargestellten Ausführungsform ist die Dunstabzugsvorrichtung 1 eine Esse, insbesondere Wandesse und wird im Folgenden auch als solche bezeichnet. Die Dunstabzugsvorrichtung 1 umfasst ein Dunstabzugsgehäuse 2, das in der dargestellten Ausführungsform einen Kamin darstellt, sowie einen unterhalb des Dunstabzugsgehäuses 2 angeordneten Wrasenschirm 3. Der Wrasenschirm 3 weist eine größere Breite auf als das Dunstabzugsgehäuse 2. An der Vorderseite 33 des Wrasenschirms sind Bedienelemente 331 zum Betätigen der Dunstabzugsvorrichtung 1 vorgesehen.
  • Die Form des Wrasenschirms 3 ist aus der 2, die eine schematische Seitenansicht der Ausführungsform der Dunstabzugsvorrichtung 1 nach 1 zeigt, genauer zu erkennen. Der Wrasenschirm 3 ist an der Unterseite des Dunstabzugsgehäuses 2 mit diesem schwenkbar verbunden. Die Verbindung ist über ein Gelenk oder Scharnier 31 realisiert. Das Scharnier 31 ist in der Rückseite 35 des Wrasenschirms 3 aufgenommen, das heißt wird durch den rückwärtigen Bereich des Wrasenschirms 3 gebildet. In der dargestellten Ausführungsform entspricht der Durchmesser des Scharniers 31 dem Zweifachen der Tiefe des Kamins 2.
  • Der Wrasenschirm 3 weist eine Keilform auf. An der Vorderseite 33 des Wrasenschirms 3 ist dessen Höhe geringer als an der Rückseite 35 des Wrasenschirms 3 in der die Höhe des Wrasenschirms 3 dem Durchmesser des Scharniers 31 entspricht. In der Unterseite 32 des Wrasenschirms 3 ist eine Ansaugfläche 36 zum Ansaugen von Dünsten und Wrasen vorgesehen. Die Unterseite 32 des Wrasenschirms 3 liegt in der Grundstellung, die in 2 mit durch gezogenen Linien gezeigt ist, in der Horizontalen, während die Oberseite 34 des Wrasenschirms 3 von der Vorderseite 33 des Wrasenschirms 3 zu dessen Rückseite 35 nach oben geneigt verläuft.
  • In den 1 und 2 sind außer der Grundstellung 3b eine weitere Betriebsstellung 3c und eine Ruhestellung 3a des Wrasenschirms 3 angedeutet. In der weiteren Betriebsstellung 3c, die durch die gepunktete Linie angedeutet ist, ist der Wrasenschirm 3 aus der Horizontalen so nach oben verschwenkt, dass die Ansaugöffnung an der Unterseite 32 des Wrasenschirms 3 ebenfalls aus der Horizontalen nach oben verschwenkt ist und von der Rückseite 35 des Wrasenschirms 3 zu dessen Vorderseite 33 nach oben verläuft. In der dargestellten Ausführungsform beträgt der Winkel zwischen der Ansaugfläche 36 in der Unterseite 32 des Wrasenschirms 3 in der Grundstellung 3b und der Ansaugfläche 36 in der Betriebsstellung 3c 45°. In der Ruhestellung 3a, die durch die gestrichelte Linie in 1 und 2 angedeutet ist, ist der Wrasenschirm 3 aus der Horizontalen so nach unten verschwenkt, dass die Unterseite 32 des Wrasenschirms 3 senkrecht zur Horizontalen nach unten steht. In dieser Stellung 3a liegt bei der dargestellten Wandesse 1 die in der Unterseite 32 des Wrasenschirms 3 vorgesehene Ansaugöffnung 36 an der Raumwand R, an der die Wandesse 1 befestigt ist, an.
  • Wie sich aus 3 ergibt, ist an der Oberseite 34 des Wrasenschirms 3 eine Zusatzansaugfläche 37 vorgesehen. In der Grundstellung 3b und der weiteren Betriebsstellung 3c ist diese von der unterhalb der Dunstabzugsvorrichtung 1 befindlichen Kochstelle 4 abgewandt. In der Ruhestellung 3a ist die Zusatzansaugfläche 37 hingegen aufgrund der Keilform des Wrasenschirms 3 so geneigt, dass von der Kochstelle 4 aufsteigender Wrasen zu der Zusatzansaugfläche 37 gelangen kann und über diese in die Dunstabzugsvorrichtung 1 eintreten kann.
  • Der innere Aufbau des Wrasenschirms 3 ist in der 4 schematisch angedeutet. Durch ein Trennblech 38 ist der Innenraum des Wrasenschirms 3 in zwei Luftkanäle A, B unterteilt. Ein unterer Luftkanal A liegt an der Ansaugfläche 36 in der Unterseite 32 des Wrasenschirms 3 an. Der darüber liegende obere Luftkanal B liegt an der Zusatzansaugfläche 37 in der Oberseite 34 des Wrasenschirms 3 an. An dem Ende des Trennbleches 38, die dem Scharnier 31 des Wrasenschirms 3 zugewandt ist, ist ein Umschaltelement in Form eines Winkelblechs 39 vorgesehen. Das Winkelblech 39 ist an dem Scharnier 31 oder einem Teil des Wrasenschirms in der Nähe des Scharniers 31 befestigt und kann so gedreht werden, dass der eine oder der andere Schenkel 391, 392 des Winkelblechs 39 zusammen mit dem Trennblech 38 die Luftkanäle A, B voneinander trennt. Das Drehen oder Verschwenken des Winkelblechs 39 erfolgt vorzugsweise automatisch beim Verschwenken des Wrasenschirms 3 von der Grundstellung in die Ruhestellung und in umgekehrter Bewegungsrichtung des Wrasenschirms 3.
  • In der in 4 gezeigten Ruhestellung 3a ist das Winkelblech 39 so gedreht, dass der eine Schenkel 392 mit dem Trennblech 38 die Luftkanäle A, B voneinander trennt und der zweite Schenkel 391 in den Luftkanal A hineinragt, der an der Ansaugfläche 36 in der Unterseite 32 des Wrasenschirms 3 anliegt. In dieser Stellung ist somit der Luftkanal B, der an der Zusatzansaugöffnung 37 anliegt offen. Dies bedeutet, dass über den Luftkanal B Luft in der Dunstabzugsvorrichtung 1 geführt und über das Dunstabzugsgehäuse 2 abgeführt werden kann.
  • In 5 ist der innere Aufbau des Wrasenschirms 3 in der Grundstellung 3b gezeigt. In dieser Stellung des Wrasenschirms 3 ist das Winkelblech 39 so verschwenkt, dass der eine Schenkel 391 den Luftkanal A, der an der Ansaugfläche 36 in der Unterseite 32 des Wrasenschirms 3 anliegt, gegenüber dem Luftkanal B abschließt und der weitere Schenkel 392 des Winkelblechs 39 nach oben in den oberen Luftkanal B hineinragt. In dieser Stellung des Winkelblechs 39 kann daher ausschließlich Luft über den unteren Luftkanal A in der Dunstabzugsvorrichtung 1 geführt werden und über das Dunstabzugsgehäuse 2 aus der Dunstabzugsvorrichtung 1 herausgeführt werden.
  • In 6 ist die Anordnung der Ansaugfläche 36 und der Zusatzansaugfläche 37 an dem Wrasenschirm 3 schematisch dargestellt. Die Ansaugfläche 36 an der Unterseite 32 und die Zusatzansaugfläche 37 in der Oberseite 34 erstrecken sich jeweils über den größten Teil der jeweiligen Seiten 32, 34 des Wrasenschirms 3 und sind nur an den Rändern von einem luftundurchlässigen Rahmen umgeben.
  • In der 6 ist außerdem der Aufbau des Scharniers 31 des Wrasenschirms 3 erkennbar. An der Unterseite des Kanals 2 beziehungsweise Dunstabzugsgehäuses ist ein Teil des Scharniers 31 fest mit dem Kanal 2 verbunden. Dieses Teil stellt ein Rohrstück 311 dar, dessen Länge in der dargestellten Ausführungsform der Hälfte der Breite des Wrasenschirms 3 entspricht. Der weitere Teil 312 des Scharniers 31 wird in der dargestellten Ausführungsform durch den rückwärtigen Bereich 312 des Wrasenschirms 3 gebildet. Hierbei ist im rückwärtigen Bereich 312 des Wrasenschirms 3 an der Oberseite 34 und der Rückseite 35 über die Hälfte der Breite des Wrasenschirms 3 eine Ausnehmung 313 vorgesehen. In dieser Ausnehmung 313 liegt das Rohrstück 311 als weiteres Teil des Scharniers 31 und wirkt mit dem rückwärtigen Bereich 312 des Wrasenschirms 3 so zusammen, dass der Wrasenschirm 3 gegenüber dem feststehenden Rohrstück 311 verschwenkt werden kann.
  • Durch diesen Aufbau der Dunstabzugsvorrichtung kann der Wrasenschirm 3 zum einen aus der Grundstellung 3b nach unten geklappt werden. An der dann nach vorne weisenden Oberseite 34 des Wrasenschirms 3 ist die Ausnehmung 313 an dem rückwärtigen Ende 312 des Wrasenschirms 3 sichtbar. Das Eintreten von Luft in den Wrasenschirm 3 und der durch eine solche Ausnehmung 313 störende optische Eindruck werden durch das Rohrstück 311, das in dem Wrasenschirm 3 gehalten ist, verhindert. Beim Verschwenken des Wrasenschirms 3 aus der Grundstellung 3b in die weitere Betriebsstellung 3c nach oben, kommt die Ausnehmung 313 an dem rückwärtigen Ende 312 des Wrasenschirms 3 mit der Vorderseite des Kamins 2 in Kontakt und das Verschwenken über diese Stellung 3c hinaus wird daher vermieden. Eine gesonderte Arretiereinrichtung in dem Scharnier 31 zum Begrenzen der Bewegung des Wrasenschirms 3 nach oben ist daher nicht erforderlich. Beim Verschwenken des Wrasenschirms 3 nach unten in die Ruhestellung 3a wird die Bewegung des Wrasenschirms 3 nach unten vorzugsweise durch Anliegen der Ausnehmung 313 an dem Dunstabzugsgehäuse 2 gestoppt.
  • Das Verschwenken des Wrasenschirms 3 in die einzelnen Stellungen 3a, 3b, 3c kann manuell oder über einen Antrieb in der Dunstabzugsvorrichtung 1 erfolgen. Es ist auch möglich das Verschwenken über Elemente, wie beispielsweise eine vorgespannte, gedämpfte Feder (nicht gezeigt) zusätzlich zu unterstützt.
  • In der 7 ist der Aufbau des Inneren des Wrasenschirms 3 nach 6 genauer gezeigt und die Luftführung in dem Wrasenschirm 3 in der Grundstellung 3b ist angedeutet. Aus Gründen der besseren Erkennbarkeit sind die Ansaugfläche und die Zusatzansaugfläche in dieser Darstellung nicht gezeigt. Über die Ansaugfläche in der Unterseite 32 des Wrasenschirms 3 kann Luft in das Innere des Wrasenschirms 3 eintreten. Im Inneren des Wrasenschirms 3 ist dieser durch das Trennblech 38 in zwei übereinander liegende Luftkanäle A, B unterteilt. Die über die Ansaugfläche in der Unterseite 32 des Wrasenschirms 3 eintretende Luft gelangt somit in den unteren Luftkanal A. An dem rückwärtigen Ende des Luftkanals A ist ein Winkelblech 39 vorgesehen. Dieses weist in der in 7 gezeigten Ausführungsform eine Länge auf, die der Breite des Wrasenschirms 3 entspricht. Es ist allerdings auch möglich ein Winkelblech 39 zu verwenden, das eine Länge aufweist, die beispielsweise der Hälfte der Breite des Wrasenschirms 3 entspricht.
  • Das Winkelblech 39 ist in der Grundstellung 3b des Wrasenschirms 3 so ausgerichtet, dass der eine Schenkel 391 zusammen mit dem Trennblech 38 die beiden Luftkanäle A, B voneinander trennt. Der zweite Schenkel 392 ragt in dieser Stellung in den oberen Luftkanal B hinein. Aus dem unteren Luftkanal A kann somit Luft lediglich zu der Rückseite 35 des Wrasenschirms 3 und dort in das Rohrstück 311 des Scharniers 31 des Wrasenschirms 3 gelangen. Über das Rohrstück 311, das mit dem Kamin 2 der Dunstabzugsvorrichtung 1 fest verbunden ist, gelangt die Luft zu der Absaugöffnung 21 des Dunstabzugsgehäuses 2 beziehungsweise des Kamins und kann durch diesen an die Umgebung abgegeben oder in den Raum zurückgeleitet werden, in dem die Dunstabzugsvorrichtung 1 betrieben wird. Für die Weiterleitung der Luft von dem Rohrstück 311 in den Kamin 2 ist an der Oberseite des Rohrstücks 311 in dem Bereich, in dem diese mit dem Kamin 2 verbunden ist, eine Aussparung vorgesehen.
  • Mit der vorliegenden Erfindung ist es möglich eine Dunstabzugsvorrichtung zu schaffen, die sowohl in der Grundstellung, einer weiteren Betriebsstellung als auch in einer Ruhestellung zum Absaugen von Dünsten und Wrasen verwendet werden kann. Hierbei kann aufgrund der großen realisierbaren Abmessungen des Wrasenschirms eine möglichst große Absaugeffizienz erzielt werden. Zum anderen kann durch das Verschwenken in die weitere Betriebsstellung und die Ruhestellung eine Kopffreiheit für den Benutzer der Dunstabzugsvorrichtung gewährleistet werden.
  • 1
    Dunstabzugsvorrichtung
    2
    Dunstabzugsgehäuse/Kamin
    21
    Absaugöffnung
    3
    Wrasenschirm
    3a
    Ruhestellung Wrasenschirm
    3b
    Grundstellung Wrasenschirm
    3c
    Betriebsstellung Wrasenschirm
    31
    Scharnier
    311
    Rohrstück
    312
    rückwärtiger Teil Wrasenschirm
    313
    Ausnehmung
    32
    Unterseite
    33
    Vorderseite
    331
    Bedienelemente
    34
    Oberseite
    35
    Rückseite
    36
    Ansaugfläche
    37
    Zusatzansaugfläche
    38
    Trennblech
    39
    Winkelblech
    391
    Schenkel
    392
    Schenkel
    4
    Kochstelle/Herd
    A
    unterer Luftkanal
    B
    oberer Luftkanal
    R
    Raumwand
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102006005806 A1 [0003, 0003]

Claims (13)

  1. Dunstabzugsvorrichtung, die ein Dunstabzugsgehäuse (2), eine Saugeinrichtung, einen Wrasenschirm (3) sowie eine Ansaugfläche (36) an dem Wrasenschirm (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wrasenschirm (3) an der Unterseite des Dunstabzugsgehäuses (2) drehbar gelagert ist und aus der Horizontalen nach unten verschwenkbar ist.
  2. Dunstabzugsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wrasenschirm (3) um 90° aus der Horizontalen nach unten verschwenkbar ist.
  3. Dunstabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wrasenschirm (3) eine Keilform besitzt.
  4. Dunstabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugsvorrichtung (1) eine Zusatzansaugfläche (37) aufweist.
  5. Dunstabzugsvorrichtung nach einem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzansaugfläche (37) in der Oberseite (34) und die Ansaugfläche (36) in der Unterseite (32) des Wrasenschirms (3) liegt.
  6. Dunstabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wrasenschirm (3) mindestens zwei Luftkanäle (A, B) zum Führen von Luft in Richtung der Saugeinrichtung umfasst, die übereinander angeordnet sind.
  7. Dunstabzugsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Kanal (B) der Zusatzansaugfläche (37) in der Oberseite (34) des Wrasenschirms (3) und mindestens ein Kanal (A) der Ansaugfläche (36) in der Unterseite (32) des Wrasenschirms (3) zugeordnet ist.
  8. Dunstabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens Ansaugfläche (36) und die Zusatzansaugfläche (37) wahlweise mit einer Absaugöffnung des Dunstabzugsgehäuses (2) verbunden werden können.
  9. Dunstabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugsvorrichtung (1) mindestens ein Umschaltelement (39) zum Umschalten der Luftführung in der Dunstabzugsvorrichtung (1) aufweist.
  10. Dunstabzugsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltelement (39) die Luftführung in mindestens einem Luftkanal (A, B) in dem Wrasenschirm (3) versperrt.
  11. Dunstabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Wrasenschirm (3) über ein Scharnier (31) mit dem Dunstabzugsgehäuse (2) verbunden ist und das Scharnier (31) mindestens eine Luftleitung (311) umfasst.
  12. Dunstabzugsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier (31) Teil des Wrasenschirms (3) ist und zumindest eine Komponente (311) des Scharniers (31) fest mit dem Dunstabzugsgehäuse (2) verbunden ist.
  13. Dunstabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugsvorrichtung (1) eine Esse, insbesondere eine Wandesse, ist.
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